ntelligenz-Blatt S. ati J hr 9 Provinz Oberheſſen Jurgkir 0 5 im Allgemeinen, e. den Regierungsbezirk Friedberg 0 J 1 im Beſonderen. 1 8.00 5 a „ 2 ul: 1 12 52. Mittwoch den 7. Juli 1852. 0— 1 57 2** 7 13085 Amtlicher Theil. An Dieſelben. .. Betreffend: Diebſtahl zum Nachtheil des Freiherrn Meper Carl n Die Großherzoglich Heſſiſche 8 15 1 92217 8 Wer Negierungscommiſſion des Regierungsbezirks Lechner Gegenstande zu Bernhebn wiel Eintruks ert Mainz Gern Friedberg wendet worden, nämlich: 5 u die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: Das bei Geſuchen um Friſt zur Zahlung an Unterſu⸗ chungskoſten einzuhaltende Verfahren. 105 25 N Die Geſuche um Friſt zur Zahlung ſchuldiger Unter⸗ — 1— — A ſchungskoſten ſind künftig, nach einer erfolgten höchſten Ta. baku ung nur bei den Gr. Ober⸗Einnehmern ein⸗ ad Bubba zureichen, bei welchen unbemittelte Schuldner ihre deßfall⸗ d. An. gen Geſuche auch mündlich zu Protocoll vortragen können. Fre der Eingabe, resp. zum Protocoll, iſt in Gemäßheit 0* des§. 2. der Verordnung über den Adminiſtrativſtempel 4 g. dom 16. Februar 1825 ein Stempelbogen, à 36 kr., zu i derwenden, von welcher Beſtimmung nur bezüglich notoriſch rkrmer Perſonen eine Ausnahme eintritt. ö 3. 1 Wir beauftragen Sie, dies alsbald in Ihren Gemein⸗ 3 2 63 den zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. eth. e Friedberg den 23. Juni 1852. * 1000 Ouvrier. 157 1% eferb 1 122 an die Gr. Bürgermeiſter, ſowie an die Gr. Gens⸗ 91— 14 darmerie des Regierungsbezirks. 4 3 Betreffend: Die Einlieferung des Johannes Conrad Schneider von 1 Stammheim auf dem Schube. 18 13— Wir beauftragen Sie, auf den nachſtehend ſignaliſirten 92 2 Rubrikaten genau zu fahnden und ihn im Betretungsfalle 10 au verhaften und uns zuzuführen. 16.— 16 Friedberg den 26. Juni 1852. 616 N Ouvrier. 6 Signalement: 16— 72 Alter: 38 Jahre.— Größe: 7 Fuß.— Haare: „u blond.—, Stirn: nieder. Augenbraunen: blond.— 0. Augen: blau.— Naſe: groß.— Mund: gewöhnlich.— 6 Bart: blond, im Entſtehen.— Kinn: ſpitz.— Geſicht: 18 25 1 . länglich.— Geſichtsfarbe: friſch.— Statur: groß.* n Büheme l 414 1 3. —. 1 großes Leintuch, mehrere meſſingene Roſetten, 5 ein circa 2½ langes Bleirohr von einer Regenpumpe, mit einem dazu gehörigen meſſingenen ſog. Hundskopf, im Werth von circa 6 fl., ein circa 47 langes Bleirohr von einer Waſſerpumpe (Druckpumpe), und eine dazu gehörige meſſingene ſog. Lilie, ein circa 18 Zoll langes bleiernes Pumpenrohr. Sie werden genaue Nachforſchungen eintreten laſſen und ein etwaiges Reſultat alsbald anzeigen. Friedberg den 27. Juni 1852. Ganter Die Hirſchkeule. Erinnerungen aus einem Jägerleben in Canada. Von Abel Log. (Jortſetzung.) „Sie ſind auf dieſer Seite; ich höre ihre Ruder in's Waſſer plätſchern. Und ſieh' nur— dort ſind im Norden zwei Sterne verfinſtert. Wir haben keine Zeit mehr, unſre Lage zu verbeſſern!“ Ich hatte kaum den Mund zugethan, als das Plaͤt⸗ ſchern der Ruder aufhörte, und wir wußten nun, daß die Rothhäute kaum zwanzig Schritte von unſerem Verſteck entfernt waren.