ura gelssh. ermehl Qudlitaten den nen und Kinder, irzen Ichwarz weiß, far Landschuh Sachen reisen empfiehlt Aletter.“ n der früheren J. —— 9 oͤhnlicher itsfauf; ollene Flosse, empfehlen per s Erben. onialwaaren fe T. Wagner. Schürzen, 4 Jacken den, & Socken ligt. Oalsallk, guet, 1 088. s- Thee 5 0 Origin ö Jute abe zen 2 ne 1394. virthschaftlichen Genossenschaften, Zucker, Preisen J. Windecker de Lil h. wolle 1 . Samstag den 11. August. 93. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus- wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die inzwischen weiter eingelaufenen Protokolle lassen wir den betr. Bürgermeistereien k. H. mit nächster Post zugehen und fordern dieselben auf, damit in Gemäßheit unserer Verfügung vom 27. März l. J.— Kreisblatt Nr. 37— zu verfahren. Betreffend: Die Visitation der Feuerstätten in 1894. Betreffend: Den Verkauf nicht ladenreinen Fleisches. Friedberg den 8. August 1894. Dr. Braden. Friedberg den 9. August 1894. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises und das Großh. Polizeikommissariat Wickstadt. bringen u bedeuten. Nachstehend abgedruckte Polizeiverordnung vom 23. Juni 1892, den Verkauf des nicht ladenrein befundenen Fleisches betreffend, wir Ihnen zur genauen Darnachachtung wiederholt zur Kenntniß und weisen Sie an, die Interessenten in geeigneter Weise darnach Dr. Braden. Polizei⸗ Verordnung, den Verkauf des nicht ladenrein befundenen Fleisches betreffend. Zur Ausführung des Art. 318 des Polizeistrafgesetzes wird mit Zenehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz, sowie unter Zustimmung des Kreis-Ausschusses des Kreises Friedberg vom 18. Juni 1892 das Nachstehende bestimmt: §. 1. Alles Fleisch von Thieren, welche bei der Fleischbeschau war noch für genießbar, aber nicht für ladenrein erkannt worden ind, sowie alle sonstigen Theile von solchen dürfen nur mit Angabe ser Eigenschaft an die Consumenten feilgeboten und verkauft werden. Der Verkauf darf außer in öffentlichen Schlachthäusern nur noch in lesonders hierzu bestimmten öffentlichen Verkaufsstellen, Freibänken, tattfinden. §. 2. Jede Gemeinde hat, sobald das Bedürfniß hierzu hervor⸗ itt, ein passendes der Zahl des consumirenden Publikums entsprechen⸗ es Lokal für den Verkauf des nicht ladenreinen Fleisches bereit zu und M. 0 alten und die Benutzung desselben zu dem gedachten Zwecke jedem Metzger oder Viehbesitzer gegen Entrichtung einer durch Regulativ zäher zu bestimmenden Gebühr jederzeit zu überlassen. Den land⸗ Viehversicherungs-Vereinen oder onstigen landwirthschaftlichen Vereinigungen, sowie Metzgerinnungen it die Errichtung von Freibankstellen gestattet. §. 3. Der Verkauf des nicht ladenreinen Fleisches oder sonstiger Theile von nicht ladenreinem Schlachtvieh unterliegt in allen Fällen der mentgeltlichen Controle durch die Ortspolizei. Zu diesem Zweck ist lerselben stets unter Vorlage des betreffenden Befundscheins Anzeige zu machen, wenn Fleisch in einem Freibankladen feilgehalten werden soll. §. 4. Die Verbringung eines nicht ladenrein befundenen Schlacht— nehs oder von Theilen desselben von einem Ort in einen anderen lehufs Verkaufs in einem Freibankladen ist von der Polizeibehörde des Schlachtorts zu gestatten, a. wenn sich der Eigenthümer des Echlachtthieres darüber ausweisen kann, an welcher Freibankstelle ihm ter Verkauf des fraglichen Fleisches zugesagt worden ist, und b. wenn die Besichtigung des betreffenden Schlachtthieres durch einen hierzu e mächtigten Thierarzt oder den Kreisveterinärarzt vorgenommen worden und bescheinigt ist. §. 5. Wird von einer Polizeibehörde die Verbringung eines für nicht ladenrein erklärten Schlachtviehs oder von Theilen eines alchen nach einem anderen Orte gestatter, so ist vorher das Gewicht der zu transportirenden Stücke einzeln festzustellen und das Ergebniß deser Feststellung der Polizeibehörde des Orts, in welchem der Ver— kuf stattfinden soll, gleichzeitig mit dem thierärztlichen Befundschein ober einer beglaubigten Abschrift desselben durch die die Verbringung gestattende Behörde zu übersenden. Demjenigen, der den Transport begleitet, ist eine Bescheinigung über die ertheilte Erlaubniß einzu— hundigen, in welcher die einzelnen zu transportirenden Theile, denen ein amtliches Siegel anzuheften ist, näher bezeichnet sein müssen. die Bescheinigung hat der Begleiter mit sich zu führen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an Wir machen Sie auf die vorstehende Polizeiverordnung aufmerksam. §. 