g unn 1855 Sacscdennag Haden ö Hhardt'g HN neige v. dernagel in dil, ſeibung Livildiener. * u. — adernagel in 1e 1 habet 4 „ b d eſeunterric chulen. unt von 101, fünf 3. ir Buchſtaben, Jiffe Mage. Preis 48 kt. tzehn ſe⸗Tafeln dauer. „ Preis 1 fl. 30 0 — „ dertagel in Frie rechieuen f Notiz Nauleil — ode. reis 9 Kl. — ö Provinz Oberheſſen 8 im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Vilbel und Nidda im Beſonderen. ntelligenz-Blatt fuͤr die Sonnabend den 21. Auguſt 1852. Unfermeſtiz eichniſſe endung binnen 3 Tagen, bei der Expedition eingehen, Aufnahme; alle Inſerate, Abend eingehen, Friedberg. welche von Montags Morgens werden in das Samſtags erſcheinende Die Expedition des Intelligenzblattes. Alle Inſerate, welche von dem Donnerſtag Morgen bis den Sonntag Abend finden in dem Mittwochs erſcheinenden Blatte eine an bis den Mittwoch Blatt aufgenommen. — Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter des Kreiſes. Zetreffend: Die Landgeſtütsanſtalt, insbeſondere Einſendung der Ver⸗ zeichniſſe über die bedeckten Stuten im Jahr 1852. Bis jetzt haben nur ganz wenige von Ihnen die Ver⸗ über die im Jahr 1852 bedeckten Stuten, oder Bericht, daß keine bedeckt worden ſind, eingeſendet. Ich innere Sie daher an deren Einſendung dinnen 3 Tagen ſei Meidung der Abholung. Friedberg den 16. Auguſt 1852. Müller. An Dieſelben. Die Aufnahme der im Großherzogthum vorhandenen zum Militärdienſt tauglichen Pferde im Jahr 1852. Die noch mit der Vorlage in obigem Betreffe im Kückſtande befindlichen Gr. Bürgermeiſter werden an Ein⸗ bei Meidung unangenehmer Ver⸗ Zetreffend: ügung, erinnert. Friedberg den 16. Auguſt 1852. i Müller. An Dieſelben. Betreffend: Die Beſtellung der Taxatoren in Brandverſicherungsan⸗ gelegenheiten für den Kreis Friedberg. Sie werden zur Kenntniß Ihrer Gemeindeangehörigen bangen und ſelbſt davon Notiz nehmen, daß der Kreis Friedberg in 2 Bezirke eingetheilt worden iſt und daß zu dem 1. Bezirk die Orte: Friedberg, Ockſtadt, Oberros⸗ bach, Niederrosbach, Oberwöllſtadt, Niederwöllſtadt, Ilbenſtadt, Aſſenheim, Bönſtadt, Wickſtadt, Florſtadt, Staden, Weckes⸗ heim, Beienheim, Melbach, Södel, Wölfersheim, Bauern⸗ heim, Oſſenheim, Fauerbach II., Obermörlen, Niedermörlen, Steinfurt, Wiſſelsheim, Bruchenbrücken und Wohnbach; zum 2. Bezirk die Orte: Butzbach, Kirchgöns, Pohlgöns, Hauſen mit Oes, Hochweiſel, Oſtheim, Maibach, Boden⸗ rod, Langenhain, Fauerbach I., Münſter, Rockenberg, Op⸗ pershofen, Niederweiſel, Gambach, Griedel und Münzen⸗ berg zugetheilt worden ſeien. Der erſte Bezirk iſt den ſeitherigen Taxatoren Zim⸗ mermeiſter Füller dahier und Maurermeiſter Johannes deiſel zu Fauerbach II., und der zweite Bezirk den Taxa⸗ toren Maurermeiſter Geck und Zimmermeiſter Oehlen⸗ ſchläger von Butzbach auf Widerruf übertragen worden. Friedberg den 11. Auguſt 1852. Müller. Oeffentliche Nachricht. Der auf den Namenstag Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs, Mittwoch den 25. d. M. fallende Zahltag bei den Kaſſen des Mathildenſtifts