neigen* Intelligenz-Bla N dir dern tadtkirch t fuͤr die — amerlad. 1. — Provinz Oberheſſen r Sell ag. im Allgemeinen, 9 1 0 0 den Regierungsbezirk Friedberg 9— 720 im Beſonderen. 19 1 35ÿ——8 „ 16. Mittwoch den 25. Februar 1852. 0 20810— 2 1455 15 n Miszellen. ei ſe A m t li l cher 0 K 0 e i. Ein Bauernjunge ſollte heirathen, fürchtete ſich aber ee Die Großherzoglich Heſſiſche entſetzlich vor der Ehe; als nun ſein Vater zornig mit den dan ſoan Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Worten in ihn drang:„Dummer Junge! Sieh mich an, K beim fl. H 13 10 30 10 4 1905 5 22 ——— n a x e und Bubal Februar. ———— Mied⸗ Buß⸗ berg. bah pf. kr. Friedberg an die Gr. 3 resp. Beigeordneten und Polizei⸗ Commiſſäre, ſowie an die Gr. Gensdarmerie des Regierungsbezirks. S beeteften: Diebſtahl zum Nachtheile des Dr. med. Friedleben zu Frankfurt a M Vom 17. auf den 18. Februar d. J. ſind zu Frank⸗ furt mittelſt Nachſchlüſſels nachverzeichnete Gegenſtände ent⸗ wendet worden. Wir beauftragen Sie dieſerhalb Nachfor— ſchungen eintreten zu laſſen und über ein etwaiges Reſultat uns alsbald Anzeige zu machen. Friedberg den 19. Februar 1852. Ou pier 1) Ein ſeidenes Kleid mit röthlich gelben feinen Streifen; 2) ein ſchwarzes Kleid von satin chine; 3) ein grün, ſchwarz und blau gewürfelter Frauen— Oberrock; 4) ein weißer Battiſt⸗Unterrock; 5) ein weißes Battiſt-Unterkleid; 6) zwei weiße Pique-Unterröcke; 7) ein ſchwarzer wattirter Unterrock; 8) ein alter weißer wollener Unterrock; 9) ein ſchwarzer damaſſirter Frauenmantel; ein ſchwarzer geſteppter Damentuchmantel mit rothem ſeidenen Futter; ein olivgrüͤner Paletot mit ſchwarzem Braudenburgs- und grün und ſchwärzlich gewürfelten Napolitaine-Futter; ein ſchwarzer Tuchfrack mit ſchwarzem ſeidenen Futter; eine ſchwarze Winterbukskinhoſe; eine ſchwarze Sommerbukskinhoſe; eine rothfarbene gerippte Winterbukshinhoſe; eine ſchwarz und weiß melirte Winterbukskinhoſe; eine grau und weiß melirte Sommerbukskinhoſe; ein weißer leinener Kittel; eine grau und weiß klein gewürfelte leinene Hoſe; ein kaffeebraunes Kindermäntelchen mit großem Kragen; 21) zwei roth und ſchwarz gewürfelte Kinderkittelchen; 22) ein roth, grün und ſchwarz gewürfeltes Kinderkleidchen; 23) ein weißer, wollener gehäkelter Shawl. habe ich nicht auch geheirathet?“— ſagte er ſchluchzend: „Ja Vater, du haſt auch nur die Mutter geheirathet, und ich ſoll eine ganz fremde Perſon nehmen!“ Frau: Wo iſt denn mei Michele? Offizier: Was will Sie denn von ihrem Michele? Frau: Ja der derf mer nimmer Soldat bleibe. Offizier: Laſſ' Sie ihn nur da, Frau; wir ſind ja auch Soldaten: Frau: Ja Ihr Herra hent guet ſchwätza; Ihr hent nix gelernt, aber mei Michele iſt Schuhmacher. Ein Regiments⸗Commandeur fand Abends beim Zu— hauſegehen den Poſten vor ſeiner Thüre, ein hübſches Mäd— chen küſſend.— Er hielt es für noͤthig, dieſe Dienſtwidrig⸗ keit zu rügen, und hielt des andern Tages bei der Parade folgende Anrede„ider wenn ihr mich lieben wollt, hab' ich nix jegen, aber daß ihr mich uf'm Poſten lieben duht, das will ich mich künftig ſehr verbitten.“ Ein Bauer hatte beim Paſtor die Taufe beſtellt, und kam mit dem Kinde und den Pathen in die Kirche. „Aber lieber Freund,“ bemerkte der Paſtor,„Ihr habt mir ja noch nicht geſagt, wie der Knabe heißen ſoll.