and. — zel, 169 ile ch. rs 1.30, 1.60, Balität. deus „ dell ßen 0 0 195 74 10⁴ f a9. barg 1894. Samstag den 13. Januar. 1 5. 1 Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Monta„Mittwo 1 1„;; Erscheint dreimal wöchentli d Di und Freitag Abend b 0 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 8 99 57 r ne Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Neclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. — Amtlicher Theil. Betreffend: Die Beiträge zur Kreiskasse für 1893/94. Friedberg den 11. Januar 1894. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großberzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 30. März v. J.— Oberh. Anz. Nr. 40— beauftragen wir Sie die Gemeinde-Ein⸗ nehmer zur Zahlung des Beitrags an die Kreiskasse anzuhalten. wr. Braden. Betreffend: Das Verfahren in Wildschadens angelegenheiten. e„„ Friedberg den 11. Januar 1894. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Mit Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 23. November v. J.— Kreisbl. Nr. 139— erinnern wir die Rückständigen von Ihnen an die Einsendung der bezüglichen Berichte bezw. Gemeinderaths-Protokolle innerhalb 3 Tagen. Dr. Braden. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß die durch unsere Bekanntmachung vom 4. November v. Is.(Kreisblatt Nr. 131J) angezeigte Schafräude in Oberstedten nach Mittheilung des Königl. Landrathsamts zu Homburg v. d. H. vom 30. v. Mts erloschen ist. Friedberg den 11. Januar 1894. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Massenheim. Bekanntmachung. In der Zeit vom 6. Januar bis einschließlich 20. Januar d. J. Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen gegen diese liegen die Arbeiten des JI. Abschnittes, nämlich: Arbeiten findet statt: Montag den 22. Januar d. J. Vormittags 11 Bonitirungshandrisse, von/ 11 bis ½12 Uhr, in dem Amtszimmer Großh. Bürgermeisterei 2 Bände Besitzstandsverzeichnisse, Massenheim, wozu ich die Betheiligten unter dem Hinweise einlade, 2 Bände Gütergeschosse, daß die Nichterscheinenden uit Einwendungen ausgeschlossen sind. 1 Heft Zusammenstellung der Gütergeschosse Friedberg den 5. Januar 1894. auf dem Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei Massenheim(im Der Vollzugs⸗Commissär: Hause des Gr. Beigeordneten) zur Einsicht der Betheiligten offen. 188 Dr. Göttelmann. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der Peter Heller zu Oppershofen auf den Forst⸗, Jagd- und Fischerei⸗ schutz verpflichtet worden ist. Großherzogliches Forstamt Friedberg. Bad⸗Nauheim den 11. Januar 1894. Schnittspahn. Deutsches Reich. Berlin, 10. Jan. Reichstag. Nach fünfstündiger— Die„Nat.⸗Ztg.“ bezeichnet die Meldung Darmstadt. Dem Schulverwalter Schütz zu Wies⸗ 1 1 J 195 über die Ernennung des Hauptmanns Natzmer Oppenheim wurde eine Lehrerstelle zu och em und Invaliditats s, sowie der 8 8 17 7 Schulamtsasp. Lawall aus Erbes⸗Büdesheim eine Lehrer⸗ Antrag Aichbichler, soweit er eine Enquete über die Aus⸗ zum Gouverneur 1 Kamerun und 15 wätere stelle zu Oppenheim, dem Schullehrer Hofferberth zu dehnung des Gesetzes verlangt, angenommen.— 11. Jan. Zurücknahme der Ernennung, welcher Vorgang Kreidach eine Lehrerstelle zu Seeheim, dem Schullehrer Die Verlängerung des Handelsprovisoriums mit Spanien angeblich zu einer Demission des Reichskanzlers Lahr zu Gensingen eine Lehrerstelle zu Alzey, dem Schul⸗ Bae fn e 5 10 geführt haben soll, als auf einem Mißver⸗ . 2 N* 175 f 5 T 5 25 7 7 9 2 verwalter Börgerding zu Ruhlkirchen eine Lehrerstelle 0 er ae! 1 9 2 1 ständniß beruhend. Natzmer sei lediglich für daselbst, dem Schullehrer Knaup zu Egelsbach die Lehrer Posadowsky einleitet. r weist das Lerlangen, W 1 9.. g. stelle zu Heldenbergen übertragen; der Hauswärter Rühl man vor Besteuerung des Tabaks zunächst die Getreide⸗ die Reorganisation der Polizeitruppe in Aus⸗ aus dem Hofdiest entlassen; dem Amtmann Wernicke zu und andere Lebensmittelzölle aufheben solle, als un⸗ sicht gewesen, jedoch sei später der mit den Fischbach der Charakter als„Oberamtmann“ verliehen; durchführbar zurück und sucht die Berechtigung der Tabak- Kameruner Verhältnissen vertrautere Haupt— ehrer Schmitt zu Marienborn auf Nachsuchen, steuer wie der indirekten Besteuerung überhaupt durch 5„ . Dienste 15 1 0 Gauert Vergleiche mit den Steuerlasten des Auslandes nach⸗-mann Morgen hierfür bestimmt worden. N 0 zuweisen. Was will gegenüber der Einnahme und Lohn⸗ Hamburg, 10. Jan. Auf dem heute u Hungen auf Nachsuchen, der S ullehrer Zimmer- K. 2 N 8* 8 kan f 1 95 Weidmoos e unter steigerung der arbeitenden Bevölkerung, die seit 1879 abgehenden Afrikadampfer„Adolf Woermann“ in mannigfachsten Formen, auch durch die sozialpolitische schifften sich nach Kamerum ein: der Gouver— Anerkennung seiner Dienste, in den Ruhestand versetzt; 6 5 staltgefunden hat, die Steigerung