f annigfaltz ben und phy, 0 daher auch alle Volkaiſchen Saule mann durch dah une in ſiß, Aeccpugen kann. „ N 1 er Baͤckerei omen ſein auf Igkkicht gegenübgs, cal anderweitig z eri ihm ſelbff 1 829 Jen, App Engel p de. Mittel zum Bi, en Technologit, er Seiden und n in Bezug auf ungen. ʒehrten. iſten von b bis den Monat werde! ſetung ausgegebel niaſſen. Lieferung in Friedberg 1925 die Kreiſe Friedberg, Vilbel und Nidda Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, im Beſonderen. M 79. Sonnabend den 9. Oktober 1852. Vekenntniſſe eines Advokaten. III. Jane Eccles. nütz, noch einmal in mich an und beſchloß, zu leſen, wo ich in die dunkle Nacht, Wintermorgens ma deten Zuſchauern di ſetzt, in krankhafter entgegenharrend, ſollte. Ich erhie dung mit der Verur kamen aber dieſt ungewöhnlich ſpät, und Bangigkeit in dem Endlich wurden ſie gemeldet, allein bevor ich noch in der 6 Einen von ihnen ſprechen konnte, werden!— ich, ſo jung, Armeſünderglocke und ich fühlte mit und dazu noch unſchuldig cht mehr Zeit oder möglich ſeie, Eile und Verwirrung ertönte die ſchaurige Schaudern, daß es nun ni meinen Zweck zu erreichen. i 5 f flͤſterte mir der Kaplan zu;„ſie war in den letzten paar Alles ſagt, jetzt könne mich Stunden gefaßter, und iſt en Gemüthsverfaſſung und zum Sterben vorbereiteter“ Ganz gemüthskrank kehrte ich um und wollte das Gefängniß verlaſſen verfehlte aber in ten Weg und kam gerade innerung an die mals aus dem Sinne kommen. Ich bebte zurück, mich jedes dieſer krampfhaften Worte wie ein Streich, mir. und eilte dann, von einem der Schließer geleitet, in ent bd.. 11 g gegengeſetzter Richtung davon, ſo ſchnell mich meine zit⸗ flink wären, ſo könnte b l 5 wie vergeblich dieß wäre und mit dem erſten Grauen des kalten chte ich mich auf den Weg. Schon mir Mr. Flint, der inzwiſchen hatte ſich vor der Fronte des Gefängniſſes eine dichte Bruchſtück eines Briefes vor, welchen brutale Maſſe verſammelt, und Hunderte von wohlgeklei⸗ Stunden vor ihrem Tode geſchrieben e Fenſter der umliegenden Häuſer be⸗ Mrs. Eccles gerichtet hatte. Spannung dem Aufzug des Vorhangs lcher dieſe entſetzliche Tragödie einleiten lt ohne ſonderliche Schwierigkeit Einlaß, 0 ten ortet konnte aber bis zur Ankunft der Sheriffs keine Unterre⸗ ſämmtlichen Schriftzüge die einer gelähmten Hand erſchienen: „Von meiner Todesſtätte, um Mitternacht. „Theuerſte Madame— nein, vergönnen Sie mir, daß ich Sie meine geliebte Freundin, meine Mutter nenne le, gütige Mutter, ich ſoll in wenigen Stunden ſterben, ſoll von grauſamen Männern getödtet ſo unvorbereitet auf den Tod, 1 O zweifeln Sie niemals im Geringſten, daß ich an dem Verbrechen unſchuldig bin, für —„Vielleicht iſt es beſſer ſo!“ welches man mich jetzt hinzurichten die Frechheit hat Niemand mehr retten; ach, wenn ich nur meinen Anwalt ſprechen könnte Ich bin getäuſcht, bin grauſam hintergangen worden, dame,— man hat mir lügenh meiner Aufregung den rech— die mich aufrecht erhalten haben, Gewitter ſich über mir entlädt, Als der Richter mir den Spruch ver das ſchreckliche Kapitel im neuen Te rhang im Tempel, ſterniß, und die Gräber, deßhalb zur Feder, der Kopf ſchwindelt A s iſt zu ſpät= in ſpät; Ach, wenn dieſe e ich vielleicht no theilten