g * igen. * W zotkirche * kirche 2 Intelligenz-Vlatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M 20. Mittwoch den 9. März 1853. Amtlicher Theil. Das Großherzoglich Heſſiſche Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Den Holzpreistarif für die Gr. Domanialwaldungen auf das Jahr 1853. Zur Feſtſtellung des Holzpreißtarifs für das kommende Jahr haben Sie von allen im laufenden Jahre ſtattgehabten Holzverſteigerungen, in welchen Buchen-Brennholz in tarif⸗ mäßiger Gute verſteigert wird, entweder die Steigerungs— protokolle oder Abſchriften der Wiederholungen derſelben an die betr. Gr. Revierförſter einzuſenden. Friedberg den 26. Februar 1853. a de Beauclair, Kreisaſſeſſor. An Die ſel ben. Betreffend: Die Landgeſtütsanſtalt, insbeſondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgeſtütsbeſchäler für 1853. Sie werden umgehend Ihren Bedarf an Verzeichniſſen und Bedeckſcheinen einberichten. Friedberg den 4. März 1853. 1 de Beauclair, Kreisaſſeſſor. Bas fel b an ſämmtliche Großh. Buͤrgermeiſter und Gemeinde— Einnehmer des Kreiſes. Betreffend: Den Termin für den Abſchluß und die Einſendung der Gemeinderechnungen für 1852. Gr. Miniſterium des Innern hat unterm 8. Februar d. J. ad Nr. D. 1576 Folgendes verfuͤgt g „Wir beſtimmen hiermit in Bezug auf die Gemeinde⸗ rechnungen für 1852 den Termin zum Abſchluſſe der Bücher allgemein auf den 31. Mai, zur Ablieferung der Rech⸗ nungen an die Großherzoglichen Bürgermeiſter auf den 30. Juni und zur Einſendung der Rechnungen an die Großherzogliche Oberrechnungskammer⸗Juſtificatur auf den 31. Juli dieſes Jahres. 5 Wegen etwa nöthig werdender Erſtreckung dieſer er⸗ weiterten Friſten iſt in den einzelnen Fallen nach den be⸗ ſtehenden Vorſchriften zu verfahren. — 7——— Wir beauftragen Sie, die Großherzoglichen Bürger⸗ meiſter und die Gemeindeeinnehmer hiernach mit dem An- fügen zu bedeuten, daß die Nichteinhaltung der Friſten und beziehungsweiſe die Unterlaſſung der desfalls zu machenden Anzeigen Disciplinarſtrafen und ſonſtige etwa erford erlich werdende Zwangsmaßregeln zur Folgen haben würde.“ Indem ich Ihnen hiervon Kenntniß gebe, erwarte ich, daß Sie die vorgeſteckte Friſten pünktlich einhalten, indem es hierdurch nur möglich wird, die Gemeindevoranſchläge innerhalb der gegebenen Friſten einzuſenden. Friedberg den 4. Marz 1853. de Beauclair, Kreisaſſeſſor. Regierungsblatt⸗Auszüge. Nr. 4 enthält: 1) Verordnung Gr. Miniſteriums des Hauſes und des Aeußern, vom 26. Januar: die Garantie der Poſtverwal⸗ tung für das Reiſegepäck bei den Großh. Heſſiſchen fahrenden Poſten betr., welche aus Allerhöchſtem Auftrage Folgendes verfügt: 1) Ueber das der Poſtanſtalt übergebene Reiſegepäck erhält der Reiſende un⸗ entgeltlich einen Gepäckſchein, worin jedes einzelne Stück nebſt deſſen Gewicht und etwaigem Werthe eingetragen werden muß. Dieſer Ge⸗ päckſchein iſt ſorgfältig aufzubewahren. 2) Für das in dieſem Ge⸗ päckſchein eingetragene Reiſegepäck haftet die Poſtanſtalt innerhalb ſhres Verwaltungsumfangs von der Zeit der Uebernahme an nach Maßgabe der für Poſtſtücke überhaupt beſtehenden Beſtimmungen. 