infa Anfang fang Kal, — en detail. arkt, 5 Poge Lager daren achbtriefe a zindernage Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M97. Sonnabend den 10. Dezember 1853. Amtlicher Theil. Bekanntmachung, Gemäß eſetzlicher Vorſchrift, wird hierdurch zur öf⸗ fentlichen Kenntniß gebracht, daß die Wahl der Mitglieder des Bezirkraths durch die Bevollmächtigten der Gemeinde— vorſtände ſtattgefunden hat und hierbei im: I. Wahldiſtrikt: Gr. Hofgerichtsadvokat Trapp II. da⸗ hier, Gr. Bürgermeiſter Wilhelm Hol— ler von Fauerbach II., II. 5„ Gr. Bürgermeiſter Philipp Beſt von Bruchenbrücken, III. 1„ Conrad Schaubach, Landwirth von Florſtadt, IV. 1„ Chriſtoph Keil, Landwirth von Melbach, V. 1„ Großh. Bürgermeiſter Johann Jakob Seippel J. von Butzbach, 2.5 1„ Großh. Beigeordneter Johann Adam Joutz zu Butzbach, VII. 15„ Gr. Bürgermeiſter Johann Georg Haub V. von Niederweiſel, VIII.—„ Gr. Schullehrer Chriſtian Müller von Steinfurt, IX. 7„ Landwirth Jakob Schneider I. von Oſtheim, N 15„ Gr. Dekan und Pfarrer Weismantel zu Obermörlen, XI. 75„ G. Bürgermeiſter Georg Stoll II. zu Niederwöllſtadt, gewählt worden ſind. f Die Großh. Bürgermeiſter der betreffenden Gemeinden haben dieſe Wahl alsbald in Ihren Gemeinden zu ver— offentlichen. Friedberg am 7. Dezember 1853. i Gr. Kreisamt Friedberg Mü lte r. Das Großherzoglich Heſſiſche Kreisamt Friedberg an ſämmtliche Großh. Bürgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Fremden⸗ und Sicherheitspolizei. Bei Viſirung der Wanderbücher und anderer Reiſe⸗ legitimationen iſt ſchon häufig die Wahrnehmung gemacht worden, daß die im Kreiſe beſtehenden Armenvereine zur Beurkundung, daß einem Reiſenden ein Geſchenk ertheilt worden ſei, dies in den Legitimationen dadurch conſtatiren, daß das Siegel des Vereins in dieſelben gedruckt wird, ohne daß eine Viſirung der betreffenden Legitimation durch die Polizeibehörde vorausgegangen iſt. Ebendaher, daß darum von den betreffenden Polizei— behörden keine gehörige Ueberwachung ſtattfindet, kommt es denn auch wohl, daß ſehr haufig Handwerksburſchen Stadtgeſchenke verabreicht werden, die ſich auf der Bettel⸗ fahrt herumtreiben. Sie werden daher unter Verweiſung auf das Ausſchreiben vom 23. Okt. v. J. beauftragt, die Vorſtände der Armenvereine, wo ſolche in Ihren Gemeinden beſtehen, zu bedeuten, nur dann Geſchenke zu verabreichen, wenn die betreffende Polizeibehörde zuvor viſirt hat. Friedberg am 6. Dezember 1853. de Beauclair, Drei Splitter. Aus Joachim Mürat's Leben. Von Fr. Iſ. Proſchko. (Fortſetzung.) Im National⸗Theater wurde das Trauerſpiel„Bru— tus“ gegeben, alle Logen waren gedrängt voll. Der Vor⸗ hang einer der letzten Logen flog auseinander, und das bleiche Antlitz Robespierre's blickte ſcheu über die wogende Menge. Theilnahmlos ſtarrte der Despot in's Parterre. Da klopfte es leiſe auf ſeine Schulter. Robespierre ſah ſich um, ſeine kalten Geſichtszuͤge lösten ſich in ein er⸗ zwungenes Lächeln. Vor ihm ſtand der junge Kapitän. „Zwei Worte, Bürger!“ Robespierre lächelte:„Auch drei, wenn's Noth ſthut.“ „Sprecht Gnade!“ „Für wen?“ „Für den Royaliſten Bollieu.“ „Nein.“ „Nicht?— Ihr müßt!“ Robespierre lächelte ungläubig. „Stern Frankreichs! warum zertratet Ihr die Lilien, wenn Ihr die Axt an Eure eigene Wurzel legt?