1 end brug 5 leit, „Abends Vereins⸗ Frei⸗Bier, dab 1 gelber . Dem Kullen eräuch Speck. klagt, 05 Deli ertsch. lit un unter ten. + II. 3 einge⸗ ler. le alitäten, mpfiehlt 1 1894. Dienstag den 13. Februar. 2 18. kunftertheilung bereit sein. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., wärtigen Einsendern( lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. — n— — Amtlicher Theil. Betreffend: Das Militär⸗Ersatzgeschäft pro 1894. Der Civil-Vorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission F Einige von Ihnen stehen noch mit Einsendung der Vormittags 8 Uhr, hier ein, werden die noch fehlenden durch Friedberg den 12. Februar 1894. riedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Stammrollen im Rückstande. Treffen dieselben nicht bis zum 15. l. Mts., Wartboten abgeholt. Dr. Braden. 5 Bekanntmachung. f In Gemäßheit der Instruktion vom 30. August 1877 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, d Januar 1894 sich mit einem Aufschlage von fünf vom Hundert für Stroh M. 4.20. Friedberg den 6. Februar 1894. Es ist wiederholt vorgekommen, daß die bestehenden Reichs⸗ Telegraphenanlagen wegen Mangel an der nöthigen Vorsicht bei der Fällung von Bäumen, bei der Ausästung von Baumpflanzungen, durch unvorsichtiges Anfahren, sowie in Folge Zertrümmerung der in den Telegraphenlinien befindlichen Porzellanisolatoren durch Stein⸗ würfe ꝛc. derart beschädigt worden sind, daß Störungen und Unter⸗ aß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat den Centner berechnen wie folgt: Hafer M. 9.60, Heu M. 7.35, Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 6 Bekanntmachung. § 318. Wer fahrlässigerweise durch eine der vorbezeichneten Handlungen den Betrieb einer zu öffentlichen Zwecken dienenden Tele⸗ graphenanlage verhindert oder gefährdet, wird mit Gefängniß bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu neunhundert Mark bestraft. Gleiche Strafe trifft die zur Beaufsichtigung und Bedienung der Telegraphenanlagen und Zubehörungen angestellten Personen, wenn brechungen des Telegraphenbetriebes eintreten. Da die Beschädigung, bezw. Gefährdung der zu öffentlichen Zwecken dienenden Telegraphenanlagen gemäß der§8§ 317 und 318 des Strafgesetzbuchs für das Deutsche Reich strafbar ist, werden im Nachstehenden die bezeichneten§8§ zur Nachachtung und Warnung hiermit in Erinnerung gebracht: § 317. Wer vorsätzlich und rechtswidrig den Betrieb einer zu öffentlichen Zwecken dienenden Telegraphenanlage dadurch verhindert oder gefährdet, daß er Theile oder Zubehörungen derselben beschädigt oder Veränderungen daran vornimmt, wird mit Gefängniß von einem Mongct bis zu drei Jahren bestraft. Der Großh. Oberförster Augst von Friedberg den 9. Februar 1894. Betreffend: Lehrkursus für Obstbaumwärter bei Baumschulbesitzer Th. Jäger zu Zur Heranbildung von tüchtigen Obstbaumwärtern wird im Laufe des Frühjahrs 1894 wiederum ein Lehrkursus zur Ertheilung von theoretischem und praktischem Unterricht im Obst⸗ und Weinbau, sowie den verwandten Wissenschaften eröffnet werden. Die Theilnehmer haben sich die erforderlichen Bücher und Ge⸗ räthschaften auf eigene Kosten anzuschaffen, was mit ungefähr 16 M. geschehen kann. Ebenso haben dieselben für Logis und Kost selbst Sorge zu tragen. Herr Jäger wird in dieser Beziehung zur Aus— Der Unterricht wird unentgeltlich ertheilt. Der Frühjahrs- kursus beginnt mit dem 12. März und endet mit dem 12. Mai l. J. Der Sommerkursus beginnt mit dem 13. August und endet mit dem 1. Sept. l. J. Der Unterricht umfaßt: 1. Obstbau: in wöchentlich 6 Stunden. a. Obstbaumzucht, b. Obstbaumpflege, e. Baum- und Rebschnitt, d. Pomologie, e. Obst⸗ benutzung, übrige Zeit, k. Praktische Uebungen: Lehrer Jäger. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Ernannt und verpflichtet wurden: Johann Anton Huth, Anton Gebhard II., Lorenz Müller III. s Bekanntmachung. sie durch Vernachlässigung der ihnen obliegenden Pflichten den Betrieb verhindern oder gefährden. § 318a. Die Vorschriften in den 88 317 und 318 finden gleich⸗ mäßig Anwendung auf die Verhinderung des Betriebs der zu öffent— lichen Zwecken dienenden Rohrpostanlagen. Unter Telegraphenanlagen im Sinne der§s 317 und 318 sind Fernsprechanlagen mitbegriffen. 9. Februar 1894. 1 Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Friedberg den Bekanntmachung. Heldenbergen wurde als Techniker für den II. Die Großh. Bürgermeistereien der dem II. Wildschadenbezirk angehörigen Orte wollen solches Wildschadenbezirk ernannt und eidlich verpflichtet. ortsüblich bekannt machen. