re ð alien. ffarth. v. lachſ keſter Ligek Ind Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M11. Sonnabend den 5. Februar 1853. Amtlicher Theil. Oeffentliche Nachricht. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der ſeitherige Unteragent Chriſtian Hecht von hier nun⸗ mehr als Hauptagent, behufs Beförderung von Auswan— derern über Bremen nach Amerika, Namens der Schiffs- rheder Lüdering und Comp. in Bremen, am 29. v. M. conceſſionirt worden iſt. Friedberg am 1. Februar 1853. her einzuſenden. Das Großherzoglich Heſſiſche Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Vornahme der Feuerviſikation für 1853. Die Feuerviſitation iſt unter Berückſichtigung der be— ſtehenden geſetzlichen Beſtimmungen vorzunehmen, und es ſind die vorſchriftsmäßigen Protokolle binnen 6 Wochen an— Friedberg den 2. Februar 1853. Gr. Kreisamt Friedberg de Beauclair, Kreisaſſeſſor. de Beauclair, Kreisaſſeſſor. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. NUN NN NN Aufforderung. (133) Der Gr. Beigeordnete Chriſtian Hecht von hier, der als Unteragent für den Haupt⸗ agenten Heinrich Zitz in Mainz über Liverpool eine Caution von 500 fl. geleiſtet hat, hat dieſe Agentur niedergelegt, und um Rückgabe ſeiner Caution gebeten. Gemäß Art. 8 der Verordnung vom. Januax 1851 wird dies zur öffentlichen Kennt⸗ niß gebracht und bemerkt, daß Anſprüche an dieſe Caution, innerhalb 6 Monaten vom Tage der Bekanntmachung an gerechnet, bei uns mit einer Nachweiſung, daß bei Gericht Klage er⸗ boben worden iſt, geltend zu machen ſind, als ſonſt die Rückgabe der Caution erfolgen wird. Friedberg am 20 Januar 1853. Das Gr. Heſſ. Kreisamt Friedberg de Beauclair, Kreisaſſeſſor. Fuͤr Handwerker. (155) Diejenigen Meiſter, welche geneigt ſind, jetzt oder ſpäter einen Taubſtummen in die Lehre zu nehmen, werden erſucht, mir dieß kund geben zu wollen. An den fünf erſten Wochentagen bin ich jeden Morgen bis gegen 11 Ühr in der Taubſtummenanſtalt ſicher an⸗ zutreffen. A. Dr. Matthias. Güter ⸗Verſteigerung. (127) Montag den 7. Februar d. J., Vor⸗ mitfags 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe ein dem Auguſtiner Schulfond dahier zuſtehendes Petritag 1853 leihfälliges Gut in den Gemar⸗ kungen Rockenberg, Oppershofen, Niederweiſel und Münzenberg, circa 56 ¼ Morgen enthal⸗ tend, ſowie eine mit dieſem Gut verbundene Holzberechtigung von 4½ Mark, nochmals oͤffentlich meiſtbietend verſteigert und zugleich beſonders bemerkt, daß die Güter in den Ge⸗ markungen Rockenberg, Oppershofen, Nieder⸗ weiſel und Münzenberg, zuerſt im Einzelnen und dann mit dem ganzen Gut zuſammen ver— ſteigert werden. Friedberg den 26. Januar 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter B ede x- Bekanntmachung. (158) In der hieſigen Gemarkung ſoll das Maulwurffangen Montag den 7. Februar d. 2 Vormittags 11 Uhr, auf dem Büreau des Un⸗ terzeichneten auf 3 Jahre wenigſtnehmend ver⸗ geben werden. Niedermörlen den 29. Janaar 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Dey. Eichen