Pforzheim. bends. wende man Damm in 14 bug. tage Glas. ge zapft 1 r daf Talio. * ein iudelius. mer l. t gutbesetzte lt. Sahm. ach. det bei mir u freundlichs Sänger. N th. in meinem 1394. 1 0. Wolj. , indet bei mit ut ein vorzüg⸗ zorge tragen. W ä * Donnerstag den 29. März. M 36. berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. ——— ——— Amtlicher Theil. Betreffend: Abnahme des Verfassungseides vom J. Quartal 1894. Das Großberzogliche Kreisamt Friedberg den 21. März 1894. Friedberg an die Großberzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Zur Ableistung des rubricirten Eides haben wir folgende Termine bestimmt: 1. auf dem Selzerbrunnen bei Groß-Karben 2. zu F Die seitherige Zutheilung der Gemeinden zu Bericht, daß Niemand zu laden ist, einsenden. Mittwoch den 11. April l. Is., Vormittags 10 Uhr. riedberg Donnerstag den 12. April l. Is., Vormittags 11 Uhr, im Rathhause, den obengenannten Orten des rubricirten Eides Verpflichteten vorladen lassen, sowie uns bis zum 6. April 1894 unfehlbar die Die im Rückstand befindlichen, bleibt beibehalten und wollen Sie hiernach die zur Ableistung Namen der Geladenen anzeigen, oder unten Verzeichneten wollen Sie bei 3 Mark Strafe vorladen lassen. Zugleich werden wir in dem Termine am 11. April 1894 von Angehbrigen der betr. Orte Beschwerden oder Wünsche entgegennehmen. Geistliche und Volksschullehrer sind nicht vorzuladen. Bei 3 Mark Strafe sind zu laden: Ur. Braden. Wilhelm Faber von Kirch-Göns; Isaak Krämer von Nieder-Weisel; Konrad Dietrich von Klein-Karben; Jacob Wendel von Rod— heim v. d. H. Von Montag den 2. April l. J. haus bei Friedberg und ist diese Strecke auf Friedberg den 24. März 1894. Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Okarben, II. Sache. Berichtigung. ab beginnen die Walzarbeiten auf der Staatsstraßenstrecke zwischen Bad⸗Nauheim und dem Chaussee⸗ Fuhrwerk jealicher Art gesperrt. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Ur. Braden. In der in Nr. 34 und Nr. 35 des Oberh. Anzeigers erschienenen Bekanntmachung rubr. Betreffs, muß es heißen: I. und II. Feld (Ueberweisung) statt II. Feld. Friedberg den 22. März 1894. Bekanntmachung. Betreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Fauerbach b. Fr., II. Sache. Montag den 2. April l. J., Vormittags stücke statt. wegen Genehmigung in Berathung treten wird. Friedberg den 22. März 1894. Bekanntmachung. Der Vollzugs-Commissär: Süffert. 1454 8½ Uhr, beginnend an der verlängerten Bismarckstraße, findet der Verkauf der Massegrund— Bemerkt wird, daß die Versteigerung nur einmal stattfindet und daß bei Erreichung des Schätzungswerthes die Commission sofort Der Vollzugs-Commissär: Süffert. 1456 Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig⸗freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig⸗freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann einzureichen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2) Die Berechtigung zum einjährig⸗freiwilligen Dienst kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen.(Wenn z. B. mit Rücksicht auf das Lebensalter die Einreichung des Gesuchs nicht weiter hinausgeschoben, das vorschriftsmäßige Schulzeugniß aber erst am Schlusse des Schul jahres ausgestellt werden kann.) In solchen Fällen ist in dem Gesuch anzugeben, daß das Schulzeugniß bis 1. April nachfolgen werde. 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu ver⸗ wenden. Auch ist die nähere Adresse anzugeben. 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts⸗ zeugniß; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit über Bereitwilligkeit den Freiwilligen während einer ein⸗ bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten für Wohnung und Unterhalt zu übernehmen; die Fähigkeit hierzu ist obrigkeitlich zu bescheinigen; o. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen(Gymnasien, Realgymnasien, Ober⸗ Realschulen, Progymnasien, Realschulen, Realprogymnasien, höheren Bürgerschulen und den sonstigen militärberechtigten Anstalten) durch den Direktor der Anstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: zu pos. b.: daß in dem Einwilligungs-Attest die Unterschrift des Vaters oder Vormundes, be⸗ glaubigt sein muß; zu pos. d.: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien, Real⸗ gymnasien und Ober⸗Realschulen, sämmtlich nach dem Schema 18 zur Wehrordnung vom 22. November 1888— Regierungsblatt Nr. 5 von 1889— ausgestellt sein müssen. Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der§§ 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Wehrordnung verwiesen. Großh. Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige Der Vorsitzende: Frhr. v. Gemmingen. der Erklärung jährigen activen Dienstzeit zu zu Darmstadt. Deutsches Reich. Darmstadt. Der König von Württem⸗ berg trifft am 31. März zum Besuch beim nannt; der auf die Kantoratsf 5 lehrer Bohl daselbst bestätigt; de 1 5 e e n das Allg. Ehrenzeichen„Für langjährige treue Dienste“ hiesigen Hofe ein. — Der Lokomotivführer Löhr zu Darmstadt wurde auf Nachsuchen in den Ruhestand versetzt; dem Schul⸗ 2 Michelbach, dem Schullehrer Wahl zu Wald⸗Michelbach 8 eine Lehrerstelle zu Finthen, dem Schulverwalter Döring eine Lehrerstelle zu B zu Stockhausen eine Lehrerstelle zu Ober⸗Ramstadt, den zu Ober-Ofleiden die Schulamtsaspirantinnen Arnold aus Bingen, Dickenscheid aus Mainz und Rady aus Wimpfen Lehrerinnenstellen stelle zu Crumstadt übertrage Dietersheim Störiko zu Gießen auf Nachsuchen, zu Mainz, dem Schullehrer Leineweber zu die Lehrerstelle zu Wimpfen übertragen; Lehrer der höheren Bürgerschule zu Langen um ersten Lehrer und Dirigenten dieser Schule er⸗ Volksschule zu Hungen Dr. Kellner in den Ruhestand aus Neu⸗Isenburg die Oe Schullehrer Wech zu Rüss i i 5 asp. Müller aus Jugenheim cee dene Sehr We e e Ronnebaum zu Nieder⸗Olm Bürstadt, 5 Lehrerstelle zu Maulbach dem Schulamtsasp. Lampert aus Siedelsbrunn eine Lehrer⸗ agen; der prov. Dressel zu Raunheim und der Schullehrer Rehm zu Schmitt Unter⸗Schönmattenwag entlassen; der Dirigent der stelle zu eme Schul- der Steuerrath Bähr von Grünberg nach Gießen ver⸗ dem Schulamtsasp. Jager setzt; dem Zimmermeister Pfeffer 11. zu Bad-⸗Nauheim Wahl zu Wieseck issels⸗ verliehen; der evang. Pfarrer Karl gestorben zum Pfarrer in Hausen b. Gießen ernannt; g sind: der Amtsgerichtsdiener Emmert zu Offenbach; der Landgerichtsdiener Freitag zu Bingen; der Kreis⸗ arzt Ur. Kubin zu Darmstadt; der Schullehrer Fischer zu Beuern; der Hauptstaatskassediener Götz zu Darmstadt; der Schullehrer Diehl zu Bleichenbach; der Major Lehrerstellen zu Ri dem Schullehrer Hedrich der Reallehrer Ur. der Schullehrer —— — Hofmann zu Darmstadt; der Lehrer Bernhard daselbst; Die Kaiserin 4 traf heute Nachmittag im Haupt⸗— ahnhof ein, wurde von dem Prinzen und der der Rechnungsrath Böttinger daselbst. Frankfurt, 24. März. Prinzessin Friedrich Karl von Hessen empfangen und zu Wagen nach Schloß Rumpenheim ge— leitet, wo sie einige Tage bis zu ihrer Uebersiede⸗ lung nach Schloß Friedrichshof verweilen wird. Ausland. Oesterrreich⸗Ungarn. Wien. ein, wo er sich mehrere Stunden auf— halten wird, da einerseits in Abbazia der— malen keine geeignete Unterkunft für den Kaiser vorhanden ist und andererseits der Kaiser das deutsche Kaiserpaar in seiner Ruhe nicht stören möchte. Budapest, 22. März. In der Konferenz der liberalen Partei theilte Wekerle mit, der Präsident des Abgeordneten-Hauses werde morgen Anträge stellen, in denen die Aner— kennung und Pietät gegenüber Kossuth einen so würdigen Ausdruck fänden, daß nicht weitergegangen werden könne. Der Präsident des Abgeordnetenhauses werde beantragen, die Verdienste Kossuth's um die Schaffung der 48er Gesetze in einem Protokolle zu verewigen, den Dank der Nation auszusprechen, telegraphisch die Theilnahme am Ableben Kossuth's auszu— drücken, sowie durch eine Abordnung an dem Leichenbegängnisse theilzunehmen, an der Bahre einen Kranz niederzulegen und bis zur Be— endigung der Leichenfeierlichkeiten keine Sitz— ungen abzuhalten. Weiter aber könne nicht gegangen werden.— 23. März. Die Sitzung des Abgeordnetenhauses war außerordentlich gut besucht. Die Abgeordneten waren alle in Trauerkleidung erschienen, die Tribünen über- füllt. Kurz vor 12 Uhr Mittags eröffnete der Präsident die Sitzung und gab mit bewegter Stimme Kunde von dem Ableben Kossuths. Sämmtliche Abgeordneten erhoben sich von den Sitzen. Der Präsident beantragte sodann mit dem Wunsch einstimmiger Annahme die obigen Anträge. In namentlicher Abstimmung wurden die Anträge der Parteiführer abgelehnt und die Resolution des Präsidenten mit be— deutender Majorität angenommen.— Das Oberhaus nahm den Beschluß der Abgeordneten bezüglich der Leichenfeier Kossuth's zur Kennt— niß. Der Präsident würdigte die Verdienste Kossuth's und erklärte, wenn man, die Irr⸗ thümer vergessend, mit welchen der Tod ver— söhne, pietätwoll der Verdienste Kossuth's ge denke, so verstoße man nicht gegen die der Majestät schuldige unverbrüchliche Treue und Anhänglichkeit. Belgien. Brüssel, 21. März. gramm vom Kongo meldet, Befehlshaber Theiles der unter dem Oberbefehl Baron Dhanis stehenden Truppen, nahm die von Rumaliza besetzte befestigte Stellung. in voller Flucht. — 23. März. Der König empfing heute den Ministerpräsident Beerngert zur Berichter— stattung über die Lage. Der König lehnte es entschieden ab, die Demission Beerngert's an zunehmen, und berief sodann die übrigen Mit— glieder des Kabinets und forderte auf, bei dem Ministerpräsidenten auf nahme der Demission hinzuwirken. Da Beer— naert auf seiner Demission beharrte, so ge⸗ nehmigte der König die Entlassungs-Gesuche Beerngerts und Lejeunes. Die übrigen Minister behalten ihre Portefeuilles. Desmet de