h 1.394. Dienstag den 16. Oktober.* 121. 2 Ol 0 sst 0 f N 0 Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch; 3; 3 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag. wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Amtlicher Theil. f 2 Di ebühren der Orts- und Polizeidiener resp. Aussche ei ö 8 Betreffend N zei sp. Ausscheller bei Bekanntmachungen Friedberg den 9. Oktober 1894. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir benachrichtigen Sie, daß Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz die rubr. Gebührensätze einer Revision unter— worfen und im Einverständiß mit Großh. Ministerium der Finanzen neu festgestellt hat. Indem wir Ihnen nachstehend den neuen Gebührentarif, welcher mit dem 1. Januar 1895 in Kraft zu treten hat, zur Kenntnißnahme mittheilen, erklären wir hierbei in Folge uns ertheilter Ermächtigung denselben auch für die im Interesse anderer Gemeinden und von Privaten erfolgenden Bekanntmachungen und Ausrufungen für anwendbar. Soweit die in einzelnen Gemeinden auf ihren Antrag bereits von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz mit besonderer Verfügung erhöhten Gebührenansätze nicht unter den Rahmen des neu festgestellten Tarifs fallen, sondern seine Sätze übersteigen, bleiben diese besondere Ansätze in Kraft. —— Wir beauftragen Sie die interessirten Bediensteten hiernach zu bedeuten und eine geeignete Publikation in der Gemeinde eintreten zu lassen. Dr. Braden. Gebühren ⸗Tarif reins 1 1 5 2 1. 15 i bxtoder der Orts- und Polizeidiener, sowie der Ausscheller bei Bekanntmachungen und Versteigerungen in herrschaftlichen Angelegenheiten. ale statt- Die Orts- und Polizeidiener, sowie die Ausscheller haben künftig in herr— III. Für das Läuten mit der Thurmglocke zum Zeichen des Beginns r. Pobl. schaftlichen Angelegenheiten als Gebühr zu beziehen: einer Versteigerung, 5 n L. und g 1. Für Bekanntmachungen durch die Schelle: wo dies bisher üblich war und auch fernerhin verlangt wird— M. 20 Pf. aundert. 1. in den Städten Darmstadt und Mainz g. 2 M.— Pf. IV. Für das Ausrusen bei Versteigerungen, sestattet. 2.„„„ Gießen, Offenbach, Worms 1„ 50(wobei jedoch(da es den fiskalischen Beamten unbenommen ist, sich die Personen 1894. 3.„„ Gemeinden über 5000 Seelen a 1„ 25„ zum Ausrufen der Gebote nach ihrem Ermessen auszuwählen) die Orts- u. Polizei⸗ nd. 1„ 1 2500— 5000 Seelen 8 diener ꝛc. kein Recht darauf haben, zum Ausrufen verwendet zu werden: 5 5.„„„„ 1000— 2500„—„.„ 1. in Gemeinden über 5000 Seelen in. 7 e a„ e a) in Starkenburg und Oberhessen An.. 5 bis 500 Seelen in Rheinhessen u. Starkenburg—„ 50„ für die erste Stunde des Ausrufens 0.— M. 65 Pf. ktbr. an⸗ N..„„ Oberhessen 22 5 für jede weitere Stunde des Ausrufens. g„„ Findet sich in einer und derselben Bekanntmachung die Ankündigung ver— das Maximum für einen Tag darf jedoch nicht übersteigen 3„— 0 schiedener Versteigerungen ꝛc. formell vereinigt, so ist dafür nur der einfache(ein- b) in Rheinhessen 1 N ing malige) Gebührenbezug statthaft; soll dagegen eine und dieselbe Bekanntmachung wenn das Ausrufen 3 Stunden oder kürzer dauert 17 7 1 gen erst mehrmals bei der Schelle publieirt werden, so kann ebenso oft die Gebühr bean— 5 1 länger als 3 Stunde dauert e N b sprucht werden. 