ef 0 kt e. — 24. Spt. 22, St. Aung] Gern 1 heim t. fl. fl 7 6 e Ak. 0 10 33 104K 1186 u 644 2 — 9 1 e Taxe rg und Butzbach 8. Oktober. — Mir Butz, berg. bach, kr. pf. kr. p. 3— 213 531502 162716. Uk. 15 105% 1974 0 115 1075 4 %% 78. Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Kriedberg, Vilbel und Nidda im Beſonderen. Mittwoch den 6. Oktober 1852. Regierungsblatt⸗Auszüge. No. 48. enthält: 1) Folgendes Edict, die Fortſetzung des außer⸗ ordentlichen Landtages betr. Ludwig III. von Gottes Gnaden Groß⸗ herzog von Heſſen und bei Rhein ꝛc. 2c. Nachdem Wir beſchloſſen haben, daß die durch Unſere Verfügung vom 30. Juni l. J. vertagten Ver- handlungen des außerordentlichen Landtags mit dem 29. Sept. l. J. vieder beginnen ſollen, ſo verkünden Wir ſolches hierdurch öffentlich und uſinnen an Unſere getreuen Stände, daß Sie ſich an dem feſtgeſetzten Tage zur Ausübung Ihrer verfaſſungsmäßigen Rechte und zur Erledi— gung deſſen, was dringend iſt, wieder in Unſerer Reſidenz vereinigen —Insgen.— Urkundlich Unſerer eigenhändigen Unterſchrift und des beige⸗ drückten Staatsſiegels.— Darmſtadt, am 25. September 1852. Lud⸗ wig. v. Dalwigk.— 2) Nachſtehende Verordnung, die politiſchen Vereine betr. Ludwig III. von Gottes Gnaden Großherzog von Heſſen und bei Rhein ꝛc. ze. Da die Gründe, auf welchen die Ver⸗ ordnung vom 2. Oktober 1850, die politiſchen Vereine betr., beruht, noch immer fortbeſtehen, ſo haben Wir auf den Grund des Artikels 73 der Berfaſſungsurkunde verordnet und verordnen, wie folgt: Einziger Artikel. Die Verordnung vom 2. Okt. 1850, die politiſchen Vereine betr., bleibt bis auf weitere Verfügung in Kraft.— Urkundlich Unſerer eigenhändigen Unterſchrift und des beigedrückten Staatsſiegels.— Darm- fſadt, am 17. Sept. 1852. Ludwig. In Verhinderung des Mini⸗ ſterialpräſidenten: v. Bechtold.— 3) Eine Bekanntmachung der Mini⸗ ſterien des Hauſes und des Aeußern, des Innern, der Juſtiz, der Finanzen, dom 4. September, die Uniformirung der Civilbeamten be⸗ treffend, wornach Se. Königl. Hoheit der Großherzog Allerhöchſt zu be. fehlen geruht haben, daß die Beſtimmung des§. 6 des Reglements vom 14. Juni d. J.(Regierungsblatt Nr. 37) nur für diejenigen Be⸗ amten Geltung habe, welche nach dem 14. Juni d. J. penſionirt wur⸗ den oder werden, daß dagegen die Beamten, welche bereits vor dem genannten Tage in den Ruheſtand verſetzt waren, und die Erlaubniß erhalten haben oder werden, ihre Dienſtuniform forttragen zu dürfen, die Berechtigung haben, die Uniform der aktiven Beamten zu tragen.— J) Bekanntmachung Gr. Kriegsminiſteriums vom 17. Sept., den Miß⸗ brauch des Felddienſtzeichens zu Bettelei betr. Da fortwäh⸗ nend die bedauerliche Wahrnehmung zu machen iſt, daß vormalige Sol⸗ daten, welche das Gr. Felddienſizeichen tragen, ſich theilweiſe nicht entblöden, dieſes Ehrenzeichen zu benutzen, um mittelſt deſſelben die Mild⸗ thätigkeit des militäriſchen und nicht militäriſchen Publicums um ſo wirk⸗ ſamer in Auſpruch zu nehmen, ſo wird auf Allerhöchſten Befehl Sr. K. H. des Großherzogs hiermit öffentlich bekannt gemacht, daß vormalige Soldaten, welche von jetzt an das Felddienſtzeichen auf ſo unwürdige Weiſe mißbrauchen ſollten, die Entziehung dieſes Ehrenzeichens und, im Falle ſie eine Feldzugsunterſtützung beziehen, auch den Verluſt dieſer Un⸗ ſerſtützung gewärtigen zu haben.— 5) Bekanntmachung Gr. Kreisraths des Kr. Bensheim, daß nach dem Voranſchlage der Hammerau-Dammbau⸗ Concurrenz zu Großrohrheim auf das Normalſteuer-Capital der Ham⸗ merau für 18¼ 5400 fl. ausgeſchlagen werden ſollen und zwar jährl. 1800 fl. in vier gleichen Terminen in den Monaten April, Mai, Auguſt und October.