dberg und Autzbat n 18. Nududt. — Drud⸗ Buß ſe. berg. bah“ 32 300 531 907 16212 th.) 106,1 115½ Brod 115. 107 ſe. N pf... 27 Ks 9— 904 tes 727 6 2607 tts— 1 8630 579 1 11407 ptinen 5 1607 16— 1007 1 2— 27 146— 10 0 110 20— 7 20 10 16 16— 1607 * Intelligenz Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Kriedberg, Vilbel und Nidda im Beſonderen. 62. Mittwoch den 11. Auguſt 1852. Amtlicher Theil. Bekanntmachung der von dem landw. Verein der Provinz Oberheſſen für das Jahr 1832 beſchloſſenen Geldverwendungen. Nachdem das in der Sitzung des Ausſchuſſes des andw. Vereins von Oberheſſen am 20. Januar d. J. auf⸗ zeſtellte Budget pro 1852 bezüglich des aus der Großh. ö Hauptſtaatskaſſe zu beziehenden Fonds vom Großh. Mini⸗ terium des Innern genehmigt worden iſt, ſo bringe ich daſſelbe nunmehr zur öffentlichen Kenntniß. Einnahme: 2 1 fond fl. fl. 9 Zuſchuß aus der Großh. Hauptſtaatskaſſe 145— Y Beiträge der Vereins mitglieder..— 1400 3) Erſparniſſe aus früheren Jahren, baar usted e ur 1 55 912 3762 Ausgabe: 1) Bureaukoſten(Renumeration des Sekre⸗ tär s Epedienten e 300 D Kaſſe⸗- und Rechnungsweſen, Verwaltung des Geräthemagazins— 150 3) Wieſenverbeſſerungen enn. 1800— 4) Verbeſſerung des Düngerweſens.. 300— 5) Unterſtützung der Außenfelder im Hin—⸗ terlansnsnn 8 40 6) Unterricht junger Schmiede im Hufbe— ſenag geen r e.. 0— 7) Verbreitung landw. Werkzeuge 40 8) Unterſtützung zur Anlage eines Kalkofens im Grebenauer Grunde 530— 9) Unterſtützung zur Fortſetzung der Foh— 5 F b nn 60. 100 Unterſtützung der Bezirksvereine— 400 11) Landwirttſchaftliche Zeitſcheift z 550 1 Unterricht junger Bauernſöhne 150— 13) Anſchaffung von Inſtrumenten zur Drai⸗ r l 36 14) Preiſe für gute Pfluger 100 15) Verbleibender Betriebsfond.— 636 Summa 1450 231 3762 fl. Hinſichtlich der Verwendung wird Folgendes bemerkt: ad 3. Es werden auch im Jahr 1852 auf Koſten des Vereins für Conſortiren die Pläne zu Ent- und Be— wäſſerungen gefertigt und in der Ausführung geleitet. Von dem hierfür vorgeſehenen Betrage von 800 fl. wer⸗ den ½ für ſolche von Privaten und 7, für ſolche von Gemeinden zur Verwendung kommen, bei letzeren jedoch unter der Bedingung, daß ſich die betreffenden Gemeinden verpflichten, ſich bezüglich des Rückerſatzes der aus Ver— einsmitteln erhaltenen Unterſtützungen der Entſcheidung der Verwaltungsbehörden zu unterwerfen, wenn ſie die Wieſenaulagen nicht im Stande erhielten. ad 4. Von dieſer Summe werden 150 fl. für das Hinterland einſchließlich der Herrſchaft Itter und 150 fl. für die übrigen Bezirke Oberheſſen's verwendet und zwar in der Art, daß für eine gewiſſe Anzahl von Dungſtaͤtten die Koſten des dieſelben anlegenden Handwerkers übernom— men werden ſollen, wenn von den Betheiligten die ſämmt— lichen Materialien geſtellt und zur Stelle geſchafft werden. ad 5. Beſitzern von ſogenannten Außenfeldern im Hinterlande, die eine andere Fruchtfolge einzuführen beab- ſichtigen, ſoll zum Ankauf von Gras- und Kleeſamen dieſe Unterſtützung zu Theil werden. Dieſe Unterſtützung