„ guter Vor⸗ nagel. 1 lenden 1.50, 160, 60, 180, 0 ½ Pfund⸗ „ 100 2— ehel, er Thor.) lac. aun kann rtseh. Linsen iehlt udecker. ter, inger, em⸗ ummich. lll, r Auswahl datmais ng: Labliau, lar Fertsch. 1 0% Zubehör, bis ainzerthor. e fall, 1 12 1% 323 II Gießen be. ust. Fame N 1894. 0 Samstag den 31. März. M37. 0 Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mitt; 73 2: i ei 5 5 i g und Freitag Abend ee 1 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 8 ee eee* 8 Amoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. ————ů— Amtlicher Theil. Betreffend: Ausführung des Reichsgesetzes vom 14. Januar 1894 über die Gewährung von Unterstützungen 9 0 3 an Invalide aus den Kriegen vor 1870 und an deren Hinterbliebene. 5 N Friedberg den 23. März 1894. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Indem wir nachstehend den Inhalt des rubr. Gesetzes nebst der vom Kriegsministerium zu demselben erlassenen Ausführungsbe⸗ stimmungen zum Abdruck bringen, bemerken wir, daß die Gewährung von Unterstützungen an Invalide aus den Kriegen vor 1870 lediglich durch die Bezirkscommandos ohne unsere Mitwirkung in die Wege geleitet werden wird. 5 Was die Gewährung von Unterstützungen und Zuschüssen an Hinterbliebene von Theilnehmern an den Kriegen vor 1870 betrifft, sofern diese Theilnehmer im Kriege oder in Folge von Kriegsverwundungen verstorben sind, so wird das hiernach Erforderliche seitens der Unterstützungsabtheilung des Kriegsministeriums veranlaßt werden. Erst dann, wenn an angeblich bezugsberechtigte Hinterbliebene bis zum 31. März l. J. eine Anweisung nicht erfolgt ist, kann ein besonderes Verfahren durch uns eingeleitet werden. Die Bedingungen, unter welchen dasselbde zu erfolgen hat, werden Anfangs April l. J. im Kreisblatt zur öffentlichen Kenntniß gebracht werden. Die Großh. Bürger— meistereien werden hiermit angewiesen, das Vorstehende auf ortsübliche Weise öffentlich bekannt machen zu lassen. Dr. Braden. Gesetz, betreffend die Gewährung von Unterstützungen an Invalide B. Militärpersonen der Unterklassen. aus den Kriegen vor 1870 und an deren Hinterbliebene. JJJ%%%VVCCCV Zuschüsse, welche den Invaliden aus den Wir Wilhelm, von Gottes Guaden Deutscher Kaiser, Konig von Preußen ꝛe. Kriegen vor 1870 zu den bisherigen Invalidengebührnissen zu gewähren sind, er⸗ verordnen im Namen des Reiches, nach erfolgter Zustimmung des Bundesraths gibt sich aus dem Mehrbetrag der nach dem Gesetze vom 27. Juni 1871 nebst den und des Reichstags, was folgt: dazu ergangenen Abänderungen zu berechnenden Pensionen und Pensionszulagen. § 1. Denjenigen Personen des Soldatenstandes und Beamten des Heeres Zur Ermittelung des Zuschußbetrages sind sonach in Ansatz zu bringen: und der Marine, welche in Folge ihrer Theilnahme an den von deutschen Staaten a. die dem Grade der Erwerbsunfähigkeit entsprechende Pensionsklasse, vor 1870 geführten Kriegen invalide und zur Fortsetzung des aktiven Militär- b. die Kriegszulage, denses beziehungsweise zur Erfüllung ihrer Amtspflichten unfähig geworden, sind 5 Verstümmelungszulagen, 9 75 5 zu den zuständigen Gebührnissen fortlaufende Zuschusse behufs Erreichung dere d. die Zulage für Nichtbenutzung des Civilversorgungsscheins. jenigen Beträge zu gewähren, welche ihnen nach dem Gesetze vom 27. Juni 1871 Zu* Pensionen. Da in dem Militärpenssonsgesetz vom 27. Juni 1871 5 (eichs⸗Gesetzbl. S. 275) beziehungsweise nach dem Gesetze vom 31. Marz 1873 Pensionsklassen, in dem Gesetze vom 6. Juli 1865 nur 4 dergleichen vorgesehen (Reichs⸗Gesetzbl. S. 61) nebst Abaͤnderungen und Ergänzungen zustehen würden. sind, ist es nicht angängig, an Stelle der nach dem letzteren Hesetze gewährten 8 2. Die Zuschüsse(§ 1) stehen den Pensionen gleich, welche das Gesetz Pensionsklasse ohne Weiteres dieselbe Klasse des Gesetzes vom 27. Juni 1871 in vom 27. Juni 1871 beziehungsweise das Gesez vom 31. Marz 1878 nebst Abr Ausatz zu, bringen: es i vielmehr in jedem einzelnen Falle zu prüfen welche änderungen und Ergänzungen gewährt, und unterliegen denselben gesetzlichen Pensionsklasse nach dem Grade der bei dem Invaliden festgestellten Erwerbsun⸗ Bestimmungen. fähigkeit zuständig sein würde. So ist 3. B. für einen Invaliden, der die Pension . 3. Den Hinterbliebenen von Theilnehmern an den im§ 1 gedachten 1, Klasse des Gesetzes vom 6. Juli 1865 bezieht, die 1. Klasse des Gesetzes vom Kriegen sind, sofern diese letzteren Personen im Kriege oder in Folge von Kriegs- vbüder e anette e e A nede laden 188 ton b 0 9047 ie zn de er Erwerbsunfähigkeit, dur 85 685 en zuglei verwundungen verstorben sind, fortlaufende Unterstützungen oder Zuschüsse zu den ein Krankheitszustand besteht, der fremde Wartung und Pflege erfordert. zug gesetzlichen Bewilligungen— in Grenzen der Sätze, welche die im§ 1 angeführten 1555 1 e e 93 Plteg 5 5 gesetzlichen Bestimmungen vorsehen— zu gewähren. Den Hinterbliebenen von 0 1 5 8 115 55 e 15 e* e Sie Theilnehmern an den im 8 1 gedachten Kriegen, welche an den ihre neee en e dee een iche Untersuchung und Begu achtung des Invaliden nach dieser f Richtung hin zu veranlassen. bedingenden Leiden verstorben sind, können solche Unterstützungen zugewendet werden. 9 g 9 5 5. 98 4. Die 5 5 een finden 5 nuf en Ange⸗ Invalide, welche einfach verstümmelt sind, werden als gänzlich erwerbs⸗ hörigen der schleswig⸗holsteinischen Armee, sowie auf deren Hinterbliebene An⸗ 1 5 9 80 mehrfach verstümmelt sind, als fremder Wartun und Pflege wendung. 3870 1 195 5. 5 5 f 8 85 15 e raf Zu b, Kriegszulage. Für diejenigen Invaliden, welche bereits zur Ver⸗ dieses N e gef off W wundungszulage des 8 42 des Gesehes vom 6. Juli 1865 bz. des 8 lödes Ge⸗ 6. Die Prüfung und Entscheidung aller auf Grund dieses Gesetzes ge— setzes vom 95 5 1867 im Betrage von 6 Mk. anerkannt sind, ist die Kriegs⸗ stellten Anträge erfolgt durch die Militärbehörden. zulage 5570 9 Mk. als zuständig zu berechnen. i 3 5 Ueber die Rechtsansprüche auf Bewilligungen, welche dieses Gesetz gewährt, 10 Bei ee Invaliden, gleichviel ob deren Invalidität durch äußere sndet der Rechtsweg unter den im dritten Theil des Militärpensionsgesetzes vom oder innere Kriegsdienstbeschädigung veranlaßt worden ist, kommt die Kriegszulage 2. Juni 1871(Reichs⸗Gesetzbl. S. 275 ff.) vorgesehenen Maßgaben statt. mit dert Betrage non 9 Mk. neu in Verechnung. 