adung wird Wenne 9 1 23. ta 8 5d. Mtz 0 „ en Rehe 7 r, Fiechen 0 Wtgel eg 0 5 il n alle Wähler ba anale 15 Wehl. De, Linsen Fe. Mich ö biligse Dünger estellungen 5 Au. Rümmieh lee gebrang kenden Qualitäten T. Wagner, heiten 8 Seidenhüt wfehlt „Kalbflelseh. hacer, illzucker Zienen empfiehlt billig Vill. Bernbecl. nerne 5 ber& Krüge zeorz Cross. ran Trübe draren Mülen — — — 2 1894. Samstag den 22. September. N 111. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: Die einspaltige Petttzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ Amtlicher Theil. Betreffend: Die Aufstellung der Voranschläge der Gemeinden des Kreises Friedberg für 1895/96. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an Friedberg den 20. September 1894. die Kirchenvorstände des Kreises. Wir empfehlen Ihnen, dafür Sorge zu tragen, daß die zur Begründung der kirchlichen Ausgaben in den Gemeindevoranschlägen erforderlichen Auszüge— siehe Art. 20 der Verordnung über Verwaltung des Kirchenvermögens vom 6. Juni 1832— rechtzeitig, d. h. längstens bis zum 30. September, voranschläge nicht aufgehalten wird. Betreffend: Die Aufstellung der Voranschläge der Gemeinden des Kreises Friedberg für 1895 96. in den Besitz der Großherzoglichen Bürgermeistereien gelangen, damit die Fertigstellung der Gemeinde— Dr. Braden. Friedberg den 20. September 1894. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Schulvorstände des Kreises. Unter Bezugnahme auf§ 20 der Instruktion für die Schulvor Nachweisungen über die in die 1895/96er Gemeinde-Voranschläge für d 30. September d. J. den Großherzoglichen Bürgermeistereien zuzustellen. stände vom 21. September 1874 laden wir Sie ein, die erforderlichen ie Bedürfnisse der Schulen aufzunehmenden Kredite bis längstens zum Dr. Braden. Bekanntmachung. Landwirthschaftlicher Bezirksverein Friedberg. Betheiligung an einer Gerstenausstellung in Berlin. Am 17. und 18. Oktober d. Is. findet in Berlin unter Mit— wirkung der deutschen Landwirthschaftsgesellschaft und des deutschen Hopfenbauvereins vom Verein„Versuchs- u. Lehranstalt für Brauereien in Berlin“ eine Gersten- und Hopfenausstellung statt, zu deren Be— schickung Körperschaften wie Privatinteressenten eingeladen werden. Der Zweck der Ausstellung ist: 1. Einen vergleichenden Ueberblick über den Ernteausfall der ver— schiedenen Anbaugebiete zu geben. 2. Die verschiedenen Kulturbedingungen und Qualitätsanforderungen für eine geeignete Brauwaare besser kennen zu lernen, womit einerseits die Landwirthe zu einer allgemeineren Pflege der Gersten— und Hopfenkultur angeregt, andererseits die Brauerei⸗Inter⸗ essenten in erhüähtem Maße auf die Verwendung heimi⸗ scher Brauwaare hingewiesen werden sollen. Außerdem sollen durch den Preisbewerb Proben für die nächste Wanderausstellung der deutschen Landwirth⸗ schaftsgesellschaft in Köln gewonnen werden. 3. Durch Belebung und Hebung des Gersten- und Hopfen-Verkehrs die wirthschaftlichen Interessen der Landwirthschaft, des Handels und der Brauerei gleichmäßig zu fördern. An Preisen werden bis 10000 M. zur Verfügung stehen. Da der landwirthschaftliche Bezirksverein Friedberg die Förderung des Gerstenbaues auf sein Programm gesetzt hat, sollte diese günstige Gelegenheit, einerseits Schau über das hier Geleistete zu halten, anderer— seits Reklame für die einheimische Gerste zu machen, nicht unbenützt vorüber gehen. Wir fordern daher die hiesigen Landwirthe auf, sich zahlreich an der Ausstellung zu betheiligen. Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Dorheim II. Sache. Nachdem sich mehr wie ein Fünftheil der betheiligten Grund— eigenthümer, welche mehr als die Hälfte der betheiligten Fläche be⸗ sitzen, unterschriftlich für die Feldbereinigung und die Anlage von Wegen in den Obstbaumstücken und Gärten in dem noch nicht be⸗ reinigten Theil der Gemarkung Dorheim erklärt haben, und nach⸗ dem eine innerhalb der gesetzlichen Frist gegen die Zulässigkeit bezw. Rechtsbeständigkeit des Abstimmungsergebnisses erhobene Einwendung von Großh. Oberen landw. Behörde als unbegründet zurückgewiesen worden ist, hat die genannte Behörde den Beginn der Feldbereinigungs— arbeiten angeordnet und den Unterzeichneten zum Bereinigungskom— issär ernannt. 