ſtammholz-Verſteigerung. (160) Dienſtag den 8. Februar, Vormittags 9 Uhr anfangend, werden in dem Eckarts⸗ häuſer Gerichtswald, Kreis Büdingen, Revier Düdelsheim, in den Diſtrikten Dreimärker und gebrannte Schlag: 59 Stämme Bau⸗, Werk⸗, Nutz⸗ und Schiff⸗ bauholz, worunter 39 Stämme von 30 bis 35“ mittlerem Durchmeſſer und 60“ Länge, ſowie 20 Stämme von 20 bis 30“ mitt⸗ lerem Durchmeſſer und bis 40“ Länge, 6322 Cubikſuß haltend, an den Meiſtbietenden verſteigert. Bemerkt wird noch, daß die Staatsſtraße, welche aufwärts nach Friedberg und Gießen c. und abwärts nach Hanau führt, einen Büchſen⸗ ſchuß weit von dem Walde entfernt liegt, und deßhalb nach allen Richtungen gut abgefahren werden kann. Die Zuſammenkunft iſt um die beſtimmte Stunde im Dreimärkerſchlag. Eckartshauſen den 22. Januar 1853. Der Großherzogl. Bügermeiſter Beo p p. Güter ⸗Verſteigerung. (171) Dienſtag den 8. Februar d. J., Vor- mittags 9 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe auf freiwilligen Antrag der Frau Tobias Walz Wtw. dahier ein derſelben zuſtehendes Grundſtück: Gemarkung Stadt Friedberg: Pag. 111 Nr. 4 u. 5. 381,4 Klftr.— 194 Ruth. Garten in der 1. Gewann am Ringgraben neben der Stadt Friedberg und Hein⸗ rich Raab, öffentlich meiſtbietend verſteigert und bemerkt, daß daſſelbe erſt in 3 Abtheilungen und dann im Ganzen ausgeboten wird. Friedberg den 3. Februar 1853. In Auftrag: Der Großberzogl. Bürgermeiſter Bender. Hofraithe⸗Verſteigerung. (175) Dienſtag den 8. Februar l. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe auf freiwilligen Antrag des Bürgers Heinrich Raab dahier deſſen Hofraithe, zur blauen Traube genannt, neben Philipp Rißel J. nochmals öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 3. Februar 1853. In Auftrag: Der Großherzogl. Bürgermeiſter Bender 42 e- Verſteigerung der Straßenunterhaltungs-Arbeiten im Baubezirk Friedberg pro 18355. (156) An den nachbemerkten Terminen, Morgens um 10 Uhr ſollen ſämmtliche bei der Unter⸗ haltung der Straßen im Baubezirk Friedberg im Jahre 1853 vorkommende Arbeiten öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſtsigert werden: ö ö N Friedberg den 30. Januar 1853. 25 5 E 5 a Ort und Local der Verſteigerung.] 8[Namen des Bauauf⸗ 88 8 9 ſt 9 9 E S ſſehers II. Claſſe, zu 8 3 2 8 deſſen Bezirk die [Berſteigerung.] Ort. Local. 2 Straße gehört. E 5 Montag den 7. Februar[Niederwöllſtadt Gaſtwirth Puth 4 u. 5[Götz u. Schäfer. 60 Dienſtag den 8. Februar[Niedermoxſtadt Rathhaus 10 Jäger. 7 Donnerſtag den 10. Februar Rödelheim Gaſtwirth Weber 15[xützel. 81 Donnerſtag den 10. Februar Steinbach Gaſthaus zum Schwanen] 14[Michel. Nachmittags 2 Uhr. 5 5 9 Mittwoch den 16. FebruarſLindheim Gaſtwirth Koch gu. 11 Weigel u. Groß. 101 Donnerſtag den 17. Februar Büdingen Salinenhof 12[Klepenſteuber. 111Freitag den 18. Februar IAltenſtadt Gaſthaus zum Adler 8 I[Gaußmann. Der Gr. