ostattet. 1694. Stan . tg ter. 15 statt. Mun. u Porte⸗ e inder le Maoh⸗ or 0 ein 247 5 en und Adern. zahl von bestimmt n Locale eldungen e Exped. 241 Kurz drei tieler sbück. rtsch. ö laden d. Bahn. cg. mich. 2 8 5 os präcig 1894. Donnerstag den 18. Januar. N 7. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. An die Bewohner Friedberg's und der Umgegend. Zur Feier des Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers wird Samstag den 27. d. Mts., Nachmittags 1¼½ Uhr, ein Festessen im Hotel Trapp dahier stattfinden, zu welchem die Bewohner der Stadt Friedberg und der Umgegend hierdurch freundlichst eingeladen werden. Auswärtige, sowie sonstige hiesige Einwohner, welchen die in Umlauf gesetzte Liste etwa aus Versehen nicht zukommen sollte, werden gebeten, bis zum 25. d. Mts. ihre Anmeldung im Hötel Trapp zu bethätigen. Die Einwohner von Friedberg werden ersucht, durch Schmücken ihrer Häuser zur Feier des Tages mitzuwirken. Friedberg den 16. Januar 1894. Im Auftrag des Comitcé's: Winter, Oberstlieutenant z. D., Kommandeur des Landwehrbezirks Friedberg. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Nach Mittheilung des Königlichen Kreis-Thierarztes zu Frankfurt a. M. ist im Viehhofe daselbst die Maul- und Klauenseuche aus— gebrochen und muß das dorthin expedirte Schlachtvieh zur sofortigen Abschlachtung direkt ins Schlachthaus gebracht werden. Friedberg den 16. Januar 1894. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zum einjährig⸗freiwilligen Militärdienst im Frühjahr 1894. Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen, sich der im Frühjahr 1894 stattfindenden rubr. Prüfung zu unterziehen, werden hierdurch aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Meidung des Ausschlusses von dieser Prüfung spätestens bis zum 1. Februar 1894 bei der unterzeichneten Commission einzureichen. Hinsichtlich der An— bringung der Gesuche wird im Speziellen das Folgende bemerkt: 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs⸗Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr erfolgen. 3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts— zeugniß; b. Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes, mit der Erklärung über dessen Bereitwilligkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten für Wohnung und Unterhalt zu übernehmen. Die Fähigkeit hierzu B ekanntmach ung. ist obrigkeitlich zu bescheinigen und muß die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein; c. ein Unbescholtenheits-Zeugniß, welches von der Polizeiobrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde, auszustellen ist; d. ein selbstgeschriebener Lebenslauf. 5. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen(von Französisch, Englisch, Lateinisch und Griechisch) der sich Meldende geprüft sein will. 6. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung eingereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbe— scholtenheitszeugniß beizulegen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt die Prüfungsordnung(Anlage 2 zur Wehrordnung vom 22. November 1888— Regierungsblatt Nr. 5 von 1889) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungstermins, sowie des Lokals, in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt eventuell weitere Bekanntmachung; auf spezielle Ladung kann nicht gerechnet werden. N Darmstadt den 5. Januar 1894. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Frhr. v. Gemmingen. Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig⸗freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann einzureichen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2) Die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienst kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen.(Wenn z. B. mit Rücksicht auf das Lebensalter die Einreichung des Gesuchs nicht weiter hinausgeschoben, das vorschriftsmäßige Schulzeugniß aber erst am Schlusse des Schul— jahres ausgestellt werden kann.) In solchen Fällen ist in dem Gesuch anzugeben, daß das Schulzeugniß bis 1. April nachfolgen werde. 