1 0 1 Indem ich dies zur öffentlichen Kenntniß bringe, lade ich in Gemäßheit des Art. 16 des Gesetzes vom 28. September 1887 die sämmtlichen betheiligten Grundbesitzer zu einer am Mittwoch den 3. Oktober ds. Is., Vormittags 10 Uhr, in dem Gemeindehause zu Dorheim stattfindenden Versammlung ein. Diese Versammlung hat: 5 l 5 1. zu bestimmen, wie die Bereinigungskosten aufgebracht werden sollen, ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, oder den Die Anmeldung muß bis 25. September, die Einlieferung bis 1. Oktober franko bei dem Sekretariat des landw. Vereins Friedberg erfolgt sein, wenn eine Betheiligung an der Collektion des landw. Berzirksvereins gewünscht wird. Der Verein übernimmt die Transportkosten und Ausstellungs— kosten wie sonstige Spesen für die ausstellenden Mitglieder. Nicht⸗ mitglieder, welche auf eine Geldprämie Anspruch erheben, wollen zu⸗ gleich mit der Anmeldung 3 Mark in Briefmarken zur Bestreitung der Auslagen einsenden, wovon 2 M. als Prüfungsgebühr und 1 M. für Spesen u. Vertretung verrechnet werden. Die Proben müssen mindestens 4 kg betragen und die Durchschnittsproben von mindestens 10 Malter darstellen. Diese Proben werden unter Namensnennung der Erzeuger auf der nächsten Wanderausstellung der Deutschen Landwirthschaftsgesellschaft in Köln ausgestellt, oder finden zu wissenschaftlichen Zwecken Verwendung. Jeder Theilnehmer an der Ausstellung erhält im Falle der Prämiirung ein Diplom. Allen Landwirthen, welche bis zum 25. Sept. angemeldet haben, geht ein Fragebogen zu, der mit der Probe bis 1. Okt. spätestens einzuliefern ist. Alles Nähere ist zu erfahren beim Sekretariat des landwirth— schaftlichen Bezirksvereins. Bürgermeister Reitz, Södel; Bürgermeister Alles, Nieder-Flor⸗ stadt; Ph. Best II., Bruchenbrücken; Feuerbach, Ockstadt; Bürgermeister Jeckel, Ober-Mörlen; Bürgermeister Keil, Mel— bach; Bürgermeister Moscherosch, Burg-Gräfenrode; Graf Oriola, Büdesheim; Reif, Steinfurth; H. Reitz, Butzbach; W. Seybold, Nieder-Eschbach; Apotheker Vogt, Butzbach; W. Willich, Rendel. Dr. Braden. Or. Y. Peter Bekanntmachung. 2. die zur Vollzugskommission zu berufenden Sachverständigen und deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schieds⸗ gerichts und dessen Stellvertreter zu wählen. Außerdem können Wünsche und Anträge seitens der Betheiligten vorgebracht und berathen werden. In dieser Versammlung hat ein jeder anwesende betheiligte Grundeigenthümer eine Stimme; die Beschlüsse erfordern zu ihrer Gültigkeit eine Mehrheit von Zweidritttheilen der Anwesenden und sind unter dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Be— theiligten verbindlich. Kommen gültige Beschlüsse nicht zu Stande, so hat zu 1. die Vollzugskommission die erforderlichen Beschlüsse zu fassen, zu 2. die Großh. Obere landwirthschaftliche Behörde die Sachverständigen und Schiedsrichter zu ernennen. Die außerhalb der Gemeinde Dorheim wohnenden Ausmärker werden aufgefordert, zur Wahrung ihrer Interessen einen in Dorheim wvohnenden Bevollmächtigten zu bestellen, da an sie eine weitere be— Abschätzungswerth der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf von Massegrundstücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Bedürfniß erhoben, oder ob die Kosten durch Kapital— aufnahme aufgebracht werden sollen; 3835 sondere Zuschrift im Laufe des Verfahrens nicht mehr erfolgt. Friedberg den 15. September 1894. Der Bereinigungs⸗Commissär: Dr. Göttelmann, Großh. Kreisamtmann. — . — ñ ́ꝙö)ꝰ'— Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Rodheim v. d. H. Der Unterzeichnete ist vom 24. d. Mts. ab auf vier Wochen Gießen den 17. September 1894. 3861 Großherzogliche Fachschu Das Wintersemester beginnt Montag den 8. Oktober. Zei un Anatomie, Stillehre und Materialienkunde, Unterricht in Buchführung, Vorträge über plastische Ane Schulgeld pro Halbjahr 10 Zeichenmaterialien und die unentgeltliche Ueberlassung der Werkzeuge für die Dauer des Besuches der Schule bewilligt, erleichtert werden.. Art dieser Erleichterungen, der Besuch der Schule durch einen Bei Gesuchen um Gewährung der einen oder anderen werden neben der Vermögenslage des Schülers auch die Vermögen le für Elfenbein— M. Unbemittelten Schülern kann Unterstützungsbeitrag Stiftungs mittel in Betracht gezogen. Anmeldungen nimmt der unterzeichnete Der Vorsitzende des Aufsichtsrathes. J. V.: Mülberger. Hauptlehrer entgegen und ist auch zur beurlaubt. Der Vollzugs-Commissär: Dr. Wallau, Großherzoglicher Kreisamtmann. die Entrichtung des Schulgeldes 1 und Holzbildhauerei und verwandte Gewerbe zu Erbach i. O. Lehrfächer: Zeichnen und Modelliren, Schnitzen in Elfenbein und Holz, Rechnen, Deutsch u. s. w. iachgelassen, auch die Stellung der sowie Auswärtigen welche bei dem Hauptlehrer einzureichen sind, sverhältnisse der Heimathsgemeinde oder das Vorhandensein geeigneter weiteren Auskunftsertheilung bereit. Der Großherzogliche Hauptlehrer. Gör ig. Unentbehrlich für Hausfrauen: Koch's weisse Vaselin-Bleich-Feile. Das bis heute unübertroffene Fabrikat, welches gesetzlich geschützt ist, eignet sich nur zum Einweichen, Kochen und Bleichen der weißen Wäsche, wodurch die Hälfte tit, Holz und Kernseise erspaxt wird. ie Wäsche wird durch's Kochen blendend weiß(ohne Chlor), wozu man jedes, auch das härteste Wasser verwenden kann. Nur allein ächt zu haben bei mir und bei den in den Zeitungen bekannt gegebenen Verkaufsstellen. Der Preis ist per Pfund 25 Pf., bei mehr billiger. Gebrauchs- Anweisung gratis. Nh. 