rung 3. arth, ent. a ſſigſte beſten wie über ukunft taates je der Län⸗ p. u. ſ. w moͤglichſt New⸗ Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den negierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. M 15. Sonnabend den 21. Februar 1852. Der Uing. Eine Erzählung von Ernſt Ritter. (Fortſetzung.) So war der kleinen Victorie Vater, ſo ihre Mutter. Dieſe mußte ſie verlieren, jenen behalten. Nur die Seele der Erſteren hatte ſie geerbt; ſie war ſanft, demüthig wie die Selige, die ſie meiſt aus der Baſe Elsbeth Er— zählungen kennen gelernt hatte, und wenn ſie eine Siege— rin war, wie ihr Name es ausſprach, ſo hatte ſie nur den Sieg über den Hochmuth und die Eitelkeit ohne Kampf errungen. Als ſie zehn Jahre alt war, ſaß ſie einſt auf einem Schemel zu den Füßen der Baſe. „Sage mir, wie die Mutter angezogen war nach ihrem Tode,“ bat ſie zum hundertſten Male. Elsbeth war eben ſo unermädlich in Antworten.„Sie hatte ein lan— ges weißes Gewand an, und ihre Flechten habe ich ihr rund um das Sargkiſſen gelegt; ſie faßten es wie ein dunkler Saum ein; in der Hand aber hielt ſie eine weiße Lilie, die ich ihr hineingelegt hatte, weil ich kein ſprechenderes Sinnbild für ihre reine Seele finden konnte; ſie ſtarb auch gerade, als die Lilien ſich aus dem dunkeln Erdenſchoße erhoben.“ „Und der Ring?“ fragte Victorie weiter. „Den Ring zog ich von ihrem Finger, ehe man den Sarg ſchloß, reihte ihn an ein goldenes Kettchen, und hängte ihn Dir um den Hals; denn von allen Schaͤtzen, die Dir die Mutter hinterlaſſen hat, iſt dieſer Ring der köſtlichſte. Ihre Augen waren bis zuletzt auf das Wort: „Hoffnung“ gerichtet, und als ſie's nicht mehr unterſchei— den konnte, richtete ſie den Blick nach Oben, ſagte:„In Deine Hände befehle ich meinen Geiſt,“ und hoffte in den Himmel hinein, als es auf Erden aus damit war.— Victorie, es iſt etwas Erhabenes, eine fromme Seele ſterben zu ſehen; ſie war durch die lange Krankheit ſo leicht geworden, als wäre ein Theil ihrer Hülle ſchon in die Lüfte aufgelöſt geweſen. So lag ſie da wie ein Ver— kündigungs⸗Engel mit dem Lilienſtengel in der Hand, und verkündete mit ſtummen Lippen den Frieden und die Se— ligkeit der Verſtorbenen.“ Sie ſchwiegen Beide; dann ſagte die kleine Victorie: „Ich freue mich ſo, daß ich den Ring nicht verloren habe, ehe ich wußte, was er werth war, denn nun gebe ich ſchon darauf Acht, wie auf meinen Augapfel.“ „Das iſt recht, Victorie,“ ſagte Elsbeth, ihr über die Stirne fahrend,„und jetzt weine nicht länger, denn ſiehe, es iſt eine ſchöne Zuverſicht in dem Worte, das auf dem Ringe ſteht; ſo lange der Menſch recht von Herzen hoffen kann, ſo lange bleibt er fromm und gut, denn er weiß, daß die Hoffnung von Oben kommt, und daß er mit ſeinem Vater im Himmel in gutem Vernehmen ſteht, ſo lange der ſie ihm läßt.“ „Baſe Elsbeth,“ ſagte das Mädchen,„mir iſt es doch, als konne ein armes Kind wie ich, das ſeine Mut— ter in der Wiege verloren hat, keine rechte Heimath auf der Erde finden.“ „Finde Du ſie nur im Himmel, ſo wird ſie Dir auch hier nicht fehlen,“ ſagte die Baſe,„Du haſt ja noch den Vater, der für Dich ſorgt, und mich und Deinen Spielkameraden, den Robert.“ „Rede nicht von Robert,“ ſagte Victorie erröthend. „Haſt Du ihn nicht gern?“ fragte Elsbeth verwun— dert,„und er iſt doch ſo ein braver Bube. Dein Vater iſt auch darin ein Glückskind: thut unſereines Jemanden etwas Gutes, ſo iſt zehne gegen eins zu wetten, daß es einen Schlingel trifft. Er hat aber recht viel Freude au ihm, und kann ihn ſchon ordentlich brauchen.“ Victorie erwiderte, als ob ſie das Geſagte nicht ge— hört hätte:„Wie war denn der Vater, als die Mutter ſtarb?“ „Ach Kind,“ ſagte Elsbeth,„die Männer ſind nicht ſo wie wir. Er hat recht ſehr geweint, hat ſich und allen Dienſtboten Trauer angelegt, und dann hat er bald im ſchwarzen Rock ebenſo gut rechnen können, als im brau— nen; hernach ging er auch wieder zum Kartenſpiel, und es war ihm weiter nichts anzumerken. Das iſt ſo Regel.“ Victorie ſagte:„Ich glaube nicht, daß es juſt ſo ſein muß, der liebe Gott hat doch den Buben kein ande— res Herz geſchaffen, als den Mädchen.“ „Ganz anders“ erwiderte Elsbeth.„Trau Du nie einem Manne, dann wirſt Du ſicher fahren. Nur die Frauen ſind treu und wahr, und verſtehen zu lieben. Deine Mutter war auch hierin ein Engel.“ Victorie antwortete kein Wort mehr; ſie nahm ihren Strickſtrumpf eifrig vor, und die Baſe wurde zu einem Geſchäfte abgerufen. Da klingelte es an der Hausthüre, und nachdem der Wartende ſo lange geſtanden hatte, bis die Magd zum Drücker trat, ging dieſer auf, und der leichte Schritt eines Knaben, der drei Stufen auf einmal überſpringt, konnte erkannt werden. Victorien's kleines Herz klopfte laut, das Blut ſtieg ihr in's Geſicht, und ſie ſtrickte immer emſiger. Robert trat ein, halb wie ein be— 1 ſcheidener Diener, halb wie ein blöder Bube; als er aber Victorie allein ſah, legte er beide Arten ab, und war mit einem Sprunge an ihrer Seite. „Victorie,“ ſagte er,„komm' geſchwind, wir machen einen Gang um's Thor.