der 105 beginnen t. ein end 2210 5 dung den Schurken ben gerichtlig amstag Nach ibischer Weit ee 1 qchlung enkte Zutrauen n und Bekam, ank und bring ich mein Ge⸗ u hier weiter be Vertrauen wollen. 0 der, s Erben. —— ö. 1 Kümmich. . ecker Pfd. M. 150 „ gebrnn 8 theil bei al n angewemde auer, d Amyfe j eingetuffe 0 10 1894. Samstag den 19. Mai. O berhessischer Anzeige Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Annoncen von aus- Ausrüstungsgegenstände für die Feuerwehren. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Ausführung der Landesfeuerlöschordnung, hier insbesondere die Anschaffung der Friedberg den 16. Mai 1894. f N 5 f Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien Griedel, Groß-Karben, Heldenbergen, Ilbenstadt, Maibach, Münzenberg, Ober-Florstadt, Ockstadt, Okarben, i Petterweil, Trais⸗Münzenberg und Vilbel. Mit Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 2. April d. J.(Kreisblatt Nr. 39) sehen wir Ihren noch ausstehenden Berichten, in welcher Weise nach Gemeinderathsbeschluß der Rückersatz der von der Kreiskasse vorgelegten Kosten erfolgen soll, binnen 8 Tagen entgegen. Betreffend: Die Pflegegelder der Kliniken der Landes-Universität. Dr. Braden. Friedberg den 16. Mai 1894. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien und die Vorstände der Krankenkassen. Den nachstehenden Erlaß theilen wir Ihnen zur Kenntnißnahme mit. Zu Nr. M. J. 22487 von 1893. Betreffend: Die Pfleggelder der Kliniken der Landes⸗Universität. Nach den gemachten Erfahrungen hat die Vergütung für die Verpflegung und Be u andlung in den Kliniken, wie solche durch unser Ausschreiben vom 19. Februar 1890 zu Nr. M. J. 4300 festgesetzt wurde, ebenfalls dem thatsächlichen Kostenaufwand nicht entsprochen. Mit Rücksicht hierauf und in Anbetracht, daß an andern Universitäten die Pfleggelder der Kliniken höher bemessen sind, haben wir beschlossen, die Pfleggelder der Kliniken der Landes-Universität mit Wirkung vom 1. April 1894 ab neu zu regeln und bezw. an Stelle der bisherigen 4 Klassen nur noch 3 Pfleggeldklassen einzuführen. ) Mitgetheilt in Nr. 26 des Kreisblattes von 1890. Betreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Harheim. Montag, den 21. Dr. Braden. Darmstadt am 15. März 1894. Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz an die Großherzoglichen Kreisämter. Hiernach werden vom 1. April 1894 ab die Pfleggelder für die 1. Klasse auf 6 M., .„und D„ 1„ bezw. bei lang e Aufenthalte von der 5. Woche an auf 70 Pf. für jeden Tag mit dem Anfügen festgesetzt, daß es im Uebrigen bei den Bestimmungen unseres Ausschreibens vom 19. Februar 1890 verbleibt.“) Achenbach. 77 75. 7 2 Finger. 5 Bekanntmachung. Mai l. J. von Mittags 1 Uhr ab findet die Ueberweisung der Ersatzgrundstücke im 3. Felde, und zwar das Gelände zwischen dem Nieder-Eschbacher Weg und der Eschbach und in den Honigwiesen, beginnend an den Brückengärten bei der Untermühle, statt. Bemerkt wird, daß der Vollzugskommission vorbehalten bleibt, auch nach der Ueberweisung noch Friedberg, den 17. Mai 1894. 