ntelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, daugh, den Regierungsbezirk Friedberg en im Beſonderen. 2 Nen Mittwoch den 12. Mai 1852. 565 039 549 5 fahrung a Amtlicher Theil. ehe a Die Großherzoglich Heſſiſche f Junk, gegierungscommiſſion des Regierungsbezirks 13 Friedberg zu Hungen. 8. a Tan die Gr. Bürgermeiſter der in dem nachſtehenden ig. Verzeichniſſe enthaltenen Orte der Einſteller und wanderung Einſteher. dung meint Betreffend: Die von den Einſtehern für Leute des 2. und 3. Aufge⸗ erium gen 0 bots von 1849 und des 2. Aufgebots von 1850 geſtellten Cautionen. Wir beauftragen Sie, die in dem nachſtehenden Ver⸗ Fgeichniſſe bemerkten Einſteller und Einſteher nach dem in Hecht Abdruck angefügten Erlaſſe Großh. Kriegsminiſteriums als⸗ — bald zu bedeuten. uc en, Friedberg den 8. Mai 1852. aa an Ouvrier. Das Gr. Heſſ. Kriegs⸗Miniſterium an die Regierungs⸗ ge Angezeigt 8 enheimer, bots von 1849 und des 2. Aufgebots von 1850 geſtellten 9 8 Cautionen. b Kalk ſind vol Darmſtadt den 4. Mai 1852. u Oſſenbeinf Da nach der Entlaſſung der oben gedachten Aufge⸗ enn, dete kein Grund mehr vorliegt, die von den Einſtehern für „ eererbahl beute dieſer Aufgebote geſtellten Einſtehercautionen fernerhin „ Stüble, an ufzubewahren, ſo haben wir beſchloſſen, daß den gedachten u. Näher“ Einſtehern die von ihnen geſtellten Einſtehercautionen am 15. Juli dieſes Jahres zurückgegeben und daß die Einſteher ben owohl, als ihre Einſteller ſchon jetzt davon in Kenntniß geſetzt werden ſollen. en Die Rückgabe wird an die Einſteher erfolgen, weil . ie Cautionen(dem Art. 49. des Recrutirungsgeſetzes zu— 0 aolge) von dieſen geſtellt worden ſind und nach dem Ge— l etze den Einſtellern keine Rechte an die Caution zuſtehen. Gr. Reg Rleichwohl ſind die Einſteller durch die vorherige Benach⸗ en Formula ichtigung von der demnächſt erfolgenden Rückzahlung in vom 8. J gen Stand geſetzt, im Fall ſie vertragsmäßige An⸗ vorzunchm prüche an die von ihren Einſtehern geſtellten Cautionen zu „Wablen ſeb gaben glauben, dieſelben rechtzeitig bei den einſchlagenden Jrichten geltend zu machen. udernage! Uuebrigens haben die betreffenden Einſteher am 1. Juli —— lies Jahres die in ihren Händen befindlichen Hinterlegungs⸗ ſcheine den Commandeuren der Regimenter und Corps, wo— rin ſie gedient haben, vorzulegen und dagegen die Cautions⸗ ſcheine in Empfang zu nehmen, gegen deren Quittung ihnen ſodann die Cautionsſumme aus der Staatsſchuldentilgungs— kaſſe ausbezahlt werden wird. In der Anlage ſind ſowohl die Einſteher als die Einſteller aus den Orten Ihres Bezirks verzeichnet, wel— chen hiernach die entſprechende Eröffnung zu machen iſt. In Verhinderung des Miniſters Zimmermann. Regierungsbezirk Friedberg. Namen a der Geburtsort,] Vertreten durch Ord.⸗No. a. 2. Aufgebot 1849. 11 Adam Melchior Butzbach Joh. Heinr. Hohmeier „Johann Heinr. Bock[Münzenberg[Wilhelm Schäfer 1 2 3 /J Michael Stork Kleinkarben[Martin Weber 42 Philipp Wehrheim Rodheim Lorenz Kitz von Holzhauſen 5„Mathias Ohly Gambach Konr. Mohr von Gambach 6 3 Adam Rolli Rockenberg Joſ. König v. Obermörlen 7„Georg Landvogt„ Anton Rühl v. Obermörlen 5„Wilhelm Jacobi Rodheim Ant. Seipel v. Niederrosbach „Frz. Anton Henſch Heldenbergen[Pet. Döll v. Burggräfenrod 10„Heinr. Momberger Traishorlof Joh. Georg Schell 114 Georg Hell Rodheim Adam Geiß 12, Joh. Dan. Aug. Fritzſ Friedberg Joh. Peter Rothermel 13%[Frd. Conr. Kalbbenn[Aſſenheim Georg Traut v. Aſſenheim 14% Joh. Conr. Koch Münzenberg[Joh. Mich. Häfner 15% Ph. Ant. Dingelmann Rödelheim Konrad Bauer 16% Friedrich Wolf Rodheim Ihs. Becker 6 173[Wilhelm Jungheim[Staden H. Heppner v. Stammheim 18 14[Heinr. Bommersheim Obbornhofen[Joh. Heinr. Weber b. 3. Aufgebot 1849. 