telligenz-Vlatt fuͤr die 0 Provinz Oberheſſen 0 im Allgemeinen, 14 die Kreiſe Friedberg, Vilbel und Nidda im Beſonderen. 1 . F. dest. Bürg 5 ee e 88. Sonnabend den 30. Oktober 1852. 0 x⸗ eife Regierungsblatt⸗Auszüge.— 125 e N und von der Function als Stell⸗ 0 . 8 ertreter des erkriegsgerichtspräſidenten, unter Anerkennung ſe iner 14 No. 51. enthält: 1) Bekanntmachung Gr. Miniſteriums des langjährigen treuen und guten Dienſtleiſtungen, zu entbinden geruht.— a u, Leberflecken uu nun Innern vom 1. Oktober, wodurch mit B S 8 0 f ezug auf§. 8 und 9 der Sta⸗ 8) Di: 2* Lehre i uten der Staats⸗Aſſecuranz⸗Anſtalt für die Stellvertretung zur öffent⸗ e an Alleen e tan 050 ö chmittn lichen Kenntniß gebracht wird, daß die Einlage, welche bei dem Eintritt 3. Se' r e e e bree dan de. Ab n dertoenn deen den g e e Jung N 8 gt und daß die Einlagen 55 er l. J. an Di„Gehei 758 8 ü 1 S 5 Sig 5 en dahier bezahlt werden können. 11 2) h p N e ee eee e Ace dhe. 0 Ser Kengeſe Gr. Miniſteriums der⸗ Finanzen, vom 30. September, daß des Groß⸗ 45 kr. einſchließli 5 eſchla, ufrasenechäd ing. f andere zäſſer, But herzogs Königliche Hoheit mittelſt Allerhöchſter Entſchließung vom 29. Sept.— en und 5 8 5 5 Au hben parsen Kaese ö 4 n an die Oberſteuerboten den halter Dannenberger; 23. Sept. der Landgerichtsdiener Woll zu Lich. 104 5 de Steckfecken, eu zu verordnen geruht haben, daß von nu Amtstitel Steuer⸗Pfandmeiſter und die Domainenboten den Amts⸗ d Vaſchkeſſenfafl . tannene 50 titel Domainen-⸗Pfandmeiſter zu führen haben.— 3) Erhebung 5 8 5 ache, og einer nachträglichen umlage ved 430 fl. für die iſraelitiſche Religions⸗ Es iſt Vichts ſo fein geſponnen, es kommt doch an 1 0 cczeuge. gemeinde zu Crumſtadt für 1852 zur Errichtung eines iſraelitiſchen: das Licht der Sonnen 1 erkaut Frauenbades daſelbſt.— 4 Ordensverleihung; am 2. Sept, haben 0 f 114 N N S. K. H. der Großherzog dem Schuhmachergeſellen Georg Fries von Eine Geſchichte von W. O. v. Horn. g der Handels⸗ irn Mainz das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift:„Für Rettung 5 5 5 5 f ſchild ð Sohn von Menſchenleden“ zu verleihen geruht.— 5) Namensveränderung: In der ſchönen Stadt Straßburg im Elfaß lebte 4 Hombu am 22. Sept. wurde dem David Okt und Jacob Ott zu Oppenheim vor etwa fünfzig Jahren ein ſehr reicher Mann, ledigen 1 ö 5 rg, geſtattet, ſtatt ihres bisherigen Zunamens„Otte künftig den Zunamen Standes. Solche alte Junggeſellen haben alle ellenlange 1 — 6) Dienſinachrichten: am 9. Aug. wurde der Haarzöpfe, zwar nicht in der Wirklichkeit, denn dieſe Mode ö 1 r 1 Dm Rech zu führen. Local, Wulst Friedensrichter 2. Bezirks zu Mainz Dr. Lambinet zum Friedensrichter e 1.. 68 5 Kurſaale, unten! des 1. Bezirks daſelbſt ernannt; am 17. Sept. dem Notar Gaßner zu iſt langſt vorüber, ſondern ich meine damit ihre Eigen⸗ Oppenheim die Notarſtelle mit dem Amtsſitze zu Mainz, dem Notar heiten und eingeroſteten Vorurtheile. Beſagter alter Amtsſitze zu Oppenheim Junggeſelle hatte ſolcher Zöpfe zwei. Der Eine war ein e Vorräthe: 4 Lippold een ef die Notarſtelle 95 dem Noise Hactur-, Kurz⸗ ung? und dem Gerichtsacceſſiſten Bruch aus Mainz die Notarſtelle für den i; i 5 dem Amtsſiße zu Wal⸗ e dee Hochmuth und der zweite ein ebenſo gewal⸗ Notariatsbezirk Niederolm und Wörrſtadt mit „Wiaten und N—lertheim übertragen; am 21. der bisherige 2.x Polizeicommiſſär Künſtler 5 5 zu Mainz zum 1. Polizeicommiſſür daſelbft ernannt; am 25. Sept. Seine Geldkiſte hatte ſieben Schlöſſer, und wenn er ö ectionnies(fettige s e der Präſident des Saen e 88. 