2263 N Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Weckesheim. Bekanntmachung. Meliorationsarbeiten ꝛc. vorzunehmen. Der Vollzugskommissär: Ur. Göttelmann. Nachdem der Gemeinderath von Weckesheim die Einleitung des Verfahrens der Feldbereinigung und die Anlage von Wegen in den Baumstücken und Gärten der Gemarkung Weckesheim beantragt, zulässig erachtet und der Unterzeichnete zum Commissär zur Leitung der Abstimmung ernannt worden ist, Antrag auf Montag den 4. Juni 1894, Vormittags 9 Uhr, im Büreau stimmung der betheiligten Grundeigenthümer über obigen des Großh. Bürgermeisters zu Weckesheim bestimmt. solches von der Großherzoglichen Oberen landwirthschaftlichen Behörde als so wird hiermit Tagfahrt zur Ab— Diejenigen betheiligten Grundbesitzer welche in der anberaumten Abstimmungstagfahrt weder persönlich noch durch gehörig Bevoll— mächtigte abstimmen, werden als für das Verfahren stimmend angesehen. Gleichzeitig fordere ich hiermit die einen im Bereinigungsbezirk wohnenden Bevollmächtigten erfolgt. i. 5 Friedberg den 18. Mai 1894. Gustav Adolf Becker aus Battenberg, Kreis Biedenkopf, 42 Jahre alt, wurde auf Grund des Gesetzes auf die Dauer von 3 Jahren aus dem Großherzogthum Hessen ausgewiesen. außerhalb des Bereinigungsbezirks wohnenden Ausmärker auf, zur Wahrung ihrer Interessen zu bestellen, da eine weitere besondere Zuschrift im Laufe des Verfahrens nicht mehr Der Commissär zur Leitung der Abstimmung: Dr. Göttelmann. 2277 § 3 Absatz 2 des Freizügigkeits⸗ Deutsches Reich. Berlin. Dem Vernehmen der„Pol. N.“ zufolge beantragte der Reichs-Kanzler am 14. Mai bei dem Bundesrathe die Aufhebung des Verbotes der Ausfuhr von Streu und Futtermitteln, das am 4. Juli 1893 anläßlich der Mißernte an Futterstoffen in Deutschland erlassen worden war. — Der„R.⸗A.“ schreibt: Die nach Maß⸗ gabe des Gesetzes vom 18. Juli 1892 festzu⸗ stellenden Entschädigungen für die Aufhebung des den vormals unmittelbaren deutschen Reichs- ständen zustehenden Rechts auf Befreiung von den ordentlichen Personalsteuern sind nunmehr im Gesammtbetrage auf 1,645,646 Mk. er⸗ mittelt worden, während dieser Betrag in den Motiven des Gesetzentwurfes auf 2,400,000 bis 2,700,000 Mk. veranschlagt war. Hier⸗ mit ist nunmehr die volle Rechtsgleichheit in der Tragung der Staatslasten hergestellt und die in früherer Zeit viel erörterte Streitfrage unter Schonung der bestehenden Rechtsverhält— nisse in befriedigender Weise erledigt. Braunschweig. Der Landtag auf Kali und ähnliche Salze an. Hamburg. Der„Hamb. Corresp.“ er⸗ fährt: eine hiesige Firma, die mit Spanien lebhafte Handelsbeziehungen unterhält, wandte sich heute mit dem Ersuchen an das Reichs— kanzleramt um Auskunft darüber, Handelsprovisorium mit Spanien verlängert werde oder nicht. Hierauf ist gleichfalls tele— graphisch von Berlin der Bescheid eingetroffen, daß das Provisorium heute, Nachts 12 Uhr, abläuft und der autonome Zolltarif mit Spanien in Kraft tritt. Kiel, 16. Mai. Heinrich empfangen. m mit der Bahn nach Eckernförde, und von dort Wagen nach Grünholz. Kap. Grolp, ist am 12. Mai in Galatz ange— nahm das Gesetz über Verstaatlichung des Bergbaues angekommen und wird am 18. Mai die Reise ob das Die Kaiserin traf heute früh hier ein und wurde von der Prinzessin Um 11 Uhr fuhr sie In zu nur etwas mehr als — S. M. Kbt.„Loreley“, Komm. Korv.⸗ 0 kommen. S. M. Krz.„Sperber“, Komm. Korv.⸗ Kap. v. Arnoldi, ist am 13. Mai in Loanda nach Kamerun fortsetzen. Stettin, 15. Mai. Sämmtliche Hafen⸗ arbeiter legten die Arbeit nieder, da ein von ihnen ausgearbeiteter und den Arbeitgebern unterbreiteter Tarif von den letzteren nicht an— erkannt wurde. Wiesbaden, 17. Mai. Der König von Dänemark und Prinz Johann nebst Gefolge sind hier eingetroffen und im Park-Hotel ab— gestiegen. Ausland. 