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu ver— wenden. Auch ist die nähere Adresse anzugeben. 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: à. Geburts— zeugniß; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit den Freiwilligen während einer ein— jährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten für Wohnung und Unterhalt zu übernehmen; die Fähigkeit hierzu ist obrigkeitlich zu bescheinigen; e. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen(Gymnasien, Realgymnasien, Ober— Realschulen, Progymnasien, Realschulen, Realprogymnasien, höheren Bürgerschulen und den sonstigen militärberechtigten Anstalten) durch den Direktor der Anstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: zu pos. b.: daß in dem Einwilligungs-Attest die Unterschrift des Vaters oder Vormundes, be— glaubigt sein muß; zu pos. d.: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien, Real— gymnasien und Ober-Realschulen, sämmtlich nach dem Schema 18 zur Wehrordnung vom 22. November 1888— Regierungsblatt Nr. 5 von 1889— ausgestellt sein müssen. Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der§§ 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Wehrordnung verwiesen. Großh. Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige zu Darmstadt. Der Vorsitzende:. Frhr. v. Gemmingen. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. f i Wir ersuchen Sie, die Pfleger von Zöglingen der Mathildenstiftung in Ihren Gemeinden zu benachrichtigen, daß unser Rechner Herr Vogt die Pfleggelder aus dem 2. Halbjahr 1898 gegen die vorschrifts mäßigen Quittungen Montag den 22. d. Mts. aus⸗ zahlen wird. Friedberg den 16. Januar 1894. Für den Vorstand der Mathildenstiftung: Meyer. Zur Herstellung von Abfahrten im Bereini Chaussir⸗ und Pflasterarbeiten und nachstehende schriftlichen Angebots vergeben werden. 21 m Cementmonier- oder Stampfbetonröh 67 In,. 77 44 m 75 7 5 26 mn 77 77 77 5 II 7. 77 77 48 cbm Pflastersteine II. Sorte, 117 ebm Hartbasaltkleinschlag, 350 cbm 54 cbm Basaltstücksteine und Sand. Jakob von Hayn aus Rodheim v. d genommen. Arbeits⸗Vergebung und Lieferung von Cementröhren, Chausseesteinen und Sand. Betreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Okarben. g gungsbezirk sollen die Die Offerten sind Lieferungen im Wege ren à 30 em Lwt. 5 e à 40 em„ 4 50 Ww à 60 om Friedberg den 1 3 280 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. H. wurde als Jagdaufseher Sr. Erlaucht d sowohl franco Baustelle als auch franco Bahn⸗ station Groß-Karben oder Nieder⸗Wöllstadt zu stellen. Die der Ver⸗ gebung zu Grunde liegenden Bedingungen können auf dem Büreau des Kulturtechnikers Bauer dahier eingesehen werden. Die Offerten sind bis zum Montag den 22. Januar d. J., Vormittags 11 Uhr, portofrei mit der Aufschrist: Sand, Cementrohr- oder Steinlieferung bezw. Chaussir⸗ arbeiten“ an Großh. Bürgermeisterei Okarben einzureichen. öffnung erfolgt alsdann in Gegenwart etwa erschienener Bieter. „Angebot für oder Pflaster⸗ Die Er⸗ 13. Januar 1893. Der Vollzugs-Commissär: Süffert. es Grafen zu Solms-Rödelheim in Pflichten Deutsches Reich. i Berlin, 15. Jan. Reichstag. Nach Erledigung einiger Rechnungssachen wird die Generaldebatte über die Tabaksteuervorlage fortgesetzt. Molkenbuhr be⸗ kämpft sie und wendet sich namentlich gegen Posadowsky's neuliche Ausführungen über die Wirkung der indirekten Steuern. Finanzminister Miquel: Schon mit Rücksicht auf die Zollausfälle in Folge der Handelsverträge sei die Schaffung neuer Reichseinnahmen unbedingt nothwendig. Praktische, der Annahme sichere, Gegenvorschläge auf die Steuervorschläge der Regierung seien nicht gemacht wor⸗ den, wie Redner an der Reichseinkommen-, Wehr⸗, Erbschafts⸗ und Biersteuer nachzuweisen sucht. Nur Tabak und Wein seien als geeignete Steuerobjekte übrig geblieben. Er vertheidigt dann die in der Vorlage vor⸗ fachen Besteuerungsform des Tabaks. Die Ab⸗ ehnung der Fabrikatsteuer bedeute den Verzicht auf eine weitere Besteuerung des Tabaks. Alle Reichsaus— gaben auf die Matrikularbeiträge abzuwälzen, gehe auf die Dauer nicht an, wenn man die Finanzen der Einzel⸗ staaten nicht zerrütten und das Reichsinteresse ganz ver⸗ nachlässigen wolle. Der Reichstag werde die Zustim⸗ mung zu der Vorlage nicht bereuen. Arnswaldt⸗ Hardenbostel spricht gegen die Vorlage.