dlaco dug Van dadtkir ce: S r S. a x e 1 ind Butt April. —— Frid⸗ Buß, derg. bach. r. pf. k. g — d — 2 — — 1 Dire 61— 100* Bürgerin Kran 6. . haltbarkeit zu dringen. Intelligenz-Vlatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. Mittwoch den 21. April 1852. Der Ning. Eine Erzählung von Ernſt Ritter. (Schluß) Elsbeth ſagte ihr vergebens: Robert habe ſie ſicher längſt vergeſſen oder er ſei todt; vom Erſteren wollte ſie nichts hören, daß das Zweite nicht wohl ſein koͤnne, bewies ſie ihr mit denſelben Gründen, die ſie ſelbſt überzeugt hat— ten, und es fehlte Elsbeth an Muth, ſtark auf deren Un— Dieſe war noch dieſelbe an thä— tiger Liebe, an unermüdetem Eifer für Andere, an ſchel— miſchem Humor; nur gehörten dieſe Eigenſchaften jetzt einer Greiſin an und waren um ſo liebenswerther, denn gibt es etwas Herzerhebenderes als eine alte Frau, in der das Gefühl nicht erkaltet iſt, die über den Leiden— ſchaften, auf der Höhe der Jahre ſtehend, auf ein langes gutes Leben herab ſieht, und deren greiſe Locken. ein Ge⸗ genſtand der Verehrung und der Liebe für ein heranwach— ſendes Geſchlecht ſind. Sie läutert Alles, was ſie berührt; wer mit ihr in Verkehr tritt, will liebenswerth erſcheinen, und läßt die Eitelkeit daheim; ſie iſt ein Prüfſtein für das, was Jutereſſe verdient, was nicht; ein Jeder fühlt, was er ihr nicht zu ſagen hat, was er alſo beſſer thäte, auch aus dem eigenen Regiſter zu ſtreichen. So war Elsbeth, ſo beſuchte ſie ihre nun auch ſchon alternde Nichte Jahr um Jahr, bis ſie ſo matt wurde, daß ſie die Reiſe nicht mehr machen konnte. Vietorie war aber damals fünfzig Jahre alt, und harrte noch immer! noch immer!— War ihr Gemüthszuſtand ein Wahnſinn, ſo war es faſt ein heiliger zu nennen; einen Gegenſtand ſo unwan⸗ delbar feſtzuhalten durch Jahre der Hoffnung und der Täuſchung, durch ein ganzes Leben, iſt eine Tugend, die über die Menſchheit erhebt. Viele nehmen den Aulauf dazu, aber ein ſolches Opfer unbewußt, ohne vor ſich ſelbſt oder vor Andern damit glänzen zu wollen, wirklich zu bringen, iſt groß, erhaben, unnachahmlichz und wir mit unſerm Hoffen und Wünſchen, mit unſerm unbefriedigten Wankel⸗ muth, unſern täglich neugeſteckten Zielen, ſollten vor ſol⸗ chen Erſcheinungen auf die Kniee fallen und an die Bruſt ſchlagen. Victorie alſo war eine alte Jungfrau von fuͤnfzig Jahren geworden, ſie hatte nicht eben früh gealtert, war aber auch nicht mit ungewöhnlichem Jugendſchimmer be⸗ kleidet; ihr Haar war grau, doch trug ſie den beſcheidenen Schleier daruber; ihr Geſicht war von feinen Furchen durchzogen, ihr Auge hatte die beſtimmten Farbenum⸗— riſſe der Jugend verloren, ihr Körper war mager und ſah daher noch fein und leicht aus, wie auch ihre Bewegungen es waren; aber ſie ſelbſt achtete nicht auf die Veränderungen der Zeit, und in ihrem Gemüthe wohnte noch die jungfräuliche Friſche. Sie ging eines Tages im Kloſtergarten auf und ab, hin und wieder ein Räupchen ableſend oder einem Schmetterlinge nachblickend, als man ihr einen Herrn