n angewendet, rnheek. schparut, korg Groß. W uunschim 1 Donnerstag den 24. Mai. . 59. „berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. tel z Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kresse 10 Pf., Reclamen 30 Pf. eil bei allen wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus— Amtlicher Theil. Der Civil-Vorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission Friedberg Betreffend: Das Ober-Ersatz-Geschäft pro 1894. Das diesjährige Ober⸗Ersatzgeschäft für den Kreis Friedberg findet nach dem untenstehenden Reiseplan am 1., 2., 4., 5., 6. und ich Ei, 7. Juni J. J. in dem Rathhaussaale zu Friedberg statt. jut, empfehl & Hutbagtr, er Colonade zu d von Sang el. 2070 —— e 1.40, M. 1.5 1.50, M. 100% hlt in nur vn Qualitäten Wagner. en, schwarzt ekannt wasch⸗ icher Auswahl. l, Magasse. fen, Kleider * Wiederver⸗ , pfelen in Erben. Hierbei haben zu erscheinen: 1. Die von den Truppen-(Marine-) Theilen abgewiesenen Ein— jäährig⸗Freiwilligen; 2. sämmtliche, in diesem Jahre von Großherzoglicher Ersatz— Commission Friedberg oder von fremden Ersatz-Commissionen ge— musterten, inzwischen in den Kreis Friedberg verzogenen Militär— pflichtigen, daferne dieselben nicht auf ein Jahr zurück— gestellt worden sind. Gemüthskranke, Blödsinnige, sowie augen— scheinlich zum Militär Untaugliche, welche sich hier zum Ersatzgeschäft gestellt haben, haben nicht zu erscheinen. Die Ihnen unter Couvert zugehenden Ladungen wollen Sie den Militärpflichtigen sofort zustellen lassen und dafür sorgen, daß die— selben reinlich und sämmtlich präcis zu der in der Ladung an⸗ gegebenen Stunde erscheinen. Sollten Militärpflichtige, welche der Großherzoglichen Ober— Ersatz⸗Commission vorzustellen sind, bis dahin in einen anderen Aus— lebungsbezirk verziehen, oder solche, in anderen Aushebungsbezirken Gemusterte in Ihre resp. Gemeinden einziehen, so wollen Sie hiervon sofort anher Anzeige erstatten. Bei Zugängen ist der Loosungs— schein des Betreffenden der Anzeige beizulegen. a Unter Hinweis auf die nachstehend abgedruckten Bestimmungen der Wehrordnung wollen Sie die betreffenden Militärpflichtigen be— §. 26. 7. Militärpflichtige, welche in den Terminen vor den Ersatzbehörden gicht puͤnktlich erscheinen, sind, sofern sie nicht dadurch zugleich eine härtere Strafe berwirkt haben, mit Geldstrafe bis zu 30 M. oder Haft bis zu 3 Tagen zu be⸗ srasen. Außerdem können ihnen von den Ersatzbehörden die Vortheile der Loosung (F. 66) entzogen werden. Ist diese Versäumniß in böslicher Absicht oder wiederholt folgt, oder liegen die Voraussetzungen des§. 150 D. ⸗Str.⸗ G. vor, so sind sie Abeschadet der von ihnen verwirkten Strafe als unsichere Dienstpflichtige(§. 66, 3 0) zu behandeln. 8. Ist die Versäumniß der Gestellungspflicht durch Umstände herbei⸗ geführt, deren Beseitigung nicht in dem Willen der Gestellungspflichten lag, so lieten die vorerwähnten Folgen nicht ein. R. M. G.§. 33. f §. 66, 6 a. Vorweg Einzustellende sind solche Militärpflichtige, welche in enem von den Ersatzbehörden abzuhaltenden Termin nicht pünktlich erschienen und denen deßhalb von den Ersatz-Commissionen die Vortheile der Loosung entzogen Reiseplau für das Aushebungsgeschäft der 49. Infanterie-Brigade für 1894. Friedberg den 19. Mai 1894. an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises und das Großherzogliche Polizei-Commissariat Wickstadt. deuten, daß sie es sich selbst zuzuschreiben haben, wenn sie wegen unter— lassenen oder nicht rechtzeitigen Erscheinens in eine der in diesen Be— stimmungen bemerkten Strafen genommen werden, sowie dieselben weiter darauf aufmerksam machen, daß diejenigen unter ihnen, welche der Beorderung zum Ober-Ersatzgeschäft keine Folge leisten, sich sofortiger zwangsweiser Vorführung zu gewärtigen haben. Sie selbst haben sich an den genannten Tagen, sofern an denselben Militärpflichtige aus Ihren Gemeinden zu erscheinen haben, pünktlich einzufinden. Die der Großherzoglichen Ober-Ersatz-Commission vorzulegenden Reklamationen werden unmittelbar nach der ärztlichen Untersuchung der Reklamirten in der Reihenfolge der betreffenden Liste verhandelt. Eltern oder Geschwister von Militärpflichtigen, welche bei Beurthei— lung der Reklamationen irgendwie in Frage kommen, wollen sie auf den Tag, an welchem der betreffende Militärpflichtige zur Vorstellung kommt, Vormittags präcis zu der Stunde, auf welche der Militär— pflichtige geladen ist, auf das Rathhaus dahier vorladen und die— selben zugleich auf die Nachtheile, welche ihr Nichterscheinen im Ge— folge hat, hinweisen. Militärpflichtige, welche angeblich kurzsichtig, schwerhörig ꝛc. ꝛc. sind, haben— insoweit dies noch nicht geschehen— Atteste von Geistlichen, Lehrern ꝛc. ꝛc. mitzubringen, solche, welche au Blutsturz, Bluthusten, Geistesgestörtheit oder Epilepsie leiden oder gelitten haben, müssen ärztliche Atteste oder glaubhafte Zeugenaussagen vorlegen. Dr. Braden. Deutsche Wehrordnung. worden sind(§. 