—„Mir fällt immer wieder die prächtige Hirſchkeule ein, und ich möchte laut auflachen“, flüͤſterte mir aul zu. .„Lache nur, ſo jag' ich Dir eine Kugel durch den Kopf!“ drohte ich. „Ich muß mir die Seiten halten,“ lächelte Paul. „Halte lieber das Maul“ verſetzte ich und mein Herz pochte ſo laut, daß ich wähnte, die Rothhäute müß⸗ ten es hören. Nach kurzer Raſt griffen ſie wieder zu den Rudern, und wir athmeten leichter, horchten bis die Töne nicht mehr vernehmbar waren, befeſtigten dann das Ka⸗ not am Ufer, griffen zu unſeren Buͤchſen und betraten vorſichtig den Wald. l g „Horch!“ fluͤſterte ich;„haſt Du den Kriegsruf gehört?“ — 212— 9 „Bah, es ſind Wölfe, die die Fährte eines Hirſches angenommen haben,“ meinte Paul. „„Ich ſage Dir, die Indianer ſind's, die zurückkom⸗ men, und uns nun ganz ſicher ausgemacht haben.“ „Schnell zurück nach dem Kanot! flüſterte der Trap⸗ per.„Stille! nicht einen Athemzug oder wir ſind verlo⸗ ren. Nimm Dich in Acht vor den dürren Stangen, und ſondire Deinen Weg immer mit der Spitze Deines Mo⸗ caſſins, bevor Du den Fuß aufſetzeſt. Ha!“ r ner Behutſamkeit hatte ich nämlich meinen Fuß auf einen dürren Zweig geſetzt, und dieß verurſachte einen Ton, wie das Kniſtern einer Elektriſirmaſchine, wenn man das Hand⸗ gelenke mit dem Conductor in Berührung bringt. Die Indianer hielten beinahe gerade unſerem Verſteck gegen⸗ über und pflogen eine kurze Berathung. „Wir ſind nicht endeckt,“ flüſterte mir Paul raſch zu und kneipte mich voller Vergnügen in den Arm;„ſie haben unſere Fährte verloren.“ „Eine Minute ſpäter hörten wir das ehrbare Trio ſich an den Baumzweigen hart zu uns heranſchleppen und nach einem günſtigen Punkte zum Landen herumfühlen. Als ſie dieſen gefunden, ſtiegen ſie an's Ufer und ließen ſich etwa auf Piſtolenſchußweite von uns nieder. „Was kitzelt Dich denn ſchon wieder?“ fragte ich Paul beinahe aͤrgerlich; willſt Du denn Deinen Skalp mit Gewalt los werden?“ „Du haſt den hagern langen Jungen in's Bein ge⸗ troffen, und er ſchickt Dir für dieſe Aufmerkſamkeit ſo eben des Himmels Segen zu!“ ſagte Paul heiter, wel— cher etwas von der Indianerſprache verſtand.„Stille! »Meilenſtiefel' ſpricht!... Ah, recht gut, mein Junge! der Einfall iſt gar nicht ſo übel!“ fuhr Paul nach einer Weile fort;—„er behauptet, wir ſeien noch nicht vor⸗ übergekommen und ſie wollen nun ein Tau von Moſebaum⸗ rinde drehen, um es von einem Ufer zum andern auszu⸗ ſpannen. Da glauben ſie, das werde unſer Kanot über⸗ ſtürzen, oder jedenfalls ihnen zeitige Anzeichen von unſerer Annäherung geben. Der Gedanke iſt neu, gar nicht übel und macht den Schurken alle Ehre. Höre nur, wie ſie die jungen Bäume ſchälen!“ In dieſem kritiſchen Augenblick hörte ich plötzlich einen leichten Schritt neben mir und dann ein Geräuſch, als ob auf einmal ein ganzes Volk Rebhühner ſich erhöbe. Unwillkürlich fuhr ich nach dem Stecher meiner Büchſe und kehrte die Mündung dem unſichtbaren Gegner zu; allein ſeine ſich entfernenden Schritte verkündeten mir, daß die Gefahr vorüber ſei;— es war nur einer der India⸗ ner geweſen, der einen jungen Mooſebaum geſchält. Ein halbſtündiges tödliches Schweigen folgte, und ich begann ſchon zu hoffen, die Indianer könnten die Verfolgung auf⸗ Trotz mei⸗ gegeben und ſich entfernt haben. Ich theilte Paul meine Muthmaßung mit. „Kein Gedanke!