u. 1894. Donnerstag den 11. Januar. 4. 0e Th eth heil. glichen g 9* N 7 besiglige 8 N 0 all de 1 1 141 all. und 1 1 0 ubergangen A 2 12 herrn 0 9 8 258. 6 hier ö Jorstang N. f 8 5 Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch j 1 5; Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, 7 angegeben Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Donnelseg und Sünisg. 8 Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ 0 wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. „ d. Mts—.——— br ar 1 Amtlicher Theil. 8 Betreffend: Die Einsendung der für die Landes⸗Waisen-Anstalt zu erhebenden; 9. aul. Collekten und Büchsengelder. Friedberg den 8. Januar 1894. eit Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises und das Großh. Polizeikommissariat Wickstadt. l. Unter Bezugnahme auf unser Amtsblatt Nr. 5 von 1877 weisen wir Sie an, die in Ihren Gemeinden vorhandenen Waisenbüchsen „Ms im am 31. l. Mts. unter Zuziehung des Controleurs zu öffnen und die hieraus entnommenen Beträge bis längstens zum 15. März l. J. wal unfehlbar durch eine Kosten nicht veranlassende Gelegenheit an uns abzuliefern. ark. Gleichzeitig ist, im Falle Waisenbüchsen zu repariren oder neu anzuschaffen sind, ein dementsprechender Antrag zu stellen. beta. 5. R Dr. Braden. irherein Bekanntmachung. 5 In Gemäßheit der Instruktion vom 30. August 1877 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete i Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat amtes“ Dezember 1893 sich mit einem Aufschlage von fünf vom Hundert für den Centner berechnen wie folgt: Hafer M. 9.85, Heu M. 7.35, sl deal für Stroh M. 4.20. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. el. Friedberg den 6. Januar 1894. 4. Dr. Braden. . Bekanntmachung. 4 Der Vogel- und Geflügelzuchtverein in Offenbach beabsichtigt mit der in der Zeit vom 7. bis 10. April 1894 zu Offenbach statt— 8 findenden Geflügel- und Vogelausstellung eine Verloosung von Nutzgeflügel, Käfigen ꝛc. ꝛc. zu verbinden. 1 Großherzogliches Ministerium hat die nachgesuchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser Verloosung unter der Bedingung ertheilt, daß Wweger. nicht mehr als 4000 Loose, zu 50 Pf. das Stück, ausgegeben werden dürfen und mindestens 65% des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der se Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. 00 Zugleich ist der Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet worden. Vobse, Friedberg den 5. Januar 1894. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. ben 10 N Dr. Braden. ummich. F 3 F Bekanntmachung. 0 Mit Allerhöchster Genehmigung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs ist dem Münsterbauverein in Freiburg in Baden die Erlaubniß ertheilt worden, die Loose einer zum Zwecke der Wiederherstellung des dortigen Münsters in den Jahren 1894, 1895 und 1896 zu veranstaltenden Prämienlotterie innerhalb des Großherzogthums zu vertreiben. Nach dem von der zuständigen Behörde genehmigten Verloosungsplan dürfen für jede Ziehung 200,000 Loose à 3 Mark ausgegeben werden und müssen 260,000 Mark zum Ankauf von Gewinnsten verwendet werden. Friedberg den 5. Januar 1894. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Baden. Bekanntmachung, rtsch ö betreffend die Mathildenstiftung für Oberhessen. 