* doch ay don gr doch an Felle. erung I 1. * u. nden Intelligenz— fuͤr die Blatt Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg 0 im Beſonderen. Sonnabend den 3. Januar 1832. as„Intelligenz⸗Blatt für die Provinz Oberheſſen“ wird im Jahre 1852, ebenſo wie, im Jahre 1851, wöchentlich zweimal (Mittwochs und Samſtags) ausgegeben.— Das„Intelligenz⸗Blatt“ wird nach wie vor die amtlichen Bekanntmachungen der Staats⸗ und Lokalbehörden mittheilen und Anzeigen und Inſerate jeglicher Zeit zur öffentlichen Kenntniß bringen. f 0 N Der Abonnementspreis, welcher ſtets bei der Beſtellung zu entrichten iſt, beträgt bei der Expedition, wie bisher, für 1 Jahr 1 fl. 12 kr., für/ Jahr 40 kr.— Bei allen Poſtverwaltungen pr. Jahr 1 fl. 48 kr. und pr. Semeſter 54 kr. Die Einrückungsgebühren betragen, wie bisher, für die geſpaltene erſte Petitzeile oder deren Raum 4 kr. für die zweite 3 kr., für die dritte und jede folgende 2 kr.— Ein Beleg wird mit 2 kr. berechnet.— Alle Inſerate, welche von dem Donnerſtag Morgen bis den Sonntag Abend bei der Expedition eingehen, finden in dem Mittwochs erſcheinenden Blatte eine Aufnahme; alle Inſerate, welche von dem Montag Morgen an bis den Mittwoch Abend eingehen, werden in das Samſtags erſcheinende Blatt aufgenommen.— Friedberg. Die Expedition des Intelligenzblattes. Die dumme Anne. Eine Erzählung aus dem Gebirge von Marie Nathuſius. (Nieritz Volkskalender.) Wo der Brocken ſeinen Rücken majeſtätiſch nach Morgen in die Hochebene des Harzgebirges hinablegt, be— ginnen einige liebliche Thäler, die nach verſchiedenen Richtungen hinziehend, den Weg zur Ebene finden. Gold— braune Bäche, die ihren Urſprung in den Mooren und Haiden des Brockenfeldes haben, rinnen hier zuerſt durch kleine Waldwieſen und ſchauen zuerſt das friſche Grün von Erlen, Birken und Buchen zwiſchen dem dunkelen Tannengrün. Hier iſt's einſam. Der Vogel baut unge— ſtört ſein Neſt. Schmetterlinge flattern auf den duften— den Blumen, Bienen ſummen in der blühenden Haide, ſtolz und ruhig ſchaut der Hirſch von mooſigem Vor— ſprung, und hoch über den grauen Klippen der„drei Jungfrauen kreiſet der Aar. Nur Holzhauer, oder Kräu— ter und Beeren ſuchende Frauen und Kinder kommen in dieſe pfadloſen Gefilde, und verwundert ſtehen ſie ſtill, wenn ſie hier zuerſt das kleine Häuschen mit dem dunkeln Schindeldach erblicken, das nach dem Brocken zu geſchützt von hohen Tannen, nach Süden auf ein wohlgehegtes Gärtchen und auf eine grüne Wieſe ſchaut. Das Häus— chen wird„die hohe Lies,) genannt. Darinnen wohnt der Waldwärter Klaus Harden mit ſeiner Schwiegermut— ter, ſeinem Töchterlein und dem alten Knechte Jakob, und alle Vier ſtören die Einſamkeit hier oben nicht. Klaus wandert mit ſeinem getreuen Tiras in den Wald. Das Schießen iſt nicht ſein Amt; er ſchaut hier und dort nach der Ordnung, füttert das Wild und hegt die kleinen ein— ) Die wahren Namen in diefer Erzählung find zum großen Theil mit erfundenen vertauſcht worden. gezaunten Pflanzgärten, die hier oben trotz der Nebelluft herrlich gedeihen. Seine fünfzehnjährige Anne ſitzt in der Haide und füttert ihrem zahmen Hirſchkalb Erdbeerblätter; rund um ſie läutet die kleine Kuhheerde; das Läuten aber iſt der rechte Klang des Oberharzes und der Klang der Einſamkeit und des Friedens. Nur das Kikeriki des Hof— hahns unterbricht zuweilen recht unverſchämt dieſen Frie⸗ den, und die Großmutter Anne