— Die Stempel⸗ steuer-Kommission nahm den Stempel auf ausländische Aktien von 4, auf Obligationen von 8, statt den von der Regierung vorgeschlagenen 6 pro Mille, an. — Offizielle Berichte an die Regierung be— haupten, daß Emin Pascha sich gegenwärtig am Congo befinde. Friedrichruhe. Die„Augsb. Allg.“ enthält eine Privatmeldung, wonach das Be— finden des Fürsten Bismarck in Folge der Witterung wieder ungünstig sei. Zu den hef— tigen neuralgischen Schmerzen habe sich ein starker Katarrh gesellt. Die Folgen der Kis— singer Krankheit seien noch nicht überwunden. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die üb—⸗ liche Veröffentlichung der Namen der ausge— loosten Wiener Geschworenen unterbleibt dies— mal auf Wunsch der Geschworenen, die das mit dem für Februar anberaumten Anarchisten— prozeß motivirten. Prag, 15. Januar. Der Omladina-Prozeß begann unter heftigen Protesten der Ange— klagten und Vertheidiger wegen Einschränkung der Zahl der als Zuhörer zugelassenen Vertrauens— männer, weil der Verhandlungssaal zu enge sei. Einzelne Anklagte beantragten die Absonderung des Verfahrens von dem Hauptverfahren. Der Gerichtshof verwarf die Proteste und Anträge. Der Vorsitzende weist die Versuche des Audi— toriums, die Ruhe zu stören, energisch zurück. Bei dem Namensaufrufe fehlte ein Ange— klagter.— 15. Januar. Die Anklageschrift umfaßt: 326 Seiten und lautet auf Hoch— Verrath, Majestäts-Beleidigung, Beleidig— ung von Mitgliedern des kaiserlichen Hauses, Belge“ meldet nach Privatbriefen, die Expedition am oberen Uelle habe im Namen des Congo— staates Freundschafts-Verträge mit den bedeu⸗ tendsten Sultanaten des zum Nile führenden Gebietes abgeschlossen. An Stelle van Kerck— hovens ist in die Führung der Expedition Haupt⸗ mann Baert getreten. Die Expedition rücke ungestört vor. In Bomokandi werde eine neue Station gegründet. — 15. Jan. Im Plenum der Regierungs⸗ partei wurde heute beschlossen, dem Premier— minister Beernaert vollständige Freiheit in der Frage der Proportionalvertretung zu geben. Die Krise ist dadurch wieder verschoben. Beer— naert wird jetzt seinen Antrag auf Einführung der Proportional-Vertretung einbringen und wird dazu wahrscheinlich die Kabinetsfrage stellen. Allem Anschein nach wird das Gesetz eine Majorität mit Hilfe der Linken erhalten. Frankreich. Paris, 15. Dan, er Kammer bringt der Finanzminister Burdeau den Gesetzentwurf über die Konversion der 4½prozentigen Rente in 3 ½prozentige ein. Spanien. Madrid. Meldungen aus Melilla zufolge wird dort die Ernennung Aliel Rubio's zum Pascha des Territoriums von Melilla lebhaft besprochen. Rubio ist Spanien feindlich gesinnt; Martinez Campos hatte ihn als Geißel verlangt. Italien. Rom, 15. Jan. Die„Agenzia Stefani“ meldet aus Carrara von einer be— deutenden revolutionären Bewegung. Alle Tele— graphen- und Telephonverbindungen sind unter— brochen. Es wurde versucht, den Eisenbahn— zug nach Avenza zum Entgleisen zu bringen. Ein in der Nacht vom 13./14. verwundeter Brigadier ist gestorben. Die Revoltirenden zogen ins Gebirge, um einen Zusammenstoß mit der öffentlichen Macht zu vermeiden.— 15 Jan. Meldung der„Agenzia Stefani“: In Massa wurde auf zwei Eisenbahnzüge ge— schossen, aber Niemand verwundet. Es kamen Truppenverstärkungen an und es herrscht wie— der Ruhe. In Carrara werden Unruhen be— fürchtet. Die Eisenbahnlinie zwischen Massa und Spezia wird von Truppen bewacht. In Livorno stellten in Folge der Unxuhen die Pferdebahnen den Dienst ein; alle Läden sind geschlossen. Vor dem Hause der Monarchischen Vereinigung ist eine Bombe gefunden worden, deren Zündschnur von einem Wächter ausge— löscht wurde.— 16. Jan. Bei Torono in der Nähe von Carrara fand ein Zusammen— stoß zwischen Anarchisten und Militär statt, wobei 8 Anarchisten getödtet und mehrere ver— Geheimbündelei, Beleidigung der gesetzlich aner- kannten Kirche, Diebstahl, boshafte Beschädig— ung fremden Eigenthums und Betrug. Ange— klagt sind der Journalist Anton Holzbach nebst 75 Genossen. 