bend 1894. Dienstag den 20. Februar. 1 2. Anzeiger pp Wird h. 8 s 5 8 5 8 8 a. ird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch f 97 15 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, ir 1894. und freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Dane nean Ad Samstag. 9 Lanz. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ r gass 1 wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. —————— . 8 57 Amtlicher Theil. f fig Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Gettenau, II. Sache. Bekanntmachung. 1804 f g s f 1 915 f 8 lun— Behufs Herstellung wirthschaftlich zweckmäßiger Gemarkungsgrenzen zwischen den Gemarkungen Gettenau, Weckesheim und Heuchel— — heim ist die Zuziehung einer Anzahl von Grundstücken der Gemarkungen Weckesheim und Heuchelheim zur Bereinigung der Gemarkung tram. Gettenau nothwendig geworden.„ v. G. Räbtg In der Zeit vom 20. Februar bis einschließlich 6. März d. J. liegt zu Weckesheim und Heuchelheim auf dem Bürgermeisterei— 1894; Geschäftszimmer je ein Plan zur Einsicht der Betheiligten offen, aus welchem die durch die Gemarkungsgrenzregulirung zwischen Gettenau dirchfel! und Weckesheim bezw. Gettenau und Heuchelheim betroffenen Grundstücke jeder dieser Gemarkungen ersichtlich sind. b Termin zur Verhandlung mit den Eigenthümern der zuzuziehenden Grundstücke wegen ihrer Einwilligung hierzu wird anberaumt auf Mittwoch den 7. März 1894 und zwar zu Weckesheim im Sitzungszimmer des Gemeinderaths von Vormittags 9— 10 Uhr und 5 zu Heuchelheim von Vormittags 11—12 Uhr. Von den in diesen Terminen nicht erscheinenden Eigenthümern wird angenommen, daß sie mit der Zuziehung ihrer Grundstücke zur Bereinigung der Gemarkung Gettenau einverstanden sind. 0 Friedberg den 17. Februar 1894. Der Vollzugs-Commissär: 5 Bürge 825 r. Göttelmann. des Ober, b 7 985 7775 77. 5 N e ich 19 g Deutsches Reich. kulturellen Thätigkeit der christlichen Missionen. Bebel rothem Papier gedrucktes Manifest mit der cstens un: Darmstadt. Dem Glöckner Seehaus zu Schwan⸗ eerwag se christlicher Humanität und der kulturellen Aufschrift:„Mort a Carnot“. Eine große Zahl keine nile heim wurde das Ehrenzeichen„Für 50 jährige Sienste“, Kraft den Ehrstenemand der Kolonialpolitik nichts Anarchisten aller Nationalitäten, die in den dem Bürgermeister Schwarz zu Garbenteich das Ehren zu erkennen. Lieber und von Salisch treten ihm 5 1. ich in Wit zeichen„Für langjährige Dienste“, dem Drosckkenkutscher scharf entgegen. Staudy und Ham macher erklären Club kamen, mußten sich legitimiren, worauf es bef der Nies aus Darmstadt das Ehrenzeichen„Für Verdienste“, sich prinzipiell für die Kolonialpolitik. Ehni legt dar, sie später freigelassen wurden. Die Wohnungen daß man von der Haussklaverei zum Lohnsystem über⸗ anderer Anarchisten wurden durchsucht und in 1 liehen. 8 gegangen ii. ver 5 g ö 0 b 0 E eee 3 . Berlin, 16. Febr. Reichstag. Etat des aus⸗ gehen müsse. Hierauf wird der Etat für Ostafrika ge⸗ 7775 f n e wärtigen Amts. 95 von der Sor son befürwortete nehmigt. Eine Resolution auf Vorlegung eines Gesetzes Bourdin's Zimmer fand man Sprengstoffe. te für Hern zur Bestrafung des Sklavenhandels wird angenommen, 1 ö orderung für einen neuen Direktor, einen vortragen- 51 5 a 0 12 5 Rath 10 einen Hilfsarbeiter in der Kolonial- ein von Ehni beantragter Zusatz gegen das Sklaven⸗ Aus Stadt und Land. hatte, ge. abtheilung wird nach kurzer Debatte worin Staudy halten abgelehnt. n. Friedberg. Ein zahlreiches Publikum hatte rl Bürge. die Forderung der Konservativen auf Errichtung eines sich am verflossenen Donnerstag im Volksbildungsverein t, so wm besonderen Reichsamts für die Kolonien erneuert, be“ Ausland. ehre e um von Reallehrer Altendorf über den i gewon willigt. Beim Titel:„Griechische Gesandtschaft“ bittet Oest 1 Wien, 17. Febr. Mainzer Dialektdichter Lennig belehrt zu werden. Der Schmidt- Warburg um energische Geldentmachung der esterreich⸗-Ungarn. Wien, 1“. Fe r. Vortragende gab einen kurzen Lebensabriß desselben, ar 188. Interessen der deutschen Inhaber griechischer Werth⸗ Heute wurden alle Landtage bis auf den nieder- betonte die Bedeutung der Gedichte und ließ dann die ngsdor. papiere durch den deutschen Gesandten in Athen. Eine österreichischen geschlossen. Zuhörerschaft sich ein eigenes Urtheil bilden, indem er 0 Antwort vom Bundes rathstische erfolgt nicht. Die Frankreich. Paris 16. Februar. Die einen Liedercyklus vorlas. Die Meisterschaft, mit der Mehrforderung von 20,000 Mark für den. Botschafter 1 c 7 2 l. Wi 5„„ er dieser Aufgabe gerecht wurde, zeigte, daß er sich 1 in Rom wird abgelehnt. Beim Titel:„Konsultat in Polizei entdeckte die letzte ohnung Henry's schon seit langer Zeit mit dem Dichter beschaftigt haben ne Athen“ verlangt Schmidt⸗ Warburg nochmals Aus- und fand daselbst Ueberreste von chlorsaurem mußte. Das Publikum, durch den gesunden Humor, 10 1 ö 15 5 Werth zu 8 0 05 der e Kali vor. Die Wohnung ist in der letzten der ihm aus den Dichtungen ee in 125 „180,0 grriechischer Werthpapiere bei der griechischen Regierung f 5 7 8 heiterste Stimmung versetzt, gab dem Redner in leb⸗ Wagner. geschehen seien. Reichskanzler Caprivi: Ich beant⸗ 1005 1 a a 10 e St hafter Weise leinen Beifall zu erkennen. . worte diese Frage mit Ja.