“ Robes— pierre ſtutzte, und der Kapitän fuhr fort:„Es iſt mein Geheimniß. Sie müſſen Alle ſterben, Alle!“ Robes— pierre wurde glühendroth.„Auch Danton muß daran!“ Der Gewalthaber fuhr zornig von ſeinem Sitz auf. „Woher wißt, woher könnt Ihr wiſſen?“ „Daß Ihr Euren treuen Danton geopfert, daß Iten Kreisaſſeſſor. „Genug, ich bin verrathen, aber ſein Kopf ſoll büßen!“ krächzte der Despot.“* „Ganz einfach,“ entgegnete ruhig der Kapitän, „Ihr ſaßet vor einer Stunde im Kaffeehauſe, ich auch; Ihr ſaßet in der Ecke, aber ich unten, Ihr ſpracht mit Eurem Freunde Marat ſehr leiſe, das Zimmer iſt akuſtiſch gebaut; ſo hörte ich denn in einer Ecke, was Ihr in der andern ſpracht.— Ihr wißt, ich habe Anhang im Volke, auch Danton; ſo hört: Ihr gebt den Robert Bollieu frei, oder morgen, nein, heute noch weiß Danton um Eure Pläne, und Euer Kopf fällt ſtatt des ſeinen.“— Robespierre ſprang vom Stuhle auf, er ging mit ſtarken Schritten von der Thür zur Logenbrüſtung, ſah hinab auf die beherrſchte Menge, ſah Danton in der Loge gegenüber, ſah auf dem Antlitz deſſelben ein triumphiren⸗ des Lächeln. Raſch wendete er ſich um:„Bollieu iſt frei.“ „Euer Wort!“ meinte der Kapitän. „Mein Wort.— Euer Kopf!“ ö „Verſtehe, und die Anweiſung an den Kerkermeiſter 9 „Hier.“ Und der Kapitän flog die Treppe hinab durch die ſtürmende Nacht auf die Conciergerie zu, wo Tauſende der ſchuldloſen Opfer ihrer Erlöͤſung entgegen— ſeufzten. f Laurettens Untreue an dem armen Joachim hatte die eruſte Nemeſis in ihr ewig offenes Buch gezeichnet. Gleich nach des Marqueurs Wegführung durch die Es— kadron Bollieu's geſtand Lauretta ihrem Vater unter Thränen, nie einem andern Manne gehören zu wollen, als dem Lieutenant, der ſie bereits zu Nantes, wo ſie im Spätherbſte des vorigen Jahres bei ihrer Tante auf Be⸗ ſuch geweſen war, kennen und lieben gelernt hatte. Der alte Mann ſchüttelte die grauen Locken, er liebte den be⸗ ſcheidenen und edlen Joachim, und weinte ihm im Stillen mauche Thräne nach; aber er ſah zugleich, daß er gegen die Halsſtarrigkeit Laurettens Nichts vermoge, welche in thörichter Verblendung dem Lieutenant anhing. Er er⸗ klärte dieſem rund heraus, wie ſehr ihn ſeine unedle Ver— fahrungsweiſe gegen den Marquer empört habe, und daß Lauretta mit des Vaters Willen nie die Seinige werden könne. Der Lieutenant zuckte die Achſeln und meinte, Joachim könne von Glück ſagen, den Vertheidigern des Vaterlandes eingereiht zu ſein, und habe für Lauretten, die für ihn zu gebildet ſei, ohnehin nie gepaßt; im Grunde thue ihm der arme Schelm auch leid, aber es ſei nun nicht mehr zu ändern, und dergleichen Gemein— ſprüche mehr. Der Alte, hierdurch höchſt empoͤrt, wies dem Lieutenant endlich die Thür und weinte keine Thräne mehr, als Lauretta, ohne Abſchied zu nehmen, acht Tage darauf dem Lieutenant nach Beſançon gefolgt war, wo ſeine Diviſion kampirte. Nach acht Tagen trugen ſie Laurettens Vater zu Grabe. Lauretta hatte Joachim wirklich geliebt, aber nicht mit jenem Feuer, deſſen ſie fähig war. Sie konnte ſich wohl den Marqueur als ihren künftigen Gatten denken, und hätte demſelben auch ihre Hand gereicht, hätte der Sturm der Revolution nicht Robert in ihre