— 6) Dienſtnachrichten. Am 20. Auguſt wurde Regie, dae Büpm Kr 13. E rungsrath Küchler zu Darmſtadt dem Kreisrath des Kreiſes Darmſtadt zur Beſorgung der Angelegenheiten des Hoſpitals Hofheim und Jer Landes⸗Waiſen⸗Anſtalt beigegeben;— am 2. Sept. dem Pfarrvicar Becker zu Ueberau die evang. Pfarrſtelle zu Pfiffligheim, und dem Schul⸗ virar Müller zu Gießen die 3. Elementarſchulſtelle zu Gießen übertragen; der Hilfsgerichtsſchreiber Reiling zu Mainz zum 2. Ergänzungsrichter an dem Friedensgericht zu Oppenheim ernannt; der Gehülfe bei dem Neben- zollamte 1. zu Worms, Nau, an das Hauptzollamt zu Gießen verſetzt; am 4. Sept. der Hofbaudirector Arnold dahier zum Mitglied der Collegial⸗ Prüfungs⸗Commiſſion für das Finanz⸗ und techniſche Fach ernannt; am 6. Sept. haben Se. K. H. der Großherzog den Kammerjunker und Hauptmann Eduard v. Grolmann zum Kammerherrn zu ernennen ge⸗ ruht; weiter wurde am 6. Sept. Prof. Dr. Phöbus zu Gießen zum Rector der Landesuniverſi ät für die Zeit von Michaelis 1852 bis dahin 1853 ernannt; dem Phyſieatswundarzte Zieſing zu Birkenau die Phy⸗ ſicatswundarztſtelle zu Schlitz; am 7. Sept. dem Pfarrverweſer Briegleb zu Lißberg die evang. Pfarrßelle zu Angersbach, dem Schulvicar Dill⸗ mann zu Griesheim die 6. evang. Schullehrerſtelle daſelbſt; am 8. Sept. dem Schulvicar Wolf aus Rodheim v. d. H. die 4. evang. Kuaben⸗ Schullehrerſtelle zu Lauterbach übertragen; am 11. Sept. wurde der Legationsſecretär Arnold von Biegeleben zum Miniſterialſecretär bei dem Miniſterium des Hauſes und des Aeußern ernannt.— 7) Charakter⸗ verleihungen. Am 7. Sept. den Expeditionsgehülfen bei der Bahnver⸗ waltung Darmſtadt Seipp und Wagner als„Expeditor“; 8. Sept. dem Baucandidaten Miſſelbeck zu Darmſtadt als„Hofbauconducteur“.— 8) Concurrem für: die kath. Pfarrſtelle zu Mühlheim, Kr. Offenbach, mit jährl. 1328 fl. 54¼ kr., und der Verbindlichkeit, einen Kaplan zu halten und demſelben nebſt freier Station jährl. 100 fl. zu zahlen; die kath. Pfarrſtelle zu Budenheim, Kr. Mainz, mit 582 fl. 48 kr.; die kath. Schullehrerſtelle zu Rembrücken, Kr. Offenbach, mit 238 fl., nebſt einer Vergütung von 25 fl. für Heizung des Schullocals; die Phyſieats⸗ wundarztſtelle zu Wörrſtadt, Kr. Oppenheim.— 10) Geſtorben ſind: am 24 Juni der penſ. Revierförſter Juſtus zu Schotten; 14. Juli der penſ. evang. Schullehrer und Organiſt Steck in Freienſteinau; 18. Aug. der Militärpenſionär Dieter zu Heppenheim an der Wieſe; 21. Aug. der penſ. Schmiedgeſelle Zwicker auf der Saline Theodorshalle; 5. Sept. der Penſionär Glock zu Worms; 8. Sept. Landgerichtsaſſeſſor Brück zu Hungen. No. 49. enthält die Rechnungsablage über die Verwendung der für 1850 im Großherzogthum ausgeſchriebenen Brandverſiche— rungsbeiträg e.— Die Hauptſumme der Einnahme betrug 1,229,211 fl. 2½¼ kr., darunter Caſſevorrath aus voriger Rechnung 448,153 fl. 45¼ÿ kr., Rückſtände aus vorderen Jahren 1593 fl. 17 kr., ausgeſchriebene Beiträge 548,043 fl. 1 kr.(Oberheſſen 187,679 fl. 45% kr., Star⸗ keuburg 194,341 fl. 31% kr., Rheinheſſen 166,021 fl. 43% kr.), auf⸗ genommene Capitalien 165,700 fl., zurückempfangene Depoſiten 64,959 fl. 39% kr., Zinſen von ausſtehenden Capitalien 760 fl. 19 kr.— Die Gefammtausgabe beträgt, 682,080 fl. 34 kr., nämlich: vergütete Brandſchäden, nebſt Beſichtigungs- und Abſchätzungskoſten 507,628 fl. 26% kr., abgetragene Capitalien 55,500 fl., Zinſen von abgetragenen Capitalien 1868 fl. 7½ kr., Zinſen von aufgenommenen Capitalien 21,357 fl. 12 kr., Beſoldungen und Penſionen 2201 fl. 45 kr., Repar⸗ titionsgebühren 2736 fl. 46% kr., Erhebgebühren 21,750 fl. 9 ½ kr., Retaxationsgebühren 1431 fl., Depoſiten 54,959 fl. 39½ kr. de. ꝛc.— Von den vergüteten Brandſchäden kommen auf Oberheſſen 137,215 fl. 47% kr., und zwar: Reg.-Bez. Alsfeld 5521 fl. 40 ½ kr., Biedenkopf 74,783 fl. 18 kr., Friedberg 39,441 fl. 36 kr., Gießen 5422 fl. 38 kr., Nidda 11,797 fl. 57 kr., Beſichtigungs⸗ und Abſchätzungskoſten 248 fl. 32½ kr.;— Starkenburg 130,173 fl. 30 kr., nämlich: Reg. Bez. Darmſtadt 12,626 fl. 55 kr., Dieburg 11,89 1 fl. 3 kr., Erbach 40,055 fl. 18 kr., Heppenheim 64,991 fl. 32 kr., Beſichtigungs⸗ und Abſchätzungs⸗ koſten 608 fl. 42 kr.