5 1 l 5 2. in Gemeinden bis zu 5000 Seelen 1 to er, II. Für das Ausschellen zum Zeichen des Beginns einer Versteigerung, wenn dies a) in Starkenburg und Oberhessen f f ausdrücklich verlangt wird, jedoch ohne Verkündigung. 5 für die erste Stunde des Ausrufens 5. e 6 1 1 J. in den Gemeinden über 5000 Seelen ö„ 1 M.— Pf. für jede weitere Stunde des Ausrufens. 5 e f N en e.„„„ 2500— 5000 Seelen.. e das Maximum für einen Tag darf jedoch nicht übersteigen 2„ 40„ 5 1 1„ 1000= 2500„. N e e p) in Rheinhessen 5 9 4„„ 5001000 W e 0, wenn das Ausrufen 3 Stunden oder kürzer dauert 1% 0 ö i 5.„„ 1 bis 500 Seelen in Rheinhessen u. Starkenburg—„ 35„ 5. länger als 3 Stundeu dauert 20 40 N im eber 6.„„ 5 r beuhssen g 5 1 g stechnung.—— 5—— wendung Bekanntmachung. Betreffend: Den Herbstfaselmarkt des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg pro 1894. i 5 f 9 Der diesjährige Herbstfaselmarkt des land wirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg soll Mittwoch den 24. l. Mts. zu Friedberg e abgehalten werden. Alle Fasel, welche an der Prämiirung theilnehmen sollen, müssen längstens Vormittags 9 Uhr auf dem Platze sein. 10 ue Die Anmeldung muß mit Zugrundelegung unten abgedruckten Anmeldeformulars bis zum 22. l. Mts. beim Sekretariat des landw. Bezirks— 1 vereins vollzogen werden. In den abgesperrten Ring dürfen nur diejenigen Fasel gebracht werden, welche zur Prämiirung angemeldet sind. gell. Nicht genügend gefesselte Thiere werden zurückgewiesen. Nach einem Beschluß des landwirthschaftlichen Provinzial-Vereins und Mittheilung des Präsidiums sollen nur Simmenthaler Reinzuchten prämiirt werden; Kreuzungs-Produckte mit anderen Rassen its. lud sind daher ausgeschlossen. Von Ausstellern selbst gezüchtete Thiere werden höher prämiirt als angekaufte. Angekaufte Thiere müssen dell mindestens ½ Jahr im Besitze des Ausstellers sein. Viehhändler als solche sind von der Bewerbung um Preise ausgeschlossen. Zur Be— ö ll Ur. werbung um die Vereinspreise sind nur die Bezirksangehörigen zuzulassen; sonstige Beiträge z. B. die Prämienzuschüsse der Stadt Friedberg — können zur Prämiirung von Vieh aus anderen Kreisen oder nicht selbst gezogenem Vieh verwendet werden. Thiere, welche bei einer Preis— all. vertheilung im laufenden Jahre prämiirt worden sind, können diesmal nicht concurriren. Ferner kann in derselben Kategorie für mehrere Thiere ein und desselben Besitzers nur ein Geldpreis gegeben werden. Jeder Aussteller hat die Ausstellungszeit bei Meidung des Verlustes 1 5 der ihm zuerkannten Prämie einzuhalten. Unrichtige Angaben des Ausstellers in Bezug auf die programmmäßigen Anforderungen an die 7% Uhr concurrirenden Thiere haben zur Folge, daß etwa zuerkannte Prämiien wieder zurückbezahlt werden müssen. Auch ist in solchem Falle der 3. 4e) Aussteller künftighin von der Zulassung zur Prämiirung ausgeschlossen. Die zum Abschluß gebrachten Verkäufe wolle man dem auwesenden „Protokollführer zur Kenntniß bringen. Zur recht zahlreichem Besuche des Marktes wird hiermit eingeladen. f cell. Friedberg den 12. Oktober 1894. Der Direktor des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg. Dr. Braden. 75 Nr. der Anmeldung: 5 ung: a Anmeldeschein f i 1 für die Ausstellung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins„Friedberg“ fad. d zu Friedberg am 24. Oktober 1894. 