erlangen. Unglücklicherweiſe chtigen Beamten an jenem Morgen und ich ging in fieberiſcher Ungeduld gepflaſterten Korridor auf und ali„O ed dem ſchaurigen Zuge entgegen. Jane Eccles erblickte mich, und ein entſetzlicher Schrei, ge⸗ folgt von herzzerreißenden aberwitzigen Bitten an mich, ſie b zu retten, entrang ſich mit convulſiviſcher Gewalt ihrer be⸗ vor mir— der Vorhe engten Bruſt und ihren weißen bebenden Lippen. Die Er⸗ riß, die entſetzliche Fin„Jun ſen fürchterlichen Augenblick wird mir nie⸗ aufthate n Ich griff nicht un hoffentlich in einer beſſern als treffe aber mein Hirn ſchmerzt ternden Glieder nur tragen konnten.— Das Geſchrei des Er bewies mir klar, beklagenswerthen Opfers, das Läuten der verhaͤngnißbollen ich darf gar Glocke, und die unzüchtigen Späſſe und Spottreden der meines Neffen, wegen gemeinen Pöbelhaufen, durch welche ich mich hindurch⸗ Liebe, möchte ich reden. 7 dlängen mußte, riefen in meinem Geiſt einen ſolchen wirren Tumult von Eckel und Entſetzen hervor, daß ich füglich wahnſinnig geworden wäre, wenn Gortſetzung.) lange gedauert hätte.— Als ich nach Hauſe kam, ließ Nach Empfang einer ſolchen Mittheilung war es un⸗ ich mir tüchtig zur Ader ſchlagen, und begab mich zu Bette, 's Bett zu gehen; darum kleidete ich wodurch ich allein, wie ich feſt überzeugt bin, einem hef— aufzubleiben und bis zu der Stunde tigen Fieberanfall vorbeugte; allein auch bei dieſer Be— 's Gefängniß eingelaſſen zu werden handlung meines Unwohlſeins vergingen mehrere Tage, hoffen durfte. Träge und auf bleiernen Fittigen ſchwand bevor ich wieder meinen Geſchäften nachgehen konnte. Als ich wieder auf unſerem Büreau erſchien, legte zurückgekehrt war, das Jane Eccles wenige und offenbar an Folgendes iſt eine genaue daß die Zwiſchenräume, mit ausgeſtriche⸗ angefüllt waren, Abſchrift davon, ausgenommen, welche ich mit Punkten bezeichnet habe, nen und verwiſchten Worten afte Hoffnungen eingeflößt, bis nun, auf einmal, das und ich, o Gott!! kündigte, da ſtand ſtament verkörpert der mitten entzwei blutigen Geſetz ch— doch nein! . Nur wegen Henry, des Kindes meiner O, wollte Gott, ich könnte nicht daran den Ihres Aber, horch! ſie kommen....... der Tag iſt angebrochen für mich der Tag des Gerichts. * Dieſes unzuſammenhängende Gekritzel beſtätigte nur meinen früheren Argwohn, aber es war nun doch vergeb⸗ lich, dieſem traurigen Gegenſtande weiter nachzuhängen. Der Würfel war gefallen, und ich fürchtete, es würde in dieſem Leben nicht mehr offenbar werden, ob er eine Schuldige oder eine Unſchuldige betroffen, wie dieß ſchon in manchem ähnlichen Falle geſchehen war. Hierin täuſchte ich mich aber, denn wenige Monate ſpäter kam uns wie⸗ der ein Fall der wiſſentlichen und abſichtlichen Ausgabe falſcher Banknoten zu Ohren, rief das ſchon undeutlicher werdende Andenken an Jane Eccles frühere Verurtheilung wieder in mir wach, und klaͤrte alle Einzelnheiten auf, welche mir in jenem Rechtsfall dunkel und unverſtändlich geweſen waren. 