— Rheinheſſen 240,239 fl. 9 kr., nämlich Reg.⸗ .—— Mainz 239,676 fl. 49 kr., Beſichtig.⸗ und Abſch.⸗Koſten 562 fl. 20 1— Die Germ ke nig me von 1,229,211 fl. 2% kr. mit der Geſammtausgabe von 682,080 fl. 34 kr. e bleibt Reſt 547,130 fl. 28 ¼ kr., beſtehend in 1743 fl. 29 ½ kr. liquidirten Aus⸗ ſtänden und 545,386 fl. 58 ¼ kr. baar elche zu den Ausgaben des Rechnungsjahres 1851 verwandt wenge beim Abſchluß der Rech⸗ nung(31. Mai 1852) die Beiträge für 1851 noch nicht erhoben waren. — Beigefügt iſt ein Auszug aus den Brandverſicherungs-Hauptbüchern von 18ö 1 und 1852. Einnahme von 1851: 726,473 fl. 46% kr., Ausgabe 631,293 fl. 49¼ kr.(darunter Brandſchaden 225,659 fl. 28¾ kr.)— verglichen Mehrbetrag 95,179 fl. 57 kr.— 1852: Ein- nahme(am 31. Mai) 95,179 fl. 57 kr.(Vorrath aus 1851), Ausgabe 88,099 fl. 53 ½ kr.(darunter Brandſchäden bis dahin 62,04 fl. 13 kr.), — verglichen Vorrath an jenem Tage(31. Mai 1852) 7080 f 3er, Dehenntniſſe eines Advokaten. III. Jane Eccles. (Fortſetzung.) „Haben Sie die Güte, und beſuchen Sie mich mor⸗ gen wieder,“ ſagte ſie dann und blickte von dem Stuhle auf, in welchem ſie, geſenkten Hauptes und das Geſicht in die Hände geborgen, eine lange Pauſe hindurch ſchwei⸗ gend dageſeſſen hatte.„Mein Kopf iſt ſchwindlicht und verwirrt, ich habe keine Gedanken mehr; aber morgen werde ich ruhiger, gefaßter ſein und beſſer entſcheiden können, ob ich— das heißt, ich werde beſſer mit Ihnen über dieſen unſeligen Anlaß reden können!“ Ich hielt es für das Gerathenſte, mich ohne Wider— rede in ihren Willen zu fügen, und verabſchiedete mich ſogleich. Als ich am andern Nachmittage wiederkam, theilte mir der Gefängnißverwalter mit, daß der Bruder meiner Klientin, James Eccles, ein ſehr elegant gekleideter Herr, eine lange Unterredung mit ihr gehabt und ſie etwa zwei Stunden vorher mit der Abſicht verlaſſen habe, mich— wie er geäußert,— beſuchen zu wollen. Ich ward in das Zimmer geführt, wo meine Unter⸗ redungen mit der Gefangenen gewöhnlich ſtattfanden, und einige Minuten ſpäter erſchien ſie, mit verweinten Augen, verſtörten Zügen und ſehr aufgeregt, und ſchien abwechſelnd bald vor Freude und Hoffnung, bald vor Zweifel und banger Furcht zu zittern. „Nun,“ hob ich an,„Sie werden hoffentlich nun— mehr geneigt ſein, mir Ihr unumſchränktes rückhaltloſes Vertrauen zu ſchenken, ohne welches ich— Sie dürfen davon überzeugt ſein,— Ihnen auch nicht die mindeſte Hoffnung auf eine erfolgreiche Beſeitigung der Gefahr machen kann, in welche Sie verwickelt worden ſind!“ Die vorerwähnten Empfindungen überflogen während der Minuten-langen Pauſe, wo ſie nach Antwort rang, ihre offenen Züge auf's Unverkennbarſte. Endlich erwiderte ſie ſchüchtern:„Sagen Sie mir gefälligſt offen, Sir, ob ich gerettet werden könnte, wenn ich Ihnen geſtehen würde, daß mir die Banknoten von einem— von einer Perſon übergeben wurden, die ich dem Gerichte nicht nennen kann,— gegeben mit der Weiſung, dafür in ver— ſchiedenen Läden allerlei Artikel zu kaufen und ihr— jener Perſon nämlich— das Geld zurückzuerſtatten, wel⸗ ches ich gegen die Noten herausbekommen hatte, und wenn ich mit den heiligſten Eiden betheure, daß dieß von meiner Seite in aller Herzensunſchuld geſchehen iſt, wie ich beim Heiligſten im Himmel und auf Erden verſichern kann, daß dies die lautere Wahrheit iſt. Glauben Sie, daß mir dies von Nutzen ſein würde?“ „Nicht im Mindeſten,“ gab ich barſch zur Antwort, denn ich ärgerte mich über ihre Zurückhaltung.„Wie kön⸗ nen Sie nur eine ſolche Frage an mich richten? Wir müſſen die Perſon ausfindig machen und vor Gericht ſtellen, welche, nach Ihrer Ausſage, Sie ſo getäuſcht und Ihr lichen Sache zu ſpielen. 