cha Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Fe Vagelſch Nice lag eit in ert hat. ermulare Hof„Ceres. frutlichen 95 röslatt gr Wus bens, 8 *r enger Dir hierorts Friedberg it einen Welchen Sonnabend den 9. Juli 1853. M3538. Amtlicher Theil. Das Großherzoglich Heſſiſche Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Ausführung des Geſees wegen Errichtung und Beauf⸗ fichtigung der Waſſertriebwerke an Bächen. Da die in dem Art. 2. des Geſetzes vom 20. Februar d. J. vorbehaltene Verordnung in vollſtändig erſchöpfender Weiſe noch nicht ausgearbeitet werden konnte, ſo theile ich Ihnen in Folge Verfügung Gr. Miniſteriums des Innern vom 30. v. M. zur Nr. D. 7689 einſtweilen die nachſtehend im Abdruck enthaltenen Beſtimmungen unter dem Auftrage mit, dieſelben zur offentlichen Kenntniß zu bringen. Zugleich bemerke ich Ihnen, daß zur Prüfung der Zuläſſigkeit eines Unternehmens der fraglichen Art folgende Nachweiſungen erforderlich ſind: 1) ob die Höhe des anzulegenden neuen Wehres wenig⸗ ſtens 2½ Fuß unter dem tiefſten Punkt der angren⸗ zenden Thalfläche bleiben kann; 2) daß das Wehr, bei einer wenigſtens 1¼ der Nor⸗ malbreite des Fluſſes betragende Länge des horizon⸗ 5 talen Fachbaumes(Wehrbaums) eine Lage erhalten kann, welche keinen Abbruch der Ufer, zunächſt un⸗ terhalb deſſelben, beſorgen läßt, und 3) daß der durch das Wehr veranlaßte Aufſtau, bei dem höchſten Waſſerſtande, nach dem vorhandenen Gefälle und den übrigen concurrirenden Umſtänden, zufolge einer auf hydrauliſche Grundſätze geſtützten genauen Berechnung, ſich nicht bis unter die Räder des zu⸗ nächſt oberhalb gelegenen Werks erſtrecken und daß dieſer Aufſtau überhaupt keine Veranlaſſung zu nach—⸗ theiligen Ueberſchwemmungen geben kann. Friedberg den 27. Juni 1853. de Beauclair, Kreisaſſeſſor. Be ſt im mungen über die den Geſuchen um Erlaubniß zur Anlegung von Waſſertriebwerken beizuſchließenden Pläne und Aus⸗ einanderſetzungen. Wer ein Triebwerk an einem Bache oder deſſen Sei⸗ tengräben anlegen will, hat ſeinem bei der einſchlägigen Regierungsbehörde einzureichenden Geſuche folgende Plane und Auseinanderſetzungen beizuſchließen: 1) einen Situationsplan in, der natürlichen Größe, in welchen nicht allein die Bauſtelle ſelbſt mit allen darauf zu errichtenden Bauwerken, ſondern auch der Lauf des Baches und der in denſelben einmündenden Seitengräben, und alle auf den Bach anſtoßenden Grundſtücke mit den Namen ihrer Beſitzer und der Bezeichnung der Culturart derſelben eingezeichnet ſind. Die Aufnahme dieſes Situationsplans hat flußauf⸗ wärts ſoweit ſtattzufinden, als der durch etwa projectirte Wehranlagen zu bewirkende Aufſtau des Waſſers ſich im ungünſtigen Falle vorausſichtlich erſtrecken wird, und fluß⸗ abwärts mindeſtens bis zur Vereinigung des Mühlenkanals mit dem Flußbett. 