der in⸗ der Gerichtsaccessist Pr. Frh. v. Leonhardi zu Darm⸗ esetzgebung, stattgefunden hat, die Steigerung neur Zimmerer, der von der Reichsregierung Reger 8 8 8 8 direkten Steuerlast seit 1879 um 7½ Mark pro Kopf 5 0. stadt zum Regierungsassessor ernannt; dem Hofconcert besagen Man rede von Massenauswanderung in Folge als Referent der Kolonialabtheilung abgesandte meister Hohlfeld das Ritterkreuz 2. Kl. des! ilipps⸗[besa⸗ 1895 e 5 8 55 bebe 1 die Hofmustker Becher, Fedhaus. Steigerung der indirekten Steuern diese sei eher zu be- Regierungsrath Rose, verschiedene Unteroffiziere, a. mufikern ernannt; der Kammerchoristin Roßmann und wurde. e 8 l le n 9.; 5 a 47 ufs 20 Hoschoristin Jatho die Silberne Medaille des förderativen Charakter des Reiches gefährden. Die Neger Aue und ee welche sich beh f Ludewigordens verliehen; der Hilfsgerichtsschreiber Kieser Folgen der Fabrikatsteuer würden durch eine maßloße ihrer usbildung zu Missionären drei Jahre in Darmstadt zum Gerichtsschreiber in Wald⸗Michelbach, Agitation übertrieben; er freue sich, daß ein süddeutscher lang in Deutschland aufgehalten haben, sowie der Hilfsgerichtsschreiber Bauer in Gießen zum Gerichts⸗ 1 den Muth e 0 00 eine Anzahl Kaufleute. Rose ist beauftragt, Pfeddershe 1 5 e e de leder Schüster lunge habe unter⸗ eine Untersuchung wegen der letzten Empörung feddersheim zum Sekretär der Oberen nungskammer, en 5 8 167 ede sich durch sol zu veranstalten e eitzler zroß-Umstadt und Stein⸗ schreiben können. Die Regierung werde sich urch solche stalten. 1 i i 4 der ai Man zn Stare ferneren in Agitation nicht beirren lassen. Redner sucht die Fab eien Stuttgart. König Wilhelm wird sich Mainz und Darmstadt, die Gerichtsschreiberaspiranten steuer im Einzelnen ga e 1 e zur Theilnahme an der Geburtstagsfeier des Seitz in Gießen, Supp in Mainz und Schäfer in Mainz tungen über deren schädliche Fo 5 für die ar 1 Kaisers nach Berlin begeben. zu Hilfsgerichtsschreibern in Gießen, Darmstadt und Bevölkerung zu widerlegen Redner e ießlich Mainz ernannt. Gestorben sind: der Bau⸗Aufseher gegen die Versuche der Presse, ihn e 1 5 Vonderschmitt zu Altheim; der Kreisamtsdiener Schar⸗ redakteur für die preußischen e 1 0 0 en 5 Ausland. 0 mann zu Offenbach; der Hof⸗Gerichts⸗Kanzlist und die Veranwortung für die ne euervorlagen, Oesterreich-Un garn. Prag, 10. Jan. en e 3 Revisions⸗Kontroleur Becker die unter seiner Leitung im Reichsschatzamt ausgearbeitet Der Jungezeche Breznofsky beantragte in der u Darmstadt; der Oberstlieutenant Frieß daselbst; seien, von ihm auf das preußische Finanzministerium 5 25 25 Beitr ber Amtsrichter Machenhauer daselbst; der Generale abzuwälzen. Die Regierungen dächten auch nicht daran, heutigen Stadtwerordnetensitzung, den Beitrag Major Bechstatt daselbst; der Oberst⸗ Lieutenant ihre Vorlagen zurückzuziehen, erhofften, vielmehr deren zur Staatspolizei in Höhe von 5000 fl. so Scriba daselbst; der Gymnasiallehrer Armbruster da⸗ Annahme. Fritzen(C.) 175 17 7 1. lange nicht zu zahlen, als der Ausnahmszu— selbst; der Ministerialrevisor Preuschen daselbst; der kund ee 1 2 155 5 rikatefstand nicht aufgehoben sei. Der Antrag wurde zur Bauaufseher Reininger zu Wiebelsbach; der Kammer- steuer für unannehmbar. Die Lor ge fördere nur 3 5 eien j e S„ Saial demokratie und könne, so wie 5„Vorberathung dem Stadtrath zugewiesen. herr Major von Normann zu Darmstadt; der Steuer- die Sozialdemokratie un könne so wie sie eschaffen ai Brüssel, 11 Minister rath Gedult von Jungenfeld zu Worms; der Bahn⸗ sei, die Zustimmung seiner Freunde nicht finden. Stumm Belgien. rüssel,. Jan. 1 wärter Werner an der Main⸗Neckar⸗Eisenbahn; der vertheidigt die Regierungsvorlage. b Bassermann hat Beerngert wurde heute vom König empfangen evang. Pfarrer Ritsert zu Kirch⸗Göns der Oberberg⸗ der Tabakfabrikatsteuer gegenüber schwere Bedenken. und überreichte ihm die Demission des Cabinets. rath Pfannmüller zu Darmstadt; der Schullehrer Geißler Er hätte mit einem Theil seiner Freunde die Einbring⸗( Inn Gz;;; 4 ie 10 i Woofer bir. N Gießen; 1 Luxus- und Wehrsteuer gewünscht und hält Der König bat ihn jedoch, une der Rechnungsrath Schenck zu Darmstadt. auch eine direkte Reichssteuer wohl für durchführbar. die morgige Plenarversammlung er gle⸗ 1 11 1 1 1 1 9 — S rungspartei ausfallen werde. Beernaert will unter keinen Umständen nachgeben und besteht auf der unbedingten Annahme der Propor— tionalvertretung, welche bis jetzt von der äußersten schönen, sinnig gewählten Festgeschenken. Bis spät in Rechten verworfen wird. Schweden. Stockholm. Das Unwohlsein der Königin ist den Nachwirkungen der In— fluenza zuzuschreiben; der Zustand derselben ist in keiner Weise besorgnißerregend. Frankreich. Paris. Nach dem offiziellen englischen Berichte über einen Zusammenstoß zwischen englischen und französischen Truppen im