1 Oesterreich-Ungarn. Wien, 17. Mai. Ostrau ist der Strike gebrochen; es striken 5000 Mann. Mai. Abgeordnetenhaus. [Brudapest, 16. .. ——— ———————— — 1 8 Ministerpräsident Wekerle erklärt, dem ab— lehnenden Beschluß des Oberhauses gegenüber verharre die Regierung auf ihrem ursprüng⸗ lichen Standpunkt; sie sei überzeugt, die Ehe⸗ rechtsvorlage entspreche dem Wunsche der, öffentlichen Meinung. Der Ministerpräsident beantragt, das Oberhaus-Nuntium mit Um⸗ gehung der Ausschußberathung auf die morgige Tagesordnung zu setzen. Dieser Antrag wird einstimmig angenommen und die Sitzung darauf geschlossen.— 17. Mai. Vor Eintritt in die Tagesordnung weist der Minister des Innern, Hieronimi, nochmals die Insinuation zurück, daß die Regierung hinter dem neuen Zeitungs— verlagsunternehmen stehe.(Es handelt sich um den Ankauf mehrerer Blätter, darunter auch oppositioneller, durch ein Konsortium.) Nachdem Hermann in Interesse der Würde des Parlaments gebeten, über die Angelegen— heit, welche nicht vor das Parlement gehöre, zur Tagesordnung überzugehen, beginnt die Berathung des Oberhaus-Nuntiums bezüglich der Civilehevorlage. r. Wekerle führt aus, die Frage der Regelung des Eherechts sei spruchreif. Das Oberhaus habe keine ent— gegengesetzte konkrete Meinung ausgesprochen, sondern hinsichtlich des Prinzips einfach das Gebiet der Negation betreten. Die Argumente des Oberhauses seien jedoch nicht derart, daß die Regierung in der Aufrechterhaltung ihres früheren Standpunktes schwankend werde; die Regierung halte denselben strikt fest und unter— breite dem Hause folgenden Beschlußantrag: „Das Abgeordnetenhaus hält an dem hinsicht— lich des Eherechts angenommenen Gesetzent— wurf fest und sendet denselben an das Ober— haus zurück mit der Aufforderung, ihn neuer— dings in Erwägung zu ziehen und annehmen zu wollen.“ Belgien. Brüssel, 17. Mai. Die Lüt⸗ ticher Polizei besitzt nunmehr das vollständige Material des Lütticher Anarchisten-Complots. Dieses wurde durch den angeblich russischen Baron Sternberg angestiftet, der Geld und Bomben lieferte. Zwei Lütticher Studenten aus guter bürgerlicher Familie sind als Mit schuldige verhaftet worden; sie bestätigen die Aussagen Müllers über die Rolle des Russen. Letzterer ist verschwunden und soll nach London, geflüchtet sein. Lüttich, 16. Mai. Der Anarchist Müller legte ein umfassendes Geständniß ab bezüglich der Attentate in der Kirche Saint Jacques und in der Rue de la Paix und nannte seine Mitschuldigen. Frankreich. Roubaix, 17. Mai. Gestern Abend fand ein blutiger Zusammenstoß zwischen der Polizei und Anarchisten statt, letztere durch— zogen die Straßen und riefen: Nieder mit Frankreich. Es lebe die Internationale! Mehrere Manifestanten wurden verwundet, 6 verhaftet. Großbritannien. London, 16. Mai. Die Droschenkutscher beschlossen in einer vorige Nacht abgehaltenen Versammlung, heute zu striken. Die anglikanischen Erzbischöfe und Bischöfe haben ein Manifest erlassen, in welchem sie gegen die Regierungsvorlage, betreffend die Entstaatlichung der Kirche in Wales und die Verweltlichung der Kirchengüter protestiren. Edinburg, 15. Mai. Das deutsche Ge schwader unter dem Befehl des Prinzen Hein rich ist heute in See gegangen und nach Bergen abgefahren. Die zweite Division wird am 18. d. M. im Firth of Forth erwartet.