dad ue Nbg„r lar a weg u der Ife ö der terfatter brin an kommt, habt „Beamten⸗ ten. 1 Alen, ſch th 5 Mang er Anzelgers e dieſet on. fehlung. ſeiner Mutter be pruch. 5 füt einen einzel st zu vermiethn rden. 1852. 09 Gerth, nächſt der Burg 9 e n ein die Nau, entgegen ge zindernagel. nierhaltungsblale D Deutſchlands, k n: und Turi ihn 1cl. geſchlh l. . 3 1 15. ntelligenz„ latt Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Begierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. Sonnabend den 26. Juni 1852. Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſche 4 2 ue Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: Den Geſchäftsgang bei Gr. Regierungs⸗Commiſſion zu Friedberg. f Sie werden in Ihren Gemeinden veröffentlichen und ſich ſelbſt darnach bemeſſen, daß wir außer am Dienſtage keine Audienzen mehr geben, dringende Fälle ausgenom⸗ men, und daß daher die Bezirksbewohner ſich ſelbſt beizu⸗ meſſen haben, wenn ſie vergeblich ſich hierher bemühen. Wir ſind zu dieſer Maaßregel um ſo mehr veranlaßt, als es uns ſonſt nicht mehr möglich ſein würde, neben den lau⸗ fenden Geſchäften auch noch die vorgeſchriebene Aktenſepa⸗ ration vorzunehmen. Aus dieſem Grunde verſehen wir uns aber auch zu den Bezirksbewohnern, daß ſie uns nicht unnoͤthig über⸗ laufen und ſich ſelbſt unnöthige Gänge machen werden. Friedberg den 24. Juni 1852. Ou vrie r. Bekanntmachung. Freitag den 16. k. M., Nachmittags 2 Uhr, ſollen mehrere auf der Regierungskanzlei dahter verwendete Mo⸗ biliargegeuſtände, als: Tiſche, Stühle, Lampen ꝛc., an den Meiſtbietenden zur Verſteigerung gebracht werden. Steig⸗ liebhaber ladet ein ö Friedberg den 26. Juni 1852. Gr. Heſſ. Regierungs⸗Commiſſion des Regierungsbezirks Friedberg Ouvrier. Wer Andern eine Grube gräbt, fällt ſelbſt hinein. Von W. O. von Horn. (Schluß) Der Soldat fluchte und tobte und verlangte Zucker. Geh' mal ins Pfarrhaus, ſagte der Müller zu ſeiner Frau, vielleicht kriegſt du da geliehen, ich will gleich den Knecht in die Stadt ſchicken. Es dauerte nicht lange, ſo brachte die Müllerin Zucker und der Knecht machte ſich fertig, nach der Stadt zu gehen. Was wollen ſie heute Mittag eſſen? fragte freund— lich die Müllerin. Der Soldat ſagte einen Braten. Vielleicht auch Erbſen dazu? fragte die Frau. Freilich! verſetzte der Soldat. In der Stube ſtand, da es ſchon kalt war, die Wiege mit dem kleinen Kinde. Schafft mir die Wiege hinaus, ſagte der Rothe, ich kann das Kindergequicke nicht leiden! So mach' Feuer droben, ſagte ruhig der Müller, und als es oben warm war, trug er mit ſeiner Frau Kind und Wiege hinauf. Sei nur ſtille und thue Alles, was er will ſagte der Müller zu ſeiner Frau. Schlacht' ihm den jungen Hahn, der noch im Hofe herum geht, und brat' ihm den. Die Frau that's und der Soldat wußte gar nicht, wie er die Leute quälen ſollte, da ſie Alles thaten, was er befahl. Bei Tiſch verlangte er Wein ſtatt des Biers, das ihm