N 8 den. Die hieran Friedberg 2 Ritzel, in Friedbetz Vollharing d dei mann juni richt! Donnerſtaß ien Dienſtag boch den 20 e Feiertage formsſtück ildiener. intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Vilbel und Nidda im Beſonderen. 28. Sonnabend den 25. September 18532. Amtlicher Theil. g Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Den Ankauf der dießjährigen Remontepferde im Lande. Nach der in der Darmſtädter Zeitung erſcheinenden Bekanntmachung vom 17. d. M. wird der Ankauf der dieß⸗ jährigen Remogtepferde der Reiterei: am 11. Oktober zu Grünberg % 12.„„Homberg a. d. Ohm „ 13.„„Romrod 1 15.„„Hirzenhain Vormittags 9 Uhr, 16. 7„ Altenſtadt 7 18. 7 77 Echzell „ 19.„„Butzbach ſtattfinden. Man trägt Ihnen auf, dieß in den Gemeinden noch beſonders zu veröffentlichen, auch von Ihrer Seite, ſoweit möglich, zur Beförderung des Geſchäfts mitzuwirken. Friedberg am 20. September 1852. Müller. Der Jude. Ein Stück Lebensgeſchichte. (Schluß) l Der alte Mann hielt inne, und fuhr erſt nach einer langen Pauſe wieder fort:„Ich ging bald nach der Rue Maubucse, dieſer elenden, ſchmalen Gaſſe. Ich betrat ein Haus nach dem andern, unbekümmert, daß Einige mich angafften und vielleicht für verrückt hielten, Andere auf mich wie auf einen Diener der Polizei ſtichelten. Endlich ward ich in einem Hauſe berichtet, daß in demſelben ein Frauenzimmer wohne, das nur wenig Franzöſiſch ſpreche. Ich bat den Thürſteher, mir ihr Zimmer zu zeigen, drückte ihm, um ſein Zögern zu beſiegen, einige Geldſtücke in die Hand und folgte ihm dann über eine ſchmutzige finſtere Treppe zu einem Gemache im oberſten Stock. Vor der Thür ſtanden wir ſtill; ſie war offen. Ich ſollte mein Kind, meine geliebte Tochter wiederſehen! 8 Wie ich in das Zimmer eintrat, was ich zuerſt ſah oder ſagte— ich weiß es nicht mehr; ich erinnere mich nur, daß ich vor einem niedrigen Bette knie'te, auf wel— chem ein bleiches, abgemagertes, ſchwaches Weſen lag, das meine Hände erfaßte und ſich meine Tochter nannte. Sie erkannte mich wieder, trotz des Kummers und der Leiden, die mein Haar gebleicht hatten. Ich glaube, wenn mein Gedächtniß mich nicht täuſcht, daß ich ſie nicht wiederkannte, ſo verändert war ſie: ſie war nicht mehr ſchön; ihre Hände waren kalt und ſtarr, als ob die Adern kein Blut mehr hätten; ihr Haar war grau— noch nicht fünfundzwanzig Jahre alt, und ganz graues Haar!— die Stimme hatte allen Klang verloren. Gott im Him— mel, welche Qual! Vor ſechs Jahren hatte ich ſie zuletzt geſehen, und ſechs Jahre hatten eine ſolche Veränderung hervorgebracht, daß der Vater ſein Kind nicht erkannte! Aber ſie!— ſie betrachtete mich aufmerkſam, nannte mich bei meinem Namen, gab ſich mir als meine Tochter zu erkennen und ſank dann ſprachlos, ohnmächtig zurück. Nach einer Weile kam ſie wieder zu ſich, und geſtand mir, ſie ſei unglücklicher, als menſchliche Worte es darſtellen könn— ten, und ihr Leben hänge nur von meiner Verzeihung ab. Meine Verzeihung! armes Kind! Welches Vaterherz hätte hart ſein können gegen eine Tochter, die ſechs lange Jahre von demſelben geriſſen und endlich im finſterſten Elend wiedergefunden war? Welcher Vater hätte jetzt daran denken konnen, daß ſie gegen ſeine Ehre, gegen ſeinen Glauben gefehlt? Welcher Vater hätte kalt ihre Thränen ſehen, ihre klagenden Bitten hören können? Wel⸗ cher Vater würde nicht in dieſem ſchrecklichen