5 . 2 4 4 . — 2 8 — 8 8 2 5 — en e Provinz Oberheſſen 8 im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Vilbel und Nidda im Beſonderen. 5. 60. Mittwoch den 4. Auguſt 1852. 5 6 N l Biedenkopf, am 16. Landrichter an dem L.⸗G. zu Seligenſtadt Zim⸗ A m t U E* 0 2 Jak mermann zum Mitgliede und Rath bei dem Hofgerichte zu Darm⸗ ſtadt und am 21. Landrichter an dem L.⸗G. zu Michelſtadt Ur. Bren⸗ 5 ner zum Landrichter des L.⸗G. Zwingenberg ernannt. Am 30. Juni dem H.⸗G.⸗Advocaten Purgold zu Darmſtadt das Syndicat der evang. B E k a nn t m a ch u n g. Kirchen⸗ und milden Fee in der Pr. Starkenburg, dann 8 2 5 l 3 dem Schullehrer Lortz zu Winterkaſten die evang. Schullehrerſtelle zu 70 Aan Gent Mit der theoretiſchen Prüfung der Bauhandwerker Beedenkirchen, 1175 Heppenheim, und dem Schullehrer Feick zu — ha pird Montag den 9. Auguſt l. J., Vormittags um 8 Uhr, Nonrod die evang. Schullehrerſtelle zu Wembach und Hahn, R. B. d tſehuf dem Rathhauſe zu Friedberg der Anfang gemacht, wo⸗ Dieburg, und dem Gerichtsbotenaſpiranten Anthes von Alzei die Ge⸗ 10 2 ö 1 8 1 ö n li ig richtsbotenſtelle bei dem Kr.⸗G. zu Mainz mit dem Amtsſitze zu Ober⸗ 45757 von ich die Intereſſenten hierdurch 8 Kenntniß ſetze. ingelheim übertragen. Am 1. Juli haben Se. K. H. der Großher⸗ 9 1313 70 Friedberg den 30. Juli 1852. 3 0 zog die Fräulein Emma von Ricou zur Hofdame J. K. H. der Groß⸗ 501 4/10 505 Der Gr. Kreisbaumeiſter des herzogin zu ernennen geruht.— Am 5. wurde Aſſeſſor m. St. an — Baubezirks Friedberg dem L⸗G. zu Butzbach Dr. Stockhauſen in gleicher Eigenſchaft an Ta 2 Stockhauſen. das L⸗G. zu Offenbach verſetzt, ferner Reallehrer Albert zu Michel⸗ e 2 ſtadt zum Lehrer am ſtädtiſchen Gymnaſium zu Worms ernannt, ſo⸗ derg und Butzb 5 5 5 i 5. 8 utzbah dann dem Schullehrer Schmidt zu Oberweidbach die evang. Schul⸗ dum. Auguſt. 25 lehrerſtelle zu Biſchoffen, R⸗B. Biedenkopf, dem Schulvicar Dehn zu Regierungsblatt⸗Auszüge. Arnshain, R.⸗B. Alsfeld, die evang. Schullehrerſtelle daſelbſt, und Fried⸗ Buſ 1 3 9 Ar. Miniſt. des dem Schulvicar Herth zu Beerfelden die evang. Schullehrerſtelle zu 8 enthält: 1) Bekanntmachung des Gr. iniſt. des Inn.. ar 3. f berg. bag,. 53 uli, 7 e von Sülktungen und Vermächtniſſen be⸗ Bleidenrod, R.⸗B. Alsfeld, übertragen; endlich dem Oberfeldwebel kt. pf. 5— Bek Ar. Miniſt. Juſtiz vom 23. im 1. Bt. d. 3. J.⸗R. Ludwig Müller von Gießen die Stelle eines Ir Jul, daß 5. cbt von. deb. v, J. dle rg pe Grund⸗ Aufſehers der Gefangenen und Beſchließers im Detentionshauſe zu . eigenthums und die beſonderen rechtlichen Folgen des Eintrags eines Alzei übertragen. Am 19. wurden der Expeditor auf dem Bahnhofe 3— 3— Erwerbstitels in dem Grundbuche in den Provinzen Starkenburg und zu Bensheim v. Touſſaint zum Obertelegraphiſten und der vorm. 5 1 Sberheſſen betr., nicht wie im Art. 40 dieſes Geſetzes beſtimmt it, k. öſterr. Lieutenant v. Krane du Darmſtadt, zum Telegraphiſten bei 12— 12 mit dem 1 Auguſt d. J., ſondern mit Allerhöchſter Genehmigung Sr. dem, für den Telegraphen längs der Main⸗Neckar⸗Eiſenbahn zu er⸗ eth. U Königlichen Hoheit des Großherzogs, erſt mit dem 1. November d. richtenden, Telegraphenbureau zu Darmſtadt ernannt.— 11) Mili⸗ ö 150 1 J. in Kraft tritt.— 3) Bekanntmachung des Gr. Kriegsminiſteriums tärdienſtnachrichten. Am 22. Februar haben Se. K. H. der Groß⸗ * Hom 21. Juli, die Zahlung der Vertretungsſummen für Kriegsdienſt⸗ herzog Se. Großh. H. den Prinzen Friedrich von Heſſen zum Ge⸗ 1%¼ fei pflichtige, welche an der diesjährigen Loeszieh ung Theit geo lung nerallleutenant zu ernennen gerut. 25. März ſind der Oberarzt haben, betr.— 40 Bekanntmachung, die Ergebniſſe der Verwaltung Ur. Groß vom 2, zum n Bataillon), der Militärarzt Dr. . 