warthaſdſprnn alt 6 Oe . Oetapen, u kiuem g aufen en guten Zuſtch ö Schafer z 1 n VI der U. 13 Jahnkitt 85. nt E 1 1 i 0 e 3 5 B 1... fuͤr die . Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Kriedberg, Vilbel und Nidda im Beſonderen. Sonnabend den 28. Auguſt 1852. Die Leibeigene von Poberez. (Fortſetzung.) Cut„Vielleicht. Wir behaupten natürlich, jedes hübſche 2 Schule Weib anzubieten,“ ſetzte Leon nachläſſig hinzu.„Aber, e 9e. meine liebe Schweſter, was für ein reizendes Kammer⸗ decke betztt ſch J mädchen haſt Du da?“ Er näherte ſich dem Winkel, wo n eth n nielka ſaß und beugte ſich mit einem rohen familiären naue Vohſha dächeln zu ihr herab. Anielka, obwohl Leibeigene, fand hene Megakeinen Gefallen daran und begegnete ihm mit einem Blick merken, daß Holl Würde. Als aber ihre Augen das ſchöne Antlitz des u konpießt U Jünglings trafen, erhob ſich das Gefühl, welches ſtill und S. In Eraug, allmählig in ihrem jungen und unerfahrenen Herzen ge— t in der lig dochſen war, mit ſiegender Gewalt über ihren Stolz und 0 hren Zorn. Lebhaft wünſchte ſie, eine gewiſſe Erinnerung 5 I in Leon wieder zu erwecken, und faſt unwillkürlich griff .— bunu nach der kleinen Börſe, die noch immer um ihren Nacken Sie nahm den Rubel heraus, den er ihr gegeben. „Schau!“ rief Leon lachend,„welch' ein drolliges 1 Ding, wie ſtolz ſie auf ihren Reichthum iſt. Nun, mein f 1 am Madchen, Du biſt eine Perſon von Vermögen, Eigenthü— e i aiim nerin eines ganzen Nubels.“ lle Dauch aus Stadt„Ich hoffe, ſie iſt in Ehren dazugekommen,“ ſagte — ie alte Gräfin, die eben in das Zimmer trat. Dieſe Anſpielung erfüllte Anielka ſo ſehr mit Scham und Zorn, daß ſie eine Zeitlang ſchweigend daſaß. Sie tteeckte daß Geld raſch wieder in die Börſe. Mit bitterm dergagel ein zul Schmerz erkannte ſie, daß jene wenigen glücklichen Mo⸗ ** mente, welche ſich ſo unauslöſchlich in ihr Gedächtniß ge— habet zraben hatten, von Leon gänzlich vergeſſen worden waren. zum Da ſie jedoch ſah, wie Alle ſie forſchend anſchauten, ſtam⸗ *. Leſeunterrit nelte ſie endlich, um ſich zu rechtfertigen:„Erinnern Sie een ich nicht mehr, Herr Leon, daß Sie mir ſelbſt vor zwei Schulen. 1, fü Jahren im Garten dieß Geldſtück ſchenkten?“ ment von 101, 1 al Buhfaben, Zit 150 18 435 zum.O % zu vermiete ere t ſe auf 4 att. hing. U che Anzeige. „Das iſt merkwürdig!“ rief Leon lachend,„glaubſt Du, ich ſoll mich all der hübſchen Mädchen erinnern, de⸗ ien ich einmal Geld ſchenkte? Doch ich glaube, Du haſt Recht, ſonſt würdeſt Du dieſen unglücklichen Rubel nicht 5 vie eine heilige Reliquie aufbewahrt haben. Du ſollteſt aber nicht ſo filzig ſein, mein Kind; das Geld iſt dazu Autan. Preis 45 K. an, ell zemacht, daß man es ausgibt.“ ſe⸗Tafe„Ich bitte Dich, mache Deine Späſſe anderswo,“ don ſagte Konſtanze ungeduldig. Ich liebe dieſes Mädchen, auer. und will nicht, daß man es plage. Anielka verſteht ſich 7 daes 1 f. 0 k. deſſer als irgend Eine auf meine Angelegenheiten un verſetzt mich oft durch ihre ſchöne Stimme in gute Laune.