mel— dete, der ſie zu ſprechen wünſchte. Ohne Widerrede ging ſie hinauf in's Sprachzimmer. Vor dem Gitter ging ein wohlbeleibter Mann, an der Schwelle des Greiſenalters, aber fröhlich blickend, und den Schritt mit gewichtiger Frei— heit meſſend, auf und ab. Als ſie eintrat, ging er auf's Gitter zu verbengte ſich, ſah ſie an und brach in gutmü— thiges Lachen aus. „Mademoiſelle Langenwärter? ſagte er. Sie erwiderte etwas betreten:„Ja— wem habe ich die Ehre zu ſprechen?“ Er brach jetzt in ein ſchallendes Gelächter aus. Das möcht' ich Ihnen zu rathen geben! aber Sie erriethen es nie. Der dicke graue Mann mit der gefurch— ten Stirne iſt Ihr alter Spielkamerad Robert Müller, nun Major bei den Pfälziſchen Truppen.— Gelt, ich hab' mich herausgemacht? Wenn Sie an den Lehrbur⸗ ſchen denken, den der Herr Vater„Er“ nannte. Aber dreißig Jahre, die man in der Welt herumgeworfen wird, und die man ſo gut anwenden kann, wie man will, ſind ſchon auch ein Kapital, von dem man Rechenſchaft geben muß. Nun Mademoiſelle, ich kam nach langen, langen Jahren wieder einmal nach Augsburg zurück; da traten alte ver⸗ geſſene Bilder vor meine Seele und es fiel mir auch wie⸗ der ein, wie mir Ihr Herr Vater als Knabe aus der ſchmäh⸗ lichſten Lage geholfen hat. Daß er mich ſpäter fortjagte, geſchah mir recht, denn ich hatte nicht eben, die feinſte Weiſe gewählt, um ihm ſeine Wohlthaten zu vergelten. Mein erſter Weg in Augsburg ging nach dem Langen— wärter'ſchen Hauſe; das ſtand zwar noch am alten Flecke, aber der Herr Vater waren todt und Sie nicht daheim. Als ich ein halbes Dutzend Kinder auf der Treppe ſah, glaubte ich ſchon, es wären Ihre Enkel, wie ich aber die wohlbeleibte blonde Mutter ſprach, begriff ich gleich, daß das nicht die ſchwarzäugige Victorie ſein könnte, und bald mußte ich hören; daß Sie unverheirathet und gar im Kloſter ſind. Sie hätten es machen ſollen wie ich; wie Sie mich hier ſehen, könnte meines älteſten Sohnes Toch— und mit — 126 ter ſchon verheirathet ſein, und meine eigene Frau iſt noch ſtattlich und ſchön, wenigſtens in meinen Angen. Ich er⸗ zähle Ihnen das ſpäter Alles genau, wie ich meinen Kin⸗ dern von der kleinen Victorie erzählt habe. Und nun ſind Sie eine ehrwürdige Kloſterfrau! Wie iſt denn das ge— kommen?“: 8 Er ward plötzlich im Fluß ſeiner Rede durch eine auffallende Veränderung im Geſichte ſeiner Zuhörerin un— terbrochen. Bis jetzt hatte er im fröhlichen Geſchwätz und mit der Sorgloſigkeit, die der Grundzug ſeines Weſens zu ſein ſchien, ſeine Aufmerkſamkeit mehr auf das gelenkt, was er zu ſagen hatte, als auf Die, an die er es rich— tete; bei der letzten Frage ſah er ſie an und kannte ſie kaum wieder; eine tödtliche Bläſſe lag auf ihren Zügen, die ſie ſichtbar verzerrten. Er wollte um Hülfe rufen, als ſie aber ſah, daß er das Zimmer zu verlaſſen im Be⸗ griffe ſtand, gebot ſie ihm mit einer gebieteriſchen Hand⸗ bewegung zu bleiben, und fragte ihn mit geiſterhaftem ſter— benden Blicke: Und der Ring?“ e Er ſah ſie erſchrocken an und ſagte:„Welcher Ring?