Vansund. frische üͤckinge halte de, len, en, he, chtsgeschenk⸗ ümmich. ö fee empfiehl. indetker. lu nd 50 Pfg. Michel. ahme voß uber tige gen gerubetl. —— 1894. Donnerstag den 13. Dezember. 1 146. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Rundgang der Wiesenvorstände im Oktober 1894. Dias Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 5 Diejenigen von Ihnen, welche mit der Einsendung der über den Wiesengang im Oktober l. J. aufzunehmenden Protokolle noch im Rückstande sind, werden hiermit an Erledigung binnen 8 Tagen erinnert. Betreffend: Die Feuervisitation für 1895. Friedberg den 7. Dezember 1894. Dr. Braden. Friedberg den 11. Dezember 1894. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Indem wir Sie davon in Kenntniß setzen, daß die Feuervisitatoren angewiesen worden sind, mit Vornahme ihres Geschäftes alsbald zu beginnen, beauftragen wir Sie, die aufzunehmenden Protokolle in den ersten zehn Tagen des April k. J. uns zu übersenden. Betreffend: Statistik über die Bewegung der Bevölkerung. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises und das Großh. Polizeikommissariat Wickstadt. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 11. Januar 1878(Kreisblatt Nr. 8) fordern wir Sie auf, die Register über Zuzüge und Wegzüge von 1894 spätestens bis zum 10. k. Mts. ordnungsmäßig abgeschlossen an uns einzusenden oder, falls Einträge nicht vor— gekommen, dies nach Maßgabe der Vorschrift unter Nr. 10 der Anleitung zur Führung der Register uns zu berichten. Bekanntmachung. Dr. Braden. Friedberg den 10. Dezember 1894. Dr. Braden. „In Gemäßheit der Instruktion vom 30. August 1877 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat November 1894 sich mit einem Aufschlage von fünf vom Hundert für den Centner berechnen wie folgt: Hafer M. 6.80, Heu M. 3.15, Stroh M. 2.10. Friedberg den 7. Dezember 1894. Bekanntmachung. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Wir bringen hiermit zur Kenntniß der Interessenten, daß das Königliche Proviantamt Bockenheim fortgesetzt noch Hafer und Roggen— richtstroh kauft, vorzugsweise von Produzenten. Friedberg den 11. Dezember 1894. Bedingung: Gute Beschaffenheit der Naturalien. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Zweiten Kammer ist ein Nachtrag zum Hauptvoranschlag für die laufende Finanzperiode zugegangen. Berlin, 9. Dezbr. Der Kaiser empfing heute das Präsidium des Reichstages im neuen Palais und führte mit den drei Herren eine längere politische Unterhaltung. Er berührte gleich die in der ersten Sitzung erfolgte Demon— stration der Sozialdemokraten und meinte, er halte sie weniger gegen seine Person, als gegen eine Institution des Reiches, also wohl das Kaiserthum, und gegen den Reichstag selbst gerichtet. Sozialdemokraten der Annahme des sogenannten Umsturzgesetzes nur förderlich sein könne. Daran schloß sich eine längere Unterhaltung über ver— schiedene landwirthschaftliche Fragen, woraus zu erkennen war, daß der Kaiser manchen der in letzter Zeit besprochenen agrarischen Anträge nicht für durchführbar hält. Auch der Korn— silos geschah Erwähnung. Für wichtig und nothwendig hält der Kaiser eine Reform der Produktenbörse; er erklärt in unverkennbarer Uebereinstimmung mit bekannten agrarischen Ansichten den Handel mit fiktiver Waare für eine Schädigung der landwirthschaftlichen Pro⸗ duktion. Der Kanzlerwechsel wurde nicht er— wähnt. — 10. Dez. dem Präsidenten des Reichstags den Antrag des Ersten Staatsanwalts des Berliner Land— gerichts, worin die Genehmigung des Reichs— fags zur Strafverfolgung der sozialdemokra— tischen Abgeordneten nachgesucht wird, die in der Sitzung vom 6. Dez. bei dem Kaiserhoch sitzen blieben. Die Anklage wird auf Maje— stätsbeleidigung lauten. Er glaube, daß dieses Verhalten der Der Reichskanzler übermittelte 5 11. Dez. Im Reichstag begann heute die erste Lesung des Etats. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Budapest, 10. Dez. Die Sanction der Reformvorlagen ist heute bier eingelangt. Der Ministerpräsident machte im Laufe der heutigen Sitzung offiziell dem Hause Mittheilung davon. — 11. Dez. Die Indemnitäts-Vorlage wurde in namentlicher Abstimmung mit 208 gegen 90 Stimmen angenommen. Frankreich. Paris, 11. Dez. Der Ge⸗ sundheits-Zustand des Kammer-Präsidenten Burdeau erregt Besorgniß. Belgien. Brüssel, 10. Dez. Der Herzog von Orleans ist hier eingetroffen, ebenso mehrere französische Royalisten. Der Prinz wird bis Freitag hier weilen, um seine Anhänger zu empfangen. Schweiz. Bern, 10. Dez. Der National- rath wies mit 88 gegen 44 Stimmen die neue Truppenordnung an den Bundesrath mit dem Auftrag zurück, eine Vorlage über vollständige Centralisation des Militärwesens auszuarbeiten. Spanien. Madrid, 9. Dez. Die Meldung von der Abtretung der Insel Perigil, an der Küste von Marocco, an die Engländer wird offiziell als unrichtig bezeichnet. Italien. Rom, 10. Dez. Der Finanz⸗ minister Sonnino theilte heute in seinem Finanz— exposs mit, daß die zur Herstellung des Gleich— gewichts im Budget pro 1895/96 erforderliche Summe 70,740,000 Lire betrage. Zur Be— schaffung derselben sind Ersparnisse in der Höhe von 53 Million und eine Steuervermehrung in der Höhe von 27 Million Lire vorgesehen, so daß das Gleichgewicht ohne eine Emission voll— ständig gesichert ist. Bezüglich der Emissions— banken kündigte der Minister eine Reihe von Maßnahmen an, um die Banken bei ihren Liquidationen zu unterstützen. Ferner legte Sonnino ein zwischen dem Staatsschatze und der Banca d'Italia abgeschlossenes Abkommen vor, wonach die letztere die Liquidation der Banca Romana zu ihren Lasten übernimmt, während ihr dafür der Dienst für den Staats— schatz anvertraut wird. — 11. Dez. Kammer. Giolitti theilt mit, auf den Rath des von ihm befragten Aus— schusses hervorragender Abgeordneter lege er die im Banca-Romana-Prozeß abhanden ge— kommenen Schrifistücke auf den Tisch des Prä— sidiums nieder. Der Präsident erklärt, er glaube, dieselben nicht annehmen zu können. Ueber die Frage des Verlesens entsteht eine lebhafte Diskussion. Giolitti erklärt, daß er die Ent— scheidung der Kammer überlasse. Der Antrag Cavalotti-Coppino wird mit großer Majorität angenommen, wonach eine Commission von 5 Deputirten zur Prüfung der Dokumente Giolitti's im Interesse der Ehre und Würde der Kammer ernannt werden soll. Serbien. Belgrad, 10. Dez. Der Hoch⸗ verrathsprozeß gegen Tschebinae und Genossen hat heute begonnen. Die Anklage lautet auf vollbrachten Hochverrath durch den geplanten Sturz der regierenden Dynastie. 5 Bulgarien. Sofia, 11. Dezember. Die Sobranje hat die Preßgesetz-Vorlage der Re— gierung in erster Lesung angenommen. China. Peking. In Wuhu, am Jangtse⸗ kiang, ist ein ernster Aufstand ausgebrochen. Mit Rücksicht auf die wichtigen ausländischen Interessen in Wuhu ist ein britisches und ein amerikanisches Kriegsschiff dahin abgegangen. Aus Stadt und Land. Friedberg, 10. Dez. Das gestrige sehr gutbesuchte — des Musikvereins tru das* leichterer aber gefälliger Unterhaltungsmusik. Die Tondichtung „Zlatorog“ von Thierfelder führt uns, ohne tiefergehende Eindrücke erwirken zu wollen, gefällige, stimmungsvol musikalische Licht⸗ u. N ilder in lebendigem Wechsel, aufgereiht an dem durch Deklamation der Baumbach'se schen Verse dargebotenen Entwickelungsfaden vor. Mit Lust und Liebe hatte sich offenbar der Chor in diese moderne Musik hinein gesungen und brachte dieselbe durch Praci⸗ sion und wechselvolle Nuancirung zu voller Wirkung. Eine Ehre war es für den Verein, daß er aus seiner Mitte— neben den beiden Männerstimmen für kleinere Solosätze eine Solistin stellen konnte, welche die gar nicht leichte leidenschaftlich⸗damonische Altpartie mit so lebendigem, sinngen 1 Vortrag und so feiner Be⸗ herrschung der Stimmmittel durchzuführen verstand. Die Sopranistin, Frl. K. Schäfer aus Frankfurt, . ihrer klaren sicheren und auch u im 2. Thel 5 Stimme kam mehr noch als im Zlatorog im 2. T 3 Pro⸗ gramms durch Vortrag einer Scene 5 Mossin und dreier Lieder von Grieg, Schumann und Stange zur Geltung, von denen besonders das letzte mit seinem melodiosen Refrain zu gefallen schien. Schumann's „Du meine Seele“ hätten wir gern noch ein wenig lebendiger gehört. Bassist F. Waßmuth aus Hanau verstand es auch diesmal wieder, durch fröhlichen und ernsten Sang, durch den wahrhaft dramatischen und doch immer so maßvollen Vortrag der Ballade„Ekke⸗ hard“ von Schilling u. dreier Lieder von Goltermann tu. Lassen die hiesigen Zuhörer und Freunde zu packen und vollauf zu befriedigen. Möchte es ihm gefallen, uns auch einmal mit einer Löwe'schen Ballade zu erfreuen. Eine sehr wichtige Aufgabe war im Zlatorog Frl. J. Schneider aus Darmstadt mit Deklamation des ver bindenden Baumbach'schen Textes zugefallen. Ihrer ächt künstlerischen Interpretation ist es sehr wesentlich — zu verdanken, daß das ganze Werk bis zuletzt die Zu⸗ hörer in Spannung hielt. Später trug Frl. Schneider mit ihrer klang- und seelenvollen Stimme noch eine der Verherrlichung Mozarts gewidmete Deklamation von Mosenthal vor mit Klavierbegleitung von Kugler, die uns einige Mozart'sche Tonsolgen vor die Ohren, aber leider kein richtiges Mozart'sches Stück ins Programm zauberte.„Wir wollen weniger erhoben, und fleißiger — gesungen sein,“ so könnte Mozart angesichts dieser Verherrlichung sich ein Wort von Lessing aneignen. Ein besonderes Wort des Dankes gebührt Seminar— lehrer Gatzert, der wieder mit seinem Flügel das über— haupt Menschenmögliche fertig brachte und demselben bald weiche Harfentone, bald dröhnende Accorde zu ent— locken verstand. Dem Verein aber, der sich, wie wir hören, die gewaltige Aufgabe gestellt, nunmehr Handels unsterblichen Messias einzustudiren, sei hierzu ein herz liches Glück auf! zugerufen. Am letzten Samstag Abend hatten wir hier gelungene und stark besuchte Huldigungsfeier der hiesigen„Ev. Vereinigung“ für den ev. Glaubens- helden Gustav Adolf, Konig von Schweden, dessen 300, jähriges Geburtstags Jubilaum am nächsten Tage be— gangen werden sollte und in einen sehr schönen und erbaulichen Gottesdienst Text 1. Sam. 25, 28„Er fuühret des Herrn Kriege“, über den Direktor Ur. Diegel begeistert und trefflich predigte gefeiert wurde. In 9 eine sehr mit der samstägigen Vorfeier lasen nach einer Begrüßungs⸗ ansprache des Vorsitzenden Professor Weiffenbach die Candidaten Biegler und Göbel in ausdrucksvoller, und die Herzen packender Weise das Volksfestspiel„Gustav Adolf“ von Treller vor und wurden mit warmem Bei⸗ fall belohnt. Nach einem gemeinsamen Schlußgesang „Herr, deine Kirche danket dir“, V. 1., der Anwesen⸗ den und Dankeswort des Vorsitzenden ging man zum gesellig⸗musikalischen Theil des Abends über, in dem Taubstummenlehrer Schneider, Frl. Bernius, Lehrer Moörschardt von