2) Längen⸗ und Querprofile des betreffenden Fluß⸗ bezirks und zwar, wenigſtens von dem Wehre des zunächſt oberhalb gelegenen, bis zu dem des zunächſt unterhalb ge⸗ legenen Waſſertriebwerks, wenn dergleichen vorhanden ſind. Das Nivellement muß, außer der Terrainhöhe, Sohlenhöhe und dem bekannten kleinſten, mittleren und höchſten Waſſer⸗ ſtande, zugleich enthalten: a) die vorhandenen Wehrhöhen nebſt den dazu gehörigen Eichpfählen; b) an den Mühlen, die Höhen des Fachbaumes der Muh⸗ lengerinne und der darauf angebrachten Schutzbretter; die Höhe vom Fachbaum des Gerinnes bis zur un⸗ teren Schwelle deſſelben; den Halbmeſſer der Mühl⸗ räder vom Zapfen der Welle bis zum äußerſten Punkt der Schaufel, endlich c) die Höhenlage des Fachbaumes, und des Wehres, ſo— wie die durch dieſes zu erzielende Aufſtauung des Waſſerſpiegels. Außerdem muß das Nivellement ſich an moͤglichſt viele feſte, in dem Situationsplane genau bezeichnete Punkte, als: Grenzſteine, Mauerquader ꝛc. längs der Bachufer anſchließen. Die Ufer ſind, und zwar das rechte durch ſcharf aus⸗ gezogene, das linke durch punctirte grüne, die Bachſohle durch ſcharfe, ſchwarze, der natürliche Waſſerſpiegel durch blaue und der aufgeſtaute Waſſerſpiegel durch rothe Linien zu bezeichnen. Das Nivellement ſoll auf eine über dem hoͤchſten Punkte gelegene Horizontale bezogen werden, längs welcher die Höhen derſelben über den verſchiedenen Nivellements— punkten und deren Entfernungen von einander mit Zahlen eingeſchrieben ſind. Der Maßſtab der für die Höhen wenigſtens 7/100 für die Längen ſoll nicht unter„aso, der natürlichen Größe ſein. — — ————— Ä—v— 212 3) Einen Specialplan des anzulegenden Triebwerks in ½ der natürlichen Größe, woraus genau erſichtlich iſt, ob das Werk durch ober- oder unterſchlächtige Waſſerkraft betrieben werden ſoll. Sodann muß angegeben werden, wie das vorhandene Gefälle vertheilt werden ſoll, wie viel nämlich f a) der Fall vom Wehrfachbaum bis zum Waſſerſpiegel über dem Fachbaum des Gerinnes(obere Räuſche), p) wie viel dieſer Waſſerſtand ſelbſt(naſſer Fall), c) wie viel der Fall von dem Fachbaum des Gerinnes, bei unterſchlächtigen Rädern, bis zum unteren Fach⸗ baum des Gerinnes, bei oberſchlächtigen aber, bis zum Waſſerſpiegel unter dem Rad(trockener Fall), d) wie viel der Fall von dem zuletzt gedachten Punkt, bis zum Waſſerſpiegel bei Vereinigung des Mühlen— kanals mit dem Flußbett, oder bis zu dem zunächſt unterhalb gelegenen Wehr(untere Räuſche) betragen ſoll, und e) nach welchem Profil der Mühlen-Canal angelegt wer— den ſoll. 4) Einen Plan in ½ der natürlichen Größe von dem für das Triebwerk nöthigen Streichwehre in Verbin⸗ dung mit Grundſchützen, beſtehend in einem Grundriß und einem ſenkrecht auf den Fachbaum des Wehres oder die Schützenſchwelle gerichteten Quer- oder Längendurchſchnitt, mit Angabe einer Pegelvorrichtung zur Beobachtung des Waſſerſtandes am Wehr. 5) Einen vollſtändigen Plan der aufzuführenden Ge— bäude in„oo der natürlichen Größe, beſtehend aus Grund— riſſen der verſchiedenen Stockwerke, Längen- und Querdurch⸗ ſchnitten und zwei Anſichten. 6) Eine Nachweiſung der Geſchwindigkeit und Menge des Waſſers bei dem kleinſten und höchſten Waſſerſtande. 