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bensheim a. d. B. i 5 2. Hülfswissenschaften in wöchentlich 5 Stunden. a. Lehre vom Bau und den Lebensverrichtungen der Pflanze, b. Bodenkunde, c. Düngerlehre: Ober-Lehrer Dix. Den Schülern, welche es wünschen, können nach stattgehabter Schlußprüfung Stellungen als Gärtner oder Obstbaumwärter durch Herrn Jäger vermittelt werden. Es werden hiernach diejenigen, welche an besagtem Unterricht Theil zu nehmen wünschen, hiermit aufgefordert, sich baldthunlichst bei demselben mündlich oder schriftlich anzumelden. Wegen einer zu gewährenden pekuniären Unterstützung sind die betreffenden Gesuche bei den landwirthschaftlichen Bezirksvereinen resp. deren Vorständen oder den Gemeindevorständen der betreffenden Wohnorte einzureichen und werden diese hiermit freundlichst gebeten, dieser so wichtigen An⸗ gelegenheit ihre Aufmerksamkeit zuzuwenden. Friedberg den 23. Januar 1894. Der Vorsitzende des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg. Dr. Braden. ämmtlich von Langenhain und Heinrich Müller von Ziegenberg zu Feldgeschworenen für die Gemeinde Langenhain mit Ziegenberg. Deutsches Reich. Berlin. Der Kaiser reist am 20. ds. Mts. nach Wilhelmshaven und wird, wie zu— verlässig verlautet, auf der Heimreise den an einem Fürsten Bismarck in Friedrichsruh besuchen. sandten theilgenommen ein Unwohlsein der Kro land, welche noch in Die„Kreuzztg.“ dementirt die Gerüchte über Italien sei nicht geplant. Ball bei dem österreichischen Ge— Die Kronprinzessin Jahreszeit zu längerem nprinzessin von Griechen- werde in der wärmeren N Friedrich in Schloß der vergangenen Woche Aufenthalt bei der Kaiserin Cronberg eintreffen. „ Bundesrathssitzungam 3. d. M. habe. Eine Reise nach Der heutigen Nummer des Anzeigers liegt eine Geschäfts⸗ Empfehlung der Firma G. E. Lehr Söhne in Frankfurt a. straße 1, bei, welche wir der besonderen Beachtung unserer Leser empfehlen. M., Kaiser⸗ 7 wurde die Vorlage betreffend den Handels— vertrag zwischen dem Reiche und Rußland, und der Gesetzentwurf betreffend die Aufhebung des Identitätsnachweises den zuständigen Aus— schüssen überwiesen. Den Ausführungsbestim— mungen zum Zuckersteuergesetz wurde zugestimmt. — 9. Febr. Reichstag. Postetat. Schönlank (Soz.) bringt in längerer Rede zahlreiche Klagen der Postbeamten über geringe Besoldung, Ausnützung der Unterbeamten und der nicht etatsmäßig angestellten Be⸗ amten vor. Das Verbot der Annahme von Weihnachts— geschenken sei um so ungerechter, weil die Postverwaltung felbst Geschenke für Beamte annehme und vertheilen lasse, sogar an höhere Beamte. Er unterzieht die Wohl— fahrts⸗Einrichtungen der Postverwaltung einer ein⸗ gehenden Kritik, bringt die Lage der Postassistenten wiederum zur Sprache und verlangt Namens der Post— beamten Umkehr von der bisher betriebenen Stephan'schen Sozialpolitik. Direktor Fischer tritt den Angriffen des Vorredners entgegen. Schmidt⸗-⸗Elberfeld regt die Ermäßigung des Briefportos und die Erhöhung des Meistgewichts an, die Staatssekretär Stephan wegen des voraussichtlichen Einnahmeausfalls ablehnt. Schmidt- Warburg bemängelt den Luxus der Postbauten. Nach längerer Debatte, in denen Enneccerus und Graf Limburg die Postverwaltung vertheidigen, wird die Fortsetzung der Etatsberathung auf morgen vertagt. — Die Budgetkommission des Reichstags genehmigte nach langen Erörterungen über Kamerun und Südwest⸗ afrika den Rest des Kolonialetats.— 10. Febr. Post⸗ etat. Beim Titel: Unterstaatssekretär bringt Müller (freis.) die Lage der Postassistenten zur Sprache. Er bittet um wohlwollendere Behandlung dieser Beamten— klasse, wird aber schließlich vom Präsidenten unterbrochen und auf den betreffenden Titel verwiesen. Kardorff spricht einige Worte zum Lobe Stephan's, um den die ganze Welt uns beneide. Gröber befürwortet den Beschluß der Budget-Kommission auf Streichung der Forderung für einen neuen Unterstaatssekretär und be— antragt, wie bisher nur 3 Direktoren zu ernennen. Nach längerer Debatte wird der Posten Unterstaats— sekretär abgelehnt, desgleichen die Umwandlung der Stelle eines ständigen Hilfsarbeiters in die eines vor— tragenden Rathes. Die von der Kommission beantragte Resolution, welche die Einführung des Dienstaltersstufen— systems für die Postverwaltung verlangt, wird nach langer Debatte angenommen. — Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht außer dem deutsch-russischen Handelsvertrage auch den Gesetzentwurf betreffend die Abänderung des Zolltarifgesetzes und die Aufhebung des Identi— tätsnachweises. Danach werden bei der Aus— fuhr von Weizen, Roggen, Hafer, Hülsenfrüchten und Gerste Einfuhrscheine ertheilt, welche be— rechtigen, innerhalb längstens 9 Monaten gleiche Mengen der nämlichen Waarengattung ohne Zollentrichtung einzuführen. Den Inhabern von Mühlen oder Mälzereien wird bei der Ausfuhr von Fabrikaten eine Erleichterung dahin gewährt, daß ihnen der Eingangszoll für eine der Ausfuhr entsprechende Menge des zur Mühle oder Mälzerei gebrachten aus— ländischen Getreides nachgelassen wird. Sie erhalten auf Antrag an Stelle des Erlasses Einfuhrscheine über eine gleiche Getreidemenge. Dresden, 10. Febr. Das heutige Bulletin lautet: Der König hat den gestrigen Tag gut verbracht und nur wenig Schmerzen gehabt. Der Schlaf war Nachts ungestört. Alle Er— scheinungen lassen annehmen, daß keine frische Blutung eingetreten ist. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 8. Febr. Der Ausschuß des niederösterreichischen Land— tags lehnte den Antrag des Antisemiten Schnei— der, das Schächten nur nach vorheriger Be— täubung zu gestatten, ab, nachdem Referent Noske dargelegt hatte, daß die dem Schächten imputirte Grausamkeit nicht vorhanden sei und man überdies vom Standpunkte einer freien Religionsübung gegen eine solche Einschränkung schwere Bedenken tragen müsse. Belgien. Brüssel. Die Antisklaverei— Gesellschaft erhielt die Nachricht, daß die Expedition Deschamps am 22. September in Abereorn mit Kapitän Jacques zusammentraf. Jacques trat mit 2 Kanonen und Verstärkungen Mitte Oktober freiwillig die Verfolgung Ruma— lizas an. Frankreich. Das Paris, 9. Februar. „Journ. des Debats“ veröffentlicht unter Vor— behalt eine Depesche, wonach die bei Timbuctu angegriffene Kolonne des Obersten Bonnier, drei Tagmärsche westlich von Timbuctu, sich befand, als sie angegriffen wurde. Ueber das Ereißniß selbst meldet eine offizielle Depesche: Ein Theil der Kolonne Bonnier mit Bonnier selbst, dem ganzen Generalstab und zwei Kom— pagnien war zur Recognoscirung abmaschirt. Bei Dougoi, drei Marschtage von Timbuctu, wurde die Kolonne Nachts von Tuaregs zu Fuß und zu Pferde überfallen. Der Angriff erfolgte von mehreren Seiten; die Postenkette wurde durchbrochen, die Truppen von ihren Gewehrbündeln abgeschnitten und waffenlos niedergemetzelt. 9 Offiziere, darunter Bonnier, 9 Unteroffiziere und 61 Tirailleurs sind ver— schwunden. Der verwundete Kapitän Nigotte brachte die Nachricht zu der Hauptmacht. Es wurde die Entsendung von Verstärkungen nach Timbuctu angeordnet. Großbritannien. London, 10. Febr. Gladstone traf heute in bestem Wohlsein wieder in London ein und wurde von einer großen Menschenmenge am Bahnhof enthusiastisch em— pfangen. Spanien. Madrid, 10. Februar. Aus Melilla wird gemeldet: Der Gesandte des Sultans an die Riffkabylen setzte die Vertheilung der Kontribution für die an Spanien zu ge— währende Entschädigung fest. Da die den einzelnen Einwohner treffende Summe eine bedeutende ist, so wird ein Zusammenstoß zwischen den Marokkanern und den Kabylen befürchtet. Bulgarien. Sofia, 8. Februar. Die Fürstin Marie Louise leidet an Fieber und wechselnder Temperatur. Die Fiebererschei— nungen entsprechen jenen, welche sich häufig nach Entbindungen einstellen und geben keinen Anlaß zu Besorgnissen. — Wie die Fr. Z. erfährt, findet in Folge einer Anregung Rumäniens dermalen ein Ge— dankenaustausch zwischen Sofia und Bukarest statt über die Idee einer Militär-Convention beziehungsweise eines Offensiv- und Defensiv— Bundnisses zwischen Rumänien und Bulgarien. Rußland. Petersburg, 9. Febr. Der Kaiser ist soweit genesen, daß er die Minister wieder zum Vortrag empfängt. f Aus Stadt und Land. Kr.-A. Friedberg. Die bekannten Pariser Schwin— delfirmen Béron,„Comptoir Montmartre“, 74 Avenue de St. Quen und Léon,„Internationale Bank“, 32 Rue des Blanes-Manteaux, auf die wir schon mehrfach warnend hingewiesen haben, scheinen ihre betrügerische Thätigkeit in den verschiedensten Theilen Deutschlands trotz— dem in gewohnter Weise fortzusetzen und auch immer wie— der neue Opfer zu finden. Die Art des Vorgehens ist immer die alte. Mit Zeitungsannonecen bieten sie Gelddarlehen zu günstigen Bedingungen an und wissen sich dabei von leichtglaͤubigen Geldsuchern Vorschüsse zu verschaffen, um alsdann den Darlehensuchenden vollständig werth— lose Wechsel zu übersenden. Da die Geschädigten über— dies in vielen Fällen eine Anzeige scheuen, so wächst die Dreistigkeit dieser„Firmen“ mit ihrem Erfolge. Es kann deshalb nicht dringend genug zur größten Vor— sicht gegenüber allen derartigen, von Paris ausgehen— den Annoncen gerathen werden, welche die Beschaffung von Darlehen gegen billige Zinsen zum Gegenstand haben. i. Dorheim. Die Feier des 50jährigen Dienst— jubiläums des Lehrers Walther dahier findet nicht am J., sondern am 12. März statt. Die rege Theilnahme und Sorgfalt, welche die ganze Gemeinde darauf ver— wendet, um dem Jubilar diesen Tag zu einem wirk— lichen Jubel- und Festtage zu machen, zeigt, welche Liebe und Achtung sich derselbe während seiner 47 jährigen Thätigkeit in hiesiger Gemeinde erworben hat. w. Offenbach. Der Verein für Vogel- und Ge— flügelzucht dahier veranstaltet in