tritt jedoch nur für diejenigen Außenfelder ein, bezüglich deren über die beſtehenden Eigenthums- und Rechtsverhältniſſe ſowie über die Art der Benutzung Nachweiſungen ertheilt ſein werden und wo den beſtehenden Rechtsverhältniſſen nach ein Gedeihen und Schonen der ausſähenden Futter— anlagen zu erwaten ſteht. ad 6. Eine beſondere Aufforderung zur Theilnahme iſt bereits ſchon fruher erfolgt. ad 8. Dieſer Betrag wird zu Erbaung eines Kalk— ofens in dem Grebenauer Grunde, dem zwiſchen Alsfeld und dem Schlitz'ſchen nach der Kurheſſiſchen Seite gelege— nen Bezirke des ehemaligen Amtes Grebenau, verwendet. ad 9. Eine dießfallſige Bekanntmachung iſt bereits in der landw. Zeitſchrift erſchienen. ad 10. Den landw. Bezirksvereinen wird auch in dieſem Jahre ein Drittheil der Beiträge ihrer Mitgliedern als Unterſtützung zufließen. ad 11. Solchen Schullehrern Oberheſſen's, welche ſich für die Landwirthſchaft intereſſiren und dieſe durch Selbſtadminiſtration von Schul- ꝛc. Gütern praktiſch be⸗ treiben, inſofern ſie zu den geringer Beſoldeten gehoren, wird die landw. Zeitſchrift, wenn ſie ſolche wünſchen, in der Art unentgeltlich überlaſſen, daß ſolche Eigenthum — — 252— der Schule wird und in deren Vermögeninventar einzutra⸗ gen iſt. 2 l ad 12. Der ſchon mehrmals mit gutem Erfolg er⸗ theilte landw. Unterricht für junge Bauernſöhne wird auch in dieſem Jahre wieder unterſtützt werden. Eine demnäch⸗ ſtige dießfallſige Bekanntmachung wird das Nähere beſagen. ad 13. Um Gelegenheit zu geben, die Inſtrumente zur Drainage kennen zu lernen, wurde ein Sortiment die⸗ ſer angekauft. Dieſelben können auf dem Bureau des landw. Vereins von Oberheſſen zu Laubach eingeſehen werden. 5 ad 14. Zu Preiſen für gute Pflüger ſind 100 fl. beſtimmt. Es werden auf 2 Stationen Preispflügen ſtatt⸗ finden und die näheren Beſtimmungen in einer beſonderen Bekanntmachung demnächſt erfolgen. 8 Die Großh. Bürgermeiſter und die Mitglieder unſe⸗ res Vereins werden gebeten, ſich für möglichſt allgemeine Veröffentlichung vorſtehender Bekanntmachung zu bemühen. Kolnhauſen, den 22. Juni 1852. Der Präſident des landw. Vereins von Oberheſſen. In deſſen Abweſenheit der Vicepräſident: Dr Gros. Eine Uacht in Teras im Jahr 1849. (Schluß) Auf dieſe Ermuthigung ſtrich ich mit der Hand über den glänzenden Pelz des ſchönen aber furchtbaren Thieres, und der Jaguar kam ſogleich heran und ſetzte ſich in der einſchmeichelndſten Weiſe auf meine Kniee. „Herrlich!“ rief Don Ramon,„Sie haben ſchon das Herz der Herzogin gewonnen!“ Während er noch ſprach, ſchlugen die Hunde draußen ein lautes Gebell an, und Jupiter ließ eines dieſer Thiere, das mit ſchäumendem Maule vor Keuchen und Puſten kaum mehr auf den Läu⸗ fen ſich halten konnte, in's Zimmer herein. Der Hund trug eine kleine Blechbüchſe zwiſchen den Zähnen, welche Don Ramon öffnete und die eine Botſchaft von ſeinem Oheim enthielt. Der Oberrichter Peters war mit etwa 20 ſeiner Spießgeſellen mir auf der Ferſe, und konnte je— den Augenblick anlangen. Die dünnen Lippen meines Wirthes verzogen ſich zu einem wilden Lächeln; er tauchte ein Stück Flanell, das Jupiter ihm reichte, in Brannt⸗ wein und rieb dem Hunde ſorgfältig den ganzen Leib ab, welcher die bedeutende Entfernung von Don Joſé's Hauſe in weniger als einer Stunde zurückgelegt hatte. „Sie ſehen, ich bin meinen Unterthanen ein guter Konig!