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Auf Gegenseitigkeit errichtet im Jahre 182. Nachdem der bisherige Vertreter obiger Anstalt Herr M. F. Gwinner zu Friedberg i. W. verzogen, ist an dessen Stelle Herr K. Alles zu Fauerbach zum Agenten für Friedberg und Umgegend ernannt worden, was wir hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringen. Frankfurt a. M. im September 1894. Generalagentur der Feuerversicherungsbank für Deutschland zu Gotha. Knauer. mich den im hiesigen Agenturbezirk wohnenden Theilhabern der Feuer-Ver⸗ sicherungsbank für Deutschland zu Gotha zur Vermittelung ihrer Ver— sicherungsangelegenheiten hierdurch empfohlen und lade zu weiterer Betheiligung an dieser auf Gegenseitigkeit beruhenden Anstalt ein, indem ich mich zugleich zu jeder wünschenswerthen Auskunft über dieselbe bereit erkläre. Fauerbach b. Fr. i. W. im September 1894. ö K. Alles, 3768 Agent der Feuerversicherungsbank für Deutschland zu Gotha. Saures Mostobst kauft in größeren Quantitäten die Landwirthschaftliche Central⸗Ein⸗ und Verkaufs⸗Geuosseuschaft für das Königreich Wüttemberg in Stuttgart. 3914 Gothaer Lebensversicherungsbank. Nachdem die durch den Wegzug des Herrn M. F. Gwinner zur und Umgegend auf mich übergegangen ist, so bringe ich solches zur öffentlichen Kenntniß und lade zur Anstalt ein. In dem großen Umfange und der soliden Belegung der vor— handenen Fonds liegt eine nachhaltige Sicherheit. Andererseits wirkt die unverkürzte Vertheilung der Ueberschüsse an die Versicherten auf die Billigkeit der Versicherungspreise sehr günstig ein. Diese Ueberschüsse ergeben für das laufende Jahr: 38% der Jahres-Normal-Prämie nach dem alten Vertheilungssystem, 28 ½% der Jahres-Normal-Prämie und 2,3% der Prämienreserve als Divi— dende nach dem im Jahre 1883 eingeführten neuen„gemischten“ Ver⸗ theilungssystem, was im Verhältniß zur Jahres-Normal-Prämie für das jüngste betheiligte Versicherungsalter 29% und für das höchstte — Erledigung gekommene Vertretung obengenannter Anstalt für Friedberg stsaison weiteren Theilnahme an der betheiligte Versicherungsalter 125% als Gesammtdividende ergiebt. Am 1. dieses Monats betrug: der Versicherungsbestand 666,500,000 M. der Bankfonds 198,990,000 M. die seit Beginn ausbezahlte Versicherungssumme 262,600,000 M. Prospekte und Antragsformulare werden unentgeltlich verabreicht Fauerbach b. Fr. den 20. September 1894. 1 3915 K. 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Zwangs⸗Versteigerung. Zu Gunsten der„ Asseuheim versteigere ich dem Rathhause: Pflüge, 3 Ziegen gegen Dorheim den 21 3902 Bommersheim, 1 Kühe, 3 Baa rza iehu Wag en, Septemb er Sbec Dorn⸗ sseuh Mittwoch den 26. September, Vormittags 11 Uhr, vor zwet 9. 189 J. amter. Gern folg Teigseife enstag den 25. d. Mts., Nachmittags 1 uhr soll das hiesige Gemeinde-Obst, Aepfel, Birnen und Zwetschen, auf Ort und Stelle versteigert werden. Södel am 18. Sept. 1894. Großh. Bürgermeisterei Södel. 3887 N Obst Versteigerung. Fr David Groedel Söhne. Füllregulir⸗ und amerik. Oefen der Zimmer-Decoration passend, llen Farben billigst geliefert. der Seifenfabrik von N „J- Gioth“ zu Fertsch, Fr. Hilbrecht Schmidt in Bad⸗Nauheim. 73 3 eitag den 21. d. Mits., von Nach⸗ 8„wird das der hiesigen Obst auf Ort und isterei Oss *. ianns⸗ Hübnerangen T sicher. od(Sapo) Er Aecht bei kr. Stamm. 3091 3938 wie nen und en heizbar, n Preisen 3928 2 Obst⸗Versteigerung. Donnerstag den 27. September, Nach⸗ mittags 1 Uhr, soll das der hiesigen Ge— meinde gehörige Obst, circa 20 Malter Aepfel und 15 Bäume Birnen, an Ort und Stelle versteigert werden. Zusammenkunft auf der Weid. Fauerbach v. d. H., 20. Sept. 1894. Großh. Bürgermeisterei Fauerbach v. d. H. Winter. Bekanntmachung. Dienstag den 2. Oktober d. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, soll die Lieferung nach⸗ stehender Gegenstände auf dem Wege des schriftlichen Angebots vergeben werden: 1. 60000 Kilo auserlesene Eßkartoffeln, 2. 1800 Kilo untererdige Kohlrabi, 3. ungefähr 10 Tonnen Heringe, 4.* 500 Stück Wirsinge, 5. 7 400 Kilo Zwiebeln, 6. 2 12500 Kilo Kornstroh (Handdrusch), 75 2250 Kilo Weißkraut. Die Bedingungen liegen in der Geschäfts⸗ stube der unterzeichneten Behörde an den Wochentagen von 10—12 Uhr Vormittags zur Einsicht offen und sind die Angebote versehen mit der Aufschrift:„Kartoffel⸗ Lieferung“ bis zur Eroffnungsstunde ver— schlossen und kostenfrei einzureichen. Ma rienschloß, 18. September 1894. Großh. Direktion des Landeszuchthauses. 