e 1 5 9 5 eur i* 8. „ Dag del N fuͤr die Provinz Oberheſſen 5 im Allgemeinen, 1 die Kreiſe Friedberg, Vilbel und Nidda im Beſonderen. Intelligenz-Blatt Sonnabend den 14. Auguſt 1852. rankfurt 4. 0 eg e. Wußtiger cet Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Einſendung der Gemeindevoranſchläge für 1853. An Einſendung der Gemeindevoranſchläge für 1853 bis zum 10. September d. J. werden Sie erinnert. Hier⸗ bei ſpreche ich die Erwartung aus, daß der Termin von bg Ihnen eingehalten wird, indem es mir unangenehm ſein müßte, bei den Säumigen ſolche durch Wartboten abholen ae zu laſſen. N Friedberg den 9. Auguſt 1852. Wi 10 Wlterung U Müller. t zu decken ber 2 3 An Dieſel ben. .. Dufte Betreffend: Die Wahl der Gemeinderäte. mit Aufträgen d wird er die reel zur größten Zuff Sie haben, inſoweit die Wahlen noch nicht vorgenom⸗ men worden ſind und inſoweit Ihnen nicht ſchon ſpezieller 1 Auftrag durch Gr. Regierungs⸗Commiſſion geworden iſt, 182. alsbald die nach Maasgabe des Geſetzes vom 8. Ja⸗ ann nuar d. J. und der Ihnen mitgetheilten Auleitung für die Dachdecker. Ortsvorſtandswahlen überwieſene amtliche Handlungen ein⸗ a treten zu laſſen und die Akten binnen längſtens 14 Tagen e Anzeige. dahier vorzulegen. f 3 Gegen die Säumigen müßte mit unangenehmer Ver⸗ kernagel in Frie, fügung vorgegangen werden. schienen: Friedberg den 12. Auguſt 1852. g. Notiz de Beauclair. r das 5. . 9 Bekanntmachung, Nauhein die Ertheilung eines unentgeltlichen Unterrichts im Huf⸗ g beſchlage für Schmiede aus den Provinzen Starkenburg, Bod Oberheſſen und Rheinheſſen im Winter 1833 betr. nen Die landioirthſchaftlichen Vereine von Starkenburg, preis 0 kr. Oberheſſen und Rheinheſſen 2 55 1 8 in vorderen Jahren ſo auch im Winter 853 für jüngere — Schmiede zu Darmſtadt einen beſonderen Unterricht in der Kunſt des Hufbeſchlages ertheilen zu laſſen und zwar unter den nachfolgenden(bisherigen) Beſtimmungen: 1) Der Unterricht dauert vom 15. Januar bis zum 15. Marz 1853 und bezieht ſich ſowohl auf theoretiſchen Unterricht über die Natur des Hufes und ſeine Krank— heiten, als auch auf praktiſche Anweiſung im Anfertigen von Eiſen für die verſchiedenen Hufformen ꝛc. und in der Kunſt des Beſchlagens ſelbſt&. Außerdem wird in etwa erübrigten Stunden Unterricht in der Kenntniß der beſſeren und neueren landwirthſchaftlichen Werkzeuge ertheilt werden. 2) Zu dem Unterrichte können nur Solche zugelaſſen werden, welche die Handgriffe des Schmiedhandwerks be— reits ſich zu eigen gemacht haben(Geſellen), und von dieſen erhalten bei gleicher Befähigung Diejenigen den Vor⸗ zug, welche ſchon in auswärtiger Condition ſtanden(ge- wandert ſind). 3) Der Unterricht wird unentgeltlich ertheilt. 4) Außerdem erhalten Diejenigen, welche die nöthi— gen Mittel zu ihrer Verpflegung während ihres Aufent- halts zu Darmſtadt nicht beſitzen, einen angemeſſenen Bei trag hierzu aus der betreffenden landwirthſchaftlichen Ver⸗ einskaſſe. 