Nayer, Depulirter von Gent, ist zum Finanzminister und Begerem, ebenfalls Deputirter von Gent, zum Justizminister ernannt worden; de Burlet behält das Portefeuille des Innern und wird den Vorsitz im Kabinet übernehmen. Frankreich. Grenoble, 22. März. Vor— gestern explodirte im Eingang der Kirche des Dorfes Jallien während des Gottesdienstes eine Ein Tele⸗ Lieutenant Lothaire, eines des Die Araber befanden sich dieselben Zurück— Kaiser Franz Joseph trifft Donnerstag in Abbazia Bombe. Die Anwesenden drängten erschreckt nach den Ausgängen, wobei 20 Personen ver⸗— letzt wurden, darunter drei schwer. Spanien. Madrid, 27. März. Eine Kundgebung von 2000 Arbeitslosen fand in San Lucar statt, wobei zahlreiche Broddieb— stähle vorkamen. Der Bürgermeister tele⸗ graphirte nach Cadix um Hilfe. [Italien. Rom. Die Blätter bezeichnen 1 das Gerücht betreffend die Anknüpfung von Handelsvertragsverhandlungen zwischen Italien und Frankreich als unzutreffend. Genua, 21. März. Der König von Belgien hat nach einem Besuch der Stadt heute die Rückreise über den Gotthard angetreten. Amerika. Rio de Janeiro, 23. März. Aus Desterro wird gemeldet, daß Mello zum Nachfolger Leorena's, des Chefs der provi- sorischen Regierung, ausgerufen wurde und entschlossen ist, den Kampf fortzusetzen. Buenos-Aires, 26. März. Aus Santos wird gemeldet, daselbst sei das Gerücht ver- breitet, daß die Aufständischen an die Grenze von Parana sich zurückziehen. Dem„Herald“ wird aus Rio de Janeiro gemeldet, daß die portugiesische Regierung sich weigert, die brasilianischen Flüchtlinge an Peixoto auszu- liefern. Afrika. Dar es Salaam, 22. März. Der Gouverneur Schele kehrte vom Nyassa zu Lande direkt nach Kilwa zurück, nachdem er unterwegs die Mefetis gründlich gezüchtigt hatte. Die von ihm geführte Expedition er⸗ mittelte zwischen den Quellen des Ulenjau und dem Nyassa bis Rikwaser reiches Hochland, das nicht blos zu Plantagen-Anlagen aller Art, sondern auch zur Viehzucht und Ansiedlungen mit europäischem Ackerbau geeignet sei. Aus Stadt und Land. d. Friedberg, 28. März. Gestern fand die feier liche Entlassung von 11 Candidaten des Predigeramtes im Seminargebäude statt. Geh. Kirchenrath Direktor Dr. Diegel entließ die Scheidenden, indem er an 2. Kor. 5, 17:„Ist Jemand in Christo, so ist er eine neue Creatur; das Alte ist vergangen, siehe es ist Alles neu geworden“ anknüpfte. Namens der Candi— daten schrach Candidat Steinmetz über 1. Kor. 15, 58: 6 M. 39. C. Häuser v. Nieder⸗Weisel 6 M. 40. K. Buß 11.: Eberstadt 6 M. 41. H. W. Wetz: Griedel“ 3 M. Wegen Mangels weiterer Prämiirungsfonds konnte den Nachgenannten nur eine.. erkannt werden und zwar: 1. K. Erle: Melbach, 2. Fr. Häuser: Nieder⸗Weisel, 3. Fr. Vogt l.: Niederkleen, 4. Ph. Jung von Hochelheim. Die mit bezeichneten Besitzer haben ihre prämürten Thiere an die Verloosungs⸗ Commission verkauft und deshalb nur eine Entschädigung von je 3 M. erhalten.— Im Ganzen waren auf dem Markte aufgetrieben 120 Rinder, 62 Kühe, 75 Fasel und 660 Schweine. Lich. Am 20. und 21. d. M. fand in hiesiger Präparanden-Anstalt die Entlassungsprüfung der ersten Kl. durch Seminar-⸗Director 1c. Quentell aus Friedber und Schulrath Büchner aus Gießen statt, wobei 25 Abiturienten die Reife für den Besuch des Schullehrer⸗ Seminars zuerkannt wurde. Gießen, 21. März. Der Professor der Medizin Dr. Birnbaum ist gestern Abend. 60 Jahre alt, gestorben. Gießen, 25. März. Die Leiche des seit 16. Febr. d. J. vermißten Gerichtsaccessisten Marx von hier wurde heute Vormittag in der Lahn nahe bei der Stadt gefunden. k. Vilbel. Endlich ist das Bestreben einiger Turn⸗ vereine einen Wetterauer⸗Turnerbund zu gründen in Erfüllung gegangen, indem bereits am 4. März auf dem ersten ordentlichen Turntage die Statuten ange⸗ nommen und die Lebensfähigkeit des Bundes bewiesen wurde. Die erste Vorturnerstunde am vorletzten Sonn⸗ tage zeigte eine erfreuliche turnerische Leistung. Sein erstes Fest wird der Bund im Juli zu Fauerbach b. Fr. abhalten. In der Hoffnung, daß der Bund bald einen Wetterau Gau zeitigt, sei ihm Gut Heil gewünscht. Mainz, 23. März. Vom Bahnzug überfahren wurde der Kondukteur Bilz aus Aschaffenburg. Der Ungluckliche stürzte gestern abend in der Nähe der Station Heidesheim vom Trittbrett des Zuges 52 und blieb auf dem Bahnkoörper liegen. Kurze Zeit darauf passirte der Schnellzug 54 dieselbe Strecke und Bilz wurde von demselben zermalmt. Mainz, 27. März. In der Nacht von Samstag auf den ersten Osterfeiertag sind aus dem hiesigen Unter- sungsgefängnisse zwei Einbrecher, der Tüncher Rohde von Mainz und der Schlosser Stephan von Koönigstädten, ausgebrochen. Allerlei. Stuttgart, 27. März. In Plochingen ereignete sich ein Eisenbahnunfall in Folge eines Schienenbruchs. Sechszehn Güterwagen sind entgleist und theilweise zer- trümmert. Ein Bremser ist verletzt. Ein zweiter Eisenbahnunfall ereignete sich an dem gleichen Abend hier im Bahnhofe, wo der Heilbronner Personenzug auf den Brettener Güterzug lief. Die Lokomotive und drei Güterwagen wurden beschädigt. Auch hier ist der Bremser verletzt. Breslau. In einer im sozialdemokratischen Viertel „Darum, meine liebe Brüder, seyd fest, unbeweglich und gelegenen Volksschule erregten ältere Schüler wegen nehmt immer zu in dem Werk des Herrn; sintemal ihr schlechter Censuren einen furchtbaren Tumult. Der wisset, daß eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Rektor und der Lehrer wurden unter Steinhagel mit Herrn.