Hinterlande der englischen Kolonie Sierra Leone kann kaum mehr ein Zweifel darüber herrschen, daß es sich um ein Mißverständniß handelt. — 10. Jan. Zu der heutigen Verhandlung gegen Vaillant wurden vor dem Schwurgericht die umfassendsten Sicherheitsmaßregeln außer— halb und innerhalb des Justizpalastes getroffen. Der Geschworenensaal war streng überwacht. Vaillant leugnete, Geld zur Vorbereitung des Attentats erhalten zu haben. Madame Paul Reclus habe ihm 20 Franes gegeben, aber nur um ihm zu helfen. Er habe nicht beab— sichtigt, Zuschauer zu treffen, sondern nur Deputirte, weil dieselben die Urheber des sozialen Elendes seien. Er hätte eher vorgezogen, 200 Deputirte zu tödten, als nur einen einzigen Zu— schauer zu treffen. Er leugnet überhaupt, daß er habe tödten wollen, denn sonst hätte er Patronen, nicht Nägel, in die Bombe gethan. Er protestirt lebhaft, als der Präsident erklärte Vaillant spreche nur so, um sein Leben zu retten. Vaillant wurde zum Tode verurtheilt. Nach Verlesung des Urtheils rief er aus:„Hoch die Anarchie!“ Italien. Rom, 11. Januar. Die von Ravenna in Catania eintreffenden Truppen wurden von der Bevölkerung lebhaft acclamirt und mit Hochrufen auf die Armee empfangen. Die Bevölkerung verlangte die Königshymne. Die militärischen Journale sind ermächtigt, das Gerücht von einem angeblichen Befehle des Kriegsministers, die Forts an der Grenze von Frankreich, der Schweiz und die Befestigungen an der Tyrrhenischen Küste in Kriegszustand zu setzen, zu dementiren. — 8. Jan. Der Pfarrer Urso und seine Genossen wurden gestern freigelassen. Es scheint, daß Urso den Inhalt der Papiere des Depu- tirten De Felice-Giuffrida nicht kannte. — 10. Jan. Eine hier eingetroffene Privat- depesche meldet: In Corato rottete sich gestern eine Menge vor dem Stadthause zusammen und bewarf dieses mit Steinen. Die herzueilenden Truppen wurden mit massenhaften Steinwürfen empfangen. Mehrere Soldaten wurden verletzt. Die Soldaten und die Gendarmen gaben Feuer; es gab einige Todte und mehrere Verwundete. Ancona, 11. Jan. Letzte Nacht platzte vor ernannt, dem Dirigenten und derzeitigen Präsidenten von berufener Seite gedankt und dem Dirigenten ein namhaftes Ehrengeschenk des Vereins überreicht. Hierauf folgten die Begrüßungen durch die Delegirten der hie— sigen Vereine u. s. w., sowie die Ueberreichung von die Nacht hinein dauerte die„Nachsitzung“, bei welcher die gehobenste Stimmung herrschte, zu der die musi⸗ kalischen Vorträge der Solisten wesentlich beitrugen. Der Ball am Mittwoch Abend war ebenfalls aufs beste arrangirt und ist glänzend verlaufen. Es war eine Lust, die bewegliche Jugend in den glänzendsten Toiletten zu sehen, jedem lachte die Freude aus den Augen, und die allgemeine Fröhlichkeit erreichte ihren Höhepunkt bei dem geradezu brillanten Cotillon. 7. Friedberg. Dem verehrl. Publikum sei vor⸗ läufig mitgetheilt, daß der hiesige Frauen-Verein der Gustav-Adolph-Stiftung demnächst, voraussichtlich am 24. Jan. l. J., wieder eine seiner so beliebten Wohl- thätigkeits-Aufführungen im„Hotel Trapp“ zu veran⸗ stalten gedenkt. In Aussicht genommen sind lebende Bilder: Brunhildens Erwachen, Extrapost, Kerkerscene aus dem„Troubadour“, Junge Herren von heute, Be— gegnung des„fliegenden Holländers“ mit Senta, Ur⸗ laubers Heimkehr,„Im Schnee,“ von theilweise großer Schönheit und Wirkung, weiter, als musikalischer Theil, verschiedene Klavier- und Gesangsvorträge hiesiger und auswärtiger Damen und Herren, endlich die Auffüh— rung eines harmlos- humorvollen Einakters, betitelt „Der Hausschlüssel oder kalt gestellt“ von Hirthe. Die Leitung des Ganzen ruht in geschickter und kunstver— ständiger Hand, und geeignete Kräfte für die Auffüh— rung stehen in genügendem Maße zur Verfügung. Nach dem allem darf der Erwartung Ausdruck gegeben wer— den, daß die projectirte Veranstaltung eine recht ge— nußreiche, und dementsprechend der Besuch seitens des Publikums aus Stadt und Umgegend ein sehr zahlreicher sein werde. r. Friedberg. Dem schnellen und umsichtigen Ein— greifen des hiesigen Wachtmeisters Schwarz und des Gendarmen Steinbach ist es gestern Abend noch ge— lungen, einen Eisenbahnbediesteten zu verhaften und zu überführen, welcher auf der Station Bad-Nauheim ein von einer Dame verlorenes Portemonnaie unterschlug. Sämmtliches Geld soll bei ihm vorgefunden worden sein. Das Portemonnaie hatte er in einen anderen Eisenbahnwagen geworfen, wahrscheinlich um den Ver— dacht von sich abzulenken. Friedberg. Es dürfte für alle Wirthe unseres Leserkreises, ob groß oder klein, sicherlich werthvoll sein zu erfahren, welch schöne Einrichtungen bestehen, die bestimmt sind, nur dem Wohle des Gastwirthestandes und seiner Angehörigen zu dienen. So besitzt der Mittel— und Süddeutschland umfassende Süddeutsche Gastwirthe— verband eine Sterbekasse, die je nach Alter