100 Zeugen sind vorgeladen, darunter 27 Polizeiorgane. — 16. Jan. Der Landtag überwies heute einen Antrag Vaschaty's auf Errichtung eines obersten Gerichtshofes für die Länder der böhmischen Krone mit allen Stimmen gegen diejenigen der deutschen Linken einem Spezial— ausschusse. 0 Brüssel. Belgien. Die„Indeépendance * wundet wurden; das Militär erlitt keine Ver— luste. In Carrara entstand in Folge des Kampfes eine Panik, und die Truppen sperrten die Straßen ab. Vormittags läutete in Torano ein bewaffneter Haufe Sturm, drang in ein Haus ein und forderte von den Bewohnern Waffen und Munition. Die Aufständischen be— drohen die Arbeiter, welche die Arbeit in den Marmorbrüchen wiederaufnehmen wollten. Mili— tär griff bei Santa Lucia in der Nähe von Massa 200 Anarchisten an, welche sich zurück⸗ zogen. Letzte Nacht verhaftete der Polizeidirektor „Bagnara“ den Chef des Palermeser Arbeiter— bundes, Garibaldi Bosco, sowie 2 andere ein— flußreiche Fasciführer, Bernardino Verro und Or. Barbato, gegen welche ein Verhaftsbefehl vorlag. Livorno, 15. Jan. Ungeachtet der Auf— forderung, heute als Protest gegen die Vor⸗ gänge in Sizilien die Arbeit einzustellen, wird in allen Werkstätten, ausgenommen in einer, gearbeitet. Die Mehrzahl der Läden ist ge— schlossen; der Tramwayverkehr ist aufrecht⸗ erhalten. Rußland. Petersburg. Es ist ein Ge⸗ setz veröffentlicht worden, wodurch die Giltig— keitsdauer des Gesetzes, betreffend die Zollbe— steuerung russischer Kreditbillets, bis zum 1. Jan. 1897 verlängert wird, mit der Zusatzverfügung, daß die Zollbehörden eventuell berechtigt sein sollen, von den die Grenze passirenden Reisen⸗ den eine mündliche Angabe des Betrages der von ihnen mitgeführten Kreditbillets zu ver⸗ langen, wenn auch der Betrag 3000 Rubel nicht übersteigt, mithin steuerfrei ist. Aus Stadt und Land. j. Dorheim. Am 1. März sind es 50 Jahre, daß Lehrer Walther dahier in den Schuldienst einge— wiesen wurde. Die hiesige Gemeinde, in welcher der allverehrte Jubilar bis jetzt 47 Jahre segensreich ge— wirkt hat, rüstet sich, diesen Tag zu einem Festtage zu gestalten. j. Butzbach. Am vergangenen Samstag hatte sich eine größere Anzahl von Mitgliedern des Oberhessischen Obstbauvereins in denselben Räumen des Hessischen Hofes versammelt, in denen genau vor 5 Jahren der Wetterauer Obstbauverein durch Landwirthschaftslehrer Dr. v. Peter ins Leben gerufen wurde. Deshalb fand auch an diesem Tage die Hauptversammlung des Vereins⸗ bezirks Friedberg, des Gebietes des ehemaligen Wetterauer Obstbauvereins, statt. Der Präsident des Gesammt— vereins, Geh. Reg.⸗Rath Or. Braden, begrüßte die Versammelten und gedachte zunächst des unser ganzes Hessenland mit Freuden erfüllenden Ereignisses, der Verlobung S. K. H. des Großherzogs. Hierauf wurde Kreisamtmann Suͤffert einstimmig zum Vorsitzenden des Vereinsbezirks Friedberg des Oberhessischen Obst⸗ bauvereins an Stelle des ausgeschiedenen Kreisamt⸗— manns Dr. Wallau gewählt, worauf br. v. Peter, der Direktor der Geschäftsstelle des Vereins, ein anschau— liches Bild von der Entwickelung des Vereins, der jetzt 4500 Mitglieder zähle, gab, und die außerordentlich rege Thätigkeit desselben in den ersten 5 Jahren schil⸗ derte. An diesen reihte sich ein Vortrag des Sekretärs des Vereins, C. Reichelt, an, über die fernere Thätig⸗ keit des Obstbauvereins, sodann gab Obstbautechniker, E. Metz in humoristischer Weise seine freudigen und traurigen Erlebnisse als Obstbauapostel in Oberhessen zum Besten. An diese Versammlung, welche von 212 bis 3 Uhr dauerte, schloß sich ein gemeinsames Mittag- essen an, das mit ernsten und heiteren Reden gewürzt war, in denen besonders die Verdienste der Stadt Butz⸗ bach, deren Vertreter jedoch fehlte, und des Oberforst⸗ meisters Reuß um die Sache des Obstbaues gedacht wurde. Auch die Großh. Regierung in Darmstadt hatte sich durch Oekonomierath Müller von da