5 f- N Der Angeſchuldigte und Ueberwieſene in dieſem neuen Fall war ein hochgewachſener huͤbſcher Mann von dunkler Geſichtsfarbe, etwa dreißig Jahre alt, Namens Juſtin Arnold. Seine Mutter, deren wahrem Namen ich den Namen Barton ſubſtituiren will, übertrug uns die Vertheidigung ihres Sohnes, und von ihr ſowohl als aus anderen Quellen erfuhr ich nachſtehende Einzeluheiten: Juſtin Arnold war der Sohn einer Frau von Stande aus einer frühern Ehe. Mrs. Barton, noch immer eine ſehr ſchmucke Frau, hatte in zweiter Ehe einen ſehr reichen Mann geheirathet, und von Zeit zu Zeit Juſtin die Mit— tel zu ſeiner verſchwenderiſchen Lebensweiſe an die Hand gegeben. Dieſer hauste aber ſo über alle Maaßen ſchlimm und zügellos, daß die Mutter ihm nicht genug Geld mehr beiſchaffen konnte, und die Hülfsquellen wurden ihm end⸗ lich, nach manchen Warnungen, ganz entzogen. Unfähig, ſich zu beſſern, verband ſich Juſtin Arnold endlich, um nur die Mittel zu ſeiner müſſigen und ſchlemmeriſchen Lebensweiſe zu erſchwingen, mit einer geſchickt organiſirten Bande Betrüger und Fälſcher, die ihr verbrecheriſches Ge— ſchäft ſo gewandt betrieben, daß ſie, bis zu ſeiner Ver⸗ haftung, ſich immer außer den Klauen der Juſtiz zu halten gewußt, und nur ihre untergeordneten Werkzeuge und die von ihnen Bethörten in die verhängnißvollen Netze des Geſetzes geliefert hatten. Die Vertheidigung war unter den obwaltenden Umſtänden natürlich eine ſehr ſchwierige, ja beinahe unmögliche, ward aber gleichwohl von Nr. Flint unternommen und von ihm mit ſeiner gewohnten Geſchicklichkeit und Thatkraft durchgeführt. Ich nahm ſehr geringen Antheil an der Sache und hörte auch nicht viel davon, bis ſie durch die Ueberführung des Verbrechets und ſeine Verurtheilung zum Tode ihr Ende erreicht hatte. Die Entſcheidung des Geheimen Raths auf den Bericht des Recorder's ward diesmal den Behörden von Newgate an einem Samſtag mitgetheilt, ſo daß der zur Hinrichtung beſtimmte Schub Gefangener erſt am Montag Morgen gehangen werden konnte. Abermals erhielt ich ziemlich ſpät am Abend ein Schreiben von dem Kaplan des Gefängniſſes, worin mir gemeldet ward, daß Juſtin Arnold mich— nicht Mr. Flint— zu ſprechen wünſche, um mir einige wichtige Mittheilungen über eine Perſon zu machen, an welcher ich einſt großes Intereſſe genommen habe. Eine unbeſtimmte Ahnung dämmerte in mir auf, Juſtin Arnold könnte vielleicht der„Bruder“ von Jane Eccles ſein, und beſtimmte mich, ſeiner Bitte zu will— fahren; ich ſuchte alſo ſogleich einen der Sheriffs auf, und verſchaffte mir die Vollmacht, den Gefangenen am bee des folgenden Tages(Sonntags) beſuchen zu dürfen. Ich fand, daß der Gefangene ſehr in Sorge geweſen 3 * war, ich könnte ſeine Bitte abſchlagen. Beſuch ſchien der einzige Gegenſtand, welcher dem ſpötti⸗ ſchen, verzweifelten jungen Manne im Kopf zu ſtecken oder noch Sorge zu machen ſchien; ſelbſt das vorzeitige und ſchmachvolle Ende, welches ihm ſchon morgen auf dem Schaffot drohte, ſchien ihn durchaus unbekümmert zu laſſen. Nachdem ich dieß von ihm vernommen, war ich weniger überraſcht von dem Anblick, welcher mich in der Zelle des Gefangenen erwartete, wo ich ihn nämlich in einem hef— tigen zornigen Wortwechſel mit dem blaſſen erſchrockenen! Kaplan fand. Daß ich Juſtin Arnold niemals zuvor geſehen, ward mir gleich auf den erſten Blick zur Ueberzeugung; er aber kannte mich und grüßte mich ſogleich bei Namen. Seine dunklen, aufgeregten Züge waren erhitzt und zornig, und nachdem er mir kurz für die Gefälligkeit gedankt, womit ich ſeine Wünſche erfüllt hatte, ſetzte er in raſchem hef— tigem Tone hinzu:„dieſer gute Mann hier hat mich ſehr geärgert. Er wirft mir und zwar mit Recht vor, ich habe durch mein Leben Gottes Geboten Hohn geſprochen, und nun verlangt er von mir, ich ſolle am Vorabende meines Todes das unerforſchliche Weſen noch verhöhnen durch Worte ohne Sinn, Wahrheit und Aufrichtigkeit!