Jedt. 25. Febr ain; J Gerns beim en 6 kr. fl. kr. 3— lu 92 9— A — ud Butz“ Marz. ru d⸗ Buß. et bach. 1 t. y. 1 11 81 21160— Lth A 313% 13 145 105 pf. Pf. — 11— 81 8 75 5—1 5 11-12 88 - — 1161 2 6 44667 91— 120 81— 1187 81—1ʃ61— 61— 1161— Sürgermeifti Krauſ. „ ntelligenz-Vlatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg 1 im Beſonderen. Mittwoch den 10. März Amtlicher Theil. Bekanntmachung, das Verbot der Verwendung der Kartoffeln zum Brandweinbrennen betr. J In Berückſichtigung des hohen Preißes der Kartoffeln und des geringen Ertrags der vorjährigen Kartoffel-Erndte, ſowie um einem Mangel an Kartoffeln namentlich an dem Bedarf für die nächſte Ausſaat vorzubeugen, wird mit aller— höchſter Ermächtigung Seiner Königlichen Hoheit des Groß— herzogs hiermit die Verwendung der Kartoffeln zum Bren— nen von Brandwein vom 15ten des laufenden Monats an ihne alle und jede Ausnahme verboten, bei Vermeidung iner Strafe von zehn bis hundert Gulden für jeden dieſem Verbot zuwider Handelnden. Darmſtadt am 5. März 1852. Großherzoglich Heſſiſches Miniſterum des Innern. 8 eng. v. Lehmann. Ia. Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks f Friedberg in die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. betreffend: Die Steigerung der Fruchtpreiße. Indem wir Ihnen die höchſte Verordnung vom 1. September 1846 und das hierauf bezügliche Ausſchreiben Gr. Miniſteriums vom 2. September 1846 nachſtehend im Abdruck mittheilen, weiſen wir Sie zur wiederholten Be— kanntmachung derſelben, ſowie ſtrengen Ueberwachung au. Friedberg den 6. März 1852. r Verordnung, 4 die unredliche Steigerung der Fruchtpreiſe betreffend. Lud WJ II. von Gottes Gnaden Großher— zog von Heſſen und bei Rhein ꝛꝗ. ꝛc. Da die dermaligen Zeitverhältniſſe dringend erfordern, der unredlichen Steigerung der Preiſe der nothwendigſten kebensmittel mit allem Ernſte zu begegnen, ſo haben Wir 1 —— in Gemäßheit des Art. 73 der Verfaſſungs-Urkunde, bis auf weitere Verfügung, verordnet und verordnen, wie folgt: Are 1 Wer durch Verbreitung falſcher oder entſtellter That⸗ ſachen, durch Anbieten höhere Preiſe als die Verkäufer ſelbſt fordern, durch Vereinigung mit Inhabern gleicher Gegenſtände zu dem Ende, dieſe nicht zu verkaufen, oder nur zu einem gewiſſen Zeitpunkte, oder zu einem höheren als dem zur Zeit der Uebereinkunft beſtehenden Preiſe, oder wer durch Scheinverträge, oder durch ſonſtige Kunſtgriffe das Steigen des Preiſes des Getreides, der Fütterkörner, des Mehles oder mehliger Subſtanzen, insbeſondere der Kartoffeln, oder des Brodes zu bewirken ſucht, ſoll mit Gefängniß bis zu drei Monaten oder mit Geldbuße von fünfzig Gulden bis zu dreitauſend Gulden, und, wenn der Zweck erreicht worden iſt, mit Geldbuße von einhundert Gulden bis zu ſechstauſend Gulden und mit Gefängniß bis zu drei Monaten oder mit Correctionshausſtrafe bis zu zwei Jahren beſtraft werden. Arn Die gegenwärtige Verordnung tritt mit dem Tage in Kraft, an welchem ſie im Regierungsblatte erſcheint. Urkundlich Unſerer eigenhändigen Unterſchrift und des beigedrückten Staats-Siegels. Darmſtadt am 1. September 1846. (J. S.) Lu D WJ. In Verhinderung des Staatsminiſters: v. esh magen n. Das