e i 1 li 5 U Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mitt; 735 8. i 2 0 5 50 0 U and Freicng e 1 ittwoch Kreisblatt für den Kreis Friedberg Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, N uöne! 8 Donnerstag und Samstag. 5* 2 2 2 7 7 0 ö 5 uspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzei d behördli 1 Lreise f f. Fei ü. 0 wage J U Annoncen: Die einspaltig etitzel„ nzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 P ein Beleg kostet 9 Pf. A 0 3 Einsend 5 1 5 155 clamen 2 f., ein Beleg kostet! Pf. nnoncen von aus— 1 N wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt it, werden stets durch die Post nachgenommen 5 5— t 8 Amtlicher Theil. 10 rd, Aufforderung. Betreffend: Die Unfallversicherung der land- und forstwirthschaftlichen Arbeiter. Aung. 200) 7 ter, butter, garin, ineschndb lichen Sto, Hereules⸗ bkechlichen jeder Presg⸗ gung nach tadellosen 2162 Diehl. hefe nhäußer. urin, schmah * e . Mehl, 1 Cin souseu, deln, decker. ker, riuthen, und uzfeigen Michel bei alla . gewende. Stift aner pelt mmich, mahl wenlah 5 7 Samstag den 12. Mai. * 1 55. J. Wir fordern die im Grundsteuerkataster eingetragenen Besitzer, welche ihren Grundbesitz entweder ganz oder theilweise nicht selbst be— wirthschaften, hierdurch auf, bei der Bürgermeisterei derjenigen Gemeinde, in deren Gemarkung die Grundstücke liegen, schriftlich oder mündlich zu Protokoll den Antrag zu stellen, daß der auf die Steuerkapitalien ihrer Grundstücke oder einzelner derselben entfallende Beitrag zur Be— rufsgenossenschaft von einem Anderen, welcher als Betriebsunterne mer zur Zahlung verpflichtet ist, erhoben werde. Bei der Antragstellung, welche auch für mehrere Jahre im Voraus erfolgen kann, ist das Rechtsverhältniß(Pacht ꝛc.) anzugeben, kraft dessen der als Betriebsunternehmer bezeichnete(Pächter ꝛc.) seit dem vorausgegangenen 1. Jan. den versicherungspflichtigen Betrieb auf den näher zu bezeichnenden Grundstücken auf eigene Rechnung ausübt. Auf Verlangen ist näherer Nachweis zu erbringen. II. Weiter werden die Besitzer solcher Liegenschaften, für die ein Beitrag zur land- und forstwirthschaftlichen Berufsgenossenschaft nicht Betreffend: Wie oben. A. Die vorstehende Aufforderung wollen Sie in Ihren Gemeinden mehrmals ortsüblich bekannt machen. Ueber die Anträge, welche zu J. bei Ihnen gestellt werden, haben Sie für Ihre Gemarkung ein Register nach dem der Verordnung vom 11. Juli 1888(Reg.⸗Bl. S. 83) beigefügten Formulare 4 zu führen. Das Formular ist von der Bekker'schen Hofbuchdruckerei in Darmstadt Louisenstraße Nr. 18) zu beziehen. 7 Beim Eintragen der Ihnen mündlich zukommenden Anträge ist darauf zu achten, daß 1. die einem jeden Pächter zur Bewirthschaftung für eigene Rechnung überlassenen Grundstücke nach Flur und Nummer geordnet tingetragen werden; 2. in der Spalte„Bemerkungen“ angegeben wird, für welche geitdauer die Bewirthschaftung an Dritte überlassen ist. Bezüglich der schriftlich bei Ihnen eingereichten Anträge genügt 18, daß nur die Namen der Antragsteller in das Hauptregister ein⸗ setragen werden mit Hinweis auf die als Anlage 1, 2 ꝛc. beizufügen— den Anträge der Grundbesitzer. Was die den größeren Grundbesitzern(Fiskus, Kirchen und Pfarreien, politischen Gemeinden ꝛkc,.) gewährten Erleichterungen betrifft, so verweisen wir Sie auf unser Ausschreiben vom 15. Mai 1889, Oberh. Anzeiger Nr. 59. Die Register nebst Anlagen, sowie die von Grundbesitzern zu II. der Aufforderung gestellten Anträge sind spätestens bis zum 15. Juni an uns einzusenden. f a 7. B. Sodann beauftragen wir Sie unter Hinweis auf die 88 14 Betreffend: Die Vertilgung der Engerlinge. erhoben wird, aufgefordert, die Befreiung bei der Bürgermeisterei der Gemeinden, in welcher das Grundstück liegt, rechtzeitig zu beantragen. Befreit von Beiträgen sind: J. Grundstücke, welche zu einem land- und forstwirthschaftlichen Betrieb überhaupt nicht gehören; 2. alle Gebäude nebst zugehörigen Hofräumen, Haus- u. Ziergärten; 3. Grundstücke aus Betrieben, deren Sitz außerhalb des Landes gelegen ist; 4. steuerpflichtige Grundstücke, deren land- und forstwirthschaft— liche Benutzung dauernd eingestellt ist, sei es, daß jede Nutzung auf— gehört hat, sei es, daß an Stelle der land- und forstwirthschaftlichen eine gewerbliche Benutzung getreten ist(z. B. Verwandlung eines Ackers in einen Steinbruch). Friedberg den 10. Mai 1894. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Friedberg den 10. Mai 1894. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises und das Großh. Polizeikommissariat Wickstadt. und 15 der Verordnung vom 11. Juli 1888(Reg.