“ „Nein, nein, nein!“ rief der Geiſtliche;„ich ermahnte Euch zu wahrer Reue, zu Liebe und Frieden, zu...“ „Wahre Reue, Liebe und Frieden?, fiel ihm der Gefangene mit bitterer Verachtung höhniſch in's Wort, e e Herz voll Grimm, Bitterkeit und Verzweif— lung iſt? nöthig haltet!— Zeit, um die ſchon ſo lange aus meiner Seele verbannten guten Genien: Glaube, Frieden und Hoffnung zurückzuſehnen. Bah! Ihr höhnt mich nur mit Worten ohne Sinn! Ihr ſagt, ich ſei untauglich zum Um⸗ gang mit Menſchen, aber tauglich für die Gegenwart Gottes, vor deſſen Angeſicht Ihr mich ſo vermeſſen ſtellen wollt!— Meinethalben denn! meine Thaten mögen über mein Haupt kommen! Es iſt wenigſtens nicht meine Schuld, daß ich zum Gerichte gezerrt werde, bevor der ewige Richter ſelbſt mich dazu vorgeladen hat! „Er mag unwürdig ſeyn zu leben,“ murmelte der erſchrockene Kaplan,„aber zum Tode iſt er noch weit weniger vorbereitet und geeignet!“ „Das iſt leider nur allzu wahr, verſetzte Juſtin Arnold mit ungeminderter Heftigkeit.„Das ſind wenig— ſtens Worte der Wahrheit und des geſunden Menſchen⸗ verſtandes von Euch, wenn Ihr ſo wollt. Aber geht hin und prediget denen, die die Geſetze Englands gemacht haben und vollſtrecken! Unterdeſſen möchte ich mit dieſem Herrn hier unter vier Augen reden!“ 5 (Schluß folgt.) Monatsbericht der Blinden-Anſtalt zu Friedberg. Herzlichen Dank allen, die unſern„Nothruf“ des letzten Monatsberichtes vernommen!— Daß derſelbe von vielen gehört wurde, geht aus der Einnahme hervor, die wir im September hatten und die ſich auf 358 fl. 26 ¼ kr. belief; die Ausgabe war 322 fl. 24 kr.; dem⸗ nach bleibt ein Kaſſenüberſchuß von 26 fl. 2½ ke. Die laufenden Be⸗ dürfniſſe für den Monat Oktober betragen 242 fl. 35 kr.; es fehlen alſo noch 216 fl. 32% kr. Außerdem wollen aber noch manche Bau— handwerker und etliche Kaufleute, die wirklich mit der größten Geduld bis hierher gewartet haben, und denen wir recht herzlich danken, bezahlt ſein, und da hoffen wir denn, daß die Liebe nicht müde wird zu geben. Einzeln finden die edlen Wohlthäter ihre Gaben im nächſten Rechen- ſchaftsbericht, der zu Neujahr 53 ausgegeben wird, aufgeführt.— Aktien konnten wir im September nicht verkaufen. Noch bemerken wir, daß, ſo es Gott gefällt, die Jahresfeier unſerer Anſtalt Mittwoch den 27. d. M. Nachmittags 2 Uhr ſtattfinden ſoll, wozu wir alle Freunde und Wohl⸗ thäter hiermit freundlichſt einladen. Friedberg den 1. Oktober 1852. b J. P. Schäfer, Vorſteher. Mein erwarteter Gebt mir Zeit zu dieſer Reue, die Ihr für ſo Güterde 605 Montag unſttags 9* ie die zul zweſte. ſergſce in det G rſtücke in, 5 in 3 Morgen, lich meistbietend a Friedberg den 7. ſriedberg 5. r Wieſen⸗ 617) Donners mittags 11 Uhr, J der Frau Pen r nachbeſchrieben Gemarkung 1771 No. 11 3. d um bieſitgen Rat perſteigert. zniedverg