1894. Samstag den 29. Dezember. 152. ;. 7 5 9 — in N 2 vobei 4 lligst — Wird h d in Bad⸗N — ird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch i 73 j. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, —— und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. f 8 a ene 5 Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ us. wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. ——— 2 Ln ̃ u Nr.. ˙————̃ v———— ͤ—————— Amtlicher Theil. chmer. Betreffend: Das Militär-Ersatz⸗Geschäft pro 1895. Friedberg den 28. Dezember 1894. 1 1 b Der Civil⸗Vorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission Friedberg 16. 15 an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises und das Großherzogliche Polizei-Commissariat Wickstadt. 4 16 Mit Aufstellung der Rekrutirungs⸗-Stammrollen pro 1895 wollen Sie nunmehr alsbald beginnen und dafür besorgt sein, daß dieselben 1 15 unfehlbar bis zum 15. Februar 1895 dahier eintreffen. Ich empfehle Ihnen dabei die genaueste Beachtung der ergangenen Bestimmungen, 0. 92 namentlich des§ 46 d. W.⸗O., vom 22. November 1888, Reg.-Blatt Nr. 5 von 1889. . Insbesondere wollen Sie für rechtzeitige ortsübliche Bekanntmachung der Aufforderung Sorge tragen, daß in der Zeit vom 15. Januar . bis 1. Februar nicht allein die Militärpflichtigen des Jahrgangs 1895, sondern auch diejenigen der Jahrgänge 1894 und 1893, sowie über⸗ haupt alle Militärpflichtige, welche eine endgültige Entscheidung über ihre Dienstpflicht durch die Ersatzbehörden noch nicht erhalten haben, Ia sich bei der Bürgermeisterei desjenigen Ortes zur Stammrolle anmelden müssen, an welchem sie ihren dauernden Aufenthalt haben. Auf diese letztere Bestimmung des§ 25, 2 der W.⸗O., wird um so nachdrücklicher hingewiesen, als in den vorderen Jahren vielfach dagegen insofern gefehlt worden ist, daß Militärpflichtige aus anderen Kreisen des Großherzogthums, obgleich sie im diesseitigen Bezirk ihren sers dauernden Aufenthalt nicht hatten, nur aus dem Grunde in die Stammrollen des Kreises eingetragen worden waren, weil sie sich hier zu stellen wünschten. Sie wollen daher Anträgen, welche in dieser Beziehung an Sie gestellt werden sollten, unter keiner Bedingung stattgeben, die betreffenden Militärpflichtigen bezw. deren Angehörige vielmehr auf die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen verweisen, sowie darauf aufmerksam machen, daß Leute, welche im diesseitigen Kreise nach den geltenden Bestimmungen nicht gestellungspflichtig sind und sich dennoch hier zur Musterung stellen wollen, zu derselben event. nicht zugelassen werden würden und sich die daraus dann entstehenden Nachtheile selbst gers. zuzuschreiben hätten. ö 5 3 a 8 l Ebenso ist es unter keinen Umständen statthast, daß umgekehrt Militärpflichtige, welche in Ihren Gemeinden dauernden Aufenthalt haben, die Anmeldung deshalb unterlassen, weil sie sich in ihren resp. Heimathgemeinden melden wollen oder gemeldet haben, um sich dem— nächst in ihrem Heimathbezirk zur Musterung stellen zu können. In Fällen dieser Art, welche Ihnen bekannt werden, sind die Betreffenden von Ihnen zur Meldung anzuhalten. Außerdem ist eine von solchen Militärpflichtigen späterhin, vor Beginn der Musterung, beabsichtigte Abmeldung nur dann entgegenzunehmen, wenn Sie sich die Ueberzeugung verschafft haben, daß dieselben thatsächlich außer Arbeit getreten er sind und den Ort verlassen werden. Militärpflichtige jedoch, welche in einem zum hiesigen Kreise gehörigen Orte geboren sind, sich aber ug den in einer anderen Gemeinde des hiesigen Kreises als Knechte, Taglöhner, Gesellen ꝛc. aufhalten und sich mit ihrer Heimathgemeinde 0 ur stellen wollen, können sich zur Stammrolle der letzteren Gemeinde anmelden, brauchen sich