eaunder w. iaternlh erde duunlung, idswahl. Der Vo Ae Aug an den 29. Juli fi lustigung st einladet 0. Höbel e kegeln d. Mts. lasse iche ine Partie Enten mit Konzert, a. pelle Heiterkeit! sche Beleuchtung, den 27. Juli da lig Cunti. anachroch sternes wurde au hu nach dem Saul r verloren. Du e gegen eine gl F pedltion des* 01 L Bindernagel „Nauheim i. „ Stade's . Dichtung lik veifrenbaeh 15 6 50 Pfg. d Sh ud Big Hause empfehlt!“ ütchen Uhebrool ktlees, Lorsal Sac hof. ich frische Jul ungen Presse W 3 1 a9 Pilsene, 1894. Dienstag den 31. Juli. N 88. Oberhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch ra Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus- wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Ausführung der Militärpensionsgesetznovelle vom 22. Mai 1893. Friedberg den 28. Juli 1894. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises und das Großh. Polizeikommissariat Wickstadt. Wir theilen Ihnen nachstehenden Erlaß des Königlich Preußischen Kriegsministeriums zur Kenntnißnahme und Darnachachtung in vorkommenden Fällen mit. Dr. Braden. Kriegsministerium. Berlin den 12. Juni 1894. Um den Pensionsregelungsbehörden die Beurtheilung der Frage zu ermöglichen, ob und von welchem Zeitpunkte ab ein aus dem Civil— dienste mit Pension wieder ausgeschiedener Invalide nach dem 1. und 2. Absatze oder nach dem 3. Absatze des§ 108 neuer Fassung des Militär⸗Pensions⸗Gesetzes vom 27. Juni 1871(Artikel 12 der Gesetzesnovelle vom 22. Mai 1893— Reichsgesetzblatt Seite 171 u. f.—) zu behandeln, ob ihm also die volle gesetzliche Invalidenpension wieder anzuweisen oder nur ein Zuschuß aus der letzteren zu gewähren ist, nuß von den Anstellungsbehörden in den Pensionsquittungsbüchern der Tag des Ausscheidens aus dem Civildienste und des Beginnes der Pensionszahlung, unter Angabe der Höhe der zuerkannten Gesammtpension angegeben, auch darin der etwaige Zuschuß vermerkt werden, welcher dem Pensionär gemäß§ 108, dritter Absatz, aus der Invalidenpension etwa zustehen sollte. Diese Angaben müssen auch die Pensionsquittungsbücher derjenigen Militär- Invaliden enthalten, welche aus dem Komunal-oder ständischen Dienste oder aus dem Dienste der nur theilweise aus Reichs- oder Staatsmitteln unterhaltenen Institute mit Civilpension wieder ausscheiden. Sofern etwa eine dementsprechende Regelung in einzelnen Fällen seither nicht stattgefunden haben sollte, würde dieselbe schleunigst nachzuholen sein. 0 o Für die Rechnungsrevision sind die vorgedachten Angaben auch in die Invalidenpensions- Rechnungen bz. Zahlungsnachweisungen über Invalidenpensionen aufzunehmen. Die Königliche Regierung wird ergebenst ersucht, hiernach das Erforderliche gefälligst zu veranlassen bz. für die schleunige Bekannt⸗ machung in geeigneter Weise Sorge zu tragen. Der Kriegsminister. Im Auftrage:(gez.) von Spitz. Bekanntmachung. Der Verein für Vogel- und Geflügelzucht zu Darmstadt beabsichtigt mit der vom 25.— 28. August l. J. abzuhaltenden Ausstellung von Geflügel, Sing- und Ziervögeln eine Verloosung von Ausstellungsgegenständen zu verbinden. Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat die nachgesuchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser Verloosung unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 10000 Loose zu 50 Pfennig das Stück, ausgegeben werden dürfen und mindestens 60% des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Ge— winngegenständen zu verwenden sind. Zugleich ist der Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet. Friedberg den 28. Juli 1894. Großherzogliches Kreisamt Friedberg: Ur. Braden. Bekanntmachung. Verkauf von Massegrundstücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Bedürfniß erhoben, oder ob die Kosten durch Kapitalauf— nahme aufgebracht werden sollen; die zur Vollzugscommission zu berufenden Sachverständigen und deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und dessen Stellvertreter zu wählen. Außerdem können Wünsche und Anträge seitens der Betheiligten Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Reichelsheim i. d. W. Nachdem sich mehr wie ein Fünftheil der betheiligten Grund— eigenthümer, welche mehr als die Hälfte der betheiligten Fläche be⸗ itzen, bei der am 29. Juni d. Is. stattgehabten Abstimmung für die Feldbereinigung und die Anlage von Wegen in den Baumstücken der 3. Hemarkung Reichelsheim i. d. W. erklärt haben, und nachdem inner⸗ zalb der gesetzlichen Frist keine Einwendungen gegen die Zulässigkeit oder Rechtsbeständigkeit des Ergebnisses erhoben worden sind, hat die Großh. Obere landwirthschaftliche Behörde den Beginn der Feld— bereinigungsarbeiten verordnet und den Unterzeichneten zum Vollzugs— ommissär ernannt. Indem ich dies zur öffentlichen Kenntniß bringe, lade ich gleich— zeitig sämmtliche betheiligten Grundbesitzer zu der in Gemäßheit des Artikel 16 des Gesetzes vom 28. September 1887, Mittwoch den 15. August l. J., Vormittags 9 Uhr, in dem Gemeindehause zu Reichelsheim stattfindenden Versammlung ein. 0 Diese Versammlung hat: 1. darüber zu beschließen, ob die im Stockbuch enthaltenen Größen— angaben, oder ob die durch Vermessung zu ermittelenden Fläche— gehalte der Bereinigung zu Grunde zu legen sind; 2. zu bestimmen, wie die Bereinigungskosten aufgebracht werden sollen, ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, oder den Abschätzungswerth der Grundstücke, oder durch Bildung und 3241 vorgebracht und berathen werden. In dieser Versammlung hat ein jeder anwesende betheiligte Grundeigenthümer eine Stimme; die Beschlüsse erfordern zu ihrer Gültigkeit eine Mehrheit von Zweidritttheilen der Anwesenden und sind unter dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Be— theiligten verbindlich. Kommen gültige Beschlüsse nicht zu Stande, so hat durch Vermessung der Grundstücke die Ermittelung des Flächen— gehalts derselben zu erfolgen, zu 2 die Vollzugscommission die erforderlichen Beschlüsse zu fassen, zu 3 die Großh. Obere landwirthschaftliche Behörde die Sachver— ständigen und Schiedsrichter zu ernennen. Friedberg den 28. Juli 1894. Der Vollzugs-Commissär: Dr. Göttelmann. zu 1 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Karl Reuling und Adolf Ewald, beide von Assenheim, wurden als Feldgeschworene für die Gemeinde Assenheim in Pflichten genommen. Georg Haas und August Reuling, beide von Assenheim, wurden als Mitglieder des idlich verpflichtet. Der Nachtwächter Johann Zimmer von Nieder⸗Eschbach und der Nachtwächter Jakob Wissemer von Kaichen wurden als idlich verpflichtet. Wiesenvorstandes der Gemeinde Assenheim solche Deutsches Reich. Darmstadt. Die Landrichter bei dem Landgericht der Prov. Rheinhessen Ur. Schmidt, Stephan, Bücking und Pfannmüller wurden zu Landgerichtsräthen, der Amtsrichter Bötticher in Herbstein zum Oberamtsrichter, der H. Keller in Gießen zum Hausbeschließer am Justiz- des Philippsordens gebäude daselbst, der Kanzleidiener Becker zum Haus⸗ Specht in Darmstadt zum Amtsgerichtsdiener in Als⸗ beschließer am Justizgebäude in Mainz ernannt, der feld ernannt. Weichensteller Uhl in Büdingen