Main, nix für den igt worden. e, en Phönix. anzuz . Art, ſowie ge Prämien r inländi⸗ ſichern will gebuͤhren 1 hener Ge⸗ * n Phönix. ſein reich⸗ alle Arten am Markt. n eng en. Axten und lung durch Intellig 2 7. Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. enz-Vlatt uͤr die Sonnabend den 24. Januar 1852. Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: Die Completirung der Feldtruppen im Jahre 1852. Gleichzeitig mit dieſem Ausſchreiben theilen wir einem Jeden von Ihnen ein Exemplar der von dem Dirigenten der Gr. Reg.⸗Commiſſ. zu Gießen in rubricirtem Betreff erlaſſenen Bekanntmachung unter der Weiſung mit, dieſelbe alsbald in jeder Gemeinde Ihrer Bürgermeiſterei anheften zu laſſen und auf dieſe Art zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Aus dieſer Bekanntmachung iſt die Vertheilung zu entnehmen und aus den nachſtehend abgedruckten Verzeich— niſſen zu erſehen, wer marſchpflichtig iſt. Sie haben alle diejenigen, welche hiernach eine Marſchnummer gezogen haben, davon ſpeziell in Kenntniß zu ſetzen und zugleich anzuweiſen, auf an ſie gelangende Ordre zu dem Regimente oder Corps, welchem ſie zugetheilt ſind, ſich unverzüglich zu begeben. Sollte einer oder der andere durch ein begründetes Hinderniß hiervon abgehalten ſein, ſo iſt uns unter An— ſchluß des erforderlichen Zeugniſſes über den Abhaltungs— grund ſogleich berichtliche Vorlage zu machen. Friedberg den 17. Januar 1852. Ou deer. 1847. Rekrutirungsdiſtrikt Friedberg: 2— Geſchlechtsnamen. Vornamen. Wohnort. 104 Finkernagel, Joh. Georg Philipp, Altenſtadt. Finkernagel wurde mit dem Contingent pro 1848, 1849, 1850 und 1851 an das Militär abgegeben, konnte aber der an ihn ergangenen Ordre keine Folge leiſten, weil er jedesmal zu der Zeit, wo er in das Militär hätte eintreten müſſen, in Unterſuchung und gefänglicher Haft ſich befand. Finkernagel be⸗ — findet ſich dermaien auf freiem Fuß und wird daher abermals an das Mi— 1850 litär abgegeben. 5 2 Dörr, Johannes Heinrich, Altenſtadt. Wurde vom Gr. Artillerie-Corps als untauglich entlaſſen und vom Rekruti ;rungsrath pro 1851 fur tauglich erkannt. 3 17 König, Johannes, Obermörlen. Würde vom 4. Inf.⸗Reg. als temporär untauglich entlaſſen und vom Rekru— tirungsrath pro 1851 fur tauglich erkannt. 95 Weißbecker, Karl, Heldenbergen. Wurde vom 3. Inf.⸗Reg. als temporär untauglich entlaſſen und vom Rekruti— rungsrath pro 1851 für tauglich erkannt. 115 Klein, Johannes, Oberau. Klein konnte im April d. J. in das Militär nicht eintreten, weil er zu dieſer Zeit wegen Entwendung zu Frankfurt a. M. in Unterſuchung und Haft ſich befand. Klein iſt mit 4 Wochen Gefängnib beſtraft worden, welche Strafe er verbüßt hat, und daher jetzo zum Militärdienſt verwendbar iſt. Gezog. Num. 4 14 Guckelsberger, Weigand, Scheuer, Jakobi, Bechtel, Räder, Hofmann, Schieler, Strauß, Laßt ſich vertreten Schafer, Stelz, Fink, Sommer, Volter, Buch, Weitzel, Künſtler, Höckel, Fuhr, Schneider, Kern, Wolf, Morſchel, Kaufmann, Grunewald, Kalbhenn, Diehl, Weißbecker, Strauch, König, Ochs, — Peppler, 4 Seibel, Groh, Becker, Schiff, Wenzel, Modrow, Kreiling, Zimmermann, Blecher, Läßt ſich vertreten 5 Winter, Storck, Vetter, Hartm. Sohn Diegelmann, Muſch, Klein, Corvinus, Backes, Roth, Regensburg, Balle, Hofmann, Heinzmann, Geſchlechtsnamen. 1851 Vornamen. Georg Martin Leopold, Philipp, Salomon Bär, Peter Joſeph, Johannes, Konrad, Johannes, Joh. Georg Joſeph, Joſeh, Chriſtoph Heinrich, Philipp, Kaspar, Karl Daniel, Joh. Peter, Wilhelm, Friedrich Karl, Wilhelm, Heinrich Joſeph, Gerhard, Philipp Jacob, Joh. Chriſtian, Karl Philipp, Peter, Jacob, Samuel, Johannes, Peter, Johannes, Friedrich, Johannes, Jacob Joſeph, Peter, Johannes, Joh. Heinrich, Georg Philipp, Lob, Joh. Konrad, Philipp Wilhelm, Philipp, Franz, Joh. Philipp, Konrad Balth. Jacob Job. Wilhelm, Johannes, Adolph, Heinrich Wilhelm, Joh. Joſeph, Georg, Johannes, Philipp, Israel, Johannes, Georg, Karl Friedrich, Wohnort. Obererlenbach. Hochweiſel. Heldenbergen. Obererlenbach. Niederwöllſtadt. Oſtheim. Bodenrod. Obererlenbach. Niederurſel. Rendel Großkarben. Okarben. dödelheim. Obermörlen. Oberrosbach. Bönſtadt. Büdesheim. Ilbenſtadt. Heldenbergen. Kleinkarben. Stammheim. Großkarben. Niedermörlen. Rodheim. Okarben. Burggräfenrod. Oſtheim. Heldenbergen. Kaichen. Obermörlen. Vilbel. Obermörlen. Niederrosbach. Rendel. Bönſtadt. Obererlenbach. Oberau. Friedberg. Vilbel. Niedermörlen. Oberrosbach. Büdesheim. Rendel. Burggräfenrod. Rödelheim. Florſtadt. Ilbenſtadt. Altenſtadt. Oberrosbach. Bruchenbrücken. Rödelheim. Rödelheim. Rodheim. Höchſt a. d. N. — Geꝛog. 5 Num. Geſchlechtsnamen 72 Ferro, 73 Leichner, 74 Kratz, 75 Zorn, Läßt ſich vertreten. 76 Hermann, 77 Heller, 78 Weisbrod, 79 Granes, 80 Dei, 82 Vetter, Johs. Sohn, 83 Becker, 84 Weber, 85 Schmidt, 88 Kuhl, 89 Vorbach, Läßt ſich vertreten. 