alt Argent le den do den. pelt gti, ntelligenz-Vlatt fuͤr die Provinz Oberheſſen 5 im Allgemeinen, die Kreiſe Kriedberg, Vilbel und Nidda im Beſonderen. ä. das 2 69. Sonnabend den 4. September N Meubel 7 Schütze — 9 Einladung In dem landwirthſchftlichen Unterrichte für Söhne von Landwirthen der Provinz Oberheſſen zu Darmſtadt. Der Unterricht für Söhne von Landwirthen wird ten Son uch im nächſten Winter, wenn ſich eine geeignete Anzahl Aüukan. Theilnehmer findet, fortgeſetzt werden. Unter Anfügung J üſtner, des Statuts für dieſen ergeht hiermit an diejenigen, welche Arberg No. 34 un demſelben Theil nehmen wollen, die Aufforderung, dieſe furt am Ma bre Abſicht ſpäteſtens bis Ende September d. J. da⸗ „Aal ier ſchriftlich anzuzeigen. hen, 5 uusgeführt durch lub Ua: Madeartifeln als fen, und noch vil a cinem Beſuch i dicſem intereſſau falls ein Freilotz Abends. Die 6.7 verabreicht. ten, Stücken. Aehle, ttrtiben; in Schachteln „ J. Schmittne. Mahn„ frtundliche Wohnung! eiten haldie! Segarmlichkeuen, dach dum mit Obſthaue 1 Laubach den 17. Auguſt 1852. Der Präſident des landw. Vereins von Oberheſſen: In deſſen Abweſenheit der Vicepräſident Dr. Gros. Statut (des Unterrichts für Söhne von Landwirthen der Provinz Oberheſſen in der Landwirthſchaft auf Koſten des land—⸗ wirthſchaftlichen Vereins dieſer Provinz. Art. 1. Aufnahmebedingungen: a) Alter, nicht unter 18 Jahren als Regel. 5b) Ausſicht des jüngeren Mannes auf dereinſtigen eigenen Grundbeſitz. o Gewißheit darüber, daß derſelbe eine Gewerb- oder landwirthſchaftliche Schule doch nicht beſuchen würde, wenn auch der Verein mit ſeinem Unterrichte nicht eingetreten wäre. Art. 2. Ertheilung des Unterrichts: a) Ueber die Zeit des Unterrichts wird den Theilnehmern beſondere Nachricht zugehen. p) Unterricht wird ertheilt: über Bodenkultur und Vieh⸗ zucht, die wichtigen Punkte der Verbeſſerung der vater⸗ ländiſchen Landwirthſchaft und Erläuterung der Großh. Heſſ. Landeskulturgeſetze. Sodann haben ſtatt: Arithmetiſche Uebungen, Körper⸗ und Flächenberechnungen, Uebungen im Schön- und Rich⸗ tigſchreiben, im Styl- und ſchriftlichen Geſchäfts verkehr. Art. 3. Koſten des Unterrichts: Dieſe übernimmt ſämmtlich der landwirthſchaftliche Verein, ſo daß alſo die Theilnehmer an dem Unterrichte blos für Koſt und Logis auf eigene Rechnung zu ſorgen „n haben. Die Leibeigene von Poberez. (Fortſetzung.) Die Signora war erſtaunt.„Wer hat Dich das gelehrt?“ fragte ſie voll Bewunderung. Anielka erzählte ihre Geſchichte. Als ſie geendet, ſprach die Prima Donna ſo freundlich zu ihr, daß es ihr war, als ob ſie ſie ſchon ſeit Jahren kenne. Anielka blieb an dieſem und den folgenden Tagen Tereſina's Gaſt. Am dritten Tage nach der Oper hieß ſie die Prima Donna neben ſich ſetzen und ſprach:„Ich glaube, daß Du ein ſehr gutes Mädchen biſt, Du ſollſt immer bei mir bleiben.“ Das Mädchen war vor Freude faſt außer ſich. „Wir werden uns nie mehr trennen. Willigſt Du ein, Anielka?“ „Nennen Sie mich nicht Anielka. Geben Sie mir einen italieniſchen Namen dafür.“ „Gut alſo, Du ſollſt Giovanna heißen, die beſte Freundin, die ich jemals hatte— die ich aber verlor— hieß Giovanna,“ ſagte die Prima Donna. „Dann will ich Ihnen eine zweite Giovanna ſein.