7) Eine detaillirte Darlegung des Nutzeffectes der Waſſerräder und der Leiſtungsfähigkeit des Werkes. An Die ſe lben. Betreffend: Die Unterſuchung der Feuerungs⸗Anlagen in Gebäuden. Es iſt zu meiner Kenntniß gekommen, daß die Be⸗ ſtimmungen des Ausſchreibens Gr. Miniſteriums des Innern und der Juſtiz vom 24. März 1843 zur Nr. D. 5001, nach welcher neuerbaute Feuerungs-Anlagen und beſtehende, an welchen weſentliche Veränderungen vorgenommen worden ſind, nicht eher benutzt werden können, bis dieſelben von den beſtellten Sachverſtändigen unterſucht und den beſtehen— den Vorſchriften entſprochen gefunden worden ſind,— nicht überall genau befolgt werden. f Indem ich die allegirte Höchſte Verfugung nachſtehend nochmals zu Ihrer Kenntniß bringe, lade ich Sie ein die pünktliche Befolgung derſelben zu überwachen. Gelegentlich meiner Rundreiſe werde ich mich davon überzeugen, ob der gegebenen Vorſchrift pünktlich nachge⸗ lebt wird. Friedberg den 30. Juni 1853. de Beauclair, Kreisaſſeſſor. „Das Großherzoglich Heſſiſche Miniſterium des Innern und der Juſtiz an die Gr. Provinzial⸗Commiſſariate dahier und zu Gießen und an ſämmtliche Gr. Kreisraͤthe. 5 Darmſtadt am 24. März 1853. Unter Beziehung auf den 5. 4. der Feuer-Ordnung vom 18. Juni 1767 und reſp. den§. 6. des in der Provinz Rheinheſſen beſtehenden Präfectur-Beſchluſſes vom 4. Sep⸗ tember 1807(erneuert durch die Bekanntmachung der vor— maligen Provinzial⸗Regierung zu Mainz vom 6. Oct. 1818 in Nr. 78. des Amtsblattes) finden wir uns veranlaßt, Folgendes zu verfügen: 19 Nicht allein bei neuen Gebäuden, ſondern auch bei allen weſentlichen Veränderungen an Kaminen- und Feuerungs-Anlagen in älteren Gebäuden dürfen die Feu— erungs⸗Anlagen nicht eher benutzt werden, als bis ſolche unterſucht und die zur Beſeitigung der etwa gefundenen feuergefährlichen Bau-Gebrechen erforderlichen Veränderungen vorgenommen worden ſind. 2) Die unter 1) bemerkte Unterſuchungen ſind durch den Kaminfeger und Einen der Feuer-Viſitatoren (in der Regel den Maurermeiſter) des Bezirks ge⸗ meinſchaftlich vorzunehmen. War jedoch die bauliche Ein⸗ richtung, welche die Viſitation nöthig macht, von dem Feuer⸗ Viſitator ſelbſt vorgenommen worden, ſo iſt demſelben ein anderer Sachverſtändiger— in der Regel Maurermeiſter— zu ſubſtituiren. 3) Als Vergütung für die zu vollziehenden Unterſu— chungen und den über den Befund an die Ortspolizei⸗ Behörde zu erſtattenden Bericht hat Jeder der Sachverſtän⸗ digen von dem Hauseigenthümer zu beziehen: a) an ihrem, der Sachverſtändigen, Wohnſitze von jeder beſichtigten Feuerungs⸗Anſtalt eine Gebühr von fünf⸗ zehn Kreuzer, wenn jedoch mehr als vier ſolcher Anſtalten an Einem Tage unterſucht werden, einen Gulden im Ganzen; b) außerhalb ihres Wohnſitzes Tagegelder von einem Gulden 30 Kreuzer per Tag, wenn aber das Geſchäft einſchließlich des Zeitaufwandes für die Reiſe hin und her nur einen halben Tag und weniger in Anſpruch nimmt, vierzig Fünf Kreuzer; ſind jedoch in letzterem Falle mehr als drei Feuerungs⸗ Anſtalten unterſucht worden, ſo hat jeder der Viſika— toren einen Gulden anzuſprechen. Die Gebühren ſowohl als die Tagegelder ſind, wenn die Feuerungs-Anſtalten verſchiedener Hauseigenthümer zu viſitiren waren, auf dieſe nach der Zahl dieſer Anſtalten zu repartiren. 