2 34 * S 82 2 7 S388 SS 2 E— 2— 3 V— Wird b Montag usgegeben. 90 Gland 6 ads, gen Lene tahhn ntelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Negierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. Sonnabend den 3. Juli 1852. A: 1 zen Beilagen nzoffſchen Musa 1 der hieſſge un ubri„Wa Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſche egierungscommiſſion des Regierungsbezirks 1. Friedberg carte brug M die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Aern ker 1 N Ketreffend: Den Ankauf von Remontepferden im Lande. —. Das in Abdruck nachſtehende höchſte Ausſchreiben laſſen 45 Wonen ir Ihnen zur Nachricht und mit dem Auftrage zugehen, an deſes alsbald zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Friedberg den 27. Juni 1852. Aung u. f. f 17 Gelrauten, 0⁰* ler LTaze(ger 4 Dette u dieſen Subrier. ion. das Gr. Heſſ. Miniſterium des Innern an die Gr. Regierungs⸗Commiſſionen. 55 Schon ſeit einer Reihe von Jahren wird von Gr. Kriegsminiſterium Klage darüber geführt, daß die Beſchaf⸗ ge ung von Remontepferde für die Reiterei im Inlande im⸗ her ſchwieriger werde. Als Haupturſachen wurden dabei 11 ingegeben, daß die jungen Pferde von den Züchtern allzu⸗ als der bel Fühe zur Arbeit verwendet würden, wodurch deren Körper bemse-Tunm begen zu großer Anſtrengung verbildet und fehlerhaft werde, dem beſten 0 und daß die gezüchteten Thiere, namentlich in der Provinz r fl. 4% pet Dberheſſen, ſchon als ganz junge Fohlen in das Ausland gerkauft würden. Wir haben wiederholt die Pferdezüchter chepele! der Provinz Oberheſſen durch die Gr. Kreisräthe dieſer N. Provinz ermahnen laſſen, dieſem Uebelſtande abzuhelfen, je⸗ . dbcch wie es ſcheint ohne Erfolg. Schon ſeit längerer Zeit l. haben die Remontirungs⸗Commiſſionen, um nur den Bedarf when, gegen geh des Regiments zu decken, theilweiſe Pferde unter dem vor⸗ u W ſhriftsmäßigen Alter angenommen. Bei der letzten Re⸗ e vontirung im vorigen Jahre konnte aber ſelbſt in dieſer deen Peiſe dem Bedürfniſſe nicht entſprochen werden, indem als bberhaupt von 85 Pferden nur 56 Stück volljährige und 17 Stück 3 ½ jährige einigermaßen qualificirte Pferde an⸗ gekauft werden konnten, weshalb die noch fehlenden 12 feſt pferde von Pferdehändlern aus dem Auslande bezogen Wüöldchen burden. Dabei muß beſonders erwähnt werden, daß bei gern eſen Remontemärkten keine Pferde wegen zu geringer n ene bote von den Züchtern zurückgenommen wurden, daß viel⸗ alen ahl, kehr alle vorgeführten dienſttaugliche Pferde, zum Theil zu —— hohen Preiſen, angekauft wurden. Da jedoch der Ankauf von 3½ jährigen Pferden nach den ſeitherigen Erfahrungen mit großen Nachtheilen für den Beritt des Regiments verbunden iſt, derſelbe auch den An⸗ forderungen der Bundeskriegsverfaſſung, welche natürlich nur die Bereithaltung von kriegstüchtigen Pferden voraus⸗ ſetzt, nicht entſpricht, ſo hat ſich Gr. Kriegs