deshalb zur Stammrolle ihres dermaligen Auf— 17155 enthaltsortes nicht anzumelden und sind in letztere auch nicht aufzunehmen. ie Ferner wollen Sie bei den Namen derjenigen Militärpflichtigen: à. von welchen sich ein Bruder im aktiven Dienst befindet oder — berkin n inen ein solcher gleichfalls bei der Musterung hier oder auswärts zu gestellen hat, einen entsprechenden Vermerk machen. Die-Militär⸗ pflichtigen würden daher bei Anmeldung zur Stammrolle in dieser Hinsicht zu befragen sein; 11 15 b. welche schon gerichtliche Strafe erhalten haben, diese unter Angabe des verurtheilenden Gerichts und Datum des Urtheils ein— 1 5 tragen, auch angeben, ob die Strafe verbüßt ist; f f 1 ü l ühren. e. welche ausgewandert sind, genau angeben, ob die Auswanderung mit oder ohne Entlassung und in welchem Jahre erfolgt ist. 5 d. welche bereits freiwillig dienen, angeben, wann und bei welchem Truppentheil der Eintritt erfolgte; die Ihnen über den Eintritt II von hier zugegangenen Benachrichtigungsschreiben sind den Stammrollen beizulegen.* 8 1 Schließlich empfehle ich Ihnen noch, bei der von Ihnen zu erlassenden Aufforderung wegen Anmeldung zur Stammrolle zugleich Nu auf die Strafen aufmerksam zu machen, welche nach 825, 11 d. W.⸗O. Denjenigen treffen, welcher die vorgeschriebene Meldung zur Stamm— Ung rolle oder zur Berichtigung derselben unterläßt. f Dr. Braden. rapp ·— tand. Betreffend: Das Militär⸗Ersatz⸗Geschäft pro 1895. Friedberg den 28. Dezember 1894. nüchste Der Civil-Vorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission Friedberg itt. ö an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises und das Großherzogliche Polizei-Commissariat Wickstadt. Unter Bezugnahme auf§ 32 der Wehr-Ordnung bemerke ich Ihnen, daß Gesuche um Zurückstellung Militärpflichtiger genau zu protokolliren und die Protokolle mit Beilagen bis längstens zum 10. Februar 1895 anher einzusenden sind. 5. Frühere Reklamationen, welche pro 1895 erneuert werden sollen, wollen Sie durch Bericht unter Angabe des Namens und Geburtsjahres des betr. Militärpflichtigen einfordern und, wenn keine Veränderungen in den Verhältnissen eingetreten sind, dies malle) 1 7 1 8 0 jnigo born 8 4 1a 9* Anzug. auf Seite 4 des Protokolls bescheinigen, andernfalls die etwaigen Aenderungen genau angeben. 8 age Betreffend: Die Ausführung des Reichsgesetzes vom 14. Mai 1879 betr. den Verkehr mit Friedberg den 22. Dezember 1894. 1 1 Nahrungsmitteln, Genußmitteln und Gebrauchsgegenständen. f 3 a e 1 128 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 23. Februar 1880(Kreisblatt Nr. 25) erwarten wir bis zum 15. Januar k. Is. 0 92 die Einsendung der von Ihnen über die Resultate der Untersuchungen von Nahrungsmitteln ꝛc. zu führenden Tabellen pro 1894 bezw. Bericht, 2 ; daß Einträge in die Tabellen(von 1894) nicht vollzogen worden sind. nitt.— 8 Dr. Braden. dacht Bekanntmachung. 2 5 1. f Die Maul- und Klauenseuche unter dem Rindvieh des Metzgers Leopold Fleisch zu Rödelheim ist erloschen und die Gehöftsperre . N aufgehoben worden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. f Friedberg den 22. Dezember 1894. Ur. Braden. * 0— 1 2 7 2 ros 8 stadt auf Nachsuchen, der Lehramtsaccessist Förmes in auf geheimnißvolle Art verschwunden ist, wird nde, 1 Deutsches Reich. ö Wörrstabt zum Lehramtsassessor ernannt, der Brücken⸗ wie 1 Charl 819.“ berichtet 5 geit eifrig. Sans“ Darmstadt. Die Gerichtsaccessisten Claß in Mainz wärter Schmitt zu Oppenheim in den Ruhestand versetzt.. l 0 N 1 G 55 0 und Or. Marx in Bingen wurden zu Gerichtsassessoren Berlin. Nach einem Infanteriegewehr, das bisher aber vergeblich gesucht. Das ewehr 1—.— ud er n Mache aus der Kaserne des in Charlottenburg unter- hat in dem Gewehrgestell im Korridor der au 2 8 f 8. 