(Heiterkeit.) Beim Etat worden, welche alle kompromittirenden chrift⸗ r. Friedberg. Für das nächste Musik-Vereins⸗ für Ostafrika wendet sich Bebel gegen die gesammte stücke beseitigten. Man schließt daraus, daß Concert ist Sonntag der 11. März in Aussicht ge⸗ 1 l 104 0 0 und speziell 5 fen Henry Mitschuldige hatte, nach welchen jetzt neger e See ee 5 3355 waltung. Caprivi nimmt die Beamten in Schutz; er ei 5 f Der n e riedberg. Im Lokalverkehr werden vom 1. März eingehend geforscht wird Wer aten e ab einige Aenderungen bezüglich der Strecken Friedberg⸗ 7 15 1 Ablefeunn bittet, ni f rund itungsberichten den? n due, fader ug dle amber due baren rielh in große Erregung, als der Untersuchungs. Gußen. Friedberg Frank und Jriedbeng aner tüm. und nicht durch ungerechte voreilige Angriffe unseren richter ihm die Auffindung seines Domieils be- eintreten, bezüglich deren wir auf die Annonce in heutiger e „ Pffizieren die Lust, nach Afrika zu gehen, zu benehmen, kannt gab. Er äußerte, er habe geglaubt, daß Nummer verweisen. . ofen er 15 5 0 die Anarchisten die dort befindlichen Bomben fisch i Arnim wird die Sitzung vertagt.— 17. Febr. Fort⸗ fortgeschafft hätten. Henry theilte ferner mit, und seine Ehefrau, eine geborene Michel, das seltene — . Pfund At 8;;; 2 8 15 11 setzung der Berathung des Kolonialetats. Richter er habe in ein Theater einzutreten versucht, Fest der goldnen Hochzeit im engeren Kreise der Familie. iger ren., nimmt für den Reichstag das Recht der Kritik auch aber keinen Platz gefunden und dann das Café Die Gefeserten wurden mit einer Menge mündlicher, tig 18 gegen Kolonialbeamte in Anspruch ohne Rücksicht auf Terminus gewählt, weil er dort die meisten schriftlicher und telegraphischer Glückwünsche bedacht. B is beis hen habe. Die Unter⸗ Möge den Jubilaren bis zu ihrem Lebensende noch viele ourgeois beisammen gesehen habe. Die Unter- schöne Tage beschieden sein. die gestern vom Reichskanzler geäußerten Bedenken. Er bespricht dann an der Hand einzelner bekannter U Vorgänge das Walten des Assessorismus und Milita⸗ suchung ergab, daß Henry vier Bomben fabricirt—Beienheim, 16. Febr. Heute wurden durch rismus in Ostafrika. Nicht die gegenwärtige Leitung, hat; eine davon ist im Terminus⸗Café explodirt, Wachtmeister Schwarz von Friedberg ein hiesiger Ein⸗ sondern die ganze verfehlte Kolonialpolitik sei an den eine zweite kürzlich vor dem Hause der Société wohner wegen Verleitung zum Meineide und vier Frauen ätzen WMißtzerfol„ Wir besanden uns der 80 i f 9 35 gen Schuld. Hasse(kl.): ir befänden uns(4„e gef 8 wegen Meineids verhaftet und in das Arresthaus nach %%%%—Bü:! ,,, ,.. 1 ö ahlen; Nutzen sei in inft z 8 1 f leeren 11 a 5 f bug 1 hoff, daß sich Ostafrika mit der Zeit zu einer Kolonie Letztere sollen der verhaftete Bernhard sein und Gießen. Nach einem Ausschreiben der hiesigen gen he wie etwa das Kapland entwickle. Caprivi: Festge. Paul Reclus, der sich in Paris verborgen hält Polizeiverwaltung wird der Gerichtsaccessist Carl Marx, 2 Gloß halten mü il i i eden. An 8 5 n bg 26 Jahre alt, seit 3 Tagen vermißt. Man vermuthet chloh. a müßten und würden die Kolonien wer f Blüten 0 liz 0 Jahre alt, seit 9 5 i 2 g rem Besitz in Afrika könnten wir ein Interesse Den Blättern zufolge ist die Polizei überzeugt, daß ihm ein Unglück zugestoßen. Cablab haben und sollten froh sein, daß Engländer, Fran⸗ daß Henry und seine Complizen auch die Ur⸗ Gießen. Als Geschworene für die am 5. März 15 1 99 und Portugiesen sich mit uns in die afrikanische heber der Attentate in der rue des bons enfants beginnenden Sitzungen des Schwurgerichts vom I. Quar- Spro 5 1 ast theilen. Ohne Gemisch von Assessorismus und und im Restaurant Very seien. tal wurden ausgelost: 1. Gerbig, Hain Eifa, ee Spb Militarismus werde es nicht abgehen; geniale Kauf⸗— 17. Febr. Die Regierun beschloß im O: VII. in Romrod, 3. Reitz, W., I. in Echzell, 4. ee(eule fänden geeignetere Beschäftigung als in Kolonien.. n 9 95 E im Jager, K., in Schlitz, 5. Holzapfel, G., Rechtsanwalt Abbe Der gerühmte Wißmann habe zu viel Militarismus Einvernehmen mit General Dodds, einen Civil— in Gießen, 6. Feller, Fr. W., in Lollar. 7. Küchel, H., aber so wenig Bureaukratismus besessen, daß die Rech Gouverneur für Dahomey zu ernennen. in Butzbach, 8. Geißler, O.. in Ruttershausen, 9. 1 nungs⸗Kommission sich mit den Folgen noch Jahre lang Großbritannien. London, 17. Febr. Bär, L., in Gießen. 10. Jochem, A. in Laubach, 11. Ja werde beschäftigen müssen. Caprivi schildert die Schwierig⸗;. 15 8 a r. Hormann, J., in Nieder⸗Ofleiden, 12. Sondermann, 1 Die Polizei drang gestern Abend in den anar⸗ Ph. 11. in Alsfeld, 13. Frh. Riedesel zu Cisenbach keit, geeignete Männer für die Kolonialposten zu finden.. g. 8 g ö 2 5 I Die Meuterei in 1 sei chen,* doch chistischen Autonomie⸗Club, dem Bourdin an⸗ in Lauterbach, 14. Loth, H. in Kirschgarten, 15. Meinert, keen Mißerfolg, um den Kopf hängen zu lassen. Die gehörte, ein. Es wurden keine Sprengstoffe K., in Konradsdorf, 16. Frank, J. an. m f a fer, Fr., in IS⸗ 47086. 