ag: Fel. Bürgernetz Dey, germeſſet 3 hek! daß ich a ich ene len ind von den uden und bien , wird jeder Zi A haben, welter Weis. ä Freibſecretär welcher 11 der in Jahr 1848 1 mufik ſtatt. nah und fern, Anzeigen. don O. Wigand in bei C. Bindernagel Momente ätetik bere Lebensaltt. ſicht auf de 1 Werke be⸗ agebfragen Zutelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Kriedberg, Vilbel und Nidda im Beſonderen. M88. Sonnabend den 23. Oktober 1852. Amtlicher Theil. a Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Staatsaſſecuranz⸗Anſtalt für die Stellvertretung im Militärdienſt. ö Mit Bezug auf die in No. 28 des Regierungsblatts von 1851 enthaltenen Statuten der Staatsaſſecuranz⸗Anſtalt fuͤr die Stellvertretung im Militärdienſt und die unterm 1. October l. J. erlaſſene Bekanntmachung über den Be— trag der für 1853 einzuzahlenden Einlage(Reg. Bl. No. 51 vom 11. October 1852) werden Ihnen eine Anzahl Bei⸗ trittserklärungen, ſowie Abdrücke einer Belehrung für Die— jenigen, welche der Staatsaſſecuranz⸗Anſtalt beitreten wollen, gleichzeitig mitgetheilt werden. Ich bemerke dazu Folgendes: Einem Jeden, der bei Ihnen erklärt, daß er der Stellvertretungs-Aſſecuranz-Anſtalt für die Loospflichtigen des Jahres 1853 beitreten wolle, iſt ein Exemplar der fraglichen Belehrung zur Kenntnißnahme auszuhändigen. Die Beitrittserklärung iſt von Ihnen in Bezug auf das Jahr, die Perſon des Verſicherten und das Datum ge— hörig auszufüllen und von dem Beitretenden zu unter⸗ ſchreiben. N Die Unterſchrift des Beitretenden wird von Ihnen beglaubigt und die Beglaubigung mit Datum verſehen von Ihnen unterzeichnet, auch das Bürgermeiſtereiſiegel beige— drückt. Dieſem vorgängig iſt die Beitrittserklärung dem Beitretenden zu übergeben, damit dieſer ſolche um den baaren Betrag der Einlage(175 fl.) an den Vorſteher der Stell⸗ vertretungs-Anſtalt, Oberſt Freſenius zu Darmſtadt, Rhein⸗ ſtraße Lit. E. Nr. 107, überbringe oder portofrei überſende. Schließlich verweiſe ich Sie noch in allem Uebrigen auf die betr. Belehrung und erwarte, daß von Ihnen in der Stellvertretungsſache mit aller Pünktlich⸗ und Genauig⸗ keit verfahren werden wird. Friedberg den 12. Oktober 1852. J. Paid. de Beau cl Die Hellſeherin. Novellette. (Fortſetzung.) „Genug!“ rief Julienne aufſpringend,„gleichviel ob wahr oder nicht, ich will nichts weiter hören!“ Sie eilte ungeſtümm der Thüre zu, um ſo ſchnell wie möglich der grauſamen Pein zu entgehen. Der Greis folgte ihr auf dem Fuße, auf dem Flur händigte ſie ihm die betreffende Gebühr ein, und floh dann ſo raſch nur immer möglich aus dem Hauſe.— Am ſelben Abend wiederholte Madame Margot ihren Beſuch und verlangte Julienne allein zu ſprechen. Sie fand ſie allein, beſtand aber darauf, ſich mit ihr in Ju⸗ lienne's Schlafzimmer einzuſchließen, als ob ſie ihr das wichtigſte Geheimniß anzuvertrauen hätte. „Arme Julienne, wie ſehr bedaure ich Sie!“ ſagte ſie.„So oft ich Sie Abends beſuche, finde ich Sie allein. Gutes armes Kind! ſo unſchuldig und arglos!... Jenun, wir Alle haben unſer beſchieden Theil Heimſuchungen und Mühen; aber wenn ich eine Perſon, die ich ſo lieb habe wie ein eigen Kind, ſo behandeln, ſehe, ſo bringt es mich beinahe um den Verſtand.