g e 1 An 8 er ud 8 tadtki unt da, de Provinz Intelligenz-Blatt Ba U 5 8 uu N fuͤr die Oberheſſen a ö im Allgemeinen, die Kreiſe Kriedberg, Vilbel und Nidda im Beſonderen. Mittwoch den 1. September 1852. Regierungsblatt⸗Auszüge. Nr. 43 enthält: 1) Eine Bekanntmachung Gr. Finanzmini⸗ ſtertums vom 16. August, welche nachträglich zu den Bekanntmachun⸗ On gen vom 14. April und 7. Juli d. J., die Außercursſetzung der ½ ban un% Kronthaler betr., weiter zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß in nach einer Mittheilung der k. preußiſchen Regierung durch Allerhöch⸗ ſſen Erlaß vom 2. d. M. die halben und Viertel-Kronenthaler nun⸗ mehr auch vom 1. September d. J. an in den Hohenzoller'ſchen Landen außers Curs geſetzt find, mit der Beſtimmung, daß dieſelben bis zum 1. Oktober d. J. nach dem Gewicht, das Loth zu ü fl. 19% kr. bei der königl. Landeskaſſe zu Sigmaringen eingelöſt wer⸗ 71 den ſollen.— 2) Bekanntmachung Großh. Oberconſiſtoriums, die i Ta re Ergebniſſe der Verwaltung des allgemeinen evangeliſchen Kirchenfonds tedberg und g vom Jahre 1850 betr.— Hiernach betrug die Geſammteinnahme en Zutzlic 25, 13 fl. 1 kr. vie Geſammtausgabe 24,135 fl. 147% kr. verglichen s zum 3. Septemer bleibt Kaſſenvorrath 2578 fl. 46½ kr.— 3), Bekanntmachung Gr. Reg.⸗Commiſſion des Reg.⸗Bez. Mainz vom 28. Juli, den Ausſchlag Fruͤd⸗ Dy zur Deckung des Gehalts des Rabbinen zu Bingen für 1852 betr.— ber) Verzeichniß rechtskräftig gewordener in Gemäßheit des Art. 30 1 bah, des Strafgeſetzbuchs bekannt zu machender Straferkenntniſſe der Ge⸗ bre pf. kr. A xichte in der Provinz Oberheſſen, und zwar 24 von dem Großher⸗ — zoglichen Aſſiſenhofe zu Gießen, welche wegen Diebſtahls, ausgezeich⸗ 3—1 243 neten Diebſtahls, Körperverletzung ꝛc., Meineids, Veruntreuung im 5 3 501 Dienſt, Verführung zur Unzucht, Raubs, Mords, Strafen von 1 Jahr 116 11 Correctionshaus bis zu lebenslänglichem Zuchthaus verhängen;— tb., 36 von dem Gr. Hofgerichte zu Gleßen, wegen Landſtreicherei, Dieb⸗ 15% 1% fahls, Betrügereien, Körperverletzung, Wilderei zu 1 Jahr Cor⸗ 15%“ rectionshaus bis 3 Jahre Zuchthaus ꝛc.,— 1 vom Landgericht Al⸗ dd 116 1070 tenſchlirf, 3 vom Stadtgericht Gießen, 2 vom Landgerichte Groß⸗ !karben, 10 vom Landgericht Grünberg, 2 vom Landgericht Lauterbach, 2 vom Landgericht Nidda, 3 vom Landgericht Ortenberg, 2 vom Landgericht Schlitz, 3 vom Landgericht Schotten, meiſt wegen Land⸗ ftreicherei, Diebſtahls, Schriftfälſchung, dann boshafter Baumbeſchädi⸗ gung ꝛc. zu Correctionshausſtrafen von 1— 2 Jahten 5 Dienſtnachrichten: Am 28. April wurde der Diſtrietseinnehmer Roder zu Bingen zum Diſtrictseinnehmer in Waldmichelbach, der Diſtrictseinnehmer Spahr zu Guntersblum zum Diſtriktseinnehmer in Schlitz ernannt;— am 17. Juli der vom Gemeinderath und Pfarrer zu Gernsheim auf die Frühmeſſerſtelle daſelbſt präſentirte Kaplan Lulay zu Kirſchhauſen für dieſe Stelle beſtätigt;— am 24. Juli dem Richter und zweiten Unterſuchungsrichter am Kreisgerichte zu Mainz Darapsky, unter Belaſſung ſeines Richteramtes, die Funktionen eines zweiten Unterſuchungsrichters für den Bezirk des vorgenannten Kreisgerichts auf die Dauer von weiteren drei Jahren übertragen. 2— Am 26. Juli haben des Großherzogs K. H. den Friedrich von Kreß dahier zum Stalljunker bei Allerhöchſtihrem Marſtalle zu er⸗ nennen gerubt.