wird ausgeſetzt, was die Gr. Bürgermeiſter zur Kenntniß ihrer Gemeindeange—⸗ hörigen bringen werden. Friedberg den 18. Auguſt 1852. Der Großh. Kreisrath des Kreiſes Friedberg als Präſident des Mathildenſtifts Müller. Die Leibeigene von Poberez. Der Schreiber der nachfolgenden Erzählung er⸗ hielt die Materialien dazu im vorigen Jahre, als er die Gegend, wo die Ereigniſſe ſelbſt vorgefallen ſind, bereiſte. Die Erzählung ſoll einen Beitrag zu der Geſchichte der — 264— polniſchen oder vielmehr ruſſiſchen Leibeigenſchaft(denn aus einem der nachſtehenden Zuge geht hervor, daß die⸗ ſelbe ruſſiſchen Urſprungs iſt) und der Kataſtrophen lie⸗ fern, die es nicht etwa nur zu den Zeiten Katharina's im Gefolge hatte, ſondern hie und da jetzt noch zu Tage för⸗ dert. Der polniſche Adel erſtrebt nämlich ernſtlich die Leibeigenſchaft ſeiner Unterthanen, aber die ruſſiſche Ober⸗ gewalt verbietet ſie.. Das Städtchen Proberez liegt in der polniſchen Pro⸗ vinz Podolien am Fuße eines Felſengebirges, welches von zahlreichen Quellen beſpült wird. Es beſteht aus einem Haufen elender Hütten mit einer katholiſchen Kapelle und zwei griechiſchen Kirchen in der Mitte, welche letztere ſich durch ihre vergoldeten Thürme auszeichnen. Auf der einen Seite des Marktplatzes ſteht das einzige Wirthshaus des Ortes, und auf der gegenüberliegenden reihen ſich einige Läden an, aus deren Fenſter und Thüren ſchmutzig geklei— dete Juden ſchauen. In einiger Entfernung erhebt ſich auf einem mit Weinreben und Obſtbäumen bedeckten Hügel das Schloß, ein Gebäude, welches dieſes Namen vielleicht nicht ſo ganz verdient; doch wer hätte es wagen wollen, die Wohnung des Gutsherrn anders zu nennen? An dem Morgen, mit welchem unſere Erzählung be— ginnt, war von dieſem Schloſſe aus der eben nicht unge— wöhnliche Befehl an den Oberaufſeher des Gutes ergan— gen, dem Herrn ein Paar kräftige Jungen zum Dienſt in den Ställen, und ein junges Mädchen, welches in der Garderobe verwendet werden ſollte, zu liefern. Demzu⸗ folge wurde eine Anzahl der ſtattlichſten jungen Bauern von Olgogrod in der zum Schloſſe führenden breiten Allee verſammelt. Einige waren von ihren bekümmerten und weinenden Eltern begleitet. Aller Herzen aber flüſterte eine ſchwache Hoffnung„Vielleicht iſt es doch nicht gerade dein Kind, das ſie auswählen.“ Sie wurden ſofort in den Schloßhof gebracht, und Graf Roszynsky trat mit mehreren Gliedern ſeiner Familie heraus, um ſeine heranwachſenden Unterthanen zu beſichti— gen. Er war ein kleiner Mann von unbedeutendem Aeußern, etwa 50 Jahre alt, mit tiefliegenden Augen und überhän⸗ genden Brauen. Seine Gemahlin ſtand faſt in demſelben Alter, war ungemein ſtark und hatte dabei ein gemei⸗ nes Geſicht und eine laute unangenehme Stimme. Sie machte ſich lächerlich, indem ſie ariſtokratiſche Manieren und Haltung nachzuahmen ſuchte, denn trotz der Niedrig— keit ihrer Herkunft wollten ſie und ihr Gemahl ſich in jene Sphäre hinaufdrängen. Der Vater des hochgebore— nen Grafen Roszynsky war nämlich nicht