ba 9 r eagt die d nachſiehende aſpanniget Erben. Die ann jun. rg r. per Pfund, 0 1 Maas, 1 . Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Unegierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. L 19. Sonnabend den 6. März 1852. Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: Die Maßregeln in Bezug auf den zu befürchtenden Nothſtand, bier die polizeiliche Aufficht über die Lebens⸗ mittel, insbeſondere auf Fruchtmärkten. Durch das fortwährende Steigen der Fruchtpreiſe ꝛc. hat ſich Gr. Miniſterium des Innern veranlaßt geſehen, das nachſtehend in Abdruck folgende Ausſchreiben wieder in Wirkſamkeit zu ſetzen. Indem wir Ihnen hiervon Kenntniß geben, weiſen 1 wir Sie an, deſſen pünktliche Nachgelebung bei eigner Verantwortung zu überwachen, beziehungsweiſe das Polizei— perſonal überwachen zu laſſen. Friedberg den 4. März 1852. nien * Das Großherzoglich Heſſiſche Miniſterium des Innern und der Juſtiz an ſämmtliche Gr. Regierungs⸗Commiſſionen. Betreffend: Die polizeiliche Aufficht über die Lebensmittel, insbeſon⸗ dere auf Fruchtmärkten. Darmſtadt, am 28. October 1846. An den meiſten Orten, wo Fruchtmärkte regelmäßig abgehalten werden, beſtehen zwar bereits in den Local-Regle⸗ ments, namentlich in den Fruchtmarkt⸗Ordnungen, Vor⸗ ſchriften, welche die Erhaltung der freien, ungeſtoͤrten Con— currenz bei den Fruchtverkäufen bezwecken. Da dieſe Vor— ſchriften theils nicht an allen Orten, wo Fruchtmärkte abgehalten werden, in Wirkſamkeit beſtehen, theils nicht ge— hörig befolgt werden, theils aber auch für die Contraven⸗ tionen mitunter zu geringe Strafen androhen, ſo finden ir, im Hinblick auf die dermalige Theuerung der Brod— rüchte, welche es als dringend nöthig erſcheinen läßt, Stö— rungen der freien Concurrenz auf den Fruchtmärkten vor— zubeugen und die Erreichung der Zwecke, für welche über— haupt ſolche Märkte errichtet werden, zu ſichern, uns ver— anlaßt, für alle Orte, an welchen Fruchtmärkte abgehalten werden, Folgendes zu verfügen: 1) Es iſt Jedermann unterſagt, im Umkreiſe eines Ortes, wo der Fruchtmarkt abgehalten wird, bis zu einer Entfernung von zwei Stunden von dieſem Orte innerhalb der Zeit von der Mittagsſtunde des Tages vor dem Frucht— markte an bis zum Schluſſe des letzteren, Früchte, welche ſich auf dem Wege nach dem Orte, wo der Fruchtmarkt abgehalten wird, befinden, aufzukaufen. 2) Es iſt verboten, diejenigen, welche mit Fruchtvor— räthen auf dem Wege zum Fruchtmarkte, um ſie daſelbſt zu verkaufen, begriffen ſind, oder diejenigen, welche ihre Fruchtvorräthe bereits zum Verkaufe auf dem Markte aus- geſtellt haben, zu bereden, ihre Fruͤchte auf dem Markte gar nicht, oder nur zu einem beſtimmten Preiſe zu verkaufen. 3) Frucht, welche an den Ort, wo der Fruchtmarkt abgehalten wird, von der Mittagsſtunde(12 Uhr) des Ta⸗ ges vor dem Fruchtmarkte an bis zum Schluſſe des letzte— ren eingeführt wird, darf nur auf dem Markte ſelbſt zum Verkaufe gebracht werden, es ſei denn, daß der Verkäufer durch eine Beſcheinigung der Ortspolizeibehörde der Aus— fuhrgemeinde nachweiſen kann, daß die Frucht bereits vor der oben angegebenen Zeit verkauft war. 4) Fruͤchte, welche auf einem Fruchtmarkte angekauft worden ſind, dürfen auf demſelben Markte nicht wieder zum Verkaufe gebracht werden. 