der Müller vorgeſetzt. Dieſer holte eine Flaſche Wein. Endlich ſagte der Rothe: Macht mir mein Bette hier zwiſchen den Ofen und die Wand, auf die Erde, ich will ſchlafen. Nun ſtaud in der Stube noch einer von den alten, viereckigen Plattenöfen, in die man ein halbes Viertel Klafter Holz einlegen kann, um, wenn's Noth wäre, le⸗ bendigen Leibes gebraten zu werden. Müller und Müllerin trugen ſtille ein gutes Bette herunter und machten es an den Ofen. Wollen ſie auch Feuer in den Ofen? fragte der Müller. Ja freilich! Als die Frau draußen war, legte ſich in das Bett. Nun iſt meine Geduld aus, ſagte der Muller, machte eine wahre Hoͤllengluth, in den Ofen, ging in den Hof und ließ ſeinen Hund, einen entſetzlichen Bullenbeißer, von der Kette. Der Hund war herrlich abgerichtet. Er nahm ihn mit in die Stube. Hier deutete er auf den Soldaten in Bette, und ſagte: Sultan, ſiehſt du, den Kerl da hat der Schultheis, der Spitzbube, aufgehetzt, daß er mich : Sauerkraut, Schweinefleiſch und war des Soldaten Antwort. kleidete er ſich aus und 5 tuͤchtig quälen ſoll, halt' nun Wacht! ſo faß! 0 Mit den Worten ging er hinaus. Der Soldat wollte auffpringen und ſein Gewehr greifen, aber Sultan knurrte, trat näher und wies ſo bedenklich die Zähne, daß der Rothe ſich ſtille duckte. Wie er ſich rührte, ſprang der Hund wüthend auf ihn zu. Ließ er nur ein Wort laut werden, ſo war's als wollte ihn der Hund zerreißen. Nun ging aber eine andre Qnal an. Der Ofen ſprühte eine Hitze aus, daß der Soldat ſchier lebendigen Leibes verbrannte. Waſſer hatte er keins und doch quälte ihn ein entſetzlicher Durſt. Rührte er ſich oder wollte er den Mund aufthun, ſo ſprang der Hund wie raſend auf ihn zu und drohte ihn zu zerreißen. Es blieb nichts übrig, als ſeine Wuth zu verſchlucken und ſtille die Höllenqual auszuhalten, denn kein Menſch ließ ſich ſehen, aber am Ofen wurde immer geſchürt, wenn die Hitze nachlaſſen wollte. In dieſer wahrhaft hölliſchen Qual mußte der Sol⸗ dat von ein Uhr Mittags bis fünf Uhr Abends liegen, ohne ſich zu rühren. Er war ſchier des Todes, als end— lich der Müller eintrat. Wie ſteht's? fragte er. Iſt's Euch nun warm und habt Ihr Euer Schläfchen gehalten?. Hol' Euch Dieſer und Der! rief der Soldat.— Stille, ſagte der Müller, der Hund hier verſteht deutſch. Muckt Euch, ſo hat er Euch am Kripps. Fra⸗ gen wollt' ich Euch, ob Ihr nun ordentlich ſein wollt' Ihr ſeht, der ſchlechte Schultheis hat Euch gehetzt. Wollt Ihr brav ſein, ſo ſollt Ihr's haben, wie ein Kind bei Ruͤhrt er ſich, 200 Das gelobte der Rothe und der Müller holte ſeinen Hund weg und erquickte den Soldaten, der von nun an muſterhaft höflich und manierlich war; aber gegen den aui Schultheis ſtieß er wüthende Drohungen aus. pal 1 f. 0 Bei dem Veit ging's anders. Veit war ein Mann r J pa e von rieſiger Stärke, aber klein und unterſetzt. Als der a Die Soldat eintrat, machte er's, wie der Rothe in der Mühle.