55 40 5 f 75 9 5 B 0 1 8 195 ard 8 1 2 e, 5 e 1 gefunden, wohl aber eine Anzahl Schriftstücke 1 en e 9. Men, denn sieht in 1 fee e l mit Andeutungen über den Aufenthaltsort Burg⸗Gräfenrode, 21. Flemming, O., in Büdingen, 22. 1 Ceentrum unterstütze die Kolonialpolitik im Interesse der mehrerer gesuchten Anarchisten, sowie ein auf! Boreen, H., 11. in Lanterbach, 23. Köhler, H., X. in Langsdorf, 24. Euler, H., in Ober-Breidenbach, 25. Kirch, J., in Gießen, 26. Hoffmann, K., in Hofgüll, 27. Schmidt, H. K., in Londorf, 28. Keller, K. F. W., in Ossenheim, 29. Wenzel, J. E., in Alsfeld, 30. Schmidt, O., in Gießen. Mainz, 16. Febr. Bei den Mannschaften unserer Garnison haben sich in der letzten Zeit mehrere Fälle von Genickstarre gezeigt. Es sind bereits 2 Soldaten an der Krankheit verstorben. Bingen, 15. Febr. Heute morgen ist ein Rangier⸗ zug aus Bingerbrück-Mainz dem ausfahrenden Guter⸗ zug in die Flanke gefahren. Mehrere Wagen sind ent⸗ gleist. Ein abspringender Bremser wurde beschädigt. Allerlei. Mayen, 15. Febr. Im hiesigen Stadtwalde hat ein Arbeiter seine Ehefrau nach einjähriger Ehe mit einem Knüppel erschlagen. Die Leiche weist zahlreiche Kopfwunden auf. Der Mörder legte ein volles Ge⸗ ständniß ab. Berlin. Größere Truppen-Uebungen finden im Jahre 1894 statt bei dem ersten und 17. Armeekorps, ost⸗ und westpreußisches, und zwar vor dem Kaiser, darunter dreitägige gegeneinander. Jedem der beiden Armeekorps wird eine Luftschifferabtheilung zugetheilt. Bei dem Gardekorps, sowie bei den Armeekorps drei bis elf finden Generalstabsreisen statt, bei dem 19. Fpestungsgeneralstabsreisen, außerdem bei dem l ., 10., 11., 15. und 17. Armeekorps Kavallerieübungs⸗ reisen. Größere Pionierübungen werden bei Glatz, Verden, Mainz und Straßburg abgehalten. Berlin. Ein originelles Bittgesuch an den Kaiser ist kürzlich an das Civllcabinet gelangt. Der 10 jährige Sohn eines hiesigen Handelsmannes wandte sich ohne Wissen seiner Eltern mit der Bitte an den Kaiser, ihm einen abgelegten Militäranzug eines kaiserlichen Prinzen zu schenken. Das seltsame Bittgesuch ging auf dem Instanzenweg an das Polizei-Präsidium zur Bericht⸗ erstattung. Die von demselben angestellten Recherchen haben nun ergeben, daß der jugendliche Bittsteller ein fleißiger Schüler und bereits zweimal prämiirt ist, so daß die Wahrscheinlichkeit vorliegt, daß seinem Wunsche entsprochen werden wird. Berlin. Eine Zusammenkunft deutscher und italie— nischer Turner ist für das diesjahrige Pfingstfest geplant. Es soll eine allgemeine deutsche Turnfahrt nach Italien und speziell nach Mailand und Venedig veranstaltet werden, die zunächst auf dem St. Gotthard ihr Ziel nimmt und dann gemeinsam mit den Italienern bis zu den genannten beiden Städten ausgedehnt wird. Der Rückweg geht über München. Die Anregung ist von dem Turnverein in Mainz ausgegangen und hat be— reits in deutschen Turnerkreisen große Sympathie ge— funden. Für die Turnfahrt sind die Tage vom 10. bis 20. Mai festgesetzt. Altona. Am 15. Fgebr Vormittags ging hier ein heftiges Gewitter nieder; der Blitz traf zwei Häuser, ohne jedoch zu zünden. Kiel, 16 Febr. Eine Explosion erfolgte heute auf dem neuen Panzerschiff„Brandenburg“. f Der Unfall trug sich heute Vormittag bei einer Probefahrt zu. Nach amtlicher Mittheilung ist das Hauptdampfrohr der Steuerbordmaschine geplatzt. Das Ungluck ereignete sich hinter dem Stollergrund, etwa 3 Meilen von Bulk. Als die Nachricht der Explosion hier gemeldet wurde, erhielt das Wachtschiff„Pelikan“ den Befehl, zur Hülfeleistung abzugehen. An Bord des„Pelikan“ befand sich Prinz Heinrich. Die Todten, deren Zahl 40 beträgt, sind be— reits hierher geschafft. Die in der Todtenliste aufge— führten Handwerker sind Arbeiter der kaiserlichen Werst. Es scheint sicher, daß die Zahl der Verwundeten, wovon inzwischen vier gestorben sind, nicht mehr als neun be— tragt. Das Ungluck geschah um 11 Uhr. Als die Explosion erfolgte, wurden sofort alle Mannschaften auf Deck beordert und die Pumpen klar gemacht. Zur Zeit des Unglucks befanden sich 41 Personen im Maschinen- raum, darunter viele Arbeiter. Von diesen hat sich nur ein einziger gerettet, der an der Treppe stand, um nach oben zu steigen. Das Unglück entstand durch Losreißen der Befestigung des Dampfabsperrventils der Steuerbord— Maschine. Dadurch wurde dem Dampf aus sämmtlichen Kesseln der Weg in den mit Menschen angefüllten Maschinenraum freigegeben. Er verbreitete sich in dem— selben sofort, alles verbrühend, was er an lebenden Wesen vorfand. Graz. Eine Versammlung von Hörern der tech— nischen Hochschule nahm eine Petition an den Unterrichts— minister an, worin für die Einleitung einer unparteiischen Untersuchung der letztjahrigen Vorgange gedankt und versprochen wird, die Disziplin aufrecht zu halten und den Professoren die ihnen gebührende Achtung entgegen— zubringen; schließlich wird um volle Einrechnung des ersten Semesters und Wiedereröffnung der Hochschule gebeten. Budapest, 17. Febr. In Rekesely bei