„Ceres.“ Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M 438. Sonnabend den 4. Juni 1853. Ausſchußſitzung des landwirthſchaftlichen Vereins für die Provinz Oberheſſen. Der auf Donnerſtag den 16. Juni d. J. anberaum⸗ ten Hauptverſammlung des landw. Vereins von Oberheſſen (ſ. nachſtehende Einladung) wird eine Sitzung des Aus— ſchuſſes vorausgehen. Die verehrlichen Mitglieder werden hiermit, ſtatt beſonderer Schreiben, auf eine Stunde früher, alſo auf 9 Uhr Vormittags, ergebenſt eingeladen. Laubach den 10. Mai 1853. Der Präſident des landwirthſchaftlichen Vereins von Oberheſſen: Otto, Graf zu Solms Laubach. Einladung zur Hauptverſammlung des landw. Vereins von Oberheſſen. Der Unterzeichnete bringt zur Kenntniß der verehr— lichen Mitglieder des landw. Vereins von Oberheſſen, daß die dießjährige Hauptverſammlung dieſes Vereins Donnerſtag den 16. Juni, Vormittags 10 Uhr, in dem Gaſthauſe zum Einhorn in Gießen ſtatt⸗ finden wird, wozu die verehrlichen Mitglieder und Freunde der Landwirthſchaft, da die Verſammlungen öffentlich ſind, ergebenſt eingeladen werden. Diejenigen, welche in der Verſammlung Vorſchläge zu machen und mündliche Vorträge zu halten beabſichtigen, werden nach§. 33 der Statuten erſucht, vor dem Anfang der Verſammlung dem Präſidenten Anzeige daruͤber zu machen. Schriftliche Mittheilungen, welche ein Mitglied zur Kenntniß der Verſammlung zu bringen wünſcht, ſind nach dem gedachten§. 33 der Statuten wenigſtens einige Tage vorher dem Präſidenten einzuſenden. Nach Erſtattung des Berichts über das Wirken des Vereins in dem letzten Jahre werden folgende Gegenſtände zur Berathung kommen: 1) Welche Grundſätze wären für die Folge von dem oberheſſiſchen Vereine in Bezug auf die Verbeſſerung der Rindviehzucht zu befolgen? 2) Welche Erfahrungen liegen über den Anbau des Tabaks in Oberheſſen vor? Erſcheint es zweckmäßig, dieſen Anbau Seitens des Vereins, etwa durch Ertheilung von Preiſen, zu unterſtützen? 3) Warum wird der Gartenbau in vielen Gemeinden ſo ſehr vernachläſſigt? Wären keine Mittel zu finden, ihn daſelbſt zu heben? 4) Wie wäre der verderblichen Viehverſtellung am zweckmäßigſten abzuhelfen?(vid. Nr. 2 Pag. 12 der landw. Zeitſchrift v. 1834.) 5) Welche landw. Werkzeuge haben ſich außer den von jeher landesüblichen als praktiſch für unſeren Acker— bau bewährt, welche Erfahrungen ſind namentlich über die verſchiedenen in neuerer Zeit eingeführten Pflüge gemacht worden? 6) In wie weit iſt es Beduͤrfniß, eine geſetzliche Währſchaft der Hauptmängel beim Viehhandel überhaupt noch fortbeſtehen zu laſſen? 7) Iſt die Gründung einer eigenen Hagelverſiche— rungsgeſellſchaft für das Großherzogthun Heſſen immer noch wünſchenswerth? Laubach den 10. Mai 1853. Der Präſident des landwirthſchaftlichen Vereins von Oberheſſen Otto, Graf zu Solms-Laubach. Miscellen. Ein Herr hatte einen Kutſcher, der ſich faſt alle Tage betrank. Nur die Treue und Ehrlichkeit des Menſchen und ſein oft treffender Witz ließ ſeinen Herrn nicht dazu kom— men, ihn fortzuſchicken. Eines Tages begegnete er ſeinem Herrn gerade im Hofthor. Er