vertreten lassen, der den Verein als einen der rührigsten Obst⸗ bauvereine Deutschlands feierte. Mögen die weiteren Erfolge des Vereins denen der ersten 5 Jahre ent⸗ sprechen, dann wird der Obstbau Oberhessens alsbald eine Bedeutung erlangen, die dem Absatz in wirksamster Weise zu Gute kommen muß. Mainz, 14. Jan. Heute früh, kurz nach 6 Uhr, wurde am diesseitigen Tunneleingang der 20jährige Maschinenheizer Hermann Ranis von dem Frühschnell⸗ zug Darmstadt⸗Mainz überfahren und so schwer verletzt, daß er gleich nach seiner Ankunft im Rochus hospital starb. Worms, 15 Januar. Gestern wurde ein junger Fabrikarbeiter, der seine Geliebte vergiftet hat, ver⸗ haftet. Das Verhältniß der Beiden hatte Folgen ge⸗ an Bord des nach Turin gehenden Dampfers habt; um diese zu beseitigen, gab der junge Mann dem be 1 „ der Studenten gegen den Professor Hering statt, der bei 0 1 — 19 Mädchen ein Pulver ein, wonach es während der Nacht f. f 775 1 verstarb. dem Rigorosum 27 Kandidaten durchfallen ließ. Israelit. Gottesdienst in Friedberg. 5 Basel, 13. Jan. Auf der badischen Bahn unweit Sabbathfeier vom 20. Jan. 1894. r⸗ Allerlei Istein erschoß 1 aun Va e e Mit⸗ Beginn: J 75 5 reisenden mit dem Revolver beim Passiren eines Tunnels. Vorabend 4 Uhr 45 M., rg. 5 Frankfurt, 14. Jan. Auf der Strecke zwischen[ Der Wagenwärter hielt den Zug an und der Thäter Samstag Nhe 3 Uhr, e ge Un s J Hausen und Bockenheim wurde vorgestern ein junger wurde verhaftet. Das Motiv war wahrscheinlich Be⸗ Wochercgottessdienst von Sonntag den 21. J 8 „ Mann von einem Eisenbahnzuge überfahren und ge⸗ raubung. Morgens 7 Uhr 15 Min Abends 6 Uhr 50 Min. ür tödtet. Man weiß nicht, wie der junge Mann unter Amsterdam. Eine neue große Katastrophe beim Gemeindezimmer. 5 885 1115 er⸗ den Zug gekommen ist, noch wer er ist und woher] Eislaufen hat sich hier ereignet. Eine Gesellschaft, be⸗ ör⸗ er kam. f 5 stehend aus 3 Herren und 9 Damen, den besten Klassen 2 8 Offenburg, 13. Jan. Der Dieb, welcher gestern angehörend, stürzte am Langwerder Kanal in Folge Ein⸗ Tinte einen Sack mit Werthbriefen entwendete, ist in der brechens der Eisdecke in's Wasser und es ertranken= 3 0 Person eines Kutschers ermittelt und verhaftet worden. sämmtliche 12 Personen. ö Feine schwarze Schreib-, Copir⸗ und Archiv-Tinte in Von den Werthbriefen sind noch alle vorhanden. London, 16. Jan. Die Auslieferungsabtheilung Flaschen zu M. 1, 60, 40 Pf., München, 16. Jan. Eine verheirathete Kleider⸗ des Polizeigerichtshofes in Bowstreet verfügte heute die Feine schwarze Alizarin⸗, Schreib- und Copir-Tinte in macherin durchschnitt ihren beiden Kindern und dann sich Auslieferung Monzoellis, der des Betrugs und Unter- Flaschen zu M. 1, 60 Pf. felbst den Hals. schleifes in Verbindung mit den italienischen Bankskan⸗ Tiefschwarze Kaiser⸗-Tinte in Flaschen zu M. 1, 20, Iserlohn, 12. Jan. In unmittelbarer Nähe der dalen angeklagt ist. E en Johannisstraße, inmitten der Stadt, entstand plötzlich New-⸗MPork, 16. Jan. Der Expreßzug von Dover Schwarze Schreib⸗Tinte in Flaschen zu 20 und 12 Pf., eein mächtiger, an der Oberfläche 20 Meter im Durch- stieß Vormittags bei Jerseycity am Delaware auf den„ Gallus Tinte(Schultinte) a 8 Pf. — messer großer Tagesbruch; die Tiefe desselben beträgt[ von Orange abgelassenen Expreßzug der Lackawanna- Feine violette Salon-Tinte in Flaschen zu 25 Pf. r⸗ etwa 50 Meter. An dieser Stelle hat vor Jahren der] Western⸗Eisenbahn. Etwa 20 Personen sollen getödtet, Feine brillantviolette Copirtinte in Flaschen à 25, 15 Pf., 10 Märkisch⸗Westfälische Bergwerksverein Erzausgrabungen viele verwundet sein. Feine rothe Tinte in Flaschen zu 40, 25 Pf., 5 vorgenommen. New⸗York, 15. Jan. Unweit Brooklyn stürzte Feine blaue Tinte in Flaschen zu 40 und 25 Pf., W Spandau. Wie von hier gemeldet wird, sind am] am 12. Januar Abends die Zugbrücke über einen tiefen Tinte zum Wäschezeichnen in Schachteln mit Zubehör ag. letzten Sonntag beim Eislauf auf der Havel nicht weniger] Graben theilweise ein. Die Brücke war zur selben Zeit 75 Pf.,. uf⸗ als 4 Personen ertrunken.. von Arbeitern gefüllt, die soeben ihr Tagewerk vollendet Hektographen⸗ Tinte, 11 Prag, 15. Jan. An der medizinischen Fakultät hatten. Etwa 60 fielen in den Graben und 15 daß inen Line, 8 0 ird ö der deutschen Universität fanden heute Demonstrationen ihnen ertranken trotz aller Rettungsversuche. Gold⸗Tinte bei Carl Binder nagel. 