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Garten ⸗ Verpachtung. (176) Dienſtag den 8. Februar, Morgens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe der Johannes Heß'ſche Garten in der Vorſtadt zum Garten, in ſchicklichen Abtheilungen, à circa 40 Ruthen, auf die Dauer von 6 Jahren mit dem Anfügen, daß das Theil, auf welchem der Brunnen ſich befindet, ein beſonderes Pachttheil bildet, meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 26. Januar 1853. In Auftrag: Der Großherzogl. Bürgermeiſter Bender. Mobiliar⸗Verſteigerung. (177) Dienſtag den 8. Februar l. J., Nach⸗ mittags 2 Uhr, werden in der Hofraithe des Bürgers Franz Albrecht Goll dahier, zunächſt dem neuen Schulgebäude, verſchiedene von Karl Schleuning herrührende Mobiliar⸗Gegenſtände, als: Tiſche, Stühle, Schränke, Bettung, Weiß⸗ zeug und ſonſtige Hausgeräthſchaften öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 3. Februar 1853. In Auftrag: Der Eroßberzogl. Bürgermeiſter Bender. Güterverpachtung. (178) Donnerſtag den 10. Februar l. J., Vormittags 9 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe auf freiwilligen Antrag des Herrn Gott⸗ lieb Kettinger dahier deſſen ſämmtliche Güter⸗ ſtücke, beſtehend in circa 60 Morgen Ackerland, in den Gemarkungen Friedberg und Fauerbach II., auf 6—9 Jahre öffentlich meiſtbietend verpachtet, wozu Pachtliebhaber hiermit eingeladen werden. Friedberg den 2. Februar 1853. In Auftrag: Der Großherzogl. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (179) Das Fahren auf dem Vicinalwege von Niedermörlen bis Steinfurth iſt bei 1 fl. 30 kr. Strafe gänzlich verboten und wird nach vollendeter Chauſſtrung bekannt gemacht, wenn dieſelbe befahren werden darf. Niedermörlen den 2. Februar 1852. Der Hfber de Bürgermeiſter e y. Holz verſteigerung. 180) Donnerſtag den 17. Februar l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, ſoll in dem Frei⸗ herrlich v. Ritter'ſchen Walde bei Hof Haſſelheck nachſtehendes Holz öffentlich an den Meiſtbie⸗ tenden unter den vorher bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen verſteigert werden: 23 Eichen⸗Bauſtämme, eirca 2063 Cubik⸗ fuß enthaltend, 65 Stecken Eichen ⸗Scheitholz, 18 1 7 Prügelholz, 1225 Stück Eichen⸗Wellen. Die Zuſammenkunft iſt auf Hof Haſſeleck. Friedberg den 1. Februar 1853. In Auftrag: Faatz. Bau⸗ und Werkholz⸗Verſteigerung. (181) Freitag den 11. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen im Nauheimer Gemeindewald, in dem Schlag an der Uſinger Straße und in der Waldteichheege, 182 Stämme Eichen⸗Bau⸗ und Werkholz, 2238 Cubikfuß kurheſſiſchen Maßes enthaltend, worunter ſich außer dem Bauholz auch eine große Parthie vorzügliches Wagner⸗ holz befindet, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Der Anfang wird an der Uſinger Straße gemacht. Nauheim am 1. Februar 1853. Der Kurheſſiſche Bürgermeiſter Hartmann. Holzverſteigerung (182) Montag den 14., Dienſtag den 15. und Mittwoch den 16. Februar d. J. ſoll in dem Gemeindewald zu Dauernheim, Diſtrikt Au, nachſtehendes Holz verſteigert werden: J. Montag den 14. Februar: 