5 1 45%/' 1 13%, a x e Aptil. 9 1 Aled⸗ Buß. der bach. b. kr.. 11313 3172 52403 Ah. ß 165104 14% 115* 106 1 pf.“ 5. 1 2 8 2 8— 71272 KE ö 918— 4— 4— 260— 188 6— 00 6—(6 0— 200 8— 1187 8 614166 iner Stau! — Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen g im Allgemeinen, den Negierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. Mittwoch den 7. April 1852. Des dſterfeſtes wegen erſcheint naͤchſten Mittwoch keine Nummer dieſes Blattes. Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter resp. Beigeordneten und Polizei⸗Commiſſäre, ſowie an die Gr. Gensdarmerie des Regierungsbezirks, mit Ausnahme derjenigen des vorhinigen Kreiſes Friedberg.— Betreffend: Die Verordnung zur Verhütung des Schlachtens von ungeſundem Fleiſch. Zur Herbeiführung einer wünſchenswerthen Gleich⸗ foͤrmigkeit finden wir uns veranlaßt, die in obigem Be⸗ treffe erlaſſene polizeiliche Bekanntmachung des vorhinigen Kreisraths des Kreiſes Friedberg vom 22. Jan. 1839. (Amtsblatt Nr. 6.), welche nachſtehend im Abdrucke folgt, auch auf Ihre resp. Gemeinden hiermit auszudehnen. Sie werden dieſe Bekanntmachung auf ortsübliche Weiſe veröffentlichen und, wie geſchehen, im Publications⸗ buche beſcheinigen. Polizeiliche Bekanntmachung. Betreffend: Oie Verordnung zur Verhütung des Schlachtens von ungeſundem Vieh. Friedberg am 22. Januar 1839. Zur Ausführung der in obigem Betreffe erlaſſenen hierunter abgedruckten Verordnung vom 2. October 1838 werden hiermit folgende Vorſchriften ertheilt. 1) Die von mir bereits angeſtellten und verpflichteten Fleiſchbeſchauer und deren Stellvertreter bleiben auf Widerruf in Wirkſamkeit und haben ihren Dienſt nunmehr nach Maßgabe der vorerwähnten höchſten Verordnung, und der ihnen heute zugehenden Mini⸗ ſterial⸗Inſtruction vom 12. Decbr. 1838, ſo wie der gegenwärtigen Bekanntmachung zu vollziehen. Die Vorſchrift, daß dieſelben uber ihre Geſchäftsver— richtung ein Tagebuch zu führen haben, bleibt be⸗ ſtehen. 2) Wo in einem Orte kein tauglicher Fleiſchbeſchauer zu ermitteln war, da iſt der Fleiſchbeſchauer des nächſt— gelegenen Ortes, hieſigen Kreiſes, zuzuziehen. Für die desfallſige größere Bemühung wird nach Lage der Verhältniſſe die Beſtimmung eines Gebührenzu— ſatzes vorbehalten. 3) Die Anzeige des Schlachtenwollens iſt fernerhin nicht mehr bei der Lokalpolizeibehörde, ſondern unmittel— bar bei dem Fleiſchbeſchauer zu machen. 4) Die Anzeige muß neben der Benennung des zu ſchlachtenden Viehes noch die Angabe der Zeit, wann das Schlachten beabſichtigt wird, enthalten. 5) Die declarirte Schlachtzeit muß, inſoferne der Fleiſch— beſchauer ſich zu derſelben eingefunden hat, was 4 möͤglichſt geſchehen ſoll, pünktlich eingehalten werden. 6) Das Schlachten zur Nachtzeit darf von dem Fleiſch⸗ beſchauer nur in beſonderen Fällen nach zuvor ein— geholter Genehmigung der Lokalpolizeibehörde geſtat— tet werden. 