5 590 7. Die Bewilligungen nach Maßgabe dieses Gesetzes sind aus dem Reichs⸗ Zu e, Verstümmelung gubgen„Diejenigen eee bereits Ver⸗ Invalidenfonds zu bestreiten. Die für die Jahre 1893 94 und 1894/5 erforder⸗ Wee e des 8 2 Gesetzes vom 6. Juli 8100 7 5§ 1 des ichen Deckungsmittel dürfen aus dessen Kapitalbeständen bis zum Höchstbetrage. vom 9. e 1 sind, engeren 926 Zu 3 den von je 1,250,000 Mark flüssig gemacht werden. höheren Sätzen des 8. 72 des ilitär⸗Pensionsgesetzes vom 24. Juni 1. 8 8. Dem Königreich Bayern wird zur Bestreitung der gleichartigen Aus- 8 n Ne sowohl bei diesen wie aa bei denjenigen Invaliden aus gaben alljahrlich eine Summe überwiesen, welche sich nach der Hohe des thatsäch⸗ den N Ii 5 05, i e nicht bewilligt sind, die lichen Aufwandes für Angehörige des Reichsheeres und deren Hinterbliebene, im Frage 1 er Zuf— ieee. ee 2 3 der Verhältniß der Kopfstärke des e Militärkontingents zu jener Arbe estimmungen des ilitar⸗Pensionsgesetzes vom 27. Juni 1871 zu übri i Reichsheeres, bemißt. 8 2 3 5 5 1 a n 1 2 1 Kraft dieses Gesetzes wird auf den Ii zweifelgoften Follen ist Klarstellung der Frage, ob einfache oder mehr⸗ 1. April 1893 festgesetzt. l a 5. vorliegt, durch ärztliche Untersuchung und Begutachtung en a e Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem 1 unde 0 Gulag 11 Ae e e le Ae 1 1 180. 189 erstümmelungszulage ist die Zulage für Nichtbenutzung des Civilversorgun ein Gegeben Berlin im Schloß, den 18. Funuar 5 1 der bisherigen Höhe von 9 Mk. gastündig. 8 ee (L. S.) Wilhelm. a een Für die übrigen im Genusse der Zulage des§ 14 des Gesetzes vom 6. Juli Abschrift. 1865 sich befindenden Invaliden aus den Kriegen vor 1870 ist die beregte Zulage Kriegsministerium. Berlin, den 25. Januar 1894. nach dem Satze von. 12 Mk. als zuständig zu berechnen. 5 5 In Fällen, in denen bei der Art des die Invalidität bedingenden Leidens Ausführungsbestimmungen— wie z. B. bei Epilepsie—§ 27 des Gesetzes vom 6, Juli 1865— es gerecht. zu dem Gesetz vom 14. Januar 1894, betreffend die Gewährung von fertigt erscheint, die Zulage für Nichtbenutzung des Civilversorgungsscheins neu in Unterstützungen an Invalide aus den Kriegen vor 1870 und an] Ansatz zu bringen, sind bezügliche Anträge dem Departement für das Invaliden⸗ deren Hinterbliebenen. wesen zur Entscheidung vorzulegen. Vorher ist jedoch festzustellen, daß der In⸗ 880„5 valide von dem Civilversorgungsschein niemals Gebrauch gemacht, auch den Schein A. Offiziere, Sanitätsofsiziere und Beamte. selbst durch rechtskraftiges Erkenntniß nicht bewirkt hat. Die vorstehenden Ausführungen finden gleichmäßige Anwendung auf die 1 und 4. Die Zuschüsse, welche auf Grund der 88 1 und 4 den pen⸗ 5. f 5 12 50 Folge 988 1 5 a e Offiziere, Sani⸗ im 8 58 der Instruktion vom 26. Juni 1877 bezeichneten Kriegsinvaliden mit bätsoffizieren und Beamten vom 1. April 1893 ab zuständig sind, werden denfelben[ Ausnahme der unter g und ebendaselbst bezeichneten Invaliden.. von der Pensionsabtheilung des Kriegsministeriums angewiesen werden, ohne das u 8 5. Die Mehrbeträge der ermittelten höheren. Invaliden⸗Gebührnisse es dieserhalb zunächst eines besonderen Antrages seitens der ed f 3 1893 ab, als dem Eintritte der verbindlichen Kraft des Gesetzes, i i 7 äre ist j icht möglich, sie.. bmi vor ide Blatt 10 g. efaebdgen. e e f Zu 8 6. Die Bezirkskommandos haben alsbald durch allgemeine öffentliche Diejenigen vorgenannten Offiziere ꝛc., denen über die Anweisung der ihnen Bekanntmachung die in Betracht kommenden Invaliden aufzufordern, sich unter vermeintlich zuständigen Gebührnisse bis Ende März 1894 noch keine Mittheilung Beibringung 9 5 Militärpapiere und des Pensions⸗Quittungsbuches zur e zugegangen ist, wollen sich sodann in dieser Angelegenheit an die vorgenannte Ab⸗ ung der nach§ 1 des Gesetzes vom 14. Januar 1894„ eng theilung wenden. zuschüsse persönlich oder schriftlich bei dem zuständigen Bezirksfeldwebel anzum N. Nach Beschaffung der Invalidenakten ist zunächst festzustellen, daß der Invalide den Anspruch auf die ihm s. Z. zuerkannten Invallden-Gebähruisse durch strafge⸗ richtliches Erkenntniß nicht verloren hat. l Eine Vervollständigung der Invalidenakten durch Einforderung von Aus⸗ ügen aus Kriegsstammlisten, Lazarethpapieren und dergleichen ist nicht erforder⸗ f„dagegen müssen die ärztlichen Zeugnisse über die Folgen der erlittenen Kriegs⸗ dienstbeschädigung, sowie die Anerkennungs Verfügungen des Generalkommandos in den Akten unbedingt vorhanden sein. Muster J. Von derjenigen Anerkennungsverfügung ausgehend, durch welche die Gebührnisse bewilligt worden sind, die der Invalide gegenwartig bezieht, ist der Mehrbetrag der höheren Invaliden⸗Gebührnisse nach beiliegendem Muster durch die zustandigen Bezirkskommandos zu berechnen und die Bewilligung der Puschast von Fall zu Fall auf dem Dienf ommandos zu beantragen. Eine Beschleunigung der Anweisungen ist anzustreben und sind daher be⸗ stimmte Zeitfristen für Einreichung der Anträge der Bezirkskommandos nicht fest⸗ zusetzen. 3 Bestehen über die Zuständigkeit der in Ansatz zu bringenden Pensionsbeträge Zweifel, dann ist in solchen Fallen die Entscheidung des Kriegsministeriums, 9 für das Invalidenwesen, einzuholen.. f Die Anerkennungs⸗Versügungen, in welchen ersichtlich zu machen ist, daß es sich um„Pensionszuschüsse zufolge Gesetzes vom 14. Januar 1894“ handelt, haben nur auf Zahlung des monatlichen Mehrbetrags der gegen früher zustandigen— nicht aber auf den Gesammtbetrag der Invaliden⸗Gebüernisse— zu lauten. In gleicher Weise ist zu verfahren hinsichtlich der Pensionszuschüusse, welche den etwa jetzt noch neu anzuerkennenden Invaliden aus den Kriegen vor 1870 zu gewähren sind. 5 Muster 11. Anfangs Dezember 1894 ist dem Departement für validenwesen eine Nachweisung nach beiliegendem Muster einzureichen. C. Bewilligungen für Hinterbliebene. Zu§§ 3 und 4.