3901 Bornemann. Versteigerungs⸗Anzeige. Samstag den 22. September, Nachmit tags 3 Uhr, werden in dem Saale des Gasthauses„Zur Krone“ dahier folgende Mobilien: ein Pianino, ein Sopha, ein Bücherschrank, ein Kleiderschrank, ein Weißzeugschrank, ein Waschtisch ein Nachttisch, ein Ausziehtisch, zwei Spieltische, ein Spiegel, zehn Stühle, sowie diverse sonstige Haus sgeräthe willig gege n Baarzahlung versteigert. Die zur Versteigerung kommenden Mo- biliar-Gegenstände befinden sich in gutem Zustande und können Tags zuvor besichtigt werden. Bad⸗Nauheim am 19. frei⸗ September 1894. Weitzel, Gerichtsvollzieher. 3888 Fromage de Brie, Camembert, Edamer, Kräuterkäse, Rahmkäse, Emmenthaler, Limburger, Parmesan-Käse 3824 bei Wilhelm Fertsch. Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. Vergebung. Es sollen vergeben werden die Ni rung von: 80,000 kg Speisekartoffeln, 3000 Kohlrabi, 3000 ke Weißkraut, 8 Stück Wirsing, 200 Eg gelbe Rebe ca. 400 kg Zwiebeln und ca. 14 Heringen. Kostenfreie Angebote sind, versiegelnun mit entsprechender Aufschrift versehen de zur Eröffnungsstunde: Donnerstag den 11. Oktober 1894, 39. mittags 10 Uhr, bei unterzeichneter Direktion einzureite Bezüglich der Kartoffeln sind auch An gebote von Theillieferungen, deren Zahl durch 2500 thellbar ist, zulassig. Zur selbigen Stunde sollen auch etwaig Angebote betr. der Knochenabfalle f 18945 eröffnet werden. Die Bedingungen liegen während de Dienststunden auf der Geschäftsstelle de Oekonomen zur Einsicht offen, körne auch gegen Zahlung von 70 Pfg. al schriftlich bezogen werden. Zuschlagsfrist: Butzbach den 19. Großh. Direktion der 3936 Clement. Regulaleut polirtes Nußbaum-Gehän genau wie Zeichnung nur Mk. 6.50, Werler von Mk. 2.50 an, Standuhren und Ta schenuhren in großer Auswahl. 2 Jahre Garantie für jede Uhr. Beste und billigste Bezugsquelle al Arten Uhren. Jean Sellin, Hanauerstraße, Ecke Haagkstraße Reparaturen von allen Sorten Uh und Schmucksachen werden beste ausgeführt. 3 Tage. 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Die Unterrichtsstunden sind in die Zeit von 9—12 und 2—4 Uhr nach Ankunft der Züge gelegt. 1 Das Schulgeld beträgt 25 M. für das Halbjahr. Schulgeldbefreiungen resp. Stipendien können durch ürksvereins erlangt werden, an den die entsprechenden Gesuche zu richten sind. Vermittelung des landw. Be— Die Anmeldungen werden bis 28. Oktober bei dem Vor— teher der Schule, Herrn Dr. von Peter, im Bureau desselben im neuen Anstaltsgebäude täglich von 8—12 und 2—6 Uhr entgegengenommen. Junge Landwirthe, welche das 20. Jahr überschritten haben, gissenschaftlichen Fächer. werden als Hospitanten aufgenommen und besuchen nur die natur⸗ Ebenso können junge Leute mit Einjähriger-Berechtigung sofort in die obere Klasse aufgenommen werden. Alle nähere Auskunft Friedberg den 20. September 1894. ertheilt der Vorsteher der Anstalt, Herr Dr. von Peter, von dem auch entsprechende Wohnungen nachgewiesen Für den Aufsichtsrath: Dr. Braden, Geh. Regierungsrath. N Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Obige Bekanntmachung wollen Sie im Publikationskasten vom Tage der Bekanntmachung an aushängen und dafür Sorge tragen, saß junge Leute aus Ihrer Gemeinde die Gelegenheit zu weiterer Ausbildung wahrnehmen. stonen zur Verfügung. Samstag den 22. Septbr., Tages-Ordnung: 1. Vorschläge Landwirthschaftslehrer r. v. Peter. 2. Die Gerstenausstellung in Berlin und Maßnahmen zur Hebung des Gerstenbaues. Referent: 3. Kostenfreie Verloosung mehrerer dem Verein zur Verfügung gestellten landw. Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Für nicht bemittelte Schüler stehen Subven— Dr. Braden. Bekanntmachung. Landwirthschaftlicher Bezirksverein. Abends 8 Uhr, findet in Nieder-Wöllstadt im„Hessischen Hof“ bei Gastwirth Finkernagel zur besseren Ausnützung der dem Landwirth zur Verfügung stehenden Hilfsquellen. Referent: Großh. Versammlung statt. Derselbe. Schriftchen. Der Vorsitzende der Sektion: Keil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großerzoglichen Bürgermeistereien von Nieder-Wöllstadt und der umliegenden Orte. Obige Bekanntmachung wollen Sie in Ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise zur Kenntniß bringen. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig⸗freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann einzureichen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2) Die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienst kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen.(Wenn z. B. mit Rücksicht auf das Lebensalter die Einreichung des Gesuchs nicht weiter hinausgeschoben, das vorschriftsmäßige Schulzeugniß aber erst am Schlusse des Schul⸗ sahres ausgestellt werden kann.) In solchen Fällen ist in dem Gesuch anzugeben, daß das Schulzeugniß bis 1. April nachfolgen werde. 9) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu ver— wenden. Auch ist die nähere Adresse anzugeben. a 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts⸗ zeugniß; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit den Freiwilligen während einer ein— jährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten für Wohnung und Unterhalt zu übernehmen; die Fähigkeit hierzu ist obrigkeitlich zu bescheinigen; e. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen(Gymnasien, Realgymnasien, Ober— Realschulen, Progymnasien, Realschulen, Realprogymnasien, höheren Bürgerschulen und den sonstigen militärberechtigten Anstalten) durch den Direktor der Anstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: zu pos. b.: daß in dem Einwilligungs-Attest die Unterschrift des Vaters oder Vormundes, be⸗ glaubigt sein muß; zu pos. d.: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien, Real— gymnasien und Ober-Realschulen, sämmtlich nach dem Schema 18 zur Wehrordnung vom 22. November 1888— Regierungsblatt Nr. 5 von 1889— ausgestellt sein müssen. Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der 88 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Wehrordnung verwiesen. Großh. Prüfungs⸗Commission für einjährig Freiwillige zu Darmstadt. Der Vorsitzende: Frhr. v. Gemmingen. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Lehrer am Realgymnasium zu Darmstadt Professor Winter wurde zum Lehrer am Ludwig⸗Georgs⸗Gymnasium daselbst und der Lehrer Lenhardt am Ludwig⸗Georgs-Gymnasium zu Darmstadt zum Lehrer am Realgymnasium daselbst ernannt, der Unsere Truppen bombadiren Tjakra⸗Negra. Es ist jetzt erwiesen, daß auch ein Theil der auf die gemäßigte Linke und 4 auf die radikale Sasaks beim geübten Verrath betheiligt war. Die Sasaks brachten vier abgeschnittene Köpfe, darunter den eines einflußreichen Verräthers. In Kaleh sind drei feindliche Granaten nieder— 27 zu besetzenden Sitzen 16 auf die Rechte, 7 Linke. Von diesen Mandaten hatten bisher 18 die Rechte, 8 die gemäßigte Linke und eines die radikale Linke inne. Schweden. Stockholm, 19. Sept. Bei Gemeindehebamme Schmidt zu Hungen die Silberne. g 11 f 25 N e Medaille des Ludewigs⸗Ordens verliehen. gefallen, ohne jedoch Schaden anzurichten. den Storthingwahlen gewann die Rechte zwei, Danzig, 19. Sept. Das gestrige Flotten-JDie Balinesen sind gesonnen, Kaleh anzugreifen. die Linke vier Stimmen. manöver in der Ostsee dauerte von acht Uhr Belgien. Brüssel. Es wird bestätigt, Frankreich. Chateaudun, 19. Septbr. Abends. Nachmittags früh bis sechs Uhr tag dor der Nähe der Halbinsel wurde vor Rixöft in Hela eine große Seeschlacht, an der sich die kreisen wird jedoch ganze Flotte betheiligte, ausgeführt. billigt. Swinemünde, 19. Sept. Der Kaiser gar wissen, trifft Freitag Abend im hiesigen Hafen ein und reist mittelst Hofzuges nach Thorn weiter. Ausland.— Kammer Holland. Rotterdam, 20. Sept. meldet: Die Sasaks schlugen die Balinesen Dänemark. bei Paboetan und verbrannten deren Habe. daß der Herzog von Orleans beabsichtige, sich in Brüssel niederzulassen. dieses König Leopold ließ seinem Neffen so⸗ er würde, falls der Herzog nach Belgien käme, keine Kundgebungen irgend welcher Art dulden und nur einen kurzen Aufenthalt hierselbst anempfehlen. und Senat Eine liches Dekret aufgelöst und die Neuwahlen auf i i ff f 8 Okt. festgesetz eden. 5 troffene Privatdepesche aus Lombok den 14. Okt. festgesetzt wor 2. — 5 1 155 Kopenhagen, 19. Sept. Casimir-Perier ist heute hier eingetroffen und wurde von der Generalität und den Mitglie— dern des Munizipalrathes empfangen. Von der Bevölkerung wurden ihm lebhafte Ova— tionen zu Theil.— 20. Sept. Die Truppen⸗ schau wurde heute von Casimir-Perier abge⸗ halten. Gallifet kommandirte. Derselben wohn⸗ ten die fremden Offiziere und eine Menge Zu— schauer bei. Das Defilé war vorzüglich. Den Schlutz bildete ein Attake⸗Ritt der gesammten Kavallerie. Bei. Spanien. In hiesigen Hof⸗ Vorhaben miß— sind durch könig⸗ Melilla, 20. September. Der den heutigen Landsthingswahlen entfielen von! spanische Gesandte schiffte sich nach einer langen Konferenz mit dem Militärgouverneur wieder nach Ceuta ein, wo er eine Untersuchung vor— nimmt. Cadix, 20. Septbr. Der Kreuzer„Reina Regenta“ ist nach Tanger abgegangen, um sich der spanischen Gesandtschaft zur Verfügung zu stellen. Italien. Rom, 18. Septbr. Von hier wird der„N.⸗Ztg.