“ Italien. Rom, 15. Mai. Bei Beginn der heutigen Sitzung der Kammer wurde die Abstimmung über den beantragten Abstrich von 50,000 Lire beim ersten Kapitel des Militär- Etats wiederholt. Dafür stimmten 149, da⸗ gegen 113, 2 enthielten sich der Abstimmung. Die Majorität des Kabinets betrug also nur noch 36. Darauf beschließt die Kammer ohne wesentliche Debatte, die Berathung der Finanz vorlagen erst nach Erledigung des Militäretats der Ansicht, der Verstorbene sei das Opfer eines Ver⸗ zu beginnen und die übrigen Etats gleichzeitig; in Vormittagssitzungen, die dreimal— 1 1 lich gehalten werden sollen, zu berathen. Aus Stadt nud Land. p. Friedberg. Wie angezeigt ist am zweiten Feiertag der Fußball⸗Club von Hanau hierher gekommen und hat einen Wettkampf zwischen seiner ersten und zweiten Mannschaft ausgefochten, wobei die erste Mann⸗ schaft mit einem Ziel siegte. Auch spielte Hanau gegen Friedberg und gelang es nach langem Kampfe den Hanauer Stürmern ein Ziel zu treten, das jedoch wegen eines Fehlers ungültig wurde. Die Friedberger Mann⸗ schaft dürfte sich nach einiger Uebung bald zu recht guten Spielern heranbilden. Friedberg. Seitens der Eisenbahn⸗ Direktionen ist auch in diesem Jahre wieder eine Nachweisung über diejenigen festen Sommer- und Rundreisekarten heraus⸗ gegeben worden, welche durch Anschlußrückfahrkarten mit verlängerter Gültigkeitsdauer von den betreffenden Stationen aus nutzbar gemacht werden können. In der Nachweisung sind außerdem die Beförderungsbe⸗ dingungen für zusammenstellbare Fahrscheinhefte ent⸗ halten. Die Nachweisung kann bei der Redaktion nach⸗ gesehen werden und ist auch an den Schaltern zu 25 Pfg. zu haben. Sonntag den 20. ds. Mts., Groß ⸗Karben. Nachmittags 2½ Uhr, findet bei Gastwirth Fuhr dahier die Delegirtenversammlung des Bezirkskriegerverbandes Vilbel statt. Die Tagesordnung umfaßt: Begrüßung der Versammlung; Erstattung des Rechenschaftsberichts pro 1893, Referent: Lehrer Will von Rendel; Berath— ung der zum Delegirtentag der Hassia in Mainz ge— stellten Anträge; Wahl eines Delegirten und Ver⸗ schiedenes. Auch Nicht-Mitglieder sind willkommen, zahlreiches Erscheinen ist erwünscht. Mainz, 16. Mai. Der seit 7. d. M. von hier spurlos verschwundene Postschaffner Joh. Adam Sauer wurde gestern Abend bei Schierstein geländet. Die Füße des Mannes waren zusammengebunden und mit einem Steine beschwert. Die Familienangehörigen sind brechens geworden. Bei der Leiche waren die Uhr und eine Börse mit 16 M. noch vorhanden, während der Verstorbene an dem betreffenden Tage circa 150 M. eingenommen hatte. Er hatte Nachts 12 Uhr eine seiner Wohnung benachbarte Wirthschaft verlassen. Er ging nüchtern, gesund und guter Dinge weg, in der Begleitung eines bei ihm wohnenden„Privatmannes,“ dessen Frau ein öffentliches Haus leitet. Mit letzterem wurde er noch an seiner Hausthüre stehend gesehen. Kastel, 15. Mai. Heute Morgen hat sich der Militärposten vom 117. Infanterie-Regiment am Wies⸗ badener Thor erschossen. Allerlei. Königstein, i. T. Seit Freitag den 11. Mai wird ein Herr, welcher hier wegen eines Nerven— leidens mäßigen Grades als Kurgast weilte, ver— mißt. Wie es scheint, ist ihm bei seinem Morgen— spaziergange im nahen Walde ein Unglück zugestoßen. Es ist aber auch nicht ausgeschlossen, daß er, getrieben von innerer Unruhe, sich weiter entfernt und vielleicht in einem Anfalle von Geistesstörung irgendwo Hand an sich gelegt hat. Bis jetzt fehlt jede Spur von ihm. Der Herr war 54 Jahre alt, von mittlerer Größe, kräftig gebaut, hatte schwarzes Haar und großen dunklen Vollbart, an der Stirne hatte er eine lange Narbe. Er trug einen schwarzen Sackrock, graugestreifte Beinkleider und einen graugelblichen Filzhut. Auf seine Entdeckung ist ein Preis ausgesetzt. Koblenz, 16. Mai. Im benachbarten Weinorte Winningen an der