7) Wenn Fleiſch von einem andern Orte hereingebracht wird, ſo muß ſich bei demſelben eine ſchriftliche Be⸗ ſcheinigung des betreffenden auswärtigen Fleiſchbe⸗ ſchauers uber die ſtattgefundene Fleiſchbeſchau befin— den, und dieſe unmittelbar nach der Einbringung dem Ortsfleiſchbeſchauer zur Viſirung und demſelben freiſtehender Vergleichung mit dem Fleiſche ſelbſt vorgezeigt werden. Wird insbeſondere dergleichen Fleiſch in einzelnen Stücken zum Abſatz an Kunden(denn das Hauſiren mit Fleiſch iſt ganz verboten) eingebracht, ſo muß außer dem ein ſpezielles Verzeichniß über das be— ſtellte Fleiſch(Beſtellzettel) beigefügt ſein. 8) Uebertretungen der Vorſchriften 4 und 5 ſollen mit einer Polizeiſtrafe von 30 kr. bis 1 fl. 30 kr. Zu⸗ widerhandlungen gegen den einen oder andern der Vorſchriften unter Satz 7 aber in der Regel mit einer Polizeiſtrafe von 1 bis 3 fl. belegt werden. Ergiebt ſich indeſſen im letzteren Falle, daß ein Schlachten ohne vorherige Fleiſchbeſchau ſtattfand, ſo verſteht es ſich von ſelbſt, daß alsdann die höhere Strafe des§. 1. der Verordnung eintritt. oller. Verordnung zur Verhütung des Schlachtens und des Genuſſes von ungeſundem Schlacht⸗Vieh. Nachdem bereits früher in einzelnen Theilen des Großherzogthums, zur Verhütung von Krankheiten in Folge des Genuſſes von ungeſundem Fleiſch, von den be⸗ treffenden Verwaltungsbehörden Vorſchriften über die Fleiſch⸗ beſchau erlaſſen worden ſind und es als zweckmäßig er⸗ ſcheint, in dieſer Beziehung überall die erforderliche Gleich⸗ förmigkeit herbeizuführen, ſo wird hierdurch, unter Auf⸗ hebung jener Vorſchriften, Folgendes verordnet: §. 1. Es darf von keinem Metzger, Viehſchlächter, Gaſtwirth, Speiſewirth und Garkoch bei Vermeidung einer Polizeiſtrafe von drei bis fünf Gulden Vieh geſchlachtet werden, wenn nicht vorher ein Fleiſchbeſchau deſſelben ſtattgefunden hat. Dieſe Beſtimmung findet auch dann Anwendung, wenn ſonſtige Perſonen von Vieh, welches ſie für ihre Haushaltung ſchlachten, einen Theil käuflich abgeben wollen. Bei Uebertretung dieſer Beſtimmung iſt jedoch die Fleiſchbeſchau, wenn es noch möglich, nachzuholen und daraufhin nach Befund der Gebrauch und resp. Vekauf des Fleiſches zu geſtatten. 8 §. 2. Zur Vornahme der Fleiſchbeſchau iſt in jeder Gemeinde die erforderliche Anzahl von Fleiſchbeſchauern, mindeſtens aber Ein ſolcher, und für Verhinderung deſſel⸗ ben ein Stellvertreter zu beſtellen. a§. 3. Die Ernennung der Fleiſchbeſchauer und de⸗ ren Stellvertreter geſchieht nach Anhörung des Ortspoli— zeibeamten durch die Großherzogl. Kreis- oder Landräthe auf Widerruf. §. 4. Die Gebühren der Fleiſchbeſchauer für die äußere und innere Beſichtigung, Unterſuchung des Schlacht⸗ viehs und für den darüber von dem Fleiſchbeſchauer als⸗ bald auszuſtellenden Schlacht- oder Befundſchein, ſollen beſtehen: a) von einem Stück Rindvieh in acht Kreuzern, b) von einem ſonſtigen Stück Schlachtvieh in vier Kreuzern. i Dieſe Gebühren ſind von den in§. 