316 8 Leben in Gefahr gebracht hat; kann er deſſen überfuhr. werden, ſo wird er an Ihrer Statt gehenkt.— Ich rede offen mit Ihnen, Miß Eccles,“ fuhr ich in milderem Tone fort;„Sie mögen mich dafür vielleicht für gefühllos hal ten, aber es iſt nun keine Zeit mehr, mit dieſer gefähr— terſuchung geſchloſſen, die Sie in Anklageſtand verſetzt, und das öffentliche Verfahren läßt dann nicht mehr lange auf ſich warten. Wenn Ihnen auch für Sie ſelbſt Nichts an Ihrem Leben liegt, ſo ſollten Sie doch einige Rückſicht auf den Schmerz Ihrer trefflichen Freundin Mrs. Davies und auf Ihren Neffen nehmen, welcher vielleicht in Kur— zem verlaſſen und ohne Freunde ſein wird!“ O ſchonen, ſchonen Sie mein!“ ſchluchzte die Un— glückliche und ſank gebrochen in einen Seſſel. Sie Mitleid mit meinem armen, verlaſſenen, rathloſen Zu— ſtande!“ Ihre Thränen machten ihr leichter, und nach einer Weile fuhr ſie fort:„Es iſt unnöthig, dieſe Un— terredung fortzuſetzen, Sir; wollte ich auch, ſo könnte und dürfte ich nicht, das verſichere ich Ihnen feierlich, Ihnen ſe den Namen oder Wohnort der Perſon namhaft machen, l von welcher ich ſprach. Und ich würde es auch nicht thun, ſelbſt wenn es in meiner Gewalt ſtünde,“ ſetzte ſieſſ mit einer gewiſſen Entſchloſſenheit hinzu, welche die vben erwähnten Linien um ihren Mund ſtreng und beſtimmt machte. wie ich erfahren habe und auch glaube, ich den Tod von zwei unſchuldigen und getäuſchten Perſonen anſtatt Einer veranlaſſen wollte? Zudem, fuhr ſie fort, und bemühte ſich mit Feſtigkeit zu reden und den Schauder zu unter⸗ drücken, welcher ſie durchbebte und wie Fieberfroſt ſchüͤt— telte,— zudem weiß ich und bin es überzeugt, wie auch das Urtheil ausfallen möge, die Strafe kann nicht. wird nicht..., Ich verſtand ſie recht gut, obwohl ſie die Kraft ver— ließ, den Satz zu beendigen. „Wer iſt dieſer Bruder, James Eccles, wie er ſich nennt, der Sie auf dem Polizeiamte beſuchte, und auch hier ſchon zweimal je an verſchiedenen Tagen vorſprach?“ fragte ich. Ein raſches Zuſammenſchrecken beurkundete mir die Gemüthsbewegung, mit welcher ſie dieſe Frage hörte, und ihre weit aufgeriſſenen Augen hafteten einen Moment mit forſchendem Blick auf mir. Sie gewann raſch wieder ihre Geiſtesgegenwart, ſchlug den Blick nieder und erwiederte mit bebender Stimme:„Es war.... es war mein Bruder!— Ja... mein Bruder.... wie Sie ſagen! „Mrs. Davies behauptet, Sie haben keinen Bruder!“ wandte ich ihr ſtrenge ein. „Die gute Mrs. Davies kennt nicht meine ganze Familie,, erwiederte ſie mir beinahe flüſternd und ohne ihren Kopf zu erheben. Ich war feſt überzeugt, daß hinter dieſen Worten ſich eine Ausrede barg; und nachdem ich ſie wiederholt drin⸗ gend gebeten, mir Vertrauen zu ſchenken, und Warnung und Ueberredung ſich gleich erfolglos erwieſen hatte, ent— fernte ich mich ärgerlich und unverrichteter Dinge, und war mindeſtens ebenſo bekümmert und für das arme Ge— ſchöpf intereſſirt, als unmuthig über ihre hartnäckige Ver⸗ ſtocktheit. Ehe ich das Gefängniß verließ, verabredete ich noch mit dem Verwalter, er ſolle doch den Bruder der Angeklagten, wenn er ſich wieder einfinde, ſelbſt gegen ſeinen Willen mindeſtens ſo lange aufhalten, bis ich käme; allein unſere Vorkehrung kam zu ſpät; er kehrte nicht mehr zurück, und die Angeſtellten des Gefängniſſes hatten ſo wenig Notiz von ihm genommen, daß es ſelbſt hoff nungslos erſchien, eine Perſonalbeſchreibung von ihm mit Morgen ſchon wird die Vorun, fn „Haben „Was würde es im Grunde auch nützen, wenn, gef ſothwendigen 5 allte Todes! iges Mal, wa iͤgekündigt wi wankend zu we obachtete ſie a. einen ſtechende ue Zuhörerſch. ſch ihr Auge, her auf eine! gänzlich, und Nein Auge we jagt, und dh ſunklen Mante r zu entdecke etze auf, dra henſchengefüllt ſharf um, al lochte, war fe Der näch kulſchemung d Meorders. S defehl zum Ar Heranntma ö l * Obligat der Gemef (538) Bal! . 