miniſterium ge⸗ noͤthigt geſehen, die Remontirung im Lande auf den Ankauf von volljährigen Pferden zu beſchränken, und inſoweit ſolche auf den Remontemärkten nicht zu erhalten ſind, den weite ren Bedarf durch Ankauf im Ausland beſchaffen zu laſſen. Auf Erſuchen Gr. Kriegsminiſteriums beauftragen wir Sie, dieß mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, daß hiernach die Remontemärkte künftig nur mit volljährigen, d. h. mit 4½ bis 7jährigen qualificirten inländiſchen Pferden beſchickt werden können. Darmſtadt den 16. Juni 1852. Dal wigk. v. Lehmann. e an die zum Rentamte Friedberg gehörigen Gr. Bür⸗ germeiſter des Regierungsbezirks. Betreffend: Die Beurlaubung des Gr. Domänenraths Buß zu Friedberg. Sie werden zur Kenntniß Ihrer Ortsangehörigen bringen, daß der Gr. Domänenrath Buß auf 2 Monate beurlaubt ſei und während ſeiner Abweſenheit der Gr. Rent⸗ amtsvicar Lindeck den Dienſt verſehe. Friedberg den 25. Juni 1852. Ouvrier. Die Hirſchkeule. Erinnerungen aus einem Jägerleben in Canada. Von Abel Log. (Fortſetzung.) „Schone Deine Schüſſe!“ rief er mir zu, aber ich hatte ſchon die Hand am Drücker, der Schuß knallte und ich ſah einen von den jungen Kriegern wanken. Mit der Strömung raſch flußabwärts treibend, waren wir den In⸗ dianern mindeſtens vierzig Schritte vorangeeilt, als mein Blick auf ein Kanot fiel, das unter den überhängenden Bäumen des Ufers halb verſteckt lag. Paul hatte es auch geſehen, und derſelbe Gedanke fuhr uns Beiden gleichzeitig 8 3.9„.,. F durch den Sinn, und eine Minute ſpäter ruderten wir,„Nicht daß ich wüßt b 545 rüſtig weiter, mit dem leichten Rindenboot im Schlepptau.—„Ich hatte** gen zwei oder dre N „Wir verlieren Weg und Zeit, du mußt das Boot„her die einer kalten Nacht meinen Weg verl 0. laſſen,“ flüſterte mir der Trapper athemlos zu,—„es in den gordiſchen Wäldern, da überkam mich die Nacht; Oefft hindert uns am Weiterkommen, und jede Minuͤke iſt koſt⸗ bar..... Spute Dich, ſie ſind uns auf den Ferſen! Wirf es um, wenn Du kannſt und haue mit Deinem Tomahawk ein Loch in den Boden— nur ſchnell, ſchnelll“ Ich kam der letzteren Weiſung ohne Zeitverluſt nach, und ein lau⸗ tes Wuthgebrülle verkündete das Sinken ihres Kanots und das Gelingen meines Unternehmens. und wir waren ihnen aus dem Geſicht“ „Biſt Du verwundet?“ fragte ich. „Eines meiner Ohren iſt beim Henker— ſonſt Nichts% 10 verſetzte der Trapper laut lachend.. „Du nimmſt es ſehr leicht!“ ſagte e———. %„Bah! ich habe noch eines, nicht wahr s“ witzelte er. „Aber ſieh' mal dorthin! ſie haben ihr Kanot wie⸗ der aufgefangen. Nun merk' Dir, Abel, wir haben nur eine ſtarke Viertelſtunde Vorſprung vor ihnen. Sie wer⸗ den ihr kleines Ding jetzt an's Ufer ziehen, ein Feuer an⸗ machen, ihren Kittkeſſel darüber ſetzen, ein friſches Stück Birkenrinde auf den Leck kleben und dann in unglaublich kurzer Zeit wieder hinter uns her ſein. Ich kenne den Bur⸗ ſchen mit der Goldrandmütze und der Feder. Sein Vater wär ein Crow⸗Indianer, und ſie nennen ihn den„Meilen⸗ ſtiefel.