“ „So ſinge mir Etwas, mein hübſches Jungferchen,“ ſagte Leon,„und ich will Dir wieder einen Rubel ſchen⸗ ken, und zwar einen neuen, glänzenden.“ „Sing' augenblicklich,“ befahl Konſtanze. Bei dieſem Befehl konnte Anielka ihren Schmerz nicht länger bezwingen; ſie bedeckte ihr Anlitz mit beiden Händen und weinte heftig. 5 „Warum weinſt Du?, fragte ihre Herrin ungedul— dig.„Ich kann das nicht hören; thue, wie ich Dir be— fohlen.“ 5 Mochte es nun die Gewohnheit eines fklaviſchen Gehorſams, oder das Reſultat eines ſtarken Selbſtgefühls ſein, Anielka hörte augenblicklich zu weinen auf. Es gab eine kleine Pauſe, während welcher die alte Gräfin brum— mend das Zimmer verließ. Anielka wählte die Hymne an die Jungfrau, die ſie damals im Garten geſungen, und betete inbrünſtig, wahrend ſie ſang; ſie bat um Frieden, um Befreiung von den herben Gefühlen, die in ihr er— weckt worden waren. Ihr Ernſt gab der Melodie eine Kraft des Ausdrucks, die ihre Hörer ergriff. Als ſie ge— endet, blieben jene eine Weile ſtumm. Leon ging, die Arme über die Bruſt gekreuzt, auf und nieder. War es Mitleid mit der jungen Leibeigenen? oder eine andere zärtlichere Empfindung, was ihn ſo ernſt ſtimmte? Wir werden gleich ſehen. „Meine liebe Konſtanze,“ begann er, indem er plötz— lich vor ſeiner Schweſter ſtehen blieb und ihr die Hand küßte,„willſt Du mir einen Gefallen thun?“ Konſtanze ſchaute ihrem Bruder fragend in's Geſicht, ohne eine Antwort zu geben. „Schenke mir das Mädchen.“ „Unmöglich!“ 5 „Es iſt mir vollkommen Ernſt,“ fuhr Leon fort,„ich wünſche meiner künftigen Gemahlin ein Präſent mit ihr zu machen. Die Privatkapelle ihres Vaters, des Fürſten, bedarf eines Sopranſolos.“ „Ich werde ſie Dir nicht geben, erwiderte Konſtanze. „Ich will ſie nicht geſchenkt, ſondern gegen etwas Anderes eintauſchen. Ich will Dir dafür einen prächtigen, kohlſchwarzen jungen Neger geben. Die Damen in St. Petersburg und Paris waren wie wüthend auf ihn, aber ich blieb unerbittlich; ich ſchlug ihn ſelbſt meiner Fürſtin halb und halb ab.“ a 5 1 „Nein, nein,, erwiderte Konſtanze, ich würde ohne dieſes Mädchen zu verlaſſen ſein; ich bin ſo an ſie ge— wöhnt.“ „Unſinn! Du kannſt doch Bauernmädchen Dutzend⸗ weiſe haben; wo aber bekommſt Du einen ſchwarzen Pa⸗ gen, mit Zähnen weißer als Elfenbein und reiner als Perlen; ein vollkommenes Original in ſeiner Art? Du kannſt unmöglich widerſtehen. Die halbe Provinz wird vor Neid ſterben. Eben jetzt iſt nichts ſo ſehr in Mode, als einen Neger zum Diener zu haben, und der Deinige wird der erſte ſein, den unſere Provinz zu Geſichte be⸗ kommt.“ f Dieſer Beweis war allerdings nicht umzuſtoßen. „Gut,“ verſetzte Konſtanze,„wann willſt Du ſie haben?