Jaaren Ke te fehlt zu order gol — cr ſüt di ur die Jugend 42 f. A k. En 80 1 Jormalen um . Ausgabe mi zu 3½ fl Ute Fung zu 7 kx. Saichen und zu 7 fr ten J elfeilſte mit 10 0 zu 9 k ö Lane zu 14 kr N zu 35 kr Aenſchenge 2 Portraits. Nur 7 kr. dun all Nichtsfalh 5 2 fl. 6% Claſſiker. J zu nur 4½ kr übſcher, ja of dibliographi des Publikum: 8geflatl⸗ a all , 2 Galopp a⸗Mazurka 4 det Touren. act alſo als Ju — daſſelbe in Alld Bindernag' 3 Intelligenz-Blatt fuͤr dle Pzrovinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Vilbel und Nidda im Beſonderen. A 97. Sonnabend den 11. Dezember 1852. f Praͤmienvertheilung in der hieſigen Handwerkerſchule am Sonntag den 31. Oktober. f Dieſe wurde, wie voraus bekannt gemacht, am ge— nannten Tage nach Beendigung des Nachmittagsgottes⸗ dienſtes vorgenommen und fand eine größere Theilnahme als in früheren Jahren. Der Vorſtand hatte dabei noch die beſondere Abſicht, das Publikum über die Leiſtungen der Anſtalt und das Wirken des Vereins, welcher dieſelbe gegründet hat, aufzuklären, und verband deßhalb mit der Prämienvertheilung noch die Ausſtellung der Zeichnungen und eine Anſprache über den Zweck der Schule und des Gewerbvereins. Um aber der Theilnahme an einer ſo wichtigen Sache möglichſt Vorſchub zu leiſten, ſo möge jener kurze Vortrag hier eine Stelle finden und ganz ſo folgen, wie er gehalten wurde. Worte des Lehrers Volk. Meine Herrn! Beauftragt von dem verehrten Vorſitzenden unſerer Lokalſektion und Vorſteher der Schule, Herrn Hofgerichts— advokaten Trapp II., erlaube ich mir Ihre Aufmeckſam⸗ keit mit Folgendem in Anſpruch zu nehmen. In der jetzigen Zeit des geiſtigen und materiellen Fortſchritts kann und darf der Gewerbtreibende nicht zu rückbleiben. Als Glied der großen Kette muß er dem all— gemeinen Zug und Drang zur Vervollkommnung folgen, Altes ablegen und Neues annehmen, damit er ſtets bereit ſei in die Schranken zu treten mit ſeines Gleichen, ſie mögen herkommen wo ſie wollen, wenn er ſich nicht bald bei Seite geſchoben und ſeinen Ruin vor Augen ſehen will. Aber nicht allein die Concurrenz des Handwerkers, auch die der Fabriken hat er zu fürchten und eben darum mit verdoppelter Kraft zu arbeiten, daß er nicht zurück⸗ bleibt; denn manches Geſchäft, welches ſonſt einen reich⸗ lichen Erwerb gewährte, iſt durch dieſe beeinträchtigt oder gar vernichtet worden. Was uns aber in dieſer Hinſicht noch weiter bevorſteht, iſt jetzt noch nicht abzuſehen. Dieſe ernſte Mahnung legt dem Einzelnen, wie dem ganzen Stande die Pflicht auf, ſich tüchtig zu machen für die ge— ſteigerten Anforderungen unſerer Zeit und für den Kampf gegen die Vernichtung durch das große Kapital. Dies haben alle einſichtsvollen Männer, nicht allein des Standes der Gewerbtreibenden, ſondern auch anderer Stände längſt erkannt und ſind darum in Vereine zu⸗ ſammengetreten, welche es ſich zur Pflicht machen, durch Belehrung, theils aus eigener Erfahrung, theils aus guten Büchern und Zeitſchriften geſchöpft, ſich gegenſeitig anzu— feuern und zum Fortſchritt zu ermuntern; beſonders aber für die heranwachſende Generation des Handwerkerſtandes beſſer zu ſorgen, als dies früher geſchehen iſt. Damit aber die Kraft vereinigt, und das vorge— ſteckte Ziel um ſo ſicherer erreicht werde, hat ſich unſere weiſe Staatsregierung der Sache angenommen, ſich der Conſtituirung und Leitung eines Hauptvereins