“ „Verſäumſt Du auch nichts, Robert?“ „Ich habe den ganzen Tag gearbeitet wie ein Pferd.“ „Armer Robert!“ ſagte Victorie,„ich wollte, ich Wenn wir uns werden geheirathet haben, ſollſt Du ſchon beſſere Tage erleben.“ „Das wird prächtig ſein,“ ſagte Robert,„da kaufe könnte Dir helfen. 5 der Vater zu Dir ſagt:„lauf' Er da, und lauf Er dort in. g. 0„Das macht mir nun gar nichts,“ ſagte Robert lachend,„denn das dauert nur ſo lange ich Lehrburſche bin; hab' ich dann einmal ſelbſt einen, ſo herrſche ich ihn wieder mit Er an, und ſo zahle ich's ab.“ Unterdeſſen kleidete ſich das Mädchen zum Ausgehen an, und nachdem ſie der Baſe die Hand geküßt hatte, gingen die beiden Kinder Hand in Hand vor's Thor. (Fortſetzung folgt.) ich mir ein Paar Schimmel, denn Deines Vaters Rappen gefallen mir gar nicht, und ein Wagen für Dich und mich, und wir kutſchiren herum nach Herzensluſt; aber immer zuſammen, außer wenn ich auf der Jagd bin, und da bringe ich Dir Wild mit,— oder auf einer Gaſterei, — da ſtecke ich Zuckerwerk für Dich in die Taſche. ſoll es Jahr ein Jahr aus gehen.“ „Das wäre ein wüſtes Leben, Robert,“ ſagte das Mädchen,„ſieh' auf den Vater, der arbeitet den ganzen Aber Herumlaufen und Päckchen in die Häuſer bringen, das brauchſt Du nicht mehr; und Er würde Dich auch Niemand mehr Tag, und ſo muß Du's auch machen. 9 Miszellen. Als bei einer Predigt alle Zuhörer bis auf Einen So weinten, und man letztern fragte, warum er allein ſo kalt bleibe und nicht weine, antwortete er:„Ich gehöre nicht in dieſe Pfarre.“ 5 1 Ein Lehrer ſagte in der geographiſchen Unterrichts⸗ ſtunde zu ſeinen Schülern:„Bewundert die Weisheit Got— tes, daß er die größten und ſchiffbarſten Flüſſe immer an bedeutenden Städten vorbei fließen läßt.“ 8 U Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. NN RNN NN Guts ⸗ Verpachtung. (175) Dienſtag den 24. Februar d. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, wird in hieſigem Rath— hauſe das auf Petritag 1853 leihfällige Augu— ſtiner Schulgut in der Gemarkung Rockenberg auf weitere zwölf Jahre öffentlich meiſtbietend verpachtet, wozu Pachtliebhaber hiermit einge⸗ laden werden. Friedberg den 5. Februar 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Beide Guts ⸗ Verpachtung. (1760 Dienſtag den 24. Februar d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe das Petritag 1853 leihfällige Präſenzgut ad bia corporum in der Gemarkung Weckesheim, beſtehend aus 90¼ Morgen, auf weitere zwölf Jahre öffentlich meiſtbietend verpachtet, wozu Pachtliebhaber hiermit eingeladen werden. Friedberg den 5. Februar 1852. Oer Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Beende; Guts⸗ Verpachtung. 1177) Dienſtag den 24. Februar d. J., Vor⸗ mittags um 9 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe das Petritag 1853 leihfällige Präſenzgut ag Dia éçorporum in der Gemarkung Friedberg auf weitere zwölf Jahre öffentlich meiſtbietend verpachtet. Das Gut enthält 29¼ Morgen und werden Pachtliebhaber hiermit eingeladen. Friedberg den 5. Februar 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ben de r Verſteigerung eines Gartens, (213) Donnerſtag den 26. Februar d. I., Vormittags 10 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ hauſe auf freiwilligen Antrag des hieſigen Bür⸗ gers Heinrich Raab deſſen nachbeſchriebenes Grundſtück, nämlich: Gemarkung Stadt Friedberg: Pag. 121. No. 26. 167,1[◻Klafter 85 Ru⸗ then Garten in der 2. Gewann in den Liebfrauengärten an Joh. Koch, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 11. Februar 1852. In Auftrag Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter e eee Verſteigerung der Straßenbauunterhaltungs-Arbeiten im Baubezirk g Friedberg pro 1832. (244) An den nachbemerkten Terminen, Morgens um 10 Uhr, ſollen ſämmtliche bet der Unter⸗ haltung der Straßen im Baubezirk Friedberg im Jahre 1852 vorkommende Arbeiten öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden: t nennen. Es gibt mir immer einen Stich in's Herz, wenn Friedberg den 15. Februar 1852. 9 Ta g Ort und Local der 85 Namen des Bau⸗ 2. e 2 der V e 10 ſt eig e 1 un g. Bau⸗ aufſehers II. 78 2. aufſeher zu deſſen Bezir 8 Verſteigerung. Ort. Local. Bezirke[die Straße gehört. 1 Donnerſtag den 19. Febr. Niederwöllſtadt Gaſtwirth Puth 4 u. 5[Götz und Schafer. 2[Freitag den 20. Februar Ilbenſtadt Chauſſeehaus 6 u. 7/Faulſtich und Reitz. 3. Samſtag den 21. Febr. Friedberg Gaſthaus zum Anker 3 Kreß. 4 Mittwoch den 25. Febr.] Eberſtadt Gaſthaus z. Schwanen 16 Hölzer. 