Augenblicke gehandelt haben, wie ich? ich drückte mein ſündiges Kind an mein zerriſſenes Herz, legte freundlich und mild meine Hand auf ihr Haupt, um ſie zu ſegnen, wie ich ſie in früheren Tagen ſegnete, als ihre Seele noch keine Schuld, ihr Herz noch keine Qual kannte. Nun, da ſie ſo au meiner Bruſt ruhte, erzählte ſie mir ihre traurige Ge⸗ ſchichte. Sie war zuerſt mit ihrem Verführer nach der Türkei geflohen; von da kamen ſie auf dem Wege, den auch ich bei meinen Nachforſchungen gemacht, nach Paris. Er hatte ſie im Anfange gütig, ſelbſt liebevoll behandelt; aber als ſie den Boden Frankreichs berührt, änderte ſich ſein Betragen gegen ſie; ſeine Stimme ward barſch, ſein Betragen unfreundlich, bis er ſie zuletzt mit völliger Roh⸗ heit behandelte. In Straßburg hatte ſie ihm ein Kind geboren. Nach der Geburt deſſelben nahm ſein Betragen wieder mehr die frühere Milde an; er mietheke ihr ſchöne Zimmer und erwies ihr alle nöthige Aufmerkſamkeit. Als das Kind ſechs Monate alt war, verließ er ſie auf einige Wochen, um eine Reiſe zu machen. Unerwartet kam er 2...————— rr 8 mitten in einer Winternacht zurück, befahl ihr, ſich ſchnell zur Abreiſe fertig zu machen, ſetzte ſie in einen Wagen, der vor der Thuͤr hielt, und brachte ſie in eiliger Reiſe nach Paris. Dort angekommen fuhr er mit ihr nach dem elenden Hauſe in der Rue Maubuse, wo ſie noch jetzt wohnte, und nach wenigen Stunden verließ er Paris, nachdem er ihr hundert Francs und einen Zettel mit we— nigen darauf geſchriebenen Worten zurückgelaſſen— ſie ſah ihn nicht wieder! Auf den Zettel hatte der herzloſe Räuber die ſchrecklichen Worte geſchrieben:„Die Toch— ter, die ihren Vater verließ, hat keinen Grund, den Lieb— haber zu tadeln, der ſeine Geliebte verläßt.“ f So war ſie denn wirklich verlaſſen, und wie ver⸗ laſſen!— ich ſchaudere bei dem Gedanken. Und nun in dieſer kalten Einſamkeit brachen die Gewiſſensbiſſe, welche bis dahin von der Stimme der Leidenſchaft unterdrückt waren, mit ihrer ganzen mitleidloſen Gewalt hervor. Das Andenken an die Vergangenheit war noch ſchrecklicher, als die Vorſtellung von der Zukunft. Nicht unverſchuldetes Leid treibt den Menſchen ſo zum Wahnſinn, wie die Qua⸗ len des Gewiſſens. Es kam noch ein anderes Unglück hinzu, eine ſchwere Krankheit— ſie litt körperlich und geiſtig zugleich... 0 5 Doch ich will die Geſchichte ihres Leidens nicht wei— ter ausführen. Es mag genug ſein, daß, als ſie die ſchreck⸗ liche Erzählung geendet, ſie ihr letztes Geldſtück, das ihr noch geblieben, unter ihrem Kiſſen hervorzog und auf ihr ſchlafendes Kind zeigend, ſagte:„Nun, da Du gekommen biſt, mein Vater, wird mir wenigſtens eine Züchtigung erſpart werden: ich werde meine Tochter nicht vor mei⸗ nen Augen ſterben ſehen!“ Ich ſprach zu ihr in der Sprache ihrer Väter, die ſie im fremden Lande nie mehr gehört. Ich erzählte ihr, wie viele Meile ich gereiſt, um die Freude zu genießen, ſie wiederzuſehen, wie gern ich ihr jeden Schmerz vergehe, den ihr Fehltritt mir verurſacht; wie ich fühlte, daß am Ende vielleicht ich, nicht ſie, den größten Tadel verdiene, weil ich nicht Rückſicht genommen auf ihre jugendliche Lei— denſchaft; denn— ſie war ja meine Tochter! Dann bat ich ſie bei ihrer Liebe zu mir, mit frommem Ernſt aus ihrem Gemüthe jeden Gedanken an den Schändlichen, der ſie verführt, zu bannen: dann wollten wir allen früheren Kummer vergeſſen und wieder leben, als ob uns nie ein Leid betroffen.