“ Vor etlich Jahren kam er zu dem Miſſionnär auf der Station drüben und ließ ſich taufen; am andern Morgen aber vermißten wir ihn und ſechs unſerer beſten Pferde, und ſeither iſt er noch ein viel größerer Schuft geworden.— Wie viel Kugeln haſt Du noch?“ 5„Fünfe.“ 1 N „Und wie viel Ladungen Pulver?“ „Wenigſtens fünzig.“ f „Tant mieux, das läßt ſich hören! Avancez, mes chers enſans! anvancez!“ An 2. Eine peinliche Stunde zog wie auf bleiernen Schwin⸗ gen an uns vorüber. Wir hatten mindeſtens einige eng⸗ liſche Meilen zurückgelegt, und doch war noch nicht eine Spur von einer Verfolgung zu entdecken. 6 „Wollen wir weiter rudern oder uns nach einem Verſteck umſehen?“ fragte ich Paul und hielt mit Rudern inne, um Athem zu ſchöͤpfen. f „Ich überlege mir die Sache ſoeben,“ gab er zur Antwort.„Laß'mal ſehen. Sie ſind uns an Zahl über⸗ legen, ſind ſtämmige gewandte Burſchen und können mit Rudern abwechſeln, ſo daß ſie immer eine friſche Hand am Ruder haben. Mir däucht, wir haben wenig Ausſicht, durch eine Flucht zu entkommen. Was meinſt Du?“ „Wir müſſen ſie an uns vorüberlaſſen, mein' ich.“ „Einverſtanden; wir haben keinen Mondſchein, und nur ein paar Sterne ſtehen am Himmel; in zehn Minu⸗ ten iſt's ſtockfinſtre Nacht!“ b Paul hatte Recht; binnen einer Viertelſtunde konn- ten wir kaum mehr gegenſeitig unſere Geſichter unter— ſcheiden. Wir ließen das Kanot unter die überhängenden Zweige einer nahen Schierlingstanne treiben und harrten hier, wie zwei Aligatoren, die, bis um's Kinn im Schlamme, auf eine Mahlzeit lauern. „Das iſt der Tritt eines Bären!“ ſagte ich zu dem Trapper, als ſich waldwärts ein Getrampel hören ließ. „Hab' ich Dir ſchon den Spaß erzählt, den ich ein⸗ mal mit einem Bären hatte?“ fragte mich Paul. N Drei ſcharfe 1.„ Knalle folgten,— Paul hielt raſch den Athem an, wie derlichſten Geheul regalirt wurden, das ich jemals hatteffhaſte n an man im Schmerze thut,— noch ein paar Ruderſchläge und da ich weder einen Ueberrock noch einen Teppich oder 8) Pune eine Büffelhaut, noch Feuerzeug und Beil bei mir hatte, 110 af dab ſo kam ich auf den Einfall, mein Nachtquartier im hoh— 1 len Stamm einer alte„Schierlingstanne zu nehmen, die fc N r Nahe bemerkte. Kaum aber war es mir ge- pub lungen, mich bis auf den Boden der Höhlung hinunterzu-“' de laſſen, als meine Ohren mit dem unheimlichſten und wie, Neduch fl ich in 5 nähen anhören müſſen, und wie ich nun ſo in meiner Beſtürzung pana en um mich herumfuhle, werde ich gewahr, daß ich mein Os 6 Nachtlager mitten unter einem Wurf junger Bären ge 1 r nommen. Meiner Treu, dacht' ich, wenn die alte Bärin Nett heimkommt, die vermuthlich heute Abend auf Beſuch aus— Blenn⸗ wärts iſt, und dich hier findet, ſo wird deine L 9e ben Sen nichts weniger als angenehm, und... Aber horch! w 90 totbag. D f 1 00098 4 „Nichts,“ verſetzte ich,“ erzaͤhle nur weiter!