Großh. Heſſ. Miniſterium des Innern und der Juſtiz an die Gr. Provinzial⸗Commiſſariate dahier und zu Gießen und an ſämmtliche Gr. Kreisräthe. Betreff.: Dle-Verordnung wegen unredlicher Steigerung der Fruchtpreiſe. Wir finden uns veranlaßt, Ihnen in Bezug auf die rubricirte Verordnung Folgendes zu bemerken. Wenn gleich die dermaligen hohen Preiſe der Früchte nicht als alleinige Folge wucherlicher Speculationen erſcheinen und die des— fallſigen umlaufenden Gerüchte übertrieben ſein mögen, ſo genügt doch die Wahrnehmung ſolcher mitwirkender Urſachen, um dieſelben, als dem Gemeinwohl Gefahr drohend, für die Zukunft ſo weit thunlich abzuſchneiden. Dagegen iſt es, wie der Eingang und der Inhalt der Verordnung ergiebt, nicht entfernt die Abſicht der Regierung, den redlichen ——— — 82 hemmen oder in der öffentlichen Meinung herabzuſetzen. Dieſer Geſchäftsbetrieb, der im Falle des Ueberfluſſes die Verwerthung der Landesproducte und in Zeiten des Bedürfniſſes die Einfuhr aus fernen Gegenden vermittelt, verdient den Schutz der Geſetze und der Behörden und erhält ihn dadurch am wirkſamſten, daß man den, ein künſtliches Aufſchwellen der Preiſe beabſich⸗ tigenden Wucher ſtreng reprimirt und dem befangenen Urtheile, welches beide Klaſſen zuſammen zu werfen geneigt iſt, ent— egen arbeitet. Es iſt dieß um ſo nothwendiger, als ſonſt gerade der ehrliebende Kaufmann, wenn er gewahrt, daß neben möglichen Verluſten auch noch der Haß eines Theils ſeiner Mitbürger ihm droht, veranlaßt werden könnte, zum allgemeinen Nachtheile dieſen Geſchäftszweig ganz zu ver— laſſen und dem Wucher das Feld zu räumen. Sie werden daher in Ihrem Wirkungskreiſe für die richtige Auffaſſung der Verordnung, nicht minder aber auch dafür die ange—⸗ legentlichſte Sorge tragen, daß etwaige Uebertretungen der⸗ ſeiben ohne den geringſten Verzug den zuſtändigen Gerichten angezeigt werden; zuſtändig ſind die allgemeinen Strafge— richte, nicht die Polizeigerichte, indem die verbotenen Hand⸗ lungen und die angedrohten Strafen in das Gebiet der eigentlichen Strafjuſtiz gehören. Gleichzeitig mit gegenwärtigem Ausſchreiben weiſen, wir ſämmtliche Gerichtsbehoͤrden des Landes an, die Unterſuchung und Aburtheilung ſolcher zu ihrer Kenntniß kommenden Ver⸗ brechen vorzugsweiſe zu beſchleunigen. Darmſtadt am 2. September 1846. In Verhinderung des Staatminiſters: N v. L eich ma u n. Fruchthandel irgend zu v. Rabenau. enn an die Gr. Bürgermeiſter resp. Beigeordneten und Polizei⸗Commiſſäre, ſowie an die Gr. Gensdarmerie des Regierungsbezirks. Betreffend: Die Arretirung des Philipp Claus von Büdesheim, wegen zweckloſen Umherziehens. Wir beauftragen Sie, den Aufenthalt des Musketiers Philipp Claus von Büdesheim zu erforſchen zu ſuchen, ihn auch im Betretungsfalle zu verhaften und an uns abzulie⸗ fern. Sollten Sie ſonſt eine Auskunft über den Genann⸗ ten zu ertheilen im Stande ſein, ſo werden Sie deßfalls alsbald berichten. Friedberg den 27. Februar 1852. Du r fer. — Kornverkauf zu Friedberg. Auf dem hieſigen Fruchtmarkte und auch aus der Hand, wird Korn, welches ſich auf dem fiskaliſchen Spei⸗ cher dahier befindet, in kleinen Quantitäten von 1 bis 5 Malter, an Bäcker und Conſumenten(nicht an Händler), ſo weit der Vorrath reicht, und bis auf anderweite Verfü⸗ gung, zu 12 fl. 30 kr., per Malter à 180 Pfund, ab⸗ gegeben. Die Gr. Bürgermeiſter des hieſigen Rentamtsbezirks ſind erſucht, dieſes in Ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 5. März. 1852. Der Gr. Heſſ. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Buß. Für die Hülfsbedürftigen im Vogelsberg und Odenwalde. Zur Linderung der Noth unſerer hartbedrängten Brüder im Odenwalde und Vogelsberg ſind bis zum 8. d. M. eingegangen und wird hiermit unter herzlichſter Dankſagung beſcheinigt. A. An Gelddeiträgen: Bei Hrn. Domainenrath Buß b) die Vogelsberger 3 fl. 5 Bei Hrn. Reg.⸗Sekr. Krach: von Hrn. Reg.⸗Rath Ouvrier a) für die Odenwälder 3 fl., b) die Vogelsberger 3 fl; Advokat Trapp III. fur die Vogelsb. 5 fl.; S. Lindheimer jun. 5 fl.; Ferner für Beide v. Brmſtr. Textor 3 fl.; D. 12 kr.; Burk 18 kr.; K. 3 fl. Bei Hrn. Bürgermſtr. Bender: von Hrn. Director Roller 3 fl. 30 kr.; G. S. K. 5 fl. 15 kr.; S. G. K. 1 fl. 45 kr.; EL. und R. K. 1 fl. 45 kr.; Joh Hanſſein und Söhne 1 fl. 24 kr. Fräulein M. M. zur Hälfte für die Odenwälder und zur andern Hälfte für die Vogelsberger 2 fl.; G. S. in Dorheim unter gleicher Bemerkung e r,, Bei Hrn. Joh. Steinhäußer; von C. Stelz 3 fl.; Frau Obriſtl. Weber und Frau Kümmich 1 fl. 42 kr; Adam Feiling 12 kr.; . Ste Bei Hrn. Cronenberg: von A. Geibel in Bönstadt 1 fl.; Charlotte Vogelsberger hier 30 kr. C. Diel 1 fl.; deſſen Magd 6 Kr. 3 Wittwe Ruppel 12 kr.; Fräulein Achenbach 12 kr. Bei Hrn. K. Heidt: von L. für die Odenwälder 2 fl.; Fer⸗ ner für die Vogelsberger v. Ungenannt 1 fl.; Ungen. 36 kr.; Ungen. 18 ke.; Ungen. 12 kr.; Ungen. 18 kr.; Ungen. 12 kr.; Ungen. 30 kr.; Ungen. 1 kr. Bei Hrn. Ph. Pfeffer: von h Pf.. Bei Hrn. Georg Schmidt: von E. B.( fl.; C. Walz 30 kr. Immrods Witwe 24 kr.; Maier Schwarz 30 kr. S. S. für die Odenwalder 1 fl.; Bei Hru. Mayer Hirſch: von Mendle Garde 30 kr.; M. L. Goldmann 1 fl.; J. Rappold 1 fl. 45 kr.; einer Knabengeſellſchaft 36 kr; M. H. 1 fl. Bei Hrn. Schäfer in Schwarz zu Reichelsheim 1 fl.; J. Sp. 12 kt.; Ferd. Frick 1 fl.; keine Faſtnachtskreppel gebacken“ 1 fl.; den Zöglingen der Blindenan⸗ ſtalt aus ihrer Sparbüchſe 1 fl.; Hofmann 12 ke.; Pfarrer Landmann in Rendel 3 fl. Bei demſelben: B. An Naturalien und Kleidungsſtücken: Von Fr. W. Reuß einige Schoppen Linſen, 2 P. Hoſen, 1 Jäck⸗ cheu, 1 Weſte; Sp. 1 P. Socken, 1 Palantin, 1 P. Hoſen und 1 der Blindenanſtalt: von B. R. 30 kr.; von zwei Kindern 5 kr.; Frauenhalstuch; Ungenannt von Nauheim einige Schoppen Linſen; W. Fertſch/ Cent. Reis mit dem Motto:„Vergeſſet nie bei dem Genuß, daß auch der Arme leben muß.); J. Huber 20 Pfund Reis; Gerſon Lindheimer 50 Pf. Reis, 50 Pf. Erbſen mit dem Motto:„Elias wurde in der Theurung auf Gottes alſo nicht Armer in der Zeit allgemeiner Theurung; Gott hat Mittel und Wege genug, dich zu erhalten. Und wenn du auch nicht einzuſehen vermagſt, wie und auf welche Weiſe er dir helfen können, vertraue nur feſt auf ihn, er weiß gewiß Hülfe und Troſt für dich. Die ſämmtliche bis heute eingegangenen Geldgaben betragen 92 fl. 48 kr. Zur Abwehr des äußerſten Mangels bittet man um wei⸗ tere milde Gaben. Frievberg den 8. März 1852. Monats-Bericht der Blinden-Anſtalt zu Friedberg. Im Monat Februar gingen für obige Anſtalt 377 fl. ein und ſagen hierdurch allen edlen Gebern den herzlichſten Dank!