in den Ruhestand versetzt, der Kreisdiener Thon in Oppenheim auf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste, in den Ruhestand versetzt und demselben die Krone zum Silbernen Kreuz verliehen, der Militäranwärter Ausland. Belgien. Brüssel, 26. Juli. Neuesten Nachrichten vom Congo zufolge kündigt Major 4 . e — * 2 * 8 8 8 e 5 3 a 5 2 5 r Melilla, 27. Juli. Zwischen den Stämmen von Mazuza und Benisicar fanden Zusammen⸗ stöße statt, wobei drei Mann getödtet und etwa Dhanis seine Rückkehr nach Europa an. Er berichtet über den Tod des Lieutenant Werters, dessen Muth er das höchste Lob ertheilt. Die Mörder Emin Paschas seien gefangen ge⸗ dreißig verwundet wurden. N 3 i** 5 3 nommen, vor ein Kriegs-Gericht gestellt China. Tientsin, 27. Juli. Die Feind⸗ und schuldig erklärt worden; ferner hätte seligkeiten mit Japan haben begonnen. Neue Zusammenstöße stehen bevor, obgleich der Krieg gefangen, auch den Theilnehmer an der Er- weder in Tokio noch in Peking offiziell erklärt mordung Emins, ebenso Rachid, den ehe⸗ ist. In den hiesigen Regierungskreisen wird maligen Bali des Stanleyfalles und Said ben sogar geglaubt, daß eine Kriegserklärung erst Abedi, den bedeutendsten Verbündeten Kibonais. in mehreren Tagen erfolgen werde und die vor— Gent, 27. Juli. Ein als Anarchist be- gekommenen Zusammenstöße die noch schweben⸗ kannter Wirth verwundete 2 Polizisten, welche den Verhandlungen und eine freundschaftliche ihn wegen Drohungen verhaften wollten, durch Verständigung nicht verhindern werden. Falls Dolchstiche. Einer der Polizisten liegt im die Verhandlungen scheitern, werden die Zu— Sterben. sammenstöße den casus belli bilden. Die erste Dänemark. Kopenhagen, 27. Juli. Prinz Feindseligkeit Japans war die Ingrundbohrung Heinrich ist an Bord der„Sachsen“ einge- des chinesischen Transportdampfers„Kaushung“, troffen. Der Fönig und die Prinzen, sowie der nach Korea fuhr, durch ein japanisches der deutsche Gesandte begaben sich um zwölf Kanonenboot. Die Bemannung des„Kaushung“ Uhr auf der Königsschaluppe nach der„Sachsen“ ist untergegangen. Der Kommandant des zur Begrüßung des Prinzen und eine halbe amerikanischen Schiffes„Baltimore“ telegra— Stunde später nach dem Landungsplatze zurück, phirte gestern aus Chemulpo an das Marine— wo eine Ehrenkompagnie aufgestellt und die ministerium in Washington, daß die Japaner obersten Hof- und Staatswürdenträger an- den König von Korea gefangen genommen wesend waren. Um 1 Uhr traf König Oskar hätten. Der Kommandant habe darauf Marine— von Schweden an Bord des Königsschiffes Soldaten nach Söul gesandt, um die ameri— „Drott“ hier ein und wurde ebenfalls vom kanische Gesandtschaft zu schützen. Könige, der königlichen Familie, dem diplo— Japan. Yokohama, 28. Juli. An die japane⸗ matischen Corps und den Spitzen der Behörden sische Gesandtschaft in London ging folgende empfangen. authentische Nachricht ab. 3 japanesische Kriegs— Frankreich. Paris, 26. Juli. Ueber schiffe,„Akitsusa“,„Takachito“ und„Fluje“, das Anarchistengesetz erfolgte die Gesammt-Ab- trafen in der Nähe von Round⸗Island ein er den Mörder Hodistus auf seiner Expedition stimmung. Das Gesetz wird mit 268 gegen chinesisches Geschwader. Auf eine ernstliche 163 Stimmen angenommen. Im Senat be- Herausforderung des letzteren wurde das chinesische Geschwader angegriffen. Das Resul— tat des Kampfes war, daß das chinesische Schiff „Tsaskiau“ erobert und ein Transportschiff mit Soldaten in den Grund gebohrt wurde. Das gann sofort die Debatte über das Gesetz. — 27. Juli. Meunier, den die Geschworenen in allen Fragen schuldig sprachen, jedoch unter Zubilligung mildernder Umstände, ist zu lebens— länglicher Zwangsarbeit verurtheilt worden. große chinesische Panzerschiff„Chinguen“ ent— Meunier rief:„Die Bourgeois-Gesellschaft floh nach China und der Torpedo Kreuzer dauert nicht mehr lange, auf Wiederseh'n„Kuwauti“ nach Korea. Die japanesischen Kameraden, es lebe die Anarchie!