3) Es ſteht den Reiſenden frei, den Werth ihrer Reiſeeffekten zu decla⸗ riren oder nicht. Wenn keine Werthsdeclaration ſtattgefunden hat, wird der Erſatz in Verluſtfällen mit 1 fl. 45 kr. für jedes Pfund des ermittelten Gewichts, bei vorkommenden bloßen Beſchädigungen aber innerhalb dieſer Grenze nur bis zum Belaufe des wirklich erlittenen Schadens geleiſtet. 4) Hat dagegen eine Werthdeclaration ſtattge⸗ funden, ſo wird eintretenden Falls der Erſatz nach dieſem Werthe geleiſtet, es hat jedoch der Reiſende für jede Hundert Gulden des de⸗ clarirten Werthes auf eine Entfernung bis 10 Meilen 2 kr., über 10 Meilen 4 kr. Werthporto bei der Uebergabe des Gepäcks zu ent⸗ richten. Das Werthporto wird nach dem Geſammtwerth des einem Reiſenden gehörigen Gepäcks berechnet; für nicht volle Hundert Gul⸗ den wird das Werthporto wie für volle erhoben. Die Werthsbeſtim⸗ mung hat der Reiſende ſelbſt auf der Adreſſe des Gepäcks anzugeben und zwar für jedes Stück einzeln; die Werthsangabe in einer Sum me für verſchiedene Gepäckſtücke iſt unzuläſſig. Von dem rich⸗ tigen Eintrag des Werthes in den Gepäckſchein hat ſich der Reiſende bei Empfang deſſelben zu überzeugen. 59 Bei der Ankunft am Be⸗ ſtimmungsort wird das Gepäck dem Reiſenden nur gegen Rückgabe des Gepäckſcheins ausgeliefert. In Ermangelung dieſes letzteren kann die Aushändigung nur nach vollſtändiger Legitimation, gegen beſon dere Quittung und unter Umſtänden nur gegen Caution erfolgen.— 6) Der Reiſende hat ſein Gepäck ſogleich dei Ankunft am Beſtim⸗ mungsorte gegen Rückgabe des Gepäckſcheins in Empfang zu nehmen und die Haftverbindlichkeit der Poſtanſtalt hört auf, ſobald das Reiſe⸗ gepäck von dem Reiſenden ohne Einwendung angenommen worden iſt. 7) Will der Reiſende jedoch ſein Gepäck noch einige Zeit unter fortdauernder Haftung der Poſtanſtalt im Poſtlocal lagern laſſen, ſo bat er dieſes ausdrücklich zu erklären und dann für jedes Stück 3 Kreuzer Lagergebühr zu bezahlen. nanzen vom 24. Jan., die Ausführung des dem Zollverein und dem Königreich der Nie Handels⸗ und Schifffahrtsvertrags vom 31. Dez. 1851 betr. Die Haftungsverbindlichkeit der Poſtanſtalt für ſolche Effekten dauert übrigens höchſtens 24 Stunden von dem Zeitpunkt der Ankunft am Beſtimmun sorte an gerechnet. 8) Gegenwärtige Beſtimmungen finden auf alle fahrende Poſten An⸗ wendung, gleichviel ob dieſelben in Eilwagen, Poſtomnibus oder Poſt⸗ courriren beſtehen, und ob die Wagen mit ein em Conducteur begleitet werden oder nicht.— 2) Bekanntmachung G r. Miniſteriums der Fi⸗ Artikels 24 des zwiſchen derlande abgeſchloſſenen 9 78 E hier nicht! Eine Anekdote. Vor einem Landgerichte war ein Prozeß wegen einer argen Schlägerei anhaͤngig, in dem ein Zimmermann ein Streites belaſtendes Als der Zimmermann ſein Zeug⸗ niß abgelegt hatte und der Advokat des Beklagten ſah, daß Mache da durch eine Querfrage den Zimmermann irre— vielleicht wiederruft er oder du kannſt ſein Zeugniß entkräften. Meiſter, wie weit habt Ihr denn davon geſtanden, daß ſehr gewichtiges, den Urheber des Zeugniß ablegen mußte. es für dieſen ſchief ſtand, dachte er: Ihr Alles ſo genau wiſſet? Fünf und achtzig Fuß, eilf und drei Viertel Zoll! ſagte ruhig der Zimmermann. lachen, wollte ih Der Präſident, der fürchten mochte, das Publikum oder die Zuhörer(was auf Eins hinausläuft), möchte m das verweiſen und ſagte: Wie mögt Ihr doch das ſo genau ſagen?