Temesvar wurde die Kurpfuscherin Therese Kleitsch von Bauern als Hexe gekreuzigt. Die Thäter sind noch unbekannt. Brüssel, 13. Febr. Auf der Eisenbahnlinie Ant⸗ werpen⸗Rotterdam zwischen den Stationen Rosendael und Dortrecht wurde der Grundbesitzer Dupuytrem in einem Coupe J. Klasse von 2 Mitreisenden ermordet und beraubt. Die Leiche wurde zum Fenster hinaus⸗ geworfen. Die Mörder stiegen in Dortrecht ab. Das Opfer besaß 40,000 Francs Baargeld. London, 16. Febr. Der gestern Abend im Park von Greenwich in der Nähe des Observatoriums von einem Parkwächter aufgefundene, durch eine Explosion schrecklich verstummelte Mann heißt Martial Bourdin und ist etwa 30 Jahre alt. Er gehörte einem Anar— chistenklub an. In den Körper Bourdins wurde ein großes Stück Eisen gefunden, das von einer Bombe herrührte, die Bourdin in der Tasche trug. Die Tasche war mit Glassplittern und einer klebrigen Masse an⸗ gefüllt. Bourdin hatte sich nach der Erploston noch 25 Meter weit fortgeschleppt; ein Finger desselben wurde in einer Entfernung von 80 Metern vom Orte der Explosion aufgefunden. Helsingfors, 15. Febr. Mittwoch Nacht setzte sich das Eis zwischen dem sudlichen Theile des finnischen Meerbusens und dem Alandmeere in Bewegung. Die Zahl der Frauen und Kinder, die sich auf der losge⸗ losten, ungefähr 100 Werst großen Eisscholle befinden wird auf 500 geschätzt, meistens sind es Ingermanländer. Die Finländer, welche die Gefahr bemerkten, retteten sich rechtzeitig. Die Küstenbevölkerung ist bedacht, den Unglücklichen Brod, Kleidung und Holz zuzuführen, was insofern mit großen Schwierigkeiten verknüpft ist, als das offene Meer zwischen der Küste und dem Eisfelde Nachts zugefroren ist. Trotzdem hofft man die Unglück⸗ lichen zu retten.— 17. Febr. Das losgelöste Eisfeld theilte sich in zwei Theile. Der größere, mit mehreren Hundert Personen, bewegt sich gegen Hogland, der kleinere, mit 75 Menschen und 18 Pferden, die durch Ingermanländer gerettet wurden, befindet sich sechs Kilometer vom Lande. Ein finländischer Eisbrecher ging zur Hilfe ab, auch die Militarbehörden von Kronstadt sandten Hilfe. Chicago. Ein furchtbarer Schneesturm wüthete am 12. Febr. in hiesiger Stadt und der Umgegend. Der Schnee liegt meterhoch in den Straßen. Der Verkehr stockt nahezu gänzlich. San Franzisko, 14. Febr. Als der Löwen— bändiger Thieman gestern in der Menagerie in der Winterausstellung seine Vorstellung gab, versagte plötz— lich das elektrische Licht. Drei Löwen sprangen sofort auf Thieman los und zerfleischten ihn. Schließlich wurde er vom Eigenthümer der Menagerie, Boone, ge— rettet. Sobald das elektrische Licht wieder brannte, sprang Boone, bewaffnet mit einer Eisenstange, in den Käfig und trieb die Raubthiere von ihrer Beute zurück. Mittlerweile hatte Thieman nicht weniger als 43 Bisse erhalten und man glaubt, daß er nicht am Leben bleiben kann. Rio de Janeiro, 16. Febr. 60 Personen sind dem gelben Fieber und 15 Personen anderen fieber— ähnlichen Krankheiten erlegen. Der Kommandant des österreichischen Kriegsschiffes, sowie viele andere an Bord des Schiffes befindliche Personen sind gestorben. Ein portugiesisches Kriegsschiff und das englische Kriegsschiff „Racer“ haben gleichfalls Kranke an Bord. Es sind die umfassendsten Vorsichtsmaßregeln getroffen. Kapstadt, 16. Febr. Eine Reutermeldung be— stätigt den Tod Lobengulas. Welche Thiere sollen wir schonen? Den Igel. Er lebt meistens von Mäusen, kleinen Nagethieren, Erd- und Wegschnecken, Engerlingen. Tödtet ihn nicht! Die Kröte. Sie verschluckt oft hunderte kleiner Insekten, Spinnen u. s. w. in einer Stunde. Todtet sie nicht! Die Blindschleiche. Sie nährt sich nur von Insekten. Thut sie in die Gewächs— häuser! Die Marienkäfer, die unermüd— lichen Blattlausvertilger. Schont das arme Würmchen! Den Maulwurf. Der Nutzen ist weit größer als der Schaden, den er an— richtet; schont den Maulwurf dort, wo ihr euch vor Regenwürmern und Engerlingen nicht zu helfen wißt. Er ist auch der eifrigste Jäger auf die Maul wurfsgrille oder Werre, darum bringt ihn nach deren Stellen! Schont die Vögel und füttert sie im Winter, sie sind 1 Vertilgung! Handel und Berkehr. Friedberg, 17. Februar. kostete per Pfund M.(0.95 1.00, Eier 1 Stück 6—0 2 Stück große 11 Pf. Gießen, 17. Febr. Auf dem heutigen Wochen⸗ markt kostete: Butter pr. Pfd. Mk. 0,90 1,00, Eier per St. 0 Pf., 2 St. 11—13 Pf., Käse pr. St. 5—8 Pf., Tauben pr. Paar Mk. 0,00 0,00, Hühner pr. Stück Mk. 1,00— 1,20, Hahnen pr. Stück Mk. 1.201,50, Enten Mk. 1.70—2.00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 62—68 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch per Pfund 50 bis 56 Pf., Schweinefleisch pr. Pfund 60—70 Pf., Kalbfleisch pr. Pfund 50—56 Pf., Hammelfleisch per Pfund 40 bis 60 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo 4,00 5,00 Mark. Weißkraut pr. St. 4—10 Pfg., Zwiebel pr. Ctr. M. 10,00- 10,50. Für das bedürftige ältere Mädchen gingen weiter ein: von S. 3 M., E. Hanstein sen. 1 M., G. E. Hanstein 1 M., D. 1 M. Um weitere Gaben bittet Die Redaction. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 20.: Die Willis. Cavalleria rusticana. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 21.: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Verwunschene Schloß. Donnerstag den 22.: Figaro's Hochzeit. Gew. Pr. Freitag den 23.: Geschlossen. Samstag den 24.: ae Große Preise. Sonntag den 25. Nachmittags 3 Uhr: Orpheus. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Lucrezia Borgia. Das Versprechen hinterm Herd. Große Preise. Montag den 26.: Concert zum Besten der Orchester⸗ Pensionskasse und der Wittwen- und Waisenkasse des Orchesters. Concert-Preise. Schauspielhaus. Dienstag den 20.: Gastspiel von Fr. Haase. Die beiden Klingsberge. Vorher: Im Vorzimmer seiner Excellenz. Große Preise. Mittwoch den 21.: Die Karlsschüler. Gew. Preise. Donnerstag den 22.: Gastspiel von Fr. Haase. Be⸗ kehrung. Ein unbarmherziger Freund. Ein feiner Diplomat. Eine Parthie Piquek. Große Preise. Freitag den 23.: Vorletztes Gastspiel von Fr. Haase. Emilia Galotti. Große Preise. Samstag den 24.: Der Veilchenfresser Gew. Preise. Sonntag den 25.: Nachmittags 3½ Uhr: Ungläubige Thomas. Kleine Preise. Abends 7 Uhr. Ab. schiedsvorstellung von Fr. Haase. Die Schwestern. Große Preise. Witterung im Januar 1894 in Friedberg, beobachtet von H. Trapp. Monatsmittel, berechnet aus dem täglichen höchsten und niedrigsten Stand— 1,60 o KR. 8 Stand(am 20. Jan.) + 6,2 o R. Niedrigster Stand(am 5. Jan.)— 15,0 e K. Meßbarer Niederschlag an 10 Tagen 31,15 mw. Tuch- und Buxkinstoffe a 1 M. 75 Pf. per Meter versenden in einzelnen Metern direkt an Jedermann. Erstes deutsches Tuchversandtgeschäft Oettinger& Co., Frankfurt am Main. Fabrik-Depot. Muster umgehend franco. r Mittwoch den 21. Febr., Abend- ½8 Uhr Ges. Zuskft. Geld- Cours. Frankfurt am 18. Febr. 1894. 578 Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20-Frankenstücke„ 5 in, 20 Dollars in Gold 4 19g Denied dne „ I ie 9. 60 Englische Sovereigns s 20. 40 20. 35 Russ. Imperial.. 16. 65 16. 63 b Stellensuchende jeden Berufs placirt schnell Aeuter's bureau in Dresden, Ostra⸗ Allee 35. 152 Der bisher von Herrn Or. von Peter bewohnte mittlere Stock meines Hauses, Ecke Bismarck, u. Ludwig— straße, per 1. Juni zu vermiethen. 805 Heinrich Reuß. 646 gesucht. des Anzeigers. 845 846 Wanersteine in bester lagerhafter Qualität, ca. 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Mit den Abbruchsarbeiten ist alsbald Montags beginnt derselbe in Butzbach zu beginnen und sind solche binnen vie r 35 Vorm. 40). Der nur Montags ver. Wochen zu beenden. Angebote sind schrift⸗ kehrende Zug 412 Butzbach— Friedberg lich und verschlossen mit der Aufschrift: (ab 1 e fällt vom e bis Montag den nannten Tage ab aus. 26. d. Mts., Vormi c i Der jetzt nur Montags verkehrende e 85 407 wie folgt; ab Friedberg Vorm. 8, Gießen 53 bis 58, an Marburg 656. Bauarbeiten. Die bei der Herstellung des Verputzes und Anstriches der äußeren Wandflächen der Pfarrhäuser zu Heldenbergen und Griedel vorkommenden Weißbinderarbeiten sowie die Lieferung einer Pumpe für das Pfarrhaus zu Griedel sollen auf dem Wege schriftlichen Angebots vergeben werden und es wird hierzu Termin auf Montag den Vom 0 d. J. ab verkehrt der! Das Haus ist 1844 erbaut und befindet 5. März, Vormittags 10 Uhr, an⸗7 329 40 2 Vorm. von Friedberg fahrende sich durchweg in einem guten Zustand, beraumt. Die Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen auf unserem Büreau zur Einsichtnahme offen. Die Angebots⸗ formulare sind gegen postfreie Einsendung von 50 Pfennig zu beziehen. Friedberg den 16. Febr. 1894. Großh. Kreisbauamt Friedberg. Schneider. Arbeits⸗Versteigerung. Kommenden Freitag den 23. d. Mts., Morgens 10 Uhr, sollen im Gemeinde⸗ 823 Zug 270, ab Friedberg Vorm. 42, in Hanau Ost 5% verkehrt vom 1. März ab an allen Wochentagen. Die Zeiten für die Zwischenstationen sind aus dem Aushang-Fahrplan ersichtlich. annover den 17. Febr. 1894. Königliche Eisenbahn⸗Direktion. Holz⸗Versteigerung. Donnerstag den 22. Febr., Vormittags 9½ Uhr, soll im Rodheimer Gemeinde— wald, Distrikt Wellenberg, folgendes Holz meistbietend versteigert werden: 568 Rm. Buchen-⸗Scheiter, 851 16 Nadel-Scheiter, 271 Buchen⸗Knüppel, 30„ Eichen⸗Knüppel, 65 Nadel⸗Knüppel, 10000 Buchen-⸗Wellen, 700 Nadel-Wellen, 370 Rm. Buchen⸗Stöcke, 30„ Nadel-⸗Stöcke, Die Zusammenkunst ist auf der chaussirten Waldbahn neben dem Holzschlag. Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zahlungsfrist bis 1. September d. J. gestattet. Rodheim den 17. Febr. 1894. Großh. Bürgermeisterei Rodheim. Jacobi. 82 Dienstag den 20. Februar er., Nach⸗ mittags 3½ Uhr, versteigere ich an den hiesigen städtischen Pferdeställen zwangsweise gegen Baarzahlung: 2 Wagen. Friedberg den 19. Febr. 1894. Bangel, 831 Gerichtsvollzieher. Versteigerungs⸗Anzeige. Dienstag den 20. Februar et., Nach⸗ mittags 3 Uhr, versteigere ich am Güter⸗ Bahnhofe hier, gegenüber dem Lagerhaus von E. Grödel auf Grund des Art. 348 H. G. B. für Rechnung wen es angeht einen Waggon Rindsleim-Leder ca. 10500 Kilogr. meistbietend gegen Baarzahlung. Friedberg den 19. Febr. 1894. Bangel, Gerichtsvollzieher. Güter⸗Verpachtung. Donnerstag den 22. Februar l. J., Vor⸗ mittags 11 ühr, sollen in hiesigem Rath⸗ haus die Grundstücke des Ph. W. Alt⸗ mannsperger nochmals an den Meist⸗ bietenden verpachtet werden. Friedberg den 19. Febr. 1894. Großh. Ortsgericht Friedberg. 