muß drüber herzlich lachen. Armer Schelm, kein Kamerad anwortet hier oben, und es geht Dir wie mir, ich ſehe auch vergebens aus dem Schiebfenſterchen, ob die Gevatterin Banſe oder Meme— ring Brodkuchen gebacken, und höre vergebens, ob der alte Hinze wohl Neues auszurufen hat;— das Neueſte hier iſt, wenn Jakob meldet, daß eine Kuh gekalbt oder ein Huhn ſich das Bein verkippt und Mutter Anne genug zu thun hat, ihr kleines ſtilles Reich in Ordnung zu halten. Mutter Anne aber war aus dem Halberſtädtiſchen, ſo recht aus den reichen Korn-Ebenen, und ſie hatte nie geglaubt, daß ſie dort oben an dem blauſchimmernden Blocksberg einſt ſollte ihr Ruheplätzchen finden. Ja oft war ſie über den Kirchhof gegangen und hatte ſtolz ge— dacht: Solch eine Urne mit goldner Inſchrift, wie die ſelige Schulzen hat, kann auf deinem Grab auch einſt ſtehen; ja wenigſtens, denn dein Hof iſt noch größer als der Schulzenhof. Sie war eine kecke hochmüthige Bauern— frau und hielt was auf ihren Reichthum. Das aber mußte ſie ſich ſelbſt geſtehen, daß ihr größeſter Reichthum ihre einzige Tochter ſei. Marie war das hübſcheſte und ſanfteſte Mädchen im Dorfe, und manches Auge ſchaute wünſchend auf ſie hin. Aber für Frau Anne und ihren Mann war kein Schwiegerſohn gut genug und die Toch— ter ward mit Strenge behütet und bewacht. Einſt kam Einquartirung in das Dorf, unter den Jaͤgern war Klaus Harden der friſcheſte und hüͤbſcheſte, er gewann Mariens as ſanfte Mädchen bekam mit einem Male einen Ma 15 den Klaus freien. Die Eltern tobten nicht wenig, ſo ſchnell als möglich ſollte nun ein Schwie⸗ gerſohn in's Haus; Marie aber blieb ihrer Liebe treu, und als man ſie zur Heirath zwingen wollte, floh ſie mit Klaus nach der„hohen Lies“, wo er gerade Waldwärter geworden.— Das war ein Blitz und Donnerſchlag für Frau Anne. Sie überlegte, wie es zugegangen, daß die einzige Tochter ſich von der Mutter mit Gewalt losge⸗ riſſen und einem fremden Manne gefolgt war. Da mußte ſie ſich geſtehen daß ſie ſich weit mehr um Haus und Hof und Feld, als um das einzige Kind gekümmert, und wie der liebe Gott manchmal Blitz und Donnerſchläge benutzt, Herzen zu erſchüttern, ſo fühlte Anne jetzt in ihrer De— müthigung und ihres Herzens Kummer, den Hochmuth, den Weltſinn und die Sündhaftigkeit ihres vergangenen Lebens. Sie fühlte, Hof und Gut mögen noch ſo groß ſein, der Herr kann mit einem Schlag die Freude daran zerſtören. Sie begann zu ahnen, wo ihr Friede zu fin⸗ den, und je lauter und böſer ihr Mann ward, je ſtiller und friedlicher ward ſie, jeden Fluch, den er auf das un⸗ gerathene Kind ſchleuderte, ſuchten ihre Gebete in Segen zu verwandeln, ja als zwei Jahre vergangen waren und der Mann auf dem Krankenbette lag, hatte ſie ihn ſo weit, daß er nicht mehr fluchte und daß er es ruhig mit anhörte, als ſie ihm erzaͤhlte, wie es ſeiner Marie im Walde ging. Ein Frachtfuhrmann, der oben in einem Gebirgsſtädtchen den Klaus getroffen, brachte die Nach— richt, daß Marie ein kleines Mädchen geboren, einen rechten Engel von Schönheit, daß ſie aber ſelbſt kränkele und in Gram dahinſchwinde und bald ein Engel dort oben im Himmel ſein werde. Anne batte nun keine Ruhe mehr und nur die Todesnoth ihres Mannes hielt ſie zurück. Kaum war er dahin, da verließ ſie die Heimath und zog dem Kinde nach. Haus und Hof übergab ſie ihrem Bru— der zur Bewirthſchaftung, der ehrenhaft und tren genug dazu