6. An jeder Verkaufsstelle für nicht ladenreines Fleisch ist über dem Eingang eine Tafel mit der deutlichen Inschrift:„Freibank“ anzubringen. Im Innern des Verkaufslocals muß an einer in die Augen fallenden Stelle in deutlicher Druckschrift zu lesen sein:„Es wird empfohlen, das hier gekaufte Fleisch nur in voll⸗ ständig gar gekochtem Zustande zu genießen.“ Außerdem muß beim Verkauf von Fleisch oder sonstigen Theilen in dem Frei⸗ bankladen sowohl der festgesetzte Preis, als auch derjenige Umstand bezw. diejenige Krankheit, wegen deren das betreffende Schlachtvieh als nicht ladenrein erkannt wurde, für jeden Käufer sichtbar ange⸗ schrieben sein. §. 7. Schweinefleisch, welches nicht stark mit Finnen durchsetzt ist, darf auf der Freibank, jedoch nur in gargekochtem Zu⸗ stande und unter der Bezeichnung„finniges Fleisch“ feilgehalten werden, deßgleichen unter entsprechender Bezeichnung das ausge⸗ lassene Fett finniger und trichinöser Schweine. §. 8. Die Bestimmung des Preises für das auf der Freibank feilzuhaltende Fleisch oder für sonstige Theile von nicht ladenreinen Schlachtthieren steht dem Eigenthümer zu, falls dieser nicht vorzieht, die Preisbestimmung der betreffenden Ortsbehörde zu überlassen. Muß wegen Abwesenheit des Eigenthümers der Verkauf des Fleisches ohne denselben stattfinden, so ist die Ortsbehörde verpflichtet, für eine entsprechende Verwerthung Sorge zu tragen. §. 9. Auf der Freibank dürfen Fleisch und sonstige Theile von nicht ladenreinem Schlachtvieh an Wiederverkäufer nicht abge— geben werden, auch ist es Metzgern und Fleischverkäufern untersagt, Fleisch oder sonstige Gegenstände auf der Freibank zu erwerben oder durch andere Personen erwerben zu lassen. Derselben Vorschrift unterliegen alle Wirthe und Garköche, denen nicht die Erlaubniß zur Erwerbung von nicht ladenreinem Fleisch von der Ortspolizeibehörde ertheilt ist. Wird diese Erlaubniß ertheilt, so ist für die Dauer derselben in jedem zu der betreffenden Wirthschaft gehörigen Lokal eine Tafel mit der deutlichen Inschrift„hier werden Fleischspeisen von nicht ladenreinem Fleisch verabfolgt“ an einer ge— eigneten Stelle anzubringen. Es dürfen überdies in solchen Wirth⸗ schaften Fleischspeisen nur in völlig gar gekochtem Zustand abgegeben werden. §. 10. Alle Zuwiderhandlungen gegen die gegenwärtige Poli— zeiverordnung werden, sofern nicht der Artikel 318 des Polizeistraf— gesetzes zur Anwendung kommt, mit Geldstrafe bis zu 30 Mark bestraft. Friedberg den 23. Juni 1892. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. die Großherzogliche Gendarmerie des Kreises. Dr. Braden. Jeroßh. Bekanntmachung. Laut Mittheilung des Vereins für Vogel- und Geflügelzucht in Darmstadt findet in der Zeit vom 25. bis 28. August d. J. im Orangeriehaus in Darmstadt eine Ausstellung statt mit Prämiirung. Müller, Darmstadt, zu richten, zugleich aber ist an das Sekretariat unseres Vereins Mittheilung zu machen, da der landw. Bezirks— Anmeldungen sind an den Vorsitzenden der Ausstellung zarein nur in dem Falle dem Ansuchen auf Stiftung eines Preises Folge geben wird, daß Angehörige unseres Bezirkes sich an der Aus— elllung betheiligen. 1 Friedberg den 9. August 1894. Der Direktor des landw. Bezirksvereins: Dr. Braden. FEE Betreffend: Die Anschaffung des von der Forstverwaltung für die Communalwaldungen zu verwendenden Formulaxpapiers, insbesondere Ersatz der hierdurch pro 1893,94 entstandenen Kosten. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürger Wir empfehlen Ihnen, die alsbaldige Auszahlung der nachstehend auf veranlassen. meistereien, Markvorstände ꝛc. des Kreises. f geführten Beträge an Großherzogliches Rentamt Friedberg zu * * * Friedberg den 8. August 1894. Dr. Braden. M. Pf. M. Pf. pf. g 4 M. Pf. Gemeinde Butzbach 4 08 Gemeinde Bodenrod 112 Gemeinde Ober⸗Rosbach 4 62 Gemeinde Reichelsheim 1 2¹ —— St. Wendel— 29 5 auer bach v. d. H. 3 23 1 Ockstadt 2 21* Stammheim 2 19 Gemeinde Beienheim— 53 5 ausen— 60 2 Assenheim— 25 9 8 1 24 1 Gambach 288 f Hoch⸗Weisel 5 23 4 Bönstadt 1 38 3 Helin v. d. H. 1 52 Märkerschaft Griedel 151 5 Langenhain 2 42 5 Büdes heim— 81 5 assenheim— 39 Gemeinde Kirch⸗Gons 167 5 Maibach 2 07— Burg⸗Gräfenrode— 62 3 Nieder-Erlenbach 1 70 1 Oppershofen— 03 f 5 Münster 2 10* Groh Karben 1 08 5 Nieder ⸗Eschbach 1 44 Rockenberger Oppershosener Mark 3 64 5 Ostheim 2 99 5 eldenbergen— 60 4 Ober⸗Erlenbach 1 82 Gemeinde Pohl Gons 1.75— Nieder⸗Weisel 6 15* Ilbenstadt— 086— Ober ⸗Eschbach 180 1. Sodel 150 5 Friedberg— 0 85 aichen— 51 4 Petterweil 12 4 Steinfurth— 09 7 Bad⸗Nauheim 1 43 2 Klein⸗Karben 1 13 3 Rodheim 6 63 7 Wolfersheim— 91 1 Nieder⸗Moörlen 1 62 1 Nieder ⸗Florstadt 2 71 5 Vilbel 1 82 5 Wohn bach 1 65 5 Nieder-Rosbach 1 86„ Nieder⸗Wöllstadt— 12 5 Weckesheim— 48 5 Ober⸗Morlen 5 99 8 Ober⸗Florstadt— 60 Grat Bekanntmachung.. üfdet Von Dienstag den 14. l. Mts. ab beginnen die Walzarbeiten auf der Kreisstraße zwischen Bad⸗Nauheim und dem Eisenbahn⸗ 1 u Uebergang und ist daher die genannte Strecke von diesem Tage ab auf die Dauer von ca. 8 Tagen für beladene Fuhrwerke jeder Art gesperrt. enten, Friedberg den 9. August 1894. Großherzogliches Kreisamt Friedberg: toerde“ Dr. Braden.— iso if Bekanntmachung. 71 8 Landwirthschaftlicher Bezirksverein Friedberg. 8 egen Sonntag den 12. August, Nachmittags ½4 Uhr, findet in Büdesheim in von Großh. Bürgermeisterei noch näher zu be- n die stimmendem Lokale eine Versammlung statt. bieselbe Tagesordnung: Vortrag über die Organisation der Wirthschaft bei gegenwärtigen Produktenpreisen von Großh. Landw. Lehrer Ur. von Peter. Ebi Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Der Vorsitzende der Sektion Vilbel: ptpesche Graf Oriola. ple Le Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg UAnveng an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Büdesheim und der benachbarten Orte. Ja. Obige Bekanntmachung wollen Sie den Angehörigen Ihrer Gemeinden auf ortsübliche Weise zur Kenntniß bringen. weitere Dr. Braden. Aparen f Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Wölfersheim. Bekanntmachung. 1 Nachdem sich mehr wie ein Fünftheil der betheiligten Grund— dürfniß erhoben, oder ob die Kosten durch Kapitalaufnahme auf⸗ 2 eigenthümer, welche mehr als die Hälfte der betheiligten Fläche be— sitzen, bei der am 7. Juli d. Is. stattgehabten Abstimmung für die 2 Feldbereinigung und die Anlage von Wegen der Gemarkung Wölfersheim erklärt haben, und nachdem innerhalb der gesetzlichen Frist keine Einwendungen gegen die Zulässigkeit oder Rechtsbeständigkeit des Ergebnisses erhoben worden sind, hat die Großh. Obere landwirthschaftliche Behörde den Beginn der Feldbe— reinigungsarbeiten verordnet und den Unterzeichneten zum Bereinigungs— Commissär ernannt. Indem ich dies zur öffentlichen Kenntniß bringe, lade ich gleich- eitig sämmtliche betheiligten Grundbesitzer zu der in Gemäßheit des Aristels 16 des Gesetzes vom 28. September 1887 Donnerstag den 23. August d. Js., Vormittags 9 Uhr, in dem Gemeindehause zu Wölfersheim stattfindenden Versammlung ein. Diese Versammlung hat: die zur Vollzugs in den Baumstücken vorgebracht und berath In dieser Versa Grundeigenthümer ein theiligten verbindlich. Kommen gültige fassen, gebracht werden sollen; und deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und dessen Stellvertreter zu wählen. Außerdem können Wünsche und Anträge seitens der Betheiligten Gültigkeit eine Mehrheit von Zweidritttheilen der Anwesenden und sind unter dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Be- 1 zu 1. die Vollzugs- Commission die erforderlichen Beschlüsse zu Auf 500 Aapane —— ⸗Commission zu berufenden Sachverständigen en werden. mmlung hat ein jeder anwesende betheiligte e Stimme; die Beschlüsse erfordern zu ihrer *— 22 . 