en da endahn zeigen. Feſt. tadtkirche Sul urgkirche: Intelligenz-Vlatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M 36. Sonnabend den 7. Mai 1853. Der alte Sergeant. Von Dr. Th. Meyer. „Ei, ſagt mir, was ihr wollt! es iſt nichts mehr ſeit der Kaiſer todt; ſo wahr ich Sergeant bei ſeiner Garde war! Valée, Bugeaud, Lamoricière, Negrier, Cavaignac, es ſind wohl gute Soldaten, ſie wären in jedem Lande ausgezeichnet, aber die Helden der alten glor— reichen Zeit ſind es nicht. Ziehn da ſchon bei zehn Jahren in dem armſeligen Algier hin und her, und werden mit der Handvoll Beduinen nimmer fertig. In ſo viel Friſt hätte der Kaiſer die ganze Welt erobert. Freilich iſt es auch nicht ſeine alte Garde, die dort in Afrika ſteht.“ „Aber alter Lembert, ſeid doch nur billig! Ihr geltet ſonſt für einen ganz vernünftigen und geſcheidten Mann; darin aber habt Ihr euch einmal völlig verrannt, verzeiht mir's, daß ihr unſrer jungen Armee keine Gerechtigkeit widerfahren laßt. Denkt nur auch an die beſondere Kriegsart dieſer Beduinen: Ihr zieht ihnen mit einem tapfern Heere entgegen und meint, jetzt ſtehen ſie einmal, wir können ſie ſchlagen! Paff ſind ſie wie Spreu im Wind nach allen Himmelsgegenden auseinander geſtoben und ihr habt das Nachſehen. Sobald ihr wieder umkehrt, ſammeln ſie ſich, ſchwärmen wie die Heuſchrecken um Dörfer und Städte, treiben Vieh weg, wagen ſich an einzelne ſchwache Corps und ehe ihr ihnen ernſtlich Front machen könnt, ſind ſie abermals im Weiten. Was kann dabei herauskommen? Eure Garde hat auch nur in Schlachten geſiegt, dazu aber kommt's ja hier nie ordentlich.“ „Pah, pah! das iſt's eben,“ entgegnete der Andere, „ich ſage ja, der Kaiſer fehlt. Darin zeigt ſich juſt das Genie, jeden Feind auf ſeine Weiſe zu erwiſchen, die Preußen mit dem Bajonnet, die Beduinen im Flug und mit Liſt nach ihrer Art; aber daran fehlt's heut zu Tage, weil halt der Kaiſer todt iſt, ſeht, das mein' ich!“ Es gab hier eine Pauſe, die beiden Streitenden griffen nach ihren Gläſern und thaten einen langen Zug da— raus. Es waren zwei Männer, die unter der Reblaube einer Dorfſchenke in der Champagne ſaßen, umgeben von mehreren andern Landleuten, von denen ſich der ältere durch ſein militäriſches Ausſehen und das Ehrenkreuz aus— zeichnete, der andere jüngere durch eine ſorgfältigere, mehr ſtadtiſche Tracht. Letzterer war der gegenwartige Maire des Ortes, ſein Nachbar dagegen der alte Francois Lem— bert, Sergeant der ehemaligen Kaiſergarde, was den Angelpunkt ſeines ganzen Lebens ausmachte. Dieſer war ſeit einer langen Reihe von Jahren in dem Dorfe ange— ſiedelt, nachdem er die Waffen mit der Pflugſchaar, das Feld der Ehre mit dem des Fleißes vertauſcht. Die Toch— ter des vormaligen Maire hatte ihn noch enger an die neue Lebensbahn gefeſſelt, beſonders als ſie ihm ein Mäd— chen geboren, und als auch das treue Weib bald nachher geſtorben, machte ſich die Sehnſucht nach den früheren glorreichen Tagen bei dem Veteranen doch nicht anders geltend, als daß er häufiger davon ſprach und ſeine Liebe zum Kaiſer nach deſſen Tode in eine faſt vergötternde Ehrfurcht überging, ja zu einer Art von Cultus ſich aus— bildete. Abgeſehen von dieſer Schwäche, wenn man