“ Prälat Habicht sprach herzliche Worte der dem Tode bedroht und mußten flüchten. Die Fenster Ermahnung über 1. Thess. 1, 3:„Wir gedenken an wurden zertrümmert. euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Hagenow, 24. März. Liebe und an eure Geduld in der Hoffnung, welche ist unser Herr Jesus Christus vor Gott und unserm Vater.“ Nach der Entlassung fand ein gemeinschaftliches einfaches Mahl im Hotel Trapp statt. bp. Butzbach. Auf dem hier stattgehabten Fasel⸗ markte erhielten Prämien: A. Für Fasel. Reine Berner Race. Berner Bastard. Simmenthaler Race. 1. Preis C. Fauerbach: Okarben 30 M., 2. H. Bauer 11. Klein⸗ Karben 25 M., 3. J. Eckardt: Klein-Karben 25 M., 1. W. Betz: Melbach 25 M., 5. W. Hensel: Okarben 20 M.; 6. G. K. Hensel: Sodel 20 M., 7. G. Metzger: Nieder⸗Wollstadt 15 M., 8. W. Jager.; Munzenberg 15 M. Ferner erhielten Preise: Hahn: Wenings und Mank: Wehrheim je 15 M., Dieffenbach: Berstadt, Breidenbach: Dorheim, C. Boller: G ambach u. Hamann: Der heute Vormittag 9½½ Uhr aus Berlin nach Hamburg abgegangene Zug Nro. 56 ist hier verunglückt. Vom Zugpersonal ist ein Mann todt, mehrere sind verwundet. Fiume, 24. März. Gestern Nacht fuhr bei der Weichenstellung ein Postzug in den hier stehenden leeren Hofzug des deutschen Kaisers, zertrümmerte die Puffer und quetschte stark einen Waggon. Paris, 19. Marz. In Lyon wurde ein Karpfen von 12 Kilo 400 Gramm Gewicht und 86 Ctm. Länge gefangen. Er wurde für 225 Frs. gekauft und soll in einem 2000 Liter fassenden Aquarium in der Lyoner Ausstellung ausgestellt werden. Laon, 23. Marz. In der vergangenen Nacht ver— brannten bei einer FFeuersbrunst in einem Mädchen- pensionat zu Rouey 6 Personen. Biebesheim je 10 M. Berner Bastard, Simmenthaler und Vogelsberger Race. 1. W. Bopp: Bellersheim 20 M.(2 Stück). 2. J. Fauer⸗ B. Fur Rinder. Reiner Berner, bach: Okarben 15 M. 3. C. Fauerbach: Okarben 12 M. 4. J. G. Muller: Ober⸗Horgern 12 M. 5. B. Gerlach: Eberstadt 12 M. 6 Ph. Krausgrill IX.: Nieder⸗Weisel 12 M. 7. W. Holler: Ober-Horgern 10 M.(2 Stück). S. J. Köhler: Eberstadt 10 M. 9. K. Gerlach lo: Eberstadd 10 M. 10. K. Alles.: Eberstadt 10 M. 11. A. Alles: Eberstadt 10 M. 12. H. Troöster: Griedel 10 M. 13. J. G. Marx lv. Nie M. 14. O. Marx: Nieder Rockenberg 8 M. 16. 17. J. Brückel meister Weisel 10 M. 1 N 5 N M. der⸗Weisel 10 21. J. J. Bellinger.: 8 M. Griedel 18. Fr. Lang: Griedel 8 M. 19. W. Bender: Griedel 8 M. Ober⸗Hörgern 8 A 20. Bürger- Genua, 24. Marz. Die Leichen der Frau und der Tochter Kossuth's wurden heute nach Turin uͤbergeführt. London. Gladstone leidet an Staar auf beiden Augen. Eine Operation ist innerhalb der nächsten 4 Monate nöthig, doch ist keine Gefahr dabei vorhanden, solange der allgemeine Gesundheitszustand ungeschwächt bleibt. London, 27. März. Der Afrikaforscher Lovett Cameron stuürzte gestern auf der Rückkehr von einer Jagd bei Leighton-Buzzard vom Pferde und verletzte sich schwer am Kopfe. Er starb vier Stunden spater. Santander, 22. März. Bei den Arbeiten am g Richter:] wurden bei elektrischem Lichte ausgeführt. Wrack des Schiffes„Machichaco“ fand um 9 Uhr Abends eine Explosion statt in dem Augenblicke, als der Gouver⸗ neur die technische Kommission verließ. Die Arbeiten Die Bevolke⸗ Nieder- Weisel 8 M. 22. W. Düringer: Ober-Hörgern rung durchlief die Straßen und klagte die Behörden S M. H. Rumpf: Gambach 8 M. 24. A. Mul vegen Man an Vorsicht an. Die benachbarten Griedel' 3 M. 25 r IV.: Nieder⸗Weisel vurden um Truppen zur Verstärkung der Polizei 28. G. Haumanmn; Posten wurden verstärkt. Patrouillen 6 M Ober-Hörgern 6 M. 29. F. Fauerbach v Griedel 6 M. U Veisel 6 M. 8. J Witneln J. Withelt Jung IX. 34. J. Schmandt: Holzheim 6 M. 36. 5. M. 37. R. Krausgrill: Fauerbach v. d. H Nieder⸗ des Schiffes sollen Patronen „[ Zwischenraumen zum Platzen gebracht werden. de Straßen. Nach den letzten Feststellungen die Exploston 10 Personen getödtet, 27 rere werden vermißt. Die technische sich jetzt entschlossen, das unter Wasser det üssion hat befindliche Wrack des Dynamitschiffes„Machichaco“ in die Luft sprengen zu lassen. In verschiedenen Theilen gelegt und diese dann in Dabei den be l 14 ion 13 5 1 d bemächligt deren Fre bei dem Gensdarn Juantert Flor, Bolognn! 