“ ſagte er;„ſie ſind hart hinter uns her, wie lauernde Wildkatzen auf dem Sprung. Wir ha⸗ ben nur Eine Ausſicht auf Entkommen: einen Verſuch machen, uns in den Beſitz ihres Bootes zu ſetzen und es zu verſenken.... Halt, Einer iſt hinrei⸗ chend zu dieſem Vorhaben, und wenn Du gehen willſt, ſo nimm dieſes Meſſer. Das Kanot liegt etwa zehn Schritte rechts von Dir unter dem Ufer. Mach' nur ein rechtes Loch in den Boden!“ „Ein Loch, groß genug, um Deinen Kopf hindurch zu ſtecken,“ verſetzte ich und wand mich wie ein Boa Con- ſtrictor davon.— Dreimal blieb ich unterwegs ſtehen und lauſchte, weil ich beſorgte, auf den am Boden ausgeſtreck— ten Körper eines der Indianer zu treten, welche— wie ich wohl wußte— nicht weit entfernt ſein konnten; aber nicht der leiſeſte Ton ſchlug an mein Ohr. Weiter tap⸗ pend, fügte es der Zufall, daß ich meinen Fuß gerade dem fob Meilenſtiefel' auf die Bruſt ſetzte, der, anſtatt emporzu— ſpringen und mir ſein Meſſer in die Bruſt zu ſtoßen, ſich nur murrend ſchüttelte und etwas vor ſich hin brummte, was ich nicht verſtand. welches mir bald zur Hand kam. Fünfmal ſtieß ich Paul's Meſſer in langem Schnitt in den Boden der leichten Barke, bis ich fühlte wie ſie Waſſer ſchöpfte; durchſchnitt dann den zähen Riemen, womit ſie an's Gebüſch gebunden war, 5 meine Priſe ruhig vor mir in den Fluß und ließ ſie all— mählig aus der Hand gleiten bis ſie von der Strömung erfaßt, davontrieb. Leichteren Herzens kehrte ich zu Paul zurück, der, als ich ihn auf die Schulter klopfte und meine Lippen ſeinem Ohr nahe brachte, mich gewaltig an def Kehle faßte und einen verzweifelten Verſuch machte, mit ein Bein zu unterſchlagen. Dieſe Begegnung überraſchte mich ſo ſehr, daß ich einen leichten Ruf des Zorns nicht unterdrücken konnte, an welchem der Trapper mich erkannte, worauf ſeine nervige Fauſt mich losließ und wir beide uns haſtig in der Richtung nach unſerem Boote auf- und da⸗ von machten. Raſch ſprangen wir hinein— ſo raſch ſo,] gar, daß es beinahe umſchlug, und ſtießen es in die Mitte der Strömung. So ſchnell und leiſe unſere Bewegungen auch geweſen waren, ſo waren ſie doch der Aufmerkſam— keit der Indianer nicht entgangen, welche uns nacheilten, und unſere Ausſichten auf Entkommen von Neuem ſehr zweifelhaft machten. (Schluß folgt.) wir müſſen 3 Um ihn nun in dem Irrthum zu beſtärken, in welchem er befangen war, ſuchte ich nach einem Mooſebaume und ſchälte ihn mit einem einzigen Riß; dann aber ſuchte ich das Kanot des Häuptlings, Berl abt hat,— 0 f K 0 Der 5 we 16095, Den ertheilung d 4% Proz Die! Es n (halern. Es ſc Es w Das Das Fortſchriüre, Gen Aewinnt, ſon Be Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. c νιιννιννιιενν Edietalladung. (1089) Die dem