1 der 1 geben ſollte, ſo waren alle ſieben Schluͤſſel verlegt oder 1 nd Damen. erien des Hauſes und des Aeußeren, owie des Innern Freiherr v. Oal⸗;;. 10 demſelben Hare wigk zum Präſidenten der Miniſterien des Hauſes und des Aeußeren verloren, und er konnte 45 ſchlechterdings nicht finden. zusländicher Win, ſowie des Innern, und der Director des Miniſteriums der Finanzen a Nun hatte er eine Schweſter, die wider ſeinen Willen n Parthin n Freiherr v. Schenck zu Schweinsberg zum Präſidenten dieſes Miniſteriums einen armen, aber ſehr braven Mann geheirathet hatte. zide ernannt; am 27. Sept, der Rentamtmann Melchior zu Seligenſtadt Seitdem durfte ſie ihm nicht mehr vors Angeſicht kommen. 5 a 2 12 2 zum Rentamtmann des Domanialrentamts Gießen; der Friedensrichter Sie lebte in einem Städtchen ſehr kuͤmmerlich und wandte elger Flachs, zu Bingen Hohfeld zum Friedensrichter des 2. Bezirks Mainz ernannt; Alles, was ſie auf⸗ und 1 bon e 19 7 5 üer Qualität und duß dem Gerichtsacceſſiſten und Ergänzungsrichter an dem Friedensgerichte 7 5 gen, 603 des 1. Bezirks zu Mainz Clement die Friedensrichterſtelle zu Bingen ſehr talentvollen Sohn wohl unterrichten zu laſſen. Als 5 won Nut 70 aun enen am 155 5 iſt r er aber die Univerſität Straßburg beziehen ſollte, um als 6 2 commiſſär Rückmann auf ſein Nachſuchen in den Ruheſtand verſetzt wor⸗ Geiſtlicher zu ſtudiren, da ſtarb ſie plötzlich. Der junge ö lere kon ee 10 125 105 5 95 75 e 15 ae Pas außer ſich vor 1 5 über den Tod ſeiner Ahntes Oekonen mit Ertheilun e arakters a erſtlieutenant; am 23. Augu 9 1 b ee 1 5 geliebten Mutter. Er ſah ſich nun aller Mittel beraubt, 66 ausgebc ef 4 8. 91 4 mbaten 3 Oberlieutenant Spies im 3. Inf.⸗Reg. zum Lazarethverwalter in Worms; 0 5 1 * en Mau on Hauptm. Scherf iin 2. Inf.⸗Reg. zum Major und Platzofficier an die die von ihm gewählte Laufbahn zu verfolgen. ö alüſchen Keuntniſt 810 des 1 1 dem e inf ü 2 5815 Maſors daß Ein wackerer Mann, ein Freund ſeiner ELern, der 19 uns gerüſtet— g erlieut. Hauß vom 4 zum Hauptmann im 2. Inf.⸗Reg.; Lieut. Gra 1 7 Ne e 2 * 6. Enmel im 3. Inf.⸗Reg. zum Oberlieutenant im 4. Inf. ⸗Reg.; Leut. Glock im aber ſelber arm war, ſagte zu ee h Fei i 0 zu Nderwilf 2. Inf. ⸗Reg. zum Oherlieutenant im 3. Inf.⸗Reg. ernannt worden; die Herr Schmitt.“ Mancher junge annn Hat 5 ſchon in 1 f überzähligen Leeutenante v. Röder vom 15, und Frank vom 4. Inf.⸗Reg. Straßburg ſtudirt und hatte keinen Heller Vermoͤgen. Da 1 e 10 a Me 10 die 1 8207 Zahl 1 1 115 8 8 zum gibt es gar viele Gelegenheit, in reichen Familien Unter⸗ 5 2 den 31. Skioberl..,„letzterer zum g. Juf.⸗Reg. verſeßtz um 18dem 9 Lage der Lazareth⸗ richt zu geben, und der wird in Straßburg erſtaunlich be⸗ 6 4 acceſſiſt Dr. Jungmann zum Militärarzt bei dem Lazareth zu Darm⸗ zahlt. Auf Ihren feindſeligen Onkel können Sie ja doch 3 ſtadt ernannt worden; am 12. Sept. haben S. K. H. der Großherzog l 8 0 0 lch den Generallieutenant 4 la suite Pfaff auf ſein Nachſuchen von der nicht zählen. Ich habe viele Freunde in Straßburg und 1 komme heut über acht Tage hinein. Da will ich Ihnen ſchon die Wege bereiten Seien Sie gutes Muthes! Das war ein Ehrenmann, der für ſeines Freundes Kind getreulich ſorgte. Als er zurückkam, ließ er den jungen Schmitt rufen. 