Fauerbach und Frl. Nies durch Musik⸗ er sch u. Gesangesstücke erfreuten. Der schone Gustav Adolf⸗ Abend stellt sich dem neulichen Lutherabend würdig zur Seite. Reichelsheim, 9. Dezbr. Als der von Staden * komm Postwagen in die Nähe der Lagerstelle eines Bäre rers an der Chaussee kam, wurde das eine Postpferd scheu, der Postillon konnte das Thier nicht mehr meistern, der Wagen stürzte um und ein da⸗ rinnen sitzender Reisender brach das Bein. Gießen. Schwurgericht vom 10. Dez. Zur Ver⸗ 1 handlung kommt heute die rafsache gegen Heinrich Se eibert aus Wetzlar, wegen Zweikampfs mit tödtlichem [Ausgang, sowie gegen Paul Kleiner aus Oels, Hein⸗ rich Gebhardt aus Alsfeld, Philipp Schick aus Jugen- he im und Hermann Graber vom Windhof bei Heuchel⸗ — heim, wegen Beihilfe dazu. Nachdem die Geschworenen die Schuldfrage bezüglich des Angeklagten Seibert be— jaht, bezüglich der übrigen Ange klagten verneint hatten, in eine Festungs⸗ sowie die Frei⸗ erfolgte die Verurtheilung Seiberts ftr afe von 2 Jahren und 6 Monaten, sprechung der übrigen Angeklagten. Allerlei. Hamburg, 10. Dezbr. Die Polizei entdeckte am Samstag in einer Kellerwohnung der Schäferstraße in Eimsbüttel eine Falschmünzerwerkstatt. Falsch münzer sind entflohen. Mannheim, 10. Dez. Wegen einer Dirne erstach gestern Abend der Schiffer Heimwarth aus Düsseldorf den Schreiner Link aus Neckarau. Der mit einem Dolch⸗ messer geführte Stich ging in die Herzgegend; der Tod erfolgte nach wenigen Minuten. Thäter wurde noch am gleichen Abend verhaftet. * Die Nor Der getodtet. Crefeld, 11 Der langgesuchte van Goerkum, der im Frühjahr im Nachbarort Benrad einen mord verübte, wurde im Westfalischen bei Ausübung eines gleichen Verbrechens verhaftet. Leipzig, 11. Dez. Dem„Leipz. Tgbl.“ zufolge ist der neuernannte Reichsgerichtsrath Dr. Gilmer aus Darmstadt gestorben. Stockholm, 10. Dezbr. Die Gustav Adolf⸗Feier begann gestern mit einem Gottesdienst in der Riddar— holmskirche. Die königliche Familie, die die schwedischen Deputationen legten Kränze am Sarko⸗ phage Gustav Adolfs nieder. Feier in der deutschen Kirche statt, Konig, Prinz Heinrich von Preußen, und Eugen, sowie die Minister Der Dez. welcher H Vor- Der beiwohnten. Ruhrort, 10. Dez. Heute fand auf dem Bugsier⸗ dampfer„Ruhrort“ eine Kesselexplosion statt. Das Schiff wurde zertrümmert und ist sofort gesunken. Der Kapitän Kretzer und der Maschinist Philipsen wurden Lust⸗ deutschen und Am Nachmittag fand eine auch der die Prinzen Karl sitzende des deutschen Gustav Adolf⸗Vereins, Pro Fricke, hielt die Festpredigt. Später fand ein groß Fackelzug, Illumination und Galavorstelungen Auf der Rampe des Schlosses sangen 500 Sanger va ländische Lieder. Paris, 7. Dez. In vergangener Nacht wurden 11 anarchistische Einbrecher verhaftet. Zahlreiche Waffen und viel Munition wurde bei ihnen gefunden. Mehr als 20 Einbruchs diebstähle werden der Bande zur Last gelegt. Paris, 9. z. Heute Vormittag fand die Ein⸗ weihung der deutschen Kirche in der Rue blanche statt. Der Botschafter und zahlreiche Mitglieder der deutschen Kolonie + anwesend. statt. De 2 Rom, 11. Dez. Gestern fand ein Bahnunglück bei Spinazzola 1 Apulien statt. Die Brücke über den Fel Ofantofluß zwischen Venosa und Rapolla, vom ange⸗ schwollenen Fluß unterwühlt, stürzte in der Lange von 20 m in dem Augenblicke zusammen, als der Personen⸗ zug von Spinazzola hinüberfuhr. Die Maschine, der Da Tender und die meisten Wagen stürzten hinab. Acht Personen wurden schwer verwundet, darunter sechs Eisenbahnbeamte. Reggio, 10. Dez. Seit gestern Morgen herrscht hier ununterbrochen