— An demſelben Tage wurde der von dem Herrn Fürſten Wolfgang Ernſt zu Iſenburg⸗Birſtein auf die erledigte Real⸗ 1 lehrerſtelle zu Offenbach präſentirte Dr. Stromberger für dieſe Stelle 30 beſtätigt;— am 3. Auguſt der Geh. Cabinets⸗Protokolliſt Leyh zu Darm⸗ 5 1 ſtadt zum Botenmeiſter und Protokolliſten bei dem Adminiſtrativ⸗ ö Juſtiz⸗ und Lehnhof ernannt;— an demſelben Tage dem Schulvicar Lohnes die 2. evang. Schullehrerſtelle zu Kirchbrombach übertragen; dem Steuercommiſſariatsgehülfen Müller zu Gladenbach das Patent als Geometer der 2. Klaſſe für den Kreis Biedenkopf ertheilt;— am 5. Auguſt dem Schullehrer Groſch zu Hahnheim die 3. evang. 2 — * — 2 12 S 3 1 — l S 1 20— 81— 1 f 16— 160 Schullehrerſtelle zu Beſſungen, Kr. Darmſtadt, und dem Schullehrer Weiffenbach zu Badenheim die Schullehrerſtelle an der Gemeiade— ſchule zu Hahnheim, Kr. Oppenheim übertragen; am 6. Aug. der Hofger⸗S.⸗Acc. Hoffmann zu Darinſtadt zum Kreisaſſeſſor in Bens⸗ heim ernannt.— Am 9. Aug. wurde dem Schullehrer Döring zu Kirtorf die evang. Schullehrerſtelle zu Gethürms, Kr. Alsfeld, dem Schullehrer Joſt zu Volxheim die evang. Schullehrerſtelle zu Griedel, Kr. Friedberg, und dem Schulvicar Voltz aus Richen die 6. evang. Schullehrerſtelle zu Biedenkopf übertragen.— 6) Charakter ver⸗ leihung. Am 26. Juli dem Friedensrichter zu Oberingelheim Dr. Müller der Charakter als„Juſtizrath.)— 7) Dienſtentlaſſungen. Am 26. Juni wurde der Lehrer an dem Gymnaſium zu Gießen Or, Lanz, dermalen zu Wien, ſeiner Dienſtſtelle auf Nachſuchen entbun⸗ denz der bei der Zolloerwaltung zu Frankfurt vertragsmäßig ange⸗ ſtellte Steueraufſeher Königsfeld von ſeinem Amte entlaſſen. Am 26. Juli der Ergänzungsrichter am Friedensgerichte zu Oppenheim, Ger. ⸗Acceſſ. Dr. v. Zabern, auf ſein Nachſuchen, von ſeinem Amte als Ergänzungsrichter entlaſſen. Am 30. Juli der Aſſeſſor mit Stimme an dem Landgerichte zu Grünberg, Emmerich, ſeines Dienſtes entlaſſen. 8) Verſetzungen in den Ruheſtand: am 12. Mai der Rath bei dem Adminiſtrativ-⸗ und Lehnhof Geh. R.⸗R. Beck zu Darmſtadt; am 22. Juli der Zollaufſeher Hauff bei dem Nebenzollamte Bingen in Rückſicht auf ſeine geſchwächte Geſundheit; am 9. Aug. der Schul⸗ lehrer an der unteren Elementarklaſſe zu St. Ignatz in Mainz Seifert.— 9) Concurrenzeröffnungen für die evang. Schulſtelle zu Rimbach, Kreis Lauterbach, mit 276 fl. 17 kr.; die evang. Schul⸗ ſtelle zu Frieſenheim, Kr. Oppenheim, mit 217 fl. 40 kr. und 40 fl. für Heizung des Schulſaals; die 1. ev. Schulſtelle zu Dietzenbach, Kr. Offenbach, mit 322 fl. 58 kr. und einer Vergütung von 28 fl. für Heizung des Schullocals; die evang. Schulſtelle zu Pleitersheim, Kreis Alzey, mit 202 fl.— 10) Geſtorben ſind: am 10. Juli der penſ. Landrathsdiener Horſt zu Oberohmen; am 25. Juli der Dirigent der Juſtificatur der Rechnungskammer, Rechnungsrath Eckhard zu Darm⸗ ſtadt; am 4. Aug. der katholiſche Pfarrer Becker zu Mühlheim. Die Leibeigene von Poberez. (Fortſetzung.) Kaum hatte ſich Anielka in ihre ſchmuckeſte Kleidung geworfen, als Konſtanze mit einer kleinen Schachtel zu ihr kam, aus welcher ſie mehrere bunte Bänder nahm und jene eigenhändig damit ſchmückte. Die Leibeigene ſollte in der neuen Familie eine gute Meinung von ihr erwecken. Als Anielka ſodann in tiefſter Verneigung ihren Dank aus ſprach, küßte Konſtanze ſie ſogar in merkwürdiger Herablaſſung an die Stirne. Selbſt Leon warf einen be— wundernden Blick auf ſie. Bald darauf kam ſein Diener, um ſie nach dem Wagen zu geleiten, und nachdem er ihr ihren Sitz angewieſen, rollten ſie raſch Radapol zu. a Zum erſten Mal in ihrem Leben fuhr Anielka in einem Wagen. Der Kopf wirbelte ihr, ſie vermochte die Bäume und Felder, die an ihr vorüberflogen, nicht feſt zu — 276— lten; allmählig aber gewoͤhnte ſie ſich daran, und da 4 5 die Aa aft ihre Lebensgeiſter belebte, verbrachte ſie den Reſt der Reiſe in einem ziemlich glücklichen