Nähe geführt. Sie ſah und erkannte in dieſem das in ihrer Einbildungs— kraft ſchlummernde Ideal des Mannes, den ſie mit aller Hingebung lieben konnte. Schmerzte ſie gleich ihre ploͤtz— liche Treuloſigkeit gegen Joachim, ſo tröſtete ſie ſich doch mit dem Gedanken, daß er bald auch ſie vergeſſen und im Sturme des Soldatenlebens ihr Bild in ſeiner Seele ver— ſchwinden werde. Die noch manchmal auftauchenden Ge— wiſſensbiſſe tödtete der Leichtſinn der Franzöſin und die Ueberredungskunſt des Lieutenants. So war ſie ihrem neuen Verlobten nach Paris gefolgt. Ihr anmuthiges Aeußere gewann ihr die Herzen. Laurettens ſchwarzes, 2388 e ſeelenvolles Auge, ihr hoher ſchlanker Wuchs und ihre ſanften Züge erwarben ihr bald den Ruf einer der erſten Schönheiten der Weltſtadt. Bollieu hatte ſie für die Zeit des Feldzuges in der Vendée zu einer alten Dame in der rue du Temple ge⸗ bracht, und nach ſeiner Rückkehr ſollte die Hand des Prieſters ſie auf immer vereinigen. Bei dieſer alten Frau, welche ſich Madame Veraux nannte, lebte Lauretta zurückgezogen und unberührt von den Blitzen des großen Gewitters, welches damals den Himmel des ſchönen Frankreichs umdüſterte. Sie lebte unerkannt, aber nicht unbeachtet. Ein Lauretten gegenüber wohnender ehemaliger Gewürzkrämer, welcher durch die Revolution zu bedeuten— dem Vermögen gelangt war, und hierdurch eine Stimme im National-Comité gewann, hatte Laurette bemerkt und ſogleich beſchloſſen, dieſe ſeltene Blume, die, wie er meinte, noch Niemanden in die Augen gefallen war, für ſich zu pflucken. Dieſer Mann hatte Laurette lange Zeit im Stillen beobachtet, ihr eingezogenes Leben gefiel ihm, ihre Schönheit hatte ihn bezaubert. Durch eine gefüllte Börſe, welche er ihrer Wirthin in die Hand ſenkte, bewirkte er, daß dieſe ihn für ihren Vetter Jean Greve ausgab, der als Hochbootsmann in däniſchen Dienſten geſtanden und vor wenigen Monaten in das große Paris zurückge— kehrt war, ſich Einfluß im Schreckenstribunale zu ver— ſchaffen wußte und nun förmlich um Laurettens Hand ſich bewarb. Lauretta war hoch erſtaunt, als ſie eines Morgens den dicken Gewürzkrämer in ihr Zimmer eintreten und vor ihr mit einem tiefem Bücklinge ſtehen bleiben ſah.— Aber noch mehr ſtaunte ſie, als Jean ihre Hand ergriff, einen großen Brillantring darauf ſteckte und mit ſchmach— tendem Blicke ſie fragte: ob ſie ihn fortan auf ſeiner Lebensbahn zu begleiten geſonnen ſei. Lauretta geſtand dem Bewerber offen, daß ſie bereits gewählt habe, und ſeine Anerbietungen, ſo glänzend ſie auch ſeien, ſo gefahr— voll die Zeit und ſo nothwendig und wünſchenswerth ihr auch eine männliche Stütze wäre, nie und in keinem Falle annehmen könne. Der Gewürzhändler horchte hoch auf, ſagte aber kein Wort. Sein Stolz war gekränkt, und mit einem ſeltſamen Lächeln verließ er das Zimmer, in welches Madame Veraux trat, um das Reſultat der Un— terredung zu erfahren. Die gute Frau ſank beinahe vom Stuhle, als Lauretta ihr eröffnete, daß ſie den Nabob mit einem abweislichen Beſcheide entlaſſen habe.„Daß Gott erbarme!“ rief ſie erſchrocken;„dann ſind unſere Tage gezählt. Der Moloch hat einen großen Anhang unter dem Volke und ſein Wort ſchon iſt im Stande, Jemand auf das Blutgerüſt zu liefern.