Mosel wüthet seit 7 Uhr gestern Abend Großfeuer. Pioniere wurden von hier zur Hilfe erbeten. Godesberg, 15. Mai. In der Nacht vom Samstag auf Sonntag ist hier ein an der Plittersdorfer— straße alleinwohnender Herr, der Rentner Petry, er— mordet worden. Am Sonntag Morgen fand man die Leiche, graßlich zugerichtet, vor. Der Thäter hatte mit einem Beile mehrere wuchtige Hiebe auf den Kopf seines Opfers geführt und Gesicht und Schädel entzweige— schlagen, wobei dem Getödteten auch die Finger der zum Schutze erhobenen Hand abgehauen wurden. Das zurückgelassene Beil führte zur Entdeckung des Thäters, des in einem benachbarten Hause wohnenden Gärtner⸗ burschen Lethen aus Mechernich. Düren, 15. Mai. Der gestrige Abend und die letzte Nacht haben unserer Stadt und Umgegend zum nicht geringen Schrecken ihrer Bewohner mehrere Erd- erschütterungen gebracht. Der erste Stoß erfolgte gestern Abend gegen ½7 Uhr. Stärker als dieser war der zweite, der um 8 Uhr Abends hier und im nördlichen Theile unseres Kreises beobachtet wurde. Er verlief in horizontaler Richtung von Norden nach Süden, war von einem kurzen Brausen begleitet und machte die Häuser erzittern und die Fenster erklirren. Eine dritte, aus zwei sekundenlangen Stößen bestehende Erschütte⸗ rung trat heute früh 3 Uhr 47 Min. ein. Kempten. Das hiesige T. und A.⸗Bl. will von einem kugelsicheren Panzer wissen, den Schneidermeister Epple rstellt. Der Erfolg eines Probeschießens wa f Ein Bataillonsbüchsenmacher gab un e auf den Panzer ab, wobei die Gescho ezu zerstäubten. Die unversehrte Rück⸗ Innern b 8, daß die Kugeln nicht durchzudringen se 1¹ vermochten. gegen 300 Personen getödtet sein. Ställe Breslau, 14. Mai. Provinz Schlesien heimgesucht. Der Blitz erschlug mehrere Leute, andere sind schwer verletzt. Beuthen in Oberschlesien. Hier ermordete der Bergmann Sichalla in der Trunkenheit seine Ehefrau und verscharrte die Leiche. Der Mörder und sein mit⸗ betheiligter Bruder wurden verhastet. Wien, 14. Mai. Gestern Abend 9¾ Uhr ist, wie die„N. Fr. Pr.“ berichtet, der nach 9 Uhr von Wien abgegangene Berliner Schnellzug zwischen Spillern und Stockerau auf offener Strecke entgleist. Ursache der Entgleisung war, wie festgestellt wurde, der Angriff eines wüthenden Ochsen, welcher Montag aus dem St. Marxer Schlachthause entlaufen war, sich seit diesem Tage in den Donau-Auen aufhielt und bis hierher gelangte, ohne daß man des Thieres, trotz verschiedener Verfolgungen, habhaft werden konnte. Wien, 17. Mai. Unter dem Vorsitze des Bürger meisters Grübl fand gestern anläßlich des 25 jährig en Bestehens des Volksschulgesetzes ein von ca. 3000 Per- sonen besuchtes Jubilaumsfest statt. Es sprachen mehrere Abgeordnete, Gemeinderäthe und Lehrer. Alle feierten die moderne Schule, die einen festen Zusammenhalt wider die reaktionären Feinde verbürge; doch wurde wiederholt mit Rücksicht auf die Koalition betont, daß die Feierlichkeit keine aggressiven Tendenzen habe. Prag, 15. Mai. In der Stadtrathssitzung wurde ein Erlaß des Statthalters verlesen, wonach die ohne Erlaubniß der Statthalterei begonnene Umwandlung der doppelsprachigen Straßentafeln in czechische zu sistiren sei. In Folge dessen kam es in den Abendstunden zu Straßentumulten. Paris. Nach Meldungen aus Perpignan wurde in Estagel ein italienischer Arbeiter von mehreren Burschen nach einem Wortstreit durch Steinwürfe lebens⸗ gefährlich verwundet. Ein zweiter Italiener eilte seinem Landsmann zu Hilfe, verwundete drei Franzosen schwer mit