Ge⸗ müthszuſtande. Endlich langten ſie in dem geräumigen Hofe vor dem Schloſſe von Radapol an, der Wohnung einer einſtmal reicher und mächtigen polniſchen Familie, die jetzt halb in Trümmer lag. Offenbar war bei dieſer Verbindung, das ſah auch Anielka ein, auf der einen Seite das Geld, auf der andern der Rang in die Wagſchale ge⸗ legt worden. Unter anderen Neuerungen im Schloſſe, welche durch die herannahende Heirath veranlaßt worden waren, hatte der Burgherr, Fürſt Pelazia, auch Sänger für die Kapelle kommen laſſen, namentlich einen gewiſſen Signor Giuſti⸗ niani, einen Italiener, als Kapellmeiſter gewonnen. Gleich nach Leon's Ankunft wurde Anielka dieſem vorgeſtellt. Er ließ ſie die Skala ſingen, und that dann den Ausſpruch, daß ſie eine vortreffliche Stimme habe. Anielka fand bald, daß man ſie in Radapol mit et⸗ was mehr Rückſicht behandelt, als in Olgogrod, obwohl ſie oft unter den Launen ihrer neuen Herrin zu leiden hatte und weniger Zeit zum Leſen gewann. Um ſich hie⸗ für ſchadlos zu halten, widmete ſie ſich mit ganzer Seele dem Geſange, den ſie täglich ein paar Stunden lang trieb. Ihr großes natürliches Talent begann ſich unter der Lei⸗ tung des Italieners immer mehr zu entwickeln. Außer dem Kirchengeſang lehrte er ſie auch Opernmuſik. Bei einer gewiſſen Gelegenheit ſang Anielka eine Arie in einem ſo leidenſchaftlichen und meiſterhaften Style, daß der ent⸗ zückte Giuſtiniani vor Freude die Hände zuſammenſchlug, im Zimmer herumhüpfte und keine Worte finden konnte, um ſie genugſam zu loben. Unaufhörlich rief er:„Prima Donna! Prima Donna!“ Jedoch dieſer Unterricht erlitt bald eine Unterbrechung. Der Hochzeittag der Fürſtin kam heran, und nachher ſollte ſie mit Leon nach Florenz gehen und Anielka Beide be⸗ gleiten. Ach, noch wurzelten Gefühle in ihr, die ſie hoͤchſt elend machten. Sie verachtete ſich ſelbſt um dieſer Schwäche willen; aber dennoch liebte ſie Leon. Die Empfindung war zu tief in ihre Bruſt gepflanzt, um ausgeriſſen wer⸗ den, zu ſtark, um ihr Widerſtand leiſten zu können. Es war die erſte Liebe eines jungen und ſchuldloſen Herzens, die in Stille und Verzweiflung groß gewachſen war. Anielka ſehnte ſich unbeſchreiblich darnach, wieder einmal Etwas von ihren Adoptiv⸗Eltern zu erfahren. Einmal, da der alte Fürſt ſie hatte ſingen hören, fragte er ſie mit großer Leutſeligkeit nach ihrer Heimath. Sie erwiderte, daß ſie eine Waiſe ſei; man habe ſie denen gewaltſam entriſſen, welche ſo freundlich Elternſtelle bei ihr vertraten. Ihre ungeheuchelte Anhänglichkeit an den alten Bienenzüchter und ſein Weib gefiel dem Fürſt ſo ſehr, daß er erwiderte:„Du biſt ein gutes Kind, Anielka, und morgen will ich Dir erlauben, die Leute zu beſuchen, Du ſollſt ihnen einige Geſchenke mitbringen.“ Ueberwältigt von Dankbarkeit warf ſich Anielka dem Fürſten zu Füßen. Sie träumte die ganze Nacht von dem Glück, das ihrer wartete, und der Freude der armen ver⸗ laſſenen alten Leute; und vermochte, als ſie am folgenden Morgen dahin aufbrach, kaum ihre Ungeduld zu zügeln. Endlich näherte ſie ſich der Hütte; ſie ſah den Wald mit ſeinen mächtigen Bäumen und die blumenbedeckten Wieſen. Da ſprang ſie aus dem Wagen, um dieſe Bäumen und Blumen näher zu ſein; ſie glaubte, ſie alle wiederzuerken⸗ nen. Das Wetter war herrlich. Mit Wolluſt ſog ſie die reine Luft ein, die ihr ſchon die Küſſe und Liebkoſungen ihres alten Vaters entgegen zu bringen ſchien. Ihr N 5 a N 2 Pflegevater war jetzt gewiß mit, ſeinen Bienen beſchäftig was aber that wohl ſein Weib? a 0 Anielka öffnete die Thüre der Hütte; Alles war ſtih Jun zie und verlaſſen. Der Armſtuhl, in