5) Nach Beendigung des Unterrichts wird eine Prü⸗ fung ſtatthaben und deren Reſultat jedem Theilnehmer am Unterrichte ſchriftlich beurkundet. Diejenigen Schmiede der bezeichneten Kategorie aus Starkenburg, Oberheſſen und Rheinheſſen, welche an vor⸗ bemerktem Unterrichte Theil zu nehmen geſonnen ſind, ein⸗ ſchließlich derer, welche ſich zu einem früheren Curſus ſchon gemeldet, aber auf einen ſpäteren Curſus beſchieden werden mußten, haben ſich bis zum 1. Dezember d. J. bei dem Secretarſate des landwirtſchaftlichen Vereins zu Darmſtadt ſchriftlich zu melden. Dieſer Meldung, wozu es keines Stempelpapiers bedarf, iſt ein bürger⸗ meiſteramtliches Zeugniß über ſittlich gutes Betragen, ſowie in dem Falle auch uber die Vermöͤgensverhältniſſe des Be⸗ werbers beizulegen, wenn die beſondere Unterſtuͤtzung Seitens des Vereins(ad 4 in Anſpruch genommen wer⸗ den will. Darmſtadt den 28. Juli 1852. Die Präſidenten der landwirtſchaftlichen burg, Oberheſſen und Rheinheſſen, v. Bechtold. Otto, Graf zu Solms⸗Laubach. Dr. Langen. Vereine von Star⸗ Wie eine Frau ihren Mann einmal kurirt hat. Von W. O. v. Horn. Da ich einmal ſeit der Kaffegeſchichte hinter den Weibern bin kes iſt nicht ſo bös gemeint!), ſo muß ich noch ein Bißchen bei ihnen verweilen, gewiß aber zum Guten, wenn ſie auch ſchon einmal Cichorien unter den Kaffe miſchen. f Ich bin in meinem Leben gar oft mit Hausſtreit und ehelichem Hader bekannt geworden und es hat mich oft betruht, wenn die Männer roh und unartig ihre Frauen beha delten. Das iſt immer ſchändlich und eutehrt den Mann. Meiſt hab' ich ſolche Rohheit und Mißhandlung der armen Frauen, die ja doch rechte Kreuzträgerinnen ſind, bei ſolchen Männern gefunden, die ſich dem liederlichen Leben, namentlich dem Wirthshausgehen, Kartenſpielen und Branntweintrinken ergeben hatten, denn das ſind, wie der Heidelberger Katechismus ſagt, eigene Werke des Teufels.“ Dadurch ſinkt der Mann zu wahrhaft thieriſcher Rohheit, Stumpfheit und Gefühlloſigkeit herab und verliert jene heiligen Gefühle für Weib und Kind, die er am Altare Gottes doch ſo theuer gelobt und be— ſchworen hat. Da haben aber oft auch die Frauen bitter gefehlt. Saßen die Männer im Wirthshaus, bei den Saufbrü— dern, über Gebühr und Zeit, ſo liefen ſie, heulend und ſchimpfend, in's Wirthshaus, um die Männer zu holen. Gingen ſie mit, ſo höhnten und ſpotteten die luͤderlichen Geſellen über den Mann, der ſeiner Frau gehorche, und reizten ſo lange, bis er ſie mißhandelte und Hadern und Fluchen da war, das allemal den Segen Gottes austreibt. — Blieb er da, ſo reizten ſie ebenfalls und ſagten: Das hätte mir einmal meine Frau probiren ſollen; ich wollt' ihr das Maul geſtopft haben, und dergleichen. Dann trank der Mann in den Aerger und wenn er heimkam, gab es Auftritte, die Einem das Herz bluten machten. Das waren verlorene, grundſchlechte Männer, aber —(und das möchte ich jeder guten Frau, die das Un— glück hat, an ſo einen miſerabeln Menſchen verheirathet zu ſein, in's Ohr flüſtern) auch unvernünftige Weiber. So beſſert man einen Saufbruder und Bruderlüderlich nicht!