“, „Sogleich; heute Abend um fünf Uhr,“ ſagte Leon, indem er voll Freude das Zimmer verließ. Das war alſo das Reſultat ſeines Wiederkomm ens — das Reſultat der Hymne Anielka's an die Jungfrau! Konſtanze befahl ihr, ſich zur Abreiſe vorzubereiten und gab dabei ſo wenig Empfindung kund, wie wenn ſie einen Schooßhund ausgetauſcht oder einen Papagei abgege⸗ ben hätte.. Anielka gehorchte ſchweigend. Ihr Herz war über⸗ voll. Sie ging nach dem Garten, um dort ungeſehen weinen und ſich erleichtern zu können. Die eine Hand gegen den brennenden Kopf, die andere feſt wider das Herz gepreßt, um ihr Schluchzen zu erſticken, wandelte ſie mechaniſch fort, bis nach dem Ufer des Baches. Raſch griff ſie jetzt nach ihrer Börſe, um den Rubel in das Waſſer zu ſchleudern, aber ebenſoſchnell zog ſie die Hand wieder zurück, denn ſie konnte es nicht über's Herz brin⸗ 272 * gen, ſich von ihrem Schatze zu trennen. Es war ihr, az ob ſie ohne ihn noch verwaister wäre. Bitterlich weine lehnte ſie ſich an einen Baum, der ſchon einmal Zeug ihrer Thränen geweſen war. miſche Leidenſchaft in ihrem Innern einer ruhigen Uebei⸗ legung Platz. Heute ſollte ſie von hier fort, ſie ſollte un- ter einem andern Dache wohnen, einer andern Gebieterii dienen. Demüthigung! überall Demüthigung! Aber dieſ⸗ brachte wenigſtens einigen Wechſel in ihr Leben. Als ſie dieß bedachte, eilte ſie raſch nach dem Schloſſe zurück, um nicht am letzten Tage ihrer hieſigen Knechtſchaft den Zon ihrer jungen Herrin auf ſich zu laden. (Fortſetzung folgt.) Markt Bericht. Friedberg, am 25. Auguſt 1852. Aufgefahrenſ Verkauft Gattung wurden wurden epa (Mltr.)(Mltr.) fl kr. Wasen 24 24 9 20 Korn 5 5 7 42 Gerte 10 19 5 4 Bf? 2 2 3 30 Kartoffeln 12 6 1 55 Erbſen— 91015—— Mohnſamen—— Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſte Bender. 1 Allmählig machte die ſtüz fa! Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. d 5 0 0 Gulden (1332) liegen in dem hieſigen Kirchenkaſten zum Ausleihen bereit. Wickſtadt den 10. Auguſt 1852. Veith, Kirchenrechner. Bekanntmachung. (1384) Aus Veranlaſſung des Mittwoch den 1. September d. J. zu Gieſſen ſtattfinden⸗ den Marktes ſoll an dieſem Tage Beförderung von Perſonen und Gepäck mittelſt nachſtehenden Extrazuges von Friedberg nach Gieſſen erfolgen: Abfahrt in Friedberg, Morgens 6 Uhr, „„Nauheim,„ 6 11 Minuten „„ Bußbach, M e „„Langgöns,„ 6„ 50„ Ankunft„Gießen, e e Der Transport von Vieh kann mit dieſem Zuge nur geſchehen, wenn ſolches am vorher⸗ gehenden Tage angemeldet worden iſt. Friedberg den 20. Auguſt 1852. Der Gr. Bahnhofs⸗Inſpector Hochgeſand. Arbeits⸗Verſteigerung. (1401) Freitag den 3. September, Nach⸗ mittags um 3 Uhr, ſoll im Wirthshauſe zum Hirſch dahier die Fertigung der oberen Treppe in dem alten Schulhauſe an den Wenigſtfordern⸗ den in Accord gegeben werden. Zugleich ſoll das Rathhaus in einen Rauwurf zu ſtellen und eine Thür zu brechen, an den Wenigſtfordern⸗ den