5) Früchte, welche zum Verkaufe auf den Markt ge⸗ bracht werden, dürfen vor der zum Beginne der Verkäufe an den betreffenden Orten feſtgeſetzten Zeit nicht verkauft werden.. 6) Auf dem Fruchtmarkte darf nur die wirklich dahin gebrachte Frucht verkauft werden; es iſt daher unterſagt, nach mitgebrachten Muſtern Frucht auf dem Markte zu verkaufen. 7) Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Beſtimmun— gen werden, inſoweit nicht die Vorſchriften der Verordnung vom 1. September d. J., wegen unredlicher Steigerung der Fruchtpreiſe, zur Anwendung kommen, mit einer Poli⸗ zeiſtrafe von 5 bis 50 fl. geahndet, welche im Falle der Uneinbringlichkeit im Gefängniß mit 40 kr. für einen Tag zu verbüßen iſt. 8) Inſoweit auf den Fruchtmärkten an den einzelnen Orten auch Mehl verkauft wird, finden darauf obige Vor— ſchriften gleichfalls Anwendung. Sie werden hiernach das Weitere beſorgen, und be— merken wir zugleich, daß im Uebrigen die Beſtimmungen in den an einzelnen Orten beſtehenden Fruchtmarkt-⸗Ord⸗ nungen durch obige Vorſchriften nicht abgeändert werden. — ä— ..———— . Wir ermächtigen Sie ferner, für diejenigen Orte, wo regelmäßige Märkte für Victualien überhaupt abgehalten werden, die oben unter 1—7. ertheilten Vorſchriften in An⸗ ſehung des Verkehrs mit Getreide, Hülſenfrüchten, Mehl und Kartoffeln in dem Falle, daß dazu ein Bedürfniß ſich zeigt, bis auf weitere Verfügung zu erlaſſen. Inſoweit Letzteres geſchehen, haben Sie davon die Anzeige zu machen. du WI il. v. Stein. Bekanntmachung. Die Fohlenweide im Vogelsberge wird auch im Sommer 1852 wieder fortgeſetzt werden. Mit Bezug auf die, in der in nächſter Nummer der Land— wirtſchaftlichen Zeitſchrift enthaltenen Bedingungen werden darum die Fohlenbeſitzer eingeladen, ihre Anmeldungen bis längſtens Ende März d. J. dem unterzeichneten Rent⸗ beamten zukommen zu laſſen. Laubach und Schotten am 20. Februar 1852. Der Präſident des landw. Der Gr. Rentamtmann des Vereins für Oberheſſen Rentamts Schotten In deſſen Abweſenheit Praetorius. der Vicepräſident 72 Dr. Gros. Miszellen. Ein Aufſeher zeigte in einem Antikenſaale unter meh— reren Seltenheiten auch den Degen Bileams, mit dem er ſeinen Eſel zu tödten drohte. Ein Dame bemerkte, daß Bileam keinen Degen gehabt, ſondern ſich nur einen Degen gewünſcht habe.—„Das iſt eben der Degen, den er ſich gewüaſcht hatte,“ erwiederte der Aufſeher. Ein Oeſtreicher beſann ſich lange auf den Namen eines älteren Bekannten. Endlich glaubte er ihn zu haben und bemerkte freudig: er hot ſo'n franzö'ſchen Namen, i glaub, er hoißt Hufnagel. „Iſt nichts an mir?“ rief in Berlin ein Geck dem vorbei eilenden Briefträger zu.„Nein, es iſt nichts an Ihnen,“ antwortete der Gefragte. 78— 5 Kirchenbuchs⸗Auszug vom Monat Januar. Butzbach. Get tante f 25. Conrad Hieronimus Chriſtoph. Engelhardt, angehender Bürger und Fuhrmann, des hieſigen Bürgers, Hut—⸗ machermeiſters und Fuhrmanns Chriſtoph Engelhardt ehelich lediger Sohn und Dorothea Schäfer, des Orts— bürgers und Ackermanns Johann Philipp Schäfer zu Wieſeck eheliche ledige Tochter. Getauft e: 4. Dem Bürger und Gerbermeiſter Johannes Reitz II. ein Sohn, Andreas Friedrich Wilhelm, geb. den 16. Dezember 1851. 