“ „Hoffnung!“ ſtammelte ſie. „Um Gottes Willen! ſie iſt wahnſinnig,“ ſchrie er ganz außer ſich.. Es kam Hülfe herbei. Er hatte recht, ſie war es. „Warum hat man mir das nicht geſagt!“ klagte er ganz von Mitgefühl durchdrungen. 1 Man verſicherte ihn: es ſei früher nie eine Spur von einer Geiſteskrankheit bei ihr bemerkbar geweſen, und ihre Vernunft habe ſie erſt während des Geſpräches mit ihm verlaſſen. Er konnte ſich lange gar nicht darein inden. 0„Im beſten Schwatzen,“ erzählte er der Baſe Els— beth, die er ſpäter beſuchte,„ſchreit ſie auf einmal unver— ſtändliche und unzuſammenhängende Worte aus und iſt verrückt, und ich hatte mich ſo gefreuet, ſie wieder zu ſehen.“ Zwar milderte ſich Victorien's Zuſtand nach dieſer erſten ſchrecklichen Erſchütterung, aber es war zu viel für ihre Vernunft, Vergangenheit und Zukunft auf einmal vernichtet zu ſehen, ihren Glauben, ihr Vertrauen, kurz Alles, was ihrem Leben bisher Werth gegeben hatte. Sie hatte ſich ein Gebäude von Liebe, Treue und Pflichter— füllung aufgerichtet; da hinein hatte ſie jedes Gefühl, je— den beſcheidenen Wunſch ihrer Seele getragen, alle Kraft derſelben ruhte auf dieſen Grundlagen. Nun war Alles dieſes mit einem Schlage, wie das Gold, das ein Kobold neckend ſchenkt, in einen Erdklumpen verwandelt.—„Die Fenſter gegen Jeruſalem waren ihr verſperrt,« oder viel— mehr, es gab kein Jeruſalem mehr für ſie. Sie war keine Heldennatur, um ſich wie Jeremias auf die rauchenden Trümmer ſetzen und ihren Schmerz in Klageliedern aushauchen zu können. Sie war keine Dich— terin, die ihre innere Zerſtörung mit Reimen zu beſchwich— tigen vermochte, noch weniger nahe lag es ihr, ſich ſelbſt bemitleidend, eine Art Komödie mit ihrem Unglücke zu ſpielen. Es kam ihr überwältigend, unüberſehbar, die ein⸗ zigen Schwingen ihrer weichen Seele zerſchmetternd und es blieb ihr nichts übrig, als in den leiſen Wahnſinn zu verfallen, den man mit dem ſchonenderen Namen Schwer— muth bezeichnet. Doch wußte ſie nicht, warum ſie trau— erte; ſie fühlte nur Sehnſucht nach Etwas, das ſie ver— geſſen hatte, während das Glück ihres früheren Lebens auf etwas beruhte, das nie dageweſen war. Welch' eine leiſe Gränze liegt zwiſchen beiden Zuſtänden! Sie blieb ſanft, fromm, gut, nur ohne jene Leuchte des Geiſtes, die die natürlichen Triebe adelt und auf den rechten Weg leitet. So lebte ſie noch zwanzig Jahre, und als das Ster⸗ beglöcklein läutete, das dem Prieſter voranging, der ihr den letzten Troſt brachte, waren alle Kloſterfrauen in Thränen. Baſe Elsbeth war ihr ſchon lange vorangegangen; ſie allein kannte die Urſache ihres Irrſinnes, aber nie hatte ſie es über's Herz bringen können, Robert davon zu unterrichten, denn ſie gab ihm keine Schuld an dem Seelenmorde, den er begangen hatte. men Victorie wurde lediglich dadurch entſchieden, daß ſie für heiligen Ernſt genommen hatte, was ihm ein Kinder— ſpiel geweſen und als ſolches der Vergeſſenheit anheimge— fallen war. Jetzt iſt ihr Irrthum und ſein Leichtſinn längſt vom Strome der Ewigkeit hinweggeſpült, und vor dem Richterſtuhle eines gütigen Gottes. Monats⸗Bericht der Blinden-Anſtalt zu Friedberg. Im Monat März gingen zum Beſten unſerer Anſtalt 515 fl 27 kr. ein und ſagen hiermit allen freundlichen Gebern und Geberinnen berzlichen Dank.