“ Tereſina fuhr fort:„Ich zögerte anfangs, ſowohl um Deinet⸗ als um meinetwillen, Dich bei mir aufzuneh— men; jetzt aber biſt Du ſicher. Ich habe erfahren, daß Dein Herr und Deine Gebieterin, nachdem ſie vergebens nach Dir gefahndet, nach Polen zurückgekehrt ſind.“ Von dieſem Augenblick an begann für Anielka ein neues Leben. Die Signora unterrichtete ſie täglich im Singen, und bald erhielt ſie ein Engagement, nach wel⸗ chem ſie in untergeordneten Rollen auf der Bühne auf⸗ treten durfte. Sie hatte jetzt ihr eigenes Einkommen und eine eigene Dienerin, ſie, die bis dahin ſelbſt hatte dienen müſſen. Raſch lernte ſie die italieniſche Sprache und galt in kurzer Zeit für eine Eingeborene. So vergingen drei Jahre. Aber all' die neuen und manigfaltigen Eindrücke, die Anielka empfing, vermochten doch jene alten nicht auszulöſchen. Sie hatte jetzt eine hohe Vollendung in der Singkunſt erreicht und begann be—⸗ reits die Prima Donna ſebſt zu übertreffen, die ihre Stim⸗ me in Folge einer ſchwachen Bruſt zu verlieren begann. Dieſe traurige Entdeckung hatte einen merklichen Einfluß auf das bisher ſo heitere Temperament Tereſina's. Sie ſang nicht mehr öffentlich; denn ſie ertrug es nicht, daß ſie jetzt da Mitleid erregen ſollte, wo ſie ehedem zur Be— wunderung hingeriſſen hatte. 9 Sie beſchloß, ſich aus der Welt zurückzuziehen.„Du ———— 1 ö 1 N 0 1 1 3 1 mußt nun,“ ſprach ſie zu Anielka,„Deine Anſpruͤche auf den erſten Rang in der Geſangskunſt geltend machen, Du Du übertriffſt mich. Oft wirſt ihn aufrecht erhalten. 280 So ſehr Anielka's Ehrgeiz durch dieſe Worte en flammt ward, ſo fühlte ſie doch auch ihr Herz mächtig ben wegtz ſie weinte heftig. 2 b (Fortſetzung folgt; wenn ich Dich ſingen hörte, war ich kaum im Stande, 7 i* 1 in he ein Gefühl der Eiferſucht zurückzuhalten.“ 1 8 15 e 5 7 5 10 des 1 7 Anielka legte die Hand auf Teriſina's Schulter und e küßte ſie. Aufgefahrenſ Verkauft[ Mittelpreiſ ſanaſe Men „Ja,“ fuhr Tereſina fort, die ſchon an nichts An⸗ Gattung würden würden preiſeſan 5. Jer deres mehr dachte, als an das glänzende Schickſal, welches(Mltr.)(Mltr.) fl. tr. pn J,„Fin ſich für ihre Freundin geſtaltete.„Wir wollen nach Wien Waße 25 f 0 668 11 ars! reiſen, dort wird man Dich verſtehen und zu würdigen on 2 5 3 300, Hint. wiſſen. Du wirſt in der italieniſchen Oper ſingen, und Gerſte. 4 4 5 35 demi ich werde Dir zur Seite ſtehen— unbekannt, nicht mehr Hare———* G0 geſucht und hochgeprieſen— aber theilnehmend an Deinen Een. 10 6 2 4 100 Triumphen. Sie werden ja nur eine 1 mei⸗ Mone 5 5 2 2 2 7 ner eigenen ſein; denn war ich nicht deine Lehrerin? Sind. 5. I ſie nich ein Reſultat meiner Mühen?“ 2 Getz, 2 2 9 908 1203 1. 5. 1 Güterverpachtung. lich! Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. d Immobilien⸗Verſteigerung. „ Die nachverzeichneten, der Kirchen⸗ aſſe zu Nauheim adjudicirten, in Gambacher Gemarkung gelegenen Immobilien: Pag. No. Rth. 1 1) 67 194— Hofraithe im Ort, neben Caspar Reuhl II., Weingärten: 2) 1013 139 88 am Weingartengaßweg an Heinrich Backer, Oberwegsfeld: 3) 1760 2 21 in der Kehleck an Adam Heinrich, Rothfeld: 4) 2170 20 24½ auf der Wolfskaut an Tobias Buß, 5) 2171 21 24½ daſ. an vorigem Stück, Sandkautenfeld: 6) 30878 15 20 hinter dem Oſterberg an Joſt Fink, Höllfeld 7) 3533A 34 22½ beim Schwitzborn an Joh. Wächter 1., Kneibenfeld: 8) 717A joa 10 ſtößt auf Joh. Matth. Mohr, Anwender an Tobias Buß, werden Donnerſtag den 30. September l. J., Nachmittags 3 Uhr, auf dem Gemeindehauſe zu Gambach unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich verſteigert werden. Friedberg den 26. Auguſt 1852. In Auftrag des Kirchenvorſtandes zu Nauheim: end Gr. Heſſ. Hofgerichts⸗Advocat. Hofraithe⸗Verſteigerung. (1218) Dienſtag den 7. September d. J., Vormittags 11 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ hauſe die zum Nachlaß des hier verſtorbenen penſionirten Feldwebels Tobias Rottner gehö⸗ rende Hofraithe, als: Gemarkung Stadt Friedberg: Pag. 47 Nr. 278 Hofraithe, beſtehend in einem Wohnhauſe und Ställchen neben Heinrich Dienſtbach, öffentlich meiſtbietend erbabtheilungshalber ver⸗ ſteigert. Friedberg den 22. Juli 1852. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgerichts der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. (1382) Montag den 6. September d. J., Vormittags 9 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe verſchiedene, am 11. November d. J. leihfällige ſtädtiſche Grundffücke, wie ſolche in No. 57. und 59. des Intelligenz-Blattes ver⸗ zeichnet ſind und bei der am 3. d. M. abge⸗ haltenen Verpachtung nicht genehmigt wurden, nochmals auf weitere ſechs Jahre öffentlich meiſt⸗ bietend verpachtet. Friedberg den 23. Auguſt 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (1431) Dienſtag den 7. September d. J., Vormittags 10 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe nachverzeichnete ſtädtiſche Arbeiten, als: 1) die Abänderung ſämmtlicher Spritzen⸗ ſchlauch⸗Gewinde nach vorgelegt werden⸗ dem Muſter, 2) die Lieferung von 3 Aexten und 2 Zwei⸗ ſpitzen, nach näherer Angabe, 3) Die Lieferung von 4 Spitzhauen, nach vorhandenem Muſter, öffentlich an den Wenigſtfordernden in Accord gegeben. Friedberg den 30. Auguſt 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bein dee x. Grasverſteigerung. (1430 Montag den 6. September, Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll das diesjährige Grum⸗ metgras auf den hieſigen Gemeindewieſen in mehreren Abtheilungen und Looſen, im Ge⸗ ſammtgehalte circa 190 Morgen, öffentlich zur Verſteigerung gebracht werden. Utphe am 26. Auguſt 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Böch er. Bekanntmachung. (144) In Auftrag des Hofgerichtsadvocaten Trapp III. ſoll Montag den 6. September, Nachmittags 2 Uhr, das Grummetgras von etwa 5 Morgen Wieſen in hieſigem Rathbauſe öffentlich verſteigert werden und ladet Steig⸗ luſtige hierdurch ein. Friedberg den 31. Auguſt 1852. Der Großh. Heſſ. Bügermeiſter Bender Obligationen-Verlooſung. (1445) Durch die heute vorgenommene Ver⸗ looſung, betr. die beiden Anlehen der hieſigen Stadtkirche bei Samuel und Simon Lindheimer dahier, ſind folgende Partial⸗Obligationen rück⸗ zahlbar geworden: 1) von dem Anlehen von 15000 fl. Nr. 89 (à 200 fl.) und Nr. 53 