0 Nau, 91 Bingenheimer, 92 Mulch, 93 Koöppler, 94 Fertig, 96 Reitz, 98 Böchner, 99 Bajus, 100 Fauerbach, 101 Nau, Läßt ſich vertreten. 102 Stein, 104 Filz, 105 Sommerlad, 106 Glöckner, 107 Finkernagel, 108 Döll, 109 Volp, 110 Wißbach, Vornamen. Wohnort. Joh. Adam. Friedberg. Friedrich, Petterweil. Heinrich Anton, Oberrosbach. Konrad, Oſtheim. 0 Joh. Heinrich, Rödelheim. Jacob, Obermörlen. Heinrich Auguſt, Holzhauſen. Heinrich, Obermörlen. Kaspar, Obermörlen. Johannes, Burggräfenrod. Heinrich, Rodheim. Karl Ludwig, Altenſtadt. Joſeph, Friedberg. Joh. Peter, Bodenrod. Georg, Okarben. Joh. Joſeph, Ilbenſtadt. Konrad, Niederwöllſtadt. 5 Friedrich, 8 Friedberg. Dient freiwillig im 4. Inf.⸗Reg. 2. Baitaillon 6. Compagnie. Joh. Karl Julius, Vilbel. Philipp Konrad, Aſſenheim. Hartmann, Okarben. Jacob, Holzhauſen. Georg, Oberau. Johannes, Oberwöllſtadt. Friedrich Auguſt, Friedberg. Johannes, Oſtheim. Anton, Heldenbergen. Konrad, Okarben. Georg Kaspar, Altenſtadt. Wilhelm, Friedberg. Joh. Georg, Burggräfenrod. Georg Heinrich, Friedberg. Paulus, Münſter. Andreas, Heldenbergen. 111 Faß, Faß befand ſich zur Zeit der diesjährigen Mufterung wegen Landſtreicherei im Correctionshaus und hat ſeine einjährige Strafe am 14. Februar 1852 verbüßt. 113 Schmidt, Läßt ſich vertreten. 114 Köbel, 116 Mack, 186 Seibert, Dient freiwillig im 4. Inf.⸗Reg. 2. Bataillon 8. Compagnie. 208 Rupp, Dient freiwjllig im Gr. Artillerie⸗Cörps. 249 Bückler, Johannes, Fauerbach 1. Wilhelm, Ilbenſtadt. Jacob, Oberrosbach. Johann Martin, Friedberg. Leopold Paul, Oberwöllſtadt. Joh. Friedrich Wilhelm, Friedberg. Dient freiwillig im 4. Inf-⸗Reg. 2. Bataillon 7. Compagnie. Außer vorſtehendem Contingent können als Erſatz etwaiger Abgänge, Nachſtehende zum Militärdienſt abgegeben werden. 117 Krauß, 118 Himmelreich, 119 Kloß, 120 Stahl, 5 122 Frank, 123 Heil, Läßt ſich vertreten. 124 Brauburger, 126 Stroh, 127 Vetter, 128 Klees, Philipp, Auguſt, Wilhelm, Jacob, Joh. Wilhelm, Ulrich, Martin, Friedrich Wilhelm, Joh. Konrad, Heinrich, Aſſenheim. Obereſchbach. Vilbel. Burggräfenrod. Obererlenbach. Obermörlen. Oberwöllſtadt. Petterweil. Burggräfenrod. Friedberg. 1850 Recrutirungsdiſtrict Hungen: 36 Clöß, Wurde vom 3. Inf.⸗Reg. als un pro 1851 für tauglich erkannt. 1 Braun, Läßt ſich vertreten. 2 Zimmer, 4 Tag, 5 Fourier, 6 Heil, 8 Böcher, 9 Jung, 12 Jakobi, 13 Reuhl, 14 Iſenburger, 15 Hanack, Läßt ſich vertreten. Valentin, Johannes, Konrad, Kaspar, Johannes, Heinrich, Heinrich, Georg, Valentin, Hans Konrad, Löb, Johannes, Wilhelm, Johannes, Heinrich Ernſt, Weckesheim. tauglich entlaſſen und vom Rekrutirungsrath Kirchgöns. Niederweiſel. Traismünzenberg. Wölfersheim. Langsdorf. Inheiden. Niederweiſel. Oppershofen. Gambach. Melbach. Pohlgöns. Kirchgöns. Steinfurth. Holzheim. 26— Gezog. Num. Geſchlechtsnamen. Vornamen. Wohnort. 19 Hofmann, Johannes, Birklar. 20 Ißheim, Adam Chriſtian, Grüningen. 22 Gilbert, Adam Chriſtian, Nahe 23 Reuter, Joh. Konrad, Butzbach. Läßt ſich vertreten. f 24 Albach, Jacob, Dorfgill. 25 Weil, Joh. Georg, Gambach. 29 Hitzel, Johannes, Münzenberg. 30 Sehrt, Jacob, Niederweiſel. 32 Winter, Joh. Auguſt, Steinfurth. 33 Weiſel, Konrad, Eberſtadt. f 34 Müller, Wilhelm, Münzenberg. 35 Zahn, Joh. Ludwig, Butzbach. Dient freiwillig als Corporal im Gr. Artillerie⸗Corps. 37 Haub, Joh. Heinrich, Gambach. 38 Merz, Heinrich, Inheiden. 39 Schneider, Johannes, Steinfurth. 40 Müller, Heinrich, Hungen. 42 Häußer, Joh Georg, Hauſen. 43 Bohland, Balthaſer, Rockenberg. 45 Walter, Johannes, Steinfurth. 46 Bender, Johannes, Langsdorf. 47 Schimpf, Ambroſius, Niederweiſel. 48 Bommersheim, Joh. Philipp, Obbornhofen. 49 Wetz, Heigrich, Rockenberg. 50 Klein, Wilhelm, Wohnbach⸗ 52 Spieß, Anton, Kirchgöns. 53 Jung, Heinrich, Kirchgöns. 55 Schneider, Nicolaus, Butzbach. 58 Ulrich, Joh. Konrad, Södel. 59 Heppner, Joh. Heinrich, Steinfurth. 60 Zeiß, Wilhelm, Holzheim. 62 v. Küchler, Karl Friedrich Ludwig Butzbach. 5 Otto Guſtav Dient freiwillig als Lieutenant im Gr. Garde⸗Reg. Chevauxlegers. 63 Steriko, Chriſtoph Dietrich, Bußbach. 64 Leidich, Wilhelm, Eberſtadt. 65 Bayer, Heinrich, Rockenberg. 66 Jung, Philipp, Utphe. 68 Holler, Samuel Chriſtian, Grüningen. 69 Buttron, Heinrich, Hungen. 70 Rühl, Kaspar Wilhelm, Villingen. 71 Euler, Balthaſer, Münzenberg. 72 Jung, Wilhelm, Münzenberg. 74 Fritz, Friedrich, Obbornhofen. 76 Hadermann, Karl, Butzbach. „Läßt ſich vertreten. 5 77 Löſchhorn, Friedrich. Villingen. 79 Heyland, 35 1 Franz Hungen. oſeph, 80 Weiſel, Wilhelm, Muſchenheim. 81 Viſſel, Jacob, Griedel. Außer vorſtehendem Contingent können als Erſatz etwaiger Abgänge, Nachſtehende zum Militärdienſt abgegeben werden 82 Kaiſer, Chriſtoph, Melbach. Läßt ſich vertreten. 7 83 Müller, Auguſt,. Nonnenroth. 84 Kroner, Georg Friedrich, Rockenberg. 