58 Stecken Eichen⸗Scheitholz, 100 1„ Prügelholz, 74 1„ Stockholz, 178„„ Reisholz, 98 Stämme„ Bau-, Werk- und Nutz⸗ holz, 2459 Cubikfuß enthaltend. II. Dienſtag den 15. Februar: 58 Stecken Eichen⸗Scheitholz, 100 1„ Prügelholz, 74 1„ Stockholz, 178 1„ Reisholz, 98 Stämme„ Bau-, Werk- und Nutz⸗ holz, 2459 Cubikfuß enthaltend. III. Mittwoch den 16. Februar: 76 Stämme ganz vorzügliches Eichen⸗Bau⸗ Werk⸗ und Nutzholz, 14,991 Cubikfuß enthaltend, worunter ſich auch paſſende Stämme zu Wellbäumen befinden. Die Verſteigerungen nehmen jedesmal Vor⸗ mittags 9 Uhr ihren Anfang und die Zuſammen⸗ kunft iſt in der Aue. Gegen vorſchriftsmäßige Na wird das Holz bis Martinitag d. J. creditirt. Die Herren Bürgermeiſter werden höflichſt erſucht, vorſtehende Holzverſteigerung in ihren Gemeinden veröffentlichen zu laſſen. Dauernheim am 27. Januar 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Meith. Bekanntmachung, betr.: Holzverſteigerung in dem Gr. Doma⸗ nialwald Kellersberg, Forſtreviers Ober⸗ rosbach. (183) Donnerſtag den 10. Februar d. J. ſollen in dem oben genannten, nahe bei Oberrosbach gelegenen Walddiſtricte an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden: 1 Stecken Birken⸗Prügelholz, 23¼ Hundert Wellen Birkenholz, 96 Hundert Wellen Aspen⸗ und Nadel⸗ Reiſerholz, 10. Läſte Allerleiholz, 630 Stück Nutzgerten. Zuſammenkunft und Anfang der Verſteige⸗ rung: Morgens 8½ Uhr auf dem in die große Johanneshecke führenden Weg am Waldrand. Oberrosbach den 27. Januar 1853. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bingmann. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (184 Die Lieferung von 300 Stück eichenen Stoßſchwellen auf eine beliebige Großherzoglich Heſſiſche Station der Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn ſoll auf dem Submiſſionswege vergeben werden, und liegen die Bedingungen auf dem Bureau des Materialverwalters dahier zur Einſicht offen, an welchen die Submiſſionen längſtens bis den 10. Februar d. J., des Vormittags 9 Uhr, verſchloſſen und mit der Aufſchrift verſehen „Lieferung von Schwellen betreffend eingereicht ſein müſſen. Gießen den 28. Januar 1853. Die Gr. Magazins⸗Commiſſion. e Privat- Bekanntmachungen. Ii (IAG) Eine Wohnung in 2 Zimmern, Ka⸗ binet mit Küche, Keller und allen Bequemlich⸗ keiten. Ein mit Obſtbäumen bepflanzter Gar⸗ ten vor dem Mainzerthor. Bei der Exped. d. Bl. das Nähere. Neuer Nord⸗Lapperdan, (120) billigſt bei Wilhelm Fertſch. Mobilien⸗Verſtei gerung. (165) Unterzeichneter läßt Donnerſtag den 10. Februar und die folgenden Tage: 2 ſchwarze Wagenpferde, gjährig, 2 Kühe, 14 Hühner, 2 Gänſe, 3 Enten, 2 Wagen mit eiſernen Achſen, Pflug, Egge, 2 Stückfäſſer, 2 Zulaſt⸗ und mehrere kleinere Fäſſer, alle rein gehalten, einige Ohm Eſſig, 1 Kelter nebſt Aepfelmühle, F 1 Webſtuhl mit Zugehör, 1 Fruchtfegemühle, 60 Centner Heu und Grummet, 25 Fuder Stroh aller Art, eine bedeutende Quanti— tät Spreu, Keil, Kortoffeln, Dickwurzen, Miſt, 2 gute Kleiderſchränke, Kommode, Tiſche, Stüble