5 9 b 8 8 f i Kol 2 5 de. 8 5 aunahel, stand versetzt der Hauptsteueramtsdiener Wenz in Darm- gebrachten Bataillons vom Regiment Elisabeth 11. Kompagnie gestanden und muß vier⸗ vor ———————— äö—— zehn Tagen in der Zeit von Samstag Abend bis Montag früh entwendet worden sein. — Der„Köln. Volkszeitung“ geht die Nachricht zu, daß eine durchgreifende Neu⸗ organisation in der allgemeinen Verwaltung Preußens, verbunden mit Ersparnissen, geplant werde. Es handelt sich darum, eine Zwischen⸗ instanz fallen zu lassen, die Landräthe oder die Regierungspräsidenten, wahrscheinlich die letzteren. Diese Angelegenheit bilde den Gegen⸗ stand der Erwägung von Berathungen bei den zuständigen Ministerien. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 26. 5 Der Kaiser ist heute Abend in Begleitung des Generaladjutanten Graf Klar und F. M. v. Bolfras nach Budapest abgereist. Budapest, 27. Dez. Der Kaiser nahm die Demission des Kabinets an und betraute letzteres mit der Fortführung der Geschäfte bis zur Ernennung eines neuen Kabinets. Holland. Haag, 26. Dezbr. Gestern wurde hier der erste Kongreß der revolutio— nären Sozialistenpartei abgehalten. Er erklärte die Sozialistenliga für aufgelöst, nachdem die Liga durch Urtheil des Cassationshofes als durch das niederländische Gesetz verboten be— zeichnet worden sei. Dem Beschluß, eine neue Liga zu gründen, stimmten 52 Sektionen zu; ferner wurde beschlossen, in Zukunft die Kon— gresse öffentlich abzuhalten. Frankreich. Paris. Die deutsche Bot— schaft hält aufs Bestimmteste ihre früheren Dementis aufrecht, welche besagen, daß niemals ein Mitglied der Botschaft Beziehungen zu Dreyfus unterhalten habe. — Es sind ernannt worden: Der französische Gesandte in Belgien Bourrée zum Gesandten in Athen, der bisherige dortige Gesandte Graf de Montholon zum Gesandten in Brüssel, der Bot— schaftssekretär erster Klasse Danant zum Minister⸗ Residenten in Luxemburg und der Botschafts- rath Desprez zum Minister-Residenten in Montenegro. 24. Dez. In der Kammer brachte der Kriegsminister ein Gesetz ein, das die Todes— strafe für den Verrath festsetzt für alle Staats— beamten, Soldaten, Reservisten, Landwehrleute, auch die Strafbestimmungen gegen die Spionage verschärft.— 27. Dezbr. Die Kammersession wurde heute geschlossen. Die Kammerkommis— sion reduzirte die Artikel des Spionagegesetzes auf fünf. Jeder Ausländer, der in die Ge— heimnisse der Nationalvertheidigung eindringt oder einzudringen versucht, wird wegen Spionage mit Zwangsarbeit bestraft. Die Todesstrafe für Verrath seitens eines Franzosen wird auf— rechterhalten. Die wegen Spionage angeklagten Ausländer sowie die meisten wegen Verraths angeklagten Franzosen werden vom Kriegsge— richt abgeurtheilt. Das Abkommen Frankreichs mit Spanien verlängert den handelspolitischen modus vivencli, der am 31. Dez. erlöschen würde, auf unbe— stimmte Zeit, so daß er bis zur ausdrücklichen Kündigung, die 3 Monate vorher auszusprechen ist, in Gültigkeit bleibt. — Das„Reuter'sche Bureau“ meldet aus Tamatave vom 13. d. M.: In Isovnivana an dem Nordrand der Antongil-Bai feuerte ein Hova-Vorposten auf den französischen Kreuzer „Dupetit-Thouars z. Der das Feuer. Drei Hovas wurden getödtet, die anderen flüchteten. Auf Seiten der Franzosen wurde ein Mann verwundet. Das französische Kriegsschiff„Bien-Aimés“ hat ein Fort der Hovas in der Nähe von Tamatave genommen. Die Hovas haben den Ort Ivondrona, acht englische Meilen südlich von Tamatave, nieder— gebrannt. Italien. Rom, 24. Dez. Der Papst empfing heute im Thronsaale die Kardinäle und Prälaten, um die Glückwünsche anläßlich des Weihnachtsfestes entgegenzunehmen. Kreuzer erwiederte ö In seiner Ansprache an die Kardinäle stellte