vergeben werden. Die Voranſchläge und Riſſe können bei mir eingeſehen werden. Ockſtadt den 24. Auguſt 1852. Der Großh. Heſſ. Bügermeiſter Klein. Holzverſteigerung. (1402) Freitag den 3. September, Mor⸗ gens 9 Uhr, ſoll das Holz, welches den 18. d. M. verſteigert werden ſollte, wozu ſich aber der Erndte wegen keine Concurrenten einfanden, nochmals meiſtbietend verſteigert werden, nämlich: 50 Stück Reißer⸗Holzwellen, 2088 Gebund Heiden zu Backholz. Die Zuſammenkunft iſt am Ausgang des Viehtriebs. Ockſtadt den 24. Auguſt 1852. Der oll Fe Bürgermeiſter ein. Grummetgras⸗Verſteigerungen bei Gr. Heſſ. Rentamte Nidda. (1403) Das diesjährige Grummetgras von den herrſchaftlichen Wieſen des Rentamtsbezirkes Nidda wird öffentlich meiſtbietend verſteigert: 1) Dienſtag den 31. Auguſt, Vormittags 11 Uhr, von 14 Morgen zu Salzhauſen und Nachmittags 2 Uhr, bei Gaſtwirth Adam Uhl zu Unterſchmitten, von 7 Mor⸗ gen bei der Bruch mühle. 2) Mittwoch den 1. September, Vormittags 9 Uhr, auf dem Echzeller Teich von 97 Morgen. 3) Donnerſtag den 2. September, Vormit⸗ tags 10 Uhr, von 86 Morgen in der Gemarkung Lißberg bei Gaſtwirth Mann zu Lißberg. 4) Freitag den 3. September: a) Vormittags 10 Uhr, von 34 Mor⸗ gen in der Gemarkung Bingen⸗ heim und 9 Morgen in der Ge⸗ markung Heuchelheim, auf der Bingenheimer Brühlwieſe beginnend. b) Nachmittags 3 Uhr, von 27 Mor⸗ gen in der Gemarkung Blofeld, auf der Blofelder Brühlwieſe an⸗ fangend. 5) Samſtag den 4. September, Vormittags 9 Uhr, von 70 Morgen in der Gemar⸗ kung Nidda, auf den Wieſen unter der Stadt beginnend. Bingenheim den 21. Auguſt 1852. Der Gr. Heſſ. Rentamts⸗Vicar des Rentamtes Nidda Kolb. Grasverſteigerung. (4404) Dienſtag den 31. Auguſt l. J., Mittags 12 Uhr, ſoll auf hieſiger Rathsſtul das diesjährige Grummetgras von 6 Morge Gemeinde⸗ und 4% Morgen herrſchaftlich Schäfereiwieſen verſteigert werden; letzteres win auf Bürgſchaft bis Martini l. J. ereditirt. Niederrosbach den 25. Auguſt 1852. „90 b 1155 1 K, Die Paſſ 1 Doctor Bor⸗ Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſſ Ger o h. 14 Faſelochs ⸗Verſteigerung. (1405) Künftigen Montag den 30. d. M Morgens 10 Uhr, ſoll ein der hieſigen Gemelnd gehöriger Faſelochs, zum Schlachten 927 auf dem hieſigen Rathhauſe meiſtbietend öffen lich verſteigert werden. Oppershofen am 25. Auguſt 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeift Wolf. Bekanntmachung. (1406) Dienſtag den 31. Auguſt, Vorm tags 9 Uhr, ſoll in dem Directorial⸗Bürkan dahier die Lieferung einer größeren Quantiiſh Frühkartoffeln in öffentlicher Verſteigerung an den Wenigſtfordernden vergeben werden. Marienſchloß den 25. Auguſt 1852. Die Verwaltungs⸗Commiſſion F. d. Ausfertigung: Nispel, Seeretär. Grummetgras⸗Verſteigerung. (1407) Montag den 30. d. M., Vorm tags 10 Uhr, ſoll das der hieſigen Gemeinde gehörende Grummetgras in Abtheilungen au hieſigem Rathhauſe öffentlich meiſtbietend ver ſteigert werden. Fauerbach II. den 25. Auguſt 1852. Der Großh. 