der Mitglied— schaft von 1200 bis 2200 M., sowohl den Hinterbliebenen eines Wirthes, als, da auch die Wirthsfrauen beitreten können, dem Wirthe ausbezahlt, dabei sind die Beiträge so niedrig, 50 Pf. pro Sterbefall, daß Jeder sich be— theiligen kann. Dieser Verband tritt ferner entschieden für alle allgemeinen Interessen des Wirthsgewerbes ein, sucht den gediegenen Gastwirthestand, der Stadt und Staat zur Ehre gereicht, zu heben und zu schützen, Bedrückungen zu beseitigen und Bedrohungen von ihm fernzuhalten. Eine Anzahl thüchtiger Wirthe beabsichtigt nun auch in Friedberg-Bad-Nauheim und Kreis Fried— berg einen Gastwirtheverein, mit Anschluß an den Süd— deutschen Verband und dessen so segensreich wirkender Sterbekasse zu bilden und ist zu diesem Zwecke eine Versammlung auf Mittwoch, den 17. Januar d. J., Nachmittags 3½ Uhr im Saalbau zu Friedberg aus— geschrieben, die voraussichtlich recht zahlreich besucht werden dürfte. Allerlei. N f 8 Mir 0 0— 98 5 31 dem Casino Dorico eine mit Revolverpatronen. Würzburg, 10, Jan. Heute Vormittag 8½ Uhr gefüllte Büchse, ohne indeß bedeutenden Schaden anzurichten; auch auf anderen Punkten der Stadt platzten Petarden. Rußland. Petersburg. Wie der„Grash— danin“ hört, schließt das Reichsbudget für 1894 mit einem Ueberschuß der Einnahmen von etwa 10 Million Rubel ab, wobei die Voranschläge äußerst vorsichtig gemacht worden sind. -Nach einer Meldung des hiesigen Korre- spondenten der„Times“ soll der Gehilfe des Ministers des Aeußern, Schischkin, an Stelle Nelidow's russischer Botschafter in Konstan— tinopel werden, während Nelidow in Paris Mohrenheim ersetzen soll, welcher letztere einen Sitz im Reichsrath erhalte. Gehilfe des Ministers des Aeußern würde Fürst Obolensky. Aus Stadt und Land. Friedberg. Nachdem über das Jubiläumsconcert des Musikvereins an anderer Stelle berichtet ist, erübrigt uns nur noch zu constatiren, daß auch die übrigen Ver anstaltungen gelegentlich des 25. Jubiläums in schöner, würdiger und der Bedeutung des Festes entsprechender Weise verliefen. Bei dem auf das Coneert folgenden Festaetus wurden eine Anzahl von Ehrenmitgliedern fuhren an der Grombühlbrücke ein Post- und ein Güter- zug aufeinander. Elf Wagen wurden demolirt. Wien, 10. Jan. Der Krakau⸗ Wiener Schnellzug der Nordbahn ist bei der Station Wagram heute Nach— mittag in Folge eines Schienenbruches entgleist. Zwei Wagen sind über die Böschung gestürzt; 5 Frauen und 3 Männer wurden leicht verletzt. Paris. In dem Gefängniß von Porto Allegro auf Sardinien starb dieser Tage Giuseppe Ramas, der vor 30 Jahren verurtheilt wurde, weil er Wurst aus Menschenfleisch fabrizirte. Am Morde von 16 Personen soll er betheiligt gewesen sein. London, 9. Jan. Ein furchtbares Unwetter wüthete in der Nacht vom Sonntag bis Montag im irischen Kanal. Der Sturm war so stark, daß die Lootsen von Queenstown nicht wagten sich an Bord der eintreffenden Schiffe zu begeben, sondern in ihren Lootsenbooten denselben den richtigen Kurs angaben. Das Jubiläumsconcert des Musikvereins hat in den kunstsinnigen Kreisen unsrer Stadt so leb— haften Beifall gefunden, daß wir uns berechtigt fühlen, noch einmal mit dankbarer Anerkennung darauf zurück— zukommen. Wer die Geschichte des Musikvereins an der Hand der frischen Darstellung Karl Schmidt's an sich vorüberziehen läßt, dem tritt eine Fülle kunstlerischer Erhebung und idealen Genusses entgegen, die der Verein in diesen 25 Jahren unserer Stadt geboten hat, unbeirrt von dem oberflächlichen Geschmack des Tages, immer nur der echten, wahrhaft klassischen Kunst sich weihend. Daneben aber hat er, wie hier mit besonderem Dank ausgesprochen werden soll, in seinen Kirchenconcerten der ganzen Gemeinde ohne Unterschied des Standes und der Bildung weihevolle Stunden und tiefgehende Ein⸗ drücke von der Macht religiöser Musik bereitet. Die Eliasaufführung nun war ein Zeichen, daß der Verein nach Gesinnung und Leistung in der Fülle seiner Kraft und auf der Höhe seiner Aufgabe steht. Wer derartige Aufführungen in größeren Städten mit ge— waltigem Chor- und Orchesterapparat kennt, der mußte billig darüber staunen, was der hiesige Chor mit be⸗ scheidenen Mitteln geleistet hat. Der wärmste Dank dafür gebührt ohne Zweifel seinem altbewährten Diri⸗ genten, Herrn Seminarlehrer Schmidt, der, offenbar zugleich ein geborener Musiker und ein geborener Diri⸗ gent, es verstanden hat, seinen Chor nicht nur mit Aufbietung unermüdlichster Thatkraft technisch zu schulen, sondern auch mit jener heiligen Begeisterung für die große Sache zu beseelen, die bei dieser Aufführung wie⸗ der aus den Augen der Mitwirkenden leuchtete und sie befähigte, ohne erleichternde Mitwirkung eines Orchesters dem Taktstab ihres Leiters wie mit einem Munde zu folgen und bis ans Ende des so schwierigen, bald leiden- schaftliche Kraft, bald innige Zartheit und Weihe er— fordernden Oratoriums mit präzisem Einsatz und voller Frische und Reinheit der Tonbildung und des Vortrags die Hörer zu erfreuen. So kam es, daß die ganze Aufführung vom ersten bis zum letzten Ton den Ein— druck eines einheitlichen Ganzen machte und als Ganzes auf uns wirkte. Wir dürfen aber wohl besonders her— vorheben, daß Chöre wie z. B.