“ Lauretta erbleichte, denn ſie dachte an Bollieu, und erinnerte ſich nur zu gut, dem Gewürzkrämer ſein Ver— hältniß zu ihr und ſeinen jetzigen Aufenthaltsort bekannt gemacht zu haben. Und Madame Veraux hatte ganz richtig geſchloſſen. Grevée ging geradezu in die Concier— gerie, und in acht Tagen ſtand Bollieu's Name auf der Liſte der Geächteten. (Fortſetzung folgt.) Die Liebe des Mannes. Der Mann liebt wahrhaft nur da, wo ſein Gegen— ſtand ihm die vollſte und reichſte Gelegenheit, ſich in ſeiner ganzen Liebesfähigkeit und ſeinem ganzen Man— neswerthe zu zeigen, verbürgt. A an ben. Friedberg den Der Güter (1878) Monta Vormittags um Nathhauſe die dem zustehenden, Pett in den Gemarkung ſeleheim und Rod. bfentlich meiſtoiett Friedberg de In Auftre Der G Holze (1879) Aus d werden nachverze Brennholz zu folg Zahlung abgegebe Scheitholz per K Prugelholz„ Stockhol„ (0 Klftr. Bag Willen 100 Stue Emrichshof am 1. Dezer Faſele (1880) Mitt dis Vormittags Minde Reicheloh Fiſtlochſe im R berſeigert werder Reſchelshei Holz o (88 Mun dis Vormittags wobacher Gem kanntshecke, nac 15 Stecken 480 Wellen Ion Stämn ſuß ent * and dez er alten . l 1 Laurettg s großen un, ſchoͤnen ende Wer nicht n„ edemaliger n dbedeuten, e Stimme Ademert unh! l 1 meinte, * 1 h 1 * 5 Jelt im ert ihm, ihre gulte Börſe, dewirkte er, dee ausgab, u geſtanden i zurückge, cus Hand ſich eines Morgens eunneten und den ſah * Hand ergrif, mt ſchmach⸗ u auf ſeiner da geſtand hade, und ſo gefahr, swerth iht 49.— 1 einem Fall, keinem Falle die hoch auf, Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. N Bekanntmachung. (1863) Bei dem Auguſtiner Schulfond da— bier ſind 300 0 Gulden gegen erſten gerichtlichen Gütereinſatz ganz, auch zertrennt auszuleihen. Friedberg am 3. Dezember 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (1876) Dienſtag den 13. Dezember d. J., Vormitlags um 10 Uhr, wird in bieſigem Rathbauſe das Einkommen der ſtädtiſchen Waage, ſowie der Butterwaage und des Standgeldes an Wochen- und Jahrmärkten für das Jahr 1854, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 7. Dezember 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (1877) Donnerſtag den 15. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr, wird in hieſigem Rath— hauſe das Reinigen der Straßen und offentlichen Platze hieſiger Stadt für das Jahr 1854 öffent⸗ lich an den Wenigſtfordernden in Accord ge— geben. Friedberg den 7. Dezember 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Bender. Güter⸗ Verpachtung. (1878) Montag den 19. Dezember d. J, Vormittags um 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die dem vereinigten Armenfond dahier zuſtehenden, Petritag 1854 leihfälligen Güter in den Gemarkungen Wohnbach, Melbach, Wiſ— ſelsheim und Rödchen, auf weitere zwölf Jahre offentlich meiſtoietend verpachtet. Friedberg den 7. Dezember 1853 In Auftrag der Armen-Commiſſion: Der Großherzogl. Bürgermeiſter en deer. Hotz wer fei gerung (1879) Aus den hieſigen Gutsverwaltungen werden nachverzeichnete Sortimente Kiefern— Brennholz zu folgenden Preiſen gegen gleichbaare Zahlung abgegeben: f— Scheitholz per Kiftr. Bayr à 126 Cbfß. S fl. Prügelholz*„„. 