ſchwankte wieder bedenklich, und der neue Rock, den er ihm vor Kurzem erſt hatte machen laſſen, war vornen voller Flecken. Es iſt denn doch mit dir nicht mehr zu ertragen, Johann, ſagte der Herr unwillig. Faſt jeden Tag trunken; wo ſoll das am Ende hinaus? Ich werde dich doch fortſchicken müſſen! Sieh'mal deinen neuen Rock, wie der befleckt iſt! Verzeihen Sie, ſagte der Kutſcher, es iſt doch ſo arg nicht mit mir, und dieſe Flecken kommen nicht vom Trinken!— Wovon denn? fragte der Herr, noch unwilliger über die Gegenrede. Ach, gnädiger Herr, ſagte der Johann weinerlich, die Flecken kommen— vom Verſchütten! Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. N h νι efe rung von 5 Stecken Kiefern-Scheitholz. (7977) Montag den 6. k. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll die Lieferung von 5 Stecken Kiefern⸗Scheitholz in dem Bureau des Batail⸗ lonsverwaltungsraths dahier auf dem Soumiſ— ſionsweg an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben und die Lieferungsbedingungen können von heute an in oben erwähntem Büreau ein⸗ geſehen werden. Friedberg den 24. Mai 1853. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter Bekanntmachung. (819) Mittwoch den 8. Juni d. J. wird wegen des in Gießen ſtattfindenden Marktes der nachbezeichnete Extrazug mit Perſonen⸗ beförderung in III. und IV. Wagenklaſſe von Friedberg nach Gießen abgehalten werden: Abfahrt von Friedberg 5 Uhr 48 Min. Morgens 15„ Nauheim 6%—„ 1 5„Butzbach 6% 23 17 1„ Langgöns 6 40„ 5 Ankunft in Gießen 7— 1 Friedberg den 28. Mai 1853. Der Gr. Bahnhofs-⸗Inſpector Hochgeſand. Fruchtverſtei gerung. (828) Mittwoch den 8. Juni, Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe von dem Fruchtvorrath des vereinigten Armenfonds bierſelbſt 60 bis 80 Malter Korn und 20 Mal- ter Gerſte, zweimalterweis an die Meiſt bietenden verſteigert. Friedberg den 1. Juni 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Bender. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (829) Zur Erbauung eines Dampfmaſchinen⸗ hauſes im Roſenthal dahier werden Dienſtag den 14. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, fol⸗ gende Arbeiten und Materiallieferungen auf dem Büreau des Unterzeichneten öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben: Maurerarbeit, veranſchlagt zu 584 fl. 59 kr. Steinhauerarbeit, 1„ 274 10„ Zimmerarbeit, 1„ 265„ 05„ Schreinerarbeit, 5„ 146„21„ Schloſſerarbeit, 5„ 121% 40„ Glaſerarbeit, 1„ 70„ 05„ Spenglerarbeit, 17„ 24„ 48„ Weißbinderarbeit,„„ 144/ 51% Lieferung von 35000 Stück 10 Zoll lange 5 Zoll breite 2¼ Zoll ſtarke Backſteine, veran⸗ ſchlagt zu 350 fl. Voranſchlag und Accordsbedingungen können täglich eingeſehen werden. Friedberg den 30. Mai 1853. Der Großh. Sektions-Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Arbeits⸗Verſteigerung. (830) Montag den 6. Juni d. J., Vormit⸗ tags 11 Uhr, werden bei Gaſtwirth Joh. Michel zu Bruchenbrücken nachſtehende Arbeiten, als: 1) bei Unterhaltung der Ortsſtraßen die Planir⸗ und Chauſſirarbeiten, veranſchlagt zu 51 fl. 2) Pflaſtererarbeiten, veranſchlagt zu 