den 7 Der 6 Arbeits⸗ ſöls) Montag g l Uhr, ſollen uuffgen Pfarrhof n an die We An: 1) Steinhauerar 2) Maurerarbeit 3) Zimmerarbeit J) Schreinerarbe 5) Schloſſerarde 0) Weißbinderd Itoßkarben der Der F boldbe weisen ſi. e 0 Land den glei; und zu n Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. d N Güter erſtie erung. U 1604) Montag den 11. Oktober d. J., ich ermahnt u, zu 8 tel ihm der c ubs Wort, und Verzweif die rr füt ſe ge aus meiner Irieden und mich nur mit glich zum Um de Gegenwarl ermeſſen ſtellen n mögen über wan meine rde, bevor der hat l. murmelte der er noch weit erſetzte Juſtin s ſind wenig⸗ den Menſchen⸗ Aber geht hin ands gemacht ich mit dieſem Friedberg. stktuf⸗ des leßlen tr bali und die 1 f Ab.; dem- Du laufenden N.. 5 es fehlen J fg 507 77 manche Bal⸗ 1 6h danken, bezahl 1 wird zu geben zächſten Rechll⸗ rt.— Aflin N l. 1 merken wir/ 1 8 27. k. J. och den 24.5 Bobl ttunte und 0 1 Vorſleher. er, 2 Zormittags 10 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ es hauſe auf freiwilligen Antrag der Frau Michael Müllers Wittwe und deren Kinder dahier die enſelben zuſtehenden Güterſtücke in den Ge⸗ narkungen Stadt und Burg Friedöerg nochmals nter dem Anfügen verſteigert, daß bei annehm⸗ aren Geboten die Genehmigung alsbald er⸗ heilt werden ſoll und Nachgebote nicht mehr eingenommen werden. Frfedberg den 4. Oktober 1852. In Auftrag: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter And Güterverpachtung. 1605) Montag den 11. October d. J., ormittags 9 Uhr, werden in bieſigem Rath⸗ guſe die zur zweiten Pfarrei dahier gehörenden üterſtücke in der Gemarkung Dorheim, be— ehend in 3 Morgen, 2 Viertel, 15 Ruthen, ffentlich meiſtbietend auf zwölf Jahre verpachtet. Friedberg den 4. Oktober 1852. Der Großb. Heſſ. Bürgermeiſter Ben de r. Wieſen⸗Verſteigerung. (4617) Donnerſtag den 14. Oktober d. J., ormittags 11 Uhr, wird auf freiwilligen An⸗ ing der Frau Heinrich Müllers II. Wittwe ahier nachbeſchriebene Wieſe: Gemarkung Stadt Friedberg: ag 771 No. 11 325,4 Klafter— 165 ½ Rth. die 1. Gewann am Straß⸗ heimer Grund, theilt mit Joh. Phil. Gerth's Wittwe, uf dem hieſigen Rathhauſe öffentlich meiſtbie⸗ end verſteigert. Friedberg den 7. Oktober 1852. In Auftrag: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Been dee Arbeits-Verſteigerung. (1618) Montag den 11. Oktober, Vormit⸗ ſags 11 Ubr, ſollen in Großkarben folgende, in der dafigen Pfarrhofraithe vorkommenden Bau⸗ beiten an die Wenigſtnehmenden verſteigert berden: 1) Steinhauerarbeit, 45 fl.— kr. 2) Maurerarbeit, 15„ 50„% 3) Zimmerarbeit, 10% 10„ 4) Schreinerarbeit, 42„—„ 5) Schloſſerarbeit, 32 5—„ 6) Weißbinderarbeit, 60„— Großkarben den 4. Oktober 1852. Der Kirchenvorſtand daſ. — 321— Braunkohlen⸗Verkauf. (587) Für die Braunkohlenklöze, welche vom 1. Oktober bi Gr. Dorheimer Braunkohlenbergwerk bezogen werden, wird 0 zur Zahlung bis zum 31 März 1853 geſtattet. die aus den Schoppen. Dezember d. J. von dem gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft Credit N 5 31. Ma 0 Die Preiße der Klötze ſi i ö f dieſe Bezugsperiode die ſeitherigen, nämlich 10 kr. per 6 für 1107 ſind bis auf Weiteres für von Haufen und 11 kr. für Dorheimer Bergwerk den 27. September 1852. Der Gr. Bergverwalter Jäger. Arbeitsverſteigerung auf der fiscaliſchen Markwieſe bei Bauernheim. (4619) Mittwoch den 13. d. M., Mittags 12 Uhr, wird das Umpflügen eines Stück Lan⸗ des, ſowie das Wegfahren und das Ausbreiten des Aushubs mehrerer Gräben auf der fiscali⸗ ſchen Markwieſe bei Bauernheim an Ort und Stelle an die Wenigſtfordernden vergeben. Friedberg den 6. Oktober 1852. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bu ß. Bekanntmachung. (1620) Auf den Antrag des in dem Par⸗ ticular⸗Concurs über das dahier befindliche Ver⸗ mögen des Sattlermeiſters Auguſt Chriſtian Fiſcher⸗Dick zu Frankfurt a. M. beſtellten Maſſe⸗ Curators Thierarztes Peter Stoll dahier, ſollen die zur Concursmaſſe gehörigen Immobilien, nämlich: 1) Pag. No. Brandverſicher. No. 187. 6384 1241 2 Prtl. 30½ Rth. 0 Wohnhaus „ 1242„„ 13„ nebſt Thor⸗ „ 2„halle und Saal, Hintergebäude ſammt Wagenremiſe, Pferde⸗, Kuh⸗ und Schweinſtällen, nebſt Heu⸗ boden, ſowie Hofraithe und Garten in der neuen Kurſtraße zwiſchen Thereſia Stamm und Reinhard Henkel, 2) 6384 1243 5% Rth. Baum⸗ und Gras⸗ garten hinter'm Fallthor, neben Georg Mörler und Heinrich Gürtler, 10½% Rth. hinter'm Fallthor neben Bernhard Venitz, mit Ausnahme eines bei dem Ausgebote näher angegeben werdenden Theils des unter dem Flächengehalte der Immobilien No. 1. mit ein⸗ begriffenen unbebauten Gebäudes, im Termine den 25. d. M., Vormittags 10 Uhr, im Sitzungs⸗ zimmer des unterzeichneten Gerichts, öffentlich an den Meiſtbietenden anderweit ausgeboten werden. Indem Kaufliebhaber hierzu eingeladen wer— den, wird zugleich zur Nachricht für dieſelben, auf den Grund deshalbiger Angabe des Maſſe— curators, bemerkt, daß die obigen, dem hieſigen Kurgarten gegenüber gelegenen, übrigens noch unvollendeten Gebäulichkeiten aus einem aus gebrannten Thon- und Lehmſteinen erbauten 3) 6384 1243 vierſtöckigen Hauptgebäude und einem aus Fach⸗ werk erbauten, ebenſo viele Etagen kalkaltenden Hintergebäude beſtehen, ſowie daß dieſelben zu einem Gaſthofe beſiimmt waren und deßhalb' mit einem geräumigen Speiſeſaal, einem Salon und 50 Logir-Zimmern verſeben ſind, auch einen geräumigen Keller, einen Eiskeller und 15 ſonſt zur Wirthſchaft nöthigen Räume ent⸗ alten. Nauheim am 1. Oktober 1852. Kurfürſtliches Juſtizamt Kroeber. vdt. Schlarbaum. 61 Stück alte Hämmel, (1821) zum Theil ſchlachtbar, welche einer Geſellſchaft hieſiger Ortseinwohner zuſtehen, ſollen dahier Montag den 11. d. M., Vormittags 10 Uhr, in mehreren Abtheilungen meiſtbietend verſteigert werden. Wohnbach am 4. Oktober 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Philippi. Bekanntmachung. (1622) Aus Veranlaſſung des Mittwoch den 13. Oktober d. J. zu Gießen ſtattfindenden Marktes ſoll an dieſem Tage nachſtehender Extrazug von Friedberg nach Gießen befördert werden: Abfahrt von Friedberg 6 Uhr— Min. Morgens „„ Nauheim 6 11„ 1 1„Butzbach 6 32„. 1„ Langgöns 6 50 1 Ankunft in Gießen 7„ 10„„ Der Transport von Vieh kann mit dieſem Zuge nur geſchehen, wenn ſolches am vorher⸗ gehenden Tage angemeldet worden iſt. Friedberg den 5. Oktober 1852. Der Gr. Bahnhofs⸗Inſpector Hochgeſand. Obligations-Verlooſung. (1623) Bei heutiger Verlooſung der Uden⸗ heimer Gemeinde-Partial⸗Obligationen wurde No. 66, à 100 fl., gezogen und iſt der Betrag bei dem Handlungshauſe Herrn J. Lindheimer zu Frankfurt a. M.