1 Nertseh Nach dem Voranschlag der Mathildenstiftung für Oberhessen sind für das Jahr 1894 etwa 1150 M. vorhanden, welche zu wohl— 0 thätigen Zwecken verwendet und womit in erster Linie die in der Provinz bestehenden Kleinkinderschulen bedacht werden sollen. Es werden hiernach die Vorstände solcher Schulen, für welche eine Subvention gewünscht wird, aufgefordert, ihre desfallsigen Gesuche, zu bilgen mit welchen eine möglichst ausführliche Mittheilung über Ausdehnung, Mittel und Bedürfnisse der betreffenden Anstalt zu verbinden ist, bis 1 zum 10. Februar l. J. an den unterzeichneten Vorstand der Stiftung gelangen zu lassen.„ 5 g loß— Gießen den 3. Januar 1894. Der Vorstand der Mathildenstiftung für Oberhessen. v. Gagern, Provinzial-Direktor. N„ adin. Der⸗ Die Nothstands⸗Commission an sämmtliche Ortsvermittelungsstellen. 1 . Jus 1. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 5. Juli l. J. an die Centralgenossenschaft der hess. landw. Consum-Vereine in 10 0 fordern wir Sie nochmals auf, den Bedarf Ihrer Ortsangehörigen[Darmstadt einzusenden. 0 l 0 5 0. 4575 für das I. Quartal 1894 an Für Sortenächtheit der sämmtlichen Sämereien wird Garantie 3 J. Futtermitteln: geleistet. ö g iron 1. Futtermais, 2. Die in unserem Ausschreiben vom 20. September 172 05 per Pfund 2. Palmkernmehl oder Palmkuchenschrotmehl nach unserer Wahl, bekannt gegebenen Bestimmungen über das Mindestquantum, 3. Erdnußkuchenmehl, welches in den einzelnen sub. 1—1II(dieses Ausschreibens) erwähnten Vague 4. Baumwollsaatmehl, Bedarfsgegenständen in Bestellung gegeben werden kann, bleiben auch le II. Düngemittel: für die Bestellung pro J. Quartal 1894 bestehen; dagegen werden für 1 1. Superphosphat mit 16—20% wagnerlöslicher Phosphorsäure, Sämereien(excl. Hafer) Bestellungen auf jedes Quantum, waseh“ 2. Chilisalpeter, für Hafer jedoch nur Bestellungen auf mindestens 1 Sack entgegen— 1 3. Thomasmehl mit 18— 20% Phosphorsäure. genommen. a. 8 wagad 4. Kainit, 3. Diejenigen Ortsvermittelungsstellen, welche bereits ihren unge— ui. Torfstreu, fähren Bedarf an Sämereien pro Frühjahr 1894 angegeben haben, fel, IV. Sämereien: ersuchen wir, nunmehr die förmliche Bestellung auf dem bezüglichen c. 10 134 1. deutscher Rothklee, g Bestellschein(Formular 2) machen zu wollen. 125 f 2. Thymote- und ital. Raygras, 4. Wir ersuchen die Ortsvermittelungsstellen, für sofortige orts- r Bahn. 3. gewöhnliche Luzerne, übliche Bekanntmachung des Vorstehenden gefälligst sorgen zu wollen. inge 4. Esparsette, 5. Die verehrlichen Ortsausschüsse bezw. Genossenschaften, welche bel, 5. Sommerwicken, keine Bestellscheine mehr besitzen, wollen sich um Zusendung derselben 9er 6. Saathafer, an uns wenden. usammen und unter Benutzung des Formulars 2 bis längstens Darmstadt den 21. Dezember 1893. i 5 uh, zuf 10. Autor 1894 J. V.: Müller. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. g In Berichtigung einer Notiz in Nr. 33 d. Anz. wird hierher vermerkt, daß Jacob Weil J. Fleischbeschauer und Franz Karl Dey el 9 Stellvertreter des Fleischbeschauers der Gemeinde Nieder-Mörlen ist. 4 9———— ů ů————— Betreffend: Die Bewegung der Bevölkerung; hier die Zu- und Wegzüge im Jahre 1893. geführten Register bis zum 20. l. Mts. entgegen. Betreffend: Ausbruch der Maul- u. Klauenseuche in Ober⸗Erlenbach. Bekanntmachung. 5 Gehöft die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen und Gehöftsperre verhängt worden. In Ober⸗Erlenbach ist in einem Friedberg den 10. Januar 1893. * Friedberg den 9. Januar 1894. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir sehen der Einsendung der von Ihnen nach der Instruktion vom 26. Januar 1876 über die Zu- und Wegzüge im Jahre 1893 Dr. Braden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt, 9. Januar. Von Coburg kommt die Nachricht, daß S. K. H. der Groß— herzog sich heute Abend mit der zweiten Tochter des Herzogs, Prinzessin Viktoria, verlobt habe. Berlin, 9. Jan. Der Bundesrath nahm Kenntniß von dem Berichte der Börsenenquete— Kommission und überwies den Gesetzentwurf wegen Feststellung des Landeshaushaltsetats für Elsaß⸗Lothringen pro 1894/95 und betr. das Handelsprovisorium zwischen dem Reich und Spanien den zuständigen Ausschüssen. Berlin, 9. Jan. Im Reichstage wurde das Ueber— einkommen der Dresdener Sanitätskonferenz nach kurzer Debatte in erster und zweiter Lesung erledigt. Der Antrag des Centrums betreffend Abänderung der Konkursordnung wurde nach längerer Debatte einer Kommission überwiesen. — 9. Jan. Der„Voss. Ztg.“ wird aus amtlicher Quelle versichert, daß ihre gestrige Meldung über das Demissionsgesuch Caprivis jeder Begründung entbehre. — Wie der Petersburger Korrespondent der„Times“ aus zuverlässiger Quelle erfahren haben will, soll der russische Botschafter dahier, Graf Paul Schuwalow, an Stelle Gurkos zum Generalgouverneur des Militärbezirks Warschau ernannt werden. Wer den Grafen in Berlin ersetzen soll, sei noch nicht bekannt. Ausland. Belgien. Brüssel, 8. Jan. In der heutigen Eröffnungssitzung behufs Gründung eines internationalen Kolonialinstituts fand die Ausarbeitung des Statuts und die Bureau— wahl statt. Als Sitz der Gesellschaft wurde Brüssel bestimmt. Leon Say wurde zum Präsidenten und Lord Reay zum Vizepräsiden— ten gewählt. — 9. Jan. Das Schwurgericht verur— theilte den Anarchisten Andries, welcher bei der Abfahrt des Herzogs von Sachsen-Coburg— Gotha auf dem Bahnhofe anarchistische Rufe laut werden ließ, zu 1 Jahr Gefängniß und 300 Franes Geldbuße. Während der Be— rathung der Jury gelang es Andries, zu ent— kommen. Schweden. Stockholm, 8. Jan. Die Königin leidet seit ihrer Rückkehr von Ulriks— dal an einem Brust- und Luftröhrenkatarrh, sowie an periodischen Nervenschmerzen. Die Kronprinzessin, deren Befinden in den letzten Wochen wenig befriedigend war, reist auf ärzt— lichen Rath Ende Januar nach Algier ab. Frankreich. Paris. Die indirekten Staats— Einnahmen im abgelaufenen Jahre ergaben 31 Millionen weniger als veranschlagt war. Der Minderertrag der Zölle beläuft sich auf 28 Millionen. — 8. Jan. Eine Depesche von General Dodds meldet, daß Behanzin lebhaft verfolgt werde und gezwungen sei, im Buschwerk zu leben und jede Nacht sein Lager zu verändern. Kein ernsterer militärischer Zwischenfall kam vor. Der Gesundheits-Zustand der Truppen sei gut. Bordeaux, 8. Jan. Gestern wurden hier am Börsen-Gebäude und am Archiv-Gebäude Dynamitbomben gefunden. Die Polizei brachte dieselben in das Laboratorium. Spanien. Madrid. Martinez Campos schreibt hiesigen Freunden aus Melilla, es habe einen großen Grad von Wahrscheinlich— keit, daß trotz der Verhandlungen mit dem Sultan eine Kriegserklärung Spaniens an Marokko erfolgte. Barcelona. Am 1. Jan. wurde Santiago Salvador, der wirkliche Urheber des Liceo— Attentats, in Saragossa abgefaßt. Sämmt— liche hier eingekerkerte und in besagtes Atten— tat verwickelte Anarchisten bezeichneten in ihren Aussagen vor dem Untersuchungsrichter den genannten Santiago Salvador als denjenigen, der die Bombe von der obersten Gallerie in den Zuschauerraum des Liceums hinabschleuderte. Dieser fanatische Anarchist, der sich zum Er— löser der arbeitenden Klassen aufspielt, hat nie in seinem Leben gearbeitet. Mit 14 Jahren kam er nach Barcelona, wo er sein Leben mit Stehlen und unsauberen Geschäften fristete. Eine Zeit lang war er auch Räuberhaupt— mann in der Provinz Teruel und saß mehrere Jahre lang im Gefängniß. Sein Vater, auch ein Biedermann, befindet sich schon seit langen Jahren im Bagno, wegen Todtschlags, die Schwester sitzt in einem Bordell. In