8 5 8 Der liebe Gott hat geholfen! rief er ihm fröhlich entgegen. Bei Einem Freunde wohnen Sie, das ſteht feſt, und koſtet Sie keinen Pfennig. Sie unterrichten da⸗ für ſein Söhnlein. Die Collegia kriegen Sie frei und in noch drei andern Familien geben Sie Unterricht, der Ihnen ſoviel abwirft, daß ſie prächtig durchkommen. Der junge Schmitt ging nach Straßburg und Alles ging herrlich. Er brauchte den Knicker von Onkel nicht, und ließ ihn laufen; aber der Onkel ihn nicht. Wer glauben wollte, der Alte habe ſeine Sünde gegen ſeine verſtorbene Schweſter erkannt und wolle am Kinde gut machen, was er an der Mutter verſchuldet, der hätte ſich verrechnet. Das war's nicht, ſondern— der Hochmuth war's, der die ſieben Schlöſſer des Geldkaſtens löſte. Es war ihm hie und da unter die Naſe gerieben worden, ſeiner leiblichen Schweſter Sohn behülfe ſich ſo kümmer⸗ lich und könne ſich nur mit Unterrichtgeben erhalten, ſei aber muſterhaft in Fleiß und Sitten. Das krippte den Alten. Er fing an, ſich zu ſchämen, daß ſeiner Schweſter Sohn ſich wie ein Bettler durchſchlagen ſolle. Da ließ er denn eines Tages den jungen Schmitt zu ſich kommen, ſtellte ſich, als blute ſein Herz, daß er nicht ſchnurſtracks zu ihm gekommen ſei; er würde ihn mit Armen der Liebe aufgenommen haben. Nun müſſe die Armuthei aufhören. Er müſſe das Unterrichten aufgeben, bei ihm wohnen, bei ihm eſſen, und er werde ſchon ſorgen, daß er auch in ſeinem äußeren Auftreten ſeinem Onkel keine Schande mache. Der junge Menſch war wie vom Himmel gefallen; aber es war ſo. Der Alte hielt Wort. Nach und nach gewann er ſogar den muſterhaft braven Schweſterſohn lieb, und das Geld, das er ihn koſtete, that ihm allge— mach weniger weh im Herzen. Der junge Menſch fragte nicht nach den Beweggründen dieſes Benehmens des Alten, trug ihn auf den Händen und wurde durch Fleiß und Talent ein tüchtiger Mann. Der Schuftikus von Geizhals glaubte aber nun auch, ſeiner Schweſter Sohn müſſe in allen Stücken ſein Sclave ſein, der gar keinen eigenen Willen habe und haben dürfe. Was willſt du nun anfangen? fragte er ihn, als der junge Mann ſein Examen beſtanden hatte. Mein Brod verdienen, Oheim, und Ihnen nicht länger zur Laſt fallen, ſagte der junge Schmitt. Das iſt ein ganz guter Gedanke, verſetzte zufrieden lächelnd der Alte, aber nur in einer Weiſe, die keinen Schatten auf uns wirft. Zum Beiſpiel, Unterricht darfſt du hier nicht geben, Hauslehrer hier nicht werden; das würde mir zur Unehre gerechnet. Weißt du was? Werde Vikarius bei dem alten Pfarrer zu MW.... Da übſt du dich im Amt und biſt bei braven Leuten, wie ich höre. Er ſucht einen Vikarius. Er iſt zwar ein Lump, fuhr er fort, der dir wenig wird geben können; allein man muß ſich behelfen. So lernt man hauſen und ſparen. Habe mich auch durch die Welt drücken müſſen. Haſt du dann einmal eine gute Pfarrei und heiratheſt eine recht reiche Frau, die zu hauſen verſteht, ſo kannſt du ein wohl⸗ behaltener Mann werden. Schmitt wäre nun für ſein Leben gern in Straßburg