26, 7). R. M. G.§. 33. b) Stehen solchen Militärpflichtigen gesetzliche Ansprüche auf Zurückstellung oder Befreiung von der Aushebung zur Seite, so können sie von den verstärkten Ober-Ersatzeommissionen dieser Verguͤn⸗ stigungen nur dann als verlustig erklärt werden, wenn ihre Versäumniß in bös— licher Absicht oder wiederholt erfolgt ist. R. M. G.§§. 30 4b und 33. c. Unter gleicher Voraussetzung können solche Militärpflichtige von den Ersatzbehörden als unsichere Dienstpflichtige sofort zur Einstellung gebracht und durch die Bezirks— Commandeure einem Infanterietruppentheil bezw. der nächsten Arbeiter-Abtheilung (S. 30, 3) oder dem nächsten in Betracht kommenden Marinetheil(Matrosendivisionen §. 23, 28, b und 3, Werftdivision:§. 23, 2c und c) überwiesen werden(F. 68, g). d. Ist die Versäumniß durch Umstände herbeigeführt, deren Beseitigung nicht in dem Willen des betreffenden Militärpflichtigen lag, so treten die unter a bis e erwähnten Folgen nicht ein. R. M. G. F. 33. 7. 155 7 iseweg und Angabe der täglichen Dienstverrichtungen 4— und Beginn des Geschäfts. des Geschäfts. Reiseweg 9 Rae stverrichtungen. Monat. Tag. b Juni. 1.] Freitag, 9% Uhr Vormittags, Friedberg.[Reise nach Friedberg, Liste B, O, Beilage 1— 3, Felddienstunfähige, Invaliden, b 5 2. Samstag, 8½ Uhr Vormittags, 1 Liste P, Felddienstunfähige, Invaliden, „ 3. Sonntag, 5 Ruhe. 1 1 4. Montag, 8 ½ Uhr Vormittags. 1 Liste E, Felddienstunfähige, Invaliden, N, 5. Dienstag, 8/ Uhr Vormittags, 5 Desgleiche, 225 1 5 6. Mittwoch, 8 ½ Uhr Vormittags, 5 Desgleichen, 5 5 7. Donnerstag, 8 ½ Uhr Vormittags 5 Desgleichen und Reise nach Lich. Darmstadt den 19. Mai 1894. ꝛc. ꝛc. ꝛc. Großherzogliche Ober-Ersatz-Commission im Bezirk der 49. Infant.⸗Brig.(1. Großh. Hess.) Der Militär-Vorsitzende: Der Civil-Vorsitzende: gez. von Oppen. gez. Frhr. v. Gemmingen. Bekanntmachung. N Der Oberhessische Bienenzüchterverein beabsichtigt, in Verbindung mit der am 23. Juli d. J. zu Gießen stattfindenden 34. Wander— versammlung, eine Verloosung von Bienenvölkern, Bienenprodukten u Justiz hat die nachge 5 ung dieser 50 Pf. das Stück ausgegeben werden dürfen und mindestens 6 enden zu verwenden sind. Zugleich i 5 Friedberg den 18. Mai 1894. I. nd Utensilien zu veranstalten. ö 1. f ieser Verloosung unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 2500 Loose zu uchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser Ver der a geilk, 1 r als Oose 75 5 5 0% des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinn— st der Vertrieb der Loose in der Provinz Oberhessen gestattet.. Großh. Ministerium des Innern und der Großherzogliches Kreisamt Friedberg. I Braden. 1 r ie Anlage von Wegen in den erfolgt.*„ bi konse Friedberg den 18. Mai 1894. Dr. Göttelmann. 2277 In hon Bekanntmachung. 2 Nach meiner im Amtsblatt Nr. 7 abgedruckten Bekanntmachung vom 8. Februar 1894 bleibt in Gemäßheit des Reichsgesetzes vom pebdet:!? 22. Mai 1893 das Civildiensteinkommen, welches Militär-Invaliden im Kommunal- oder im ständischen Dienste oder im Dienste der nur Arbeitet theilweise aus Reichs- oder Staatsmitteln unterhaltenen Institute beziehen, auf die Zahlung ihrer Invalidenpensionen ohne Einfluß. 