“ Schiffe blieben unversehrt. 27. Juli. Im Senate wurde die Be⸗ rathung des Anarchistengesetzes beendet und Aus Stadt und Land. das ganze Gesetz mit 205 gegen 34 Stimmen Friedberg. Am 1. August tritt der seitherige angenommen. Bezirkskommandeur, Oberstlieutenant Winter, in den Großbritannen. London, 26. Inli. Mugnaggd und nan gen Wengen dies undder 1 3 1 4 geme edauer 0 en Wegge eses eun en Das Oberhaus nahm in zweiter Lesung die and gegen Jedermann gefällige eOfftiers. lebens. Budget-Bill ohne Abstimmung an. würdigen Gesellschafters und treuen Freundes. Moge — 27. Juli. Durch Privatdepeschen wird er überzeugt sein, daß er von Allen, mit denen er in heute Morgen gemeldet, daß der Krieg in Korea Verkehr kam, in treuem Andenken gehalten werden erktärt und die Telegraphenverbindung unter— F N 42 1 e F * a 8 schiedsfeiern statt; nachdem die Reserveoffiziere am brochen sei. Bis heute 10 Uhr Vormittags 24. d. M. ein Abschiedsessen veranstaltet hatten, hielt das war jedoch weder bei dem chinesischen noch bei Casino am 27. d. M. einen Abschiedscommers; ferner dem japanischen Gesandten die offizielle Nach e e e richt von einer Kriegserklärung eingegangen.] Freunde den ieee enen mend die den Ein heute Morgen vom britischen Konsul in en EM Abschedskaser mit Tokio eingetroffenes amtliches Telegramm er- theatralischen Aufführungen zu Ehren der Frau Oberst— wähnt ebenfalls mit keinem Worte des Um- lieutenant arraugirten. 1 e e*— 30. Juli. Gestern fand unter außerordentlicher des, daß der Krie Sgeb en se f U 8 5 2 er 1 aß der Krieg ausgebrochen sei. Betheiligung aus Stadt und Land und unter Antheil⸗ Italien. Rom, 28. Juli. Im Prozeß der(nahme vieler auswärtiger Vereine der dritte Verbands- Banca Romana wurden alle Angeklagten freige-(tag der evangelischen Arbeitervereine des Mittelrtzein⸗ sprochen. Das Publikum applaudirte lebhaft. kreises bei prachtvollem Wetter in unseren Mauern statt. Den Revolver und Hut ließ der Gärtner auf dem Thatorte zurück. ö Klein⸗Auheim, 26. Juli. Bürgermeisters Winter dahier wurde gestern nachmittag im Felde bei der Erntearbeit von einem Hitzschlage betroffen, dessen Folgen die Frau erlag. Die Ehefrau des Allerlei. Weilburg. Unheilverkündend thürmten sich am 25. Juli Abends gegen 8 Uhr die Wolken am süuͤdlichen Horizonte, ihre gelbe Färbung ließ nur zu sehr auf den Eintritt eines Hagelwetters schließen. Bald darauf entwickelte sich ein Toben der Elemente, wie es furcht⸗ barer nicht gedacht werden kann. Etwa um 1 29 Uhr trat auch das befürchtete Hagelwetter ein, zuerst schwächer, dann mit verdoppelter Wucht wiederkehrend, wie wir es seit Menschengedenken kaum erlebt haben. Schlossen fielen in der Größe eines Taubeneies, zahllose nach südlicher Richtung gekehrte Fenster zertrümmernd, ein 8 Wenige Minuten genüg⸗ grausiges Lärmen und Tosen! ten, um in den Fluren unermeßlichen Schaden anzu⸗ richten. Der nun eintretende wolkenbruchartige Regen that sein Möglichstes, um das, was noch von dem Hagel verschont geblieben, durch die Gewalt der Wasser⸗ mengen zu vernichten. Bis gegen drei Uhr Morgens regnete es in Strömen. Coblenz, 26. Juli. Gestern ist