— Allein ſie erklärte alle ſolche Hoffnung für eitel; ſie wiſſe, daß ſie dem Tode nahe ſei, und ſie könne nun in Frieden ſterben, da ſie mich wiedergeſehen und meine Verzeihung erlangt habe. Nur für ihr Kind bat ſie mich zu ſorgen; aber als ſie die lächelnde Kleine in meine Arme legte, hatte ich einen Augenblick den Ge— danken, dieſe Frucht einer unheiligen Verbindung von mir zu ſtoßen, das Kind deſſen, der das Unglück meiner Toch⸗ ter, die Schande meines Hauſes veranlaßt hatte. Doch beſſere Gefühle verſcheuchten dieſen Schatten, denn, Herr, — es war ja meiner Tochter Kind. Nachdem wir eine Zeit lang freundlich und ruhig mit einander geſprochen und ſie mir erzählt hatte, daß ihr Verführer unter dem Namen Victor Armand bekannt ſei,— ein Name, Herr, den ich Sie bitte nie zu vergeſ— ſen— kam es mir vor, als ob ſie ſich erhole; ihre Stimme ward feſter, ihre Vorſtellungen heiterer, ſie ſprach ſogar von Beſſerung; ich glaubte, daß meine Gegenwart guͤn— ſtig auf ſie wirke, daß ſie würde mit mir ziehen können nach einem ruhigen einſamen Orte, fern von dieſem frem—⸗ den Lande, unter dem ſonnigen Himmel ihrer Heimath. Dort könnte ſie wenigſtens zu vergeſſen lernen, wenn ſie fern wäre von dem Schauplatz ihres Elendes, ihrer Sünde. So ſchwand die Nacht. Aber noch ehe der Morgen an⸗ 304 —* brach, bekam ſie einen tödlichen Rückfall. Plötzlich ging eine große Veränderung mit ihr vor. Mitleidslos ward 0 meine Hoffnung zerſtört! Plötzlich hoͤrte das Herz, das an das meinige gedrückt war, zu ſchlagen auf, ein durchdrin. gender Schrei, und die Seele ſchwang ſich zum Himmel auf. Ich blickte in ihr Geſicht und wußte Alles— was nützte es noch, nach ihrem Pulz zu fühlen, ihre Lippen zu berühren. Mein Kind war todt!....“ Abermals hielt der Wanderer inne, ſenkte ſein Haupt auf die Hände und heiße Thränen rannen über die gefurchten Wangen. Wer kann es ertragen, einen Vater weinen zu ſehen! ich wandte mich ab, bis er wieder weiter ſprach. „Herr,“ fuhr er mit zitternder Stimme fort,„jetzt kann ich weinen; damals hatte ich keine Thränen. Und als meine Tochter in's Grab gelegt ward, und an ihrer al Seite das Kind, denn es überlebte die Mutter nur wenige Stunden, welches Band knüpfte mich da noch an das Le— ben? Wozu war ich noch nütze in der weiten Welt?— Ich hatte Nichts mehr zu lieben, für Nichts mehr zu ſor⸗ gen, Nichts, woran ich hing. Wahr! Aber dennoch trug ich die Laſt des Lebens weiter, denn ich hatte noch Etwas zu vollenden. Unglück, Schande und Tod zu rächen! 2* Sie Ihr einziges Kind im letzten ſchrecklichen Kampfe ge— N gaht un ſehen... hatten Sie den Schrei gehört, als ihre Seele. ſich dem Körper entrang.... hätten Sie den letzten Blick des erlöſchenden Auges geſehen... hätten Sie geſehen, was ich in jener gräßlichen Stunde ſah... auch Sie würden alle milden Gedanken für immer aus Ihrem Her— zen verbannt haben, Sie würden Glauben, Religion, Mit⸗ leid, Alles ihrem Unglücke geopfert, würden, wie ich, bei dem kalten Leichnam ihres Kindes, den Eid geſchworen haben, den ich ſchwur, das Gebet gebetet haben, das ich betete, den Fluch ausgeſprochen haben, den ich ausſprach, würden Gott gebeten haben, wie ich es that, Sie nicht ſterben zu laſſen, bis Ihres Kindes Todesſtunde ge— rächt wäre! So habe ich ſchreckliche Jahre hindurch— wie viele, weiß ich nicht; ich zahlte ſie