„Aber der Herr sieht es nicht“, der Schlußchor des 1. Theils:„Dank sei dir Gott“,„Der Herr ging vorüber“ u. a. von geradezu überwältigender Wucht und Schönheit waren. Lebhafte Bewunderung hat uns Herr Seminarlehrer Gatzert ab— genöthigt, der die Klavierbegleituug mit künstlerischer Meisterschaft, aber zugleich mit bescheidenstem Zurück⸗ treten des eignen Könnens vor der großen Gesammt— aufgabe durchführte. Die Solopartieen, bei dem Engel— terzett und Quartett, durch treffliche Stimmen aus der Mitte des Vereins verstärkt, lagen in den besten Händen. Frl. Dietz mit ihrem frischen jubelnden Sopran, die Altistin Frl. Spicharz mit der Ruhe und Würde ihres Vortrags, der Tenorist, Herr Hormann mit seinem weichen, seelenvollen Organ, mit seiner ausdrucks— vollen, wir möchten sagen sprechenden Sangesweise, der Elias des Herrn Müller, der mit seiner herrlichen Stimme bald die leidenschaftliche Erregung(„Ist nicht des Herrn Wort wie ein Feuer“) bald die Hoheit und schlichte Größe, bald den Seelenschmerz des Gottes— mannes(„Es ist genug“) wundervoll zum Ausdruck zu bringen verstand— sie alle haben zum Gelingen des schönen Concerts ihr Bestes beigetragen. fl. Zum Klima von Friedberg im Jahre 1893. Die mittlere Lufttemperatur, berechnet aus täglichem Maximum und Minimum(bhöchster und niedrigster Stand des Thermometers), betrug für 1893 + 6,480 R. + 8,10 C.(1892= + 7,90 C.) Der wärmste Monat war der Juli mit + 15,20 R.= 190 C.(1892 der August mit + 18,670 C.), der kälteste der Januar mit— 5,480 R.— 6,850 C.(1892 der Dezember mit— 2,04 C.); die jährliche Wärmeschwankung be— trug also 20,680 R.= 25,850 C.(1892= 20,710 C.) An 43 Tagen(Mai 7, Juni 12, Juli 13, August 11) stieg das Thermometer auf 20 und mehr Grad R. (1892 31 Tage), das absolute Maximum war + 230 R. = + 28,750 C. am 19. Juni(1892 L 33,750 C. am 18. August). An 87 Tagen(Jannar 27, Februar 15, März 18, April 5, November 9, Dezember 13) sank das Thermometer unter Null(1892 an 128 Tagen); an 13 Tagen(Januar) sank es auf 100 R. und darunter (1892 10 Tage); an 23 Tagen(Januar 20, Februar 1, Dezember 2) blieb das Thermometer den ganzen Tag hierdurch unter Null(1892 an 29 Tagen.) Das absolute Minimum betrug— 20,10 R.—— 25,120 C. am 20. Januar(1892— 18,870 C. am 21 Jan.). Es fielen im Jahre 1893 an 166 Tagen 695,56 miu Niederschlag, d. h. die Höhe, in der das Regenwasser und der geschmolzene Schnee die Erdoberfläche bedecken würden, wenn kein Wasser verdustete oder einsickerte, beträgt 695,56 wm= 69,556 em(1892 37,82 om, doch wurde damals, Nr. 9 des Oberh. Anz. 1893, voraus⸗ gesagt, daß für gewöhnlich diese Zahl weit höher sein würde). Sehr ungewöhnlich war, daß vom 22. März bis zum 3. Mai, also in 42 Tagen, kein Niederschlag fiel; trotzdem wurde dieses Fehlen reichlich ersetzt. Der trockenste Monat war demnach der April mit O mm, der feuchteste der Juli mit 166,75 mm(1892 war gleichfalls der April der trockenste Monat, 12,4 mm, der Juli gleichfalls der feuchteste, 58,59 mw). Ge⸗ regnet, d. h. so viel, daß der Niederschlag meßbar war, hat es an 145 Tagen(1892 an 118 Tagen) und zwar im Januar an 5, Februar 20, März 10, Mai 9, Juni 11, Juli 20, August 11, September 15, Oktober 18, November 14, Dezember 12 Tagen. Geschneit hat es an 33 Tagen(1892 an 40 Tagen) und zwar im Jan. an 12, Februar 3, März 3, Mai 1, November 5, De⸗ zember 9 Tagen. Der letzte Schnee fiel am 8. Mai, der erste am 19. November(1892 5. Mai u. 23. Ok⸗ tober). An 29 Tagen war Mittags 12 Uhr die Erd⸗ oberfläche ganz mit Schnee bedeckt(1892 an 28 Tagen), davon 25 Tage im Januar. Nah⸗Gewitter fanden an 14 Tagen(1892 15 Tagen) statt(diese Zahl ist nur bis auf 2 oder 3 genau), das erste am 21. Januar während eines Schneesturmes, das letzte um die Mitte August. 2 2 2 SS S eee ——— — 2 BVerloosungen. Ansbach⸗Gunzenhauser 7 fl.⸗Loose vom Jahre 1857. Ziehung am 15. Dez. 1893. Auszah⸗ lung am 15. Juni 1894. Hauptpreise: S. 2823 N. 50 a 5000 fl., S. 4297 N. 30 à 1000 fl., S. 1994 N. 18 a 500 fl., S. 297 N. 41, S. 2253 N. 11, 23, S. 4092 38 je 100 fl., S. 229 N. 4, S. 303 N. 24, S. 888 21, 46, S. 1282 N. 11, S. 2040 N. 43, S. 2264 7, S. 2503 N. 26, 30, S. 4445 N. 15 je 50 fl., 229 N. 10, S. 239 N. 16, S. 297 N. 8, S. 888 49, S. 1214 N. 33, 47, S. 1351 N. 27, S. 1422 . 45, S. 2264 N. 36, 46, S. 2333 N. 43, S. 2677 42, S. 3057 N. 37, S. 3533 N. 30, 31, S. 3981 12, S. 4129 N. 35, S. 4292 N. 32, S. 4297 N. 6, S. 4596 N. 2 je 30 fl. Meininger 100 Thlr.