4) Zuwiderhandlungen gegen die Vorſchriften unter Nr. 1 werden mit einer Polizeiſtrafe von 1 bis 7 fl. be⸗ ſtraft, welche im Falle der Uneinbringlichkeit in Gefaͤngniß mit 40 kr. für einen Tag verwandelt wird. Wir beauftragen Sie, dieſe Anordnungen in Ihren Bezirken zur öffentlichen Kenntniß zu bringen und die Orts polizei-Behörden anzuweiſen, die Befolgung der erlaſſenen Vorſchriften zu überwachen. du Th il. v. Stein. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. N Edictalla dung. (1039) Die dem Georg Henzel in Bönſtadt gehörende Hofraithe, VII. 102. des Grund⸗ buchs, mit Grabgarten, ſodann die, auf jenes Namen im Grundbuch unter I. 602, 1. 706, I. 961, I. 974, XV. 208, XV. 416, einge⸗ tragenen Grundſtücke ſind wegen Beitreibung von Communalintraden der Gemeinde Bönſtadt im Zwangswege verſteigert und es ſind daraus 1164 fl. 30 kr.— die Taxation beläuft ſich auf 1260 fl.— erlöſt worden.— Die anwe⸗ ſenden Frau und Kinder des Georg Henzel ha— ben die Ratification nicht beanſtandet; da aber Georg Henzel ſelbſt und zwei ſeiner Söhne ab⸗ weſend ſind, auch Eigenthumsurkunden über die bezeichneten Immobilien nicht vorliegen, ſo werden jene aufgefordert, etwaige Einwendungen gegen die formelle Gültigkeit der ſtattgehabten Verſteigerung und die Ratification ſogewiß bis zum Dienſtag den 30. Auguft hier vorzubringen, als ſonſt Verzicht auf ſolche Einwendungen unterſtellt, ſofort die Ausfertigung der gerichtlichen Adjudicationsurkunden für die Käufer verfügt werden wird. In demſelben Termine ſind auch etwaige Eigenthumsanſprüche Dritter auf die bezeichneten Immobilien ſogewiß hier geltend zu machen, als ſonſt ohne Rückficht auf ſolche den Adjudi⸗ cler Schäfer feng 9 ketzeichnet tragt. Anſprüche le Auſp 1115 9 ba Meldung de uff von, l gründen. le fs Eheleute Termine eiwal enommene J durs⸗Crkenntn orzubricgen. Bußbach 8 Ebe Holz 4028) N 10 uhr aufan Rödelheimiſch gert: N 99 Stef 5400 Stü 20„ 575 100„ Forfih aus am 3. 9 (4040 4 mittags 9 U Anfertigung Schulhaus 9 öffentlich ver Nach den 1) Sg 22S 3) W Aſſenhei Hol 1042) 9 Vormittags hahe Gemel Vuſch, nachſte 3 8 8 Stämr entha 200 geſchal 10 Nadel ofentlch mei berros! 9 01 (4013) a gefundenen canderungen e von jeder ict von fünf⸗ diet ſolcher weiden, einen in Ihren Orts⸗ 41 2 zer cllaſſeuen cationsurkunden für die Käufer die gerichtliche Beſtätigung ertheilt werden wird. Friedberg den 27. Juni 1853. Gr. Heſſ. Landgericht Hofmann. Edietalla dung. 4040) Gr. Heſſ. Hofgericht der Provinz Oberheſſen hat üder das Vermögen der ſich von ihrem Heimathsort heimlich entfernt habenden Peter Schäfer'ſchen Eheleute zu Rockenberg den förmlichen Concursprozeß erkannt und das un⸗ terzeichnete Gericht mit deſſen Leitung beauf⸗ tragt. Anſprüche jeder Art ſind im Termin Dienſtag den 16. Auguſt d. J., Vormittags 10 Uhr, bei Meidung des ſtillſchweigend erfolgenden Aus— ſchluſſes von der Maſſe anzumelden und zu be⸗ gründen. Gleichzeitig werden die Peter Schä⸗ fers Eheleute aufgefordert, in vorbeſtimmtem Termine etwaige Einwendungen gegen das auf— genommene Inventar und das ergangene Con— curs⸗Erkenntniß bei Meidung des Ausſchluſſes borzubringen. Butzbach den 28. Juni 1853. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. bel. Dr. v. Schmalkalder. Holzverſteigerung. (1028) Montag den 11. d. M., Vormittags 40 Uhr anfangend, werden im Graäflich Solms⸗ Rödelheimiſchen Oſſenheimer Wäldchen verſtei⸗ gert: 99 Stecken Eichen ⸗Schälprügel, 5400 Stück Eichen⸗Schälwellen, 29„ Eichen-Werkholzſtämme von 5 bis 14“ Durchmeſſer und 15 bis 40“ Länge, 575„ Eichen⸗Baumſtangen, 100„ Fichten⸗ 1 Forſthaus Beinhards am 3. Juli 1853. Der Gräfl. Revierförſter Hartmann. Arbeitsverſteigerung (1041) Dienſtag den 12. Juli l. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhauſe die Anfertigung geſtämmter Läden an das neue Schulhaus dahier an die Wenigſtfordernden ffentlich verſteigert werden. Nach den Voranſchlägen beträgt: 1) Schreinerarbeit 36 fl.— kr. 2) Schloſſerarbeit 36„— 3) Weißbinderarbeit 11 ↄ 12 Aſſenheim den 4. Juli 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Schmitt. Holz verſtei gerung. 1042) Dienſtag den 12. Juli l. J., des Vormittags um 8 Uhr, ſoll in dem Oberros- ſacher Gemeindewald, Diſtrict Salzberg und Zuſch, nachſtehendes Holz, als: J½ Stecken Buchen-Scheitholz, 8/0„ Eichen⸗ 7 77„ Buchen-Prügelholz, 33„ Eichen- u. Birken⸗Prügelholz, 5„ Eichen ⸗Stockholz, 266 Buchen⸗Wellen, 099 Eichen⸗ und Birken⸗Wellen, 903 Nadelreißer-Wellen, 8 Stämme Eichen⸗Bauholz, 304 Cubikfuß enthaltend, 200 geſchälte Eichen⸗Stangen, 16 Nadelholz⸗Staͤngen, fentlich meiſtbietend verſteigert werden. Oberrosbach den 2. Juli 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Blecher. Holzverſtei gerung. 1043) Mittwoch den 13. Juli l. J., Mor⸗ 213 e gens 9 Uhr, ſollen in dem Gemeindewalde Langenhain, Diſtrict Filzhart: 28 Stecken Tannen⸗Prügelholz, 73 7 7 Stockholz 60„altes Stockholz, „3100 gemiſchte Wellen, öffentlich verſteigert werden. Ziegenberg den 6. Juli 1853. a Der Großberzogl. Bürgermeiſter Rumpf. Arbeits- Verſteigerung. (1044) Dienſtag den 12. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe nachbenannte Arbeiten an den Wenigſtnehmen⸗ den in Accord gegeben werden: 1) das Chauſſiren von 40 l. Klftr. Weg, 2) das Brechen von 12 Cubikklftr. Steinen, 3) das Anfahren dieſer Steine, 4) das Auswerfen von 150 l. Klftr. Gräben, 5) das Zerſchlagen von 6 Cubikklftr. Unter⸗ haltungsſteinen. Fauerbach II. den 6. Juli 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Holler. Verſteigerung von Bauarbeiten. (1045) Freitag den 15. Juli d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen in dem Gemeindehaus zu Traismünzenberg uachſtehende, in der Kirche und dem Friedhofe daſelbſt vorzunehmenden Arbeiten öffentlich verſteigert werden, und zwar: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 129 fl 24 kr. 2) Schreinerarbeit,„ 17 15„— 1 Voranſchlag und Bedingungen werden vor der Verſteigerung bekannt gemacht. Grünberg den 6. Juli 1853. 