war. Iſt's doch wie mein eigen, ſagte er, und nach Bauer⸗Art, die gern Kinder und Höfe zuſammen bringen, fügte er hinzu: Mein Gottfried iſt jetzt zwölf Jahr alt und ſoll meinen Hof haben, der Wilhelm iſt acht Jahr und mag denn dem Engelchen unter dem Blocksberge zu— wachſen, und ſie werden ein Paar. Frau Anne hatte nichts dagegen einzuwenden. Für jetzt packte ſie Kiſten mit Betten und Leinen um der Armuth auf der hohen Lies etwas abzuhelfen, ſteckte auch ein Beutelchen mit blinkenden Golde ein, und fuhr dem blauen Brocken— berge zu. 5(Fortſetzung folgt.) — Miszellen. Ein dummer Menſch ſagte zum Tauſendkünſtler D.: „Ihre Kunſtſtücke gefallen mir nicht beſonders, Bosco hat Alles viel ſchöner und ſchneller gemacht., D. darüber er— boſt, antwortete:„Ich werde Ihnen doch zeigen, daß ich etwas kann. Ich werde Ihnen eine Ohrfeige geben, und der Kellner dort an der Thüre wird dieſe Ohrfeige ſpüren. Mit dieſen Worten ſtach er ihm eine aus dem ff. und der pfiffige Kellner an der Thüre hielt ſich die Backe und ſchrie!„Auweh!“ Der Gefoppte verſetzte aber:„Das haben Sie wieder ſchlecht gemacht; die Ohrfeige hat der dort nicht allein verſpürt, ich habe ſie auch verſpürt.“ An einer Ladenthüre hing ein Zettel, worauf die Worte ſtanden:„Wenn Niemand im Laden, ſo bittet man zu klingeln. Als einſt der Inhaber auf einen Augenblick den Laden verläßt, hört er furchtbar klingeln. Er rennt herzu und fragt den vor der Thüre Stehenden nach ſeinem Begehr.„O,“ meinte dieſer,„da ich Niemand im Laden bemerkte, ſo wollte ich Ihnen den Gefallen thuen, zu klin⸗ geln, da Sie dieſen Wunſch auf dem Zettel da ausgeſpro— chen haben.“ N Ein Schullehrer erklärte ſeinen Schülern lang und breit, daß der Menſch ſich immer auf etwas freue, ſei es ihm auch nicht klar bewußt, und daß dieſes die nöthigſte Triebfeder im menſchlichen Leben ſei.— Z. B. frug er einen derſelben:„Denke einmal reiflich nach, und ſage mir, ob du dich nicht auf irgend etwas freueſt?“ Der Knabe antwortete nach kurzem Beſinnen:„Ja, daß die Schule bald aus iſt.“ Bei einem Auſternſchmauſe ſagte ein Gourmand: „Ich kann mich wie Simſon ruͤhmen, zwar nicht Tauſende, aber doch Hunderte vernichtet zu haben.“)—„Und mit denſelben Waffen,, fügte ein Wißdold hinzu. Bekanntmachungen von Be⸗ Holzverſteige rungen in den Doma— b) in den Monaten: März und April: — hoͤrden. c π Immobiliar⸗Verſteigerung. (2049) Dienſtag den 3. Februar k. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die zum Nachlaſſe des dahier verſtorbenen Joh. Gerſter gehörenden Immobilien, beſtehend in einem Viertel Wohnhaus, Stall und Gärtchen, in der Vorſtadt zum Garten gelegen, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 18. Dezember 1851. In Auftrag Großh. Hef. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 5 Been d e r. Mobilien⸗Verſteigerung. (2050) Montag den 5. Januar k. J., Vor- mittags 9 Uhr anfangend, werden in hieſigem Rathhauſe die zum Nachlaſſe des Joh. Gerſter dahier gehörenden Mobilien, beſtehend in Holz⸗ werk, Bettung, Mannskleider, Weißzeug und ſonſtige Haushaltungs⸗Gegenſtände, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 11. Dezember 1851. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter e e nialwaldungen des Forſtes Friedberg in dem Jahre 1852. (1) Die Verſteigerungen der Holzerndte in den Domanialwaldungen des Forſtes Friedberg von dem Jahre 1852 werden in den bemerkten Zeiträumen ſtatt finden und ungefähr die da⸗ bei bemerkten Materialerträge liefern: A. In dem Revier Hochweiſel: in den Monaten: März, April und Mai: 426 ſum. Stecken Brennholz und 30 ſum. Stecken Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz. B. In dem Revier Obe rros bach: a) in den Monaten: Januar und Februar: 495 ſum. Stecken Brennholz und 7 ſum. Stecken Bau-, Werk⸗ und Nutzholz; b) in den Monaten: März, April und Mai: 1070 ſum. Stecken Brennholz und 158 ſum. Stecken Bau-, Werk⸗ und Nutzholz— größtentheils ſehr werthvolles Eichen⸗ ſtammholz; c) in den Monaten: Juni, Juli und Auguſt: 300 ſum. Stecken Brennholz(Eichen⸗Schäl⸗ holz) und 4 ſum. Stecken Bau⸗„Werk⸗ und Nutzholz. C. In dem Revier Altenſtadt: a) in den Monaten: Januar und Februar: 487 ſum. Stecken Brennholz und 23 ſum. Stecken Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz; 140 fum. Stecken Brennholz und 3 ſum. Stecken Bau⸗, Werk- und Nutzholz. Die Bekanntmachungen der ſpeciellen Ver— ſteigerungstermine werden, unter Angabe der zur Verwerthung kommenden Sortimente und Holzarten, jedesmal vorher durch die Großh. Revierförſter in dem Friedberger Intelligenz⸗ blatte und durch Ausſchreiben in den einzelnen Orten erfolgen. Rodheim den 26. Dezember 1851. Der Großh. Heſſ. Forſtmeiſter des Forſtes Friedberg Rübſamen. Holz⸗Verſteigerung. (2) Künftigen Montag den 5. Januar, von Morgens 10 Uhr an, werden in dem Engel⸗ thaler Wald, am Erbſtädter Weg bei Engelthal, nachſtehende Holzſortimente öffentlich meiſtbietend gegen baare Zahlung verſteigert, als: 1) 16 Stecken eichenes Werk- und Nutzholz, 2311„ birkenes desgl., 3) 300 Stück eichene Wellen, 4) 650„ birkene desgl. und 5) 60 Stecken birkenes langes Reisholz zu Reifſtecken ꝛc. Engelthal am 30. Dezember 1851. Der Gräfl. Solms⸗Laubach'ſche Rentmeiſter Gruppe. Abo 209 lechtzei Schac für we Stick Künſt graph Ferner bon ein ur P Wöd dige Inge täglic tigkeit wird täglich Muſter Erſolg (2050 orm chen 8 keinem ö ferhült hörende lich in bekend Niet Bekanntmachung, betr.: Brenn, ſodann Bau- und Werkholz⸗ verſteigerung in den Domanialwaldungen bei Oberrosbach. (J) Dienſtag den 13. Januar werden in den Diſtricten Kellerberg und Katzen— ſtirn, unter den vorher bekannt zu machenden Bedingungen an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert: 55 g 1% Stecken Buchen⸗Scheitholz, 1 7 Eichen⸗ 77 8„ Buchen- Prügelholz, 3 7 Eichen⸗ 8 7. 3„ Nadel⸗ 5 ½„ Buchen⸗Stockholz, 59 1 Eichen⸗ ꝛc.„ 305 Wellen Buchen-Reisholz, 982 7 Eichen⸗ 7 125„, Nadel⸗ 18 Stämme eichenes Bau- und Werkholz bis 21¼“ Durchmeſſer ſtark und bis 35“ Länge, 1 birkener Werkholzſtamm, 1 eichene Stange. Juſammenkunft: Morgens 8 Uhr vor dem Kellerberg an der neuen Schneiße. 2 Oberrosbach den 30. Dezember 1851. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bingmann. 3 Holzverſteigerung. () Donnerſtag den 8. und Freitag den 9. Januar 1852, jedesmal von Vormittags 10 uhr an, werden in dem hieſigen Gemeindewalde: 103 eichene Bau-, Werk- und Nutzholzſtamme von 9 bis 35 Zoll Durchmeſſer und 10 bis 50 Fuß Länge und von 30 bis 200 Cubikfuß⸗Gehalt, 1 Aspen- und 6 Kiefernſtämme, 59½ Stecken Buchen⸗Scheit⸗ und Prügel. Doll, 114„ Eichen⸗Scheit- und Prügel⸗ holz, 69„ Eichen- und Buchen⸗Stockholz, 36„Eichen- und Buchen⸗Reisholz, öffentlich an den Meiſtbietenden, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, verſteigert. Bemerkt wird noch, daß das Stammholz