— Wenn die Weiber nur einmal verſtändig bedenken wollten, wie mächtige Waffen ihnen Gott gegeben hat— ich meine die herzlichen, liebevollen Bitten und die Thrä⸗ nen! Wie der ſanfte Regen den vertrockneten, harten Boden aufweicht und milde macht, ſo wirkt das liebevolle Zureden, die warm, innig ansgeſprochene Bitte, die eine Thräne des tiefen Leides und Schmerzes begleitet, auf das verhärtete Herz des Mannes. Der Regentropfen, der immer auf dieſelbe Stelle des harten Steines fällt, höhlt ihn am Ende aus; warum ſoll nicht das fortgeſetzte — 256— Bitten und Flehen eines treuen Weibes ein irregeleitete⸗ Mannesherz auf den rechten Weg zurückführen können? Schimpfen, Schelten, Zanken, den Mann vor An dern beſchimpfen, nein, Ihr lieben Weiber, das erbittert, aber es beſſert nicht. Verſucht's'mal, wie ich es hiei rathe und wie ich es in beſondern Fällen gar oft mit Er⸗ 7 folg gerathen habe, und ich wette in hundert Fällen hilft's 331) N in den Oi Je den 9. ane Dar 1 neun und neunzig Mal. Und in dem Einen, wo es frucht— ee 0 los bleibt, nun, da muß ein weiſes, chriſtliches Weib aufſfen n Sud dub! andre Mittel und Wege ſinnen und Gott bitten im Ge— 15d Gan 2 bete, daß er ſie darauf hinleite, ſo wird's nicht fehlen. 1 emu Von einem ſolchen Falle will ich euch erzählen. 160 Jedermann weiß, daß der Teufel keinen beſſern Hel fershelfer hat, als den Branntwein. Er iſt ein Gift, das nicht bloß den Leib und ſeine Kräfte ruinirt, nicht bloß den Geiſt ſtumpf und ſtockdumm macht, ſondern auch das Herz gegen Alles verſtockt, was heilig und rein und gut iſt.“ Ein junger Bauersmann—(ich will aus milder! Schonung ſeinen Namen nicht nennen) hatte ſich mit einem gaaſadt d! braven, fleißigen Madchen verheirathet. Er war arm,* ſie war arm— aber ſie waren treu, fleißig und ſparſam,. 1 und ſiehe da, ſie kamen herrlich voran. Unverſchuldete 333) Ei. 11 0 Armuth ſchändet nicht und es iſt nicht geſagt, daß die, nnn n—— die arm in die Ehe treten, arm darin bleiben. Heißt's da:“ Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn! heißt's da: Bet' und arbeite! heißt's da: Wenn's Hähnchen kratzt ö und's Hühnchen ſcharrt, bei'm Bettelſack man nicht beharrt. 1 — dann geht's prächtig voran und Gottes Segen hilft ein eignes Haus bauen und Acker und Wieſen anſchaffen. So hatte es auch den Anſchein bei dem Ehepaare, von dem ich rede; allein der Mann, der wohl gutmüthig, aber auch leicht geſinnt war, ließ ſich von ein paar Kameraden in's Wirthshaus locken. Wenn man ſo fleißig arbei⸗ tet, wie du, ſagten ſie, ſo muß man ſich auch als einmal Gutes anthun! Das geftel dem Manne, und zwar alle Tage beſſer. Branntwein ſchmeckte ihm gar gut und im 114) d mer beſſer. Das arme Weib ſparte ſich's am Mund ab und er— vertrank's. Sie bat; ſie flehte; ſie weinte; ſie wies auf das liebliche Kindchen hin, womit ſie Gott geſegnet hatte— Alles half nichts. Aller Verdienſt wurde vertrunken. Der Branntweinteufel hatte ſich ſeiner be meiſtert; hatte ihn in ſeine Ketten und Bande geſchmie⸗ det; die Ehre, die Scham, die Pſticht— pichts half. Er war verloren!