5 E Poſeiner II. Privat- Bekanntmachungen. DINI O. Reiſegelegenheit nach Amerika über Liverpool. Regelmäßige wöchentliche Abfahrten ab Mainz jeden Donnerſtag, ab Friedberg jeden Mittwoch. (627) Die Paſſagiere werden jedesmal durch eigene tüchtige Conducteure bis in den Seehafen begleitet. Pünktlichkeit in den Expeditionen, billige Preiſe und genaue Erfüllung der eingegangenen Verbindlichkeiten werden dieſe Reiſegelegenheit auch ferner empfehlen. Friedberg im April 1853. (1046) Die Auswanderer werden durch meine Agentur jede Heinrich Hahn, Agent. und 15. über Bremen nach allen Häfen von Amerika zu den billigſten Preiſen und beſten Bedingungen, von jeder Eiſenbahn-Station ab befördert. Die General-Agentur in Friedberg von G. F. Schweitzer. Eine Parthie gelöſchten Kalk, 1010) welcher zum Bauen, wie auch zum Düngen zu gebrauchen iſt, iſt billig zu ver⸗ kaufen bei Fauerbach II. Gottſchalk Simon, Seifefabrikant. Zu verkaufen. (10110 Ein ferm dreſſirter Hühnerhund, ſechs Jahre alt, langhärig, hellbraun von Farbe und von mittlerer Statur, wird wegen Wohnorts— wechſel billig abgegeben. Wo? ſagt die Expe⸗ dition dieſes Blattes. Ge fu ich. (1013) Für die Ziegelhütte am Bahnhofe zu Nauheim wird ein tüchtiger Ziegler, resy. Zie⸗ gelbrenner, zur Backſteinfabrikation im Accord, geſucht. Zu vermiethen. (1047) Ein Logis hat zu vermiethen Bernhard Wagner. 250 0 Gulden (1016) Vormundſchaftsgelder liegen gegen liegende Güter bis den 1. Oktober zum Aus⸗ leihen bereit. Bauernheim den 27. Juni 1853. Der Vormund: Johannes Treut. Heu, (10310) von guter Qualität, wird in Parthieen angekauft von Gebrüder Grödel. Benachrichtigung. (1048) Die zweite Caſinoparthie ift Dien⸗ ſtag den 19. Juli in den Schloßgarten nach Ockſtadt. Die Vorſteher. Eine halbe Scheuer (1049) bat zu vermiethen Friedberg. Chr. Glockengießer. Eiskeller⸗Eröffnung. (40500) Sonntag den 10. Juli nimmt der Un⸗ terzeichnete aus ſeinem Eiskeller das Prima⸗ Lagerbier in Zapf und bemerkt hierbei, daß daſſelbe auch in Faß, per Ohm zu 12 fl., abgegeben wird. Friedberg. Anton Burck, an der Stadtkirche. Empfehlung. (1031) Von der Regierung als Agent zur Abſchließung von Schifffahrtsverträgen conceſ⸗ ſionirt, bringe ich meine Dienſte den resp. Aus⸗ wanderern zur Empfehlung. Hungen den 3. Juli 1853. Heinrich Rühl. Anzeige. (1052) Zettel⸗ und Einſchlaggarn, Eiſengarn, Schleſinger Zwirn, Hanf⸗ und Beſtechgarn, Näh⸗ und Drehſeide, Baumwollen⸗ und Wollen⸗ garn, ſeidene und perlmutterne Rock⸗ und Weſten⸗ knöpfe, Baumwollentuch, Shirting, Spitzen ꝛc., zu den möglichſt billigſten Preißen bei Friedberg. Nathan Hirſchhorn, Wilhelminenſtraße Nr. 244. Anzeige. (1053) Da ich in Folge des Todes meines Mannes mein Metzgergeſchäft aufgebe, ſo for⸗ dere ich alle Diejenigen, welche noch Zahlungen an mich zu machen haben auf, ſolche binnen 4 Wochen