mehr und nicht weniger als Kammerdiener geweſen, hatte ſich aber, da er ſich bei ſeinem Gebieter ſehr in Gunſt zu ſetzen wußte, eine ſo große Summe zuſammengeſcharrt, daß er ſeinem Sohne und Erben das große Gut Olgogrod mit dem all— einigen Eigenthumsrecht über 1600 menſchliche Weſen 5.. e kaufen konnte. Ueber dieſe führte nun d Letztere en A eg 15 genaue Kontrole, und wehe ihnen, wenn„durch de e den furchtbaren Druck zur Verzweiflung gebracht, eine Han Gellar lung der Rache zu begehen wagten. Dann konnte er fl 110 in einen ungeſunden Kerker werfen, wo ſie Jahre lan, gr dem Tageslicht entzogen, an einer Hand angekettet lagen 115 vu bis ſogar ihr Daſein im Gedächtniß der Menſchen erloſchlſſ un lo nh 11 den Kerkermeiſter ausgenommen, der ihnen täglich eineſff e N Krug Waſſer und ein Stück trocken Brod brachte. a0 ana Einige von den alten Bauern behaupteten, in einen ff 5— di dieſem unterirdiſchen Kerker ſei auch Sava eingemauerl 1. 1 der Vater jenes jungen Bauernmädchens, das dort an deln en a. Die Spitze ihrer Gefährten neben einem alten Weibe in 5 Schloßhofe ſteht. Sava befand ſich immer in der nächſte 0 gl Umgebung des Grafen, der ihn nebſt ſeinem kleinen mut zuedberg den terloſen Kinde aus fernem Lande mitgebracht hatte. Dat Ramſt Kind übergab Sava der Pflege eines alten Mannes ung* ſeines Weibes, welche die Obhut über die Bienen in einenſ gummetota⸗ nahe beim Schloſſe gelegenen Walde führten, und wo el) Dr doe bisweilen hinging, um das Kind zu beſuchen. Aber einſfſ hemmen ea verſtrichen ſechs lange Monde und er kam nicht! Vergebenſſ antes, pid f 90 weinte Anielka, vergebens ſchrie ſie:—„Wo iſt mein 1 Bauurnſeln., Vater?“— Kein Vater zeigte ſich. Endlich verbreiten dam 9 7 ſich das Gerücht, Sava ſei mit einer großen Summe 1 300 Ronge Geldes an einen entfernten Ort geſendet und unterwegs i in Oſſenhe von Räubern getödtet worden. Im neunten Lebensjahre Gemarkung; verwiſcht ſich auch der bitterſte Schmerz bald wieder, und Ihn Münhein, in nach ſechs Monaten hörte Anielka auf ſich zu grämen] dafkallns Be Die zwei alten Leuten waren ſehr freundlich gegen ſie d N, Mittags und liebten ie wie ihr eigenes Kind. Nie kam ihnen in* Sinn, daß Anielka zum Dienſte im Schloſſe ausgewählt werden könne; denn wer ſollte ſo barbariſch ſein, einen alten 70jährigen Weibe und ihrem betagten Gatten das Kind wegzunehmen? a (Fortſetzung folgt.) Markt⸗ Bericht. Friedberg, am 18. Auguſt 1852. Aufgefahren] Verkauft 171 455. Gattung wurden wurden Mittelpxeiſe r ö (Mitr.)](Mtr.)„„ Wai HF 16 12 10 6 Korn 0 4——— Gerſte. 6— 1. Hafer.———— Kartoffeln. 6 2 2— Erbſen— 7 2 2 Mohnſamen.— 255 2— Die Der Großh. Hefſ. Bürgermeiſter Welnd e r. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. rr Bekanntmachung. (1330 Montag den 23. Auguſt d. J., des Vormittags um 11 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ hauſe ein dem Auguſtiner Schulfond dahier ge⸗ hörender Bauplatz, circa 7/ Klafter haltend und hinter dem Subconxectorats⸗Gebäude, nächſt der Wohnung des hieſigen Bürgers Sieg⸗ mund Simon gelegen, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 12. Auguſt 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Guts ⸗ Verpachtung. (1336) Donnerſtag den 26. Auguſt d. J., Vormittags 9 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe das der zweiten Pfarrei dahier gehörende Gut, circa 73 Morgen, in den Gemarkungen Fried⸗ berg, Fauerbach II., Ockſtadt und Dorheim ge⸗ legen, parzellenweiſe öffentlich meiſtbietend auf 12 Jahre verpachtet. Friedberg den 12. Auguſt 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter n e. Baureparaturarbeiten in der Reiter⸗ caſerne zu Butzbach. (1331) Samſtag den 21. dieſes Monats, des Vormittags um 10 Uhr, ſollen die nach⸗ genannten, in der hieſigen Caſerne auszuführen den Arbeiten auf dem Wege der Soumiſſion Arbeiten Luſttragenden hierdurch aufgeforden in das am Eingange erwähnten Büreaus auf⸗ gehängte Soumiſſtonskäftchen einzulegen. an den Wenigſtverlangenden in Accord gegeben werden, nämlich: Maurerarbeit, veranſchlagt zu 210 fl. 10 kr, Steinhauerbeit 7 7 5„ 15% Zimmerarbeit,„„ 111% 26, Schreinerarbeit, 17 11 65„ 48„ Schloſſerarbeit, 1 1 39 7— 1 Glaſerarbeit, 1 6. 16 7 Weißbinderarbeit,„ 1 43„ 30% Es werden daher die zur Uebernahme dieſer 1324) Das C. Re det sc sen 8 ihre Soumiſſionen, wozu die Formulare auf und nicht wel dem hieſigen Militärverwaltungsbüreau in Em Diſelte pfang zu nehmen ſind, verſiegelt und mit der[holz, ſowie 0 Auſſchrift....„„. Arbeit de. I breſen treffend/ bis zu dem oben bemerkten Termin g Unter . 0 nen tagli rod Mache leten o ele hebund Kornſtroh in die Betten der ledig ca⸗ Die Voranſchläge und Accordsbedingungen Wind zur Einſicht aufgelegt. Buß bach den 14. Auguſt 1852. 11 In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Kornſtrohlieferung. 1332) Samſtag den 28. d. M, Vormit⸗ ugs um 10 Uhr, wird die Lieferung von 650 rnirten Mannſchaft dahier in dem Bureau Sava„ in einenſes Bataillonsverwaltungsraths auf dem Sou⸗ d ein ö 18, das dort dun Wel 1 na u nicht! g —„W Endl it mn darch ſein, einn ö* tagten Gatten dez igemautr an de wo e 5 Aber e i Vergeben 0 ig. iſſtonsweg an den Wenigſtnehmenden in Ae⸗ ord gegeben und die Lieferungsbedingungen hnnen von heute an in obengenanntem Büreau e jihngeſehen werden. Die Eröffnung der Soumiſ⸗ onen wird nach Ablauf oben erwähnten Ter⸗ gins ſogleich vorgenommen. Auguſt 1852. In Auftrag:, Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Grummetgras-Verſteigerung. (1863) Das diesjährige Grummetgras von ſachgenannten fiscaliſchen Wieſen des hieſigen fentamtes, wird folgendermaßen verſteigert: 1) zu Bauernheim, in der Behauſung des Herrn Gaſthalters Solz, Dienſtag den 24. Gemarkung; N 2) zu Lindheim, in der Behauſung des Herrn J Gaſthalters Bechtold, Dienſtag den 31. d. M., Mittags 12 Uhr, von ungefähr 50 d. M., Mittags 12 Uhr, von der unge⸗ fähr 300 Morgen baltenden ſog. Mark⸗ wieſe in Oſſenheimer und Bauernheimer 265 Morgen Wieſen in Lindheimer und Hain⸗ chener Gemarkung; 0 3) zu Okarben, an dem Mineralbrunnen, Mittwoch den 1. September, Vormittags 11 Uhr, von der ungefähr 50 Morgen haltenden ſog. Burgwaldwieſe in der Okar⸗ ber Gemarkung. Friedberg den 18. Auguſt 1852. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Beau ß. Regulirung der Gewerb- und Perſonalſteuer zu Friedberg für das Jahr 1853. (13640 Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß Dienſtag den 24. Auguſt d. J., von Morgens 7 Uhr an, in dem hieſigen Rathhauſe die Regulirung der Gewerbe⸗ und Perſonalſteuer durch den Gr. Steuercom⸗ miſſär vorgenommen wird. Alle hieſigen Ein⸗ wohner, bei denen ſich eine Veränderung be⸗ züglich ihrer Gewerbe oder ihrer bewohnbaren Gebäude bereits im Laufe dieſes Jahres er⸗ geben hat oder noch ergeben wird, werden hier⸗ durch aufgefordert, an obigem Tage, und zwar Vormittags, Anzeige zu machen. Friedberg den 18. Auguſt 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (1365) Auf freiwilliges Anſtehen wird Mittwoch den 22. September d. J., Nachmittags 3 Uhr, die in Gonzenheim(bei Homburg v. d. H.) gelegene Erbleihmühle des H. J. F. Minoprio auf der Mühle ſelbſt öffentlich meistbietend ver⸗ ſteigert. Die Mühle beſteht aus einem Wohnhaus, Scheune, Stallung, Mühlenwerk mit 2 Gän⸗ gen, Garten und Ackerland von circa 3 Mor⸗ gen.(Das Tabakswerk mit den dazu gehöri⸗ gen Hebewellen, Säuberern, Kaſten und Sieben wird nicht mitverkauft.) Mühle, Gebäuden und Ländereien können zweimal in der Woche, Dienſtag und Donnerſtag von 3—6 Uhr Nach⸗ mittags in Augenſchein genommen werden. Die näheren Bedingungen der Verſtelgerung werden im Termin bekannt gemacht, doch er⸗ theilt Eigenthümer auch vorher nähere Auskunft. Homburg den 14. Auguſt 1852. Landgräflich Heſſ. Juftig⸗Amt Dr. v. Haupt. Arbeits⸗Verſteigerung. (1366) Montag den 23. Auguff, Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen an dem Pfarrhaus zu Butzbach die daſelbſt nöthigen Planirarbeiten an Ort und Stelle an die Wenigſtfordernden öffentlich verſteigert werden. Friedberg den 17. Auguſt 1852. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Anzeige. (1367) Die Rechnung der hieſigen israeli⸗ tiſchen Religionsgemeinde pro 1851 iſt zur Ein- und Durchſicht aller Betheiligten 8 Tage lang bei dem Unterzeichneten offen gelegt. Friedberg den 18. Auguſt 1852. Der Vorſtand der isr. Religionsgemeinde Maher Hirſch. Pri dat Bek ann tem ach u nigen. Nachricht für Auswanderer nach Amerika. 4 SPECIAL AGENT UR 9 77 N 5. 5. 2 2 ct. der 16 regelmäßigen Poſt⸗Schiffe 1852. W zwiſchen g — LONDOVW& NEF OR.. Mittelpteiſt 117) Die Abfahrten der regelmäßigen Poſtſchiffe finden Statt an jedem Donnerſtage in jeder Woche und zwar im uli und Auguſt gehen ab: f. lr, am 17. Juli das Poſtſchiff Southampton, Capitän E. G. Tinker von 1500 Tonnen. 10 9„ 21.„„„ Cornelius Grinnell,„., Jetſcher„ 4200„, — g„ 8 75 5 Victoria, 70 E. Champion„ 1200 7 2„ 7. Aug.