-Bl. S. 83) an den Vorstand der land- und forstwirthschaftlichen Berufsgenossenschaft in Darmstadt bis Ende Juni einzusenden: 1. Verzeichnisse der in den Gemeinden etwa vorhandenen lan d— wirthschaftl. Nebenbetriebe z. B. von Fuhrwerks-, Drescherei-, Brennerei-, Molkerei-, Steinbruchs-, Sandgruben-, Lehmgruben-, Torf— stich⸗, Ziegelei-, Kalkofen-, Kellerei-Betrieben ꝛc., soweit diese Betriebe nicht bereits nach dem gewerblichen Unfallversicherungsgesetz vom 6. Juli 1884 versichert sind; 2. Verzeichnisse der außerhalb des Großherzogthums gelegenen Grundstücke, welche zu einem landwirthschaftlichen Betrieb im Großherzogthum gehören mit Angabe dieser Grundstücke nach Katasterbezeichnung, Größe und Eigenthümer. Die Betriebsunter— nehmer sind unter Hinweis auf die bei Unterlassung sie treffende Strafe (Geldstrafe bis zu 300 M.,§ 124 des Reichsgesetzes vom 5. Mai 1886) durch ortsübliche Bekanntmachung aufzufordern, Ihnen die bezüglichen Angaben zu machen. C. Insoweit die im vorigen Jahre eingesandten Register (s. unter 4) und Verzeichnisse(s. unter B) unverändert ge⸗ blieben sind, genügt es, dies in den an uns bezw. an den Genossenschaftsvorstand einzureichenden Berichten kurz zu be— merken. Sind nur wenige Aenderungen zu wahren, so können die vorjährigen Register und Verzeichnisse vom Genossen⸗ schaftsvorstand auf Wunsch mitgetheilt werden. Dr. Braden. Friedberg den 10. Mai 1894. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. ö Die Ausstellung des Sommerfelds gibt Veranlassung, die Larven der Maikäfer, die Engerlinge, zu vertilgen und damit dem Ueber— handnehmen der Maikäfer entgegen zu arbeiten. Wir empfehlen Ihnen daher, das Auflesen und Einsammeln dieser Larven bei dem Ackern des Feldes in Ihren Gemarkungen in Anregung zu bringen und, falls Sie sich einen Erfolg davon versprechen, zu veranlassen, daß für eine bestimmte Menge Engerlinge dem Einsammler eine Prämie aus der Gemeindekasse verwilligt wird. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Errichtung einer Sammelwasenmeisterei im Kreise Friedberg. Auf Beschluß des Kreistages des Kreises Friedberg wird in der Nähe von Friedberg eine Anstalt zur thermischen Vernichtung der Thierleichen errichtet. In dieser Anstalt sollen die Thiercadaver aus dem ganzen Kreise Friedberg durch Dämpfung, Desinfection, Fettextraction, Trocknung E j 0 ädli seiti 0 en für die irthschaf nacht werden. tung nicht nur unschädlich beseitigt, sondern für die Landwirthschaft nutz bar ger st Damp 1 N 1 5 8 das Fel ausgeschieden wird und alle übrigen Theile zu Dungpulver bereitet werden. die Cadaver in der Weise verarbeitet, Geeignete cautionsfähige Unternehmer, mit einem entsprechenden Betriebskapital, Mittelst Dampfbetrieb werden, welche den Betrieb dieser Anstalt übernehmen wollen, werden aufgefordert, sich bis Ende Mai l. J. bei unterzeichneter Behörde schriftlich zu melden. Die Anstalt, Wohnung, Stallung, R Lerfügung gestellt. Die Anstalt wird am 1. September 8 Friedberg den 10. Mai 1894. emise und Wagen werden vom Kreise Friedberg dem Unternehmer gegen eine Pachtsumme zur in Betrieb genommen werden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 5 Dienstag den 15. Mai erscheint der Pfingstfeiertage wegen keine Nummer des Anzeigers. . 1—————* *——ͤ———E—E26... Betreffend: Die Vertilgung der Blutlaus. Das Großherzogliche Kreisamt Fried In Gemäßheit des§ 2 des Reglement Sie, insoweit noch nicht geschehen, lassen. die in jeder Geme 1 f Baumwärter die Gemarkung begehen und unter Zuziehung der betheiligten Grundbesitzer die Im November dieses Jahres ist uns zu berichten, welche Beobachtungen die betr. Commissionen gemacht haben, 8 rubr. Betreffs vom 6. Mai 1887 ob den Vorschriften des Reglements genau nachgelebt worden ist. Von Mittwoch den 16. d. Mts. ab die genannte Strecke von diesem Tage ab auf d Friedberg den 9. Mai 1894. Betreffend: Die Zusammenlegung der Grundstücke in der Bei Aufstellung der neuen Eigenthumsurkunden sind die in auch Eigenthumsurkunden darüber ausgestellt worden. er Bekanntmachung im Kreisblatt an gerechnet, bei der unterzeichneten Behörde Großherzogliches Kreisamt Friedberg. der Stadt Assenheim zugeschrieben und sind binnen einer Frist von 14 Tagen, vorzubringen. Friedberg den 10. Mai 1894. Johann Schütz von wurde markungen Klein-Karben und Johannes Pfarrer III. Rendel R derselben vom Erscheinen dies als Bekanntmachung. beginnen die ie Dauer von Bekanntmachung. berg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des — Kreisblatt Nr. 55 von inde gewählte Commission von Sachverständigen Walzarbeiten auf der Staatsstraße etwa 10 Tagen für beladene Fuhrwerke jeder Art gesperrt. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Friedberg den 10. Mai 1894. Kreises. in Begleitung der Feldschützen und Blutlaus untersuchen zu sowie auch darüber, Dr. Braden. Apfelbäume auf die zwischen Friedberg und Fauerbach und ist Dr. Braden. Gemarkung Assenheim, hier die Anfertigung der kreisamtlichen Eigenthumsurkunden. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. den Zusammenlegungsfeldern gelegenen Wege und Gräben sämmtlich Etwaige Einwendungen hiergegen Dr. Braden. 2187 Wiesenwärter der Gräfl. von Schönborn'schen Verwaltung zu Heusenstamm für die Ge⸗ endel in Pflichten genommen. und Wilhelm Mayer, beide von Weckesheim, wurden als Feldgeschworene für diese Gemeinde verpflichtet. Heinrich Georg Thorn von Groß- Karben wurde als Beiwächter für diese Gemeinde in Pflichten genommen. Deutsches Reich. f Darmstadt. Die Zweite Kammer wird Donnerstag den 17. d. M. wieder zur Plenar- berathung zusammentreten. i — Postpersonal-Nachrichten. Versetzt sind: Der Postmeister König von Wabern nach Nidda, der Post⸗ secretär Quenzlein von Straßburg nach Mainz, die Ober-Postassistenten Langenfeld von Worms nach Kreuz⸗ nach und Keller von Constanz nach Darmstadt, der Post⸗ assistent Schäfer von Alsfeld nach Alzey. Angestellt sind: als Postsecretär der Postpractikant Kleinsteuber in Darmstadt, als Postassistenten die Postanwärter Fuchs in Friedberg, Guthier in Offenbach und Köbler in Mainz, als Telegraphenassistent der Telegraphenan— wärter Wolf in Offenbach und als Postverwalter der Postanwärter Jörg in Bürgel. Ernannt sind: Der Ober-Postassistent Strauß in Lampertheim zum Postoer— walter, die Postassistenten Haupt in Kastel und Gärtner in Mainz zu Ober-Postassistenten. Der Telepraphen⸗ assistent Krauß in Darmstadt ist gestorben. Berlin, 10. Mai. Der Bundesrath be- schloß, der Eingabe des Verbandes der deutschen Thierschutzvereine auf Erlaß eines Verbots des Feilbietens lebender Vögel während der Schon⸗ zeit keine Folge zu geben. Breslau, 10. Mai. Nach Meldungen aus Ratibor wurde, da eine große Zahl der strikenden Ostrauer Bergarbeiter in preußischen Grenzdörfern wohnen, die gesammte Gens— darmerie des Kreises Ratibor zur Aufrecht— erhaltung der Ordnung nach den preußischen Ortschaften kommandirt. Ausland. Oestereich-Ungarn. Prag, 7. Mai. Vor einem sechsgliederigen! Ausnahmssenate des hiesigen Strafgerichtes hat heute der Prozeß gegen die Rakonitzer Dynamitarden begonnen. Angeklagt sind der 20 jährige Zimmermanns— gehilfe Smida, der ebenso alte Wagenverschieber Svacha, der 35jährige Trafikantensohn Natali und der 18 Jahre alte Fabriksarbeiter Kolar. Der Staatsanwalt beantragte gegen die vier Angeklagten fünf- bis zehnjährigen schweren Kerker. 9. Mai. Das Urtheil im Rakonitzer Dynamitprozeß wurde heute gefällt. Sämmt liche Angeklagte wurden des Verbrechens gegen faltigkeitsschacht in Polnisch-Ostrau überfallen. Die Gensdarmen machten von den Waffen Gebrauch. Ungefähr zwanzig Leute blieben todt, oder wurden verwundet. Es wurde Militär requirirt. Der Landespräsident ist nach Polnisch-Ostrau abgereist. Klausenburg, 9. Mai. Nach der heutigen Gerichtsverhandlung im Memorandum-Prozeß wurden dem mitangeklagten Bucaeiu auf dem Hauptplatze von mehreren rumänischen Burschen Ovationen bereitet, die von der hiesigen Jugend mit Zischen und Pfeifen beantwortet wurden. Die Polizei vertrieb die Demonstranten und Gegendemonstranten. Budapest, 8. Mai. Oberhaus. In der Debatte über das Civilehegesetz erklärte der serbische Patriarch Brankovies, seine Kirche erkenne nur die von einem Priester geschlossene Ehe an. Von Gewissensfreiheit könne nicht die Rede sein, wenn der Staat einen guten Christen zur bürgerlichen Form der Eheschließung winge. Er könne die Vorlage vom Stand— punkte seiner Kirche nicht annehmen. Bela Szechenyi sagte, die Vorlage bezwecke nicht die Entfachung eines Kulturkampfes. Solange die Kirche ihre wohlthätigen Zwecke erfülle, werde sie mächtig bleiben, stelle sie sich aber dem Fortschritte des Zeitgeistes entgegen, so könnte eines Tages das Volk sich gegen die Geistlichkeit wenden. Baron Mariassy findet die Reform in Widerspruch mit der Thronrede. Hollan erklärt, daß er die Vorlage annehme, da sie die Einigkeit der Nationen fordern werde. Stefan Keglevich weist die Berechtigung des Staates zu einer Reform aus der geschichtlichen Entwickelung des Eherechts nach.