— Er war von einem freien Manne, ein Sclave des Branntweins geworden! Ach, bei dem tiefen Schmerz, ihren lieben, einſt ſo braven Mann ſo tief in das Verderben hinabgeſunken zu ſehen, mußte das arme Weib Alles verdienen mit ihrer Hände Arbeit, was die—— Haushaltung koſtete, denn er war ſo entartet, daß er nicht mehr fragte: Woher nimmſt du Brod und Gemüſe, Milch und Fett? Er verlangte ein ordentlich Eſſen und was 8 er verdiente, vertrank er doch all' in Branntwein. Es der Spe war himmelſchreiend! un ) legen in 932) bereit. ien 1 10 Die J (Schluß folgt.) 1203) Die Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. rr Hofraithe⸗Verſteigerung. (1218) Dienſtag den 7. September d. J., Vormittags 11 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ hauſe die zum Nachlaß des hier verſtorbenen penſionirten Feldwebels Tobias Rottner gehö⸗ rende Hofraithe, als: Gemarkung Stadt Friedberg: Pag. 47 Nr. 278 Hofraithe, beſtehend in einem Wohnhauſe und Ställchen neben Heinrich Dienſtbach, öffentlich meiſtbietend erbabtheilungshalber ver ſteigert. Friedberg den 22. Juli 1852. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgerichts der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Beider (Butzbach.) Strohlieferung. (1323) Freitag den 20. Auguſt d. J, des Vormittags um 10 Uhr, ſollen die zum friſchen Füllen ſämmtlicher Betten der hieſigen Garni⸗ ſon erforderlichen 1106 Gebund, à 16 Pfund, Kornſtroh und 1260 Gebund, à 8 Pfund, Ger⸗ ſtenſtroßh auf dem Wege der Soumiſſion in Lieferung vergeben werden. Dieß den Inte reſſenten zur Nachricht mit dem Anfügen, daß die Lieferungsbedingungen von heute an zur Ein— ſicht aufgelegt ſind. Butzbach den 7. Auguſt 1852. In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Main ⸗Weſer⸗ Bahn. (1322) Samſtag den 21. Auguſt l. J. Vor⸗ mittags 8 Uhr ſollen im Hainborn bei Vilbe! verſchiedene Erdarbeiten veranſchlagt zu 165 fl. unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht Mare zu hole tät anderswo Packeten m —— N. 142) fd fe Friedberg. naeh 10205) bu Jun (4338) en: 9 ein N Mir hn ſerdenden Bedingungen, an den Wenigſtneh⸗ 1 Nar nen! zenden öffentlich verakkordiret werden. ber,„ vor J, Die Zuſammenkunft iſt auf der Statlon Vilbel. . eas erbitte, Friedberg den 9. Auguſt 1852. ich„ e Der Großh. Bahn- Ingenieur wie gar oft 1 0 Hochgefand. . 5 a6 n ile güß Holzverſteigerung e es fruch 133 1) Mittwoch den 18. d. M., Morgens 0 ches 9 ib a Uhr, wird in dem Ockſtädter Gemeinde— 8 bitten Au gald nachſtehendes Holz verſteigert: nicht fehl G. 50 Stück Laubholzwellen, duch erzählen 2088 Gebund Heiden zu Backholz. leinen beſem Die Zuſammenkunft iſt am Ende des Vieh⸗ * ern H 0 ſiebs. en Gift, del Ockſtadt den 10. August 1852. mitt, nicht 1 Der Großh. Heſſ. Bügermeiſter ſondern auch 10 Klein. kein und gut i 50 0 Gulden — 5 1332) liegen in dem hieſigen Kirchenkaſten te im Ausleihen bereit. Wickſtadt den 10. Auguſt 1852. Veith, Kirchenrechner. Acker ⸗ Verpachtung. 