“ ſagte Don Ramon.„Ich brauche ſie aber auch dieſe Nacht nothwendig. Jupiter, nimm den Marquis mit Dir, und höre auf mein Pfeifen; ich will die Herzogin ſelbſt behalten. Was nun Sie anlagt, Sennor,“ wandte er ſich zu mir,„ſo werde ich Sie, wenn's beliebt, in einem Zimmer laſſen, wo Sie durch ein kleines Loch im Laden Alles ſehen können, was draußen vorgeht. Aber hüten Sie ſich ja, das Fenſter zu öffnen; die Kugeln der Ban— diten würden Ihrer nicht ſchonen. Um Ihnen die Zeit vertreiben zu helfen, nehmen Sie hier einen Bund vor⸗ züglicher Cigarren. Buenas noches!“ Das Zimmer, in welches er mich führte, war klein, aber elegant möblirt und enthielt einen Bücherſchrank voll der beſten ſpaniſchen Werke, welche die Erziehung und den guten Geſchmack ihres Beſitzers bekundeten. Don Ra— mon hatte noch nicht lange die Lampe auf ein kleines Tiſch— chen von Ebenholz geſetzt, als zwei laute gellende Pfiffe durch das Dickicht des nahen Waldes ſchollen. Don Ra⸗ mon's Wange erblaßte— er bließ die Lampe aus und ſagte dumpf und leiſe:„da ſind ſie; das Spiel muß be⸗ ginnen. Gott iſt gerecht!“ und ohne ein weiteres Won ſchlug er die Thüre zu und eilte die Treppe hinunter Die Finſterniß war ſo dicht, daß ich nur durch Betaſtef das Loch im Laden auffinden konnte. Endlich fand ich es blickte hinaus und ſah nun einen Trupp Reiter auf daß Haus zu ſprengen. Als ſie etwa noch zehn Schritte von Thore entfernt waren, hielten ſie an und eine Stimme in welcher ich alsbald die des Judge Peters erkannte rief:„He, hollah! öffnet ſogleich euer Haus den Behör den von Texas! Im Namen des Geſetzes fordere ich Eue auf, mir den Spion auszuliefern, der in dieſem Hauſt Zuflucht gefunden hat. Kennt Ihr mich nicht, Ihr Schufte! Ich bin Peters— der General Peters.“ 15 „Tapferer General!“ rief Don Ramon in demüth gem Tone hinter der Thüre hervor—„ich bedaure, Euch nicht gehorchen zu können. Der Wald iſt voll Wölfe ung Jaguars, die mich und meine Leute zerreißen würden Selbſt Ihr, General, ſeid in Gefahr; hört Ihr nicht wit die Hunde bellen?“ N „Wollt Ihr mich für Narren halten?“ rief der Ge neral.„Oeffnet ohne Verzug oder ich laſſe Feuer an'! Haus legen. Kennt Ihr Peters? wißt Ihr, wer ich bin/ „Peters iſt ein Lump, ein bettelhafter Dieb, ein] Kehlabſchneider,“ verſetzte Don Ramon ruhig; und wenn ihn meine Hunde nicht zerreißen, will ich ihn mit ei Hand am nächſtem Baum aufknüpfen! „Ha, ſteht es ſo? Achtung, Kameraden!“ brüllte General Peters.„Zielt auf die Fenſter, Feuer!