— Es traten wieder zwei Zöglinge ein und wurden dringend zur Aufnahme empfohlen. Dieſelben ſind aus König im Odenwald und Geſchwiſter. Wir werden alsbald eins, und zwar den Knaben, aufnehmen, obſchon wir keine Ausſicht haben, irgend eine Be⸗ zahlung dafür zu erhalten, weil im Augenblicke weder die Eltern noch die Gemeinde im Stande ſind einen Zuſchuß zu den Koſten zu geben; wir hoffen darum zuverſichtlich, daß uns aus andern Gegenden des Landes für dieſen Jungen etwas zu Gute kommt.— 2 Aktien konnten — wir wieder abſetzen und empfehlen dieſe Angelegenheit zur freundlichen Berückſichtigung.— Die Geſchich te unſeres Hauſes, welche wir im letzten Berichte vorläufig anzeigten, iſt nun erſchienen und für 9 kr. in der Anſtalt zu haben. g Friedberg den 3. März 1852. J. P. Schäfer, Vorſteher der Blinden⸗Anſtalt. : von Fräulein Kiem 3 fl.; Hr. Director Dr. Curtman 6 fl.; D. B. a) für die Odenwälder 2 fl., Ch. C. Weiß 1 fl.; Frau X.„weil ſie 0 Anordnung durch Raben geſpeiſt. Verzage zwei weitere angemeldet und zur lt Die 1 im 01 den. a0 augen Grad erreich 7 0 Kar II. zu 1 6 fal 1 0% Meung fate dae läden, 9 roßkarb Oeffe 292) 90 em berfarh eine Wilde! Diehl von! Elifabetha, 1840 mt Hin ihr bellbten Mann Jacob ſeld, unbekan börgen Immo bis auch dieſ abeing, und wegen des mi Aachneten Ver Auf Antrag Diehl von, erich auf d Cich zu habe ſprüch binner hiet ſo gehig gedachten In Clotz Aba weite Verdu Bußbat Oeffe 888) Al den Nachlaß als U. Che aufgefordert, 2 dahttt anzu ſheilung 85 ö öriedber 2 618) 9 Mittags um Dire ector 9 * o Rolle Enn % Tun C dme 0 Bemerkung cg 8 — 15 Jtau Jaling 12 k.; 3 8.0 Dounadi 1 f., Mas 0 Nagd 6 kt.; de J0 kt.; M. nadengeſellſchaff alt: von B. Kindern 5 li. 1 K„weil ff et Blinden ret Landmun en: dohen, 1 Jüt. . Hosen und! den Linn; O ei dem Genuß Reis; Gerſo Elias wurtt iſt. Verzag t hat Mitt nicht einzuſen u, dertraue nm gaben betragen man um wei Friedberg. 377 fl. ein um — Es trat gemeldet unt ars König in und zwar du end eine Be e Eltern not oſten zu geben n Gegenden de Aktien konnig zur ſruudlich „welche wit k und für 9 kr. Schäfer, Blinder⸗Aual 1 Aufruf zur Unterſtützung der Hülfsbedürftigen im obern Vogelsberg. Die Unterzeichneten haben ſich an Ort und Stelle von den im obern Vogelsberg herrſchenden Nothſtand durch Die Noth hat einen ſo hohen Grad erreicht, daß wir uns veranlaßt ſahen, ſogleich ein den Augenſchein überzeugt. 83 nicht zu täuſchen, wenn wir von ihrer Menſchenliebe er— barmende Hülfe für die ohne Unterſtuͤtzung dem tiefſten Elend und Hunger preisgegebenen Armen, erwarten. Ueber die eingehenden Beiträge und deren unter amt⸗ Kapital aufzunehmen, um dem bereits eingetretenen Hunger zu ſteuern. Die Gefahr iſt in den jüngſten Tagen durch hohen Schneefall und den hierdurch herbeigeführten Mangel an Verdienſt für die Arbeitsfähigen nur noch geſtiegen. wenden uns daher an die Mildthätigkeit unſerer Mitmen— ſchen mit der Bitte um milde Beiſteuern und glauben