* gere lauf 2 j ung: he und g efische Jertsch. Neg. 15 mer lesker. 5 abliau ö kümmich. lle Qualitäten „ Usagasse, ollen, tenzahlungen Reuss. Uebernahmen ochzelten, 10 in und pte und auf, erung bestent kann das er⸗ werden. tet ebener, rateur. lavier bil. 450% dlc aun⸗Gehäul Zeichnung 1 6.50, her 2.50 al, ren und uhren 145 1894. Donnerstag den 15. November. M 134. Oberhessischer nzeiger. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns h Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Annoncen von aus- Amtlicher Theil. Bekanntmachung. i Die Versicherungs-Aktien⸗Gesellschaft„Allianz“ in Berlin hat ihren Geschäftsbetrieb nunmehr auf die Haftpflicht- und Cautionsver— sicherung ausgedehnt und ist diese Erweiterung des Betriebs von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz genehmigt worden. Friedberg den 11. November 1894. Einladung. Betreffend: Amtliche Bezirks⸗Conferenzen der Lehrer des Kreises Friedberg. Die dritte betr. Conferenz im Schuljahr 1894,95 für die Lehrer des Bezirks Vilbel wird Dienstag den 20. November l.* zu Kaichen abgehalten und etwas früher als sonst ihren Anfang nehmen, weil an diesem Tage die Gemeinde Kaichen mit der Schulbehörde und den Amtsgenossen, dem J. Lehrer, Herrn Bönsel daselbst, eine von der obersten Schulbehörde genehmigte Jubiläu msfeier veranstaltet. Die Conferenz beginnt also schon kurz vor 9 Uhr, da um 11 Uhr ein Gottesdienst abgehalten werden und gegen 1 Uhr Mittags ein Festessen stattfinden soll und werden nicht blos die Herren Amtsgenossen, sondern auch sonstige Freunde und Bekannte des Jubilars zur Theilnahme an dieser festlichen Veranstaltung freundlichst eingeladen. Für die nicht an der Bahn Friedberg-Hanau wohnenden Herren stehen bei ungünstiger Witterung in Nieder-Wöllstadt mit An— schluß an die um 75 nach Norden und 8s nach Süden abge zeitig genug nach Kaichen befördern. Zu den Bezirks-Conferenzen Friedberg und Butzbach erfolgt erst später, aber noch vor Ende dieses Jahres, besondere Einladung. Friedberg den 9. November 1894. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. henden Züge der Main-Weser-Bahn Wagen bereit, welche die eintreffenden Herren im Monat Dezember, Der Großherzogliche Kreisschul-Inspektor: Bekanntmachung. Schmidt, Schulrath. Den Gewerbetreibenden und gewerblichen Arbeitern wird hiermit zur Kenntniß gebracht, daß der Unterzeichnete, oder in dessen Ver— hinderung der Assistent, in allen gewerbe-technischen, sowie das Arbeitsverhältniß berührenden Fragen, jeden Donnerstag und Sonntag von 11 bis 1 Uhr auf seinem Amtszimmer zu Mainz, Frauenlobstraße Nr. 9, zu sprechen ist. Der Großherzogliche Fabrikinspektor für den Aufsichtsbezirk II. Mainz den 23. Oktober 1894. Baentsch. Deutsches Reich. Darmstadt, 13. Nov. S. K. H. der Großherzog hat in Begleitung des Hofmarschalls von Westerweller die Reise nach Petersburg angetreten. — Der zweiten Kammer ist die Vor— lage über die Bewilligung der Mittel für den Bau einer festen Verkehrsbrücke über den Rhein bei Worms zugegangen, ebenso die Genehmigung eines Vertrags mit der hessischen Ludwigsbahn-Gesellschaft wegen Erbauung einer Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Worms und wegen umfassender Erweiterung des Bahn— hofs in Worms. — Die„Darmst. Ztg.