5 5 Donnerſtag den 26. Febr. Niedermörlen[Gaſthaus zum Löwen i u. 2 Diehl und Weide. 6[Freitag den 27. Febr. Niedermoxſtadt Rathhaus 10 Jäger. 7[Samſtag den 28. Febr. Obereſchbach[Homburger Hof 13[Vacat. 8[Samſtag den 28. Febr.] Steinbach Gaſthaus z. Schwanen 14[Michel. Nachmittags 2 Uhr 9 Montag den 1. März Altenſtadt Gaſthaus zum Adler 8[Gaußmann. 10 Dienſtag den 2. März Lindheim Gaſtwirth Koch 9 u. 11 Weigel, Groß. 11[Mittwoch den 3. März Büdingen Salinerhof 12 IKlehenſteuber. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Frtedberg Stockhauſen. Verſteigerung von Bauarbeiten zu Butzbach. (226) Montag den 23. Februar l. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhaus zu Butzbach, die bei der Erbauung des erſten Pfarrhauſes und die bei der Cinfriedigung beider Pfarrhofraithen daſelbſt vorkommenden Maurer-, Steinhauer⸗, Zimmer-, Dachdecker⸗, Schreiner-, Schloſſer⸗, Glaſer⸗, Spengler- und Weißbinder⸗ arbeiten, ſowie die Anlieferung der nöthigen Materialien, beſtehend in Rockenberger Mauer- ſteinen, Deckplatten, Backſteinen, Kalk und Sand, öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Der in ganzem 14,000 fl. betragender Vor⸗ anſchlag liegt auf dem Büreau des Unterzeich⸗ neten zur Einſicht offen. Friedberg den 15. Februar 1852. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Verſteigerung von Bauarbeiten zu Langenhain. (247) Dienſtag den 24. Februar l. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen in dem Gemeinde⸗ verſammlungslocal zu Langenhain die bei Um⸗ bauung des Pfarrhauſes daſelbſt vorkommenden Maurer-, Steinhauer⸗, Zimmer-, Dachdecker⸗, Schreiner, Schloſſer-, Glaſer-, Weißbinder⸗ und Spenglerarbeiten, ſowie die Anlieferung der nöthigen Materialien, beſtehend in Mauer⸗ ſteinen, Backſteinen, Lehmſteinen, Kalk und Sand, öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Der Voranſchlag, welcher im ganzen 3090 fl. beträgt, liegt auf dem Büreau des Unterzeich⸗ neten zur Einſicht offen. Friedberg den 15. Februar 1852. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. 0a 15 Dor Wonmflags ut hause alf 7 ſahngen Kar, geg Gart. Gemar Jag 16.. vor de Adam auf dn gl öſcullch meif Friedber Bel (219) Don tags 10 Uhr, nicht fertig ge fertigen Seite eichenen Pfoff Wlhellungen fang iſt im A Nach Beend die in der Beh bifudlichen 2 verflgett un erthelh. Bußbach Be 251) N 10 lr, Ofconomie 8 120 Centn. öffentlich an kunnt gemag fegen wetde Schloß Nain⸗ 2000 N wen— 61— er de Ediet alla deu ug ö Bekanntmachung. rt 9 N(2860 Die Erben des verlebten Johannes Stier II. zu Södel beabſichtigen nachfolgende Immo-(258) Die auf Autrag der Jacob Dönges 5 Robert bilien, Södler Gemarkung: a. und 1 0 5 auf 15 26. 1 57 ehrburf,** N.. J. anberaumte Verſteigerung deren Immo- he za ce Fur 15 Flur.. 1195 1 10 175 Flur 1035 bilien wird, eingetretener Hinderniſſe wegen ch ihn en 199 ie nicht in dieſem, ſondern in einem anderweiten 2* 18 889 1 9387 Termin abgehalten, was hiermit zur allgemei⸗ Ausgeh, 1 150 6 8 0 3075. nen Kenntniß gebracht wird. dt dozen Nun nne u Be: u eee e, Friedberg den 19. Februar 1852 it hatte 1* II 464. 11 2855 1 587. In Auftrag: N Thor. II 620. Neg. II 815. 1 862. 1 90f. 5 9 f . e 920. 1 974. u 1004. 1 1021., Broch Li Peter N II 85. M.? in 8. n 1 III 146. III 169. III 191. Mir n. Verſteigerung von Immobilien. —— 111 100 5 338. 5 805* 200 10—(259) Dienſtag den 6. April d. J., Vor⸗ V— V* v 95. 0 378. v 610. mittags um 10 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ duk* 5 8 12 VI 334. VII 25. v 569. hauſe die zum Nachlaſſe des hier verſtorbenen uf Einen VI 135. 8. 54. 2 55 550 Bürgers und Schuhmachermeiſters Jakob Dönges ein ſo kalt 82. VII 89. VII 164. u. 165. VI 223. V 728. gehörenden Immobilien, als: ö* 11. 5. 5 zehöͤre(nähere Bezeichnung kann auf dem unterzeichneten Gerichte eingeſehen werden) 9 1 Stadt Friedberg: 5 N 5 a l 8 ag. No. unter ſich zu vertheilen, können aber keine Eigenthums. Urkunde des Erblaſſers darüber vorlegen. 38. 9% K; it Hin⸗ inerrichtz, Es werden daher Alle, welche Eigenthums-oder ſonſtige Anſprüche an gedachte Immobilien zu 48 eee e 3 5 8* ine ie i i 2 i 2 2 heit Gol, haben vermeinen, aufgefordert, dieſes ſogewiß innerhalb 2 Monaten, von heute an, dahier anzu 152. 6. 41,3 UKlafter— 21 Ruthen Gar⸗ mer an zeigen, als ſonſt ohne Rückſicht hierauf die Theilung beſtätigt werden wird. Friedberg den 10. Februar 1852. Großherzogl. Heſſ. Landgericht Drag Free ten in der 7. Gewann an der Fauer⸗ bacher Grenze an Joh. Pieronimus, 412. 47. 155,3[◻Klafter= 79 Ruthen Acker er im kleinen Wartfeld, gibt 28 kr. bezir 1 f 8 8 Tilgungs-Rente, a Garten⸗Verpachtung. e e ee auf Antrag Ir Erp per ſenen, theilungshalber e 2 0 6. i i ig t. i* un e e e bene a vergeben werden, wozu Luſttragende ihre For— ee d g eee 1852. a hauſe auf Antrag der Curatoren des minder⸗ K— 1 5 5 51. 