33, à 200 nuar 1853 im Urfalltage! V. Andheimer 3 ramershetn — Na (1585) Un. chenlaſe N 0 Griedberg, Anka (590) 3 dachte die Un⸗ it.„Haben a, bahloſen Zu⸗ huer, und na ahm, dieſe Un⸗ 0 ſo foͤnnte und ſelerlich, Ihnen zamhaft machen, de 2 1 de, ſezte ſie welche die vben und beſtimmt * 2 d nützen, wenn ch den T 6 i den Tod von en anfatt Einer t, und bemühte . zu unter⸗ Meberfroſt ſchüt⸗ zeugt, wie auch ann nicht. e die Kraft ver⸗ des, wie er ſich uchte, und auch gen vorſprach?, rundete mir die frage hörte, und zen Moment mit aſch wieder ihre und erwiederte es war mein wie Sie ſagen! keinen Bruder!“ cht meine garze iſternd und ohne eſen Worten ſcch wiederholt drin⸗ und Warnung pieſen halte, ent ger Dinge, und ir das arme Ge, fartnäckige Vir⸗ verabredete ich den Bruder del de, ſelbſt gegen en, bis ich käme; er kehrte nicht ſängniſſes hatte c es ſelbſt hol, ung von ihm 6 — 317— einer Belohnung auf ſeine Habhaftwerdung in öffentli Blätter einrücken zu laſſen. 9 fentliche Eine Anklageakte ward gegen ſie eingereicht, und e hal, zwei Stunden ſpaͤter ſaß Jane Eccles ſchon im Gerichts- br ſaale auf der Bank der Angeklagten. währte kaum zwanzig Minuten, nach deren Verlauf die Die Verhandlung Geſchworenen ein einſtimmiges Schuldig über ſie aus⸗ ſprachen, und ihr ſofort der Urtheilsſpruch verkündet wurde, lichts ſie„ſolle am Halſe aufgehängt werden, bis ſie todt ſeie.“ Mir hatten die beiden geübteſten Advokaten aufgeboten, welche an dieſem Gerichtshofe praktizirten, aber ohne tur- greifbaren Vertheidigungsgrund war ihre Mühe rein weg⸗ geworfen. Auf die Frage: was ſie für ſich geltend machen könne, damit das über ſie gefällte Urtheil nicht an ihr vollzogen werde, wiederholte ſie ihre vorherige An— gabe: die Banknoten ſeien ihr zum Auswechſeln von einer ch Perſon übergeben worden, in welche ſie das größte Ver— trauen geſetzt, und ſie habe nicht die entfernteſte Ahnung von irgend einem Vergehen oder Unrecht gehabt, welches ſie damit begehe. Auch erklärte ſie nochmals, ſie könne dieſe Perſon nicht ausfindig machen. Ihre Verſicherungen erregten nur ein mitleidiges oder höhniſches Lächeln, und ſie ward von den Gerichtsſchranken abgeführt, da alle nothwendigen Formen erledigt waren. Das unglückliche Mädchen ertrug das ſoeben über ſie gefällte Todesurtheil mit vieler Feſtigkeit. Nur ein ein⸗ ziges Mal, während ihr die Verurtheilung zum Strange angekündigt wurde, ſchien ihr mühſam⸗errungener Entſchluß wankend zu werden und Muth ſie zu verlaſſen. Ich be⸗ obachtete ſie aufmerkſam und nahm wahr, daß ſie plotzlich einen ſtechenden Blick nach einem Theile der dichtgedräug— ten Zuhörerſchaft warf. Auf einen Augenblick erheiterte ſich ihr Auge, der Ausdruck namenloſen Entſetzens, wel— cher auf eine Weile ihre Züge verdüſtert hatte, ſchwand gänzlich, und ihre theilweiſe Faſſung kehrte wieder zurück. Mein Auge war ſozuſagen inſtinktmäßig ihrem Blicke ge⸗ folgt, und ich hatte einen hochgewachſenen Mann in einem dunklen Mantel in kurzem ſtummem Einverſtändniſſe mit ihr zu entdecken geglaubt. Raſch ſprang ich von meinem Sitze auf, drängte mich mit Gewalt und Eile durch die menſchengefüllten Gänge nach jener Stelle und blickte mich ſcharf um, allein der Mann, wer er auch immer ſein mochte, war fort. N Der nächſte Akt in dieſem traurigen Drama war die Entſcheidung des Geheimen Raths auf den Bericht des Recorders. Sie kam; auf mehrere Urtheile erfolgte der Befehl zum Aufſchub, aber Jane Eccles war nicht da⸗ runter. Sie ſollte mit noch neun And „ Hhnterchend en, e ee ie Angſt und das Unbehagen, welche von ei ſo unglückſeligen Geſchäfte ganz 0 ſind 905 die ich, weil Mr. Flint's Abweſenheit ſich in die Länge zog, allein zu tragen hatte, rieben mich beinahe auf, und ich begab mich am Abend