“ gen, fun „Siehſt Du, lieber Abel, der Gedanke, von dem al in gaggaſ ten Beeſt in Stücke geriſſen und in Geſtalt eines kalten fc, Aan Abendbrods ſeiner intereſſanten Familie vorgeſetzt zu wer“ 967 J den, vermehrte natürlich das Unbehagliche meiner Lage All l noch um ein Bedeutendes, und ich dachte ſchon darüber 1 0 nach, mir anderwärts ein Unterkommen zu ſuchen, klettert 1 mit Händen und Füßen wieder empor, indem ich den Rük perkoaba, ken, die Beine und Fäuſte wieder das ſchwammige faule“ D Holz des Stammes ſtützte,— als plötzlich der blaue Him mel, welcher oben zur Oeffnung des hohlen Stammes hereinſah, verſtopft wurde, ein dumpfes Brummen ſich Zerſteiger hören ließ, die jungen Bären, ungeduldig herumſchnüffel, E ten und ich die alte Bärin in der Dämmerung ihr Hif⸗ 1105) fe terviertel durch die Oeffnung des hohlen Baumes einbril, 0 gen und ſich ganz gemächlich an den Seiten herablaſſen! 1 ſah— etwa wie man eine Leiter herabſteigt. Mein Herz ſchlug ein wahren Zapfenſtreich und meine Kniee wankten unter mir. Paul Skinner, dacht' ich, Dein Glücksſtern iſt ſehr im Untergang; ich möchte Dir für Deine ganze u kunft keinen Schuß Pulver mehr geben!— Da kam mir 1 ein neuer Einfall; raſch zog ich mein Meſſer und ſtieß es der Bärin, als ſie gerade ihre breite feuchte Brante, (Tatze) auf meinen Schädel ſetzen wollte, etwa 5—bmal recht tief in die Hinterkeulen, nahm das Meſſer, zwiſchen, die Zähne und klammerte mich an ihrem langen zottigen Pelze feſt. Die alte Bärin ſchien nicht wenig betroffen, ob dieſer eigenthümlichen Zärtlichkeits⸗Aeuſſerung von Sei— ten ihrer Jungen und kletterte unter ängſtlichem Knurren behend mit mir wieder in die Höhe, Deinen gehorſamſten Diener mit ſich emporſchleppend, der ſich dann am Fuß der Schierlingstaune wohlbehalten auf ſeine Beine ſtellte und nach ſeiner Büchſe griff, während die Bärin heulend A. davon trollte.— Aber zum Henker! warum lachſt Du Ei denn ſo?“ 151 1080) 30 „Du wirſt natürlich Dich nun zu einem Eid erbieten, a 0. Ju daß dieſe Geſchichte, welche ſehr nach Jägerlatein ſchmeckt, nen buchſtäblich wahr ſei?“ ſragte ich halb athemlos, denn ich wall (1109 be nach allen Berkoſtigung größeren A Gepäck win kümmern. mußte mir vor Lachen die Seiten halten. 5 in Minn „Natürlich ſchwöre ich darauf,“ gab er zu Antwortz du un „aber ſtille! laß uns hören, was das war!“ 0 „Sie kommen heran,“ ſagt' ich. I „Auf welcher Seite des Fluſſes?“ 41009) 6 „Auf dieſer, denk' ich.“ e e nechen de „So müſſen wir auf die andere zu kommen ſuchen, Horch!“(Fortſetzung folgt) Schwein ange 14 4 ve Weg n N mir hath ho ** 1 ar es mi 900 e hinunter, i Leſuch aut id deine N05 N urch! wi weiter!) 