“ gemeldet, die italienischen Botschafter in Berlin, Paris und London, General Lanza, Reßmann und Tornielli, wur— den heute in Monza vom König Umberto empfangen. Der Fall erscheint wichtig; es handelt sich anscheinend um die Haltung Frank— reichs in Kolonialangelegenheiten. China. Shanghai. Alle Personen, welche an der Ermordung des schottischen Misionärs James Wylie betheiligt waren, sind bestraft worden. Die eigentlichen Mörder sind ent— hauptet, die Offiziere und der betreffende Man⸗ darin degradirt worden. Die Stadt Liaoyang, wo der Mord stattfand, muß die Angehörigen des Ermordeten entschädigen und die zerstörte Missions⸗Capelle ist auf Kosten der Ortsbe— hörden wieder aufgebaut. — An der koreanischen Küste fand am 16. Sept. zwischen der chinesischen und japa— nischen Flotte ein heftiger Kampf statt. Die Chinesen verloren vier Schiffe; darunter ist ein beim Vulkan in Stettin erbauter Kreuzer. Die übrigen drei Kreuzer sind Armstrong'schen Ursprungs. Drei japanische Kriegsschiffe wur— den vernichtet. Der chinesischen Flotte gelang es, eine Truppenmacht zu landen, während die japanische Flotte sich zurückzog. — 20. Sept. Einer Depesche aus Poko— hama zufolge erklären sich die Japaner als die Sieger in der Seeschlacht bei alu. Sie geben an, es seien in derselben drei chinesische Kriegsschiffe untergegangen und eines sei ver— brannt. Die Japaner hätten kein Kriegsschiff verloren, jedoch wären die Kreuzer„Mutsusima“ und„Yoshino“ havarirt. Beide Seiten hätten großen Menschenverlust. Aus Stadt und Land. Friedberg. Der Oberh. Obstbauverein erhielt lt. telegraphischer Mittheilung auf der Obstausstellung in Berlin folgende Preise: Für„Sortimentsausstellung“ die große silberne Medaille des Vereins zur Beförderung des Gartenbaus, fur„große Obstposten“ die bronzene Staatsmedaille, für„Verpackungsmethode“ die silberne Provinzialvereinsmedaille, für„Apfelwein“ die bronzene Staatsmedaille, für„Beerenwein“ von Lenz, Sturm— fels ein Diplom, für„Sekt“ von Sturmfels die bronzene Provinzialvereins-Medaille. — Wir verweisen die Landwirthe der Wetterau auf das in heutiger Nummer wiederholt veröffentlichte Aus schreiben des landw. Bezirksvereins bezüglich der Be— schickung der Berliner Gersten-Ausstellung mit Proben von Wetterauer Gerste. Vilbel. Zu der bekannten Verordnung,„während der Fahrt mit der Eisenbahn sich nicht dem Fenstern hin— auszulehnen,“ möge folgender Fall als Warnung dienen. Am vergangenen Mittwoch, Abends 5/410 Uhr, traf der von Frankfurt kommende Personenzug 101, mit einge— schlagenen Fensterscheiben an einem Wagen 3. Kl., auf hie sigem Bahnhof ein. Die Passagiere dieses Wagens hatten etwa 1000 Meter vor dem Bahnhof Vilbel einen äußerst heftigen Schlag wahrgenommen, wobei die Fensterscheiben gleichzeitig zertrümmert einfielen und infolge dessen einige Passagiere leichte Verletzungen im Gesicht erhielten. Die Ursache wurde bald festgestellt und ergab, daß eine Seitenthür eines Wagens 3. Klasse des nach Frankfurt fahrenden Zuges 104 aus ihren oberen Charnieren gefallen war, das untere Charnier hatte die Thüre noch sestgehalten, somit hatte sich dieselbe derart nach außen geneigt, daß ein Berühren der sich an genannter Stelle kreuzenden Zuge 101 104 stattfand. Kleine Be schädigungen an der einen Seite mehrerer Waggons des Zuges 101 fanden außerdem noch statt, die Thuͤre selbst, wurde an genannter Stelle in zeeschmettertem Zustande durch einen Bahnbediensteten der Station Vilbel auf gefunden und aus dem Geleise entfernt. nun, wenn Jemand sich„dem Fenster hinausgelehnt“ hätte? und Wie Gernsheim, 18. Septbr. Unter dem Verdachte die in letzter Zeit in Biebesheim ausgebrochenen Brände absichtlich angelegt zu haben, heute der ledige Maurergehülfe Spaar von Biebesheim verhaftet und durch die Gendarmerie in das hiesige Haftlokal einge- liefert. Die Verhaftung des Spaar, dess Scheuer Ausgangs des vorigen Monats selbst re ist, geschah auf Anordnung des Untersuchungs⸗-Richters in Darmstadt. ö Reck Besitzer des Palais, in welchem h. ut das Herrenhaus tagt. Allerlei. Frankfurt, 20. Sept. Heute Nachmittag ist hier der Geh. Sanitätsrath Dr. H. Hoffmann, der e langjährige Leiter der Frankfurter Irrenheilanstalt, weltbekannt als Verfasser des„Struwwelpeter“, an einem Schlaganfall gestorben. Er war gerade 1 und hier sollte im besagtem Jahre die erste seiner Thüringer Sommerfrische zurückgekehrt. Dampfmaschine— Feuermaschiene sagte man Hanau, 19. Sept. Ein auf dem Kasernenbaubureau damals— in Berlin aufgestellt werden Herr dahier beschäftigter Schreiber Namens Trepper wurde dei Reck bek We* wegen Stempelfälschung und Falschmünzerel verhaftet. von er Reck bekam darob einen großen Schreck Biebrich, 20. Sept. Am Postneubau brach das und protestirte dagegen aus Leibeskräften, eine Gerüst zusammen. Ein Arbeiter ist todt, ein anderer solche Feuermaschine sei in hohem Grade für schwer verwundet.