19 1 Jung Oſtheim e. v. Langenhain 2 Johannes Emmerich IPetterweil Gg. Müller v. Großkarben c. 2. Aufgebot 1850. 2111;Joh. Herm. Bock Rendel Anton Appel 222[Heinr. Carl Climm Obererlenbach[Corp. Julius Fadum 23„Heinrich Cloos* Feldw. Joh. Jac. Beß 24„Georg Joh. Falkenſtein 3 Philipp Kraft 25„Benedict Kahn Stammheim Valentin Göhrig 26% Franz Nack Oppershofen[Four. Joh. Math. Haller 27% Dan. Heinr. Seipp Büdesheim J. H. Traut v. Oſſenheim 284[Conrad Jung Okarben Leonhard Horſt — 152— f Negierungsblatt⸗Auszüge. Nr. 14. enthält: 1) Verzeichniß rechtskräftig gewordener be⸗ kannt zu machender Strafurtheile der Gerichte der Provinz Rhein⸗ heſſen; 51 Fälle, darunter: a. Zuchthausſtrafen, 1 von 13 Jahren (in cont.) wegen Veruntreuung im Dienſte und Schriftfälſchung, 1 von 5 J. w. ausgez. Diebſtahls, 3 von 4 J. wegen Kindesmords, Verbrechens der Unſittlichkeit, Meineids(letzterer in cont.), 4 von 3½ und 3 J. wegen Attentats gegen die Sittlichkeit, ausgez. Dieb⸗ ſtahls, Schriftfälſchung, Diebſtahls mit gewaltſ. Widerſtand, 5 von 279 und 2 J. w. Diebſtahls mit Körperverletzung, Verführungen zur Un⸗ fittlichkeit, Landſtreicherei; b. Correctionshausſtrafen 3 von 3 Jahren wegen Unterdrückung rechtsgültiger notar. Urkunde, Diebſtahls, Un⸗ terſchlagung, 6 von 2½ und 2 J. w. Unterſchlagung, aus gez. Dieb⸗ ſtähle, widernat. Unſtttlichkeit, Landſtreicherei, Körperverletzung,(letz⸗ terer in cont.)— 2) Desgleichen Straferkenntniſſe der Gerichte der Provinz Oberheſſen; 53 Fälle, darunter: a. Zuchthausſtrafen 1 von 16 Jahren wegen verſuchter Kindesvergiſtung, 1 von 9 w. Brande ſtiftung, 1 von 5¼½ J. w. verſuchter und vollendeter Erpreſſungen und Körperverletzung, 5 von 4 bis 3½ J. w. Meineids und Körper⸗ verletzung, Verführ. zur Unſittlichkeit, Hammeldiebſtahls, ausgez. Diebſtähle, 5 von 3 bis 2½ J. w. ausgez. und gem Diebſtähle und Landſtreicherei, 5 von 2 J. w. verf. Nokhzucht, Diebſtähle, Landſtrei⸗ cherei; b. Correctionshausſtrafen 1 von 3 Jahren wegen Körperver⸗ letzung mit tödtl. Erfolg, 5 von 2 J. wegen Diebſtähle und Land⸗ ſtreicherei. 5 5 5. Etinnerungen eines Londoner Polizeibeamten. Die Verfolgung. Ich brauche dem Leſer wohl nicht erſt zu ſagen, daß ob⸗ wohl Polizeibeamte, wie andere Menſchenkinder auch, am liebſten ihre erfolgreichen Unternehmungen erzählen, ſie trotzdem auch manches ärgerliche Mißlingen ihrer ſorg⸗ ſamſt angelegten Pläne und Berufsgeſchäfte erleben. Eines dieſer mißlungenen Pläne, deſſen ärgerliches Gedächtniß mich noch wochenlang verfolgte, erinnere ich mich beſon⸗ ders. Ich hatte ſchon ſeit geraumer Zeit mir einen ganz ausbündigen Spitzbuben auf's Korn genommen, der— noch jung von Jahren und durch Heirath einer ſehr acht⸗ baren Familie angehörig,— ſich durch Unterſchlagung in den Beſitz einer beträchlichen Summe, die ſeinen Brod⸗ herren gehörte, geſetzt hatte. Dieſe waren ſehr angeſehene Kaufleute, die bisher ein großes Vertrauen in dieſen ihren Commis geſetzt hatten, obwohl wir ſpäter in Erfahrung brachten, daß er zu einer Betrügerbande gehörte, die etliche ganz gefährliche Burſche zu ihren Anführern und Rath⸗ gebern zählte. Mit dieſer betrügeriſch erworbenen Summe oder vielmehr mit dem Antheil, der auf ihn fiel, hoffte der Fälſcher nach. Amerika zu entkommen. Man machte hartnäckig Jagd auf. ihn, und trotz all ſeiner Kniffe und Winkelzüge und der falſchen Fährten, welche ſeine Verbün⸗ deten geſchickterweiſe in der Abſicht verbreiteten, ſein Ent⸗ kommen