— Solche Späſſe paſſen Verzeihen Sie, Herr Präſident, ich hab's genau aus⸗ gemeſſen, denn ich dachte, es könnte mich ein Narr darnach fragen, und dann müßte ich ihm doch das Maul zuſtopfen! ſagte der Zimmermann und der Advokat mußt's einſtecken! 1 Kreuzer. Fragt ihn alſo: Weg und auf zwei ſam zu machen. Friedberg, Monatsbericht der Blinden-Anſtalt zu Friedberg. Im Februar betrug die Einnahme obiger Anſtalt 254 fle S r. und die Ausgabe 234 fl. 57% kr. Demnach ein Kaſſenvorrath von Allen edlen Gebern den herzlichſten Dank für ihre Gaben Namens unſerer 25 Blinden!— Haben wir auch nur noch einen Kreuzer in der Kaſſe, ſo hoffen wir zu Gott, daß ſich auch im März wieder Herzen und Hände öffnen werden.— Den Freunden der Anſtalt diene zur Nachricht, daß der Rechenſchaftsbericht fertig iſt und kann unent⸗ geltlich in der Anſtalt in Empfang genommen werden.— Aktien ver⸗ kauften wir eine im verfloſſenen Monat und ſind deren immer noch zu haben.— Endlich erlauben wir uns auf unſer Bild:„Der Blinde am Predigten von Hrn. Profeſſor Schwabe, aufmerk- Erſteres à J fl., letzteres 12 kr. den 1. März 1853. J. P. Schäfer, Vorſteher. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. d Verkauf von gußeiſernen Röhren. (319) Auf den Fürſtlichen Braunkohlengruben zu Weckesheim und Wölfersheim lagern einige hundert Fuß gußeiſerne Röhren, welche käuflich aus der Hand abgegeben werden.— Die Länge eines jeden Rohrs beträgt 45 Zoll und der innere Ourchmeſſer 4½ Zoll, Darmſtädter Maas, und die Röhren können mittelſt Schrauben waſ⸗ ſerdicht aneinander befeſtigt werden. Dieſelben eignen ſich beſonders zur Herſtellung von Brun⸗ nen⸗ und Pfuhlpumpen, da Ausgußrohre gleich⸗ falls mit abgegeben werden können und zur Anlage von Waſſerleitungen. Sowohl einzelne Röhren, als der Vorrath im Ganzen wird abgegeben und Kaufluſtige wollen ſich baldigſt bei dem Unterzeichneten anmelden. Weckesheimer Braunkohlengrube am 24. Februar 1853. Die Fürſtlich Solmſiſche Bergverwaltung Storch. Concurrenzeröffnung. (320) In der israelitiſchen Gemeinde zu Hochweiſel, im Kreiſe Friedberg, iſt die Stelle eines Religionslehrers mit einem jährlichen Gebalt von 70 fl. nebſt freier Koſt und Logis, oder auch mit 150 fl. auf eigene Verköſtigung, erledigt. Concurrenzfähige Bewerber haben ſich binnen 14 Tagen a dato bei dem unterzeichneten Vor⸗ ſtand in Oſtheim anzumelden. Oſtheim am 22. Februar 1853. Der Vorſtand: Israel Rothſchild. Arbeits ⸗ Verſteigerung. (830) Die Reparaturarbeiten für 1853 an den Kameral⸗, Grundlaſten- und Forſtgebäuden im Baubezirk Friedberg, als: Maurer-, Stein⸗ hauer⸗, Zimmer⸗, Schreiner-, Schloß er⸗„ Gla⸗ ſer⸗, Weißbinder⸗ und Spenglerarbeiten, das Anliefern von Mauerſteinen, Backſteinen, Sand und Pflaſterſteinen, werden an nachſtehenden Tagen an die Wenigſtfordernden öffentlich ver⸗ ſteigert: Mittwoch den 9 März l. J., Vormittags 12 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Vilbel an den dor⸗ tigen Gebäuden. Donnerſtag den 10. März, Vormittags 9 Uhr, zu Friedberg bei Gaſtwirth Netz, an den Gebäuden zu Friedberg, Ockſtadt, Obermörlen, Niedermörlen, Heldenbergen, Büdesheim, Kai⸗ chen, Burggräfenrod, Rodheim, Oberrosbach und Winterſtein. Freitag den 11. März, Vormittags 11 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Butzbach, an den Ge⸗ däuden zu Butzbach, Griedel, Rockenberg und Oppershofen. Friedberg den 2. März 1853. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Arbeits verſteigerung. (383) Mittwoch den 9. März l. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathbauſe die bei Erbauung eines Bezirksgefängniſſes da⸗ hier erforderlichen Bauarbeiten und Material⸗ lieferungen im Beiſein des Gr. Kreisbaumeiſters des Baubezirks Friedberg, an die Wenigſtneh⸗ menden öffentlich verſteigert werden: fi kr 1) Maurerarbeitslohn veranſchl. zu 897 6 2) Steinhauerarbeit„„ 645 46 3) Zimmerarbeit 17„ 1279 16 4) Dachdeckerarbeit 1 437 13 5) Schreinerarbeit„ 2303 51 6) Schloſſerarbeit 1„ 1165 56 7) Glaſerarbeit„ 141— 8) Weißbinderarbeit* 389 9) Spenglerarbeit 1„ 58 12 10) Planirarbeit* 150— 11) Pflaſtererarbeitslohn„ 1 24— 12) Die Anlieferung von 24,700 Stück Ruſſen⸗ ſteinen, 5200 Stück Backſteinen und Rohr⸗ backſteinen, 213 Bütten Kalk, 9¾ Cubik⸗ klafter Sand. Die Voranſchläge und Bedingungen liegen bis zum Termin auf dem Büreau des Gr. Kreisbaumeiſters zu Friedberg zur Einſicht offen. Vilbel den 2. März 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſfer Hinkel. Arbeitsverſteigerung. (335) Mittwoch den 9. März l. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, ſollen auf dem hieſigen Rath⸗ hauſe die bei Herſtellung eines Landgerichts⸗ locals und einer Landrichterswohnung dahier erforderlichen Arbeiten und Materiallieferungen, im Beiſein des Großh. Kreisbaumeiſters des Baubezirks Friedberg, öffentlich an die Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden! 19 Maurerarbeitslohn veranſchl. zu 178 fl. 46 kr. 7 2) Steinhauerarbeit„ 67„ 56 3) Zimmerarbeit„ 7% 4% 4) Dachdeckerarbeit 5 33 5) Schreinerarbeit 1„ 338„ 4 6) Schloſſerarbeit„ 1 275„ 2„ 7) Glaſerarbeit 1„192„ 48„ 8) Weißbinderarbeit 10„279„ 34„ 9) Spenglerarbeit„„ 1„— 10) Die Anlieferung der erforder- lichen Mauerſtelnen, Ruſſenſtei⸗ nen, Rohrbackſteinen, Kaminſtei⸗ nen, des Kalkes und Sandes, im Ganzen veranſchlagt zu 202„54„ Die Voranſchläge und Bedingungen liegen bis zum Termin auf dem Büreau des Großh. Kreisbaumeiſters zu Friedberg zur Einſicht offen. Vilbel den 2. März 1853. Der Großberzogl. Bürgermeiſte r Hinkel. Mobiliar⸗Verſteigerung. (337) Donnerſtag den 10. und Freitag den 11. März l. J., Morgens 8 Uhr anfangend, ſollen wegen Erbvertheilung die den Heinrich Stumpf Eheleuten zu Oſſenheim gehörenden Mobilien in deren Behauſung öffentlich meiſt⸗ bietend gegen gleich baare Zahlung einer Ver⸗ ſteigerung ausgeſetzt werden, als: 2 Pferde, 3 Kühe, worunter 2 mit Kälber, 2 Rinder, 1 Mutterſchwein, 2 Springer, 1 zweiſpänniger Wagen mit eiſernen Achſen, mehrere Pflüge, 2 Eggen, 1 Kelter mit eiſer⸗ nen Schrauben, 1 Fruchtfegemühle, ſämmt⸗ liches Pferdegeſchirr, worunter ſich namentlich ein neuer Fahr⸗ und ein neuer Reitſattel be⸗ findet, und ſonſtige Oekonomiegeräthſchaften; ſodann Tiſche, Stühle, Bänke, Commode, Schränke und ſonſt verſchiedene Hausgeräth⸗ ſchaften, wozu Kaufliebhaber mit dem Bemerken einge⸗ laden werden, daß der Anfang der Verſteige⸗ rung mit dem Vieh gemacht, und falls die Verſteigerung an den anberaumten Tagen nicht beendigt wird, Montag den 14. März l. J mit der Verſteigerung fortgefahren