0 Die Sche n doerfle estnbelt Aneret emen Wan das ten! 1 1 delle Wire in Beschlüsse nicht zu Stande, so hat zu 2. die Großh. Obere landwirthschaftliche Behörde die Sachver⸗ 44 1. zu bestimmen, wie die Bereinigungskosten aufgebracht werden ständigen und Schiedsrichter zu ernennen. 1 sollen, ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, oder den Ab- Friedberg den 4. August 1894. 1 A n d schätzungswerth der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf Der Bereinigungs⸗Commissär: 2 von Massegrundstücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Be- 3328 Dr. Göttelmann. W 1 De utsches Reich. München. Der Minister des Innern hats genommen. Kurz darauf nahm das Oberhaus enden Darmstadt. Der Reallehrer Dr. Gaul zu Wimpfen eine Verordnung erlassen, in der die Zulassung die erste Lesung derselben Bill vor. 9 wurde zum Lehrer an dem Realgymnasium zu Darm- der Feuerbestattung in Bayern ohne Ergänz— Cowes, 7. Aug. Der Kaiser wohnt an 9 stadt, der Lehrer Hinneschiedt an dem Realgymnasium zu Darmstadt zum Reallehrer zu Wimpfen, der Ge— fsangenwärter Benkowitz am Landeszuchthause zu Marien schloß zum Gefangenaufseher, der Gefangenaufseher Ackermann in Mainz zum Kanzleidiener bei dem Land- gericht der Prov. Rheinhessen ernannt. Berlin, 8. August. Heute fand in der Nationalbank eine Konferenz des deutschen Schutzkomites von Besitzern griechischer Werth— papiere statt, in welcher die jüngst von Trikupis gemachten Vorschläge nochmals erörtert wurden. Das Komite erklärte einstimmig, daß diese zu Verhandlungen durchaus ungeeignet seien und man mindestens bei den alten Vorschlägen be— harren müsse; die als Ultimatum anzusehenden Verhandlungen mit dem franzoͤsischen Komite haben ergeben, daß letzteres die deutsche Auf fassung in allen Punkten theilt. Die Ver⸗ handlungen mit dem Londoner Komite schweben noch. — Der„Reichsanzeiger“ schreibt: Mehrere Zeitungen brachten die Mittheilung, daß die Begnadigung der wegen Spionage verurtheilten französischen Offiziere, die ihre Strafe in Glatz verbüßten, in Folge Vermittelung des Jesuiten- paters Nix stattgefunden habe. Diese Angaben entsprechen nicht der Wahrheit. ung der einschlägigen Gesetzgebung für unmög— lich erklärt wird. Ein diesbezügliches Bedürf— niß bestehe in Bayern nicht. Ausland. Holland. Haag, 9. Aug. Der Khedive ist zu längerem Aufenthalt in Scheveningen eingetroffen. Frankreich. Paris, 7. Aug. Das Ver⸗ hör im Prozesse der 30 Anarchisten wurde heute beendet, alle verwahren sich entschieden gegen die Zugehörigkeit zu einer Verbrecher— Genossenschaft. Ortiz leugnet alle Einbrüche, wird aber von den Zeugen wiedererkannt. S. Aug. Ein Italiener Namens Panetti wurde in Marseille verhaftet, weil man ihn im Besitze von Dynamitpatronen antraf. Er kam aus Amerika und wollte nach Italien. Man nimmt an, er habe dort ein Attentat zu begehen beabsichtigt. — Aus Lyon wird gemeldet, dort verlautet, daß die Hinrichtung Caserios vor dem 15. Aug. stattfinden werde. Großbritannien. London, 8. Aug. Das Unterhaus hat die irische Pächterbill mit 199 gegen 167 Stimmen in dritter Lesung an⸗ Bord der„Hohenzollern“. Er begab sich heute früh an Bord des„Meteor“, der beim Wett⸗ rennen um den Queenschallenge-Cup konkurrirt. Zu den konkurrirenden Pachten gehört auch die„Britannia“ des Prinzen von Wales mit dem Herzog von York an Bord.— 8. August. Der Kaiser verließ das Banket erst nach Mitternacht. In vorgerückter Stunde hielt der Kaiser eine Rede, in der er nach humoristischen Anspielungen auf die acht des Prinzen Wales unter lautem Beifall die Hoffnung aussprach, Britannia werde fortfahren, uber die Wogen zu herrschen. Trotz des an⸗ haltenden Regens war der Kaiser heute früh auf, befuhr in seiner Pinasse die Rhede, landete später und besuchte den Klub des Nachtge⸗ schwaders.