für das ganze Großherzogthum unterzogen und demſelben mit Ein⸗ willigung der Stände eine jährliche Unterſtützung aus Staatsmitteln zufließen laſſen. Die einſchlägige, von dem Sekretär des Vereins be— ſorgte, Zeitſchrift erſcheint wöchentlich, einen halben Druck— bogen von 8 Seiten ſtark, und enthält alle wichtigen Er⸗ findungen im Gewerbweſen und ſonſtige Mittheilungen und Belehrungen, welche für die Betheiligten von Wich⸗ tigkeit ſind. In den Verſammlungen der örtlichen Vereine(Lokal— ſektionen) werden die Verwaltungs-Angelegenheiten be⸗ ſorgt, hauptſächlich aber Vorträge gehalten, welche meiſten—⸗ theils Stoff zur allgemeinen Beſprechung darbieten. Ein Mittel zur tüchtigen Heranbildung von Lehr— lingen und Geſellen ſollen die Handwerkerſchulen ſein, welche ſich bereits an vielen Orten unſeres Großherzog— thums gebildet haben. Die hieſige, ſeit Herbſt 1847 in größerer Ausdehnung beſtehend, erfrent ſich einer jährlichen Unterſtützung von dem Landesgewerbverein, eines Beitrags aus dem Mathildenſtift, ſowie von Seiten des hieſigen Hülfvereins und des freien Lokals, Lichtes und der Heizung von der Stadt Friedberg. Aufnahmsfähig iſt jeder geſittete junge Menſch von hier und aus der Umgegend und zur Bezahlung eines monatlichen Schulgeldes nur diejenigen verpflichtet, welche kein Armuthszeugniß von ihrem Ortsvorſtande aufzuweiſen vermögen. Unterrichtsgegenſtände in dieſer Schule ſind: Rech⸗ nen, Flächenberechnung oder Geometrie, Körperberechnung oder Stereometrie, darſtellende Geometrie, d. i. Darſtellung von Körpern und Flächen durch Zeichnung in jeder Lage, Aufſatzſchreiben, Materialkunde, Fertigung von Voran⸗ ſchlägen, Buchführung, Riſſezeichnen und Freihandzeichnen. Die Arbeiten der Schüler haben ſich auch in dieſem Jahre des beſonderen Beifalls der Prüfungskommiſſion in — — 392— Darmſtadt zu erfreuen gehabt und 6 der bravpſten und fleißigſten von ihnen ſind mit Prämien bedacht worden. Und nun noch ein Wort zu Euch, Schülern dieſer Anſtalt. Es iſt Euch leicht gemacht, leichter als Euren Vätern, zu lernen, und Euch vorzubereiten, daß Ihr in reiferen Jahren Euren bürgerlichen Beruf erfüllen könnt. Es iſt Eurer Eltern und Lehrherren Freude und aller, die es wohl mit Euch meinen und Euer Glück, wenn Ihr dies wohl beherzigt; nichts zu leicht nehmt, nichts auf⸗ ſchiebt und auf ſpätere Zeiten rechnet; denn Alles hat ſeine Zeit und die Zeit des Lernens iſt eben die Jugend— zeit, die ſich Mancher zurückwünſcht, um das mit oder ohne Schuld Verſäumte nachzuholen, da er es jetzt vor Sorgen, Arbeit und Entfremdung in ſolchen Dingen nicht mehr nachholen kann. 5 6 Ihr ins Beſondere, die Ihr dieſe Schule ſeither be⸗ ſucht habt, fahrt in der Weiſe und mit dem Fleiß fort, welche der Mehrzahl von Euch zum Lobe gereicht; die Früchte ſind Euer und helfen Euer Glück begründen. Und Ihr, die Ihr heute Prämien erhaltet, laßt ſie Euch eine Erinnerung an die wohlbenutzten Stunden und ein Sporn zu immer größerem Eifer ſein Die übrigen Schüler haben bei derſelben treuen Benutzung ihrer Ta— lente dieſelbe Auszeichnung zu erwarten, denn nur das iſt der Maaßſtab, der hier angelegt wird. Beſtrebungen des Vereins nicht blos für den Gewerbe⸗ ſtand ſelbſt, ſondern auch fur das geſammte Publikum iſt, daß es keinem Zweifel unterliegt, daß gute und gediegene Arbeiten eines unterrichteten Gewerbeſtandes Denjenigen zu gute