zu begünſtigen, machte ich doch am Ende aus fin⸗ dig, daß er in Plymouth ſteckte, obwohl ich anfangs nicht genau wußte, in was für ein Verſteck er ſich dort ver⸗ krochen. Von Geſicht kannte ich ihn gar nicht, aber in ſeiner Perſonalbeſchreibung, die man mir übergeben, waren gewiſſe unauslöſchliche Kennzeichen aufgezählt, die bei ge⸗ nauer Unterſuchung nothwendig zur Entdeckung führen mußten. Ich erfuhr, daß er die Abſicht hegte, ſich an Bord eines Barkſchiffes nach New⸗Nork einzuſchiffen, wel⸗ ches juſt am Tage nach meiner Ankunft in Plymouth dort unter Segel gehen ſollte. Da ich dieß genau wußte, ſo wollte ich ihn an Bord des Fahrzeugs verhaften. Eine halbe Stunde, bevor das Schiff auslaufen ſollte und als alle Paſſagiere ſchon am Bord und Alles zum Lichten der Anker bereit war, begab ich mich daher mit zwei Lokal⸗ polizeibeamten an Bord eines Boots, das ich mir ſchon einige Zeit zuvor beſtellt hatte, und fuhr nach dem Schiffe. Der Wind war dem Auswandererſchiffe ganz günſtig, und es blies ſo kräftig aus Nordoſt, daß es vier rüſtiger Ru⸗ ſchützen. ſchaft vorzustellen, unter welchen wir aber leider den lockern Alle möglichen folge 5 derer bedurfte, um uns durch den mn und die hac, gehende Fluth über die Brandung hinauszubringen. Die Wellen ſchlugen manchmal ganz über das Boot herein und die Männer zogen ihre Südweſterkappen tief übe die Augen, um ſie vor dem beißenden Sprützſchaum zu Wir waren bald an Bord, und der Kapitän zeigte ſich, obwohl unwirſch über die Verzögerung, doch ganz bereit, uns ſeine buntſcheckige Paſſagiere und Mann⸗— 4 Vogel nicht fanden, welchen wir ſuchten. und unmöglichen Verſtecke an Bord wurden genau; aber vergebens durchſucht, und wir mußten am Ende mit Wi⸗ derſtreben zugeſtehen, daß der Herr welchen wir ſuchten, er den Kapitän der„Columbia“ nicht mit ſeinem Vertrauen beehrt hatte. Unmuthig kehrten wir in's Boot zurück, und kaum waren wir vom Schiffe abgeſtoßen, ſo ward der Anker. gelichtet und eingeholt, der Bug des Schiffes unter den Wind gebracht, die Segel ſchwollen im friſchen Winde und das Barkſchiff zog ſicher und leicht ſeinen Kurs de hin. Es war ein ſchöner und einigermaßen aufregender Anblick, und meine Gefährten und ich verfolgten mit großer Theilnahme das wohlregierte Schiff, bis eine vor⸗ ſpringende Landſpitze es unſeren Blicken entzog. Wir wandten nun unſer Auge auf Plymouth, von welchem wir, zu meiner Ueberraſchung, uns immer mehr zu ent⸗ fernen ſchienen.„Schon die Fluth iſt gegen uns, geſchweige ga denn die ſtarke Briſe!“ murrte der Herr des Boots, der im Vordertheile ruderte, auf eine dahinzielende Bemerkung eines der Plymouther Polizeibeamten. Derſelbe Mann hatte das Steuer geführt, als wir zur„Columbia“ hin⸗ ausfuhren. Urplötzlich durchzuckte mich ein Verdacht. Wo iſt der andere Bootsmann, welcher mit uns hinausfuhr?, fragte ich raſch, da ich ſah, daß wir nur noch vier Boots⸗ leute bei uns hatten, anſtatt fünf. Statt mir zu ant⸗ worten, drehte ſich der alte Bootsmann nach ſeinem Jun⸗ gen um, der am Wetterbug das hintere Ruder führte und 157 ant ehr N den Mei ee te, wir 0 U 4 — Bekannu ** Edie I) Auris 0 des Georg N n Concurs * Mitwoch N be Vermeidung folgenden Aube anzuzeigen und Gläubiger, ſcheinen, hahen ballmachen Ju! wird, ſie waren det deöschedeneg Friedberg ſagte:„Gemach, gemach, Billy! bring' dem Boot die Naſe'n Bischen mehr unter'n Wind!