und 61(jede à 100 fl.); ſodann 8 2) von dem Anlehen von 6000 fl. Nr. 3 (à 200 fl.) und Nr. 13(à 100 fl. Die Inhaber werden hiervon in Kenntnf geſetzt, um bis zum 1. Januar 1853 das Gel bei Hrn. Kirchenrechner Faatz dahier zu en heben, indem die Tage aufhört. Friedberg den 28. Auguſt 1852. Für den evang. Kirchenvorſtand Dr. Sell. Obſt⸗Verſteigerung. (1446) Montag den 6. September d. 3 Nachmittags 3 Uhr, wird an Ort und Ste in den ſtädtiſchen Baumanlagen das Obſt v 46 Zwetſchen⸗, 28 Birn⸗ und 4 Aepfel bäume ſodann mehrere Haufen Aufleſeäpfel, öffentli meiſtbietend verſteigert. g Der Anfang wird im Bindernagel'ſchen Be ſoldungsgarten hinter der Burg gemacht. Friedberg den 2. September 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſte Bender. Coneurrenzeroͤffnung. (14447) Die Stelle eines Taxators und Pfän derbewahrers am hieſigen Pfandhauſe wird mi dem Schluſſe dieſes Jahres erledigt werden Diejenigen, welche zur Uebernahme rere geneigt und fähig ſind, werden hiermit aufg fordert, ſich binnen vier Wochen bei der An mencommiſſion ſchriftlich zu melden. Friedberg den 30. Auguſt 1852. K. Baur. Bendel Main ⸗Weſer⸗ Bahn. (14s) Montag den 13. September l. J. Vormittags 10 Uhr ſollen auf dem Bauplaß im Roſenthale dahier mehrere Parthien Bren holz, Zimmerſpähne, altes Langholz ꝛc. an di Meiſtgebenden öffentlich verkauft werden. Auch wird eine Parthie altes Eiſen und dan! Maurergeſchirr, als: Wölfe, Flaſchen, Ketten Seile ꝛc., ſowie eine kleine Glocke ausgeboten Friedberg den 30. Auguſt 1852. Der Großh. Seetions⸗Ingenien der Section Friedberg Hochgeſand. O bſt⸗Verſteigerung. (1449) Freitag den 10. d. M., Nachmittags von 2 Uhr an, wird das diesjährige Obſt un dem Burgberg und in den Umgebungen die Großherzoglichen Schloſſes dahier, beſtehend in Aepfeln, Birnen und Zwetſchen, und zwar di Birnen nach dem Gewicht, à 240 Pfund per Malter, öffentlich verſteigert. Der Anfang fin det an dem hinteren Hirſchgraben ſtatt. Friedberg den 1. September 1852. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bu ß. Zinszahlung mit dem gedachte ſocal 11 zumia, 9 0 ehr geräumig/ 2 Bender. 1505 ines Oe ö 105 9 2089 1246 iar 5 den 28. dem auf. 4 ittags 10 dor n worde merken ein, Nauheim am 20, 105 Kurfünftlah Ke Arbeits- Künftigen 15 5 Vormitlag dem Rathbauſe zu S Idtur ber Brücke über delheim vorkommende die Wenigftnehmenden ) Jawerarden, 2) Schloſſerarbeis, 3) Weißbinderarbel Die Voranſchläge auf dem Bureau des ſicht ofen. Friedberg den Der Gr des Arbeits- (1452) Künftgen ber I. J., Vormittag dem Bureau des Un Bauderänderungen vorkommenden Mbdeit nehmenden verſteiger 1) Maurerarbeit, 2) Steinhauerarbeſ 3) Zimmerarbeit, 4) Dachdeckerarbei 5) Schreinerarbeit 0) Schloſſcrarbeit J) Glaſerarbeit, 8) Weißbinderarb 9) feferung von Saal und San 903 5 s fe. 45 Jiſedperg den Du Gr des Belau (4439) due Wan ik, Nemn 92 * AAttelg —— ö D S 118121 F be, „ — guff 1852. ig. Aurcendorſan g endet, gerung. . September d. 0 an Ort und See lagen das Obſt y d 4 Apfelbaum ufleſcäpfel, offene 915. aemagel hem de urg gemacht. der 1802. Heſſ. Bürgermeiſte duden. öffnung aratots und fan auſe wüd mi edigt werdu, ahme derſely! rden