geblieben, aber er durfte den alten Iſegrimm nicht vor den Kopf ſtoßen; daher ging er nac Mm und der alte Pfarrer nahm ihn gerne als Vikarius an. = 3 5 — 844 Schmitt fühlte ſich auch ganz wohl da. Der alte Pfarrer war ein ehrwürdiger, vortrefflichen Mann, der Alles aufbot, um ihn zufrieden zu ſtellen. Er war Witt⸗ wer und hatte nur eine einzige Tochter, ein ebenſo ſchönes als tugendhaftes Mädchen; aber der alte Pfarrer war durch Unglücksfälle herabgekommen. Zwar hatte er keine Schulden; aber es war auch nicht das geringſte Vermögen da und die Stelle war auch keine von denen, die man fette Pfründen nennt, und ungemein läſtig, denn ſie hatte eine Filialkirche, faſt anderthalb Stunden entfernt. Der Weg dahin führte über einen hohen Berg, der mit Hoch⸗ wald dicht bewachſen war. And dennoch fühlte ſich Schmitt dort glücklich, denn die Gemeinde hatte ihn lieb, der alte Pfarrer hielt ſehrt viel auf ihn und— er und des Pfarrers Tochter waren Ein Herz und Eine Seele. a und gerne ſah, leitete es ein, daß er penſionirt wurde und Schmitt die Pfarrei erhielt. Alles ging nach Wunſch und Schmitt eilte nach Straßburg, ſein unerwartetes Glück dem alten Oheim anzuvertrauen. Er freute ſich darüber; denn immer fürchtete er, Schmitt möge ihm doch noch einmal wieder zur Laſt fallen. Nun, ſagte er, wird es gut ſein, daß du dich verheiratheſt 10 7 und eine reiche Frau nimmſt. Da wüßte ich dir Eine! — Er ſchlug ihm eine fünfzig Jahre alte Perſon vor, ebenſo bekannt durch ihren Geiz, als durch ihre Kratz⸗ bürſten⸗Natur. Schmitt bekannte mit Offenheit, daß er mit des alten Pfarrers Tochter verlobt ſei. 1 Da brach ein Gewitter los, wie Schmitt noch keins erlebt. Der Alte warf ihm ſeiner Mutter Verbindung mit einem armen Mann, ihr Elend, ſeine Hülfleiſtung mit den bitterſten und härteſten Worten vor, und ſagte dann, als Schmitt ſich nicht abwenden ließ: Er ſolle ihm nie wieder vor die Augen kommen. Betrübt, aber in ſich ruhig, ging Schmitt weg. Die Heirath mit des Pfarrers Tochter ſchied ihn auf immer von ſeinem Onkel. Er lebte indeſſen glücklich und zufrie⸗ den bei ſeinen beſchränkten Verhältniſſen, geliebt und ge⸗ achtet von ſeiner Gemeide und Jedem, der ihn kannte. Fünf Kinderchen blühten ihm fröhlich auf und der Ge— danke an des Onkels Feindſchaft, obwohl ſie ihm ſchmerz— lich war, konnte ſein Familienglück nicht ſtören. Da ereignete ſich etwas Entſetzliches! Eines Sonntags Morgens geht froh und zufrieden der Pfarrer Schmitt von ſeiner Familie weg, um den Gottesdienſt auf dem Filialdorfe zu halten. Um Mittag ſollte er wieder da ſein; aber auf dem Fialdorfe läutet's und es kommt kein Pfarrer. Bei der Pünktlichkeit in ſeinem Amte war das etwas Außerordentliches. Er iſt gewiß krank geworden, ſagten die Leute; allein er kam auch nicht heim, und da das der Frau ſehr auffiel, ſandte ſie einen Boten aufs Filial. (Schiuß folgt.) Markt⸗ Bericht. Friedberg, am 27. Oktober 1852. Aufgefahrenſ Verkauft[ Mittelprei Gattung wurden wurden ite lp reſe (Altr.)(Mltr.) fl. kr. Waizen 2 7 8 50 Korn 2 2 8 20 ele 7 7 6 20 Hafen 5 1— 5 Kartoffeln.. 30 17 2 12 Erbſen 1 1 7 40 Mohnſamen.