den Tagen vom 7. bis 10. April eine Hessische Landes-Geflügel Ausstellung in den Räumen der Schlosser'schen Liegen chaft. Ausstellungsberechtigt ist jeder im Großherzog— thum Hessen wohnende Zuchter und Liebhaber sowie Mitglieder hessischer Vereine. Das eingegangene Stand— geld wird zu Geldpreisen verwendet, ferner stehen den Preisrichtern außer den von dem Protektor, S. K. H. dem Großherzog, gestifteten Ehrenpreis eine große An— zahl weiterer Ehrenpreise zur Verfügung. stellung werden angenommen Hühner, Tauben, Enten, Gänse. Truten, Zier⸗ und Singvögel, Geräthschaften und Literatur. Für landwirthschaftliches Nutzgeflügel ist eine besondere Abtheilung vorgesehen. Allerlei. Frankfurt, 8. Febr. Heute Abend wurden dem Schaffner Schneider bei der Hessischen Ludwigsbahn und Vogel⸗ Zur Aus⸗ von dem hier um 6 Uhr 15 Minuten nach Mörfelden abgelassenen Arbeiterzuge kurz vor der Station Nieder⸗ Schneider war mit dem Visiren der Fahrkarten beschäftigt und ist wahrscheinlich durch einen Fehltritt unter die Räder gekommen. Köln. Der ausgerissene Fesselballon der hiesigen Luftschiffer⸗Abtheilung ist der„Köln. Volksztg.“ zufolge nach einer längeren Fahrt bei Höxter gelandet. Die Insassen, zwei Offiziere, kamen unverletzt davon. Berlin, 10. Febr. Die Schauspielerin Frau Nie⸗ mann⸗Seebach ist gestern von einem Kohlwagen über— fahren worden und hat dabei beide Beine gebrochen. Berlin, 8. Febr. Als heute ein Arbeiter auf dem Vorortbahnhofe Nixdorf ohne Fahrkarte betroffen wurde und verhaftet werden sollte, kam es zu Arbeiter-Aus⸗ schreitungen. Die Vorsteherkioske wurden theilweise zer— trümmert und mehrere Beamte wurden berwundet. Berlin, 9. Februar. Der 37jährige verheirathete Schlosser Filzhut versetzte der zwölfjährigen Anna Pohl der Tochter eines Drehorgelspielers, die er in eine Wohnung gelockt hatte, einen Messerstich in die rechte Halsseite, und brachte sie als todt auf die Bodentreppe, von wo sich das Kind fortschleppte. Es konnte noch den Thäter angeben, und starb dann im Moabiter Kranken⸗ hause. Filzhut wurde verhaftet und ist geständig. Bremerhaven, 8. Febr. Der Nordweststurm hält an. Mehrere neue Schiffsunfälle werden von den Leuchtthürmen von Bremen und Cuxhaven gemeldet. Hamburg, 9. Febr. Der Dampfer„Adolf Woer⸗ mann“ ist an der Küste von Liberia gestrandet. Sämmt⸗ liche Passagiere, darunter der Gouverneur Zimmerer, der Landeshauptmann Puttkamer, Assessor Salzwedel, (sind gerettet und befinden sich wohlauf. Schiff und Ladung sind verloren. Antwerpen, 9. Febr. wüthende Sturm hält unvermindert an. Zahlreiche Schiffsunfälle werden gemeldet. Reichenhall. Dieser Tage hat Zahntechniker Pruckner ein seltenes„Jubiläum“ gefeiert, er hat näm⸗ lich den zwanzigtausendsten Zahn während seiner Praxis gezogen. Paris, 8. Febr. Bei Romilly⸗sur⸗Andelle, De⸗ partement Eure, ist ein Zug entgleist. Drei Personen wurden getödtet, fünf verwundet. Marseille, 9. Februar. Zwölf Personen, meist Spanier, welche verdächtig sind, Falschmünzerei in größerem Maßstabe betrieben zu haben, wurden ver— haftet; als Mitschuldige wurden auch zwei Bankbeamte festgenommen. Madrid, 10. Febr. In Folge der Ausdehnung des Räuberunwesens in der Mancha ist eine allgemeine Absuchung der Berge um Toledo angeordnet worden. Wegen der wachsenden Noth in der Provinz Cadix ver— langt der dortige Gouverneur die Ausführung großer Arbeiten, um die Bevölkerung zu beschäftige n. Rom, 8. Febr. Heute begann der Prozeß gegen Chauvet, den Direktor des„Popolo Romano“ und fünf andere Angeklagte wegen Zollhinterziehung. Verona, 9. Febr. Heute Nachmittag um 1 Uhr 50 Minuten wurde hier ein ziemlich heftiger Erdstoß, ebenso in Tregnago und Bardolino verspürt. Washington. Das amerikanische Kriegs⸗Schiff „Kearsarge“ scheiterte am 2. d. M. beim Riff Roncadore im Antillenmeer. Offiziere und Mannschaft wurden gerettet. Madgascar, 10. Febr. hat Diego Suarez schwer geschädigt. graphirte an die Regierung um Hilfe. Der bereits seit drei Tagen Ein verheerender Cyelon Die Kolonie tele Cheviots und Velours à M. 4. 45 Pf. per Meter versenden jede beliebige Meterzahl an Jeder— mann. Erstes deutsches Tuchversandtgeschäft Oettinger& Co., Fraulfurt a. M., ö Fabrik-Depot. Muster umgehend franco. 684 Vedeutende Betriebsersparnisst werden in jeder maschinellen Anlage der Großindustrie, des Kleingewerbes oder der Landwirthschaft durch Auf⸗ stellung einer Wolf'schen Locomobile als Betriebsmaschine erzielt. Die von der rühmlichst bekannten Maschinen⸗ fabrik von R. Wolf in Magdeburg⸗Buckau seit mehr als 30 Jahren als Specialität gebauten halbstationären und fahrbaren Locomobilen mit aus ziehbaren Röhrenkesseln übertreffen an Sparsamkeit des Brennmaterialverbrauchs, Dauerhaftigkeit und Leistungsfähigkeit jegliche Motoren anderen Ursprungs und haben auf allen deutschen Locomobil-Concurrenzen den Sieg davongetragen. 