welchem die arme all eaten Frau zu ſitzen pflegte, lag umgeworfen in einer Ecke 1 ſe die 1 Eine ſchreckliche Ahnung erfaßte Anielka. Langſamel e ſie* f Schrittes trat ſie zu den Bienenkörben; dort gewahrte see Jg fe einen kleinen Knaben, der die Bienen pflegte, währen fegen der Greis daneben auf dem Boden ausgeſtreckt lag. Di N„Nad 0 Sonnenſtrahlen, die auf ſein blaſſes und krankes An euer polnt 5 ſielen, ließen ſeinen elenden Zuſtand erkennen. Aniell t 4 bückte ſich zu ihm nieder und ſprach:„Ich bin's,. beschützen Anielka, Deine Anielka, Vater, die Dich noch immer liebt!“ 0 7 Der Greis erhob den Kopf, ſtarrte ſie mit einen 2 5 geiſterhaften Lächeln an und nahm die Mütze ab. J erin, war, „Und wo iſt meine gute alte Mutter?“ fragt. 170„A es Anielka. aben.“— „Sie iſt todt!“ antwortete der Greis, indem er zu 112„Du rückſank und auf eine wahnwitzige Weiſe zu lachen begann 5 ten.“ Au Anielka weinte. Mit ernſtem Blicke betrachtete h die Hand die zerüttete Geſtalt, die blaſſen, eingefallenen Wangen, 1 den Schl die kaum noch ein Lebenszeichen zeigten; ſie glaubte zu iu nichtiger J bemerken, daß er einſchlummern wollte, und da ſie ihn nicht 40 ſe müf ſtören wollte, ging ſie nach dem Wagen, um ihre Ge pon von O ſchenke herbeizuholen. Als ſie zurückkehrte, ergriff ſie ſein 4 Hand. Sie war kalt. Der arme alte Bienenzüchter hat vollendet! Guſt. Anielka ward faſt bewußtlos nach dem Wagen ge⸗ N bracht, der raſch mit ihr nach dem Schloſſe zurückkehrte Die am ve Dort lebte ſie wieder ein wenig auf; aber der Gedanke, ach gehalten daß ſie nun ganz allein auf der Welt ſtehe, trieb ſie faſt i der Guſtar zur Verzweiflung. eu höchſt wo le Fremde, zu Die Vermählung ihres Herrn und die Reiſe nach i hlung ih H si l ſe erſchienen, Florenz gingen wie ein Traum an ihr vorüber. Der J fremde Anblick einer fremden Stadt ſtellte zwar allmähligſ ſchuldauſe zu ihren zerrütteten Kopf wieder her, aber nicht ſo ihre Hei luter dem Gel terkeit. Es war ihr, als ob ſie das Elend des Lebens n Vereins in nicht länger mehr ertragen konne; ſie flehte um den Tod. enden und B „Warum biſt Du ſo unglücklich? fragte ſie Graff dafüllten Kir Leon eines Tages freundlich. ſnungsliedes Ihm die Urſache ihres Elends auseinander zu ſetzen, und verlas da wäre für ſie in der That der Tod geweſen. huptlied wur „Ich will Dir ein beſonderes Vergnügen geſtatten, dl ba, fuhr Leon fort.„Eine berühmte Sängerin wird heul 0 5 Leit Abend im Theater auftreten. Du ſollſt ſie hoͤren, und ler 4 9 nachher wirſt Du mir wieder vorſingen, was Du von ih⸗ ein da rer Kunſt behalten haſt.“ iu Vorſitzend Anielka ging. Hier begann ein neuer Abſchnitt in 1. ihrem Leben. Da ſie mittlerweile ſelbſt Künſtlerin gewor, zicht erſtalt den war, ſo konnte ſie nun darüber ihren Kummer ver— geſſen und mit ganzer Seele in die Kunſtſchönheiten ein⸗ r gehen, welche ſie zum erſten Mal in dieſer Vollkommen⸗ Bekanntm heit dargeſtellt hörte. Eine gewaltig erbebende Saite in ihrer Bruſt gab Antwort auf die Töne der Muſik. Wäh⸗ rend der Vorſtellung ward ſie bald blaß und zitterte, und 0 Thränen entſtürzten ihren Augen, bald hätte ſie ſich in Nek einem Anfall der Begeiſterung der Sängerin zu Füßen(365) Auf ſtürzen mögen.„Prima Donna!“— mit dieſem Namen eh rief das Publikum jene heraus, um ſie mit Beifall zu du n Gagen überſchütten; und war dieß nicht derſelbe Name, den dan Each Giuſtiniani auch ihr gegeben hatte? Konnte denn ſie nicht 11 in Mile auch eine Prima Donna werden? Welch' ein ruhmreiches 905 Schickſal! Seinen eigenen Empfindungen einer Maſſe von eh, eh entzückten Zuhörern mittheilen zu können, in ihnen einzig Ren, Garten h durch die Macht der Stimme Schmerz, Liebe, Entſetzen zu im.