— Von dieſer Summe kommen allein auf Frankfurt 452 fl. 7 kr.— An Aktien konnten wir wieder 10 Stück verwerthen, und zwar nach Wetzlar, Gießen, Dorheim und Friedberg; 2 ſchon früher eingezahlte Aktien wurden von Gießen aus der Anſtalt geſchenkt. Wir ſagen für dieſe und für jene den beſten Dank. Noch ſind etwas über 100 Stück Aktien, à 25 fl., gegen 4 pCt. und gerichtliche Sicherung unterzubringen und wir bitten um deren Abnahme.— Wir empfehlen allen Menſchen die Anſtalt zu freundlichem Andenken und bitten auch um Abnahme ihrer Fabrikate, die in Waſchſeile, Strobdecken, Löſch⸗ eimer, Strohſchube, Salbandſchuhe, Fiſchnetze, Maulkörbe und Rohrſtuhlſitze beſtehen. Friedberg den 1. April 1852. J. P. Schäfer, Vorſteher der Blinden⸗Anſtalt. Kirchenbuchs-Auszug vom Monat Marz a Butzbach. ö Getauft e: 2. Dem Bürger und Zieglermeiſter Johannes Sauerbier eine Tochter, Anna Maria, geb. den 5. Febr. 4. Ein unehelicher Sohn, Hermann, geb. den 18. Febr. 7. Dem Bürger und Leimſieder Chriſtoph Grüninger V. ein Sohn, Friedrich Wilhelm, geb. den 14. Febr. 7. Dem Bürger und Schneidermeiſter Heinrich Weigand 7 9 ein Sohn, Johannes, geb. den 20. Febr. Dem Bürger und Weißbindermeiſter Heinrich Leierzapf ein Sohn, Chriſtian Heinrich, geb. den 24. Febr. Dem Bürger, Mühlarzt und Wirth Auguſt Möhlich ein Sohn, Chriſtian, geb. den 9. Febr. 14. Dem Bürger und Bäckermeiſter Georg Wilhelm Sey⸗ . Tochter, Chriſtine Margarethe, geb. den 21. Febr. 15. Ein unehelicher Sohn, Georg Peter, geb. den 1. März. 18. Dem Bürger und Kaufmann Carl Georg Philipp Flach ein Sohn, Carl Wilhelm Eduard, geb. den 19. Febr. 21. Dem Bürger und Kaminfeger Georg Andreas Brüch⸗ ner ein Sohn, Chriſtian Carl, geb. den 29. Febr. Beer digte: 7. Wilhelm Joſeph Ignaz Berg, des hieſigen Bürgers und Schloſſermeiſters Heinrich Berg eheliches lediges Söhn⸗ chen, alt 4 Monate und 4 Tage; 1 den 5. März. 10. Suſanna Eliſabetha Stein, des weiland hieſigen Buͤr— gers und Schuhmachermeiſters Johannes Stein ehe— liche unverheurathete Tochter, alt 43 Jahre, 1 Monat und 15 Tage; 7 den 8. März. 10. Johann Baptiſt Weinsheimer, Dr. der Geſammtheil⸗ kunde und Oberarzt bei Gr. Heſſ. Garniſon zu Butz⸗ Nach dem Laufe der Welt hatte er kaum geſuͤndigt, und das Loos der ar— . Henn Beke erholt Luc Buchel 27 10 Bi 925 Willen 10 U 1„ A 1 Pagen S 267 Gebund E Die Verſteige i diesjährigen Ir Grenze des ds Suaſwiopfs; Fungeſcßt und I Oberrosba D (Bußbach.) 