der Papst a das Wiedererwachen des Glaubens fest. Die Nationen seien in Folge von Enttäuschungen, Unglücksfällen und wachsenden Gefahren zu der Erkenntniß gelangt, daß die bürgerlichen Tugenden, Gesetze und strenge Maßnahmen allein nicht ausreichen, die Massen im Zaume zu halten. Es erscheine deshalb von höchster Wichtigkeit, daß Alle zusammenwirken, damit der Glaube das öffentliche und das Privatleben durchdringe, der Name Gottes in den ge⸗ setzgebenden Versammlungen, Vereinen und (Familien mit Ehrfurcht genannt werde, und die Regierenden die Religion in den Heeren und in der Bevölkerung fördern. Dezbr. Fast alle großen Blätter Italiens, mit Ausnahme der in Rom er— scheinenden, verzeichnen die Nachricht, daß Crispi nach dem Hochzeitsfest seiner Tochter, d. h. Mitte Januar, den Vorsitz im Minister— N und das Portefeuille des Innern„interi— mistisch“ an Saracco abgibt, damit es nicht scheine, daß er in den von ihm angestrengten Prozessen einen ungehörigen Einfluß auf die Gerichte übe. — 26. Dez. — 25. Der Leiter der„Correspondence [de Rome“, Darcourt, ist heute aus Italien ausgewiesen worden. Der„Fanfulla“ bemerkt dazu, der wahre Name desselben sei Delafosse; seine Ausweisung sei erfolgt, wegen zweier von französischen Gerichtshöfen ausgesprochener Ver- urtheilungen wegen Betruges und versuchten Betruges. Neapel, 27. Dez. Der Exkönig Franz von Neapel ist heute in Arco in der Südschweiz gestorben. Türkei. Constantinopel. Die„Armenische Zeitung“ meldet aus Trapezunt, daß die Garni— sonen in Türkisch-Armenien verstärkt werden. Rußland. Petersburg, 24. Dez. Das Kaiserpaar begab sich gestern nach Zarskoje— Sselo. Das Kaiserpaar kehrt am 5. Jan.“ aus Zarskoje Sselo hierher zurück. Die Reise der Kaiserin-Wittwe nach dem Kaukasus ist auf unbestimmte Zeit verschoben. f— Der„Handels- und Industrie-Zeitung“ zufolge soll der Reichsrath demnächst zu den Vorlagen des Finanzministeriums, betreffend die Ueberweisung von 24,333,524 Rubel seitens der Staatskasse an die Staatsbank behufs Er— höhung des Grundkapitals der Bank bis 50 Million Rubel, und betreffend die Förderung des Ausbaues billiger Lokaleisenbahnen, Stellung nehmen. Warschau, 27. Der Exgouverneur General Gurko ist mit seiner Familie ins Aus— land abgereist. Die Behörden und eine Ab- [theilung Militär gaben ihm das Geleit. Amerika. Lima, 21. Dez. Ein Aufruhr sentstand hier, als die Behörden, dem Befehle [des Präsidenten Caceres folgend, eine Menge shungernder Weiber und Kinder auseinander- treiben wollten. Die Ruhestörungen dauerten Todte und Verwundete bedeckten Dez Vez. drei Stunden. die Straße. g Korea. 22. ez. einer [Meldung der„Central News“ hat die koreanische; Regierung eingewilligt, dem fremdländischen Handel in Korea zwei neue Häfen zu eröffnen, nämlich Mokpo in der Provinz Tschollado und Tschiunampo am Tatungufer. * Nach — Die Tonghaks haben Haiju, die Haupt⸗ stadt der Provinz Hwanghaido eingenommen, den Gouverneur vertrieben und einen ihrer Häuptlinge als Gouverneur eingesetzt. haben sie drei Städte im Süden des Landes in Brand gesteckt. Japan. Yokohama. Eine Division stieß am 19. d. westlich von Heitschang auf eine 10,000 Mann starke chinesische Truppenmacht des Generals [Sung. Nach fünfstündigem Kampfe und vier Sturmangriffen auf die chinesische Stellung japanische 0 ergesprengt. glieder und deren Angehörige eine ö Sie fand am 2. Christfesttage im Schmitt'schen Saale Professor he. Flöring. Minuten von der Stadt, ein Pistolenduell statt. Ferner Mts. sieben Meilen wurden die Streitkräfte des Generals Sung Aus Stadt und Land.