uns Wir ter. licher Controle ſtattfindende Verwendung werden wir ſpäter oͤffentliche Rechnung ablegen. Schotten den 4. März 1852. Das Comité: Brumhard, Gr. Revierförſter. Dr. Caprano, Phyſicus. Dr. Juſtus, Revierförſter. meter. Kühn, Decan. Lehr, Pfarrer. Prä⸗ torius, Rentamtmann. Winheim, Landrich⸗ Zahn, Phyſikatswundarzt. Ceßner, Aſſeſſor. Hill, Aſſeſſor. Knewitz, Geo⸗ Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. a NN Oeffentliche Ladung. (199) Forderungen oder ſonſtige Anſprüche an das für concursfällig erklärte Vermögen der Conrad Wiſſemers 1. Eheleute von Okarben ind im Liquidationstermine: Mittwoch den 31. März l. J., Vormittags 9 Uhr, bei Meidung ſtillſchweigend erfolgenden Aus ſchluſſes dahier anzuzeigen und näher zu be— gründen. Großkarben den 28. Januar 1852. Großh. Heſſ. Landgericht Jäger. Bötticher. Oeffentliche Aufforderung. (292) Johann Georg Clotz von Oſt⸗ beim verſtarb im Jahr 1820 und hinterließ eine Wittiwe und als Erbin eine an Jacob Diehl von Oſtheim verheirathete Tochter, Elifabetha. Sie ſoll in England im Jahr 1840 mit Hinterlaſſung eines einzigen bald nach ihr verlebten Kindes verſtorben ſein, ihr Ehe⸗ mann Jacob Diehl aber iſt ſeit Jahren abwe— ſend, unbekannt wo. Die zum Nachlaſſe ge⸗ börigen Immobilien blieben im Beſitz der Wittwe bis auch dieſe am 7. Mai 1851 mit Tod abging, und werden jetzt von deren Erben wegen des mütterlichen zu 751 fl. 53. kr. be⸗ rechneten Vermögens in Anſpruch genommen. Auf Antrag dieſer Erben wird daher Ja co b Diehl von Oſtheim, oder wer ſonſt An⸗ ſprüche auf den Nachlaß des Johann Georg Clotz zu haben glaubt, aufgefordert, dieſe An⸗ ſprüche binnen einer Friſt von 2 Monaten da⸗ hier ſo gewiß geltend zu machen, als ſonſt die gedachten Immobilien den Erben der Wittwe Clotz überlaſſen werden und ihnen deren ander⸗ weite Veräußerung geſtattet werden wird. Butzbach den 11. Februar 1852. Großh. Heſſ. Landgericht Ebel. Oeffentliche Aufforderung. (338) Alle Diejenigen, welche Anſprüche an den Nachlaß der verlebten Johannes Fegbeu⸗ tels II. Eheleute zu Ockſtadt haben, werden aufgefordert, dieſelben Dienſtag den 16. März, Vormittags 8 Uhr, dahier anzuzeigen, widrigenfalls ſie bei Ver⸗ theilung des Nachlaſſes nicht berückſichtigt werden. Friedberg den 23. Februar 1852. Großh. Heſſ. Landgericht Dr. Irle. Verſteiger ung. (348) Montag den 15. März d. J., Vor⸗ mittags um 9 Uhr, werden in der Wohnung a der verſtorbenen Bartholomäus Reuhl's Wittwe dahier Hausmobilien jeder Art, Küchengeräth, Bettzeug ꝛc. ꝛc. gegen gleichbaare Zahlung ver ſteigert. Vilbel den 27. Februar 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter % Oeffentliche Aufforderung. (379) Konrad und Johannes Alban, Söhne des verlebten Ludwig Alban zu Mün— ſter, ſeit längeren Jahren abweſend, unbekannt wo, werden auf Antrag ihrer Mutter aufge⸗ fordert, binnen einer Friſt von zwei Monaten zur beabſichtigten Veraußerung der elterlichen Immobilien ſich einzufinden oder einen Bevoll⸗ machtigten zu beſtellen. Geſchieht weder das eine noch andere, ſo wird von Gerichtswegen ein Curator für ſie beſtellt und dieſem ihre Vertretung überlaſſen werden. Butzbach den 28. Februar 1852. Großh. Heſſ. Landgericht Ebel. Edietalladung. (380) Gegen das Vermögen des nach Ame⸗ rika entwichenen Chriſtian Reiß II. von Wol- fersheim hat Gr. Hofgericht zu Gießen den Concursprozeß erkannt, und es werden daher alle Dieienigen, welche Anſprüche irgend einer Art an jenes bilden können, aufgefordert, dieſelben den 29. April, Vormittags 9 Uhr, bei Meidung des Ausſchluſſes damit, dahier geltend zu machen. Hungen den 20. Februar 1852. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Brück. Bekanntmachung. (381) Montag den 15. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll in dem Büreau des Batail⸗ lonsverwaltungsraths dahier das alte Stroh aus den Betten der ledig caſernirten Mann⸗ ſchaft, parthieweiſe an die Meiſtbietenden öffent⸗ lich verſteigert werden. Dieß den Steiglieb⸗ habern zur Nachricht. Friedberg den 7. März 1852. In Auftrag Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Bekanntmachung. (382) Höherer Verfügung zu Folge ſoll die auf Donnerſtag den 11. März dahier anbe⸗ raumte Domantalfrucht⸗Verſteigerung von 75 Malter Korn, 50„ Gerſte, 40„ Hafer, unterbleiben, was hiermit zur öffentlichen Kennt⸗ niß gebracht wird. n Reichelsheim den 6. März 1852. Herzogl. Naſſ. Receptur v. Preuſchen. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Gießen. (383) Donnekſtag den 11. d. M., des Vor⸗ mittags um 9 Uhr, ſollen auf dem Sections⸗ büregu dahier die nachbenannten Arbeiten und Lieferungen durch öffentliche Verſteigerung in Accord gegeben werden: A. Zur Erbauung eines Coaks⸗ ſchoppens: Maurerarbeit, veranſchlagt zu 80 fl. 0 Zimmerarbeit, 5„ 1480„ Dachdeckerarbeit,„„ 584„ Schloſſerarbeit,„ e Spenglerarbeit,. 1 Glaſerarbeit,„„ 9„ Weißbinderarbeit, 1 e B. Zur Erbauung eines Holzmagazins: Maurcrarbeit, veranſchlagt zu 308 fl. 35 1 Zimmerarbeit, 1 33 Dachdeckerarbeit,„„ 551„ Schreinerarbeit,„„ 28 Glaſerarbeit, 1 1 21„* Schloſſerarbeit, 1 7 82„ Spenglerarbeit,*„ 24„ Weißbinderarbeit,„ 96„ Pflaſtrerarbeit,*„ 46„ Lieferungen von 34,000 Stück hartgebrannten Backſteinen. Lieferung von 40 Bütten Kalk. C. Zur Erbauung von Abtritten: Maurerarbeit, veranſchlagt zu 154 fl. Zimmerarbeit, 1 5 63 7 Dachdeckerarbeit, 1„ 49„ Schreinerarbeit, 7„ 53„ Schloſſerarbeit, 1* 68„ Spenglerarbeit, 1„ 40 Weißbinderarbeit,„ e Lieferung von 3,500 Stück hartgebrannten Backſteinen. Die Riſſe, Voranſchläge und Steigbedin⸗ gungen liegen zur Einſicht offen. Gießen den 5. März 1852. Der Oroßh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur Eickemeper. 5 Bekanntmachung. (388 Für die hieſige Saline ſoll die Lie⸗ ferung von vier Ohm Rüböl auf dem Soumiſ⸗ ſionswege an den Wenigſtnebmenden, unter den im Aktuariate der unterzeichneten Behörde zur Einſicht offen liegenden Bedingungen, vergeben werden. Die deßhalbigen Soumiſſionen müſſen längſtens bis Dienſtag den 25. d. M., Vor⸗ mittags 9 Uhr, verſiegelt und mit der Auf⸗ ſchrift:„Oellieferung betreffend“, anher abge⸗ geben werden, indem bei Ablauf dieſes Termins deren Eröffnung ſtattfinden wird. Nauheim den 3. März 1852. Kurfürſtliches Salzamt K. Engelhard. F. Schreiber. R. Ludwig. Avenarius. Holzverſteigerung im Eckartshäußer Gerichtswald. (385) Montag den 15. Marz Vormittags 9 Uhr, ſollen im Diſtrikt Dreimärkerſchlag und aarſtrauch verſteigert werden?! 