“ „Was wollen Sie damit ſagen?“ fragte Julienne geſpannt, denn das Abenteuer mit der Hellſeherin hatte ſie ſehr aufgeregt. „Liebes Kind, wollen Sie mich denn noch immer glauben machen, Sie wüßten nicht, wo Ihr Gatte ſeine Abende zubringt?“ „Ich verſichere Sie feierlich, daß ich es nicht weiß, und auch nicht zu wiſſen begehre!“ ſetzte ſie mit tiefem Erröthen und in einem Tone hinzu, der feſt und entſchloſſen ſein ſollte, aber ſchmerzlich bang und ſchüchtern war. „Jenun, mein Kind! das weiß ich nun zufällig!“ rief Madame Margot, und ihr Auge blitzte vor Ingrimm. „Ich hab's durch einen bloßen Zufall entdeckt und halte es für meine Pflicht, ein offenes Wort mit Ihnen zu reden, um Sie und Ihren Gatten wo möglich vor unver⸗ meidlichem Verderben zu retten. Meine Liebe! faſſen Sie ſich für das, was ich Ihnen anvertrauen will: Ihr Gatte geht beinahe jeden Abend zu Colonne's, wo ihn Made— moiſelle Marie allemal ein⸗ und ausläßt! Sie iſt die Erſte, die ihn willkommen heißt, und die Einzige, die ihm Lebewohl ſagt. O, das iſt wahrlich himmelſchreiend; die ganze vergangene Nacht habe ich Ihretwegen geweint, iebe Julienne!“ 5 .„Biete, beruhigen Sie ſich!“ ſagte Julienne kalt. Sie war im höchſten Grade erſchrocken und überraſcht, daß dieſe Ausſage der Nachbarin ſo vollſtändig im Ein⸗ klange ſtand mit den Eröffnungen der Hellſeherin; allein Madame Margot's ſchadenfrohes triumphirendes Beneh⸗ men entrüſtete ſie, und Julienne— gleichviel ob was die Alte erzählte, gegründet war oder nicht, wünſchte ſie meilenweit hinweg, um nur nicht mehr ihre boshaften Augen ſehen, oder ihre bittere Stimme hören zu müſſen. Sie war zu ſtolz, um durch irgend welche Fragen zu er⸗ proben, in wie weit der Argwohn ihrer mitfühlenden Nachbarin gegründet ſey, denn ſie liebte André aufrichtig und hielt ihn ihrer Liebe für würdig; nur jetzt wankte ihr Glaube an ſeiner Treue einigermaßen, weil die Aehnlich⸗ keit der beiden Ausſagen über ihn, welche ſie von ver⸗ ſchiedenen Seiten gehort hatte, durch das Geheimuiß be⸗ ſtätigt zu werden ſchien, mit welchem André ſeine abend⸗ lichen Ausgänge umgab. Eine tiefe Wehmuth überkam ſie; ihre glänzende Zukunft umwölkte ſich plötzlich, der Anker, welcher ſie bisher ſicher in einer ruhigen ſchoͤnen Bucht erhalten hatte, ſchien jählings ſeinen Halt verloren zu haben, und ſie trieb nun auf einem fremden wilden Meere rathlos umher. Madame Margot beobachtete das Beben ihrer Lippen und das fieberiſche Erglühen von Ju⸗ lienne's Geſicht, und verwunderte ſich über den tiefen Seelenſchmerz, den ſie angerichtet hatte. 5 „Ich habe meine Schuldigkeit gethan, und mein Ge⸗ wiſſen iſt nun weit ruhiger,“ ſagte ſie und ſchickte ſich zum Gehen an.„Thun Sie nun, was Ihnen gut däucht, mein armes Kind; je früher die Sache beigelegt wird, deſto beſſer für alle Theile; und ſollten Sie irgend auf Schwierigkeiten ſtoßen, ſo kommen Sie doch ja zu mir — ich will Ihnen ſchon helfen. Hoffentlich iſt's noch nicht zu ſpät, um ein Unglück zu verhüten.