“ einer— 1 Veit ſagte: Ich bin ſelbſt Soldat geweſen und ung l Ered i lung.“ was einem ſolchen zukommt. Darüber wurde der Soldat fever ae grimmig und faßte Veit bei der Kehle.* Dunn Der verſtand keinen Spaß, griff den patzigen Sol- N an daten und walkte ihn der Art durch, daß er nach Gott digen de ſchrie. Geh' nun hin, ſagte er zu ihm, und bedanke dich 110 begahlen! bei dem Schultheis, der dich gehetzt hat! Ich weiß, 14 auer das Alles herkommt. Das wirkte. Der Soldat nahm's ſtille hin und be⸗ trug ſich ordentlich. Veit aber hielt ihn vortrefflich. Am andern Morgen zogen ſie ab. Jeder von den beiden Soldaten hatte aber mit dem Schultheis noch eine ö Rechnung. Sie blieben etwas zurück und ſtürmten dann af dem Beide in des Schultheiſen Haus. Der ahnete nicht wie's 125 ſtand; aber ſie ſetzten es ihm kurz auseinander, und da 0100 Aue Wa Jeder, als Gefreiter, einen Haſelſtock trug(es waren 7 Oe 10 Oeſterreicher, die den Artikel verſtehen), ſo machten ſie ſich Fit Kate! ſeinen Eltern. an ihn und bläueten ihn weidlich durch, daß er an der iu del Erde kroch und heulte, richteten ihm dann freundliche 0 Die Eu Grüße von ihren braven Wirthen aus und machten ſich e nächte Erddig davon, der Compagnie nach. i ig 17 Als der Müller und Veit ihn, nachdem er von den Prügeln geheilt war, wiederſahen, fragten ſie ihn freund⸗ 9175 lich, ob nicht bald wieder Einquartierung käme?— J Dienf Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. U MNον Oeffentliche Ladung. (1050) Anſprüche aller Art an den Schäfer Friedrich Jung von Florſtadt, über deſſen Ver⸗ mögen Concurs erkannt worden iſt, ſind Mittwoch den 28. Juli, Vormittags 9 Uhr, bei Meidung ſtillſchweigenden Ausſchluſſes von der Maſſe dahier anzuzeigen. Friedberg den 14. Juni 1852. Großh. Heſſ. Landgericht J. Ay d. D. v. Pi eu ſ ch e n. Bekanntmachung. 4019) Aus den Magazinen hieſiger Strafanſtalt können jederzeit gute Strohfeuereimer, das Stück zu 52kr., bezogen werden, worauf man nament⸗ lich die Herren Bürgermeiſter bei etwaigen Bedürfniſſen in ihren Ge⸗ meinden aufmerkſam zu machen ſich erlaubt. Marienſchloß den 14. Juni 1832. Die Gr. Heſſ. Zuchthaus⸗Receptur Keim. Bekanntmachung, betr.: Brenn⸗ und Nutzholzverſteigerung im Gr. Domanial Burgwald, Reviers Ober⸗ rosbach. 1052) Montag den 28. d. M. werden in dem diesjährigen Abtriebsſchlag des obengedach⸗ ten Waldes an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert: 74 17 1 7 Kauf, Tauſch, Schenkung oder Erbſchaft erge⸗ J Uhr, werden lortmente m ben hat, welcher in den Flurbüchern noch nicht en 39½% Stecken geſchältes Eichen⸗Prügelholz, gewahrt if, ihre deßfalls gerichtlich beftätigten 140 5 Nadel⸗Prügelholz, Urkunden mit den Steuerzetteln der alten und 17 Eichen⸗Stockholz, a neuen Beſitzer zum Eintrag in das Tagebuhß 3% 0 9175 geſchälte eichene Reiſerholz⸗Wellen, bis längſtens 31. Juli d. J. bei dem Unterzeich⸗ 66 Stück El 13 Nadel ⸗Reiſerholzwellen, neten einzureichen, da