Castel— seras wurden zwei Anarchisten, Freunde Sal— vadors, Namens Constancio Blanco und Antonio Alfaro, verhaftet; sie werden nach hier über— wiesen. Gestern wurde ferner das Weib, welches Salvador als seine Maitresse bezeichnet hat und in dessen Wohnung er nach dem Atten— tat versteckt geblieben ist, abgefaßt und verhört. Italien. Rom, 7. Jan. Die Verhaf⸗ tung des Priesters Concetto Urso dahier, so— wie dreier anderen Angeschuldigten erfolgte, weil sie eine umfangreiche, dem Deputirten Felice-Giuffrida gehörige Korrespondenz ver— borgen hatten. Die Korrespondenz umfaßt gegen 1000 Briefe, unter denen sich wichtige chiffrirte Briefe des Anarchisten Amilcare Cipriano befanden. Gestern wurde das elek— trische Kabel durchschnitten, welches den Lampen der Via Nazionale und dem Corso den Be— leuchtungsstrom zuführt. — 9. Jan. Die Polizei nahm gestern viele Haussuchungen vor. In einer Kneipe in der Turiner Straße wurden 10,000 revolutionäre Manifeste, eine Liste über Waffen, welchletztere nicht gefunden wurden, sowie eine Liste bereits geplatzter Bomben und solcher, welche in Rom gelegt werden sollten, sammt der näheren An— gaben der Oertlichkeit beschlagnahmt. Die „Italie“ sagt, der in Sizilien eingeleitete Prozeß werde zeigen, daß für ganz Italien eine Revo— lution auf sozialer Basis geplant worden sei. — 8. Jan.„Fanfulla“ meldet, ein fran— zösisches Dampfboot habe Nachts am Cap Passero versucht, Menschen und Gegenstände zu landen, habe sich aber schleunigst entfernt, als die Zoll-Wächter Feuer gaben; auch sei den sizilianischen Behörden der Transport mehrerer hundert Kilogramm Dynamit aus dem Hafen von Biserta signalisirt worden, was nach Ansicht des Korrespondenten das Einverständniß der französischen Anarchisten mit den Agitatoren in Sizilien schließen lasse. Palermo, 7. Jan. Der gestrige Tag ist hier ohne bemerkenswerthe Zwischenfälle ver— laufen. Die weiteren Nachrichten aus den Provinzen Siziliens melden, daß dort die Au— torität der Behörden vollkommen wiederherge— stellt ist. Einige Erregung herrscht indessen noch in gewissen Gemeinden in den Provinzen Syracus, Trapani und Catania. Eine Torpedo— flotte überwacht aufmerksam das unterseeische Kabel zwischen Neapel und Palermo. — 8. Jan. Durch Dekret des Generals Morra werden Kriegs-Gerichte in Palermo, Messina und Caltanisseta errichtet. Montenegro. Cetinje. Die Pforte ver— fügte die Entsendung einer Truppenverstärkung, auf eine Connivenz der französischen Behörden, sowie aber um die Bewegung an der montenegrinisch-al— banesischen Grenze zu unterdrücken. Serbien. Belgrad, 7. Jan. Nachdem im Budget der Posten des serbischen Gesandten in Athen gestrichen wurde, ist der dortige Ge— sandte, Dr. Georgjevie, abberufen worden. Rußland. Petersburg. Die aus Berlin eingetroffenen russischen Delegirten für die russisch⸗deutschen Handelsvertragsverhandlungen geben der Ueberzeugung Ausdruck, daß der Vertrag zu Stande kommen werde. Amerika. Washington, 9. Jan. Das Repräsentantenhaus beschloß mit 175 gegen 1 Stimme, in die Berathung des Tarifentwurfs einzutreten und bis zum 27. Januar einen definitiven Beschluß zu fassen. Aus Stadt und Land. fl. Friedberg, 10. Jan. Ein Vollklang aus dem Reiche edelster musikalischer Schönheit war es, mit dem gestern Abend der Musikverein sein 25jähriges Jubiläum ein— leitete. Elias, dieses Meisterwerk, in dem sich die markige Kraft unserer alten Oratorien mit moderner Klangschönheit wundersam vereinigen, rauschte an den Hhren einer wohl in allen ihren Gliedern ohne Aus— nahme tiefergriffenen und dankbaren Kunstgemeinde vorüber. Indem wir uns eine eingehende