6= 3) Maurerarbeiten,„„ 8* öffentlich in Accord gegeben. Bruchenbrücken den 30. Mai 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Bee ſt. 172* ga sv e t ſt ei ge run geen. (831) Das 18531 Heugras von den herrſchaftlichen Wieſen des Rentamtsbezirks Nidda kommt unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen zur öffentlichen Verſteigerung: 8 85 8 ret E e.. Gemarkung. Verſteigerungstermin. der — 55 Morg. Zuſammenkunft. Gettenau 5[Freitag den 10. Juni Vorm. 11 UhrfGaſtw. Boch in Gettenau 1 Echzeller Wald 3 (Forſth. Wieſe)„„ 10.„ Nachm. 2„„ Hinkel in Biſſes Biſſes 4 2 Dauernheim 8[Samſtag„ 11.„ Vorm. 10„„ Heck in Dauernheim 3[Lißberg 86[Montag- 13.„„ 10„„ Waig. Mannin Lißberg 4 Nidda 73[Dienſtag» 14.„„ 9„ Wieſen unter der Stadt 5 Bingenheim 40[Mittwoch„ 15.„ 5 9„ Brühlwieſe Heuchelheim 9„„ 15.„„ 10½„im Ried 6 Echzell 96[Donnerſtag 16.„„ 8„(Ecdzeller Teich daſelbſt 22„„ 16.„ Nachm. 2„ Gemeindewirthshaus in Echzell 7 Blofeld 26 Freitag„ 17.„ Vorm. 9„ Brühlwieſe Leidhecken 7 1„ 17.„ Nachm. 2„Gaſtw. Diehlmann in Leidhecken 8 Salzhauſen 14[Samſtag- 18.„ Vorm. 11„ ſam Gradirbau Nr. 5 Unterſchmitten 7„„ 18.„ Nachm. 2„[Gaſtw. A. Uhl in Unterſchmitten 9(Berſtadt 16[Montag„ 20.„» Vorm. 10„ Gaſtw. Vögler in Berſtadt NB. Zu Nidda und Berſtadt werden nach beendigten Grasverſteigerungen die herrſchaftlichen Scheuern auf ein Jahr verpachtet. Bingenheim den 28. Mai 1853. Der Gr. eee des Rentamts Nidda o lb. Heugras-⸗Verſteigerungen. (832) Das diesjährige Heugras von nachge⸗ nannten fiscaliſchen Wie ſen wird in angemeſſenen Abtheilungen folgendermaßen verſteigert: 1) zu Lindheim bei Gaſtwirth Herrn Bech⸗ told Mittwoch den 15. Juni d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, von ungefähr 40 Morgen in Lindheimer und Hainchener Gemar⸗ kungen; 2) zu Okarben an dem Mineralbrunnen Freitag den 17. Juni, Vormittags 11 Uhr, von der ungefähr 50 Morgen haltenden ſog. Burgwaldswieſe; 3) zu Bauernheim bei Gaſtwirth Herrn Solz Dienſtag den 21. Juni, Vormittags 11 Uhr, von der ſog. Markwieſe in Bauernheimer und Oſſenheimer Gemar⸗ kungen. Jedem zuläſſigen Steigerer wird auf Verlan- gen, gegen Stellung eines annehmbaren Bürgen, ein Credit von 25 fl. bis Michaelitag d. J. bewilligt. Wer für mehr als dieſen Betrag ſteigert, oder für erſteigertes Gras vom vorigen Jahre der Rentamtskaſſe noch Zahlung zu leiſten hat, muß den Mehrbetrag vor dem Abmähen des Graſes an das Rentamt baar bezahlen. Friedberg den 27. Mai 1853. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bu ß. Bekanntmachung. N (8833) Die letzten diesjährigen Fruchtverſtei⸗ gerungen bei Gr. Rentamte Nidda werden nicht, wie früher publieirt wurde, den 6. und 7. Juni, ſondern 1) die Fruchtverſteigerung zu Bingenheim Mittwoch den 8. Junt, und 2) diejenige zu Nidda Donnerſtag den 9. Juni, in den bekannten Localen jedesmal Morgens um 10 Uhr abgehalten. Bingenheim den 28. Mai 1853. Der Gr. Rentamtmann des Rentames Nidda oa Oeffentliche Bekanntmachung. (884) Donnerſtag den 9. Juni d. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſoll in dem Moxſtädter Mark⸗ wald, Diſtrikten Forſtwald und Rappellochſchlag, das der Pfarrei Obermoxſtadt gehörige Beſol⸗ dungsholz unter den bei der Verſteigerung be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert werden: 25½ Stecken Buchen-Scheitholz Ir Klaſſe, 300 Stück Buchen⸗Wellen, Die Zuſammenkunft iſt um genannte Stunde in Obermoxſtadt. Obermoxſtadt den 30. Mai 1853. Für den Kirchenvorſtand: Der Großbherzogl. Bürgermeiſter Micke l. Holzverſteigerung im Moxſtädter Markwald, Oberförſterei Dü⸗ . dels heim. (835) Donnerſtag den 9. Juni d. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſollen im Moxſtädter Markwald, Diſtrikten Kirchwald und Heegwald, nachfolgende Holzſortimente unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen ver⸗ ſteigert werden: 11 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 755 77 17 Prügelholz, 5 7„ Stockholz, 668 Stück Buchen⸗Stammwellen, 660„ Fichten⸗Stangen von 15 bis 25 Fuß Länge und von 1 bis 2 Zoll Durch⸗ meſſer, zu Hopfen⸗ und Bohnenſtangen brauchbar. 1287 Stück Kiefern⸗Stangen von 1 bis 2 Zoll Durchmeſſer und von 25 bis 30 Fuß Länge, zu Hopfen- und Bohnenſtangen brauchbar. Die Zuſammenkunft iſt um genannte Stunde in Obermoxſtadt.. Obermoxſtadt den 30. Mai 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Mickel. Arbeitsverſteigerung. (836) Mittwoch den 8. k. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll auf der Weide bei der Hockenmühle hieſiger Gemarkung ein Stück Flußbett in der Uſa auszugraben, veranſchlagt zu 45 fl. ſodann drei Dämme zu ſchlagen mit Verwendung von Faſchinen, zu 20 fl. in Gemeinſchaft der unterzeichneten Bürgermei⸗ ſter, öffentlich unter den vor der Verſteigerung Coneeſſi 430) 2 Treibha der Gefah worden 0 f utheilen ſowie bei — (822) bezahlt Vergnüͤg Regeln (627) in den Erfüll guch fer (8560 deren G Auswah mein Lg von vo Preiſen. Gro — 4 bekannt gemacht werdenden Bedingungen an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Fauerbach 11. und Dorheim den 31. Mai 1853. Der Großberzogl. Bürgermeiſter e e Der Kurf. Heſſ. Bürgermeiſter Reuß Verſteigerung von Chauſſir- und Grabenarbeit. (837) Montag den 6. Juni l. J., Vormit⸗ 168 E- tags 10 Uhr, ſoll die Anlieferung von eirca 5 Klafter Chauſſirſteinen, ½0 Klafter Pflaſter⸗ ſand, ſodann Planir⸗, Chauſſee⸗ und Graben⸗ arbeit, in der Behauſung des Gaſtwirths Höres wenigſtnehmend verſteigert werden. Bauernheim den 28. Mai 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter 10 ee Lieferung von Hammelwolle. (888) Die Lieferung von circa 12 Centner weißer und eirca 2 Centner ſchwarzer reiner Hammelwolle für hiefiges Landeszuchthaus, ſoll auf dem Soumiſſionswege an den Wenigſtfor— dernden vergeben werden. Lieferungsluſtige wollen ihre Offerten bis zum 8. Juni l. J, Vormittags 10 Uhr, in den vor dem Directorial-Büreau dahier aufgehängten „Soumiſſionskaſten“ unter der Aufſchrift„Lie— ferung von Hammelwolle/ betreffend, einlegen. Marienſchloß den 31. Mai 1853. Die Verwaltungs-Commiſſion. Für die Ausfertigung: Nispel, Seecretär. Privat⸗ Bekanntmachungen. Cöln-Münſter Hagel-Verſicherungs-Verein. Conceſſionirt