—— 2 2 Der Pfarrer, der das wußte zu i h in Mobiliat⸗ 703) Dienſag Tae 9 Uhr, k daher verſtorbene ite gehörenden 2 0 in Weißzeug, fühle, Bell,. ge Brennbolz und ſ0 denn Sbetbhduſe beſtbietend verſteiger Friedberg den! G der G Garten ⸗N 1704) Dienſag Jormittags 10 Uhr, ir dahier verſtorben Ilkrendes Grundfi Gemarkung! 135 194%½7 1 J 1 1 beigem Rath) Aigert. Ftiedberg den 0 0 Der Hofraithe 2705) Montag bas 10 Uhr ſuuse de zum Nach e d N fag ts Witt Heng ung Jag. Nu. Jh f U ſfantlich meiſbie Rriedberg n Dey das wußte wurde und Wunſch und üedes Click fürchtete er ba falen. verhenatheſt h dir Eine! erſon vor, ihre Kratz⸗ nit des alten t noch keins bindung mit leiſtung nit ſagte dann, olle ihm nie it weg. Die auf immer und zufrie⸗ lebt und ge⸗ ihn kannte. ind der Ge⸗ ihm ſchmerz⸗ * L. nd zufrieden eg, um den Um Mittag orfe lautet's ktlichkeit in bes. Er iſt in er kam tittelpreiſe r ſtimmten Tagen: Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. d NN Aufforderung an die Schuldner der Pfand⸗ und Leihanſtalt zu Friedberg. (1640 Die Schuldner der Friedberger Pfand⸗ n anſtalt, deren Pfänder bis fetzt verfallen ſind, werden aufgefordert, dieſelbe bis Ende dieſes r Monats einzulöſen oder zu renoviren, als ſonſt 8 deren Verſteigerung im Monat November ſtatt⸗ finden ſoll. Bemerkt wird noch beſonders, daß die Aus⸗ löſung und Renovation nur an den dazu be⸗ Montag, Mittwoch und Samſtag, geſchehen kann. Friedberg den 9. Oktober 1852. Für die Pfandbaus⸗Verwaltung: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Concurrenzeroͤffnung. (167 Die Stelle eines Taxators und Pfän⸗ derbewahrers am hieſigen Pfandhauſe wird mit dem Schluſſe dieſes Jahres erledigt werden. Diejenigen, welche zur Uebernahme derſelben geneigt und fähig find, werden hiermit aufge⸗ fordert, ſich binnen vier Wochen bei der Ar⸗ mencommiſſion ſchriftlich zu melden. Friedberg den 20 Oktober 1852. K. Baur. Bender. Mobiliar⸗Verſteigerung. (1703) Dienſtag den 9. November d. I., Vormittags 9 Uhr, werden die zum Nachlaſſe der dahier verſtorbenen Gr. Feldwebel Renkers ie gehörenden Mobiliar⸗Gegenſtände, be⸗ ſchend in Weißzeug, Bettung, Kleider, Tiſche, Stühle, Bettſtellen, ein Kleiderſchrank, eine Par⸗ thie Brennholz und ſonſtige Hausgeräthſchaften, in dem Sterbhauſe in der Vorſtadt, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 28. Oktober 1852. In Auftrag Großh. Hef. Landgerichts der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bee n de r Garten⸗Verſteigerung. (170) Dienſtag den 14. Dezember d. J., dormittags 10 Uhr, wird ein zum Nachlaſſe ber dahier verſtorbenen Anton Nern's Wittwe ghörendes Grundſtück,. Gemarkung Stadt Friedberg: Jag. Nr. 194/27 110,1 UKlftr.— 56 Ruthen Garten in der 14. Gewann an Friedrich Auguſt Söllner, a hieſigem Rathhauſe öffentlich meiſtbietend lrſteigert. Friedberg den 28. Oktober 1852. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 3 Bender. Hofraitheverſteigerung. 17105) Montag den 13. Dezember d. J., Jormittags 10 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ huſe die zum Nachlaſſe der verſtorbenen Feld⸗ i Renkers Wittwe dahier gehörende Hof⸗ mithe, Gemarkung Burg Friedberg: Jag. Nro. 91/29 Hofraithe, als ein Wohnhaus und ein Stall an Chriſtoph Jo iffentlich meiftbietend bartigert Friedberg den 28. Oktober 1852. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. .