nach dieſem Termin keine 10 6 Wagen Schlagabraumholz, Wahrung in den Flurbüchern für 1853 mehr 143„ 9 550 Stück eichene Stangen zu Baumſtützen. erfolgen kann, wodurch die alten Befitzer ver⸗ 6 Bagen 4 Die Verſteigerung beginnt präcis 8 Uhr. bunden ſind die betreffenden Steuern noch für Ockſtadt den Oberrosbach den 19. Juni 1852. das künftige Jahr fortzuenlrichten. f D Der Großh. Heſſ. Revierförſter Friedberg den 24. Mai 1852. N des Reviers Oberrosbach Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter plz v Bingmann. Bender. UN) Da n Immobiliar⸗Verſteigerung. (1067) Dienſtag den 10. Auguſt l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die nachverzeichneten, dem hiefigen Bürger Hein⸗ rich Bender gehörenden Immobilien, als: Gemarkung Burg Friedberg: Pag. 89 No. 18 Hofraithe, als: Wohnhaus. Stall, Schoppen und Gärtchen, ie ſen: „ 827„ 48 9,8 Klafter= 5½ Ruthen im Ried, „ 827„ 50 13,1 Klafter 6% Ruthen daſelbſt, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 24. Juni 1852. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bekanntmachung, betr.: Das Ab⸗ und Zuſchreiben über Beſitzwech⸗ ſel von Immobilien in den Gemarkungen Stadt und Burg Friedberg für 1853. Garten⸗Verſteigerung. (1069) Dienſtag den 10 Auguſt l. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, wird in dem hieſigen Rath⸗ hauſe ein dem hiefigen Bürger Emmerich Rauch gehörender Garten in der Gemarkung Burg Friedberg: Pag. 254 No. 2 155 Ruthen bei der Uſa an Heinrich Salzmann II. und Georg Friedrich Rumpf, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 24. Juni 1852. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Holzmacher⸗ Arbeit. Tier u Wulge f Iten wagen Jount kimente Mawoc ½9 Uht, in d 23 ½ See 9759 Eichen 4 Wage (1070) Dienſtag den 29. d. M., Vormit⸗(10 l;) Di. Bender. tags um 10 uhr, ſoll das Kleinmachen des bis in den e Brennholzes für das hieſige Lazareth auf die. Dauer vom 1. Auguſt 1852 bis Ende Juli Erfill a 1853 auf dem Lazareth⸗Büreau an den Wenigft⸗ lung d nehmenden veraccordirt werden. Die Bedin. ferner en gungen liegen daſelbſt zur Einſicht offen. N (1068) Es werden hiermit alle Beſitzer von Immobilien in den rubricirten Gemarkungen aufgefordert, bei denen ſich ein Wechſel durch Friedberg den 23. Juni 1852. In Auftrag: Hoffmann, Lieutenant. Nn— 201— en ven 7 1 Braunkohlen⸗ Verkauf. 4030) Im Intereſſe der Braunkohlenconſumenten, welche noch im Laufe dieſes Monats einen ſetzt. in der batzigen Sol Got er na bedanfe di e bin und be trefflich. Jeder von den heis no 95 ne türmten dann 103 le nicht wie“ Ader, und da achten ſie ſich er an der a freundliche chen sch f mage er von den ie ihn freund me? M ein Nan Als de weiß set einer langen Reihe von Jahren als das preißwürdigſte bewährt hat, einen drei Monaten län⸗ Soldah gebene Quantum B d. M. abzufahren. alf dem Teil ihrer Braunkohlen vom bieſigen Bergwerke anfahren wollen, ſieht man ſich