— 9. August. Der Kaiser dinirte gestern Abend in Osborne mit der Königin. Unter den Anwesenden befand sich auch der Prinz von Wales. Nachher fand Empfang statt, wobei die Offiziere der britischen, deutschen und amerikanischen Kriegsschiffe anwesend waren. Spanien. Barcelona, 9. August. In Ibarra explodirte eine Dynamitbombe in der Wohnung des Gemeindesekretärs; sie hat nur einen geringfügigen Schaden angerichtet. Der FN 1 3 7 22 * * SFE 8 — 2* 8 1* 3 Dlüter ist nicht ermittelt. Das hiesige Ge⸗ 1 Fried ärgniß birgt gegenwärtig noch 63 Anarchisten. aden berg u Italien. Rom. Einer Meldung der 5 2g. Stef.“ aus Massauah zufolge befindet N A ich Osman Digma mit seinem Corps in N 75 Hesreyjeb jenseits von Atbara. General Bara⸗ 9 124 ien erklärte den Weg nach Kassala für offen. . 132 Livorno, 7. August. Lucchesi gestand die bah 8 40 Ermordung des Publizisten Bandi ein und machte bach 14 Mutheilungen, die dem Prozesse eine über⸗ bach 1 tachende Wendung geben. 5 1 Montenegro. Cettinje, 8. Aug. Prinz 1 Beer Karagjorgjewitsch verläßt demnächst 1 Letinje und wird sich wegen der Erziehung ch näher zu Dr. von Vilbel: 5 aden. daufnahme auf achverständigen Schiedsgerichts er Betheilgel! de betheilig eier Kinder in Genf niederlassen. Amerika. NewYork, 6. August. Dem Kerald“ zufolge sollen die Geheimpolizisten n Gray Gables, wo sich die Familie des „Züsidenten Cleveland aufhält, hinter ein Kom⸗ cc zur Entführung der Kinder des Präsi⸗ delten gekommen sein. Die Familie desselben veide daher strenge bewacht. e — 8. Aug. Nach einer Depesche aus Valpa⸗ aud ist Trujillo in Peru von dem Insurgenten— he Semeimario eingenommen worden. Die te ierungstruppen, welche abgeschickt waren, in die Rebellen anzugreifen, erklärten sich für sitelben. hina. Shanghai, 8. Aug. Einer Lloyd⸗ eyesche zufolge löscht die chinesische Regierung ie Leuchtfeuer auf den Leuchtthürmen von [weng und Takao auf Formosa aus. Japan. Yokohama, 6. August. Eine deere Depesche aus Korea meldet: die Japaner omen wiederum siegreich, sie nahmen Seikwan ini geringen Verlusten ein. Die Chinesen ibuden geschlagen und flohen in der Richtung nad Roshit. Die Verluste der Chinesen werden uf 500 Todte und Verwundete geschätzt. Die lapaner sind jetzt im Besitze Asans. be⸗ elet, Aus Stadt und Land. Friedberg. Die Aufführung des Oratoriums % Ii Schöpfung“ von J. Haydn durch den Musikverein le am Berflossenen Sonntag gestaltete sich durch die An⸗ dern zu ihrer ißeenheit einer überaus zahlreichen Zuhörerschaft in wesenden und(ahl ser Stadtkirche zu einer ebenso weihevollen wie schienenen Be⸗ at Beschlüsse sleisen Feier. Daß ein derartiges Kunstwerk, der nion das Prädikat„volksthümlich“ im edelsten Sinne belggen darf, vor dem ganzen Volk aus allen Ständen i udelloser Weise unentgeltlich aufgeführt wird, das J dhe in der That nicht in vielen Städten und Städt⸗ cdsen in Deutschland zum 2. Mal vorkommen. Möchte e iuch anderwärts gelingen, nicht nur die Reichen he die Sachber⸗ und Jebildeten in kostspieligen Konzerten, sondern unser missär: . — 1 das Oberhaut bor. ier wohnt „ gebött al N 1 t en 90h. Wales a reihevolle, aber für die Musik doch mancherlei 1 von r 10 9 Nai 4 u der ih ö si 1 0 „ duch 90 ut. j Aug in atbonle 0 rd. Banket Stunde zm en alten Meisterwerk offenbarend zum Zeichen, daß Nacht 0 früh ache zufr deimath 296 Verpflegungs⸗ und 199 Herbergsgäste dinirte det 1 oll in derartigen Aufführungen um die Werke seiner keitser zu sammeln, der ideale Gewinn würde nicht allgleiben. Im Namen der Vielen, denen am Sonn- tag em Gotteshause— nicht zum Schaden der Kunst — ide hörbare Beifallsäußerung versagt war, möge aln eser Stelle dem Musikverein, dem Dirigenten und selnen Begleiter, den Solisten und dem Chor aufrich— tige. Beifall und herzlichster Dank für diesen hohen a Genuß ausgesprochen fein Unserem wackeren Chor, ele din wir nur noch etwas größere Kraft in den Frauen⸗ stimnsen wünschen, war es wohl anzumerken, daß er in din Darmstädter Festtagen trotz Anderen seinen Mann güsanden und von dort ein berechtigtes Selbstgefühl mitzepracht hat. Präcis, wuchtig und, soweit der zwar eie für hohe und reine Kunst noch empfängliches 2 — Sichwerigkeiten bietende Kirchenraum es zuließ, auch klar kaln: die Tonwellen der herrlichen Dankhymne aus dein Shor der Kirche geflossen, immer neue Schönheiten