5 Sikes Nach einem Erlasse des Königlichen Kriegsministeriums bezieht sich jedoch diese gesetzliche Vergünstigung nicht auf die Zulage für Ide verhe Nichtbenutzung des Civilversorgungsscheins und die Anstellungsentschädigung. Es verlieren vielmehr diese Bezüge alle betreffenden Militär:] Buda Invaliden mit Ablauf des Monats, in welchem ihre Anstellung in einer Stelle des Civildienstes beziehungsweise der Civilversorgung erfolgt tus ha ist oder ihre Beschäftigung in einer solchen Stelle begonnen hat, da in diesem Falle die Voraussetzung, welche bei der Bewilligung jener Fuilehe Bezüge maßgebend war, nicht mehr vorhanden ist. Es haben daher auch die Kommunalbehörden ꝛc. die Pensionsquittungsbücher dersenigen om Invaliden, welche zu derartigen Bezügen anerkannt sind, behufs Regelung derselben, mit der erforderlichen Eintragung über Art und Beginn In bege der Beschäftigung beziehungsweise Anstellung zu versehen und sodann der Pensionsregelungsbehörde zuzusenden. f ur die Behufs Vermeidung von Ueberhebungen wird dieses zur Kenntniß sowohl der betreffenden Militär-Invaliden als auch der betheiligten Fra Behörden gebracht. Der Königlich Preußische Regierungs-Präsident mmer Cassel den 28. April 1894. J. V.: gez. von Pawel. ufs, k Reit be Bekanntmachung. f Fünmen Die Sperrung des von Seulberg nach Homburg führenden Weges ist nach erfolgter Herstellung des letzteren aufgehoben, was ich hender unter Bezugnahme auf meine Kreisblatt-Bekanntmachung vom 2. v. Mts.(Nr. 36) hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringe. 1 die! Homburg v. d. H. den 16. Mai 1894. Der Königliche Landrath: N 5 g Geheime Regierungsrath Frhr. von der!. In St Bekanntmachung. 1 Die Provinzial⸗Fohlenweide bei Merlau beginnt in diesem Verwaltung esp. Großh. Baurath 7. Dieffenbach in Grünberg be Jahr am 1. Juni. Die Fohlen müssen an diesem Tage zwischen zahlt werden. Allenfallsige Kurkosten der Fohlen muß der Eigenthümer n D 10 und 1 Uhr Mittags daselbst mit gezeichneter Halfter und Kette, bezahlen. Letzterer kann wegen begründeter Verhältnisse sein Fohlen cht sowie mit Gesundheitsschein von Großherzoglicher Bürgermeisterei oder zu jeder Zeit zurücknehmen und bezahlt dann nur die benutzte Weide. Veterinärarzt abgeliefert und Samstag den 29. September d. J. zeit. Kranke und bösartige Thiere, sowie über 1 ¼ Jahr alte Hengste,.—! um dieselbe Tageszeit abgeholt werden, wobei der Besitzer beim Ein- welche die anderen Thiere stören, können ausgeschlossen werden. Sollten[ der! fangen behilflich sein muß. außergewöhnliche Verhältnisse eintreten, welche nach Beurtheilung der I. Mi Die Fohlen erhalten, neben Behandlung und Weidefutter auf Verwaltung den Weidebesuch der Fohlen unmöglich machen, so müssen Werfel circa 34 Hektaren, bei trockenem Wetter Kleegras oder bei nassem dieselben auf desfallsige Aufforderung alsbald in bestimmtwerdender en Wetter Heu und außerdem pro Tag und Stück 1½ Pfund Hafer Zeit abgeholt werden. Sonstige Auskunst ertheilt der genannte Groß— Abe er aus der Vereinskasse. Jeder Besitzer kann jedoch Haferzusatz in Natur herzogliche Baurath Dieffenbach. Ving oder durch Selbstzahlung geben lassen. Laubach den 12. Mai 1894. Iten b Das Weidegeld für bezeichnete Zeit von vier Monat beträgt Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. en die pro Fohlen 39 M. 04 Pf. oder pro Tag 32 Pf. und muß die Hälfte Friedrich Graf zu Solms-Laubach. geschla 1** 2e 5* N 1 U beim Eintrieb und die andere Hälfte vor dem 1. August l. J. an die. Gro 3 r„ Deutsches Reich. Darmstadt, 22. Mai. Die 2. Kammer empfahl heute das Gesuch älterer Rentamts— gehülfen um Anstellung der Regierung zur Berücksichtigung, da solches mit Rücksicht auf ähnliche Verhältnisse bei den Kreisamts-Ge— hülfen und Steuerkommissiariatsgehülfen der Billigkeit entspreche. Der Antrag des Abg. Wolz betreffend die Progression für die Ein— kommensteuer wird vorerst für erledigt erklärt, die Regierung hat erklärt, daß sie beabsichtige, eine Vorlage zu machen, worin eine Erhöhung der Progression nach oben stattfinde und wesent— liche Verbesserungen vorgesehen seien. Für Kanalisation des Kurhauses zu Bad-Nauheim werden außer den schon flüssigen 3200 weitere 10,800 Mark bewilligt. Für Gelände behufs Erweiterung des Kurparks daselbst werden 3200 Mk. zur Verfügung gestellt. Beides ge— schieht zu Lasten des Kurfonds. Die Kammer beschloß ferner ein Ersuchen an die Regierung zu richten, die Gehalte der ersten Lehrer an den tüchtigen und leistungsfähigen erweiterten Volksschulen auf den Staat zu übernehmen oder in anderer Weise eine Beihülfe zu leisten. Für die Vorortbahn Darmstadt Roßdorf— Gundernhausen— Groß-Zimmern wurden Mk. 1,200,000 bewilligt, die Verbindung von Groß— Umstadt mit Dieburg zur Prüfung überwiesen. Ein Antrag vieler Abgeordneten ist eingegangen auf Errichtung einer hessischen Staats ⸗Klassen— lotterie. Die Kammer nahm den Antrag auf Gewährung von Nachtgeldern und Ersatz der Reisekosten für die Abgeordneten neben den seitherigen Tagegeldern an. — 21. Mai. Die Erste Kammer er⸗ ledigte heute die ordentlichen Ausgaben des Haupt-Voranschlags. Dieselbe trat dem Be— schlusse des anderen Hauses, die Gehälter der neun Oberförster nur für die Inhaber zu be— willigen, nicht bei, sondern will dies, wie die Ausschußminderheit der Zweiten Kammer be— antragte, nur für drei durchgeführt haben. Auch mit der Bewilligung von zwei Kreisbau— meistergehalten nur für die Inhaber war sie nicht einverstanden. Lebhafte Klagen wurden von verschiedenen Rednern gegen die Zustände bei der Hess. Ludwigsbahn geführt. Graf Solms-Laubach bat, deren Verstaatlichung zu beschleunigen.