1333) Ein fiscaliſcher Acker, vormaliger gaktoreiacker in der Ockſtädter Gemarkung, der lich verpachtet. Friedberg den 10. Auguſt 1852. Der Gr. Heſſ. Rentamtsvicar des Rentamts Friedberg Aon pieſck. Bekanntmachung. (1334) Montag den 23. Auguſt d. J., des Vormittags um 11 Uhr, wird in hieſigem Rath— hauſe ein der Stadt Friedberg gehörender Bau— circa 7¼[Klafter haltend und hinter dem Subconrectorats-Gebaͤude, nächſt der Woh⸗ nung des hieſigen Bürgers Siegmund Simon gelegen, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 12. Auguſt 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bend er. Obſt⸗Verſteigerung. (1335) Montag den 16. Auguſt d. J., Nachmittags 5 Uhr, wird an Ort und Stelle in den ſtädtiſchen Baumanlagen das Obſt von platz, 257 erſte nächſt der Friedberger Gemarkung, von der nach Oberrosbach hinziehenden Provinzial ſtraße durchſchnitten werdend, wird Freitag den 27. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, in dem Gaſt⸗ hauſe zum Maulbeerbaume dahier auf 6 Jahre, vom Anfange des Jahres 1853, an in 8 Ab⸗ theilungen von je einem halben Morgen öffent— 7 Birn⸗, 3 Aepfel, 2 Mirabellen⸗ und 2 Pflaumenbäumen öffentlich meiſtbietend verſtei gert. Die Zuſammenkunft iſt am neuen Thor. Friedberg den 12. Auguſt 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Guts⸗ Verpachtung. 1336) Donnerſtag den 26. Auguſt d. J., Vormittags 9 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe das der zweiten Pfarrei dahier gehörende Gut, eirea 73 Morgen, in den Gemarkungen Fried⸗ 71 5 1 Ockſtadt und Dorheim ge⸗ „ parzellenweiſe öffentli iſtbi „ ee ffentlich meiſtbietend auf Friedberg den 12. Auguſt 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Gefunden. (1337) Am 3. d. M. iſt in der Gemarkung Beienheim eine Kette gefunden und auf hieſiger Bürgermeiſterei abgegeben worden. Der recht⸗ mäßige Eigenthümer kann dieſelbe gegen Er— ſtattung der Inſeratgebühren dahier in Empfang nehmen. Beienheim den 5. Auguſt 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Muth.. n 5 b i g un nicht beharn 11. · — Segen hill, a 8 Vicſen anſchaffen— de, und zwar all. gar gut und im dam Mund al te; ſie weinte, 1174 uli und Auguſt gehen ab: „ womit ſie Got“ 2 77 7. e dente wu 2 1 feiner be f 7 14. 77,, Bande geſchmie) 7 21. 7 7 7 — Fichts half. El 28 N a. f Manne, eit Die Paſſagiere , bei dem tiefen 17. Juli das Poſtſchiff 2 77 77 7 werden durch zuv Southampton, Cornelius Grinnell, Victoria, London, Patrick Henry, Independence, Margaret Evaus, Capitän E. G. Tinker 7 77 Privat⸗ Bekanntmachungen. für Auswanderer nach Amerika. SPHCIAL- AGENTUR— der 16 regelmäßigen Poſt⸗Schiffe zwiſchen LONDON& NH- TORH. 0 Die Abfahrten der regelmäßigen Poſtſchiffe finden Statt an jedem Donnerſtage in jeder Woche und von 