1 155 Bekanntmachungen von Be⸗ ßbhhoͤrden. dN NN HOieffentliche Ladung. (1015) Forderungen oder ſonſtige Anſprüche eder Art an das Vermögen der Chriſtian Krai⸗ ſings Eheleute von Vilbel, über welches der örmliche Concurs erkannt worden iſt, ſind im kiquidationstermine: Mittwoch den 11. Auguſt l. J., Vormittags 9 Uhr, ſei Meidung ſtillſchweigend erfolgenden Aus⸗ ſchluſſes bei dem unterzeichneten Gerichte anzu⸗ melden und näher zu begründen. i Groskarben den 8. Juni 1852. SGtoßh. Heſſ. Landgericht daſ⸗ Jäger. Botticher. Bekanntmachung., letr.: Brenn⸗ und Nutzholzyerſteigerung in dem Domanialwald Frauenwald, Revers Ober⸗ tTiosbach. f (1098) Montag den 5. Juli, Vormittags Uhr, ſollen in dem gedachten, bei Niedermör⸗ 209 Straße durch die Stadt Hungen erforderliche Pflaſtererarbeit und Chauſſirung, veranſchlagt zu 2015 fl., öffentlich verſteigert werden. Grünberg den 28. Juni 1852. 7 Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Grünberg, 1050 Nn art) Arbeits⸗Verſteigerung. 6 (1106) Zu dem diesjährigen gemeinheitlichen Bauweſen in Vilbel ſollen: das Brechen von 40 Kubikklafter Bruchſteinen in den daſigen Gemeinde-Steinbrüchen, das Brechen oder der Ankauf von 4 Kubik⸗ klafter Straßenunterhaltungsſteinen aus den Aſſenheimer oder andern benachbarten Ba⸗ ſaltbrüchen, a die Herbeifuhr dieſer Steine, die Lieferung von 4 Kubikklafter Pflaſterſtei⸗ nen aus den Steinheimer oder ähnlichen „Vrücheh, n e 9 das Aufſetzen dieſer ſämmtlichen Steine, das Zerſchlagen der Straßenunkerhaltungs⸗ ſteige, die Lieferung verſchiedener Steinhaueracbeiten, öffentlich wenigſtnehmend in Akkord gegeben werden und iſt der Termin hierzu auf Montag den 5, Juli d. J., Vormittags um 9 Uhr, zur Abhaltung auf dem Rathhauſe in Vilbel ver⸗ abredet und feſtgeſetzt worden. Friedberg den 29. Juni 1852. In Auftrag: Ruths, Gemeindebaumeiſter⸗ Grasverſteigſe run g. (1107) Montag den 5. Juli ſoll das der hieſigen Gemeinde gehörige Heugras, eirca 36 Morgen, verſteigert werden; der Anfang iſt Mor⸗ gen 10 Uhr hinter der Gr. Martens. 8 Zuchthausanſtalt Rockenberg den 29. Juni 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Wet eee 1 zen dem g zen gelegenen Walde an die Meistbietenden öf⸗ t eines kaltg entlich verſteigert werden geſetzt zu we ½ Stecken geſchältes Eichen⸗Scheitholz, me 0 20%% e„%, Prügelholz, dener Las 5300 Jechalte Gicen⸗ Walen, We en darübß 1 Pagen, 10 Läſte Schlagabraumholz, uchen, kletteen 232 Stück geſchalte Eichen⸗Stangen, zu m ich den Ru. i Baumſtüͤtzen geeignet. wanmige f 1 Oberxosbach den 25. Juni 1852. d de n Der Großh. Heſſ. Revierförſter it baue Hin des Reviers Oberrosbach den Stamme Se Bingmann. Lrummmn se Verſteigerung von Pflaſterer- und berumſchnüfe Chauſſirarbeit. rung ihr is 1105), Montag den 12. Juli, Vormittags zumes adus(1 er, soll in der Wohnung des Gaftwirths n werde F ülke en J, Pünzeh die ir Paiſfelung der BBraunkohlen Verkauf.