kommen, welche ſolche nöthig haben, und das iſt ja bei Allen der Fall. Es wird daher auch jeder ſſich verpflichtet fühlen, dieſe gute Sache zu unterſtützen,! zu⸗ mal eigene vortheilhafte Belehrung damit verbunden iſt, und der Beitrag von 1 fl. 36 kr., für welchen auch noch das Vereinsblatt geliefert wird, nur ein ſehr geringer iſt, dem Localverein auch hiervon noch der größere Theil, nämlich 1 fl., zur Verfügung bleibt, daher auf deſſen eigenes Intereſſe verwendet werden kann. Da derſelbe jedoch noch nicht die Theilnahme in Friedberg gefunden hat, welche man erwarten könnte, (die Mitgliederzahl hat ſich bis auf einige über 40 ver— ringert) daher ein Zerfallen deſſelben zu befürchten iſt, weil er nur bei einer Mitgliederzahl von 40 Perſonen überhaupt zuläſſig iſt, ſo erlauben wir uns die Bewohner Friedbergs, welche demſelben noch nicht beigetreten ſind, zur Theilnahme einzuladen, indem wir bemerken, daß die Anmeldung auf der deßhalb in Umlauf geſetzten Anmel⸗ dungsliſte oder bei unterzeichnetem Vorſtande des Local⸗ gewerbvereins ſchriftlich erfolgen kann. Friedberg den 15. November 1852. Die vorſtehende Auseinanderſetzung wird ohne Zweifel Jedem die Ueberzeugung aufdringen, wie vortheilhaft die Fuͤr den Vorſtand des Localge werbver eins: G. Trapp II. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. N Garten⸗Verſteigerung. (170) Dienſtag den 14. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr, wird ein zum Nachlaſſe der dahier verſtorbenen Anton Nern's Wittwe gehörendes Grundſtück, ö Gemarkung Stadt Friedberg: Pag. Nr. 194/27 110,1 ◻Klftr.= 56 Ruthen Garten in der 14. Gewann an Friedrich Auguſt Söllner, in hiefigem Rathhauſe öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 28. Oktober 1852. In Auftrag: Großh. Heff. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Hofraitheverſteigerung. (1705) Montag den 13. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ hauſe die zum Nachlaſſe der verſtorbenen Feld⸗ webel Renkers Wittwe dahier gehörende Hof⸗ raithe, Gemarkung Burg Friedberg: Pag. Nro. 91/29 Hofraithe, als ein Wohnhaus und ein Stall an Chriſtoph Joſt, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 28. Oktober 1852. In Auftrag: Großh. Heff. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Hofraithe-Verſteigerung. (1807) Montag den 13. Dezember l. J., Vormittags 11 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ hauſe auf freiwilligen Antrag des Bürgers und Glaſermeiſters Chriſtian Wagner deſſen in der Ludwigsſtraße dahier gelegene neuerbaute zwei⸗ ſtöckige Hofraithe, enthaltend 13 Zimmer, 2 Küchen, 3 Kammern, Waſchküche, gut gewölbten Keller, geräumige Stallung mit geſchloſſenem Hofraum, wegen Veränderung des Wohnſitzes, öffentlich meiſtbietend unter ſehr vortheilhaften Bedingungen verſteigert und bemerkt, daß auch bis zum Verſteigerungstermin ein Handverkauf mit dem Eigenthümer abgeſchloſſen werden kann. Friedberg den 17. November 1852. In Auftrag: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Garten ⸗Verſteigerung. (1841) Montag den 13. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ hauſe auf freiwilligen Antrag ein den Erben der dahier verlebten Anton Suhradas Eheleute zuſtehendes Grundſtück: Gemarkung Stadt Friedberg: 3 Prtl. 26 Ruthen Garten in der 3. Gewann in den Liebfrauengärten neben Gottfried Hauſtädt und Heinrich Müller II. Wittwe, öffentlich meiſtbietend verſteigert, wobei bemerkt wird, daß fraglicher Garten in 3 Abtheilungen, wozu ſich derſelbe beſonders eignet, und wenn Steigliebhaber es wünſchen auch im Ganzen ausgeboten werden ſoll. Friedberg den 24. November 1852. In Auftrag: Der Großh. Hefſ. Bürgermeiſter Bender. Garten ⸗Verſteigerung. (1875) Montag den 13. Dezember d. J., Vormittags 11 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ hauſe auf freiwilligen Antrag der Frau Maria Margaretha Ortenbach, geb. Philippi, zu Wetz⸗ lar ein derſelben zuſtehendes Grundſtück Gemarkung Stadt Friedberg: Pag. 239 Nr. 58 92,4 Klftr.- 47,0 Ruthen Garten in der 15. Gewann, in der Köhlergaſſe an Franz 5 Ruppel, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 2. Dezember 1852. In Auftrag: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Holzverſteigerung. (1900 Montag den 13. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr anfangend, werden im Diſtrikte Dickerbuſch 77 Stecken Nadelſcheitholz; 9„ Nadelprügelholz; 15„ Nadelſtockholz; 1950 Stück Nadel⸗, 1237 ÄWEichen⸗ 0 Wellen; 525 7 Ginſtern⸗ ſodann: 81 Stämme— 1096 Kubikfuß Nadelbau⸗ holz und 35 Stück= 125 Kubikfuß Nadelſtangen an den Meiſtbietenden verſteigert. Ockſtadt den 1. Dezember 1852. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Angerer. Zur Nachricht. (1902) Zu Beſprechungen in Sachen, welche die Armencommiſſion angehen, zur Annahme von Unterſtützungsgeſuchen wie zur Ertheilung von Anweiſungen habe ich von heute an die Stunden Montags und Donnerſtags Vor⸗ mittags 9— 10 Uhr und Nachmittags 1— 2 Uhr beſtimmt. Friedberg den 1. Dezember 1852. an e, als vorſitzendes Mitglied der Armencommiſſion. Obligations-⸗Verlooſung. (1879) Bei heutiger Verlooſung wurde No. 26 und 73, zu 100 fl. jede Obligation, zur Rückzahlung auf den 1. Januar 1853 beſtimmt und find die Beträge bei dem Handlungshauſe Herrn J. Lindheimer zu Frankfurt a. M. ſ. Z. in Empfang zu nehmen. Oberſaulheim den 21. November 1852. Der Gif. A e en ee Wohnungsvermiethung. (1903) Samſtag den 11. d. M., Nachmit⸗ tags 3 Uhr, ſoll in dem Amtslocale des Unter⸗ usſaale cite bug ofgerichtead ſeihfällig ſud wirthſchſtet! einzeln, auf! bekannt gen Aelbeftand Pachtliebhab Fuuerdach! Friedb. 8 100 1 Ut Wenigfineß 1920) mittags 1 aſſenheim ſich zum eignet, au verſteigert Dorna 1921 trennt, m der Kirchen 2 (4922) bags 10 l. K. Holler d Sandffeine, döcke ma; nehmenden Fauer (1923 ſerderung duddhauer al auff derbver eins: I. —— tun g. 8 N, Vomil⸗ den im Diftikte dükfuß Nadelbau⸗ Nadelfangen 1852. rin ſces Nentamt re. icht. in Sachen, ſion angehen, tſuchen wie zur t ich von heute euſtags Vot⸗ odember 1852.1 F. Bürgerin ef ſiethung. „, Wohn locale des later ecd! zeichneten eine in der ſog. Bauverwallerei in dahieſiger Burg befindliche Wohnung, zu welcher Keller, Speicher und ein kleiner Stall gehört, auf 3 Jahre, vom 11. Februar künftigen Jahrs an, öffentlich vermiethet werden. Friedberg den 4 Dezember 1852. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Beau ß. Verpachtung. (1917) Montag den 13. d. M., Nachmit⸗ tags 2 Ühr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe nach⸗ bemerkte, den Georg Groß'ſchen Erben zuſtehende Güterſtücke, und zwar: N 4 Morgen, 3 Viertel, 18 Ruthen in Fried⸗ berger Gemarkung, 5 Morgen, 3 Viertel, 13½ Ruthen in Fauer⸗ bacher Gemarkung, 2 Viertel, 20½ Ruthen in Gärten, öffentlich verpachtet werden und find die Ver⸗ zeichniſſe darüber bei den Schützen einzusehen. Friedberg den 6. Dezember 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (1918) Dienſtag den 28. Dezember l. J., Vormittags 9 Ubr, ſollen in hiefigem Rath⸗ hausſaale circa 70 Morgen in Friedberger und Fauerbacher Gemarkung belegene Aecker des Hofgerichtsadvocaten Trapp III., ſoweit dieſe leihfällig ſind, oder ſeither von ihm ſelbſt be⸗ wirthſchaftet worden, theils ſtammweiſe, theils einzeln, auf zwölf Jahre unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen in Zeitbeſtand verliehen werden und ladet man die Pachtliebhaber aus Friedberg, Ockſtadt und Fauerbach hierzu ein. Friedberg den 3. Dezember 1852. In Auftrag: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender Bekanntmachung. (1919) Dienſtag den 14. l. M., Morgens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe an den Wenigſtnehmenden verſteigert: 1) die Reinigung der Straßen und öffent⸗ lichen Plätzen in der Stadt für 1853, und 2) das Fangen der Maulwürfe in den Wie⸗ ſen hieſiger Gemarkungen auf 3 Jahre. Friedberg den 8. Dezember 1852. Der Großh: Heſſ. Bürgermeiſter ende Faſelochs-Verſteigerung. (1920) Donnerſtag den 16. d. M., Vor⸗ mittags 11 Uhr, ſoll ein der Gemeinde Dorn⸗ aſſenheim gehöriger ſchwarzer Faſelochſe, welcher ſich zum Schlachten, ſowie auch noch zur Zucht eignet, auf dem Rathhauſe daſelbſt meiſtbietend verſteigert werden. Dornaſſenheim den 8. Dezember 1852. Bommersheim, Bürgermeiſter. 1400 Gulden (1921) können im Ganzen oder auch ge⸗ trennt, mit Anfang des nächſten Jahres aus der Kirchenkaſſe zu Florſtadt ausgeliehen werden. Arbeits-Verſteigerung. (1922) Dienſtag den 14. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen in dem Wirthshauſe des K. Holler dahier drei neue Pumpen, 60 l. Fuß Sandſteine, ſowie das Anſtreichen der Pumpen- ſtöcke mit Oelfarbe, öffentlich an den. Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden. Fauerbach II. den 8. December 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Holle r. Aufforderung. (1923) Es werden alle Diejenigen, welche Forderungen an die Nachlaßmaſſe der Georg Bredhauers Eheleute dahier zu bilden haben, noch⸗ mals aufgefordert, ſolche binnen 14 Tagen von — 393— beute an bei dem Unterzeichneten anzumelden, wid⸗ rigenfalls bei der Vertheilung der Maſſe keine Rück⸗ ſicht darauf genommen werden kann und wird. Fauerbach II. den 7. Dezember 1852. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter ele er- Bekanntmachung. (1924) Nächſten Dienſtag, als den 14. De⸗ zember l. J., Vormittags 9 Ubr, ſoll in dem Gemeindewald Niedermörlen Schlag XIV. an dem Steinbühl, wo es ſich gut zum Abfahren eig⸗ net, nachſtehendes Holz verſteigert werden: 23 Stecken Scheit⸗Nadelholz, 24„ Prügel„ 16½%„ Stockholz, 13 Wellen Birken⸗Reiſerholz, 1038„ Nadel⸗ 1 16„ Allerleiholz, 23 Stämme Nadelbauholz und 1 Stamm Bru.rkenholz, 255 Cubikfuß enthaltend. Niedermörlen den 8. Dezember 1852. Der Großh. 5 Bürgermeiſter e 9. 