—— 345 Braunkohlen⸗Verkauf. (1688) Vom 1. November d. J. an koſtet bis auf weitere Verfügung auf der B grube Wilhelmshoffnung bei Dornaſſenheim der Centner Klötze ſowohl ea 4 8 55 dl 9 Kreuzer. Reichelsheim den 23. Oktober 1852. Schmid, prov. Bergcontrolleur. pHofrafthe- Verffelgerung. (1706) Montag den 8. November, Vormit⸗ tags 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe auf freiwilligen Antrag des Bürgers Heinrich Raab deſſen in der Ludwigsſtraße dahier gelegene Hof⸗ raithe, zur„Blauen Traube“ genannt, neben Philipp Ritzel I., öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert.. Friedberg den 28. Oktober 1852. In Auftrag: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (1707) Eine gefundene ſilberne Taſchenuhr kann der ſich als Eigenthümer Legitimirende bei dem Unterzeichneten gegen Erſtattung der Koſten in Empfang nehmen. Friedberg den 28. Oktober 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Mobiliar⸗Verſteigerung. (1708) In Folge geſtellten Antrags des hieſigen Bürgers und Großh. Fruchtmeſſers Jung ſollen deſſen ſämmtliche Mobilien, als: Eiſen, Zinn, Blech, Porzellan, Glaswerk, Bettwerk, Weißzeug, Commode, Schränke, Tiſche, Stühle und ſonſtige Haus⸗, Küchen⸗ und Gartengeräth⸗ ſchaften, in deſſen Wohnung Donnerſtag den 11. November, Morgens 9 Uhr, freiwillig öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 26. Oktober 1852. In Auftrag: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ben de Main⸗Weſer⸗ Bahn. (1709) Aus Veranlaſſung des zu Gießen ſtattfindenden Marktes geht Mittwoch den 3. No⸗ vember l. J. nachſtehender Extrazug von Fried⸗ berg nach Gießen. Abfahrt in Friedberg 6 Uhr 40 Min. Morgens „„ Nauheim 6 50„ 1 „„ Butzbach 7„ 10„ 1 „„ Langgöns 7% 30„ 1 Ankunft„Gießen 7„5 50 5 Friedberg den 25. Oktober 1852. Der Gr. Bahnhofs⸗Inſpector Hochgeſand. Arbeits⸗Verſteigerung. (1710) Dienſtag den 2. November d. 8 Vormittags 9 Uhr, ſoll in dem Wirthshauſe des Kaspar Holler IV. dahier das Brechen, Setzen, Anfahren, Zerſchlagen, ſowie Eindecken von 8 Kubikklafter Chauſſirſteinen öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Fauerbach II. den 27. Oktober 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Holler. Obligations-Verlooſung. (1702) In der heutigen Sitzung des Ge⸗ meinderaths iſt durch Verlooſung die Partial⸗ Obligation Nr. 13, von 200 fl., rückzahlbar geworden. Es wird der Inhaber dieſer Schuld⸗ urkunde hiermit aufgefordert, dieſen Betrag am 31. Dezember d. J. bei dem hieſigen Gemeinde⸗ rechner in Empfang zu nehmen, indem von dieſem Tage an keine weiteren Zinſen mehr bezahlt werden. 5 Angefügt wird, daß die Partial⸗ Obligation Nr. 51, welche voriges Jahr verloost wurde, bis heute noch zu präſendiren it, und daß dom 1. Januar d. J. keine Zinſen mehr davon ver⸗ gütet werden, ſowie die vorgezeigten Zins⸗ coupons von der fraglichnn Obligation zur Aus⸗ zahlung nicht angenommen werden können. Fauerbach II. am 23. Oktober 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Holler. D οττιιιιν Privat- Bekanntmachungen. ef (1667) In ein nahe gelegenes herrſchaft⸗ liches Haus wird ein Hausmädchen 1 1 Es wird verlangt, daß daſſelbe im Waſchen, Bügeln, Nähen und Putzen gründlich geübt iſt und ſchon einige Jahre gedient hat. Doch mögen ſich nur ſolche melden, welche zuverläſ⸗ ſige Zeugniſſe über ihre Aufführung und ihre