“„Dar— an habe ich ſelber nicht gedacht, nun wie ſoll ich ihn denn nennen, Herr Paſtor?“—„Nun, wenn Ihr dann ſo ge— ſchwind keinen anderen wißt, ſo gebt ihm doch Euren Na— men.“—„Meinetwegen,“ ſagte nach kurzem Beſinnen der Bauer,„ich kann meine paar Tage auch wohl ſo ohne Namen herumlaufen.“ Ein Berliner Eckenſteher, der zeitlichen Feſſeln muͤde, wollte früher, als ihm die Natur beſchieden, die Süßigkei— ten des Himmels koſten. Er eilte in den Thiergarten und, indem er den müden Leib an einen Baumaſt knüpfte, dachte er ſo die Schwingen ſeines Geiſtes zu löſen. Es waren kaum fünf Minuten vergangen, als ein Gensdarme den hängenden Körper bemerkt, hinzueilt und den verhängniß— vollen Strick zerſchneidet. Der Erdenſohn fällt herunter, reißt die Augen auf, er glaubt ſich im Himmel; da tritt ihm der mitleidige Gensdarme entgegen. Im Himmel ooch Gensdarmen! ruft er aus, und auf und davon war er. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. NUN NN Edictalladung. (17) Anſprüche aller Art an den Müller Ludwig Wagenknecht dahier, über deſſen Ver⸗ mögen der förmliche Concurs erkannt worden iſt, find 5 Mittwoch den 24. März d. J., „Vormättags 10 Uhr, bei Meidung ſtillſchweigenden Ausſchluſſes von der Maſſe, anzumelden. Gläubiger, welche nicht perſönlich oder durch gehörig bevollmächtigte Mandatare liquidiren, werden an die, im Termin gefaßt werdenden, Beſchlüſſe jeder Art für gebunden erachtet. Friedberg den 26. Januar 1852. Großh. Heſſ. Landgericht Dr. Irle. v. Preuſchen. Oeffentliche Ladung. (199) Forderungen oder ſonſtige Anſprüche an das für concursfällig erklärte Vermögen der Conrad Wiſſemers 1. Eheleute von Okarben ſind im Liquidationstermine: Mittwoch den 31. März l. J., Vormittags 9 Uhr, bei Meidung ſtillſchweigend erfolgenden Aus- ſchluſſes dahier anzuzeigen und näher zu be⸗ gründen. Großkarben den 28. Januar 1852. l Großh. Heſſ. Landgericht Jäger. Bötticher. ü f fee (257) Der unten ſignaliſirte, wegen wieder⸗ holten Betrugs angeklagte Johannes Schwalb, ledig, von Niederurſel hat ſich durch heimliche Entfernung von Haus der Unterſuchung entzogen. Derſelbe ſoll ſich in hieſiger Umgegend herum⸗ treiben. Die in⸗ und ausländiſchen Civilbehörden wer⸗ den andurch erſucht, gedachten Schwalb im Be⸗ tretungsfalle arretiren und anher einliefern zu laſſen. Rödelheim den 11. Februar 1852. Großh. Heſſ. Landgericht Dr. Gilmer. Signalement: Alter: 28 Jahre. Stand: Mühlknecht. Größe: 7 Fuß, 3 Zoll Gr. Heſſ. Maaß. Haare: braun. Stirne: bedeckt. Augenbraunen: ſchwarz. Augen: grau. Naſe: proportionirt. Mund: offen ſtehend. Bart: braun. Kinn: rund. Geſichtsfarbe: geſund. Statur: ſchlank. Beſondere Kennzeichen: keine guten Zähne. diet alſaſd un g. (239) Der Vorſtand der unter dem Namen „Kranzchen“ dahier beſtandenen Geſellſchaft, nahm, laut gerichtlicher Schuldverſchreibung vom 31. Auguſt 1819, gegen Verunterpfändung des Caſinogebäudes bei dem Herrn Dr. Philipp Wilh. Hoffmann dahier ein verzinsliches Kapi⸗ tal von 7500 fl. auf, welches Kapital im Reſt⸗ betrag von 6600 fl., laut produeirter Original⸗ Urkunde, durch Ceſſion vom 1. Februar 1822 auf Se. Erlaucht den Herrn Grafen von Solms⸗ Rödelheim übergangen iſt, während, nach einem Eintrag in dem hieſigen Gerichtshypothekenbuch, die