232 Hlerr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen dasselbe per Glas zu M. 1.75, g„ 1½ Dutzend„ 9.50, „ Dutzend. Die Exped. des Oberh. Anzeigers. rad beide Beine oberhalb des Knöchels abgefahren. 1 Mitt 2 hr, gingige Inlagen werden. meide g Frie Gro 507 — die Verputz chen Mauhei Aedigu Veißd sollen dosebben leder⸗ ohren. schäfttg iter die hiestgen Jufolge . Die au Nie⸗ u über⸗ chen. uf dem wurde ⸗Aus⸗ se zer⸗ et. rathete Pohl eine echte Mreppe, och den ranken. 9. eststurm bon den emeldet. Woer⸗ Sämmt⸗ nmerer, lzwedel, ff und Tagen hlreiche echniker t näm⸗ Praxis „ De⸗ ersonen „ meist erei in en ver⸗ kbeamte hrung gemeine orden. ver⸗ großer gegen d fünf 1 Uhr rdstoß, Schiff neadore wurden Cyclon lie tele⸗ 0 4 0 1709 in der Fürstlichen Es sollen versteigert werden: 0 Hof hin, a Holz⸗Versteigerung Oberförsterei Lich. Montag den 19. Februar von Vormittags 9½ Uhr an im Distrikt Höler, iesseits und jenseits der Hauptschneiße, also sowohl auf der Seite nach dem Albacher ls auf der Seite nach dem Kolnhäuser Hof hin und aus anderen Distrikten: Buchen: 138,6 rm Scheiter, 133 rm Knüppel, 101 rm Stöcke, 2890 Wellen; Eichen: 57,3 rm Stöcke, 1280 Wellen; 14 rm Birken⸗ und Erlen⸗Knüppel, 630 Birken⸗ und Erlen-Wellen, 0,44 fm Inhalt. 250 Nadel-Wellen, 6 Fichten-Stangen von Gegen Ende der Versteigerung kommen im Distrikt Höler, Abth. 15, zum Aus⸗ gebot: 4 Fichten von 0,99 ü, 35 Kiefern von 11,82 km, 11 Fichtenstangen von 5,58 im; sowie aus Distrikt Graudorn, Abth. 6: 4 Kiefern von 0,78 km; aus dem Distrikt Konzebühl: 2 Kiefern von 1,24 fm; aus dem Distrikt Hardt: 10 Fichten von 2,92 tw, 7 Kiefern von 2,70 kw.— Das Holz aus den Distrikten Graudorn, Konze— bühl und Hardt wird nicht vorgezeigt. Die Zusammenkunft ist auf der sogen. alten Gießener Straße am Albacher Dienstag den 20. Februar, von Vormittags 9½½ Uhr an, im Distrikt 1 beim letzten Nro. Erlen-Reiser nach Lich zu(Nro. 219). üönchwald und aus anderen Distrikten: stangen von 5,60 fm. und 6 Kiefern von 6,35(w. 500 Fichten-Bohnenstangen. b. im District e. im Distriet Westphälisch⸗Eck Nadelholz: 5 rm Knüppel, Irm Nadelholz: 2 rw Knüppel, Lich, 2. Februar 1894. 61 Fichtenstangen von 2,59 fm; d. im Distriet Wehrholz: 3—4 fm Fichten-Stamm- und Stangenholz; e. im Distriet Schwarzekuh(das Holz wird am Wehrholz versteigert): 2 rm Eichen-Knüppel, 6 rw Eichen-Stöcke, 670 Eichen-Wellen, 730 Nadel⸗ holz-Wellen; 2 Fichten von 0,63 kw, 2 Kiefern von 0,86 fm, 202 Fichten⸗ Ohne vorgezeigt zu werden kommen zum Ausgebot: aus dem Distrikt Ried— wald 17 Kiefern von 7,02 fw und aus dem Distrikt Meilbach 8 Fichten von 3,83 fm Die Zusammenkunft ist am sogen. Schlagweg— Fußweg Lich-Burkhardsfelden — im fürstlichen Wald an der Grenze nach dem Albacher Wald hin. Mittwoch den 21. Februar a. im Distrikt Langeberg, von Vormittags 9½ Uhr an: Arm Nadelholz-Knüppel, 4 rm Birken⸗Knüppel, 2300 Wellen Nadelholz und Weichholz aus 1. Durchforstung. 2½ fm Fichtenstammholz, 1,74 tm Fichten-Derbstangen(15 Stück), circa Häuserberg, von Vormittags 11 Uhr an: 1150 Nadelholz-Wellen, ca. 350 Fichten-Bohnenstangen. „von Vormittags 11 æ Uhr an: Stöcke, 50 Wellen, 700 Weichholz⸗Wellen, Irm Stöcke, 300 Wellen; f. im Distriet Breuerberg, Nachmittags 3 Uhr: ca. 1200 rm Eichen-, Hainbuchen- und Weichholz-Wellen. Die erste Zusammenkunft ist im Distriet Langeberg nahe Mühlsachsen. 685 Dr. Dieffenbach. Baumholzversteigerung. Mittwoch, den 14. Februar, Nachmittags 2 Uhr, soll das Ausputzholz und die ab— zängigen Bäume auf den städtischen Baum⸗ anlagen abtheilungsweise versteigert werden. Der Anfang wird an der Pfingst— weide gemacht Friedberg den 8. Febr. 1894. Großh. Bürgermeisterei Friedberg. 697 Steinhäußer. Bauarbeiten. Die bei der Herstellung eines neuen Verputzes und Anstrichs der äußeren Wand— flächen des evang. Pfarrhauses zu Bad- Nauheim, sowie die bei Errichtung einer Ein— friedigung des Hausgartens vorkommenden Weißbinder⸗, Schlosser- u. Zimmerarbeiten ollen auf dem Wege schriftlichen Angebots tdergeben werden und es wird hierzu Termin auf Mittwoch den 21. Februar l. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr. anberaumt. Die Arbeitsbeschreibungen und Be— dingungen liegen auf unserem Büreau zur Einsichtnahme offen. Die Angebotsformu⸗ are sind gegen postfreie Einsendung von 50 Pfennig zu beziehen. Friedberg am 10. Februar 1894. Großh. Kreisbauamt Friedberg. Schneider. Bekanntmachung. Die am 30. Januar im hiesigen Ge⸗ meindewald abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und können die Abfuhrscheine bei dem Gemeindeeinnehmer in Empfang genommen werden. Ostheim, den 9. Februar 1894. Großh. Bürgermeisterei Ostheim. Schimpf, Beigeordneter. Bekanntmachung. Die am 2. d. Mts. im hiesigen Gemeinde- wald abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt. Der erste Ms wird auf Donnerstag den 15. d. Mts. bestimmt. Nieder-Florstadt den 9. Februar 1894. Großh. Bürgermeisterei Nieder⸗Florstadt. 