[Ges j. 80 ea Boppard, 19. Sept. In der vergangenen Nach Petar deit 5 8 75 1 gefährlich. wüthete hier ein heftiger Brand. Das Feuer entstand Trotzdem gelangte die aschine a 8 Ersatz für gegen 2 Uhr in der Judengasse und verbreitete sich ein Roßwerk zum Treiben der Stampfen und von da mit großer Schnelligkeit nach der Bayenhof- Mühlen zur Aufstellung. Es war ein solches Ereigniß, daß der Minister v. Heinitz darüber straße, so daß bereits um 3 Uhr früh 6 Wohnhäuser in Flammen standen. Trotz aller Anstrengungen der 3 5 f f* 3 1 5 Bode an den König einen Immediatbericht einsandte, Feuerwehr lagen heute Vormittag 9 Uhr 7 Wohnhäuser 2 Ae 0 und 4 Scheuern, darunter das frühere Hotel Ringel in welchem er sagte:„Sie verdient von Eurer in Asche. Majestät und Höchstdero königlichen Frau 5 Kleibernde n 1. 1.55 Leipzig, 20. Sept. In der Aetherischen Oelfabrit Gemahlin besehen zu werden.“ Die Maschine Büttner ist ein Kessel mit 45 Centner Firniß geplatzt. r d 8 1 8 ne Durch den Brand sind 9 Feuerwehrleute verletzt worden, ersetzte nach dem ericht zehn Pferde und be⸗ drei schwer. 5 2 1 wegte 12 Stampfen, 12 Mühlsteine, eine große Braunschweig, 19. Sept. Die der Sage nach kupferne Scheibe und hob alles nöthige Wasser von Heinrich dem Lowen gepflanzte, schon gänzlich ver⸗ aus einem 40 Fuß tiefen Brunnen. Der trocknete historische Linde am Dom ist heute von selbst a* 8 45— umgestürzt. Cylinder hatte 16 Zoll Durchmesser, der Kessel Berkin. Das kaiserliche Gesundheitsamt gibt be- wog 18 Zentner, der Verbrauch von Stein⸗ kannt, daß in Ostpreußen, dem Weichselgsbiet und Netze kohlen betrug bei 13stündiger Arbeitszeit täg⸗ Warthe- Gebiet vom 11. bis 17. Sept. 25 Cholera-Er- lich 11 Scheffel. Der Balancier war noch von krankungen und 9 Todesfälle vorgekommen sind; ferner B, die Hersdell skoste Maschi im Elbegebiet 1/0, in Hessen-Nassau 1/0, im Rhein⸗ Holz, die Herstellungs osten der Maschine be— gebiet 2,2, in Schlesien vom 8. bis 14. Sept. 5/3. liefen sich auf 1404 Thaler 12 Groschen Berlin. Nach einem Berichte des„Reichsanzeigers“ 7 Pfennig. Dieselbe war über 23 Jahre im über die Ausgrabungen in Troja- Hissarlik 1894 stellte Betriebe. Die Pläne stammten von Watt und der Kaiser 30,000 M. aus dem Fonds des Reiches Boulton in Birmingham, die Ausfll und Preußens für die Fortsetzung und den Abschluß 9.. usführung er⸗ der Untersuchung zur Verfügung. Die Ausgrabungen, folgte i durch den Engländer Baildon in den deren diesjährige Hauptaufgabe 1 drelegung, der königlichen Eisenhütten zu Malapane und Glei⸗ ganzen Burgmauer der sechsten Schicht, und in der Auf- witz. Die Akademie der Künste jeh i deckung der im westlichen und östlichen Theile der Burg— die goldne Medaille 2 8 ihm gelegenen Innengebäude bestand, sind nunmehr beendet. af 9 5 ie erste Dampf⸗ An den aufgedeckten Stellen ist die Mauer außerordent⸗ maschine in Berlin baute erst Freund im lich gut erhalten. Mehrere Thore, Thürme und Ge: Jahre 1817. bäude im Innern der Burg sowie eine größere Anzahl von Vorrathsräumen der sechsten Schicht wurden auf- 1 7 1 gedeckt. Zahllose Topfwaaren und auch ein Brunnen Hüte aufzufrischen. wurden aufgefunden, ebenso Gräber aus griechischer 5 9 75 5„ 5 Zeit. Die Ergebnisse der diesjährigen Arbeit sind sehr 85 Um 3 gewordenen Hut wie nen zufriedenstellend. Die Anlagen der sechsten Schicht sind herzustel en, bestreicht man ihn auf einer Seite vielfach sehr gut erhalten, und machen einen solchen Ein⸗ mit dünn aufgelöster Gelatine, läßt ihn etwas 12 5 25—— Ar 1 5 dend stchens werthesten übertrocknen und glättet ihn dann mit einem antiken Bauwerken gerechnet werden dürften. e 5 Nen 78 ö Budapest, 18. Sept. An der serbisch-ungarischen nieht 1 beißen W 5 Es gelaug 2 auf Grenze kam es zu Kämpfen zwischen einer herumziehen⸗ diese Weise, einen schwarzen Hut in Roßhaar- den Räuberbande, Gendarmerie und Soldaten bei geflecht aufzufrischen. Beim Plätten legte ich Palanka. Es wurde eine förmliche Schlacht geliefert, ein Tuch zwischen Hut und Eisen, weil Roß— wobei ein Räuber, zwei Gendarmen, ein Offizier und 7 1 1 20 Soldaten gefallen sind. haar leicht sengt. Der Hut wurde wie neu Palermo, 17. Sept. Die Brände an verschiedenen und noch widerstandsfähiger als vorher. Zum Orten Siziliens dauern fort. Mehrere Wälder in den Aufputz benütze ich einen graugelblichen Seiden— . Maggiore und San Marco wurden schleier, den ich feucht plättete, um ihn steifer zu machen, und eine Rosarose, deren ein wenig Athen, 20. Sept. Die Räuberbande des Papa- 5— 5 5 kyritzopulo bemächtigte sich bei Lamia eines Wagens, in verblaßter Farbe ich durch etwas stark ver⸗ Alle Rosablumen