1 Rasse Ren 5 K 5 e 1117 asse(Reinzucht oder Kreuzung):. Aae. v · Pint ne Selbst gezogen.... Gekauft(seit wann im Besitz). 05 d f. Bereits prämiirt(wo und wann): e f F e ru AQ 0 2 5(Name des Ausstellers.) en 791 Für jedes Thier ist ein besonderer Anmeldeschein auszufüllen. Die Angaben gelten als auf Ehrenwort gemacht. Wer nachweislich unrichtige Angaben macht, wird zu späteren Ausstellungeu nicht mehr zugelassen. Nach Mittheilung Großh. Kreisamts Büdingen ist die Maul- und Klauenseuche z Bekanntmachung. zu Büdingen erloschen und die Gehöftsperre auf⸗ Großherzogliches N. Infanterieregimenter stattfindet. Braunschweig, 12. Oktober. General— Lieutenant z. D. Hans Herwarth v. Bittenfeld ist in Folge eines Herzschlags heute hier ge 0 storben. b Friesack, 13. Okt. Heute Mittag wurde das Denkmal des Kurfürsten Friedrich J., in Gegenwart des Kaisers enthüllt. Bei der An— nahme des Ehrentrunks sprach der Kaiser: Ich trinke den Pokal, gefüllt mit deutschem Wein, auf das Wohl Brandenburgs mit dem Wunsche, gehoben worden. Friedberg den 11. Oktober 1894. Ur. Brade 4 Deutsches Nele theilt mit, daß der Gesetzentwurf der Sanktion] Japaner Witsju am 8. Oktober an und er⸗ 1 Berlin, 11. 3 Der fü des Monarchen unterbreitet wird. Er legt soberten die Stadt. Die 2000 Mann starke 5 sich in D stasien zu mmensuderveg ferner das Nuntium des Magnatenhauses betr. chinesische Besatzung zog sich nach schwachem nannte Geschwal 1 Kontr die Ablehnung de s Gefetzentwurfs über die Re⸗JWiderstand unter Verlust von etwa 100 Todten mann, wird si 3 lei tet von seinem Adju-ception der Juden vor. Der Präsident wird und Verwundeten zurück. . tanten Lieutenant zur See Deimling auf dem ermächtigt, die Verhandlung dieses Nuntiums Reichspostdampfer„Sachsen“ des Norddeutschensofort nach Beendigung er Verhandlung des Aus Stadt und Land. a 5 Lloyd nach Hongkong einschiffen. Mit dem⸗Gesetzes über die freie Religionsübung auf die 12* 3 Fer* 1 selben Damper begibt sich der Kommandant Tagesordnung zu setzen. Der Gesetzentwurf* ä Obst⸗———— 3 des Kanonenboots„Iltis“, Korvetten-Kapitänf über die Religion der Kinder, an dem das halten wird. Da Darmstadt ein gutes Absatzgebiet ist, Ingenohl, nach Hongkong. Dampfer„Sa hsen“] Magnatenhaus Modifikationen vornahm, wird durfte es sich auch für die Obergessischen Landwirthe hat am 10. Oktober Bremerhaven verlassen.] den Ausschüssen überwiesen. 3 e—— 3 zu 1 Kontre⸗-Admiral Hofmann mit seinem Adju— Belgien. Brüssel, 13. Okt. In Brüssel der Ne ae 1 Oberbessische O. 1 tanten wird sich am 24. d. M. in Neapel anf und den großeren Städten sind für den morgigen s vere ird sich an der Ausstellung wieder mit einem Bord begeben; Kapitän Ingenohl tritt bereits Wahltagabend überall Truppen konsignirt und] Sortime. r wichtigsten Oberhessischen Obstsorten, ver⸗ am 22. d. M. von Genua die Reise auf der] die Bürgergarden einberufen. Die Maßregel schiedenen Telle ä in Tafelobst, verpackten Fruch ⸗ „Sachsen“ an. ruft großen Unwillen hervor, da für dieselbe r hiesigen Eislausbereins — 12. Oktbr. Die„Nat.⸗Ztg.