677 Alles. 691 11 Holz⸗Versteigerung. Freitag den 16. Februar l. Is., Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden im Fauerbacher Gemeindewald, Distrikt Haide, versteigert. 316 Fichtenderbstangen mit 8,39 Festm., 2113 Fichtenreisstangen mit 20,87 Festm., 14 Rm. Buchen⸗Scheiter, 36,5 Buchen-Knüppel, 6,4„ẽ Nadel-⸗Knüppel, 1070 Buchen-Wellen, 50 Eichen-Wellen, 3410 Nadel-Wellen, 7 48,9 Rm. Buchen-Stöcke, 55,3„ Nadel-Stocke, Bemerkt wird, daß die Fichtenderb- und ⸗Reisstangen, sowie das Nadelbrennholz Vormittags und das andere Nachmittags zur Versteigerung kommt. Der Anfang wird in den großen Fichten gemacht. Zusammenkunft am alten Pflanzgarten am Weg von Münster nach Maibach. Fauerbach v. d. H. den 12. Febr. 1894. Großh. Bürgermeisterei Fauerbach v. d. H. 712 Winter. Vergebung von Dachdeckerarbeiten. Die Unterhaltung der Dächer der fisca— lischen Gebäude im Baubezirk Friedberg in dem Rechnungsjahre 1894/95 soll ver⸗ geben werden. Die Voranschläge u. Bedingungen liegen auf dem Büreau der unterzeichneten Stelle zur Einsichtnahme offen und es sind die Angebote bis zum 1. März d. Js., Vormittags 11 Uhr, verschlossen und postfrei einzusenden. Friedberg am 8. Februar 1894. Großh. Kreisbauamt Friedberg. 680 Schneider. Holz⸗Versteigerung im Schönberg bei Lißberg. Donnerstag den 15. Februar d. J. kommen zum Ausgebot: Buchen: 780 rm Scheit, darunter etwa 100 rm glattes Rundscheit, 330 rw Stamm- und Ast⸗ Knüppel, 90 rm Erdstöcke und 1400 rm Stamm⸗ und Astreisig; Eichen: 1 rm Scheit, 9 rm Knüppel und 100 rm Reisig; Fichten: 11 Derbstangen und 9 ro 1681 Zusammenkunft bei gutem Wetter Vor⸗ mittags 10 Uhr auf der Chaussee im Schönberg, bei schlechtem Wetter um 11 Uhr im Nies'schen Saale in Lißberg. Ortenberg den 9. Februar 1894. Der Fürstliche Oberförster: 678 Pröhl. Holz⸗Versteigerung. Donnerstag den 15. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr anfangend, kommen im Wohn⸗ bacher Gemeindewald zur Versteigerung: 159 Eichen⸗ Bau⸗, Nutz⸗ und Werkholz⸗ Stämme von 3—16 m Länge, 16 bis 67 em mittl. Duchmesser, 57,95 fm haltend, darunter 6 Stämme Schnitt⸗ holz von 15,60 tw Inhalt, 6 Birken⸗Stämme mit 1,10 m Inhalt, 168 Eichen-Derbstangen mit 10,98 fm In⸗ halt, Wagnerholz, 18 Buchen⸗Derbstangen mit 0,58 k Inh., 45 Fichten⸗Stämme und Derbstangen mit 7,89 m Inhalt,. 898 Fichten⸗Reisstangen mit 9,30 km Inh. Freitag den 16. d. Mts., Vormittags 9½ Uhr anfangend: 160 Rm. Buchen ⸗Scheitholz, 32„ Eichen⸗Scheitholz, 139„ Buchen⸗Knüppel, 90„ Eichen- und Aspen-Knüppel, 700„ Buchen⸗-⸗Reiser, 786„ Weichholz-Reiser, 125„ Buchen⸗Stöcke, 16 Eichen⸗Stöcke. Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen auf der Kreisstraße nach Münzenberg am Ausgang des Vorder-Waldes. Wohnbach am 9. Februar 1894. Großh. Bürgermeisterei Wohnbach. 9 Fatum. Holz⸗Verkauf in fürstlicher Oberförsterei Hungen, Schutzbezirk Thiergarten, am Mittwoch den 14. Februar, Vormittags 10 Uhr: Eichenstammholz: 25 kw, 4-10 m lang, 40 60 em Durchmesser; Eichenstammholz: 7 rm Scheit, 5 rm Prügel, 25 rm Reiser, Buchen⸗Stammholz: 1,56 fm, 5—6 m lang, 42—43 em Durchm., 269 rm Scheit, 195 rm Prügel, 558 rm Reiser, 89 rw Stöcke; Elsbeere: 1,07 tm, 4—10 m lang, 13 bis 30 ow Durchm., 2 rw Prügel; Linde: 0,62 km, 7—10 m lang, 21 bis 22 em Durchmesser. Sammelplatz: Straße Hungen— Langd am Waldeingang. Hungen den 8. 3 67 Februar 1894. Ziegler⸗Steyl. An⸗ und Verkauf eines Fasel⸗Ebers. Donnerstag den 15. l. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll ein ca. 1½ Jahre alter Eber, der Gemeinde gehörend, auf hiesigem Rathhause meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. 1 Die unterzeichnete Gemeinde beabsichtigt einen jungen, zur Zucht tauglichen Eber (reine englische Norkshire-Rasse) anzukaufen. Besitzer solcher Eber wollen sich bei unter⸗ zeichneter Bürgermeisterei melden. Stammheim den S. Februar 1894. Großh. Bürgermeisterei Stammheim. Nagel. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Dorheim für 1894 95 liegt vom 13. bis zum 20. d. Mts. auf hiesigem Bürgermeistereibüreau zu Jedermanns Einsicht offen. Dorheim den 12. Februar 1894. Großh. Bürgermeisterei Dorheim. 686 Reuß. Verkauf eines Fasclochsen. Die Gemeinde Södel will einen noch jungen, zum Schlachten und auch zur Zucht geeigneten Faselochsen aus freier Hand verkaufen. Södel am 10. Februar 1894. Großh. Bürgermeisterei Södel. 706 Reitz. 