18. Dem Bürger und Schmiedmeiſter Philipp Jacob Vogt ein Sohn, Fritz Emil, geb. den 31. Dezember 1851. 22. Dem verſtorbenen Burger und Gaſtwirth Jacob Carl Becker eine Tochter, Emilie, geb. den 12. Januar. Bie e z d ig t e 2. Arnold Wendel, des Bürgers und Bäckermeiſters Adam Wendel ehelicher lediger Sohn, alt 5 Jahre, 7 Monate und 14 Tage. 5. Chriſtian Metzger, des Bürgers und Schuhmachermei— ſters Jakob Metzger ehelicher lediger Sohn, alt 8 Mo⸗ nate und 15 Tage. i 13. Chriſtine Anna Margarethe Marguth, des Buͤrgers und Inſtrumentenmachers Bernhard Marguth eheliche ledige Tochter, alt 3 Jahre, 10 Monate und 18 Tage. 15. Katharine Eliſabethe Grüninger, geb. Rumpf, des verlebten Bürgers und Rothgerbermeiſters Wilhelm Grüninger hinterlaſſene Wittwe, alt 67 Jahre, 8 Mo— nate und 24 Tage. 16. Barbara Marie Auguſte Vogt, geb. Luck, des Bürgers und Kaufmanns Ludwig Vogt Ehefrau, alt 36 Jahre, 1 Monat und 2 Tage. ö 28. Eliſabethe Dorothea Berner, geb. Frank, des Bürgers zund Schuhmachermeiſters Wilhelm Berner Ehefrau, alt 36 Jahre, 2 Monate und 24 Tage. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. dc ν Holz⸗Verſteigerung. (3) Dienſtag den 9. März, Vormittags 10 Ühr anfangend, werden in den Gräfl. Solms⸗ Rödelheim'ſchen Beinhards-Waldungen ver⸗ fteigert: 60 Stecken Buchen⸗ und Eichen⸗Prügelholz, 28 1„ Stockholz, 200„„„ Reisholz, Forſthaus Beinhards am 29. Februar 1852. Der Gräfl. Revierförſter des Reviers Aſſenheim Hartmann. Mobiliar⸗Verſteigerung. (2600 Dienſtag den 9. März l. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr anfangend, werden in der frühe⸗ ren Wohnung des hier verſtorbenen Bürgers und Schuhmachermeiſters Jacob Dönges die zu deſſen Nachlaß gehörenden mütterlichen und errungenſchaftlichen Mobiliar⸗Gegenſtände erſter Ehe, beſtehend in 1 Kleiderſchrank, 1 Commode, Bettſtellen, Zinn, Porcellan, Glaswerk, Bet⸗ tung, Weißzeug und ſonſt verſchiedenen Haus⸗ geräthſchaften, auf Antrag der Erbintereſſenten, theilungs halber öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 19. Februar 1852. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgerichts Der Groß. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Edictalladung. (339) ueber das Vermögen des Simon Meyer zu Altenſtadt und deſſen Ehefrau Mal⸗ chen, geborne Simon, iſt von Gr. Hofgericht zu Gießen der Concurs erkannt worden. Man fordert deßhalb die bekannten wie unbekannten Gläubiger derſelben auf, ihre Forderungen im Termine Dienſtag den 20. April l. J., Vormittags 9 Uhr, ſogewiß dahier anzumelden und zu begründen, widrigenfalls Ausſchluß von der Concursmaſſe erfolgt. Großkarben den 24 Februar 1852. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Jäger. Schmidt. Bekanntmachung. (360) Montag den 8. März d. J., Nach⸗ mittags 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die dem vereinigten Armenfond im Hoſpitalhofe dahier zuſtehenden Wohnungen und ſonſtigen Ge⸗ bäuden, mit Ausnahme der beiden Scheuern, ſo⸗ wie die Hausgärten anderweit öffentlich meiſt⸗ bietend verpachtet. Friedberg den 3. März 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bed e x. Bekanntmachung. (361) Donnerſtag den 11. d. M., Nachmit⸗ tags um 5 Uhr, wird in der Amtsſtube des Unterzeichneten ein fiscaliſcher Acker in der hieſigen Gemarkung im kleinen Galgenfeld, ne ben Adam Steinhäußer, ein Anwender, 297 Klafter haltend, auf 5 Jahre, von Anfang die— ſes Jahres an, öffentlich verpachtet. Friedberg den 2. März 1852. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Beau ß. Frucht verſteigerung. 1362) Dienſtag den 9. März, Mittags 1 Uhr, ſollen auf dem Mollenbeckiſchen Speicher dahier: 4 1) 12 Malter Waizen, 2) 22„ Korn, 39510„ Gerſte, 4) 11„ Hafer, verſteigert werden. Berſtadt den 2. März 1852. Der Verwalter Echheonpßer ge 8 b Aller Mt, du Die abgelegten N Ne heſelt eile. Die An Fr. 5. don W. H Wa) ächter Java⸗ weißer Zucke , ditto Ffeinſte Raff Candis uc Meiß 3 gedörrte 31 fchönſte et Offenbach 77 . Lampenöl abgelagert Gleichzeitig tes Lager n kmpfeplende 3 u C289) Die Elterlches Hal zem Lardgerc Zur 26) Alle achucht, daß ſüſe⸗, 8 Iular neiſters Adam e, 7 Monate ahmachermei⸗ „ alt 8 Mo⸗ des Bürgers guth eheliche und 18 Tage. Aumpf, des rs Wilhelm ahre, 8 M ded Burger at 36 Jahre, des Bürgers ner Ehefrau, —— d. M., Nachmit⸗ t Amtsſtube des t Acker in det Galgenfeld, ne⸗ Friedberg erung. , Mittags Aschen Speiche Solz ⸗VBetrſtei gerung. 3683) In dem Blofelder Gemeindewald ſol⸗ en Dienſtag den 9. Marz, des Vormittags im 9 Uhr, nachſtehende Holzſortimente öffentlich meiſtbietend verſteigert werden: 118 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 72 162„ Prügelholz, 70„ Stockholz, 160„„ Reisholz, 0 19 Stämme Eichen⸗Bauholz. Die Zuſammenkunft iſt um die beſtimmte Stunde auf dem Blofelder Trieb. Die Gr. Bürgermeiſter des Regierungsbezirks zriedberg werden erſucht, ſolches in ihren Ge— meinden öffentlich bekannt machen zu laſſen. Blofeld den 3. März 1852.. . Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter ure 5 Holzverſtei gerung. (364) Montag den 8. d. M., Vormittags Uhr, werden im Rodheimer Gemeindewald, Diſtrict Vorderwald:. 59% Stecken Eichen-Scheitholz, 79 53½ Stecken Nadel-⸗Scheitholz, 15„ Eichen⸗Prügelholz, 8e Nadel⸗„ 64%„ Eichen⸗Stockholz, 57%„ Nadel⸗„ 2708 Stück Eichen⸗Wellen, 962 7 Nadel 77 158 Stämme Eichen⸗Bau⸗ Werk- und Nuß⸗ holz, von 7-25“ Durchmeſſer und 10-45“ Länge und 281 Stämme Nadel⸗Bau⸗, Werk- und Nutz⸗ holz, von 7-14“ Durchmeſſer und 15 70“ Länge, öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert. Bemerkt wird, daß gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine eine Zahlungsfriſt bis zum 1. Au- guſt d. J. geſtattet wird und die Zuſammen⸗ kunft im Schlag beim Holz ſelbſt ſtatt findet. Rodheim den 1. März 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ja e o b i. Holz ⸗Verſtei gerung. (365) Känftigen Dienſtag, den 9. d. M., 0 Morgens 10 Uhr, ſollen in dem hieſigen ſog. Haincher Domanialwalde, und zwar in dem Diſtrict Steinrutſche, öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden: 19 Stecken Eichen⸗Scheitholz, 2 7 Aspen⸗ 7 18„ Huchen⸗ Prügelholz, 4 1 Eichen⸗ 5 1„Kiefern⸗ 5 8 17 Aspen⸗„ 3%„ Buchen⸗Stockholz, 9„ Eichen—„ 1 0 Aspen⸗ 5 6200 Wellen Buchen⸗Reisholz, 1850„ Eichen- 1 350„ Aopen⸗ 5 45)„Kiefern-„ 5 Eichen⸗Bau⸗ und Werkholz⸗ Stämme, von 10—25“ mittlerem Durchmeſſer und 16-35“ Länge. Heldenbergen den 3. März 1852. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Altenſtadt Rumpf. at Bean t mach u nhemn Aachener und Münchener Feuer⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft. (322) Dieſe Geſellſchaft übernimmt durch Vermittelung des Unterzeichneten Verſicherungen auf bewegliche Gegenſtände aller Art, zu billigen und feſten Prämien. Die Garantien, welche die Geſellſchaft darbietet, ergeben ſich aus der letzten, in öffentlicher General-Verſammlung übgelegten Rechnung. Neben dem Grundkapital von Fünf eine Viertel Millionen Gulden leſteht eine Reſerve von Zwei Millionen 852,100 Gulden. Die Jahres⸗Einnahme an Prämien und Zinſen betrug Eine Million 803,305 Gulden. An Verſicherungen waren in Kraft 0 Acht Hundert ein und achtzig Millionen Gulden Friedberg den 20. Februar 1852. Gg. Fr. Nau, Agent. Preis-Courant zon W. Hanſtein in Friedberg 32⁴¹ am Haagk: kr. ichter Java⸗Caffee per Pfund 24 u. 25 weißer Zucker im Hut„ 8%17½ „ ditto in Pfunden zu 18 feinſte Raffinade per Pfund. 20 Candis⸗Zucker.„„ 20 u. 22 Meiſ„ von 7 bis 12 gedörrte Zwetſchen,„ 7 ſchönſte Stearinlichter per Pfund 33 Offenbacher Lichter 1. Sorte per Pfd. 16 75 ditto 2. Sorte„„ 15 77 Kernſeife per Pfund 12 Lampenöblkl. per Maas 47 abgelagertes Rüböl 5„ 43 Gleichzeitig bringe ich mein wohlaſſortir⸗ tes Lager in allen Sorten Eigavren in empfehlende Erinnerung. Zuber mie th (283) Die Unterzeichneten beabſichtigen ihr eterliches Haus auf der Ludwigsſtraße, nächſt dem Landgericht, zu vermiethen. F. Schaefer. K. Glück. Zur Nachricht! (326) Allen meinen geehrten Abnehmern zur Nachricht, daß ich wieder mit friſchem und ächtem Gemüſe⸗, Blumen ⸗, Feld- und Waldſaamen beſtens verſehen bin.— Da ich meine Säme⸗ reien nur aus Quellen beziehe, welche ich ſeit dem langjährigen Beſtande meines Handels als die vorzüglichſten erprobt habe, ſo hoffe ich, daß mir das ſeit Jahren geſchenkte Vertrauen auch dieſes Jahr wieder zu Theil werden wird. Preisverzeichniſſe werden gratis abgegeben. Friedberg im Februar 1852. ang. Ge ſu ch. (335) Ein tüchtiger, mit guten Zeugniſſen verſehener Oberknecht kann ſofort bei mir eintreten. Großkarben. G. Fauer bach. Li. Goldmann jun. nächſt der Burg in Friedberg (338) bietet jetzt an: ſchönen guten Caffé à 24 kr. per Pfund, weißen Zucker„,„„, „Maas, Nachtlichter⸗Oel„ 46„ und ſonſt alles billig. Bekanntmachung. (366) Montag den 5. April d. J., von Vormittags 8 Uhr an, läßt der Unterzeichnete in ſeiner Wohnung nachſtehende Gegenſtände öffentlich meiſtbietend verſteigern, als: drei Fahr⸗ kühe, wovon 2 trächtig und eine friſchmelkend, drei Schweine, 2 Schaafe, ein Wagen mit eiſernen Achſen und allem Zugehör, ein Pflug, eine Egge und ſonſtige Ackergeräthſchaften, eine Kelter, drei neue Zulaſt und drei neue Ohm⸗ faß, ſowie mehrere gute, reingehaltene Fäſſer, 25 Ohm reingehaltener Aepfelwein, 2 Ohm Brandwein, 3 Ohm Eſſig, Bettſtellen, Tiſche, Stühle„Bänke, Schränke, Kommod, Sopha, ſechs