“ Ein Dutzend Kugeln ſchlug wirkungslos gegen die eiſernen Läden und die Reiter ſchienen abzuſteigen; nach einer Weile dröhnte ein gewaltiger Stoß gegen das Eiſen, thor— die Räuber verſuchten es mit einem jungen Baum ſtamme einzuſtoßen. Da knallte eine zweite Salve, jedoch dießmal aus dem Hauſe abgefeuert, und zugleich ein Ton wie wenn einige ſchwere Körper hinuntergefallen wären, Worte vermögen keinen Begriff von der Scene zu geben, gener welche nun folgte. Unter das Geſchrei und die Flüche der Angreifenden mengte ſich das erſchrockene Wiehern der, Pferde und das haſtige Davonſpringen derer, welche ſich nach dem Walde flüchteten. Der Bär und der Jaguar waren zu gleicher Zeit aus einem Fenſter geſprungen, während im ſelben Augenblick das haſtig geöffnete Thor die angeſetzte Meute ausſpiee. Dann folgte ein Kampf oder vielmehr ein Blutbad, wie es die Phantaſie eines Salvator Roſa nicht kühner und wilder hätte erfinden können. Aus den Tiefen des Waldes ertönte in entſetz— licher Verworrenheit das verzweifelnde Schmerzgeheul und Todesgeſchrei der niedergeworfenen und eingeholten Räu- ber herüber, untermiſcht mit dem Bellen und Gebrüll der wütheuden Thiere, welche ihnen Glied um Glied von Leibe riſſen. Ich weiß nicht, ob einer der Bande mit dem Leben davon kam; nur ſoviel habe ich ſpäter erfahren, daß Ge— neral Peters ſeit jener Nacht nicht wieder zum Vorſchein kam, ſondern von all ſeinen Lieblingsplätzen, wo er ſich herumzutreiben pflegte, ferne blieb.— Das entſetzliche g aliche, be 1 4 Hann, 1 1 bebendig 0 unn dn 15 703 eine 0 en Mullen . it Zell f n umſtan N 0 wurm b ih, dleſer! bath* I chen 4 5 5 Ein Straßen bel dn en al. erzürnt—— ich hinunter . Hur obet ga in ſhen in Gläubig N egi Ju einer G 1s ſeht munt ſcher zu ſchue ache der Stin Prämie zu! ſinmen, die H Man war ſach eine fraten hie, die Pram Nlͤtzlich we lid rief: Brave Mir? war li ich habe na heiden; ſo ſeh ———ůĩö——-—3 Kürchenbu . Dem hie Nikolaus den 11. —— dekanntme Gefecht dauerte etwa eine Viertelſtunde. Als Alles ruhig war und ich hinunterging, hörte ich Don Ramon ruhig den Befehl geben, man ſolle am andern Morgen in größ⸗ ter Frühe alle Spuren der blutigen Tragödie entfernen, welche draußen ſtattgefunden hatte. Mich ſchauderte un⸗ willkürlich bei dieſer Eiſeskölte des Mannes, der ſich ſi gräßlich gerächt. Don Ramon bemerkte es, wandte ſich zu mir und ſagte mit jenem Anſtrich wehmüthiger Würde, die ſeiner Race und Nation ſo eigenthümlich iſt!:„Ich be— greife Ihre Gefühle, Sennor, und achte ſie. Die Rache, welche ich ſechs Jahre lang habe verſchieben müſſen, war . ö d Edie A6) Die bin daforbenen Lohnduch hahe d es if Conan dusführung Val n 1. Scpender In dieſem Ter ne Foran ed ne fürchterliche, aber gerechte. Hören Sie mich an: es durch U. par kein gewöhnlicher Räuber, den ich beſtrafte,— es fand Aar der Mann, der meine Schweſter ermordet und meinen chahater lebendig verbrannt hatte. Seine Spießgeſellen ge— Abrten zum Abſchaum der Menſchheit: es waren Elende, Si une für eine Flaſche Wein oder ein Spiel Karten ihre erlann genen Mütter erwürgt hätten.... Aber kommen Sie 80 l nuchan! es iſt Zeit, daß Sie ſich ausruhen, und morgen will bewerb) Ihnen umſtändlich das entſetzliche Erlebniß erzählen, dieſen ih s mich veranlaßte, meinen Gram zu begraben in der licht, J 8 Hauſſinſamkeit dieſer Wildniß, umgeben von reißenden Thie⸗ chuft n, die aber lange nicht ſo falſch und grauſam ſind als ent re menſchlichen Bewohner!