des Tages, an welchem die Entſcheidung des Geheimen Rathes eingetroffen war, früher als gewöhnlich und in einem Anfall von wahrem Unwohlſeyn zu Bette. Ich konnte übrigens nicht ſchlafen ſondern warf mich unruhig im Bette herum und bemühte mich vergebens, mir die düſteren ſchaurigen Bilder aus dem Sinne zu ſchlagen, welche die Erinnerung an das arme Mädchen und ihr raſch ſich vollendendes Schickſal in mir wach rief,— als man eilig an der Thüre meines Schlafzimmers pochte, und die Dienerin mir meldete, einer der Schreiber habe einen Brief mit meiner Adreſſe und der Bezeichnung als„hoͤchſt dringend“ gebracht. Ich ſprang aus dem Bette, erfaßte den Brief und überlas ihn raſch. Er kam von dem Kaplan von Newgate, einem ſehr würdigen, menſchenfreundlichen Manne, und berichtete mir, daß Jane Eccles, ſeit ſie die Entſcheidung des Ge— heimen Raths vernommen, all ihre bisherige Kraft und ihren Stoicismus verloren und ſich nun dem wildeſten Schreck und Entſetzen ergeben habe. Sobald ſie wieder zuſammenhängend reden konnte, hatte ſie den Verwalter des Gefängniſſes dringend gebeten, doch recht ſchnell nach mir zu ſenden. Allein der Beamte hatte ihr dieſe Bitte nicht gewährt, weil der Zweck derſelben nicht nur ganz vergeblich, ſondern auch gegen die Hausordnung war. Da⸗ gegen hatte der Kaplan mir aus eigenem Antrieb die Nachricht hievon geſandt, in der Annahme, es könnte mir ſelbſt ein Dienſt damit geſchehen, wenn ich noch eine Un⸗ terredung mit der Unglücklichen habe. Er hielt es für unmöglich, daß die Sheriffs mir noch eine kurze Zuſam⸗ menkunft mit der Verurtheilten erlaubten, falls ich noch zeitig genug käme, und bat mich, die Bitte der Armen zu erfuͤllen, da es ihr, wenn es auch für ihr Schickſal in dieſer Welt nichts mehr helfen konnte, doch vielleicht den Sturm der Gefühle in ihrem Innern, der ſie in dieſem Augenblicke ſo ſehr aufregte, beſchwichtigen und ſie in den Stand ſetzen konnte, mit Faſſung und Ergebung der letzten ſchweren Stunde entgegen zu gehen. (Fortſetzung folgt.) Für Jacob Sommer in Hochweiſel 91 ferner bei der Expedition dieſes Blattes eingegangen: Von F. und N. 2 fl. 165 ö 1 Betammmachungen von Be⸗ hoͤrden. rr Obligations-Verlooſung, der Gemeinde Framersheim. (1588) Bei heutiger Verlooſung wurde die No. 33, à 200 fl., zur Rückzahlung auf den 1. Januar 1853 gezogen, und wird der Betrag am Verfalltage von dem Handlungshaus Herrn J. Lindheimer zu Frankfurt a. M. ausbezahlt. Framersheim den 13. September 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Rodrian. 5% 285 Gu lden (1885) liegen zum Ausleihen bei der Kir⸗ chenkaſſe zu Jlbenſtadt bereit. Friedberg. Heidt, Kirchenrechner. (Butz bach.) Ankauf eee (1590) Freitag den 8. Oktober d. J., des Vormittags um 10 Uhr, ſoll in der hieſigen Reitercaſerne die Lieferung bedeutender Quan⸗ zitäten Kartoffeln, Bohnen, Erbſen, Linſen und Sauerkraut für die Menage der hieſigen Gar⸗ niſon mittelſt Verſteigerung an den Wenigſt⸗ verlangenden in Accord gegeben werden. Dies den Intereſſenten zur Nachricht. Buß bach den 29. September 1852. In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Aus zuleihen. (1589) Bei dem Auguſtiner Schulfond da⸗ hier werden gegen erſten Gütereinſatz darlehns⸗ weiſe 4000 Gulden im Ganzen, oder auch einzeln abgegeben. Friedberg den 29. September 1852. Der Rechner G. F. Na u. Güterverſtei gerung. (160) Montag den 11. Oktober d. J., Vormittags 10 Uhr, werden in hiefigem Rath⸗ hauſe auf freiwilligen Antrag der Frau Michael Müllers Wittwe und deren Kinder dahier die denſelben zustehenden Güterſtücke in den Ge⸗ markungen Stadt und Burg Friedberg nochmals unter dem Anfügen verſteigerk, daß bei annehm⸗ baren Geboten die Genehmigung alsbald er⸗ theilt werden ſoll und Nachgebote nicht mehr angenommen werden. Friedberg den 4. Oktober 1852. In Auftrag: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Güterverpachtung. (1605) Montag den 11. October d. J., Vormittags 9 Uhr, werden in biefigem Rath⸗ hauſe die zur zweiten Pfarrei dahier gehörenden Güterftücke in der Gemarkung Dorheim, be⸗ ſtehend in 3 Morgen, 2 Viertel, 15 Ruthen, öffentlich meiſtbietend auf zwölf Jahre verpachtet. Friedberg den 4. Oktober 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. —— — 8 — —— — „—— .