un— begrenzte Verehrung und daraus entſpringende Ueber— ſchätzung ſo nennen kann, war Francsois ein ganz tüchtiger Menſch, der ſich allgemeine Anerkennung bei ſeinen neuen Mitbürgern erworben durch ſeinen Fleiß und jene rührige Anſchicklichkeit und geſunde Beurtheilung, wie ſie oft das Erbtheil alter Soldaten ſind, die ſich tüchtig in der Welt herumgetummelt. Das kleine wohlgeordnete Hausweſen beſorgte ihm jetzt Marie, die einzige Hinterlaſſenſchaft ſeines verſtorbenen Weibes, Marie, an der er mit aller Liebe und Anhänglichkeit hing, deren ein altes treues Soldatenherz nur fähig iſt. Während ſo au dem heitern Sommerabend der alte François bei einem Glaſe Weines in der Reblaube der Schenke ſich gütlich that und die er— loſchene Kaiſerzeit auf Koſten der Gegenwart ſo recht aus Herzensgrund emporhob, rüſtete Marie in einem kleinen, aber bequemen und äußerſt netten Häuschen für den Vater das Abendbrod. Indeß Francçois jeden Einlauf gegen ſeine Behauptungen leicht mit eigenen Erfahrungen und der Kenntniß von Krieg und Kriegesweiſe widerlegte und auf die Leute, die noch kein Pulver gerochen, faſt etwas geringſchätzig oder doch mitleidig herabſah, deckte Marie den Tiſch im Gärtchen und blickte mit eben ſo wichtiger und ſachverſtändiger Miene als ihr Vater auf ſeine Schlachten und Strapatzen, ſo auf die Fleiſchſtücke in ihrem Topfe, ob ſie auch ſchön gar würden? Gerade kehrte ſie wieder, leiſe vor ſich hin ein Lied auf den großen Kaiſer ſingend(andre Lieder kannte ſie beinahe keine), vom Herde nach dem Garten zurück, die letzte Hand an den reinlich gerüſteten Tiſch zu legen, da flog über die Terraſſe, auf der das Gärtlein nach der Straße zu ſtand, eine ſchöne volle Roſe herauf und gerade zu ihren Füßen. Das Mädchen erſchrack vor der Roſe mehr als ihr Vater weiland vor einem halben Dutzend Musketenkugeln, denn urplötzlich brach ſie mitten im Geſang ab, gerade an einer Stelle, wo von Ehre und unſterblichem Ruhm die Rede war, was dem alten Francois nimmer begegnet wäre. Ein leiſes Kichern von unten herauf ließ ſich während dieſer Unterbrechung vernehmen. Hinter der Maulbeer— hecke, die zu äußerſt auf der Terraſſe das Gärtchen ein— friedigte, raſchelte es nun plötzlich in den Blättern, die Zweige bewegten ſich, bogen ſich aus einander und zwi— ſchen ihnen durch funkelten plötzlich ein Paar lebhafte ſchwarze Augen aus einem noch ganz jugendlichen Geſicht, das kaum die erſten Flaumſpuren eines Bartes trug. Marie, die ſtarr nach der Stelle hingeſehen, ſtieß einen leichten Schrei aus, den ihr jedoch keineswegs eigene Furcht erpreßte.„Um Gotteswillen,“ rief ſie,„was machſt Du da, Emil?, „Gib mir einen Kuß, den erſten!“ bat, halb lachend, halb flehend das Geſicht im Maulbeergebüſche. „Was fällt Dir auch ein, fort, fort! an die Leute, die unten vorbeigehn!“ „Die ſind mir gleich, wenn ich nur einen Kuß be— komme.“ „Unverſchämter, nimmermehr ſollſt Du mir ſo was abtrutzen können!“ „Mach ſchnell, Kind, ich werde ſonſt muͤde und falle hinunter,“ erwiederte der Jüngling, ohne auf den Unwillen des Mädchens beſonders Gewicht zu legen;„es iſt eine verdammt unbequeme Lage, ſo zwiſchen Erde und Himmel zu hängen, die morſche Mauer bröckelt mir unter den Füßen weg, hoͤrſt Du?,— Es war deutlich herabfallendes Ge— rölle zu vernehmen. „Um Gotteswillen!