ach scht klassische Musik nie altert. Die Solistin Frau D. Palser⸗Landmann⸗Gießen, die Herren: Hormann⸗ Fiennffurt, Geissell und Waßmuth-Hanau fügten sich die kruanisch dem Ganzen ein, sie sind hier so wohlbekannt ahrel, and(beliebt, daß weiteres Lob gar nicht mehr am 1 Wiez ist. Doch dürfen wir es aussprechen, daß wir h Mleitzes hier schöner gehört zu haben glauben als bei denn Musikfest in Darmstadt. Die Einnahme betrug 435.60 M. An erd 5 1155 verzeichnen. Die Aus⸗ 5 belief sich auf 286.31 M. und wurde ein Ueber⸗ gü. get. ch won 149.29 M. erzielt. ud aru der gen eines 17jährigen Mädchens 0 dals“ Jahre alte Söhnchen des hiesigen Kirchendieners. der Nau Zlück hatte das Mädchen Geistesgegenwart genug, . eln im Wasser immer tiefer versinkenden Kinde eine 15 101 zu reichen, an die es sich anklammern und so ge— De rettet werden konnte. Die so plötzlich sich bildende Oeff⸗ nung ist etwa 2½ Meter tief und dadurch entstanden, daß eine sehr starke Sauerwasserquelle zu Tage trat, die mit dem ganz nahe dabei sich befindenden Sauer⸗ brunnen keine Verbindung zu haben scheint, da der Wasserspiegel in diesem tiefer steht. Die Erde ist in einer Breite von etwa 1½¼ Meter nachgerutscht. Allerlei. Kreuznach, 6. Aug. Im benachbarten Langenlous⸗ heim gingen heute Nacht sämmtliche Wirthschaftsgebäude von 5 Grundbesitzern in Flammen auf. Große Futter⸗ vorräthe gingen dabei zu Grunde. München, 8. Aug. In der Steinheilstraße Nr. 9 entstand ein Kleinfeuer, zu dem die Feuerwehr herbei⸗ eilte. Durch das Betreten des Kellers mit einer defekten Laterne seitens eines Privatmannes erfolgte alsdann eine Benzinexploston, bei der 5 Feuerwehrmänner und der Hausbesitzer lebensgefährlich verletzt wurden. Berlin, 7. Aug. Heute Nachmittag wurde Berlin von einem wolkenbruchartigen, anfangs mit Hagel durch⸗ mischten Gewitterregen heimgesucht, der die niedrig ge⸗ legenen Straßen in kurzer Zeit hoch überschwemmte, so daß mehrfach die Feuerwehr zur Rettung aus Wassers⸗ noth alamirt werden mußte. Bei dem heutigen Ge⸗ witter schlug der Blitz bald nach 4 Uhr im Neuen Palais in Potsdam ein, ging durch die Telegraphen⸗ leitungen und setzte den Feuermelder in Bewegung, wo⸗ durch die Feuerwehren im Neuen Palais und in Pots⸗ dam alarmirt wurden. Irgend welcher Schaden ist nicht entstanden. Hamburg, 8. Aug. Die berüchtigten„Geld⸗ spindknacker“, welche in der letzten Zeit über fünfzig Geldschränke gesprengt und ausgeraubt hatten, wurden heute entdeckt. Warmbrunn, 7. Aug. Der Zuchthäusler Koeg⸗ ler, des Raubmordes in Oybin bei Zittau verdächtig, soll im Riesengebirge gesehen worden sein. In der Nacht wurden sofort die verfügbaren Beamten nebst zwei Kompagnien Hirschberger Jager zur Ergreifung des K. nach dem Hochgebirge entsandt. Graz, 8. Aug. Beim Aufziehen einer neuen Glocke auf den Kirchthurm der hiesigen Michgelkirche riß plötz⸗ lich die Aufzugsvorrichtung; die Glocke stürzte mit dem darauf sitzenden Baumeister Cinate herab und zer⸗ schmetterte den Letzteren. Rom, 8. Aug. Ueber einen heute früh in Acireale erfolgten Erdstoß wird gemeldet: der Erdstoß erfolgte 6 Uhr 16 Min. Der in Acireale angerichtete Schaden ist nur gering, dagegen sind die Verheerungen in Zaffa⸗ rana groß, woselbst 6 Personen getödtet und mehrere verwundet wurden. Der Präfekt begab sich mit Truppen zur Hilfeleistung an die Unglücksstätte. Auch in Catania und anderen Ortschaften in der Nähe des Aetna wur⸗ den leichtere Erdstöße verspürt, jedoch ist dort kein Schaden angerichtet worden. Corfu, 9. Aug. Im Judenviertel explodirte eine Bombe und tödtete 7 Personen. Die Explosion wird auf einen Zufall zurückgeführt. Feuersicheres Baumaterial. Zum Schutz gegen Feuersgefahr wird in neuerer Zeit namentlich beim Bau von Gewölben anstatt des Ziegelmaterials mehrfach ein Ge— misch von folgender Zusammensetzung ver— wendet: Gute Thonerde und Torfmoor werden in etwa gleichen Mengen gut zerkleinert und innig miteinander vermengt und ein bis fünf Prozent ebenfalls gut zerkleinerten Asbestes zugesetzt, das Ganze in die passende Form ge— bracht, getrocknet und wie gewöhnliche