Böden tannenes Flosholz und ſonſtige verſchiedene Haus-, Küchen- und Wirthſchafts⸗ geräthſchaften. Bemerkt wird, daß ſämmtliche Gegenſtände auch aus der Hand verkauft werden. Nauheim den 3. März 1852. Konrad Aletter. Mobilien-Verſteigerung. (367) Mittwoch den 7. April d. J., von Vormittags 8 Uhr an, läßt der Unterzeichnete in ſeiner Wohnung nachſtehende Gegenßtände, als: Bettſtellen, Schränke, Tiſche, Stüble, Kommode, Nachttiſche, ein Ofen, ein Waſch— keſſel und ſonſtige Küchen- und Hausgeräth- ſchaften, freiwillig öffentlich meiſtbietend ver- fteigern. Nauheim den 3. März 1852. Chriſtian Bingel, Schneidermeiſter. 150 Gulden (368) Vormundſchaftsgelder find bei mir zu 5 PCt. auszuleihen. Oberrosbach. Leonhard Stetzer. —— Sonntag den 7. März (380) wird zum Beſten der ſehr armen Gemeinde Lisberg im Vogelsberg, welche ohnlängſt durch Brandunglück gelitten hat und von Hungersnoth ſtark bedroht iſt, 4 ein Concert unter Mitwirkung einer Anzahl Gießener Kunſtfreunde im großen Saale des hotel Trapp ſtattfinden. Anfang präcis 6 Uhr. Billets à 24 kr. in der C. Bindernagel'ſchen Buchhandlung. Billets à 30 kr. an der Kaſſe. Ph. Fritſch, cand. theol. Friedberg. Hessischer Hof in Darmstudl. (72) Aufgemuntert durch die freundlichſte Anerkennung, welche ſich ſeit mehreren Jahren dies Gaſthaus ſeit der Uebernahme durch den Unterzeichneten zu erfreuen hat, erlaube ich mir daſſelbe beſonderer Berückſichtigung zu empfehlen. Den Herren Candidaten zum Staats⸗Examen beſonders bequem gelegen, gegenüber dem Prü— fungslocal, wird bei längerem Aufenhalt die aufmerkſamſte Bedienung und be— ſonders billige Behandlung zugeſichert. Carl Gaulé. (8310 Auf der ſeit einer Reihe von Jahren rühmlichſt bewährten Heilbronner Bleiche bei Wimpfen, Eigenthum des Freiherrn v. Stein zu Darm⸗ ſtadt, werden alle Arten Erzeugniſſe der Linnenweberei gebleicht die Elle für 3 Kreuzer, wobei die Koſten für Hin- und Rückſendung inbegriffen ſind. Das Mangen und Glätten der Zeuge wird auf Verlangen ebenfalls beſorgt und billigſt berechnet. Zur Entgegennahme geneigter Aufträge und Ertheilung jeder gewünſchten Auskunft hält ſich ſtets empfohlen Der Finder wird gebeten, daſſelbe an die Ex⸗ pedition dieſes Blattes abzugeben. Gutsverkauf. (3700 Unterzeichneter iſt geſonnen ſein zu Stein⸗ heim in der Wetterau, ½ Stunde von Hungen gelegenes Oekonomiegut, beſtehend aus 82 Mor⸗ gen Ackerland und 15 Morgen Wieſen nebſt der dazu gehörigen Hofraithe, Montag den 15. März, Nachmittags 2 Uhr, durch den Gr. Heſſ. Bürgermeiſter zu Stein⸗ heim im Ganzen öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigern zu laſſen, wozu Steigliebhaber hiermit eingeladen werden. Reichelsheim in der Wetterau den 1. März 1852. W. Bopp, Ge ſuch. (371) Ein geſitteter junger Mann wird als Lehrling in ein hieſiges Gaſthaus geſucht. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes. Ein Mutter ſchwein (372) mit 4 Ferkeln(Erſtling) hat zu ver⸗ kaufen Friedrich Schaefer. 240 fl. Vormundſchaftsgelder (313) liegen zu 5 pCt. gegen gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen bei Niederwöllſtadt im März 1852. Müller. K. Ko ſt. Friedberg im Februar 1852. Nuths. 