— Die offiziösen Blätter bringen die Meldung eines opposi— tionellen Blattes, das Kabinet werde demis— sioniren, weil Hofwürdenträger gegen die Vor— lage stimmen, obgleich der Kabinetschef in Wien die Zusicherung erhalten habe, daß dies nicht geschehe. — 10. Mai. Oberhaus. In der Debatte über die Eherechtsvorlage erklärte Wekerle, die Reform sei nicht eine Frage des Liberalismus, das Dynamitgesetz, theilweise der versuchten Erpressung, der öffentlichen Gewaltthätigkeit und des Diebstahls schuldig befunden. Smida und Soacha wurden zu je 3 Jahren schweren Kerkers, verschärft durch einen Fasttag alle drei Monate, Natali zu 1½ Jahren schweren Kerkers, verschärft durch einen Fasttag jeden Monat verurtheilt. Mährisch⸗Ostrau, 8. Mai. Die Zahl der Strikenden ist bereits auf 13,000 angewachsen. Viele Arbeiter erklären, daß sie sich nur aus Furcht vor Bedrohung durch die Strikenden dem Strike angeschlossen haben. Bergarbeiter wollten heute früh 8 Drei den Strikende die sondern eine solche der Nothwendigkeit. Der Ministerpräsident schloß mit den Worten:„Neue Ideen klopfen an die Thür des Magnatenhauses; wenn man sie nicht einläßt, werden sie wieder— kommen, dann aber die Thüre stürmen!“ Hierauf wurde die Vorlage mit 139 gegen lis Sümmen abgelehnt. Eine große Menschen menge vor dem Museum empfing die Mit glieder, welche für die Vorlage gestimmt hatten, mit Eljen-Rufen, die Gegner mit Abzugs⸗Rufen Serbien. Belgrad, 9. Mai. In der Ortschaft Dobrinye, Kreis Uschitza, verhaftete die dortige radikale Bevölkerung gestern den 7 präfekten, sowie den Bezirkspräfekten von Uschitza. Eine starke Militärabtheilung ist zur Befreiung der beiden Präfekten sofort beordert worden. Montenegro. Cetinje, 9. Mai. Die türkisch⸗montenegrinische Kommission begab sich heute an die Grenze, um über die Art und Weise der Regelung der schwebenden Fragen schlüssig zu werden. Auch der türkische Ver⸗ treter ist nach Tuzi abgereist. Italien. Rom, 8. Mai. Heute Abend explodirte am Palais des Fürsten Odescalchi eine Petarde; 3 Personen wurden leicht ver⸗ wundet. Aegypten. Kairo. Einer Reutermeldung zufolge plant der Khedive eine Reise nach Europa. Er reist voraussichtlich im Juli ab und besucht Oesterreich, Frankreich, England, vielleicht auf der Rückfahrt auch Konstantinopel. Asien. Bombay, 10. Mai. In Agra ist eine Militärrevolte ausgebrochen wegen Versetzung einer Abtheilung des dreizehnten, aus Eingeborenen bestehenden Infanterieregiments in Bengalen zum siebzehnten Regiment und wegen Beförderung der versetzten Soldaten. Zwei Kompagnien des siebzehnten Regiments rotteten sich zusammen und protestirten gegen die Maßregeln als eine Beleidigung ihrer Kaste. Die Wortführer wurden festgenommen, die Kompagnien rotteten sich jedoch wiederum zu- sammen und verlangten die Freilassung ihrer Führer. Darauf wurden die Kompagnien internirt. Aus Stadt nud Land. b. Friedberg. Auf Anregung des hiesigen Fuß- ball⸗Clubs, welcher sich dieser Tage gegründet hat, wird am zweiten Pfingstfeiertag der Fußball Club von Hanau nach Friedberg kommen und auf der Seewiese elnen Fußball- Wettkampf zwischen seiner ersten und zweiten Mannschaft ausfechten. Wir versaumen nicht, auf einen solchen hochinteressanten Wettkampf aufmerk- sam zu machen. Auch wird der Fußball⸗Club Friedberg gegen Hanau spielen und ist man in den betreffenden Kreisen auf den Sieg sehr gespannt. Büdesheim. Am J. Mai waren es 25 Jahre daß Lehrer Morschel dahler in unserer Gemeinde als Lehrer thätig ist. Die Ortseinwohner ließen es sich deshalb nicht wehren, diesen Tag zu einem festlichen zu gestalten, um ihrem Lehrer ihre Anerkennung und Dankbarkeit zu zollen. Ein Fackelzug veranstaltet und dargebracht von Gesang⸗ und Turnverein und der Feuerwehr, bewegte sich bei anbrechender Dunkelheit vor die Wohnung des Jubilars. Nach Absingung des „Holde Eintracht“ brachte der Vorsitzende des sangvereins dem Jubilar die Glückwünsche der Ver⸗ Hierauf be⸗ Wedes dar, wofür letzterer herzlich dankte. gte sich der Zug in den schon geschmückten Lenz'schen 1 Nach kurzer Pause fand die Ueberreichung der Heschenke seitens der Gemeinde, der Vereine, der Schul⸗ galt Kalser und zherzog; weitere Toaste wurden ausgebracht auf den Jubilar und die Jubilarin, die Damen u. s. w. feiner Inspektionsreise befindlichen Kreis- Eckartsborn, 8. Mai. 1887— beauftragen wir der und des kslehrervereins statt. Den Reigen der Toaste eröffnete Lehrer Will von Rendel; sein Hoch In unmittelbarer Nähe 1 fag Nei. 285 Nied Sdheider baute ein starte d verlief. 