von Sr. Majeſtät dem Könige von Preußen und Einer hohen Großherzogl. Heſſiſchen Staatsregierung. Direction in Berlin. (7390 Der Verein verſichert alle Feld- und Garten-Produkte und die Glasſcheiben an Gewächs⸗ und Treibhäuſern gegen Hagelſchaden und zwar zu feſten Prämien, wobei keine Nachzahlung ſtattfindet. Das loyale Verfahren bei Schadenabſchätzungen, die volle Auszahlung der Entſchädigungen, und der billige nach der Gefahr bemeſſene Prämientarif rechtfertigen das ſtets wachſende Vertrauen, welches dem Vereine bis jetzt zu Theil geworden iſt. Statuten und Antragsformulare ſind bei den Unterzeichneten zu haben, ertheilen und Verſicherungen entgegennehmen. welche bereitwilligſt nähere Auskunft M. Klippel& Comp. in Mainz, Haupt⸗Agent, ſowie bei dem Agenten Herrn Peter Franz Schmittner in Friedberg. Die Geſellſchaft (822) zu gegenſeitiger Hagelſchaden-Vergütung in Leipzig beſteht ſeit 1824 und bezahlt alle Schäden puͤnktlichſt. Zum Abſchluß von Verſicherungen bin ich mit Vergnügen bereit“) J. G. Appel in Gießen. *) in Reichelsheim Herr F. B. Schwarz. — ————— —— e N N N, 0 N 2 n— 2 DN ION. Regelmäßige wöchentliche Abfahrten ab Mainz jeden Do Friedberg jeden Mittwoch. (627) Die Paſſagiere werden jedesmal durch eigene tuͤchtige Conducteure bis in den Seehafen begleitet. Pünktlichkeit in den Expeditionen, billige Preiſe und genaue Erfüllung der eingegangenen Verbindlichkeiten werden dieſe Reiſegelegenheit auch ferner empfehlen. Friedberg im April 1853. Heinrich Hahn, Agent. Ruſſenſteine (888) find ſtets vorräthig bei Friedberg. Chriſtian Ulrich. Moͤbel⸗Lager. (3560 Alle Arten ſelbſt verfertigter Möbeln, für deren Güte garantirt wird, find wieder in reicher Auswahl vorräthig. Zugleich empfehle ich noch mein Lager von Strohſtühlen und Kanapees von vorzüglicher Güte zu möglichſt billigen Preiſen. p fe ee Großh. Hof Möbelſchreiner in Friedberg. Gußeiſerne Waſſer-und Pfuhlpumpen, (8200 ſowie gußeiſerne Röhren zu Waſſer⸗ leitungen im Einzelnen ſind bei dem Unter⸗ zeichneten nach jeder beliebigen Länge zu jeder Zeit unter einem annehmbaren Preis mit Ga⸗ rantie zu haben. Friedberg. Chr. Bender, Schloſſermeiſter. Lehrlingsgeſuch. (827) In eine Specereiwaarenhandlung kann ein junger Menſch unter vortheilhaften Bedin⸗ gungen in die Lehre treten. Zu erfragen bei der Expedition dieſes Blattes. Annonce. (177) Für Friedberg haben wir dem Hrn. J. P. Fritz den alleinigen Verkauf unſerer Rauchtabacke übertragen und ſind dieſelben in dieſer Handlung ſtets zu haben, und zwar: Sgr. fl. kr. geſchnittene Varinas⸗Blätter à 12=. 42 Oſtende⸗Canaſter 1 10 2 1 35 Cuba⸗Canaſter 7%% 3 Muff⸗Muff⸗Canaſter nur in/ Pfd. 20= 1 10 braune Holländer nur in/ Pfd. 12½—„ 44 Oekonomie⸗Canaſter a 8= 128 Bahia⸗Canaſter„ 6 S„ 21 geſchnittene Cigarren-⸗Blätter„ 4= 1 14 Berlin im Mai 1853. Ferd. Calmus& Comp. Tabacks⸗Fabrikanten. Einige junge Leute, (790) welche ſich als Buchbinder und Etui⸗ arbeiter ausbilden wollen, können unter vor— theilhaften Bedingungen placirt werden. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes. Zu der mie the n. (805) Ein Logis im untern und zweiten Stocke meines Hauſes iſt zu vermiethen. Friedberg. Carl Rauſch's Wtw. Ein Lehrling (839) wird geſucht von Conrad Uhl, Meſſerſchmied in Nidda. Zu vermiethen. (840) Ein vollſtändiges Logis nebſt Laden iſt zu vermiethen bei J. N. Windeckers Wittwe, breite Straße. eig e. (Sul) Sonntag den 12. Juni findet von Seiten des Liederkranzes im Saale des Hrn. Daniel Fritz zu Nauheim eine Geſangsunter⸗ haltung ſtatt, wozu ſämmtliche Mitglieder des Vereins hierdurch eingeladen werden. 174 e Felſenkeller⸗ Eröffnung. (8412) Einem verehrten Publikum diene zur Nachricht, daß Sonntag den 5. Juni die Wirthſchaft auf dem Felſenkeller des Unterzeichneten mit Harmonie muſik eröffnet und das erſte Lagerbier in Zapf genommen wird. Friedberg den 1. Juni 1853.. Ph. Windecker. Dr. HART UNG'S Kk. k. a. priv. Chinarinden-Oel, zur Conſervirung und Verſchönerung des Haarwuchſes. à Flaſche mit Gebr.⸗Anw. 10 Sgr. Kräuter-Pomade, U zur Wiedererweckung und Stärkung des Haarwuchſes. à Krauſe mit Gebr.⸗Anw. 10 Sgr. (S9) Die Dr. Hartung'ſchen Haarwuchsmittel unterſcheiden ſich durch ihre be⸗ währten ausgezeichneten Eigenſchaften und durch ihren wohlfeilen Preis ſehr vor⸗ theilhaft von den ſo vielfach angeprieſenen Macaſſar⸗, Klettenwurzel- und all den verſchiedenen anderen Haarölen und Haarpomaden, und können ſonach mit vollem Rechte als das Beſte und Billigſte in dieſem Genre gewiſſenhaft empfohlen werden. Ausführliche Proſpekte werden gratis verabreicht und die Mittel ſelbſt in Friedberg ächt und unverfälſcht nur allein ver⸗ 8 Cg kauft bei P. F. Schmittner. Mobiliar⸗Verſteigerung. (SAA) Montag den 6. Juni d. J., Mor⸗ gens 8 Uhr, ſollen in der Wohnung der ver⸗ lebten Philipp Bachs Eheleute zu Gettenau nachfolgende Mobilien öffentlich gegen baare Zahlung verſteigert werden: 1½ Malter Waizen, 8 Malter Korn, 10 Malter Gerſte, 5 Meſten Lein, 2 Fuder Korn- ſtroh, 2 Fuder Gerſtenſtroh, 10 Centner Heu, 25 Centner Grummet, Flachs, Miſt, eine Feg⸗ mühle, ein zweiſpänniger noch neuer Wagen mit eiſernen Achſen, ein Küchenſchrank, Bett ſtellen und Bettzeug, Weißzeug, Kleidungsſtücke, 3 kupferne Kaffeekeſſel, Porzellan und ſonſt allerhand Hausgeräthſchaften. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, es in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Sollte man mit der Verſteigerung den erſten Tag nicht zu Ende kommen, ſo wird ſie den folgenden Tag um die oben angegebene Stunde fortgeſetzt. Gettenau den 30. Mai 1853. Der Vormund F r Kr e g k⸗ Selſerbrunnen bei Großkarben. (8445) Sonntag den 5. Juni findet auf dem Selſerbrunnen Harmonie- und Tanzmufik ſtatt, wozu höflichſt einladet G. Marchand. Harmonie- und Tanzmuſik zu Fauerbach II. (846) Sonntag den 5. Juni iſt bei mir Harmonie⸗ und Tanzmuſik anzutreffen. Unter Zuſicherung guter Bedienung ladet hierzu höf— lichſt ein Nie l Tanz muſik. (847) Sonntag den 12. Juni, bei Gelegen⸗ heit der israelitiſchen Pfingſtfeiertage, findet bei mir gut beſetzte Tanzmuſik ſtatt, wozu ich höf⸗ lichſt einlade. Aſſenheim den 31. Mai 1853. Auguſt Bertalott. Schwalheimer