100 Malter prima Saatgerste, — 2 hat zu verkaufen Knüppel; Lärchen: 1 Stamm mit 1,56 fw. 7107 Karl Merz, Kaichen. Webb's bartlose, pro Malter 16 Mark, Regen ⸗Mäntel, Promenaden⸗Mäntel, 1 Jaquets, 1 Capes, Kragen, reizende Neuheiten, empfehlen in großer Auswahl billigst D Großh. Gefängniß zu Mainz mit einem Jahresgehalt von 600 Mark ist zu besetzen. Geeignete Bewerberinnen wollen ihre Gesuche unter Anschluß ihrer Zeug— nisse sofort bei dem Unterzeichneten ein— einreichen. Mainz am 2. Februar 1894. Der Erste Staatsanwalt. 705 Ewald. Für nächste Saison finden Stellung: 1 Fräulein oder Frau als Weißzeug⸗ beschließerin, 1 Fräulein mit guter Handschrift(Ver⸗ trauensposten), 1 Fräulein für die Kaffeeküche. Bad⸗ Nauheim. Sprengel's Park-Hotel. Für kommende Saison werden gesucht: 1 tüchtiges Mädchen, welches bürgerlich kochen kann, als Beiköchin, 2 Zimmermädchen, 4 Küchenmädchen, 2 Waschfrauen. Bad⸗ Nauheim. Sprengel's Park-Hotel. Für kommende Saison können zwei Fräuleins aus guter Familie das Kochen erlernen. Bad⸗ Nauheim. 708 Sprengel's Park⸗Hotel. Im Rohrsitzflechten auf Stühle aller Arten empfiehlt sich und bittet, da ihm seiner Blindheit wegen kein anderer Verdienst möglich, um Zu⸗ wendung von Arbeit Jacob Brack, Stuhlflechter, 43 Haagkstraße. E 8 dunoncen nnahmę N Valle Zeitungen u Fachzeitschriften [RUDOLF MOSSE 2 Frankfurt a. H. ssmarkt N 0 0.. —— 2 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theil⸗ nahme während der Krankheit, sowie bei der Beerdigung unseres unvergeßlichen, innigstgeliebten Gatten, Vaters, Groß— vaters u. Schwiegervaters Herrn Konrad Hensel, Bürgermeister a. D., sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen wir allen Verwandten, Freunden und Be⸗ kannten, insbesondere für die trostreiche Grabrede des Herrn Pfarrer Schäfer, unseren tiefgefühlten Dank. Schwalheim und Bingen heim. 713 Die trauernden Hinterbliebenen. Todes⸗ Anzeige. Tiefbetrübt theilen wir Freunden und Bekannten mit, daß unser lieber Bruder, Schwager und Onkel August Bauer, Architekt, 5 in Chicago im Alter von 67 Jahren f am S. d. Mts. dortselbst verschieden ist. 700 Die trauernden Verwandten: Familie Metzendorf. e e —— ä —— ——— 5 3 Gastwirthe-Verein der Wetterau. 698 General⸗Versammlung. Mittwoch den 14. Februar c., Vormittags 10 Uhr, im Gartens aale der Brauerei Schmitt. Tagesordnung: 1. Berathung der Statuten. 2. Beitritt zur Verbandssterbekasse. Mayer von Hanau.) 3. Verschiedene Mittheilungen. 4 Die auswärtigen Herren Beisitzer des Vorstandes werden ersucht um 3 Uhr zu erscheinen. g Friedberg im Februar 1894. Der Vorstand. Außerordentlich billig! Herren⸗Anzüge, elegant nach Maaß gearbeitet, in Buxkin, Kamm— garn und Cheviots von 20 M. an, fertige Knaben⸗Anzüge von 4 M. an, N hochfeine fertige Buxkinhosen zu 4, 6 und 8 M., empfiehlt N. Simon, 670 Kaiserstraße. — +— 0* 5 1* Eichen⸗Lohrinden⸗Versteigerung. Die Versteigerung der Eichen-Lohrinden aus Domanial-, Ge— meinde- und Privatwaldungen des Großherzogthums Hessen findet in der seitherigen Weise statt und es kommen zum Ausgebot: 40,155 Centner zu Hirschhorn den 12. März l. J., Vormittags 10½ Uhr, 21,425 7„ Bingen 7 I. 77 7 2 15 2 12,420 5„ eie„ 2.„ 1 1 11 5 Wegen Auskunft beliebe man sich an die Großherzoglichen Ober— förstereien Hirschhorn, Bingen und Ober-Rosbach zu wenden. Darmstadt den 10. Februar 1894. Großherzogliches Ministerium der Finanzen, 693 Abtheilung für Forst⸗ und Cameralverwaltung. Vaterländische + N 2 Feuerversicherungs-Actiengesellschast zu Elberfeld g gegründet 1822. Garantiefond über 12 Millionen M.— Versicherungssumme über 3000 Millionen M. Vaterländische Hagelversicherungs-Actiengesellschaft zu Elberfeld. Gegründet 1856.— Aktien-Kapital 3 Millionen Mark. Dem Herrn Ferdinand Stern in Friedberg ist eine Agentur der beiden Anstalten für Friedberg und Umgegend übertragen worden. Darmstadt eim Februar 1894. Die General-Agentur für das Großherzogthum Hessen: HMeimimler. (Referent College Unter Bezugnahme auf obige Bekanntmachung empfehle ich mich zur Vermitt⸗ lung von Versicherungen gegen Feuer-, Explosion-, Blitz- und Hagel⸗Schaden, zu billigen und festen Prämien, und bin ich zur Ertheilung näherer Auskunft gerne bereit. 692. Ferdinand Stern. 8 2„ Englischer Tüll in weiß, ersme und goldfarbig bei ö 714. M. Reuss Der mittlere Stock Hauses Ad 08 60895 96 N Wen 5 6⁶ 801 u Off IIA Aikur des Werner'schen ist anderweit zu vermiethen. 47 Professor Klein. Noruoi ngo Versteigerung. Freitag den 16. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, versteigere ich 2 Pferde, 5 Kühe und 2 Wagen. 682 Rodheim v. d. H. Philipp Holl III. (O08 bi) ATeicht lössich, renu wonischmeckend. 50 Malter Saatgerste, Webb's bartlose, hat zum Preise 0 Ich beabsichtige meine „ Joh. Br Sr Gartenwirthschaft 694 Joh. Fritzel, Schwalheim. 5 an einen soliden tüchtigen Mann unter günstigen Bedingungen zu verpachten. f Friedberg. 