6„ Stockholz 1 5 1 1 Ae (6 Klftr. Bahr. 7 Klftr. Kurheſſ.) Wellen 100 Stück 5 2„ Emrichshofen bei Hanau am 1. Dezember 1853. Die Gutsverwaltung. Faſelochsverſteigerung. (1880) Mittwoch den 14. Dezember d. I., des Vormittags um 11 Uhr, ſoll ein der Ge⸗ meinde Reichelsheim gehöriger, 3 Jahre alter Faſelochſe im Rathhauſe daſelbſt meiſtbietend verſteigert werden. Reichelsheim den 5. Dezember 1853. Schmid, Bürgermetſter. Holzverſteigerung. (1881) Mittwoch den 14. Dezember l. N, des Vormittags um 9 Uhr, ſoll in dem Ober⸗ ros bacher Gemeindewald, Diſtrikt große Jo— hanneshecke, nachſtehendes Holz, als: 59 Stecken Nadel⸗Scheitholz, 100 1„ Prügelholz, 45„„ Stockholz, 1436 Wellen„Reiſerholz, i 104 Stämme Nadel⸗Bauholz, 1264 Cubik⸗ fuß enthaltend, 2389 e- 60 Stangen Nadelholz, 231 Cubikfuß enthaltend, olrentlcch an den Meiſtbietenden verſteigert wer— en. Der Anfang iſt am Weg vor dem Löwen⸗ hof, wobei man bemerkt, daß das Holz nach allen Richtungen hin gut abzufahren iſt. Faſelochs⸗Verſteigerung. (1882) Montag den 12. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll auf meinem Bureau ein der Gemeinde Ockſtadt zuſtebender Faſelochſe zum Schlachten an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Ockſtadt den 7. Dezember 1853. Der Großberzogl. Bürgermeiſter Gröninger. Oberrosbach den 6. Dezember 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Blecher. Privat- Bekanntmachungen. Aecht oſtindiſche ſeioͤene Foulards⸗Tuͤcher (4823) mit unbedeutenden Druckfehlern, zu ſehr billigen Preiſen bei Ed. Oehler, Zeil 38 in Frankfurt a. M. Goldleiſten (1883) empfiehlt in ſchönſter Auswahl und wird das Einrahmen von Bildern, Spiegeln ꝛc. billigſt beſorgt bei Friedberg. Lonis Weis. Frankfurt a. M. Friedrich Böhler, Zeil 34 neben der Poſt, empfiehlt ſein auf's reichhaltigſte aſſortirtes Waarenlager. 4838) Daſſelbe enthält: Pariſer Pendülen in ächter Bronze, Bronze⸗Imitation, Marmor und Porzellan, Luſtres, Candelabres, Wand?: und Tafel⸗ leuchter, Careel- und Moderateur⸗Lampen, Bronze ⸗Sta⸗ tuetten, Gruppen, Jagdthiere und andere von den anerkannt beſten Meiſtern, Vaſen in antiquen Formen, plattirte Waaren, (electro-platid) Britania⸗Metall⸗Theekeſſel, Kaffee- und Thee⸗ ſervice in den neueſten Silberformen und in beſter Qualität, engliſche Steingut⸗Tafelſerviee, Porzellan⸗Taſſen, Deſſert⸗ und Früh⸗ ſtück⸗Teller in den neueſten Sorten. 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Pfaͤlzer Nuͤſſe, (1896) beſter Qualität, meſtenweiſe bei Gebrüder Groedel. 4897) Die in No. 94 zwiſchen Vilbel und Frankfurt angezeigte 5 Fahrgelegenheit iſt Abfahrt Morgens halb 10 Uhr vom Lands⸗ berg, Rückfahrt Nachmittags halb 2 Uhr von der Reichskrone. Auch werden vom 11. und VI. Zug der Main⸗Weſer⸗Bahn Perſonen zur Station Mainkur, Hanauer⸗Bahn, und andere Orte befördert. Zaur Beachtung! 