Messerstichen, wurde aber selbst mit Knütteln und durch Messerstiche schwer verletzt. Die Gensdarmerie soll sich geweigert haben, einzuschreiten. New⸗York, 16. Mai. Nach einer Depesche aus Salvador, via Panama, sollen bei einer Zugentgleisung Unter den Reisenden befand sich der Präsident Ezeta; er blieb unverletzt. New⸗ Pork, 17. Mai. In der 67. und 71. Straße ist eine großere Anzahl Wohnhäuser, Werkstätten und niedergebrannt. Eine Lokomotive und 150 Waggons sind ebenfalls verbrannt, wobei 50 Pferde umkamen. Washington, 17. Mai. In West⸗Wisconsin sind große Ueberschwemmungen eingetreten, in Folge deren Häuser, Mühlen und Brücken durch die Fluthen weg⸗ gerissen worden sind. Boston, 16. Mai. Gestern brach im Southend⸗ Viertel eine große Feuersbrunst aus, welche sich mit furchtbarer Schnelligkeit ausbreitete. Die Löschmann⸗ schaft mußte mehrere Feuerspritzen unter brennenden Trümmern verlassen. Fünshundert Familien sind ob⸗ dachlos. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Samstag, 19. Mai. Stadtkirche, Nachmittags 2 Uhr Vorbereitungspredigt und Beichte Trinitatisfest. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Velte. Gottesdienst in der Stadtlirche. Vormittags 9½ʒ Uhr: Herr Pfarrer Velte. Confirmation der Mädchen und Abendmahl. Nachmittags 2 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 4 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr Beicht; um 7 Uhr wird die heil. Communion ausgetheilt. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. Saalbau. Gastspiel des Kurtheater-Ensembles von Bad⸗Nauheim. Wie angezeigt, soll dasselbe als Ver⸗ such gelten, dem bei genügender Betheiligung noch mehrere Aufführungen folgen können. Die gewählte Operette„Der Bettelstudent“ gibt Gelegenheit, alle Krafte des Bad- Nauheimer Theaters ins Treffen zu führen. Die Gesellschaft, etwa 30 Personen stark, zählt vorzugliche Sangeskrafte und tüchtige Komiker unter sich. Es kann daher mit Gewißheit ein ganz außerordentlich genußreicher Abend versichert werden und bleibt nur zu wünschen, daß am Sonntag Abend der Saalbau eine zahlreiche Hörerschaar versammelt sieht, damit wir auch die weiter in Aussicht gestellten Operetten: Don Cesar, Fledermaus,„Lustiger Krieg und Gasparone zu sehen und zu hören bekommen. 225g Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen dasselbe per Glas zu M. 1.75, „ Ii Dutzed,„ „ Dutzend 17.—. Die Exped. des Oberh. Anzeigers. Schwere Gewitter haben die genen aten Ache andke mier nien de! und dare Uli d Ir firm Mil Heotg Aulon ler Fried Conre Gg.“ Hein Hein Vorschuß- und Creditverein zu Friedberg, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. ihr i nie Wir bringen hiermit wiederholt zur Kenntniß, daß wir den An— i nd Verkauf von Werthpapieren aller Art billigst besorgen, lache 10 Foupons stets 1 Monat vor Verfall provisionsfrei einlösen, aus- r ländische Noten Frstattung, unserer Porto-Auslagen einziehen und die Erhebung seuer Zinsbogen erwirken. i Tratten auf alle größeren europäischen u. überseeischen lätze, namentlich Nord-Amerika, werden von uns direkt aus— „Bürger- eschrieben und können Auszahlungen dahin rasch vermittelt werden. geen f Unsere Verloosungslisten stehen unseren Geschäftsfreunden, 1 ehufs Nachschlagung aller Anlagen und Loospapieren zur Ver- 2238 fehere fügung. 233 NK eee eee Strohhüte sammen b 7 7 8 0 ain, Westdeutsche Versicherungs⸗Aktien⸗Vank in Essen. Filzhüte, Mützen elont, daß(Feuerversicherung.) 