1500 Tonnen. A. T. Fletſcher„ 1200 55 E. Champion Mo%, F. H. Hebard„ 1200 75 S. E. Habbard„ 1200 75 R. Gordon„ 1200 57 S. Pratt 1200 95 erläſſige Kondukteure bis London begleitet. Die Special⸗Agentur der 16 regelmäßigen Poſtſchiffe zwiſchen London und New⸗ Bork, Carl Ahlborn in Mainz. belt, was dil et, daß er nich. ud Gemüſe, Milch Eſſen und wat Branntwein. Ez 1203) Die tägliche Erfahrung, senen WVaare zu holen, ſolche, um daran Dieß den Inl⸗ dem Anfügen, das ität anderswo mitnehmen, veranlaßt mich, Packeten meinen Namen aufzudrücken. e Ankündigung der Specerei⸗, Porcellain⸗ und Glas⸗Handlung von J. Goldmann jun. in Friedberg. daß Leute, welche zu mir geſchickt werden um zu gewinnen, ſehr oft in g von nun an allen eringerer Qua⸗ Düten und Einen Lehrling (4340) ſucht Schneidermeiſter Stein in Friedberg. 2 9 Geſchäftsempfehlung. (4329) Der Unterzeichnete bringt hiermit zur ergebenſten Anzeige, daß er die nachſtehend verzeichneten Arbeiten, wozu er alle Materia⸗ lien ſtellt, für die beigeſetzten Preiſe fertigt, als: 1) das Tauſend Ziegel zu decken, incl. des Lat⸗ tens,= 1 fl.; 2) das Tauſend Ziegel umzu⸗ decken 36 kr.; 3) die Forſt nebſt Schorn⸗ ſtein einzuſpeißen per U!= 1 kr.; 4) ein bon frute an zur Eu⸗ Nuſſenſteine (1142) find ftets vorräthig bei 5 Friedberg. Chriſtian Ulrich. Neue holländiſche Vollhäringe! 267) bei A Wilhelm Fertſch. Zu vermiethen. aclagt zu 16 f pete 65 gung bekannt gemlacl (1338) Ein vollſtändiges Logis, beſtehend in bezogen werden bei drei wohnbaren Zimmern, Küche, Kammer, Speicher, Keller und Holzſtall iſt zu vermiethen und kann ſogleich, auf Verlang riedrich Staubi i 855 Saunen gegenüber. ſer Arbeiten zu beehren und wird er die reellſte Zu vermiethen. (1339) Das untere Logis in meinem Hauſe iſt zu vermiet hen. 1 werden. en auch ſpäter ganzes Dach mit Schiefer zu decken per LJ. 8½ kr.; 5) Forſt, Fuß und Ort mit Schiefer zu decken per U!= 9 kr.; 6) Kehlarbeit mit Schiefer per LU]= 12 kr. ꝛc. Derſelbe bittet ein geehrtes Publikum ihn mit Aufträgen die⸗ und prompteſte Fertigung zur größten Zufrie— denheit ausführen. Holzhauſen den 7. Auguſt 1852. Georg Radenmacher, Dachdeckermeiſter. ordes. (132 Das Holzlager von E. Reif& Comp. Aulage Nr. 3 nen, befindet ſich ſeit dem 1. Juli d. J. Obermainthor⸗ 258 in Franlfurk a. M. und nicht mehr auf dem früheren Platze dicht am Main. Daſſelbe iſt ſtets aufs reichhaltigſte mit i rie Wir halten uns damit zu den billigſten nung beſtens empfohlen. Holz, ſowie auch Bauhölzern aſſortirt. Preiſen unter Verſicherung reeller Bedie Diel⸗, Bord⸗, Eichen- und Kiefern- P. A. Haas, aus Ilbenſtadt. Königs⸗Waſch⸗ u. Badepulver (1341) in Schachteln 12 kr. Dieſes ausge⸗ zeichnete immer mehr in Aufnahme kommende billige und höchſt angenehme Waſchmittel, frei von allen ſcharfen Beſtandtheilen, conſervirt die Haul bis in das ſpäteſte Alter, und macht die⸗ ſelbe friſch, zart und weiß. Friedberg. P. F. Schmittner. Wii (132) Friſche Saatkuchen ſind billigſt zu haben bei 1 a Friedberg. Friedrich Hilbrecht. Empfehlung. (1313) Rheinwein, Malaga, Muscat Lünel, Rouſillon, Punſcheſſenz, Rum de Jamai⸗ ea, Arrae de Batavia, ſowie abgelagerten Weineſſig verzapft N H. M. Hirſchſprung, Eck der Kirchgaſſe dem Schulhauſe gegenüber. Anzeige. 