starker Regen, wodurch die Lage der ärmeren Bevolkerung noch mehr verschlimmert und die Schäden an den Gebäuden vergrößert wurden. Mehrere Häuser sind eingestürzt. Vorgestern Abend f wurde ein schwacher Erdstoß verspürt. Gestern Abend um 51 Uhr erfolgte ein ziemlich heftiges Erdbeben. Cattaro, 10. Dez. Heute früh 4 Uhr 35 Min. wurde hier ein ziemlich starkes, wellenformiges Erd⸗ beben verspürt. Es dauerte 4 Sekunden und bewegte sich von Osten nach Westen. Chicago, 8. Dez. In einem Bahnschuppen wurde in einer Kiste die von Messerstichen durchlocherte Leiche eines 40jahrigen Mannes vorgefunden. Der Ermordete De war ein Deutsch⸗Amerikaner. Von dem Thater, resp. dem Absender der Kiste, fehlt noch jede Spur. N. Ja Handel und Berkehr. dern ß d 12. Dezember. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd.! 1 9.951. 10, Eier per St. 9—10 Pf. 507 Friedberg Dez. yruchtpr. Weizen M. 12.25 bis 12.50, Korn 14. 1.— bis 00.00, Gerste M. 12.00 bis 13.00, Hafer M. 10.50— 00.00. Alle Preise ver⸗ stehen sich auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund. 7 Grünberg, 8. Dez. Fruchtpreise. Weizen 11.88 M., Korn 11.16 M., Gerste 9.64 M., Hafer 9.50 Erbsen 12.00 M., Linsen 00.00 M., Wicken 00.00 M., pri Lein 00.00 M., Kartoffeln 0.00 M., Samen 00.00 M. ringt 1 Israelit. Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 15. Dezbr. 1894. 5110 Beginn:— Vor-Abend 4 Uhr 15 Min. Samstag Morgen 8 Uhr 40 Min. Samstag Nachmittag 3 Uhr. Sabbathausgang 5 Uhr 15 Min. g Wochengottesdienst von Sonntag den 16. Dezember an Morgens 7 Uhr Synagoge, Nachm. 6 Uhr 30 Min. Gemeindezimmer. Ae Oeffentliche Bekanntmachung. In dem Konkurse über das Vermögen bezw. den Nachlaß des Simon Goldschmidt aus Altenstadt ist da as Verfahren wegen Mangels einer den Kosten entspreche nden Von heute Pfund 25 Pf., gebratenes Fleisch mit Ein braves zuverlässiges Masse eingestellt worden. g IF. f 5 5 l 0 Sauce von 10 Pf. an, Würstchen per 2 Altenstadt den 9. Dezember 1894. Stück 10 Pf., Fett per Pfund 35 Pf., M 0 d ch E n„ Großh. Amtsgericht Altenstadt NN 3 i'. 5165 f Ge Abnutzen für Hundefutter per Pfd. 6 Pf. welches alle Hausarbeiten und ilsus. Der Voranschlag der Gemeinde Harheim für 1895/96 liegt 1 9 Ferren Schneider empfiehlt sich außer dem Hause. bei G. Lotz,»is-à vis Hotel Trapp. prima Pferdefleisch!“ Louis Wolf. Pferdeschlächterei, Fr ledberg, Ein junger Bäckerbursche sehr Wilu bungs. 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Wagner. 55 Vraiscgelsshe, 110 Intere Tages Ordnung: 2 g. 3 1. Ergänzungswahl des Aufsichtsraths auf drei Jahre. Ausscheidende Pelz waaren, Frisch ei troffen: 8 Frisch eingetroffen: Mitglieder sind: Gustav Wilhelm Schmid, Anton Schäfer und— nid 7 Hermann Coburger und ist deren Wiederwahl zulässig. Filz⸗ und Seidenhüte, Schellsische 2. An Stelle des aus dem Aussichtsrathe zum Vorstande gewählten Mützen, per Ta b N Verord Mitgliedes Carl Schmid II. Ersatzwahl auf drei Jahre. 8 2 arbu N 3. Wahl eines Vorstandsmitgliedes an Stelle des von hier weg⸗ Damen⸗ und Herren⸗ zum Braten per Pfund 40 Pfg. 1 Hunde gezogenen. en, 5 Nei 5151 bei J. A. Windecker. Reichelsheim den ezember 181 Der Aussichtsrath des Bas und Credit-Vereins zu Reichelsheim, ravatten, Christbaum⸗ Schmuck eingetrag. Genossensch. mit unbeschr. Haftpflicht. Hosenträger und in schöner Auswahl, 5148 Waas, Vorsitzender. f Handschuhe Weihnachts⸗Kerzen 0. e iehlt zu Fabrikpreisen empfiehl F. 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Red.: Carl Bindernagel. bestellungen entgegengenommen. 5112 214834 1 Carl 22 Druck und Verlag von Carl Bindernage