nicht— den Räuber geſucht, denn er hält ſich in dieſer Gegend auf, und muß ihn noch ferner ſuchen. Ich ſage Ihnen, ich muß ihn ſuchen, bis ich ſterbe, und wenn ich Menſchenalter durchlebe, und wenn ich lebe bis mein Gedächtniß mir vergeht und ich alles, alles Vergangene vergeſſe, mit Ausnahme des einen ſchweren Unglücks, das mich alten Wanderer auf der kal— ten Erde umhertreibt. Ich werde leben, bis ich ihn finde, den ich in meiner Seele verflucht habe, und ihn nieder— ſtrecke auf den Boden, um meine geliebte Tochter in des Mörders Blute zu rächen!...“ daß Gott ſprach: Die Rache iſt mein, ich will vergelten!“ „Ich weiß es,“ erwiderte er bitter,„aber Gott hieß uns auch den Löwen unter die Füße treten und dem Dra— chen die Zähne ausreißen.“ N „Und dieß, unglücklicher alter Mann, iſt nun der Zweck Eures Lebens? Ihr wandert in der Welt umher, um eine gottloſe Rache zu üben?“ „Nennen Sie ſie nicht gottlos!“ rief der Alte ent— flammt;„Gott wird mir die Kraft geben, einen Theil des harten Fluches zu erfüllen, der bei'm Tode meines Kindes meinen Lippen entfuhr... Nein! Nein! Bei'm Grabe meines Vaters, bei meinen Hoffnungen auf Erlo— ſung, ich ſchwöre es, ich will nie meiner Tochter Todes kampf vergeſſen, nie dem Feinde vergeben, der ſie mordete!“ „Bringt denn aber,“ fragte ich,„nicht gerade das Andenken an das vergangene Leid mildere Geſinnungen in Eure Bruſt?“ ae ranmmachül ekan rd 0 l f N Vom ich hatte zu rächen, meiner Tochter 50 Herr, hätten e Arbeits verf 340) Montag den Fin 10 Ur, Ichauſe die bei Herftel ils dahier erſorderlic u des Gr. Kreisbaun berg, an die Wen Acrord gegeben werde Noch doc Dotaahccag () Mauerardeitslont ) Steinhauerarbeit J Zünmerarbeit 0 Dachdeckerarbeit ) Schreinerarbeit ) Schloſſerarbeit ) Glaſerarbeit J) Weißbinderarbeit ) Spenglerarbeit dernet: das Beifa Hurrſteinen, das Aul ſſenſtinen, 5000 00 Back⸗ und Kami c J Cubikklaſter Sa Die Voranſchlage 75 0. um Termin auf „Halt!“ rief ich und erfaßte ſeinen Arm,„bedenket, Kisbaumeiſters zu 5r Altenſtadt den 20 Der G Einladur . di nöchentlch 1.—2 lith Ihirten Beilagen. Abonnements 82. Inſerat wifommenden amt Probeb date e da dei 0 m ducdr dun Gun Ales Ve — 1 er dürren Hand nach dem Himmel. „Mildere Geſinnungen?“ rief er;„ich ſage Ihnen, t Jahren kenne ich ſie nicht mehr; ich kenne keinen Frie⸗ n, keine Ruhe, als nur dort allein!“ er zeigte mit ſei⸗ Als er dieſe Worte geſprochen, verbeugte er ſich tief and ging ſeinen ermüdenden Weg weiter, ein einſamer anderer, körperlich ſchwach wie ein Kind, aber unwandel— — 305— kannte ich warum. Tod erlitten; der widrige Anblick des am Stricke ſchwe— benden verzerrten Körpers traf meine Augen, die ſich ſchnell abwendeten von dem gräßlichen Schauſpiel, dem die rohe Menge gierig zugaffte. nahm ich das Nähere über den Hingerichteten. ein Franzoſe, ein berüchtigter Straßenräuber, der ſich die— Es hatte ſo eben ein Verbrecher den Aus den Reden des Volkes ver— Er war enkte r feſt in ſeinem Vorſatze: der Durſt nach Rache trieb ihn ſer ſtrafbaren Lebensweiſe ergeben hatte, nachdem er Alles er die eiter; die wahnwitzige Hoffnung auf Erfüllung derſelben was er beſaß, am Spieltiſche verloren. Er war noch zater wein dleſheß ihn beinahe die Tiefe ſeines Kummers vergeſſen; das jung; ſein Name war Victor Armand. weiter son euer in ſeiner Bruſt trocknete die Quelle der Thränen.