ein junges Mädchen, das im Garten des Klosters Maria⸗Trost in Schön⸗ bornslust arbeitete, vom Blitz erschlagen worden. Be⸗ merkenswerth ist, daß wohl in einem anderen Theile der Umgebung von Coblenz ein Gewitter war, nicht aber bei Schönbornslust, der Blitz kam vielmehr aus heiterem Himmel. Berlin, 26. Juli. Ein verhängnißvoller Zu⸗ sammenstoß zwischen Soldaten und Civilisten hat am Sonntag Abend in Rehagen bei Klausdorf stattgefunden. Ein Unteroffizier wurde schwer verletzt; er hatte einen tiefen Stich in die Brust erhalten, so daß er am kommenden Morgen auf dem Transport nach dem Garnisonlazareth in Tempelhof verstarb. Berlin. Die„Voss. Itg.“ enthält heute folgende Verlobungsanzeige: Als Verlobte empfehlen sich: Franz Emberg, Leipzig; Manieh aus Dahomey, Amazone des Königs Behanzin, z. Zt. Berlin, Passage⸗Panoptikum. Königsberg, 25. Juli. Das masurische Dorf Cronau ist von einem schweren Brandunglück heimge⸗ sucht worden. Ein mit Streichhölzern in einer— Scheuer spielendes Kind verursachte das Feuer. Da fast alle Bewohner sich auf dem Felde befanden, konnten sich die Flammen ungehindert ausbreiten. Mehr als 20 Gebäude sind eingeäschert. Wien, 26. Juli. In Karlsbrunn in Schlesien ver⸗ unglückten die Professoren Kantolt und Makowski bei einer Partie auf den Petersstein durch Absturz. Löwen, 22. Juli. In Rummen warf gestern Mittag eine Frau Poelmans ihre drei Kinder, von denen das älteste sechs Jahre zählte, in einen Brunnen und sprang ihnen dann nach. Die anscheinend gelstes⸗ gestörte Frau wurde lebend herausgeholt; von den Kindern konnte man nur die Leichen bergen. Lille, 24. Juli. An dem Kreuzungspunkt von Ligny⸗Saint⸗Flochel stieß am Sonntag abend ein von Boulogne nach Arras fahrender Vergnügungszug auf einen Lokalzug. Ungefähr 20 Personen erlitten Ver⸗ letzungen. Toulon, 26. Juli. Auf den benachbarten Hügeln ist ein Waldbrand entstanden. Es stehen gegenwartig 5 bis 6 Kilometer Gehölz in Flammen. Marseille, 26. Juli. In den Holzlägern im catalonischen Viertel ist eine Feuersbrunst ausgebrochen, durch die 15 Haäuser zerstört wurden. Belgrad, 27. Juli. Nach einer Meldung der Blätter, hat in Macedonien und Altserbien ein Erdbeben stattgefunden, auch in Varna seien durch ein Erdbeben viele Häuser beschädigt worden. Zahlreiche Menschen seien umgekommen. New⸗ York, 25. Juli. In Genoa, Illinois, sind 54 Geschäftshäuser abgebrannt. Washington, 25. Juli. Die Ställe der Knor⸗ Transfer-Gesellschaft und 8 kleine Woßuhauser brannten gestern Abend ab. Ueber 200 Pferde kamen in den 2 g Die Stadt hatte reich geflaggt. Näherer Bericht folgt ar 7 Molar 5* 88 4 5 92 9 Serbien. Belgrad, 25. Juli. Mehrere in nächster Nummer. radikal gesinnte Bauern haben den auf einer r. Bad⸗Nauheim. In der vorigen Woche sind Inspektionsreise begriffen gewesenen Unter⸗ 785 1 im Ganzen jetzt 8374 Personen hier räfekte Semen 0 18 angekommen. präfekten von Semendria, Vladislav Mancie, 89 90 a 1 e 3 1 4 Lich, 28. Juli. In dem benachbarten Muschenheim erschlagen. Die Regierung har sofort die Unter— ereignete sich gestern Abend ein graßliches Unglück. suchung eingeleitet. Der 10jährige Sohn des dortigen Einwohners St. goß 28. Juli. Der Konflikt mit Rumänien im Beisein der Wutter in die brennende Lampe Petro⸗ 22* 22 8 e die 2 nin e die 8 10 13* ist beigelegt. Der Salzlieferungsvertrag bleibt derm, Dienbel Eplodirte die Saupe. und alsbald fim een der arme Junge in lichten Flammen, sodaß er zwei 8 1 en. a. 1 Stunden später seinen fürchterlichen Brandwunden er⸗ Amerika. Washington, 27. Juli. Der legen ist. Die Kleider der Mutter fingen ebenfalls Feuer, Senat sandte die Tarifbill neuerdings an die und soll auch diese nicht unbedenklich verletzt sein. r ee: Dar f 7 N De e er* 8 gemischte Kommission zurück und. Darmstadt. 