80 0 0 0 Stück (1925) Fichten⸗Pflänzlinge können aus den Forſtgärten des Wohnbacher Gemeindewaldes, das Tauſend zu 1 fl., abgegeben werden. Wohnbach den 8. Dezember 1852. Der Großh. Hefſ. Bürgermeiſter Philippi. Privat- Bekanntmachungen. Ein Logis (1893) iſt zu vermiethen und ſogleich zu be⸗ ziehen bei Cordes. (1895) Bei L. Goldmann junior in Friedberg alle Sorten chineſiſchen Thee, feine Gewürz⸗Chocolat, franz. Tafel⸗Liqueurs, friſche Eitronen, neue holländiſche Vollhäringe, Prima Stearin⸗Lichter, zu den billigſten Preiſen. Zu verkauf een. (1907) Zwei brauchbare Pferde verkauft Friedberg. H. Salzmann. Conditorei⸗Waaren (1913) in ſchöner Auswahl, empfiehlt zu bevorſtehendem Weihnachtsfeſte Friedberg. Friedr. Noll. Dr. Suin de Boutemard's aromatische Zahn- Pasta (1926) kann jeder Hausbaltung und Toilette mit Recht als das Beſte empfohlen werden, was zur Cultur und Conſervation der Zähne und des Zahnfleiſches vorhanden iſt, und unterſcheidet ſich dieſe Zahn-Seife (Paſta) auf das Vortheilhafteſte von all' den verſchiedenen Zahnpulvern. Die alleinige Niederlage dieſes Artilels für Friedberg und Umgegend befudet ſich bei P. F. Schmittner und koſtet ein für einen ſechs⸗ monatlichen Gebrauch ausreichendes Päckchen 12 Sgr. Oeſtreichiſche carrirte Pferdeteppiche (1927) ſind friſch angekommen bei Friedberg. Mayer Schwarz. Gefunden. f 1928) Ein goldner Ring wurde gefunden. Der rechtmäßige Eigenthümer melde ſich bei G. F. Dieterich, Seilermeiſter. Verloren. (1929) Am vergangenen Mittwoch wurde auf dem Wege von hier nach Dorheim von einem Unbemittelten ein Heſſ. Grundrentenſchein von 10 fl. verloren. Der Finder wolle denſelben gegen eine Belohnung an die Expedition di Blattes abgeben. 5 xpe dition dieſes Wärmſteine (19300 in verſchiedener Größe und Farbe, aus Marmor geſchliffen, bei Friedberg. Guſtav Dieffenbach. Verſtei gerung. (1931) In der Wohnung des Schreiner⸗ meiſters Wilhelm Valentin dahier ſollen Dien⸗ ſtag den 14. Dezember l. J., Vormittags um 9 Ühr, folgende Gegenſtände öffentlich an die Meiſtbietenden gegen gleichbaare Zahlung ver⸗ ſteigert werden: 1) ein einſpänniger Oeconomiewagen, 2) ein Schlitten, 3) ein Pferdegeſchirr, 4) ein Sattel, 5) eine Häckſelbank. Friedberg den 8. Dezember 1852. Stockhauſen. Aufforderung. (1932) Alle diejenigen, welche Forderungen an den heimlich entfernten Peter Schäfer zu Rockenberg haben, haben ſich bis zum 14. De⸗ zember d. J. bei dem Unterzeichneten zu mel⸗ den, anſonſten deren Forderungen unberückſich⸗ tigt bleiben. Rockenberg den 6. Dezember 1852. Jakob Wolf. Ball⸗ Anzeige. (1933) Nächſten Sonntag, den 12. d. M., hält der Unterzeichnete großen Schützen⸗Ball, wozu hiermit alle Herren Schützen wie auch alle andere Freunde des geſelligen Vergnügens freundlich eingeladen werden. Der Anfang iſt Abends 6 Uhr. Entré be⸗ trägt 30 kr.; doch wird die gegen Bezahlung dieſes Betrags eingelöſte Karte auf eine Flaſche Wein an Jahlung angenommen. Für gute und reingehaltene Weine, gute Speiſen und gute Mufik iſt beſtens geſorgt. Niederwöllſtadt den 8. Dezember 1852. Phil. Speck, Gaſtwirth. Zur Beachtung! (1934) Da von verſchiedenen Seiten uns geäußert worden iſt, daß man von der dahier beſtehenden Schuhmacher-Leichengeſellſchaft nichts wiſſe, veranlaßt uns folgendes zu veröffentlichen. Bemerkte Leichenkaſſengeſellſchaft beſteht ſchon über 70 Jahre und wurde zur Zeit der Grün⸗ dung beſtimmt, daß bei Sterbefällen, ſowohl männlich als weiblich, 12 fl. bezahlt werden ſollten, das Sterbfällegeld iſt aber bis jetzt ge⸗ ſtiegen und feſtgeſetzt auf 30 fl. à Perſon, und trotz dieſer beveutenden Erhöhung hat die Kaſſe ein Kapitalſtock von 900 fl. errungen. Diejenigen hiefſigen Ortsbürger, welche ge⸗ ſonnen ſind Mitglied dieſer Geſellſchaft zu wer⸗ den, wollen ſich an den unterzeichneten Vorſtand wenden, welcher gerne bereit iſt, die näheren ſtatutengemäße Bedingungen vorzulegen. Friedberg den 6. Dezember 1852. Der Vorſtan d: Faatz. Jakob Wien. H. Waas. Johannes Rückert. 