3 des allgemeinen katholiſchen Kirchenfonds vom Jahr 1851.— 5) Zeu⸗ Strecker vom 1. J.⸗R., unter Ernennung zum Oberarzt, zum Garde⸗ f.“. genvernehmung zur Conſtatirung der Abweſenheit von Adam Joſeph regiment Chevauxlegers,(Diviſion zu Butzbach), der Militärarzt Pr. 12— 162 Bott, früher Gendarmeriecapitän, zuletzt Gaſtwirth zum Elephanten Orth vom Lazareth zu Darmſtadt zum 2. J.⸗R., der Militärarzt Pr. - in Mainz.— 6) Ordensverleihungen. Am 6. April penſ. Oberſt Mayer vom 4. zum 1. J.⸗R. verſetzt worden; 19. Mai iſt der Mili⸗ „27 Befſferer zu Worms das Comm. f. 2. Cl. des V.⸗O. Philipps d. tärarzt Dr. Marchand im 2. JR. temporär in den Ruheſtand ver- 6 2, 60 Sr. m. Schw.; am 31. Mai Bürgermeiſter Uhrig zu Hebſtahl, R.⸗B. ſetzt worden; 23. Mai iſt der Hauptm: v. Bellersheim im 2. 3„R. ———. Erbach, allg. Ehrenzeichen:„Für Berdienſte“ und am 23. Juni Con- auf ſein Nachſuchen wegen körperlicher Untauglichkeit in den Nuker 3.- rad Scheidegger zu Waldmichelbach, allg. Ehrenzeichen„Für Rettung ſtand verſetzt worden; 3. Juni iſt der Lieutenant Hoffmann II. vom — 9. von Menſchenleben.“— 79 Erlaubniß zur Annahme fremder Orden. 2. Bataillon 4. J.⸗R. zum Lazarethverwalter zu Friedberg ernannt —— Nachdem von Sr. Maj. dem Kaiſer von Rußland: 1) dem General- worden; 7. Juni hat der Oberlieut. v. Weitershauſen vom 2. J.⸗R 4 4 major Wachter, Commandeur der 2. Infanteriebrigade, der St. Sta⸗ den nachgeſuchten Abſchied erhalten. Am 9. Juni ſind ernannt wor⸗ 6— 16- nislausorden 1. Klaſſe, 2) dem Hauptmann und Brigadeadjutant den: der Oberlieut. v. Breidenbach im 4 J„R. zum Hauptm. im 6— 6 Weitzel der St. Annenorden 3. Klaſſe, 3) dem Lieutenant v. Weſter⸗ 4. J. N., der Oberlieut. Brodrück im 3.1 J.⸗R. zum. Hauptm. im 2. — 22, weller in der Pionniercompagnie der St. Stanislausorden 3. Klaſſe J. N., der Lieutenant Scriba im 4, J.-R. zum Oberlieut. im 4 J.⸗R., 16— 7. verliehen worden, haben Se. K H. der Großherzog am 2. Juli die der Lieutenant Schimpf im 1. J. R, zum Oberlieut. im 3, J. R. die / Erlaubniß zur Annahme vieſer Orden zu ertheilen geruht.— 8) Na⸗ Cadeteorporäle: Scriba im 1. J. N. zum een JR., Schmidt e mensveränderungen. Suſanne Schrumpf aus Alsfeld führt künftig im 2. J.⸗R. zum Lieut. im 1. JR., Scherf im 2. J.⸗R ene Lieut. 0— 21A den Namen„Stockmann“ und Sophie Bertz zu Gräfenhauſen den im(. J. R., v. Röder im 1. J. R. zum überzähligen. Lieut, am 1. 70 20, Namen„Knebel.“— 99 Ertheilung eines ö5jährigen Patents an JR., Frank im 4. J-R. zum überzähligen vieuk. im 45 J. R., 181180 Eduard Meggenhofen, Bahningenieur zu Frankfurt a. M. auf das Gerlach im 2. J.⸗-R. zum überzähligen Lieut im 2. 944 t., Ban* 16146 ausſchließliche Recht zur Anfertigung der von ihm erfundenen Vor eſ⸗ 1. J.⸗R. zum überzähligen Lieut. 55. R., Riedel, im 85 JN. i, ſerung an den Federwagen. 10) Dienſtnachrichten, Regierunzs⸗ zum überzähligen Lieut, im 45 J.⸗R., Roßmann im. n dem Dice Bürgen! fecretär Schaaf zum Kreisaſſeſſor bei dem Kreisrathe d. Kr. Nidda überzähligen Lieut. im 3. JR., Weygand im Großh. Artilleriecorps zr und Kreisaſſeſſor Dr. Dieffenbach als ſolcher bei dem K. R. des Kr. zum überzähligen Lieut. im Großh. Artilleriecorps; die Corporäle v. Weitershauſen im 4. J.⸗R. zum überzähligen Lieut. im 1. JR., v. Gall 1 1. J.⸗R. zum überzähligen deut. im 2. J.⸗R., Beck im 2. J.⸗R. zum überzähligen Lieut. im 3. J.⸗R., Doll im 1. J. R. zum überzähligen Lieut. im 4. J.⸗R., v. Lepel im Garde⸗Reg.⸗ Chevauxlegers zum überzähligen Lieut. im Garde-Reg.⸗Chevaurle⸗ gers; ferner iſt der Oberlieut. v. Normann vom 1. zum 2. J.⸗R. verſetzt worden. Am 10. Juli iſt Pfarrer Sartorius zu Hißkirchen an die Stelle des zum Stadtpfarrer ernannten Garniſonspredigers Rinck zu Darmſtadt ernannt worden.