Frau Hofrath Philippine Kugler dahier, durch Ceſſion vom 13. Juni 1820, Eigenthü⸗ merin der erwähnten Kapitalforderung von 7500 fl. geworden ſein ſoll. — 66— Auf den Grund dieſes Eintrags im Hypo⸗ thekenbuch, und da ſich die Kränzchens⸗Geſell⸗ ſchaft inmittelſt aufgelöſt hat, ſowie in Betracht, daß das Rechtsverhältniß, in welchem die Theil⸗ haber der Geſellſchaft zu den Bauunternehmern (Actionären) ſtanden, nicht klar nachgewieſen werden konnte, ergeht hiermit, auf Antrag der Gräflich Solms⸗Rodelheimſchen Rentkammer auf Immiſſion an das verpfändete Gebäude, an alle diejenigen, welche dingliche oder per⸗ ſönliche Rechte an dieſes Gebäude glauben gel⸗ tend machen zu können, Aufforderung, ſolche binnen 60 Tagen bei der unterzeichneten Ge⸗ richtsſtelle zu begründen, widrigenfalls die dar⸗ auf bezüglichen Einträge im Hypothekenbuch gelöſcht und der Herr Graf von Solms-Rödel⸗ heim mit dem Recht eines vollen Eigenthümers in das Caſinogebäude gerichtlich eingewieſen werden ſoll. Rödelheim den 6. Februar 1852. Gr. Heſſ. Landgericht Dr. Gilmer. Holz⸗Verſteigerung. (270) Freitag den 27. d. M. ſollen im Oſ⸗ ſenheimer Wäldchen nachſtehende Holzſortimente öffentlich meiſtbietend verſteigert werden: 60 Stecken Buchen-Prügelholz, 9„ Stockholz, 132„„Reisholz, 5 80„ Eichen⸗Durchforſtungsreisholz, 8„ Fichten-Reisholz, 70 Stück Fichten⸗Werkholz von 5-6“ Durch⸗ meſſer und 30-40“ Länge, 50„ Fichten⸗Baumſtützen, 75„ Bohnenſtangen. 1 155 Verſteigerung beginnt Morgens präcis 0 Uhr. Forſthaus Beinhards am 18. Februar 1852. Der Gräfl. Revierförſter des Reviers Aſſenheim Hartmann. 18.5 9, Gut d e (2710 können, zuſammen oder auch getrennt, aus dahieſiger Kirchenkaſſe entliehen werden. Großkarben im Februar 1852. Der Kirchenvorſtand daſ. Immobiliar-Verſteigerung. (2610 Die zum Nachlaß der verlebten An⸗ dreas Hebbels Wittwe zu Ortenberg gehörigen, dahier gelegenen Immobilien, welche in dem Flurbuche auf den Namen Karl Stief zu Alten⸗ ſtadt eingetragen ſtehen, und zwar: a) Flur I. No. 93. 67[◻Klafter Hofraithe, beſtehend aus Wohnhaus und Scheuer ꝛc., gibt dem Gr. Fiscus für 1 Rauchhuhn 12 fr. jahrlich, b) Flur J. No, 90. 9 OKlafter Grabgarten im Ort, unmittelbar bei der Hofraithe gelegen, werden Freitag den 27. Februar d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, auf dem Rathbauſe dahier nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert. Bemerkt wird noch, daß die Hofraithe an der von Ortenberg und Büdingen nach Frank⸗ furt a. M. führenden Hauptſtraße liegt und früher in derſelben Färberei betrieben wurde— und überhaupt wegen ihrer vortheilhaften Lage zu jedem Geſchäftsbetriebe geeignet erſcheint. Altenſtadt den 18. Februar 1852. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgerichts Großkar ben Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter een eee Oeffentliche Aufforderung. (292) Johann Georg Clotz von Oſt⸗ heim verſtarb im Jahr 1820 und hinterließ eine Wittwe und als Erbin eine an Jacob Diehl von Oſtheim verheirathete Tochter, Eliſabetha. Sie ſoll in England im Jahr 1840 mit Hinterlaſſung eines einzigen bald nach ihr verlebten Kindes verſtorben ſein, ihr Ehe⸗ mann Jacob Diehl aber iſt ſeit Jahren abwe⸗ ſend, unbekannt wo. Die zum Nachlaſſe ge⸗ hörigen Immobilien