“ André kam an dieſem Abend ſo unbefangen und wohlgelaunt als nur irgend jemals nach Hauſe. Er be⸗ merkte, daß ſein Frauchen ganz verſtört ausſah und fragte liebevoll, was ihr fehle, liebkoste ſie und verſuchte ſie zu tröſten und wieder aufzuheitern. In unbeſchreiblicher Be⸗ klommenheit hub Julienne zu weinen an, was ſie zwar erleichterte; aber gleichwohl blieb ſie den Reſt des Abends ſchweigſam und traurig. Sie konnte es nicht über ſich gewinnen, ihm zu geſtehen, was ſie gehört habe und wie es ihr darob zu Muthe ſei. Wenn ſie aber ihrem Gatten ſo in die freien, unbefangenen und mitfuͤhlenden Züge blickte, konnte ſie einen innern Vorwurf gegen ſich ſelbſt nicht niederkämpfen; weil ſie jedoch André's geheimniß⸗ volles Thun nicht zu begreifen vermochte, fühlte ſie ſich namenlos gebeugt und unglücklich. Mehrere Wochen vergingen, und André fand zu ſeinem Gram, daß ſeine junge Frau nicht beſſer wurde. Endlich überzeugte er ſich aus der Eigenthümlichkeit ihrer Krankheit, ihrem ſtillen Weſen und der ſeltſamen hin⸗ brütenden Weiſe, womit ſie, wie er bemerkte, ihn zuweilen betrachtete, daß ſie mehr geiſtig als körperlich litt, und daß er damit in irgend welcher Beziehung ſtehe; er drang daher ernſt und feierlich in ſie, ihm ja Nichts zu ver⸗ hehlen. Dennoch verharrte ſie aber auf ihrem Still⸗ ſchweigen, denn es widerſtrebte ihr, einen ſo ungerechten und beleidigenden Argwohn, als gerade in ihrer Eiferſucht lag, gegen ihren Gatten zu bethätigen. Tag für Tag ſchien ſie mehr hinzuwelken, und André's ſtiller Kummer war ſo tief als ihre Betrübniß. Beinahe entſprang da— raus eine gegenſeitige Abneigung. Während die Sachen ſo ſtanden, machte Madame Margot, welche gewöhnlich 336— wahrte bald, wie die Sachen ſtanden. ging inzwiſchen vorüber, ohne daß irgendwie darauf an⸗ geſpielt worden wäre, und beim Weggehen begleitete André die Alte an die Hausthüre. „Die arme Julienne!“ ſagte Madame Margot, als ſie Beide allein waren;„Sie nehmen ſie gar nicht in Acht; das gute Weibchen ſieht recht übel aus!“ „Leider ja,“ verſetzte André traurig;„ich möchte nur wiſſen, was ihr fehlt. Sie will's durchaus nicht gelten laſſen, daß ſie krank ſey, und doch fehlt ihr etwas!“ „Bah, bah! mein ſanberer Herr! verſuchen Sie nicht, mir'was weiß zu machen!“ rief Madame Margot und drohte ihm mit dem Finger.„Sie wollen nicht wiſſen, was der armen Frau feht? Wie?— Na, geh'n Sie mir! ich bin kein heuriges Häschen mehr und laſſe mir kein X für ein U machen— Sie leichtfertiger Schelm!“ „Was wollen Sie damit ſagen?“ fragte Andrs ernſt. „Damit ſagen?“ wiederholte ſie ſpöttiſch;„na das iſt allerliebſt, Monſieur Folitton! Sie ſpielen ja die liebe Unſchuld meiſterhaft! Sie hätten einen guten Schau⸗ ſpieler gegeben!“ „Madame Margot, ich bin jetzt nicht in der Laune zu ſcherzen oder Ihre Räthſel zu löſen. Genug, ich ver⸗ ſichere Sie, daß mir Julienne's Krankheit ſehr nahe geht!“ „Nein, das wird immer beſſer!“ rief die Alte luſtig. „Aber ein Wörtchen im Vertrauen, mein beſter André! Wie mögen Sie erwarten, daß Ihre arme Frau glücklich und vergnügt ausſehen ſoll, wenn ganz St. Cloud weiß, daß Sie ein Verhältniß mit Marie Colonne haben? Ver⸗ ſtanden?“ a 5 „Wie? was?“ rief André, aber die Alte hatte ſchon die Thüre zugeſchlagen und trippelte kichernd und mit ſchadenfrohem Lachen nach Hauſe.