veranlaßt, mit dem 21. d. M. eine neue Cxeditperiode, laufend bis Ende December d. J. und verbunden mit eiuer Zahlungsfriſt bis Ende März 1853 zu eröffnen. Die unterzeichnete Bergverwaltung gewährt ſonach bei einem Brennmaterial, das ſich en Credit zur Abfuhre und eine 3 Monaten längere Jahlungsfriſt, wie die Großh. Dorheimer rgverwaltung. Denjenigen Abnehmern, welche ſeither ſchon Bürgſcheine eingelegt haben und das ange⸗ raunkohlen noch nicht abgefahren haben, iſt es geſtattet, daſſelbe bis Ende 6 Ein zweiter Bürgſchein kann aber erſt nach Bezahlung der auf den erſten Bürgſchein abgefahrenen Braunkohlen, eingelegt werden. J 92 Die Braunkohlenfuhren, welche auf hiefigem Bergwerke geladen haben und Oſſenheim weiß, wo paſiren, bezahlen daſelbſt kein Brückengeld.. Bauernheimer Bergwerk den 17. Juni 1852. Gräfl. Solms⸗Rödelheim'ſche Bergverwaltung G. Storch. Braunkohlen⸗ Verkauf. 1) Die Braunkohlenconſumenten der Umgegend werden davon in Kenntniß geſetzt, daß hieſigen Werk der Verkauf von den Reiben in dieſen Tagen begonnen hat und bi trocknem Wetter fortwährend gut ausgetrocknete Klötze von Reihen verladen werden. Die Qualität der hieſigen Kohlen iſt dieſelbe wie auf den andern Werken und iſt für 9(es waren mlichſt reine Waare geſorgt. Die Preiße der Kohlen find bis auf weitere Bekanntmachung die folgenden:. 1) für Klötze 14 Stück auf den Centner von den Reihen gegen Baarzahlung wie auf Credit zu 10 Kreuzer, 2) für Holzkohlen der gemeſſene Centner zu 14 Kreuzer. Närz 1853. Die Einrichtung beim Verborgen und die Ereditzeiten bleiben wie bisher und beginnt Creditperiode mit dem 21. Juni laufend bis 31. December mit Zahlungsfriſt bis Ende Braunkohlengrube Wilhelmshoffnung bei 4 am 17. Juni 1852. r. Schmidt, Bergverwalter. Holz⸗Verſteigerung. 40710 Dienſtag den 29. Juni, Morgens —— Uhr, werden in dem Gemeindewalde folgende Erdſchaft ir; dern noch dich duch beffatigien t ohen und a das Tageduch ei dem Untetzeicg⸗ em Termin keine für 1853 mehr aun Beſißet ver⸗ tcuern noch für en. 1852 . Bürgermeiſter der. rung. guft l. J, Vor⸗ diefigen Rath⸗ Emmerich Rauch tiedberg: bei der Iſa an an II. und Georg 852. ag arichts f. Bürgermeiftr der. beit. „ M., Vormit⸗ leinmachen dez Aateth auf dit bis Ende Jul an den Vengſ⸗ . Die Bal icht offen. 1852. Auftrag u, Keukenan, polzſortimente meiſtbietend verſteigert: 7 Stecken geſchältes Eichen⸗Prügel holz, 1%„ Buchen⸗Prügelholz, %, Nadel⸗„ 3%„ altes Eichen⸗Stockholz, 66 Stück Eichen⸗Schälholzwellen, 10*„ Raumholdwellen, 143„ Nadelholzwellen, 6 Wagen 4½ Laſt Allerleiholz. Ockſtadt den 23. Juni 1852. 0 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Klein. Holzverſteigerung. 