„„ London,„ F. H. Hebard b 7„„ Patrick Henry,„ S.. Habbard„ 1200„ 1 7 n„ Independence,„ R. Gordon 71200„ 1 1„„ Margaret Evaus,„ S. Pratt„1200„ 2 Die Paſſagiere werden durch zuverläſſige Kondukteure bis London begleitet. Fh. Heff. Bürgermeift Die Special⸗Agentur der 16 regelmäßigen Poſtſchiffe zwiſchen London und NewYork, Carl Ahlborn in Alainz. nden in Accord gegeb. lugt zn l(1324) Das Holzlager von Ruſſenſteine 3 25 2 1 5(1142) ſind ſtets vorräthig bei 5 0 l 8 ö E. Reif S Comp. in Frankfurt f. M. Friedberg. 5 1 Ulrich. 9— befindet ſich ſeit dem 1. Juli d. J. Rheinwein 43„ 0 f Obermainthor⸗ Anlage Nr. 3 neu, Und nicht mehr auf dem früheren Platze dicht am Main. N Daſſelbe iſt ſtets aufs reichhaltigſte mit Diel-, Bord⸗, Eichen⸗ und Kiefern⸗ Holz, ſowie auch Bauhölzern aſſortirt. Wir halten uns damit zu den billigſten 299) von ſehr angenehmem Geſchmack zu 2 Ohm, bei Chriſtian Hecht in Friedberg. Gegen Hühneraugen, zu Uebetnahme diet * re murch aufgefordek die Formulare at waltungütittau in. N perſicgelt und m. „ reis ˖) ſicheres Mittel um dieſelben ſchnell . ace Preiſen under Verſicherung reeller Bedienung beſtens empfohlen. 1 zu vertreiben; in Schachteln à ben dcin 2 6 P. A. Haas, 18 kr. Bei 45 f wine Bini aus Ilbenſtadt. Friedberg. P. F. Schmittner. a0 em einzuleh. — 266— Ankündigung der Specerei⸗, Porcellain⸗ und Glas⸗Handlung von J. Goldmann jun. in Friedberg. (1203) Die tägliche Erfahrung, daß Leute, welche zu mir geſchickt werden um Waare zu holen, ſolche, um daran zu gewinnen, ſehr oft in geringerer Qua⸗ lität anderswo mitnehmen, veranlaßt mich, von nun an allen Düten und Packeten meinen Namen aufzudrücken. Bekanntmachung. (1369) Ich erlaube mir einem hochzuverehrenden Publikum bei herannahender Meſſe anzuzeigen, daß bei mir nur jeden Tag ein guter Mittagstiſch anzutreffen iſt, in der neu hergerichteten Gaſtwirthſchaft nicht ſondern man findet auch den ganzen Tag über, ſowie Abends warme und kalte Speiſen zu billigen Preiſen, rein gehaltene ſehr gute Weine, ächtes bayeriſches Bier, auch ſtehen Zimmer zum Logiren und für Paſſanten bereit. Zu recht öfterem Zuſpruch hält ſich unter Zuſicherung prompter Bedienung beſtens empfohlen Frankfurt den 16. Auguſt 1852. Joh. Jacob Rind, Gaſtwirth zur goldenen Sonne auf der Zeil. Nachmittags: Hr. Candidat Bernbeck. — Kirchliche Anzeigen. Sonntag den 22. Auguſt 11. Trinitatie Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baur Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. Nachmittags: Hr. Candidat Schuchard. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Sell. Frankfurter Cours vom 18. Aug. 1852 Piſtolen fl. 9 46¼-4˙ Friedrichsd oer 9 Holländiſche 10 fl. Stücke„9 5758 Rand⸗Ducatenn 5 20 Frankſtücſñrtfʒ e„9 33¼—34% Engliſche Souverains Preußiſche Thaler 5 Frankenthaler 8 Preußiſche Caſſenſcheine.