hiermit au, Wochen bei der 1. melden. uf 1852. it. Bend t- Bahn. 13. September l. auf dim Bauyl⸗ Parthien Brit ons- Ingen! niedberg detz ma e 41 — deiſe Immobiliar-Verſteigerung. (4480) Auf den Antrag des Thierarztes er Stoll dahier, als des vorläufig beſtellten aſſecurators in dem Particular-Concurſe über das im hieſigen Amtsbezirke befindliche Vermö⸗ gen des Sattlermeiſters Auguſt Ehriſtian ziſcher⸗Dick zu Frankfurt a. M., iſt zur offentlichen Verſteigerung nachſtehender, zur Con⸗ cürsmaſſe gehöriger Immobilien: Brand-Verſicherungs-No. 187: Pag. o. 1) 6384 1241 2 Viertel 30½ Ruthen Wohn⸗ 9 haus nebſt Thorhalle und Saal, Hintergebäude ſammt Wagen— remiſe, Pferde-, Kuh- und Schweinſtällen nebſt Heubo⸗ den, ſowie Hofraithe und Gar⸗ ten in der neuen Kurſtraße da⸗ hier zwiſchen Thereſia Stamm und Reinhard Henkel, 2 968 1243 5½ Ruthen hinter'm Fallthor, neben Georg Mörler und Hein⸗ rich Gürtler, 9 2789 1243 10½% Rutben hinter'm Fall⸗ thor neben Bernhard Venitz, Lermin auf den 28. September d. I., ö Vormittags 10 Uhr, in hieſiges Gerichts⸗ local anberaumt worden, wozu Kaufliebhaber mit dem Bemerken eingeladen werden, daß die erwähnten Gebäude noch unvollendet, übrigens ſehr geräumig, vortheilhaft gelegen und zum Betriebe eines Geſchäfts geeignet find. Nauheim am 25. Auguſt 1852. Kurfürſtliches Juſtizamt Kroeber. vdt,. Schlarbaum. 0 Arbeits-Verſteigerung. (1451) Künftigen Dienſtag den 7. Septem- der I. J., Vormittags um 11 Uhr, ſollen auf dem Rathbauſe zu Vilbel folgende, bei Repa⸗ natur der Brücke über den Mühlgraben in Rö⸗ delheim vorkommenden Arbeiten öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden: 1) Zimmerarbeit, veranſchl. zu 130 fl.— Kr 2) Schloſſerarbeit,„„ 4— 77 3) Weißbinderarbeit,„ 1 5 730 U Die Voranſchläge und Bedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Ein⸗ ſicht offen. Friedberg den 1 September 1852. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Arbeits⸗Verſteigerung. (1432) Künftigen Montag den 6. Septem⸗ der 1. J., Vormittags um 10 Uhr, ſollen auf dem Bureau des Unterzeichneten folgende, bei Bauveränderungen im Pfarrhaus zu Staden vorkommenden Arbeiten öffentlich an die Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 38 fl. 20 kr. 2) Steinhauerarbeit,„„ 36„ 41„ 3) Zimmerarbeit,„„ 31 08„ 4 Dachdeckerarbeit, 1„ 2% 12 5) Schreinerarbeit,„„ 15% 54„ 6 Schloſſerarbeit,„„ 44/ 02„ 7) Glaſerarbeit, 1 2 5%„ 80 Weißbinderarbeit, 47„ 33/— 9) Leferung von Backſteinen, Kalk und Sand, 856» 46„ Die Voranſchläge und Bedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Ein⸗ ſicht offen. Friedberg den 1. September 1852. Der Großh. Heſſ. Kteisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Bekanntmachung. 