Ziegel gebrannt. Dieses Baumaterial hat neben seiner Feuersicherheit noch andere Vorzüge vor den Ziegelsteinen. Es ist erheblich leichter, man kann es nageln, und es läßt sich bequem mit dem Messer schneiden und mit dem Hobel glätten. Zum Reinigen der Handschnuhe kann statt des Benzins folgendes, neuerdings häufig angewandte einfache Mittel empfohlen werden: Man breitet die Handschuhe glatt auf einem zusammengelegten Handtuche aus, taucht ein Stück Flanell in süße Milch, streicht damit über braune Seife und reibt die Hand⸗ schuhe damit ab. Rein sind dieselben, wenn weiße in nassem Zustande gelb, farbige scharz aussehen. Nachdem sie getrocknet sind, treten die richtigen Farben, wie im neuen Zustande hervor. Untersuchung der Butter auf ihren etwaigen Margarinegehalt. N Mischt man Naturbutter mit konzentrirter Schwefelsäure, so nimmt das Gemisch die Temperatur von 26—270 Celsius an; mischt man dagegen Schwefelsäure mit Margarine, auf gründet sich ein einfaches und sicheres Ver⸗ fahren um zu prüfen, ob einer Butter Mar⸗ garine zugesetzt ist oder nicht. Man mischt die zu prüfende Butter einfach mit Schwefel⸗ säure und wenn das Gemisch die Temperatur von 290 zeigt, so erscheint es schon verdächtig; steigt die Temperatur auf 300, sorist die Butter im Verhältniß von 1 Theil Margarine auf 13 Theile Butter gemischt; erhöht sich die Temperatur auf 320, so besteht die untersuchte Substanz zur Hälfte aus Naturbutter und zur Hälfte aus Margarine. ö Gegen Halsweh und Heiserkeit. Ist Erkältung die Veranlassung von Hals⸗ weh, Katarrh, Schnupfen oder Husten so ist das Allerbeste ein starker Salbeithee, dem man Honig bis zum Süßwerden zusetzt. Beim Schnupfen nimmt man täglich 6. bis 12 mal einen Eßlöffel voll, beim Husten ebensoviel und bei Erkältung des Halses gurgelt man täglich 20— 30 mal damit.— Gegen Halsweh und schmerzhaftes Schlucken besteht auch ein sehr gutes Mittel darin, wenn man Rinderschmalz heiß macht und mittels eines Löffels auf ein Stück Flanel oder einen wollenen Strumpf gießt und diesen so warm als man es leiden kann um den Hals bindet, natürlich nicht so heiß, daß man sich schadet. Halsgeschwüre werden durch das wiederholte langsame Ver— schlucken von Quittenkernschleim mit Honig am besten geheilt, neben fleißigen warmen Um— schlägen. so steigt die Temperatur auf 31-400. Hier⸗ Berloosung. Ziehung am 1. Aug. Auszahlung am 1. Sept. 1894. Hauptpreise: Nr. 125381 à 100,000 Fr. N. 21 1721 15163 100126 je 10,000 Fr. N. 18528 37299 37473 43973 57680 80437 98792 98396 114736 117728 je 1000 Fr. Alle übrigen gezogenen Nrn. je 500 Fr. Stadt Paris 500 Fr.⸗Loose von 1855/60. Witterung im Juli 1894 in Friedberg. Monatsmittel, berechnet aus dem täglichen höchsten und niedrigsten Stand + 13,79 0 R. Höchster Stand(am 26. Juli) + 26,1 0 R. Niedrigster Stand(am 8. Juli) + 5,5 0 R. Meßbarer Niederschlag an 17 Tagen 116,1 mm. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 12. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer br. Weiffenbach. Gottesdienst in der Stadtlirche. Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Abendmahl mit unmittelbar vorausgehender Beichte. Nachmittags 2 Uhr: Herr Candidat Diehl. Gottesdienst in der Burglirche. Vormittags 8 Uhr: Herr Candidat Stotz l. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Dr. Flöring. Katechismuslehre für die Knaben. Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 5 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr Beicht; um 7 Uhr wird die heil. Communion ausgetheilt. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. Israelitische Gemeinde. Sonntag den 12. August 1894: Fasten des neunten Av. (Tempelzerstörung.) Beginn: Samstag Abend 8 Uhr 40 Min. Sonntag Morgen 5 Uhr 45 Min. Sonntag Nachm. 6 Uhr 30 Min.(Mincha⸗ u. Abendgebet.) Fasten⸗Ausgang 8 Uhr 40 Min. f Wochengottesdienst von Montag den 13. August an Morgens 6 Uhr, Nachmittags 6 Uhr 30 Min. Geld- Cours. Frankfurt am 9. August 1894. Geber. Nehmer. 43 M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke 16. 24 16. 21 — in ½———.— Dollars in Gold. 5 4. 