am erſten und das Brennholz am zweiten Tage zur Verſteigerung kommt. Södel am 30. Dezember 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Mferſietz Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn Section Gießen. (5) Freitag den 9. Januar, des Vormittags um 9 Uhr, ſollen auf dem Sectionsbüreau die nachbezeichneten zur Einrichtung des Magazins im hieſigen Bahnhofe erforderlichen Arbeiten durch öffentliche Verſeigerung in Akkord gege⸗ ben werden: 1) Schreinerarbeit, veranſchlagt zu 751 fl. 15 2) Schloſſerarbeit,„ 149„ 3) Küferarbeit, 0„ 4) Weißbinderarbeit,„„ 183„ 5) Spenglerarbeit,„„ 61 Der Voranſchlag und die Steigbedingungen liegen zur Einſicht offen. 8 1 Gießen am 30. Dezember 1851. Der Großh. Heſſ. Sections„Ingenieur Eickemeyer. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Gießen. (6) Donnerſtag den 8. Januar, des Vormit⸗ tags um 9 Uhr, ſollen auf dem Sectionsbüreau die zur Erbauung eines Kanals im Bahnhofe erforderlichen Maurer- und Steinhauerarbeiten, veranſchlagt zu 308 Gulden, ſowie die Pfla⸗ ſterung der Goſſen um das Werkſtättengebäude, veranſchlagt zu 885 Gulden, durch öffentliche Verſteigerung in Accord gegeben werden. Gießen am 30. Dezember 1851. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur Eicke meyer. Privat⸗ Bekanntmachungen. 104 lithogr. Beilagen jährlich. Einladung zum Abonnement auf den Frankfurter Anzeiger vom 1. Januar 1852 ab. Wird tägl. ausgegeben auſſer Montags. Abonnementspreis für Frankfurt A5 kr. per Quartal; für auswärts bei allen Poſtämtern Deutſchlands, gemäß dem neuen Regulativ, Alle Poſtämter und Boten nehmen Beſtellungen an. Der„Frankfurter Anzeiger“ brin Schach⸗„ Rechnen, Räthſel⸗. Auf gab für weibliche Handarbeiten aller und jeder Art, welches von lithographirten Abbildun Sticke, Strick⸗, Filet und Bandarbeiten, mit Künſte und Handwerke, ausgeſtattet mit dem Vorzüglichſten aus dem Bereiche der Te graphirten Abbildungen— wenn erforderlich in Farbendruck— verſehen. gt die anziehendſten und neueſten Novellen, Modebericht mit Modebild; ein Feuilleton gen begleitet, das Allerneueſte in Häkel⸗, Anfertigung enthält. chnik u. ſ. w., und ebenfalls regelmäßig mit litho⸗ Tüchtige Fachmänner haben uns ihre Unterſtützung zugeſagt.— enz jede Woche einen ausführlichen Pariſer den deutlichſten Erklärungen zur mit unbedeutendem Poſtaufſchlag. 12093) Zu Neubeſtellungen auf dieſes gern geleſene und vielverbreitete Blatt w rd hierdurch mit dem Bemerken eingeladen, ſolche rechtzeitig und vor Schluß dieſes Monats zu machen, um completter Exemplare gewiß zu ſein. Gedichte, Miscellen, launig und ernſt, Ein Feuilleton für Ferner ein Feuilleton für Theater und Concert, d. h. unpartheiiſche Berichte über hieſige und auswärtige Bühnen- und Concertleiſtungen, von einem der erſten und geachtetſten Kunſikenner geſchrieben. der Politik und des öffentlichen Lebens, wird. Tag iich ein vollſtändiges Coursblatt de Täglich eine kurze, bündige, aber wodurch dem Leſer das ſehr oft unerquickliche 0 r hieſigen Börſe, Handels-, Frucht⸗, Getreide- und Oel-Berichte von Frankfurt, vollſtändige Rundſchau auf dem Gebiete Durchſehen großer politiſcher Zeitungen erſpart Friedberg, Mainz, Köln, Neuß, Wurzburg, München u. ſ. w.