“ rief jetzt Marie, ängſtlicher und näher an die Hecke tretend,„geh' hinunter, Du brichſt ja den Hals!“ „Wohl möglich, Marie, aber dann biſt Du Schuld daran; ich weiche nicht ohne einen Kuß von Dir.“ „Aber, Emil, noch am hellen Tage!“ „Hier ſieht's Niemand.“ „Nein, nein, geh! thu' mir den Gefallen. Jeſus Marie! der Vater tritt in's Haus, wenn er Dich ſähe! weg! weg!“ „Nimmermehr, ich bleibe bis...“ „Aber was wird er ſagen? Wenn Du mich nur ein wenig lieb haſt, ſo geh!— wenn Du mich nur ein wenig Denke nur 142* lieb haſt, ſo gibſt Du mir einen Kuß. Mag's am Ende Dein Vater wiſſen, meinetwegen!“ Marie war in ihrer Angſt allmählig ganz nahe an den Maulbeerbuſch herangetreten und hatte immer leiſer und leiſer geſprochen, um nicht gehört zu werden. Der Vater drückte bereits die Klinke der Gartenthür, das Mäd— chen hörte ihn räuſpern, da bückte ſie ſich ſchnell und gab dem Zudringlichen einen Kuß, wobei ſie heilig verſicherte, dem Verwegenen nimmermehr gut zu ſein. Dieſer lachte, aber wie der alte Soldat in den Garten trat, verſchwand das Geſicht, die Maulbeerzweige ſchlugen zuſammen und eine Secunde nachher hörte man den Fall eines ſchweren Körpers unten auf der Straße. Marie ſchrie leicht auf und drückte, vor Furcht und Verlegenheit glühend, ihr Geſicht in's Gebüſch, ſie konnte dem Blicke des Vaters unmöglich ſogleich begegnen. Erſt als der Alte ſie rief, kehrte ſie ſich um und eilte auf ihn zu. Dem Vater fiel allerdings ihr rothes Antlitz auf; es ſei doch heute nicht ſo heiß, ſchien ihm, Marie aber gab dem Feuer Schuld, von dem ſie eben komme; welches Feuer ſagte ſie freilich nicht, und Frangois fragte auch nicht, er war überhaupt noch zu ſehr mit dem Kaiſer beſchäftigt, für deſſen Ehre er in der Schenke ſeine Lanze ritterlich eingelegt. „Hm, er hat doch auch mit den Egyptern bald ein Ende gemacht und wären da nur die verdammten rothen Waſſerratten nicht gekommen!...“ So brummte der Sergeant der alten Garde noch immer in Gedanken vor ſich hin, Marie aber athmete tief auf; ſie meinte, alle Welt und des Vaters helles Auge zuerſt, müßten von ihrem Munde den erſten Kuß eines Mannes ableſen können, ob er zehn Mal ein erzwungener und abgetrotzter war. Das einfache Mahl ging ruhig und ziemlich ſtille vorüber: der alte Sergeant ſchnitt zwiſchenein Quarrées aus Brodrinde und Artillerie bildete er aus gekneteter Krumme; Marie dagegen dankte Gott für den militäri— ſchen Rappel, wie ſie, bei aller ſonſtigen Achtung, ſolche nicht ſeltene Anwandlungen des Vaters zu benennen pflegte, denn vor Bewegung und Aufregung, ob ihrer ausgeſtan— denen Angſt brachte ſie beinahe keinen Biſſen hinunter. (Fortſetzung folgt.) Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. Edietalla dung. (677) Nachdem ſich durch die Aufſtellung des Inventars über das Vermögen des wegen Verſchwendung unter Curatel geſtellten Friedrich Roth, Ortsbürgers zu Gronau, eine Ueber— ſchuldung herausgeſtellt hat und die für ſolchen be— ſtellten Curatoren eine Zuſammenberufung deſſen Gläubiger beantragt haben, ſo werden ſolche hierdurch auf den 20. k. M., Vormittags von 9-11 Uhr, mit welcher Stunde contumacirt wird, in das Lokal des unterzeichneten Gerichts vorgeladen. In dieſem Termine haben ſie ihre Forderungen glaubhaft anzumelden und ſich über die Wahl eines Curators zu vereinbaren, auch ſoll gleichzeitig zur Abwendung des förmlichen Concurs⸗Ver⸗ fahrens eine gütliche Uebereinkunft unter ihnen verſucht werden. Die im vorgedachten Termine nicht erſchei— nenden unbekannten Gläubiger werden von die— ſem Verfahren ausgeſchloſſen, die bekannten, im Termine nicht anweſenden chirographariſcher Gläubiger aber gleich der Minderzahl der vor⸗ getretenen als dem Beſchluſſe der Mehrheit der erſchienenen Gläubiger beitretend erachtet werden. Bergen den 20. April 1853. Kurfürſtliches Juſtiz-Amt Hille. vdt. Molter. Bekanntmachung, betr. Brenn- und Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz⸗ verſteigerung im Großh. Domanialwald Keller— berg, der Oberförſterei Oberrosbach. (679) Donnerſtag den 12. d. M. wird in dem oben genannten Diſtrikte das nachver⸗ zeichnete Holz an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert: 1% Stecken Buchen-Seitholz, 45 ½„ Eichen⸗Scheitholz, 4%„ Buchen-Prügelholz, 3272„ Eichen- u. Birken-Prügelholz, 22„ Nadel-Prügelholz, 3%„ Buchen-Stockholz, 90„Eichen- u. Nadel⸗Stockholz, 2593 Wellen Buchen-Reisholz, 32„Eichen- u. Birken⸗Reisholz, 709„ Nadel-Reisholz, 9% Wagen Schlagabraumholz, 87 Eichen⸗Stammabſchnitte von bis 21½¼“ Durchmeſſer und 41 Länge, 4 Buchen⸗ und Birken⸗Werkholzſtämme, 1 Eichen⸗Werkholzſtange, 1 Buchen-„ 15 Nadelholz-Baumſtangen, 150 Nadelholz⸗Nutzgerten und 10 Gebund Buchen-Erbſenreiſig. Es wird präcis 8 Uhr mit dem Bau⸗, Werk— und Nutzholz der Anfang gemacht und nach Verſteigerung deſſelben das Brennholz ausgeboten. Oberrosbach den 2. Mai 1853. Der Großh. Oberförſter der Oberförſterei Oberrosbach „Bingmann. Fruchtverſtei gerung. (680) Donnerſtag den 12. Mai l. J., von Morgens 10 Uhr an, ſollen von dem Gräflich Solms⸗Rödelheim'ſchen Speicher zu Münzen⸗ berg, in der Behauſung des Gräflichen Ver— walters Wagner daſelbſt, etwa 1 166 e Cerſe 18521 Ernte, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich verſteigert werden. Aſſenheim den 28. April 1853. Gräfl. Solms⸗Rödelheim'ſche Fruchtverwaltung. Gras verſteigerung. (69) Donnerſtag den 12. Mai, Morgens um 8 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die 010 93) Dien 0 wd Ftuchtoe! 6 6 Dua Der Gr. 1 Bek Holsperſteigerb dungen der (697) Im J. Donne 21 Glück hol, vo meſſer! 700 Stück von 2 13² 60050 Geb 1²⁵ 200 Zuſammenk Gegen Bürg Credil bis M Bodenrod Aad 103) Portla (632) wurde, be — 143 e. N ſtädtiſchen Begraßungen in den hieſigen Gemar⸗ 1 kungen, für das Jahr 1853, an die Meiſtbie⸗ Das Soolbad Naubeim In der Welklerau e an tenden verſteigert. 2 . Friedberg den 4. Mai 1853.(698) wird in dieſem Jahre am 15. Mai eröffnet. der Der Großherzogl. Bürgermeiſter Die Anſtalt hat ſeit dem letzten Sommer durch die Erbauung eines geräumigen zweiten „Der Bender. Badehauſes eine weſentliche Bereicherung erfahren. In den zu beiden Seiten des großen Sool⸗ Lad Gras. 0 N ſprudels gelegenen Badhäuſern kommen jetzt 64 gut eingerichtete Badezimmer mit 68 Wannen zur d gab 5 80„Verſteigerung. a Benutzung; außerdem verfügt die Anſtalt noch über zwei beſondere Cabinette mit Douchevorrichtung 0 695) Oienſtag den 10. d. M., Nachmittags und über 6 altere Badezimmer— im Ganzen alſo über 76 Badewannen, ſo daß täglich 5—600 . 