833 Steinhäußer. CTT Güter⸗Verpachtung. Im Anschluß an vorstehende Verpachtung werden drei Grundstücke der Heinrich Weisensee Wwe. gehörend, welche ganz in der Nähe der Stadt gelegen sind, noch⸗ mals an den Meistbietenden verpachtet. Friedberg den 19. Febr. 1894. Großh. Ortsgericht Friedberg. 834 Steinhäußer. Bekanntmachung. Die am 12. d. Mts. im Revier Wick⸗ stadt abgehaltene Holzversteigerung ist ge⸗ nehmigt. Erster Abfuhrtag und Ueber⸗ weisung des Holzes Donnerstag den 22. d. Mts., Vormittags 7 Uhr. 832 1500 Stück Buchen⸗Astwellen, einzureichen. Bad⸗Nauheim den 17. Februar 1894. Großh. Bürgermeisterei Bad-Nauheim. 848 Wörner. Holz⸗Versteigerung. Montag den 26. Februar, Vormittags hause zu Rodheim v. d. H. nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Accord vergeben werden: Pflasterarbeit, veranschlagt zu M. 600, Pflasterstein⸗Lieferung 80 Erd⸗, Planier⸗ und Chaussier⸗ 7 — Voranschlag und Bedingungen liegen auf der Großh. Bürgermeisterei Rodheim zur Einsicht offen. Vilbel den 1 4 Eichen Stämme von 36—38 em Durchmesser 9—11 Meter Länge, 4,50 Festmeter, 10 Fichten⸗Stämme von 15— 18 em Durchmesser, 10—16 Meter Länge, 3 Festmeter, 68 Stück Derbstangen von 9— 12 em Durchmesser, 9— 12 Meter Länge, 5,15 Festmeter. Dienstag den 27. d. Mts., Vormittags 9½ Uhr anfangend, werden im Mock städter Markwald, District Salzlackenschlag, 7. Februar 1894. Jungmann, Bezirksbauaufseher. Bekanntmachung. Die am 6. l. Mts. im Munsterer Walde 830 und konnen die Abfuhrscheine bei dem Gemeinde-Rechner in Empfang genommen werden. abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt! a Faselochs⸗ Versteigerung. Mittwoch den 21. d. M., Nachmittags 1 Uhr, läßt die Gemeinde Nieder-Weisel einen sehr schweren Faselochsen im Rath— hause versteigern. Nieder-Weisel den 15. Febr 1894. Großh. Bürgermeisterei Nieder-Weisel. 89 Krausgril. Mobiliar⸗Versteigerung in Bad⸗Nauheim. Fräulein Amalie und Theodore Kasten dahier lassen nachstehend verzeichnete Gegen— stände Freitag den 23. Februar d. Is., von Vormittags 9 Uhr ab, im Hause, Parkstraße Nr. 12, öffentlich meistbietend versteigern: 1 Sopha m. br. Rips, 1 Causeuse in grün. Rips, 1 br. Peluche⸗Sopha, ein Chaise⸗Longue, 1 Sessel, 2 gep. nußb. Stühle, 1 Buffet mit weißer Mormor⸗ platte, 7 nußb. Bettstellen mit Sprungf. und theilweise Roßhaaren, Vorhangs- galerien, div. Spiegel, 1 ovalen Gold⸗ spiegel, Schränke, 2 gr. Lampen, 5 Nacht⸗ kommoden, Sophatische, Waschtische, zwei 9% Uhr, kommt im Mockstädter Mark⸗ arbeit„1073, Peluche-Tischdecken, 1 Wandschirm, sowie wald zur Versteigerung: Steinlieferung„ 400, sonstiges Haus- und Küchengeräthe. 50 Meter Buchen-Scheitholz J. Klasse Steinsetzen 8 Bad-Nauheim den 17. Februar 1894. 200 Ul. Sͤteinschlagen„ 400, Großh. Ortsgericht Bad-Nauheim. 10% 5 Astknuppel, 1 Sandanfahren„ 400,847 Wörner. 20„ Stocke, eee en Eine schwere fahrbare Locomobile ist preiswürdig zu verkaufen. Näheres in der Exped. d. Anz. 773 Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei 722 Fritz Weis. Danksagung. 850 Für die Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Hinscheiden, unseres lieben Söhn⸗ chens Christoph Heusel, sowie für die zahl⸗ reichen Blumenspenden sagen ihren innigsten Dank Rödgen, 19. Febr. 1894. die tieftrauernden 9610 e ö Munster den 16. Februar 1894. 80 Meter. Klasse, Großh. We Münster, 5 N 7 818 Reineck. 00„„ Astknuppel, Reineck 5 1„ Stöcke, F 0 5 f 5 900 Stück Buchen⸗Astreiser, fl elochs⸗Ver teigerung. 800„„ Stammreiser, Nachsten Donnerstag den 22. Februar l. Is., Mittags 1 Uhr, soll ein zum Schlachten geeigneter Faselochs versteigert werden. Ober-Mörlen den 17. Febr. 1894. Großh. Burgermeisterei Ober-Mörlen. 817 Born. Holz⸗Verstcigerung. 6 Fichten⸗Stämme von 13— 16 om Durchmesser und 8— 14 Meter Länge, 1,01 Festmeter, 61 Fichten⸗Derbstangen von 7—10 cm Durchmesser und 5—9 Meter Länge, 2,47 Festmeter. Die Zusammenkunft ist am ersten Tag im Bergwerkschlag bei Holz-Nr. 1 und am zweiten Tag im Salzlackenschlag auf der Chaussee von Mockstadt nach Heegheim. Nieder⸗Mockstadt den 16. Februar 1894. Der Markmeister Reuther. Holz⸗Versteigerung. Versteigert werden im v. Harnier'schen Wald Freitag den 23. d. Mts nach Zu⸗ sammenkunft oberhalb des Häuserhofs, Vormittags 10 Uhr: 2 Birkenstämme, 2531 em Durch⸗ messer, 12 Meter Länge, Fichte, 38 em Durchmesser und 20 Meter Länge, desgleichen, 13 23„m Durchmesser und bis 14 Meter Länge, Fichten-Derbstangen, 7— 14 em Durchmesser u. bis 17 Meter Länge, Stück Bohnenstangen, mittags 10 Uhr anfangend, werden im hiesigen Gemeindewald, Distrikt Vogels— grund und Bannholz: 130 Rm. Eichen-Scheit und Knüppel, 400„ 4400 Stück Eichen- und Buchen-Wellen, 261 Rm. Stockholz, 100 Tannen-Stangen von 2,95 Festm. versteigert. Anfang im Distrikt Vogels⸗ grund. Die Herren Burgermeister werden 829 Gemeinden ersucht. Der Buürgermeister: Jung. Holz⸗Versteigerung. Mittwoch den 21. d. Mis., Vormittags 814 330 157 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 9 Uhr, sollen in dem Freiherrlich von 95 55„ Knüppel, Rothschild'schen Walde Altenberg, offent⸗ 56 5„ Stöcke, lich meistbietend versteigert werden: 270 15„ Reisig, 2 Rm. Eichen⸗Knuppel, 108 75 Nadelreisig. 