blieben im Beſitz der Wittwe bis auch dieſe am 7. Mai 1851 mit Tod abging, und werden jetzt von deren Erben wegen des mütterlichen zu 751 fl. 53. kr. be⸗ rechneten Vermögens in Anſpruch genommen. Auf Antrag dieſer Erben wird daher Jacob Diehl von Oſtheim, oder wer ſonſt An⸗ 1 ſprüche auf den Nachlaß des Johann Georg Clotz zu haben glaubt, aufgefordert, dieſe An- ſprüche binnen einer Friſt von 2 Monaten da- hier ſo gewiß geltend zu machen, als ſonſt die gedachten Immobilien den Erben der Wittwe Clotz überlaſſen werden und ihnen deren ander⸗ weite Veräußerung geſtattet werden wird. Butzbach den 11. Februar 1852. Großh. Heſſ. Landgericht Ebel. Verſteigerung der Straßenbauunterhaltungs-Arbeiten im Baubezirk Friedberg pro 1832. (240 An den nachbemerkten Terminen, Morgens um 10 Uhr, ſollen ſämmtliche bei der Unter— haltung der Straßen im Baubezirk Friedberg im Jahre 1852 vorkommende Arbeiten öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden: Ort und Local der I Ir. Namen des Bau⸗ Friedberg den 15. Februar 1852. 8 Ta g A 5 2 8 410 Verſteigerung. Ban, aufſehers II. Claſſe, 8 5 5 aufſeherſ zu deſſen Bezirk 8 erſteigerung. Ort. Local. Bezirksſdie Straße gehört. 1 Donnerſtag den 19. Febr.] Niederwöllſtadt Gaſtwirth Puth 4 u. 50Götz und Schäfer. 2[Freitag den 20. Februar Ilbenſtadt Chauſſeehaus 6 u. 7Faulſtich und Reitz. 3 Samſtag den 21. Febr. Friedberg Gaſthaus zum Anker 3[Kreß. 5 4[Mittwoch den 25. Febr.] Eberſtadt Gaſthaus z. Schwanen 16 Hölzer. 5[Donnerſtag den 26. Febr.][Niedermörlen[Gaſthaus zum Löwen t u. 2/Diehl und Weide. 6[Freitag den 27. Febr.[Niedermoxſtadt Ratyhaus 10[Jäger. 17[Samſtag den 28. Febr.[Obereſchbach[Homburger Hof 13 Vacat. 8[Samſtag den 28. Febr.] Steinbach Gaſthaus z. Schwanen 14[Michel. Nachmittags 2 Uhr 9[Montag den 1. März Altenſtadt Gaſthaus zum Adler 8[Gaußmann. 10[Dienſtag den 2. März kindheim Gaſtwirth Koch 9 u. 11 Weigel, Groß. 11[Mittwoch den 3. März[Büdingen Salinerhof 12(Kleyenſteuber. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. lil ba Unsc meist der! im Juen e aachen laßſe Friede 0 9. Obliga (205) J d hege G Kuligen Aust 8 und No. Kapftaldetrage bei dem Gen zu nehmen„ aufhört, Kaicen de Bek ber. Brenn⸗ berſleige Burgw (296) Don werden in dem die Meiſtbleten! 570 Stecke 7⁴ 90 47%/„ 11„ Uh Buchen 4000 Echen⸗ 6042 Mdel R Wim, 54 Nag bid J 61 Ju 43 Nadel! „Die Zuſa Jichtenbeſtg das Bau, boten. Oberros Prpat: Zu (277) En then und n Friedber 3 (278) Ein en Achſen 0 iu Friedber gen dald nach „uhr Ehe⸗ Vauren aum. Nachlaſſe ge- ſitz d der Wittwe 801 mit Tod . dern Erben H. Ji. kr. be⸗ dd genommen. aber Jaco cfſ. Landgericht bel. ubezirk det der Unter⸗ eiten öffentlich * nr n des Bau⸗ ers II. Claſſe, eſſen Bezirk aße gehört. Groß. ſtcubet. aurts drtrdben Aufforderung. (293) Forderungen an den abweſenden Johann Martin Ickes von Heegheim, deſſen Vermögen überſchuldet iſt, find im Termin Mittwoch den 10. Marz d. J., Vormittags 8 Ubr, dahier anzumelden, widrigenfalls darauf bei der Aufnahme des Status keine Rückſicht genommen und nach den Anträgen der dem Gerichte be— kannten Gläubiger über das vorhandene Ver— mögen verfügt werden ſoll. Büdingen den 15. Februar 1852. Großh. Heſſ. Landgericht Wegelin. Geiſt. Bekanntmachung. (2940 Montag den 1. k. M., Vormittags um 10 Uhr wird die Lieferung von 400. Ge⸗ bund Kornſtroh, in die Betten der ledig caſer⸗ nirten Mannſchaft, in dem Büreau des Ba⸗ taillonsverwaltungsraths dahier auf dem Sou. miſſionsweg an den Wenigſtnebmenden in Accord gegeben und die Leferungsbedingungen können von heute an in oben genanntem Bürcau einge ſehen werden.