600) ig tlags um 10 aſerne ein ſechs betend gegen g. heiden. Bußbach den Cell Zum 601) 0 ſer können bis f igen gerichtli ſeiſe abgegebe! Oef 6620) Forde a das für con dalthaſat Holz weiten Ehefrau Nigdung fal in digudniong ilpoch den Ahier anzug Gro statt „ 1 10. März. ſelle, alt 25 Jahre, 2 Monate und 26 Tage; t den Heinrich Buß, des Ortsbürgers und Schuhmachermei⸗ ſters Heinrich Buß ehelicher lediger Sohn, 10 9 ahn, 4 Monate und 2 Tage; 1 18. März. 8 30. Juliane Diehl, des hieſigen Bürgers und Schreiner— meiſters Wilhelm Diehl eheliche ledige Tochter, alt 2 Jahre, 1 Monat und 25 Tage; f den 28. März. Holz⸗Verſteigerung. (621) Mittwoch den 28. d. M., Vor⸗ mittags um 9 Uhr, ſollen in dem hie— ſigen Gemeindewalde nachſtehende Holz— 106 ½% Stecken Buchen⸗Scheitholz, Prügelholz, (zum Theil Stammprügel) 45 Stecken Buchen-Stockholz und 6 b 8 8 m, ir hr* 42 Jahre, 8 Manate und 21 Tage; r den fragen 8 ärz. en in 11. Johann Adam Bernſcheuer, des hieſigen Bürgers und 20. angegan Baäckermeiſters Johann Adam Bernſcheuer eheliches ledi— 8, der; ges Söhnchen, alt 2 Jahre, 8 Monate und 28 Tage; lobert* T den 9. März. duld an* 12. Hermann Seippel, des Ortsbürgers Konrad Seippel den duft zu Fauerbach J. ehelicher lediger Sohn, Schreinerge— does 5 N ar⸗ den, dog. ein une Bekanntmachungen von Be— n 2 banden. 0 hoͤrden. un lan ö Wer ind y Edictalladnung f ö * e a aner nd Anſprüche 1 0 Art ſorten, als: an den Nachlaß der Conrad Lanz Eheleute zu — Geoskarben ſind um ſo gewiſſer binnen 4 Wo⸗ 115 ¼ 1 5 Hredber chen dahier anzuzeigen und zu begründen, als 05 g. ſie a bei Vertheilung des Nachlaſſes nicht alt dige drlückſichtigt werden würden . Garn Perlite den 31. März 1852. 162%„ Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Jäger. Sartorius. . Bekanntmachung, b ae U Wrennholzverſteigerung in dem Gr. Domanial⸗ 95 Sie Un wald Burgwald, Reviers Oberrosbach, Forſts Friedberg betreff. ö 595) Freitag den 23. d. M. ſollen in 5 oben gedachten Walddiſtricte an die Meiſt⸗ Maulks betenden öffentlich verſteigert werden: Raulkörze 7 Stecken Eichen⸗ und Birken⸗Prügelholz, 10%„ Nadel-Prügelholz, däfer 22%„ Birken⸗ und Nadel⸗Stockholz, 925 Wellen Buchen-Reiſerbolz, 8114„ Eichen- und Birken⸗Reiſerholz, 8047„ Aspen⸗ und Nadel⸗„ 1 Wagen Schlagabraum⸗Holz, 267 Gebund Ginſtern. Die Verſteigerung beginnt Morgens 8 Uhr im diesjährigen Abtriebsſchlag No. VIII auf der Grenze des Gemeindewaldes Ockſtadt, nächſt E Steinkopfs; ſie wird im Schlag Nr. IV linden, Auftal. u Marz 5 Sauerbier fertgeſetzt und im Schlag No. III beendigt. 12* Oberrosbach den 10. April 1852. N Der Großh. Heſſ. Revierförſter 18. Febr. des Reviers Oberrosbach rüninger. Bing mann. Febr. Butzbach. o hlen verkauf. ch Weigand nes 5 reitag den 23. April d. J., des Vor⸗ e 10 Uhr, ſoll in der hieſigen Reiter⸗ caſerne ein ſechs Wochen altes Fohlen meiſt⸗ bitend gegen gleichbaare Zahlung verſteigert werden. Butzbach den 14. April 1852. In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Zum Ausleihen. (601) Bei dem Auguſtiner Schulfond da⸗ hier können bis zu Ende Juli d. J. 1000 bis 1200 fl., gegen gerichtlichen erſten Gütereinſatz, darlehns⸗ weiſe abgegeben werden. Der Rechner G. F. Nau. Oeffentliche Ladung. (620) Forderungen und ſonſtige Anſprüche an das für concursfällig erklärte Vermögen des Balthaſar Holzmann von Petterweil und deſſen zweiten Ehefrau Amalia, geb. Hund, ſind bei ch Leierzapf Febr. uſt Möhlich ilhelm Seh⸗ e, geb. den den 1. Marz. hilipp Flach u 19. Febr. tas Bruͤch⸗ 9. Febr. zürgers und diges Sohn⸗ ö. Mürz. Meidung ſtillſchweigend erfolgenden Ausſchluſſes eigen Bür, im Liauidationstermine 6 Stein che⸗ Mittwoch den 9. Juni l. J., Vormittags 9 Uhr e, 1 Monat dahier anzuzeigen und näher zu begründen. Groskarben den 6. April 1852. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. eſammtheil⸗ 0 Jäger. Bötticher. on zu Buß⸗ Reiſer, an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Beienheim am 17. April 1852. Der Gr. Heſſ. Bürgermeiſter Muth. Das Soolbad zu Nauheim in der Wetterau (622) wird in dieſem Jahre den 1. Mai er⸗ öffnet werden. Die ärztliche Praxis bei dem Bade wird von dem Phyſikus Ur. Bode und dem praktiſchen Arzte br. Ehrhardt ausge— übt. Wundärztliche Hülfeleiſtung wird ſich außer dem erſtgenannten Arzte auch der Amtswund⸗ arzt Bechtold unterziehen. Logisbeſtellungen im Badehauſe ſind zeitig an die 8 Inſpection zu richten, die auch jede andere etwa gewünſchte Auskunft bereitwilligſt erthellen wird. Nauheim den 16. April 1852. Kurfürſtliches Salzamt K. Engelhardt. F. Schreiber. R. Ludwig. Avenarius. Holzverſteigerung. (623) Mittwoch den 28. d. M., Morgens 10 Uhr anfangend, ſoll in dem Gemeindewald Langenhain, Diſtrikten Eichkopf und Hühnerpfad, nachfolgendes Holz einer öffentlichen Verſtei⸗ gerung ausgeſetzt werden: a) Bau-, Werk⸗ und Nutzholz: 112 Stück Eichen⸗Bauſtämme, worunter ſich welche auch zu Wagnerholz eignen, b) Brennholz: 12 Stecken Eichen⸗Prügelbolz, 800 Stück Eichen⸗Baumwellen, wobei noch bemerkt wird, daß eine Zahlungs. friſt gegen genügende Bürgſchaft bis Martini— tag 1852 geſtattet wird. Langenhain den 15. April 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Huth. Privat- Bekanntmachungen. Tapeten (815) habe ich ein Commiſſions⸗Lager von Herrn Scherrer in Heidelberg, von den ordinärſten bis zu den feinſten, worunter eben ſo billige Soten ſind, als nur anderwärts angeboten werden können. Friedberg. Louis Weis, den Apotheken gegenüber. Ftuer⸗Verſichtrungs⸗Geſellſchafk „Colonia.“ 1624) Man bringt hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß die Agentur der Colonia für Friedberg und Umgegend dem Herrn Beigeordneten Hecht in Friedberg übertragen worden iſt. Die Colonia, welcher durch die Großh. Heſſ. Verordnung vom 26. No⸗ vember 1847 die Rechte einer inländiſchen Geſellſchaft übertragen worden ſind, übernimmt Verſicherungen gegen Brandſchaden auf bewegliche Gegenſtände jeder Art, gegen feſte mäßige Prämien, und gewährt hierbei noch beſondere Vor— theile, worüber die Agenten auf Befragen die gewünſchte Erläuterung geben werden. Darmſtadt im April 1852. J. G. Kahlert, Generalagent. Unter Bezugnahme auf vorſtehende Bekanntmachung zeige ich hierdurch an, daß Proſpecte und Formulare zu Verſicherungs-Anträgen jederzeit bei mir unentgeldlich zu erhalten ſind. Auf ſorgfältige und raſche Beſorgung der ange— tragenen Verſicherungen kann man bei mir rechnen, ſowie ich überhaupt zu jeder Auskunft und Anleitung in dieſer Beziehung gerne bereit bin. Friedberg im April 1852. 