Besprechung auf eine der nächsten Nummer vorbehalten, möchten wir heute schon constatirt haben, daß der Musikverein diesen Abend als einen, auch in seiner an Ehren reichen Geschichte, unvergleichlichen Ruhmesabend verzeichnen darf, daß die Chöre ganz vorzüglich gingen und die Solisten auf der Höhe der durch einen solchen Chor gestellten Aufgabe standen. Friedberg. Unsere Damenwelt machen wir darauf aufmerksam, bei Frostwetter keinen Schleier zu tragen. Der warme Hauch, der dem Munde entströmt, wird durch den Schleier gewissermaßen gefesselt, der eisige Wind krystallisirt ihn und die Nase hat den Schaden davon; man kann sich nämlich auf diese Weise die Nase erfrieren ohne daß man es merkt. Zum Schutz gegen Staub und Luft mag man den Schleier tragen, nicht aber bei Frostwetter. r. Dorheim. Eine„schaudervolle Morithat“ von 8 auf dem Eise hier eingebrochenen und ertrunkenen Kindern stand dieser Tage in der Darmstädter Zeitung und jetzt macht der Artikel die Runde durch unzählige andere Blätter, jedesmal mit dem gesperrt gedruckten Zusatz, daß die Beerdigung unter großer Betheiligung der Bevölkerung stattgefunden habe. Hu! wie schreck— lich und rührsam für alte Weiber und sensationsbedürftige Correspondenten! Es ist nämlich kein Wort wahr davon. h. Bad-Nauheim. Wie allgemein bekannt, frieren die Gasometer-Bassins sehr leicht ein, wenn keine Heizung damit verbunden ist; in Friedberg hatten wir ja in vorigem Jahre diese unangenehme Calamität, die in diesem Jahre durch Anschaffung eines Dampfkessels ge— hoben ist. Auf der Nauheimer Gasanstalt fehlt diese Vorrichtung und muß daher immer geeist werden. Bis zum 3. Januar früh mußte dieses geschehen, am Abend desselben Tages war keine Spur mehr von Eisbildung zu merken, was bis zur heutigen Stunde so geblieben ist, während der daneben liegende Kessel nach wie vor vollständig einfriert. Das Wasser ist bis zu einer Tiefe von 50 em. 3/6—-3½¼0 R., von da tiefer 3½—40 warm. Man fragt sich nun, woher dieser plötzliche Wechsel kommt. In der Gasanstalt selbst ist alles in normalem dune die Einwirkung könnte also nur von Außen her kommen, woher? Es ist die Vermuthung von einem Physiker ausgesprochen worden, daß eine heiße Quelle ihren Weg an der einen Seite des Bassins entlang ge— nommen hat und erwärmend wirkt. Schön wäre es schon, wenn diese, wie einstmals der große Sprudel, plötzlich an die Oberflache kame; dem Besitzer der Gas— anstalt, Ingenieur Meyer, möchte ein neuer Sprudel auf seinem Grundstücke wohl nicht unangenehm sein. Eine fachmännische Untersuchung dürfte sich vielleicht lohnen. Worms, 8. Jan. Der Rhein hat sich heute Nacht gegen drei Uhr bei einer Kälte von 8 Grad hier gestellt. Allerlei. st. Trankfurt. Eleonore Duse trifft mit ihrer ganzen Gesellschaft, welcher auch der bekannte italienische Schauspieler Ando angehört, am 16. d. M. hier ein, um in der Zeit zwischen dem 17. und 24. Januar im Schauspielhause aufzutreten, und zwar ist von der be⸗ berühmten Künstlerin als erste Vorstellung die„Came⸗ liendame“ von Dumas gewählt worden. Die Preise werden erhöht sein und werden Platzbestellungen von heute an in üblicher Weise entgegengenommen. — —̃— — ———————— e eee eee Mannheim. Nachstehender Vorfall, den der„B. G.⸗A.