4 Mü zwischen eine Ver letzterem Gebäude den Besi rühmte( Sen Tage bei Schobe k fabrik hi aalfiel ih Aufschlag Lohlensta Ubendig. den verkt letzterer Elb. Abends chellten der Ue Unlform Aotzlich erauf diesem die Er Do Venfeld mann, n ii die 8 3 Manne N Der Mö I Tesaß un Sub auernso Diensekne Glei Naa Dobhann beanisch kurden! Dag Tunnel Rot! mer 0 ler Stat Auter 9 n gan, bur r Slation 2 lammen et Flan Aer ent erald/ * 8 0 11 nmlich lergegen Behörde 2187 pflichtet, ullschita Befreiung vorden. dai. Die begab si Att 1 u Fragen ische Ver⸗ ite Abend Odescalchh leicht ver⸗ unseres Ortes wurde gestern Abend ein hiesiger Ein— wohner von dem letzten von Gedern nach Stockheim fahrenden Zuge überfahren. Münster bei Dieburg, 8. Mai. Auf schreckliche Weise ist ein hiesiger 17jähriger Bursche, der in der Miesseler Fabrik beschäftigt war, ums Leben gekommen. Der Unglückliche war an der dortigen Kettenbahn be⸗ schäftigt, als plötzlich eine Kette riß und ihm beide Beine sowie der eine Arm abgerissen wurde. Gestern wurde die Leiche des jungen Mannes hierher verbracht. Zwingenberg. Eine exemplarische Bestrafung nahmen kürzlich mehrere Bensheimer Fortbildungsschüler am hiesigen Schöffengericht entgegen. Dieselben belei— digten auf dem Heimweg von der Schule einen jüngeren Lehrer in roher Weise. Sie müssen ihre Ausschreitungen mit 3 Wochen, bezw. 14 und 8 Tagen büßen. Allerlei. Niederbrechen. 39 Fischottern hat Gastwirth Schneider hier in den letzten 3 Jahren im Emsbache efangen; die letzte von ihm vor einigen Tagen gefangene dae eine Länge von 1 Meter 30 Centimeter. Schnei— der ist dafür schon mehrmals prämiirt worden. Speier, 9. Mai. Hier tritt mehrfach die Genick— starre auf, welche bei einem 13jährigen Knaben tödtlich verlief. München. Der„Nordd. Allg. Ztg.“ zufolge ist zwischen dem Kaiser und dem Grafen Rudolf Schack eine Vereinbarung getroffen worden, wonach auch das letzterem aus dem Nachlaß seines Bruders zugefallene Gebäude, in dem die Gemäldegallerie aufgestellt ist, in den Besitz des Kaisers übergeht, so daß also die be— rühmte Gallerie in dem alten Heim verbleiben kann. Senftenberg. Einen furchtbaren Tod fand dieser Tage beim Ausbessern eines Trockenofens der Schlosser Schobe dahier. Sch. war in den Ofen der Briquett— fabrik hineingekrochen. Bei Ausführung seiner Arbeit entfiel ihm aus Versehen ein Stück Eisen, das beim Aufschlagen Funken erzeugte und eine Explosion des Kohlenstaubes hervorrief. Der Unglückliche verbrannte lebendig. Nach zwölfstündiger Arbeit gelang es erst, den verkohlten Leichnam aus dem Ofen hinauszuheben; letzterer mußte vollständig abgerissen werden. Elberfeld, 10. Mai. Drei Männer suchten Abends die Frau eines Straßenbahnbeamten auf und theilten ihr mit, ihr Mann sei im Dienste verunglückt. Der Ueberbringer der Schreckensbotschaft, der die Uniform eines Straßenbahnbeamten trug, überfiel dann plötzlich die Frau, knebelte und fesselte sie und erbrach ermeldung seise nach Juli ab England, antinopel In Agra en wegen hnten, auß eregimentz ment und Soldaten. Regiment rten gegen hrer Kast. men, die derum zl⸗ ung ihre ompagniel 9 — 9 1 hierauf einen im Nebenzimmer stehenden Schrank; aus diesem stahl er, während seine Genossen Wache hielten, die Ersparnisse der Leute im Betrage von 180 Mk. Dortmund, 7. Mai. Der Fuhr-Unternehmer Benfeld in Ehring erschlug seinen Kostgänger Reiner— mann, weil dieser ohne sein Wissen mit dem Fuhrwerke in die Stadt gefahren war. Er lauerte dem jungen Manne auf und erschlug ihn mit einem Holzscheite. Der Mörder raffte dann zusammen, was er an Geld besaß und flüchtete. Guben, 8. Mai. In Markersdorf ermordete der Bauernsohn Kitsching im Verein mit seiner Magd seinen Dienstknecht; der Mörder ist verhaftet. Gleiwitz, 9. Mai. Die wegen Ermordung des Hilfsjagers Klinge zum Tode verurtheilten Brüder Fohann und Severin Koziolek wurden heute früh hin— erichtet. Es war dies die 99. und 100. durch den Scharfrichter Reindel vollzogene Hinrichtung. Pest, 8. Mai. Heute Nachmittag stürzte ein im Bau begriffener Rauchfang der Alktiengesellschaft für leramische Industrie in Steinbruch ein; drei Arbeiter wurden getödtet, zwei verwundet. Baar im Canton Zug, 8. Mai. Der Durchschlag des Albistunnels auf der im Bau befindlichen direkten Linie Zürich⸗Gotthard ist heute genau nach der Berech⸗ nung erfolgt. Der Albistunnel ist nächst dem Gotthard— Tunnel der größte der Schweiz. eße 4 U ehe S 2 2 8 — EN 5 .