“ theilt mit, daß Soldaten, die anläßlich des letzten Manövers mit sozialistischen Phrasen geschmückte Exzesse“ begingen, mit schweren militärischen Strafen belegt wurden. Der Hauptthäter erhielt unter Ausstoßung aus dem Soldatenstande 6 Jahre Zuchthaus. Der Nächstbelastete erhielt 5 Jahre Gefängniß, der dritte 6 Monate Gefängniß. Berlin. Wie die„Post“ vernimmt, dürfe die anderweitige Besetzung des Justizministeriums als nahe bevorstehend betrachtet werden. Kiel. S. M. Schiff„Moltke“, Komm. Kap. z. S. Koch, ist am 9. Nov. in St. Thomas in Westindien und S. M. Schiff„Gneisenau“, Komm. Korv.⸗Kap. da Fonseca-Wollheim, am 9. November in Malta eingetroffen. S. M. Kanonenboot„Iltis“, Komm. Lieut. z. S. Schmidt von Schwind, ist am 10. Nov. in Chingkiang angekommen. S. M. Schiff„Falke“, Komm. Korv.⸗Kap. Graf v. Moltke beabsichtigt, am 15. November von Sydney nach Apia in See zu gehen. 9 Ausland. Oesterreich-Ungarn. Budapest, 11. Nov. Franz Kossuth wurde in Szegedin von 25,000 Menschen empfangen; er erklärte wiederum die Unabhängigkeit Ungarns auf konstitutionellem Wege erringen zu wollen. Triest, 18. Nov. rathssitzung fand vor lärmende Scene statt, indem die versammelten Zurufe beleidigten. Die Polizei zerstreute die Zusammenrottung und verhaftete 9 Personen, theils Slaven, theils Italiener. Frankreich. Paris, 13. Nov. General Duchene, Kommandant von Belfort, ist zum Chef der Expedition nach Madagaskar ernannt worden mit dem Oberkommando über die Land— und Seetruppen. Nicht das Marine-, sondern das Kriegsministerium erhält die Leitung der Expedition. Großbritannien. London, 13. Nov. Der„Standard“ meldet aus Moskau: Das zwischen Rußland und England getroffene Ueber— einkommen in Betreff des Pamir-Gebiets be— stimmt als Grenze der russischen Einflußsphäre die Flußläufe des Murghab und des Aksu, als Grenze der englischen Einflußsphäre die Fluß— läufe des Panian und Sharan. In den da— zwischen liegenden Gebieten soll versuchsweise eine Verwaltung von eingeborenen Chefs ein— gerichtet werden. Das Arrangement ist als modus vivendi, nicht als endgültige Lösung ge— dacht. Spanien. Madrid, 13. Novbr. Die Kammer wählte mit 223 Stimmen Vega di Armijo zu ihrem Präsidenten. Sagasta legte alsdann das Programm des Kabinets dar und erklärte dabei, Obstruktionspolitik der Konser— vativen sei schuld am Scheitern der Handels— verträge. Rußland. Moskau, 12. Nov. Gestern Vormittag traf die Leiche des Kaisers Ale— rander III. in Moskau ein. Um 11 Uhr setzte sich die Prozession von dem Pavillon in Be— wegung. Hinter dem Sarge schritten der Kaiser mit dem Prinzen von Wales, den Großfürsten den Generalen. [des Kaisers und die übrigen Großfürstinnen gelesen. Nach der gestrigen Stadt-⸗[ fuhren in Trauer-Equipagen. dem Rathhaus eine den Zug. Slaven und Italiener sich gegenseitig durch Archangelsk-Kathedrale ein. Militär schloß Bei vier Kirchen wurde gehalten und erst um 5 Uhr traf der Leichenzug in der Gleich darauf wurde das Publikum in die Archangelsk— Kathedrale hineingelassen. Die Ordnung wurde nirgends gestört. Die Bevölkerung von Moskau überfluthete die