8400 Stuck Eichen⸗Kurz⸗Wellen, Echzell am 17. Februar 1894. 1900 Stück Birken⸗Knüppel und Reisholz— 849 Wellen, Stück Eichen lange Wellen, letztere eignen sich besonders zu Bohnen— stangen, Eichen⸗Stämme von 20—40 Cmtr. Durchmesser, 4—9 Meter Lange 16,39 Festmeter Inhalt. Okarben den 15. Februar 1894. Freiherrliche Forstverwaltung. Kranz. Brave Dienstmädchen finden sofort passende gute Stellen. Näheres bei Wilhelm Präfried J. Bekanntmachung. Von nächsten Dienstag den 20. d. Mts. an kann das am 1. 2. und 3. d. Mts im hiesigen Gemeindewald verkaufte Holz abgefahren werden. Södel am 16. Februar 1894. Großh. Bürgermeisterei Södel. Reitz. Eine Wohnung von 4 bis 5 Zimmern wird zu miethen gesucht. Offerten unter Nr. 577 erbittet 1950 43 780 Wickstadt den 17. Februar 1894. 8¹³ Grüfliche Forstverwaltung. man an die Exped. d. Anz. 7661788 Frau Elise Hartung in Vilbel. Montag den 26. Februar l. J., Vor⸗ 9 Buchen⸗Scheit und Kuuppel, 85 um gefallige Bekanntmachung in ihren Grävenwiesbach den 16. Febr. 1894. Eltern, Geschwister u. Großeltern. 8 Todes⸗Anzeige. Tiefbetrübt machen wir Freunden und Bekannten die traurige Mit⸗ theilung, daß am Samstag den 17 d. Mts., Vormittags 7 Uhr, f unsere innigstgeliebte Tochter und F Schwester 826 Clara Marie 7 in ihrem 24. Lebensjahre in Brüssel plötzlich verschieden ist. 5 Friedberg den 17. Febr. 1894. 1 Die tieftrauernden 75 Eltern und Geschwister Oehler. Todes⸗ Anzeige. Ich mache hiermit die traurige 1 Mittheilung, daß mein lieber Mann f Heinrich Urbroock zu Capstadt 8 am 21. Januar bei einer Kahnfahrt 6 mit noch zwei Freunden ertrunken 1 ist und bitte ich Freunde und Ver⸗ wandte um stille Theilnahme. 79 Friedberg im Februar 1894. Katharina Urbroock, geb. Klees. 842 Todes- Anzeige. 5 Wir machen Freunden u. Bekannten die schmerzliche Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen 8 . hat, unseren geliebten Gatten, Vater und Bruder Philipp Karg 52 nach langem Leiden zu sich zu 90 nehmen. den 18. Febr. 1894. Fiedberg 0 Die trauernden Hinterbliebenen: M. Karg. W. Schmidt. 1 Ja habe mich in Bad-Nauhelm als Arzt niedergelassen und wohne Parkstraße 46, gegenüber dem Amtsgericht. Sprechstunden von acht bis zehn und zwei bis drei Uhr. 819 Dr. med. Gitter mann. prakt. Arzt. Stabs⸗Arzt der Reserve. —— N* 2 Spiralfeder ⸗Corset Neu!„Herkules“ Neu! Die Federn dieses Corsets sind von bestem Stahldraht her— gestellt und ist durch die eigenartige Construktion derselben das Brechen dieser Einlagen völlig ausgeschlossen. Durch außergewöhnliche Elastizität schmiegen sich dieselben den Körperformen an, ohne den geringsten Druck auszuüben, daher auch für jugendliche Figuren sehr zu empfehlen. 1 7 2 Damit jede Dame sich diese sehr solide„Neuheit“ beschaffen kann, liefere ich dieselbe in jeder Preislage, bemerke jedoch, daß die Einlage immer dieselbe bleibt. Usagasse. leinr. Diehl. 800 Für Confirmanden empfehle in großer Auswahl und zu den billigsten Preisen: Weisse und crëme Cachemire und ge- musterte Stoffe. rein Wolle, doppelbreit, per Meter von M. 1.— an, Schwarze Cachemire u. gemusterte Stoffe, 5 rein Wolle, doppelbreit, per Meter von M. 1.— an, 5 Reinwollene Kleiderstolffe. einfarbig u. gemustert, reizende Neuheiten, in größter Auswahl, 15 per Meter von 95 Pfg. an, 5 Weisse Röcke mit feiner Stickerei aus prima Cretonne und Renforce, von M. 1.20 an bis zu den feinsten, Weisse Hemden mit Spitzen aus prima Cretonne und Dowlas von M. 1.—. Weisse Knabenhemden mit feinem Einsatz von M. 2.— an, Kragen, Manschetten, Cravatten, Weisse Taschentücher in prima Qualität per Dtzd. von M. 2.50 an, Buxkin, Kammgarn und Cheviot, sowie sämmtliche Manufakturwaaren zu bekannt billigen Preisen. N. Simon, Kaiserstraße. 2 0 Holzversteigerung. Freitag den 23. Februar werden in den Domanialwalddistrikte bacherheckeu, Kohlplattenwald und Langebirken versteigert: Scheiter: 552 rm Buche J. Classe(mit Felgenholz), 4 rm Eiche; Knüppel: 327 rin Buche(meist Stammknüppel), 7 em Eiche; Reisig: 1612 ĩmn Buche(wobei Stammreisig), 176 em Eiche, Aspe; Stöcke: 192 m Buche, 12 rm Eiche und 1 Kirschbaumstamm— 0,71 ebm(30 em mittenstark). Zusammenkunft Vormittags ½10 Uhr auf der Kreisstraße Wallernhausen— Fauerbach im Distrikt Fauerbacherhecken bei Scheitholz Nr. 1. Nicht vorgezeigt werden 750 rm Buche-(Eiche- und Aspe) Reisig im Distrikt Langebirken, wobei etwa 450 rm starkes Stammreisig. Auskunft durch Großh. Forstwarten Konrad zu Schwickartshausen. Konradsdorf den 16. Februar 1894. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg. Hoffmann. n Fauer⸗ 820 Ein kräftiger Junge Haus⸗Verkauf. In einem besuchten rheinischen Badeorte ann unter istigen Bedi 0 ie 2 82 tuner, günstigen Bedingungen 1 ist Sterbefalls halber ein schönes Härtnerei erlernen und sofort ein⸗ 4 815 1 Hotel l L. Linkmann, 725 Kunst⸗& Handelsgärtner, Bad-Nauheim. Eine Wohnung mit allem Zubehör ist an eine ruhige Familie bis zum 1. April oder später zu vermiethen. mit 25 Zimmern, Terrasse, Speisesaal, Restaurationsraäumen, Baderäumen ꝛc. so⸗ fort zu verkaufen. Anzahl. 