15 Bürgermeiſn o er. Grummetgras⸗Verſteigerung— (1408) Dienſtag den 31. Auguſt l. J., von Morgens 10 Uhr an, ſoll das der hieſigen Gi, meinde gehörende Grummetgras, auf Ort und Stelle, öffentlich meiſtbietend verſteigert werd, Ilbenſtadt den 24. Auguſt 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſſſ 3 wier. chardt Kräut eife 1369) Ich e eſe anzuzeige i jeden Tag in ganzen Te een, rein g zumer zum L Zu recht tens empfohl Frankfr — 3u v (1839) Das u I drmethen un 273 * 6 1—— K Neuerſ. ar ihr 1 N g g U a Arbeits⸗Verſteigerung. arbeiten, als: Maurer-, Zimmer⸗,? inſtei .— Weiz 09) Freitag den 3. September. Nach: Schreiner., Glaser unde Weſzkindrde ande n one en dug 10 al Za ags 2 Übr, ſollen auf hieſigem Nathhauſe die Lieferung von ½o Cubikklafter Mauer- 1 b honthch verſſegert werden. er: le die funk zur Herstellung an den der isr. Gemeinde ſteinen,% Klafter Sand, 8 Bütten Kalk, 2000 Nee e, eee de * udigen 00 hier gehörigen Gebäuden erforderlichen Bau-[ Stück Ruſſenſteinen, 300 Stück Backſteinen, 500 Ma*. 1 * 1 e r. r and ſollte Au.* 1 7 de de Privat⸗ Bekanntmachungen. f Ir Leben der dee 3* g Leben ee Nachricht für Auswanderer nach Amerika SPECIAL AGENT UR der 16 regelmäßigen Poſt⸗Schiffe zwiſchen LONDON N NEV- TORK. r Ni 11 ie Abfahrten der regelmäßigen Poſtſchiffe finden Statt an jedem Donnerſtage in j D 05 telpreſt uli und Auguſt gehen ab:. eee ee 5 1 am 17. Juli das Poſtſchiff Southampton Capitän E. G. Tinker von 1500 —„ rn 5 Cornelius Grinnell,„ A. T. Fletſcher„ 1200 ee 177„ 71„ Victoria,„ E. Champion„ f„. Ange„ London, 7 2 H. Hebard„ 1200 15 5 5 en„ Patrick Henry, 75. E. Habbard„ 1200„ 3 1 r 5„ Independence, R. Gordon 5 2d 1 10 8„ 28.„„„ Margaret Evaus,„ S. Pratt% ee, e Die Paſſagiere werden durch zuverläſſige Kondukteure bis London begleitet. 1 Die Special⸗Agentur der 16 regelmäßigen Poſtſchiffe zwiſchen London und New⸗ Bork, Carl Ahlborn in Mainz. (1410) Bei der nunmehr ſeit Jahren rühmlichſt anerkannten Vortrefflichkelt der Dr. Borchardt'ſchen Kräuter⸗Seife empftehlt ſich dieſelbe mit beſtem Rechte als das wirkſamſte und geeignetſte Mittel gegen 1 ſo lagen 9 ſproſſen, Finnen, Leberflecken und andere Hautunreinheiten, ſowie überhaupt gegen ſpröde, trockene und gelbe Haut. Es befreit dieſe Seife die Haut leicht und ſchmerzlos von den genannten Flecken, ſtärkt und ſchützt ſie vor den ſchädlichen Einflüſſen der wechſelnden Witterung, erhält die Haut geſchmeidig und in friſchem, belebtem Anſehen und trägt ſomit zur Verſchönerung und Ver beſſerung des Teints weſentlich bei. Ganz vorzüglich eignet ſich dieſe Kräuter ⸗ Seife auch N= für Bäder und i ſie zu dieſem Zwecke bereits vielfach mit mit dem beſten Erfolge benutzt worden. Um leicht mogliche Verwechſelungen mit, von Concurrenten und Nachmachern