⸗Loose vom Jahre 1871. Ziehung am 1. Dez. 1893. Gezogene Serien: Nr. 25 49 92 145 303 561 720 759 841 981 1047 1058 1356 1400 1419 1443 1503 1604 1851 1996 2074 2146 2160 2469 2496 2505 2682 2685 2710 2723 2728 2749 2978 3209 3394 3549 3566 3626 3633 3685 3689 3799. Die Prämienziehung findet am 2. Jan. statt. ꝗKöln⸗Mindener 100 Thlr.Loose vom Jahre 1870. Ziehung am 1. Dez. 1893. Gezogene Serien: Nr. 151 214 337 700 921 927 1031 1160 1191 1222 S S 8888 Nr. 48 à 150,000 fl., S. 195 N. 20 à 20,000 fl., S. 195 N. 78 à 10,000 fl., S. 2049 N. 55, S. 2999 N. 28 à 5000 fl. Türkische 400 Fr.⸗Loose vom Jahre 1870. Ziehung am 1. Dez. 1893. Auszahlung am 2. Jan. 1894. Hauptpreise: Nr. 995639 à 600,000 Fr., N. 84 75. à 60,000 Fr., N. 557705 1972175 je 20,000 Franks. Witterung im Dezember 1893 in Friedberg, beobachtet von H. Trapp. Monatsmittel, berechnet aus dem täglichen höchsten und niedrigsten Stand= 0,65 o R. Höchster Stand(am 22. Dez.) + 6,0 o R. Niedrigster Stand(am 11. Dez.)— 9,2 0 R. Meßbarer Niederschlag an 20 Tagen 23,30 mm. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 2. Sonntag nach Epiphanias. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Velte. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9 2 Uhr: Herr Pfarrer br. Flöring. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Jäger. Gedenket der Vöglein im Schnee! Der Frost und Hunger thun weh. Verwahret Feuer und Licht, Damit kein Schaden geschicht! Beim Eis vergeßt das Streuen nicht, Sonst kommt Ihr vor das Strafgericht! rdeutende Betriebsersparnisse werden in jeder maschinellen Anlage der Großindustrie, des Kleingewerbes oder der Landwirthschaft durch Auf- stellung einer Wolf'schen Locomobile als Betriebsmaschine erzielt. Die von der rühmlichst bekannten Maschinen⸗ fabrik von R. Wolf in Magdeburg⸗Buckau seit mehr als 30 Jahren als Specialität gebauten halbstationären und fahrbaren Locomobilen mit ausziehbaren 1270 1254 1604 1650 1728 1767 1942 1946 1958 1991 2022 2113 2122 2285 2320 2329 2355 2377 2413 2415 2426 2427 2494 2561 2657 2695 2702 2995 3017 3030 3052 3477 3572 3655 3683 3706 3830 3880 3905. Die Prämienziehung findet am 1. Febr. 1894 statt. Oesterr. 100 fl.-Loose vom Jahre 1864. Zieh⸗ ung am 1. Dezbr. 1893. Gezogene Serien: Nr. 195 260 307 379 729 817 934 977 1060 1102 1849 2049 2470 2506 2606 2623 2919 2961 2999 3164 3307 3358 3591 3658 3795 3906 3958. Hauptpreise: Serie 3958 . Katholische Samstag Nachmittag von 4 Abends 5½ Uhr: Herr Missionar Thumm. Mittwoch, 17. Jan. Burgkirche Abends 8 Uhr: Passions⸗ Andacht: Herr Candidat Böchner. Röhrenkesseln übertreffen an Sparsamkeit des Brennmaterialverbrauchs, Dauerhaftigkeit und Leistungsfähigkeit jegliche Motoren anderen Ursprungs und haben auf allen deutschen ee Gemeinde den Sieg davongetragen. 23 Uhr an Beicht. heil. Communion ausgetheilt. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. Sonntag den 14. Jan., Nachmittags 3 Uhr: Rit. mit darauffolgendem gesell. Zusammensein. ö Sonntag Morgen 6 Uhr Beicht; um 7 Uhr wird die N L 7 1 0 St 1— 0 0 0 0 0 1 Alle Wirthe des Kreises Friedberg, sowohl von Stadt als Land, werden zu einer Allgemeinen Wirtheversammlung auf Mittwoch den 17. Januar 1894, Nachmittags 3½ Uhr, in den Saalbau zu Fried⸗ berg höflichst eingeladen. Die Tagesordnung betrifft einen Vortrag des Vorsitzenden des Rhein-Main-Gastwirtheverbandes, Herrn Stadtver— ordneten C. Reinemer von Darmstadt, über die Nothwendigkeit der Gastwirthevereine und den Nutzen und Vortheil der Mitgliedschaft zum Süddeutschen Gastwirtheverbande und dessen so segenreich wirkender Sterbekasse. 5 Alsdann soll ein Bezirksverein Friedberg-Bad⸗Nauheim gebildet werden. Unsere hessischen Collegen in Seligenstadt und Langen⸗ Isenburg haben im neuen Jahre schon schöne Vereine gebildet; sie sind auch zahlreich mit Frauen der Verbands-Sterbekasse beigetreten und wirken für ihren Stand. Bleiben wir nicht zurück, schließt Euch Alle an. Wir hoffen alle Collegen, einerlei ob der größte Hotelier oder kleinste Wirth, in deren eigenen Interesse, in dieser Versammlung ver— treten zu sehen. Nur Einigkeit macht stark. 195 9 Das provisorische Comité Friedberg Bad-Nauheim. 822 Mayer J. Hirsch. Als besonders preiswerth empfehle ich Weisswaaren flr Bett- und Leibwäsche in Baumwollen, Leinen und Halbleinen. . Reichhaltige Auswahl in allen Preislagen und Breiten. Anfertigung von Ausstattungen in sorgfältigster Ausführung bei billigster Berechnung. Mayer J. Hirsch. 205 Vorschuß- und Creditverein zu Friedberg, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Wir bringen hiermit wiederholt zur Kenntniß, daß wir den An⸗ und Verkauf von Werthpapieren aller Art billigst besorgen, Coupons stets 1 Monat vor Verfall provisionsfrei einlösen, aus⸗ ländische Noten umwechseln, verlooste Obligationen gegen Erstattung unserer Porto-Auslagen einziehen und die Erhebung neuer Zinsbogen erwirken. a 1 a Tratten auf alle größeren europäischen u. überseeischen Plätze, namentlich Nord-Amerika, werden von uns direkt aus⸗ geschrieben und können Auszahlungen dahin rasch vermittelt werden. a Unsere Verloosungslisten stehen unseren Geschäftsfreunden, behufs Nachschlagung aller Anlagen und Loospapieren zur Ver⸗ fügung. 