— M. Friedberg. Im Monat November besuchten 359 Verpflegungs- und 139 Herbergsgäste die Herberge zur Heimath. Außerdem hatte 1 Geselle drei Tage lang Kost und Logis daselbst und einer wohnte 25 Tage im Hospiz. An Arbeitsverdienst wurden von den Ver⸗ pflegungsgästen 2 Mk. eingenommen. In der Wirth⸗ schaft hatte man eine Einnahme von 512.91 Mk. und eine Ausgabe von 325.19 M., und wurde demnach ein Ueberschuß von 187.72 M. erzielt. o.— Der Evang. Arbeiter- und Haudwerkerverein veranstaltete auch dieses Jahr wieder für seine Mit ⸗ Weihnachtsfeier. unter ganz außerordentlich großer Betheiligung statt und hatte den schönsten Verlauf. Die reichhaltige, 169 sinnige und nützliche Gaben umfassende Verloosung, er⸗ regte viel Freude und die Ansprachen des Vorsitzenden Dekan Meyer, gemeinsame Gesänge, Deklamationen und Zithervorträge erhöhten noch besonders die frohe Feststimmung. Den Schwerpunkt des Abends aber bildete die warmempfundene, treffliche Ansprache von Der Redner wies hin auf die soziale Bedeutung des Weihnachtsfestes, die gerade dem evang. Arbeitervereine ein besonderes Recht verleihe, dasselbe freudig zu begehen. Während die Welt vor Christus, trotz mancher rühmenswerthen Thaten der Großmuth und der Liberalität, eine arme Welt, weil eine Welt ohne Liebe ist, während dort von einer ge⸗ ordneten Liebesthätigkeit keine Rede sein kann, weil das Beste fehlt: der Hauch einer selbstlosen Liebe, so ist mit Jesus Christus eine Welt der Liebe in die Mensch⸗ heit eingetreten, die zwar nicht mit neuen Formen und Gesetzen, nicht mit einem sozialen auberheilspruch, son⸗ dern mit einem neuen Geist das Elend und die Selbst⸗ sucht in der Welt bekämpfte. Das Erstaunen der Heiden⸗ welt über die helfende brüderliche Liebe unter den Christen beweise uns, wie unerhört und neu diese Er⸗ scheinung ihr war. Selbst ein so entschiedener Gegner des Christenthums, wie Kaiser Julian erkannte mit scharfem Blick, daß die Welt von Christus die Liebe lernen müsse. Dies müsse sie, so fuhr der Redner fort, immer noch, und heute, in unserer für Viele so harten und schweren Zeit, in besonderem Maße. Viele würden in dem sozialen Kampf entweder verbittert, oder muth⸗ los. Wer Weihnachten gefeiert habe, der müsse sich vor beidem hüten. Daß Christus in diese unsere Welt ge⸗ kommen, daß er auch unserer Zeit voranleuchte in seiner herrlichen Liebe, das gebe uns auch bei schwerem Kampf 5 0 Muth und Vertrauen, Geduld und Hoffnung. Die Rede machte einen tiefen nachhaltigen Eindruck. Eine noch vorgenommene Tellersammlung brachte der Unter⸗ stützungskasse des Evang. Arbeitet- und Handwerker- Vereius einen namhaften Zuwachs. Wir wünschen dem wackeren Verein ferneres Blühen und Gedeihen zum Heile des Arbeiterstandes. 3 — Es naht wiederum der Neujahrstag, da wir Geschenke geben und empfangen. Man möge deshalb auch der Postboten gedenken; ihr Beruf ist ein schwieriger, und namentlich stellt die Zeit um Weihnachten und Neu- jahr die größten Anforderungen an ihre Leistungs- fahigkeit. Gießen, 21. Dez. Heute fand zwischen Offizieren unserer Garnison auf einem Waldwege, etwa zwanzig 0 Einer der Gegner wurde ziemlich schwer verwundet und wird dienstuntauglich werden. Ein Streit im Offizierkasino soll den Zweikampf hervorgerufen haben. 0 Eudorf, 22. Dezbr. Gestern starb in dem hohen Alter von 78 Jahren der evangelische Pfarrer Chr. Diefenbach. Mainz. Die Annahme, daß durch den Streit von zwei Männern aus Finthen die bereits vor 3 Jahren erfolgte Ermordung des Jagdhüters Eschborn aus Heidesheim ihre Aufklärung finden werde, bestatigt sich leider nicht. Der beschuldigte Mann war zur Zeit des Verbrechens bettlagerig krank, und es hat daher der Ankläger gegen denselben eine grundlose Ver⸗ dachtigung ausgesprochen. Allerlei. Mannheim, 27. Dez. Im Tanzsaal„Zum Waldhorn“ erstach gestern während des Tanzes der 18jahrige Schlossergeselle Uehlein den 24jahrigen Fuhr⸗ knecht Billian, weil dieser seiner Tänzerin mehrmals auf den Rocksaum getreten hatte. Der Thäter wurde festge nen. Karlsruhe, 27. Dez. Im benachbarten Durlach hat sich am ersten Weihnachtstage eine entsetzliche Mord⸗ that zugetragen. Der 32 Jahre alte Korbmacher Peter Beck hat um 11 Uhr Nachts seine vier Kinder im Alter von 7, 5, 3 und 1 Jahren mit einem Revolver getödtet und sich dann selber erschossen. München, 27. Dez. Beim hiesigen Infanterie⸗ Leibregiment sind 19 Mann an Scharlach erkrankt. Paderborn, 27. Dez. Im Wahmbecker Tunnel 3. 