— André war wie an⸗ gedonnert. Er hatte unmittelbar nachdem er in's Zimmer getreten war, eine lange und ernſte Unterredung mit ſei⸗— ner Frau, aber ohne einen erheblichen Erfolg; er drang in ſie, ihm Alles zu ſagen, was ſie über ihn erfahren habe, aber Julienne war kalt und ſchweigſam. Andre ward darüber am Ende endlich zornig, und Julienne hatte ihn im Verdachte, er ſtelle ſich nur ſo an, um ſein Unrecht zu bemänteln und zu beſchönigen.— „Wir ſcheinen einander noch nicht gekannt zu haben, trotzdem daß wir ſo viele Jahre mit einander umgingen!“ ſagte André eines Tages ſchmerzlich zu ſeiner Frau.„Hätte mir früher Einer prophezeit, daß mein Haus bald nach meiner Hochzeit ſo voll Gram und Leid und Entfremdung würde, ich hätte ihn als einen Narren ausgelacht oder für einen Verläumder gehalten!“ „O André, André, André!“ rief das arme Weibchen, und ſank mit lautem Schluchzen an ſeine Bruſt; all ihr heimlicher Stolz, der ihrem Herzen zwar ſo viele Ehre machte, aber auch der Grund ſo bedauerlicher Mißver— ſtändniſſe ward, war vollſtändig gebrochen.„Ach Andre, warum haben wir jemals Geheimniſſe zwiſchen uns auf— kommen laſſen? Warum jemals etwas vor einander zu verbergen geſucht? Ich bin überzeugt, daß unſere Liebe nicht verſiegt iſt und daß in der Bitterkeit der letzten Wochen für jedes von uns ein Räthſel liegt, denn wir haben Beide Geheimniſſe vor einander. Jenun, wie Du mich auch wegen der meinigen ſchelten magſt, ich kann es nicht länger ertragen, unwahr und verſchloſſen gegen Dich zu ſein!“ Und nun erzählte ſie— freilich mit einiger tit u flamme ſcgichte ſrgach z ſe; be, d f 0 5 Char N eng ie. Vätlt Le eint 15 einen Ffanntmach ral 0 N poftaithe 360) Dienſa 00 11 i ia die zum Nai ſͤtten Feldwebel ſraithe Pag. am Wohnhaus u. Dunſdach, nochmal gert. Friedberg den 6 Dir luforderung und⸗ und 1640) Die Se falt, deren J aden aufgefork lonats einzulöf un Verſteigeru fen ſoll. Bemerkt wird gung und Ren immten Tagen aumſtag, geſchel driedberge N = 4 Arbei (101) Dien a Lühr, wi aeg des Au dag u d fl. menden waffe Friedberg d Immo 672) d tags 10 J uf freiwillig um Nachlaff 81% 1 machte nu „ücht gelteg c eiwad achen Sie nicht „ Auat un n nicht wiſen gehen Sie mir Iſſe mir fein 1 helm! gte Andre ernſ. uſch;„na daz en ja die liebe duten Schau tin der dum euug, ich ver ehr nahe geht!“ die Alte luſtig n beſter Andre E Frau glücklich l. Clond weiß, e haben? Ver Alle batte ſchot bernd und mi e war wie an er in's Zimme redung mit ſei folg; er drang r ihn erfahres igſam. Andrt Julienne hattt m ſein Unrech aunt zu haben, der umgingen!“ r Frau.„Hätt zaus bald nac nd Entfremdung gelacht oder fü arme Weibchen e Bruſt; all iht r ſo piele Ehr. etlicher Mißver „„uch Audit zischen uns auß or einander u aß unſere Liebe Beklommenheit und Beſchämung— ihrem Gatten die ganze Geſchichte ihres Denkens und Handelns— wie ihr anfänglich wenig daran gelegen, wohin er gehe oder was er treibe, da ſie von ſeiner treuen Liebe und ſeinem recht⸗ ſchaffenen Charakter überzeugt geweſen; wie dann die alte Madame Margot ſie bei einem Beſuch durch Spöttelei aw und Bedauern unruhig gemacht; wie ſie