“ berichtet: nicht der geringste Anlaß vorliegt. Ueberall] werden hiermit nochmals auf die Wichtigkeit der morgen Der Ausschuß des Kolonialraths zur Begut⸗ist die Ruhe vollständig, trotz der leidenschaft— end 8 Uhr im„Pfälzer Hof“ stattfindenden General- achtung der Frage, inwieweit bei gesetzlicher lichen Theilnahme an den Wahlen. Zum ersten versammiung aufmerksam gemacht; da dean Regelung des Auswanderungswesens auf die] Male werden nämlich Kammer und Senat nach ad n da der Besiedelung der Schutzgebiete Rücksicht zu nehmen] dem neuen Wahlge setze gewählt. Fislaufverein weiter bestände, eventuell, der Betrieb sei, nahm auf Antrag Scharlach-Hamburg den Frankreich. Paris, Oktober. In r geeigneten Persönlichkeit, gegen entsprechende Ver Standpunkt ein, daß die Uebersiedelung Reichs⸗J Avignon wurde eine größere Anarchistendruckerei tung. unter der Direktion des seitherigen Vorstands, angehöriger nach den Schutzgebieten anders zussentdeckt, welche ganz Südfrankreich mit Flug-. Rer. 11. Ottbr. Wegen der baaren behandeln sei, als die Auswanderung nach schriften versorgte. Fünf Verhaftungen wur Heraus zahlung n esigen 33 vermachten fremden Ländern. Der Ausschuß will die Ueber-]den vorgenommen, zahlreiche weitere sind be-[Legats von 100,000 Mk. schweden Unterh andlungen siedelung in weitestem Umfange zulassen und vorstehend. mit dem Testamentsvollstrecker in London.„Die dalb⸗ nur den unumgänglich nothwendigen polizei Italien. Rom, 13. Okt. Der„Italie r 8000 Mark wurden dieser Tage lichen und sonstigen Beschränkungen unterworfen zufolge beziffern der Schatzminister und der g. Nr 12. Okt. Der Landesausschuß sehen. Finanzminister das Defizit des nächsten Etats⸗für Errichtung eines Denkmals für Seine Königliche 5 Karlsruhe, 12. Okt. Heute Nachmittag jahres auf 60 Million Lire. Davon sollen 20 Hoheit, den höchstseeligen Großherzog Ludwig IV. hatte trafen der Kronprinz und die Kronprinzessin] Millionen durch weitere Ersparnisse, 40 Mill. 8 Ne. von Schweden aus Badenweiler in Baden-Baden] durch neue Steuern gedeckt werden, über deren schrüncten Augahl nampaster Bildhauer zn e ein. Das großherzogliche und das erbgroßher-[Natur die Regierung jedoch absolutes Still-] Aufgefordert wurden: Professor Dondorf in Stuttgaxt, zogliche Paar begeben sich morgen Mittag nach sschweigen beobachtet. Professor Eberlein in Berlin. Professor Oeer in Karls⸗ Mannheim. Der Großherzog reist am 16. Okt. Bulgarien. Sofia, 12. Oktober. Die 9 9 in 1 auf Einladung des Kaisers nach Potsdam zu]„Bulgarie“ meldet die Rückkehr Tontschews N 1 08 Nolerstandbildes 2 wicht der Feier, die anläßlich der Verleihung vons aus Varna und bestätigt, daß Prinz Ferdinand unter 3,75 Meter hoch ist und auf einem passend ge⸗ Fahnen an die vierten Bataillone sämmtlicher die Demission Tontschews nicht annahm, ihn stalteten Granit Unterbau zu stehen kommt. Die Kosten des ganzen Denkmals mit Ausnahme der Fundamente vielmehr. 8 bis zum Zusammentritt der und der Einfriedigung durfen 140,000 Mark nicht uber Sobranje im Amte zu verbleiben. schreiten. Die Modellskizzen sind nunmehr eingetroffen Rußland. Petersburg, 12. Okt. Der sund haben ihre Aufstellung in der von Herrn Major „Regierungsbote“ meldet: Das Kaiserpaar von Heyl bereitwilligst zur Verfügung gestellten Reitbahn Wie Wie in der Annastraße dieselben in Kürze gefunden. wir hören werden besuchte gestern Masiandra und verweilte dort— g zur öffentlichen Ausstellung kommen. daß, so lange Gott mir Leben und Kraft ver— leiht und so lange das Hohenzollernhaus besteht, es niemals an der alten hergebrachten