1. Klassee ausgeplün 5 Wie innerer! man u. 9 und Gef poller— Buch S zu Belr darbiete können von der schen Lit an Bildu theils al Erziehun „Ich bi schöner in Prof vier für det Abg der Per licher A Göttliche mann). Herse Wäh Kleidung die Tre Belriebt haben! wünsche Jo herzu Bacillen wichtig! wärter, den verf berkehrer steckende ragen. nuß der derden, 1 Kilogr Uasser in dieser getrockne die aus 2— 3m Munität müßte verden. Zubtoc 1 un guße uehr aut deggewo Lomit r — uf dem Fasel unstag Unter⸗ Rohde idten, — ignete ruchs. se zer weiter Abend g auf rei der iertel vegen Der l mit. enster 902 Nro. Mann der eren uffer upfen Länge d soll honer ver⸗ schen⸗ der ührt. eiden en 4 den, wächt zovett einer rletzte päter. am ends uver⸗ heiten 5 2 — 0 U ö U 0 Betrieben sollen besondere Vorsichts⸗Maßregeln ergriffen und namentlich die Bevölkerung von jeder bevorstehenden Explosion benachrichtigt werden. Rom, 27. März. In Montedoro kam es gestern Abend bei einer Prozession zu einer Schlägerei unter den Arbeitern der Schwefelgruben. Die Gensdarmen bemächtigten sich der Schuldigen; die Arbeiter verlangten deren Freilassung und es kam zu einem Zusammenstoß, bei dem drei Personen verletzt wurden, darunter ein Gensdarm. Aus Caltanisetta wurden Kavallerie- und Infanterie⸗Verstärkungen abgesandt. Florenz, 21. März. In dem gestern Abend von Bologna hier eintreffenden Zuge wurde in einem Wagen 1. Klasse ein höherer Eisenbahnbeamter von 4 Banditen ausgeplündert. Wie Göthe, einer der Gebildetsten unserer Nation, über die Bibel dachte, kann man u. a. aus folgenden Stellen seiner Schriften und Gespräche entnehmen:„Die Bibel ist so voller Gehalt, daß sie mehr als jedes andere Buch Stoff zum Nachdenken und Gelegenheit zu Betrachtungen über die menschlichen Dinge darbietet“(Wahrheit und Dichtung).„Niemals können wir die Bildung verleugnen, die wir von der Bibel hergenommen haben“(zur deut— schen Literatur).„Je höher die Jahrhunderte an Bildung steigen, desto mehr wird die Bibel theils als Fundament, theils als Werkzeug der Erziehung benützt werden können“(Farbenlehre). „Ich bin überzeugt, daß die Bibel immer schöner wird, je mehr man sie versteht“(Sprüche in Prosa). vier für durchaus echt, denn es ist in ihnen der Abglanz einer Hoheit wirksam, die von „Ich halte die Evangelien alle der Person Christi ausging und die so gött— licher Art war, wie nur je auf Erden das Göttliche erschienen ist“(Gespräche mit Ecker— mann). Herstellung bakteriensicherer Kleiderstoffe. Während man sich bisher begnügte, die Kleidungsstoffe wetterbeständig und— soweit die Träger der Kleidung in feuergefährlichen arbeiten— feuerfest herzustellen, haben die Erfahrungen der letzten Jahre es wünschenswerth erscheinen lassen, die Kleider so herzustellen, daß sie nicht zu Trägern von Bacillen werden können. Dies ist besonders wichtig für Aerzte, Heilgehilfen und Kranken— wärter, denn da diese Personen mit den von den verschiedenartigsten Krankheiten Befallenen verkehren, liegt die Gefahr nahe, daß sie an— steckende Krankheiten auf andere Patienten über— tragen. Um dagegen einen Schutz zu gewähren, muß der Kleiderstoff in einem Bade gewaschen werden, welches 4 Kilogramm Kupfervitriol, 1 Kilogramm schwefelige Säure und 1000 Liter Wasser enthält. Nach einstündiger Waschung in diesem Bade wird der Stoff gepreßt und getrocknet und ist dann bakteriensicher. Kleider, die aus solchem Stoff angefertigt sind, können 2—3mal gewaschen werden, ohne ihre Im— munität zu verlieren; nach häufigerem Waschen müßte allerdings die Prozedur wiederholt werden. Zerbrochene gußeiserue Gegenstände wieder zu repakireu. Bisher war man der Ansicht, daß, wenn ein gußeiserner Artikel gebrochen war, er nicht mehr auszubessern wäre und dann als nutzlos weggeworfen würde. Es gibt aber einen Kitt, 1 zusammenfügen kann, und dieser Kitt wird folgendermaßen hergestellt: Man nehme 2 Theile Salmiak, 1 Theil sublimirten Schwefel und 16 Theile Gußeisenfeilspäne, mische diese Be— standtheile in einem Mörser und halte dies Pulver vollkommen trocken. Wenn man dann von ihm Gebrauch machen will, mischt man es mit 20mal seines Gewichtes reinen Eisen— feilspänen, zerstößt das Ganze im Mörser, netzt es mit Wasser an, bis es zu einem Teige geworden ist, womit man die Bruchtheile be— streicht und den Gegenstand zusammenpreßt. Nach einer Weile werden die gekitteten Stellen so stark und hart wie die anderen Metalltheile. Aechte bayerische Leberkuödel. 6 altbackene Semmeln werden etwa 2 Stun— den vor dem Gebrauch sehr fein geschnitten mit wenig heißer Fleischbrühe übergossen und zugedeckt. ¼ Pfd. Rindsleber wird fein ge— schabt, von den Fasern befreit, mit etwas Rindermark, 1 Zwiebel, 1 Zahn Knoblauch, 2 Kaffeelöffel voll Majoran und wenig Zitronen— schale fein gewiegt. Nun salzt man die Semmeln, und knetet sie mit obiger Masse tüchtig ab, bis es eine gleichmäßige Farbe hat, formt Knödel und siedet sie eine gute halbe Stunde in der Suppe. Verloosung. Stadt Mailand 10 Fr.