5 5 e Ne 915 10 Der Geschäftsstand der Bank ergibt sich aus den nachstehenden beta billigen Pre ten e die 55 lesultaten des Rechnungsabschlusses für das Jahr 1893: 5 andlung der Versicherungen in Kraft ult. 1893. M. 1 399 616 539.— ee„ 6 000 000.— funden zu Prämien, Gebühren und Zinsen in 1893„ 2 275 340. 02 0 Prämien⸗ und Kapital⸗Reserv-en.„ 2 267 608. 45 Neu ben N Die Gesellschaft versichert Gebäude, Mobilien, Waaren, Maschinen 2177 N irfe leben⸗ 15 und Vorräthe, sowie Gegenstände der Landwirthschast gegen Brand-, ellte seinem Zlitz- und Explosionsschäden. unn Zur Vermittelung von Versicherungen sind stets gern bereit die tsdarnee genturen: a 8 f Franz Josef Nees, Auctionator und Agent in Friedberg i. d. W., en Phil. Künstler II. in Södel, elenden Georg Wissig III., Bürgermeister in Bodenrod, gelegt. Anton Weide, Landwirth in Ober-Mörlen, 1 Peter Göckel, Lehrer in Rodheim v. d. H., und 150 Friedr. Rupp, Maurermeister in Büdesheim, 50 Pferde Conrad Bullmann III. in Nieder-Rosbach, ani sn Gg. Mogk II., Maurermeister in Blofeld, olge ern Heinrich Kempf II., Polizeidiener in Bindsachsen, then weg⸗ Heinrich Karpp in Reichelsheim. 2279 Soulhen⸗ 1. 3 Prima sih mt 0: 1; % Singer⸗Nähmaschinen renmenden Waschstoffe von 60 Mark an bei e ö 601 6. J. Tteuss. — in N— berg, Sommer⸗Kammgarn Mäuse u. Raten und 8 E tags 2 Uhr 5 2260 J„erden schnell und sicher getödtet Leinen⸗Drell 9 5 Aist reyberg 5 Helitssch) für f Rattenkuchen, a 19 5 0 i 0 Menschen, Hausthieren u. Geflügel 5 1 Herren und Knaben Anzüge, 0 e ae Wirken tausendfach 9 iqus⸗d I bveiobigt. Dos. M. 0.50, 1.— und f 1 9 Piqué Westen. 25 1.50 ip der Mohren-Apotheke mahl. 0 2 2 in Friedberg. 144 N 7*— Mayer J. Hirsch. r mird die aut ergangener Anzeige ist der von uns für den Lokomotivführer Herrn Fried— eich Böttner in Gießen ausgestellte Pfand— scein Nr. 839h über dessen Lebensver⸗ siherungspolice Nr. 104622 verloren ge— Nitr echt mit als Ver? gangen. Der Inhaber dieses Pfandscheins A g noch rd hiermit aufgefordert, denselben uns 5 gewählte is zum 12. Juli 1894 vorzulegen und e e eit, ale fene Ansprüche in Bezug darauf anzu⸗ 1 gelden, widrigenfalls der erwähnte Pfand— 1 dein in Gemäßheit von§ 15 der Ver⸗ ssherungsbedingungen für nichtig erklärt werden wird. Leipzig den 5. April 1894. f„% Allgemeine Renten-, Capital⸗ und t wir 0 bens ⸗Versich— Die einfachste u.schnellsteArt, Kragen, f Manschetten etc. mit wenig Mühe 2 So schön wie neu Zu stärken, ist allein diejenige mit 2 Mack's Doppel- Starke. 6 Jeder Versuch führt zu dauernder Benũtzung. erungs⸗Bank„Teutonia“. Uberall vorrät. zu 25& p. Cart. v.% Ko. 80 3 558 Alleiniger Fabrikant u. 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N Verwandten, Freunden und Be⸗ kannten die schmerzliche Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen ge⸗ fallen hat unser innigstgeliebtes einziges Söhnchen Heinrich Anton nach kurzem schweren Leiden zu sich 10 zu rufen. 80 Um stille Theilnahme bitten Fauerbach b. Fr. den 17. Mai 1894. Wilh. Sang. Aug. Sang. Die Beerdigung findet Samstag 3 Nachmittag 3 Uhr statt. 2249 Wer? sagt die Exp. d. Anz. 2234 „ Kriegskameraden von 1870/71. Sämmtliche in Friedberg wohnenden Kriegskameraden von 1870/71 werden zu einer Besprechung auf Samstag den 19. Mai, Abends 9 Uhr in die Brauerei Henn& Jamin fteundlichst eingeladen. 