Treue der Märker fehlen möge, wenn es darauf an— kommt und der Markgraf ruft. Pest, 12. Okt. Die heutige Bischofskonferenz wurde von Vaszary eröffnet u. beschloß, bei einer 5 etwaigen abermaligen Vorlegung der vom Mag natenhause abgelel Ge esetzentwürfe an dem bert bisherig hin uch ferner⸗ hierauf Magyar Allam“ meldet, 5 der Fürstprimas habe beten, um dem copats, worin um Nichtsan Könige Ausland. JOesterreich⸗-Ungarn. Wien, 12. Okt. Der Flügeladjutant des Czaren Graf Bencken— dorff traf heute auf der Durchreise nach Korfu hier ein; er setzte am Abend die Reise fort, 1 um die Empfar Vorbereitungen für die an g geblich schon in nächster Woche erwartete An— kunft des Kaisers Alexander in Korfu zu treffen. vorlagen gebeten wird, zu u 13. Oktober. Abgeordnete Der Präsident legt das Nuntium des Magnaten hauses betreffend die Annahme des Gesetzent⸗ wurfs über die staatlichen Matriken vor und U St 0 Auf oy ade. K* 1 N 0 1½% Stunden. Auf der Rückkehr nach Livadia Die Tage werden noch bekannt gemacht. fuhr das Kaiserpaar durch Palta, dessen Straßen mit Menschen gefüllt waren. Allerlei. Der Kaiser begibt sich voraussichtlich Köln, 12. Okt. Gestern Abend fuhr bei Duisburg von der Krim am Dienstag nach Korfu. Nach ein Güterzug auf einen Rangirzug. Der Material. hier vorliegenden Daten reist der Kaiser auf 3 ii Froß. Verledt i Niemand. e ist einem Kriegsschiff, sonder„%% heute Früh ein von Oberhausen kommender Personen⸗ keinem Kriegs hiff, 1 auf einem Dampfer zug auf einen Güterzug aufgefahren. Verschiedene Per⸗ der Freiwilligen Flotte. ie Kaiserlichen Mac hien sonen sind verletzt, der Materialschaden ist bedeutend. erwarten ihn in Korfu und werden dort während Dresden, Il. O Die Stadtverordneten Ver- des Aufenthaltes des Kaisers die Flagge hissen. 7 be villigte heute 4000 Mi. zur Einführung — 5. des Beh schen Diphterie-Serums in den stadtische Der Thronfolger begleitet den Kaiser nach Korfu Kindert 5 F un en eng und begibt sich von dort nach Darmstadt, wo Berlin, 12. Okt. Die letzten vertraulichen Ver⸗ auch Großfürst Ssergei Alexandrowitsch und handlungen zwischen beiden Parteien zwecks Aufhebung Gemahlin eintreffen, um Prinzessin Alice nach des, 14. an iner Einigung Aber wir 8 8— loch 1 henden Di 1 1 9 effe* Rußland zu bringen. Die Hochzeit findet An- Aetelsanwerg ante ebe reinele 5 0 6*— Arbeitsnachweis und. istellung je · fang November statt. Das Befinden des Czaren sperrten geführt. Die ganze enheit erscheint jetzt hat sich in letzter Zeit ernst gestaltet, obgleich im Prinzip soweit e daß in der morgen statt⸗ Professor Sacharjin noch heute an der Ansi 4 1— offen sammlung voraus sichtlich die fes Mer ifh des! oklamirt wird festhält, daß Befürchtungen nicht zu hegen ug 1 wären. Professor Leyden, der jetzt zum zweiten.— .. rodpre om 16. bis 31. Oct. Male nach der Krim berufen ist, sieht die 8 3 ise v Ungabe der Bäcker 5 2 8 Ne eigener Angabe der Backer. S Sache weit ernst. 8 1 ö 1 ernst l an. f N Für Friedberg, Bad⸗Nauhe Butzbach unverändert. Japan. Tokio, 12. Oktbr. Japan ver⸗ 6 g* 2 e 1* 2 pflichtet sich, Korea nicht zu annectiren, wi ird Fleisch⸗. breise dem 16. bis 31. Oet. 5* der Nenn aber erst räumen, wenn die Koreaner fähig Nach Ang r Metzger. 