— 22. Mai. Die 1. Kammer genehmigte die Vorlage betr. Abänderung der Städteordnung, in welcher auch insbesondere die Verhältnisse und Wahl der Beigeordneten neu geregelt sind, im Sinne der Beschlüsse des anderen Hauses. Auf Antrag des Geheimeraths Küchler wird ein in der früheren Städte— ordnung nicht enthaltener Zusatz beigefügt, welcher den Kreisräthen ein Strafbefugniß den ihnen unterstellten Polizeibeamten gegenüber verleiht. Nachdem dies erledigt, werden die Matrikularbeiträge auf 6,980,000 Mark gesetzt und in die Weiterberathung des 2 r 0 Mark aus der Weinsteuer in's Budget wieder 2 einstellt. Darmstadt. Dem Schulverwalter Volk zu H arbach wurde die Lehrerstelle daselbst, dem Schulverwalter Hartmann zu Gundersheim eine Lehrerstelle zu Frei⸗ Weinheim, dem Schulverwalter Godtel zu Lich eine Lehrerstelle zu Londorf, dem Schullehrer Rieß zu Hirschhorn eine Lehrerstelle zu Nieder-Ingelheim über⸗ zu Vilbel präs. Schullehrer Kröger zu Oppershofen vischen Lotomm, bestatigt; dem Schulamtsasp. Tiefel aus Ginsheim eine er beide Lehrerstelle zu Arheilgen, dem Schulverwalter Reif zu nd in d Ober-Florsheim die Lehrerstelle an der kath. Schule Spa daselbst, dem Schulamtsasp. Eppelmann aus Mainz 1 eine Lehrerstelle zu Neuhausen übertragen; der Salinen⸗ Am bauaufseher Schwarz in Bad-Nauheim auf Nachsuchen ung der entlassen, der Schaffner Winter und der Bremser Bender, Kontjuit bei den Oberhessischen Eisenbahnen, zum Zugführer Journal und zum Schaffner ernannt, der Bahnwärter Hartmann rei bei den Oberh. Eisenbahnen auf Nachsuchen in den eie Ruhestand versetzt; der Regierungsbauführer Becker Ite tragen; der auf die 1. Lehrerstelle an der kath. Schule zu Darmstadt zum Regierungsbaumeister ernannt; dem ard n Schullehrer Kloninger zu Mittel-Seemen eine Lehrer- rium stelle zu Eppelsheim, dem Schulamtsasp. Alles aus Steinfurth eine Lehrerstelle zu Kirch-Gons, dem Schul⸗ amtsasp. Schaffnit aus Kirch⸗Brombach die Lehrerstelle zu Kreidach, dem Schulamtsasp. Bohn aus Eberstadt die Lehrerstelle zu Allertshofen-Hoxhohl, dem Schul⸗ amtsasp. Kröll aus Boönstadt eine Lehrerstelle zu Große Karben, dem Schulamtsasp. Kissel aus Petterweil eine Lehrerstelle zu Nieder-Wöllstadt, dem Schullehrer Kramer zu Haisterbach eine Lehrerstelle zu Traisa, dem Schul? amtsasp. Beckenhaupt aus Groß-Zimmern die zweite Lehrerstelle zu Weiten-Gesaß übertragen; dem J. Lennerk aus Fürth das Patent als Geometer 2. Kl. für den Kr. Alzey ertheilt; dem Schullehrer Backes 11. 3 Darmstadt eine Lehrerstelle zu Alzey übertragen; der Schullehrer Rein zu Friedberg, der Schullehrer Schrek zu Schafhausen Alzey, auf Nachsuchen, unter Anerken⸗ nung seiner Dienste, die Zeichenlehrerin Boller zu Mainz Age dau auf Nachsuchen, die Lehrerinnen Kirschstein und Monschan Agebrac zu Mainz, auf Nachsuchen, unter Anerkennung ihrer Dienste, der Schullehrer Muhl zu Holzmühl, auf Nach⸗ geg suchen, die Lehrerin Thobes zu Dieburg, auf Nachsuchen, Next der Schullehrer Rudershausen zu Klein- Krotzenburg, klame Ale der kauf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste, wur- den in den Ruhestand versetzt; dem Forstgartenaufsehen Dormer bei der Landes-Universitat der Lutel„Univer⸗ sitats-Forstgartner“ verliehen; der Fabrikinspektor Kraus zu Darmstadt auf Nachsuchen entlassen; der Gerichts en Ui schreiber Göttelmann in Mainz, auf Nachsuchen, unter gliche Anerkennung seiner Dienste, in den Ruhestand versetz. de, we b Interess betheiligten ent u, was ich künberg be. zigenthümer sein Fohlen utzte Weide alte Hengse, en. Sollen theilung der „ so müssen werdender inte Groß⸗ serhessen. —— r kath. Schl Oppers of Ginsheim ei walter Raft e kath. Schl aus Mal der Saline uf Nachsuthe remnser Benden um Zugfühl rler Hartig suchen in da 1 Vell ernannt, den 1 eile Lahrer, u. Ales aus den Schul⸗ 1 gehrerstel! us Ebersan dem Schl ingenommen.