27. J Der seither dahier be⸗ ernannte f schäftigte Gartnergehilfe W. Hallenberger war mit einem ohne denselben. N er. 2 hiesigen Mädchen verlobt, doch wurde von Seiten des neue Instruktionen zu ertheilen. L en kürzlich das Verlöbniß wieder aufgelöst. Hallen⸗ Marokko. Tanger, 24. Juli. Aus Fez berger begab sich nun gestern Nachmittag gegen 2 Uhr wird gemeldet, daß der frühere Finanzminister n ver dieselben Vertreter des Senats, die Wohr en Braut und verlangte befindliche Maha d Zibdi am 18. d. M. i de terke— Mohammed Zibdi g m 5. d. M. in den Kerker zuruck. In dem Moment, als die Mutter geworfen worden ist. Er soll bereits todt sein.] die Gegenstände in einem Zimmer holen wollte und 27. Juli. Es wurde ein Aufruhr im Gori Gefängniß von Marrakesh angezettelt, wobei] Lin 20 Gefangene von den Soldaten des Gouver⸗ re neurs massakrirt wurden. Flammen um und drei Feuerwehrleute wurden von den umfallenden Mauern getödtet. Lehrlingsheime. Gute Fortschritte scheint die Bewegung der Lehrlingsheime im Süden von Oesterreich zu machen. In Wien blüht ein christlicher Lehr⸗ lingsverein mit einem sehr gut geleiteten Hos⸗ pize. In Salzburg hat der Bischof ein schönes Lehrlingsheim gegründet, in welchem er an Sonntagen, wie er sich ausdrückte, nicht nur Katechist, sondern auch Organist für die Lehrlinge ist. In Innsbruck gedeiht die Lehr⸗ lingsanstalt unter Leitung des katholischen Münstervereins. Sie führen nicht nur die Aussicht über die Versammlungen der Lehr linge, sondern ertheilen auch den gesammten Unterricht in den Räumen des katholischen Gesellenvereins. Aehnlich ist es in Bozen. Wit Evangelische können von diesem Eifer nuß lernen. Es kann für unsere heranwachsende 1 gend is zun ehen iel zu ubotm ünfte würden er Ju albst i . 2 st gan, Lestowe eben v beim 2 1 n dies undhe urch welche lech Nuft be et N eit de kinfac Fwohnh adzuge egen Moßha issen Tuches 12 es br bier J hemn cfolg Iinem cathe Nan 9 Was 5 penn Ibavor Init di 4 Hann. —— Jugend in der Zeit von der Schulentlassung is zum reiferen Alter gar nicht genug ge— schehen— und es geschieht statt dessen noch iel zu wenig. Und dazu klagt man über die ünbotmäßige Jugend und über die Verführungs— ürmten fünfte der Sozialdemokratie. Beide Klagen lken am fen pürden verstummen, wenn wir uns treulicher nur zu khr de er Jugend annehmen wollten und sie sich nicht u. Bald dran felbst überlassen würde . wie es füruuf ö ssen würde. 8 7 „zuerst schmz 1 5 8 ah, Das Schlafen mit offenem Munde ben Shlosen it ganz und gar verkehrt, kommt aber nichts— une nah festoweniger bei vielen Personen vor. Abge⸗ Munten genen hen von dem häßlichen Schnarchen, das sich u Schaden anz. seim Athmen durch den Mund bald einstellt, ruchartige Regen t diese Athmungsweise der menschlichen Ge⸗ 1215 van den findheit nicht zuträglich. Das Athmen soll a Uür Moasse urch die Nase geschehen, damit die Luft, brges pelche man auf diesem Wege einathmet, zuerst lunges Mädchen kurch die Nase erwärmt wird und die in der Trost in Schön en worden. Be u anderen Theile witter war, ni 0 im vielmehr auz duft befindlichen Staubtheilchen in den Häärchen der Nase haften bleiben, was manche Krank— leit des Halses und der Lunge verhütet. Ein Enfaches Mittel, sich die unangenehme Ange— pohnheit des Schlafens mit offenem Munde zugewöhnen, ist, den Kopf recht