233 200 5 bestehend aus 2 Zimmern, Küche, nebst weißer Fleck vor der Brust. 9186 Versteigerung. Dienstag den 16. Januar l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr anfangend, werden in dem Hause des Herrn Kammmacher May zu Friedberg die zum Nachlaß der Frau Bataillonsschneider Müller gehörigen Mobilien, als: 1 Sopha, 2 Commoden, 4 vollst. Betten, 5 Tische, 2 Kleiderschränke, 1 Geräthe⸗ schrank, 15 Stühle, 1 goldene Herren⸗ und 1 goldene Damen-Uhr, 1 Standuhr, Gold- und Silbersachen, Kleider, Weiß⸗ zeug und sämmtliche Haus- u. Küchen⸗ geräthschaften meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. A 198 Cinoleum-Ceppich besorgt und legt 225⁵ G. M. Reuss. Ein tüchtiger Arbeiter, welcher auch fahren kann, wird für sofort. gesucht. 134 Gebr. Rothschild. Ein Bäckerbursche (Teigmacher) kann Stelle erhalten. wem? sagt die Exped. d. Anz. Gesucht wird ein tüchtiges Mädchen. Vom wem? sagt die Exp. d. Anz. Eine Amme sucht Stelle. Näheres in der Expedition des Anzeigers. 177 g Eine große Partie Winter⸗ u. Sommerschuhe und mehrere Kommoden hat zu verkaufen 219 Conrad Jäger, Judengasse. Zum Vertrieb unserer garant. reinen, spanischen und portug. Weine ze. suchen Bei 96 J. 2 Frauz Joseph Nees, Auctionator. Nn Wirsing, Weißkraut, Rosen⸗ kohl, Blumenkohl, Sellerie u. Lauch empfiehlt in großen, sowie in kleinen Posten 196 Carl Henze, Handelsgärtner. Eine vollständ. Wohnung, 202 allem Zubehör, hat zu vermiethen P. Theis. Einte Wohnung, 143 5 mit allem Zubehör, hat zu geeignete H. 4393) vermiethen 1191 C. Ehrhardt Wwe. Vertreter gegen hohe Provision. Tne Imperial Wine Company, C. Rühlmann& Co., Köln. Eichen⸗Stämme, 5 Stück, gute, sowie eine Partie trockene Eichen⸗, Buchen- und Kirschbaumborden hat zu verkaufen 223 J. H. Würz, Dorn-⸗Assenheim. Fasel⸗Eber, jung, zur Zucht tauglich, hat zu verkaufen Wilhelm Ess III., 224 Dorn⸗Assenheim. Zolldeklarationen bei Tarl Bindernagel in Friedberg. Ein braves Mädchen, das auch leichte Gartenarbeit versteht, auf Petritag gesucht von Photograph Schmidt, Friedberg neben der Realschule. Ein schwarzer Spitz entlaufen am 2. d. Mts., kleiner 5 Mk. 218 25 Belohnung. 179 Dottenfelder Hof bei Vilbel. 8 Reisfuttermehl, von Mark 3.— an, nur waggonweise. G.& O. Lüders, Dampfreis m., Hamburg. Ladnerin von auswärts mit guten Zeugnissen sucht Stelle. Zu erfragen bei Ph. Kleiss. 5 i 8 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theil⸗ nahme bei der Krankheit, sowie bei der Ein Paar Kreuzriemen auf der Chaussee von Ober-Wöllstadt nach Friedberg gefunden. Abzuholen bei 184 J. Klein XVIII., Ockstadt. Zwei Pferde sind preiswürdig abzugeben bei 178 Hch. Aletter I., Bad⸗Nauheim. Beerdigung unseres innigstgeliebten Gatten und Vaters Johannes Kempel, besonders dem Kriegervereine, sagen tief⸗ gefühlten Dank Friedberg den 12. Januar 1894. 208 die trauernden Hinterbliebenen. 2 9 5 e r FEE ———— K 5 6 5 5 sinde Dienstag den 7 Zur Benutzung unserer neuerbauten Pferdeställe wolle man sich rechtzeitig an den Unter— 2 28 zeichneten wenden. Futter und Streu wird zu ermäßigten Preisen abgegeben. 255 5 Uhr, im neuen Saale über den städtischen 88 8 sowie von sonstigen Haus- und 88 Loose à 1 Mark sind Wilh. Trapp in Friedberg. e 88e 75 Großvater in seinem 53. Lebensjahr in ein Die 8 Die Beerdigung findet S Hospital aus statt. Besondere Einladung erfol 2. Was schimmert dort auf dem Berge 2 3. Scene und Arie aus dem Waffenschmied, Solo für Sopran 1„ Könnt ich als Sonne, gem. Chor. 8. Klaviersolo, Polka de la reine 9. a) Zweites Walzer-Roudo b) Lied der Grete, aus:„Das Wunde 1 11. Dreikaiser-Marsch, für Orchester i Winter. 31 bei W. Bernbeck. so schön, gem. Chor Kreutzer. 5„ Lortzing. Im Kleidermachen Dufsel in und außer dem Hause empfiehlt sich 5 95 2 9 7 ty Volksweise. 92 Käthchen Rausch. Haagkstr Mendelssohn. Fil 4 8 1 f il , Filz-& Seidenhüle Sopransolie. 1 empfiehlt 1908 nl Konradi. 7 9 1 Wolle„ a theilung. g Wi S g 1 8* Wittig. J. A. 8 indecker S 12. Die Tante empfiehlt Kaffee, roh per Pfund M. 1.30, Schwank in einem Akt von Sauer, 1.40. 1.50, 1.60, gebr. 250 Pfund M. 1.60, 1 1.80 in bekannter vorzüglicher Qualität. Ivanovici. 0 13. Donauwellen-Walzer für Orchester. 134. Versiegelt, Lustspiel in einem Akt von W. K. Nach dem Theater Tanz. Eintrittskarten a M. 1, Sperrsitz handlungen zu haben. 199 Corsetten, neueste Fagon, empfiehlt billigst 209 M. Holler. Cigarren in allen Preislagen bei eee e Frische Schellfische. 