5 118 Stecken Buchen⸗Scheltholz, 53 7 1 Stockholz, 36%( Eichen⸗Scheitholz, 29„„ Stockholz, 2050 Stück Buchen⸗ und Eichen⸗Wellen, 24 Schichten Birken in natürlicher Länge, zu Wagnerholz geeignet, 24 Schichten Aspen und Birken, zu Zaun⸗ reißer geeignet. Dienftag den 16. März, Vormittags 9 Uhr, ſollen weiter im Diſtrikt Dreimärkerſchlag, Haar⸗ ſtrauch und Hellrain verſteigert werden: 7353[OFuß gefälltes Eichen⸗Stammholz, worunter 21 Stämme von bedeutender Stärke, zu Schiffbauholz ſich eignet, 4½ Stecken Eichen-Werkſcheitholz, von 10 Fuß Länge, zu Küferholz ſehr geeignet, 48,720[Fuß Eichen⸗Stammholz auf dem Stock, welches ſämmtlich zu Schiffbau⸗ holz gebraucht werden kann. Die Zuſammenkunft iſt an den Verſteigerungs⸗ tagen um die beſtimmte Zeit im Knorrharzſchlag. Eckartshauſen den 3. März 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bo p p. Holzverſteiger un g. (886) Montag den 15. d. M., Vormittags 9% Uhr anfangend, werden im Gräfl. Walde bei Wickſtadt verſteigert eirea 8 362 Stecken Buchen Scheit- und Prügelholz, 154„„ Stockholz, 422 1„ Reisholz, Forſthaus Beinhards am 7. März 1852. 118 Der Gräfl. Revierförſter des Reviers Aſſenheim Hartmann. U NNοι ιν Privat Bekanntmachungen. Bekanntmachung. (366) Montag den 29. März d. M., von Vormittags 8 Uhr an, läßt der Unterzeichnete in ſeiner Wohnung nachſtehende Gegenſtände öffentlich meiſtbietend verſteigern, als: drei Fahr⸗ kühe, wovon 2 trächtig und eine friſchmelkend, drei Schweine, 2 Schaafe, ein Wagen mit eiſernen Achſen und allem Zugehör, ein Pflug, eine Egge und ſonſtige Ackergeräthſchaften, eine Kelter, drei neue Zulaſt und drei neue Ohm⸗ faß, ſowie mehrere gute, reingehaltene Fäſſer, 25 Ohm reingehaltener Aepfelwein, 2 Ohm Brandwein, 3 Ohm Eſſig, Bettſtellen, Tiſche, Stühle, Bänke, Schränke, Kommod, Sopha, ſechs Böden tannenes Flosholz und ſonſtige verſchiedene Haus-, Küchen- und Wirthſchafts⸗ geräthſchaften. Bemerkt wird, daß ſämmtliche Gegenſtände auch aus der Hand verkauft werden. Nauheim den 3. März 1852. Konrad Aletter. Mobilien ⸗Verſteigerung. (387) Donnerſtag den 11. März l. J., Mor⸗ gens 10 Uhr anfangend, ſollen in der ſog. Specerei verſchiedene Mobilien gegen gleichbaare Zahlung meiſtbietend verſteigert werden: 1) eine große Kelter mit Mahltrog und Stein, 2) Fäſſer von ½ bis 5 Ohm haltend, 3) Bettung, Weißzeug und Kleidungsſtücke, 4) eine Ladeneinrichtung nebſt ſonſtigen ver⸗ ſchiedenen Geräthſchaften. Wölfersheim. Storch. Anzeige. (388) Alle Sorten Saamen ſind wieder friſch und echt zu haben bei Wilhelm Schmidt. (201) Der unterzeichnete bevollmächtigte Agent befördert vom Machricht f* 1. Marz l. J. an regelmäßig am 1. und 15. jeden Monats Auswanderer nach allen Hafen von Ameriha und Australien a und hält ſich, unter Zuſicherung billiger Preiſe und prompter Beförderung, zu Contractabſchlüſſen beſtens empfohlen. Nauheim im Februar 1852. Hermann Auffarth, bevollmächtigter Agent. Deulscher Phni, Verſicherungs-Geſellſchaft in Frankfurt am Kain, Grundkapital 5% Millionen Gulden. (298) Herrn J. C. Bermann Wittwe in Vilbel iſt die Agentur, des Deut- schen Phönix für Vilbel und die Umgegend