— 12) Dienſtentlaſſung: Am 5. Juli Notar Mann zu Mainz a. ſ. N.— 13) Am 5. Juli wurden die Schullehrer Koch zu Burgpracht und Krapp zu Schaafheim in den Ru⸗ heſtand verſetzt.— 14) Erledigt ſind: die evang. Schulſtelle zu Zotzenheim, R.-B. Worms, mit 298 fl. 32 kr., einſchließlich der Ver⸗ gütung für Heizung des Schullocals; die 1. kathol. Schulſtelle zu Lorſch mit 378 fl. 4 kr.; die evang. Schulſtelle zu Weinolsheim, R.⸗B. Mainz, mit 253 fl. 50 kr., einſchließlich 30 fl. für Heizung des Schul⸗ ſaals.— 5) Geſtorben ſind: 22. Febr. penſ. Kreisregiſtrator Wag⸗ ner zu Darmſtadt; 6. März penſ. Oberforſtſecretär Hauſer zu Darm⸗ ſtadt; 8. Oberarzt Dr. Weinsheimer zu Butzbach; 1. Mai Hauptmann Hoffmann im 4. J.⸗R.; 5. Miniſterialrath Meiſenzahl zu Darmſtadt; 23. Lehrer Preiſer zu Mainz; 12. Juni Lazarethverwalter Haupt⸗ mann Hauß zu Worms; 16. penſ. Revierförſter Huber zu Vaden⸗ rod; 18. peuſ. Oberſteuerbote Liebknecht zu Obernburg; 2m. penſ. Hauptzollamtsdiener Bär zu Darmſtadt; 23. penſ. Oberſteuerdirec⸗ tions⸗Canzleidiener Götz zu Darmſtadt; 6. Juli penſ. Salinenrath Langsdorf zu Salzhauſen. Eine Uacht in Teras im Jahr 1849. (Fortſetzung.) „Sie wollen einen Ritt über die Prairien machen und daun über den Red River, San Antonio de Bibrar und St. Louis nach Wisconſin zurückkehren?“ fragte er. „Auf mein Wort, Caballero, das iſt ein ſtarkes Stück Wagniß! Wiſſen Sie wohl, daß in unſeren Wildniſſen oft Menſchen wie wilde Thiere verfolgt werden?“ „Ich bin ein Freund von Abenteuern!“ ſagt' ich. „Deren können Sie genug erleben!“ gab er zur Antwort.„Sein Sie froh, wenn Sie mit dem Leben davon kommen! Betrachten Sie ſich nur einmal den ehrenwerthen Herrn da drunten, der im Dunkel der Hecke auf⸗ und abſchleicht! Er hat Ihr Pferd an der Hausthüre erkannt und lauert nun, um zu ſehen, was für einen Weg Sie einſchlagen. Sie werden auf Ihrer Reiſe beinahe in jedem Dickicht einen Hinterhalt finden!“ „Jenun, ſo werde ich doppelt auf meiner Hut ſein!“ „Laſſen Sie Ihr Roß abſatteln und bleiben Sie etliche Tage hier,“ fuhr er fort.„Wir wollen dann ein Bedeckungs-Geleite für Sie miethen, und wenn Sie mei— nen Rath annehmen, werden Sie lieber Eingeborne dazu wählen als Texaner. Die Indianer, beſonders die Comant— ſchen, haben ein beſonders ſcharfes Gehör, und ſind nach ihrer Art zuverläſſig, ſo daß ſie, in Ihrem Dienſte, für eine Flinte und ein paar Pfund Schießpulver, Leib und Leben wagen. Die Texaner, d. h. die heutigen, ſind eine Race, die Gott....“ Er vollendete nicht, aber eine bezeich— nende Geberde ſagte mehr als Worte vermocht hätten. Ich befolgte ſeinen Rath, verbrachte einige Tage ſehr angenehm in ſeinem Hauſe, und brach dann, im Ge⸗ leite von ſechs wohlbewaffneten zuverläſſigen Indianern, die er mir ausgewählt hatte, nach der kleinen Stadt Na— cogdoches auf. Es gibt nur noch wenige Städte in Ame— rika, die nicht auf ihre urſprünglichen Namen verzichtet haben; und dieſe rauhklingenden indianiſchen Worte gefal⸗ len mir beſſer als die prunkenden Namen Rom, Karthago, Neapel, London u. ſ. w. für Neſter von etlichen elenden Blockhäuſern und Bretterhütten, die Branntweinſchenken und Kaufläden zugleich ſind und gewöhnlich von ein paar, vor der Juſtiz flüchtigen Spitzbuben gegründet werden. Nacogdoches iſt eine dieſer alten Städte. Zur Zeit der Spanier muß das kleine ländliche Städtchen mikten im Schooße grüner Wälder, mit den luftigen Häuſern und 244 3 5 1% ie ſeiner Bevölkerung von trägen Creolen und ſanftaͤugigele 1 Indianern und den Abkoͤmmlingen der alten Eroberer po Mexiko einen äußerſt behaglichen und idylliſchen Anbliſ 65 0 gewährt haben. Aber heutzutage iſt Alles anders. Diez rech erſten Töne, welche auch hier an mein Ohr ſchlugen, waſ e an, woche ren Geſchrei raufender Trunkenbolde und Flüche. Diele 9 ſetzen ſchmutzigen Straßen, die zerfallenen Gebäude, das leichſſ uf u, e ſinnige und unbehagliche, verworfene Weſen der Ein wol unge lt ſeil ner ſagte mir deutlich, daß Nacogdoches durch den An gener Straße ſchluß von Texas an die Union Nichts gewonnen hatthſ gang not Ich ſtieg im Hotel zum„Rothen Adler“ ab, an deſſe nittler Beſitzer, einen ächten Spanier von der Race von Cervaßſ pace befel tes's Gaſtwirthen, mir Don Joſé Morell ein Empfehlungg Ich* ſchreiben mitgegeben hatte.