1—*„ 2.. „ Hölz⸗Versteigerung im Stein u. Wendelholz.„„Bekauntmachung.„„ Bclauntmachung. 65 er 1 1 istri Stei waige Forderungen an den Nachlaß] Der Voranschlag der Gemeinde Nieder⸗ ht⸗ Mittwoch den 24. Januar werden in den Domanialwalddistrikten Stein der Jost Müller Wittwe von Friedberg M8 l 7 5 05 ligt hm 17. bis und Wendelbolz versteigert: sind binnen einer Woche bei dem mit Be- 25. J auf dem Bur isterei⸗ Scheiter: 317 Rm. Buche l. Cl.(163 Rm. im Stein, 154 Rm. im Wendel⸗ zahlung der Nachlaßschulden beauftragten Büreau dahier zu Jeder n en e⸗ hold), 67 Rm. Buche(1. Cl.; Knüppel: 23 Rm. Hainbuche(zum Theil stärker), Mechner Faatz dahier anzumelden züreau dahier zu Jedermanns Einsich ig 244 Rm. Eiche, 50 Rm. Nadelholz; Reisig: 59 4Rm. Buche, 80 Rm. Eiche, 174 Rm. Fri 1 5 offen. 1 2005 0 Kiefer(ausgenadelt); Stöcke: 125 Rm. Buche(46 Rm. im oberen Stein), 37 Rm e e Nieder ⸗Mörlen am 15. Jan. 1894. he⸗ Nabelholz 9 97: 125 Rm. g. 5 Großh. e. Großh. Bürgermeisterei Nieder-Mörlen. in. 4 1 Zusammenkunft e 10 Uhr am Eingang in den unteren Distrikt 8 e 21 N 10 endelholz bei der sog. Trieschwiese, gegenüber der Haltestelle Eckartsborn Das Oeffentliche 0 7 10 mit Kalk gespritzte Holz wird nicht versteigert. Nicht vorgezeigt wird das Holz im Gl 4 bi„A d Versteigerung. oberen Distrikt Stein(zumeist Nadelholz). Weitere Auskunft hat Großh. Forstwart fill iger⸗ Uffor krung. Montag den 22. Januar l. Is., Vor⸗ 2 Hartmann zu Lißberg zu ertheilen. Bei sehr ungünstiger Witterung wird die Ver⸗“ Forderungen und Ansprüche jeder Art mittags 10 Uhr anfangend, werden in det steigerung von 11 Uhr ab im Nies'schen Saale zu Lißberg abgehalten. an den Nachlaß des Adam Klee in Rödgen[ dem Hause des Herrn Kammacher May er⸗ Konrads dorf den 14. Januar 1894. 5 5 bei Bad⸗Nauheim sind binnen 8 Tagen zu Friedberg die zum Nachlaß der Frau bel Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg. bei dem unterzeichneten Gerichte anzumel-Bataillonsschneider Müller gehörigen * 284 Hoffmann. den, wenn sie bei der Nachlaßregulirung] Mobilien als: 1 vollst. Bett, 1 Spiegel, 4—.— 2 berücksichtigt werden sollen. Stühle, 2 Tische, Weißzeug, Kleider, eine N Hol verstei erun Bad⸗Nauheim den 12. Jan. 1894.) Partie Kartoffeln und sonstige Haus⸗ und . 30% 5 Amtsgericht Bad-Nauheim. Buchen n dee meistbietend gegen . 33*„ 1 Bauer. aarzahlung versteigert. in dem Fürstl. Stolberg's chen Forstrevier Gedern. a e der In dem Försterbezirk Ranstadt sollen versteigert werden: Holz⸗Versteigerung. 292 Fr. J. Nees, Auctionator. ge⸗ 1. Montag den 29. d. Mts. aus den Distrikten Hühnerwald, Leustadt, Kirch⸗ Freitag den 19. d. Mts., 10 Uhr Vor⸗ e zu f 5 wald, Finkenloch und Glauberg: mittags, kommen in dem Gemeindewald* Stämme: 80 Eichen, 3—18 m lang, 15—63 em dick mit 32 kw, Bönstadt folgende Holzsorten zur Ver⸗ 5 sich 6 Rothbuchen, 2— 11 m dlang, 39—93 c dick mit 10 km, steigerung: schen 50 Hainbuchen, 5—10 m lang, 16—25 em dick mit 9 ke, 32 Eichen⸗-Stämme von 5—13 Meter schen 12 Obstbaum, 10 Linden, 1 750 Länge, 16 Quadratmeter Inhalt, empfiehlt zu bekannt billigen Preisen der 30 Kiefern, 6— 17 m elang, 16—28 em dick mit 14 lw, 9 Fichten⸗Stämme, 7— 10 Mtr. Länge, 6 F A lter rer 19 Fichten, 7—20 m lang, 1522 em dick mit 7 fw. 1,19 Quadratmeter Inhalt, 300.. Alelter. fand Derbstangen: 95 Eichen, 48 Buchen Gu Lenkwieden geeignet), 21 Fichten⸗Derbstangen von 5—7 Mtr. 278 5 eins⸗ 42 Kiefern, 1098 Fichten. Länge, 1,35 Quadratmeter Inhalt, 8 gielkarten auer Reisstangen: 1349 Fichten.. 