207 Ph. Dan. Kümmich. Schön möbl Zimmer sofort zu ver⸗ 8 Näh. i. d. Exp. d. A. 203! Wolfenstraße bei Gottfried Lotz. 157192 miethen. Friedberger Am(7. Februar, Abends 5 i 5 Verloosung von 9 schönen Arbeitspferden Todes⸗Anzeige. 0 Wir machen hiermit die traurige Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren lieben Gatten, Vater und Herrn Eisenbahnportier Johann Stieler Friedberg, 11. Januar 1894. Cesäng verein„Concordia“ in Triedberg. Abendunterhaltung Samstag den 20. Januar 1894 im Saale des Hötel Trapp, Anfang 8 Uhr, a unter gefl. Mitwirkung des Fräulein Johanning, früher Schülerin des Dy. Hoch'schen Conservatoriums zu Frankfurt a. M. und des Herrn Seminarlehrers Gatzert. Programm. J. Abtheilung. 1. Patriotisches Marsch-Potpourri für Orchester., 5. Klaviersolo, Sonate Le retour à Paris, 1. Satz z. Der Jäger in dem grünen Wald, gem. Chor. 7. Aus„Athalia“ Duett für Sopran und Alt ) 5 Was hab' ich denn meinem Feinsliebchen gethan, gem. Chor — Fettbücklinge, Speckbückinge Frühjahrs⸗Pferde⸗ Markt 6. und Mittwoch den 7. Februar 1894 statt. 2 U * 9 Pferdeställen 2 (auf dem Markte angekauft), landwirthschaftlichen Gegenständen, im Ganzen 200 Gewinne. 45 5 zu beziehen durch die Herren J. Hirsch, J. H. Schmidt und Für das Pferdemarkt⸗Comité: Steinhäußer, Bürgermeister. FFT 5 1 2 g N.* Gummischuhe, [Winterpant. und Stiefel, Zehen⸗ wärmer in allen Größen vorräthig bei 58 Heinr. Diehl, Usagasse. Im Kleidermachen in und außer dem Hause empfiehlt sich Anna Schneider, 152 Engelsgasse Nr. 467. Strickwolle in bekannt guten Qualitäten zu billigen Preisen bei 8 12 5 136 Geschwister Schloß. [Rum, Arrac, deutschen und franz. Cognac in allen Preislagen und feinster alter Qualität bei 65 Georg Gross. Stricku olle stets frisch in nur dauerhaften Waseh- nchten Qualitäten bei 62 Heinrich Diehl, Usagasse. Engl. Speckbückinge besseres Jenseits abzurufen. trauernden Hinterbliebenen. onntag Nachmittag 3 Uhr vom gt nicht. 221 Der Ausverkauf meiner sämmtlichen Manufaktur-Waaren wird von heute an wieder fortgesetzt. Es ist noch großer Vorrath in Ellenwaaren, Wollwaaren, Kleidern, Herren-Anzügen und Schuhen ꝛc. ꝛc. vorhanden. Es wird zu annehmbar billigsten Preisen verkauft. Ockstadt den 6. Januar 1894. J. Klingl. à M. 1.50 sind in den beiden Buch— Frische Schellfische, Lab⸗ berdan, Kabliau, geräucherte Schellfische, Brathückinge, os 0 * Aepfel. 10—15 Malter, zu kaufen gesucht von 185 Joh. Voquol. Begzdorf a. d. Sieg 2 — im 3. Stock per 1. April wegzugshalber zu vermiethen. f 210 S. Neuhof. 5 Herrenschneider empfiehlt sich außer dem Hause pro Tag M. 1.50. Wilh. Dungs, Hack⸗Messer empfiehlt 9 2 7 1 2 Musik-Verein. Gemeinsamer Spaziergang nach Bad Nauheim(Hotel Sprengel) Sonntag den 14. Januar, Nachmittags 212 Uhr, vom dicken Thurm aus. 220 Der Vorstand. Zur Geschichte des Musikvereins in Friedberg. Festschrift zur Feier des 25jährigen Bestehens des Vereins von Karl sehmidt. Eine größere Zahl von Frei-Exemplaren steht zur Verfügung von Interessenten, welche sich deshalb an den Unterzeichneten wenden wollen. Für den Vorstand: Carl Trapp. Friedberger Eisbahn. Sonntag des 14. d. Mts., Nachmittags von 2½ Uhr ab, bei günstiger Witterung grosses Concert. 204 Der Vorstaud. Maskenball. Das närrische Comité erlaubt sich hier— mit nochmals alle Eingeladenen, welche bis jetzt noch keine Ballkarte gezeichnet haben, aufzufordern, dies bis längstens Sonntag den 14. d. Mts. bei Herrn G. Heimburg bewerkstelligen zu wollen, weil spätere Meldungen keine Berücksich⸗ tigung finden können. 212 Für das Comité. „ap ara Handwerker-Nerein. Unser diesjähriges Wintervergnügen wird am 21. Januar im Hotel Trapp abgehalten, wozu die Herren Meister, sowie Freunde und Gönner unseres Vereins freundlichst eingeladen sind. Einladungs⸗ Karten werden im Laufe nächster Woche ausgetragen. Der Vorstand. Samstag den 13. Januar findet General— Versammlung statt. 200 Verein Gemüthlichkeit. Unser Ball findet am 14. d. Mts. im Saalbau statt, wozu die Herren Meister, Gesellen, sowie sonstige Arbeiter freundlichst eingeladen sind. Eintritt 1 Mark. Ver⸗ abreichung von Bier und Wein. 158 d Lernen Veteranen- c Militärberein Friedberg. Sonntag den 14. d. Mts., Nachmittags 27¼ Uhr: Antreten am Vereinslokal zur Beerdigung des Kameraden Johann Stieler. 222 Der Vorstand. eteranen-& Jlilitärberein Friedberg. Samstag den 13. Januar l. J., Abends 8 Uhr, General-Versammlung im Vereins-Lokal. Tagesordnung: 1. Kaisers Geburtstagsfeier. 2. Krankenunterstützungen. 3. Vorstandswahl. . Pelzvorlagen und Winter-Handschuhe, größte Auswahl, modern und billigst bei 180 Fritz Sehmidt a. d. Bahn. 25 Ausverkauf sämmtlicher Winterwaaren zu und unter Einkaufspreisen. 68 5 2 J. Fürth's Erben. Metzgerstähle aus Diamant⸗ be stahl, Metzger-Spalter und Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Jean Huber. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsbla tt Nr. 2 und eine Beilage.) 8