hoch zu gen mittelst mehrerer Kissen, oder auch einer ingnipvoller gu, Jvllisten hat 15 N Foßhaarrolle, auf die man noch ein bis zwei so daß 1 lissen legt. Auch das Umbinden eines zarten zuches unter dem Kinn hin bis auf den Kopf f po es gebunden wird, hat sich schon öfters, 1 un hierdurch die Bewegung des Mundöffnens 5 An 7 00 wird, gegen solche Angewohuheit mit sage⸗Punoptun. krfolg bewährt. Auch ist das Schlafen in masurische do enem mit frischer Luft gefüllten Zimmer an— wunglück heinge). frathen, was das Athmen merklich erleichtert. 15 1„ Nan habe deshalb im Nebenzimmer des Nachts defunden, komen 10(his Fenster wenigstens oben offen, hänge, ten. Mehr ab us benn kalte Witterung herrscht, die Gardinen vor zu und lasse die Rouleaux herab, da— 1 die Luft sich doch einigermaßen erneuern unn. 10 5 nach dem in Schlesten ver⸗ Makowstl bei 15 Absturz. 9 warf gestern 1 Ersparuiß beim Oelbrennen. Man löst Kochsalz im Wasser auf, und zwar soviel darin zergehen will, doch so, daß nichts davon auf dem Boden liegen bleibt, feuchtet darin den Docht an und läßt ihn wohl trocknen. Nun gießt man auf dieses Salz— wasser ebensoviel Oel, schüttet es einigemal um und läßt das Wasser sinken, worauf das Oel abgegossen wird. Der Docht brennt außer— ordentlich hell, das Oel qualmt nicht und brennt zugleich auch sparsamer, als jedes andere. Handel und Berkehr. Butzbach, 28. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.10—1.15, Käse per Pfd. 46—47 Pf., Eier 1 St. 5—6 Pf. Gießen, 28. Juli. Auf dem heutigen Wochen⸗ markt kostete: Butter pr. Pfd. Mk. 0,90—1,10, Eier per St. Pf., 2 St. 11— 13 Pf., Käse pr. St. 5—8 Pf., Tauben pr. Paar Mk. 0,80 1,00, Hühner pr. Stück Mk. 1,10 1,50, Hahnen pr. Stück Mk. 0,50—1,20, Enten Mk. 1.70— 1.90, Ochsenfleisch pr. Pfd. 74—78 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch per Pfund 00 bis 70 Pf., Schweinefleisch pr. Pfund 60—70 Pf., Kalbfleisch pr. Pfund 60—66 Pf., Hammelfleisch per Pfund 58 bis 68 Pf., Neue Kartoffeln per 100 Kilo 6,00— 10,00 M. Verloosung. Kurhessische 40 Thlr.⸗Loose. 5 Prämienziehung Ziehung am 2. Juli 1894, zahlbar am 2. Januar 1895. Prämien: à 120,000 M. 128196. à 24,000 M. 112433. a 12,000 M. 150098. à 6000 M. 107609. a 4500 M. 12294 67539. 3000 M. 4261 27129 141877. à 1200 M. 677 38385 46629 86041 129971. à 600 M. 20905 44889 54985 85353 85699 93397 132460 138137 154163 167358. 4 450 M. 1637 2033 3682 12388 33908 34413 35191 42185 46201 80854 93390 97329 97972 99528 120977 134050 138606 162908 162917 168067. a 300 M. 765 1626 629 944 2026 3040 4262 8523 10901 11731 750 14509 525 15894 16206 18286 292 20017 24922 25037 050 26181 194 968 28377 32271 33685 861 34310 35419 36012 881 37894 38588 45729 942 944 46639 48347 50160 56659 60162 67478 544 68548 69140 70518 73486 698 744 74231 242 83624 85005 678 89703 724 97009 333 101479 102479 498 945 105149 107512 108445 113324 599 116284 294 119259 308 121198 444 123109 945 125434 436 127126 129639 133400 135316 136913 921 138129 139745 144623 624 148764 774 154427 447 493 157915 158960 162907 166344 167354 419. à 270 M. alle übrigen in obigen Serien enthaltenen Nummern. 