1 5 2 8 Für Friedberg. Bad Nauh im u. Butzbach unverändert sind, sich selbst zu regieren. Japan wird allen] Jar„ a [Einwänden mit dem Hinweis auf den Präce denz fall in Egypten begegnen. Cheviot u. Buxkin für einen ganzen Anzug zu M. 5.75 g Japanische Kreuzer nahmen das chi⸗ Kammgarn, u. Melton für! ganz. Anzug zu M. 9.75 Schiff„Tenkyomaru“ 3.30 echn., versend. direkt an Hokoham 12. Okt Der japanische Ge⸗ J beetieger& Cen Frankfurt a. A. hd 2. ll. Ver want N 5 N g 1 hend franco. Nicht⸗ [sandte in Korea wurde zurückberufen, weil]] passendes wird* 3— ihm die Einführung von Reformen mißglückte. Graf Inonve begibt sich demnächst nach Korea. 5 a g „e ile 1 Nach einer Blättermel⸗ Stellensuchende jeden Berufs B e 3 placirt schnell Reuter's Bureau in Dresden, Ostra⸗ dung von hier vom 10. Oktober, griffen die! Allee 35. 152 destehend 0 derbe Sterbf Kliem Underle die Erk am erben r lestat⸗ Jahren abwese Ehefra Helden fordern heute g — er⸗ arke hem oten — „da lung abge⸗ t it, irthe 155 d in lbau⸗ einem ver⸗ rüch⸗ reins orgen neral⸗ rage glied 5 der etrieb Ver⸗ ands, garen achten ungen halb⸗ Tage schuß igliche troffen; Masor. itbahn werden Mäbhllen- Verkauf. Samstag den 20. Oktober l. Is., Vormittags 8 Uhr, soll auf dem Gemeinde- haus zu Rockenberg die zur Konkursmasse des Peter Joseph Dietz, Müller und Landwirth daselbst gehörige, an der Wetter mit guter Wasserkraft und in sehr guter Lager gelegene Mühle(Flur 1 737 Wohnhaus, Scheuer und einem neu massiv für 3 Pferde, ein Rindviehstall für 10—12 Stück und mehrere Schweineställe be⸗ finden, unter sehr günstigen Bedingungen verkauft werden. Die Mühle liegt eine Stunde von der Bahnstation Butzbach entfernt mit sehr auch können 25—30 Morgen Gelände käuflich erworben werden, Kaufbedingungen können bei Großh. Ortsgericht Rockenberg, sowie bei unterzeichnetem Konkursverwalter eingesehen werden, welcher guter Kundschaft, bestehend in Aecker und Wiesen. auch zu jeder weiteren Auskunftsertheilung Griedel am 11. Oktober 1894. 4297 Meter haltend) mit zwei Gängen nebst erbauten Stall, worin sich ein Pferdestall bereit ist. Ortsgerichtsvorsteher Streb, Konkursverwalter. . EBER. NTöRTIN C. Tranklurt d. N- Stammhaus in KGRTINGSDORF bei Hannover. Centralheizungen aller Art für Wohnhäuser, Bureaux, Fabrikräume u. s. w. (H. 6,9200) Ausarbeitung von Anschlägen nach bewährten eig. Systemen. Patent-Dampluiederdruck- heizung mit Sy phon- Luftregulirung. Patent-Luftheizung. Warmwasserheizung u. s. w. Rippenrohre, Rippenheizkörper und alle Zubehörtheile für Heizungsanlagen. Trockenanlagen für aller Art Stoffe. Lüftungsanlagen. kostenfrei 4295 Bekannt Bekanntmachung. Die Michael Kliem Eheleute von Helden— bergen haben in einem am 10. Septem⸗ ber 1887 vor hiesigem Amtsgericht ge— meinschaftlich errichteten Testamente sich gegenseitig als Erben für den kinderlosen Sterbfall eingesetzt.— Nachdem Michael Kliem Ehefrau am 25. September 1887 kinderlos verstorben ist und der Wittwer die Erbschaft angetreten hat, ist derselbe am 28. Juni 1894 ebenfalls ohne Leibes⸗ erben verstorben. Auf Antrag seiner In⸗ testat⸗Erben ergeht hiermit an die seit Jahren mit unbekanntem Aufenthaltsorte abwesende Schwester der Michael Kliem Ehefrau Marianna Lipp, geb. Appel, von Heldenbergen oder deren Erben die Auf⸗ forderung, sich binnen 2 Monaten von heute an gerechnet über die Rechtsgültig⸗ keit des Testaments bei dem unterzeich⸗ neten Gerichte zu erklären, als sonst An⸗ erkennung desselben ihrerseits unterstellt und in Vollstreckung desselben der ge⸗ sammte Nachlaß der Michael Kliem Ehe⸗ leute den Intestaterben des Michael Kliem überwiesen werden wird. Friedberg den 9. October 1894. Großh. Amtsgericht Friedberg. 