115 In Auftrag N labegen Karl Sy f 1. M. bei dem Unterzeichneten einreichen wol— Heſſ. Bü iſte ee 8 dahier der dem Letztern len, woſelbſt täglich die Bedingungen einge— Der 928 eu r r — Saen 8 N ſehen werden können: b 2 Gemarkung Stadt Friedberg: 1% Lief, 30 SY Mobiliar-Verſteigerung. des B Pag 162. No. 9. 62 Ruthen in der 9. Gewann 1) die Lieferung von 32 Mützen, 8 „ Vall Pag 1 Fauerbacher Thor etheilt 5. 2) die Lieferung von 70 Ellen 7 breites](260) Dienſtag den 9. März l. J, Vor⸗ I Caſſe, 8 9 graues Tuch zu Hoſen, im Werthe von mittags 9 Uhr anfangend, werden in der frühe⸗ u Bezirk ße gehort. Adam Vogt, auf den Zeitraum von 6 Jahren anderweit öffentlich meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 11. Februar 1852. 1 fl. 36 kr. pr. Elle, 3) die Lieferung von 112 Ellen 7½ breites blaues Tuch zu Röcken, im Werthe von 2 fl. pr. Elle, ren Wohnung des hier verſtorbenen Bürgers und Schuhmachermeiſters Jacob Dönges die zu deſſen Nachlaß gehörenden mütterlichen und errungenſchaftlichen Mobiliar-Gegenſtände erſter Schaſer. In Auftrag 4) die Li 5 5 a N . 5 a die Lieferung von 5½ Ellen ſchwarzes Ehe, beſtehend in 1 Kleiderſchrank, 1Commode id Retz. Der Grog. Fl ed Tuch zu Aufſchlägen ic. 1. J 2 fl./ 36 Bettſtellen, Zinn, Porcellan, Glaswerk, Bet⸗ 7 kr. pr. Elle, tung, Weißzeug und ſonſt verſchiedenen Haus⸗ Weide. Bekanntmachung. 5) die Anfertigung von 32 Hoſen und 32 geräthſchaften, auf Antrag der Erbintereſſenten, (219) Donnerſtag den 26. l. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, wird das Holz von einem noch nicht fertig gezimmerten Haus, beſtehend in 2 fertigen Seitenwänden, 2 tannenen Böden, 120 eichenen Pfoſten, 60 Riegeln ꝛc., in einzelnen Abtheilungen meiſtbietend verſteigert. Der An- fang iſt im Amtshof. Nach Beendigung dieſer Verſteigerung werden die in der Behauſung des verlebten Carl Becker befindlichen 2 Saalſpiegel und 4 Saallampen verſteigert und hierbei unbedingt der Zuſchlag ertheilt. Butzbach den 7. Februar 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Krauß. Bekanntmachung. (251) Mittwoch den 25. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen aus der hieſigen Gräflichen Oeconomie: 35 Fuder Waizen⸗Langſtroh, Röcken. Friedberg den 12. Februar 1852. Der Gr. Bahn-⸗Ingenieur Hochgeſand. Au ff o derung. (257) Der unten ſignalifirte, wegen wieder— holten Betrugs angeklagte Johannes Schwalb, ledig, von Niederurſel hat ſich durch heimliche Entfernung von Haus der Unterſuchung entzogen. Derſelbe ſoll ſich in hieſiger Umgegend herum⸗ treiben. Die in- und ausländiſchen Civilbehörden wer den andurch erſucht, gedachten Schwalb im Be⸗ tretungsfalle arretiren und anher einliefern zu laſſen. Rödelheim den 11. Februar 1852. Großh. Heſſ. Landgericht Dr. Gilmer. Signalement: theilungshalber öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 19. Februar 1852. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Immobiliar-Verſteigerung. (2610 Die zum Nachlaß der verlebten An⸗ dreas Hebbels Wittwe zu Ortenberg gehörigen, dahier gelegenen Immobilien, welche in dem Flurbuche auf den Namen Karl Stief zu Alten— ſtadt eingetragen ſtehen, und zwar: a) Flur I. No. 93. 67 U◻IKlafter Hofraithe, beſtehend aus Wohnhaus und Scheuer ꝛc., gibt dem Gr. Fiscus für 1 Rauchhuhn 12 kr. jährlich, b) Flur 1. No. 90. 9 U◻IKlafter Grabgarten im Ort, unmittelbar bei der Hofraithe gelegen, 6%„ Waizen⸗Wörrſtroh, Alter: 28 Jahre. werden Freitag den 27. Februar d. J., Vor⸗ 1½%„ Korn⸗Wörrſtroh, Stand: Muhlknecht. mittags 10 Uhr, auf dem Rathhauſe dahier 11„ Gerſtenſtroh, Größe: 7 Fuß, 3 Zoll Gr. Heſſ. Maaß. nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert. 12„ Haferſtroh und ungefähr Haare: braun. Bemerkt wird noch, daß die Hofraithe an 120 Centner Grummet, öffentlich an den Meiſtbietenden, unter den be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen ver⸗ ſteigert werden. Schloß Ilbenſtadt den 14. Februar 1852. Bernhardt, Rentmeiſter. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (240) Zur Uniformirung von Bahn- und Stirne: bedeckt. Augenbraunen: ſchwarz. Augen: grau. Naſe: proportionirt. Mund: offen ſtehend. Bart: braun. Kinn: rund. Geſichtsfarbe: geſund. Statur: ſchlank. Beſondere Kennzeichen: keine guten Zähne. der von Ortenberg und Büdingen nach Frank⸗ furt a. M. führenden Hauptſtraße liegt und früher in derſelben Färberei betrieben wurde— und überhaupt wegen ihrer vortheilhaften Lage zu jedem Geſchäftsbetriebe geeignet erſcheint. Altenſtadt den 18. Februar 1852. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgerichts Großkarben Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Kreuder. Holzverſteigerung.: 2462) Donnerſtag den 26. Februar, Mor⸗ 17 75 Uhr anfangend, werden in hieſigem Ge⸗ meindewald nachſtehende Gehölze an die Meiſt⸗ bietenden verſteigert: g J. Diſtrikt Zungen holz II. Theil: 6 Eichenſtämme von 128 Cubikfuß, 2 Buchen ⸗ 7 23 0 55½ Klafter Buchen⸗Scheitholz, 2½„ Eichen⸗* 33%„ Buchen⸗Stockholz, 11. Diſtrikt Eichenhecken 111. Theil: 250 Stück gemiſchte Wellen. III. Oberer Kolbenroth 1. Theil: 2 Klafter Kiefern-Prügelholz, 213 Stück Kiefern⸗Wellen. Pfaffenwiesbach den 15. Februar 1852, Der Bürgermeiſter Ru pp. Jagdverpachtuug. (263) Donnerſtag den 26, d. M., Mittags 12 Uhr, ſoll die der Gemeinde Florſtadt zu⸗ ſtehende Feld- und Waldjagd unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingun⸗ gen auf dem Gemeindehaus meiſtbietend ver⸗ pachtet werden. Florſtadt den 17. Februar 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Appel. Holz⸗Verſteigerung. (261) Dienſtag den 24. Februar d. J., Vor⸗ mitiags 9 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeindewald, Diſtriet Oberwald, 176 Stämme Eichen⸗Bau⸗, Werk- und Nutzholz wiederholt öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden, wobei bemerkt wird, daß gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine Zah⸗ lungsfriſt bis 1. Auguſt d. J. geſtattet wird. Großkarben den 18. Februar 1852. Der 2 u Fig emler 6 bl. oli Ver fg i g: (265) Freitag den 27. d. M., Morgens 10 Uhr, ſollen im ſog. Stammheimer Domanial⸗ wald unter den bekannt gemacht werdenden Be⸗ dingungen öffentlich meiſtbietend verſteigert wer⸗ den, und zwar: l. im Diſtrikt Sumpf: 23 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 2„ Prügelholz, 285 Wellen„ Reisholz, 11. im Diſtrikt Hainbach: 17½ Stecken Eichen⸗Scheitholz, 7„„ Prügelholz, 614 Wellen Buchen⸗Reisholz, 303 Eichen⸗„ und endlich 111 im Diſtrikt Heidewald: 1½ Stecken Buchen⸗Prügelholz, 5 7 Eichen⸗ 7 195 Wellen Buchen⸗Reisholz, 7⁵„ Eichen⸗ 5 Heldenbergen den 18. Februar 1852. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Altenſtadt Rumpf. Bekanntmachung, (266) Das am 11. Februar im Burggrä⸗ fenroder Gemeindewald verkaufte Bau- und Werkholz iſt genehmigt und kann, ſobald der Weg fahrbar iſt, abgefahren werden. Burggräfenrod am 16. Februar 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Moſcheroſch. Bekanntmachung. (267) Donnerſtag den 26. Februar, Morgens 9 Uhr, werden erbvertheilungshalber in der Wohnung der verſtorbenen Johann Bauers J. Wittwe zu Kloppenheim nachſtehende Gegen⸗ ſtände, als: 3 trächtige Fahrkühe, 1 trächtiges Rind, 2 kleine Rinder, eine Ziege, 2 Mutter. — 682— ſchweine mit Jungen, 1 fettes Schwein, 3 Zucht- ſchweine, 10 Hühner, 1 Hahn, 1 Wagen mit eiſernen Achſen nebſt Zugehör, 1 Pflug, eine Egge, eine Fruchtmühle, eine Parthie Schmied⸗ eiſen, mehrere Malter Früchte, als: Korn, Gerſte, Hafer, Linſen, 1 Simmer Saat, 1 Simmer Lein, eine Partie Kartoffeln, Rangen, mehrere Fuder Korn“, Walzen-, Gerſten- und Haferſtroh, 60 Zentner Heu, Grummet und Kleeheu, 45 Ge⸗ bund Kleeſamen, Spreu, Miſt und Wieſendung, roher Flachs und ſämmtliche Hausmobilien. Kloppenheim den 15. Februar 1855. Der Großh. Heſſ. Beigeordnete Kliem. Holz ⸗Verſteigerung. (268) Mittwoch den 25. und Donnerſtag den 26. 1 M., jedesmal Morgens 9 Uhr anfan⸗ gend, ſollen in hieſigem Gemeindewald: 26% Stecken Scheit⸗ 7 Prügel⸗ 2 6 25 un Stock Buchenholz, 134„ Reiſer⸗ 47„ Scheit⸗ 55„ Prugel- i 43/ F ock⸗ Eichenholz, 109 Reiſer⸗ 5 53 Schichten gemiſchtes Holz, ecken! el⸗ Fi 5 5 e Kiefernholz, 134 eichene Bauſtämme von 16 bis 26“ Durch neſſer und 15 bis 65 Länge, ſowie 6 Stamme Buchenwerkholz, zuſammen 13090 Cubikſuß enthaltend, nebſt einem Stecken Eichen-Werkholz, öffentlich verſteigert werden.“ Indem man Kaufluſtige hierzu einladet, wird bemerkt, daß das Bau-, Werk- und Nutzbolz den erſten und das Brennholz den zweiten Tag zur Verſteigerung kommt. Die Zuſammenkunft iſt am Eingange des Waldes. Wölfersheim am 15. Februar 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter All wohn. Holzverſteigerung. (269) Montag den 23. d. M., Vormittags 9 Uhr, werden im Rodheimer Gemeindewald, Diſtrikt Wellerberg: 10 Stecken Buchen-Prügelholz, 148„„ Stockholz, 5200 Stück„ Wellen, 61„ Eichen. 1 38 7 Nadel⸗„7 öffentlich meiſtbietend verſteigert. Bemerkt wird, daß gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine eine Zahlungsfriſt bis 1. Auguſt d. J. geſtattet wird und daß die Zuſammen⸗ kunft auf der Waldbahn oberhalb der von Friedberg nach Homburg führenden Chauſſee ſtattfindet. Rodheim den 16. Februar 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter r Holz⸗Verſteigerung. (270) Freitag den 27. d. M. ſollen im Oſ⸗ ſenheimer Wäldchen nachſtehende Holzſortimente öffentlich meiſtbietend verſteigert werden: 60 Stecken Buchen-Prügelholz, 97. 