wird. O ſſenheim den 2. März 1853. In Auftrag: Der Großhberzogl. Bürgermeiſter Ko p p. SNS 332) Auf 1 Nane ster Gema Bel! (883) Mitt wegen dem M. late Extrazug und IV. Wage abgehalten wer Wahrt in Fri „ Na „„ Bu den Ankunt, Illedberg 79. Fruchtverſteigerungen bei Gr. Rentamte Nidda. (818) Die 185 21 Fruchtvorräthe des Domanialrentamtes Nidda, in Waizen, Korn, Gerſte und Hafer beſtehend, kommen 1) von dem Speicher zu Bingenheim bei Gaſtwirth Wilhelm Winter daſelbſt, 2) von dem Speicher zu Nidda auf dem Ratbhauſe daſelbſt, in nachſtehenden Terminen, jedesmal Morgens um 10 Uhr, zur öffentlichen Verſteigerung: Ommn.- Von dem Speicher* 9 Verſteigert werden er ö 8 5 Nr. zu„ e Walzen Korn Gerſte Hafer Berſteigerung 1853.] Di, Mitr. Wir. Weltr. 1 Bingenheim Montag den 21. Marz 12 77 72 23 2 Nidda Dienſtag„ 22.„ 7 25 15 20 3 Bingenheim Montag„ 18. April 12 15 2223 4 Nidda Dienſtag„ 19.„ 1 25— 20 5 Bingenheim Montag„ 23. Mai 12 77 72 23 6 Nidda Dienſtag„ 24.„— 25—— 20 7 Bingenheim Montag„ 6. Juni 12 77 72 23 8 Nidda Dienſtag„ 7.„——— 25— 20 Bingenheim den 21. Februar 1853. Der Gr. Rentamtsvicar des Rentamts Nidda Kolb. Güter ⸗Verſteigerung. (332) Auf freiwilligen Antrag des Freiherrl. v. Gemmingen'ſchen Rentamtmanns Dauernheim zu Fränkiſch⸗Crumbach und ſeiner Ehefrau Wilhelmine, geborne Haas, werden die denſelben in hieſiger Gemarkung zuſtehenden und unten näher verzeichneten Immobilien Montag den 14. März l. J., Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathhauſe dahier öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert, als: Flächeninhalt Pag. Nr. Vrtl. Ruth. 1 31 1 38½ Acker in der dunklen Gewann, an Wilhelm Ort; mit Waizen. 22. 2 3 2„obig dem Dienheimer Pfad, an Martin Schmidt; mit Korn. 31 26 2 24%„ obig dem Dienbeimer Pfad von 5 Viertel 8½ Ruthen die Hälfte an Gerhard Thomas; mit Korn. 158 32 2 4%„Nin der dunklen Gewann, iſt getrennt mit 158/33 2 Viertl. 5% Ruth. nach dem Eperträgerweg an Hartmann Schütz; mit Waizen. 182 7 1 35%„ zwiſchen den Hohlen, an Philipp Thomas; mit Korn. 155 19 5 7 uin der dunklen Gewann an Heinrich Sang II.; mit Waizen. 269 43 2 36½%½„ im Bachborngrund, an Philipp Laudus. 260 27 2% im krummen Gewann, an Heinrich Philippis Wittwe. 340 17 32„auf der Steinkaule, an Bernhard Thomas. 369 2 1 36% unter der Judenhohl und Eſelspfad, an Anton Philippi; mit Klee. 432 25 1 1% unter dem Städterweg, an Poſtmeiſter Helmolt. 513 18 2 4%„ am Hirſchenrain, an Leonhard Thomas. 518 10 2 29„ obig dem Höllwaſum, an Gerhard Zeun. 641 11 3 8„ am Brückweg, an Maria Katharina Billaſch und Wilhelm Ort. 8 3 vor der Mark, an Chriſtian Faber. 8 215„ am Hirſchenrain, an Thomas Horn. 606 8 1 am Schrannen, an Heinrich Philippis Wittwe. 8 1980„ rechts der Görbelheimer Hohl, an Wilhelm Holler. 675 138— 21„ im Mühlfeld, an Daniel Kammer. Die Bedingungen werden bei der Verſteigerung bekannt gemacht. Fauerbach II. den 1. März 1853. 