— 22. Mai. 0 170 begann die Berathung des Gesetzentwurfes g eingebracht. f * Ems, 21. Mai. Der König von Schweden it heute aus Neuwied zu einer 3wöchigen Kur lier eingetroffen. Der schwedische Gesandte Ind die hier anwesenden Schweden begrüßten Ihn bei seiner Ankunft. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 21. Mai. Der Kaiser nahm heute die Alkreditive des zeuen deutschen Botschafters Grafen Eulen— burg entgegen und empfing dann den Führer der konservativen Partei im ungarischen Mag— satenhause, den Grafen Ferd. Zichy, in Audienz. — 21. Mai. Aus M.⸗Ostrau wird ge⸗ neldet: Die heutige Anfahrt war ruhig. Die Arbeiter sind wegen des Mißerfolges des Strikes in gedrückter Stimmung. Die Zahl er verhafteten Agitatoren beträgt bereits 30. Budapest, 21. Mai. Das Abgeordneten— laus hat in der zweiten Abstimmung die Cipilehe mit einer Mehrheit von 166 Stimmen Das Abgeordneten— ber die Einführung der staatlichen Matrikel. Frankreich. Paris, 20. Mai. Die Fammer verwarf den Art. 1 des Gesetzent— purfs, betreffend den Ausschluß der Oeffent— lchkeit bei Hinrichtungen, mit 267 gegen 232 blimmen und lehnte dann noch mit über— piegender Mehrheit eine zweite Lesung ab, so saß die Vorlage engültig beseitigt ist. — 22. Mai. Gestern Abend wurde im esten Stock eines Hauses in der Avenue Niel or der Thür der Wohnung des Abbe Garnier ine Bombe mit angezündeter Zündschnur ge— inden. Der Concierge löschte die Zündschnur us. Die Bombe wurde in das Laboratorium 3 sie enthielt Chloratpulver und Eisen— ücke. — 22. Mai. Das Ministerium ist heute ider Kammer gestürzt worden. Marseille, 20. Mai. Der Anarchist Nat überfiel heute auf der Straße den Oelfabri— — kanten Blane und verwundete ihn mit einer uhle erheblich an der Stirne. Bei seiner Ver— haftung erklärte Nat, er habe sich an dem asten besten Bourgeois rächen wollen, weil ihm die Bürgermeisterei eine Unterstützung abgeschlagen habe. Großbritannien. London, 22. Mai. f zwischen England und dem Kongostaat ist ein Abkommen geschlossen, wodurch die Grenzen der beiderseitigen Besitzungen am Kongobecken und in der Nilgegend geregelt werden. Spanien. Barcelona, 21. Mai. Heute fuih um 4 Uhr fand die sechsfache Hinrich— 3 tung der Anarchisten hier auf der Festung Montjuich statt. Allen Zeugen, sowie den Purnalisten war der Zutritt zur Richtstätte verweigert worden. Italien. Rom, 20. Mai. Der Papst mird morgen, nach dem öffentlichen Consi— terium, in welchem die neuernannten Cardi— nile den Cardinalshut erhalten, ein geheimes Consistorium abhalten und in diesem 24 neue Aischö fe präconisiren, unter den letzteren den JDischof Komp von Fulda. Gleichzeitig wird der Papst die Ernennung von 36 Bischöfen, die nach dem letzten Consistorium im Juni 1893 durch päpstliches Breve die Bischofswürde er— hielten, notifiziren. i L 21. Mai. Heute begann die Kammer die Berathung der Finanzvorlage, zu welcher 85 Redner, wovon 39 für die Vorlage, einge— schrieben sind. Die Debatte dürfte etwa 14 Tage dauern. 21 Tagesordnungen sind bereits Heute sprachen nur zwei Redner, beide gegen die Vorlage. i f Serbien. Belgrad, 21. Mai. In einer Proklamation an das serbische Volk suspen— dirte der König die Verfassung. Er verordnet, daß die Konstitution von 1888 aufgehoben, und daß die Verfassung von 1869 in ihrem vollen Umfange zeitweilig in Kraft tritt. Ein königlicher Ukas bestimmt ferner, daß alle Ge⸗ seze, welche von 1889 bis 1894 seitens der 2 15 Skupschtina beschlossen worden sind, aufge- worden. Er ist kräftig gebaut, hat röthlichblondes ge⸗ hoben werden; ebenso werden der Staatsrath 19 57 Haar. 5 Schnurrbart. und der Cassationshof aufgehoben. Der neu weissandt auf 3 e een eee ernannte Staatsrath und der Cassationshof zug 1009 entgleist. Der Bremser Koch wurde 1 95 tragen ein rein liberal-fortschrittliches Gepräge. verletzt. 5 8 8 Das Kabinet demissionirte, der König behielt! 