1. Benannten und Bezeichneten bei Aushändigung des Schlacht- oder Befundſcheins zu entrichten). §. 5. Hat der Fleiſchbeſchauer ein Stück Vieh für ungeſund erklart und erkannt, daß das Fleiſch davon nicht verkauft oder genoſſen werden dürfe, ſo iſt bei Vermei⸗ dung einer Polizeiſtrafe von fünf bis zehn Gulden das Schlachten des Viehs zum Behuf des Verbrauchs zu un⸗ terlaſſen, das ſchon geſchlachtete aber nach den Vorſchrif⸗ ten der Verordnung vom 8. November 1837— Regie- rungsblatt Nro. 44.— zu vergraben, oder da, wo Wa⸗ ſenmeiſtereien beſtehen, an dieſe letzteren abzugeben. §. 6. Iſt ein Stück Vieh zwar für krank befunden, jedoch erkannt worden, daß das Fleiſch davon als der Geſundheit der Menſchen unſchädlich noch genoſſen werden könne, ſo dürfen die Metzger oder Viehſchlächter auch daſ— ſelbe verkaufen, müſſen es aber, bei Vermeidung einer Polizeiſtrafe von einem bis drei Gulden von dem geſun— *) Es iſt jedoch nach Miniſterial⸗Ausſchreiben vom 4. Aug. 1842 zu⸗ läſſig, ſtatt deſſen mit Fleiſchbeſchauern auf ein Fixum oder auf geringere Gebühren mit kreisräthlicher Genehmigung Uebereinkunft 114 1 N den Fleiſch abſondern und durch Ueberhäugen eines weißen Tuchs bezeichnen. f §. 7. Würſte von finnigem Fleiſch dürfen, auch wenn wegen eines noch minderen Grades der Krankheit das Schlachten, Verkaufen und Verbrauchen des Fleiſches geſtattet worden ſein ſollte, bei Vermeidung einer Polizei⸗ ſtrafe von fünf bis zehn Gulden niemals gefertigt, resp. verkauft werden. §. 8. Die Entſcheidungen der Fleiſchbeſchauer muͤſſen befolgt werden, es ſteht jedoch deßfalls dem Betheiligten eine Beſchwerdeführung bei der Polizeibehörde frei, welche nöthigenfalls und wenn es möglich iſt, eine nochmalige Beſchauung durch das einſchlagende Sanitätsperſonal ver anſtalten und nach Befund darauf hin eine abändernde Verfügung erlaſſen kann. Leiſtet der Betheiligte der Entſcheidung eines Fleiſch⸗ beſchauers nicht Folge, ſo muß letzterer die desfallſige An— zeige bei der Ortspolizei machen. §. 9. Die nach den Beſtimmungen in den§§. 1, 5, 6 und 7 verhängten Polizeiſtrafen ſollen, im Falle der Uneinbringlichkeit, im Gefängniß für vierzig Kreuzer einen Tag zu vierundzwanzig Stunden gerechnet, verbüßt werden. §. 10. Von den in Folge dieſer Verordnung erkann⸗ ten Strafen, inſofern ſie wirklich eingehen, erhalten die Denuncianten ein Drittheil. Darmſtadt, den 2. October 1838. Aus allerhöchſtem Special-Auftrag. Großh. Heſſ. Miniſterium des Innern und der Juſtiz. du I h i . Prinz. Dieſelbe an die Gr. Bürgermeiſter, ſowie an die Gr. Gens⸗ darmerie des Regierungsbezirks. Betreffend: Das Betteln und Umherzieben mehrerer Ortseinwohnen von Sichenhauſen. Dem Vernehmen nach ſollen in neueſter Zeit, trotz der erlaſſenen Verbote, mehrere Bewohner der Gemeinden Herchenhain, Sichenhauſen und Hartmannshain, namentlich aber Nicolaus Ruppel, Heinrich Fiſcher jüngſter, Heinrich Blöſter, Johannes Fiſcher, Maurer, und