85 Lepper, ilhelm, Gambach. 87 Diehl, Joh. Georg, Kirchgöns. 88 Henkel, Otto, Inheiden. Gießen den 30. Dezember 1851. Der Dirigent Großh. Heſſ. Reg.⸗Commiſſion N des Regierungsbezirks Gießen Küchler. Me tkan nt mach 3 Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß nur allein die Hengſte von Heinrich Knauf zu Fiſchbach, Reg.⸗Bez. Alsfeld, Hengſt, von Farbe braun, ohne Abzeichen, Johannes Fiſcher I. zu Hutzdorf, Reg.-Bez. Alsfeld, Hengſt, von Farbe kaſtanienbraun mit Blümchen und beide Hin⸗ terfüße bis an die Feſſel weiß, des Georg Schorck zu Löhrbach, Reg.⸗Bez. Heppenheim, Hengſt, von Farbe Rothſchimmel, und ö .... 13 . der! Das ben, 0 aber de rie 10 Id hart arte Kl hicht Flle, yverſchllben, 0 aber in der, Dafur ſpri heit ich ver ter Kopf dabei 5 f dich, Ale 1 Vor Hanhuch, Tall ein Kaufm thätiger M erworben! jähzorniger, wollte, von denn oft ei fteunden— das Alles Jaſſer läu dau fein M doch zu bab läuft Uniti um ein ut w ſchlecht qu bekannte Sie hatte ſtille zu Seele, w lernten, e Gläck, we Stein von Damit ſoll das ſei fe lein zu: Um — 27 a Adam Marquard zu Winkel, Reg.-Bez. Heppenheim, Hengſt, von Farbe Rothſchimmel, als zur Zucht tauglich erkannt worden ſind. Zugleich wird verordnet, daß außer den tauglich er⸗ kannten Hengſten, keine weiteren von Privatperſonen zum Bedecken von Stuten bei Meidung einer den Contrave— nienten treffenden Strafe von 3 fl. bis 5 fl. verwendet wer— den dürfen. Die Gr. Bürgermeiſter, Gendarmen und ſonſtige Po— lizeiofftzianten, haben auf den Vollzug dieſer Bekanntmachung du achten und jede Zuwiderhandlung zur Anzeige zu bringen. Friedberg den 17. Januar 1852. Großh. Heſſ. Regierungs-Commiſſion des Regterungsbezirks Friedberg Dhnhseie r. Zwei harte Steine mahlen ſelten reine. 5 Eine Geſchichte von W. O. v. Horn. Das Sprüchwort, welches ich hier oben hingeſchrie— ben, hat zur Grundlage die Erfahrung jedes Müllers; aber der tiefere Sinn deſſelben iſt auch nicht ohne eine reiche Bewährung durch die Erfahrung. Harte Stiene und harte Köpfe haben viele Aehnlichkeit. Denn ſo zwei harte Köpfe, eigenſinnige, hitzblitzige Köpfe mahlen auch nicht reine, thun nicht gut zuſammen. Nur darin ſind ſie verſchieden, daß harte Steine hart bleiben, harte Köpfe aber in der bitteren Schule des Lebens wohl weich werden. Dafur ſpricht auch die nachfolgende Geſchichte, deren Wahr⸗ heit ich verbürgen kann. Möge hin und wieder ein har— ter Kopf, der die Spinnſtube in die Hand kriegt, ſich dabei am Ohrläppchen faſſen und denken: der Schuß trifft dich, Alterchen! Vor den Thoren der großen und reichen Seeſtadt Hamburg liegt die Stadt Altona(iſt entſtanden aus dem inzenberg Plattdeutſchen: All to nah— All zu nahe). Dort wohnte ünzenberg. ein Kaufmann mit Namen Walther, ein rechtſchaffener, deerdoſen. thätiger Mann, der ſich ein ſchönes Vermögen im Handel addach. erworben hatte; aber er war ſo ein harter Stein, ein illingen. jähzorniger, eigenſinniger Menſch, der alle Tage recht haben ungen. wollte, vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. Da gab's schehen denn oft ein hartes Aneinanderſtoßen mit ſeinen Handels⸗ bebel. freunden— aber ſeine ſtrenge Rechtſchaffenheit ließ ſie das Alles überſehen. Im Hauſe duckte ſich Alles, und 8 etwaiger ſagte der Vater: Zwei mal zwei iſt fünf, oder: Das den werden Waſſer läuft den Berg hinauf, ſo ſchwieg ſeine ſanfte elbach. Frau fein ſtille. Er kam dann ſelber am Ende drauf, onntntoth. daß doch zwei mal zwei vier iſt und das Waſſer den Berg ocenderg. hinab läuft; allein dann ſchwieg er ſtille und geſtand ſein amdach. Anrecht um alle Welt nicht ein. Waͤre ſeine Frau nicht * 4 ein recht weicher Stein geweſen, ſo wäre das Mehl auch ä ſchlecht geworden, und das aus dem alten Teſtamente Eonmiſſon bekannte„Haderwaſſer“ hätte tüchtig im Hauſe gebrauſt. ichen Sie hatte aber die Kunſt gelernt, das Maul zu halten und ſtille zu thun, was ſie für recht hielt. Bei meiner Seele, wenn das die Frauen und Mädchen bei Zeiten lernten, es ſtünde beſſer um ſie und um ihr häusliches Glück, wenn ihnen etwa der liebe Gott einen harten 9 Stein von einem Manne beſchert hat oder noch beſchert. 