Brunnen. (848) Sonntag den 5. Juni, Nachmittags 3 Uhr, Harmonie⸗ und Tanzmuſik im hieſigen Brunnenhauſe, wozu hoöflichſt ein⸗ ladet Henkel. Erfindung von 1852 mit Patent der franzöſiſchen Regierung. Unvergängliche Schildpali⸗Federn für alle Hände nach Belieben brauchbar. Preis 1 fl. 12 kr. das Hundert. (849) Bei allen Fortſchritten der Induſtrie hatte man es noch nicht dahin gebracht, eine tadelloſe Feder anzufertigen. Die Löſung dieſer ſchwierigen Aufgabe iſt dem Hauſe Lo uh in Paris gelungen. Das Verſpritzen der Tinte und das Zerreißen des Papiers durch die Feder iſt bei dieſer Schildpatt⸗Feder, die dem Gänſekiel an Geſchmeidigkeit nicht nachſteht und jede, auch die ſchnellſte Handſchrift zuläßt, nicht möglich. Was dieſe Feder, außer den bereits anerkannten Vorzügen, noch beſonders empfiehlt iſt das, daß ſie auf beiden Seiten geſchrieben werden kann. Ein Lager dieſer Feder befindet ſich bei C. Bindernagel in Friedberg. Fahrpläne (850) der Eiſenbahnen, Dampfſchiffe ꝛc., nebſt einer Eiſenbahn-Routen-Karte, Weſtentaſchenformat, ſind vorräthig bei C. Bindernagel. Kirchliche Anzeigen. 2. Sonntag n. Trinit. den 5. Juni. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpf. Schwabe. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Gottwerth. Nachmittags: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Nachmittags: Hr. Candidat Doſch. Frankfurter Cours vom 1. Juni 1858. Piſtolen Ve, e Friedrichsd or„ 9 56-57 Holländiſche 10 fl. Stücke„9 533½ᷣ—54½ Rand⸗Ducaten„ 536 7—½7 0 Fran ſtüfe„ 9 31-32 Engliſche Souverains.„11 53 Preußiſche Thaler.„ 1 45 ½ 5 Frankenthaler 9 Preußiſche Caſſenſcheine 5 Fruchtpreiſe. „ 1457/7 1. Juni. 27. Mai. 27. Mai. Gattung. Fried⸗ 1, Gerns⸗ berg Mainz heim fl. kr. fl. kr. ff. n Waizen pr. Malter 1103011 6—— einn; 9 159— 810 Gerſte,„ 1 85 66 3 1 10 Hafen, 44—1 4 241 4— Polizei ⸗ Taxe fur die Städte Friedberg und Butzbach vom 4. bis zum 10. Juni. 2 5 Fried⸗Bußz⸗ 2 Brod⸗Preiſe. berg. bach. * kr. pf. kr, pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 3 1 2 75 61 21611 1 75 13— 122 Lth. Lth. — Milchbrod 14 14 — Waſſerweck 14 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 14¼ ⁶&14¼ leiſch-Preiſe. Fleiſch⸗ Preiſ 0 1 Ochſenfleiſch 121— 12— „ Kühfleiſch, gemäſtetes 9 219— „ Rindfleiſch, gemäſtetes 7 268— „ Kalbfleiſch 6— 6— „„„ gemäſtetes 55 7 „ Schweinenfleiſch 13— 13— „Hammellleiſch 9— 9— „ Schaaflleiſch 64——— „ Wurſt v.blos Schweinen 14— 14— „ Bratwurſt 17— 17— „ Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 23— 24— „Schinken 17— 17— „ Doörrfleiſch 18— 18— 5„Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 21— 22— unausgelaſſen 20— 20— „ Nierenfett 20— 18— „ Hammelsfett 16— 16— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Bender. Seippel. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. . 2 0 1 Kr Hetreffen Ich niſſe inne ärfere ſch 5 — 3 Hauſe kleine 9 horchte, unbeoba Augen, Angſt, Innern. danken Laube z ſtand, z vernah war ſch ſſch beſt „ doch ohn vergeben J vorüber, hier ſtoc und die 75 licht Ul Rückſie ihr in ſuchte und wi Jedem der So ſeine h Miche