— Wunderbar! während der unglückliche Alte ruhelos de fon 5 0. f umherwanderte, Rache ſuchend und nicht findend, hatte Urünen. Wenige Monate nach dieſem Ereigniß fuhr ich früh hier den Verführer die Rache des Himmels getroffen. im in einem Morgen durch die Stadt L. Auf dem Markte Wer will die ewige Wahrheit läugnen: Gott behält ſich iter 5 ar eine Menge Menſchen verſammelt, Alle blickten nach ſelbſt die Strafe des Schuldigen vor?—„Ich will ver— uach an dos er Richtung, wo das finſtere Gefängniß ſtand. Bald er⸗ gelten!“ ſpricht der Herr. ellen M 0 2 Darmſtadt und Butzbach. hauſe die Hofraithe des Ferdinand Volp dahi 10 70— ekanntmachungen von Be Verkauf ausrangirter Reitpferde. wied ph in Jubel No. 54 beschrieben er denn zu ſor. hoͤrden. 4539) Montag den 27. d. M. ſollen 47 iſt, nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert. — och trug. ausrangirte Reitpferde in der Reitercaſerne zu Friedberg den 22. September 1852. e noch Etwat Main- Weſer⸗ Bahn. Darmſtadt und Donnerſtag den 30. d. M. 24 In Auftrag: Wenger Tochte 1585) Vom 1. Oktober 1852 an wird für ert, hätten eu Gute rverkehr auf genannter Bahn ein tbeil⸗ en Kampfe eiſe abgeänderter Tarif zur Anwendung ge⸗ als ihre 8 racht und iſt dieſer ſammt dem zugehörigen 2 Seele klaſſiftcationsverzeichniſſe auf den Güter⸗Expe⸗ eßten Blich tionen für 3 kr. zu erhalten. Ee geſehen] Gießen den 18, September(0d. , auch Si Die Gr. Eiſenbahnbau⸗ Direction 18 J5 Ol der Provinz Oberbeſſen „Ihrem Hey Laubenheimer. Religion, Miß 8 Arbeitsverſteigerung. eu, Wie ich, bei! 1540) Montag den 27. September l. J., Eid geſchworeg Jormittags 10 Uhr, ſollen auf dem hieſigen daben, das i dalphauſe die bei Herſtellung eines Landgerichts⸗ ich das ich bkals dahier erforderlichen Arbeiten, im Bei— A ausſprach, in des Gr. Kreisbaumeiſters des Baubezirks a, Sie nicht ktidberg, an die Wenigſtfordernden öffentlich ddesſtunde ge⸗. Accord gegeben werden. a g N Nach dem Voranſchlag betragen dieſe Arbeiten: 1) Maurerarbeitslohn 340 fl. 51 kr. 9— wie viele, 9) Steinhauerarbeit 151% 14% Näuber geſucht, Y Zimmerarbeit 542„27„ muß ihn noch! 4 Dachdeckerarbeit 135„ 16 naß ihn noch, 5) Schreinerarbeit 846„ 54„ juchen, bis! 6) Schloſſerarbeit 974% 9„ durchlebe, und 7) Glaſerarbeit 320„55„ ergeht und ih. 89 Weiß binderarbeit 533„22„ . 9 Spenglerarbeit 98„58„ ume des eine ßerner: das Beifahren von 5 Cubikklafter er auf der ka Muerſteinen, das Anliefern von 10,000 Stück ich ihn finde, guſſenſteinen, 5000 Stück rohen Backſteinen, id ihn nieder, 300 Back- und Kaminſteinen, 53 Bütten Kalk 2 un 3 Cubikklafter Sand. Tochter in des Die Voranſchläge und Bedingungen liegen ts zum Termin auf dem Büreau des Großh. gisbaumeiſters zu Friedberg zur Einſicht offen. Altenſtadt den 20. September 1852. Der Großh. Heſſ. Bügermeiſter Kren Irm,„bedenket, will vergelten!““ aber Gott hieß Reitpferde in der hieſigen Reitercaſerne öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden, wel⸗ ches man mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß ausländiſches Gold in Zahlung nicht angenommen wird. Die Verſteigerung beginnt in beiden Gar⸗ niſonen des Vormittags um 10 Uhr. Butzbach den 18. September 1852. In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Arbeits-Verſteigerung. (1553) Montag den 27. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird auf hieſigem Rathhauſe die bei Herſtellung des Brückchens am Nauheimer Wege erforderliche Maurerarbeit, veranſchlagt zu 6 fl., ſowie das Anliefern der erforderlichen 60 laufenden Fuß ſandſteinernen Deckplatten und 3 Bütten Kalk, an die Wenigſtnehmenden ver⸗ ſteigert. Friedberg den 22. September 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter B eee Kartoffel⸗Verſteigerung. (155) Dienſtag den 28. September d. J., Nachmittags um 2 Uhr, wird an Ort und Stelle die dießjährige Kartoffelerndte von einem Grundſtück: Pag. 566 No. 627 im Kleingalgenfeld, neben Georg Groß, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Die Zuſam⸗ menkunft iſt an der Galgenbrücke. Friedberg den 22. September 1852. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Hofraithe⸗Verſteigerung. (1535) Dienſtag den 28. September d. J, Vormittags um 11 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Kartoffel⸗Verſteigerung. 13360 Dienſtag den 28. September d. J., Nachmittags 2 Uhr, wird an Ort und Stelle die dießjährige Kartoffelerndte, und zwar von 1 Morgen, 1 Viertel am Viehtrieb, und 1* ½„„„ Schützenweg, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Die Zuſam⸗ menkunft iſt an der Galgenbrücke. Friedberg den 22. September 1852. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Schaafpferche-Verpachtung. 1557) Montag den 27. September d. J., Vormittags um 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe 5 bis 10 Schaafpferche, welche den 30. September ihren Anfang nehmen, öffentlich meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 22. September 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Mobiliar⸗Verſteigerung. (1358) Montag den 27. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſoll der Mobiliar-Nachlaß der dahier verſtorbenen Georg Bredhauers Eheleute, be- ſtehend in einem vollſtändigen Schreinerhand⸗ werksgeſchirr, Bettung, 1 Viertel Kartoffeln und ſonſtige Hausgeräthſchaften, in dem Vorderhauſe des Gräfl. Hofguts, öffentlich meiſtbietend gegen gleichbaare Zahlung verſteigert werden. Fauerb ach II. den 22. September 1822. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Roller und dem Dra⸗ „Jiſt nun der Welt umher, At wochentlich 1.—2 lityogra⸗ phirten Beilagen. F der Alte en, einen Thel Tode meiſes Nein! Bein gen auf Eil, ochter Tobe g ſie mordelt! cht gerade dab eſinnungen 1 dem neuen Regulativ, 1 (8K) Der„Frankfurter Anzeiger“ bringt Original⸗Er f Ged„N Jäthſel⸗, r. e Pariſer Modebericht mit Mrodeblldz das Allerneueſte in Häkel., Stick., arbeiten mit Abbildungen; populär⸗wiſſenſchaftliche lobildungen der neueſten Möbelgarnituren; gibt es Neues?“) eine kurze, bündige, aber vollſtandige bpdurch dem Leſer das ſehr oft unerquickliche Durchſehen großer 5 Lörſe, Getreide⸗, Oel- und Branntwein⸗Berichte; das Franffurter Amtsblatt im Auszug. Inſeraten kann bei der großen urkommenden amtlichen Verſteigerungen mü 0 Probeblätter ſtehen auf Verlangen gratis zu Diensten. Polizei⸗Chronik; Feuilleto Verbreiilung des„Frankfurter Anzei ſſen laut ſtadtgerichtlichem Decret in dieſ Abhandlungen; f n für Theater und ert ter der R Rundſchau auf dem Gebiete der Politik und des öffentlichen Lebens, politiſcher Zeitungen erſpart wird; rivat⸗ Bekanntmachungen. Einladung zum Abonnement auf das neue Quartal vom 1. October 1852 des Frankfurter Anzeigers. Abonnementspreis für Frankfurt 45 kr. per Quartal; mit unbedeutendem Poſtaufſchlag. Wird, außer Montags, täglich ausgegeben. für