durch eine An⸗ kündigung in den Zeitungen auf den Gedanken gekommen ſei, der Hellſeherin einen Beſuch zu machen— doch mehr im Scherz als im Ernſte; und wie ihr dann dort Eröff⸗ nungen gemacht und dieſe durch Madame Margot's ſpätere Mittheilungen ſcheinbar ſo ſehr beſtätigt worden ſeien. Wie ſie dann immer gefürchtet habe, er (Schluß folgt.) werden, wenn ſie ihm das Alles erzähle, und wie endlich ihr armer Verſtand und ihr ſchwaches Gemüth unter die⸗ ſen Anfechtungen ſo gewaltig gelitten hätten. — 337— worauf der Andere antwortete: —„Sie ſind alſo verheirathet?“—-Nein, das bin ich nicht.“— Dann müſſen Sie ein Wittwer ſein?“— „Nein, ich bin keiner.“— Hier gab es eine kurze Pauſe; aber der unerſchrockene Frager kehrte zum Angriff zurück. „Wenn Sie weder ein Junggeſelle, noch ein verheiratheter Mann, noch ein Wittwer ſind, was in aller Welt können Sie denn ſein?“—„Wenn Sie es wiſſen müſſen,“ ſagte der Andere—„ich bin ein geſchiedener Mann.“ „Nein, ich bin keiner.“ Markt- Bericht. Friedberg, am 20. Oktober 1852. Miszelle. erzählt Lyell einige ergoͤtzliche Beiſpiele. (Neugierde der Amerikaner.) ſaß bei einem zurückhaltenden Geſellſchafter in einem würde t bö 8 recht böſe. Aufgefahrenſ Verkauft[ Mittel' Gattung wurden wurden reiß (Mltr.).(Mltr.) fl. kr. Waizen 19½ 19½ 10 10 N 3 3 8 20 Gerte 3 3 6— ö„ 4 4 3— Von dieſer Kartoffeln. 60 48 2 24 Ein Amerikaner Erbſen 1õ59— 159 8 25 Mohnſamen.— Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. ſonirten Feldwebels Tobias Rottner gehörende Hofraithe Pag. Nro. 47 278, beſtehend in einem Wohnhaus und Ställchen neben Heinrich Dienftbach, nochmals öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert. Friedberg den 16. Oktober 1852. In Auftrag: 5 Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Aufforderung an die Schuldner der Pfand⸗ und Leihanſtalt zu Friedberg. (1640 Die Schuldner der Friedberger Pfand⸗ anſtalt, deren Pfänder bis jetzt verfallen ſind, werden aufgefordert, dieſelbe bis Ende dieſes Monats einzulöſen oder zu renoviren, als ſonſt deren Verſteigerung im Monat November ſtatt⸗ finden ſoll. Bemerkt wird noch beſonders, daß die Aus⸗ löſung und Renovation nur an den dazu be⸗ ftimmten Tagen: Montag, Mittwoch und Samſtag, geſchehen kann. Friedberg den 9. Oktober 1852. Für die Pfandhaus⸗Verwaltung: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Arbeits⸗Verſteigerung. (16710 Dienſtag den 25. d. M., Nachmit⸗ tags 2 Uhr, wird auf hieſigem Rathhauſe das Planiren des Auguſtiner Schulgartens, veran⸗ ſchlagt zu 35 fl. 36 kr., an den Wenigftneh⸗ menden verſteigert. wann an Martin Groß, Acker im großen Wartfeld, an Heinrich Müller II., Acker im Lachenfeld, an Eliſab. Catharina Dom⸗ 293/19 130„* 613/41 42 189„ ſchüß, Wieſe in der 16. Gewann an der Seebach, an Chri⸗ ſtian Ulrich, Gemarkung Fauerbach II.: 213/41 2 715741 47½„ Acker in der Elache, an Hartmann Schütz, 635/34 117„ Acker im Holz, am Schloß Fauerbach, Gemarkung Ockſtadt: 845,7. 8. 9. 