Herrn Fürſten Ferdinand zu Solms⸗Braunfels in der Gemarkung Ob⸗ bornhofen zuſtehenden Grundrenten, im jährli⸗ chen geſetzlichen Geldanſchlage von 331 fl. 40 kr. 2 hlr., ſollen nach den beſtehenden geſetzlichen Beſtimmungen abgelöſt werden. Es werden deshalb alle, bei dieſer Ablöſung Betheiligten, Bekannte und Unbekannte, hiermit aufgefordert, ihre etwaigen Rechtsanſprüche um ſo gewiſſer innerhalb zwei Monaten bei dem unterzeichne⸗ ten Gerichte anzumelden, als widrigenfalls die Auszahlung des Ablöſungskapitales mit 5630 fl. 13½ kr. an den genannten Herrn Berechtigten geſtattet werden wird. Hungen am 12. Juni 1852. Groß. Heſſ. Landgericht Hofmann. Fruchtverſteigerung zu Butzbach. (1121) Mittwoch den 14. d. M., Vormit⸗ tags 11 Uhr, werden zu Butzbach in dem Gaſt⸗ hauſe zum Heſſiſchen Hofe circa 62 Malter Korn, 20 Malter Gerſte und 6 Malter Hafer, welche auf dem ftscaliſchen Speicher daſelbſt liegen, öffentlich verſteigert. Friedberg den 1. Juli 1852. Der Großh. Heſſ. Rentamtsvicar des Rentamts Friedberg Lin deck. Arbeits ⸗Verſteigerung. (1122) Dienſtag den 13. l. M., Morgens 10 Uhr, ſollen nachſtehende Arbeiten in hieſigem Gemeindehauſe an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden: A 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 64 fl. 45 kr. 2) Lieferung von 12 Bütten Kalk 18„— 3) 7 17 2 Cbkftr. Sand 9,7—„ 4) 77 7 740„ Stein 2 5— 1 50 5„ 100 Pf. Schwei⸗ nehaar 2%— 60 7„ 500 Stück Back⸗ ſteinen 5— B.: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 58, 2) Steinhauerarbeit von Rocken⸗ berger Steinen, veranſchl. zu 88„ 40% Vor ſaß Geschäfte Fri. fü gen — 213— e 9 Haul me 5 1 ö 0 m 3) Lieferung von 30 Bütten Kalk 45„— im Jahre 1848 zu Berlin verſtorbene Katharina[Monaten, von heute an, dahier geltend 8„„ 1½ Kbklft. Sand 21 36„ Rudolph hat am 8. Juli 1846 30 fl. in das machen, widrigenfalls das ane für rt hure Volfersbein G5 3. N 55 5 ee e eee 5 8 erloſchen erklärt werden wird. ung. er Großh. Heſſ. Bürgermeiſter ausgeſtellte Einlagebüchelchen iſt jedoch verloren 2 5 * Vir ha Al lweo hen. et Auf Anſtehen der Erben derſelben Friedberg den 24. Juni 1882. „ auſen nag! Oeffentliche Aufforderung. werden Alle, welche Anſprüche daran zu bilven Großh. Heſſ. Landgericht — Boote 100900 Die von Fauerbach II. gebürtige und J glauben, aufgefordert, ſolche innerhalb zweier Dr., Ir le. and it hire rei ö 7 a vu, Per ih g te Mek a n em ach un geen. zehn S e Die conceſſionirte Hauptagentur für Auswanderer ee ron J. G. Appel in Giessen, 2 — — — — * — — 8 0 Funßzehnter Rechenſchafts-Bericht dem einziger 1 e Hauptlings der ab Berliniſchen Lebens⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft. ben dent1123) Es wurde der revidirte Jahres⸗Abſchluß pro 1851 ſtatutenmäßig der General-Verſammlung der Actionairs der 1. ſiegrliniſchen Lebens⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft am heutigen Tage vorgelegt, und fand ein ſolcher dankenswerthe Aufnahme. b laß ſee al Ferſelbe zeigt den erſprießlichſten Ueberſchuß, deſſen ſich die Geſellſchaft während ihres 15jährigen Beſtehens zu erfreuen * Strömung gehabt hat,— daß mithin mindeſtens kein Abfall in der Divendende pro 1856 zu befürchten ſteht. de ich zu Paul An Kapital und Zinſen hat die Geſellſchaft in 1851 keinen Verluſt zu ertragen gehabt.