Leiftungen beibringen können. Das Nähere bei der Expedition dieſes Blattes. Ankündigung. (1650) Meinen Freunden und Gönnern die ergebene Anzeige, daß ſie bei mir eine ſchöne Auswahl in Ternow⸗Wolle, Seide und über⸗ haupt in allen in das Stickfach einſchlagenden Artikeln finden. Friedberg. Guſtav Dieffenbach. Filzſehuhe (1684) für Herren, Damen und Kinder, mit Filz⸗ und Lederſohlen, werden zu außer⸗ gewöhnlich billigen Preißen abgegeben bei M. Steitz, Putz⸗ und Modehandlung, auf dem Markte. Nuſſenſteine (1142) ſind ftets vorräthig bei Friedberg. Ehriſtian ulrich. Zu deer kau fen 1695) Ein gutes Zugpferd fleht billig zu verkaufen bei Friedberg. Karl Berg. Braunſchweiger Flachs, (1699) in vorzüglicher Qualität und äußerſt billig bei L. Goldmann junior. Verwalter ⸗Stelle. (1700) In ein ausgedehntes Oekonomie⸗ Geſchäft wird, unter ſehr annehmbaren Bedin⸗ gungen, ein Verwalter— ein Mann von ge⸗ ſetztem Alter und mit praktiſchen Kenntniſſen im landwirthſchaftlichen Fache ausgerüſtet— geſucht. Näheres bei G. Emmerich zu Niederwöllſtadt. Engliſche Fleckſeife à Stück 9 kr. (17110 Das vorzüglichſte Präparat, um auf die leichteſte Weiſe Flecken aller Art, aus Tuch, Leinen, Baumwolle, Holz ꝛc., zu entfernen, ohne den zu reinigenden Gegenſtand irgend wie zu beſchädigen.) Lager hiervon bei:— 5 Friedberg. P. F. Schmittner, nächſt der Burg. — . ͤ——̃ ⅛——ç——— — —— 3 1 U 0 1 . uch, Boos eins& Meslen — 346— 712) in schöner Auswahl und zu ſehr billigen Preißen bei Mayer Hirſch. Waaren⸗ Empfehlung. (1713) Indem ich meine bekannten Waaren in Tuch, Caſtorin, Bukskin, Weſten, Leinwand Hemdenflanell, Barchent und Zwillich ꝛc. in empfehlende Er⸗ innerung bringe, verbinde ich zugleich die ergebene Anzeige, daß ich wieder auf's Neue mit ächtem blauem und grauem Tuche und Bukskin zu Uniformskleidern fur Civil⸗Staatsbeamten auf's Vollſtändigſte verſehen bin und bitte unter Zu⸗ ſicherung ſolider Behandlung, um geneigten Zuſpruch. Sonntag den 31. Oktbr. 21. Trinitatis, Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Seel. ((RNeformationsfeſt.)) (Abendmahl in der Stadtkirche.) Gottesdienſt in der Stadtkirche Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Nachmittags: Hr. Candidat M. Köhler. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. Nachmittags: Hr. Candidat K. Köhler. N Frankfurter Cours vom 27. Okt. 1852. 0 1 8 2 Miflolen fl. 9g 45½-46% Friedberg. Seligmann Hirschhorn. Friedrichsdo r.„ 9 5556 .— 5 i Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 54¼½—55½ S D Rand⸗Ducaten. 5„5 38-39— amentu cee ens 54 88 1 86 . 5 ngliſche Souverains. 115 g und ſonſtige moderne Preußiſche Thaler„ 1457 2— = 6 85* 7 5 Frankenthaler„(3000 b Münlel- 2 Winterfleiderſtoſfe u e e 4710 habe ich friſch erhalten und erlaſſe ſolche ſehr billig. Fruchtpreiſe. de Mayer Hirſch. Gattung 15. Ser Kreisrat 5.. Main ö . berg 3 heim an die Anzeige. Ein Logis. Ich zeige hiermit ergeb„d(1722) iſt zu vermiethen bei f N fl. kr. fl. kr. fl. kr. d: 10 ee venere Ph. Gros in der Kirchgaſſe. Waizen pr. Malter 95010310— Sehuufe beſtens verſehen bin und denſelben zu dem bil⸗. Korn„„ 820 820 7% Sie wer ligſten Preiße verkaufe. Engliſche Har, 5 20 1 90* Mrotocolle vom i i— 7. 7. 