(Das! erwecken. 7 0 licht m Nen beſchze⸗ esch Seltſamen Gedanken ſuchten ſie heim, als ſie nach utn; det gauſe ging. Sie vermochte nicht zu ſchlafen. Sie ent⸗ chen de war ſiharf verzweifelte Pläne. Endlich entſchloß ſie ſich, das en i arme ahoch der Knechtſchaft und die noch peinlichere Sklaverei nielkg. ener Eten Gefühlen, die ihr Stolz verdammte, abzuwerfen. So⸗ i dort gewal ful ſie die Adreſſe der Prima Donna erfahren hatte, n pflege wahrte ſſhachte ſie ſich auf den Weg und ging zu ihr. sgeſtrech währ Als ſie bei jener eintrat, ſprach ſie in ihrer Aufre⸗ lag. dihing folgende kaum zuſammenhängende Worte auf fran⸗ alennen Geſchlſiſch:„Madame, ich bin eine arme Leibeigene und ge⸗ 8 Ai ore einer polniſchen Familie, die erſt kürzlich in Florenz an⸗ 10— ins, kommen iſt.„Ich bin meinem Herrn entflohen; beſchir⸗ artte* liehaßen, beſchuͤtzen Sie mich, die Leute ſagen, ich könne Mütze mit einaſngen! e Nun b, Signora Tereſina, eine heißbluͤtige leidenſchaftliche er da fragtitalienerin, ward von ihrem kunſtloſen Ernſte lebhaft er⸗ Ortiz, ſriffen.„Armes Kind,“ ſprach ſie,„Du mußt viel ge⸗ 8 1 laeen er zufltten haben.“— Dabei faßte ſie Anielka's Hand zwiſchen Black n began ie ihrigen.„Du ſagſt, Du könneſt ſingen, laß mich ein⸗ alen achte emal hören.“ Anielka ſetzte ſich auf eine Ottomane. Sie * ſe Wan in altete. die Hände über ihren Knieen und Thränen fielen 100 5 Raubte 0 hr in den Schooß. Mit klagendem Pathos und vollkom⸗ 5 a ſſe ihn nich nen richtiger Intonation ſang ſie ein Gebet. Tereſina 4 um ihre ce neinte, ſie müſſe dieſe Hymne an die Jungfrau einer In⸗ , egrifßſe sen, piration von Oben danken. enenzuchter ha,(Fortſetzung folgt.) in den Magen gp Guſtav-Adolf⸗Stiftung. chloſſe zurü ader ae Die am vergangenen Sonntag(22. Aug.) in Ober⸗ ſtehe, trieb Wan, osbach gehaltene Verſammlung des Wetterauer Zweigver⸗ ſſe fülins der Guſtav⸗Adolf⸗ Stiftung hat auf alle Anweſende m die 9 einen höchſt wohlthätigen Eindruck gemacht. Es waren ſehr Ur vorib ſiſe nah diele Fremde, zum Theil aus ziemlich weiter Ferne, bei dem * über. Dr Feſte erſchienen, die um zwei Uhr zur Begrüßung im neuen .d alnählg Schulhauſe zuſammenkamen. Von hier aus bewegten ſich 1 de ihre Hi unter dem Geläute der Glocken die Mitglieder und Freunde end des keben des Vereins in geordnetem Zuge zur feſtlich mit Laubge⸗ dee um den Te, winden und Blumen geſchmückten, in allen ihren Theilen fragte ſie Gr überfüllten Kirche. Nach Abſingung, des gewöhnlichen Er⸗ oͤffnungsliedes ſprach Oberpfarrer Fuhr am Altar ein Gebet enander zu ſetzt und verlas dann die Schriftſtelle Röm. 14, 16—18. Als veſin. Hauptlied wurde Luthers:„Eine feſte Burg iſt unſer rgrigen geſtatten Gott“ geſungen und die Predigt hielt Pfarrer Strack über ingen wird hen Joh. 6, 1—13. Nach derſelben ſang der in Oberrosbach A ſee hören, un unter der Leitung des Lehrers Werner beſtehende Geſang⸗ „ was Du 155 verein das Lied:„Ach bleib mit dein er Gnade, worauf 8 der Vorſitzende, Prof. Dr. Sell, ausgehend vom 1. Cor. 12, 26 eine kurze Anſprache an die Verſammlung hielt, und der Secretär, Pfarrer Dr. Matthias von Fauerbach, den Bericht erſtattete, welcher ein anſchauliches Bild vom Ver⸗ eine im Großen, wie im Einzelnen zu geben ſuchte. Nur neuer Abſchnitt t Künſtlerin gewon idren Kummer ve dunſtſchönheiten ei — 277— das wollen wir hier aus dem Berichte anfü ie i vorigen Jahre in Oberau, ſo auch in ae 1 h 1 7 Ortsverein entſtanden iſt; alle Einwohner, bis auf 4 oder 5, ſind Mitglieder, und die Beiträge für 1852 ſind mit 8 fl. 30 kr. bereits an die Vereinskaſſe abgegeben.