153) Freitag den 10. September, Vor⸗ 17755 9 Uhr, wird auf hieſiger Receptur der — 281— Fouragebedarf für den Beſchäler des Landgeſtüts bieſiger Station, beſtehend aus eirca: 1200 Pfd. Heu, 840„ Korn- und 240„ Waizenſtroh, pro 1853, öffentlich an den Wenigſtnehmenden vergeben. Die Bedingungen können vorher an jedem Wochentage dahier eingeſehen werden. Reichelsheim den 30. Auguſt 1852. Herzogl. Naſſ, Receptur v. Preuſchen. Obſt⸗Verſteigerung. (145) Montag den 6. d. M., Morgens um 10 Uhr, ſollen die der hieſigen Gemeinde zuſtehenden Aepfel, circa 15 Malter, und 45 Malter Birnen, theilweiſe zu Honig geeignet, in verſchiedenen Abtheilungen meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden. Steinfurth den 1. September 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Thönges. Obſt⸗Verſteigerung. (1436) Montag den 6. September l. J., Vormittags 10 Uhr, wird das der hiefigen Gemeinde zustehende Obſt, als: circa 40 Mal⸗ ter Aepfel, circa 10 Malter Birnen und eine große Quantität Zwetſchen, öffentlich meiſtbie⸗ tend gegen gleichbaare Zahlung verſteigert, wozu Kaufliebhaber einladet Rodenbach den 26. Auguſt 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Herrmann. Pfänder ⸗Verſteigerung— (1456) Montag den 6. September l. J., Vormittags 11 Uhr, werden in dem Rathhauſe dahier drei kupferne Waſchkeſſel, etwas Zinn, eine Kiſte, ein Backtrog, eine Kuh, ein Küh⸗ karrn, eine Ziege und ein Pflug öffentlich meiſt⸗ bietend gegen baare Zahlung verſteigert. Friedberg den 1. September 1852. Der Großh. Domänenbote Raab. de hafen in Amerika übernommen. werden franco erbeten. Privat- Bekanntmachungen. Friedberg. Die von der Großh. Heſſiſchen Regierung coneeſſionirte General- N s Hauſes Wm. Stiſſer& Comp. in Bremen 41417) befördert bei ſehr bequemer Fahrt in zwei Tagen von Friedberg nach Bremen Auswanderer nach allen Häfen Nordamerikas. Die Aus wanderer werden zu den billigſten Preiſen mit guter Verköſtigung bis an den Landungs⸗ Bei einer größeren Anzahl Perſonen wird ein zuverläſſiger Conducteur mitgegeben, der für die Beſorgung des Gepäckes garan⸗ tirt, und hat ſich der Auswanderer alſo um gar nichts zu bekümmern. Friedberg den 25. Auguſt 1852. Der großh. heſſiſch conceſſionirte General-Agent G. Fr. Schweitzer. Auch wird jede gewünſchte Auskunft bei mir unentgeltlich ertheilt; Briefe 2 Agentur g ——— — 10000 Gulden, (1412) ſowohl im Einzelnen als auch im Ganzen, hat gegen gerichtliche Sicherheit zu verleihen in Commiſſion Friedberg. Jakob Finkernagel. Ruſſenſteine 1142) ſind ſtets vorräthig bei g Ie c Ehriſtian Ulrich. Empfehlung. (1487) Aus der Meſſe zurückgekehrt, em⸗ pfehle ich einem verehrlichen Publikum mein neu aſſortirtes Lager in Pfeifen, Stöcken ze. Zugleich bringe ich mein Lager von Tabak und Cigarren in reicher Auswahl in empfehlende Erinnerung. 5 Friedberg. Jakob Starck, Drechsler und Graveur, dem Hotel Trapp gegenüber. Ein Faſelſchwein, 1580 1¼ Jahr alt, hat zu verkaufen 9 Jakob Decher. Ann mn& E. Großes Lager ½ breiter feinſter Canem en Kattünme zu 12 kr. per Elle bei R. C. Haußer, auf dem Römerberg in Frankfurt a. M. Zu vermiethen. (1460) Ein Logis im zweiten Stock meines Hauſes iſt zu vermiethen und kann bis zum 1. November bezogen werden. Johs. Füller. Zu vermiethen. (14610 Ein vollſtändiges Logis und ein Logis für eine einzelne Perſon, welche ſogleich bezogen werden können, hat zu vermiethen Friedberg den 1. September 1852. Konrad Schlechtweg, Metzgergaſſe Nr. 366. Zu ver miethen. (1462) Ein Logis in meinem neu einge⸗ richteten hinteren Hauſe iſt zu vermiethen. Jukob Starck, Drechslermeiſter. Warnung. (1483) Jch warne hiermit Jedermann mei⸗ ner Tochter Margaretha Raab auf meinen Namen zu borgen, indem ich für nichts mehr hafte. 