— Verſteigerung von Pflaſterarbeiten. (1606) Donnerſtag den 7. Oktober, Vor⸗ mittags um 10% Ubr, ſollen die nöthigen Pfla⸗ ſterarbeiten an den Pfarrgebäuden zu Butzbach an Ort und Stelle an die Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Friedberg den 3. Oktober 1852. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Arbeits⸗Verſteigerung. (1607) Die bei Erbauung eines Schoppens nöthigen Arbeiten, als: 1) Maurerarbeit, 2) Zimmerarbeit, ſodann 5 3) Schreinerarbeit, Herſtellung eines Fuß⸗ bodens im Gemeinde⸗Hirtenhaus, und 4) Glaſerarbeit zu drei Fenſtern in das Rath⸗ haus, ſollen Samſtag den 9. Oktober, Nachmittags um 2 Uhr, in dem Wirthshauſe zum Hirſch an den Wenigſtfordernden verſteigert werden. Ockſtadt den 2. Oktober 1852. s Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter e eee Arbeits⸗Verſteigerung. (1608) Samſtag den 9. Oktober d. 7 e 11 Uhr, ſollen auf hieſigem Rath⸗ hauſe die bei Herſtellung eines Gemeindebrun⸗ nens vorkommenden Arbeiten, als: 1) Brunnenmacherarbeit, veran- ſchlagt zu 0 2) Pumpenmacherarbeit öffentlich in Accord gegeben werden. Aſſenheim den 1. Oktober 1852. f Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Schmidt. Obligations-Verlooſung. (1609) Von den Oberhilbersheimer Partial⸗ Obligationen à 100 fl. wurde heute die Num⸗ mer 24 zur Adbezahlung gezogen. Der Betrag kann am 1. Januar 1853 bei dem Gemeinde⸗ einnehmer zu Oberhilbersheim oder bei Herrn Simon Lindheimer in Frankfurt erhoben wer⸗ den; von dieſem Tage an hört der Ziuſenlauf der gezogenen Nummer auf. 8 Oberhilbersheim am 24. September 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Brand. Rückzahlung Stammheimer Partial-Obligationen. (1610) Bei der heutigen Verlooſung zur Rückzahlung der Stammheimer Partial⸗Obli⸗ gationen wurden folgende Nummern, als: Lit. A. No. 15 5* 70 18 7 7 7 25 à fl. 1000. gezogen Den Inhabern dieſer Obli⸗ gationen wird vom 1. Januar 1853 an gegen Rückgabe derſelben und der nicht fälligen Zins⸗ Coupons der volle Nennwerth durch die Ge⸗ meindekaſſe dahier, oder auf Verlangen durch Herrn Heinemann Lißmann zu Büdingen aus⸗ bezahlt. Der Zinſenlauf der gezogenen Num⸗ mern hört vom 1. Januar 1853 an auf. Stammheim den 30. September 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bermann. S ο Privat Bekanntmachungen. Zu vermiethen. (1879) Der zweite und dritte Stock meines Hauſes iſt zu vermiethen und kann ſogleich be⸗ zogen werden. Emmerich Müller in der Uſergaſſe. 12 fl. 30 kr. 22„36„ 318 Ein junger Menſch, (1899) weſcher die Bäckerei zu erlernen wünſcht, kann in die Lehre treten. die Expedition dieſes Blattes. Zu vermiethen. (1611) Ein Logis für einen ledigen Herrn iſt zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden bei Friedrich Netz, am Mainzerthore. Verloren. (1612) Sonntag den 26. d. M. wurde auf der Chauſſee zwiſchen Ilbenſtadt und Aſſen⸗ heim ein rothſeidener Geldbeutel mit 2 badi⸗ ſchen Zweiguldenſcheinen, einem Kronthaler und einigen kleineren Münzſorten Inhalt verloren. Dem redlichen Finder, der den Beutel bei der Expedition oder bei Herrn Gaſtwirth Haas in Ilbenſtadt abgibt, möge der Inhalt als Beloh⸗ nung dienen. Vorzüglicher Vitriol (4613) bei L. Goldmann junior. Lebewohl. (1614) Bei meiner Abreiſe von hier nach Darmſtadt ſage ich allen meinen Freunden in Friedberg und der Umgegend, die ich der Kürze der Zeit wegen nicht beſuchen konnte, ein herz⸗ liches