— Wäh⸗ rend ſo auf dem Lande der Verein immer mehr ſich ver⸗ breitet, mußte es auffallen, daß in der Stadt Friedberg das entgegengeſetzte Verhältniß Statt findet, denn kaum die Hälfte der Beiträge, die anfangs gezeichnet waren, werden jetzt noch entrichtet. Iſt denn die Noth der Glaubensge⸗ noſſen beſeitigt? oder iſt das Mitgefühl für dieſelben erkal⸗ tet? oder bedarf unſere Kirche jetzt nicht mehr eines eini⸗ genden Werkes? oder iſt der Wohlſtand ſo geſunken, daß man über die eigene Nothdurft hinaus nichts mehr wie wenig es auch ſein mag, geben kann?— Als Ort der nächſten Jahresverſammlung wurde, wenn keine Einſprache geſchehe, Niederweiſel beſtimmt.— Eine für die arme evangeliſche Gemeinde zu Heldenbergen erhobene Collekte ergab die Summe von 16 fl. 11 kr.— Bei einem einfa⸗ chen Vesperbrode verſammelten ſich noch auswärtige und einheimiſche Gäſte und blieben bei ernſten und heiteren Ge⸗ ſprächen bis die Sonne ſich ihrem Untergange nahte. Aller⸗ ſeits nahm man ein Gefühl der Befriedigung, eine neue warme Anregung für die Sache mit nach Hauſe und Schrei⸗ ber dieſes wird ſich noch lange an den ſchönen, in Ober⸗ rosbach verlebten Sonntag⸗Nachmittag erinnern. Verſammlung in Wiesbaden. Es wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die zehnte Hauptverſammlung des Geſammtvereins der Guſtav⸗ Adolf⸗Stiftung am 7., 8. und 9. September d. J. in Wiesbaden ſtattfinden wird. Der Centralvorſtand in Leipzig, ſowie der Vorſtand des Naſſ. Hauptvereins haben zu dieſer Ver⸗ ſammlung alle Glanbensgenoſſen und Freunde des Vereins eingeladen. Anmeldungen wegen der Wohnung ſind an Herrn Pfarrer Steubing zu richten. Das Anmeldebüreau bei der Ankunft wird im„Taunus-Hotel“ ſein. Friedberg am 26. Auguſt 1852. Dr. Matthias. Aufforderung und Bitte. Diejenigen Ortsvereine und einzelne Mitglieder der Guſtav⸗Adolf⸗Stiftung, welche ihre Beiträge für 1851—52 noch nicht entrichtet haben, werden brüderlich gebeten, die⸗ ſelben doch nunmehr ſammeln, beziehungsweiſe an den Caſſirer, Herrn Apotheker Wahl dahier, abgeben zu wollen, damit die Jahresrechnung geſchloſſen werden kann. Friedberg den 8. Auguſt 1852. Dr. Matthias. dieſer Vollkomme! erbebende Saite i e der Muſik. Wah iF und zitterte, uu ald batte ſie ſich in Sängerin zu Füßt! nit bieſem Nantt de mit Beifall Ju gelbe Name, kn unte denn ſie nich g ein ruhmreiche einer Maſe un en, in ihnen eig Liebe, Elben l. 1 Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. A ονν Bekanntmachung. (13865) Auf freiwilliges Anſtehen wird Miliwoch den 22. September d.. Nachmittags 3 Uhr, die in Gonzenheim(bei Homburg v. d. H.) gelegene Erbleihmühle des F. Minoprio auf der Mühle ſelbſt öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert. Die Mühle beſteht aus einem Wohnhaus, Scheune, Stallung, Mühlenwerk mit 2 Gän⸗ gen, Garten und Ackerland von circa 3 Mor⸗ gen.(Das Tabakswerk mit den dazu gehöri⸗ gen Hebewellen, Säuberern, Kasten und Sieben wird nicht mitverkauft.) Mühle, Gebäuden werden im Termin Liquidation der Und Tandereſen rönnen zweimal in der Woche, Dienſtag und Donnerſtag von 3-6 Uhr Nach⸗ mittags in Augenſchein genommen werden. Die näheren Bedingungen der Verſteigerung bekannt gemacht, doch er⸗ ch vorher nähere Auskunft. Auguſt 1852. Landgräflich Heſſ. Juſtiz⸗ Amt Dr. v. theilt Eigenthümer au Homburg den 14. Edictalla dung. (1429) Nach mißlungenem Güteverſuche iſt über das im hieſigen Amtsbezirke befindliche n des Sattlermeiſters Au⸗ Dick zu Frankfurt a. M. förmlicher Parliqular⸗Concurs erkannt und zur 15 dieſem Verfahren geltend zu. machenden Forderungen Termin auf Meng 80 