2 U i. ö Friedberg. Fr. Hilbrecht. Pateut⸗Schmiere mich 19 777 Annonce. f für Polizei- Taxe 4 Selz i. kenberg für meine Rechnung übernommen, was 1723) bei vom 30. Oktober bis zum 5. November, ich hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringe. Vilbel im Oktober 1852. im Kull Rockenberg den 8 290 1 5 0 Wilhelm Kullmann. 2 Fried⸗[ Buß⸗ A Weber, Apotheker. Ei Brod ⸗Preiſe be bach. in ladung. 5. 1c. ba K Entlaufen. 5 8 5 kr. pf.] kr. p.. Betreffend: 2 5 725 0 172 Auf den dießjährigen hieſigen Kalten⸗ a ei! (1717) Ein rauhäriger Pinſcher mit kurzen 17 a n f Ohren, kurzem Schwanz und ſchwarzer Bruſt, Marst findet in meinem auf dem Marktplabe 1 Leib⸗Roggenbrod 3— Den Ort auf den Namen Ratzmann hörend, iſt entlaufen der Apotheke gegenüber gelegenen, neu Frnich⸗ 2 6 5 f Man bittet denſelben an Poli eidiener Seibert teten Gaſthauſe zum Adler Bienſag den 2 no- 4 1 11 3 1 du Aiederaaſt dahier abzugeben dei b vember, Mittags präcis 1 Uhr, Table d'Hôte 40„ 7 1 11 2 in ganzen Gr Zuheten: 155 Mittwoch den 3. November, 5 7 15 Milchbrod 6405 h. 1 30 hebung dieſer 5 ntréeball ſtatt, wozu ich mit dem Bemerken. 8 ö E m p f 4 0 lu en g. blich 5 br u eiſen und Ge-— Waſſerweck 115772 Großherzogthu höflichſt daß 9 p G te(Tafel⸗) Brod 15; (1718) Meinen Kräuter⸗Weineſſig, die Maas] tränke, ure die nöthige Stallung beſtens[ Gemiſchte(Tafel-) Bro 1% bis iu Ende d zu 8 kr., empfehle ich beſtens. geſorgt ſein wird. 77 f Indem i Friedberg. Fr. Hilbrecht. Ortenberg den 25. 1 1555. 5 Fleiſch-Preiſe. pf.. bon Ihnen, d : einrich Nies.] 1 Ochſenfleiſch 12— 12= dern empfehleſ Braunſchweiger Flachs, Ein ad n„ Kühſteiſc gemaſtetes 3 2 Priedt 970% in 1 5 1 und, wie am 1 g. 7 Kalbe gemäſtetes 8 2 8 5 Matze üblich, ſehr billig bei(17255) Die Prämienvertheilung unter 6 der 5 2 Friedberg. Jean Huber. fleißigſten und Nan Schüler der 18 75 5 S elne 2 7 Es it di 2 Handwerkerſchule und Eröffnung der Anſtalt für i 2 Omnibusfahrt das mit 5 115 1 1 5 Schul⸗ Schafft 5 5 9— N 1 jahr, verbunden mit Offenlegung der Zeichnun⸗; 780 auf den Ortenberger Markt gen und aer Apſprache Pers den wg der i* 19 1 (1720) findet Dienſtag den 2. November[Schule, wird Sonntag den 31. d. M., Nach⸗„ Schwartenmagen 16 16 ſtatt. Abfahrt Morgens präcis 5 Uhr und Nach⸗Tmittags um 3 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe vor⸗„ Geräucherter 8 eck 23— 23 mittags retour. Mitfahrende mögen ſich gefäl⸗ genommen, wozu alle, etwa nicht perſönlich„Schinken 0 17 8 Als do ligſt bei Unterzeichnetem melden. Preis hin benachrichtigten Mitglieder der hieſigen Lokal⸗„ Dörrfleiſch 18. 18— Fe: dt 9 und zurück 1 fl. 1 ſektion, wie auch ſonſtige Freunde und Gönner„ Schweinenſchmal 8 5 10 Ach Friedberg. Heinrich Waas. der Schule und der dune lung alleen augen, 21 21 e degegt 5 hiermit ebenfalls freundlich und willkommen e e Braunſchweiger Flachs eingeladen geheißen werden. 5 Nin 19— 178— ſotger 0 210 ſowie Werg in vorzüglicher Qua⸗ Friedberg den 27. Oktober 1852.„ Hammelsfett 16— 16 heimgeſau W e eee Für den Vorſſand Die Großherzogl a ität iſt wieder fri gekommen bei für den Vorſta ie Großherzogli e en Bürgermeift mmern Vilbel im Oktober 1852. des Localgewerbevereins: Ben d 0 15 N K 8 95 1 5 Wilhelm Kullmann. Volk. Kuhfleiſch bei Heinrich Hetterich 8 kr. dle ſie den 8 b 8 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. dune fin