4 Der Großh. Bürgermeister Holler. Bekannt m a ch u u g. 72 42 Eichen- Bau⸗ und Werkſtämme, circa (3883) Mittwoch den 9. März d. J. wird 2000 Cubiklut enthaltend, 20 Buchen⸗Langwieden, 6500 Stück Kiefern⸗Bohnenſtangen von 10 bis 30 Fuß Länge, 1 42 Stecken Eichen⸗Scheit. und Werkholz, wegen dem Markte in Gießen der nachbezeich⸗ nete Extrazug mit Perſonenbeförderung in UI. und IV. Wagenklaſſe von Friedberg nach Gießen abgehalten werden: Abfahrt in Friedberg 6 Uhr 30 Min. Morgens 75 8 Ben 1 1. Nauheim 5„5 40„ 11 14 a Aspen⸗ 1 r 16000 Stück Buchen, Eichen- und Kiefern⸗ Ankunft Gießen 7% 40„. Reißholzwellen. Friedberg den 2. März 1853. Die Zuſammenkunft iſt vor dem Wald. Der Gr. Bahnhofs⸗Inſpector Florſtadt den 3. März 1853. en Der Großberzogl. Bürgermeiſter lzverſtetgerun. g. Appel. (354) Freitag den 11. d. M., Morgens 9 ern . ſoll in dem Florſtädter Gemein⸗ Holzverſteige 51 9. dewald nachſtehendes Holz öffentlich an den(855) Donnerſtag den 10. März, Vormittags Meiſtbietenden unter den vorher bekannt gemacht 10 Uhr, werden im Rodheimer Gemeindewald, werdenden Bedingungen verſteigert werden: Diſtrikt Ameishecke 315 Stämme Eichen⸗Bau., Werk⸗ und Nuß⸗ holz, von 7—22 Zoll Durchmeſſer und 1070 Fuß Länge, 32 Stämme Buchen⸗Werkholz, von 6 bis 15 Zoll Durchmeſſer und 12 bis 25 Fuß Länge, ſodann Freitag den 11. März, Vormittags 9 Uhr: 2 Stecken Eichen ⸗Scheitholz. n 5„Nadel. 1 7 Stockholz, 303 Stück Eichen, Wellen 5 Mog Nidee 36 Stämme Nadel. Bau-, Werk⸗ und Nutz⸗ holz, von 6— 10 Zoll Durchmeſſer 1„und 11— 80 Fuß Länge, öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert. Unter dem Anfügen, daß dieſes Gehölz neben der von Friedberg nach Homburg führenden Chauſſee liegt, wird noch bemerkt, daß gegen vorſchriftsmaßige Bürgſcheine eine Zahlungsfriſt bis zum 1. Auguſt d. J. geſtattet wird. Rodheim am 1. März 1853. Der Großherzogl. Bürgermeifter Jacobi. Holzverſteigerung. (356) Donnerstag den 10. und Freitag den 11. März, von Morgens 9 Uhr anfangend, ſollen in dem Blofelder Gemeindewald nach⸗ ſtehende Holzſortimente öffentlich meiſtbietend verſteigert werden: Am erſten Tag: 90 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 31 1„ Prügelholz, 5„ Stcockholz, 93 1„ Reisholz, 3 Eſchen⸗Stämme, 438 Cubikfuß enthaltend, am zweiten Tag: 8000 Kiefern⸗Bohnenſtangen, 77 Stecken Kiefern Reisholz. Die Zuſammenkunft iſt am erſten Tag bei Blofeld hinter dem Hof, den zweiten Tag am Dauernheimer Weg an der Bucheneich um oben beſtimmte Stunde. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine wird Credit bis Martini d. J. gewährt. Die Gr. Bürgermeiſter werden erſucht, ſolches in ihren Gemeinden öffentlich bekannt machen zu laſſen. Blofeld den 2. März 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter u Bekanntmachung. (357) Dienſtag den 15. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll in dem Büreau des Batail⸗ lonsverwaltungsraths dahier das alte Stroh aus den Betten der ledigen Mannſchaft an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Dieß den Intereſſenten zur Nachricht. Friedberg den 2. März 1853. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Holzverſteis erung. (358) Freitag den 11. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem hieſigen Gemeindewalde nachbenannte Holzſortimente, als: 3½ Stecken Buchen⸗Scheitholz, 1„ Eichen⸗ 1 30 1„ Prügelholz, 2„ Buchen⸗Stockholz, 9„ Eichen⸗* 102 Stück Buchen⸗Wellen, 600„ Eichen⸗„ öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Bönſtadt den 3. März 1853. Der Großberzogl. Bürgermeiſter Geibel. Oeffentliche Ladung. (889) Der heimlich von hier entwichene Geo⸗ meter Broſius wird hierdurch auf Mittwoch den 6. April, Vormittags 10 Uhr, bieher vorgeladen, um geeignete Anträge wegen Verwendung des zurückgelaſſen Vermögens resp. Zahlung der Schulden zu ſtellen, gegenfalls das bereits eingeleitete Concursverfahren fortge⸗ ſetzt wird. Ju demſelben Termine haben die Gläubiger des Geometers Broſtus zu liquidiren und Be⸗ ſchlüſſe über die Verwaltung der Maſſe zu faſſen, in welcher Beziehung die ausbleibenden als der Mehrheit der erſchienenen beitretend an geſehen werden. b Friedberg den 24. Februar 1853. Großh. Heſſ. Landgericht v. Preuſchen. Güter ⸗Verſtei gerung. (360) Donnerſtag den 17. März d. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr anfangend, werden in hieſigem Rathhauſe auf freiwilligen Antrag des hieſigen Bürgers Peter Lebeau circa 68 Morgen Acker⸗ land und Wieſen, in den Gemarkungen Fried⸗ berg und Fauerbach II., welchen bei der Ver⸗ ſteigerung am 1. d. Mts. die Genehmigung verſagt worden iſt, nochmals öffentlich meiſt⸗ bietend unter dem Anfügen verſteigert, daß bei annehmbaren Geboten die Genehmigung nun⸗ mehr ſofort ertheilt werden ſoll. Die Flurſchützen der betreffenden Gemarkun⸗ gen geben die etwa wegen der einzelnen Güter ſtücke gewünſcht werdende Auskunft. Friedberg den 7. März 1853. In Auftrag: Der Großberzogl. Bügermeiſter Be oe n rivat- Bekanntmachungen. P Goldberger's galv.-electr. erweiſen ſich, richtig angewandt, immer und überall als ein Beſeitigung rheumatiſcher, gichtiſcher und nervöſer Uebel, 5 jahrelange Erfahrung und Mit dem alleinigen Verkaufe dieſer Ketten für den hieſigen Ort und zu den feſtgeſtellten Fabrikspreiſen in allen Sorten ſtets vorräthig. (861 Uheumatismus-Ketten 2 zuverläſſiges Mittel zur gründlichen Abhülfe und und iſt der Erfolg ſonach garantirt durch fortwährende Beweiſe. betraut, halte ich dieſelben in der Original-Verpackung P. F. Sehmittner. Feuer-Verſicherungs-Geſellſchaft Colonia. Grundcapital 3 Millionen 250,000 Gulden. (362) Die Colonia, welcher durch die Großh. Heſſ. Verordnung vom 26. November 1847 die Rechte einer inländiſchen Geſellſchaft verliehen worden ſind, übernimmt fortwährend Verſicherungen gegen Brandſchaden auf bewegliche Gegenſtände jeder Art gegen feſte, möglichſt billige Prämien und gewährt hierbei noch beſondere Vortheile, worüber der Unterzeich⸗ nete auf Befragen die gewünſchte Erläuterung geben wird. Proſpecte und Formulare zu Verſicherungs-Anträgen ſind jeder Zeit bei mir unentgeldlich zu haben, und kann man auf ſorgfältige und raſche Beſorgung der angetragenen Verſicherungen ſtets rechnen. Friedberg, im März 1853. Ehriſtian Hecht, Agent der nd Zur Beachtung! 1310 Unterzeichneter beachſichtigt ſeine in der Mitte der Stadt, Ludwigsſtraße No. 52, gele⸗ gene Hofraithe, welche ſich zum Betriebe eines jeden Geſchäfts eignet, aus freier Hand zu ver⸗ kaufen. Friedberg den 23. Februar 1853. Adam Feiling. Zu verpachten aus der Hand (339) ein Garten von 60 Ruthen in der Langgaſſe am Fauerbacher Weg; einen hinter der Burg in der Wüſtung 42 Ruthen. Die Ph. K. Joſtiſche Curatel: G. Fr. Schweitzer. J. Schmitt. Zaur Beachtung! (340) Unterzeichneter beabſichtigt ſeine beiden auf dem Haagk nächſt dem Bahnhofe gelegenen, ſich zum Betriebe eines jeden Geſchäfts eignenden zweiſtöckigen Wohnhäuſer nebſt Garten, Stal⸗ lung und Hofraum aus freier Hand zu ver⸗ kaufen. 