—„Willkommen, Sennor Ci ages war 4 weile 106 chen Don Joſé empfohlen wird, den nehme ich als Freun auf. Beabſichtigen Sie ſich lange hier aufzuhalten?“ ziemlich unſicher. Ich möchte am liebſten noch heute Nach tz beſenkets werde!“ 5 g f „Da mögen Sie ſehr Recht haben!“ ſagte mei unt, ſagte Wirth.„Ein wohlgefüllter Mantelſack iſt hierzulande ei ſſen; aber Gegenſtand, der viele Liebhaber anzieht und die ſogenan 10 der Hauf ten ehrlichen Leute gar leicht zu Spitzbuben macht. Unte güce ſondern uns geſagt, Caballero, man ſpürt Ihnen bereits nach un 1 nichten Uf lauert Ihnen auf. In den letzten drei Tagen haben we Ialnſengeröhric nigſtens zwölf verſchiedene Leute ſich in meinem Hauff zum Ihrem nach Ihnen erkundigt und umgeſehen; noch heute Morgeſ: es iſt fragte mich Einer, der Sie und Ihr Pferd haarklein be 10 werden ſ ſchrieb, ob Sie nicht hier vorbeigekommen. Kennen Si 1 4 Pa! den Richter Peters?“ 11550 N „O ja,“ verſetzte ich,„ich hatte eines Tags Wu Lohn ein Ehre, meine Reitpeitſche mit ſeinem Rücken bekannt zu n 10 werde machen, als er mir mein Pferd ſtehlen wollte.“ A Die „Fatal für Sie, denn dieſer Judge Peters iſt eil Nut gema Hauptſpitzbube,“ gab mir der Wirth zur Antwort.„J N 5. kenne ihn und habe noch einen alten Span mit ihm zu I 5 brechen.— Doch leſen Sie'mal dieſen Brief hier, de der bezeichne ich geſtern von einem meiner Geſchäftsfreunde erhalten lattenknaben habe, einem achtbaren zuverläſſigen Manne. Wir leben„Hier hier in einem beſtändigen Kriege; Nichts als Hinterhalt, wollen uns Straßenraub, Ueberfälle, häufige Meuchelmorde! Bald bis ner aus Fu den die Judianer, bald die Texaner ſich in Banden um betreten we ſchweifen über die Prairien, um Dörfer und Meiereien jetzigen Jal zu plündern. Das iſt die Freiheit, die wir hier genieße, chen, ſo d attelt. Mein Sennor. Ich muß nothgedrungen beſtändig auf der Hu Nehmen S ſein gegen Auſchlaͤge und Complotte wider mein Haus un—zu unſerer meine Gäſte, denn kaum eine Woche vergeht, ohne daß In ei einer dieſer Generäle— oder, beſſergeſagt, Generalſpiß fuhren wir buben!— mit welchen das Land überſchwemmt iſt, einen Raubzug antritt, der mich und meine Gäſte mittelbar ode unmittelbar betrifft. Allenthalben habe ich daher Einver⸗ ſtändniſſe, und einer meiner Emiſſäre, ein alter Franzose von erprobter Rechtſchaffenheit und Scharfſinn, auf deſſen Angaben ich mich verlaſſen kann, ſchreibt mir nun.. doch, da leſen Sie ſelbſt!“ Ich nahm den Brief und las Folgendes.„Generel Peters hat ſo eben zwanzig Spießgeſellen angeworbeh, und iſt mit ihnen auf dem Wege nach Ihrem Wohnorte Er verfolgt nämlich einen gewiſſen Kapitän Holmer ode Tolmer, welcher reich mit Geld verſehen und das Glüt gehabt zu haben ſcheint, auf der Reiſe über die Prairien mehreren ihm gelegten Hinterhalten zu entgehen. Warnen den Indian halbe Meil mein Wirtl einen ahnlie die Mannſck zwei von d dieſe Thiere zu und leckte lichkeit. M. Hand und ſchieden; d meines Nef Sie viele den, welch neubr t de den klugen Au f Jen!“ ſagte m it hierzulande und die ſogeng deuben macht. Um Pferd haarklein. men. Kennen S E zur Antwort.