— Die Gr. Herren Bürgermei⸗ meiſter der Umgegend werden erſucht, daſſelbe im Intereſſen ibrer Gemeinden gefälligſt bekannt machen laſſen zu wollen. Friedberg den 21. Februar 1852. 8 In Auftrag Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Obligations ⸗Verlooſung. (295) Von den Partial⸗Obligationen, welche die hieſige Gemeinde ausgegeben, find bei der beutigen Auslooſung rückzahlbar geworden: No. 8 und No. 84, jede zu 100 fl., und ſind dieſe Kapitalbeträge nach Ablauf von 3 Monaten bei dem Gemeindeeinnehmer dahier in Empfang zu nehmen, da von da an deren Verzinſung aufhört. Kaichen den 20. Februar 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Hahn. Bekanntmachung, betr.: Brenn⸗ und Bau-, Werk⸗ und Nutzholz⸗ verſteigerung im Domanialwalddiſtrict Burgwald, Reviers Oberrosbach. (296) Donnerſtag den 4. März d. J. werden in dem oben genannten Burgwalde an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert: 5½ Stecken Nadel⸗Scheitbolz, 69„ Eichen⸗ und Birken⸗Prügelholz, 47%„ Nadel⸗Prügel holz, 71„ Nadel- und Birken⸗Stockholz, 600 Buchen⸗Wellen, 4003 Eichen⸗ und Birken⸗Wellen, 6642 Nadel⸗Reisholzwellen, 2 Wagen, 16 Laſte Allerleiholz, 54 Nadelvolzſtämme und Abſchnitte von 5 ¼ bis 16½ Zoll Durchmeſſer und 21 bis 61 Fuß Länge, 43 Nadelholzſtangen. Die Zuſammenkunft hat Morgens 8 Uhr im Fichtenbeſtand des Burgwaldes ſtatt und wird das Bau-, Werk- und Nutzholz zuerſt ausge⸗ boten.. Oberrosbach den 23. Februar 1852. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bingmann. Privat ⸗ Bekanntmachungen. Zu vermiethen. (277) Ein vollſtändiges Logis iſt zu vermie⸗ then und kann ſogleich bezogen werden bei Friedberg. Peter Lebeau. Zu verkaufen. (278) Einen zweiſpännigen Wagen mit eiſer⸗ nen Achſen hat zu verkaufen Chriſtian Reuß in Friedberg. 67 Poſtſchiffe neuer Pinie zwiſchen Harre& Neo- Vorl und Dreimaster I. Classe, zwiſchen Harre& Neib-Orleuns, von J. Barbe& Morisse in Havre. (1640 Durch dieſe anerkannt ſolide Linien, deren ausgezeichneten Schiffe dreimal monatlich von Havre nach Neib- Vorl und von Havre nach New-Orleans abgehen, befoͤrdere ich Auswanderer zu den billigſten Preiſen und vortheilhafteſten Bedingungen. Frankfurt am Main 1852. De„„en een ee nt C. H. Textor, Rebſtock No. 5. N Uachricht 0 f üer NN Auswanderer. (204 Der unterzeichnete bevollmächtigte Agent befördert vom 1. März l. J. an regelmäßig am 1. und 15. jeden Monats Auswanderer nach allen Häfen von Amerita und Australien und hält ſich, unter Zuſicherung billiger Preiſe und prompter Beförderung, zu Contractabſchlüſſen beſtens empfohlen. Nauheim im Februar 1852. Hermann Auffarth, bevollmächtigter Agent. Gyps⸗ und Bauholz⸗Lager. 