5 5 1 4 Rm. Buchen⸗Scheiter, 5 ü umt⸗ 2 rin Fichten⸗Rundscheite, 12 rm Fichten-Knüppel, welche im Distrikt Glauberg 6„ Eichen⸗ 5 billigst bei Georg Gross. die lagern 25 5 a n nes 2. Dienstag den 30. d. Mts. aus den Distrikten Hühnerwald, Leustadt, Kirch⸗ 6„ Buchen⸗Knüppel, 1 700 Mark 17 f wald und Finkenloch: g Sichen, 7 urde Scheite: 370 rm Buchen J. Cl., 119 rm dergl. II. Cl., 8 rm Eichen J. Cl., 700 Eichen-⸗Wellen, ganz oder getrennt, aus der Kirchenkasse enden 8 10 rm Aspen, 3 ro Kiefern. 5 2800 Kiefern-Wellen, zu Assenheim sofort oder später hypothe— Obf⸗ enüppel: 166 rm Buchen, 43 rin Eichen, 3 rm Kiefern. 16 Rm. Buchen⸗Stöcke, karisch auszuleihen. 1 Astreiser: 566 rm Buchen, 101 rm Eichen, 29 rm Kiefern. 12„ Eichen⸗Stöcke. Assenheim den 17. Januar 1894. 115 60 Das mit 0 bezeichnete Brennholz kommt nicht zum Ausgebot. Nähere Aus⸗ Zusammenkunft ist an der Galgenhecke Für den Kirchenvorstand: „ 6 kunft ertheilen der Förster Semper in Ranstadt und der Forstschütz König in Glauberg. nahe bei Bönstadt. 296 Hechler, Pfarrer. 175 Beginn der Versteigerung an beiden Tagen Morgens um 10 Uhr in dem] Bönstadt den 16. Januar 1894. 5 lich Stolberger Haus zu Ranstadt. 4 Großh. Bürgermeisterei Bönstadt. Sattler⸗Geselle gesucht 17 Gedern den 8. Januar 1894. Der Oberförster 282 Hofmann. K von 11 272 Kirchner. 5 270 A. Scheurich in Kloppenheim. etä PFF 8 8. 1 5 Holz⸗Versteigerung. Zum Wohl niker/ a ol 2 Ver tei erun Dienstag den 23. d. Mts. soll im Hoch⸗ 1 32 und 5 5 Weiseler Gemeindewald, Distrikt Kleiner. ich 7 155 f Hroßer Hausberg, folgen ehölz! reit, en unentgeltlich ein Geträn 101 9„Mittwoch den 24. Januar d. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, kommen ee lb gert Gehölz(eine Mediein oder Geheimmittel 1 i ütg⸗ im Köpperner Gemeindewald in den Distrikten 15 und 164 an der Eisenbahn⸗ 9 Kiesern⸗Stämme, 1,37 im Inhalt, zu machen, welches mich 80 jährigen Mann würt Linie Homburg—Usingen nachbezeichnete Holzsortimente zur Versteigerung: 140 Rm. Kiefern⸗Knüppel, hierunter von Sjährigen Magenbeschwerden, Appetit⸗ h 80 Stüc Fichten und Kiefern Otten, 32 Nm. durchgehens über 17 n losigkeit und schwacher Verdauung befreit ert 0 500 Stück Fichten⸗Stangen J.— IV. Klasse, Durchmesser, hat. F. Koch, königl. Förster a. D. in 70 W 52 Rm. Kiefern⸗Nutzklafterholz(Pfosten 2,4 Meter lang), 12880 Wellen Kiefern⸗Reisig und Bellersen, Kreis Höxter, Westfalen. 53 aft* 547 Rm. Kiefern⸗Scheit⸗ und ⸗Knüppelholz, 69 Rm. Kiefern⸗Stöcke. 7 7 8 i been 5200 Sskück Nadelholz⸗Wellen und 8 Anfang um 90ʃ½ Uhr am kleinen Haus⸗ Original-Theer-Schwefel- Obs-- 178 Rm. Stockhotz. 5 1 e dem Bach- berg gegenuber den Steinbrüchen. 48 Seife seren Das Nutzholz wird zuerst verkauft. ie Zusammen unft ist auf dem Bach⸗ Sämmtliches Holz ist in der Richtung v. Bergmann& Co., Berlin u. Frkft. a. K. Hen,. chalweg oberhalb der Cantine bei Stem e nach der Wetterau gut abzufahren. Aelteste allein ächte Marke: Dreieck mit bald 1 ae en er. Der Bü ister Hoch⸗Weisel am 15. Januar 1894. Erdkugel und Kreuz. Anerkannt von vor- amster 1 274* S 55 Großh. Bürgermeisterei Hoch⸗Weisel. züglicher Wirkung gegen alle Arten Haut- 1 5 5 5 273 Wörner. unreinigkeiten, Sommersprossen, Hir z Uhr, 1 1 emacht werdenden Bedingungen verpachtet. esser, Frostbeulen, Finnen ete. Vorräthig 15. Fischerei 5 Verpachtung. haller, deren f e 19 17 Zu verkaufen Stück 50 Pf. bei Hofapotheker W. Georgi. l- Mittwoch den 24. Januar l. J., Nach- notorisch vorliegt, haben sich vor der Ver⸗ eine junge Zugkuh, einen zweispännigen. 4 100 f 0 mittags 15 3 Uhr, wird auf 1 5 G55 pachtung bei unterzeichneter Stelle hierüber Wagen mik Zubehör, einen Pflug, eine Eine Wohnung ab. meindehause zu Friedberg die Fischereiauszuweisen. 15 Egge, zwei gute Kuhgeschirre und zwei s 5 b 1 9 llger in der Usa innerhalb der früheren Feld-“ Ober⸗Rosbach den 14. Jan. 1894. Stallketten. f 3 Zimmer mit allem Zubehör, hat zu er gemarkung Burg Friedberg auf 12 Jahre] Großh. Oberförsterei Ober⸗Rosbach. Wölfersheim. vermiethen 5 1 ge⸗ unter den bei der Versteigerung bekannt! 266 Strack. 279 Ludwig Brinck I. Erben. 191 C. Ehrhardt Wwe. dem 7 T 2——— Wohlthäfigkeits⸗ Aufführung zum Besten des Gustav⸗Adolf⸗Frauenvereins Mittwoch den 24. d. Mts., Abends ½8 Uhr, im Hötel Trapp. Programm. 