1898) Augeregt durch den Aufſatz des Hrn. Volk als Sekretär des Friedberger Gewerb⸗ vereins in No. 90 dieſes Blattes, erlaubt ſich der Unterzeichnete auf einen Gewerbsartikel auf merk'am zu machen, durch den ſchon vieles Geld, nicht nur aus unſerer Stadt, ſondern ſo- gar aus unſerem Lande gekommen iſt. Es iſt dies die Fertigung von Klavieren und Flügeln. Da, meint man, kämen die beſten von Außen, von Mainz, Frankfurt, Stuttgart oder Wien, während doch in unſerer Stadt ſolche verfertigt werden, die man jenen vollkommen zur Seite ſtellen kann, ja die wohl ſchon manchmal als Stuttgarter u. ſ. w. Inſtrumente wieder nach Heſſen⸗Darmſtadt, nach Friedberg ſelbſt, bezogen worden ſind. Wir meinen die Klaviere und Flügel des Hrn. Glück Jeder kann ſich durch die An⸗ ſchauung überzeugen, daß wir Wahrheit geſagt haben. Wir haben übrigens nicht blos im Intereſſe des Hrn. Glück, ſondern auch der ganzen Stadt und namentlich der Kaufenden ſolcher Inſtrumente, die bei Hrn. Glück billiger und mit ſicherer Garan⸗ tie kaufen, als bei den Händlern größerer Städte, hier über dieſen Gegenſtand ſprechen wollen. Friedberg den 5. Dezember 1853. Wa b., Lehrer am Gr. Schullehrer⸗Seminar und Ausſchußmitglied des Localgewerbvereins. Fahrpläne (1899) der Eiſenbahnen, Dampfſchiffeꝛc., nebſt einer Eiſenbahn-Routen-Karte, Weſtentaſchenformat, ſind vorräthig bei Friedberg. C. Bindernagel. Anzeigen für die Freitags er⸗ ſcheinende Nummer wolle man ſpäte⸗ ſtens bis zum Mittwoch Abend und ſolche für die Dienſtags-Nummer läng⸗ ſtens bis den Sonntag bei der Expe⸗ dition abgeben. Kirchliche Anzeigen. 3. Advent den 11. Dezember. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpf. Schwabe Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Maper 1. Nachmittags: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Sell. Nachmittags: Hr. Candidat Kraus. Frankfurter Cours vom 7. Dez. 1853. Piſtoless fl. 9 37-38 Friedrichsd'oaůoõ r Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 44-45 Rand⸗Ducaten/ 534½-35½ 20 Frankſtücke„ 9 22-23 Engliſche Souverains..„11 45 Preußiſche Thaler„ 145 5 Frankenthale„ 220/85 Preußiſche Caſſenſcheine.„ 145¼%¼- Fruchtpreiſe. 7. Dez. 2. Dez. 1. Dez. Gattung. Fried⸗ Gerns⸗ berg heim fl. kr. fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter] 17 201750—— Korn„ 1312013— 1220 Gerſte„ 155 1020 10— 1020 Hafer„ 75 41351 5 231 520 Mainz Polizei Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 10. bis zum 16. Dezember. A Fried⸗Butz⸗ Brod ⸗Preiſe. berg. bach. 8 kr. p kr. pe 1 Leib⸗Roggenbrod 4 241 2 7 7. 8 3 8172* 44„„ 171 2117— th.“ th. — Milchbrod 13 13 — Waſſerweck 13 —Gemiſchte(Tafel-) Brod 13¼ 13¼ Fleiſch⸗Preiſe. 5 2 pf. 1 Ochſenfleiſch 12 2112— „Kühfleiſch, gemäſtetes 10— 9— „ Rindfleiſch, gemäſtetes 8— 9— „ Kalbfleiſch 8— 48— „„„ gemäſtetes—.(— „Schweinenfleiſch 14— 14— „ Hammellleiſch 9— 9— „ Schaaffleiſch 7——— „ Wurſt v. blos Schweinen 16— 16— „Bratwurſt n „Schwartenmagen 18— 18— „ Geräucherter Speck 24— 26— „Schinken 19— 20— „Dorrfleiſch 20— 20— „Schweinenſchmalz, 15 ausgelaſſen 21— 22— unausgelaſſen 200— 20— „ Nierenfett 22— 29— „Hammelsfett 16— 16— Die Großberzoglichen Bürgermeißer Bender. Seippe h Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Luſtig Morgenlüfte. Morgenſtrah welche auf den Staub Bollieu auf Kleinod bar; vor der Fre Eskadron m tionalgarde Bollieu nach dankte ihm für ſeine ge In der Con führte, an, der nichts; ſein Degen Gewölbe m gelaſſen. E von Nancy In di gekehrt, al ſeiner Anku Greveplatz ſucht hatte. wechslung nach dem die ſchon n ſtanden die mihi, Crus Bolli Sterblichen ſeufzte, vi auf. Die dem wacht der Gefar richtet Eu 1 e ich ſterbel „I graue S. Die