* (4030) Im Intereſſe der Braunkohlenconſumenten, elde noch im Laufe dieſes Monats einen Theil ihrer Braunkohlen vom hieftgen Bergwerke anfahren wollen, ſieht man ſich veranlaßt, mit dem 21. d. M. eine neue Creditpexiode, laufend bis Ende December d. J. und verbunden mit einer Zahlungsfriſt bis Ende März 1853 zu eröffnen. 1 f Die unterzeichnete Bergverwaltung gewährt ſonach bei einem Brennmaterial, das ſich ſeit einer langen Reihe von Jahren als das preißwürdigſte bewährt hat, einen drei Monaten län⸗ geren Credit zur Abfuhre und eine 3 Monaten längere Zahlungsfriſt, wie die Großh. Dorheimer Bergverwaltung. f* i Denfenigen Abnehmern, welche ſeither ſchon Bürgſcheine eingelegt haben und das ange⸗ gebene Quantum Braunkohlen noch nicht abgefahren haben, iſt es geſtattet, daſſelbe bis Ende d. M. abzufahren. Ein zweiter Bürgſchein kann aber erſt nach Bezahlung der auf den erſten Bürgſchein abgefahrenen Braunkohlen, eingelegt werden. Die Braunkohlenfuhren, welche auf hieſigem Bergwerke geladen haben und Oſſenheim paſſiren, bezahlen daſelbſt kein Brückengeld. Bauernheimer Bergwerk den 17. Juni 1852. Gräfl. Solms⸗Rödelheim'ſche Bergverwaltung L. Sit or ch. gt. Mein Hey“ Kuiee wankee Glücksſtern i. eine ganze 31 Da kam m r und ſtieß uchte Branti, etwa 5 bm Neſſer zwiſche angen zottige. venig betroffe erung von Se⸗ lichem Knurre. en gehorſamſte⸗ dann am Fuß ne Beine ſtelli (1108) befördert bei ſehr fümmern. Privat⸗ Bekanntmachungen. Die conceſſionirte Haunptagentur für Auswanderer von J. G. Appel in Giessen, bequemer Fahrt in zwei Tagen von Gießen nach Bremen Auswanderer nach allen Häfen Nordamerikas. n Zerkoſtigung bis an den Landungshafen in Amerika übernommen und beſagen die Bedingungen das Nähere. Bei einer größeren Anzahl von Perſonen werden dieſelben von Gießen bis Bremen durch einen zuverläſſigen Mann begleitet; das Gepäck wird demſelben dahier übergeben und hat ſich der Auswanderer um Nichts als um ſeine eigene Perſon zu be⸗ Die Auswanderer werden zu den billigſten Preißen frei ab Gießen mit Bärin heulen* rum lachſt Da Einladung. (1080) Zu recht zahlreicher Theilnahme an der am 6. Juli nächſthin, Morgens um 9 Uhr, beginnenden Feier der Einweihung des vangeliſchen Rettungshauſes zu Ju⸗ jenbeim in Rheinheſſen, ladet alle Freunde der Miſſion ein, m Eid erbieten datein ſchmeckh, mos, denn id (40840 Für die rühmlichſt bekannte, ohne Anwendung künſtlicher Mittel betriebene Heilbronner Bleiche bei Wimpfen werden fortwährend Beſtellungen und Aufträge zur Beſorgung angenommen. Friedberg im Juni 1852. Ruths. 1 kommen ſuchl ouictzung folgt) r zu e Der Vorſtand des evang. Miſſionsvereins a der Provinz Rheinheſſen. Zu vermiethen. (1109) Ein vollſtändiges Logis iſt zu ver⸗ miethen bei Friedrich Staubi, dem Bahnhof gegenüber. Schweinefett zu Wagenſchmier 11110) bei Weißgerber Hir ſchhorn. Mobilien ⸗Verſteigerung. (11110 Die unterzeichnete iſt geſonnen Don⸗ nerſtag den 8. Juli 1. J., Vornuttags 10 Uhr, in der Behauſung des Friedrich Kappes zu Kai⸗ chen