(. Die aus§ 3 des Gesetzes sich ergebende Gleichstel⸗ lung der Hinterbliebenen von Theilnehmern an den Kriegen vor 1870 mit denen von 1870/1 hat 1. die Erhohung der den Wittwen nach landesherrlicher Bestimmungen und Verfügungen bewilligten jenigen des Militär-Pensionsgesetzes vom 27. Juni 1871 zur gewährt ferner 2. ein neues Versorgungsrecht: 5 a. für die Ehefrauen der nach den früheren Kriegen Vermißten und für diejenigen Wittwen, denen die Unterstützung bisher mangels ihrer Be— dürftigkeit hat versagt oder nach Beseitigung der Bedürftigkeit hat ent⸗ zogen werden müssen, für diejenigen Wittwen, deren Ehemann an den Folgen einer durch den Krieg verursachten inneren oder äußeren Beschädigung innerhalb eines Jahres nach dem den betreffenden Krieg beendigenden Frieden ver— storben ist, a für diejenigen Eltern und Großeltern, welche Ansprüche im Sinne des letzten Absatzes der 88 42 und 96 des Militär-Pensionsgesetzes vom 27. Juni 1871 begründen können. Zu 11. Die Zahlbarmachung der erhöhten Sätze wird seitens der Unter⸗ stützungsabtheilung des Kriegsministeriums veranlaßt werden. 1 Besonderer Anträge seitens der Hinterbliebenen bedarf es dieserhalb erst, wenn bis zum 31. März 1894 die Anweisung nicht erfolgt ist. twege bei den Königlichen General⸗ das In⸗ Maßgabe früherer gesetzlicher oder Sätzen auf die— Folge; sie u 1 2d. Die Hinterbliebenen der hier bezeichneten Kategorien hal ihre Ansprüche bei dem zuständigen Landrathsamte(Bezirksamt, Kreisdirektionen ꝛc oder der Polizeiverwaltung ihres Wohnortes geltend zu machen. Die über die Vorbereitung der Anträge auf gesetzliche Wittwen⸗ ꝛc. Bei hülfen durch die genannten Dienststellen, über Form, Begründung u. s. w. den selben gegebenen Bestimmungen gelten auch für die vorliegenden 2 Di Landrathsämter ꝛc. geben die vorbereiteten Anträge an die zuständigen Regierungen 2c. weiter. Von Letzteren werden die erhobenen Ansprüche geprüft und diejenigen welche sich zweifellos als unbegründet erweisen ogne Weiteres zurückgewiesen, die begründet erscheinenden Anträge dagegen der Unterstützungsabtheilung des Kriegs⸗ ministeriums zur weiteren Veranlassung vorgelegt. 11. Von den den Wittwen schleswig⸗holsteinischer 8 auf Bundesgesetze vom 14. Juni 1868(§ 6 Absatz 1) und vom 3. Mär Absatz 1)[Bundes-Gesetzbl. 1868 Seite 335 und Bundes⸗-Gesetzbl. 1870 bewilligten Beihülfen können nur diejenigen auf die im Militär⸗Pen⸗ Juni 1871 vorgesehenen Sätze erhöht werden, welche gewährt Grund der 870(8 8 Seite 39] sionsgesetze vom 27. worden sind, weil den Feldzügen 1848 oder an den Folgen einer schaͤdigung innerhalb eines Jahres nach der holsteinischen Armee gestorben ist. Wegen Neubewilligung von Unterstützungen an Hinterbliebene früherer schen Armee gilt das vorstehend unter 1 2a-0 Angehörigen der schleswig⸗holsteinis Gesagte. 11. Der Erlaß des Departements für das Invalidenwesen vom 22. Ok⸗ tober 1887— Nr. 2027 87 C. 2 betreffend die gnadenweise Gewährung von Unterstützungen aus dem Allerhöchsten Dispositionsfonds bei der Reichs Hauptkasse an die Hinterbliebenen von Kriegsinvaliden aus dem Kriege 1870,71, findet auf die Hinterbliebenen von Kriegs invaliden aus den Kriegen gleichmäßige Anwendung. 1. Es wird besonders darauf hingewiesen, daß den Wittwen im Falle ihrer Wiederverheirathung mit einem Deutschen die Unterstützung noch auf 12 Monate belassen bleibt. D. Gemeinsame Bestimmungen. Zu 88 und 2. 1. Die sammtlichen Zuschüsse unterliegen den Bestim⸗ mungen über das Ruhen der Pension nach Maßgabe des Militär⸗Pensionsge⸗ setzes vom 27. Juni 1871, der Novelle vom 22. Mai 1893, des Reichsbeamten⸗ Gesetzes vom 31. Mai 1873 und der zu diesen Gesetzen erlassenen Ausführungs- Bestimmungen. Die etwa erforderliche Pensions⸗Neuregelung erfolgt, soweit sie nicht in Be⸗ treff der Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten mit der Anweisung nach Maß⸗ gabe des oben unter» Bestimmten bereits von der Pensionsabtheilung des Kriegs- ministeriums bewirkt wird, durch die zuständige Regierung ꝛc. auf Anzeige der dem betreffenden Pensionär vorgesetzten Dienstbehörde(Anstellungsbehörde). Der Pensionär hat zur Vermeidung von Pensionsuberhebungen seiner vor⸗ ge setzten Dienstbehörde von der erfolgten Mehrbewilligung sofort Anzeige zu machen. (J. Die Verrechnung der bewilligten Zuschüsse und Unterstützungen erfolgt bei denjenigen Titeln des Etats-Kapitels 80(Invaliden-Pensionen ꝛc. in Folge der Kriege vor 1870), unter welchen die bisherigen gesetzlichen Bewilligungen nach- gewiesen werden. durch den Krieg verursachten inneren oder äußeren Be⸗ Auflosung der vormaligen schleswig⸗ (gez.) Bronsart v. Schellendorff. der den Anspruch begründende Heeresangehorige entweder in bis 1850 geblieben oder an den erlittenen Verwundungen vor 1870 6. F. Aletter, Friedberg, Kaiserstraße 76, neben der früheren Post, anerkannt billigste Einkaufsquelle sammtlicher Kurz⸗, Weiß⸗, Wolle⸗ u. Nodewaaren. Stets Neuheiten als: Kragen, Manschetten, Cravatten, Hosenträger, In Kleiderbesätzen als: Gallon, Tressen, Wollenlitzen, schwarz u. farbig, Perlborden, Perlgimpen, Gold- u. Silber litzen, Satin merveilleuse, Moiree, Sammtband, weiße Confirmandenhemden, Stickereien, seid. Bänder in Damenhemden, sehr groß. Auswahl, Spitzen. Damen- und Kinderhosen, Aufsätze, Spitzen in weiß, Schürzen. Strümpfe, ersme und schwarz. weiße Unterröcke. * 2— Häckelgarne, Stick⸗ und Strickgarne. i Ferner empfehle sämmtliche zur Schneiderei nöthigen Artikel als: Zwirn, Seide, Taillenband, Einfaßband, Stäbchen, Steinnußknöpfe, Metallknöpfe ꝛc. ꝛc. 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April ab ist meine Garten⸗ jeden Sonntak geöffuct. 1. Fürst Bismarck, Marsch Fuchs.„Lohengrin“ Wagner. 2. Jubel⸗ Ouverture. C. M. v. Weber. 11. Kaiser⸗ Walzer: Stuuß. 1 3. Kaiserhoch und Vollshymne.(Allge- 12. Deutschland, Deutschland über Alles. Hoffmann v. Fallers⸗ meines Lied Nr..)(Allgemeines Lied Nr. 111.) leben. 4. Andante und Menuett a. d. Es-dur 13. Erinnerung an Wagners„Tann⸗ Symphonie.. Mozart. häuser“ JC 5. Festrede.(Herr Pfarrer 5. Dieck 14. Le réveil du lion. Kontsky. 1 8 15.„Wir Deutsche fürchten Gott, sonst 6. Mtemanckled„Flattre hoch du deut⸗ Nichts auf dieser Welt.“(Allge⸗ * Dauner.“(Allgemeines Lied meines Lied Nr. I“).... Ernst Scherenberg. e 16. Concert-Polka für 2 Trompeten Stock. 7. Intermezzo sintonico aus der Oper 17. Ouvertur ur Dper Figaro's 5 a 400 g0 7. Ouverture Oper „Cavalleria tusticana Mascagni. Hochzeit“ 5 5„Fig Mozart 8. Geschichten aus dem Sachsenwalde, Walzer.(Der Fürstin Bismarck ge— widmet.) 18. Treuschwur. deutscher Held.) Fetras. * N Zweite Abtheilung. 9.