1 Stockholz, 132 1„ Reisholz, 80„ Eichen⸗Durchforſtungsreisholz, 8„ Fichten-Reisholz, 70 Stück Fichten⸗Werkholz von 5—6“ Durch⸗ meſſer und 30— 40“ Länge, 50„ Fichten⸗Baumſtützen, 75„ 7 Bohnenſtangen. Forſthaus Beinhards am 18. Februar 1852.. Der Gräfl. Revierförſter des Reviers Aſſenheim Hartmann. 1859 Gulden (270 können, zuſammen oder auch getrennt, aus dahieſiger Kirchenkaſſe entliehen werden. Großkarben im Februar 1852. Der Kirchenvorſtand daſ. Obligations-Verlooſung. (272) Von den Partial⸗Obligationen der Ge⸗ meinde Petterweil wurden die Nummer 5 eee e ferner: 37. 40. 29. 55. 54. und 41. 4 200 fl.= 1200 fl. ſodann 66. 73. und 77. à 100 fl.- 300 fl. Summa 2000 fl. auf den 1. April 1852 zur Rückzahlung gezogen. Die Inhaber gedachter Schuldverſchreibungen werden erſucht, die fraglichen Beträge an ge— nanntem Tage bei dem Gemeinde-Einnehmer dahier oder bei den Gebrüder Lindheimer zu Friedberg in Empfang zu nehmen, indem von da an keine weiteren Zinſen vergütet werden können. Petterweil den 11. Februar 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Holtzmann. ee ene (273) Freitag den 27. Februar l. J., Vor⸗ mittags um 9 Uhr, ſollen in dem Oberrosba⸗ cher Gemeindewald, Diſtriet Alterhegwald und Sang: 1 Stecken Nadel-⸗Scheitholz, 1%„ Buchen-Prügelbolz, 94%.„ Stockholz, I Nadel⸗„ 9 Nadelſtämme von 59“ Durchmeſſer und 30—45“ Länge, 4 Nadelholzſtangen, 2 öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Oberrosbach den 19. Februar 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Blecher. Bekanntmachung. (27) Die am 9. d. M. in den Diſtrikten „Kreuztanne, am Haſſelecker Weg“ und„Tan⸗ nenwieſe abgehaltene Verſteigerung von Nadel⸗ ſtammholz hat die herrſchaftliche Genehmigung erhalten. Der erſte Fahrtag iſt auf Samſtag den 21. d. M. feſtgeſetzt. Fahrtage ſind: Dienſtag, Donnerſtag und Samſtag. Sämmtliches Holz muß bis zum 1. April l. J., bei Vermeidung geſetzlicher Strafe, abge⸗ fahren ſein. Ockſtadt den 19. Februar 1852. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt ee. Nh] Privat- Bekanntmachungen. An zee i ge. (227) In Oberrad bei Frankfurt a. M. ſteht eine noch in ſehr gutem Zuſtande ſich be— findende zweiſpännige Chaiſe, wegen Mangel an Platz, ſehr billig zu verkaufen. Näheres bei Jean Spicharz daſelbſt zu erfragen. Stroh-Hüte (155) werden zu waſchen und färben ange⸗ nommen, nach neueſter Facon geändert und bal⸗ digſt beſorgt bei 5 Friedberg. S. 6. Simon, jun., Putz- und Modehandlung neben den drei Schwerdtern. Vorzügliche Zwetſchen, (252) à 7 kr. per Pfund, bei L. Goldmann Jun 270 Lahm Shen det M. ind hat gußerdel d Brandweſ rchung uad 9 Morgen J. ſttiebe abgege I Nahe Gil Flſenfkllet, il fr Hand 0 511 217) en o. n und kann: Friedberg. 3 u 278) Einen in Achſen hat Friedberg. ö 2 210 Erbe ellet du ehem Ceipp bifudlic er und ahr h lxſt Verkzuſt gbeten, ſ mittelbar ay unden Küfe gichneten zu Nachmittags Habreicht un Mufliebhaber b/ Ohm a Iiſſer aller Gr iger Eſſigfabrt l Fabrik ſelhſ Gießen del A 280) En . Zimmern in dl kamiethen un I bei — — 12 a 0 fl. f! 2200 U gezogen. g droidungen ge an ge. * unehmer 0 deer zu 0 ladem don Jalkt werden 15 1 1852. 8 f Durgermeiffer J. Ber. Ode Ekerosda⸗ hegwald und ichweſſer und dern. 1852. urgermeiſter 1 g. u Diffrikten und„Tan- von Nadel⸗ enehmigung ig den 2. erſtag und 1 1. April rafe, abge⸗ s Rentamt zungen. furt a. M. e ſich be⸗ Mangel an Näheres bei n arben ange⸗ ert und bal⸗ 1, jun., mandlung chwerdtern. hen, ann jun Anzeige. (497) Eine Parthie wollene Kleiderzeuge, Truckkatune, Weſten ꝛc., habe ich zurückgeſetzt und erlaſſe ſolche, um damit aufzuräumen, bedeutend unter'm Preis. Mapper Hirſch. Empfehlung. (233) Nachdem die Unterzeichnete in Frank— furt ihre Lehre beſtanden, erlaubt ſie ſich den verehrlichen Damen zum Friſiren ergebenſt zu empfehlen. Friedberg im Februar 1852. Catharina Wagner, breite Straße, im Suhrada'ſchen Hauſe. Ih brer aun fe 275 Ein 1% Jahr alter Faſelochs, von Firbe ſchwarzſcheck, ſteht zu verkaufen bei Bür⸗ germeiſter Moſcheroſch zu Burggräfenrod. g 75 8 Verſteigerungs⸗Anzeige. (276) Donnerſtag den 26. Februar 198 Nichmittags 3 Uhr, ſollen auf freiwilliges An⸗ ſiben der Michael Wiſſenbach'ſchen Erben die diiſelben zuſtehende, dahier in der Mitte von Bornheim in der Hauptſtraße liegende Gaſtwirth— ſchift öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Deſelbe beſteht in einem zweiſtöckigen Hauſe it mehreren Kellern, Wiethſchafts-Localitaten, ſcönem Garten und nachſtehenden Oeconomie— gebäuden, als: Scheuer, Stallung für 6 Pferde, 14 bis 15 Stück Rindvieh, 15 Stück Schweine, und hat außerdem eine Eſſigſiederei, Bierbrauerei und Brandweinbrennerei, jedes mit vollſtändiger Enrichtung und allem Zugehör; auch können 50 Morgen Pachtgut zu etwaigem Oeconomie— beriebe abgegeben werden und bietet ſich in den Nähe Gelegenheit dar zur Anlegung eines Filſenkellers. Gebote vor der Verſteigerung aus freier Hand werden angenommen. Zu vermiethen. (277) Ein vollſtändiges Logis iſt zu vermie⸗ thin und kann ſogleich bezogen werden bei Friedberg. Peter Lebeau. ran (278) Einen zweiſpännigen Wagen mit eiſer⸗ nen Achſen hat zu verkaufen Chriſtian Reuß in Friedberg. 