5 3 547 Die Städte Tyrone und aber die Minister bei. Zum Präsidenten des fonenmt' Die Einwohner haben igroßs Verl er. neuernannten Staatsraths wurde der ehemalige litten. Der Junitafluß ist ausgetreten und die Saaten Ministerpräsident Christie ernannt. sind vernichtet. In Portstown stieg das Wasser an Rußland. Petersburg, 22. Mai. Die vielen Häusern bis zum 2. Stockwerk und viele Brücken Kaiserin ist gestern nach dem Kaukasus ab- wurden gereist. N Die zehn Versicherungsgebote für den — Als Ergänzung zu den Berichten über Landwirth. die letzten Verhaftungen von Nihilisten wird Zum Ersten: Versichere Alles, was Du gemeldet, daß der bekannte Fürst Krapotkin, hast, Haus, Hof, Vieh und Geräth gegen der sich heimlich in Rußland aufhielt, der Feuerschaden, Blitz- und Hagelschlag, denn dem Polizei in die Hände gefallen sein soll. lebel begegnen ist weise, wenn's Unglück da Amerika. New ⸗York, 21. Mai. Die ist, aber ist's zu spät. a Lage in Pennsylvanien ist ernst. Falls der“ Zum Zweiten: Versichere nie zu hoch, nie Bergarbeiterstrike noch eine Woche dauert, mehr als Du hast. Ein Geschäft sollst Du müssen die Fabriken wegen Kohlenmangels bei der Versicherung nicht machen, sondern nur schließen, wodurch zwei Millionen Arbeiter be- in weiser Vorsicht das zu erhalten suchen, was schäftigungslos würden. Du wirklich besitzest. „ 21. Mai. Nach einer Meldung aus, Zum Dritten: Versichere auch nie weniger Wilkesbarre in Pennsylvanien behauptet die als Du hast, damit Du bei eintretendem dortige Geheimpolizei, eine Verschwörung ent— Schaden keine Verluste habest, die Dir nicht deckt zu haben, deren Zweck war, die Häuser ersetzt werden. der Gruben-Aufseher 5 in die Luft zu sprengen. Zum Vierten: Mach' nie bei der Versicherung Neun von den Verschwörern seien verhaftet falsche Angaben, denn„ehrlich währt am läng— worden, drei derselben aber wieder entkommen. sten“. So hütest Du Dich vor Prozeß und 225 Pfund Schießpulver hätten die Beamten übler Nachrede. 8 beschlagnahmt. Zaum Fünften: Berathe auch die Dir Nahe— Aus Stadt und Land. stehenden als: Nachbarn„Freunde und Ver⸗ ». Friedberg. In Würzburg hat sich ein Comité wandte dahin, daß sie Deinem Beispiele folgen gebildet, um den Veteranen, welche den deutsch-⸗französischen und ihr Hab und Gut versichern, damit sie Krieg 1870/7! mitgemacht haben, zu einem Ehrensolde nicht durch Unglück verarmen und Dir und zu verhelfen. Kaiser Wilhelm J. hat 95 e en der Gemeinde zur Last fallen. etroffen, daß aus der von Frankreich zu zahlenden g e 15 8 1 5 5 Frieg eogteddutten ein Zonde i der dohe won 561 Zum Sechsten: Vergiß besonders nicht, Million Mark entnommen werde, der nur an die Deine Ernte auf dem Halm gegen Hagelschlag Veteranen von 1870,71 vertheilt werden soll. Die zu versichern, damit Du ruhig schlafen mögest, aten a gene no deen n ite wer Gon schwere Gewiler uber die Flarn Petilion, welche jetzt schon 44,000 Unterschriften enthalt, sendet. Eine verlorene Ernte kann Ursache an den Reichstag ergehen zu lassen. Da wohl ein zu Deinem völligen Ruin sein. 5 großer Theil der Veteranen im Kreise Friedberg noch Zum Siebenten: Dein Leben ist das köst— keine Kenntniß davon erhalten hat, so will Einsender fich N 8 ö a f darauf aufmerksam machen, daß Unterschriftsbogen von 1 1 1 5 85 be 15 9 A. Messerer, Expeditor, Fabrikstraße 40 in Würzburg Augenbli! ann Dich der Herr abrufen durch und auch bei H. Wagner in Friedberg gegen Porto- Krankheit oder Unfall. Gedenke Deiner weinen— auslagen zu erhalten sind.. 8 den Frau, Deiner verwaisten Kinder, deren Friedberg. Am 24. Mai feiern, Schuhmacher Lage nach Deinem Tode Du dadurch verbessern H. W. Kautz und seine bei ihm lebende Zwillings⸗ 15 rc Dein ele Kue schwester Elisabethe in voller Rustigkeit ihren 72. Ge— annst, daß der durch Dein Fehlen entstandene burtstag. Es dürfte selten vorkommen, daß Zwillinge Verlust so weit als möglich durch Auszahlung zusammen ein so hohes Alter erreichen und noch bei- einer Lebens- und Unfallversicherungssumme sammen sind. Kautz hat zu dieser Gelegenheit seinen ersetzt werde. Lebenslauf und ein Gedicht mit bekannter Meisterschaft e 1 0 f verfertigt und uns zur Veröffentlichung übersandt. Zum Achten: Gebrauche keine faulen Aus⸗ Leider mangelt der Raum, beides wiederzugeben, sonst reden, um Dich etwa nicht zu versichern und hätten wir ihm und unseren Lesern gewiß diese Freude rathe nie Jemanden ab, der sich versichern will, i denn gewöhnlich trifft das Unglück gerade r. Bad⸗-Nauheim. In der vorigen Woche sind I: en; ee 3 585 Kurfremde, im Ganzen jetzt 1511 Personen hier Diejenigen, welche so leichtsinnig sind, sich nicht eingetroffen. 