4302 Landmann. Mobiliar versteigerung in Bad⸗Nauheim. Die nachverzeichneten Mobilien der Fräul. A. Becker dahier werden Donners— tag den 18. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr ab, im Hause Johannisstraße Nr. 9, öffent⸗ lich meistbietend versteigert: Betten, Bett⸗ werk, Nachttische, Komode, Tische, Stühle, Spiegel und Bilder, Schränke, Weißzeug, Porzellan und sonstiges Haus- und Küchen⸗ geräthe. s Am nämlichen Tage, Nachmittags 4 Uhr, werden in der Villa Edelweiß dahier Bis⸗ marckstraße Nr. 5 gute Mobilien der Frau von Meding, als: Betten, Causeuse, Stühle, Tische, Schränke, Spiegel, Wasch⸗ tische und noch sonstiges Hausgeräthe öffentlich meistbietend versteigert. Bad⸗Nauheim den 12. October 1894. Der Ortsgerichtsvorsteher: Wörner. Bekanntmachung. Donnerstag den 18. l. Mts., Nachmit⸗ tags 1 Uhr, soll ein der Gemeinde ge⸗ höriger, zum Schlachten geeigneter Fasel⸗ ochs öffentlich meistbietend versteigert werden. Ober⸗Mörlen den 14. Okt. 1894. Großh. Bürgermeisterei Ober-Mörlen. 4313 Born. 4284 14326 Dienstag den 16. Oktober d. J., Nach⸗ mittags 3 Uhr, versteigere ich am Rathhaus dahier zwangsweise gegen Baar zahlung: 15 Malter Kartoffeln. Friedberg den 15. Oktober 1894. Bangel, Gerichtsvollzieher. Zwangs ⸗Versteigerung. Donnerstag den 18. Oktbr., Vormittags 11 Uhr, versteigere ich zu Gunsten der Ortskrankenkasse Groß-Karben vor dem Gemeindehause in Nieder-Rosbach eine Kuh gegen Baarzahlung. Vilbel den 15. Oktober 1894. Herget, Vollziehungsbeamter. Fasel⸗Eber⸗Ankauf. Die Gemeinde Ockstadt beabsichtigt einen Fasel⸗Eber, engl. Bastard, anzukaufen. Besitzer solcher Thiere wollen sich inner— halb 8 Tagen melden. Ockstadt den 15. Oktober 1894. Großh. Bürgermeisterei Ockstadt. 4307 Ewald. Die Voranschläge der Gemeinde Hausen und Oes für 1894/95 liegen vom 17. October 1894 an acht Tage lang auf unserem Büreau offen. Hausen den 15. October 1894. Großh. Bürgermeisterei Hausen. 4300 Häuser. Der Voranschlag 4324 Pfänderversteigerung zu Friedberg. Dienstag den 30. Oktober l. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr anfangend, sollen in hiesigem Rathhaus die bis zu diesem Termin die Verfallzeit erreicht habenden Pfänder, der hiesigen Pfand⸗ und Leihanstalt gehörend, bestehend in Taschen⸗Uhren, Herren- und Frauenkleider, Weißzeug u. s. w., öffent⸗ lich meistbietend versteigert werden. Die Renovation und Auslösung der Pfänder kann an den hierzu bestimmten Wochentagen noch erfolgen. Friedberg den 11. Oktober 1894. Großh. Bürgermeisterei Friedberg. 4311 Steinhäußer. Montag den 15. October er. eröffne ich im„Saalbau“(Nebenzimmer) Curse im Schönschnellschreiben, deutsch und latein, für Herren; (Kaufleute, Handwerker, Lehrlinge und Schüler) und Damen (getrennte Abtheilungen). Dauer des Unterrichts ca. 20 Stunden, in welcher Zeit ich Jede mangelhaft schlechte Schrift zu einer schwungvoll, schönen gestalte. Honorar M. 15. im Voraus für beide Schriftarten. Erfolg garantirt! Fr. 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