1 stieß 2 Güterzüge aufeinander, wodurch mehrere Be⸗ amte getödtet oder schwer verletzt wurden. Berlin, 22. Dez. Zu der Ermordung des Nacht⸗ wächters Ziegler wird gemeldet, daß es gelungen ist, drei der Thaäter ermitteln und festzunehmen. Es sind dies die Schiffer Gebrüder Erbel aus Rüdersdorf und ein Schiffer Nelson. Einer der Verhafteten legte bereits ein umfassendes Geständniß ab. Der vierte Mörder ist noch t entdeckt. Hamburg, 23. Dez. Infolge des Nordwest⸗ sturmes von der letzten Nacht entstand hier eine Spring⸗ nen und ich son⸗ Selbst⸗ Heiden⸗ nter den iese Er⸗ Gegner inte mit ie Liebe ner fort, o harten würden er muth⸗ sich vor Welt ge⸗ in seiner n Kampf ng. Die 9. K. Eine 6.5 r Unter⸗ dwerker⸗ chen dem hen zum deshalb wieriger, ind Neu⸗ eistungs⸗ )ffizieren wanzig 5 Einer 1 ind wird ierkasino m hohen rer Chr. treit von Jahren rn aus ligt sic var zur es hat lose Ver⸗ * 9.0 10 10 da 1 15 1 N N 1 f 1 — 1 0 * 0 N 5 4 ö N ö fluth. Die Elbe trat in mehreren Stadttheilen über die Ufer, sämmtliche Keller sind überschwemmt und das Wasser richtete überall bedeutenden Schaden an. Der „Hamb. Corresp.“ meldet aus Harburg, daß etwas oberhalb der Elbbrücke ein Deichbruch stattgefunden hat und Landstrecken überfluthet sind. Bei dem orkan⸗ artigen Sturme, der in vergangener Nacht wüthete, konnte nach Hochwasser das Wasser der Weser in Bremerhafen nicht ablaufen und es entstand bei wieder auflaufendem Wasser dort und in den Nachbarorten eine große Wassergefahr. Aus Helgoland wird der „Börsenhalle“ gemeldet, daß dort heute früh bei starkem Nordwest die See sehr hoch ging und das Unterland theilweise überfluthete. Am Nordstrand ist viel Strand verloren. Seit 1855 hat man dort Aehnliches nicht erlebt. Wien, 27. Dez. In Oberhollabrunn wurden das jährige Kind des Wirthschaftsbesitzers Pampert sowie dessen 20jährige Dienstmagd bei der Ausschmückung des Weihnachtsbaums überfallen und ermordet. Amsterdam, 23. Dez. Vergangene Nacht wüthete bei Nordwestwind in ganz Holland ein außerordent⸗ lich heftiges Unwetter. In Rotterdam erreichte die Maas die bisher noch nicht dagewesene Höhe von 3,75 Meter über dem mittleren Stande. Die meisten Straßen sind überschwemmt, die Plätze gleichen Seen, die Höhe des Wassers in den Straßen beträgt einen halben Meter, der Verkehr ist gänzlich unterbrochen. In Utrecht sind neun Häuser eingestürzt, eine Person wurde hierbei verletzt. An mehreren Punkten hat das Wasser die Deiche überfluthet und die Niederungen überschwemmt. Der Meeresstrand in Scheveningen wurde vorige Nacht während eines Sturmwetters zum Theile weggeschlagen. Die Treppe und die Statuen des Kurhauses sind verwüstet. Charleroi, 23. Dez. Nacht das Haus des Kantinen-Inhabers einer Kohlen— grube von Chatelineau theilweise zerstört. Reggio, 27. Dez. Heute Morgen um sieben Uhr wurde hier ein ziemlich heftiger Erdstoß verspürt. Nachts fanden in Milazzo mehrere Erdstöße statt, der letzte Morgens um 7 Uhr. London, 23. Dez. Cheshire mit einem Güterzug zusammen. Sechzehn Personen wurden getödtet und viele verwundet. Schutz gegen das Beeisen der Schaufeuster. Sobald der strenge Winter eintritt, tritt auch eine für die Ladenbesitzer sehr unan— genehme Erscheinung ein. Die