Maria Adolph, Ehefrau des Balſer Adolph, Maurer, alle von Sichenhauſen, ſich von Haus entfernt haben und in dem Großherzogthum und dem nahen Ausland bettelnd herum⸗ fahren. Einzelne derſelben ſollen mit älteren Legitimations⸗ papieren ꝛc. verſehen ſein. Gr. Regierungs-Commiſſion zu Nidda hat aber ausnahmsweiſe verfügt und in den ge⸗ nannten Gemeinden veröffentlichen laſſen, daß alle Reiſe— und Heimathslegitimationspapiere von ihr müßten beglau⸗ bigt und genehmigt ſein, und daß die Inhaber von andern dergleichen Urkunden würden auf den Schub gethan werden. Sie hiervon in Kenntniß ſetzend, beauftragen wir Sie, eintretenden Falles genau nach den vorliegenden Beſtim⸗ mungen zu verfahren. Friedberg den 3. April 1852. zu treffen. Ouvrier. Bekanntmachungen von Be⸗ bei Meidung fillſchweigenden Ausſchluſſes, da⸗ 2) die dem Freiherrn Georg zu Francken⸗ ch 155 L hier anzuzeigen. 5 5 3 ſtein, dermalen in München, in der Ge— hoͤr en. Friedberg den 22. März 1852. markung Rockenberg zuftehende Grund⸗ . Großh. Heſſ. Landgericht rente, im Geldanſchlage von 1 fl. 59% kr. Eddie ft alla d un g 1500) Anſprüche an den Nachlaß des Jacob Roßbach von Oberroßbach, über welchen Con— curs erkannt worden iſt, der jedoch kaum zur Deckung der Concurskoſten ausreicht, ſind Dienſtag den 27. April l. J., Vormittags 10 Uhr, Dr. Irle. v. Preuſchen. Eddie geen (468) 1) Die dem Herrn Fürſten Ferdinand zu Solms⸗Lich in der Gemarkung Hauſen und Oes zuſtehende, durch Allodification von Leihſiedeln entſtandene Grundrente, 10 enn Geldanſchlage von 312 fl. r., ſollen nach den deßfalls beſtehenden geſetzlichen Beſtimmungen abgelöſt werden. Es werden daher alle bei dieſen Ablöſungen bekannten und unbekannten Betheiligten hierdurch aufgefordert, ihre etwaigen Rechtsanſprüche ſo gewiß binnen 2 Monaten bei dem unterzeich⸗ neten Gerichte anzumelden, gegenfalls die Aus⸗ h An genannt auung dt. eben Veſßtiern 520) Sam 1 7 um 10 ubhaus de! chen Hauses, d Arbeiten vnd bes Gt, Kurt in de Beni Die Arbeiten gendernaßen v 1) die Mau Y die Seel 3) die Jm 40 die Dat 5) die Sch 6) die Sch 7) die la 8) die Wei 9) die Spe 10 die Lief fleinen, und Sa Die Voranſc Bug des G zu Euch off Aſenheim . Hol (528) G Vormittags lich Solms⸗ werk bei Ba nes Brennht berkauft. Oſſenhei Realſch (516) Mit neue Curs welche an der den wünschen Unterzeichnet fung wird a präcig zwei! Friedber 9 * weißen , ag Fankheit g FKleiſcheg 0 Polizei, ligt, resp. er mien rel, welche nochmalige onal ver⸗ abaͤndernde nes Fleiſ e gleiſch⸗ ſallſge An⸗ den 99. J, Falle der euzer einen aßt werden. ing erkann⸗ rhalten die ag. der Justiz Prinz. ö. Gens 1 rtseinwohnn Zeit, trotz Gemeinden namentlich t jüngster, aurer, und „ Maurer, ben und in elnd herum⸗ itimations⸗ nmiſſion zu in den ge⸗ alle Reiſe⸗ u beglau⸗ nbaber von dub gethan en wir Sie, den Beſtim⸗ er. zu Ftancken⸗ „in der Ge⸗ unde Grund⸗ 1 fl. 50% k, en geſchlichn ee ae der an die genannten