Straßen. Die Balkons, die Fenster, sogar die Dächer und Bäume auf dem Wege des Leichenzuges waren mit Publi— kum besetzt. Petersburg. Ein Rundschreiben des Mi— nisters des Auswärtigen an die Vertreter Ruß— lands im Ausland vom 9. Novbr. versichert, der Kaiser sei fest entschlossen, den Spuren seines Vaters zu folgen, er werde seine Kräfte dem Wohlsein im Innern widmen und nirgends abweichen von der friedlichen, loyalen und festen Politik, die so sehr zur allgemeinen Be— ruhigung beigetragen habe. Rußland werde die Traditionen und treu freundschaftlichen Be— ziehungen zu allen Mächten pflegen und in der Achtung vor dem Recht und der gesetzlichen Ordnung die sicherste Gewähr für die Ruhe der Staaten erblicken. — 13. Nov. Der Leichenzug des Kaisers Alexanders III. bewegte sich in einer Ausdeh— nung von 5 Werst den Newsky-Prospekt ent— lang, dann über den Admiralitäts-Prospekt und den englischen Quai und war gegen 1 Uhr über die Nikolaibrücke und den Universitäts— Quai an der Börse nach dem Alexander-Park eingebogen. Es war bereits gegen /½2 Uhr, als die Leiche des Kaisers unter dem Donner der Festungsgeschütze an ihrem vorläufigen Ruhe— platze, der Peter-Pauls-Kathedrale, anlangte. Zunächst seinem Ausgangspunkte, dem Mos— kauer Bahnhofe, wurde der Trauerzug von der dort belegenen Kirche mit Geläute empfangen, die Geistlichkeit war herausgetreten, der Trauer— Die Kaiserin⸗Wittwe, die Braut wagen hielt an und eine kurze Messe wurde Vor dem Anitschkow-Palais, dem ——— 1 Verlauf nahm, ja zu den animirtesten reinlich kräftiges Mädchen in ein Milchgeschäft; dasselbe feiern gehört hat. Nach einleiten darf jedoch wegen der FFrau kein frisches gesundes Wohnsitze des verewigten Kaisers, ward ein einen herrlicher ger Seminaristen begrüßte der Vor⸗ Gesicht und keine rothen Backen haben. Wilhelm Reusch, f weiterer Aufenthalt gemacht und Gebete wur- 8 den in tiefer Andacht verrichtet: auch vor der sigende, iffenbach, herzlich die Festversamm- Oggersheim.“ Kasan⸗Kathedral und der J f 1 1 iachdem d en ersten Verse sheim, 10. Nov. In Morsch erstach der 1 sowie schließlich vor r historif 1 seinen Schwiegervater Ost nach kurzem Mo der wurde verhaftet. ). Der Schnellzug Metz ⸗Coblenz ist 19 Karthaus entgleist. Maschine und nd umgestürzt. wurden ein Eisenbahn⸗ uchun shaft genommen. C 1 f ie se d urch Unterschleife die Eisenbahn⸗„Verwaltung 5 5 glänzend zu eum etwa 18,000 Mark geschadig ben. religiöse Seite des Düsseldorf. Die des n begangen in vom 28. auf de. an den Rutters Anrath, angeklaf ten Gebrüder vom hiesigen Schwurgericht zum Tode ver urtheilt warden urtheilt worden. Wirkung. Auf dem W̃ ö Kopf an Kopf 1 Amer N amerikanis der japanischen Regierung Staatssekretärs Greshain, a Dank. wird, daß, wenn Japan sich g dem E gu hen seinen Ein orkanartiger Südweststurm Chinas um die Vermittelung Cleveland's an- sehr a 0 at an 1 großen Schaden angerichtet; der schlösse, dieser bereit wäre, seine guten Dienstes freuten Fraulein Bernius und Semina Metzler du Gle hurm der Marienkirche gerieth in's Schwanken. 7 5 Klavi 1 Ostrowo kov. Der zum Tode verurtheilte zur Verfügung zu stellen. 