205) Bei bevorſtehender Gebrauchszeit bringe ich mein Gyps- und Bauholz⸗ Lager in empfehlende Erinnerung. Niederwöllſtadt im Februar 1852. Friedr. Ludw. Vöing. Unentgeltliche Auskunft fuͤr Auswanderer. (254) Auf mündliche Anfragen ertheilt der Unterzeichnete die zuverläſſigſte Auskunft und den wohlgemeinteſten Rath nach den anerkannt beſten Quellen über alle Verhältniſſe Nord- und Südamerika's, ſowie über ihr zu beobachtendes Verhalten bei Einſchiffung, als bei Ankunft in Amerika und über ihre Weiterreiſe; ferner über die Wahl des Staates je nach Stand und Gewerbe eines Jeden; über Anſiedelung und Wahl der Län— dereien; Koſten-Ueberſchläge, nothwendigſte Lebensmitteln daſelbſt, u. ſ. w. u. ſ. w. damit ſich dieſelben vor den leider allzuzahlreichen Nachtheilen u. ſ. w. möglichſt zu hüten vermögen. Abgang von Bremen den 1. und 15. jeden Monats, nach New— Bork auch den 7. jeden Monats. F. C. A. Römheld, Eck der Fahrgaſſe Nr. 1. gleicher Erde in Frankfurt a. M. (Eingeſandt.) (297) Der richtigſte Maßſtab für den Werth eines Heilmittels iſt obne Zweifel Anzahl und Art der durch daſſelbe bewirkten Heilungen. Es giebt gegen kein Uebel ein Univerſalmittel. Die Verſchiedenartigkeit der menſchlichen Natur, der größere oder geringere Grad, in welchem eine Krankheit den Körper afficirt hat, die Verhältniſſe, unter welchen die Kur bewirkt wird: das Alles find Umſtände, von welchen das Einſchlagen einer Kur immer abhängig ſein wird. Man wird daher ein Heilmittel noch nicht im Allgemeinen unwirkſam nennen können, wenn es in dieſem oder jenem Falle den gewünſchten Erfolg nicht, oder wenigſtens nicht ſchnell genug gehabt hat. Die Anzahl der Heilfälle überhaupt und in Summa giebt vielmehr erſt den Ausſchlag für die Nützlichkeit des betreffenden Mittels. Handelt es ſich nun zumal um Krankheiten, deren Weſen noch gar nicht vollſtändig er⸗ gründet iſt— wie die z. B. bei Gicht und Rheumatismus der Fall iſt ſo wird ein „ 1— — 0— Heilmittel, das in überaus zahlreichen Fällen Linderung und Hülfe gebracht hat, nicht genug zu 1 ſein.. ſchätzen ſe Ein solches Miel in die Goldberger'ſche Kette, die ſich nach Ausweis mehrerer Tauſend amtlich beglaubigter Atteſte in den ſchwierigſten gichtiſchen und rheumatiſchen Krankheiten, und häufig in überraschend kurzer Zeit, ſo ungemein wirkſam gezeigt hat, daß kein an dieſen Uebeln Leidender verabſaumen ſollte, ſich derſelben zu bedienen. 1 J 6 Der uns ſo eben vorliegende„Dritte Jahresbericht über die heilkräftige Wirkſamkeit der ugalvano⸗electriſchen Ketten von J. T. Goldberger bei ihrer Anwendung gegen rheumatiſche, gich⸗ otiſche und nervöſe Krankheiten aller Art. Berlin 185 1% bat uns die Ueberzeugung verſchafft, daß der Gebrauch dieſer Ketten bei weitem in den meiſten Fallen der angeführten Art von großem Nutzen iſt. 5 Es enthält derſelbe zunächſt zwei größere Abhandlungen von dem Communal⸗Arzt Dr. Arnold in Schweidnitz und dem Königl. Sanitats⸗Rath Ur Strahl in Berlin, von denen der Letztere— geſtützt auf dieſerhalb von Phyſikern angeſtellte Experimente— im Verlaufe ſeiner Un⸗ terſuchung auf das Unzweideutigſte darthut, daß die Goldberger'ſche Kette in Verbindung mit der Ausdünſtung des Körpers und in unmittelbarer Berührung mit letzterem eine electriſche Strömung bewirkt, wie er denn auch die Motive für ihre Wirkſamkeit durch wiſſenſchaftliche Argumentationen erörtert. 