— fte und eine Der Fonds der Geſellſchaft betrug Schluß 1851 2,545,325 Thaler 24 Sgr. 2 Pf., und gehören davon der waltig an us g ſerve 1,193,833 Thaler 12 Sgr. an. jacbt d wache, un Den während 1847 bei der Geſellſchaft auf Lebenszeit verſichert geweſenen Perſonen wird in Folge der ang überaſcngrtheilung des Ueberſchuſſes des Jahres 1847 für die in dieſer Zeit von ihnen bezahlten Prämien eine Dividende von es Zorns 11 ¼ Prozent auf ihre künftige Prämienzahlung gekürzt werden. r mich erkannte Die nachſtehende Ergebniſſe des vorigen Jahres ſind günſtig. 5 —— Es meldeten ſich 634 Perſonen mit 678,200 Thalern; davon wurden abgewieſen 118 Perſonen mit 147,500 e auf⸗ un 0 2 alern. — ſo raſch ſo 0 Es ſchieden aus der Geſellſchaft 102 Perſonen mit 169,300 Thalern. es in die Mit Es waren 154 Sterbefälle mit 170,500 Thalern. e Bewegunger Das Jahr 1851 ſchloß mit r Aufmerkſan 6,985 Perſonen, verſichert mit Acht Millionen 143,600 Thalern. uns nacheilten Das Verſicherungs⸗Geſchaft während der erſten vier Monate dieſes Jahres behauptet ſich in ſeinem gewohnten n Neuem ſeh Fertſchreiten, und ſind die Todesfälle bisher gering. Nn Gern bemerken wir, daß die Berliniſche Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft nicht allein jährlich mehr an Umfang gewinnt, ſondern ſich auch des guten Vertrauens des Publikums beharrlich zu erfreuen hat. Berlin, den 28ſten April 1852. Direction der Verliniſchen Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft 1 E. Baudouin, C. W. Broſe, Magnus, Directoren. 1 5 de Lobeck, General⸗Agent. beiten in hleſtg crigtnehmenden 5 Vorſtehenden Nechenſchafts⸗Bericht bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, mit dem ergebenen Bemerken, „erg at deß Geſchäfts⸗Programme bei uns unentgeltlich ausgegeben werden. 41 Friedberg und Laubach den 8. Mai 1852. 0 9„ Die Agenten der Verliniſchen Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft. 2 75 G. F. Nau. Zöckler. 2 2 5 7 Bac Hofraithe⸗ und Ziegelbrennerei⸗ i denden Bedingungen— verſteigern und la⸗ „ Scheune, Stallung, Brennhaus und großer Zie⸗ wer n nge. J 155 damen Verkauf. gelbrennerei beſtehende Hofraithe nebſt dem da- det Kaufliebhaber höflichst ein. Die Verſteige i i i ö det in Groskarben ſtatt. 4124) Fteitag den 9. v. M., Vormittags dei gelegenen 2 Morzen haltenden ſchonen Ge- rung en f li 1852. . Uhr, läßt die Unterzeichnete ihre, in Gros⸗ müsgarken, öffentlich an den Meiſtbietenden— 3 8 5 3 e, e, üben gelegene, in zweifſöckgtem Wohnhaus, unter den bei der Verſſeigerung bekannt gemacht lag zu 55„ — — 214— Einladung zum Abonnement Mit wöchentlich auf den Wird 4 außer Montags N WBeilagen Frankfurter Anzeiger. tägl.