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Sigenthums- und sonstige Ansprüche an die nachstehend verzeichneten im Grundbuch du einzeln angeführten Personen zuge— schüebenen Liegenschaften, welche veräußert wenden sollen, sind so gewiß binnen 6 Wochen dahier geltend zu machen, als sonst die Meaäußerungsverträge bestätigt und die beritragten Ueberschreibungen vollzogen, auh die beftehenden Eigenthumsbeschränk— unen gelöscht werden. Gemarkung Stammheim. Heppner Georg dritter zu Stammheim 8, 94, 11½9, 1K/39, 7/147, XI½½2, 3/145, 197, 208, XII/82, 348, XIv/72, 1/147 und 148. Ultenstadt den 28. Juli 1894. Großh. Amtsgericht Altenstadt. Geilfuß. Bauarbeiten. Die bei den verschiedenen Herstellungen ar den Gebäuden der Haftlokale zu Fried— birz und Bad⸗Nauheim, der Amtsgerichts— grschtsgebäude zu Friedberg, Butzbach und Vilbel, sowie des Landeszuchthauses Mrienschloß vorkommenden Maurer-, 9929 Senhauer⸗, Zimmer-, Dachdecker⸗, Schrei⸗ Ankauf eines Faselochsen. Die Gemeinde Vilbel beabsichtigt einen jungen Zuchtstier, 1 1½ Jahr alt, Simmenthaler Rasse, zu kaufen. Besitzer solcher Thiere wollen sich bei unterzeichneter Bürgermeisterei melden. Vilbel den 27. Juli 1894. Großh. Bürgermeisterei Vilbel. Hinkel. Zwangs ⸗Versteigerung. Donnerstag den 2. August, Nachmittags 4 Uhr, versteigere ich zu Gunsten der Ge— meinde Rodheim vor dem Gemeindehaus dortselbst gegen Baarzahlung: 2 Pferde, 2 Kühe, 1 Sitzwägelchen, 1 Nähmaschine, sowie Hausmobilien durch alle Rubriken, ferner in einer noch näher bestimmt werden⸗ den Hofraithe circa acht Fuhren Mist. Vilbel den 28. Juli 1894. Herget, Vollziehungs-Beamter. Faselochs-Ankauf. Gemeinde Melbach beabsichtigt einen jungen zur Zucht tauglichen Fasel⸗ ochsen, Simmenthaler Rasse, anzukaufen und wollen Besitzer solcher Thiere ihre 3227 3238 Die del. ur, Schlosser⸗, Glaser⸗, Weißbinder⸗-, Anmeldungen alsbald bei unterfertigter eueh eg U Splaigler⸗, Pflasterer⸗ und Installations⸗ Stelle einreichen. Oestertel gaht abiten sollen auf dem Wege schriftlichen Melbach am 30. Juli 1894. tistlichet% Awebotes vergeben werden und es wird Großh. Bürgermeisterei Melbach. leiteten Ho. esse Termin auf 3240 Keil. gel gf el Dienstag den 14. August 1894, c Bischen emen 10 üg anberaumt n t in We 0 115 a lende ck nibungen und Be⸗ 1 1 e 0— 8 5 8 „ cke, nic nungen liegen auf unserem Büreau 5 0„— drück fi 9% 1 Einsicht offen und es sind die Ange⸗ Cl(2d IS cgauist 1 t bis zu dem bemerkten Termin postfrei, i 85 gdeiht die an erchlossen und mit entsprechender Auf⸗ Hafermehl 8 1 kutholsch, stirift versehen, bei uns einzureichen. 0 1 8 5% ur d riedb erg den 28. Juli 1894. Bestes Kindernährmittel. Ueber⸗ nicht. geh J, Großh. Kreisbauamt Friedberg. wifft alle im Handel befindlichen ngen. 9„% 98. Schneider. Fabrikate an Güte und Wohlge⸗ den ea Ein möblirtes N 5 Helebt 1 1 zu n* 4 sathoalgg, E 3 Friedberg in der Hof⸗Apotheke, d 1* vermiethen. mmer sowie bei Wilh. Fertsen. 14 in Gift i Dut erfr. in der Exp. d. Anz. 3243185. ** Versteigerung. Mittwoch den 1. August l. Is., Vorm. 9¼ Uhr anfangend, werden die zu dem Nachlasse der Frau Geh. Kirchenrath Schwabe zu Friedberg(im Hause der Frau Ger.⸗Vollz. König) gehörigen Mo— bilien, als: 1 Sopha, Stühle, 2 Betten, 1 Schreibtisch u. andere Tische, 1 Kleider⸗ schrank, Teppiche, Küchengeräthe u. sonstige Haushaltungsgegenstände versteigert. Friedberg im Juli 1894. J. A.: Franz Joseph Nees, 3217 Auctionator. Ein Mädchen, das eine Haushaltung führen kann und Liebe zu Kindern hat, wird sofort gesucht. Näheres in der Exp. d. Anz. 3207 Abzuholen gegen Erstattung der Inserat⸗ gebühren. Lokomotivführer Lekul, 3231 Kaiserstraße 97. Ein kleiner Hund zugelaufen, grau und weiß gefleckt, versehen mit Maulkorb. Abzuholen bei 3244 Herrn Georg Schuch, Vorstadt. Zur gef. Beachtung. Meinen werthen Freunden und Gönnern zur Nachricht, daß ich neben meiner Färberei und chem. 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