und ſonſtigen Hausrath aller Art, altes und neues Bauholz, Bohnenſtangen ꝛc. öffentlich meiſtbietend verſteigern. Der Anfang der Verſteigerung iſt Morgens 9 Uhr und wird mit Vieh, Stroh und Futter begonnen. Ockſtadt am 30. Januar 1853. Johannnes Kipp J. 31 100 90 0 0 — oben. ag derwöl Ve ger Interzeichnte aus frei Pay geeichbaate 20 Niederwoe Ein 36) welch 185 wünsch Friedberg Mob! ) Non 0 D ung nachſehe bfenllich meift ein Pferd, drei Kühe, ein Noc, zwel Häm ein Wagen ein Mug eine Kelter eine Parthl eine Partht Spreu, eine Parthi ſchiedene gerälhſche Ockſtad tr 2 (488) be billigſt zu ha Friedber Fett (189) fi FJauerba 3 (190) Be zu verkaufen eichenes und für Schwein mit Uhrkafe ſchlägt, ſowi (19 e. kedliche Fin gute Belo zugeben. Zu verkaufen. (173) Kornſtroh und gutes Kleeheu hat zu verkaufen F. Hanſtein, Glaſermeiſter. — Ausverkauf! (168) Um Platz zu gewinnen werden ſämmt⸗ liche Larven und Maskenabzeichen um den Ein⸗ kaufspreis erlaſſen. Heinrich Diehl, Coiffeur. Saͤnger-Ball. (170) Nächſten Sonntag, den 6. Februar, wird in dem Saale des Unterzeichneten der diesjährige Sänger⸗Ball abgehalten, wozu hier— mit alle Freunde des Geſanges und des geſel— ligen Vergnügens freundlich eingeladen werden. Der Anfang iſt Abends 7 Uhr; für Muſik und Illumination wird ein Entrée von 36 kr. erhoben. Niederwöllſtadt den 30. Januar 1853. Philipp Speck, Gaſtwirth. ei gerung (185) Donnerſtag den 10. Februar will der Unterzeichnete ſeine Mobilien, Vieh, Wagen ꝛc. aus freier Hand an den Meiſtbietenden gegen gleichbaare Zahlung verſteigern. Niederwöllſtadt. Ph. Arnold, auf der Herberge. Ein junger Menſch, (1860) welcher die Schreinerprofeſſion zu er— lernen wünſcht, wird geſucht. Friedberg. Veith, Schreinermeiſter. Mobilien-⸗Verſteigerung. (187) Montag den 7. und Dienſtag den 8. d. M. will der Unterzeichnete in ſeiner Woh. nung nachſtehende Mobilien erbabtheilungshalber öffentlich meiſtbietend verſteigern laſſen, nämlich: ein Pferd, drei Kühe, ein Rind, zwei Hämmel, n ein Wagen mit Zugehör, ein Pflug und eine eiſerne Egge, eine Kelter mit eiſernen Schrauben, eine Parthie Fäſſer in verſchiedenen Größen, eine Parthie Stroh, Heu, Grummet und Spreu, 8 eine Parthie Kartoffeln, Dickwurz und ver⸗ ſchiedene ſonſtige Oeconomie- und Haus⸗ geräthſchaften. f Ockſtadt den 1. Februar 1853. Nicolaus Jung II. Friſche Saatkuchen (188) beſter Qualität, ſtets vorräthig und billigſt zu haben bei 8 Friedberg, Brückenmühle. i H. Dietz. Fett⸗Grieben-Kuchen 9) ſind zu haben bei i a II. Gottſchalk Simon, Seifenſieder. Zu verkaufen. 0) Bei Ludwig Deweil dahier ſteht 1 1 Wirthstiſch, Bänke, Thüren, eichenes und tannenes Bauholz, Kuhkrippe, Trog für Schweine, ein neuer Pflug, eine eiſerne Uhr mit Uhrkaſten, welche Viertel und die Stunde ſchlägt, ſowie Küchenſchränke und Bettladen. Ver fer ſe n. (191) Eine goldene Uhr wurde verloren; der redliche Finder wird gebeten dieſelbe gegen eine gute Belohnung an Polizeidiener Seibert ab⸗ zugeben. 