„ Span mit ihm en Brief hier, di iſtsfreunde erhal Nanne. Wir lebt „ts als Hinterhal chelmorde! Bald b ſich in Banden u fer und Meierei wir hier genieße, tandig auf der 90 der mein Haus u vergeht, ohne de eſagt, Generalſpi ſchwemmt it, eilt Hate mittelbar abt e ich daher Eine ein alter Franp affen, auf deſe reibt mir nun 0 (gendes.„Gene ellen angewalllh Ibrem Wohne pitän Holmer 10 ben und das 0 er die Prat* ane 10 e ub entgehen. Tages war der einer ganzen Horde der abgeriſſenſten und verworfenſten nel Burſche vom allerſchlimmſten Ausſehen angefüllt, die aber Frei gegen Abend 977 muthlich in der wohlwollenden Abſicht, 1 günſtigen Stelle der Straße die Kehle abzuſchneiden. war mir nicht entgangen, ganz beſonders in's Auge gefaßt hatte. 5 0 Sie ihn; er kann vielleicht Peters entkommen, wenn er n Seiten weg einſchlägt.“ „Der Rath meines Freundes iſt gut,“ ſagte der 1 Spanier;„nehmen Sie in der Gaſtſtube einige Erfriſchun⸗ gen ein, ſprechen * veſton zurückzukehren; 5„ huf und ſetzen n morgen an. . General mit ſeinen Spießgeſellen ſchon vor u gang die Straße nach Galveſton einſchlägt, während Sie mittlerweile noch heute Abend ſich aus dem * machen.“ Sie laut von Ihrer Abſicht, nach Gal— q geben Sie Befehle zu dieſem Be— Sie die Zeit und Stunde ihrer Abreiſe auf Sie dürfen dann überzeugt ſein, daß der Sonnenauf— Staube Ich befolgte dieſe Weiſungen buchſtäblich. Unter Saal des Wirthshauſes fortwährend von Einer um den Andern verſchwanden, ver— mir an irgend einer Es daß ein Jeder von ihnen mich Um neun Uhr Abends begab ich mich, der Weiſung des Spaniers gemäß, in den Stall und fand mein Pferd geſattelt. geſtemmt, ſagte müſſen; aber es iſt beſſer, Sie der Hauptſtraße, aber gehen Brücke, ſondern wandern Sie etwa eine halbe Meile längs dem rechten Ufer hin, Binſengeröhricht kommen; ſammt Ihrem Pferd und Gepäcke finden. aber; es iſt keine Zeit wir werden ſie dießmal hinter's Licht führen, Sennor? Vaya, vaya!“ terpfoͤrtchen hinausließ, den Lohn ſeiner Drama werden, Sennor. Wirth gemacht haben. Sputen Sie ſich! vayn! vaya!“ Mein Wirth, den Arm auf meinen Sattelknopf :„die Zeit iſt nun gekommen, wo Sie fort Sie gehen zu Fuße. Folgen Sie nicht über die bis Sie in ein großes Gebüſch und dort ſollen Sie Ihre Begleiter Beeilen Sie ſich zu verlieren. Glauben Sie mir, flüſterte er mir zu, als er mich zum Hin⸗ —„Judge Peters ſoll nun endlich Thaten finden; es wird ein hübſches worin auch Sie Ihre Rolle ſpielen ſollen, Die Elenden! ſie ſollen die Rechnung ohne den Ich trat meine einſame Wanderung an und fand an der bezeichneten Stelle meinen Wirth, nur von einem Mu⸗ lattenknaben begleitet. „Hier iſt unſer Führer!“ ſagte der Spanier.„Wir wollen uns hier in's Dickicht ſchlagen, welches die Texa⸗ ner aus Furcht vor den hier hauſenden Jaguars nicht zu betreten wagen. Glücklicherweiſe gehen dieſe Thiere zur jetzigen Jahreszeit tiefer in's Feld, um ihre Beute zu ſu⸗ chen, ſo daß wir ohne Gefahr hindurch kommen können. Nehmen Sie ſich nur in Acht, daß Sie nicht in den See zu unſerer Rechte fallen; er iſt voll Alligatoren!“ In einem Kanot, das unter den Binſen verſteckt lag, fuhren wir über den Fluß und betraten dann einen, von den Indianern herrührenden Pfad, welcher uns etwa eine halbe Meile weit in's Dickicht hineinführte. Nun hielt mein Wirth an und that einen Pfiff, welcher ſogleich durch einen ähnlichen beantwortet wurde. Gleich darauf kam die Mannſchaft meines Geleites zum Vorſchein und brachte zwei von den größten Hunden mit, die ich je geſehen; dieſe Thiere ſprangen auf den Mulatten, unſeren Führer, zu und leckten ihn mit allen Zeichen der innigſten Anhäng⸗ lichkeit. Mein Wirth drückte mir noch einmal warm die Hand und ſagte:„Ich muß mich nun von Ihnen verab⸗ ſchieden; dieſer Junge hier wird Sie nach dem Hauſe meines Neffen, Don Ramon de