3 1 Ver 7 zur Verfügung zu ste Nies Doppelmorder Nowicki ist heute durch den Scharfrichter China. Shanghai. Nach einen Reindel enthauptet 1 gramm vom 12. Nov. wird aus Tschifu u ge-in sehr dankenswerther Weise Anwesenden, wahrend Brüssel, 12 Ve ermummte Banditen drangen meldet, daß Port-Arthur gestern früh von den l elfen h in längerer 1 auf 95 in das S bloß der nin Franlieu in Saint— N* e 1 g 55 6 0 i ben Großherzog später kurz auf den ein, knebelten die loßfre d deren Dienerin un Japanern genommen de it. Als die Ja Festredner toastete, und Schulrath Schmidt dem Vor- raubten das ganze loß aus. ie Räuber schleppten paner nach einem Bombardement stürmten, sigenden warm empfundene und von letzterem später mit das werthvolle Silberzeug und Juwelen, sowie 15,000 Karle a legten die Chinesen die Waffen nieder und er- herzlichem Danke erwiederte Begrüßungsworte wegen Francs Baargeld mit Die Geknebelten wurden erst 8 1 gaben sich. Wie verlautet, hat der hinesis he] seiner glücklichen Genesung und Rückkehr zu seiner Ge⸗ a Stunden nach dem Raube aus ihrer Lage be der Ar 0 General mit dem Generalstabe und anderen meinde widmete. Der diesjährige, so überaus schön ver- freit. Die Bandite n sind spurlos verschwunden. 0 eee 8 der Nad 5 laufene„Luther-Abend“ wird allen Theilnehmern in Brüssel, 13. Nor In der verflo Nacht Oberoffizieren die Forts in der Nacht vom sangenehmster Erinnerung bleiben. wüthete über ganz Belgie n ein heftiger Sturm, welcher A j 6. Nov. verlassen und sich auf einem Aviso s. Bad Nauheim. Dem zweiten Jahresbericht große Ver ingen anrichtete. Viele Schornsteine 1 und einem Dampfer geflüchttet. der unter dem Vorsitze und Protektorate der Frau wurden umgerissen, große Bäume entwurzelt, Haäuser — 0 31 1 en 5 7 ir N. 7 ore Mor* 1 8 1 2 f Japan. Yokohama, 12. Nov. Die bei-] Sanita zen N Dabier ins Leben Barner 1 55 2b t. Mehre re Personen wurde u durch 9 den an Bord des„Sydney“ in Kobe verhafte— derheilstatte„0 mmae d im entnehm n wir: Die An, fall Daczsieg verwundet. Zahlreiche Fischert arken 1 N 133 5 stalt war vom 15. März bis 1. Novbr. 1894 von 22 sind mit den Insassen umgekommen. 5 ten Amerikaner sind gegen die Verpflichtung, Knaben und 18 Mädchen, im Ganzen 40 Kindern be Lens, 12. Nov. Gestern wurde unweit der hiesigen 13 sich jeder Unterstützung der Chinesen zu ent- sucht. Volle Pension bezahlten 14 Knaben und 8 Mad Station eine gußeiserne 7 legraphenstange aus dem halten wieder freigelassen, der mitverhaftete chen. Von den Einnahmen dieser 22 zahlenden Kinder Boden gerissen, wobei der Weichenstellungsapparat zer- 1 a% 5 NN und Zuschuß aus eigenen Mitteln der Grunder der An- stört wurde; ebenso ist die elektrische Batterie fortge- N chinesische Dolmetf her dagegen nach Hiroshima stalt, Sanitatsrath Ur. Müller und Frau, wurden außer- nommen worden. Ar ischein ind liegt die Absicht vor, gebracht worden. dem in der Anstalt 18 Freibetten n und zwar an eine Eisenbahnkatastrophe herbeizuführen. Die Polizei . 