2 43 Regelmäßige Befoͤrderung von Auswanderern über%% 5 Bremen* (134) nach allen Häfen von Amerika. Zu den billigſten Preiſen vom 15. Februar an jeden Monat zweimal, und zwar jedesmal den 1. und 15. von Bremen ab. Die Paſſagiere erhalten ihre vollſtändige Koſt und haben noch die Annehmlichkeit, ſich auf dieſer Reiſe nur unter Deutſchen zu befinden. Bei einem größeren Transport wird ein zuverläſſiger Conducteur mitgegeben, der Gepäck und alles Uebrige bis Bremen beſorgt. n Verträge können bei mir jeden Tag unter den beſten Bedin geſchloſſen werden. Schriftliche Anfragen erbittet man franco. Der Großh. Heſſiſch conceſſionirte General⸗Agent G. Fr. Schweitzer in Friedberg. Skaafspapiere und Slaals⸗Lollerit⸗Looſe (44) werden unter Zuſicherung der reellſten Behandlung ge⸗ und verkauft von Gebrüder Grödel, den 3 Schwerdtern gegenüber. Leinwand Verſteigerung in Frankfurt g. M. (142) Mittwoch den 9. Februar, Vormittags 10 Uhr, werden wegen Geſchäfts— auflöſung gungen ab⸗ 1 Kiſte mit 50 Stück, Bielefelder Leinen, in einzelnen, ganzen und halben Stücken, in dem Vergantungszimmer gegen baare Bezahlung öffentlich an den Meiſtbie— tenden verſteigert. C. Belſchner, Ausrufer. 6 Reggelmaͤßige Packetſchifffahrt von Bremen nach Amerika durch das Handlungshaus Lüdering 8 Comp., Schiffsrheder und Conſuln in Bremen. (143) Große ſchnellſegelnde gekupferte Dreimaſter Ir Claſſe werden expedirt: nach Newyork, Baltimore, Philadelphia, New-Orleans, Gal— veſton in Texas, Californien und Süd-Auſtralien. Die Paſſagiere erhalten während der Ueberfahrt freie Beköſtigung auf's Vollſtändigſte; die Ueberfahrtspreiße ſowohl für Cajüte als Zwiſchendeck werden auf's Billigſte geſtellt und die Auswanderer durch tüchtige Conducteure begleitet l Allmonatlich wird eins der Poſtdampfſchiffe Washington und Her— mann von Bremen nach Newyork abgefertigt. ahn eit Agentur Fi deer g Chriſt. Hecht. Strch-Hüte (193) werden zum Waſchen und Färben an⸗ genommen und baldigſt beſorgt von S. G. Simon jun., Modehandlung, neben den drei Schwerdtern. Gefunden. (192) Ein goldener Ring mit Haaren iſt gefunden worden. Der rechtmäßige Eigenthü⸗ mer kann ihn gegen Erſaß des Inſerats bei Unterzeichnetem abholen. Friedberg den 31. Januar 1853. Direktor Roller. (194 44 e- Sonntag den 6. Februar Mas ſeenball im Holel Trapp. Tanzmeiſter: Herr Moſeler. Orcheſter: Das vollſtändige Muſikcorps des Herrn Muſikmeiſters Merſtedt von Wetzlar. f Eintrittskarten zu dieſem Balle ſind bis Sonntag Nachmittag 4 Uhr zu haben bei den Herren: Joh. Falck, J. P. Fritz, Joh. Hieronimus, Poſamentier Hoff— mann und dem Unterzeichneten. L. C. Trapp Uachfolger. Mobiliar⸗Verſteigerung. (195) Donnerſtag den 17. Februar d. J. läßt der Unterzeichnete die nachverzeichneten Gegenſtände in ſeiner Hofraithe meiſtbietend verſteigern, als: 80 Malter Kartoffeln, 600 Manen Dickwurz, 60 Manen Rüben, 60 Fuder Stroh, ver⸗ ſchiedene Sorten, 150 Körbe Spreu und Keil; ſodann: 5 1 Pferd, eine Chaiſe, 1 Stuhlwägelchen, meh⸗ rere Chaiſenräder, 2 