— —— Seer enge — — — — S — anstalet a in und di 1 Dunkellel er N 5 sein 90 wurde 66 bat Möblirtes Zimmer 10 b sofort zu vermiethen. Rotterdam, 8. Mai. Der Paris-Brüssel⸗Amster⸗ damer Nachtschnellzug fuhr mit voller Dampfkraft in der Statin Zwerenbrecht auf einen Lastzug, welcher aus lauter Petroleumwagen bestand. Die Maschine steckte den ganzen Lastzug in Brand. Es erfolgte eine furcht— bare Explosion, und in wenigen Minuten stand die Station sammt den beiden Zügen in einem wahren Flammenmeere. Die Station ist vollständig ein Raub der Flammen geworden. 150 Reisende retteten sich unter entsetzlichem Geschrei durch die Flammen, wobei 7 Personen schwere, 20 leichte Brandwunden erlitten. Zwei Beamte blieben todt. l Athen, 10. Mai. Um das Dorf Charma in der Nähe der Thermopylen hat sich ein großer Spalt ge⸗ bildet und der Boden hat sich beträchtlich gesenkt. Die Bewohner verlassen den Ort. Newyork, 10. Mai. Nach einer Meldung des „Herald“ aus Caracas in Venezuela sind bei einem Erdbeben in der Nacht des 28. April die Städte Merida, Lagunillas, Chiguara und Sanjuan vollständig zerstört worden und etwa 10,000 Personen umgekommen. Die„Unabhängigen“ Berliner Sozialisten sind mit der schleichenden„fraktionellen“ Land— agitation unzufrieden. Sie wollen darum den Zug auf die Dörfer selbst unternehmen und offiziellen Sozialdemokraten beschieden waren. Der„Sozialist“ gibt dazu folgende Rathschläge: „Man muß die Bibel und das Gesangbuch kennen, muß eine Stelle der Bibel gegen die andere ausspielen können und muß mit dem ganzen Buche fertig zu werden verstehen... Der Bauer ist zäh und tapfer; ist er erst gewonnen, dann läßt er nicht mehr los. Ziehen wir aus zur Jagd nach Menschen: tödten wir ringsum den heiligen Gott und den heiligen Staat und alle die anderen tausend Heilig— thümer und verehrten Gesetze, die drum und dran hängen; machen wir den Bauer rebellisch!“ Das sind ja recht nette Sächelchen! Kann denn hier der Staatsanwalt gar nichts machen?! Eine Tüuche von großer Haltbarkeit und Dauer. Man nimmt 25. L. guten gebrannten Kalk und löscht denselben. Dann muß man die Kalkmilch durch ein feines Sieb oder einen feinen Seiher durchseien und nun folgende Zusätze geben, nämlich: 12 L. Salz, das zu— vor in warmem Wasser aufgelöst worden ist; 100 Gr. gemahlenen, gekochten und zu einem dünnen Teig gemachten Reis; 25 Gr. gepulvertes spanisches Weiß und 50 Gr. reinen Leim, welcher vorher durch geeignetes Einweichen gut aufgelöst worden ist. Diese Mischung muß man dann in einem kleineren Kessel, welcher in einem größeren mit Wasser gefüllten ein— gesetzt ist, eine Zeit lang über ein gelindes Feuer hängen. Dann gießt man in die Mischung 40—50 L. warmes Wasser und läßt das Ganze einige Tage bedeckt, so daß kein Staub hinein— gerathen kann, stehen. Diese Tünche soll aber warm angestrichen werden, weshalb man sie auf einen tragbaren Ofen stellen muß. Man soll mit einem Liter dieser Tünche 1 Quadrat— meter Fläche übertünchen können. Sie läßt sich nach den„N. Erf. u. Erf.“ auf Holz, auf Ziegel und Bausteine so gut wie Oelfarbe anbringen und bewahrt ihren Glanz viele Jahre lang. Man kann sie innerhalb und außerhalb der Gebäude anwenden. Auch kann man irgend eine in Kalk stehende Farbe daran mischen und beliebige Farbenschattirungen da— mit erlangen. In Amerika verstorbene Hessen und Hessen⸗ Nassauer. New⸗ork City, N. N. Georg Münzel, 53 Jahre alt, aus Schlüchtern; f Marie Gärth, geb. Ruhl, 55 Jahre alt, vom Häuser⸗Hof; Conrad P. Christ, 49 Jahre alt, aus Wörrstadt; Anna Muth, geb. Fröhlich, 30 Jalt, aus Fulda: Pater Rhabanus Preis, 65 Jahre alt, aus Herolz, Kr. Schlüchtern. Albany, N. M. 2 Christ. Reles, 30 Jahre alt, aus Hessen⸗Darmstadt. Batavia, O. Eva Catharina Hahn, geb. Bletzer, 72 Jahre alt, aus Dannenrod. Jeffersonville, Ind.. Margaretha Catharina, Ehefrau des Gärtners, Christ. Kopp, 47 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. Johnstown, Pa. 2 Louis Hübner, 32 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. Liverpool, N. N. Johannes Fischer aus Eich. versprechen sich größere Erfolge, als sie den Nord- Minneapolis, Minn. Wilhelm Petter, 66 Jahre alt, aus Faulbach, Kurhessen. Orland, Ill. Anna Maria Andres, geb. Bettenhausen, 86 Jahre alt, aus Königswald, Kurhessen. Rochester, N. N. Maria Elisabetha, Ehefrau von Henry Müller, 53 Jahre alt, aus Bischhausen, Kurhessen. Bekanntmachung. Am 15. Mai wird die im Land ⸗Bestellbezirke des Postamts in Friedberg belegene Posthülfstelle in Wölfersheim in eine Postagentur umgewandelt. Die Ver— waltung dieser Postagentur ist dem Landwirth Aledter v. daselbst übertragen worden. Der Postverkehr der neuen Postagentur wird durch die zweimal täglich