116„ bei des Circaxäpfelbaum, zwiſchen dem Bäumches⸗ weg und der Allee an — Amtmann Sebaſtiani, nochmals öffentlich meiſtbietend unter dem An⸗ fügen verſteigert, daß nunmehr bei annehmbaren Geboten die Genehmigung alsbald ertheilt und Nachgebote nicht mehr angenommen werden ſollen. Friedberg den 20. Oktober 1852. In Auftrag: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Schaafpferche⸗-Verpachtung. (1673) Mittwoch den 27. l. M., Vormit⸗ tags 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe eine Anzahl Schaafpferche, welche den 30. Ok⸗ tober ihren Anfang nehmen, meiſtbietend ver⸗ pachtet. Friedberg den 20. Oktober 1852. Friedberg den 20. Oktober 1852. 5 Der Großh. Heſſ. Bürgermeister Bender. Immobiliar⸗Verſteigerung. (4672) Donnerſtag den 28. Oktober, Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe 8 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 2 Bender. Concuxrenzeroͤffnung. (1674) Die Stelle eines Tarators und Pfän⸗ derbewahrers am hieſigen Pfandhauſe wird mit dem Schluſſe dieſes Jahres erledigt werden. auf freiwilligen Antrag die nachverzeichneten, zum Nachlaſſe der hier verſtorbenen Meſſer⸗ Diejenigen, welche zur Uebernahme derſelben Dampfwagen.„Sind Sie ein Junggeſelle?“ fragte er; 2 ſchmidt Johannes Schäfers Eheleute gehörenden J geneigt und fähig ſind, werden hiermit aufge⸗ Bekanntmachungen von Be Immobilien, als:. fordert, ſich binnen vier Wochen bei der Ar⸗ hoͤrden. Pag. No. Gemarkung Stadt Friedberg: mencommiſſion ſchriftlich zu melden. 20/17 Hofraithe in der Ludwigsſtraße, als Friedberg den 20 Oktober 1852. R Wohnhaus, Stall und Gärtchen, K. Baur. Bender. Hofraithe- Verſteigerung. 5 lh eee l l (4660) Dienſſag den 26. Oktober d. J. an e Hoff ˖ ˖ f Vormittags 11 Ubr, wird in hieſigem Ralb⸗ 1. a pe 7 5 e dis Gr. bauſe die zum Nachlaſſe des verſtorbenen pen. 220/77 127„ Garten in der 17. Ge⸗ Hofgerichtsdvocaten Trapp III. dahier unge⸗ fähr 10 Fuder Stroh nebſt Spreu, 30 bis 40 Centner ſehr gutes Heu, ſowie verſchiedene Par⸗ thien Dickwurz, Erdkohlraben und weiße Rüben, an den Meiſtbietenden gegen gleichbaare Zah⸗ lung verſteigert werden. Friedberg den 20. Oktober 1852. In Auftrag: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Arbeits-Verſteigerung. (16760 Montag den 25. d. M, Vormittags 11 Uhr, wird die bei Fertigung von Subſelien in die hieſige Schule erforderliche Schreiner⸗ arbeit, welche zu 58 fl. 30 kr. veranſchlagt iſt, öffentlich in Accord gegeben. Aſſenheim den 20. Oktober 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Schmidt. Faſelochs-Verſteigerung. (1677) Dienſtag den 26. Oktober d. Fe, Vormittags 11 Uhr, ſoll auf hieſiger Gemeinde⸗ ſtube ein der Gemeinde gehöriger Faſelochſe öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Okarben den 15. Oktober 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Henſel. NN Privat⸗ Bekanntmachungen. Ruſſenſteine 1142) find ſtets vorräthig bei 6 Friedberg. Ehriſtian Ulrich. Ankündigung. (1650) Meinen Freunden und Gönnern die ergebene Anzeige, daß ſie bei mir eine ſchöne Auswahl in Ternow⸗Wolle, Seide und über⸗ haupt in allen in das Stickfach einſchlagenden Artikeln finden. Guſtav Dieffenbach. Friedberg. 