auswärts bei allen Poſtämtern Deutſchlands, gemäß Alle Poſtämter nehmen Beſtellungen an. ählungen, Novellen, Gedichte, Miscellen, Schach-, Rechnen⸗, Strick-, Filet⸗ und Band⸗ ür Künſte und Handwerke zeitweiſe lithographürte Concert; täglich(unter der Rubrik:„Was ein vollſtändiges Coursblatt der hieſigen Anzeigers, der beſte Erfolg garantirt werden. Die hierorts em Blatte bekannt gemacht werden. Zu Beſtellungen empfiehlt ſich E. Bindernagel in Friedberg. Ruſſenſteine (1142) ſind ſtets vorrätbig bei Friedberg. Chriſtian Ulrich. Vergolden neuer Uniformsknöpfe. (1495) unterzeichneter empfiehlt ſich im Aecht⸗ Feuer⸗Vergolden und Verſilbern aller Gegen⸗ ſtände, und Anfertigen neuer Degenkuppeln, Degengriffen, Schlöſſern, Knöpfen ꝛc., ſowie überhaupt in allen mechaniſchen Arbeiten von jedem Metall, unter Zuſicherung ſolider Arbeit und reeller Behandlung. Friedberg im September 1852. Carl Friedrich Lang, Metalldrücker, neben den Herren Kaufmann Groß und Metzger Vogt. Annonce. (1513) Verſchiedene Sorten 8 1SASsr S 1SAGr Weine werden wegen Räumung des Kellers zu ſehr billigen Preiſen abgegeben; zu erfragen in der Döngesgaſſe No. 46 neu in Frank⸗ furt a. M. Verſteigerung eines Wohnhauſes und einer Feldback— ſteinbrennerei zu Bad Nauheim. (1529) Dienſtag den 28. d. M., nach Be⸗ endigung der Fiſcherdickſchen Hofraithe⸗Verſtei⸗ gerung, ſollen in der Behauſung des Gaſtwirths D. Fritz eine Hofraithe, beſtehend in einem Wohnhauſe mit 17 Zimmern, Küchen, Keller, Speicher, Scheuer, Stallung, in der Mitte des Orts gelegen und zu jedem Geſchäft geeignet, ſowie eine Feldbackſteinbrennerei und 30 bis 40 Morgen Land, verſteigert werden. 180 Gulden (15320 ens ge liegen zum Aus⸗ leihen bereit bei onrad Reuß II. in Friedberg. Zu vermiethen. (1814) Zwei im beſten Zuſtande verſehene Logis, wovon das eine ſogleich bezogen werden kann, hat zu vermiethen Jakob Heß in der Metzgergaſſe. Zaur Beachtung! (13415) Mit meinen Waaren für die Win⸗ terſaiſon beßtens ſortirt, kann ich mich billigſt und beßtens empfehlen. S. G. Simon jun., Putz- und Modehandlung, nehen den drei Schwerdtern. Neue holländiſche Vollhäringe (1550) 4 5 kr. per Stück bei L. Goldmann junior. Aufforderung. (1559) Es werden alle Diejenigen, welche an die dahier verſtorbenen Georg Bredhauers Eheleute Forderungen zu bilden glauben, hiermit aufgefordert, ihre Anſprüche innerhalb 14 Ta⸗ gen, von heute an, in ſpecificirten Rechnungen an die Unterzeichneten abzugeben, anſonſten ſpä⸗ tere Anſprüche keine Berückſichtigung finden werden. Fauerbach II. den 22. September 1852. Die Vormünder: Johannes Staubi, Georg Meier. 40 00 Gulden (1560) liegen zum Ausleihen bereit. Bei wem, ſagt die Expedition dieſes Blattes. Hauſes hat zu vermiethen 306 Jahnmittel. (1561) Feinſte engliſche Zahn⸗Tinc⸗ tur à Fl. 1 fl. 12 kr., zur ſchnellen, ſicheren Heilung des krankhaften, erſchlafften Zahnflei⸗ ſches und zur vorzüglichen Erhaltung der Zähne, bei Friedberg. P. F. Schmittner. Zu vermiethen. (1562) Ein Logis im mittleren Stock ſeines G. Philippi, im Steinernen Haus. Empfehlung. (1563) Rheinwein, Malaga, Muscat Lünel, Roufillon, Rum de Jamaica, Arae de Batavia, Punſcheſſenz, ſowie auch abgelagerten Weineſſig, verzapft H. M. Hirſchſprung, Ecke der Kirchgaſſe dem Schulhauſe gegenüber. Amerikaniſche Dollars (15840 in Gold, von 5, 10 und 20 Dollar⸗ ſtücken, ſind bei mir zu haben gegen mäßigen