„ 145% Fruchtpreiſe. Zu vermiethen. (1339) Das untere Logis in meinem Hauſe iſt zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden. Cordes. Einladung. (1370) Die Jahresverſammlung des Wetterauer Zweigvereins der Guſtav-Adolf⸗ Stiftung findet am 22. Auguſt(11. n. Tr.) in der Stadtkirche zu Oberrosbach Statt Wirthſchafts⸗Empfehlung. (1376) Sonntag den 22. d. M. eröffnet der Unterzeichnete ſeine neu eingerichtete Gaſtwirth⸗ ſchaft in dem erkauften C. Wißmer'ſchen Hauſe mit gut beſetzter Tanzmuſik und wird es ſich zur Hauptaufgabe machen, die ihn mit ihrem Beſuch beehrenden Gäſte zur höchſten Zufrieden⸗ heit zu bedienen. Für gute Speiſen und Getränke iſt bestens geſorgt und die Localitäten laſſen, bezüglich ihrer Räumlichkeiten und Einrichtung, nichts zu wünſchen übrig, daher denn um recht zahlreichen Zuſpruch bittet Okarben den 18. Auguſt 1852. 18. Aug. 430. Juli Gattung. 7 77 Mainz i fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter 10 6110 7 Korg 77 8— 1 716 Gerſte„„ 4 5 16 Hafer 7 7 4 2 4 3 Polizei ⸗ Taxe Es war für die Städte Friedberg und Butzbachſſielka ſo wei sie betrachte“ vom 21. bis zum 27. Auguſt. 00 uugierigen B und ſoll daſelbſt Nachmittags um Job. Gaul, Gaſtwirth. Fried- Biß, führ in den 2 Uhr ihren Anfang nehmen. Alle Nauheimer Teichhaus. 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. it und dann Freunde der Sache ſind zu dieſem u e kr. pf.] kr. pf. IJuſchein nach jrchli f 3(1376) Sonntag den 22. Auguſt iſt auf dem g 5 kirchlichen Feſte freundlichſt. Nauheimer Teichhauſe Harmonie und Tanz⸗ 1 Leib⸗Roggenbrod 3 8 3 eln er hielt laden. muſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet 2„ 90, 3331 un jungen 2 Friedberg den 18. Auguſt 1832. Hen kee, e,, 110 211 2 fl 11 2. Lth.“ Jh. wei von ihne 1. 13 Tanz muſik. Aue 11, 11 h wurden f.(1377) Oer Unterzeichnete iſt geſonnen den“— 1 5 2„ Und ich w Zu vermiethen. lin ene zu halten, wozu er höf⸗— Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 145 ¼ 17% ozynsky, il (4370 Ein Logis für eine kleine Familie f einlade. Konrad Wi Fleiſch-Preife. höcheſte vo iſt zu vermietben. Zu erfragen bei der Expe⸗ eong Konrad Wiegand, g n mich ſe diton dieſes Blattes. n 3 5 Wa Fd 1 Ochſenfleiſch 2 2 1500 Zum W E b me t, Ne n. Oſſenheimer Waͤldchen. Auge, denne, 7 2 22 b Ane (1372) Der zweite und dritte Stock meines(1378) Sonntag den 22. d. M. findet im[. Kalbfleiſch 7 7 u Oehut de Hauſes ſſt zu vermiethen und kann bis zum 1. Oſſenbeimer Wäldchen Tanzmuſik ſtatt, wozu„ e, gemäſtetes„ ſanzöſin, n November d. J. bezogen werden. höflichſt einladet„ Schweinenfleiſch 13— 13—gzmacherin Friedberg den 25. Auguſt 1852. Aeh le.„ Hammelfleiſch 9 en! als Gene ti nge r.„ Schaaflleiſch 8 5—=* m 43733 A echte Literariſche Anzeige. 5 ane e 5 7 13 11. 5—„ t—— erzwei cli 1 i jeg.„ Schwartenmagen 16— 16 fest Havanna⸗ und Hambur⸗ r 9 oo eben echten en Saen Epen 2 d—— 2 5 2„ inken 17 ger Eigarren bei Kurze Notiz„ Dörrſieiſch 16— 17 i an de! H. M. cee er„ Fa 95 911„Udet irchgaſſe. 2 ausgelaſſen 20— 21 wur ein age Ein Clavier mit 6 Octaven, Soolbad Nauheim„ e, e 1 8 175 15 5 faba e welchen 77 einem guten Zuſtande 5 8. Bod„J Hammelsfett 164— 16 bind i efindet, hat zu verkaufen r. Hr. Bode. Die Großherzogli ü i 48 . Philipp Schäfer in Vilbel. 16. broch. Preis 9 kr. Ben d 9 e. Wa, il Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. ſe net