ähnlich be⸗ nannten, Seifen zu vermeiden, wolle man übrigens beim Kaufe genau darauf achten, daß Dr. Borchardt's aromatiſch⸗mediciniſche Kräuter⸗Seife in weißen mit grüner Schrift bedruckten und an beiden Enden mit nebenſtehendem Siegel verſehenen Packetchen à 6 Sgr. verkauft wird und in Friedberg ächt nur bei P. F. Schmittner zu haben iſt. an Hagge Rath mangas don 6 05 art werden; letzteres bin . cteditirt. Doctor e Bor- . eben KRräuter⸗ Seife. Dr. SoRCHARDTS AROM- ME DIC: KRWIER- * SEIEE, 1 Solachten geeige Wacſe meiſthictend öffnt 3 Auguſt 1852. ez. Heſſ. Bürgermeft Solf. Anzeige. tgachung. n 31. Auguft, Vorn dem Dirkctorial⸗Bünn ar größeren Quanſii cer Verſteigerung u dergeben werden. 8. Auguſt 1852. rwaltungs⸗Commiſſi d. Ausfertigung: s peel, Secretär. „Serſteigetung. un 30. b. M., Vom det hieſigen Gemeir in Abtheilungen lich meifbietend dy, J. Auguft 1852. „ eff. Bürgermeß oller. „Berſteigetung⸗ Bekanntmachung. 11369) Ich erlaube mir einem hochzuverehrenden Publikum bei herannahender Meſſe anzuzeigen, daß bei mir in der neu hergerichteten Gaſtwirthſchaft nicht nur jeden Tag ein guter Mittagstiſch anzutreffen iſt, ſondern man findet auch den ganzen Tag über, ſowie Abends warme und kalte Speiſen zu billigen Preiſen, rein gehaltene ſehr gute Weine, ächtes bayeriſches Bier, auch ſtehen Zimmer zum Logiren und für Paſſanten bereit. N Zu recht oͤfterem Zuſpruch hält ſich unter Zuſicherung prompter Bedienung beſtens empfohlen Frankfurt den 16. Auguſt 1852. 0 2 Joh. Jacob Rind, Gaſtwirth zur goldenen Sonne auf der Zeil. Eine tüchtige Magd, (1399) die kochen kann und das Hausweſen verſteht, wird geſucht. Zu erfragen bei der Expedition dieſes Blattes. Einen Garten, 14110 3 Viertel haltend, hat zu vermiethen g Friedberg. Feldwebel Rauber. 10000 Gulden, (1412) ſowohl im Einzelnen als auch im Ganzen, hat gegen gerichtliche Sicherheit zu verleihen in Commiſſion 5 Friedberg. Jakob Finkernagel. Zu vermiethen. (4339) Das untere Logis in meinem Haufe iſt zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden. F. Cordes. Anzeige. (1385) Mein Geſchäft in Reparaturen, ſo⸗ wie neuen Regen- und Sonnenſchirmen bringe ich in gefällige Erinnerung mit dem Bemerken, daß die Preiſe ſo billig wie möglich angeſetzt werden. i S. Garde, Schirmmacher, Uſagaſſe, bei Schuhmacher Zobel. (1398) Unterzeichneter beehrt ſich hiermit einem geehrten hieſigen und auswärtigen Publi⸗ kum anzuzeigen, daß er ſein neues Wohnhaus bezogen hat und empfiehlt ſowohl ſeine Metzgerei als Wirthſchaft mit dem Bemerken, daß er ſeine geehrten Abnehmer auf das prompteſte und reellſte bedienen wird. Friedberg. Wilhelm Krauch, wohnhaft in der Uſagaſſe. Zu verkaufen. (1413) Einen großen Kleiderſchrank mit zwei Thüren, ſowie Kartoffeln und Gemüſe auf 3 Viertel Land, hat zu verkaufen Friedberg. Feldwebel Rauber. Zwei Lerchengärne (1410 bat zu verkaufen Friedberg. Gg. Schakey. Feinſte ausländiſche Weine, (4415) Kitzinger⸗ und Nürnberger Doppelt⸗Lager⸗Bier in Flaſchen, bei Carl Bingmann. Meine Obſtkelter (1416) bringe ich zur Benutzung in gefällige Erinnerung. 