8 Knaben und 10 Madchen. Unter Freibetten ist zu ist den Thätern auf der Spur. 5 Aus Stadt und Land. verstehen: Vollständige Pension, körperliche Pflege, Brüx, 12. November. Auf den Plutoschächten der 5 8 ärztliche Behandlung und die Taxe fur die aus der Dresdener Kreditanstal Wiesa si Samstag Nac vren( h. Friedberg. Wir wollen nicht verfehlen, auch 53 9 5 ler f. 858 1 8 ee rrdtanstant in Wlesa sind Samstag Nacht 4 r Anstaltskasse bezahlten Thermal prudel⸗ 20 Mann durch schlagende Wetter verunglückt; 5 Leichen schlene n an dieser Stelle im Int unserer Leser darauf hin— g 5 Weiden 8 dist N 6 bäder. Ferner wurden auf Ke 2 lt 4 Kin- sind geborgen. Die Grube ist wegen der Gefahr von 8 in mit 5 5 bentiden auf der, die ihrer Erziehung wegen nicht in die Anstalt Nachexplosionen theilweise gesperrt. 1 dr den Bes paßten, außerhalb der Anstalt verpflegt. Die Anstalt Paris, 13. Nov. Gestern wüthete hier ein furcht W. Die von dem Invaliden V f 2 soll letzten Sonntag im Saalbau b ö tände, zahlender und nichtzahlend ex, dienen, um ihnen lichen Schaden an. in erster Linie dem Wohle kranker Kinder besserer barer Sturm bis gegen Mitternacht und richtete beträcht a sammlung erfreute sich eines recht z ü N b 5 8. 3 0 15 ich E off e e* 4 Begrüß den Auf enthalt in Bad⸗Nauheim und den Gebrauch der Madrid, 13. Nov. An der ganzen spanischen Küste 8 1 5 iesigen Thermen ohne Begleitung Erwachsener zu er- herrscht ein heftiger Sturm. 17 Schiffe haben sich schwer Anwesenden durch den V en,. elbe 5 9 5 N n. 5 1 moglichen. Ein pekuniärer Vortheil ist durch die An- beschadigt nach der St. Johann de Luz⸗Bai geflüchtet. stalt nicht beabsichtigt. Freunden der Anstalt diene noch Die meisten telegrap hischen Verbindungen mit Madrid zur Nachricht, daß weder Geld noch andere Geschenke sind zerstort. in kurzen Zugen ein Bild der ganz 0 Zug 1 Invaliden und wies besonders auf die derf lben g * J e ae J 8. Na 8 3 05 bee 1 für die Armen unserer Anstalt anger nommen werden, Moskau, 10. Nov. In der Oreler Gegend sind Darnftabt bin. r da d urch eigene, Arbeit der Gründer der Zweck des durch plotzlichen Schneesturm mehrere Dorfer verweht. die Ablehnung der Gesetzesvorlage, betr Wohlthuans erfüllt wird. 1 8 8 Ueber hundert 8 ute werden bisher vermißt und sind n 67 Million Mark aus dem In K Nieder Mi o rlen, 11. Novbr. Am Sonntag wahrscheinlich erf roren. 1 i .. ken. Ein Doch auf den Grafen Nachmuüttag fand im Saale, des G isthauses„zum Stern“ Kro n st adt, 13 Nov. Das sogenannte Londoner nlei 5 hen Tages 1 er eine sehr gut besuchte rsammlung des katho Leuchtschiff ist eingeholt. Ade Rheden sind mit Eis be⸗ ort nung 122 fü t Volks⸗Vereins statt. Nachdem Pfarrer Jenne- deckt. Hinter dem Tolbukin-Leuchtschiff ist offenes Wasser. 1 gehenden Erläuterungen 1 21. in mit einer herzlichen Ansprache die Versammlung 133 Dewsburg. Am Sonntag den 28. Oktober 9 Hierbei wurde ganz besonders auf die ungl* 10 6 1. halle, worin N besonders 9 den Zwet der fand ein deutscher Hottesdienst zur ye* des Refor⸗ führung des belr. Gesetzes hingewiesen. Das 8 15 55 5 3 mach r. rürbel der n Gieß mationsfe stes in Dewsbury in England statt. F. W. 5 sei ja jetzt schon ganz we lend geschaff ei eschaftsführer für Oberh 1 n d 1 1 Friedberger, hatte mit einem Ge⸗ 1 der würden die viel Klagen und fried und verbr in 11 tun gem Vortrage nossen Alles arrangirt und die deutschsprechenden Eng ⸗ 4 durch die dasselbe aus Perf R dner kam hierbei