1072) Da wegen eingetretenem Regenwet⸗ iir die heutige Holzverſteigerung nicht abgehal⸗ in werden konnte, ſollen nun folgende Holzſor⸗ tinente Mittwoch den 30. Juni l. J., Vormittags ½9 Uhr, im Diſtrict Salzberg: 23 ½ Stecken geſchältes Eichen⸗Prügelholz, 9759 Eichen⸗Schälholzwellen, 4 Wagen, 7 Läſte Schlagabraum, ſodann 7 Stämme und 137 Stangen geſchältes Eichen⸗Wagnerholz, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Bemerkt wird noch daß gegen vorſchrifts⸗ mäßige Bürgſcheine Zahlungsfriſt bis Martini⸗ tag d. J. geſtattet wird. Oberrosbach den 22. Juni 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Blecher. Mobilien ⸗Verſteigerung. (1073) Montag den 28. d. M., Vormit⸗ tags 9 Ühr, ſoll in der Behauſung der Philipp Thomaß II. Wittwe dahier der Nachlaß des hieſigen Ortsbürgers Johs. Nagel, beſtehend in einem vollſtändigen Schuhmacher⸗Werkzeug, Kleidungsſtücke, Bettung und ſonſtige Hausge⸗ räthſchaften, öffentlich meiſtbietend gegen gleich⸗ bare Zahlung verſteigert werden. Fauerbach II. den 24. Juni 1852. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Mee Privat⸗ Bekanntmachungen. dis in den Seehafen begleitet. UINION. 7 Reiſegelegenheit nach Amerika. 4 Abfahrt von Mainz jeden Donnerſtag. 10485 Paſſagiere werden jedesmal durch eigene tüchtige Conducteure Pünktlichkeit in den Expeditionen, billige Preiße und genaue Erfüllung der eingegangenen Verbindlichkeiten werden dieſe Reiſegelegenheit auch ferner empfehlen. Nähere Auskunft, Proſpecte und Ueberfahrts⸗Verträge ertheilt die conceſſionirte Agentur in Friedberg: Ehriſt. Hecht. Zu vermiethen. (1042) Ein vollſtändiges Logis iſt zu ver⸗ miethen und kann bis Eude September bezogen werden bei Schreiner Deweil in der Burg. 30000 fl. (1059) liegen zum Ausleihen, gegen gericht⸗ liche erſte Inſatzhypotheken, in einzelnen Abthei⸗ gen wie auch im Ganzen bereit. Näheres bei G. Emmerich zu Niederwöllſtadt. Zu vermiethen. (107) Der 2. Stock meines Hauſes iſt zu vermiethen. Friedberg. G. Philippi, zum Steinernen Haus. Annonee. (1075) Man ſucht ein junges Mädchen in einer Familie, in der es die weiblichen Hand⸗ arbeiten, ſowie die Führung einer Haushaltung erlernen kann, zu placiren. Näheres bei der Expedition dieſes Blattes. Zu vermiethen. (1076) Eine halbe Scheuer hat zu ver⸗ miethen Adam Feiling. Ein ſchwarz und weißgeplackter Metzgerhund (1077) iſt mir am 16. d. M. entlaufen. Den gegenwärtigen Beſitzer bitte ich um gefäl⸗ lige Rückgabe. G. Diehl 1. zu Villingen. Anzeige. (1078) Die auf Mittwoch den 23. d. M. beſtimmt geweſene Caſinoparthie nach Ockſtadt, wird hiermit auf Mittwoch den 30. d. M. verlegt Die Vorſteher. Ii den erb dn. (1079) Ein Logis iſt zu vermiethen bei Georg Görings Wittwe. Einladung. (10800 Zu recht zahlreicher Theilnahme an der am 6. Juli nächſthin, Morgens um 9 Uhr, beginnenden Feier der Einweihung des evangeliſchen Rettungshauſes zu Ju⸗ genbeim in Rheinheſſen, ladet alle Freunde der Miſſion ein. Der Vorſtand des evang. Miſſionsvereins der Provinz Rheinheſſen. Kunſt⸗Notiz. (10810 Wie wir hören, ſteht uns ein ſelte⸗ ner Genuß bevor. Fräulein Babette Bleſ⸗ ſing wird im Laufe der nächſten Woche auf ihrer Durchreiſe in Nauheim ein