welchem sich der Generalprokurator, ein Untersuchungs- dünnte, rothe Tinte nachhalf. richter und zwei Gerichtsschreiber befanden. Die Räuber lassen sie it ein! fe 0 a verwundeten den Generalprokurator und nahmen dne eee e 1* Insassen des Wagens gefangen und entführten dieselben g 9 Irischen; Arbe, un in die Berge. Drei Berittene, welche den Wagen be⸗ Droguenhandlung zu haben, kann man sogar gleiteten, alarmirten eine in der Nähe befindliche Truppen⸗ eine schöne, dunkelrothe Farbe erzielen. abtheilung, welche innerhalb einer Stunde die Bande umzingelte. Die Räuber tödteten darauf den General— prokurator und verwundeten den Untersuchungsrichter schwer, worauf sie zu entkommen versuchten, sie wurden jedoch alle getödtet. N NewYork. Bei Charleston im Staate Missouri(während des Monats August 1894). wurde am 12 September ein Eisenbahnzug der Iron. Milzbrand wurde festgestellt in Groß Zimmern. Mountain-Gesellschaft durch einen Wirbelwind von den] Kreis Dieburg, am 25 bei einem krepirten Pferde; in 3 weggehoben. 5 8 Ortenberg, Kreis Büdingen, am 14 und in Nieder ⸗ Ne wyork, 15. Sept. Auf einem Frachtzuge der Mörlen, Kreis Friedberg, am 29. August, je bei einem Chicago-, St. Paul-, Minneapolis⸗ und Omaha⸗Eisen⸗ krepirten Rinde bahn explodirte heute in Roberts in Wisconsin ein.„ gase 4— 5 N 5 8 rde festgestellt in Kaulstoß, Kreis Petroleumwagen. Als die Fahrgäste eines Personen⸗ 5—— Wan Minde*. zuges in die Nähe kamen, gerieth ein zweiter Wagen r 9 85* a 5 n ra Das brennende Oel floß 19 55 3 90 30 Rotz. In Nieder⸗Ramstadt, Kreis Darmstadt, stehen S 3 790 a 45 5 155 n Pferde bei 3 Besitzern, und in Eberstadt, in demselben Strecke und eine Anzahl Personen erlitten Brandwunden. Kreise, 1 Pferd wegen Ansteckungsverdacht unter poli⸗ Hanoi, 20. Sept. Amtlich wird von hier gemeldet: ple en l N det: 2 Räuber versuchten den von Langson kommenden Eisen⸗ lüge Beaune, 15 1 bahnzug zur Entgleisung zu bringen; der Versuch miß⸗ Die Maul- und Klauenseuche ist erloschen in Das Vorkommen von Viehseuchen im Großherzogthum Hessen lang, doch wurde der chinesische Locomotsvführer ge- Nieder-Olm, Kreis Mainz, in Wonsheim, Kxeis Alzey, . 8•N 9 1 todtet. Die Räuber bemächtigten sich zweier Franzosen. und in Wallertheim, Kreis Oppenheim. Die Seuche Oberst Gallieni verfolgt die Räuber. In Folge der herrscht fort in Alete. Kreis Worms. Die Seuche artiger Vorkommnisse beschloß der Minister des Aeußern wurde festgestellt und Marr. am Schlusse des Monats in Paris, eine besondere Aufklärungspolizei in China wieder erloschen in Sulzheim, Kreis Oppenheim. zu schaffen. Räude bei einem Pferde in Klein⸗-Auheim, Kreis Offenbach, ist erloschen. Die Seuche gilt als vorhanden unter den Schafen in Wieseck, Stangenrod, Allertshausen 5 f a Ueber die erste Dampfmaschine, und Grünberg. Kreis Gießen, in Billerishaufen, Kreis be⸗ Alsfeld, in Altenstadt und Eckartsborn, Kreis Büdingen, die in Berlin zur Aufstellung gelangt ist, Rr 2 richtet eine dortige Lokal-Korrespondenz: Im Kresses S0——— in— en 8 N 3 798 1. 5 5 f f K eises ollen: Stein berg, ar mannshain 8 le 10 Jahre 1 98 war der königliche Kammerherr Seemen, Ruppertsburg, Gedern, Helpershain, Köddingen und Directeur Freiherr von fund Stumpertenrod. des speetacles Her Der Herr Direktor N war somit Nachbar der Königlichen Porzellan⸗ Manufaktur, des heutigen Reichstagsgebäudes f N ö. . f 5 1 g 4 ö 1 1 ö f 5 ö 5 4 f 1 1 30 ö A 1 * M 1 1 Lol 1 7 A5 i Wil 3* Kreis Vern Verf. Unter U Unfa n 3 3 8 empf 0.4 11. Re 5 3944 6. in 4. ee Berloosungen. Gottes dienst in der Stadtkirche. a 0 keit u. Dauerhaftigkeit sind die Hauptvorzüge dieser 95„ Freiburger 10 Fr.⸗Loose vom Jahre 1878. Nachmittags 2 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Maschinen, vermöge deren sie nicht nur auf allen deutschen a debäudez f FWeheng am 15. September 1894. Auszahlung am Nach dem Gottesdienste Katechismuslehre für Locomobil⸗Concurrenzen stets den Sieg davongetragen hre die ert 10 4047 N. 25 18 5105 5 9 S. 1795 N. 17, S. die Mädchen. haben, sondern auch auf zahlreichen Ausstellungen(u. e sagg 00 N. 2. 18, S. 954 N. 1 8 3 J. 5 Gottesdienst in der Burgkirche. 0 Chicago) mit den höchsten Preisen auge erden. 110 23 8, S445 N. 9, S. 4781 N. 8, S. 4843 N. 13, Vormittags 9½ Uhr: Dber⸗Riane Eßlinger aus—— roßen S 27 S. 5196 N. 10. S. 6638 N. 13, 19, S. 8269 N. Ober⸗Rosbach. Geld- Cours. räft hrt 218.9255 N. 21, S. 9281 N. 11, S. 9978 N. 4, 55 Frankfurt am 20. September 1894. an, en S. 16139 N. 3, 8, S. 1047 23 Fr., S. elne 8, S. 10471 N. 28 se 400 Fr., S. 3 Geber. Nehmer. Grad fir 5 N. 9, S. 4047 N. 1, S. 4445 N. 25 2 92⁵5⁵ Suunstag Nc ne. 0 3 1 8 er gers N. 2 je 200 Fr. 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