2 Unterzeichneter bringt hiermit zur e Aenne ds er ſich dahier als Herren⸗Kleidermacher etablirt hat. Judem er um geneigten Zuſpruch bittet, verſpricht er reelle und pünktliche Bedienung. W. Fr. Schneider, Herrnkleidermacher, Auguſtinergaſſe bei Herrn Lebeau. Zugleich bringe auch ich meinen Freunden und Gönnern in Erinnerung, daß ich das Kleidermachen, ſowie Couverten- und Röcke⸗ Steppen ſtets fortbetreibe und bitte um geneigten Zuſpruch. 5 Louiſe Schneider, geb. Heß. Zwei tüchtige Wagnergeſellen (1345) können dauernde Beſchäftigung er⸗ halten bei- Friedberg. Uniformirung. (1346) Den geehrten Herrn Staatsbeamten mache ich hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich neue gut vergoldete Degen, Hirſch⸗ fänger und Kuppelſchlöſſer fertige, ſowie die alten Degen und Knöpfe gut vergolde, und bitte mich dieſerhalb mit geneigten Aufträ⸗ gen zu beehren, indem ich gute und ſolide Ar⸗ beit zu liefern verſpreche. Gießen im Auguſt 1852. H. Schaffſtaedt. nia n fen (3847) Ein Wachtelhund, auf den Namen Carro hörend, iſt entlaufen. Derjenige, welcher denſelben an Polizeidiener Seibert zurück⸗ bringt, erhält eine Belohnung. Wagner Hanſtein. Anzeige. (1318) Wegen ungünſtiger Witterung konnte das auf den 8. d. M. angezeigte Scheiben- ſchießen, im ſog. Auwäldchen am Weg nach Ilbenſtadt, nicht ſtattfinden und ſoll nun Sonntag den 15. Auguſt abgehalten werden. Die Gaben, welche herausgeſchoſſen werden, beſtehen in zwei fetten Hämmeln und entſpre⸗ chenden Geldpreiſen. Aſſenheim den 12. Auguſt 1852. N Georg Haas. Nachruf. (1349) Die neue Ordnung der Dinge im Verwaltungsweſen iſt nunmehr ins Leben ge⸗ treten, die Regierungs-Commiſſionen ſind aufge⸗ löſt und die Kreisräthe in Wirkſamkeit. Bereits in voriger Woche haben die Herren Regierungs- räthe Ouvrier und Rautenbuſch, unſere ſeitherigen Verwaltungsbeamten zu Friedberg, Abſchied von uns genommen und wir rufen ihnen mit verwundeten Herzen unſer Lebewohl und die tiefgefühlteſte Dankbarkeit nach für ihre unausgeſetzte Thätigkeit im Verwaltungszweige, unter ſo ſtrenger Berückſichtigung der Geſetze des Rechts und der Gerechtigkeit— verbunden mit einer ſo ſeltenen menſchenfreundlichen und humanen Behandlung ihrer Amtsangehötigen. Wenn in dem Staate ſolche Männer allenthalben amtlich walten, Dann wird Vertrau'n und Lieb' zu ihnen auch nimmermehr erkalten! Mögen auch die Bewohner des Kreiſes Nidda recht bald die Verdienſte ihres neuen Beamten anerkennen,— wir aber Erſatz finden für den uns getroffenen Verluſt! Wir hoffen dieſes und glauben uns auch ſchon durch den unſeren neuen Verwaltungsbeamten vorausgegangenen Ruf und die ſchon in den wenigen Tagen ihrer Amtsthätigkeit gemachten Erfahrungen