an meinen Sohn, den Buchbinder H. Neuhof, zu leiſten. Zugleich mache ich die ergebene Anzeige, daß ich das bisher betriebene Metzgerſchäft an mei⸗ nen Sohn, den Metzgermeiſter Karl Neuhof dahier übertragen werde und bitte ich meine verehrlichen Kunden, das uns bisher geſchenkte Zutrauen auf meinen eben genannten Sohn ge⸗ fälligſt übertragen zu wollen. Friedberg den 7. Juli 1853. Aron Neuhof's Wittwe. Wohnungs⸗Veraͤnderung. (103) Ich zeige hiermit an, daß ich meine Wohnung in der Burg verlaſſen habe, und jetzt bei Heren Ritzel in der kleinen Köhlergaſſe wohne. Zugleich bringe ich mein Geſchäft, ſo⸗ wie das Kleidermachen meiner Frau unſern verehrten Kunden und Freunden in gefällige Erinnerung. Heinrich Haſſemer, Schuhmachermeiſter. An z e i g e. (1035) Reingehaltene Weine, die Ohm von fl. 15.— an, bei Abnahme von 1 Zulaſt oder Stück billiger, bei Friedberg. W. Hanſtein. Sei n d. (4050) Da die Stelle eines Caſinodieners resp. Traiteurs zu vergeben iſt, ſo werden alle Diejenigen erſucht, welche dieſelbe zu haben wün⸗ ſchen, ſich innerhalb 10 Tagen bei Oberlieute⸗ nant Riedel anzumelden. Die Vorſteher. Kirſchenfeſt zu Holzhauſen. (1037) Sonntag den 10. Juli wird in Holz⸗ bauſen das Kirſchenfeſt gefeiert und wird bei dieſer Gelegenheit Harmonie- und Tanzmuſik bei mir anzutreffen ſein; für gute Speiſen und Getränke iſt beſtens geſorgt und lade hierzu höflichſt ein. Michael Schmidt. 214 e- Das große Preiskegelſchieben (1037) wird Sonntag den 10, d. M. been⸗ digt und findet bei dieſer Gelegenheit Harmonie Muſik in meinem Garten ſtatt, wozu ich er⸗ gebenſt einlade. G. Philippi. Einladung zu einem Preiskegelſchieben. (4058) Der Unterzeichnete beehrt ſich hier⸗ mit einem auswärtigen Publikum anzuzeigen, daß bei ihm vom 10. Juli bis zum 14. Auguſt ein Preiskegelſchieben auf ſeiner überbauten Bahn ſtattfindet, wozu er Freunde des Kegelſpiels höflichſt einladet und verſichert, daß Speiſen und Getränke ſo ſind, daß deßhalb Niemand die Bahn unzufrieden verlaſſen wird. Die geſammten Preiſen, in 30 Abtheilungen, betragen 330 fl., wovon der erſte 40 fl. und ſo abwärts bis 3 fl. bekommt. Looſe werden jeden Tag von Nachmittags 2 bis 6 Uhr ge⸗ worfen und kostet das Loos 6 kr. Vilbel den 4. Juli 1853. Chriſtian Dreſcher, Gaſtwirth zur Stadt Kaſſel. Nauheimer Teichhaus. (1059) Sonntag den 10. Juli iſt auf dem Nauheimer Teichhauſe Harmonie⸗ und Tanz⸗ muſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet Henkel. Oſſenheimer Waͤldchen. (4060) Sonntag den 10. Juli Tanzmuſik und iſt friſcher aromatiſcher Kirſchenkuchen an⸗ zutreffen, wozu ergebenſt einladet Aeh le. Kirſchenfeſt zu Ockſtadt. (10610 Sonntag den 10. Juli wird in dem Schloßgarten zu Ockſtadt das jährliche Kirſchen⸗ Feſt gefeiert, wo an dieſem Tage gutbeſetzte Harmonie⸗ und Tanzmuſik anzutreffen iſt. Für gute Speiſen und Getränke, ſowie für prompte Bedienung wird beſtens geſorgt ſein, wozu höf⸗ lichſt einladet N. Stepper. Kirſchenkuchenfeſt. (1062) Nächſten Sonntag den 10. d. M. wird bei günſtiger Witterung