“ i a Miszellen. Ein Straßenjunge prügelte einen gutgekleideten Kna⸗ en auf der Straße tüchtig durch. Deſſen Mutter rief Er⸗ 1 ſerem erzürnt aus dem Fenſter zu:„Nun, warte Burſche, 1* ref der gehen ich hinunterkomme, dir werde ich helfen!“—„Blei— laſſe Zeuer auchn Sie nur oben Madame,“ ſagte der Junge,„ich be— 755 wer ich bind. zältige ihn ſchon allein!“ — Dieb,. Ein Gläubiger ſah einſt ſeinen Schuldner in ein 5 4 und wen einhaus gehen. Entrüſtet rief er ihm zu:„Mich be⸗ mlt eigennghlen Sie nicht, aber Wein können Sie trinken!“„Freund,“ ungbenl, 6. atgegnete der Andere,„Sie ſehen wohl, daß ich den Wein dente brülghinke, aber nicht, daß ich ihn bezahlen kann!“ 4 7 Feuer! 5 2 1 tungelos 90 In einer Geſellſchaft von jungen Herrn und Damen, 8 as gegen ig f f n atzuſteigen; nate es ſehr munter zuging, machte Einer den Vorſchlag, aß gegen dus Ei heſichter zu ſchneiden und Demjenigen, der nach dem Aus⸗ Isen, 5 j ö i inen jungen Ba ſruche der Stimmenmehrheit das dummſte machen würde, veite Salve 1 ine Prämie zu verleihen. Die Damen ſollten die Prämie 5 zac e eeſtimmen, die Herren die Koſten gemeinſchaftlich tragen. zugleich ein Tue*; 1 fallen pi Man war es zufrieden, und die Herrn gaben ſich r Scene zu 10 urch eine fratzenhafte Verzerrung des Geſichts die größte * züge 10 Nühe, die Prämie zu gewinnen. N dene 00 e Plötzlich wandte ſich eine Dame zu einem der letztern dene Wiehern dul. 4 5 2 1 n derer, welch md rief: Bravo! Ihnen gebührt der Preis! 5 i 10 ber 5 10 Mir 2 war die Antwort, mir? Verzeihen Sie, Fräu⸗ ufer arne ich habe noch gar nicht daran gedacht, ein Geſicht zu 1 ihneiden; ich im 8 ig geöffnete Thy hneiden; ſo ſehe ich immer aus folgte ein Kam „ bartaſe en, Kirchenbuchs⸗Auszug vom Monat Juli. hatte erfindt, iedb erönte in entſeſ Friedberg. Schmerzgeheul ur eingeholten Ra n und Gebrüll de d um Glied von e n bert dun würd Ir nicht h 1 Gef fan: Keine. Gef ü fre. 4. Dem hieſigen Nikolaus Stamm eine Tochter, den 11. Juni. nde mit dem Lebe. fabten, daß G., zum Vorſcheif 253 Bürger und Schrein ermeiſter Jakob Suſanna Regina, geb. 11. 25. 25. 2. 30. 10. 21. 21. 24. Dem hieſigen Bürger und Metzgermeiſter Joh. Hein⸗ rich Gerth eine Tochter, Johanna Maria Philippina Katharina, geb. den 25. Juni. Dem Bürger zu Butzbach und Poſtillion dahier, Kon— rad Leyerzapf ein Sohn, Georg, geb. den 5. Juli. Dem hieſigen Bürger, Küfermeiſter und Bierbrauer ad Schutt eine Tochter, Juliane, geb. den 12. Juli. Dem hieſigen Bürger, Gemeinderath und Schulvor— Kai 9 175 Karl Daniel Groß eine Tochter⸗ 100 aria Karoline Eleonore Auguſte, geb. den 1. Nachtrag. Juni. Dem dahier auf Permiſſion wohnenden Stein⸗ hauer und Burger zu Dorndiel Heinrich Rohmaun ein Sohn, Jakob Philipp, geb. den 12. Juni. eint d ding de! Lucadia Mathilde Roßbach, geborene