Vigueyra, bringen Lwo Sie vielleicht Zeuge einiger ſeltſamen Dramen ſein wer⸗ den, welche dort zu Ihrem und meinem Nutzen und Ver⸗ 2483— i 2 gnügen aufgeführt werden ſollen. Mein ſehr nach einem Zuſammentreffen mit n e 5 General Peters. Bitten Sie ihn in meinem Nane er ſolle Sie doch ja mit dem Marquis und der Herzo— gin bekannt machen, zwei ebenſo intereſſanten als ſeltenen Perſonen. Die Dame iſt ein wenig kokett und der Herr tanzt ſehr gut. Ich bin überzeugt, Sie werden an Bei— den großes Gefallen finden, und auch unſer Freund Pe⸗ ters wird alle Urſache haben, zufrieden zu ſein!“ Er rieb ſich mit einem ſeltſamen Lächeln die Hände. 8 „Wer iſt dieſe Herzogin?“ fragte ich neugierig Ein liebliches, reizendes Geſchöpf, aber eine grim⸗ mige Amazone. Ich möchte gegenwärtig ſein, wenn ſie mit Judge Peters zuſammentrifft. Leben Sie wohl, Sen⸗ norl, damit drückte er mir beide Hände, ich verabſchiedete mich unter dem herzlichſten Danke von ihm, beſtieg dann mein flinkes Roß, welches meine Geleitsmannſchaft mit⸗ gebracht hatte, und ſetzte an der Spitze derſelben meine Reiſe fort. Der Mulatte war zu Fuß, und die beiden Hunde ſprangen ihm zur Seite. Als wir an einem Dickicht von ſtarkbelaubten Bäumen vorüberkamen, rief er:„Auda perro!“ und die beiden Hunde jagten in verſchiedenen Richtungen davon. In wenigen Minuten ſcholl ein wildes Wiehern durch den rauheſten Forſt, und wir ſahen bald ein außerordentliches Thier, mit langer wallender Mähne, auf den Pfad herauskommen. Es war ein mastingo (mustang, wildes Pfecd), welches die beiden Hunde auf⸗ geſpürt und aus ſeinem Verſteck hervorgetrieben hatten. Der Mulatte rief es ſchmeichelnd bei'm Namen, ſchwang ſich leicht auf ſeinen Rücken, ſchlug die Finger in ſeine Mähne und ſprengte es im wildeſten Galopp davon, dicht gefolgt von den Hunden; mein raſches Roß und diejeni⸗ gen meiner Indianer konnten ihm kaum gleichkommen. Die⸗ ſes Wettrennen mochte etwa eine Stunde gedauert und uns über eine Strecke von vielen Meilen hingeführt haben, als wir im Mondſchein plotzlich eine Lichtung im Walde vor uns ſahen, auf welcher in tiefſter Einſamkeit ein weitläufiges niedriges viereckiges Gebäude ſtand von weit ſoliderer Bauart, als die Mehrzahl der Häuſer hier zu Lande. Bei'm Näherkommen ſahen wir, daß die Gebäude von drei Seiten ein kleiner Hof umſchloß, der mit einem eiſernen Thore verſchloſſen war, und auch die Fenſterla⸗ den des ganzen Hauſes waren vom ſelben Metall, der Mulattenjunge ſtieg am Thore ab und läutete. Alsbald ward oben ein Fenſterladen vorſichtig halb geöffnet, und ein Mann mit einer Laterne in der Hand, welcher recog— noscirte, rief herunter:'s iſt Alles in Ordnung; man hat mir Eure Ankunft ſchon gemeldet. Die Herzogin und der Marquis ſind ſchon parat, und wir werden eine ſel⸗ tene Luſtbarkeit haben!“ Darauf zog er ſich zurück, ſchloß den Laden und ſandte eine Negerin herab, um die eiſerne Thüre zu öffnen, deren Angeln auf unheilkündende Weiſe kreiſchten und ächzten. Unſer Führer, der Mulatte, hatte ſeinem Maſtingo die Freiheit wiedergegeben, und das wilde ſtattliche Thier warf ſtolz den Kopf in die Höhe, blies die feurigen Nüſtern auf und ſtieß ein lautes Freu— dengewieher aus. Mein armer Vollblutrenner, der mich wacker davon getragen, ſtand dampfend und keuchend drau⸗ ßen. Die Negerin nahm ihn am Zaume, nachdem ſie mich und meine Begleiter hereingelaſſen hatte, und führte ihn nach dem Stalle. „Reibe ihn nur recht ab!“ ſagte ich. (Fortſetzung folgt.) Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. Bekanntmachung. (1210) Wegen einer Forderung des Fürſt⸗ lich Braunfelſiſchen Rentamts in Hungen an den Zollmüller Adam Diehl in Villingen ſoll ſowohl die Mahlmühle des letzteren, ſowie auch deſſen in 2 Morgen 148 Ruthen beſtehendes Land im Termin Freitag den 10. September J. J., Vormittags 10 Uhr, in dem Rathhauſe zu Villingen öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Kaufluſtige werden hierzu unter dem Bemerken eingeladen, daß die Mühle aus zwei Gängen beſteht und/ Stunden von Hungen und ½ Stunde von Villingen entfernt iſt, ſowie daß die Bedingungen im Verſteigerungs⸗ termin ſelbſt werden bekannt gemacht werden. Hungen den 9. Juli 1852. a Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Edicetalla dung. (1246) Die Vormünder der Minorennen der verſtorbenen Eheleute Marcus Löb von Wohnbach haben den Nachlaß ausgeſchlagen und es iſt Concurs erkannt worden, zu deſſen Ausführung Liquidationstermin auf Mittwoch den 1. September beſtimmt wird. In dieſem Termin müſſen bekannte und un⸗ bekannte Forderungen angezeigt werden, indem ſonſten dieſelben ohne weitere Ankündigung als erloſchen anzuſehen ſind. Die Sache iſt zum Vergleich geeignet und wird deßhalb angefügt, daß die nicht erſchei⸗ nenden Gläubiger an das Uebereinkommen ge⸗ bunden ſein ſollen, ſo nach dem Wunſche der Vormünder verſucht werden wird. Hungen den 7. Juli 1852. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Main⸗Weſer⸗ Bahn. (1260) Dienſtag den 10. Auguſt, Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen auf der hieſigen Station 1000 abgelagerte Cigarren an den Meiſtgeben⸗ den öffentlich verſteigert werden. Friedberg den 27. Juli 1852. Der Gr. Bahnhofs-Inſpector Hochgeſand. Obligations-Verlooſung. (12610 Nachdem in der heutigen Gemeinde- rathsverſammlung die in Gemäßheit des Vor⸗ anſchlags für 1852 vorzunehmende Partialob⸗ ligationen-⸗Verlooſung ſtattgefunden hat und die Nr. 112 und 116, jede von 100 fl., durch das Loos zur Rückzahlung herausgekommen ſind, ſo wird ſolches mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Inhaber gedachter Partial⸗Schuldverſchreibungen gegen deren Rück- gabe die Beträge bis zum 1. September d. J. bei der hieſigen Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen haben, indem von dieſem Tage an keine weiteren Zinſen mehr vergütet werden. Altenſtadt den 24. Juli 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Kreuder. Juſtizamtsferienanzeige. (1282) Die diesjährigen Amtsferien bei dem unterzeichneten Juſtizamte nehmen ihren Anfang den 13. Auguſt und ſchließen ſich mit dem 10. September. Während dieſer Zeit werden nur Rechts⸗ ſachen, die keinen Verzug leiden, vorgenommen. Reichelsheim den 29. Juli 1852. Herz. Naſſ. Juſtizamt Hildenbrand. —— 246 & Braunkohlen Verkauf. (1283) Mit Bezug auf die Bekanntmachung vom 3. Juni d. J. wird zur weiteren öffentliche Kenntniß gebracht, daß von heute an, bis auf weiteres auf dem hieſigen Werk die Braunkohle, klötze von Reihen und Haufen 10 kr. und die aus den Schoppen 11 kr., 6 per Centner zu 14 Stück Klötzen, koſten. Dorheimer Bergwerk den 30. Juli 1852. Jig e — Edietalla dung. (12840) Chriſtian Leidich, ledig, von Grünin⸗ gen, ſchon ſeit einer Reihe von Jahren ab— weſend und völlig unbekannten Aufenthalts, hat nunmehr das 70. Lebensjahr überſchritten, weßhalb ſeine beiden Geſchwiſter die Aufhebung der Curatel mit Ueberweiſung des Nachlaſſes beantragt haben, inſofern daher nicht binnen drei Monaten Chriſtian Leidich ſelbſt, oder ſonſtige Erbprätenden ſich anmelden, wird dem geſtellten Antrag gemäß verfahren werden. Hungen den 27. Juli 1852 Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Bekanntmachung, (1285) Die Lieferung einer größeren Quantität Frühkartoffeln, ſowie von circa 40 Centner Roggenſtroh für hieſige Straf⸗ anſtalt ſoll Montag den 9. Auguſt l. J., Vormittags 9 Uhr, in dem Directorialbüreau dahier, an den We— nigſtfordernden vergeben werden. Marienſchloß