27. k. M., Vormittags 8 Uhr, vdt. Schlarbaum. überſchuldete Vermöge guft Chriſtian Fiſcher⸗ beſtimmt worden. Die betreffenden Gläubiger werden daher hierdurch vorgeladen, in obigem Termine bei Meidung des Ausſchluſſes von der Concursmaſſe, entweder in Perſon oder durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte ihre gedach⸗ ten Forderungen, unter Angabe ihrer Beweis⸗ mittel, bei dem unterzeichneten Gerichte anzu⸗ melden und zu begründen, und haben ſich ſo⸗ dann auch über die Wahl eines Maſſecurators, wozu vorläuſig der Thierarzt Peter Stoll da⸗ hier beſtellt worden iſt, zu vereinigen. Die Bekanntmachung des demnächſt ergehen⸗ den Präclufivbeſcheides wird lediglich durch An⸗ ſchlag im Gerichtslocale bewirkt werden. Nauheim am 23. Auguſt 1852. Kurfürſtliches Juſtizamt Kro ebe aupt. Bekanntmachung. (1430) Im Intereſſe der hieſigen Güterbe⸗ ſißer wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß am 1. und 2. September d. J. im Rathhausſaale dahier durch den Gr. Geo⸗ meter Schneider die zu den Gütergeſchoſſen für die Flurvermeſſung in der hieſigen Gemarkung gemachten Bemerkungen und erhobenen Anſtände beſeitigt werden ſollen, wozu die betreffenden Güterbeſitzer hiermit eingeladen werden. Friedberg den 27. Auguſt 1852. Der Großh. al Bürgermeiſter en er. Bekanntmachung. (1431) Oienſtag den 7. September d. J., Vormittags 10 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe nachverzeichnete ſtädtiſche Arbeiten, als: 1) die Abänderung ſämmtlicher Spritzen⸗ ſchlauch⸗Gewinde nach vorgelegt werden⸗ dem Muſter, ö 2) die Lieferung von 3 Aexten und 2 Zwei⸗ ſpitzen, nach näherer Angabe, 3) Die Lieferung von 4 Spitzhauen, nach vorhandenem Muſter, f öffentlich an den Wenigſtfordernden in Accord egeben. 5 Friedberg den 30. Auguſt 1852. a Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Immobilien-Verſteigerung. 2) Die nachverzeichneten, der Kirchen⸗ 1 80 Nauheim adjudicirten, in Gambacher Gemarkung gelegenen Immobilien; Pag. No. Nth. 1) 67 194— Hofraithe im Ort, neben Caspar Reuhl II., Weingärten: 2) 1013 139 8 am ⸗Weingartengaßweg an Heinrich Bäcker, Oberwegsfeld: 3) 1760 2 21 in der Kehleck an Adam Heinrich, Rothfeld: 4) 2170 20 24½ auf der Wolfskaut an ö Tobias Buß, 5 5) 2171 21 24½ daſ. an vorigem Stück, Sandkautenfeld: 6) 3087 15b 20 hinter dem Oſterberg an . Joſt Fink, Höllfeld: 7) 35334 34 22½ beim Schwitzborn an 5 Joh. Wächter I., Kneibenfeld: 8) 717A ia 10 ſtößt auf Joh. Matth. Mohr, Anwender an Tobias Buß, werden Donnerſtag den 30. September l. J., Nachmittags 3 Uhr, auf dem Gemeindehauſe zu Gambach unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich verſteigert werden. Friedberg den 26. Auguſt 1852. In Auftrag des Kirchenvorſtandes zu Nauheim: Sie For Gr. Heſſ. Hofgerichts⸗Advocat. Gras ⸗Verſteigerung. (1133) Donnerſtag den 2. September, Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll das der hieſigen Gemeinde gehörende Grummetgras auf dem Gemeindehaus daſelbſt öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Oberwöllſtadt den 27. Auguſt 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Breidenbach. Grasverſteigerung. (143 Montag den 6. September, Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll das diesjährige Grum⸗ metgras auf den hieſigen Gemeindewieſen in mehreren Abtheilungen und Looſen, im Ge⸗ 278— ſammtgehalte circa 190 Morgen, öffentlich zur Verſteigerung gebracht werden. Utphe am 26. Auguſt 1852.. 17143 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Beöſch er. Grummetgras-Verſteigerung. (1433) Donnerſtag den 2. September, Vor ⸗ mittags 10 Uhr, ſoll das der hieſigen Gemeinde gehörige Grummetgras von circa 40 Morgen öffentlich verſteigert werden. Der Anfang fi an Gr. Strafanſtalt Marienſchloß. 