zwischen Berstadt und Friedberg verkehrenden Personenposten vermittelt. Die Dienststunden für den Verkehr mit dem Publikum werden, wie folgt, festgesetzt: a. an Wochen⸗ tagen: von 10 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 6 Uhr Nachmittags b. an Sonntagen, an gesetzlichen Feiertagen und an den Geburtstagen Sr. Majestät des Kaisers und Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs von 8 bis 9 Uhr Vormittags und von 5 bis 6 Uhr Nachmittags, sodann ausschließlich für den Telegraphen— dienst von 12 bis 1 Uhr Nachmittags. Die Bestellung der Postsendungen in Wölfersheim wird wochentäglich zweimal, um 64 Vormittags und 110 Vormittags, an Sonntagen einmal, um 116 Vormittags, stattfinden. Darmstadt den 7. Mai 1894. Der Kaiserliche Ober-Postdirector. Clavel. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfingstfest. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach. 1. Festtag. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 9½% Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Nachmittags 2 Uhr: Herr Pfarrer Velte. (Nach dem Gottesdienste Beichte.) Gottesdieust in der Burglirche. Vormittags 8 Uhr: Herr Candidat Jäger. 2. Festtag. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 91 Uhr: Herr Pfarrer l). Flöring. Confirmation der Knaben und Abendmahl. Nachmittags 2 Uhr: Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach. Dienstag den 15. Mai: Stadtkirche Vormittags 912 Uhr: Herr Pfarrer Velte. Prüfung der Confirmanden(Mädchen). Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 4 Uhr an Beicht. An beiden Feiertagen Morgens 6 Uhr Beicht; um 7 Uhr wird die heil. Communion ausgetheilt. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Vesper. 7 Uhr: Maiandacht mit Segen. Am ersten Feiertag ist auch nach der Vesper Gelegen— heit zur Beicht. Es naht die Zeit der Gewitter und der Hagelschläge. Landwirthe versichert Euch! Als eine der ersten Gesellschaften gilt die Kölnische, in Friedberg ver⸗ treten durch Herrn W. Trapp. 2174 Wir verfehlen nicht unsere Leser darauf aufmerksam zu machen, daß der Altdeutsche Weinsaal im Hotel Kaiserhof, Bad⸗Nauheim, in seinem malerischen Schmuck nunmehr durch Herrn Hofmaler Hieronimus fertig gestellt ist und können wir den Besuch desselben allen Freunden eines preiswerthen Weines und eines gemüth⸗ lichen Lokals bestens empfehlen. 2185 Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cöluischen Wassers übertragen und empfehlen dasselbe per Glas zu M. 1.75, 1%, Dutzend„„ 950, „ Dutzend„(( Die Exped. des Oberh. Anzeigers. Wo? sagt die Exp. d. Anz. welches sich in der Küche weiter ausbilden will, findet sofort Stellung im Ein junges zu aller Arbeit williges Dorheim. Noggenstroh, Weizenstroh, Gerstenstroh, 2115 Flegeldrusch, hat zu verkaufen 2170 in allen Preislagen bei Hch. Walther. ann Hötel du Nord, Bad-⸗Nauheim. Mädchen, g Ein braver Junge ter günstigen Bedingungen a Bäckere. I. Sterhan, einzeln zu vermiethen. Ober⸗Eschbach b. Homburg v. d. H. 22022165 2¹90 Fr. Wagner, Cigarren-Fabrik-Lager. 1 e en Friedrichsdarf f Btemer Cigarren reader Hehn 1 Corned Beel, K. Euler, Bäckermeister. „ Zwei mäblirte immer Hummer, Zungen, in bester Qualität empfiehlt 2201 J. A. Windecker. Saalbau Friedberg. Auf Montag den 2. Pfingstfeiertag ladet zum Tanzkränzchen P. Rudelius. ganz ergebenst ein 2178 3 3 1 3 empfiehlt die Pfingstfeiertage be uter Küche extra feines Exportbier à 10 Pfg., Kaiserreinetten-Apfelwein,* r ität,-auch nur 10 bei Tauz musik blos anerkannt guter— bei uns die Nassauer Kapelle ischen Zeiten des„Sagenreichen“ t vorspielen wird. Nur am zweiten Festtage wird Wein verzapft, auch im Glas, we schönsten Melodien aus den idilli tapferen Nassauer auch zum Concert Anfang um 3½ Uhr Mittags, Ende 3½2 Uhr Morgen Die nun fertig. Aufmerksame Bedienung.— Hochachtend 2100 J. Mlinal. Hotel ⸗Nestaurant Nolandseck Bad⸗Nauheim. Montag den 2. Feiertag Tanz⸗ Vergnügen bei 25 besetzter Kapelle, wozu freundlichst einladet Jos. Pütz. Gasthaus zur Krone Bad Nauheim. Am 2. Pfingstfeiertage findet in meinem Saale Tanzmusit Terrassen sind statt. Für gute Küche, sowie reingehaltene Weine per Flasche von M. 1.— an ist bestens Sorge getragen und ladet hierzu freundlichst ein U P. Rehm. 2144 vorm. Fritz. TURNHALLE BAD-NAUHEIM. Montag den 2. und Dienstag den 3. Pfingstfeiertag, von! Nachmittags 4 Uhr ab, findet Tanz⸗ Vergnügen statt, wozu freundlichst einladet a. C audes. Feiertag bei Bier.) 2143 (Den 3. Ossenheimer Wüldchen. Am 3. e findet Harmonie 1 statt, Friedrich die Ländchens der Gute 1 [Citronen, 2192 1. Tanzmusik wozu freundlichst eingeladen wird. 136 Am 2. Pfingstfeiertag ist mein Geschäft geschlossen. 