Janſen, des hieſigen Bürgers und Lackfabrikanten Friedrich Roß⸗ bach Ehefrau, alt 20 Jahre, 1 Monat und 29 Tage, 1 den 29. Juni. Anna Margaretha Germer, geb. Stock, des weiland hieſigen Bürgers und Taglöhners Auguſt Germer hin⸗ terbliebene Wittwe, alt 69 Jahre, 1 den 3. Juli. Maria Eliſabetha Bender, des weiland hieſigen Bür— gers und Webermeiſters Johs. Bender eheliche ledige Tochter, alt 23 Jahre, 2 Monate und 6 Tage,* den 6. Juli. Marie Louiſe Henriette Liſette Emma Störger, des Großherz. Lehrers an hieſiger Muſterſchule Auguſt Störger eheliches Töchterlein, alt 4 Jahre, 4 Monate und 7 Tage, 7 den 8. Juli. Anna Chriſtina Stamm, geborne Möbus, des hieſigen Bürgers und Schreinermeiſters Jakob Nikolaus Stamm Ehefrau, alt 38 Jahre und 3 Monate, 7 den 20. Juli. Maria Eliſabetha Bauer, des hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Michael Bauer eheliche ledige Tochter, alt 18 Jahre, 6 Monate und 8 Tage, den 20. Juli. Des hieſigen Bürgers und Kupferſchmiedmeiſters Chri⸗ ſtian Böhmer am 23. Juli todt gebornes Töchterlein. Juliane Feiling, geb. Will, des weiland hieſigen Bür⸗ gers und Oekonomen Jakob Feiling hinterbliebene Wittwe, alt 66 Jahre, 5 Monate und 2 Tage, r den 22. Juli. Nachtrag. Zu Offenbach beerdigt.) Juli. Eliſabethe Henrici, des weiland hieſigen Büͤr⸗ gers und Schloſſermeiſters Heinrich Henrici eheliche ledige Tochter, alt 41 Jahre, T den 13. Juli. rlatzen, wo er ſie — Das entſetzlich . Als Ales rubiſ Den Namen rubi 1 Nergen in ges Tragödie entfernel, dich ſchauderte ul, zunes, der ſich f te es, wandte fa cbmüthiger in, Bekanntmachungen von Be⸗ ph den. A νννι Edietalladung. (12460 Die Vormünder der Minorennen ſer verſtorbenen Eheleute Marcus Löb von Wohnbach haben den Nachlaß ausgeſchlagen und es iſt Concurs erkannt worden, zu deſſen Ausführung Liquidationstermin auf Mittwoch lich iſt:„ den 1. September beſtimmt wird. f be. Die Jah In vieſem Termin müſſen bekannte und un⸗ f bekannte Forderungen angezeigt werden, indem ſonſten dieſelben ohne weitere Ankündigung als erloſchen anzuſehen ſind. Die Sache iſt zum Vergleich geeignet und wird deßhalb angefügt, daß die nicht erſchei⸗ nenden Gläubiger an das Uebereinkommen ge⸗ bunden ſein ſollen, ſo nach dem Wunſche der Vormünder verſucht werden wird. Hungen den 7. J Edietalladung. (12800 Chriſtian Leidich, ledig, von Grünin⸗ gen, ſchon ſeit einer Reihe von Jahren ab⸗ weſend und völlig unbekannten Aufenthalts, hat nunmehr das 70. Lebensjahr überſchritten, weßhalb ſeine beiden Geſchwiſter die Aufhebung der Curatel mit Ueberweiſung des Nachlaſſes beantragt haben, inſofern daher nicht binnen drei Monaten Chriſtian Leidich ſelbſt, oder ſonſtige Erbprätenden ſich anmelden, wird dem uli 1852. geſtellten Antrag gemäß verfahren werden. Großh. Heſſ. Landgericht Hungen den 27. Juli 1852. i Hofmann. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Edietalladung, (1319) In Folge hofgerichtlicher Concurs⸗ — — 3 —— — erkennung über das Vermögen des Georg Graf und deſſen Ehefrau in Villingen werden bekannte ſowohl als unbekannte Gläubiger derſelben zur Anmeldung und Begründung ihrer Forderungen im Termin den 8. September l. I., Morgens 9 Uhr, unter dem Rechtsnachtheile ſtillſchweigen⸗ den Ausſchluſſes von der Concursmaſſe hierher vorgeladen.. Hungen den 26. Juli 1852. a Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Arbeits-Verſteigerung. (1320) Freitag den 13. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſollen in dem Büreau des hieſigen Lazareths die in den Lazareth⸗Gebäuden vorzu⸗ nehmenden Bauarbeiten auf dem Soumiſſions⸗ wege an den Wenigſtnehmenden veraccordirt werden. Dieſelben ſind veranſchlagt: 1) Weißbinderarbeit zu 68 fl., 2) Schreinerarbeit„ 80„ Die Accordsbedingungen und die Voranſchläge können von heute an in dem genannten Büreau von Vormittags 8 bis 12 und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, eingeſehen werden. Friedberg den 6. Auguſt 1852. In Auftrag: Hoffmann, Leeutenant. Stroh⸗Lieferung. (1321) Freitag den 13. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll auf dem Bäreau des hieſigen Lazareths die Lieferung von 100 Gebund Rog— — 254— genſtroh auf dem Soumiſſionswege an den We⸗ nigſtnehmenden vergeben werden. Die Bedin⸗ gungen liegen daſelbſt zur Einſicht offen. Friedberg den 6. Auguſt 1852. In Auftrag: Hoffmann, Lieutenant. Main ⸗Weſer⸗ Bahn. (1322) Samſtag den 21. Auguſt l. J. Vor⸗ mittags 8 Uhr ſollen im Hainborn bei Vilbel verſchiedene Erdarbeiten veranſchlagt zu 165 fl., unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an den Wenigſtneh⸗ menden öffentlich verakkordiret werden. Die Zuſammenkunft iſt auf der Station Vilbel. Friedberg den 9. Auguſt 1852. Der Großh. Bahn⸗Ingenieur Hochgeſand. (Butzbach.) Strohlieferung. (1823) Freitag den 20. Auguſt d. J, des Vormittags um 10 Uhr, ſollen die zum friſchen Füllen ſämmtlicher Betten der hieſigen Garni⸗ ſon erforderlichen 1106 Gebund, à 16 Pfund, Kornſtroh und 1260 Gebund, à 8 Pfund, Ger⸗ ſtenſtroh auf dem Wege der Soumiſſion in Lieferung vergeben werden. Dieß den Inte— reſſenten zur Nachricht mit dem Anfügen, daß die Lieferungsbedingungen von heute an zur Ein⸗ ſicht aufgelegt ſind. Butzbach den 7. Auguſt 1852. In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter. * Braunkohlen⸗Verkauf. (1288 Mit Bezug auf die Bekanntmachung vom 3. Juni d. J. wird zur weiteren öffentlichen Kenntniß gebracht, daß von heute an, bis auf weiteres auf dem hieſigen Werk die Braunkohlen— klötze von Reihen und Haufen 10 kr. und die aus den Schoppen 11 kr., per Centner zu 14 Stück Klötzen, koſten. Dorheimer Bergwerk den 30. Juli 1852. Jäger. Privat- Bekanntmachungen. a Empfehlung. (1312) Unterzeichneter beehrt ſich den Herren Gr. Heſſ. Staatsdienern ergebenſt anzuzeigen, daß ſein Tuchlager in den erforderlichen Farben zur neuen Uniformirung zu allen Preiſen beſtens aſſortirt iſt, und daß die Farben ſowohl ganz exact als die Qualitäten acht und nur von niederländiſchem Fabrikate ſind. Gleichzeitig bringt derſelbe ſein übriges Lager unter Zuſiche⸗ rung der