647 G. Steinhäusser II. — 15 bis 20 Centner Klee u. Wiesenheu hat zu verkaufen Heßler, 689 Obbornhoöfen bei Hungen. Eine schöne Wohnung, bestehend in fünf Zimmern nebst allem Zubehör, ist zu ver⸗ SC, N 7* 339.„ S Kauf- 4 1 achtgüter miethen und sogleich beziehbar. Wohnung zu vermicthen. D„Hygiene“ Corset von hervorragenden Frauen⸗ Aerzten auf das Vortheilhafteste be⸗ utachtet und magenleidenden Damen besonders empfohlen, ist allein zu haben bei 8 8 J 2 596 Heinr. Diehl, Usagasse. Jilz c Seidenhüle empfiehlt 170 C. Kalbfleiseh. Cigarren in allen Preislagen bei 669 Fr. Wagner. Strick baumwolle in bewährten waschächten Qualitäten, sowie ächt englische Vicogne, empfiehlt 50⁵ Heinr. Diehl, Usagasse. Frische Repskuchen empfiehlt billigst 604 W. Bernbeck. D NRegenschirme, gut und billig, große Auswahl, empfiehlt 540 Schmidt's Schirm⸗& Hutbazar. Einen jungen Sattler ⸗Gesellen sucht B. C. König, 623 Ober-Mörlen. Versteigerung. Mittwoch den 14. Februar, Morgens 10 Uhr, versteigere ich in meiner Behausung folgende Gegenstände gegen gleich baare Zahlung: 1 vollst. Wagen, 1 Spitz⸗Egge, 1 Schar⸗Egge, mehrere Pflüge u. sonstige Oekonomiegeräthschaften, alles in gutem Zustande, I trächt. Mutterschwein, 1 Rind, eine Partie Spreu, Korn-, Weizen-, Hafer⸗ und Gerstenstroh. 627 Nieder-Florstadt. Wilhelm Klein. Garten am Nauheimer Promenadenweg zu ver— pachten oder zu verkaufen. Auskunft ertheilt 598 Georg Briel, Vorstadt. Die vormals Carl Berg'sche Schlosser⸗Werkstätte in der Nähe des Bauquartiers in Fried⸗ berg mit Wohnung, Garten, vollständigem Inventar, eigens ausgerüstet für Fisch⸗ band⸗ und Schloßmacherei zu verkaufen. Zahlungsfähige Bewerber erhalten durch Herrn Rechtsanwalt Jöcke!(Friedberg) Bescheid. 608 Eine Wohnung von zwei Zimmern, Küche, Kammer und Boden mit W. zu vermiethen. »Friedberg. 582 K. Mulch. Für junge Kaufleute. Wir suchen für unser Büreau Groß— Karben einen tüchtigen zuverlässigen, mit allen Comptoir-Arbeiten, Correspondenz, Buchhaltung ꝛc. vertrauten jungen Mann. Englische Sprach-Kenntniß erwünscht, prima Zeugnisse Bedingung. Laurenze& Co., 644 Selzerbrunnen Groß-Karben. 25 Malter Webb's prima Suatgerste, bartlose, hat zu verkaufen, pro Malter 18 Mark Wilhelm Lotz, 639 Mel bach. Eine Partie alte Fenster hat zu verkaufen 575 H. Stadelmann, Uhrmacher. 2 neuerbaute Wohnhäuser sind zu verkaufen oder zu vermiethen und können sofort bezogen werden. 638 Schwalheim. Jakob Schier, Maurerm. Größeres Oekonomiegut nächst größerer Stadt zu kaufen gesucht. jeder Größe offerirt u. sucht 5(Fa 107% Näheres zu erfragen in der Expedition A. Jung, Darmstadt. Wendelstadtstr. 40. des Anzeigers. 49 Off. erb. u. H. 6943 d. en K Vogler, A.⸗G., Frankfurt a. M.(H. 6943) 458 Annoncen⸗ Abonnement 1 betreffend. ö Ich mache auf den Paragraphen der Abonnementsbedingungen auf“ merksam, wonach die Abrechnung! über die Annoncen des abge⸗ laufenen Jahrgangs bis Ende Januar erfolgt sein muß, widrigen⸗ falls ich berechtigt bin, den Rabatt für verfallen zu erklären. dem 15. Februar werde ich von diesem Paragraphen bezüglich aller bis dahin nicht geordneten Rech— nungen Gebrauch machen. Carl Bindernagel. Einladung des Volks- Bildungs- Vereins zu dem am Donnerstag den 15. Februar, Abends 8 Uhr, im Rathhaussaale stattfindenden Vortrage des Herrn Reallehrers Altendorf: Der Mainzer Dialektdilehter Friedrich Lennig u. Proben seiner humoristischen Ge- dlehte. 5 Der Eintritt ist Jedermann gestattet. Friedberg den 12. Februar 1894. 676 Der Vorstand. Nationalliberaler Verein. Mittwoch den 14. Februar, Abends 8 ½ Uhr: General- Versammlung im Saale des Pfälzer Hofes. Rechnungsablage, Vorstandswahl, Bismarcksfeier, Verschiedene Vereinsangelegenheiten. Der Vorstand. Ein grauer Teppich ist verloren gegangen auf der Chaussee zwischen Friedberg und Bad-Nauheim. Abzugeben gegen Belohnung bei 702 Frau Chr. Frick Wwe. gegenüber dem Hotel Trapp in Friedberg. Gefunden ein großer, schwarzer Filzhut. Abzu⸗ holen im neuen Hause der Wwe. Werner, parterre. 710 Pökelfleisch, gekocht, heute im Ausschnitt, per Pfund 90 Pfg., empfiehlt 703 J. A. Windeeker. Frische Schellfische, Brat. bückinge, geräuch. Schellfische, Speckbückinge, Kieler Sprotten, Fettbücklinge, Delicatessheringe, Bratheringe 704 bei Wilhelm Fertsch. f Da eben die beste Zeit zum Bestreuen der Wiesen ist, so halte ich mich bei Be— darf in Kali⸗Superphosphat, sowie in a Kalithomasphosphatmehl bestens empfohlen. 699 Ph: Dan. Kümmich. Herrenhemden, Kragen, Manschetten und Binden in großer Auswahl zu billigen Preisen bei 696 Geschwister Schloß. Nach Achtung. Von heute ab Prima Binding's- Bier, Liter 12 Pfg. Guter Mittagstisch 50 Pfg. 701 W. Stiebeling a. d. Bahn. Spielkarlen billigst bei Verantw. Red.: Carl Bindernagel⸗ Druck und Verlag von Carl Bindernagel⸗ Georg Gross.