5 zu versichern. Kein Mensch hat dann aber Mitleid . Ober⸗Rosbach, 22. Mai. Heute wurden mit ihnen. einem hiesigen Einwohner, Vater von 6 Kindern, Zum Neunten: Denke nicht etwa, die zur i. 0 4 1 Ki. 5 8*— 79 35 5 55 0 e e ade gag der Prämien jährlich nöthige Summe Vilbel. Vorige Woche fand Jakob Vömel von übersteige Deine Kräfte, da sie doch verhältniß— hier beim Ausgraben eines Kellers in der früheren mäßig gering ist. Lege vielmehr täglich soviel Arndt'schen Hofraithe 18 Kronenthaler aus dem zurück, als Du zu Deiner Stärkung trinkst 18. Jahrhundert. N 3 35 7„Norsf,. Kastel, 22. Mai. Die vor einigen Tagen wegen und das N für alle Versicherungen. 7 Pünkt⸗ angeblicher Spionage auf dem hiesigem Festungsterrain lich die Pflicht erfüllt, ist auch den Durst ge— verhafteten Franzosen sind die Ingenieure George Bon- stillt.“ 5 00— 5 Bezelle aus 3 0 285 Zum Zehnten: Betrachte die Versicherung ntersuchungsrichter aufgenommenen Akten sind dem zn 20.5 8 Ess Tri Reichsgericht in Leipzig zur Entscheidung unterbreitet für eben so nöthig als Essen und Trinken und worden. Gestern Abend wurden in Gegenwart der lo wie Du Dich nicht bedenkst, für letzteres beiden Franzosen, des Untersuchungsrichters aus Mainz Dein Geld auszugeben, weil Du Durst und und eines hoheren en n Hunger hast, so besinne Dich auch nicht, die tigungen vorgenommen, um festzustellen, von dem Ferst 14255 2 78 Orte aus, wo sich die Franzosen befanden, Festungs⸗ Versicherung einzugehen, 1 ste Dir Ruhe, aufnahmen gemacht werden konnten. Zufriedenheit, Trost und Hilfe verschafft. Allerlei.——— Ulm, 21. Mai. Der Friseurlehrling Müller wurde Unsere großen Städte.„„ heute früh im Hause seines Stiefvaters, des Wagen⸗ Von 1871 bis 1890 hat sich die städtische e e e ee Bevölkerung im Staat Preußen fast verdoppelt. aufg grssel. 22 Na. Ein Straßenkrawall wurde Als Großstadt gilt eine Stadt mit mehr als K„ 22. Mat.* 1 5. gestern Abend hier von fremden Mauxrern herbeigeführt. 100,000 Einwohnern. Eben diese Großstädte Polizei und Militär mußten mit blanker Waffe ein⸗ haben enorm zugenommen. Im Jahre 1871 schreiten; viele Verhaftungen wurden vorgenommen. ch die bescheidene Zahl von 3; 100 Leipzig, 22. Mai. Der Postassistent Ullrich auf zählte man noch sch 300 5 dem Postamt Dresdener⸗Bahnhof⸗ Leipzig, ist mit im Jahr 1890 waren es nicht meg 115 180,000 M. in 40 Geldbriefen am Sonntag flüchtig ge⸗ Von allen im preußischen Staat lebenden . — ͤœ P 7——.. ‚— ———„-— e Personen leben mehr als 41 Prozent in großen Städten. Gerade die größten Städte nehmen am raschesten zu. Berlin zeigt einen jährlichen Zuwachs von 3—4 Prozent; auch die nächst größeren Städte nehmen in den letzten Jahren um mehr als 3 Prozent zu. Dabei ist es außerordentlich merkwürdig, daß die eigentlich eingeborene Bevölkerung der größten Städte unheimlich rasch ausstirbt. Man hat heraus- gerechnet, daß z. B., wenn Paris nicht eine ständige Zuwanderung von außen her aufzu- weisen hätte, diese Millionenstadt in 120 Jahren nur noch 140,000 Menschen zählen würde. Schon jetzt sei fast unmöglich, einen Pariser aufzufinden, dessen Vorfahren drei Generationen lang in Paris ansäßig gewesen wären. Sterben doch von den 60,000 Kindern, welche jährlich in Berlin geboren werden, mehr als die Hälfte vor dem 1. Jahr. Auch in Berlin nimmt die angesessene Bevölkerung ab. Unter 1000 Berlinern sind nur 442, welche als geborene Berliner gelten dürfen, alle andern sind herein— gezogen, die Mehrzahl von dem platten Land. Daß auch sonst in einer Großstadt weit nicht alles Gold ist, was glänzt, beweist folgende Nachricht: die Zahl der Geisteskranken in Berlin beträgt gegenwärtig nicht weniger als 3250. Das ist eine erschreckende Ziffer; unter 1000 Berlinern 2 geisteskrank. Die Zahl der Bevölkerung hat sich in Berlin seit 1861 um das Dreifache vermehrt und die Zahl der Geisteskranken in derselben Zeit um das Vier— zehnfache! Das läßt einen traurigen Rückschluß auf nervenzerstörendes Hasten und Jagen in unsern Großstädten zu. Weißkraut pr. St. 0—00 Pfg., Zwiebel pr. Ctr. M. 16.40 M., Erbsen 00.00 M., Linsen 00.00 M., Wicken Handel und Berkehr. 51 2. Qual. M. 4648, Kühe, Stiere und Rinder N Buttermarkt. Butter Qual. M. 56—58, 2. Qual. M. 46—52. Alles per Friedberg, 23. Mai. kostete per Pfund M. 0.95—1.10, Eier 1 Stück 6 Pf. Friedberg, 22. Mai. Fruchtpr. Weizen M. 14.00 bis—.