“ Es entging mir nicht, daß dieß nur geſchah, um die augenblickliche Ver⸗ legenheit oder Beſtürzung zu verbergen, welche meine Frage hervorgerufen hatte— freilich nur eine ſehr vorüber⸗ gehende, denn der Burſche war ein alter Linienſchiff- Ma- troſe mit einem eiſenharten Geſicht in Folge von langem Dienſt, Unwetter und Tabackrauch. Ich wiederholte meine Frage in noch barſcherem Tone; der alte Seemann ſprützte gemächlich einen Mundvoll Tabackſaft über Bord, und verſetzte dann mit einer dummpfiffigen Miene, welche ich unmöglich in Worten beſchreiben kann, die aber trotz der angenommenen Dummdreiſtigkeit etwas Teuflich⸗Schlaues hatte:„Hm, das war'n Reiſender nach'm Jankeeland — ein Kerl, glaub' ich, der ſeiner G'ſundheit wegen dort hin geht!“ Verblüfft ſahen die Plymouther Beamten und ich einander in's Geſicht; die unverſchämte Scharfſin— nigkeit des uns geſpielten Streiches erſchien uns kaum glaublich.„Hihihi— hoho!« lachte der alte Strolch aus ſeiner Tabackspfeife;„wenn der Burſche Einer von denen war, die Ihr ſuchtet, ſo hat er ſich verflucht gut heraus, gebiſſen. Habt'r nicht geſehen, wie er in die Puttingen der Barke ſprang, als Ihr vom Schiffe herunter kamet, und uns eine Minute ſpäter vom Schiffe abſtieß? Er zog's vor, bei uns hier unten zu bleiben, während Ihr droben 's Neſt durchſuchtet— hihihi! haha!“ 5 ö d Es war vergebens, mit dem Burſchen Worte zu wechſeln, und obwohl ich vor Zorn hätte aus der Haut fahren mögen, hatt' ich doch noch Takt genug, zu ſchwei⸗ gen.„Rudert tüchtig zu! ſagte einer der Plymouther Edi 333) Nachd 0 dem millan zu Allodif im jäh 26 kr. J) die den Freiherr ben, auf ber durch Al denen G anſchlag 40 die 1 nd die bog, Loot de N* lief bet eſchau auftegendes rfo f En nn 0 vor⸗ lic. Wir von welchen nehr zu ent „geschweige Boots, der e Bemerfun elbe Mam umbia- hil⸗ erdacht. No hinaus fuhr?“ vier Moe; ir zu apt Wem Jun⸗ er führte ud em Boot de entging mt blickliche Ve e meine Frag ehr vorüben ienſchif⸗Ma⸗ von langen erholte meine mann ſprütze Bord, um le, welche it aber trotz de flich⸗Schlaut u Hankeelau t wegen don Beamten un te Scharfſi n uns kauf Strolch al er von dene gut ben ie Puttinge runter baue herein — 153— Beamten;„einen Kanonenſchuß kann das Schiff noch zu⸗ rückbringen! „Warum nicht gar!“ verſetzte der Seemann mit un⸗ veränderlicher Ruhe;—„'s wäre zwar möglich, wenn Ihr den Admiral noch zeitig genug ſprechen könntet; aber ich denke, wir werden ſchon noch ein Stündchen oder zwei u rudern haben, bis wir mit dem conträren Wind und der ſtarken Fluth fertig werden!“ Und er hatte leider Recht, denn wir brauchten in Folge eines mir unerklärlichen Bootsmannskunſtgriffes bei'm Rudern, deſſen ſich unſere Ruderer bedienten, obwohl „ſe aus allen Kräften zu arbeiten ſchienen, mehr als an— derthalb Stunden, bis wir den Hafen erreichten, und in⸗ zwiſchen war alle Möglichkeit verloren, die„Columbia“ wieder zur Umkehr zu zwingen. Ich wußte wohl, es war unmöglich, den Bootseigen⸗ thümer einer Mitſchuld an dem Entkommen des verfolgten Verbrechers zu überführen, und ich wollte daher lieber meinen bittern Aerger ſchweigend verſchlucken, als durch eine Kundgebung deſſelben das unverkennbare Vergnügen des alten Spitzbuben von Seemannes noch erhöhen. Genen fee Monats⸗Bericht der Blinden-Anſtalt zu Friedberg. In dem abgelaufenen Monat gingen zum beſten oben genannter Anſtalt 212 fl. 50 kr. ein, wovon 106 45 i in Elberfeld 1 wurden.— Wie viel die Anſtalt durch die Noth im Odenwalde und Vogelsberg in den Hintergrund getreten iſt, beweiſen die Zahlen, wenn man eine Vergleichung mit dem Monat April 1851, wo 328 fl. 21/ kr. aus dem Inlande allein eingingen, anſtellt. Und doch hat ſich die Zahl der Zöglinge von damals bis jetzt um gerade noch einmal ſo viel vermehrt. Damals waren es nur 8 und jetzt find es 16 Zöglinge.