5000 Mark. Bedingungen günstig. Bewerber wollen sich melden unter„Höteln an Haasenstein u. Vogler, A.⸗G., Kreuznach. 41172) Lehrers Heinrich Billasch in Friedberg Philipp Zimmermann auf der Kaiserstraße [mittags, das Bienenhaus des Verstorbenen, Einladung. Alle Landwirthe, welche sich für Grün— dung einer Zuckerrüben-Fabrik Berstadt interessiren, laden wir zur constituirenden Haupt⸗Versammlung auf Sonntag den 25. l. Mts., Nachmittags 2 Uhr, zu Gastwirth Wolf dahier ein. Berstadt den 14. Februar 1894. 739 Das Local-Comité. g Regenschirme, gut und billig, große Auswahl, empfiehlt 540 Schmidt's Schirm⸗& Hutbazar. 2 HM n H-. roh per Pfund M. 1.30, 1.40, 1.50, 1.60, gebr.„ 1.50, 1.60, 1.80, 1.90 790 bei Fr. Wagner. Spielkarten billigst bei Georg Gross. Im Bügeln in und außer dem Hause empfiehlt sich Lina Henkel, 839 in der Burg Nr. 189. Versteigerung. In dem Konkursverfahren über den Nachlaß des verstorbenen Taubstummen— 7 7 werde ich im Auftrage des Konkursver— walters Herrn Rechtsanwalt Keller am Freitag den 23. l. Mts., Vormittags 10 Uhr, vor dem Hause des Herrn die zur Masse gehörigen Mobilien be— stehend in: Möbeln aller Art, Kleidern, Büchern und einem Vorrath an Stachel— beerwein öffentlich und meistbietend ver— steigern. Am gleichen Tage werde ich in der fiskalischen Gewann, gegenüber dem Ver— sorgungshaus am Usaberg, 9 Uhr Vor— enthaltend 8 Bienenstöcke, zur Versteigerung bringen. Friedberg im Februar 1894. Franz Joseph Nees, Auctionator. Herrenhemden, Kragen, Manschetten und Binden in großer Auswahl zu billigen Preisen bei 696 Geschwister Schloß. Der mittlere Stock des Werner'schen Hauses ist anderweit zu vermiethen. 47 Professor Klein. 803 Wohnung zu vermiethen. Eine schöne Wohnung, bestehend in fünf Zimmern nebst allem Zubehör, ist zu ver— miethen und sogleich beziehbar. Näheres zu erfragen in der Expedition des Anzeigers. 49 8 17 12 U 0 Für junge Kaufleute. Wir suchen für unser Büreau Groß— Karben einen tüchtigen zuverlässigen, mit allen Comptoir-Arbeiten, Correspondenz, Buchhaltung ꝛc. vertrauten jungen Mann. Englische Sprach-Kenntniß erwünscht, prima Zeugnisse Bedingung. Laurenze& Co., Selzerbrunnen Groß-Karben. Eine tüchtige Waschfrau fleißige Saison gesucht. H. Fischer, 763 Hötel Belle-vur, Bad⸗Nauheim. Mäuse u. Rasten Dre werden sehnell und sicher getödtet durch Apoth. Freyderg's Delitzsch) Rattenkuchen, 644 wird für die Die Erbauung einer Zucker⸗Fabrik. Alle Landwirthe, welche sich für dit neugeplante Zucker-Fabrik interessiren werden zu einer Versammlung auf Sonnta den 25. d. Mts., Nachmittags 2½ Uhr, bei Gastwirth Steffan zu Echzell freund lich eingeladen. ö 824 Das provisorische Comits. Etwas zum Lachen* von Friedr. Lennig. Illustr. von E. Hamburger. Neunte Auflage. Preis Mark 1.50. Vorräthig bei Carl Bindernagel. Gratulation. Die freiwillige Feuerwehr und deren Musikverein gratuliren hiermit nachträgli auf das Herzlichste und bringen ein dreifach donnerndes„Gut Wehr“ ihrem früheren Vorgesetzten, dem Hrn. Bürgermeister a. D. Blecher und dessen Gattin zu ihrem fünfzigjährigen Ehejubiläum. Ober⸗Rosbach den 16. Febr. 1894. 838 Das Commando. Verlaufen großer Hund, Kopf Bernhardiner, kurz— haarig, Ohren schwarz, sonstige Farbe graugelb. 843 Phitipp Kniß, Nieder⸗Wöllstadt. Abhanden gekommen ein 5 Schottischer Schüferhund, in gelb, langhaarig, hört auf den Namen Squayer. Gegen Belohnung abzugeben im Büdesheimer Schloß. Vor Ankauf wird gewarnt. 768 —* 70 Pfennig ein Pfund Cocosnuß⸗Butter ist das reinste Speisefett, welches es gibt, und von feinstem Wohlgeschmack, empfiehlt 846 J. A. Windecker. Dungkalk empfiehlt 828 Ph. Dan. Kümmich. Frische Schellfische, Cabliau, Bratbückinge, Sprotten, Kieler Fettbücklinge, Bratheringe, Delicatessheringe, Speckbückinge 844 bei Wilhelm Fertsch. Sonntagsblatt für freien Geistesaustausch herausgegeb v. Th. v. Wächter cand. tueol. Dies Sonntagsblatt möchte Jedem Ge— legenheit geben, in freiem Geisteskampf mit den Vertretern jeden Standpunkts sich eine selbstständige Ueberzeugung zu erringen. Das Blatt erscheint allsonntäglich und ist gegen 50 Pf. im Vierteljahr zu beziehen von der Post(Postzeitungsliste 6228), sowie in Friedberg durch Herrn Fritz Schmidt. 827 Frische Reyskuchen empfiehlt billigst 604 W. Bernbeck. Jily& Seidenhüle 170 SE e eee eee Regen⸗Mäntel, Promenaden-Mäntel, Jaquets, Capes, Kragen, reizende Neuheiten, empfehlen Menschen, Hausthieren u. Geflügel unschädlich. Wirkung tausendfach belobigt. Dos. M. 0.50, 1.— und 1.50 in der Mohren-Apotheke Eine Kuh, aß n verkaufen bei 749 816 Näheres in der Exp. d. Anz. Thomas Jung, Nieder-⸗Mörlen. in Friedberg. 144 d in großer Auswahl billigst J. Fürth's Erben. 695 Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 1 5 5 1 1 Fetref 3 c dul au eilt auf; eint Betre heim Gettt Gesd auf ging und lr Untet fedes Fenig ler Abn lore erb. Ruf mer