5 Sodann folgt auf 160 enggedruckten zweiſpaltigen Seiten die Beſtätigung der practiſchen Reſultate, aus denen unzweifelhaft erhellt, daß der Grad der durch die Goldberger'ſche Kette be⸗ wirkten Electricitat hinreichend iſt, Leiden zu mildern und zu heilen, die anderen Behandlungsweiſen jahrelang getrotzt hatten. Dergleichen Falle ſind durch den vorliegenden„Dritten Jahresbericht ſo viele in Ausdrücken der natürlichſten Beredſamkeit conſtatirt, daß jeder Zweifel an dem Heil- werthe der Goldberger'ſchen Kette billigerweiſe aufhoren muß; denn ſowohl was Anzahl, als Art 15 durch ſie bewirkten Heilungen anbelangt, dürfte kaum ein anderes Heilmittel ihnen gleich ommen. 5 Einer Ueberſicht der verſchiedenen Krankheitsformen, in welchen ſich die Goldberger'ſchen Ketten bewährt haben, entnimmt man, daß durch die in dem vorliegenden„Oritten Jahresberichte⸗ veröffentlichten Atteſte im Ganzen 1873 Heilfalle unwiderleglich erhartet werden: und zwar 98 von Arm⸗Gicht und Reißen, 53 von Bruſt⸗Schmerzen, Krampf, Beklemmung, 147 von Fuß⸗, Bein⸗, Knie⸗Gicht und Fußkrampf, 50 von Gichiſchmerzen, 155 von Gicht im Allgemeinen, 54 von Glieder⸗Reißen und Schmerzen, 40 von Hüftſchmerzen und Lendenweh, 254 von Nopf⸗ Schmerzen und Reißen, 72 von Kreuz⸗ und Rückenſchmerzen, 34 von Nervenleiden, 80 von Ohren⸗ reißen, 377 von Rheumatismus im Allgemeinen, 44 von Schulterreißen, 179 von Zahn⸗Schmerzen und Reißen u. ſ. w.: gewiß Reſultate, die— vom unparteüſchen Standpunkte aus— keine andere Folgerung geſtatten, als, daß in dieſer Anzahl und von ſo hochachtbaren Perſonen(unter welchen allein nahe an 200 von Aerzten) ausgeſtellte Atteſte über die wahre Nützlichkeit der Gold- berger'ſchen Ketten keinen Zweifel aufkommen laſſen. a Man wird uns hierin vollſtandig beipflichten, wenn man von dem Dritten Jahresbe⸗ richte ſelbſt, deſſen Duunchſicht Herrn Goldberger's hieſiger Depoſitair bereitwilligſt geſtattet, genauere Einſicht nimmt. Jeder Leidende vorgedachter Art wird in dieſem Buche ſeinen Zuſtand mehr oder weniger treu geſchildert und wichtige Aufſchluſſe über Entſtehungs⸗ und Behandlungsweiſe ſeines Uebels finden, deren Beachtung ihm ficherlich von Nutzen ſein wird. Wir wünſchen daher im In⸗ tereſſe der Leidenden dem lehrreichen und intereſſanten Buche eine recht große Verbreitung. Deulscher Phoni, Verſicherungs-Geſellſchaft in Frankfurt am Alain, Grundkapital 3½ Millionen Gulden. (298) Herrn J. C. Bermann Wittwe in Vilbel iſt die Agentur des Deut- schen Phonix für Vilbel und die Umgegend übertragen und von Großherzogl. Regierung beſtätigt worden. Darmſtadt, im December 1851. Carl Hemmerde, General⸗Agentur des Deutschen Phönix. Auf vorſtehende Anzeige Bezug nehmend, erlaube ich mir anzuzeigen, daß ich Anträge von Verſicherungen auf Mobilien, Waaren aller Art, ſowie landwirthſchaftliche Erzeugniſſe, Vieh ꝛc. gegen feſte und billige Prämien übernehme. Der Geſellſchaft Deutsher Phönix ſind die Rechte einer inlän⸗ diſchen Geſellſchaft verliehen worden, und wer bei derſelben verſichern will, hat weder andere Formalitäten zu erfüllen, noch ſonſtige höhere Gebühren zu entrichten, als es bei den Verſicherungen der Aachener und Münchener Ge⸗ ſellſchaft und der Colonia der Fall iſt. Mein Agentur⸗Bezirk umfaßt folgende Ortſchaften: Vilbel, Petterweil, Holzhauſen, Obererlenbach, Ober- und Nieder- eſchbach, Niederwöllſtadt, Ilbenſtadt, Stammheim, Höchſt a. d. Nidder, Engelthal, Oberau, Rommelhauſen, Heldenbergen und den Landgerichts⸗ bezirk Rödelheim. 