— Wir bitten darum recht ernſtlich, da nun die größte Noth an den ge⸗ nannten Orten vorüber ſein dürfte, unſerer wieder zu gedenken.— Aktien verkauften wir wieder 12 Stück: nach Friedberg, Höchſt, Baben⸗ hauſen, Ulfa, und zwei ſchon früher eingezahlten wurden der Anſtalt von Aſſenheim aus geſchenkt. Da wir noch immer welche haben, ſo bitten wir um Abnahme und bemerken, daß das Anlehen kein unver⸗ zins liches iſt, ſondern daß wir recht gerne 4 pCt. geben.— Der zweite Rechenſchaftsbericht iſt in der Anſtalt unentgeldlich zu haben. Friedberg den 1. Mai 1852. J. P. Schäfer, Vorſteher der Blinden⸗Anſtalt. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. N Edictalladung. (63) Anſprüche jeder Art an das Vermö⸗ gen des Georg Nicolaus von Wiſſelsheim, über welchen Concurs erkannt worden, ſind Mittwoch den 16. Juni d. J., Morgens 9 Uhr, 0 bei Vermeidung des ohne Präcluſtvdecrets er⸗ folgenden Ausſchluſſes von der Maſſe dahier anzuzeigen und zu begründen. Gläubiger, welche nicht in Selbſtperſon er⸗ scheinen, haben ihre Mandanten mit Special⸗ vollmachten zu verſehen, gegenfalls unterſtellt wird, ſie wären den Beſchlüſſen der Mehrheit der erſchienenen Gläubiger beigetreten. Friedberg den 14. April 1852. Großh. d e D E Jr le. Edietalla dung. (633) Nachverzeichnete Grundrenten, als: 1) Die dem Herrn Grafen Ferdinand Max⸗ miljian zu Aſenburg und Büdingen zu Wächtersbach zuſtehenden, und zwar: a) in der Gemarkung Aſſenheim, im jähr⸗ chen 1 Wi von 100 fl. 40 kr. 3 hell., p) in der Gemarkung Bönſtadt, im Geld⸗ anſchlag von 100 fl., und c) in der Gemarkung Btuchenbrücken, im Geldanſchlag von 52 fl., 2) die dem Herrn Grafen Friedrich von Lei⸗ ningen Weſterburg zu Ilbenſtadt in der Gemarkung Ilbenſtadt zuſtehenden, durch Allodification vom Erblehen entſtandenen, im jährlichen Geldanſchlag von 444 fl. 26 kr. 2 hell., 3) die dem Herrn Wilhelm Hugo Joſeph Freiherrn von Wetzel, genannt von Car⸗ ben, auf Obermörlen, in der Gemarkung Ober- und Niederrosbach zuſtehenden, durch Allodification von Erblehen entſtan⸗ denen Grundrenten, im jährlichen Geld⸗ anſchlage von 227 fl. 29 ¼ kr., 4) die dem Herrn Grafen Max von Solms⸗ Rödelheim in der Gemarkung Oſſenheim zustehenden, durch Allodification der Erb⸗ leihmühle des Heinrich Weiſenſee entſtan⸗ denen, im jährlichen Geldanſchlag von 158 fl. 53 ½¼ kr., 5) die den Söhnen des Freiherrn Max von Löw von und zu Steinfurth, nämlich den Freiherrn Auguſt und Oscar von Löw, vertreten durch den Gr. Regierungsrath Küchler zu Gießen, in der Gemarkung Wiſſelsheim zuſtehenden, durch Allodifica⸗ tion von Erdlehen entſtandenen Grund⸗ renten, im jährlichen Geldanſchlag von 120 fl. 31 kr., ſollen nach den beſtehenden geſetzlichen Beſtim⸗ mungen abgelöſt werden. Es werden deßhalb alle bei dieſen Ablöſun⸗ gen bekannten und unbekannten Betheiligten hiermit aufgefordert, ihre etwaigen Rechtsan⸗ ſprüche ſogewiß binnen 2 Monaten bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, als ſonſt die Auszahlung der Ablöſungskapitalien an die genannten Berechtigten geſtattet werden wird. Friedberg den 16. April 1852. Großh. Heſſ. Landgericht Dr. Irle. Oeffentliche Bekanntmachung. (668) Es wird hiermit zur öffentlichen Kennt⸗ niß gebracht, daß der Philipp Jacobi, ledig, Sohn des Philipp Jacobi J. von Rodheim, für einen Verſchwender erklärt worden iſt, daß ihm in der Perſon des Philipp Jacobi IV. und Philipp Reeb von Rodheim zwei Curatoren beigegeben worden find und daß alle Rechtsgeſchäfte, welche ohne Zuſtimmung der beſtellten Curatoren mit dem gedachten Philipp Jacobi, ledig, fernerhin abgeſchloſſen werden, weder für ſolchen noch für deſſen Curatoren eine Rechtsverbindlichkeit be⸗ gründen.. Zugleich werden alle Diejenigen, welche an den genannten Philipp Jacobi, ledig, Forderun⸗ gen zu bilden haben, aufgefordert, ſolche ſoge⸗ wiß im Termine Mittwoch den 26. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr, dahier anzuzeigen und näher zu begründen, als ſonſten ſie bei Regulirung der Vermögensver⸗ hältniſſe deſſelben nicht berückſichtigt, vielmehr mit ihren Anſprüchen ausgeſchloſſen werden. Großkarben den 21. April 1852. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Jäger. Bötticher. Edicetalla dung. (669) Ueber das Vermögen des Bäckermei⸗ ſters Jakob Kreuder und deſſen Ehefrau Mar⸗ garetha, geborene Becker, zu Großkarben, iſt der formelle Concurs erkannt worden. Es wer⸗ den demnach ſämmtliche Gläubiger und zwar ſowohl die bis jetzt bekannten als unbekannten aufgefordert, zur Anzeige und Begründung ihrer Forderungen und Vorzugskechte, Wahl eines Maſſecurators und Gläubiger⸗Ausſchuſſes ꝛc. Mittwoch den 9. Juni d. J., Vormittags 9 Uhr, bei Vermeidung des ftillſchweigend eintretenden Ausſchluſſes von der Concursmaſſe dahier zu erſcheinen. Auch ſollen im Termin Vergleichs⸗ vorſchläge gemacht und die Ausbleibenden den von der Mehrzahl der erſcheinenden Gläubiger gefaßt werdenden Beſchlüſſen als ſtillſchweigend beigetreten erachtet werden. Großkarben am 19. April 1852. Großb. Heſſ. Landgericht Jäger. Sartorius. Pferde-Verſteigerung. (717) Mittwoch den 12. Mai l. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, werden auf freiwilligen An⸗ trag des Herrn Poſtmeiſter Helmolt in dem Poſtgebäude dahier 4 noch in gutem Zuſtande befindlichen Pferde unter ſebr vortheilhaften Bedingungen öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 3. Mai 1852. In Auftrag: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bin e. Bekanntmachung. (732) Donnerſtag den 13. Mai l. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die ſtädtiſchen Begraßungen in der Stadt und Burggemarkung, einſchließlich der Feldwege, für das Jahr 1852 öffentlich meiſtbietend verpachtet, Friedberg den 3. Mai 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Immobiliar⸗-Verſteigerung. 1733) Mittvoch den 12. Mai l. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die zum Nachlaſſe des dahier verſtorbenen Ja⸗ cob Dönges gehörende Hofraithe und Garten, wie dieſe in No. 25 des Intelligenzblattes ge— nauer bezeichnet ſind, zu Folge eingelegten Nach⸗ gebots, nochmals mit dem Anfügen verſteigert, daß nunmehr den Letztbietenden der unwider⸗ rufliche Zuſchlag ertheilt wird. Friedberg den 3. Mai 1852. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Arbeits⸗Verſteigerung. (155) Donnerſtag den 13. d. M., Vormit⸗ tags um 9 Uhr, ſoll auf hiefigem Gemeinde⸗ hauſe die zur Umbauung der hieſigen Orts⸗ ſtraße erforderliche Pflaſtererarbeit, veranſchlagt zu fl. 156, wenigſtnehmend veraccordirt werden. Kleinkarben den 6. Mai 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ströbel. 3 N ö 1 ö ö ————— 9 — K 2 U 4 Holzverſteigerung, betr.: Brenn⸗, Bau-, Werk- und Nutzholz⸗ verſteigerung in den Gr. Domanial⸗ waldungen des Reviers Hochweiſel, Forſts Friedberg. (756) Freitag den 14. Mai 1852 werden in den Diſtrikten Griebelshecke, Mittelſter und Hinterſter Köppel, die Reſte der diesjährigen Holzernte verſteigert, beſtehend in: A. Brennholz: 41% Stecken Buchen⸗Scheitholz, 2 1 Eichen⸗„ 38 1 8 Buchen⸗Prügelholz f 2 17 Nadel⸗ 1 158½„ Buchen⸗Stockholz, 1 1 Eichen⸗* 4 17 Nadel⸗ 1 3000 Wellen Buchen⸗Reis holz, 0 (faſt durchgehends Durchforſtungsreiſig von vorzüglicher Güte), 50 Wellen Eichen⸗Reis holz, 150„ Nadel⸗ 1 B. Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz: 4 Stück Eichen⸗Stammholzklötze mit 115 Cfuß. 31„ Buchen⸗Werkholzſtämme„267„ 4„ Nadel⸗Bauholzſtämme„ 37„ 2„ Eichen⸗Stangenholz„ 6„ 5„Buchen-„„ 19„ 63„ Nadel⸗„„ 199„ Die Zuſammenkunft iſt an dem oben genann⸗ ten Tage des Morgens 9 Uhr dahier an der Wohnung des Unterzeichneten. Bodenrod den 6. Mai 1852. Der Gr. Heſſ. Revierförſter des Reviers Hochweiſel Bin dewald. Arbeits⸗Verſteigerung. (787) Donnerſtag den 13. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen dahier auf dem Gemeinde⸗ Rathhauſe zu Oberwöllſtadt nachſtehende, da⸗ ſelbſt vorkommende Repraturarbeiten an die Wenigſtnehmenden ausgeſetzt werden, und zwar: 1) Mauererarbeit, 2) Weißbinderarbeit, 3) Schreinerarbeit, 4) Wagnerarbeit, 5) Schmiedearbeit, 60 Pflaſtererarbeit. Oberwöllſtadt den 6. Mai 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Breidenbach. Holz ⸗Verſteigerung. (788) Mittwoch den 26. Mai l. J., Mor⸗ gens 9 Uhr anfangend, werden in hieſigem Ge⸗ meindewalde, Diſtrikt Strecker: 182 Klafter Birken⸗ und Gemiſchtes⸗Holz, 12500 Stück Birken⸗ und Gemiſchte⸗Wellen, öffentlich verſteigert. Zugleich wird noch bemerkt, daß das Holz am Pfaylgraben ſitzt und ſehr bequem für die Wetterau zum Abfahren iſt. Wehrheim den 8. Mai 1852. Der Bürgermeiſter a. Arbeits-Verſteigerung. (759) Samſtag den 15. Mai l. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, ſollen in der Behauſung des Gaſtwirths Höres dahier die für dieſes Jahr vorgeſehenen Chauſſee- und Grabenarbeiten, ſo- wie das Anliefern der nöthigen Chauſſirſteine, öffentlich verſteigert werden. Bauernheim den 8. Mai 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Walther. Arbeits⸗Verſteigerung. (760) Montag den 17. Mai d. J., Vormit⸗ tags 11 Uhr, ſollen in dem Gemeindehauſe zu Muſchenheim die zur Herſtellung verſchiedener, 35 vorkommender Arbeiten, in der Kirche daſelbſt, beſtehend in: 1) Maurerarbeit, veranſchl, zu 2091 fl. 1 kr. 2) Zimmerarbeit,„„ 34% 44, 3) Dachdeckerarbeit,„„ 16/— 4) Schreinerarbeit,„„ 6„ 5) Schloſſerarbeit,„ 2 6) Glaſexarbeit,„„ 10% 52 7) Weißbinderarbeit„„ 15% 30% öffentlich an die Wenigſtfordernden verſteigert werden. 2 Grünberg den 9. Mai 1852. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des.* o a k. Bekanntmachung, betr.: Holzverſteigerung im Großh. Bomanial⸗ wald Burgwald, Reviers Oberrosbach. (7610) Das nachverzeichnete, aus der Ver⸗ ſteigerung vom 4. Mai d. J. unbezahlt und unverbürgt in dem oben gedachten Walde liegen gebliebene Holz wird 24 5 . * * Montag den 17. d. M., Nachmittags um 2 Uhr, auf Koſten der früheren Käufer, abermals ver⸗ ſteigert:. 3 Stecken Nadel⸗Scheitholz, 17% u 1 Prügelholz, 50 Wellen Birken- und Eichen⸗Reiſerholz 200„ Nadel-⸗Reiſerholz, a 9 Stangen Nadelholz, von 3 und 4 Zoll Durchmeſſer und 30 Fuß Länge. Der Anfang zu der bemerkten Zeit im Fich⸗ tenbeſtand des Burgwaldes. Oberrosbach den 7. Mai 1852. N Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bing mann. Bekanntmachung. f(162) Montag den 17. d. M., Nachmittags 1 Uhr, ſollen die Materialien von dem abge⸗ brochenen Pfarrhauſe zu Langenhain, gegen gleichbaare Zahlung, öffentlich verſteigert wer⸗ den, als: 5 1) mehrere Thüren, 29 20 Stück Fenſter, welche ſich noch in einem guten Zuſtande befinden, theils noch ganz neu, 3) Guß, auch etwas altes Eiſen, 4) Diehle und noch mehrere Gegenſtände. Die Zuſammenkunft iſt auf dem neuen Bau⸗ platze des Pfarrhauſes. Langenhain den 6. Mai 