— Abonnementspreis für Frankfurt A5 kr. per Quartal; für auswärts bei allen Poſtämtern Deutſchlands, gemäß dem neuen Regulativ, mit unbedeutendem Poſtaufſchlag. (1037) Zu dem mit dem 1. Juli beginnenden neuen Abonnement laden wir hiermit ergebenſt ein, mit dem Bemerken, Beſtellungen rechtzeitil zu machen, um completter Exemplare gewiß zu ſein, 0 Alle Poſtämter und Boten nehmen Beſtellungen an. 8 7 0 78 Der„Frankfurter Anzeiger“ bringt außer Original⸗Erzählungen auch noch die anziehendſten und neueſten Novellen, G. dichte, Miscellen, launig und eruſt, Scha ch⸗, Rechnen, Raäthſel⸗, ie. Aufgaben; jede Woche einen ausführlichen Pariſer Mode bericht mit Mopebildz ein Feuilleton für weibliche Handarbeiten aller und ſeder Aft, welches von läthograppirten Abbildunge begleitet, das Allerneueſte in Häkel⸗, Stick⸗, Strick-, Filet⸗ und Bandarbeiten, mit den deutlichſten Erklärungen zur Anfertigung enthält. Ein Feuilleton für populär⸗wiſſenſchaftliche Abhandlungen, und da, wo es erforderlich, mit lithographirten Beilagen für Künſte und Handwerke zeuweiſe lithographirte Abbildungen der neueſten Möbelgarnituren nach engliſchen und franzöſiſchen Muſtel heften. Polizeiliche Nachrichten. Ferner ein Feuilleton für Theater und Concert, d. h. unpartheiiſche Berichte über hieſige u auswärtige Buhnen und Concertleiſtungen, von einem der erſten und geachtetſten Kunſtkenner geſchrieden. Täglich(unter der Rubrik:„W. gibt es Neues 2“ eine kurze, bündige, aber vollſtändige Rundſchau auf dem Gebiete der Politik und des öffentlichen Leben e 2 wodurch dem Leſer das fehr oft unerquickliche Durchſehen großer politiſcher Zeitungen erſpart wird. Täglich ein vollſtändiges Coursblatt der hi 5 3 ſigen Börſe, Handels-, Frucht⸗, Getreide⸗ und Oel⸗Berichte von Frankfurt, Friedberg, Mainz, Köln, Neuß, Würzburg, München u. f. n 2. Nach jedesmaligem Erſcheinen des Frankfurter Amtsblattes den kurz gefaßten Juhalt deſſelben, worunter das Verzeichniß der Getrauten, G. borenen und Verſtorbenen. 0 5 0 15 E Dieſe Vielfeitigkeit und die Raſchheit, womit der„Frankfurter Anzeiger“ ſeiner Neuigkeit nach den Referaten eigener Berichterſtatter bring wozu aber noch ein bunter Kranz der mannigfachſten Inſerate und Bekanntmachungen in deutlichen und ſchönen Lettern kommt, habe 9 ihm während der kurzen Zeit feines Beſtehens einen bedeutenden und in ſtetem Zunehmen begriffenen Leſekreis in der Geſchäfts⸗, Beamten⸗ un Damenwelt zugeführt, und die Redaction wird nichts verabſäumen, durch Aufpieten aller Kräfte dieſes Wohlwollen ſtets zu erhalten. 1 Der wie bei keinem ähnlichen Organe billige Abonnementspreis läßt es auch weniger Bemittelten nicht ſchwer fallen, ſich tägli mit dem Neueſten und Wiſſenswertheßßen bekannt zu machen und durch Sammeln der Journale, ſowie der lithographirten Mode⸗ und Muſterbeilagſ ſeiner Familie einen reichen Schatz der beſten Lectüre und belehrendſten Unterhaltung zu ſichern. a Nhe Juſeraten, welche wir die geſpaltene Zeile mit 4 kr. berechnen, kann bei der großen Verbreitung des„Frankfurter Anzeiger der beſte Erfolg garantirt werden. Die hierorts vorkommenden amtlichen Verſteigerungen müfſen laut ſtadtgerichtlichem Decret in dieſeſ Blatte bekannt gemacht werden. 