erechtigten geſtattet werden wird. Butzbach den 16. März 1852. Großh. Heſſ. Landgericht Ebel. Main ⸗Weſer⸗ Bahn. (823) Die Kleeerndte an den Böſchungen der Bahn ſoll auf die Dauer des Jahres 1882 in einzelnen Looſen an den Meiſtgebenden öffent⸗ lich verkauft werden. Die Zusammenkunft iſt: Dienftag den 20. April Morgens 7 Uhr auf der Station Vilbel, Mittwoch den 21. April: Morgens 7 Uhr auf der Station Großkarben, 1 9„ am Heiligenhäußerweg bei Okarben, 5 1 „ 10„ im Kleinenfeld bei Niederwöll⸗ ſtadt, Uhr auf der Station Niederwöllſtadt, „ an der alten Schlagshohle, „ an der Straßbach Gemarkung Fauerbach II., „ 4„ am Haingraben bei Friedberg. An genannten Orten werden bei der Verſtei⸗ zerung die Bedingungen vorgeleſen. Friedberg den 30. März 1852. Der Gr. Bahn-⸗Ingenieur Hochgeſand. Verſteigerung von Bauarbeiten zu f Aſſenheim. (821) Samiſtag den 10. April l. J., Vor⸗ mittags um 10 Ühr, ſollen auf dem hieſigen Rathhaus die bei der Umbauung des Stocki⸗ ſchen Hauſes, als: Schulhaus, vorkommenden Arbeiten und Materiallieferungen, in Beiſein des Gr. Kreisbaumeiſters zu Friedberg, öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Die Arbeiten und Materiallieferungen ſind fol⸗ gendermaßen veranſchlagt: Mittags 1 0 „ 3 1) die Maurerarbeit 357 fl.— kr. 2) die Steinhauerarbeit 290„ 14 3) die Zimmerarbeit 837 11, 4) die Dachdeckerarbeit 111% 20„ 5) die Schreinerarbeit 422 7 21„ 6) die Schloſſerarbeit 352 24„ 7) die Glaſerarbeit 191% 26„ 8) die Weißbinderarbeit 360„32„ 9) die Spenglerarbeit 49„— 10) die Lieferung von Mauer⸗ ſteinen, Ruſſenſteinen, Kalk und Sand ꝛc. ꝛc. 69 Die Voranſchläge und Riſſe liegen auf dem Büreau des Gr. Kreisbaumeiſters zu Friedberg zur Einſicht offen. Aſſenheim den 31. März 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Schmidt. Holz⸗Verſteigerung. (328) Künftigen Mittwoch den 7. April, Vormittags um 10 Uhr, werden auf dem Gräf⸗ lich Solms⸗Rödelheim'ſchen Braunkohlen-Berg⸗ werk bei Bauernheim= 70 Stecken trocke⸗ nes Brennholz— Steckenweiſe— meiſtbietend verkauft. Oſſenheim den 29. März 1852. Der Rentmeiſter Weiß. Realſchule zu Friedberg. (546) Mit dem 19. April l. J. beginnt der neue Curs hieſiger Realſchule. Diejenigen, welche an derſelben neu aufgenommen zu wer⸗ den wünſchen, wollen ſich bis dahin an den Unterzeichneten wenden. Die Aufnahms⸗Prü⸗ fung wird an genanntem Tage, Nachmittags präcis zwei Uhr, ſtatt haben. Friedberg den 31. April 1852. Der Direktor Profeſſor Ur. Ph. Dieffenbach. 3 115 Holzverſteigerung. (547) Die am 25. März d. J. abgehal⸗ tene Holzverſteigerung in hieſigem Gemeinde⸗ wald hat die Genebmigung nicht erhalten und ſoll nun weiter Dienſtag den 13. April d. J., Vormittags um 9 Uhr, in dem Diſtrict Dillen- berg, Malbacherwald und Haaſenberg, nachfol- gendes Gehölz öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden: A. Brandholz: 39 Stecken Birken⸗Prügelholz, 14* Nadel⸗„ 1 Weich⸗ 1 79„ Birken⸗Stockholz, 2775 Stück Birken⸗Reisholzwellen, 2225„ Nadel- 1 1750„ Weich⸗„ B. Bau⸗, Werk- und Nutzholz: 14 Stück Aspen⸗Stammholz 77 Cbf. 62„ XNadel⸗„ 607„ 4„ Eichen⸗ 26„ 2„ Birken⸗„ 12„ 152„„ Stangenholz 228„ 25„ Aspen⸗ 17 78 714 HTW Nadel⸗„ 837„ 4„ Eichen⸗ 7 7 952 TD Fichten⸗ 1 325„ welche ſich zu Leiterbäumen eignen. Der Anfang iſt im Diſtrict Dillenberg. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen laſſen zu wollen. Maibach den 30. März 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 2 Philippi. Holzverſteigerung. (54s) Mittwoch den 14. April 1852, Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen in dem Moxſtädter Markwald, Diſtrict Forſtwald und Kirchwald, nachfolgende Holzſortimente verſteigert werden: 88 ½ Stecken Buchen⸗Scheitholz, 23½„ Eichen ⸗Scheit⸗ u. Prügelholz, 2150 Stück Eichen⸗Wellen, 500 17 Fichten⸗„ 26 Stämme Eichen⸗Bau⸗, Werk- und Nutz⸗ holz, von 9— 17“ Durchmeſſer und bis 44“ Länge, 4450 Stück Fichten⸗ und Kiefern Hopfen⸗ und Bohnenſtangen, 9 Stämme Buchen⸗Werk⸗ und Nutzholz. Die Zuſammenkunft iſt um genannte Stunde an den Obermoxſtädter Fichten. Obermoxſtadt am 26. März 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Mickel. Bekanntmachung. (89) Die am 26. März d. J. im Frhrl. v. Ritter'ſchen Walde bei Hof⸗Haſſelheck abge⸗ haltene Holzverſteigerung iſt genehmigt worden und kann das Holz nach den ſchon b Bedingungen abgefahren ee 1 Friedberg den 1. April 1852. In Auftrag: Fa a tz. 6 Holz⸗Verſteigerung. 550) Dienſtag den 13. April I. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſollen in dem Frhrl. b. Roth⸗ ſchild'ſchen Wald, Diſtrikt Altenberg, bei Rod⸗ heim: 1750 Stück Birken⸗Wellen, 350„Eichen⸗„ 00„ Mlange Aspen-⸗Wellen verſteigert werden. Letzt ‚˖ 9. enge Letztere eignen ſich zu Boh Die Zuſammenkunft iſt an Ort und St im Holzſchlag Abtheilung 11. fr Okarben am 2. April 1852. Hilgenreiner. Holzverſteigerung. (8510 Das unterzeichnete Rentamt verſteigert: 1. Donnerſtag den 15. d. M., 3½ Stecken Eichen⸗ u. Nadelſcheitholz; 174800 dergl. Stockholz; 75 Stück Nadelwellen; ſodann 23 Aae= 136 Kubik⸗ uß; 11 Eichenwerkholz-Abſchnitte S 126 Ku⸗ bik⸗Fuß; 50 Gebund Buchen ⸗Nutzreiſer u. 328 ſpen⸗, Birken⸗ u. Eichenſtangen von 7—5 Zoll mittlerem Durchmeſſer u. von 15—30 Fuß Länge. II. Freitag, den 16. d. M., 197 Stecken 21 17 Birken⸗,.— „ Buchen⸗ u. Scheitholz; 7050 1 8 2 1 Aſpen⸗ 5 37%„ Buchen- u. Nah; 5 328% Birken⸗ u. Eichen⸗ 55 17„ Aſpen⸗Stockholzz 5075 Stück Buchen⸗, Reiſer⸗ 1862„ Aſpen⸗ und wellen 12525⁵„ Birken, u. Eichen⸗ g Bemerkt wird: 1. Sämmtliches Holz, welches größtentheils im Straßheimer Walde, theils in den Di⸗ ſtrikten unter der Straße, am Haſſelecker Wege u. im Kreuztannenwalde liegt, iſt nummerirt und kann täglich eingeſehen werden. 2. Die Verſteigerung beginnt jedesmal Vor⸗ mittags 9 Uhr im unteren Theile des Straßheimer Waldes; bei ungünſtiger Witterung aber wird ſie im Wirthshauſe zum Hirſch dahier abgehalten. Ockſtadt den 2. April 1852. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt An deere Privat- Bekanntmachungen. Aachener und Münchener Ftuer⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft. (542) Folgendes ſind die lung vom 22. März d. J. Grund⸗Kapital Geſammte Reſerven Einjährige Prämie Zinſen⸗Einnahme Fl. Reſteltate der in der öffentlichen General-Verſamm— abgelegten Rechnung des Jahres 1851: l 5,250,000 „ 3,344,579 1,649,034 200,457 5 1,749,491 Verſicherungen in Kraft während des Jahres„ 923,967,875 Die ausführlichen Abſchluͤſſe ſind bei den Unterzeichneten und allen Agen— ten der Geſellſchaft einzuſehen. G. F. Nau in Friedberg. Joh. Martin Jöckler in Laubach. (815) habe ich ein Commiſſions-Lager von Herrn Scherrer in Heidelberg, von — 116— Tapeten den ordinärſten bis zu den feinſten, worunter eben ſo billige Sorten ſind, als nur anderwärts angeboten werden können. 1 1 Louis Weis, Friedberg. ö den Apotheken gegenüber. D. Strauß, Döngesgaſſe No. 8 nen zu Frankfurt a. M., 84 empfiehlt zur bevorſtehenden Sommerſaiſon und waͤh⸗ rend den Meſſen ſein Lager in den neueſten franzoſiſchen, engliſchen und niederlaͤndiſchen Hoſen- und Rockſtoffen, ſowohl en gros als en detail zu ſehr billigen Preiſen. Empfehlung. (832) Ich empfehle hierdurch einem geehrten auswärtigen Publikum, welches die hieſige Meſſe beſucht, mein Waaren-Lager unter der Verſicherung, daß mich vortheilhafte Einkäufe in den Stand ſetzen diesmal beſonders billige Preiße zu ſtellen. Ich mache beſonders aufmerkſam auf: 8 Cattune, wovon die billigſten 7 breiten 7 und 9 kr., die feineren 12, 14 und 16 kr. koſten; Mode ⸗Gedruckte, zu 9 und 10 kr.; Ginghams, einfarbige, in ſehr ſchönen Nuancen, zu 9 kr.; Wollen⸗Muslin, neueſte Muſter, zu 14, 16 und 20 kr.; Napolitaines, zu 12, 16 bis 24 kr.; N Orleans, ſchwarz, eine ſehr ſchöne Sorte, ſchon zu 20 kr., feinſte 24 und 30 kr.; ditto, melirte oder Luſtre, in Modefarben zu 22, 26 und allerfeinſte 32 kr.; ditto, moirirte, eine ganz neue ſehr ſchoͤne Sorte, zu 24 kr.; Thibet, ¼„breit zu 48 kr., in allen Farben; Shawls, große gewirkte billigſte Sorte fl. 4½; ditto, gedruckte von Wollen⸗Muslin, zu fl. 3. bis fl. 6., und empfehle ferner: meinen Vorrath von Leinwand zu 9, 12 bis 18 kr., ſodann von allen Sorten weißen Waaren, als: Jaconnet, Moll, Batiſt und Shirting. G. W. Wüſtuer, Römerberg No. 34. in Frankfurt am Main- Tapeten, eigner Fabrik, (853) von den ordinärſten bis zu den feinſten, für deren Farben⸗ güte Jahrelang garantirt wird, können wir von heute an zu bedeu⸗ tend billigeren Preiſen abgeben. Friedberg. Anzeige. S (535) Ein Logis mittlerer Etage, beſtehend in 4 Zimmern, Kammer, Küche, Keller, Holz— platz und Mitgebrauch der Waſchküche, bequem eingerichtet, iſt zu vermiethen und kann den 26. April bezogen werden. Heinrich Waltz, Conditor, Uſagaſſe. David Groedel Söhne, den beiden Apotheken gegenüber. An once. (555) Neue, ſehr