“ verbürgen kann, spielte sich vor Kurzem jen⸗ seits des Neckars ab. Eine jener Ehen, wie sie eben über Nacht geschlossen werden, und zwar meistens zum Unglück der jungen Eheleute, wurde vollzogen. Der Bräutigam, welcher ohne jede Mittel ist, lieh sich zum Vollzug der Trauung von einem Freunde das Hemd, von einem anderen Hose und Weste, und von einem dritten einen dunklen Rock und einen schwarzen ovalen Hut— aber per Droschke ging es aufs Standesamt. Mannheim, 8. Jan. Eine Diebs⸗ und Hehler⸗ bande wurde hier in den letzten Tagen entdeckt, deren Operationsfeld, wie es scheint, über einen großen Theil von Süddeutschland ausgebreitet war, da eine ganze Anzahl von Behörden sich auf der Suche nach einzelnen ihrer Mitglieder befand. Im Ganzen sind 10 Personen gefänglich eingezogen worden. Der geriebenste Verbrecher, dessen Ermittelung zuletzt erfolgte, ist der Taglöhner Jakob Ahlbach aus Offheim alias Karl Sack aus Dotz— heim, der vor längerer Zeit aus dem Gefängniß in Wiesbaden, wo er wegen Beihilfe zum Raub in Unter⸗ suchungshaft saß, ausgebrochen war. In Wiesbaden ist Ahlbach nun auch wieder verhaftet worden. Schif ferstadt. Das gestohlene Geld, das die auf dem hiesigen Bahnhof abhanden gekommene Cassette enthalten hat, wurde nach der„Sp. Ztg.“ bei einem hiesigen Bahnwärter gefunden. Trier, 8. Jan. Vor etwa 4—5 Wochen trat der hiesige Landbriefträger Müller seinen täglichen Dienst⸗ gang in die umliegenden Ortschaften vor Trier an und kehrte nicht mehr zurück. Alle Nachforschungen nach dem spurlos Verschwundenen waren vergeblich. Gestern endlich wurde die Leiche des Vermißten in der Mosel⸗ Eisdecke bei Issel entdeckt. Die Leiche trägt eine klaffende Wunde an der Stirne. Außerdem wurde ärztlicherseits noch ein Armbruch und eine große blutunterlaufene Beule am Hinterkopf festgestellt. Dresden. Einer weitverzweigten Falschmünzer— bande ist man im Voigtlande auf die Spur gekommen. Berlin. Nach vorläufiger Ermittelung hat die Viehzählung vom 1. Dezember 1893 für das Deutsche Reich folgende Zahlen ergeben: Pferde 3,836,346 gegen 3,522,545 am 10. Januar 1893, Rinder 17,555,818 gegen 15,780,764, Schafe 13,589,759 gegen 19,189,715, Schweine 12,174,513 gegen 9,206,195. Der Verkaufs⸗ werth betrug in 1000 Mark bei den Pferden 1,880,865 gegen 1,678,661, bei dem Rindvieh 3,545,555 gegen 3,074,264, den Schafen 217,749 gegen 306,582, den Schweinen 684,653 gegen 476,698. Das Lebendgewicht betrug in Tonnen beim Rindvieh 5,986,085 gegen 5,062,038, bei über ein Jahr alten 3,332,531 gegen 239,531. Berlin, 8. Jan. In der Wärmehalle am Alexander⸗ platz begehrte heute Nachmittag ein Trupp von etwa 100 Mann Einlaß, der ihnen nicht gewährt werden konnte, weil die Halle gefüllt war. Sie schlugen darauf mit Schnapsflaschen, Knütteln und Steinen die Halle ein und zertrümmerten die Thürfüllungen. Die Polizei mußte die Tumultuanten mit blanker Waffe ausein⸗ andertreiben. Prag, 5. Jan. In Smirzitz bei Königgrätz wurden der Kaufmann Löwy, ein 73jähr. Greis, seine Gattin und zwei Töchter im Alter von 25 und 9 Jahren er⸗ mordet und beraubt. Die dritte 17 Jahre alte Tochter wurde schwer verwundet, aber nur betäubt und be— zeichnete als Thäter die berüchtigten Vagabunden Brüder Direcky, denen die Gendarmerie auf der Spur ist. Pest, 8. Jan. Während des gestrigen Schneesturmes stieß ein Personnenzug bei Wersetz auf einen Schneepflug. Die Lokomotive entgleiste, der Lokomotivführer und zwei Personen wurden schwer, mehrere Personen leicht verletzt. Triest, 8. Jan. Der Bahnverkehr um Fiume ist eingestellt. Mehrere Züge sind im Schnee stecken ge— blieben. Die Bora hat nachgelassen, der Schiffsverkehr wurde wieder aufgenommen. Dagegen laufen aus Italien fortgesetzt Hiobsposten über furchtbare Kälte und Schneestürme ein. Urbino, 8. Jan. Ein über Pontedazza niederge⸗ gangene Lawine verschüttete zwei Häuser und begrub sieben Personen; drei starben. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Donnerstag den 11.: Figaros Hochzeit. Gew. Preise. Freitag den 12.: Geschlossen. Samstag den 13.: Götterdämmerung. Gew. Preise. Sonntag den 14.: Nachmittags 3½ Uhr: Dornröschen. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Tell. Gr. Pr. Schauspielhaus. Donnerstag den 11.: Hannele. Vorher: Gringoire. Gewöhnliche Preise. Freitag den 12.: Charley's Tante. a. D. Gewöhnliche Preise. Vorher: Millionär Samstag den 13.: Zum ersten Male: Der ungläubige Thomas. Schwank in 3 Akten von Carl Laufs und M. Jacoby. Vorher: Zum ersten Male: Am Scheidewege. Schauspiel in 1 Aufzug von Ferd. Groß. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 14.: Nachmittags 3½ Uhr: Charley's Tante. Kleine Preise. Abends 7 Uhr: Zum ersten Male wiederholt: Der ungläubige Thomas. Vor⸗ her: Zum ersten Male wiederholt: Am Scheidewege. Gewöhnliche Preise. Israelit. Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 13. Jan. 1894. Beginn: Vorabend 4 Uhr 40 M., Samstag Morg. 8 Uhr 45 M., Samstag Nachm. 3 Uhr, Sabbathausgang 5 Uhr 40 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 14. Jan. an Morgens 7 Uhr 15 Min., Abends 6 Uhr 30 Min. Gemeindezimmer. Geld⸗ Cours. Frankfurt am 9. Jan. 1894. Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke DI e 0 in ½ 6 10 le Dollars in Gold.„% 18 Dukaten 9 „ al mare,, Englische Sovereigns 20. 32 20. 25 Russ. Imperial 16 65 Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln „„bat uns den Debit des allein ächten Cöluischen Wassers übertragen und empfehlen dasselbe per Glas zu M. 1.75, e Duüßzensn 0 „ Dutzend„ e eee Die Exped. des Oberh. Anzeigers. auf Petritag gesucht. 133 7 t Der Voranschlag der Gemeinde Gambach für 1894/95 liegt vom 13. d. Mts. ab 8 Tage lang auf unserem Büreau offen. Gambach den 9. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Gambach. 172 Reuhl. Der Voranschlag der Gemeinde Weckesheim für 1894/95 liegt vom 11. d. Mts. an 8 Tage lang auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Weckesheim den 9. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Weckesheim. 8 Hilger. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Ostheim pro 1894 95 liegt vom 12. bis 21. l. Mts. zur Einsicht auf dem Bürgermeisterei— Büreau offen. Ostheim den 10. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Ostheim. 153 Schneider. Eber⸗Versteigerung. Freitag den 12. d. Mts., Nachmittags 1 Ühr, soll auf hiesigem Rathhaus ein der Gemeinde gehöriger, zur Zucht zu schwer gewordener Eber versteigert werden. Gambach den 9. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Gambach. Reuhl. Arbeits⸗Vergebung. Dienstag den 16. Januar l. J., Nach⸗ mittags 1½ Uhr, sollen nachstehende Ar— beiten und Lieferungen auf dem Gemeinde⸗ doers zu Nieder⸗Wöllstadt öffentlich zur ergebung gelangen: Chaussierarbeit, veranschl. zu 881,25 M. Basaltsteine zu brechen 690 16 171 Quarzitsteine zu brechen 3 Basaltsteine anzufahren 105 Quarzitsteine„ 460 Basaltsteine zu zerschlagen 1 Kies zu liefern 5 Aufsetzen der Steine 3 Kies zu messen 25.—„ 1894. Friedberg den 9. Januar 155 Zörb Ein Mädchen II. . 8 Versteigerung. Dienstag den 16. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, läßt die Unterzeichnete wegen Aufgabe der Oekonomie in ihrer Hofraithe zu Bruchenbrücken folgende Gegenstände meistbietend versteigern: 4 sehr gute Arbeitspferde, Norddeutsche Rasse, 9 Kühe, größtentheils trächtig, 3 Rinder, sowie 1 Bullen, 2 hochträchtige Mutterschweine, 3 vollständige Oekonomiewagen, 1 dreitheilige Ackerwalze, verschied. Pflüge u. Ackergeräthschaften, 4 Paar vollständige Acker- und Pferde⸗ geschirre(Wagengeschirr), ein doppeltspänniges Chaisengeschirr, eine Partie Heu und Luzernekleeheu, mehrere 100 Centner Weizen-, Hafer⸗, Gersten- und Kornstroh, letzteres Flegeldrusch, mehrere 100 Ctr. Spreu, einige 100 Ctr. Kartoffeln, mehrere 100 Ctr. Dickwurz, verschiedene Oekonomiegeräthschaften. Bemerkt wird, daß sämmtliche Oeko⸗ nomiegeräthschaften in sehr gutem Zu— stande sind. Bruchenbrücken den 8. Jan. 1894. 