— Nach jedesmaligem Erſcheinen des Frankfurter Amtsblatles kurz gefaßt den Inhalt deſſelben. Dieſe Vielſeitigkeit des„Frankfur täglich ein bunter Kranz der mannigfachſte ter Anzeigers“, wie ſie nicht leicht ein n Inſererate und anderes Journal bieten dürfte, wozu aber auch noch Bekanntmachungen in deutlichen und ſchönen Lettern kommt, dieſe Vielſei⸗ tigkeit hat unſerem Blatte in allen Kreiſen, in der Geſchäfts⸗, Beamten⸗ und Damenwelt die freundlichſte Aufnahme erworben und wird die Redaction nichts verabſäumen, durch Aufbieten aller Kräfte die Der wie bei keinem ähnlichen Organe billige Abonner täglich mit dem Neueſten und Wiſſenswertheſten bekannt Muſterbeilagen ſeiner Familie einen reichen Schatz der beſten Inſeraten, welche wir die Zeile mit 4 kr. be Erfolg garantirt werden. Probeblätter ſtehen auf Verlangen gratis zu Dienſten. Frankfurt am Main, Dezember 1851. ſes Wohlwollen ſtets zu erhalten. nentspreis läßt es auch weniger Bemittelten nicht ſchwer fallen, ſich zu machen und durch Sammeln der Journale, ſowie der lithographirten Mode- und i Leclüre und belehrendſten Unterhaltung zu ſichern. rechnen, kann bei der großen Verbreitung des„Frankfurter Anzeigers/ der beſte Die Medaction. Bekanntmachung. (2056) Montag den 12. Januar 1852, Vormittags 10 Uhr, ſoll eine den herrſchaftli⸗ chen Schäferei⸗Beſtändern gehörende noch in einem ſehr guten Zuſtande ſich befindliche Schä⸗ ferhütte mit eiſernen Achſen und den dazu ge⸗ hörenden 28 Horden und 5 Salztrögen, öffent⸗ lich in der Wohnung des Unterzeichneten meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Niederrosbach den 17. Dezember 1851. Philipp Jacobi J. Zu verkaufen. (2076) Zeichnenpapier, circa 1100 Bogen, verſchiedener Größe hat ſehr billig zu verkaufen Friedberg. C. C. Nagel. Verſteigerung. (2073) Montag den 5. Januar 1852, Vor- mittags 9 Uhr anfangend, läßt Unterzeichneter in ſeiner Behauſung ſeine aus eirea 3000 Bän⸗ den beſtehende Leſebibliothek in einzelnen Werken öffentlich meiſtbietend gegen baare Zahlung ver— ſteigern. Sämmtliche Bücher ſind gut erhalten und befinden ſich darunter die Werke von Göthe, Schiller, Jean Paul u. ſ. w. Friedberg im Januar 1852. C. C. Nagel. inte, (2106) Ein heizbares möblirtes Zimmer für einen einzelnen Herrn iſt zu vermiethen bei Frie brich Staubi, dem Bahnhofe gegenüber. Friedberg den 29. Dezember 1851. S Deulscher Phòôni, Verſicherungs-Geſellſchaft zu Frankfurt am Main, a Grundkapital 3% Millionen Gulden. (2078) Herrn Bürgermeiſter Carl Zöll in Großkarben iſt die Agentur des Deutschen Phonix für den Ort Großkarben und die Umgegend übertragen. Derſelbe iſt in dieſer Eigenſchaft von Großherzogl. Regierungs-Commiſ⸗ ſion beſtätigt worden. Darmſtadt im Dezember 1851. Carl Hemmerde, General⸗Agent des Deutschen Phönix. Auf vorſtehende Anzeige Bezug nehmend, erlaube ich mir anzuzeigen, 6 daß ich Anträge von Verſicherungen auf Mobilien, Waaren aller Art, ſowie landwirthſchaftliche Erzeugniſſe, Vieh ꝛc. ꝛc., gegen feſte und billige Prämien übernehme. a Der Geſellſchaft Deutscher Phönix ſind die Rechte einer inländi⸗ ſchen Geſellſchaft verliehen worden, und wer bei derſelben verſichern will, hat weder andere Formalitäten zu erfüllen, noch ſonſtige höhere Gebühren zu entrichten, als es bei den Verſicherungen der Aachener und Münchener Ge⸗ ſellſchaft und der Colonia der Fall iſt. Zu jeder näheren Auskunft bin ich ſtets bereit. Großkarben im Dezember 1851. N Carl Zöll, Agent des Deutschen Phönix. Die Colonia, Mobiliar-Feuer-Verſicherungs-Geſellſchaft, (2080) übernimmt fortwährend ſolide Verſicherungen jeder Art beweglichen Gegenſtände gegen Brandſchaden; die Vortheile ihrer Bedingungen werden von keiner andern Geſellſchaft übertroffen; Prämien und Aufnahmskoſten nirgends billiger berechnet. Zur Entgegennahme und Beſorgung von Verſicherungs-Anträgen, ſowie zur Ertheilung jeder gewuͤnſchten Auskunft, halten ſich die unterzeichneten Agenten ſtets empfohlen. Friedberg und Hungen im Dezember 1851. Ruths. Funk. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag n. Neujahr den 4. Januar. Pfarramtliche Functionen verrichtet f Herr Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Eckhardt. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Seel. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Schuchard. Fruchtpreiſe. . Beg. 26. Seh el. Seh. Gattung. Fried⸗, Gerns⸗ berg J Mainz beim su kr fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malterſ 11 1011 4514— Korn„ 97 9 50— 8 30 e, 28 7 30 7 30 Hafer 77 77 1 r 4 8 Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 3. bis zum 9. Januar. Preiſe von- L. Goldmann junior in Friedberg. Nachtlichter⸗Oel per Maas 48 kr. echter Caffee per Pfund 25„ fein weißer Zucker im Hut. 17½„ ditto im Einzelnen„ 18„ Neis erſte Sorte„ 9„ FC)) Do 7 57 Offenbacher Lichter„ 15„ „ Kern⸗Seife„ 12„ (7) wie überhaupt alle in dieſes Fach ein⸗ ſchlagende Artikel billigſt. Eine freundliche Wohnung (S) im Dachſtocke meines Hauſes iſt, wegen Ueberzugs der bisherigen Bewohnerin, Frau Ober⸗ ſteiger Will, nach Södel, demnächſt anderweit, auf Verlangen mit Möbeln, zu vermiethen. Friedberg. Ruths. Zu erkaufen (9) Zwei Eber, wovon der eine 1½, der an⸗ dere ½ Jahr alt iſt, hat zu verkaufen Bauernheim. Gotthardt Walther. Gefunden. (10) Am 29. Dezember 1851 wurde ein Schleier auf dem Seergraben durch Heinrich Geib von Oberroßbach gefunden und von demſelben im Gaſthaus zum goldenen Anker abgegeben, woſelbſt ihn die Eigenthümerin in Empfang nehmen kann Gutla-Percha-Firniss. (11) Mit dieſem neuen praktiſchen Mittel, das Beſte für Conſervirung des Leders, kann man billig alles Schubwerk vollkommen waſſer⸗ dicht machen, und ſomit allem Jawohlſein und vielfachen Krankheiten, welche in Folge naſſer und erkälteter Füße entſtehen, ficher vorbeugen. Denſelben empfiehlt in Töpfen mit Gebrauchs⸗ Anweiſung à 18 kr. 5 P. F. Schmittner. Friedberg. Geburts⸗ Anzeige. (12) Geſtern iſt meine Frau von einem Mäd⸗ chen glücklich entbunden worden. Meine vielen Bekannte und Freunde beehre ich mich nur auf dieſem Wege hiervon erge— benſt in Kenntniß zu ſetzen. a Obermörlen den 31. Dezember 1851. Riedel, Rentmeiſter. 2 153 Fried⸗ Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. 5 N E er 1 Leib⸗Roggenbrod 320302 2 7 7— 1 7— 4 7 7 14„ Lth. Lth — Milchbrod 14 1 4¼ —Waſſerweck 14 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 8. 17 Fleiſch-Preiſe. 0 vf. pf. 1 Ochſenfleiſch 11— 11— „ Kühfleiſch, gemäſtetes 81 „ Rindfleiſch, gemäſtetes e „, Kalbfleiſch 66— „„„ gemäſtetes r „ Schweinenfleiſch 4110 2 „Hammellleiſch 7— 7— „ Schaaflleiſch 5——— „Wurſt veblos Schweinen 12— 12“— „ Bratwurſt 16— 14— „ Schwartenmagen 161— 14— „Geräucherter Speck 20— 20— „Schinken 14— 14— „ Dörrfleiſch 14— 14— „Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 20— 20— unausgelaſſen 18— 18— „Nierenfett 18— 16— „ Hammelsfett 164— 16— Die Großherzoglich Heſſiſchen 5 r Bender. r N u. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.