(vormals Simon Lind⸗ heimer zu Friedberg) am 1. Januar 1853 zu erheben. Udenheim den 27. September 1853. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Zaun. (162 2 . — * Privat⸗ Bekanntmachungen. Goldberger's galv.⸗electr. erweiſen ſich, richtig angewandt, immer und überall als ein Beſeitigung rheumatiſcher, gichtiſcher und nervöſer Uebel, 3 jahrelange Erfahrung und Nit dem alleinigen Verkaufe dieſer Ketten für den hieſigen Ort und zu den feſtgeſtellten Fabrikspreiſen in allen Sorten ſtets vorräthig. Uheumatismus-Ketten zuverläſſiges Mittel zur gründlichen Abhülfe und und iſt der Erfolg ſonach garantirt durch fortwährende Beweiſe. betraut, halte ich dieſelben in der Original⸗Verpackung P. F. Sehmittuer. Zu ver miethen. (1879) Der zweite und dritte Stock meines Hauſes iſt zu vermiethen und kann ſogleich be⸗ zogen werden. Emmerich Müller in der Uſergaſſe. Ge Le (1625) In eine bürgerliche Haushaltung werden zwei Realſchüler in Koſt und Logis ge⸗ ſucht. Bei der Expedition dieſes Blattes das Nähere zu erfragen. Zu verpachten. (1626) 1 Morgen, 24 Nuthen Acker im Fauerbacher Feld, hinter dem rothen Thurm elegen, iſt zu verpachten von ren ne. ——— „ — 5 FTTTTTT0TCTCTCT0T—T7T—TT—TT 3 „ (1627) Sonntag den 10. Oktober — 322— Scolbad Naubeim * Ball im Kürhauſe. Ein junger Menſch, (1893) welcher die Bäckerei zu erlernen wünſcht, kann in die Lehre treten. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes. 8 Ruſſenſteine (1142) ſind flets vorrätbig bei 55 70 4 N Chriſtian Ulrich. Zu vermiethen. (189) Eine kleine freundliche Wohnung im Dachſtock, mit allen Bequemlichkeiten, baldigſt zu beziehen, ſowie ein halber Morgen Garten mit Obſtbäumen im Ellernpfuhl, bei Friedberg. Ruths. Empfehlung. (1597) Neben andern Artikeln meines Putz⸗ und Modewaarengeſchäfts, worin ich für bevor⸗ ſtehende Winterſaiſon beſtens und billigſt aſſortirt bin, erlaube ich mir zugleich meine große Aus⸗ wahl von Filzſchuhen für Herren, Frauen und Kinder, welche ich zu außer⸗ gewöhnlich billigen und feſten Preißen erlaſſe, zu empfehlen. Steitz, neben Hru. Gaſtwirth Walz am Markt. Vorzüglicher Vitriol (1613) bei L. Goldmann junior. Vermiethung einer Baͤckerei. (1616) Unterzeichneter iſt geſonnen ſein auf der breiten Straße, dem Landgericht gegenüber, ſehr geräumiges Bäckerei⸗Local anderweitig zu vermiethen und das Nähere bei ihm ſelbſt zu erfragen. Friedberg im Oktober 1852. Philipp Engel. Zu verkaufen. (1628) Eine friſchmelkende Kuh mit dem Kalbe ſteht zu verkaufen bei Friedberg. Karl Berg. Zu verpachten. (1629) Eine Ziegelei nebſt Ruſſenfabrik,/ Stunden von Homburg v. d. H., iſt unter ſehr vortheilhaften Bedingungen vom 1. Dezember d. J. pachtweiſe, eingetretener Verhältniſſe wegen, abzugeben. Auf portofreie Anfrage ertheilt die Expedition dieſes Blattes nähere Auskunft. Zu vermiethen. (1630) Ein vollſtändiges Logis gleicher Erde auf der breiten Straße, welches ſich zu jedem Geſchäft eignet und bis den 1. Januar 1853 bezogen werden kann, hat zu vermiethen Heinrich Formhals, Schuhmachermeiſter. r e e (1631) Für ein 6jähriges Kind wird ein Kinderbettlädchen zu kaufen geſucht in der Blindenanſtalt. Zu vermiethen. (1632) In meinem Hauſe in der Kirchſtraße ſind zwei kleine Familienwohnungen mit Keller und Stallung zu vermiethen, wovon die obere ſogleich, die untere am 1. Dezember 1852 be⸗ zogen werden kann. Friedberg den 7. Oktober 1852. Ph. Heinrich Wagner. Eine Parthie Oelfäſſer (1633 von 1-3 Ohm haltend, zu Kraut⸗ fäſſer geeignet, hat zu verkaufen Friedberg im Oktober 1852. 