das Kirſchenkuchen⸗ feſt in meinem Garten vor dem Wetzlarerthor abgehalten. Für gute Harmoniemuſik, vorzüg⸗ liche Getränke und mürben Kir ſchenkuchen, ſo⸗ wie auch für gute andere mürbe Kuchen und Bretzeln iſt beſtens beſorgt und ladet zu zahl⸗ reichem Beſuche ergebenſt ein Butzbach. Gernand Sauerbier. Kirſchenfeſte auf dem Chauſſeehaus Ilbenſtadt. (106) Da die hieſige Kirſchenernte bis jetzt wieder begonnen hat, ſo erlaubt ſich die Unter⸗ zeichnete anzuzeigen, daß jeden Sonntag vorzüg⸗ liche Kirſchenkuchen in Ausſchnitt kommen; für gute Speiſen und Getränke, ſowie reelle Bedie⸗ nung iſt beſtens geſorgt und ladet hierzu höf⸗ lichſt ein Chauſſeehaus Ilbenſtadt im Juli 1853. Gottfried Mörſchels Wiw. Auf Obiges Bezug nehmend zeige ich meinen Freunden und Bekannten hiermit ergebenſt an, daß, da ich die ſämmtlichen Kirſchen an der Straße zwiſchen Niederwöllſtadt und Ilbenſtadt vom Staat käuflich übernommen habe, für dieſes Jahr ganze vorzügliche Kir ſchen in allen Sorten jeden Tag am Ort ſelbſt, im Großen wie im Kleinen, bei mir zu* ſind. Klein. Kirchliche Anzeig eln. 7. Sonntag n. Trinit. den 10. Juli. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Seel. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Köhler. Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Schwabe. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. Nachmittags: Hr. Candidat Wolf. Frankfurter Cours vom 6. Juli 1853. FFF fl. 9 40.7 Friedrichsd or„ 9 56½/-—57 7 Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 53¼½-—54½ Rand⸗Ducaten„ 5 37-38 20 Frankſtücke„ 9 30-31 Engliſche Souverains. 1151 1 Thaler. 5 Frankenthaler„ 221 7½22“/ Preußiſche Caſſenſcheine.„ 14579 1 Fruchtpreiſe. „ 145 ¼/— 7 6. Juli. 24. Juni. 24. Juni. Gattung. Fried⸗ Gerns⸗ berg J Mainz] heim 5 f. Ir. f. kr. ff. ſit⸗ Waizen pr. Malterſ 134013—[—— e, 10 201 9 224—— Gerſte„, 7 2⁵ 11 7— Hafer„„ 4 40 Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 9. bis zum 15. Juli. = 5 Fried⸗ Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. 5 kr. pf. er. 1 Leib⸗Roggenbrod 3 3038 2 7 77 7 1 7— 44„„ 144 214— Lth. Lth. — Milchbrod e — Waſſerweck 114 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 14 14¼ Fleiſch-Preiſe. i pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 121 „ Kühfleiſch, gemäſtetes 91 219— „ Rindfleiſch, gemäſtetes 7s 79 Kalbfleiſch 6— 4 6— „„„ gemäſfſtetes———— „ Schweinenfleiſch 13— 13— Hammellleiſch 9— 9— „ Schaaflleiſch 60— „ Wurſt v. blos Schweinen 14— 14— „ Bratwurſt 17 17 „ Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 23— 24— „Schinken 17— 17— „Dörrfleiſch 18— 18— „ Schweinenſchmalz, 7 ausgelaſſen 21— 22— unausgelaſſen 20— 20— „Nierenfett 20— 18— „ Hammelsfett 161— 16— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Bender. Seippel. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. ich Ihnen ) Bei? von 5 kann der ſchlit ohne nur Credi inden ſind, vorkt 2) Dürf ſtellt men Uebe 3) Bei müſſ Schu dieſe iſt di beizu E dieſe 9 Dürf nicht Vore gela 9) Da ſoll, Wi grü den