⸗Loose vom Jahre 1866. Ziehung am 16. März. Auszahlung am 15. Juni 1894. Gezogene Serien: Nr. 68 143 212 1089 1259 1513 1587 1613 2320 3016 3127 3785 3858 3862 4127 4205 4294 5031 5172 6348 6374 6567 6685 7104 7133. Hauptpreise: Serie 1259 Nr. 52 à 50,000 Fr. S. 1513 N. 76 à 1000 Fr. S. 6348 N. 51 500 Fr. S. 1089 N. 27, 43, S. 3862 N. 25, S. 6374 N. 17 je 100 Fr. S. 1587 N. 68, S. 3858 N. 1, S. 3862 N. 27, 37, S. 4127 N. 92, S. 4205 N. 9, S. 4293 N. 98, S. 6348 N. 2, 62, S. 6685 N. 71, S. 7133 N. 75 je 50 Fr. S. 68 N. 82, S. 143 N. 59, S. 212 N. 41, S. 1259 N. 51, 54, 67, 72, S. 1513 N. 64, S. 1587 N. 3, 9, 24, S. 3127 N. 3, S. 3785 N. 62, S. 4205 N. 74, 93, S. 4293 N. 24, 26, S. 5031 N. 98, S. 5172 N. 83, S. 6848 N. 15, S. 6567 N. 22, S. 6685 N. 4, 79 je 20 Fr. Alle übrigen in den obigen Serien enthaltenen Nummern je 10 Fr. Handel und Verkehr. Bei dem außerordentlichen Umfange, den der Brief— verkehr seit Jahren angenommen hat, gestaltet sich die Briefbestellung, namentlich in den größeren Städten, durch das Anschwellen der Bevölkerung und die zu— nehmende Zahl der Stockwerke in Vorder- und Hinter⸗ häusern immer schwieriger. Die Briefträger sind häufig nicht im Stande, die Bestellung in der ihnen zuge— messenen knappen Zeit auszuführen. Kommen sie aber bei dem Publikum nicht stets pünktlich zur gewohnten Stunde, so wird sofort über die Verzögerung Beschwerde geführt. Die Postverwaltung ist dabei meist nicht in der Lage, Abhülfe zu schaffen, denn mit einer Ver— mehrung der Zahl der Briefträger allein ist nicht ge— holfen. Das einzig wirksame Mittel zur Beschleunigung der Bestellung hat das Publikum selbst in der Hand und dies besteht in der Anbringung von Hausbrief⸗ kasten an den Eingängen der Wohnungen, wie sie in England und Belgien bereits vielfach, bei uns aber erst in sehr beschränkter Zahl vorhanden sind. Die Haus— briefkasten werden am zweckmäßigsten im Innern der Wohnungen unter Herstellung eines Spaltes in dem Entreeabschluß angebracht; sie können aber auch außen, etwa neben dem Klingelzug, angebracht werden. Eine ein⸗ fache Vorrichtung gestattet, die Briefkastenöffnungen zu sper— ren, z. B. wenn Reisen angetreten werden u. Niemand in der Wohnung bleibt. Um dem Publikum die Anschaff⸗ ung zweckmäßiger Briefkasten zu erleichtern, ist das hie⸗ sige Kaiserliche Postamt ermächtigt worden, hierbei seine Vermittelung eintreten zu lassen. Nach den Ver- womit man die zerbrochenen Theile wieder abredungen des genannten Postamts mit einem Spengler⸗ meister würde sich der Preis für einen solid und dauer— haft gearbeiteten, mit gutem Schlosse versehenen Haus⸗ briefkasten auf 2.30 M. stellen. Der Lieferant würde auch die Anbringung des Kastens gegen eine besondere Vergütung von 25 Pfg. übernehmen. Repertoir⸗Ent wurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Donnerstag den 29.: Die verkaufte Braut. Freitag den 30.: Geschlossen. Samstag den 31.: Die Walküre. Sonntag den 1. April: Undine. Große Preise. Schauspielhaus. Donnerstag den 29.: Vorstellung bei kleinen Preisen. Hannele. Vorher: Gringoire. Freitag den 30.: Großstadtluft. Samstag den 31: Hamlet. Sonntag den 1. April: Nachmittags 3½ Uhr: Der Herr Senator. Kleine Preise. Abends 7 Uhr: Zum ersten Male: Fatale Geschichten. Montag den 2.: Orpheus in der Unterwelt. —**—*— 2 Israelit. Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 31. März 1894. Beginn: Vorabend 6 Uhr 35 Min. Samstag Morgen 8 Uhr 15 Min. Samstag Nachmittag 3 Uhr. Schrifterklärung. Um 3 Uhr 30 Min. Minchagebet. Sabbathausgang 7 Uhr 35 Min. Samstag den 7. April 1894: Neumond Nisan. Wochengottesdienst von Sonntag den 1. April an Morgens 6 Uhr 30 Min., Nachmittags 6 Uhr. Tuch⸗ und Buxkinstoffe à 1 M. 75 Pf. per Meter versenden in einzelnen Metern direkt an Jedermann. Erstes deutsches Tuchversandtgeschäft Oettinger& Co., Frankfurt am Hain. ö Fabrik-Depot. g Muster umgehend franco. 578 ö Für jede Mutter ist es eine unabweisbare Pflicht sich bei dem Waschen und Baden ihrer Kinder nur einer Seife zu bedienen, deren Unschädlichkeit, Reinheit und F über jeden Zweifel erhaben ist. 1453 1 8„ Ne 1 Marke Dr. Cremer's Toiletteseife gewe⸗ nach hygieinischen Grundsätzen auf das Sorfältigste angefertigt, ist absolut rein, mild und unverfälscht, greift auch die empfindlichste Haut nicht an, und da alle un— günstigen Nachwirkungen auf die Haut der Kinder ab— solut ausgeschlossen sind, so bildet Ur, Cremer's Tojlette- seike(Marke Löwe) das geeignetste und zuträglichste Waschmittel. Zu 25 Pfennig per Stück erhältlich in Friedberg bei t'ranz Stamm und Fr. Waguer. g Ein Mittel, welches im Alterthum mit Gold aufgewogen wurde, ist die Myrrhe! Aus ihr stellt Apotheker A. Flügge nach einem ihm in den meisten Culturstaaten patentirten Verfahren seinen Myrrhen⸗ Créme“) her, welcher nach Ausspruch von über 1000 Aerzten bei schlecht heilenden Wunden, Geschwüren, Hautleiden und Verletzungen aller Art empfohlen wird und nach den Berichten zahlreicher Aerzte die anderen bisher gebräuchlichen Mittel wie Vaseline, Glycerine, Coldcream, Carbol-, Zink-, Bor-, Lanolin⸗ und sonstigen Salben weit übertrifft.) Erhältlich in Dosen a M. 1 oder Tuben zu 50 Pfg in allen Apotheken. „Flügge's Myrrhen-Créme ist der patentirte ölige und dann verdickte Auszug des Myrrhen-Harzes.