19 4. 15 Ducaten.„ „„F Englische Sovereigns 20. 36 20. 32 Russ. Imperial 16. 67 16. 63 * K barmherzi Bad⸗Nauheim. des Rheinischen am 10. u. 20. August 18941, 14 hiennen mit Preisen zusammen Eintritts inderheilstätte„Emma-Helm““ Pferde⸗Nennen Reun⸗Vereins in Frankfurt a. M. Nachm. 3 Uhr, am Forsthaus, gen Schwestern beaufsichtigt, für Kinder besserer Stän gepflegt und haben Fami lienanschluß. Dr. K. Müller, de von 2 bis 16 Jahren. Staatli ch concessionirt. Die Kinder werden Königl. preuß. Sanitatsrath. g im Werthe von ca. 53,000 Mark. ⸗Preise: Erster Platz für Herren jeder Tag M. 10 Zweiter Platz jeder Tag M. 1.50 5 een„„ 5 Stehplatz jeder Tag„—.50 Ein Herrenbillet für 2 Tage„ 20 1 Kinder bis zu 10 Jahren zahlen zur ersten Tribüne M. 2.— pro Tag. 75„5„ 10 5 5 7 zweiten„ 2. Platz„—.50* Equipagen per Tag M. 10, fur 2 Tage 15. Reiter per Tag M. 5. Eintrittskarten zum Totalisator werden an die Besucher der 1. Tribüne auf dem Rennplatz a M. 5 p Sämmtliche Karten sind sichtbar zu tragen. 3360 Das Directorium des Actien⸗Zuckerfabrik Wetterau. Die Auszahlung der Dividende für das verflossene Gef Aktienrüben sowie die Nachzahlung auf Montag den 10. bis Donne Samstag den 18. und Sonntag den Wir ersuchen die Rübenbüchelchen mitzubringen. Fauerbach den 9. August 1 Actien⸗Zuck Erkl ä Die Firma Gebrüder Krafft in Fah Aehnlichkeit unserer Fabrikmarke mit der nebenher gegen uns in einer 3350 Weise vor, ohne den Ausgang der Untersuchung, welcher wi gegensehen, abzuwarten. Wir verwahren und Nachahmung, welche um so eher ausgeschlossen sind, schon seit einigen Jahren unter ihrer ihren Fabrikaten beigedruckt haben. gebrauchen wir natürlich die beanstandete Seit überzeugt haben, auf den Absatz unserer, kate, durchaus keinen Einfluß ausgeübt hat. 30. Juli 189. Walter Heninger& Co., mech. Schuhfabrik. Endingen(Baden), 3306 Bekanntmachung. Die Stelle eines städtischen Waagmeisters für Butter- und sonstige Marktwaaren, der in Verhinderungsfällen auch den Waag— meister der großen Brückenwagge ver- treten kann, soll anderweit besetzt werden. Bewerber wollen sich bis zum Donners tag den 16. l. M. bei dem Unterzeichne ten anmelden. Friedberg den 9. August 1894. Großh. Bürgermeisterei Friedberg. 3372 Steinhäußer. Versteigerungs⸗Anzeige. Dienstag am 14. August 1894, Nach⸗ mittags 2 Uhr, werde ich auf dem Orts, erichlsbureau zu Kloppenheim mehrere Stuck Apfelwein mit Faß, 1 Apfelmühle und 1 Obstkelter öffentlich meistbietend und höchstwahrscheinlich unbedingt versteigern. Bruchmann, 3376 Gerichtsvollzieher in Vilbel. Cüchtige Vertreter werden von zwei der ältesten und größten asche resp. Lebens-Versicherungs Ge · ell schaften gegen hochste Provision ge⸗ sucht. Gefl. Off. ub K. F. 393 an die Exped. d. Anz. oder an Haasenstein& Vogler, A.-G., Frankfurt a. M.(UI. 6, 7773.) Vor besserte Theerschvefel- Seife v. Bergmann& Co. in Dresden. Allein Achtes erstes u. Altestes Fabrikat in Deutschland, anerkannt vorzüglich und allbe währt gegen alle Arten Hautunreinig keiten u. Hautausschläge, wie: Mitesser, Flechten, Leberflecke, Adelriechender Sebweles eto. Vorrkthig à Stück 50 Pf. bel Fr. Müller, Engelapotheke. 2281 Jeden Dienstag Anzahl von Zeitungen in einer Aufsehen erregenden Marke noch den S Marke nicht, welche ubrigens, wir wir uns er Tag abgegeben.(H. 6.7514. Itheinischen tenn-Vereins. chäftsjahr, erfolgt in der Zeit vom rstag den 23. d. Mtes. Am 19. bj. bleibt die Kasse geschlossen. behufs Eintrags der Nachzahlung 894. erfabrik Wetterau. rung. rnau, welche wegen angeblich täuschender 0 hrigen gegen uns klagbar wurde, geht 1 r mit großer Ruhe ent- Vorwurf der Täuschung als die Gebrüder Krafft tempel„Jahrnau“ auf der Dauer des eingeleiteten Verfahrens uns gegen den den Krafft schen ebenbürtigen Jabri⸗ 1. Zu vermiethen? schön möblirte Zimmer(Wohn- und Schlafzimmer) bei Frau Fritz, im Hause des Herrn Bürgermeister Steinhäußer. Der mittlere Stock meines Hauses ist anderweitig zu vermiethen. Gg. Ph. Zimmermann, gegenüber dem neuen Casino, Ludwigstraße. 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