1. Ouverture(vierhändig) zu Ruy Blass 2. Der Hausschlüssel, oder: Kalt gestellt. Lustspiel in 1 Akt von E. Hirthe. Personen: Herr Heimchen. Seine Frau. Mendelssohn. Paul Mehrmann. Virginie, seine Gattin. 3. Schwedische Tänze(vierhändig) 4. Liedervortag: a. Frühlingslied b. Die Bekehrte. PTT 5. Lebende Bilder: a. Brunhildens Erweckung, Siegfried III. Akt. b. Extrapost. Max Bruch. V. Lachner. Max Stange. 6. Symphonie Adur 1 Satz(vierhändig) Mendelssohn. 7. Lebende Bilder: a. Troubadour lv. Akt Finale. b. Junge Männer von heute. 8. Liedervortrag: 2. Blüthenmain. 3 Gluck. F Donizetti. 9. Lebende Bilder: a. Fliegende Holländer J. Akt 3. Scene. b. Der Urlauber. 10. Der Wanderer, Lied Schubert. 11. Lebendes Bild„Im Schnee“. Einlaßkarten zu haben in den beiden Buchhandlungen, bei Vereinsdiener Rausch und Abends an der Kasse. Preise der Plätze: Nummerirter Platz M. 1.50, nichtnummerirter Platz M. 1.—, Galerie 50 Pfg. 277 Wirthschafts-Eröffnung. Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich von heute an die Wirthschaft von Frau Frick Wwe., gegenüber dem Hötel Trapp, übernommen habe. Es wird mein Bestreben sein, die mich beehrenden Gäste durch ein vorzügliches Glas Binding's⸗Bier, sowie gute Speisen zu⸗ frieden zu stellen und bitte um geneigten Zuspruch. Friedberg den 17. Januar 1894. Hochachtungsvoll 275 Christian Mahr. Actien⸗ Zuckerfabrik Wetterau. Behufs einer genauen Aufstellung der bis jetzt gemeldeten Rüben— flächen können wir neue Anmeldungen von Kaufrüben vor Mitte nächster Woche nicht entgegennehmen. Friedberg den 17. Januar 1894. 289 Actien⸗Zuckerfabrik Wetterau. Die Unterzeichneten beabsichtigen zum 1. April d. Is. zwei geräumige zusammenhängende Zimmer zur Unterbringung ihrer Büreaus zu miethen. Anerbietungen nehmen die Unterzeichneten, welche auch weitere Auskunft ertheilen, bis Ende des Monats entgegen. Friedberg den 17. Januar 1894. Die Vollzugs-Commissäre sür Feldbereinigung. Du. Göttelmann. Süffert. Holz⸗Versteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Es sollen versteigert werden: a. im Distrikt Hardt Montag den 22. Januar l. J., von Vormittags 9 Uhr an: Buchen: 118,2 rw Scheiter, 194 rm Knüppel, 90 rm Stöcke, 18½ Hdt. Wellen. Eichen: 20,5 rm Scheiter, 81,2 rm Knüppel, 175,2 rm Stöcke, 36 Hdt. Wellen. Nadelholz: 2 erm Knüppel, 2 rm Stöcke, ½ Hdt. Wellen. 15 Fichten-Derbstangen, 1,66 im haltend. Die Zusammenkunft ist bei Kolnhausen an der Wetterbrücke. 5 b. im Distrikt Meilbach Dienstag den 23. Januar l. J, von Vormittags 9½½ Uhr an: Buchen: 672 rm Scheiter, 377 rm Knüppel, 304 rm Stöcke, 7140 Hdt. Wellen. Eichen: 8 em Scheiter, 26 rw Knüppel, 87 em Stöcke, 7½ Hdt. Wellen. Ca. 35 Fichtenstangen, ca. 2 im haltend, zu Baumpfählen, Leiter- bäumen ze. geeignet. Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße Lich—Hattenrod an der Grenze des Hattenröder Waldes. Lich den 10. Januar 1894. 235 299 — * 2 Fabrikbes. in ein. Städtchen Oberh., 36 Jah. Dienstmädchen 1 Dr. Dieffenbach. a., eleg. Ersch., pass. Part. Verm. n. unbe⸗ wird zu miethen gesucht. Näheres in der Off. m. Photog. u. A. B. 100 postl. 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David; in Rendel: Hrch. Kirchner; in Reichels- heim: F. B. Schwarz; in Rodheim: David Stern I., Isaac Strauss II. und Carl Zulauf; in Wohnbach: David Mayer und Gerson A. Zuntz sel. Wwe., königl. Hoflief., Dampfkaffeebrennereien, Bonn, Berlin, Hamburg. Gegründet 1837. Fasel⸗Eber, jung, zur Zucht tauglich, hat zu verkaufen Wilhelm Ess III., 224 Dorn-Assenheim. Schön möbl. Zimmer sofort zu ver⸗ miethen. Näh. i. d. Exp. d. A. 203 Herrenschneider empfiehlt sich außer dem Hause pro Tag M. 1.50. Wilh. Dungs, Wolfenstraße bei Gottfried Lotz. 157 Eichen⸗Stämme, 5 Stück, gute, sowie eine Partie trockene Eichen⸗, Buchen- und Kirschbaumborden hat zu verkaufen 223 J. H. Würz, Dorn⸗Assenheim. Wegen vorgerückter Saison verkaufe den Rest der 5 Winterschuhe u. Stiefel, zu bedeutend herabgesetzten Preisen. 264 Aug. Neuhof, Schuhlager. Zwei Pferde sind preiswürdig abzugeben bei 178 Sch. Aletter 1., Bad-Nauheim. 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