889) 1 15 115 Reiſekoffer * m Mainzer r bis zur a 0 Wohnung des Herrn Salman Hahn verloren.(8741) für Auswanderer find ſtets vorräthig bei M. Schwarz in der Uſergaſſe. ee eee (375) Ein vollſtändiges Logis, beſtehend in zwei Stuben, Küche, Speicher und Keller und welches im Mai bezogen werden kann, hat zu vermiethen Jakob Wind an der Eiſenbahn. Empfehlung. (376) Auguſt Stamm in Nauheim empfiehlt, um damit aufzuräumen, zu ſehr herab— geſetzten Preiſen: Eichſtämme von 14— 18“ Durchmeſſer, Kiefernuſtämme von 14— 18“ Durchmeſſer, Floßholz Ster, 9ter und 10ter Stämme. Gef usch. (377) Ein gut empfohlener junger Mann ſucht auf einem größeren Gute eine anderwei⸗ tige Stelle und würde bei freundlicher Behand⸗ lung als Völontair eintreten. Das Nähere bei der Expedition dieſes Blattes. Anfrage. (378) Kann und darf der Director einer Viehverſicherungs⸗Kaſſe eine Schadenvergütungs⸗ Anweiſung ausſtellen, wenn das Thier durch rohe Quackſalberei crepirt iſt, während die der einſchlägigigen Regierung zur Ge⸗ nehmigung vorgelegten Geſetze das Gegentheil beſagen?— Friedberg. Kirchliche Anzeigen. Sonntag Reminiſcere den 7. März. Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baur, Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Müller 1. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Fertſch. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Sell: Nachmittags: Hr. Candidat Weimer. Frankfurter Cours vom 3. März 1852. Piſtolen fl. 9g 42½-43½ Friedrichsd'oͤͥrrur„9 58=59 Holländiſche 10 fl. Stücke„9 54-55 Rand⸗Ducaten n. 25„ 5377-8 ½ 20 Frankſtücke 9832233 Engliſche Souverains. 12 12 Preußiſche Thaler.„ 45 5 Frankenthale„ 2 22% 23 ½% Preußiſche Caſſenſcheine 5% Fruchtpreiſe. 3. März. 27. Febr. 25. Febr. Gattung. Fried⸗ 15,[Gerns⸗ berg Mainz heim 5 e ee Waizen pr. Malterſ 14 30 143314— Korn„„ 1240112311— Gerte„„ 9 20 9 219— Hafer 77 7. 4 TIF 4 5 Polizei- Taxe fuͤr die Städte Friedberg und Butzbach vom 6. bis zum 12. März. . 5 Fried⸗ Butz⸗ 3 Brod⸗Preiſe. berg.] bach. . kr. pf. kr. pf 1 Leib⸗Roggenbrod N 2 7 7 8 1 5 AI 75 16 216— 5 Lth. Eth. — Milchbrod A 13 — Waſſerweck T. a —Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 145 15 Fleiſch-Preiſe. 5 . pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 111— 11— „Kühfleiſch, gemäſtetes 8 ll „Rindfleiſch, gemäſtetes e e ee „ Kalbfleiſch 5— 1 5— „„, gemäſtetes 2 „ Schweinenfleiſch 516K „ Hammelfleiſch 8.— 8— „ Schaaffleiſch 5——— „ Wurſt v.blos Schweinen 12— 12— „ Bratwurſt 16— 15— „ Schwartenmagen 16— 115— „Geräucherter Speck r „Schinken 144— 16— 15 Dörrfleiſch 144— 16— „ Schweinenſchmalz, 755 ausgelaſſen 20— 20— unausgelaſſen 181 „Nierenfett 181— 116— „J Hammelcsfett 161— 8 61116— Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Bender. Krauß. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. 5 040 Verbot n Se ald des ger ſowie um el Bedarf für Höhler Ein Herzogs lern nen von Bre ohne ale ur keiner Strafe Verbot zuwid Darm Großher 1 13 Merung ain die Gio Betreffend 1 Inden September Br. Miniſt Abdruck mi anntmachun Friet die uuredlie Lud ſog von 1 Da die let unredlich ebensmittel 1