den 31. Juli 1852. Die Verwaltungs-Commiſſion: Für die Ausfertigung Nispel, Secretär. Zum Ausleihen. (1280) Gegen gerichtlichen erſten Güterein⸗ ſatz konnen bei dem Auguſtiner Schulfond da⸗ hier bis zum 12. Oktober 1500 fl. und bis zum 11. November d. J. 3000 fl. darlehns⸗ weiſe abgegeben werden. Friedberg den 30. Juli 1852. Der Rechner G. F. Nau. Arbeits⸗Verſteigerung. (1287) Donnerſtag den 5. Auguſt, Vormit tags um 10 Uhr, ſollen in dem Büreau des Bataillonsverwaltungsraths dahier verſchieden⸗ artige Bauarbeiten, welche in der Kloſtercaſerm dahier vorzunehmen ſind, auf dem Soumiſſions⸗ weg an die Wenigſtnehmenden in Accord gege— ben werden. Dieſe Arbeiten ſind veranſchlagt; 1) Maurerarbeit zu 475 fl. 5 kr. 2) Steinhauerarbeit- 7* 40 3) Zimmerarbeit„ 156„% 43 4) Dachdeckerarbeit„ 22„— 4 5) Schreinerarbeit„ 35%—„ 6) Schloſſerarbeit„ 100 44 7) Weißbinderarbeit 163/ 57„ Dieß den Intereſſenten mit dem Anfügen zur N Nachricht, daß die Accordsbedingungen ſo wie der Voranſchlag von heute an in obengenann⸗ tem Büreau, Vormittags von 8 bis 12 und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, eingeſehen wer⸗ den können und die eingelegten Soumiſſionen gleich nach Ablauf oben erwähnten Termins er⸗ öffnet werden. Friedberg den 31. Juli 1852. In Auftrag: J Ramſpeck, Qberquartiermeiſter, Faſelſchwein⸗Verſteigerung. (1288) Donnerſtag den 5. Auguſt d. J., Vormittags 11 Uhr, ſoll auf hieſigem Rath⸗ haus ein der hieſigen Gemeinde zugehöriges gut gehaltenes Faſelſchwein an den Meiſtbie⸗ tenden öffentlich verſteigert werden. Nanheim den 1. Auguſt 1852. Der Bürgermeiſter Hartmann. Privat- Bekanntmachungen. Zü Vermiethen. (1275) Der zweite Stock in meinem Haufe iſt zu vermiethen und kann bis Ende Oktober bezogen werden. Friedberg. Friedrich Rodaug. Verloren. (1289) Am Sonntag Abend wurde in der Nähe des Kurhauſes in Nauheim eine goldene Broche verloren; der redliche Finder wird ge⸗ beten, dieſelbe gegen eine gute Belohnung bei der Expedition dieſes Blattes abzugeben. Fein parfümirte Cocos⸗Seife, (14290) in Stücken à 6 kr., bei Friedberg. P. F. Schmittner. Berlofgen (1291) Donnerſtag den 29. Juli wurde auf dem Wege von Friedberg nach Steinfurth ein Kiſtchen mit Hemden verloren. Der red— liche Finder wird gebeten daſſelbe gegen eine Belohnung bei der Expedition d. Bl. abzugeben. Bimſtein⸗Seife (1292) in 2 Sorten, für Toilette und zum gewöhnlichen Gebrauche, zur ganz beſonderen gründlichen Reinigung der Haut, in Stücken à 9 und 12 kr., bei 5 Friedberg. P. F. Schmittner. Anzeige. (1293) Bei Heinrich Breiter V. in Vilbel ſind alle Formularien für die Herren Bürgermeiſter, Gemeinde— einnehmer und Kirchenrechner, für Kirchen⸗ und Schulvorſtände ꝛc. zu erhalten. Gefunden. (129) Ein Shwal und Taſchentuch wurden aufgefunden; der rechtmäßige Eigenthümer kann dieſelben gegen die Einrückungsgebühren bei der Expedition in Empfang nehmen. Friedberg den 31. Juli 1852. Geſchaͤftseroͤffnung. (1295) Meinen wertheſten Freunden und Gönnern von nah und fern mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich meine Wirthſchaft und Schweinenmetzgerei dahter eröffnet habe. Zur geneigten Abnahme halte ich mich beſtens empfohlen. Friedberg den 1. Auguſt 1852. 0 5 Jobs. Philipp Gerth, dem Rentamte gegenüber. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Bek Mit der th. 50 Montag den tem Nathan ich die Inter Friedder Eine „Seid oh n Pferden u lerne, welcher nun in ein kle nen peruaniſch ſpaniſche Man im Zimmer ei lung von Fi ſchen, Piſtole bedeutender( Gebiſſen. 2 und der Har Venus, ſie ſo lämlich die! ſalt eines der iterſchied ve ncht wollig, ger und dicke; zum Kinn doe den Kaufaſiers Wupite Leules 9 N guter Launes⸗ „Volltoy „at 7 „Nein, „So 0 appett nich