ſchöne Ro⸗ kommen bei W. Hanſtein, am Haagk. Zu er Ko rn ſt ro h(856) 3 gut gehaltene, friſchmelkende Ziegen (35) bat zu verkaufen ſtehen zu verkaufen bei Friedberg. Frau Hanſtein, Friedberg. Frau Hanſtein, neben dem Rathhauſe. neben dem Rathhauſe. ſinen und Corinthen ſind ange⸗ Anzeige. (887) Bei Unterzeichnetem wird das Pfund Ochſenfleiſch zu 11 kr. verkauft. f Friedberg. Emmer. Hanſtein. Mobiliar-Verſteigerung. (858) Bei Unterzeichneter werden 6 Stühle, 1 Canapee, 1 Kleiderſchrank, 1 Kommode, 1 runder Tiſch, 1 Glasſchrank, 1 Bügeltiſch, 1 Waſchbütte, 4 Eichſtämme, 2 nußbaumene Bett⸗ laden, 24 blaue Deſertteller, 1 weißes und 1 blaues Kaffeeſervice und ſonſtige verſchiedene Mo⸗ biliargegenſtände bis zum 19. April aus der Hand verkauft. Nauheim den 5. April 1852.: Suſanne Reuling. Wohnungs⸗-Veraͤnderung. 9) Von heute an wohne ich in dem ehe⸗ 70 Scheibel'ſchen Hauſe in der Wolfen⸗ ſtraße. Friedberg den 1. April 1852. F. Cordes, Schreinermeiſter. Zu ver miethen. (560) Ein Logis hat zu vermiethen Schreinermeiſter V eith, nächſt der Eiſenbahn. Annonce. (561) Eine große Parthie wollener und halb⸗ ſeidener Kleiderſtoffe, einfarbig, geſtreift, karrirt und geblümt, von 26 kr. an bis fl. 1. 12 kr. per Staab. 2 R. C. Haußer, auf dem Römerberg in Frankfurt a. M. Zu verkaufen. (562) Bei Chriſtoph Pfeffer zu Nauheim ſteht ein Wagen mit eiſernen Achſen und allem Zu⸗ gehör, noch im beſten Zuſtande, billig zu ver⸗ kaufen und wird eine halbjährige Zahlungsfriſt geſtattet. Zu verkaufen. (563) Bei Unterzeichnetem ſteht ein neube⸗ ſchlagener noch ſehr guter zweiſpänniger Wagen mit eiſernen Achſen und allem Zugehör zu ver⸗ kaufen. Nauheim. Conrad Aletter. Entlaufen. (561) Ein weißer Pudel mit ſchwarzen Ohren und halbſchwarzer Ruthe, durchbrochenem Hals⸗ bande von rother Litze, iſt mir am 30. März entlaufen. Wem derſelbe zugelaufen ſein ſollte, wird gebeten, da mir an dem Hunde viel gele⸗ gen iſt, denſelben gegen Vergütung alsbald zurückzuliefern. Arnsburg bei Lich. Röth. Kirchliche Anzeigen. Gründonnerſtag. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Sell. (Beichte.) Charfreitag. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. (Abendmahl.) Nachmittags: Hr. Candidat Fritſch. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Candidat Schmidt. Nachmittags: Hr. Candidat Eckhardt. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. — 2 N 46 ehandlunp de Boh 1 U ung Auch! guat Ho b. St. an dem Im Landg, zu Zwingenberg Jeinheem erna J Ninbach zu 1 Ende des J lißler zu Mac m evang. J Farrſtelle zu L dodheim die er ertragen; 3. In dem Geitl h. Schullehre Ah. Schullehre en u Wufcum zu 17 bim resp. den Fräſenttoneret Mee d Wahl des 1 No. 55 Azeigen in! lterſſizungs sen betr.— K. K. Hoh. Aſidenten bei . Exlaubnit im Könige vo 5Sterbefäl hedrich zu In. E. L. C. 6 0 Diebutg; 5. dt Poſiaſſſent Nr. 6. e J. Janzen d. Iktrags v dadtbseren gern Steuer Ag ber.— ic Femnächtn