“ 1448 Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen dasselbe per Glas zu M. 1.75, e, „ Dutzend 1 Die Exped. des Oberh. Anzeigers. Einem jungen Mädchen duszubilden. Näh. durch die Exp. d. Anz. Die vormals Carl Berg'sche Forderungen Gelegenheit geboten, sich in allen an den Nachlaß des verstorbenen Conrad zächern der Haushaltung gründlich Weith zu Nieder-Wollstadt müssen inner⸗ halb 8 Tagen 1451 eingereicht werden. Friedrich Wehrheim Wwe., Nieder-Wöllstadt. Es werden noch tüchtige an den Unterzeichneten Bad⸗Nauheim oder bei 1498 Kanalbau. genommen am Kanalbau an der Usa zu Heinrich Steuernagel F., Maurermeister. Das von Herrn Kulturtechniker Bauer bewohnte Logis ist anderweitig zu vermiethen. 1471 Chr. Ulrich. Arbeiter an⸗ Schlosser⸗Werkstätte der Nähe des Bauquartiers in Fried⸗ erg mit Wohnung, Garten, vollständigem huventar, eigens ausgerüstet für Fisch⸗ 1457 ö ö ö Suche für sofort einen tüchtigen Schreiner-Gelellen. G. Münk, Schreinermeister. offerirt Grassamenmischung, and⸗ und Schloßmacherei zu verkaufen. Zahlungsfähige Bewerber erhalten durch escheid. errn Rechtsanwalt Jöckel(Friedberg) Kr. Friedb. können sich melden. Adr. 608 Redakt. der Gieß. Zeitung-Gießen. 1458 Saat, für Wiesenanlagen und Bleichplätze rdienst⸗ u. stellensuch. Pers. des von 15 Pf. an, für Zierrasen von 20 Pf. 1. f 8 F. R. an, englisches Reygras 22 Pf., italienisches Reygras 28 Pf. per ½ Kilo. Sicherheits⸗Zweirad, P. Theis. Samenhandlung, sehr gut erhalten, vernickelt(Adler Nr. 5) Friedberg, ½ Jahr gebraucht, billig abzugeben. Wo? sagt die Exp. d. Anz. 1404 Wer bei An⸗ Waschmaschine schaffung einer unbedingt zufrieden gestellt sein will, ver⸗ lange den Prospekt Badenia von H. 66400) 1478 67 Michael Jaeger, Darmstadt. garantirt neue ——— 1 Zur Feier des 80. Geburtstages des Fürsten findet Sonntag den I. April 1894, Abends S Uhr, pünktlich, Jufanterie-Regiments Prinz unter Mitwirkung Regiments⸗Kapelle des eine Festfeier statt, zu der wir unsere Mitglieder mit ihren D freun de aus Stadt und Land freundlichst einladen. Für unsere Mitglieder und deren n äch ste Angehörige ist der Ei zahlen 50 Pfennig Eintrittsgeld. Fest verlauf. Erste Abtheilung. i 1. Fürst Bismarck, Marsch 5 Fuchs.„Lohengrin“ Wagner. 2. Jubel⸗Ouverture g C. M. v. Weber. 11. Kaiser⸗Walzer Strauß. 2 3. Faiserhoch und Voltshymne.(Allge⸗ 12. Deutschland, Deutschland über Alles. Hoffmann v. Fallers⸗ meines Lied Nr. l.)(Allgemeines Lied Nr. II.) leben. 4. Andante und Menuett a. d. Es-dur 13. Erinnerung an Wanted„Taun⸗ Symphonie... Mozart. häuser“ f Hamm. 5. Festrede.(derr Pfarrer Ur. Dieck 14. Le réveil du„ Kontsky. mann. 3 15.„Wir Deutsche fürchten Gott, sonst 6. Bismarcklied„Flattre hoch du deut⸗ Richte auf 1 2 b shes Banner.“(Allgemeines Lied 4 meines Lied Nr. IV) Ernst Scherenberg. 1 3 sinsonico aus der Oper 2. 2 S Deut fur 4 8 Tronpcten 110 „Cavalleria rusticana“ Mascagni. 3383 Duverture zur Oper„Figaro's 1. 8. Geschichten aus dem Sachsenwalde, Hochzeit. ozart. Walzer.(Der a Bismarck ge⸗ 18. Treuschwur.(Wir grüßen n d widmet.) 5 Fetras.. 0 Held.)(Allgemeines Lied f Abth il Nr. 5 H. Stodte, stud. phil. Zweite eilung. 19.—— Prinz car dr. 18, 9.„Finnländischer Reitermarsch“ aus dem 30jährigen Kriege. Marsche. Festordnung und Text der Gesänge für 10 Pfennig am Saaleingang. Todes ⸗ Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten machen wir hiermit die schmerzliche Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen ge— fallen hat, unsern innigstgeliebten Gatten, Vater, Schwager, Groß— vater und Schwiegervater Martin Scheibel in seinem 68. Lebensjahre, nach kurzem Leiden, versehen mit den heil. Sterbesakramenten, zu sich zu rufen. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt Donnerstag den 29. März, Nachmittags 3 Uhr. Besondere Einladung erfolgt nicht. —* 5 1— Großh. Realschule und Progymnasium zu Friedberg. Das neue Schuljahr beginnt Montag den 2. April. Anmeldunge neuer Schüler werden an demselben Tage, Vormittags von 912 Uhr in dem Realschulgebäude entgegen genommen. Bei der e 55 mitzubringen: Geburtsschein, Impfschein(bei Schülern über 12 Jahren guch über die Wiederimpfung) und Zeugnis der besuchten Schule. Die Aufnahmeprüfung findet an demselben Tage, Nachmittags von 2 Uhr an statt. Friedberg am 22. März 1894. Großh. Direktion der Realschule und des Progymnasiums. Dr. Windhaus. Peginn des Sommerhalbjahres meiner höheren Töchterschule Dienstag den 1. Mai. Wegen Klassen— eintheilung erbitte möglichst bald Anmeldungen. Der 3 wird während des Sommerhalbjahres auf den — Vormittag gele 1449 206 Bromeis. Vorsteherin. Geschüfts⸗ Verlegung. em geehrten Publikum von Friedberg und E gend erlaube ich mir r erge benst anzuzeigen, daß ich von Sonntag den April d. J. an meine Brod⸗ und Feinbäckerei Haus des früheren Herrn Hofconditor Philippi, werde. immer mein eifrigstes Bestreben sein, meine werten gute Waare in jeder Hinsicht zufriedenzustellen. 