24 Friedberg den 2. März 1853. Karl Klein. Wohnungen (32) für zwei Herren, die zugleich die Koſt im Hauſe erhalten können, ſind zu vermiethen. Zu erfragen bei der Expedition dieſes Blattes. Loh⸗ und Oelmühlverkauf. (384A) Die in Gambach gelegene Loh- und Oelmühle nebſt Hofraithe, beſtehend aus Wohn⸗ baus, Scheuer, Stallung und einem kleinen Gärtchen, ſoll Mittwoch den 16. d. M., theilungshalber in der Mühle ſelbſt einer frei⸗ willigen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Be⸗ merkt wird, daß dieſe Mühle, das ganze Jahr hindurch mit reichlichem Waſſer verſehen, durch die beſtändige Gelegenbeit zur Lohbereitung für die Gerbereien in Butzbach und Lich, ſowie durch eine zahlreiche Kundſchaft im Dorf und Umgegend eine reichliche Erwerbsquelle darbietet. Tobias Metzger IV. Erben. n (347) Unterzeichneter ſucht einen Schmied, der beſonders gut mit dem Hufbeſchlag umzu⸗ gehen weiß, auch der ſich außer der vorkom⸗ menden Schmiedearbeit mit Feldarbeiten be— ſchäftigt und wo möglich ledigen Standes iſt. Hof Haſſeleck den 1. März 8 o ch. Abendunterhaltung. (351) Sämmtlichen außerordentlichen Mit⸗ gliedern des Liederkranzes diene zur Nachricht, daß die zweite Abendunterhaltung Sonntag den 13. März im Trapp'ſchen Saale dahier ſtatt⸗ findet.— Zugleich wird, mehrfacher Anfragen wegen, bemerkt, daß diesmal beſondere Karten zur Einladung nicht verabfolgt werden. Zu verlauf ein. (363) Noch 16 bis 18 Centner gutes Klee⸗ heu, etwas Waizen., Gerſten⸗ und Linſenſtroh, bei Friedberg. F. Hanſtein, Glaſermeiſter. Verkauf von fuͤnf Oeconomiepferden. (364) Dienſtag den 15. März, Morgens 10 Uhr, ſollen auf dem Schloßhofe zu Staden, wegen Verkleinerung der Landwirthſchaft, fünf tüchtige Oeconomiepferde, ſowie zwei junge ſchwere fette Kühe, öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden. Staden den 2. März 1853.. Der Verwalter Schwarz. Z var k u fe en. (365) Bei Bäckermeiſter Heinxich Walz da⸗ hier liegen acht fünf Wochen alte Ferkel zu verkaufen. Friedberg den 3. März 1853. 30,000 fl. (366) liegen gegen reellen Inſatz, ganz oder vertheilt, zum Ausleihen bereit. Näheres bei B. T. Biſchoff, beeidigter Senſal zu Hanau. Zu verkaufen. (367) Ein gutes Zugpferd, ſchwarze Stute, iſt zu verkaufen. Zu erfragen bei der Expedi⸗ tion dieſes Blattes. Bine e (368) Diejenigen, welche noch Forderungen aus meiner erſten Ehe zu haben glauben, er⸗ ſuche ich, ihre Rechnungen binnen 8 Tagen an mich abzugeben, indem ſpäter keine Rückſicht mehr darauf genommen werden kann. Friedberg den 6. März 1853. M. Jung. Für Auswanderer. (369) Das Büreau des unterzeich⸗ neten conceſſionirten Agenten befindet 39 Uſagaſſe, der Bahnhofsſtraße gegen⸗ über. Baruch Hecht. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Kr! an efiend: Velt Die ö Waldbrände Gebrauch v. werden dal, nums des auftragt, di. Verſcht bei auch in und Gleich vom 14. J merkſam, d Frie an die Gr. Betreffend: Sie n den eines D fert(Seifert tretungsfalle Fried Alter braun.— roportionirt Beſondere K ——— Nr. 5 Hauses und di Großherzogthu des literarisch abgeſchloſſene März 1853 ü 7 9 Bekam dom ö. Febr. Regierung de ſeiiiger Verpf Jul. 1851 zu v J. publik ) berſcht