9 i die Groß Probeblätter ſtehen auf Verlangen gratis zu Dienſten. fal Frankfurt am Main, Juni 1852. f Die Erpedition. Bureffend!:“ Zu Beſtellungen empfiehlt ſich die Buchhandlung von C. Bindernagel in Friedberg. Am 1. 2 welches Sonntag den 11., Sonntag den 1 agen, in d a u v t. ch tie ſt e n. und wenn es an dieſen Tagen nicht beendiſhale die de 6850 werden ſollte, Montag den 19. Juli im Becker Jybem 4128) Sonntag den 11. und Montag den 12. d. M. hält die hieſige e dena dene 1177 110 12„* 71 1 7 a f adun Schützengeſellſchaft, mit obrigkeitlicher Genehmigung, großes Hauptſchießen,, Jur zahlreichen Theilnahme ene J gegn h wobei 30 Preiße, von fl. 40., fl. 30, fl. 25., fl. 20., fl. 18., fl. 13 2c. Butzbach im Juli 118 gers Wü in den herausgeſchoſſen werden. Schützen und alle ſonſtigen Freunde des geſelligen 8058 5 ecker's mwfigeſſſteb! Vergnügens werden zur Betheiliguug an dieſem Feſte hiermit freundlich ein⸗(112 e a bee 10 baüglich des geladen mit dem Bemerken, daß ich auf dem Schießplatz kleine Günswaide) daz ſcmerzios zu verteibenz in Schachen un 5 eine große Zeltwirihſchaft eröffnen werde, worin auch Harmonie- und Tanz: 18. bei 3 1 5 muſik anzutreffen und für Alles auf das Beſte geſorgt iſt. Friedberg. P. F. Schmittner. Niederwöllſtadt den 2. Juli 1832 8 e 1 2„ g reunden un ekannten widme Phil. Speck, Platzmeiſter.] die traurige Anzeige von dem am 29. v. Mer: G 5 nach. 1 im 45 1 ſheinſd.— wanzigſten Lebensjahre erfolgten Hinſcheid. 4 ſch 1 fes 7 E 1 0 ffn 1 1 g. 85 lieben Frau Mathilde, 5 0 leren ada 260 J i f 5 N 55 f 0 g f t. Petersburg, und bitte um ſtilles Beileid. (1026) Indem ich hiermit zur öffentlichen Anzeige bringe, daß ich dahier ein 800 ergeelſe zugleich die Gelegenhelk, 4 S v e 3 e 1 e · w a d* e n 2 G e ſch a ft Denen, welche der Verſtorbenen die letzte Eh Eine ö a 0 erzeigten, für ihre Beweiſe von Theilnahnſ Hoſe; ein begonnen habe, bitte ich zugleich das geehrte Publicum dahier und in der Nach⸗ meinen aufrichtigſten Dank hiermit auszuſprechm hemd, 6j barſchaft um geneigten Zuſpruch und verſpreche reelle und billige Bedienung. Friedberg zu Anfang Juli 1852. 90 Friedberg den 23. Juni 1852.—. Ane Roß bag 2 terariſche Anzeige. ingmann a e n aſſe 1(1131) Bei C. Bindernagel in Fried 5 5 ketzgergaſſe. berg iſt vorräthig: n die G 3 u der miet hen. dieſem Preiße entſprechend, können in dem Bruche 5 red i t (1117) Eine Wohnung im mittleren Stocke nächſt der Naumburg bei Kaichen abgegeben f 1 meines Hauſes, welche bis September bezogen werden. Zugleich wird bemerkt, daß die Stei⸗ gehalten in der 5 Jetriffend werden kann, iſt zu vermiethen. bur 5 7 1 1 11 der 3 des. deutſch⸗reformirten Kirche Heinrich Engel in der Uſergaſſe. ase e* 20. 2 9 An 2 Mauerſteine, f 1 Nee 1 5 2 2 2 6 (4127 h Klafter zu 11 fl., ſowie Einladung e 1 Paar auch in NRuthen und kleineren Quantitäten,(1128) zu einem großen Preiskegelſchieben, Preis: 6 kr. Stahl Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. cast