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Huth. Nader Privat ⸗ Bekanntmachungen. Von Dr. Borchardt's Kräuter⸗Seife, 0(540) die auch in 14 ant 1 Gegend wegen ihrer anerkannt Ae vortrefflichen Eigenſchaften ſo be⸗ iR liebt iſt, erhalte ich allein auf hieſigem Platze öfter friſche Zu⸗ ſendungen und verkaufe das Original⸗Packetchen ed beg P. F. Schmittner. Geſchäfts⸗ Empfehlung. (727) Unterzeichneter macht einem geehrten hieſigen und auswärtigen Publikum die ergebenſte Anzeige, daß er am hieſigen Platze einen Frucht⸗ und Mehlhandel etablirt hat. Zugleich wird bemerkt, daß alle Sorten Hülſenfrüchte, weiße SIE und gelbe Erbſen, ohne Fliegen, alle Arten Saatfrüchte zu haben ſind, ſowie daß auf hen vorſtehende Pfingſtfeiertage ſehr ſchöner Blu⸗ menvorſchuß vorräthig iſt, und ſieht, durch prompte und reelle Bedienung, einem zahlreichen Zuspruch entgegen* un Friedberg im Mai 1852. Louis Oppenheimbr, 1 wohnhaft bei Herrn Joh. Wal nächſt der Eiſenbahn. Empfehlung. (750 unterzeichneter empfiehlt ſeine neu an⸗ gekommene, in großer Auswahl und von ver⸗ ſchiedener Größe, Spiegeln mit Rahmen, zugleich auch eine große Auswahl mit Spiegelgläſern und bringt derſelbe ſeine Goldleiſten von 2½¼ kr. bis zu 24 kr. per Fuß in empfehlende Erin⸗ nerung. Auch übernimmt derſelbe zugleich Bil⸗ der, Oelgemälde, Pfeiler⸗ und andere Spiegel zum Einrahmen und verſpricht prompte und billige Bedienung. 4* 8 Friedberg im Mai 1852. 5 Fr. Hanſtein, Glaſermeiſter, wohnhaft neben dem Rathhauſe. Für Auswanderer. (763) Die Großherzoglich Heſſiſche coneeſ⸗ ſtonirte Auswanderungs-Agentur des Unter⸗ zeichneten verſpricht prompte und gewiſſenhafte Beförderung zu den billigſten Preiſen. Friedberg im Mai 1852. 5 Baruch Hecht, Uſergaſſe. Zu ver miethen. (764 Zwei Logis, wovon das eine gleich, das andere bis Anfang Auguſt bezogen werden kann, hat zu vermiethen 1 44000 Heinrich Heidt. 2 4 2 8 Gaſthaus⸗Empfehlung. (765) Der Unterzeichnete, ſeit einer Reihe von Jahren Pächter des Gaſthauſes zur Stadt Frankfurt dahier, erlaubt ſich für den ihm wäh⸗ rend dieſer Zeit geſchenkten Zuſpruch hiermit ſeinen verbindlichſten Dank abzuſtatten. Zugleich macht derſelbe die ergebenſte Anzeige, daß er das Haus des Herrn Actuars Harb, vormaliges Gaſthaus:„Zur ſchönen Ausſicht⸗, an der Staatsſtraße gelegen, der Apotheke gegen⸗ über, käuflich übernommen und zum Gaſthaus auf das Bequemſte und Eleganteſte eingerichtet hat. Indem er nun ſein neues Etabliſfement a Zum Adler im Allgemeinen, beſonders aber den Herren Reiſenden beſtens empfiehlt, giebt er die Ver⸗ ſicherung, daß ſein Beſtreben dahin gerichtet ſein wird, die vollſte Zufriedenheit ſeiner Gäſte zu erwerben und zu erhalten. Ortenberg im Mai 1852. 6 Heinrich Nies. Anzeige. (766) Friſche Saat⸗ und Leinkuchen bei Friedberg. W. Hanſtein am Haagk. Nachkirchweihe. (167) Zur Feier der hieſigen Nachkirchweihe, welche nächſten Sonntag den 16. Mai bei mir ſtattfinden wird, lade ich alle Freunde des ge⸗ ſelligen Vergnügens mit dem Bemerken ein, daß für gute Speiſen und Getränke nebſt ſchö⸗ nem Wetter, um meinen verehrten Gäſten den Aufenthalt angenehm zu machen, auf das beſte geſorgt ſein wird. Niederwöllſtadt den 10. Mai 1852. Conrad Leichner, zur Main⸗Weſer⸗Bahn. 1 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Binderna gel in Friedberg. Belreſſnd: Sie we becannt mach des hieſtgen ſellen verbun 1. Juni d. J. zur Abhör d 8 Tagen ber Fried Regierune an die Gr. Molzei Com Betreffend: Wir b. Bekannt Hol, (120) Mo mittags 9 Uhr ſchin Schneidet 10000„ üöffnluch an O Ziegenber Bek (1220 M0 ollen die Ji und 18,907 wan den