Oeconomiewagen, 3 Pflüge, wobei ein wenig gebrauchter Hohen⸗ heimer, 3 Eggen, eine Walze, 1 Karren, 1 Schlitten, ein Pfuhlfaß, mehrere kleine Fäſſer, 1 zweiſpänniges Chaiſengeſchirr mit Kopfge⸗ ſtell und Leitriemen, 1 Reitſattel, ein einſpän⸗ niges Wagengeſchirr, 1 Paar Ackerſielen, 2 große und zwei kleine Kummete, 1 Fahrſattel, diverſe Ketten, 6 ſteinerne Pferdekrippen, auch für Rindvieh verwendbar, 4 Schweinströge, 4 Haferkaſten, 2 große Mehlkaſten, 1 trans⸗ portables gz Hühnerhaus, verſchiedene Steig⸗ leitern, Kellerlager u. ſ. w. Vilbel den 1. Februar 1853. Simon, Poſtexpeditor. Au verkaufen. (196) Ein Wohnhaus, 46“ lang und 30“ tief, von Eichenholz gebaut, hat auf den Abbruch zu verkaufen Heinrich Walther in Enzheim. der miei hen. 1197) Ein Logis für eine ſtille Haushaltung, welches ſogleich, auf Verlangen auch in einem Vierteljahr bezogen werden kann, hat zu ver⸗ miethen Heinrich Formhals, Schuhmachermeiſter. n egee. (198) In einem ſoliden Putzgeſchäft in Ha⸗ nau kann ein Mädchen von ſoliden Eltern gegen angemeſſenes Honorar das Putzmachen gründlich erlernen, wobei auch gegen eine bil— lige Vergütung Koſt und Wohnung im Hauſe gegeben werden kann. Näheres bei der Expe⸗ dition dieſes Blattes. Geſuch. 1199) Ein in den beſten Jahren in jeder Be⸗ ziehung ſolider Mann, der in ſeiner Branche ohne Verſchulden Mißgeſchick erlitten, für dieſen von mehreren Seiten gebürgt wird, demſelben nützliche Wiſſenſchaft durch Reiſen zur Seite ſtehen und tüchtig im Buchführen, Rechnungs⸗ weſen, deutſcher Correſpondenz, wie auch in Bewirthſchaftung rationeller Oeconomie, offerirt in dieſen Geſchäftszweigen der menſchlichen Ge— ſellſchaft gegen billige Vergütung hierdurch ſeine Thätigkeit. Hiernach Rückſichtnehmenden beför⸗ dert löbl. Expedition frankirte Briefe No. 199. Ju verkaufen. (200) Bei Unterzeichnetem ſind nachſtehende Gegenſtände aus der Hand zu verkaufen, als: 13 Stämme Tannen⸗Bauholz, 1 Stück Ei⸗ chenholz, geeignet zur Ackerwalze, 1 Akazien⸗ ſtamm, eine Parthie tannene und eichene Bohlen, einige Tauſend gefertigte Steckſtecken, mehrere Schiebkarren und Schiebkarrenräder, Stangen, Baumpfähle und Latten, ein zwei⸗ ſpänniger Wagen mit eiſernen Axen, 1 Egge, 2 Herdplatten nebſt Bratofen und Waſchkeſſel⸗ einfaſſung, mehrere polirte Bettſtellen, Com⸗ mode, 2 Schreibſecretäre, Sopha, gepolſterte und mit Rohr geflochtene Stühle, 1 Stand⸗ uhr, runde Tiſche, 1 Mehlkaſten, Schränke und dergl. Nauheim im Februar 1853. E. F. Grünwald. Anzeige. (201) Sonntag den 6. Februar findet kein Damencaſino ſtatt. Die Vor ſt eie e Einladung. (202) Unterzeichneter iſt geſonnen nächſten Sonntag den 6. Februar einen Ball abzuhalten, wozu er höflichſt einladet. Bönſtadt Erfindung von 1852 mit Patent der franzöſiſchen Regierung. Unvergängliche Schildpalt⸗Federn für alle Hände nach Belieben brauchbar. Preis 1 fl. 12 kr. das Hundert. (203) Bei allen Fortſchritten der Induſtrie hatte man es noch nicht dahin gebracht, eine tadelloſe Feder anzufertigen. Die