„Finnländischer Reitermarsch“ aus dem 30jährigen Kriege. Festordnung und Text der Gesünge für 10 Pfennig Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme während der Krank⸗ heit und bei dem Tode unseres innigstgeliebten Gatten, Vaters, Schwagers, Großvaters und Schwiegervaters * 3— 7 Martin Scheibel, sowie für die überaus zahlreichen Blumenspenden sagen ihren herz— lichsten Dank 1509 die trauernden Hinterbliebenen. W e eee e eee i e ee eee ee eee eee Heute Abend 9 Uhr verschied sanft nach kurzem Leiden unsere treue gute Mutter, Großmutter und Schwester 5 9* Frau Emilie Trapp, geb. Kleberger, Wittwe des Geh. Regierungsraths Um stille Feodor Horrmann. Marsch. * 9 Trapp. Theilnahme bitten die trauernden Hinterbliebenen. M., Friedberg, Clarenburg. 1894. 15⁴⁴ Darmstadt, Berlin, Frankfurt a. den 26. März Artien-Zuckerfabrik Wetterau. Diejenigen Herren Rübenzüchter, welche mit Abholung von 2*. 3 5 0 0„ e 5— 8 180„ Samen und Dünger noch im Rückstande sind, ersuchen wir, die— selbe unbedingt bis Ende nächster Woche bewirken zu wollen. Friedberg den 30. März 1894. 1517 Actien⸗ Zuckerfabrik Wetterau. Großh. Realschule und Progymnasium zu Friedberg. D neuer Schüler werden an demselben Tage, (Wir grüßen dich, du Regiment Prinz Carl Nr. 1¹8, Das neue Schuljahr beginnt Montag den 2. April. Anmeldungen (Allgemeines Lied H. Stodte, stud. pbil. ö Ehrich. 1473 in seidefreier Prima-Waare empfehle zu billigsten Preisen. W. Bernbeck. Klee-Samen, deutschen und ewigen, auf Seide gereinigt, in den besten Qualitäten bei 1281 Georgs Gross. Kleesamen: 10 Ungarische Luzerne, „ Provencer Luzerne, doppelt auf Seide gereinigt, in zuverlässigen für die Wetterau passenden Qualitäten bei 1135 Wilhelm Fertsch. Wohnung, 4 Zimmer nebst allem Zubehör, per 1. Juni zu vermiethen bei 1279 C. F. Frick, Kaiserstraße. Das von Herrn Kulturtechniker Bauer Logis bewohnte ist anderweitig zu vermiethen. 1481 P. Theis. Samenhandlung, Friedberg, offerirt Grassamenmischung, garantirt neue Saat, für Wiesenanlagen und Bleichplatze von 15 Pf. an, für Zierrasen von 20 Pf. an, englisches Reygras 22 Pf., italienisches Reygras 28 Pf. per ½ Kilo. 1478 Alle Sorten GBarten-sämereien in nur keim⸗ kräftiger Qualitat empfiehlt 1529 J. A. Windecker. Die vormals Carl Berg'sche 1518 ei B sagen wir allen Freunden und Be; kannten ein herzliches Lebewohl. Grobtörnige Siebenbürgische Roth⸗Saat, A Canadische Roth⸗Saat, Chr. Ulrieh. 1 Schlosser⸗Werkstätte Carl Walter. unserer Abreise nach Darmstadt 1515 A. Weisel u. Familie. Friedberg. eee Schmidt's Schirm⸗& Hut⸗Bazar empfiehlt in 100ten zur Auswahl: Sonnenschirme KFilzhüte. Spezial⸗Niederlage zu Jabrik⸗ 1525 Preisen. Ganz ftische Eier, bei Abnahme von 20 Stück 1 M., empfiehlt 1530 J. A. Windecker. 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(Hierzu Unterhaltungsblat berg mit Wohnung, Garten, vollständigem Inventar, eigens ausgerüstet fur Fisch⸗sowie Zuntz Kaffee in und 12 Pfund⸗ 0 1 chtsanwalt Jockel(Friedberg) 1466 608 gründlich Kaffee, roh per Pfund M. 1.30. 1.40, 1.50, 1.60, gebrannt per Pfund M. 1.60, 1.80, Packeten pr. Pfd. M. 1.70, 1.80, 1.90, 2.— Fr. Miehel, (am Mainzer Thor.) Ein tüchtiges Mädchen wird gesucht. Von wem? sagt d. Exp. d. Anz. 1452 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 1451 Druck und Verlag von Carl Bindernagel. t Nr. 13 und eine Beilage.) — des r Beric heim Betref (For Cent einzu Betre über zu le Betref wir d binnen beseitt Frist Spal! Diezer statt. ladet Betref D in d welche 3 Ta dem noch erfor Grun und d welche Unter) des g den 9 Betri Reise fälle, und ö sestge hause 5 mpfiehlt r. el Taschen⸗ „Man⸗ ger ꝛc. Preisen . tet, ben. mich. Beilage. Oberhessischer Anzeiger. u 37. ———.——— Amtlicher Theil. Betreffend: Abnahme des Verfassungseides vom J. Quartal 1894. Friedberg den 21. März 1894. Das Großberzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Zur Ableistung des rubricirten Eides haben wir folgende Termine bestimmt: 1. auf dem Selzerbrunnen bei Groß-Karben Mittwoch den 11. April l. Is., Vormittags 10 Uhr. 2. zu Friedberg Donnerstag den 12. April l. Is., Vormittags 11 Uhr, im Rathhause, Die seitherige Zutheilung der Gemeinden zu den obengenannten Orten bleibt beibehalten und wollen Sie hiernach die zur Ableistung des rubricirten Eides Verpflichteten vorladen lassen, sowie uns bis zum 6. April 1894 unfehlbar die Namen der Geladenen anzeigen, oder Bericht, daß Niemand zu laden ist, einsenden. Die im Rückstand befindlichen, unten Verzeichneten wollen Sie bei 3 Mark Strafe vorladen lassen. Zugleich werden wir in dem Termine am 11. April 1894 von Angehörigen der betr. Orte Beschwerden oder Wünsche entgegennehmen. Geistliche und Volksschullehrer sind nicht vorzuladen. Dr. Braden. Bei 3 Mark Strafe sind zu laden: hei 1 Faber von Kirch⸗-Göns; Isaak Krämer von Nieder-Weisel; Konrad Dietrich von Klein-Karben; Jacob Wendel von Rod— eim v. d. H. Betreffend: Ermittelung der landwirthschaftlichen Bodenbenutzung und des Ernteertrags im Jahre 1893. Friedberg den 24. März 1894. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die von Ihnen eingelieferten Uebersichten über die Ermittelung der landw. Bodenbenutzung(Form. 1) und des Ernteertrags (Form. 2) lassen wir Ihnen mit nächster Post wieder zugehen. Wir beauftragen Sie, die auf den einzelnen Formularen durch die Großh. Centralstelle für die Landesstatistik bemerkten Anstände zu erledigen und uns die Uebersichten sodann und zwar spätestens in 8 Tagen wieder einzusenden. Dr. Braden. Betreffend: Den Rundgang der Feldgeschworenen. 5 5 a Friedberg den 24. März 1894. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 1 Denjenigen von Ihnen, in deren Gemarkungen bei dem letzten Rundgang der Feldgeschworenen Grenzmängel festgestellt worden sind, übersenden wir k. H. die betr. Protokolle und empfehlen Ihnen, die daselbst vermerkten Anstände alsbald in ordnungsmäßiger Weise beseitigen zu lassen, auch in den über den nächsten Rundgang zu erstattenden Berichten anzuzeigen, daß die Anstände beseitigt sind. 8 Dr. Braden. Betreffend: Die Visitation der Feuerstätten in 1894. 5 Friedberg den 27. März 1894. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Deennjenigen von Ihnen, welche die Protokolle über die diesjährige Visitation der Feuerstätten an uns bereits eingesandt haben, lassen wir die Protokolle k. H. mit dem Auftrag wieder zugehen, die darin verzeichneten Hausbesitzer aufzufordern, die vorgefundenen Baugebrechen binnen der von dem Feuervisitator(in Spalte 4 angegebenen Frist bei Meidung der Bestrafung nach Art. 145 des Polizei-Strafgesetzes zu beseitigen. Der Tag der Eröffnung dieser Aufforderung an die Hausbesitzer ist in Spalte 6 des Protokolls einzutragen. Nach Ablauf der Frist wollen Sie sich durch eine Nachprüfung davon überzeugen, ob der Aufforderung entsprochen worden ist und den Erfolg derselben in Spalte 7 eintragen. Alsdann sind uns die Protokolle, von Ihnen am Schlusse unterschrieben, wieder vorzulegen und Polizeianzeigen gegen diejenigen Hausbesitzer beizuschließen, welche der Aufforderung innerhalb der Frist nicht nachgekommen sind. Dr. Braden. Bekanntmachung. Landwirthschaftlicher Bezirksverein. 8 b Sonntag den 1. April, Nachmittags 3 Uhr, findet in Kaichen im Saale des Rathhauses Versammlung des landw. Bezirksvereins statt. Tagesordnung: Besprechung über den Gerstenbau, eingeleitet von Großh. Landwirthschaftslehrer r. von Peter. Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein. Der Vorsitzende der Sektion: Graf Oriola. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien der um Kaichen liegenden Orte. Obige Bekanntmachung wollen Sie auf ortsübliche Weise zur Veröffentlichung bringen. Dr. Braden. Betreffend: Das Unfallversicherungsgesetz, hier die Erstattung der Unfallanzeigen. Friedberg den 24. März 1894. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises und das Großh. Polizeikommissariat Wickstadt. Die nachstehend abgedruckte Bekanntmachung des Reichsversicherungsamtes bringen wir hiermit unter Hinweis auf die Vorschrift in§ 51 des Unfallversicherungsgesetzes vom 6. Juli 1884 ꝛc., wonach von jedem in einem versicherten Betriebe vorkommenden Unfall, durch welchen eine in demselben beschäftigte Person getödtet wird oder eine Körperverletzung erleidet, welche eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als 3 Tagen oder den Tod zur Folge hat, von den Betriebsunternehmern bei der Ortspolizeibehörde schriftliche Anzeige zu erstatten ist, mit dem Anfügen zur Kenntniß der Betheiligten, daß die Benutzung des seitherigen Formulars behufs Verbrauchs der vorhandenen Bestände noch bis zum 1. Januar 1896 zugelassen wird. 5. 5 18 5 Im Uebrigen verweisen wir auf unser Ausschreiben vom 14. October 1885, Kreisblatt Nr. 125 und sind wir bereit, Ihnen die erforderlichen Formulare wiederum zu vermitteln, wenn die Bestellungen binnen 4 Wochen bei uns bewirkt werden. Dr. Braden. Bekanntmachung, betreffend die Abänderung des Formulars für die Unfall⸗Anzeigen. Vom 1. Februar 1894. 4 5 An Stelle des durch die Bekanntmachungen vom 11. September 1885, vom 23. Dezember 1887 und vom 23. März 1888 auf Grund des§ 51, Abs. 4 des Unfallversicherungsgesetzes vom 6. Juli 1884, des§ 59 des Seeunfallversicherungsgesetzes vom 18. Juli 1887 und des§ 55, Abs. 4 des landwirthschaftlichen Unfallversicherungsgesetzes vom 5. Mai 1886 festgesetzten Formulars für die„Unfall-Anzeigen“, welche gemäß§ 51, Abs. 1 bis 3, beziehungsweise§ 58, Abs. 1 und 2 und§ 55, Abs. 1 bis 3 der angeführten Gesetze von dem Betriebs⸗ unternehmer an die Ortspolizeibehörde zu erstatten sind, wird hierdurch das neue Formular mit der Maßgabe festgesetzt, daß die Benutzung des alten Formulars behufs Verbrauchs der vorhandenen Bestände noch bis zum 1. Januar 1896 zugelassen wird. a* Dies somit für den Bereich sämmtlicher auf Grund der Unfallversicherungsgesetze errichteten Berufsgenossenschaften— jedoch für den Bereich der See-Berufsgenossenschaften nur hinsichtlich der unter§S 1, Abs. 1, Ziffer 2 des See⸗Unfallversicherungsgesetzes fallenden Betriebe— gleichmäßig gültige Formular ist nach Format, Farbe und Inhalt bindend... Das durch di beg ee Bekanntmachung vom 23. Dezember 1887 für die„Beschreibung“ der auf dem Schiff während der Reise sich ereignenden Unfälle(§S 57, Abs. 1 des See⸗Unfallversicherungsgesetzes), für die„Nachweisung“ der an Bord sich ereignenden Un⸗ fälle, welche die von der Führung eines Schiffsjournals entbundenen Führer kleinerer Fahrzeuge zu führen haben( 57, Abs. 2 a. a. 18 und für die vom Schiffsführer vor Antritt oder nach Beendigung der Reise zu erstattende„Unfall⸗Anzeige“(5 57 vorletzter Absatz a. a. O.) festgesetzte bisherige Formular bleibt bis auf Weiteres in Kraft. Das ö»̃ůn 25. Bekanntmachung. Friedb An die Großh. Bürgermeistereien des Großh. Distrikts⸗Einnehmereibezirks Friedberg... 3 Wir ersuchen Sie auf eee Weise in Ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen, daß der Finanz⸗Aspirant Burck 928 2 5 hausen vom 29. d. M. an mit der interimistischen Verwaltung der Großh. Distrikts-Einnehmerei Friedberg während der 0 Rendanten Weigel beauftragt wurde. e ee Friedberg den 29. März 1894. e, e Betreffend: Die gemeinschaftliche Ortskrankenkasse für Groß⸗Karben und Umgegend. Nachdem sich zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit der gemeinschaftlichen Ortskrankenkasse für Groß⸗Karben und Umgegend neben der Ergreifung anderer Maßnahmen die Nothwendigkeit einer Vermehrung der Einnahmen der Kasse ergeben hat, so verfügen wir auf den Grund des§ 33, Absatz 4 des Krankenversicherungsgesetzes vom 10. April 1892, daß die wöchentlichen Kassenbeiträge mit Wirkung vom 1. April d. J. bis auf Weiteres zu betragen haben: Bekanntmachung. 1. für die Mitglieder der J. Klasse 48 Pfennig, 2.. 