2 Damit ſoll aber der harte Stein kein Lob geſagt kriegen; gebracht, das ſei ferne! Vielmehr rufe ich denen das Sprüch⸗ lein zu: f Brich den harten Kopf bei Zeiten, Willſt Frieden du mit andern Leuten; Und lernſt du das bei guter Zeit— Iſt im Hauſe und Herzen Zufriedenheit! Um wieder auf meinen Kaufmann zu kommen, ſo hatte er eine recht hübſche Zahl Kinder, und juſt zwei feld, Hengſt, feld, Heng, d beide Hin⸗ Herpenheim, mehr, als ein Haus voll, nämlich ſieben. In ſeinem Hauſe herrſchte er, wie ein Selbſtherrſcher aller Reußen. Da hieß es: Hanneschen, duck' dich! Seine engelsmilde Frau räumte möglichſt Alles aus dem Wege, was ſeinen Jaͤhzorn reizen konnte, was ihn in böſe Laune hätte bringen können. Immer ging das nun nicht. Dann aber brauſte Blitz, Sturm und Donner daher, daß es Allen angſt und bange wurde. Unter den Kindern war der älteſte Sohn, Leonhard, ein Erbe des väterlichen, harten Kopfes. Bei großer Gutmüthigkeit, die er von der Mutter geerbt, war er ein Hitzkopf wie ſein Vater, und ſein Ei⸗ genſinn gab auch Hoffnung, mit der Zeit väterlich zu werden. Da konnte es denn gar nicht fehlen, daß es manche harte Nuß zu krachen gab. Leonhard hatte das Alter erreicht, wo er wohl ſchon prüfen konnte und unterſcheiden, daß der Vater oft zuviel that und Unrecht hatte, wo er behauptete, Recht zu haben. Statt aber, wie es dem Sohne ziemte, ſtille zu ſchweigen, ſprach er dem Vater entgegen und dies artete zuletzt in offenbaren Trotz und Widerbellen aus. Natürlich wurde der Vater nur wilder und zorniger und die Geſchichte endete damit, daß er Leonhard prügelte. Hierdurch wurde dieſer nur unartiger und ſtarrköpfiger. Ach, wie litt da die arme Mutter! Alles bot ſie auf, den Sohn zu einem pflichtmäßigen Thun zu bringen; aber es war einmal zu weit zwiſchen Vater und Sohn gekommen, als daß es hätte anders werden können, vielmehr ſtieg die Zwiſtigkeit und Unverträglichkeit zwiſchen Beiden von Tag zu Tage. Nun kam es auch, daß ſich Leonhard einer Geſellſchaft anſchloß, die dem Vater mißfiel. Nun war's denn auf's Höchſte ge⸗ kommen. Eines Tages, an dem Walther gehört, daß ſein Sohn wieder bei den wüſten und rohen Geſellen geweſen, brach ſein Zorn ſo furchtbar los, daß er Leonhard zum Hauſe hinaus warf und ihm unter ſchrecklichen Drohungen verbot, jemals ſeine Schwelle wieder zu betreten. Leonhard eilte fort, weil die Augen der Nachbarn auf ihm mißbilligend weilten; die Mutter ſank ohnmächtig nieder, die Kinder jammerten und der Vater tobte und polterte im Hauſe herum, wie ein Toller und Wahnſinniger. Leonhard wußte eigentlich nicht, wohin er lief; aber es war der Weg nach Hamburg, wo man ihn nicht kannte. Er ſuchte vorerſt ein Plätzchen, wo er nur im Stande geweſen wäre, ruhiger über ſeine Lage nachzudenken, und fand es endlich am Hafen, wo Schiffsbauholz aufgethürmt lag. Dort ſetzte er ſich ſo, daß ihn, wie er meinte, Niemand ſehen könne. Da brach denn das, was ſeine Seele jetzt ſo ſtürmiſch bewegte, in lauten Worten hervor, die Ungerechtigkeit ſeines Vaters gegen ihn. Daß er ſelber gefehlt, das erkannte er nicht. Es iſt ja leichter, den Splitter in des Andern Auge, als den Balken im eigenen Auge zu ſehen! Er ſah wohl ſeine Lage ein, allein der unbändige Trotz ſeiner Seele ließ es nicht zu, gleich dem verlorenen Sohne zurückzukehren zu dem Vater und zu ſagen: Vater, ich habe geſündigt im Himmel und vor dir. Bis ſolch' eine Geſinnung Raum in ſeiner Seele fand, mußte erſt noch der harte Stein mürbe werden. Jetzt war er noch zu hart! Allerdings war ſeine Lage nicht die lieblichſte. Er hatte ja nichts weiter von Kleidungsſtücken und Wäſche, als was er auf dem Leibe trug; kein Geld, als das Wenige, das er zufällig in ſeinem Säckel hatte. Und nun ſollte er in die Welt gehen und ſich durchſchlagen? Als er ſo da ſaß und laut in ſeinem Eifer über das Alles mit ſich ſelber redete, trat hinter dem Schiffsbauholz ein alter Mann hervor. Es war ein Schiffszimmermann, der an dem Holze geſtanden hatte, um ſich eins zu ſeinem Gebrauche davon auszu⸗ ſuchen. Der alte, brave Mann kannte zwar Leonhard — Walther nicht, and er eben ſoviel und völlig genug,! 185 Menſchen und daheim ſtand. wie es um 0 jungen trat, wie geſagt, wort: Vorgethan und nachbedacht, groß Leid gebracht. aber aus ſeinem lauten Selbſtgeſpräche plötzlich hervor und ſagte das Sprüch⸗ 28 um zu wiſſen, Er hat Manchen in Bekanntmachungen von Be⸗ hörden. N Mνν Edietalladung. (2028) Nachdem über das Vermögen des Beigeordneten Heinrich Walther von Utphe und über das Vermögen des David Albert und ſei⸗ ner zweiten Ehefrau Juliana, gebornen Winn, von Röthges Concurs erkannt worden, werden die Gläubiger des Erſteren auf Montag den 25 und die der Letzteren auf Donnerſtag den 5. Februar künftigen Jahrs, Morgens 9 Uhr, unter der Aufforderung vorgeladen, ihre An⸗ ſprüche und Vorzugsrechte in dieſen Liquidations⸗ terminen bei Meidung ſtillſchweigenden Aus⸗ ſchluſſes von der Maſſe geltend zu machen. Zugleich ſoll die Güte verſucht, in deren Ent⸗ ſtehung aber nach den Beſchlüſſen der Mehrheit der erſchienenen oder durch Bevollmächtigte ver⸗ tretenen Gläubiger Verfügung wegen Verfilbe⸗ rung der Maſſe getroffen, ein Curator beſtellt und ein Gläubigerausſchuß erwählt werden. Hungen den 20 November 1852. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Langsdorf. Garten ⸗Verſteigerung. (61) Mittwoch den 28. Januar d. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ hauſe die Hälfte des unten beſchriebenen Philipp Schmidt'ſchen Gartens, nämlich von Pag. 133. No. 7. 