58 5 Friedberg. Philipp Söllner. 274 Friedberg. Die von der Großh. Heſſiſchen Regierung coneceſſionirte a General-Agentur ch des Hauſes Wm. Stiſſer& Comp. in Bremen 4417) befördert bei ſehr bequemer Fahrt in zwei Tagen von Friedberg nach Bremen Auswanderer nach allen Häfen Nordamerikas. Die Auswanderer werden zu den billigſten Preiſen mit guter Verköſtigung bis an den Landungs⸗ hafen in Amerika übernommen. Bei einer größeren Anzahl Perſonen wird ein zuverläſſiger Conducteur mitgegeben, der für die Beſorgung des Gepäckes garan⸗ tirt, und hat ſich der Auswanderer alſo um gar nichts zu bekümmern. Friedberg den 25. Auguſt 1852. f Der großh. heſſiſch conceſſionirte General⸗Agent G. Fr. Schweitzer. Auch wird jede gewünſchte Auskunft bei mir unentgeltlich ertheilt; Briefe werden franco erbeten. Großes Hauptſchießen (1418) zur Feier des Namenstages Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs Sonntag und Montag den 29. und 30. d. auf dem Schuͤtzenrain, wozu höflichſt einladet Friedberg im Auguſt 1852. Der Vorſtand. Zu verkaufen. (1419) Einen Garten, 34 Ruthen haltend und am alten Friedhof gelegen, hat aus der Hand zu verkaufen. 1 Friedberg. Martin Philippi's Wtw. Ein Eigärrene tui (14200 iſt gefunden worden; der Eigenthümer kann daſſelbe gegen Erſtattung der Inſeratge⸗ bühren in Empfang nehmen bei C. Ockel in Friedberg. Oeſtreichiſche Pferdeteppiche und Amerikaniſche Reiſekoffer (1421 ſind friſch angekommen bei Friedberg. Mayer Schwarz in der Judengaſſe. Einladung. (1422) Künftigen Sonntag und Montag, den 29. und 30. d. M., wird in meiner Gar⸗ tenwirthſchaft nebſt guten Getränken und ſon⸗ ſtigen Speiſen, auch Kuchen verabreicht, wozu höflichſt einladet Wilhelm Schmidt. Einladung. (1423) Sonntag den 29. d. M. findet bei mir gut beſetzte Tanzmufik ſtatt, wozu ich höflichſt einlade. Burggräfenrod den 24. Auguſt 1852. Traband, Gaſtwirth. Schwalheimer Kirchweihfeſt. (142% Zur Feier des hieſigen Kirchweihfeſtes Sonntag den 29. d. M. ladet, unter Zuſiche⸗ rung guter Getränke und Speiſen, höflichſt ein Schwalhe im den 25. Auguſt 1852. Konrad Jehner, zum Deutſchen Haus, Kirchweihfeſt zu Ockſtadt. (1425) Sonntag und Montag, den 29. und 30. Auguſt, wird in dem Schloßgarten dahier das jährige Kirchweihfeſt gefeiert, wo an jenen Tagen gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik anzutreffen iſt. Für gute Speiſen und Gekränke, ſowie für prompte Bedienung wird beſtens ge⸗ ſorgt ſein und ladet hierzu höflichſt ein N. Steyer. Kirchweihfeſt. (1426) Ich erlaube mir bei dem auf Sonn⸗ tag den 29. und Montag den 30. d. M. fallenden Kirchweihfeſte ein hieſiges und auswärtiges Publi⸗ kum zu benachrichtigen, daß an beiden