5 W. Hanſtein, 0 am Haag. Zu vermiethen. (163) Ein vollſtändiges Logis gleicher Erde hat zu vermiethen Heinrich Mühling. Nachkirchweihe zu Fauerbach II. (1635) Sonntag den 10. Oktober, wozu höflichſt einladet Neiſel. Eiſenbahnfrachtbriefe (4636) für die Main⸗Weſer⸗ Bahn und den mitteldeutſchen Eiſenbahn⸗Verband ſind vorrä⸗ thig bei C. Bindernagel. Literariſche Anzeigen. (1637) Bei C. Bindernagel in Fried⸗ berg iſt vorräthig: Geſchichte 7 der 5 franzoͤſiſchen Revolution von A. Thiers. Aus dem Franzöſiſchen. Der zweiten Auflage neue wohlfeile Ausgabe. 6 Bände mit 6 Stahlſtichen. Preis 4 fl. (1638) Weber's Volls⸗Kalender für das Jahr 1853. Mit vielen Illuſtrationen. Inhalt: Jahreskalender— Geſchichtskalender — Politiſche Belehrungen— Länder⸗ und Völkerkunde— Naturhiſtoriſche Belehrungen— Gemeinnützige Be⸗ lehrungen— Unterhaltungskalender — Hand⸗ und Hülfskalender. Preis 44 kr. Kirchliche Anzeigen. Sonntag den 10. Oktbr. 18. Trinitatis. Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baur, Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Sell. Nachmittags: fällt weg. 8 Frankfurter Cours vom 6. Okt. 1852 Piſolen f 945 ½-46 Friedrichs d'or?„ 9 56-57 ek fl. Stücke„ 9 7 and⸗Ducaten„ 538-39 20 Frankſtücke„931-32 We Engliſche Souverains. 1157 0 80 Preußiſche Thaler.„ 1457 e 5 Frankenthaler„ 221¼/-22— Preußiſche Caſſenſcheine.„ 145 ¼/.—75 Fruchtpreiſe. Al 5. Off. I. Ott. 2 D. Gattung. Fried⸗, Gerne* berg Mainz] bein Rentamtm 1. an die fl. kr. fl. kf 10 36 100 Waizen pr. Malter 10 Korn„„„ 8 Gerſte„ 7 6 Hafer„ 3 52 6 441 3 5 — 13 Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzba vom 9. bis zum 15. Oktober. 20 9 5 9 0 2 A 5. Fried⸗ Buß 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach * kr. pf. kr. 11 Leib⸗Roggenbrod 1 3.— 215577 7 6 „ 1 1163114 ö Lth. Che, — Milchbrod 14% 15 — Waſſerweck 115 —Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 145% 17 Fleiſch⸗Preiſe. 55 a U 1 Ochſenfleiſch 121 12 „ Kühfleiſch, gemäſtetes 9 „ Rindfleiſch, gemäſtetes 7 284 17 Kalbfleiſch 8— 18 „„„ gemäſtetes— 2 „ Schweinenfleiſch 14— 14 „ Hammellleiſch 9— 9 „ Schaaflleiſch 6 „Wurſt v.blos Schweinen 15— 16 „Bratwurſt 18— 18 „ Schwartenmagen 16— 1607 „ Geräucherter Speck 23— 23 „Schinken 17— 187 „ Dörrfleiſch 18— 7 „ Schweinenſchmalz, 7 ausgelaſſen 21— 21 unausgelaſſen 20— 20 „Nierenfett 19— 18 „ Hammelcsfett 161— 16- — Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeſſt Bender. Krauß t Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. ckzuhalten welche ich welche das Wohl Beide 9 Hafer, 5) üben, 8) Flac 40 10 Heu, Grun Joh erſu heren Orts feihefolge, inn gleich darübe nd in welchen jhreiten in beſ Friedb Der w nen Geberd. zelle des G Sir, ſagte er für beſ nug haben, zaſchung,! derliche 4 wohl ſchof mich nicht blaß werd von mir, einer bega uicht unte neinen N