1 1 15 — 338— Jahrmarkt zu Okarben. (1678) Bei Gelegenheit des diesjährigen Jahrmarktes findet Mittwoch den 27. und Donnerſtag den 28. d. M. bei Unterzeichnetem große Harmonie⸗ und Tanz⸗ muſik ſtatt, ausgeführt durch die Frankfurter Militärmuſik. Indem ich alle Freunde des ge a lade, bemerke ich noch, daß fuͤr vorzügliche Weine und beßtens geſorgt iſt. ſelligen Vergnügens hierzu höflichſt ein⸗ ausgezeichnete Speiſen Okarben den 20. Oktober 1852. G. Klee, z u m Carlshof. Kirchliche Anzeigen. Sonntag den 24. Oktbr. 20. Trinitatis, 4. Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baux, Gottesdienſt in der Stadtkirche 1 Vormittags: Hr. Candidat Hof. 11 Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Sell. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Nachmittags: Hr. Candidat A. Köhler. Leih⸗ und Leſe⸗Bibliothek! (1665) Einem verehrlichen Publikum widme Leih⸗ und Leſe⸗Bibliothek errichtet habe, welche b währter Schriftſteller der Vergangenheit und Gegenwart beſteht. ich hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich eine is jetzt aus 2325 Bänden der beſten Werke be⸗ Die Bücher ſelbſt ſind von den Verlegern neu bezogen, haben durchſchnittlich einen ſehr reinen Druck, ſind neu gebunden und bieten daher dem Leſer alle Annehmlichkeiten dar. Neue Erſcheinungen meiner Bibliothek ſobald wie möglich einzuverleiben, wird jeder Zeit mein eifriges Beſtreben ſein. Gedruckte Verzeichniſſe ſind gegen eine Einlage von 12 kr. ſtets zu haben, welcher Betrag jedoch bei Abgabe der Verzeichniſſe wieder Friedberg im Oktober 1852. zurückgegeben wird. Louis Weis. Ge ſ u ch. (1667) In ein nahe gelegenes herrſchaft⸗ liches Haus wird ein Hausmädchen geſucht. Es wird verlangt, daß daſſelbe im Waſchen, Bügeln, Nähen und Putzen gründlich geübt iſt und ſchon einige Jahre gedient hat. Doch mögen ſich nur ſolche melden, welche zuverläſ⸗ ſige Zeugniſſe über ihre Aufführung und ihre Leiſtungen beibringen können. Das Nähere bei der Expedition dieſes Blattes. Aechtes Klettenwurzel⸗Oel, à Flacon 30 kr., (1679) anerkannt als das kräftigſte und wirkſamſte Mittel, um den Haarwuchs mächtig zu befördern und das Ausfallen der Haare ſo⸗ fort zu verhindern, empfiehlt Friedberg. P. F. Schmittner. Gaſtwirthſchaft⸗Verpachtung. (1680) Unterzeichnete iſt geſonnen ihre Gaſt⸗ wirthſchaft zum Goldenen Reichsapfel dahier, beſtehend in 2 Wirthſchafts-Localen, 2 Wohnzimmern, Zimmern zum Logiren, Küche, Keller, Speicher, Scheuer, Stallung, einer zum Heizen eingerichteten Kegelbahn, auf welcher ſich ein Sälchen befindet, ſowie die dazu gehörigen Wirthſchaftsgeräthſchaften, unter vortheilhaften Bedingungen auf 6 Jahre zu verpachten; auf Verlangen können auch 15 Morgen Ackerland mit abgegeben werden. Friedberg im Oktober 1852. Wittwe Erbs. „ (16810 Ein gewandter Junge kann unter an⸗ nehmbaren Bedingungen in die Lehre treten bei Friedberg. Jacob Heß, Schuhmachermeiſter. Verſteigerung. (14682) Meine Mutter iſt geſonnen Dienſtag den 26. d. M. ihre Oekonomiegeräthſchaften, als: Wagen, Pflug, Egge, mit allem Zugehör, ſowie eine vollſtändige Kelter, eine Kuh und ſonſtige Haushaltungsgegenſtänden, meiſtbietend zu verſteigern. Bönſtadt den 20. Oktober 1852. F. Pa b ſt. Zu verkaufe n: (1683) Eine noch im beſten Zuſtande befind⸗ liche Scheuer, circa 40 Fuß Länge und 30 Fuß Tiefe, von gutem Eichenholz