Cours. Baruch Hecht. Einladung. (1565) Nächſten Dienſtag den 28. Septem⸗ ber, als am Tage israelitiſchen Feiertags, will eine Geſellſchaft Israeliten einen Ball auf dem Okarber Brunnen veranſtalten und werden deß⸗ halb Glaubensgenoſſen aus der Umgegend ein⸗ geladen, ſich an dieſem Vergnügen zu betheiligen. Für Speiſen und Getränke, ſowie für gute Muſik und reelle Bedienung, wird beſtens geſorgt. Okarber Brunnen. Ja c. S rie. Nachkirchweihe zu Ockſtadt. (1566) Sonntag, als den 26. September, wird in dem Schloßgarten zu Ockſtadt das Nachkirchweihfeſt gefeiert, wo an dieſem Tage gutbeſetzte Harmonie- und Tanzmuſfik anzutreffen iſt. Fur gute Speiſen, Getränke und prompte Bedienung wird beſtens geſorgt ſein und ladet bierzu höflichſt ein N. Steyer. Literariſche Anzeige. (1567) Soeben iſt erſchienen und bei C. Bindernagel in Friedberg vorräthig: Der Handwerker. Ein praktiſches Hülfsbuch mit gründlichen Erläuterungen und den nöthigſten Formularien über alle dem Handwerker nothwendigen Kennt⸗ niſſe im Geſchäftsleben. Von Theodor Beger, 5 Lehrer für Handwerker. Dritte vermehrte und verbeſſerte Auflage. geh. Preis 48 kr. Kirchliche Anzeigen. Sonntag den 26. Septbr. 16. 1 Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer S Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. 5 Nachmittags: Hr. Candidat Kalbhenn. Gottesdienſt in der Burgkirche 1 Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. (Abendmahl.) Nachmittags: fällt weg. Frankfurter Cours vom 22. Spt. 1852 Piſtolen n fl. 9 45-46 Frfedrichsd orr„ 9 56-57 Holländiſche 10 fl. Stücke„9 54-55 Rand⸗Ducaten. 345„5 38-39 20 Frankſtü cke.„9 31-32 Engliſche Souverains. 11 57 ö Preußiſche Thaler.„ 145 ½¼% ½ 5 Frankenthaler 2217/22 — 1 N Amt Preußiſche Caſſenſcheine 0„ 145%¼⁰ꝗ Fruchtpreiſe. 22. Spt. 10. Spt. 9. Sy 15 Der 8 Gattung. Fried⸗ Mainz Gern Kreidrath berg heim an die G Waizen pr. Malter 5 45 05 ö 20 9 treffend: 3 Ge e. 8— 741 730 8 te 910 3 5 40 Nach einer B Hafer 7. 77 3— 31161— lden die Sitzunge Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzba vom 25. September bis zum 1. Oktobe 2 b Fried⸗ Butz 3 Brod⸗Preiſe. berg. bach, S kr. pf. kr. u 1 Leib⸗Roggenbrod Ae 23 20% 1 70 5 3/5 4 105 1162111 1 5 Lth. Li — Milchbrod 45 15% — Waſſerweck 115 —Gemiſchte(Tafel⸗ Brod 145% 1 77 Fleiſch-Preiſe. 12 9 1 chſenfleiſch 12 155 12 1 „ Kühfleiſch, gemäſtetes 9 „ Aal i gemäſtetes 7 218— „ Kalbfleiſch 8— 711 „„„ gemäſtetes— „ Schweinenfleiſch 14— 14 „ Hammellleiſch 9— 91 77 Schaaffleiſch 6—— „ Wurſt v.blos Schweinen 15— 16 „Bratwurſt 18— 18 „ Schwartenmagen 16— 18 „Geräucherter Speck 23— 23 „Schinken 17— 18 „ Dörrfleiſch 18— 17 „ Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 21-215 unausgelaſſen 20— 20 „Nierenfett 19— 18— „ Hammelsfett 161— 116 Die Großherzoglich Heſfiſchen Bürgermeifſet Bender. Krauß. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. az Oberheſſen vor ſtatt. Es iſt dat od zum Beſten de ſanten, die Cin ezirke der Prot aud, an welchen ſutirungsrathe ett men, während nigen anderer B Vorgedachte 8. Oktober für d 9. 5 1 0 — 1 1 179 71 2. 7 1 Sie haben d kannt zu machen ſahrs gehörigen! ell von Ihnen men folgt, als deem Willen vo Aſcloſt Reclamati. 1 ſlrſuchung unte Cage, der nach de gun iſt, Mor Mtesstathe(im fKinven verſiege ermeſſer gu eſte Allen fin für mitteln Guugiſe worſtände, aug bc, da ſie nicht beidigt ſein muß ider letzten*