394 Zu Weihnachtsgeſchenken empftehlt die Buchhandlung von E. Bindernagel in Friedberg (193350 ihr wohlaſſortirtes Lager von Kinder⸗ und Jugenſ ſchriften, Andachtsbücher und ſonſtigen zu Geſchenken für Erwachſene paſſenden Werken. Zu Weihnachtsgeſchenken (1892) erlaubt ſich der Unterzeichnete ſeine reiche Aus wahl von Gold⸗ und Silberwaaren in modernſter Fagon zu möglichſt billigen Preiſen zu em— ehlen. n Durch ſolide Arbeit und reelle Bedienung wird er bemüht ſein, das ihm ſeither geſchenkte Vertrauen immer mehr zu befeſtigen und zu erweitern. Friedberg im Dezember 1852. 5 S. Steinhäuſer, Gold⸗ und Silberarbeiter, neben dem Rathhauſe. Die Ausſtellung der prachtvollen Porcelluine (19360 beginnt Montag den 13. Dezember bei L. Goldmann junior. Zu Weihnachtsgeſchenken (1937) bin ich mit meinen Modewaaren auf's Vollſtändigſte aſſortirt und em⸗ pfehle ich beſonders einezgroße Auswahl in ſeidenen Foulardstü⸗ chern, neuen Herren⸗Eravatten und seidenen Herrenbinden zu billigen Preißen. S. G. Simon jun., Putz und Modehandlung, neben dem Gaſthaus der drei Schwerdtern. 2 Muffs, Pelerines, Pelzſtauchen, Kirchliche Anzeigen. Sonntag den 12. Dzbr. 3. Advent. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Seel. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Eich. Nachmittags: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Nachmittags: Hr. Candidat Schönfeld. Frankfurter Cours vom 8. Dez. 1852. Pillen Friedrichsd'oao e Holländiſche 10 fl. Stücke Rand⸗Ducaten 20 Frankſtückee Engliſche Souverains Preußiſche Thaler 5 Frankenthaler Preußiſche Caſſenſcheine. fl. 8 537754 15— „ 9501 „ 5 37-38 9 25½-26½ „11 50 „ 1 45—¼½ 22021 „ 144 /¼-¼45 Maus- Mauren Fruchtpreiſe. 5 8. Dez. 3. Dez. 2. Dez. Gattung. Fried⸗ 1 Gerns⸗ berg Mainz heim fl. kr. fe en e Waizen pr. Malterſ 9 40 943—— Korn„ 5 8—1 8 44 7 Gerſte„ 777 5 401 51— 3 Hafer 7 7 3 1 3 24 3— Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 11. bis zum 17. Dezember. 9 zur Wah Es wi cb. und 17. gachmittags geindehauſe Gemeinderat im Ganzen wovon die der, und gieder, un glieder Säm 2 5 5 5 ied⸗ Buß. des Geſetz (4938) in ſchöner Auswahl bei S. G. Simon jun. 5 Brod⸗Preiſe. 118 5 dieser Wa Zu Weihnachtsgeſechenken ee (1939) ſehr geeignet, empfehle ich friſch erhaltene ſehwarze& farbige 5 3 2 0. 2 1 Seidenzeuge, Thybets, Torlataus, weiße& farbige e 1 18. Lamas und ſonſtige neue Kleiderſtoffe.— Mueres, 1%% und dat 2— we 7 9 Mayer Hirsch.= Gemischte(Tafel) Brod 1/7 zu 12 0 0 7 5 ö S leiſch-Preiſe. licher St. — Silber 5 1 e e old- und Silberibudren ee, e (1940) ſolid und ſelbſt gefertigt, in großer Auswahl, Pendüls, goldene und filberne 5 K e 5* 5 1 zu welch Taschenuhren, aechte Neusilberwaaren, Lorgnetten,„ Kalbſeiſc,(licher St * 2„„ u maäſtete———— 0 5 Brillen, Thermometer, Barometer, Hssig-, Oel-,„ Schweenffiſch 5 0 Wein- und Branntweinwaagen zu möglicft biligen Preiſen.„ Schaafſteiſch 3 Altes Gold und Silber wird zum hochſten Werthe angenommen und zerbrochene„ Wurſt v.blos Schweinen 14— 14— Schmuckſachen bei ſchneller Beförderung beſtens reparirt bei„ Bratwurſt 117 8 L. 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