2266 Im Auftrag: H. Wagner. Bade⸗Anstalt. Meine Bade-Anstalt ist von heute an wieder geoffon Der Schwimmunterricht 7 mit dem heutigen und kostet der ganze Schwimmkursus incl. Baden 12 Mark. Aeltere. und Herren mache ich darauf aufmerksam, daß ich auf Wunsch die ersten Unterrichtsstunden in der Zeit von 12 bis 1 Uhr, während die Anstalt sonst geschlossen, ertheilen werde und können dieselben bei einiger Beanlagung nach der bei mir eingeführten Schwimmmethode längstens in 5 Schwimmstunden ohne ange— bunden zu sein, schwimmen. Achtungsvoll Carl Walter. Johannisberg. Von heute ab vorzügliches Lager- und Exportbier aus dem Hofbräuhaus von Ph. Nicolai in Hanau. Münchener Franziskaner⸗Bräu. Ph. Kön 0 Bad ⸗Nauheim. Kaisersaal Ockstadt Mal bei kalter Küche, gekochter Schinken 2259 2242 bietet für Sonntag den 20. als und Braten, Gurken, Hausmacher Wurst, diverse Käse und Schwarzbrot ꝛc.— Wald— meister-⸗Maiwein à 15 Pf., mit Wein 30 Pf., Frankfurter Lagerbier und für die 33 und Kenner vom Astheimer, noch einmal„Kaiser-Reinetten-Apfelwein.“ J. Klinal. unstreitig beste und billigste Bezugsquelle aller Arten Uhren! 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Hand hob ich zur Wehr. 2. Ich dachte meiner Jugend, und der Vergangenheit. Weil sie schon laängst verschwunden, die freudenvolle Zeit. 3. Ich liebte einst ein Mädchen, die Folge blieb nicht aus. Ich mußte darum meiden, das elterliche Haus. 4. Ich zog nun gegen Osten, und suchte Ruhe dort. Ich fand ein neues Liebchen, ein neuer Heimatsort. 5. Ich suchte nun Zerstreuung, durch Musik, Tanz und Spiel. Die Freude kam mich theuer, die Musik kost mich viel. 6. Doch niemals kann ich's bannen, das Gespenst der Jugendzeit. Es treibt mich auch von dannen, die Zeit ist nicht mehr weit. 7. Ich stütz in beide Hände, das tiefgebeugte Haupt. Und schaue nach den Wänden, ich schwer gedrückter Mann. Sie heißt aber nicht Adele! Auch ein Leidensgefährte des K. 2236 Ober⸗Ros bach. Beamten-Verein Friedberg Von heute an jeden Samstag Keel Abend in Steinhäußer's Garten. 2 Fußball⸗Sport⸗ Cl Friedberg. Jeden Sonntag Nachmittag von 5 U an Uebungsspiel auf der Seewiese. A Herren, die sich für den Sport interessir konnen sich an dem Spiele betheiligen. Handwerker⸗Verein. Samstag Abend 9 Uhr General- Versammlung. 221 Fualbau-Theater in Friedberg. Sonntag den 20. Mai 1894 Ensemble⸗ Gastspiel vom Kurtheater Bad. Nauheln unter Direktion Stang-Krauß. Der Bettelstudent. Operette in 3 Akten von Millocker. Anfang 8 Uhr. Kasseoffnung 7 U Preise der Plätze: Sperrsitz M. 1.80 l. Platz M. 1.—, 11. Platz M.—.60. Billetvorverkauf in der Bindernagel'sch — — K. eingetr. Genoss. mit A ene zu Reichelsheim i. d. W. Zu der Sonntag den 2. Mai d. Nachmittags 3 Uhr, im Gasthause„3 Lilie“ dahier stattfindenden außerorden⸗ lichen Generalversammlung wird hierdun eingeladen. f Tagesordnung:. des Vorstandes und zwar de Controlleurs. 5 Der Vorsitzende des Ausschusses: Wan-. Ersatzwahl d * welcher mir den f so, daß ich denselben e 1 belangen kann, welcher Samstag 0 ö [meinen Vorgarten in bübischer — ädigte. Eduard Grödel. nine Felle gefunden. Herm. Bender, Seiler. Zwischen Friedberg u. Ober⸗Wöllstan ist am verflossenen Donnerstag ein Stab Federstahl verloren worden. Der Finder wird beten, solchen bei David Grödel Söhtz in Friedberg abzu igeben. In Eispackung: Demjenigen, Frische Schellflsche, Maißls 2230 bei Wilhelm Fertsch g Verantw. Red.: Carl Bindernagel⸗ Druck und Verlag von Carl Bind Nr. 20 und eine Beilage.) 1 2. ums materte witig ge U 0 l f schell f gesell 18 Militi selben gegebe E Ersatz-0 hebung Jemus sofort schein der N 8 zicht put berwirkt srasen. 18. 66) erfolgt, Unbescha zu behan geführt, kreten die 8 einem vo denen de