1 Anzeige. (879) Erbvertheilungshalber ſollen die in dem Kller der ehemaligen Weinhandlung von J. B. Seipp befindlichen circa 9 Stück Zar, 4er, dar und 46r beſtens unterhaltene Weine bil⸗ ligſt verkauft werden. Kaufliebhaber werden gebeten, ſich während dreier Wochen an den unmittelbar an dem Eingange des Locals woh— nenden Küfer Faber, oder an den Unter⸗ zuchneten zu wenden. Proben werden täglich Nachmittags von 1 bis 3 Uhr an den Fäſſern verabreicht und können, im Falle ſich mehrere Kaufliebhaber melden, auch kleinere Quantitäten bis ½ Ohm abgegeben werden. Zugleich ſollen gäſſer aller Größe und ſämmtliche Utenſilien zu einer Eſſigfabrik käuflich abgegeben, oder auch die Fabrik ſelbſt nebſt Keller vermiethet werden. Gießen den 18. Februar 1852. Dr. Hoffmann. f Anzeige. D (280) Ein Logis mittlerer Etage, beſtehend in 4 Zimmern, Kammer, Küche, Keller, Holz⸗ und Klötzplatz, ſehr bequem eingerichtet, iſt zu vermiethen und kann den 1. April bezogen wer⸗ ben bei Heinrich Walz, Conditor in der Uſagaſſe. Machricht f üer (204) Der unterzeichnete bevollmächtigte Agent befördert vom 1. März l. J. an regelmäßig am 1. und 15. jeden Monats Auswanderer nach allen Häfen von Ameriſad und Australien und hält ſich, unter Zuſicherung billiger Preiſe und Contractabſchlüſſen beſtens empfohlen. Nauheim im Februar 1852. prompter Beförderung, zu Hermann Auffarth, bevollmächtigter Agent. Empfehlung der Lehr- und Erziehungs-Anſtalt zu Dornholzhauſen, franzöſiſche Colonie, eine Viertelſtunde oberhalb Bad-Homburg v. d. Höhe, an der Uſinger Straße gelegen. (193) Der Unterzeichnete beehrt ſich die Anzeige zu machen, daß er ſeine Penſions-Anſtalt für Knaben, mit Bewilligung der Landes-Regierung, zu einer wirklichen Lehr- und Erziehungs-Anſtalt umgewandelt hat. ö Der Zweck dieſer Anſtalt iſt, außer der franzöſiſchen und deutſchen Sprache, alle Elementar-Lehrgegenſtände in erſterer Sprache zu lehren und die jungen Leute unter Mitleitung eines gebornen Franzoſen und eines deutſchen Lehrers für das kaufmänniſche Fach vorzubereiten. Für engliſchen Unterricht iſt gleichfalls geſorgt. 5 Wegen Proſpektus, in welchen noch andere Perſonen zur Erthellung näherer Auskunft genannt ſind, iſt man gebeten, ſich direct an den Unkerzeichneten oder an die Expedition dieſes Blattes zu wenden. Louis Achard. Ruhrer Schmiedegries (494) in ſchwerſter Sorte zu herabgeſetzten Preiſen in Niederwöllſtadt bei .. Vöing, golzhandlung. r. Die Goldberger'ſchen Rheumatismus⸗ 0 2 e Ketten ſind ächt und zu den feſtgeſtellten Fabrik⸗Preiſen Ca Stück mit 5 Gebrauchs⸗Anweiſung 1 Thlr., ſtärkere à 1 Thlr. 15 Sgr., einfache Sorte à 0= 15 Sgr., in doppelter Conſtruction(gegen veraltete Uebel anzuwen⸗ 15 den) à 2 Thlr. und 3 Thlr.) nach wie vor in Friedberg nur bei 5 3 P. F. Schmiliner nächſt der Burg vorräthig. (281) Die vorzügliche Heilkraft der Goldberger'ſchen Ketten in verſchiedenen nervöſen, rheumatiſchen und gichtiſchen Krankheiten, als Geſichts⸗, Hals⸗ und Zahnſchmerzen, Kopf⸗, Hand⸗, Knie- und Fußgicht, Ohrenſtechen, Sauſen und Brauſen in den Ohren, Bruſt⸗, Rücken⸗ und Lendenweh, Gliederreißen, Herzklopfen, Schlafloſigkeit ꝛc. iſt wohl ſeit Jahr und Tag ſo vollkommen erprobt, daß es überflüſſig wäre, noch viel zu ihrem Lobe hier anzuführen, zumal eben ihre zuverläſſige Wirkſamkeit verbürgt iſt durch jahrelange Erfahrung und fortwährende Beweiſe. So weiſt nur allein der in obengenanntem Depot zur unentgeltlichen Durchſicht vorräthige„Dritte Jahresbericht“ ſammt den zugehörigen Supplementen durch beſondere amtlich beglaubigte Atteſtate und Zeugniſſe von geachteten Perſonen aus allen Ständen(dar unter faſt 200 von Aerzten) 2318, wörtlich: Zwei Tauſend Drei Hundert und Achtzehn Heilungen nach, die in den verſchiedenen Krankheitsformen durch den Gebrauch dieſes ſo leicht anwendbaren Apparates erzielt worden find. In dieſen ſo zahlreich bewirkten günſtigen Heil⸗ erfolgen liegt unſtreitig das beſte Lob und die vollgültigſte Empfehlung und verdienen die Godberger'ſchen Ketten ſonach gewiß mit vollem Rechte das Vertrauen, welches man ihnen ſchenkt. Zu vermiethen. (283) Die Unterzeichneten beabſichtigen ihr elterliches Haus auf der Ludwigsſtraße, nächſt dem Landgericht, zu vermiethen. F. Schaefer. fe (2820 Ein neunjähriges braunes Wallachpferd verkauft aus der Hand Friedberg den 18. Februar 1852. Trapp III., Hofgerichtsadvocat. K. Glück. . (284) Die ſeit einer Reihe von Jahren ruͤhmlichſt bewährte 2 0 0 Heilbronner