5 Oberwöllſtadt. Wittwe Triebert. Zu vermiethen. (1164) Ein Logis für eine ſtille Haushal⸗ tung iſt zu vermiethen und kann bis den 1. Oktober bezogen werden. Wo? ſagt die Ex⸗ pedition dieſes Blattes. . —— 2 —.———————— 282 Oſſenheimer Wäldchen. e Erſtes Zwetſchenfeſt. 1) Auf Sonntag den 5. September große Tanzmuſik, ausgeführt durch das Büͤdinger Muſikchor. Tam bo la RO dun d a: 2) Unentgeltliche Ausſpielung von 25 Stück verſchiedenen Modeartikeln als,: Etuis, Portmonnaies, Doſen, Tabakspfeifen, und noch viele Sachen von namhaftem Werthe für Damen ꝛc. ꝛc. 14 3) Die Damen, welche das Wäldchen an dieſem Tag mit einem Beſuch be⸗ ehren, erhalten ein Dankbarkeitsloos(Freiloos) zu dieſem intereſſante Glücksſpiel. a 5 5 4) Die Herren empfangen bei jeder Flaſche Wein gleichfalls ein Freiloos, gegen Geld werden keine Looſe abgegeben. 5) Die Ziehung geſchieht am nämlichen Tage um 6 Uhr Abends. Die Ge⸗ winnſte werden unter Begleitung von Trompetenſchall verabreicht. Könnt ich Sie alle nur mit großem Gewinn beglücken, Du Herz voll Dankbarkeit zerſpring' dann ganz in Stücken. Aehle. Geſchäfts⸗ Anzeige. (1465) Ich mache hiermit die ergebene Anzeige, daß ich dahier ein Druck⸗ und Faͤrberei⸗Geſchaͤft errichtet habe, und empfehle ſolches den verehrlichen Bewohnern Vilbels und hieſiger Gegend mit dem Bemerken, daß alle Artikel, als: Seide, Wolle, Baum⸗ wolle und Leinen zum Färben angenommen werden und ich durch eine gute und zweckmäßige Einrichtung die ſchönſten Farben mit gutem Glanze darzuſtellen im Stande bin. Ferner habe ich neben meinem Druck- und Färberei-Geſchäft die Einrichtung zum Decadiren von Tuch getroffen; auch halte ich ſtets ein Lager von gedrucktem Leinenzeug in verſchiedenen Farben und Muſtern. Das mir geſchenkt werdende Vertrauen werde ich durch billige Preiſe, gute und ſchnelle Bedienung mir ſtets zu erhalten ſuchen. Vilbel den 29. Auguſt 1852. 5 Adam Hinkel, Färbermeiſter. Ein gutes Zugpferd (1469) ſteht dahier zu verkaufen. pedition ſagt Näheres. 7 3 2 Die Jahresfeier (1470) der Rettungs⸗Anſtalt für ſittlich ver⸗ wahrloſte Kinder zu Kloſter Arnsburg findet Mittwoch den 8. September d. J., Mittags um 12 Uhr ſtatt, wozu hiermit alle Freunde und Gönner eingeladen werden. f Der Vorſtand. Selſerbrunnen bei Okarben. (1471) Sonntag den 5. September, zum Beſchluß der diesjährigen Sommerſaiſon, iſt bei mir gutbeſetzte Harmonie⸗ und Tanzmufik an⸗ zutreffen, wozu höflichſt einladet Jacob Syre. Nauheimer Teichhaus. (1472) Sonntag den 5. September iſt auf dem Nauheimer Teichhauſe Harmonie und Tanz⸗ mufik anzutreffen, wozu höflichſt 9 9 55 enkel. Zur Nachricht. (1473) Das auf den 5. d. M. in No. 67 d. Blts. angekündigte Nachkirchweihfeſt findet in Folge höherer Verfügung nicht ſtatt, was ich meinen verehrten Freunden hiermit ergebenft Z u ver mie then. (1466) Ein Logis hat zu vermiethen Bernhard Wagner. Oeffentliche Dankſagung. (146˙7) Am 29. v. M., Abends 8 Uhr, bei dem Ausbruch eines Brandes in meiner Scheune habe ich eine ſo große Theilnahme wahrge— nommen, die ſich beſonders in