auf den lander die in hiesiger Gegend wohnenden deutschen 5 staat zu spre und wies Landsleute speziell eingeladen. Ueber 100 Personen ührbar 8 ramm der kamen, um an diesem Gottesdieste Theil zu nehmen. „ usse reichen Pastor Richter von der deutschen Kirche in Bradfast 5 d zab eine gediegene Predigt r„Glaube, Liebe, Hoff verba in ausgezeichneter Weise Reformatson. Es war er uten Luther⸗Choral„Eine feste doch viele unser Gott zu achtige en Gotteshauser im l. be n Gater oft hörten in den Tagen alle Gott“ brachte den zurde sogleich heschlossen, 0 Pre⸗ 703 Verein mbare Summe Abzug der undermeid⸗ 1 und Annoncen 26 Mark auf 8 Pfarrers Richter dem Central⸗ a in Leipzig üͤber⸗ et, daß ein deutscher ia Fasablanca auf dem 9. d n Mauren ermordet worden ist. 8. urchführung des Invaliditäts- und Alters Werther 5 t zuge otzd r beinahe 4 Jahre plalzisch t, imn icherlei ae t or, daß ein Arbeiter 0 undes Neush, ich der kurzen ne und nbahn⸗ ommen. valtung igen in an den ebrüder e ver⸗ seinem its 10 dürsten sststurm et; der vanken. irtheilte frichter rangen Maur in und leppten 15,000 en erst ige be⸗ Nacht welcher ensteine Häuser herab⸗ cbarken hiesigen 5 dem 5% 8 erfolgen. * er Rainen, veranschl. zu 2600 Mk. soll Samstag 58 liegen auf Bürgermeisterei Bönstadt zur b, Einsicht offen. 9.42 60008• 8 furcht⸗ 124204 euugt, fh, 47 4712 n Küste gh h schwer flüchtet. Madrid end sind 4 gerweht. nd sind ondoner Berat ur er⸗ e feste h viele ichtigen Vater⸗ 4 220 Eschbach sollen nachstehende gar keine Quittungskarte hat, oder daß wenigstens keine Marken für ihn, so lange er arbeitet, verwendet werden. Die ständigen Arbeiter, die zu einem bestimmten Arbeit⸗ geber in einem regelmäßigen Arbeitsverhältniß stehen, müssen vom Arbeitgeber binnen 3 Tagen nach dem Arbeits⸗ oder Dienstanfang bei der zuständigen Stelle angemeldet werden. Für sie zieht die Hebestelle vom Arbeitgeber die Beiträge ein und verklebt die Marken, und der Arbeitgeber zieht bei der Lohnzahlung die Hälfte der Beiträge dem Arbeiter ab. Als ständige Arbeiter haben auch diejenigen sog. Tagelöhner zu gelten, die immer bei demselben Landwirth arbeiten oder auf Monate zu einem bestimmten Arbeitgeber in ein Arbeitsverhältniß, auch in ein Accordverhältniß treten. dieser ständigen Arbeiter ist meist in Ordnung. bald hier, bald dort tage- oder wochenweise arbeiten, ferner Näherinnen, Wäscherinnen, Büglerinnen u. dergl., die bei Kunden arbeiten, sind häufig nicht versichert. Alle diese sog. unständigen Arbeiter sind regelmäßig auch versicherungspflichtig, einerlei ob der Lohn als Die Versicherung Die Dle wirklichen Tagelöhner oder Tagelöhnerinnen aber, die Tagelohn oder Stück⸗(Accord-)Lohn gezahlt wird. Wenn sie zur Arbeit gehen, müssen sie ihre Karte mitnehmen. Der Arbeitgeber muß sich die Karte zeigen lassen und prüfen, ob für die Beschäftigungswoche schon eine Marke verwendet ist. Ist dies nicht der Fall, so klebt er eine Marke ein und entwerthet sie, indem er das Datum auf dieselbe schreibt(z. B. 10. 10. 