5 Zu jeder näheren Auskunft iſt ſtets bereit Vilbel im Februar 1852. i Die Agentur des Deutschen Phönix J. C. Bermann Wittwe. Auf den Abbruch zu verkaufen (255) eine noch im beſten Zuſtande befind⸗ liche Scheuer, ganz in geſundem Eichenholz er⸗ baut. Näheres bei Apotheker Brill in Groß⸗ ſteinheim bei Hanau. Anzeige. (279) Erbvertheilungshalber ſollen die in dem Keller der ehemaligen Weinhandlung von J. B. Seipp befindlichen circa 9 Stück Zar, 42r, Jr und 461 beſtens unterhaltene Weine bil⸗ ligſt verkauft werden. gebeten, ſich während dreier Wochen an den unmittelbar an dem Eingange des Locals woh⸗ nenden Küfer Faber, oder an den Unter⸗ zeichneten zu wenden. Proben werden täglich Nachmittags von 1 bis 3 Uhr an den Fäſſern verabreicht und können, im Falle ſich mehrere Kaufliebhaber melden, auch kleinere Quantitäten bis/ Ohm abgegeben werden. Zugleich ſollen Fäſſer aller Größe und ſämmtliche Utensilien zu einer Eſſigfabrik käuflich abgegeben, oder auch die Fabrik ſelbſt nebſt Keller vermiethet werden. Gießen den 18. Februar 1852. Dr. Hoffmann. Anzeige. Do (280) Ein Logis mittlerer Etage, beſtehend in 4 Zimmern, Kammer, Küche, Keller, Holz⸗ und Klötzplatz, ſehr bequem eingerichtet, iſt zu vermiethen und kann den 1. April bezogen wer⸗ ben bei Heinrich Walz, Conditor in der Uſagaſſe. Anzeige. (289) Einem verehrlichen Publikum ergebenſt anzeigend, daß ich mein Mehlgeſchäft jetzt in das Sattler Bechſtein'ſche Haus— hötel Trapp gegenüber— verlegt habe, bitte ich um ferneren Zuſpruch. Friedberg. Abraham Schloß. Ent pf ah Ku n. (299) Oer Unterzeichnete empfiehlt ſich im Ankauf und Verkauf von Victualien, Hafer, Heu, Kaufbriefe und Hppotheken gegen reelle Bedie⸗ nung und bittet um geneigten Zuſpruch. Homburg den 22. Februar 1852. W. F. Mela, wohnhaft bei Satllermeiſter K. Ettlinger am Oberthor. Zu vermiethen. 800) Das im zweiten Stocke meines Hauſes bis jetzt von Herrn Actuar Korell bewohnte Logis iſt den 1. April anderweitig zu vermiethen. Friedrich Netz, vor dem Mainzerthore. Ge ſau ch. (801) Eine ordentliche Magd; die mit Vieh umzugehen weiß und ſogleich eintreten kann, wird in Dienſt geſucht. Bei wem? ſagt die Exped. dieſes Blattes. Hofraitheverkauf. (302) Eine ſehr gelegene Hofraithe, worin ſchon 25 Jahre Specereihandlung und Wirth⸗ ſchaft mit Erfolg betrieben wurde, ſteht aus freier Hand zu verkaufen.“ Das Nähere zu erfragen bei Hrn. Kaufmann Hilbrecht in Friedberg oder bei F. Storch zu Wölfersheim. Bekanntmachung. (808) Es wird hiermit zur Kenntniß ebracht, daß das Pfund Ochſenfleiſch nicht 11¼ kt., ſon⸗ dern 11 Kreuzer koſtet. Friedberg den 23. Februar 1852. 5 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiffer Bender. — Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Kaufliebhaber werden un 1 Bete Eingett fender auf Bekannin 0 A l 1257 Oer l boten Betrugs bedig, bon Need Entfernung von Dierſelbe ſoll ſuiben. Dee in und din andurch ers. kungsfalle ar e Nodel heim S Aer: 28 J Sand: Mu Ole; 7 5 Hume: bral Sliile bed Augerbraune Augen g Naſe: pioy Mund; af Bart: bra Kinn: run Geſichtsfarl Statur: ff Beſondere 1 1270) bonne d dahiefger Oroßkarb De Nobi 260) Den mittagg Jahr ben Wohnung aid Schuh u deſſen Nag tücgenschgffſ