folgende Gegenſtände freiwillig gegen gleich⸗ baare Zahlung 10 erſteigern, als: ein Klei⸗ derſchrank, ein Aenſchrank, drei Bettſtellen, ein Waſchkeſſel, eine Waſchbütte, eine Fleiſch⸗ waage, ein Metzgerblasbalg, einen eiſernen Metz⸗ gerrahme, Tiſche, Stühle, Bänke, eine neue Milchbank, 6 Hühner, 2 Gänſe und ſonſtige Haus-, Wirthſchafts⸗ und Metzgergeräthſchaften. Vilbel im Juli 1852. a Eliſabethe Göbel. Großes Preiskegelſchieben im Philippi'ſchen Garten. (11120 Montag den 5. d. M. Beendigung deſſelben und Harmoniemuſik durch das Kaicher Muſikkorps. G. Philippi. ——— — (1046) Preißen Contracte abzuſchließen: Beachtenswerth f üer Auswanderer. — 210— üder Antwerpen, ab Bieberich oder Mainz, zu fl. 48.— am 10., 20. und 30.5 „ Rotterdam,„„ 5 1„„ 60.—„ 5., 15. und 25. „ Liverpool,„ 5„„ 64.— alle 5 Tage 8 „ Havre, 1„ 1„„ 60.— am 10., 20. und 30. 8 „Bremen, 1„„„„ 76.—„ 1. und 15.— Kinder unter 10 Jahren zahlen je 10 fl. weniger; Säuglinge ganz frei.— Auf prompte und reelle Beförderung, ſowie humane Behandlung während der Reiſe, kann man ſicher rechnen. Nauheim im Juni 1852. Hermann Auffarth, bevollmächtigter Agent. Kir ſech enfeſt im Oſſenbeimer Vuͤldchen. (41130 Das ſo weltberühmte Kirſchenfeſt im Oſſenheimer Wäldchen findet Sonntag den 4 Juli ſtatt, wozu höflichſt einladet Aehle. Dr. Borchardt's Kräuter⸗Seife, (111) deren bekannte vortreffliche Eigen⸗ ſchaften ſie auch in hieſiger Gegend zu einem ſo beliebten Toilette⸗Gegenſtande gemacht haben, geht mir allein auf hieſigem Platze öfter in 9 en aus diesjährigen Früh⸗ 0 l lings kräutern zu, und verkaufe Cirk ü- ich das Original⸗Packetchen nach wie vor à 6 Sgr. P. F. Schmittner. Baieriſches Lagerbier, nach Münchener Art gebraut, (1115) babe ich in Zapf genommen und können 40 bis 50 Ohm, ſowohl im Großen als Kleinen im Faß abgegeben werden. Friedberg den 3. Juli 1852. Bierbrauer Anton Burck, an der Stadtkirche. Einladung. (1116) Indem ich hiermit einem verehrten benachbarten Publikum anzeige, daß ich das Ge⸗ ſchäft in meinem elterlichen Hauſe für eigne Rechnung übernommen, verbinde ich damit die höfl. Einladung auf das nächſten Sonntag und Montag stattfindende Kirchweihfeſt. Für ausge⸗ zeichnete Harmonie⸗ und Tanzmuſik, ſowie prompte und reelle Bedienung iſt beſtens geſorgt. Obermörlen den 1. Juli 1852. lig. zum Schwanen. Zu vermiethen. (41170 Eine Wohnung im mittleren Stocke meines Hauſes, welche bis September bezogen werden kann, iſt zu vermiethen. Heinrich Engel in der Uſergaſſe. Einladung. (1118) Sonntag den 4. d. M. iſt in mei⸗ nem großen Saale gutbeſetzte Tanzmuſik anzu⸗ treffen, wozu höflichſt einladet Bad Nauheim den 1. Juli 1852. D. Fritz zur Krone. Kirchweihfeſt in Obermoͤrlen. 11119) Sonntag den 4. Juli 1852 iſt bei mir Harmonie⸗ und Tanzmuſik anzutreffen, wo⸗ zu höflichſt einladet Jöckel, zum Goldenen Hirſch (11200) Von der bei Engelhorn und Hoch danz in Stuttgart erſcheinenden Kirchliche Anzeigen. Sonntag den 4. Juli 4. Trinitatis. Pfarramtswoche: pr. Stadtpfarrer Sell. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Kalbhenn. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. (Abendmahl.) Nachmittags: Hr. Candidat A. Köhler. Frankfurter Cours vom 30. Juni 1852. fl. 9 45 ½ 46 Piſtolen Friedrichsd or Holländiſche 10 fl. Stücfe Rand⸗Ducaten. 3 20 Franke 7 9 Engliſche Souverains„11 58. Preußiſche Thaler„ 145 ¼/⁰—9¼ç 5 Frankenthale Preußiſche Caſſenſcheine. Feruchtpreiſe. „ 9 55-56 9 56-57 „ 1 45 7—ο—œ⁸ 20. Jun 25. Jun 25. Jun ttung. ied⸗.„ Gattung 6 Mainz Gerns 0 fl. lv. ft, kr. fl. f k Waizen pr. Malter 1130 11 381115 Korn en u 9 130 855 ö Gere„ 702 4 2 S 11446—— Polizei Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 3. bis zum 9. Juli. g „ 5 38 ¼ 39% „ 221/22 Allgemeinen Muſter⸗Zeitung, Album fuͤr weibliche Arbeiten und Moden. Preis vierteljährlich 54 kr. iſt die erſſe Nummer des 3. Quartals für 1852 bereits ausgegeben, und werden hierauf, ſo wie auf die verfloſſenen Quartale und die Jabrgänge von 1846 bis 1851, Beſtellungen an⸗ genommen. Unſere Zeitſchrift iſt allenthalben ſo bekannt und beliebt, daß es unnöthig iſt, dieſelbe beſonders zu empfehlen, nur das möchten wir bemerken, daß unter den jetzigen Zeitverhältniſſen unſer Beflreben dahin gerichtet ſein wird, bei der Wahl der Muſter und Arbeiten immer mehr auf praktiſche Gegenſtände Rückſicht zu nehmen. Wir werden darum von jetzt an ſtatt eines gewöhnlichen Muſterbogens je vierteljährlich einen ganz großen auf beiden Seiten be⸗ druckten Muſterbogen mit Patronen zu Kleidern, Mänteln, Leibwäſche ꝛc. ohne Erhöhung des Preiſes geben, und ſind überzeugt, daß dadurch unſer Journal in der Gunſt unſerer Abon⸗ nenten nur ſteigen kann. Zu Beſtellungen empfiehlt ſich E. Bindernagel in Friedberg. S 1 1 Fried⸗ Butz⸗ Brod⸗Preiſe. berg. bach. 5 kr. pf. kr. pf. 11 Leib⸗Roggenbrod 3 273 207„ 61 3.602 44 5 131 2 13— Lth. Lth — Milchbrod 14% 14% — Waſſerweck 114½ —Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 145 17 Fleiſch-Preiſe. bf 8 i 5 pf. 1 Ochſenfleiſch 121— 12— „ Kühfleiſch, gemäſtetes 9 „ Rindfleiſch, gemäſtetes 7 2 „, Kalbfleiſch 6(— 6— „„„ gemäſtetes E „ Schweinenfleiſch 13— 1413— „Hammelflei 9— 191— „ Schaaflfleiſ. 5——— „ Wurſt v.blos Schweinen 14— 14— „Bratwurſt 1 ie „ Schwartenmagen 1642116 „Geräucherter Speck N „Schinken 16— 17— „Dörrfleiſch 16— 17— „ Schweinenſchmalz, 1 ausgelaſſen 20— 21—. unausgelaſſen 20— 20— „ Nierenfett 18— 1181— „ Hammelsfett 161— 116— Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Bender. Kra u b. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. cungekoſten Jerfügung 1. wehen, de ln Geſoche Zu der Eing des 9. 2. d vom 16. Fet verwenden, v armer Perſon Wir be dun zur öffen Fried an die G Betreffend Wir mubrikaten iu verhaften Frie! Aller blond.— Augen; ll datt: bor länglich.