reellſten Bedienung in geneigte Erinnerung. Ä D. Strauß, Döngesgaſſe Nro. 8 neu zu Frankfurt a. M. (132) Das Holzlager von C. Reif& Comp. in Frankfurt a. M. befindet ſich ſeit dem 1. Juli d. J. Obermainthor⸗Aulage Nr. 3 nen, und nicht mehr auf dem früheren Platze dicht am Main . Daſſelbe iſt ſtets aufs reichhaltigſte mit Diel-, Bord⸗, Eichen- und Kiefern⸗ Holz, ſowie auch Bauhölzern aſſortirt. Wir halten uns damit zu den billigſten Preiſen unter Verſicherung reeller Bedienung beſtens empfohlen. P. A. Haas, aus Ilbenſtadt. Feine Patentzahnſtocher, (1326) das Tauſend 30 kr., das Hundert 4 kr. bei P. F. Schmittner. Ein tüchtiger Glaſergeſelle (13100 kann ſogleich in Arbeit treten bei Friedberg im Auguſt 1852. Friedberg. F. Hanſtein, Glaſermeiſter. Anzeige. 7 7 17 (1293) Bei Heinrich Breiter! in Vilbel ſind alle Formularien fi die Herren Bürgermeiſter, Gemeind einnehmer und Kirchenrechner, fü Kirchen⸗ und Schulvorſtände ꝛc. erhalten. Aufforderung. 1326) Etwaige Forderungen an die hi beſtandene Suppenanſtalt, ſowie Zahlungen N dieſelbe, ſind innerhalb 8 Tagen bei dem l d terzeichneten zu bewirken. Friedberg den 9. Auguſt 1852. Mayer Hirſg Anzeige. (1327) Feinen Vanille⸗ und Cuiraſſeau⸗, 32 kr., Pfeffermünz⸗, Anis⸗, Citronen⸗, Po meranzen- und Spaniſchbitter⸗Liqueur, à 20 f. Neuwieder Doppelkümmel, Pommeranzen un Mannheimer Waſſer, à 161 kr. die Bouteilf ohne Glas, ſämmtlich von vorzüglicher Gül bei J. J. Seipel, Friedbergergaſſe No. im zweiten Stock in Frankfurt a. M. Anzeige. S Am 7 1 Der (1328) Wegen ungünſtiger Witterung wi 42 die Caſtnoparthie erſt 1 1 Kreidrat Mitlwoch den 18. d. M. an die in dem früher beſtimmten Locale e Friedberg den 9. Auguſt 1852. Der V der ſt i Geſchäftsempfehlung. 1829) Der Unterzeichnete bringt hiernn zur ergebenſten Anzeige, daß er die nachſtehen verzeichneten Arbeiten, wozu er alle Materia lien ſtellt, für die beigeſetzten Preiſe fertigt, alt 1) das Tauſend Ziegel zu decken, incl. des Lal tens,= I fl.; 2) das Tauſend Ziegel umzl decken S 36 kr.; 3) die Forſt nebſt Schon ſtein einzuſpeißen per UI!“ Dl kr.; 4) eil ganzes Dach mit Schiefer zu decken per[O 8% kr.; 5) Forſt, Fuß und Ort mit Schiefe zu decken per[]!“ g kr.; 6) Kehlarbeit mi Schiefer per L]= 12 kr. ꝛc. Derſelbe bitte ein geehrtes Publikum ihn mit Aufträgen di ſer Arbeiten zu beehren und wird er die reellſt und prompteſte Fertigung zur größten Zufti denheit ausführen. Holzhauſen den 7. Auguſt 1852. Georg Radenmacher, Dachdeckermeiſter. ſareffend: Die An Einſen 1 zum 10. S0 ü ſpreche ich! en eingehall nüßte, bei den i laſſen. Friedbe A Jetreffend!“ Sie hab men worden Auftrag dur alsbald di nuar d. J.! Orts vorſtand treten zu laſ dahier vorzu Literariſche Anzeige. Gegen (1330) Bei C. Binder nagel in Frieli fügung vorg berg ist so eben erschienen: 0 Fried Kurze Notiz über das 0 Soolbad Nauheim 5 r erhelun von ö hecchlage für Dr. Fr. Bode. Daches 16. broch. Preis 9 kr. Die lan Oberheſſen ut Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. vorderen Ji Schmide zu