2194 Heinrich Waltz. Am ersten Feiertage ist mein Geschäft von 9 Uhr ab geschlossen. 2175 1 Windecker. Am 1. u. 2. Pfngst⸗ Feiertag bleibt mein Geschäft geschlossen. 2191 Fr. Wagner. Blousen, neueste Sachen, in großer 1 Auswahl zu billigsten Preisen bei 2199 Geschwister Schloß. Wohnungsgesuch. Eine kleine ruhige Familie sucht per Mitte August oder 1. September eine schöne Wohnung von 4 bis 5 Zimmern mit Zubehör. Offerten mit Preisangabe unter Nr. an die Exp. d. Anz. zu richten. 2108 Das seither von Herrn M. Gausf bewohnte Logis ist per 1. Oktober d. J. anderweitig zu vermiethen. 2183 H. Füller, Zimmermeister. Ein ordentliches Mädchen gesucht. Wo? sagt die Exp. d. Anz. 2184 Junge Mädchen, welche zu ihrer weiteren Ausbildung die Alicen- und Kochschule in Darmstadt be⸗ suchen wollen, finden gute Pension u. ge⸗ wissenhafte Pflege bei Fräulein Therese LLünenschloss, Kranichsteinerstraße 43. Ref. stehen W Seite. 26 puddings⸗ pulver, Vanille, Erdbeer, Himbeer, Cl 3 e, Mandeln, empfiehlt] 2 J. 4* Indee ker. Geschmack: Eierkisten Stück zu M. 10 Stück zu M. 20 Stück zu M̃ 8 — 50, 1.50, » J. 20 Stuck zu M. 8.— S 0 2 0 1 U I E II L E 1 bei Trapp& Münch. bei Groß-Karben. Zweiten Pfingstfeiertag findet in althergebrachter Weise Grosse Tanzbelustigung wozu freundlichst einladet P. Weitzel Wwe. In Floßbelz(Böden) statt, 2127 mleht een n Böden 10ter bis 6ter, sowie Meßholz, t 10 wi N a Pitchpine, jederzeit utende — 97 il na a n* due itz bei bescheide— Preisen. Lade Bau-! ner i uf dlichst ein. Gegründet 1825. Edt 5 1 duard Lejeune. Telephon 501 zum Haupt Bureau. Telephon dus uun Holt Nutz- Breunn⸗Holz& Steinkohlen-Handlung, Telephon 1 Frankfurt. M., Schäfergasse 15. 147 Todes⸗Augzeige. hat Gott dem Allmächtigen fallen, heute Abend 7 Uhr unseren stgelie'bten Vater, Bruder, ater und Großvater Herrn 6 Geert Adam Meloth nach langem Leiden im be einahe voller ndeten 78. Lebensjahre in ein besseres Jenseits— Um stille Teilnahme bittet Friedberg, 10. Mai 1894. die trauernden Hinterbliebenen: Dr. Ebner, Reallehrer. Beerdigung findet Samstag⸗ Nachmittag 4 Uhr statt. Besondere Einladung erfolgt nicht. ttet von Kranz⸗ und Blumen spenden abzusehe 2107 (Hierzu Unterhaltungsblatt Liebekummer. J. Ach wenn ich an Sie denke und Sie einst wieder seh da drückt es mich im Herzen und wird mir auch so weh. 11. Denn einstens von der Stunde wo ich Sie zuerst geschaut und Sie an meiner Brust mir alles anvertraut. 111. Da tauscht ich mit keinem König und keinem Fürsten nicht und mein Liebchen nur zu gewinnen das machte ich mir zur Pflicht. IV. Es waren die glücklichsten Tage die ich auf der Welt gelebt mich drückten nicht Mühen nicht Pflagen nur Freude mein Herze durchbebt. V. Ich lebte in Lust und Liebe in schöner Jugendzeit Doch jetzt schlumert sanft schon hienieden meine schöne Vergangenheit. VI. Oh könnte ich noch einmal rufen die schöne Zeit zurück und hätte noch einmal zu suchen Mein erstes Liebeglück. VII. Doch nein ich forsche nicht und suche die glückliche Zeit wieder her es kann ja doch nicht geschehen so lieb es mir auch wär. Ach sie heißt ja nur Adele. 9 2166 O ber⸗Ros ba 0 bei Friedberg. Radsahrerverein. Am 2. Pfingstfeiertag Vereinstour nach Büdingen. Abfahrt Früh 8 Uhr von der Allee. 2176 Taunusclub elterau. Am 3. Pfingstfeiertag Familienausflug durch den Hochwald auf den Johannisberg. Abmarsch um 2½ Uhr vom dicken T 91 ur m. 2198 Tanz⸗Belustigung zu Ockstadt. Am 2. Pfingstfeiertag findet bei mir von 3 Uhr ab Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet 2195 J. Henrizi. Am 2. Pfingstfeiertag findet auf meinem Felsenkeller Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet Thomas Klein, Ilbe n sta ditt. Had Salzhausen. Pfingstmontag den 14. Mai 1. 0 Grosser Ball, wozu ergebenst einladet 2179 J. Rieharz. Canzbel ustigung zu Ober-Wollstadt. Am 2. Pfingst⸗ Feiertag sindet bei mir Tanzbelustigung statt, wozu freundlichst 2 Am 2. Feiertag, e 3 be findet in meinem Lokale Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet 2133 Staden. Curth. Ein kleines Logis, zwei Zimmer, Zubehör, hat zu v erm iethen 2189 Küche nebst P. Theis. Carl Bindernagel. Red.: Verantw. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Nr. 19 und eine Beilage.) — Wird! — Annonce! 6 — Betreffen der T 1. Pulb die Cad werden Verfügt Vetreffen J 4 ressente offen, n. 1. G. 2. 81 3. 3. 4. 3 9. 5 6. 7.9 Betreffen stenntni Zu Nr. Betreffen N 28. Feb beröffen 77 7 suir se 1