7 1* 1 0* 42„ „ 1 iin, 8 3 1 8 30„ 5 5„„ 5 5 55„ 1 Dr. Braden. Das Großberzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien der zu der gemeinschaftlichen Ortskrankenkasse für Groß-Karben und Umgegend gehörigen Orte. Wir beauftragen Sie, die vorstehende Bekanntmachung alsbald ortsüblich zu veröffentlichen. Betreffend: Vorträge des Obstbautechnikers. Ich bringe zur Kenntniß der Interessenten, daß Herr Obstbau— techniker John im Monat April in- den nachverzeichneten Orten Vor— träge über Obstbau mit praktischen Unterweisungen halten wird. An Wochentagen finden die praktischen Unterweisungen jeweils von 3 Uhr Nachmittags ab, die Vorträge Abends um 8 Uhr statt. An den Sonntagen werden die Vorträge Nachmittags um 3 Uhr beginnen. Sonntag den 1. April in Kaichen, Montag den 2. April in Heldenbergen, Dienstag den 3. April in Büdesheim, Mittwoch den 4. April in Rendel, Donnerstag den 5. April in Klein-Karben, Freitag den 6. April in Kloppenheim, Samstag den 7. April in Okarben, Dr. Braden. Bekanntmachung. Sonntag den 8. April in Burg⸗Gräfenrode, Samstag den 21. April in Assenheim, Sonntag den 22. April in Bönstadt, Montag den 23. April in Trais⸗Münzenberg, Dienstag den 24. April in Münzenberg, Mittwoch den 25. April in Gambach, Donnerstag den 26. April in Griedel, Freitag den 27. April in Rockenberg, Samstag den 28. April in Rödgen, Den Herren Bürgermeistern gehen nähere Mittheilungen zu. Friedberg den 28. März 1894. f Der Vorsitzende des Bezirksvereins Friedberg des Oberh. Obstbauvereins Süffert. Deutsches Reich. Darmstadt. schleuderten Der Kalkulator bei der Centralstelle[ Die Erregung der Bevölkerung ist unbeschreiblich. dieselben auf die Eisenbahngeleise. jeder Zelle befindet sich eine an die Wand befestigte Bettstelle mit Matratze ꝛc., welche Nachts herunterge⸗ klappt wird. Weiter enthält dieselbe einen hölzernen ür die Landesstatistik Feick wurde z Revis 2 g 2 4 8 a. f statistit Feick wurde zum Revisor ernannt.] Anarchistische Kirchenräuber wurden in voriger Tisch mit Schemel, ein Schrankchen und einige hölzerne Baden⸗Baden, 27. März. Der Prinz⸗ regent von Braunschweig ist heute zur Kur hier eingetroffen. Sachsen trifft am 3. April zu längerem Auf— enthalt hier ein. verhaftet. — 28. März. Ausland. Kolonnen Oesterreich-Ungarn. Wien. Die Mehr— die Königin Ca 5. Die Königin Carola von Anzahl der geraubten Gegenstände vor. Nacht in einem Nachbardorfe von Roubaix Kleiderhaken, sowie eine Nachtstuhleinrichtung. Für Bei denselben fand sich eine große Sträflinge, welche sich der Hausordnung nicht fügen oder sonst sich widerspenstig zeigen, sind 4 Strafzellen vorhanden; in denselben wird der Gefangene event. ö 0 Ueber Kayes am Senegal mit Kette an die Wand geschlossen, so daß er sich nur wird von gestern gemeldet: Zwei französische einige Schritte bewegen kann; die Zelle selbst ist noch⸗ unternahmen f 2 72 5 2 8 1 eine eifz err zerstreuten einen Streifzug, überraschten und zerstreuten falls das Licht entziehen zu können. aus mals innen mit eisernen Stäben versichert und hat eiserne Laden vor dem Fenster, um dem Raum nothigen⸗ Im Hauptbau von Timbutku forderungen der Kriegsverwaltung im gemein- auf einen Raubzug befindliche Banden Tuaregs. selbst befinden sich außer den Bureauräumlichkeiten, die samen Budget sollen wie im Vorjahre 3 bis 4 Millionen betragen. erbeutet. Budapest. Der König gestattete den Ministern— 28. März. an der Beerdigung Kossuth's theilzunehmen, Balllokales explodirte billigte Wekerle's Verhalten in frage und kommt Mitte April nach Budapest. nicht verletzt. Das gemeinsame Budget sowie der russische Italien. Handelsvertrag Vorschlägen Wekerle's erledigt. Abbazia, 29. März. Der der Fahnen-Eisenstücken gefüllte Blechbüchse. Rom, 28. März. Die inter⸗ wurden gleichfalls nach den nationale medizinische Ausstellung wurde heute sich für bestimmte Zeit, bei guter Witterung im Freien unter starker Theilnahme der Kongreß-⸗Mit⸗ bewegen konnen. Kaiser von glieder durch Crispi eröffnet. Oesterreich traf heute frü 907 Hhier Theilen sehr beschie 2 reichsten ist Fra sterreich traf heute früh um 2 Uhr hier Theilen sehr gut eschickt. Am reichsten ist großen Küchen- ze. Anlagen. Mehrere Tuaregs wurden getödtet und Vieh Baderäume, Arbeitsräume, ein Sprechraum für die⸗ jenigen Gefangenen, welche von ihren Angehörigen be⸗ Die Franzosen hatten keine Verluste. 0 Auf dem Fenster eines eine mit Pulver und mit Orgel, Altar ic. sucht werden dürfen, ferner zwei große Schulräume für die Zellenbewohner und eine geräumig angelegte Kirche, ausgestattet. Die Sitzplätze in diesen Räumen sind so eingerichtet, daß wenn die Ge— fangenen ihre resp. Plätze eingenommen haben, keiner den anderen sehen noch berühren kann. Besondere Spazierhöfe dienen dazu, daß sich die Gefangenen täg⸗ Personen sind In der mit hohen Ringmauern um⸗ Sie ist in allen gebenen, massiv gebauten Anstalt befinden sich noch das Krankenhaus und das Wirthschaftsgebaude mit seinen Außerhalb des Thorbaues, ein. Er wurde von einer zahlreichen Menge. die deutsche Abtheilung, von der besonders die der ebenfalls eine Wohnung u. eine Brückenwage ꝛc. enthalt, enthusiastisch begrüßt und im Hotel Stefanie von dem Reichsgesundheitsamt und dem Kriegs— Spitzen der ministerium veranstaltete Schaustellung allseitige vom Erzherzog Josef und den Behörden empfangen. Das Schulschiff„Moltke“ Beachtung findet. hatte Flaggengala; alle Fahrzeuge im Hafen haben ebenfalls geflaggt. den österreichischen Kaiser an der Eisenbahn- dicht besetzt. station Matuglie ab. ihm entgegen. Sie umarmten und küßten sich Veres und der zweimal herzlichst. Gefolge traten die Kaiser aus dem Bahnhof, gelegt. um den Wagen zu besteigen. vor dem Bahnhof rief die unter den hängenden Felswänden zu Tausenden ver- Bewegung. . Bevölkerung lebhafte Evivva! Zivio! Nachmittags wieder abgereist, nachdem sie einen och! Die Kaiser fuhren alsdann hiehe Der Kranz er S e Viktor E el's ni 5 0 hieher. Der Kranz an der Statue Viktor Emanuel's nieder aus Leipeig vom Ballon herab. Weg war durch Fahnen, Guirlanden und gelegt hatten. Blumen geschmückt und die Kaiser wurden von!— den Landleuten und Fischern, die die Straßen dicht besetzt hatten, auf dem ganzen Wege be- geistert begrüßt.. Abbazia besuchte Kaiser 5 ranz Josef die deutsche zwar zum Preise von 20 Kaiserin. Später besuchte der Kaiser die nun an verschied Großherzogin von Toskana. Frankreich. Friedberg. *—* Paris, 27. März. Die Friedberg. Recht wurde heute eröffnet. Den Vorsitz führte] Kilometersteine errichtet. Spuller. Derselbe hielt eine Ansprache, worin Bu er die Anwesenden willkommen hieß und das Arbeitsprogramm darlegte. — 27. März. In der Nacht von Sonntag auf Montag drangen Anarchisten in den Fried- hof in Bourbaix ein, zertrümmerten mehrere Grabdenkmäler, rissen Christusbilder herab und erer Stadt er groß angelegte Dampfheizung Kaiser Wilhelm holte waren die Straßen und Balkone vom Publikum In der protestantischen Kirche ein beruchtigter Einbrecher Namens Blattner aus dem 5 Als der Kaiser Franzl hielt Pastor Peyrot in italienischer Sprache Josef