2. Ubr, wird an Ort und Stelle die diesjährige] Bäder verabreicht werden können. 5 chte, Benutzung des Gegräſes in dem hinteren und 5 Die hieſigen Bäder werden bekanntlich aus dem 260 R. warmen gasreichen Soolſprudel and vorderen ſog. Hirſchgraben, ſowie auf dem alten bereitet und haben ſich durch ihre ausgezeichnete Heilkraft bereits einen vorzüglichen Ruf erworben. und Todtenhofe und am Burgberge, öffentlich ver⸗ Von dem alteren oder kleinen Soolſprudel benutzt die Badeanſtalt gegenwärtig nur das 55 ſteigert und der Anfang im hinteren Hirſchgraben kohlenſaure Gas, wovon derſelbe täglich 25 28000 Cubikfuß liefert, zur Bereitung von Gas⸗ en gemacht. und Gasdouchebädern. auf Friedberg den 2. Mai 1853. g 925 Die beiden Trinkquellen, der Kur⸗ und der Salzbrunnen, haben eine neue und zweck⸗ r Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg mäßige Faſſung erhalten und werden mit geſchmackvollen Anlagen umgeben. Eine neu entdeckte 3 Domänenrath Buß alkaliſche Natronquelle kommt in dieſem Sommer zuerſt zur Benutzung. Zu anderen Erweiter B und Verſchöne der Bad lt iſt d bedeute L ant die nöthi 1 20 5 ſie rief, Fruchtverſteigerung zu Butzbach. e er Badeanſtalt iſt durch bedeutenden Landan auf die nöthige Einleitung Vater fiel(696) Dienſtag den 24. d. M., Vormittags a Der kurmäßige Gebrauch der hleſigen Quellen hat ſich bei den durch Störungen des te nicht 11 Ubr, wird in dem Gaſthauſe zum Heſſiſchen organiſchen Stoffwechſels bedingten Krankheiten, namentlich bei Serofeln, Gicht, Rheumatismus, Schuld Hofe zu Butzbach der Reſt der auf dem fiscali— Flechten, chroniſchen Unterleibsbeſchwerden und vielen Arten von Nervenleiden, hülfreich bewährt. 2 ſchen Speicher daſelbſt lagernden 18521 herr⸗ Die ärztliche Praxis bei dem Bade wird von dem Phyſikus Dr. Bode und dem prak⸗ ellick ſchaftlichen Früchte, in ungefähr 50 Malter tiſchen Arzt Dr. Ehrhardt ausgeübt; wundärztlicher Hülfeleiſtung unterzieht ſich außer dem erſtge⸗ aupt Korn und 16 Malter Gerſte beſtehend, öffent⸗ nannten Arzte auch der Amtswundarzt Bechtold. Tore lich verſteigert. Zur Aufnahme der Kurgaſte eingerichtete Wohnungen ſind in genügender Anzahl vor⸗ Friedberg den 3. Mai 1853. banden. Beſtellungen von Logis in den Badhäuſern ſind zeitig an die Soolbade-Inſpection zu Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg J richten, welche auch jede andere etwa gewünſchte Auskunft bereitwilligſt ertheilen wird. ald ein Domänenrath Beu ß. Nauheim den 29. April 1853. KN Kurfürſtliches Salzamt. hen Bekanntmachung. H. Engelhardt. F. Schreiber. R. Ludwig. Avenarius. ute der olzverſteigerung in den Gr. Domanialwal⸗. 55 3 Holz ſteig f e 15 ff. Bekanntmachung. gegeben werden. Dieſelben beſtehen in dem en vor dungen der Oberförſterei Hochweiſel, Forſtamts 0 f. N an. Friedberg.(699) Das am 25. und 26. v. M. ver- Planiren und Chauſſiren deſſelben, in dem Stein⸗ 5(697) Im Diſtrikt Iſſel werden verſteigert: ſteigerte Holz im Straßheimer Walde kann, fahren und Kiesliefern, ſowie Meſſen deſſel⸗ von 1. Donnerſtag den 12. Mai d. J.: vom 19. d. M. anfangend, an jedem Dienstag, ben und in der dabei vorkommenden Pflaſter⸗ en 21 Stück Ooſtbaumſtämme und Stangen⸗ Donnerſtag und Samftag bis zum 20. Juni arbeit. 