erbaut, hat auf den Abbruch zu verkaufen Philipp Fink zu Beyenheim. Filzſchuhe (1681/0 für Herren, Damen und Kinder, mit Filz⸗ und Lederſohlen, werden zu außer⸗ gewöhnlich billigen Preißen abgegeben bei M. Steitz, Putz⸗ und Modehandlung, auf dem Markte. Zu ver miethen (1685) Ein Logis für eine einzelne Perſon oder eine ſtille Haushaltung hat zu vermiethen Witiwe Baumann. Literariſche Anzeige. (1686) Bei C. Bindernagel in Fried⸗ berg iſt vorräthig: Ernſte Abendgedanken vor unſerm Guſtav⸗Adolfs⸗Feſte. Predigt zur Vor⸗ bereitung auf die 10te Hauptverſammlung des Guſtav⸗Adolf⸗Vereines zu Wiesbaden am 7. September 1852 gehalten von Dr. Karl Zimmermann. Preis 6 kr. Die Hoffnung der proteſtantiſchen Kirche. Predigt, in dem zweiten Gottes⸗ dienſte der 10ten allgemeinen Verſammlung des evangeliſchen Guſtav⸗Adolf⸗Vereines am 8. September 1852 gehalten von Karl Wilhelm Schultz, Kirchenrathe zu Wies⸗ baden. Preis 6 kr. Die ſiegreiche Kraft des evangeliſchen Glaubens. Predigt, in dem dritten Got⸗ tesdienſte der 10ten allgemeinen Verſammlung des evangeliſchen Guſtav-Adolf-Vereins am 9. September 1852 gehalten von Pr. Da⸗ niel Schenkel, Profeſſor der Theologie, Director des evang. proteſtant. Predigerſemi⸗ nars, und erſtem Univerſitätsprediger in Hei⸗ delberg. Preis 6 kr. Frankfurter Cours vom 20. Okt. 1852. Pinplen. fl. 9 44/450 Friedrichsd or.„ 9 54½ 5% Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 53½7—54½ 3 Rand⸗Ducaten„ 537-38 20 Frankſtücke„9 29-30 Engliſche Souverains. 11 54 IS. Preußiſche Thaler„ 1 45 ½ 5 Frankenthaler 1 221/22* Preußiſche Caſſenſcheine.„ 145¼½ Fruchtpreiſe. 20. Okt. 15. Okt. 22. Syt, Gattung. Perg“ Mainz zeig] Are : igen die alte f fl. Fr. fl. kr. fl. r ittkrn Waizen pr. Malter 10 1010 3210— ſegung 5 Korn„, 820] 830] 7 40 nt ihm na Gerste,„ 6 536 5 hannen, und Hafer„ 77 3—1 31441 36 leinen Frau, Polizei- Taxe iaſcheſten Tr die Stadt e für die Städte Friedberg und Butzbach ſcharf auf ſe vom 23. bis zum 29. Oktober. — * n Fried⸗Buß⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach, 5 kr pf. er 1 Leib⸗Roggenbrod 311 3— 2 7 7. 5 3 . 77 In 5 Lth. Uh, — Milchbrod N e —Waſſerweck. 154 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 15% 17 Fleiſch⸗Preiſe. f ö 1 8 pf. 1 Ochſenfleiſch 5 12 5 121— „ Kühfleiſch, gemäſtetes 9— 9— „ Rindfleiſch, gemäſtetes 7 28 „ Kalbfleiſch 8— 84— „„„ gemäſtetes—— 1—— „] Schweinenfleiſch 134— 13 2 „Hammellleiſch 81 21 94 „ Schaaflleiſch 6——— „[ Wurſt v.eblos Schweinen 15— 15— „ Bratwurſt 18— 184 „ Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 23— 23 „Schinken 17— 18 „ Doörrfleiſch 18— 18— „ Schweinenſchmalz, 17 ausgelaſſen 21— 21— unausgelaſſen 20— 20— „ Nierenfett 19— 18. „ Hammelsfett 161— 16 Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſſtt N Bender. K r a i Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Ne St. W. ſeherin gel ſeiner gewo impoſantes men grit nahm vor Trompere haſtiges W wegung un! lienne um, ſicht nicht kurzen Uebe ſeherin ſaß Arbeit beſe herantreten zu meſſen. Zuͤge, als des gekral der zu an „W ſehen gek „M eat in d 1 Di. V ſechen! Wagen eq den W wohin e Mährch neulich Sie die 1 ganz be