Konzert ver⸗ anſtalten, wobei wir uns erlauben, das Publi⸗ kum zum Voraus darauf aufmerkſam zu ma⸗ chen, da nach einigen entnommenen Rezenſionen dieſe Sängerin überall den größten Beifall ge⸗ erntet, und ſich namentlich auch der beſten Ein⸗ nahmen zu erfreuen hatte. Schließlich bemerken wir noch, daß Frl. B. Bleſſing in den letzten Jahren viele traurige Schickſale durchzumachen hatte, alſo um ſo mehr bedarf, dem kunſtliebenden Publikum empfohlen zu werden. Mehrere Muſikfreunde. Oſſenheimer Waͤldchen. (1082) Sonntag den 27. Juni, mit Anfang guter Witterung, Harmonie, Tanzmuſik und Prima Kirſchenkuchen. 5 Nehmet hin meinen herzlichen Dank— Sie Alle, welche das Wäldchen am 2. und 3. Pfingſtfeiertag bei ſo ungünſtiger Witterung Wan ehle. Nauheimer Teichhaus. (1083) Sonntag den 27. Juni iſt auf dem Nauheimer Teichhauſe Harmonie- und Tanz⸗ muſik anzutreffen, wozu höflichſt 9 71 enkel. 9 l ee ee 4 Beachtenswerth 8 8 F 5 g Auswanderer. (106) Ich bin ermächtigt mit Auswanderern nach Amerika zu folgenden Preißen Contracte abzuſchließen: 2 über Antwerpen, ab Bieberich oder Mainz, zu fl. 48.— am 10., 20. und 39/8 „ Rotterdam,„„„„„„ 60.—„ 5, 15. und 25, S „ Liverpool,„„ 1„„„ 64.— alle 5 Tage 8 7 Havre, 7 7 77 17 ie, an 20. und 30.— „ Bremen,„„„„„„„ 76.—„ 1, und 15,— Kinder unter 10 Jahren zahlen je 10 fl. weniger; Säuglinge ganz frei.— Auf prompte und reelle Beförderung, ſowie humane Behandlung während der Reiſe, kann man ſicher rechnen. Nauheim im Juni 1852. l ö bevollmächtigter Agent. (1084) Für die rühmlichſt bekannte, ohne Anwendung künſtlicher Mittel betriebene Heilbronner Bleiche bei Wimpfen werden fortwährend Beſtellungen und Aufträge zur Beſorgung angenommen. Friedberg im Juni 1852. Ruths. Geſchafts⸗Eroͤffnung. (1083) Indem ich hiermit zur öffentlichen Anzeige bringe, daß ich dahier ein Spezereiwaaren⸗Geſchäft begonnen habe, bitte ich zugleich das geehrte Publicum dahier und in der Nach⸗ barſchaft um geneigten Zuſpruch und verſpreche reelle und billige Bedienung. Friedberg den 23. Juni 1852. Earl Bingmann, in der Metzgergaſſe. Großes Preiskegelſchieben. (1086) Sonntag den 20. Juni angefangen, mit dem 8. Auguſt endigend, fin⸗ det bei mir ein Preiskegelſchieben ſtatt, wobei 300 fl. als Preiſe ausgegeben werden; der höchſte Preis iſt 30 fl., ſtufenweiſe abwärts bis 4 fl., wozu ich Kegelliebhaber höflichſt einlade. Petterweil im Juni 1852. Ph. Eoſt, Gaſtwirth zur Krone. (1087) Von der bei Engelhorn und Hoch danz in Stuttgart erſcheinenden Allgemeinen Muſter⸗Zeitung, Album fuͤr weibliche Arbeiten und Moden. Preis vierteljährlich 54 kr. iſt die erſte Nummer des 3. Quartals für 1582 bereits ausgegeben, und werden hierauf, ſo wie auf die verfloſſene Quartale und die Jahrgänge von 1846 bis 1851, Beſtellungen an⸗ genommen. Unſere Zeitſchrift iſt allenthalben ſo bekannt und beliebt, daß es unnöthig iſt, dieſelbe beſonders zu empfeblen, nur das möchten wir bemerken, daß