dem Wagen enstieg, eilte Kaiser Wilhelm eine Gedächtnißrede, sodann sprachen der Ungar Franzose Appia. Nach der Begrüßung der[Bahre war eine große Anzahl Kränze nieder- verstarb ein Soldat des 2. Bataillons an der Genick Studenten hielten die Ehrenwache. Die starre. Auf dem Patze Trauerfeier dauerte eine Stunde; über- sich der Leichenkondukt nach dem Bahnhof in Die ungarischen Abordnungen sind Protestationskirche 10,000 M. für drei große Fenster. Aus Stadt und Land. Wie der Geschäftsstelle des Ober- auf motivirte Ablehnung des Antrages wegen Nieder⸗ Gleich nach der Ankunft in bessischen Obstbauvereins mitgetheilt wird, werden in legung der gesundheitsschädlichen Wohnungen mit 58 a 7 Frankfurt ca. 100 Centner Obst zu kaufen gesucht und gegen 49 Stimmen an. 30 Mark per Malter. Da gestellte Vorfrage hatte ergeben, daß der Antrag in en Platzen Oberhessens liegt, durfte es zweckmäßig sein, sich mit der Geschäfts „ stelle in Verbindung zu setzen. als zu niedrig bezeichnet; es seien dazu 200 Millionen K Soft: 0 · Auf der 15. Session des Instituts für internationales wärtig die großen igel steine bach. Am dritten Aufnahme von dem Besuche geöffnet. f ßig geräumig un en Eindruck, dieselben werden je von ungefähr 500 Meter vom Ufer durch einen heftigen mit Luftventilationseinrichtung erleuchtet] Windstoß ins Meer geworfen. im Winter erwärmt. In„Foros“, welche ihm Hilfe zu bringen versuchte, ver⸗ befinden sich auf beiden Seiten der Straße zunächst der Ringmauer je 2 Wohnhaäuser mit je 4 Wohnungen, zu⸗ sammen für 16 Aufseher, ebenso je ein großes Doppel⸗ haus für Beamte, ferner ist ein stattliches Gebäude für Turin, 28. März. Zur Leichenfeier Kossuth's den Direktor bestimmt. Mainz, 28. März. Heute Nachmittag ist abermals hiesigen Untersuchungsgefängniß entsprungen. 3 4 Allerlei. An der Hanau, 25. März. Im hiesigen Garnisonslazareth Dem Vernehmen nach befindet sich noch ein anderer Soldat, an derselben unheimlichen Krankheit leidend, in ärztlicher Behandlung. Speyer. Der Kaiser überwies zum Bau der hierauf setzte Berlin, 27. März. Gestern sturzte in Velten bei Oranienburg der 18jahrige Luftschiffer Otto Merkel Derselbe verletzte sich schwer. Der Luftballon ist bei der Auffahrt auseinander- geborsten. Hamburg. Die Bürgerschaft nahm den Antrag Die zur Sanirung Hamburgs noch Obst Betracht zu ziehen sei. Der eventuell zu gewährende Kredit von 10 Millionen wurde im Laufe der Debatte sstraßen werden gegen entfernt und dafür erforderlich. Amsterdam, 26. März. Der hiesige Bankier Franck wurde auf der Fahrt von Antwerpen nach Feiertage war die, in der Amsterdam in der Station Breda in einem Eisenbahn⸗ if der sog.„Hunneburg“ coups ermordet aufgefunden. Eine Baarschaft von circa strafanstalt, welche vor⸗ 55,000 Francs, welche der Bankier bei sich führte, war 330 Gefangenen einge- geraubt worden. Die einzelnen Zellen! Paris, 26. März. Der Luftschiffer Austeni, welcher n machen gerade gestern in Cannes mit seinem Ballon aufstieg, wurde cd. Die russische Pacht zu den wahl zu Kaiserstt Auch rasch ge für Kna wahl zu 1217 Klei. per 1. Wo? Den 2 sowie ehrt sie 1314 Aech feinst laut At stadt f Keim Qualit 120⁰ ereins — efestigte unterge⸗ özernen ölzerne Für fügen ben, die fr die⸗ igen be⸗ ume für „Kirche, lätze in die Ge⸗ „keiner gondere en täg⸗ Freien ern um⸗ noch das t seinen orbaues, enthält, chst der gen, zu⸗ Doppel⸗ ude für bermals aus dem — glggareth i Genick⸗ ein rankheit zau der Fenster. elten bei Merkel etzte sich inander Antrag Nieder⸗ mit amburgs tend währende ö Debatte Millionen — — mochte ihn jedoch nur als Leiche aus dem Wasser zu um nach Paris zurückzukehren. wahl zu billigsten Preisen bei 71 ziehen. P aris, 28. März. In Bellevue an der Bahnstrecke Paris— Versailles ereignete sich ein furchtbares Unglück. Auf dem dortigen Bahnhofe standen zahlreiche Ausflügler, Als der Zug heran⸗ nahte, entstand ein Gedränge und das greise Ehepaar Cariat wurde auf das Geleise gestoßen. Der Zug er⸗ faßte die beiden Unglücklichen und zermalmte sie. London. Dem Parlament soll von einer Privat⸗ gesellschaft eine Vorlage wegen Erbauung einer Brücke und Eisenbahn über den englischen Kanal unterbreitet werden. Die Kosten werden auf 98,900 L. veranschlagt. Die Bauten werden aber nur versuchsweise unternommen, um der Welt zu beweisen, daß die Eisenbahnbrücke über den Kanal nicht zu den Unmöglichkeiten gehöre. Gelingt der Versuch, so wird die Brücke später ausgebaut. Griechenlands w Athen, 27. März. urden heute heftige Erstöße verspürt, doch scheint nirgends ernstlicher Schaden verursacht worden zu sein. Konstantinopel, 27. März. wurde gegen den armenischen Patriarchen nach Beendig⸗ ung des Gottesdienstes ein Attentat vollführt. Glück! licherweise wurde er nicht verletzt und der Attentäter, welcher Armenier ist, sofort dingfest gemacht. In verschiedenen Theilen Letzten Sonntag Berichtigung. Der Reichelsheimer Markt findet nicht am 5. April statt, wie auf unserem Wand- und Notizen⸗ kalender steht, sondern am 3. April. 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Scheiter: 615 rm Buche, 2 rm Hainbuche(Rundscheit), Arm Nadelholz(Rundscheit), 2 rin Aspe(Rundscheit), Knüppel: 305 rw Buche, 74,5 em Ei 1 12 em Kiefer, 22„n Fichte und 227 rm Fichte und 8(in Schichten), 2 h Aspe. Reisig: 1121 ru Buche, 63 rm Eit che, 2 rm Aspe Stöcke: 267 Tm Buche, 83 rm Nadelholz. e Bemerkt wird, daß das Holz aus den Distrikte n Streithainerborn, Seifkopf, Ruters, Kirschholz und Steinbach(ein großer Theil des Nadel-Stamm- und Schicht holzes sowie verschiedenes Brennholz) nicht vorgezeigt wird und vorher einzusehen ist. Zusammenkunft auf der Eichelsdorf-Glashüttener Kreisstraße am Kreuz— punkt der Rutersschneise beim Distrikt Seekopf, Nidda den 26. März 1894. Großh. Oberförsterei Nidda. 1494 Hallwachs. Konkursverfahren. Aufgebot. In dem Konkursverfahren über das Ber: Am 28 September 1893 verstarb Elisa⸗ mögen der Jacob Stern Wittwe von Rod— 40 Thaler von Assenheim. Als Erb— heim und über den Nachlaß deren Ehe berechtigte wurden folgende mit der Erb manns ist in Folge eines von der Ge lasserin im 4. Grade verwandte Personen meinschuldnerin gemachten Vorschlags zu ermittelt: einem Zwangsvergleiche Vergleichstermin 1. Elisabetha Leich von Frei-Weinheim auf Freitag den 20. April 1894, Vormit 2. Michel Jakob Emmerich von Nieder⸗ tags 11 Uhr, auf dem Großh Amts gerichte Florstadt hierselbst zur Beschlußfassung der Gläu— 3. Marle Lux von Nieder-Florstadt er über den Vergleichsvo sowie 8 85 biger uber den Vergleichsvorschlag, sowie 4. Wilhelm Jakobi von Stammheim, 5. Margaretha Gleiß von Friedberg, zur Prüfung etwaiger nachträglich ange— 8 d Forde e uberaumt.