5 zter holz von 5— 10½ Zoll mittl. Durch⸗ l. J. abgefahren werden. Oberwöllſtadt den 2. Mai 1853. An meſſer und 18-40 Fuß Länge, Ockſtadt am 2. Mai 1853. 8 Der Großherzogl. Bürgermeiſter 1 760 Stück Nadel- Stamm- und Stangenholz Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt De e I. Lees von 2½— 13 Zoll mittl. Durchmeſſer An ger e r. l Fuß 1 1 Faſeleber-Verſteigerung. Bekanntmachung. „Freitag den 13. Mai d. J.: 2h M F it⸗](702) Dienſtag den 17. Mai, Vormittags 1 Stecken Schei) Montag den 9. Mai l. J., Vormit⸗ 2 ſtag 1. rmittag 6—. 10 905 11 Uhr, ſoll ein der Gemeinde Rei⸗ 10 Uhr, ſoll in dem Geſchäftslokal des Salz⸗ „ Stcockholz, chelsheim gehöriger Faſeleber im Rathhauſe da— r e 8 0 G. Reishe elbſt verſteigert werden. n. 225 cb B e. den 1. Mai 1853. Termin bekannt gemacht werdenden Bedingun⸗ Aachen Schmid, Bürgermeiſter.“ gen, an den Wenigſtnehmenden verarcordirt 2⁰⁰* Obſibaum⸗. ken T 5 werden, wozu Steigerungsluſtige mit dem Be— a 1 11. en Tage Arbeits-Verſteigerung. merken eingeladen werden, daß nur gehörig es Morgens 9 Uhr im D Iſſ el. 55 5 0 alificirte und ionsfäbige P den eee e eee ee Credit bis Ma. J. ſtatt. 0 Uhr. n 5 A 3 1 185 ene. Maß 1853 Oberwöllſtadt die unten näher angegebenen Ar⸗ Nauheim den 3. Mai 1853. b B Gr. Oberförſterei Hochweiſel[beiten wegen Herſtellung des ſog. Wieſenwegs, Der Salineninſpector H. Bindewald. öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord F. Schreiber. Nidda t, Be da n n ch ü ung en. i ell er Heuer- Verſick Ge ˖ Aachener& Münchener Keuer-Verſicherungs-Geſellſcha 2 Rechnungsabſchluß von 1852. (703) Prämien- und Zinſeneinnahme für 1852 Gulden case 55 Geh ll 8„ 800 as 6 Grunge„ 5,250,000.— Garantien. Gulden 10,861,706. 1 In⸗ Verſicherungen in Kraft während d. J. 1852„1,026,099,242.— ledberg und Laubach den 1. Mai 1853. b Feed 9 g Dien Georg Friedrich Nau in Friedberg. mac J. M. Zöckler in Laubach. Gefunden. (692) Ein Geldbeutel mit mehreren Gulden Geld iſt gefunden worden. Der ſich legitimi⸗ rende Eigenthümer kann denſelben bei Polizei⸗ diener Seibert in Empfang nehmen. Portland-Cement von R. White& Lons in London, (632) welcher von mehreren Baumeiſtern als der beſte Cement anerkannt e Georg Schepeler in Frankfurt a. M. 144 e- (0) Nach nunmehriger Eröffnung der rühmlichſt bekannten Heilbronner Bleiche werden fortwährend Beſtellungen angenommen und befördert Friedberg im Mai 1853. Eduard Ruths. 1 1 N I O N. N N Neiſegelegenheit nach Amerika Ie 5 ü ber Liverpool. 5 elmäßige wöchentliche Abfahrten ab Mainz jeden Donnerſtag, ab Friedberg jeden Mittwoch. (627) Die Paſſagiere werden jedesmal durch eigene tuͤchtige Conducteure bis in den Seehafen begleitet. g Pünktlichkeit in den Expeditionen, billige Preiſe und genaue Erfüllung der eingegangenen Verbindlichkeiten werden dieſe Reiſegelegenheit auch ferner empfehlen. Friedberg im April 1853. Rec 1 Heinrich Hahn, Agent. Jum Beſten der Brandbeſchaͤdigten in Gambach Sonntag den 8. Mai Vorſtellung des Caſinotheaters im Gerlach'ſchen Saale: Der