1 Rockenberg den 28. Auguſt 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeſſet Wett ner. 3 0 0 Gulden* (14860 ſind aus dem Kirchenkaſten zu Wohn, bach ganz oder getheilt gegen doppelt gericht, liche Sicherheit auszuleihen. Privat- Bekanntmachungen. Empfehlung. (1437) Ich empfehle hiermit einem verehrten auswärtigen 9 0 welches die hieſige Meſſe beſucht, mein reichhaltig aſſortirtes Lager von: 9 Cattunen, wovon ich, wie bekannt, nur ächtfarbige Waare führe und woven ich roſtgelbe zu 8 kr. und ferner dunkle ſchon zu 11 und 12 kr. erlaſſe, voß; Gedruckten, ſowohl in blau als mode, zu 9, 10 und 11 kr., von: 1 Orleans, ſchwarzen, wovon ich eine Pracht-Sorte zu 23 kr. verkaufe, Luſtre oder melirte Orleans in den beliebteſten Modefarben, das Kle von fl. 3.— bis fl. 5.— Schönheit ſeines Gleichen ſucht, Thibet's in allen Farben, die ich bedeutend billiger als ſeither verkaufe, 9 daß eine extrafeine Waare nur fl. 1½ der Staab koſtet; ferner von: Damentuch, ſchwarz, zu fl. 3. 15. der Staab, Wollenen, karrirten und uni Shaws, ſehr eleganten mit Seiden⸗Streifen, Hoſen- und Weſtenzeugen, weißen Waaren, Meubel Cattunen, Bettzeuge, ſeidenen und wollenen Herren-Halstücher, allen Sorten Foullard-Tüchern, ſowie ſonſtigen in dieſes Fach einſchlagenden Artikeln. 7 wollenen Schürzen 0 Napolitaines, wovon ich dieſes Jahr ein Aſſortiment beſitze, welches an enn landwie nirthen de 0 E Der Unter! 7 G. W. Müſtner, Römerberg No. 34 in Frankfurt am Main (1438) Er Oſſenheimer Wäldchen. 4 15 e e 1) Auf Sonntag den 5. September große Tanzmuſik, ausgeführt durch da Büdinger Muſikchor. Tambol a Ro dun da: 2 Unentgeltliche Ausſpielung von 25 Stück verſchiedenen Modeartikeln als, Etuis, Portmonnaies, Doſen, Tabakspfeifen, und noch viel Sachen von namhaftem Werthe für Damen ꝛc. c. 3) Die Damen, welche das Wäldchen an dieſem Tag mit einem Beſuch be ehren, erhalten ein Dankbarkeitsloos(Freiloos) zu dieſem intereſſanten Glücksſpiel. 4) Die Herren empfangen bei jeder Flaſche Wein gleichfalls ein Freilooz gegen Geld werden keine Looſe abgegeben. 5) Die Ziehung geſchieht am nämlichen Tage um 6 Uhr Abends. winnſte werden unter Begleitung von Trompetenſchall verabreicht. Könnt ich Sie alle nur mit großem Gewinn beglücken, Du Herz voll Dankbarkeit zerſpring' dann ganz in Stücken. Die Ge. Aehle. Zum Ausleihen. und ſchmerzlos zu vertreiben; in Schachteln z (1439) Bei dem Unterzeichneten liegen gegen 18 kr., bei Her de Sicherung 300 fl. zum Ausleihen Friedberg. P. F. Schmittner, ereit. Nauheim den 27. Auguſt 1852. Zu vermiethen. Aletter, Ortsdiener. AA er (AAo) Schwere Mantelwatten, ſowie an⸗ dere Sorten Watten von vorzöglicher Qualität, ſind billig zu haben bei Friedberg. Nathan Hirſchhorn. Uſergaſſe No. 244. Gegen Hühneraugen, (14410 ſicheres Mittel um dieſelben ſchnell (142) Eine kleine freundliche Wohnung im Dachſtock, mit allen Bequemlichkeiten, baldige zu beziehen, ſowie ein halber Morgen Garten mit Obſtbäumm im Ellernpfuhl, bei Friedherg. Ruths. Eine brave Hausmagd (1448) kann einen guten Dienſt, und Ge 17 das Kochrn zu erlernen, alsbald al reten. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. . gin nächſten 0 llnchmer find Statuts für demselben T 1 ſcht ſpat ſchriftlich a Laubach Der Pre i Unterrichts ſherheſſen in wirthſ. Art ) Alter, nie ) Ausſicht Grundbef ) Gewißhei landwirtl wenn a eingetrete Art. 2 ) Ueber di beſonder. 5) Unterrich zucht, di Uandiſche. Na. La Ocdany und Jacen ſigſchreben, Diese Uerein, ſo los für ben,