78,6 Klafter— 40 Ruthen Garten in der 4. Gewann bei der Langgaſſe an Joh. Steinhäußer, gibt in die Stadtkirche 11½ kr., die Hälfte mit 39,3 Klafter— 20 Ruthen, nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 15. Januar 1852. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der 0 Heſſ. Bürgermeiſter e nde x. b Mobilien⸗Verſteigerung. (62) Montag den 26. Januar d. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr anfangend, werden in hieſigem Rathhausſaale auf freiwilligen Antrag der Herrn Gebrüder Simon zu den drei Schwertern da⸗ hier verſchiedene, zum Nachlaſſe ihres ſeel. Herrn Vaters gehörigen Gegenſtände, als: eine ſehr gute Doppelflinte, verſchiedene gut erhaltene Jagdrequiſiten, eine feine DFlöte mit 3 Mittelſtücken, 1 Perſpectiv, eine Sammlung ſehr guter Meerſchaum⸗, Oel⸗ und Porcellanpfeifen, theils mit Silber beſchlagen, verſchiedene Stöcke, Brillen, Tabaksdoſen, eine Fiſchbeinpeitſche, eine Windbüchſe, ein kupferner Deſtillir-Apparat „und ſonſtige Gegenſtände, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Gleichzeitig werden in dem obigen Verſtei⸗ gerungstermin noch verſchiedene andere Gegen⸗ ſtände, als: Tiſche, Stühle, Bettſtellen, Schränke 1 Schreibpult und dergleichen mitverſteigert, wozu Steigliebhaber hiermit eingeladen werden. Friedberg den 15. Januar 1852. In Auftrag Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Verſteigerung eines Lindenbaums. (63) Mittwoch den 28. Januar d. J., Vor⸗ mittags um 11 Uhr, im Auguſtiner Schulgarten dahier ein daſelbſt gefällter ſehr ſchöner Lindenſtamm von 24 Fuß Länge und i beſonders zu Werkholz eignet, öffenltich meiſt⸗ bietend verſteigert. Friedberg den 15. Januar 1852. Bekanntmachung. (87) Samſtag den 31. d. M., Vormittags Das Wort fuhr, wie ein Donnerſchlag, auf Leon⸗ be hard's Haupt, daß er ordentlich zuſammenknickte, aber ſeine 0000 45 Aufregung war noch zu groß, als daß ein ſolches gutes m! 5e Wort in ſeiner Seele den guten Ort hätte finden können fe, 115 und ſollen. 11110 (Fortſetzung folgt.) 420 Sie f 5% 80 wird an Ort und Stelle] zu 25 fl. 20 ke., öffentlich an den Wenigſtfor⸗ 20˙ 7 1 dernden in Akkord gegeben. Die 17 Friedberg den 21. Januar 1852. 3 wan d 0 16 Zoll Durchmeſſer, welcher ſich⸗ Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 16 yl! Bender. N Garten-Verſteigerung. 8 5 b(105) Dienſtag den 3. Februar l. J., Vor⸗ Oer Groß, das, Burzermeiſer! mittags 10% Uhr, wird in hieſttem Rekaaſ⸗ bol 1 auf freiwilligen Antrag des hürſigen Bürgers 1(100 Da Franz Heck von deſſen 533½ Ruthen haltenden uo, 50 Garten, zwiſchen dem Naubeimerweg und der 11 kf au Ockſtädter Grenze, 1 Morgen oder 160 Ruthen, Fin demſelben um 10 Uhr, ſoll die Lieferung von 244 Stecken Buchenſcheitholz für die Garniſon dahier, in dem Büreau des Bataillonsverwaltungsraths auf dem Soumiſſionsweg an den Wenigſtverlangen⸗ den in Accord gegeben werden. Dieß den In⸗ tereſſenten mit dem Anfügen zur Nachricht, daß die Neferungsbedingungen von heute an in oben gedachtem Bureau eingeſehen werden können. Friedberg den 17. Januar 1852. In Auftrag: Ramſpeck, Overquartiermeiſter. Main ⸗Weſer⸗Eiſen bahn (S8! Dienſtag den 27. d. M., Vormittags 9 Uhr ſoll auf dem hieſigen Bahnhofe die An⸗ fertigung einer Einfriedigung der Station Groß⸗ karben, öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden: 1) Schreinerarbeit, auf dem Bauplatz im Roſenthal dahier von vorhandenem Holze zu fertigen, der Arbeitslohn iſt veran⸗ ſchlagt zu 115 fl. 43 kr. 2) Schloſſerarbeit, veranſchlagt zu 45— Plan, Voranſchlag und Akkordsbedingungen können täglich auf dem Büreau des Unterzeich⸗ neten eingeſehen werden. Friedberg den 17. Januar 1852. Der Großh. Heſſ. Sections⸗ Ingenieur der Section Vilbel Hochgeſand. Holz ⸗Verſteigerung. (90) Montag den 26. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen im hieſigen Auenwald 82 Bauholz⸗ ſtämme öffentlich meiſtbeitend verſteigert werden. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine wird Credit bis den 1. September 1852 geſtattet. Aſſenhe im den 19. Januar 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Schmidt. Arbeits⸗Verſteigerung. (92) Die Einfriedigung des hieſigen israel. Friedhofs, veranſchlagt: a) Zimmerarbeit 93 fl. 58 kr. b) Schloſſerarbeit 16/ 30„ ſoll im Soumiſſionswege vergeben werden. Da⸗ rauf Reflectirende wollen ihre Soumiſſion, ver⸗ ſchloſſen, bis ſpäteſtens Mittwoch den 28. l. M. an den unterzeichneten Vorſtand einreichen. Vor⸗ anſchlag und Bedingungen ſind bei demſelben einzuſehen. Butzbach den 18. Januar 1852. Der Vorſtand: Mayer Mapper. In Nr. 6 d. Blts. waren die beiden letzten Zeilen durch ein Verſehen verſtellt. Die Exdedition. Verſteigerung von Handarbeiten. (10) Mittwoch den 28. d. M., Nachmit⸗ tags um 2 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe das Reinigen und Auswerfen des Hauptgrabens im Ried, in der Burggemarkung, vervoranſchlagt öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 21. Januar 1852. 