Tagen gut beſetzte Harmonie⸗ und Tanzmufik anzutreffen iſt. Für alles Erforderliche iſt beſtens geſorgt und ſehe einem zahlreichen Beſuche entgegen. N. B. Den darauf folgenden Sonntag, als den 5. September, wird das Nach⸗ kirchweihfeſt gefeiert. Schwalheim den 26. Auguſt 1852. Georg Fritzel, Gaſtwirth zum Heſſiſchen Hof. Eiſenbahnfrachtbriefe (1427) ſind vorräthig bei C. Bindernagel. Literariſche Anzeige. (1428) Bei C. berg iſt zu haben: 5 5 Beſchreibung ſaͤmmtlicher Uniformsſtuͤcke der Gr. Heſſ. Civildiener. Preis 36 kr. Bindernagel in Fried— Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. 7 Kirchliche Anzeige Sonntag den 29. Auguſt 12. Trinitaſ Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Ba Gottesdienſt in der Stadtkirche Vormittags: Hr. Diaconus Baur. Nachmittags: Hr. Candidat Kalbhenn. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Nachmittags: Hr. Candidat Dreſcher. Frankfurter Cours vom 25. Aug. 18 F 8 fl. 9 46 ¼-4% Friedrichsd or„ 9 57 80% Holländiſche 10 fl. Stücke„9 57-98 Rand⸗Ducaten 1 20 Frankſtücke 1 Eugliſche Souverains. Preußiſche Thaler. 5 Frankenthaler. Preußiſche Caſſenſcheine. 5 37-38 11.58 „ 145 ¼¼ä/ „222-97 „ 1 45//——TX— 9 33¼ 30% U 68. 60 Nr. 43 enthg Polizei- Taxe vom 28. Auguſt bis zum 3. Septembeſ 7 Fruchtpreiſe. 125. Aug. 20. Aug. Gattung. Fried⸗ g Ger berg Mainz hein fl. kr. fl. kr. ff. Waizen pr. Malter 920 9 3910 Forme% 5, 7 Gerſte„ 7 5 46 5 19 5 Hafer„ 71 31301 327 310 für die Städte Friedberg und Butzhath ſuns vom 16. 5 en dd l Kronthaler, 0 aher Nite u Erlaß vom air auch vom! (am außere Eur zum 1. Oktob 00% kt. bet der. ia sollen.— 2 ſhebniſſe der Ver eam Jahre 5814 fl. 1 kr., d ſlbt Kaſſenvorrat dig Kowmfton u. Oeckung des —% Fried- Buß) Verzeichß 5 Brod⸗Preiſe. berg. dach. Sachen 25 kr. pf. J kr. pile in der re 5 ſclicen Aſſiſenb 1 Leib⸗Roggenbrod 3 2 3 ln Diebfahle, f Hanf, Verfübrul 3 7 71 4 ſanrectionshaus A 1111 eth. 9 er Mi 0 ile, Berügere = Waffen 14% e 23 i 1 1 H haſhlirf, 3 vom Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 16 17 wen, J0 vom e i 5 i dom Landgerie Fleiſch-Preiſe. pf 1 Hege Scl 1 Ochſenfleiſch 12— 12„ haherei, Diebſte „Kühfleiſch, gemäſtetes 9— 9 e. zu Cor „ Rindfleiſch, gemäfſetes 7 2 7 7 aſachrichen „ Kalbfleiſch 7 21 7 ber zu Binge A gemäſtetes—— i cseinnehme „ Schweinenſleiſch 13 2113— Al emnan; „Sammellleiſch 9 9 Oernsheim e „ Schaaflleiſch 5 Ach zu Kirſchh „ Wurfſt v. blos Schweinen 15— 14 del und zwe „ Bratwurſt 17— 16—mpeko, unte „ Schwartenmagen 16— 16/— l fle weiten u. „ Geräucherter Speck 22(— 222 aigigts au „Schinken 16— 7 r. Juli „Dörrfleiſch 160— 7 ß doſier zun „Schweinenſchmalz, een gaubt. ausgelaſſen 20— 21 Juen Balkan unausgelaſſen 20— 20 f bchafce. „Nierenfett 18— 18 befand „ Hammelsfett 161— 16— 0 Doler Oſs Grechenozüch beſſſhen Hürgermeiſel d d Bender. 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