3 Ehriſtian Hecht, Agent der„Colonia.“ * 5 , e Einladung zum Abonnement 104 i d e Fr ankfurter Anzeig er vom 1. April 1832 ab. Abonnementspreis fur Frankfurt 48 kr. 5 dem neuen Regulativ, Wird ö tägl. ausgegeben auſſer Montags. per Quartal; für Auswärts bei allen Poſtamtern Deutſchlands, gemäß mit unbedeutendem Poſtaufſchlag.. (475) Zu Neubeſtellungen auf dieſes gern geleſene und vielverbreitete Blatt wird hierdurch mit dem Bemerken eingeladen, ſolche recht— zeitig und vor Schluß dieſes Monats zu machen, um completter Exemplare gewiß zu ſein. Alle Poſtämter und Boten nehmen Beſtellungen an. e. nzeiger“ bringt die anziehendſten und neueſten Novellen, Gedichte, Miscellen, launig und ernſt, Scha ch⸗, e ee,. Agde e Woche einen ausführlichen Pariſer Modebericht mit Modebild; ein Feuilleton für weibliche Handarbeiten aller und jeder Art, welches von lithographirten Abbildungen begleitet, das Allerneueſte in Häkel⸗, Stick-, Strick-, Filet⸗ und Bandarbeiten, mit den deutlichſten Erklärungen zur Anfertigung enthält. Ein Feuilleton für Künſte und Handwerke, ausgeſtattet mit dem Vorzüglichſten aus dem Bereiche der Technik u. ſ. w, und ebenfalls regelmäßig mit lithographirten Abbildungen— wenn erforderlich in Farbendruck— verſehen. Feuilleton fuͤr Theater und Concert, d. der erſten und geachtetſten Kunſtkenner geſchrieben. Tüchtige Fachmänner haben uns ihre Unterſtützung zugeſagt.— Ferner ein h. unpartheiiſche Berichte über hieſige und auswärtige Bühnen- und Coneertleiſtungen, von einem Täglich eine kurze, bündige, aber vollſtändige Rundſchau auf dem Gebiete der Politik öffentlichen Lebens, wodurch dem Leſer das ſehr oft unerquickliche Durchſehen großer politiſcher Zeitungen erſpart wird Taglich ein eure der hieſigen Börſe, Handels-, Frucht⸗, Getreide⸗ und Oel⸗Berichte von Frankfurt, Friedberg, Mainz, Köln, Neuß, Würzburg, München u. w.— Nach jedesmaligem Erſcheinen des Frankfurter Amtsblattes kurz gefaßt den Juhalt deſſelben.. Dieſe Vielſeiligkeit des„Frankfurter Anzeigers“, wie ſie nicht leicht ein anderes Journal bieten dürfte, wozu aber auch noch täglich ein bunter Kranz der mannigfachſten Juſerate und Bekanntmachungen in deutlichen und ſchönen Lettern kommt, dieſe Vielſeitigkeit hat unſerem Blatte in allen Kreiſen, in der Geſchäfts⸗, Beamten⸗ und Damenwelt die freundlichſte Aufnahme erworben und wird die Redaction nichts verabſäumen, durch Aufbieten aller Kräfte dieſes Wohlwollen ſtets zu erhalten. Der wle bei keinem ähnlichen Organe billige Abonnementspreis läßt es auch weniger Bemittelten nicht ſchwer fallen, ſich täglich mit dem Neueſten und Wiſſenswertheſten bekannt zu machen und durch Sammeln der Journale, ſowie der lithographirten Mode- und Muſterbeilagen ſeiner Familie einen reichen Schatz der beſten Lectüre und belehrendſten Unterhaltung zu ſichern. Juſeraten, welche wir die geſpaltene Zeile mit 4 kr. berechnen, kann bei der großen Verbreitung des„Frankfurter Anzeigers der beſte Erfolg garantirt werden. Die hierorts vorkommenden amtlichen Verſteigerungen müſſen laut ſtadtgerichtlichem Decret in die ſe m Die Erpedition. 