1469 in das Ho Kaiser— straße 107 verleg Es wird wie Abnehmer durch nur Nationalliberaler Verein Friedberg. Bismarck 10. Einleitung und Chor aus der Oper im Saale des Hotel Trapp Karl(4. Gr. Hes.) Nr. 118 amen, sowie alle Bismar ntritt frei, Nichtmitglieder Ehrich. Etwas zum Lachen griedr. oLennig⸗ Illustr. von E. Hamburger. Neunte Auflage. * 9 Musik-Verein. Spaziergang in den Wald und nach Ockstadt(Klingl's Kaisersaal) Donners⸗ tag, 29. März. Abmarsch 3 Uhr Nach- mittags vom Viereichenplatz. 1477 wurde am vorigen Verloren wass ene fl. Damenuhr mit Goldrand und schwarzer Seidenkordel. Abzugeben gegen* nung in in der r Exped. d. b. Anz. 11485 Ein Lehrling, aus anständiger Familie, mit guter Vor- bildung kann in meiner Buchhandlung sofort eintreten. Carl Bindernagel. Vorzüglichen neinschmeckenden Kaffee, roh per Pfund M. 1.30. 1.40, 1.50, 1.60, gebrannt per Pfund M. 1.60, 1.80, sowie Zuntz Kaffee in ½ und! Pfund⸗ Packeten pr. Pfd. M. 1.70, 1.80, 1.90, 2.— empfiehlt Fr. Miehel, 1466(am Mainzer Thor.) Hausknecht gesucht. Ein solider kräftiger Mann kann sofort bei mir eintreten. 1491 3 UHnelm Ferteeh- Erbsen, Bohnen, Linsen in bestkochender Qualität empfiehlt 1472 J. A. Windecker. Chilisalpeter, Preis Mark 1.50. Borräthig bei Carl Bindernagel. Ein Schmiedgeselle kann sofort in Arbeit treten bei Johann Peter Volter in Ober⸗Mörlen. 1479 Ein hrauer Junge, der die Metzgerei erlernen will, wird gesucht. Zu erfragen in der Exp. d. Anz. 1499 Fischerei⸗ Verpachtung. Montag den 2. April d. J., Nachmit⸗ tags 1 Uhr, soll im Rathhaus zu Staden die den Gemeinden Staden und Leidhecken gemeinschaftlich zustehende Fischerei im Niddafluß, vom Wehr bis an die Stadener Gemarkung, auf weitere 12 Jahre öffent lich verpachtet werden. Staden den 27. März 1894. Großh. Bürgermeisterei Staden. B r aun. Holz⸗ Versteigerung. Samstag den 7. April, Morgens 9 Uhr, läßt der Unterzeichnete, im Distrikt Sauer⸗ born beginnend: 79 S5 Eichenstämme, 4 1501 ve rseigern. Gleichzeitig kommen 158 Rm. Ac aaa im Soͤdlerberg zum Aus gebot. Zahlungsfrist bis 1. Januar 1895. W. Cloos, 1500 Nidda. Todes- Anzeige. Verwandten, Freunden und Be⸗ kannten hiermit die schmerzliche Mit teilung, daß unser geliebter Gatte, Vater, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Gottfried Weidmann nach langem schweren Leiden Dienstag den 27. März, Nachmittags um 3 Uhr sanft dem Herrn entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten die trauernden Hinterbliebenen. Fauerbach, Friedberg. Ockstadt Hochachtungsvoll J. Rosenschon. 1485 W SStellensuchende aller Branchen 13 irt ren RKeuter's Bureau, Dresden. Ostra. Alle. 480[be arl Bindernagel in Friedberg. Zolldetlarationen den 28. März 1894. Die Beerdigung findet Donnerstag den 29. Marz, Nachmittags 4 Uhr, statt. 1487 Besondere Einladung erfolgt nicht. 9 Meter lag, 57 Centim. Durchm., meistbietend E sämmtliche künstliche Dünger, em⸗ pfiehlt billigst 1482 Ph. Dan. Kümmich. Sonnen- Shirme. 5 neu eingetroffen, in schöner Auswahl u recht billigen Preisen bei 1e Geschwister Schloß. Kleesamen und Saatmais 2 bei Fr. Wagner. In Eispackung: Frische Schellfische, Kabliau, Bratbückinge, Caviar 1490 bei Wilhelm Fertsch. Wohnung, von 3 Zimmern mit allem Zubehör, bis Mitte Juni zu vermiethen. 1475 Karl Zöll, Mainzerthor. SL Kinderwagen, noch fast neu, preiswürdig zu verkaufen. [Wo? sagt die Exp. d. Anz. 1474 Mädchen. die Alicenschule zu Gießen be— suchen wollen, finden in aust. Familie freundliche Aufnahme. Näheres Expedition des Anzeigers. Eine freundliche Wohnung, bestehend aus 2 Zimmern, Bodenkammer,⸗ Küche und all em Zubehör, zu vermiethen. Näheres in welche Ein zwe Markt gewo 8 Alger Geschirr 1263 zu verkaufen n Ein tüchtiges Mädchen wird gesucht. Von wem? sagt d. Exp. d. Anz. in der 1476 der Exp. d. Anz. 1492 ispänniges auf dem Pferde ⸗ 1452 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. (Hierzu eine Beilage.) Druck und Verlag von Carl Bindernagel. mmung urch 1 sofern 00 unterstütz geistereiel besez, b alls Wir verordnen und des R. 9 und der M vor 1870 denstes be; den zu migen Be Aeichs⸗Ge Rechs⸗ G dom 27. an derunge 1 3 a uerwundur gesetzlichen eseßlichen Thellnehm bedingend N 84 Pune 8 wendung. 1 leses Gef 1 delten An e indet der F. Juni 8 zudalsde chen D zon je 1 8 5 al Ichen Au gerhaltnf ber uͤbrig 8 8 . April U kasserlch U. 9 Abse kregsn zu dem Unterst