einer raſtloſen Thätigkeit der hieſigen Bewohner und in der ſchnellen Herbeieilung und Hülfeleiſtung aus vielen Nachbarorten bemerklich machte, daß ich mich verpflichtet fühle meinen öffentlichen Dank gegen Alle und Jeden auszuſprechen, die mir in dieſer Stunde der Gefahr rettend zur Seite geſtanden haben. Bönſtadt den 1. September 1852. Heinrich Hoffmann's Wittwe. Schwalheimer Brunnen. (1468) Mit Bezug auf meine Annonce in No. 67 dieſes Blattes zeige ich hiermit erge⸗ benſt an, daß Sonntag den 5. September l. J. e in Ball bei mir abgehalten werden ſoll, wozu ich er⸗ gebenſt einlade. Ausgewählte Muſik, ſowie Wein und Speiſen werden die mich mit ihrem Zuſpruch Beehren⸗ den beſtens befriedigen. anzeige. Auch wird an dieſem Tage der Hammel Schwalheim den 1. September 1852. und die anderen Treffer zum Ausſpielen kommen. G. Fritzel, Henkel. zum Heſfiſchen Hof. Die Ex⸗ Kirchliche Anzeigen. Sonntag den 5. Septbr. 13. Trinitatiz Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Sell Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Kleinhanß. Nachmittags: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Sell. Nachmittags: Hr. Candidat Eyermann.) Frankfurter Cours vom 1. Spt. 1852. Pistolen fl. 9 46 47% Friedrichsd o pn..„ 9 57-58 Holländiſche 10 fl. Stücke„9 57-58 Rand⸗Ducaten. 45„ 5 37-38 20 Frankſtücke„9 33-34 Engliſche Souverains.„11 58 Preußiſche Thaler„ 145 // ½ 5 Frankenthaler„ 2.227 Preußiſche Caſſenſcheine.„ 145¼8=Ľ Fruchtpreiſe. 1. Spt. 20. Aug. 19. Aug. Gattung. Fried⸗ 1,[Gerns⸗ f berg Mainz] heim f. Ir ff. r. fl. ſ ir. Waizen pr. Malter 9 30] 9 39 10— Korm„ 15 740 723 720 Gerne„ 5 35 5 191 5 40 Hafer„ 77 3130 3271 310 Polizei- Taxe fuͤr die Städte Friedberg und Butzbach vom 4. bis zum 10. September. . f Fried⸗ Butz⸗ 2 Brod⸗Preiſe. berg.] bach. 8 kr. pf. kr. pf. 11 Leib⸗Roggenbrod 3— 2 3 2. 7. 5 3 5 2 7 7 111 1 Lth. Lth. — Milchbrod 1 — Waſſerweck 115 75 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 146 77 Fleiſch-Preiſe. pf f 5 pf. 14 Ochſenfleiſch 12— 12— „ Kühfleiſch, gemäſtetes 9 dee „ Rindfleiſch, gemäſtetes 7 218— „, Kalbfleiſch 7 247 2 „„„ gemäſtetes— 1 „] Schweinenfleiſch e „ Hammelfleiſch 9— 91— „ Schaaflfleiſch„5 „ Wurſt v. blos Schweinen 15— 15— „ Bratwurſt 17— 17 „ Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 2— 224— „Schinken 1 „Dörrfleiſch 16— 17— „Schweinenſchmalz, 1 ausgelaſſen 20— 21—, unausgelaſſen 20— 201— „Nierenfett 18— 18— „ Hammelsfett 16 10 77 Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Bender. Krauß 5 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Ai Det Kreisrath in die Gr. Bur 4 Die 2 betreffend Fricdt Verſchiedene Genehmigung vor, uß die ſeiner Ze tiedberg und der dsc der S dekretur der Lig eſſenheit gerathe geachtet worden Indem ich und 30. Januar gaſſene Ausſchrei gerke ich Ihnen ung von Ihne pürde, bei etwa Sie mit Strafen o gewiſſer eintr ſchen Beitreibun Möglichkeit für ſegeuheiten zu e dapitalien zu be halten, oder dot Ich bemer fällen, in denen es in der letzte ter Anführung gung, bemerkt eſſuſchließen ſin dale Fiſten ben anddifchts bei zriedber N „ ATndem iche Betreffe erlaſen aitderholt einſch er zum Theile