**** 8* meldeter Forderungen anberaumt 6. Ferdinand Eberhard Wwe., Dorothea von Frankfurt a. M., Vilbel den 22. Marz 1894. 1548 nit 7 7— 2 Schmitt, 7 Jakob Fertig von Offenbach, Herichtsschreiber des Großh. A ger 8. 3 2— 5 Gerichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts.“ 8. Jakob Jakobi, Sohn der Elisabetha 2 5 Irin Jakobi von Assenheim, Holz⸗ sersteigerung. 9. Martin Wagner, geb. am 13. Juni Dienstag den 3. April l. J., Vormittags 1854 zu Frankfurt a. M., 9 Uhr dufangend, werden in dem hiesigen 10. Maximilian Gustav Ferdinand Wag Gemeindewald, Distrikt Langenberg, nach ner, geboren am 17. Februar 1864 stehende Holzsortimente versteigert: zu Frankfurt a. M. 28 Fichtenstamme mit 4,77 Festm. Inh., Die letzteren drei sind unbekannt wo 286„Fichtenderbstangen mit 16,39 Fgest⸗ abwesend; als Curator für dieselben wurde meter Inhalt, Karl Ludwig Bopp. von Assenheim 5 Larchenderbstangen mit 0,18 Fest ernannt. Nachdem von sämmtlichen Erben, meter Inhalt, sowie dem Curator Bopp der Antrag auf 19670 Wellen Weichlaubholz, Einleitung des Aufgebotsverfahrens gesellt 133 Nadel-Wellen, worden ist, ergeht hiermit an die drei 1475 Dorn Wellen. Erbberechtigten: Die Zusammenkunft ist im Schlage in] Jakob Jakobi, Martin Wagner, Maximilian Gustav Ferdinand Wagner, sowie alle übrigen etwa gleich oder näher Erbberechtigten gemäß§ 823 ff. C. P. O die Aufforderung, ihre Ansprüche und Voranschlag Neckte an den Nachlaß der Elisabetha jaler bis spatestens im Aufgebotstermin: der Nahe der Jagdhütte. Ober Mörlen am 29. März 1894. Großh. Bürgermeisterei Ober-Mörlen. 1528 B Der“ de Her nd* + die 8 8* A0 3 1— Donnerstag den 14. Juni l. J., Vor⸗ n 1 r Jinsicht offen. mittags 9 Uhr, dahier anzumelden, an Miede Marz 1804. sonst ihr Verzicht unterstellt und die Erb⸗ Gr 8 s der · Florstadt schaft den sich gemeldet habenden Erbbe 1556 f Alles 5 rechtigten ausgehändigt werden wird. Friedberg— 19. Marz 1894. Großh. Amts ericht Friedberg. Holzes Versteigerung. 1455 Hr Mont n 2. April d. J., Vormittags 1 % Abr ansangend, Jodler dh den Grit Bckauntmachung. zu Rantzau'schen Kirchwald zu— Von den Anlehen der Stadt Friedbe erg versteigert en sind die Schuldscheine Nr. 13, 17, 18, 33, 189 Rm 52, 53, 55, 56, 57 und 100 Lit. H. à 288 8 9 ** 200 M. zur Rück kzal hlung ausgeloost worden 9 und werden auf den K Juli d. J. gekündigt. 148 f ahlung der Beträge. bei 8 ditaffe und bei dem Vor 3250 schwere nd Credit⸗Verein e. G. m. u. H. 6150 Wellen 25 Wo 11 111 1* 650 Wellen holz. riedberg den 30. Marz 1894. Ziegenberg den 21. Marz 1894. Großh. Burgermeisterei Friedberg. 1445 Sommerlad. 1516 8 5 g 1 Holz⸗Versteigerung. Mittwoch den 4. April l. J. von Vor⸗ mittags 10 Uhr an, werden in dem Frei⸗ herrlich von Ritter schen Walde bei Hof Haselheck verkauft: 51 Stück Fichten⸗ Stangen zu Baum⸗ stützen, 1 Nm. Eichen⸗Scheiter, 2„ Birken⸗ un Eichen⸗Knüppel, 2„ Nadel⸗Knüppel, 100 Wellen Buchen⸗Reisig, 105 5 Birke n- und Eichen⸗Reisig, 2105„ Eichen⸗Reisig(Backholth, 20 2 A I Reisig und 139 Nadel Reisig. Die Zusamt nenkt inft ist im Lohschlag. Frie berg den 24. März 1894. Im Auftrag der Fretherrll ch von Ritter⸗ schen Gutsverwaltung Rüdesheim. 1464 Heidt. 27 2 Fischerei Verpachtung. Montag den 2. April l. J., Nachmit⸗ tags 1 Uhr, soll die der hiesige und Gemeinde Fischereiberechtigung in der Wetter und Usa auf weitere 12 Jahre meistbietend verpachtet werden. Ossenheim den 27. März 1894. Großh. Bürgermeisterei Ossenheim. 1484 Keller. —** Holz⸗Versteigerung. Montag den 2. Aprih l. N. Vormittags 9½½ Uhr anfangend, sollen im hiesigen Gemeindewald, Schlag Nr. Vi, nächst der Kaisergrube, versteigert werden: 900 Eichen-⸗Wellen, 11. Classe, 7250 Weichlaub⸗Wellen, 154 Dorn-Wellen. Zusammenkunft ist auf dem Forst haus Winterstein. Die Versteigerung ist im Schlage. Nieder-Mörlen am 27. März 1894. Großh. Burgermeisterei Nieder-Mörlen. 1510 Kremer. Arbeits⸗Vergebung, * betreffend Herstellung von Canalisation und Wasserleitung in der verlängerten Bahn hofstraße: 1. Grabenarbeit ca. 1300 M 2. Materialienlieferung„ 1450„ 3. Röhrenlegungsarbeiten, 88 Kostenvoranschlag und Bedingungen sind bei uns einzusehen. Schriftliche Angebote auf die ganze Ar beit oder eines Theiles derselben müssen bis zum 5. April d. J. bei uns einge reicht werden. Butzbach den 20. März 1894. Großh. Buürgermeisterei Butzbach. 1504 Joutz. Versteigerung. Dienstag den 3. April l. J., Nachmit tags 2 Uhr, werden in der Hofraithe des Herrn Spengler Horn zu Friedberg: 1 Sopha, 1 Küchenschrank, 2 runde Tische, 1 Commode und sonstige Haus und ene ersteigert. A. Franz Joseph Nees, 15 53⁴ Auctionator. Holz⸗Versteigerung. l Samstag den 7. April, Morgens 9 Uhr, läßt der Unterzeichnete, im Distrikt Sauer⸗ born beginnend: Stück Eichenstämme, 19 Meter lang, 25 57 Centim. Durchm., meistbietend versteigern. Gleichzeitig kommen 158 Rm. Fichtenstockholz im Sodlerberg zum Aus gebot. Zahlungsfrist bis 1. Januar 1895. H. W. Cloos, * 1500 Nidda. Einen Capezierlehrling sucht 185 Pfeffer& Metzendorf, 1531 Polster⸗ u. Dekorationsgesch aft. Realschüler konnen Mittags ⸗Tisch erhalten. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 1422 Ein zweispänni Markt gewon Acker⸗Geschirr 120 zu verkaufen 1462 GS. Engel. gemeinschaftlich zustehende Pracht⸗ volle Neuheiten Jaquets Kragen, Capes. Große Auswahl. [Auffallend bilige Preise. . Schulhof. Gebrauchte Herde, neu hergerichtet, billigst bei W. A. Hess, Herdfabrik. Den Empfang der Modell⸗Hüte und sonstiger Neuhelten der Saison zeige hiermit ergebenst an. Dorothea Barnas, 1336 vormals Falck, Nr. 557. Kaiserstraße Nr. 557. Prima geräucherte Gothaer Fleisch Waaren als: Cervelatwurst per Pfund M. 1.60, Knackwurst 3 5„ 1409 Preßkopf mit Zunge per Pfid.„ 1.—, [Preßkopf ohne Zunge„„„ 0.80, [Schwartenmagen 5 3„ 0.60, Leberwurst, reine Schweineleber„ 1.—, Blutwurst ohne Blut per Pfd.„ 1. 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