—, Korn M. 13.25 bis 00.00, Gerste M. 12.00 bis 14.00, Hafer M. 15.00— 16.00. Alle Preise ver⸗ stehen sich auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund. Gießen, 22. Mai. Auf dem heutigen Wochen⸗ markt kostete: Butter pr. Pfd. Mk. 0,90 0,95, Eier per St. 5 Pf., 2 St. 10—11 Pf., Käse pr. St. 5—8 Pf., Tauben pr. Paar Mk. 0,85 1,10, Hühner pr. Stück Mk. 1,20— 1,40, Hahnen pr. Stück Mk. 1,50—2,00, Enten Mk. 0.00—0.00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 70—74 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch per Pfund 60 bis 64 Pf., Schweinefleisch pr. Pfund 60— 70 Pf., Kalbfleisch pr. Pfund 60—66 Pf., Hammelfleisch per Pfund 56 bis 68 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo 0,00 0,00 Mark. 7008,00. Grünberg, 18. Mai. Fruchtpreise. Weizen 14.34 M., Korn 14.10 M., Gerste 13.00 M., Hafer 00.00 M., Lein 00.00 M., Kartoffeln 3.64 M., Samen 00.00 M. Frankfurt, 21. Mai. Fruchtbericht. Weizen hies. und Wetterauer M. 14.25— 14.60, kurhessischer M.—.— bis—.—, nordd. 00.00, russ. M. 14.50— 15.25 rum. M. 00.00 bis 00.00, Redwinter M. 14.25— 14.75, Kansas M. 00.00 00.00, La Plata M. 14.40— 14.75, Roggen, hiesiger M. 12.50 12.60, Pfälzer M. 00.00 bis 00.00, russischer M. 12.25— 12.50, Gerste, hies. Futtergerste 10.50— 11.00 M, Braugerste 00.00 bis 00.00 M., Pfälzer M. 00.00- 00.00, frankische M. 0000. bis 00.00, ungarische M. 00.00 00.00, Hafer, hiesiger Mark 00.00 00.00, württemb. Mark 00.00 00.00, bayerischer Mk. 00.00 00.00, russischer Mk. 4.25 bis 16.00, rumänischer und türkischer M. 14.00— 15.75, Mais, mixed M. 10.35 10.65, Donaumais M. 10.30 bis 10.60, russischer Mk. 10.20 10.40. Alles per 100 Kilio netto effektiv loco hier. Frankfurt, 21. Mai. Viehmarkt. Der heutige Markt war mit 624 Ochsen, 55 Bullen, 783 Kühen, Stieren u. Rindern, 172 Kälbern, 134 Hämmeln, 693 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qualität pro 100 Pfund Schlachtgewicht M. 65 bis 67, 2. Qual. M. 56—60, Bullen 1. Qual. M. 49 bis 50 Kilo 5 Kälber 1. Qual. 73—75 Pfg., 2. Qual. 63—6 2. Qual. 50—54 Pfg., Schweine 1. Qual. 57— Pfg., 2. Qual. 55— 56 Pfg. Alles per Pfund. Israelit. Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 26. Mai 1894. Vorabend 7 Uhr 30 Min. Samstag Morgen 8 Uhr. Samstag Nachmittag 4 Uhr. Pfg., Hammel 1. Qual. 62—64 Pig. 1 * 14 Sabbathausgang 9 Uhr 15 Min. 1— Wochengottesdienst von Sonntag den 27. Mai 4 Wird Morgens 6 Uhr 15 Min., Abends 9 Uhr 15 Min. 1 Geld- Cours. unn, Frankfurt am 22. Mai. 1894.—— Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke„„„„ 1 Wenn, Dollars in GD Dt Denen al marrrososs 0 Englische Sovereighhngs 20. 39 20. 34 2 ai Iderioaol!l,, 63 J fndet en 2 ö 7. Jui Stellensuchende jeden Berufs 6 placirt schnell Reuter's Bureau in Dresden, Ostra- Allee 35. 152 5 fbr *** 5 Herr Johann Maria Farina% 1. 5 Jommi gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln miert hat uns den Debit des nichtig allein ächten Cölnischen Wassers e übertragen und empfehlen dasselbe scheinli per Glas zu M. 1.75, uestellt ½ Dutzend„ 9.50, 2 „ Dutzend„00 Ml Die Exped. des Oberh. Anzeigers.. elbe 1 2 8 von 1370/71. Die Petition an den deutschen Reichstag, die Gewährung eines Ehrensoldes an die Veteranen von 1870,71 betr., kann bis Ende dieser Woche noch bei H. Wagner hier unterschrieben werden. Friedberg. Kriegskameraden Alle ersten Preise wurden bis jetzt nur auf Raleigh-Räder mit großer Ueber— legenheit gegen alle sonstigen Räder des Continents gewonnen. Die unübertroffenen Vorzüge der Naleigh⸗RNäder 1 Ca menbertkäse, Edamerkäse, . 4 Frühstückskäse, Kräuterkäse, Parmesankäse, Limburger 2318 bei 2319 7* 0 Ein möbl. Z für ein oder zwei Herren mit oder ohne Pension zu v ital. Kartoffel Saftige Emmenthalerkäse, Feinste Nahmkäse, Wilhelm Fertsch. Zu erfr. in der Exp. d. Anz. Neue isländ. Matjeshäringe, 2210 Jockel. immer (Kaiserstraße) ermiethen. 2308 Tages- Ordnung: 1. Ersatzwahl des Vorstandes. 2. Vorbesprechung über stattfindende Rennen. das demnächst Rasino Jriedberg.“, Friedberger Vadsahrerbertin. Jeden Donnerstag Abend, beginnend J Ersatz⸗ mit dem 17. d. Mts. findet ein I Hbedun Familien⸗Abend Gemu statt. a sofort Friedberg den 12. Mai 1894. schein Der Präsident: 5 1 Freitag den 25. d. Mts., Abends 9 Uhr: un . Haupt Versammlung. trafen.! F. 60) e krolgt, zeigen sich eelatant bei ihren auf deutschen Renn-Bahnen. Wer von 39,175 km in einer Stun Alte Räder werden in Tausch genommen. General-Vertreter für sammtlichen diesjährigen Auftreten Raleigh- Räder fährt, kann die enorme Strecke de zurücklegen. Deutschland und Schweiz: August Lehr. Frankfurt a. M. Für Friedberg und Umgegend: Caustav Krum. 2322 neren Unterrich in Viol. Klav. 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