0 ſollen die dimerkleneh In Auftrag: 5 29. d. N. Der Großh. Heſſ. Bürgermeifßser 10 Saftige . Bender. Jud Here Garten⸗Verpachtung. 6 fab, dest! (406) Dienſtag den 3. Februar l. J., Vor. dun mit 14 mittags 11% Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe 0 daß die 3 der ſtädtiſche Grabgarten, an der Uſa gelegen, Daun ſog. Stadtſchreibereigarten, welcher ſeither pacht⸗ weiſe von der Gr. Eiſenbahnbaubehörde benutzt 5 wurde, öffentlich meiſtbietend anderweit auf 6 Sek Jahre verpachtet. bl Holspet Friedberg den 21. Januar 1852. 5 pald Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter„ rosbac Bender. a1 Verpachtung den in dem von Wohnungen und Güterſtücken. den vorher, (107) Dienſtag den 3. Februar, Nachmittags z die Mu um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe nach! 1 Geck benannte, dem vereinigten Armenfonds dahier gebörende Gebäude und Güterſtucke anderweit 30%. auf drei Jahre verpachtet und zwar in dem 10%„ Hospitalhof in der Uſavorſtadt: ö 50 Bucher eee 105 Sete 5 Scheuern, 525 Nudel 1, N 5 5 Sit 1 Brennhaus ohne Geräthſchaften, Jun deem p) der an dieſe Gebäude anſtoßende Haus⸗ 125 Ape garten in 4 Abtheilungen, Nidamörlen c) von dem Hospitalgarten an der Uſa 1 buſiihenz de Morgen 9 Ruthen, der Theil an Joh. wah Ef Walz II., welcher ſeither von der Gr. unrl Eiſenbahnverwaltung benutzt wurde, fate 10 11 wozu Pachtliebhaber hiermit eingeladen werden. 1 1 5 0 Friedberg den 22. Januar 1852. 1 ertos In Auftrag: 1 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter e der 1 Güter ⸗Verſteigerung 4 Hol (108) Dienſtag den 3. Februar l. J., Vor⸗(1125 mittags 10 Uhr, werden in hiefigem Rathhauſe um 10 ln auf freiwilligen Antrag des Herrn Bauaufſeher Diffrikt„ Ludwig Braun nachverzeichnete Güterſtücke, als: bol, welg Gemarkung Stadt Friedberg: Chauſſee, Pag. No. ſtehen, an 232 21 8½ Ruthen Garten in der Stadt gert werden in der Ackergaſſe, theilt mit Florſtad Andreas Wohlfahrt, Der 126 25 36 Ruthen Garten in der Langgaſſe an Georg Hartmann, Säckler,. Gemarkung Ockſtadt: e 187 22 u. 23 40 Ruthen Garten im Ried in Nat a der 16. Gewann, iſt mit 12* 7 Aepfelbäumen bepflanzt, 70 U öffentlich meiftbietend unter vortheilhaften Be⸗ fl En dingungen verſteigert. 1 een kin Friedberg den 21. Januar 1852. In Auftrag Eine Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter(69) im Ben d e n Vermnethen. driedbe, . J, Vor. n Kaßzauſe 4% gelegen, eicher pacht⸗ orde benutzt weit auf 6 52. urgermeiftr r. rn. lachmittags dauſe nach. ds dahier anderweit ar in den ften, nde Haus⸗ der Uſa 1 eil an Joh. n der Gr. durde, den werden. 52. irgermeiſter . n L 3, Vor⸗ n Rathhauſe Bzunifſther erſtüͤck, als: berg: ter Stadt teilt mit tt, tr Langgaſſe nn, Säckler, im Nitd in ist mit 12 pflanzt, baften Bi⸗ haften Dr 52. J 0 ürgermtifftr ——— Holzverſteigerung. (109) Montag den 2. Februar d. J., Nach⸗ mittags 1 Uhr, ſoll das der Pfarrei Oppers- hofen, in der Rockenberger und Oppershofer Mark zugefallene Loosholz an den Meiſtbiete⸗ ten öffentlich verſteigert werden: 22½¼;, Stecken Buchen⸗Scheitholz ir Klaſſe, 4„„ Prügelholz„„ 203 Wellen„ Reisholz. 8 Die Zuſammenkunkt iſt beim Forſthaus, wozu man die Steigliebhaber höflichſt einladet. Oppershofen am 20. Januar 1852. Für den Kirchenvorſtand Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Wolf. Holz⸗Verſteigerung. (110) Da die in dem Jntelligenzblatt In- ſerat No. 50 angezeigte Holzverſteigerung in dem bieſigen Auwald wegen zu hohem Waſſerſtand in demſelben nicht abgehalten werden konnte, ſo ſollen die in dem genannten Intelligenzblatt bemerkten Holzquantitäten Donnerſtag den 29. d. M., des Vormittags um 9 Uhr, zur Verſteigerung gebracht werden. Die Herren Bürgermeiſter werden höflichſt er⸗ ſucht, dieſe Holzverſteigerung in Ihren Gemein— den mit dem Anfügen bekannt machen zu laſſen, daß die Zuſammenkunft in dem Auwald iſt. Dauernheim am 20. Jaunar 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Weite. Bekanntmachung, betr.: Holzverſteigerung in dem Gr. Domanial— wald, Diſtriet Burgwald, Reviers Ober— rosbach, Forſts Friedberg. (111) Freitag den 30 Januar d. J. wer⸗ den in dem oben genannten Walddiſtricte, unter den vorher bekannt zu machenden Bedingungen, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert: 1 Stecken Nadel⸗Scheitholz, 1„ Birken⸗Prügelholz, 30%„ Nadel⸗„ 16½%„ Birken⸗ und Nadel ⸗Stockholz, 50 Buchen⸗Wellen, 6982 Birken⸗ und Eichen⸗Wellen, 4525 Nadel- und Aspen-⸗Reiſerholzwellen, 25 Stück Nadel⸗Vohnengerten. Von dieſem Holz ſtehen 57 Birkenwellen und 125 Aspen⸗Reiſerholzwellen im Frauenwald bei Niedermörlen und werden im Burgwalde mit- verſteigert; daher Kaufliebhaber, welche davon vorher Einſicht nehmen wollen, ſich an Forſt⸗ ſchutzgehülfen Schlitz zu Niedermörlen zu wen⸗ den haben. Oberrosbach den 19. Januar 1852. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bin gmann. Holz⸗Berſteigerung. (112) Mittwoch den 28. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſollen in dem Stammheimer Walde, Diſtrikt„Kuhmark“, 34 Stecken Buchen Scheit: holz, welche an der nach Altenſtadt führenden Ehauſſee, dem Oppelshäuſer Hof gegenüber, ſtehen, an Ort und Stelle meiſtbietend verſtei⸗ gert werden. Florſtadt den 20. Januar 1852. Der Freiherrl. v. Löw'ſche Rentmeiſter Mü Ile r. N Privat ⸗ Bekanntmachungen. Zu vermiethen. (71) Ein ſehr freundlich möblirtes Zimmer für einen einzelnen Herrn iſt zu vermiethen bei Peter Decher. Eine freundliche Wohnung, (69) im Dachſtocke meines Hauſes, iſt zu vermiethen. Friedberg. Ruths. 29 175 Gulden (98) Vormundſchaftsgelder liegen auf gericht liche Hypothek zum Ausleihen bei mir bereit. Vilbel den 12. Januar 1852. Sebaſtian Preſcher. Empfehlung. (67) Unterzeichneter empfiehlt ſein reichhalti— ges Lager in Pfeifen, Stöcken, Tabak und Ci⸗ garren. Außerdem hält er ſich zu geneigten Aufträgen auf Gravirarbeiten aller Art, die auf's Sorgfältigſte und Prompteſte ausgeführt werden, beſtens empfohlen. Friedberg im Januar 1852. Jacob Starck, Drechslermeiſter und Graveur, gegenüber dem Hötel Trapp. Gutta-Percha-Firniss. (11) Mit dieſem neuen praktiſchen Mittel, das Beſte für Conſervirung des Leders, kann man billig alles Schubwerk vollkommen waſſer— dicht machen, und ſomit allem Unwohlſein und vielfachen Krankheiten, welche in Folge naſſer und erkalteter Fuße entſtehen, ſicher vorbeugen. Denſelben empfiehlt in Töpfen mit Gebrauchs⸗ Anweiſung à 18 kr. Friedberg. P. F. Schmittner. u germ ehe n. (113) Ein Logis iſt zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden bei Heinrich Mühling. Stele f öſch. (114) Ein Frauenzimmer von geſetztem Al- ter, welches eine Reihe von Jahren als Haus— hälterin konditionirte, wünſcht ſeine jetzige Stelle mit einer anderen zu vertauſchen. Das Nahere hierüber bei der Expedition dieſes Blattes. Zu der ag 6115) Ein vollſtändiges Schmiedwerkzeug hat zu verkaufen Rodheim. Chr. Schäfer Il. dermit ben. (116) Der mitelere Stock meines Hauſes mit vier aneinander grenzenden beizbaren Zimmern iſt zu vermiethen und kann den 1. Marz d. J. bezogen werden kann. Friedberg. Peter Decher. Lagerbier. (117) Vorzügliches Frankfurter Lagerbier ver zapft den Schoppen zu 2½ kr. Friedberg. Peter Decher, in der Uſergaſſe. Ein Logis, (118) welches gleich bezogen werden kann, hat zu vermiethen b. Schutt. iger kau fen. (119) 5 Fuder Korn⸗Stroh, 3½* Weizen 15 4„ Hafer„ 3½%„ Gerſten„ 4½„ Kleeheu und 20 Malter Kartoffeln, hat zu verkaufen Wohnbach. Joh. Philippi. Kapitalien (120) in verſchiedenen Größen hat in Auftrag zu verleihen Friedberg. Maper Schwarz. 1100 Gulden e lten, 17 7 Ausleihen ins Landgericht riedberg. aheres zu erfahren bei der Expe⸗ dition dieſes Blattes.— 17 Bekanntmachung. (122) Die äußerſt geringe Betheiligung da⸗ ran hat gezeigt, daß das Bedürfniß einer Sup⸗ penanſtalt nicht vorliegt und ſieht man ſich deß⸗ halb veranlaßt, dieſelbe mit Ende dieſes Mona⸗ tes eingehen zu laſſen. Friedberg am 20. Januar 1852. Gefunden. (123) Zwei goldene Ohrringe in einem Schächtelchen wurden auf dem Seeergraben ge⸗ funden und kann ſie der Eigenthümer gegen Erſtattung der Inſeratgebühren wieder erhal⸗ ten von Friedberg. Ferd. Frick. 8 Geſchaͤfts-Empfehlung. (124) Einem hieſigen und auswärtigen Pu⸗ blikum beehre ich mich hierdurch ergebenſt an⸗ zuzeigen, daß ich mich vor einiger Zeit dahier als Uhrmacher etablirt habe. Neben der ſteten Unterhaltung meines ſchon bekannten Lagers von Tafel- und Wanduhren werde ich nun auch für die Folge eine ſchöne und geſchmackvolle Aus- wahl von Taſchenuhren bereit halten, auch über⸗ nehme ich Reparaturen in jeder vorkommenden Weiſe an Uhren und ſehe einem geneigten Zu— ſpruch entgegen. Friedberg im Januar 1852. A. Jöckle, Uhrmacher, wohnhaft bei Hrn. Philippi im ſteinernen Hauſe. Dankſagung. (125) Allen denjenigen, welche an dem am 19. d. M. mich betroffenem Brandunglücke thä— tigen Antbeil genommen, beſonders allen hieſi⸗ gen Einwohnern, welche durch ausgezeichnete Hülfe⸗Leiſtung ihre menſchenfreundliche Geſin⸗ nung an den Tag legten, ſage ich hiermit mei⸗ nen innigſten verbindlichſten Dank. Bönſtadt. J. Löwenthal. Mittheilung. 