Lebewohl. Friedberg den 4. Oktober 1852. Hauß, Hauptmann. Die Goldberger'ſchen Ketten (1615) bewähren ſich nunmehr ſeit einer Reihe von Jahren als ein voxzügliches Mittel in verſchiedenen nervöſen, rheuma⸗ tiſchen und gichtiſchen Krankheiten, als: Geſichts., Hals- und Zahnſchmerzen, Kopf-, Hand⸗, Knie⸗ und Fußgicht, Ohrenſtechen, Sauſen in den Ohren, Bruſt-, Rücken- und Wo? ſagt Lendenweh, Gliederreißen, Herzklopfen, Schlaf⸗ loſigkeit ꝛc. und haben demzufolge die mannig⸗ fachſten und ehrenuvollſten Auszeichnungen er⸗ langt. So wurden ſie pakronifizirt von Sr. Majeſtät dem Kaiſer von Oeſterreich und Sr. Majeſtät dem Könige von Belgien, conceſſionirt von den Königl. Miniſterien der Medieinal⸗Angelegen⸗ heiten in Preußen und Bayern, geprüft und empfohlen von der Medieiniſchen Fa⸗ cultät zu Wien, von den Sanitätsbe⸗ hörden der meiſten Länder Europ's und von vielen Hundert geachteten Aerzten und 1% Wie während andererſeits die zuver⸗ äſſige Wirkſamkeit der Goldberger'ſchen Ketten von vielen Tauſend hochachtbaren Perſonen aus allen Ständen und allen Himmelsſtrichen conſtatirt iſt durch rühmliche Zeugniſſe und Dankſagungen, die in beſonders gedruckten Bro⸗ chüren zuſammengeſtellt, im Depot bei Herrn P. F. Schmittner unentgeltlich aus⸗ gegeben werden. Ebenſo werden daſelbſt Pro- ſpecte derjenigen Goldberger'ſchen Apparate verabreicht, die dazu beſtimmt ſind, die Elee⸗ tricität in größeren Kraftäußerungen auf den menſchlichen Körper einwirken zu laffen. Durch dieſe Apparate in Ketten-, Band⸗ und Käſtchen⸗Form, kann man all' die mannigfalti⸗ gen phyſikaliſchen, chemiſchen und phy⸗ ſiologiſchen Experimente und daher auch alle medieiniſchen Effecte einer voltaiſchen Säule hervorbringen, wovon ſich Jedermann durch den untrüglichen Beweis der eigenen Sinne in ſeh⸗ und fühlbaren Einwirkungen überzeugen kann. Vermiethung einer Baͤckerei. (4616) Unterzeichneter iſt geſonnen ſein auf der breiten Straße, dem Landgericht gegenüber, ſehr geräumiges Bäckerei⸗Local anderweitig zu vermiethen und das Nähere bei ihm ſelbſt zu erfragen. Friedberg im Oktober 1852. Philipp Engel. 12 Lieferungen bilden einen Band. 1 bis 8 ſind bereits erſchienen. Lri-teit ahr i' ſuch e Abd ze ilgle. (1584) Im Verlage von O. Wigand in Leipzig erſcheint: Illuſtrirtes Lexicon 5 der geſammten Wirthſchaftskunde. Fuͤr alle Staͤnde. g 8 5 Enthaltend: in alphabetiſcher Reihenfolge die bewährteſten Anweiſungen und Mittel zum Be— triebe aller Zweige der Hauswirthſchaft und hauswirthſchaftlichen Technologie, der Hausthierzucht; des Obſt⸗, Gemüſe⸗ und Blumenbaues; der Seiden- und Bienenzucht; der Geſundheitslehre, ſowie der neueſten Erfindungen in Bezug auf Kunſt und Gewerbe. Mit vielen in den Text gedruckten Abbildungen. Bearbeitet von Fachmännern und Gelehrten. Herausgegeben von a William Löbe. Das Illuſtrirte Lexicon der geſammten Wirthſchaftskunde erſcheint in Heften von 6 bis? Bogen, à 8 Seiten, auf dem ſchönſten Velinpapier in ri gen, 0. Velin groß Lexiconformat. Jeden Monat werden zwei ſolche Lieferungen zu dem ungemein billigen Preiſe von 18 25 für 22725 18 5 Lieferung ausgegeben. Das Ganze wird circa 50 Lieferungen umfaſſen. Veferung Zu Beſtellungen empfiehlt ſich C. Bindernagel in Friedberg. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Binderna gel in Friedberg. en Weg un Nach Em lütz, noch einn nich an und U leſen, 0 hoffen durfte. die dunkle Na Wintermorgen hatte ſich vol hrutale Maſſe deten Zuſchaue ſczt, in krankh ultgegendarter fullte. Ich er onnte aber b ung mit der amen aber d Ungewöhnlich und Bangigke Endlich wurd Eile und Ve kkönte die ſe Schaudern, d meinen Zweck fläſterte mir Stunden gefa Gemüthsverf gemüthskrank herlaſſen ver Inne Eccles fügt von he i retten, ei ſugten Brus Aetung an wüde uus de nich nz und eig dn gegengeſeh, ternden G. beklagenzu Glocke 10 gemeinen