5 7— A —— 5 2 nach Netb- Vork, Ballimore, Quebec, Philadeiplua, Nei- Orleuns, Temas, Ausiralien& c. Zu den reellſten Preiſen, und ab Bremen ein⸗ ſchließlich guter und reichlicher Beköſtigung. (625) Zur Ausfertigung bündiger Schiffs⸗Contraete, empfiehlt ſich, beſte und pünktliche Beförderung zuſichernd, der von dem obrigkeitlich angeſtellten und beeidigten Schiffs⸗Makler F. W. Bödecker jun. in Bremen Bevollmächtigte F. C. A. Römheld, in Fraukfurt a. M., Fahrgasse No. f, an der Brücke. Für diejenigen Perſonen, welche nach den nordweſtlichen Staaten Amerika's zu reiſen beabſichtigen, z. B. Buffalo, Chicago, Detroit, Cleveland, Milwaukie und Jowa, iſt es zweckmäßig und viel billiger ſich nach Quebee einzuſchiffen, wo ſie von dem Bremer Conſul empfangen und nach den benannten Plätzen billiger als von Newyork befördert werden. Anzeige. Lichtbilder, (626) Auf der Beſchälſtation zu Reichelsheim(4327) von L. Michel in Beſangon, zu ſteht ein ſchöner brauner, engliſcher Hengſt, und[den Fabrikpreiſen bei. es werden auch ausländiſche Stuten zugelaſſen. L. Goldmann junior. nee r eng a (585) für eine Handlung wird geſucht. Ge ſqu ch. (628) Ein junger Menſch, welcher die Mül⸗ lerprofeſſion zu erlernen wünſcht, kann Anfangs Juni l. J. unter annehmbaren Bedingungen bei einem Müller in der hieſigen Gegend ein⸗ treten. Näheres bei der Expedition des Intel⸗ ligenzblattes. 5 2 Z u verpachten. (629 Ein Viertel Gartenland, hinter der Burg gelegen, hat zu verpachten Anton Eich's Wittwe. Zu ver miethen. (630) Der zweite und dritte Stock in dem Suhrada'ſchen Hauſe iſt zu vermiethen und kann bis den 1. Mai bezogen werden. t Friedberg. P. F al ck. Guͤterverſteigerung. (631) Die Roſenmühle oder ſog. Kleine⸗ mühle in Bonames mit Wohnhaus, Scheuern, Ställen und Mühlgebäulichkeiten, in einem Flä⸗ cheninhalt von circa 10 Morgen, außerdem unabhängig von dieſem ein darangränzendes Aepfelbaumſtück von cirea 16 Morgen in Kal⸗ bacher Gemarkung, ſollen Donnerſtag den 29. d. M., Nachmittags 1 Uhr, zu Bonames im Wirthshauſe zur Gerſte, öffentlich meiſtbietend verſteigert oder verpachtet werden. Näheres bei Ortsſchultheiß Schneider in Bonames. Einladung. (632) Auf Mittwoch den 28. April, Vormit⸗ tags um 10 Uhr, werden hiermit die Herren Geiſtlichen der Decanate Butzbach, Rodheim und Friedberg zur gewöhnlichen Frühlingscon⸗ ferenz dahier eingeladen. Friedberg den 17. April 1852. 5 Dr. Sell. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. —— ö eng in die Groß zetreffend: Nach 0 in Regierun rg an 17 an A, bis I. Fut Fntheilung 1 Notgens 8 ſlichtigen zul Am Mon Altenſta Engelth Aſſeuhei Bauern Bodenre J Am Diet Gtosfan Helden Hochwe Höchſt Holzha Am Mi Nieder Oberal Oberer Obereſa Obermö An 8rei Roden Rodheir Rödelhe Die 90 18 den 22 nister mit d igberg ein