unter den jetzigen Zeitverhältniſſen unſer Beſtreben dabin gerichtet ſein wird, bei der Wahl der Muſter und Arbeiten immer mehr auf praktiſche Gegenſtände Rücksicht zu nehmen. Wir werden darum von jetzt an ſtatt eines gewöhnlichen Muſterbogens je vierteljährlich einen ganz großen auf beiden Seiten be⸗ druckten Muſterbogen mit Patronen zu Kleidern, Mänteln, Leibwäſche ꝛc. ohne Erhöhung des Preiſes geben, und find überzeugt, daß dadurch unſer Journal in der Gunſt unſerer Abon⸗ nenten nur ſteigen kann. Zu Beſtellungen empfiehlt ſich C. Bindernagel in Friedberg. Die der gegenwartigen Nummer d. Bl. beigegebene „Extra⸗Beilage“ empfiehlt der Unterzeichnete zu gefl. beſonderer Beachtung. 1088 P. F. Schmittner. Hermann Auffarth, 1 20 Frankſtücke Kirchliche Anzeigen Sonntag den 27. Junt 3. Trinttaltz a 600 ö Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer 0 100 Gottesdienſt in der Stadtkirche Vormittags: Hr. Diaconus Baur. 9 Nachmittags: Hr. Candidat Wundt. Gottesdienſt in der Burgkirche: 0 Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Sell. 4 Nachmittags: Hr. Candidat Gütlich. 14 Frankfurter Cours vom 23. Juni 1852 Piſtolen Frievrichsd oer Holländiſche 10 fl. Stücke Rand⸗Ducaten Engliſche Souverains. Preußiſche Thaler. 5 Frankenthaler 7 7 fl. 9 47-48 1 9 57 „ 9 57-58 ö „ 5 38 30%, 995•5 8 3 „12 2 6„. 145¼½ 5 22... 22274 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Preußiſche Caſſenſcheine.„ 1 45%—% ẽ ù— 9 Fruchtpreiſe. A% 16. Juni 18. Juni] 2. Ju 0 Gattung. Fried⸗„ Gerns] egſerun berg Mainz heim 909 9 fl. kr. J fl. kr. fl. N 1 pr. Malter 11— 10 53— 5 die Groß orn„. 910 743 7- getreffend.:! Gerſte 75 5 640 1668515 5 4⁵ 55 Kei Men 41437400 0 7 Großmann Polizei ⸗ Taxe miben gahert für die Städte Friedberg und Butzbach ler die. vom 26. Juni bis zum 2. Juli. Fut — a Fried⸗ Buz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg. bah. N 3 5 kr. pf. kr. pf. nnd die Vereh i 0 N Vir ee ib⸗ ö 1 herordnen; 5 5 7e 5 2 5 0 der Gemeindes 4„ 55 13— 13— kdgetegt habe! Lth. e. wicd krfordert, — Milchbrod 14¼% 10% d.— At. 3. — Waſſerweck 114 dae d —Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 15 ¼ 17 f 1; Anſptahs a Fleiſch⸗ 9 reiſe. pf. pf. der Genn 1 Ochſenfleiſch 12— 12 c a l „ Kühfleiſch, gemäſtetes 91 9] Miniſeruns „ Rindfleiſch, gemäſtetes 7 2 7 2 dung und le „ Kalbfleiſch 6— 6 un den Pro „„„ gemäſtetes— ſen betr.— „ Schweinenfleiſch 13— 13(agen zur 8 „Hammellleiſch 9 dee Kegiern „ Schaaffleiſch 5. getehn „ Wurſt v. blos Schweinen 14 14 an den E „Bratwurſt 16— 16 00 der für „ Schwartenmagen 16— 16— Oſutung de „Geräucherter Speck 22— 22— dal Dienfn „Schinken r Affen bei „Dörrfleiſch 1624170 ag H. „ Schweinenſchmalz, 1 nung In ausgelaſſen 20— 21 90 Damfad unausgelaſſen 20— 20 Due U „Nierenfett 18— 18 Data „ Hammelsfett 1150 160A an 10 Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſſer mr, n Ben deer. Krain 5. Deuter m elm,— Wer u. ö