übertragen und von Großherzogl. Regierung beſtätigt worden. Darmſtadt, im December 1851. Carl Hemmerde, General⸗Agentur des Deutschen Phönix. Auf vorſtehende Anzeige Bezug nehmend, erlaube ich mir anzuzeigen, daß ich Anträge von Verſicherungen auf Mobilien, Waaren aller Art, ſowie landwirthſchaftliche Erzeugniſſe, Vieh ꝛc. gegen feſte und billige Prämien übernehme. Der Geſellſchaft Deutsher Phönix ſind die Rechte einer inläu⸗ diſchen Gefellſchaft verliehen worden, und wer bei derſelben verſichern will, hat weder andere Formalitäten zu erfüllen, noch ſonſtige höhere Gebühren zu entrichten, als es bei den Verſicherungen der Aachener und Münchener Ge⸗ ſellſchaft und der Colonia der Fall iſt. Mein Agentur-Bezirk umfaßt folgende Ortſchaften:. Vilbel, Petterweil, Holzhauſen, Obererlenbach, Ober- und Nieder eſchbach, Niederwöllſtadt, Ilbenſtadt, Stammheim, Höchſt a. d. Nidder, Engelthal, Oberau, Rommelhauſen, Heldenbergen und den Landgerichts⸗ bezirk Rödelheim. Zu jeder näheren Auskunft iſt ſtets bereit Vilbel im Februar 1852. Die Agentur des Deutschen Phönix J. E. Bermann Wittwe. Gutsverkauf. (3700) Unterzeichneter iſt geſonnen ſein zu Stein⸗ heim in der Wetterau, ½ Stunde von Hungen gelegenes Oekonomiegut, beſtehend aus 82 Mor⸗ gen Ackerland und 15 Morgen Wieſen nebſt der dazu gehörigen Hofraithe, Montag den 15. März, Nachmittags 2 Uhr, durch den Gr. Heſſ. Bürgermeiſter zu Stein⸗ heim im Ganzen öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigern zu laſſen, wozu Steigliebhaber hiermit eingeladen werden.. Reichelsheim in der Wetterau den 1. März 1852. W. Bio pip, Müller. Zu vermiethen. (389) In dem Simon'ſchen Hauſe, Ludwigs⸗ ſtraße, Eck der Judengaſſe, iſt eine vollſtändige Wohnung zu vermiethen. Näheres bei S. G. Simon jun., neben den drei Schwerdtern. Zu vermiethen. (390) Ein Logis im zweiten Stocke meines Hauſes, beſtehend in 3 Zimmern, Küche, Holz⸗ platz und Keller, iſt zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden. Friedrich Netz, am Mainzerthor. Ankauf von Ahnſchwingen. (391) Das unterzeichnete Comité beabſichtig: zur Unterſtützung armer Familien im Vogels⸗ berge, mehrere hundert Centner Ahnſchwingen, (in hieſiger Gegend Hedge genannt) anzukaufen. Im Verhältniß zur Qualität werden 1½ bis 3 Kreuzer per Pfund bezahlt. Diejenigen, welche die Lieferungen zu übernehmen geſonnen ſind, werden erſucht ihre Offerten in möglichſt kurzer Zeit portofrei hierher gelangen zu laſſen. Schotten den 3. März 1852. Das Hülfs⸗ Comité: Für daſſelbe Dr. Juſtus. Zu vermiethen. (392) In einem Hauſe auf der Ludwigs⸗ ſtraße ſind zwei Zimmer mit oder ohne Möbel zu vermiethen. Wo? ſagt die Exped. d. Blts. eh. (3683) Bei meiner Abreiſe nach Amerika ſage ich allen Freunden und Bekannten, von denen ich nicht perſönlich Abſchied nehmen konnte, ein herzliches Lebewohl. Friedberg im März 1852. 705 C. C. Nagel 1. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Regler an die Gr Polizei Con Getteffend Zu gte ſtälde eutwe J] Qine fl ziehen. des N zur A. 9 eine E beſchla 3) ein vo ) ein au einige d) ein. U weißge 7) hei n 8) en me 9) feht! W 1 110 eine 1 eine ö gleich Wir b chungen ein inzeige zu! Fried 0 1 betreffend Der 1