Schaufenster belegen sich mit mehr oder weniger dicken Eis— schichten, welche die Glasscheiben undurchsichtig machen, den Zweck der Schaufenster also ver- Während man sich bei uns durch kleine, eiteln. Der Mörder raubte ein Sparkassebuch über 1500 Gulden. Durch zwei auf einander folgende Dynamit⸗Explosionen wurde in der vergangenen Ein aus Manchester kommen- der Schnellzug stieß bei Chelford in der Grafschaft am unteren Rande der Schaufenster brennende Gasflämmchen zu helfen suchte, leiten die Ameri— kaner die bei ihnen ohnehin sehr verbreiteten Ventilationsanlagen, durch welche die schlechte Luft ab⸗ und gute zugeführt wird, zu den Schaufenstern, so daß die wegströmende warme Luft an dem Schaufenster hinaufsteigt und oben durch passend angebrachte Oeffnungen entweicht. Hierdurch zwingen also die praktischen Ameri— kaner selbst die schlecht gewordene, nicht mehr athembare Luft, ihnen Dienste zu leisten, denn durch das Aufsteigen der warmen Luft an den Fensterscheiben wird natürlich jede Eisbildung hintertrieben und das Fensterglas stets klar und durchsichtig erhalten. 1 Der Schleier im Winter. Die Damen werden daran erinnert, bei Frostwetter keinen Schleier zu tragen. Der warme Hauch, der dem Munde entströmt, wird durch den Schleier gewissermaßen gefesselt, der eisige Wind krystallisirt ihn und die Nase hat den Schaden davon; man kann sich nämlich auf diese Weise die Nase erfrieren, ohne daß man es merkt. Zum Schutz gegen Staub und rauhe Luft mag der Schleier dienen, nicht aber bei Frostwetter. Bekanntmachung. Am Sonntag den 30. ds. Mts. wird der hiesige Briefschalter wie Werktags von 8 Uhr Vormittags bis 8 Uhr Abends ununterbrochen offen gehalten werden. Friedberg, 25. Dezember 1894. Kaiserliches Postamt: Bernius. Die Suppenküche wird Mittwoch den 2. Januar eröffnet werden. Karten zur Empfangnahme von Suppe sind bei den betreffenden Pflegern abzuholen. An Gaben sind ein— gegangen: von Kaufmann E. Häberle 5 M., von Geh. Kirchenrath Dr. Diegel 10 M., von Oberlehrer Bitsch 5 M., von einem Ungenannten 50 M., von T. L.⸗V. 1 M., von A. S. 2 M., von Professor Dr. Schmid Die Zur Weihnachtsbescheerung der Pfleglinge des Versorgungshauses schenkten: Fr. Gerichtsschreiber Feick 2 M., 2 Schürzen, 1 Spiel, Kaufmann Diehl 6 Shlips, 12 Rüschen, Bröschchen und Federhalter, Fr. Apotheker Görtz 2 Unterröcke, 1 Spiel. 1 Nähkästchen, Stadtrath Koob und Kaufmann Schmalz 18 Kravatten, Frl. Wiesehahn Lebkuchen, Fr. Commer⸗ zienrath Trapp 8 Spiele, 9 Bücher, Gebäck und Nüsse, Stiftungsrechner Vogt 1 Buch. Für obige Gaben dankt im Namen der Armenkommission herzlich 5 C. Lüdke, Verwalter. Neujahrs-Gratulatiouns-Enthebungskarten haben ferner gelöst: 1 Postdirektor Bernius, 1 Hofapotheker Georgi, 1 Kreisthierarzt Mai, 1 Oberlehrer Bitsch, 1 H. Schudt a. d. Görbelheimer Mühle, 1 Kaufmann Kümmich, 1 Rechtsanwalt Seyd, 1 Prof. Weiffenbach, 3 Reallehrer Wiesehahn, 1 Direktor Dr. Quentell, 2 Commerzienrath Trapp, 1 Seminalehrer Schüler, 1 Seminalehrer Schmidt, 2 Domänenrath Roßmann. 1 Oekonom Müller a. d. Löwenhof, 1 Amtsrichter Landmann, 1 G. Hanau, 1 Al. Weber und Frau. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Sonntag nach Weihnachten. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer ler. Weiffenbach. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9½, Uhr: Herr Pfarrvikar Schuster. Nachmittags 2 Uhr: Herr Candidat Kunkel. Abends 5½, Uhr: Herr Pfarrer Meyer. 2 Montag den 31. Dezember. Gottesdienst in der Burglirche. Abends 5½ Uhr: Herr Pfarrvikar Schuster. Collekte für die kirchliche Armenpflege. Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 4 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr Beicht; um 7 Uhr wird die heil. Communion ausgetheilt. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Andacht. Am Montag(Sylvester-Abend) um 5 Uhr Andacht; darauf Beicht. Neujahr wie am Sonntag(Predigt fällt aus). Neue 2 M., von Kaufmann W. Fertsch sen 100 Pfd. Reis und Gerste. Indem wir hierüber mit herzlichem Danke quittiren, bitten wir freundlichst um weitere gütige Ge- schenke in Geld oder Naturalien. Friedberg 27. Dezember 1894. Die Armen-Commission. evangl. Hesanghücher mit größerem Druck vorräthig bei Carl Bindernagel. Ein zur Zucht Faselochs, tauglicher Schwarz oxydirte NStahluhr mit ganz vorzüglichem Werk nebst moderner passender Schleifen⸗ broche, genau wie Zeichnung mur M. 18.50. Die Schleifenbrochen führe ich auch in Gold und Silber. — Jean Sellin, Uhren⸗ und Schmuck⸗Waaren-Lager am Bahnhof. 513 näh-Maschinen, bester Qualität, in eleganter Ausstattung zu billigen Preisen unter Zjähriger Ga⸗ 5 Repa-⸗ rantie. Ratenzahlungen gestattet. 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Mathildenstift t Vilbel. 3 Im Monat Januar 1895 werden im Verkehr mit der Kasse des Mathildenstifts für Auswärtige wöchentlich zwei Zahltage und zwar jeden Mittwoch und Samstag, wie auch in allen Einlagebüchern angegeben ist, abgehalten. Für die Bewohner Vilbels sind drei besondere Zahltage und zwar an den Dienstagen den 8., 15. und 22. Januar eingelegt. Im Intexesse der Kasse wie des Publikums bitte ich um besondere Beachtung vorstehender Bekanntmachung. Vilbel den 19. Dezember 1894. J Der Direktor des Mathildenstifts: 5281 J. C. Guth. ** Neuheiten in Pelzwaaren, Filz-, Seiden- und leichten Loden⸗ Hüten, Winter-Kappen, Kravatten und Schirmen zu billigen Preisen. f Georg Schmalz. 5029 J. Koob Nachfolger. Neu! Praktisch! Eiserne viereckige Lager: Fässer, Winter- Handschuhe in schwarz und farbig, fur Herren, Damen und Kinder, Wollene Umhäng Tücher zu bekannt billigen Preisen empfiehlt stehend, daher wenig Raum einnehmend, 1 mit schragllege d ö ex; G8 6. F. Aletter. 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Januar, Abends ½8 Uhr: Abend- Unterhaltung in dem Saale des Hötel Trapp. 5334 Der Vorstand. Nur Mitglieder und deren nächste Familsenangehorigen haben Zutritt. Noch Beschluß der Generalversammlung der freiwilligen Krankenkasse wurden vom 1. Januar 1895 an die Monatsbei⸗ träge von M. 1.50 auf M. 1.60 erhöht. Nach§. 12 der Statuten wird dieses den Kassenmitgliedern öffentlich zur Kenntniß gebracht. Friedberg den 16. Dezember 1894. Für den Vorstand: 5365 L. Meyer, Decan. Schaflamm ist zugelaufen und kann gegen Erstattung von Futtergeld und Inseratgebühren ab⸗ geholt werden. 5379 A. Kaiser Kloppenheim. Verlaufen hat sich seit dem 24. d. Mis. Abends ein großer Hund, deutsche Dogge, graubraun mit kleinen helleren Streifen. Derselbe hat am Körper mehrere schwach behaarte Stellen, trägt ein vernickeltes Halsband, dessen Schloß mit einem Holzstift u. Kordel gesichert ist und hört auf den Namen Casar. Nachricht erbeten an die Buürger⸗ meisterei Betienheim. Gute Belohnung zugesichert. Vor Ankauf wird gewarnt. Heute in Eispackung: Frische Schellsische 5386 bel Wilhelm Jertsch. 5363 5372 O. Löwenthal& grau-. Lina Höch, ilhelm Dietz, Verlobte. 6 Friedberg Darm stadt 5359 1 Weihnachten 1894. * der 7 ———— e e e eee eee e * Friedrichs dorfer. 5 Westen und Wämse stets in frischer Auswahl bei 1943 Heinr. Diehl, Usagasse. An Herren, Damen- u. Kinder— 2 hosen, Unterröcke empfiehlt 5089 6. F. Kletter. Geräucherte Schell si sche/ Kieler Sprotten, Fettbuck⸗ linge Speckbuckinge, Nord- seebücklinge 7 Stück 20 Pfg., Bratbückinge, geräucherter Cabliau, Uralcaviar bei Wilhelm Fertsch. Berantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Gerlag von Carl Vindernagel. Nr. 52 und eine Beilage.) 5387 7 ö K 02 * 1 2 ——*—— . 1 9