reiſende Student oder: Das Donnerpefkker. Muſikaliſches Quodlibet in zwei Aufzuͤgen (705) Vor und zwiſchen den Akten muſikaliſche Vorträge. Kaſſen-Eröffnung 7½ Uhr. Anfang 8 ¼ Uhr. Karten für den I. Platz zu 18 kr. und für den II. Platz zu 12 kr., ſind bei den Herren Kaufmann Fritz, Heinrich Damm und G. Fr. Nau, ſowie Abends an der Kaſſe zu haben. Die Bewohner Friedbergs und der Umgegend, die ſchon oft ihren Mild— thätigkeitsſinn an den Tag gelegt haben, werden gewiß auch hier nicht erman⸗ geln, ein kleines Opfer zur Unterſtützung unſeres Unternehmens zu bringen und uns mit ihrem werthen Beſuche beehren. Der Vorſtand des Bürgerecaſinos. NMuoͤbel⸗Lager. Ruſſenſteine (5560 Alle Arten ſelbſt verfertigter Möbeln, fün(688) ſind ſtets vorräthig bei deren Güte garantirt wird, ſind wieder in reicher Friedberg. Chriſtian Ulrich. Auswahl vorräthig. Zugleich empfehle ich noch mein Lager von Strohſtühlen und Kanapees An z e i e von vorzüglicher Güte zu möglichſt billigen Preiſen.(655) Einem geehrten Publikum bringe ich fete rr, hierdurch zur Anzeige, daß ich mich dahier als Großh. 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Fried⸗ 0,]Gerns⸗ berg Mainz heim fl. kr fl. kx fer. Waizen pr. Malterſ 10 2010 31 ei 830] 8 26 810 n 5 5 511 6 20 e 44—1 4 61 345 Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 7. bis zum 13. Mai. Lehrlingsgeſuch. (6651 Ein braver junger Menſch kann ſo⸗ gleich in die Lehre treten bei Heinrich Dietz, Buchbinder in Lich. Eine Badewanne, (688) aus einem Marmorſtein gehauen, iſt billig zu verkaufen. Näheres bei der Expedition dieſes Blattes. e (706) Eine gute Schenkamme wird geſucht. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes. (707) In guten, fruchtbaren Gemarkungen werden Güterffücke, von 10 bis 500 Morgen, zu annehmbaren Preiſen und gegen gleich baare Zahlung anzukaufen geſucht. Näheres bei der Expedition dieſes Blattes. Lebewohl. (108) Allen meinen hieſigen, ſowie auswärti⸗ gen Freunden und Bekannten, bei denen ich vor meiner Abreiſe nach Amerika nicht perſönlich Abſchied nehmen konnte, wünſche ich ferner ein herzliches Lebewohl. Friedberg. Philipp Reineck. S f Fried⸗ Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. ** E pfe e, pf⸗ 11 Leib⸗Roggenbrod 3 11 3.— 20„ 77 6 1— 44„„„ 12114112— Lth. Lth — Milchbrod 14% 1 4½ — Waſſerweck 115 —Gemiſchte(Tafel-) Brod 15 ½ 15 Fleiſch-Preiſe. N pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 12— 12— „ Kühfleiſch, gemäſtetes 9— 9— „ Rindfleiſch, gemäſtetes 7 218— „ Kalbfleiſch 6— 6— 135 gemäſtetes 7— 1 „ Schweinenfleiſch 13— 113— „ Hammellleiſch—91— 9— „ſSchaaflleiſch 6——— „ Wurſt v. blos Schweinen 14— 14— „Bratwurſt e e „ Schwartenmagen 161— 16— „Geräucherter Speck 23-24 „Schinken 17— 17— „Doörrfleiſch 18— 18— „ Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 21— 22— unausgelaſſen 20— 20— „Nierenfett 20— 18— „ Hammelsfett 1614— 161— Die Großherzoglich Ben de de en Sei Bürgermeiſter p ple ls Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Kr an Betreffend Nach commiſſars Muſterung d. J. dahie Das haben Sie pflichtigen 10 A Aſſen Baue Beier Bode 2 Ar Gam Grie Hauſ Hoch Ilbe einzufinde Dil tag den litäapflic D Tagen, ſcheinen ſcheiden. Si ü