Löſung dieſer ſchwierigen Aufgabe iſt dem Hauſe Louh in Paris gelungen. Das Verſpritzen der Tinte und das Zerreißen des Papiers durch die Feder iſt bei dieſer Schildpatt⸗Feder, die dem Gänſekiel an Geſchmeidigkeit nicht nachſteht und jede, auch die ſchnellſte Handſchrift zuläßt, nicht möglich. Was dieſe Feder, außer den bereits anerkannten Vorzügen, noch beſonders empfiehlt iſt das, daß ſie auf beiden Seiten geſchrieben werden kann. Ein Lager dieſer Feder befindet ſich bei CE. Bindernagel in Friedberg. Konr. Wiegand. Anzeigen für die Freitags er⸗ ſcheinende Nummer wolle man ſpäte⸗ ſtens bis zum Mittwoch Abend und ſolche für die Dienſtags-Nummer läng⸗ ſtens bis den Sonntag bei der Expe⸗ dition abgeben. Kirchliche Anzeigen. Sonntag Eſtomihi den 6. Februar. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpf. Schwabe. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Fuchs. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Reallehrer Müller. Nachmittags: Hr. Candidat Schönfeld. Frankfurter Cours vom 2. Febr. 1853. Mfſtolen; fl. 9 44-45 Friedrichsd'oeo e Holländiſche 10 fl. Stücke„9 48¼/--¼49 Rand⸗Ducaten„ 5 36-37 20 Frankſtücke„ 927-28 Engliſche Souverains.„11 52 Preußiſche Thaler„ 1 45—/ 5 Frankenthaler„ 221 Preußiſche Caſſenſcheine.„ 1 45% Fruchtpreiſe. 2. Febr. 28. Jan. 26. Jan. Gattung. Fried⸗ 10, Gerns⸗ berg Mainz heim H. Waizen pr. Malter 9 4010 3—— Korn 17 8—1 8120148— Hobo 2 3135 94 Hafer. 7 3 5 328 3 10 Polizei- Taxe fuͤr die Städte Friedberg und Butzbach vom 5. bis zum 11. Februar. A 5 Fried⸗ Buß⸗ 5 Brod ⸗Preiſe. berg. bach. 5 kr. pf. kr. pf. 1 0 1 Leib⸗Roggenbrod 3—— 2 7 77 5 3 5 2 4.„ 7 111 Lth. Lth. — Milchbrod 145 1925 — Waſſerweck 118 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 145% 75 Fleiſch-Preiſe. f 5 1 Ochſenfleiſch 12 5. 12 5 „ Kühfleiſch, gemäſtetes 9— 68— „ Rindfleiſch, gemäſtetes 52 „ Kalbfleiſch 7— 7— „„ gemäſtetes—— ö—— „ Schweinenfleiſch 131— 18— „Hammelfleiſch Si „ Schaaflleiſch 6 5——— „ Wurſt v.blos Schweinen 14— 14— „Bratwurſt 17— 17— „ Schwartenmagen 16(— 16— „Geräucherter Speck 23— 24— „Schinken 17— 17— „ Dörrfleiſch 18— 118— „Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 21— 22— unausgelaſſen 20— 20— „Nierenfett 20— 18— „ Hammelsfett 161— 16— Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Bender. Seippel. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. 18 a 32, di eig 10 10 des Jahres! der Großh. zember d. v die Provinzen, felten Haupt an tauglichen ſehten vorhand 1 7 1169. kuglichen Die getches zug, vertheilen un Oberpofinſe auf den Laute Orten Oſſenh. der e eſchtieben, ſigen Beſtim (Folgen die d anſchlag der ſehenen Uma Umlage 2. Kl 405 fl.— 6) rabbinen zu! Normalſteuer mit Ausnahn und Epperts Großherzog 1802 dem M tober dem 2 Phyſikatswun Okt. dem Lan fterialſecretär des Großmü Langen das dem Arreſtha Virdienſtorde Schlfsbauer zun Nierſein heim das al 8 Menſche em Pumper die Dauer d thuns beſſer eichnung un bei der fer bringen zu d Jog, haben 0 reherrn p,