zu dieſer ſchönen Hoffnung berechtigt. Kreis Friedberg im Auguſt 1852. Im Namen vieler Bezirksbewohner. Erndtefeſt. (1350) Künftigen Sonntag den 15, und Montag den 16. d. M. wird in den Wirth⸗ ſchaftslokalitäten des Unterzeichneten das dies⸗ jährige Erndtefeſt auf das Brillanteſte gefeiert, wozu ich hiermit höflich einlade. Für ſchöne Harmonie- und Tanzmuſik, gute Speiſen und Getränke iſt beſtens geſorgt; insbeſondere aber mache ich auf eine große aus 36 verſchiedenen landwirthſchaftlichen Produkten zuſammengeſetzte Torte aufmerkſam, welche Montag Abend gegen 7 Uhr unentgeldlich ausgeſchnitten wird. Der Tanzboden iſt auf grünenden von Erlenge— ſträuchen umſchatteten Wieſen angelegt, von welchem aus dunkle Alleen nach allen Richtun⸗ gen führen und die alle Bequemlichkeiten zur Erholung und Abkühlung darbieten. Um recht zahlreichen Zuſpruch bittet Obererlenbach den 12. Auguſt 1852. eh r zur Falkenſteinsmühle. 5 Frankenthale 4 9 Kirchliche Anzeigen. Sonntag den 15. Auguſt 10. Trinitatis, Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Sell Gottesdienſt in der Stadtkirche: 1 Vormittags: Hr. Candidat Wundt. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. Nachmittags: Hr. Candidat Eich. Frankfurter Cours vom 12. Aug. 1852 Piſtolen fl. 9 46½-47½% Friedrichsd'oao e„ 9 58-59 Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 57½½-58½ Rand⸗Ducaten„ 537-38 20 Frankſtücke„9 34-35 Engliſche Souverains. 11 58 Preußiſche Thaler.„ 145%¼j½ 70122287 1450 Preußiſche Caſſenſcheine.„ Fruchtpreiſe. 11. Aug. 30. Juli 428. Juli Gattung. Fried⸗, Gerns, berg W heim fl. kr. f fl. kr 1 Waizen pr. Malter 10 30107— Nori, 8615 716 730 Gerſte„ 7 6— 5 161 530 Hafer 77 77 4— 44 3E Polizei Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 14. bis zum 20. Auguſt. 4 . 2 Alle 7 bei Auf Abe Friedbe — A! D Kreisrat an die getreffend:! Der Kren if vorbehalten en ſeitherigen den dergeſtalt, begangen werd J. Bezirk ve Wiſcheheim, Steinſhnt, Opperöhaſen, Rockenberg, Münzenberg, Griedel, D f Fried⸗ Buß⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. 5 kr. pf.] kr. pf 1 0 11 Leib⸗Roggenbrod 3— 1 312 2„5 2 672 1.8 4 7 77 12.— 12— Lth.. 0 — Milchbrod 144% 15 — Waſſerweck 115 — Gemiſchte(Tafel-) Brod 145% 17% Fleiſch-Preiſe. pf 5 pf. 1 Ochſenfleiſch 121— 12— „ Kühfleiſch, gemäſtetes 9 „ Rindfleiſch, gemäſtetes Fee „ Kalbfleiſch e „„ 7 gemäſtetes—. 5 „ Schweinenfleiſch 13— 13— „Hammellleiſch 93 9 „ Schaaflleiſch 5— „ Wurſt veblos Schweinen 14— 14 „Bratwurſt 16/116 „Schwartenmagen 1516 „ Geräucherter Speck 22 „Schinken 16— 17— „Dörrfleiſch 16— 17— „ Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 20 121 unausgelaſſen 20— 20— „Nierenfett 18— 118 „ Hammelsfett 161— 16 Die Großherzoglich Heſfiſchen Bürgermeifſt B if n Krauß. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Kirchgons, Pohlgöns, Mederweiſel dſheim, Hochweiſel, Hausen, Jauerbach J Münter, Badenrod, Maibach, Langenhan Obermörlen Niedermorl Friedberg.