94.) Die Hälfte des Betrages zieht er dem Arbeiter am Lohn ab. Der Arbeiter kann auch die Marke selbst kaufen und einkleben, dann muß ihm der Arbeitgeber die Hälfte ersetzen. Der Arbeilgeber darf sich nicht etwa damit zufrieden geben, daß der Arbeiter sagt, er habe seine Karte zu Hause und klebe selbst ein. Wenn er ihm daraufhin die Hälfte des Markenwerthes bezahlt und der Arbeiter klebt hinterher, wie es oft geschehen ist, doch keine Marke ein, so ist er von seiner Verantwortung nicht frei. Hat der Tagelöhner ꝛc. überhaupt noch keine Quittungskarte, so muß der Arbeitgeber bei der betr. Stelle die sofortige Ausstellung einer solchen beantragen. Die Folgen der Unterlassungen sind: 8 1) Der Arbeitgeber macht sich strafbar, wenn er nicht, wie angegeben, verfährt; 2) der Arbeiter wird geschädigt, denn wenn er später eine Rente beantragen will, hat er nicht die erforder— liche Anzahl von Marken in den Quittungskarten und verliert womöglich dadurch seinen Anspruch, da es nicht so kurzer Hand statthaft ist, nachträglich Marken ein⸗ zukleben; f 3) die Versicherungs⸗Anstalt wird um den Marken⸗ werth geschädigt. Der Arbeiter selbst hat also das größte Interesse, daß seine Versicherung in Ordnung ist und der Arbeit⸗ geber seine Pflicht thut. Die Versicherungs-Anstalt wird von jetzt ab eine allgemeine Revision der O. karten im Lande vornehmen lassen, wie es bisher nur in einigen Städten und Bezirken geschehen ist. Es em⸗ pfiehlt sich daher, daß Jeder zur Vermeidung von Strafen und Nachtheilen der Versicherung seine gehörige Auf⸗ merksamkeit schenkt. Beklagenswerth ist es, daß gerade in den sog besseren Ständen vielfach Gleichgültigkeit herrscht und sogar ver- sucht wird, die Beitragshälfte dadurch zu sparen, daß man z. B. eine Büglerin nicht am Montag in Arbeit nimmt, von der irrigen Ansicht ausgehend, daß über- haupt blos bei Beschäftigung am Montag die Beitrags- pflicht bestehe. Handel und Verkehr. Friedberg, 14. November. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.85— 1.00, Eier per St. 9—0 Pf. Friedberg, 13. Nov. Fruchtpr. Weizen M. 12.25 Abend Pfg., 2. Qual. 59—60 Pfg. Alles per Pfund Schlacht⸗ bis—.—, Korn M. 10.75 bis 00.00, Gerste M. 12.00 bis 12.50, Hafer M. 11.50— 12.00. Alle Preise ver⸗ stehen sich auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund. Grünberg, 10. Nov. Fruchtpreise. Weizen 11.14 M., Korn 11.18 M., Gerste 9.66 M., Hafer 8.58 Erbsen 00.00 M., Linsen 00.00 M., Wicken 00.00 M., Lein 00.00 M., Kartoffeln 0.00 M., Samen 00.00 M. Frankfurt, 12. Nov. Viehmarkt. Der heutige Markt war mit 377 Ochsen, 16 Bullen, 472 Kühen, Stieren u. Rindern, 204 Kälbern, 779 Hämmeln, 808 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qualität pro 100 Pfund Schlachtgewicht M. 72 bis 74, 2. Qual. M. 6569, Bullen 1. Qual. M. 62 bis „2. Qual. M. 58—60, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 60-62, 2. Qual. M. 49—51. Alles per 50 Kilo Schlachtgewicht. Kälber 1. Qual. 75—80 Pfg., 2. Qual. 65—70 Pfg., Hämmel 1. Qual. 61-63 Pfg., 2. Qual. 52—56 Pfg., Schweine 1. Qual. 61—62 gewicht. it. Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 17. Nov. 1894. Beginn: Vor-Abend 4 Uhr 15 Min. Samstag Morgen 8 Uhr 30 Min. Samstag Nachmittag 3 Uhr 15 Min. Sabbathausgang 5 Uhr 30 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 18. November an Morgens 7 Uhr Synagoge, Abends 6 Uhr 30 Min. Gemeindezimmer. Montag und Donnerstag Morgen 6 Uhr 45 Min. Israel Synagoge. Betr.: Feldbereinigung Bönstadt. Arbeits⸗Vergebung. Die Ausführung von Erdarbeiten, be— stehend in Verschleifen von Hohlen und den 17. d. M., Vorm. 10 Uhr, in mehreren Arbeitsloosen auf dem Wege des schriftl. Angebots vergeben werden. Pläne, Kostenanschlag und Bedingungen Bezügl. Offerten sind ver⸗ schlossen und mit der Aufschrift:„Sub⸗ mission auf Erdarbeiten“ bis zu genanntem Zeitpunkte daselbst einzureichen, woselbst deren Eröffnung in Gegenwart etwa er⸗ schienener Bieter stattfindet. Die Angebote haben in Prozenten des Voranschlags zu Gießen den 11. November 1894. Der Großherzogliche Kultur-Ingenieur für die Provinz Oberhessen. Wißmann. F. 7 Tubmission. Zur Renovirung eines Weges bei Ober— Arbeiten und Lieferungen auf dem Wege schriftlichen Angebots vergeben werden: Maurerarbeit, veranschl. zu M. 66 Eiserne Trägerlieferung„ 240 e eee 689 Weißbinderarbeit 33 Voranschlag und Bedingungen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Ober⸗Eschbach zur Einsicht offen, woselbst die Offerten verschlossen und postfrei bis zum Freitag den 16. d. Mts., Morgens 11 Uhr, ein⸗ zureichen sind. l Vilbel den 10. November 1894. 4704 Jungmann, Kreistechniker. Ankauf eines Fasclochsen. Die Gemeinde Södel beabsichtigt einen jungen zur Zucht tauglichen Faselochsen rein Simmenthaler Rasse oder Kreuzung anzukaufen. Besitzer solcher Thiere wollen sich baldigst bei uns anmelden. 5 Södel den 10. November 1894. Großh. Bürgermeisterei Södel. 4703 Reitz. Bekanntmachung. 1) Betreffend: Die Holzhauerarbeiten im Stadtwald zu Bad⸗Nau⸗ heim. Die Holzhauerarbeiten pro 1895/96 ver⸗ steigern wir im Rathhaussaal Freitag den 16. d. Mts., Vormittags 11 Uhr. Faselochs⸗Ankauf. Die Gemeinde Harheim beabsichtigt einen jungen Faselochsen im Alter von 1¼ bis 1½ Jahren anzukaufen. Besitzer solcher Thiere wollen sich bei unterzeichneter Stelle melden. Harheim den 12. November 1894. Großh. Bürgermeisterei Harheim. ö 4717 Menges. ö Ein zur Zucht tauglicher Eber, engl. Bastard, wird von der Gemeinde Gambach angekauft. Gambach den 13. November 1894. Großh. Bürgermeisterei Gambach. 4745 Reuhl. Der Voranschlag der Gemeinde Bad⸗Nauheim für 1895,96 liegt vom 15. d. Mts. an 8 Tage lang auf unserem Büreau offen. Bad-Nauheim den 13. Nov. 1894. Großh. Bürgermeisterei Bad-Nauheim. 4727 Wörner. Fascleber⸗Versteigcrung. Montag den 19. November l. IJs., Nachmittags 3 Uhr, soll auf der Bürger⸗ meisterei Okarben ein zur Zucht untauglich gewordener Fasel-Eber an den Meist⸗ bietenden versteigert werden. Okarben den 12. November 1894. Großh. Bürgermeisterei Okarben. 4728 Polifka. Ein Wohnhaus mit Schmiedewerkstatt, an der Hauptstraße in Ober⸗Erlenbach gelegen, in welchem seit langer Zeit ein Schmiedgeschäft mit Er⸗ folg betrieben worden ist, soll mit sümmt⸗ lichem Schmiedewerkzeug, Bohr- und Bieg⸗ maschinen unter günstigen Bedingungen verkauft werden. Zahlungsfähige Bewer⸗ ber erhalten Auskunft bei Valentin Riehl Erben in Ober-Erlenbach. 4719 g bäude gegenüber, habe zu vermiethen und ist derselbe baldigst beziehbar. 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