Bleiche bei Wimpfen, Eigenthum des Freiherrn von Stein zu Darmſtadt, wird mit dem Beginne des Frühlings wieder eröffnet; für die Wetterau und Umgegend iſt dem Herrn Eduard Nuths zu Friedberg Vollmacht] zur Annahme und Beförderung von Bleichgegenſtänden jeder Art übertragen worden und wird die Betriebs-Direction bemüht ſein, durch prompte und reelle Ausführung der eingehenden Aufträge das Renommee des Geſchäftes mehr und mehr zu erweitern. Wimpfen im Februar 1852. Zur Entgegennahme geneigter Aufträge und Ertheilung jeder gewünſchten Auskunft hält ſich demnach ſtets empfohlen Friedberg im Februar 1852. Ruths. Der Cauterbacher Anzeiger (238) erſcheint Mittwochs und Samſtags und koſtet bei allen Fürſtl. Thurn und Taxis'ſchen Poſtämtern jahrlich nur 1 fl. 24 kr.; halbjärhlich 46 kr. Einrückungsgebühren für Anzeigen, welche die vortheilhafteſte Verbreitung finden, werden zu jeder Zeit ſo ſchnell als möglich aufgenom- men, und betragen für jedesmaliges Einrücken mit gewöhnlicher Schrift die Spaltzeile 2 kr. und die durchgängige Zeile. 4 kr. Lauterbach. Expedition des Lauterbacher Anzeigers. 2 UNION. 9 160 Reiſegelegenheit nach Amerika u beer Abfahrt von Mainz: (192) Die Paſſagiere werden durch eigene tüchtige Conducteure bis in den Seehafen begleitet. Pünktlichkeit in den Expeditionen, billige Preiſe und genaue Erfüllung der eingegangenen Verbindlichkeiten werden dieſe Reiſegelegenheit auch ferner empfehlen. Conceſſtonirte Haupt-Agentur in Mainz, Heinrich Zitz. Conceſſtonirte Agentur in Kriedberg, Ehriſt. Hecht. Wirthſchafts⸗Verpachtung. (285) Der untere Stock meines am Mainzer Thore gelegenen Hauſes, ſowie der Garten und die noch ganz neue im beſten Zuſtande befind⸗ liche Kegelbahn, welche ſich wegen ihrer ſchönen Lage vorzüglich zur Sommerwirthſchaft eignet, iſt zu vermiethen. Friedberg im Februar 1852. Heinrich Müllers II. Wittwe. Zu der k aufen. (286) Schöne Wollwatten verkauft Friedberg. Friedrich Müller in der Uſergaſſe. Zu ver kg uff e n. (287) Ein Haufen guter Miſt iſt zu ver⸗ Wo? ſagt die Expedition d. Blattes. kaufen. Faſtenbrezeln (288) ſind jeden Tag friſch zu haben bei Friedberg. M. Philippi, nächſt dem Thiermarkt. A zeig e. (289) Einem verehrlichen Publikum ergebenſt anzeigend, daß ich mein Mehlgeſchäft jetzt in das Sattler Bechſtein'ſche Haus— hötel Trapp gegenüber— verlegt habe, bitte ich um ferneren Zuſpruch. Friedberg. Abraham Schloß. Reiſekoffer (290) für Auswanderer ſind ſtets vorräthig bei Friedberg. M. Schwarz in der Uſergaſſe. Eiern (291) Der Unterzeichnete iſt geſonnen kom⸗ menden Sonntag, als den 22. d. M., einen Ball zu veranſtalten, wozu er höflichſt einladet. Bönſtadt den 16. Februar 1852. W. K. Wiegand, Gaſtwirth. Kirchliche Anzeigen. Sonntag Eſtomihi den 22. Februar Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Fertſch Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Fertſch. Nachmittags: Hr. Candidat Sommerlad. Gottesdienſt in der Burgkirche: Bormittags: Hr. Stadtpfarrer Sell. Nachmittags: Hr. Candidat Kranz. Frankfurter Cours vom 19. Febr. 1852, Piſtolen. 5 fl. 9g 41-42 Friedrichsd'oͤr„ 9 58/59 ½ Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 53½ 54% Rand⸗Ducaten.„ 758 37½88% 20 Frankſtücke. 23 930 ¼--œu2 Engliſche Souverains. 1.11 5758 Preußiſche Thaler. 7 145% 2 Franfentbale n„„ Preußiſche Caſſenſcheine.„ 1457/7 Fru chtpreiſe. * 18. Febr. 6. Febr. 5. Febr, Gattung. Fried⸗; Gerns berg Mainz heim He kr ef. kx, 0 Waizen pr. Malter 14— 13 1913— Kom e, 12— 10 42—— Gerſte„ 75 9— 4 258— Hafer% nin 31301 445— Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 21. bis zum 27. Februar. 2 0 ö Fried⸗ Buß⸗ Brod ⸗Preiſe. berg.] bach. 8 kr. pf. kr. pf 1(Leib⸗Roggenbrod 4 1 2„ 7 Si 44„ 7 16— 153 ö Lth Lth — Milchbrod 1 13% — Waſſerweck 1 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 145 155 Fleiſch-Preiſe. pf 1 . f. 1 Ochſenfleiſch 1113411— „ Kühfleiſch, gemäſtetes 81— 181— „ Rindfleiſch, gemäſtetes 7 27 „ Kalbfleiſch 6— 4 6— 7„„ gemaäſtetes„„ „ Schweinenfleiſch en „ Hammellleiſch 8.— 8— „ Schaaflfleiſch 5——— „[ Wurſt v. blos Schweinen 12— 12— „ Bratwurſt 16— 14 „ Schwartenmagen 16 „ Geräucherter Speck 20— 20 „ Schinken 14— 14— „ Dörrfleiſch 14— 14— „ Schweinenſchmalz, 4 ausgelaſſen 20— 20— unausgelaſſen 18— 18— „Nierenfett 18— 116— „ Hammelsfett 16 161— Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Ben de r. Krau 5. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. . 1 5 Regie an die Gt Polizei Con — ſbereſſen um 1 fun, nittelſt pendet word chungen ein ns alsbald Fried 1 Ein ſe. Mein ſch. 5) ein gr Oberrt ein we Hein we 0) eien 7 uh ſch 8) ei alt 9) ein ſc 10) ein ge ſeide 110 ein o grür 1 ein ſ. 13) eine 10) eine f 15) eine r 16) eine ſe 17) eine 9 18) ein w 109 ehe g 200 ein fa A) zwei W ein re N) ein n