126) Durch die verfrühte„Veröffentlichung des Pachters Hill dahier in No. 62 d. Blts. vom Jahr 1851 und meine Erwiederung darauf in No. 63 ſehe ich mich veranlaßt, die heute erhaltene Entſcheidung des Gr. Heſſ. Hofgerichts der Provinz Oberheſſen, ebenfalls zur öffent- lichen Kenntniß zu bringen. Dieſe höbere, richterliche Behörde hat nämlich auf erhobene Appellation nach Prüfung der Acten und erſtatteten ſchriftlichen Vortrag unterm 9. Januar 1852, ad No. H. G. 6148 zu Recht erkannt: daß das von G. Landgericht Fried berg in competenter Weiſe erlaſſene Erkenntniß vom 14 Juli 1851 als nichtig wieder aufzuheben und die Un⸗ terſuchung vor weiterer Entſcheidung noch zu vervollſtändigen ſei. V RN Aſſenheim den 21, Januar 1852. Augſt, Regiſtrator. Masken⸗Garderobe. (102) Unterzeichneter empfiehlt zu den bevorſtehenden Maskenbällen ſein reich⸗ haltiges Lager in Herren- und Damen⸗Anzügen, ſowie alle Arten Masken c. zu überaus billigen Preiſen. Friedberg den 18. Januar 1852. Conrad Diehl am Markt., 1 ä 2 0 Kirchliche Anzeigen. 1 0 Maskenball N bei Gerlach.. 3. Sonntag n. Epiph. den 25. Januar. 1 Die Großh. Heſſiſche Regierungs⸗Commiſſion wfarrantswoche: br. Deng Bau. (18) hat auf gehorſames Anſuchen dem Unterzeichneten die Genehmigung er Gottesdienſt in der Stadtkirche: theilt, auch in dieſem Winter einen Maskenball in ſeinem Lokale zu veranſtalten. Vormittags: Hr. Candidat Kißner. 1 Derſelbe findet unter der im vorigen Jahre ſo glänzend bewährten Leitung des.(Abendmahl.) bereits hier angekommenen Tanzmeiſters, Herrn Moſeler ſtatt am Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Seel: ö Sonntag den I. Februar d. J. are 5 15 e ö 2 2 1 2 9 21 68: Or. 0 0. 0 aus dem, der Subſcriptionsliſte beigelegten Programme das Nähere zu Nachmittags 25 5 0 Müntt⸗ E 5 2 Zu zahlreicher Theilnahme ladet höflichſt ein i Frankfurter 8 5 0 Friedberg im Januar 1852. Guſtav Gerlach. e Thul von 22, Jun. 1852. N. B. Zugleich werden Diejenigen, welche ſich bei irgend einer Geſellſchaft be⸗—Piſtolen. fl. 9 39-40 115 f ld welcher[ Friedrichsd'or theiligen wollen, erſucht, ſich bei Herrn Moſeler zu melden, welcher Soallandiſche 10 fl. Stück 95051 77 8 unentgeltlichen Unterricht ertheilen wird. Rand- Dlicate 5 37.38 5 0 e 9 9. * ngliſche Souverains.. 11 53— 1— 3 iſche Thaler. 145%% l Maskenball im Hole! Trupp. bee e, Ae.. Preußiſche Caſſenſcheine 145%--% b„In (127) Vielſeitigen Anfragen zu begegnen, beehre ich mich anzuzeigen, daß der 4 be de dießjährige Maskenball nch e 0 b, J Sonntag den 8. Februar 21. Jan. 9. Fan- 8. Jan. Serbe ſtattfindet. 6 i benen nl, attung. Fried⸗ Main Gerns-⸗ L. C. Trapp Vachfolger. berg 3 heim l kx, fü e er Waizen pr. Malter 11 4011 401110 Masken ⸗G arderobe, 1 7 77 9 501 9 4 8 40 4. 1167 7. 7 3 ö 1 (128) ſo eben angekommen von Frankfurt a. M. in reicher Auswahl und billigen 1 1 9 55 2 1 5 . Preiſen bei Auguſt Seibert, Herrenkleidermacher, 6! u 6 wohnhaft neben dem Landgerichtsgebäude. Polizei- Taxe df— e 5 l für die Städte Friedberg und Butzbach als Mile 4 0 25 1 lirt. 1 ⸗ 1 vom 24. bis zum 30. Januar. aaſen 3* Fried 1(129) Die Unterzeichneten beſitzen eine große Auswahl der ſchönſten Mainzer Fried⸗ Butz⸗ 1 Theater⸗Coſtüme, die ſie zu bevorſtehenden Maskenbällen zu billigſten] Brod-Preiſe. berg.] bach f ö Preißen abgeben. 8 kr. pf. kr. pf . Friedberg im Januar 1852.. 8 a 8 0 Carl Huppuch und Fr. Schleuning. 1.Leib⸗Roggenbrod 32132 Bu. 94 40 2 77 7,. N 0 5 7 44„ 7 14— 14— . ö 1 1* E 4 Lth. Lth 1. e, F Nafur⸗ und Kunſt⸗Anzeigt.— Gemischte(Tafel-) Brod 16%½ 17 Gut n. „—(130) Ich mache hiermit einem geehrten Publikum von Fleiſch-Preiſe. e 0 1 5 8 Friedberg und der Umgegend die ergebene Anzeige, daß 5 sch 1 pf. pf. Lacke 1 49 ich mein Kabinet dahier in der Burg von Morgens 10 bis 1 ae 2 11 1 111— 51 I 25 Abend 8 Uhr zur Schau aufgeſtellt habe, beſtehend aus 3„ Rite Mee e% e N d 5 3 ö 1 5„Rindfleiſch, gemäſtetes 7 2 6 2 wart, wie N Abtheilungen. Die erſte Abtheilung enthält ein ausgezeich-, Kalbfleiſch 6— 6— 1 netes Panorama, die Schlachten und Revolutionen„„„ gemäſtetes e aer bo neuerer Zeit enthaltend; die zweite Abtheilung beſteht aus„ Schweinenfleiſch iN 1009* 0 einem großartigen Wachsfiguren⸗Kabinet, mehrere Sab e 7 ehe Ihr 1, .. 8 b„ aaffleiſch 5—— mit des Ve 4 hohe Perſonen darſtellend, ſowie auch das heil. Abendmahl„ Wurſt v. blos Schweinen 12— 12— d 1 und die Anbetung unſers Heilandes durch die drei Weiſen„Bratwurſt 160/— 0 ſcleche 1 aus dem Morgenlande; ſämmtliche Figuren ſind in Lebens-“ Schwartenmagen 161— 14 Mit d 1 größe und Bewegung dargeſtellt. Zum Schluſſe ſieht man S Speck 20— 20—. da h. 0 eine Sammlung ſehr ſeltener lebender Thiere,„. Dorrfleiſch 11— 14 5 aun eine * worunter ſich beſonders ein großer Ungariſcher Rohr-Wolf und zwei Kängeruh„ Schweinenſchmalz, 2 zwa, wie r 0 aus Ausſtralien auszeichnen.— Da ich feſt überzeugt bin, daß Jedermann den ausgelaſſen 20— 20— im Unter N Schauplatz mit der größten Zufriedenheit verlaſſen wird, ſo bitte ich um recht 0„unausgelaſſen 18 1 mümmt ihn zahlreichen Zuſpruch. f ö 6 Se 1 zu Spiegele Der Eintrittspreis iſt 12 kr. Kinder und Dienſtboten 6 kr. Die Großherzoglich Heſſiſchen 9 8 1 0 5 5 rgermeiſter U ö ego. Sende K men e ö Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. PPP ³˙·¹ A mꝛ Eꝶ¾⅛k..