125 Heinrich Best Wwe. Eine kleine Wohnung in meinem Hinterhause ist sofort zu ver⸗ miethen. Carl Schäfer, 167 Messerschmied. 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Mergard, in Bad⸗Nauheim in der Apotheke u. in der Droguerie. f r Ein solides tüchtiges Mädchen. welches bürgerlich kochen kann, wird aufs Jahr zu miethen gesucht. Restauraut Scheibel. Bad-Nauheim. 113 Sprengel's Park-Höôtel. Ein tüchtiger Arbeiter, welcher auch fahren kann, wird für sofort sucht. 12 5 Gebr. Rothschild. Ein braves reinliches Mädchen auf Petritag gesucht. 77 Lackfabrik Megerle. 2 wird durch JS. 2 Jeder N leib's Emser Husten Kesselbrunnen- Brust-Caramelien in kurzer Zeit radikal beseitigt. Beutel 40 Pfg. in der Apotheke. 39 Schlittengeläute in feinster Auswahl zu haben bei Karl Hieronimus, 17 Sattlermeister. Zolldeklarationen bet Carl Bindernagel in Friedberg. Der Ausverkauf meiner sämmtlichen Manufaktur-Waaren wird von heute an wieder fortgesetzt. Es ist noch großer Vorrath in Ellenwaaren, Wollwaaren, Kleidern, Herren-Anzügen und Schuhen ꝛc. ꝛc. vorhanden. Es wird zu annehmbar billigsten Preisen verkauft. Ockstadt den 6. Januar 1894. J. Klingl. Versteigerung. Montag den 15. Januar l. J., Vorm.“ 10 Uhr, werden in dem Hause des Herrn H. Sang zu Friedberg die zur Konkurs⸗ masse des Herrn Peter Netscher gehörigen Mobilien als: 1 Sopha, 1 ovaler Tisch, 1 Schreibsekretär, 1 vollst. Bett, 1 Wasch⸗ tisch, 1 Nachttisch, 1 Schreibpult, 1 Har⸗ monika, 1 Uhr, Bilder meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Friedberg im Januar 1894. Franz Joseph Nees, Konkursverwalter. Ein Bäckerbursche (Teigmacher) kann Stelle erhalten. wem? sagt die Exped. d. Anz. Häcksel, prima Oualität, gesund und trocken, billigst zu haben bei 44 Gebrüder Meyer in Friedberg. 98 139 Bei 96 ur die herzl. Theilnahme sowohl bei der Krankheit als auch bei der Be⸗ erdigung unserer lieben Josesine Rapp, geb. Hoffmann, sagen innigsten Dank Fried 173 berg den 9. Januar 1894. die trauernden Hinterbliebenen. 7 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theil⸗ nahme bei dem Hinscheiden und bei der Bestattung, sowie für die überaus reichen Blumenspenden für unsere unvergeßliche Schwester, Schwägerin und Tante Susanna Formhals sagen tiefgefühlten Dank Friedberg den 9. Januar 1894. 165 die trauernden Hinterbliebenen. — 4 2 U Putz⸗ und Modewaarenbrauche. 85 Voranzeige. Im Saalbau zu Friedberg Dienstag den 16. Januar 1894: Einmaliger Opern⸗Abend unter Mitwirkung von Frl. Rafaela Peroni, Opernsängerin aus Frankfurt a. M. Frau Marie Dubois,„ 9. Frl. Elisabeth Germershausen 1 Elberfeld. Herrn Max Bing Opernsänger aus Frankfurt a. M. Herrn Eduard Weickerth 1 5 5„„ Programm: J. Theil:„Das Nachtlager in Granada“, Oper von Kreutzer(I. Akt). 11. Theil:„Der Freischütz“, Oper von Weber(. Akt). III. Theil:„Rigoletto“, Oper von Verdi(Scene und Duett). 5„Cavalleria rusticana“, Oper von Mascagni(Scene und Duett). Subscriptions⸗Liste circulirt. Eintrittspreis: Im Vorverkauf: An der Abendkasse: Sperrsitz M. 1.25, Sperrsiz.. M. 1.50, I. Platz.„ 80, I. Pas. 1 0, II. Pla ngn—.60, Vorverkauf in den beiden Buchhandlungen. Geschäfts⸗ Verlegung. Vom 8. Januar d. J. ab befindet sich mein Geschäft Kaiserstraße 76 (in dem seitherigen Hause des Herrn E. Oppenheimer, Cigarrenhandlung.) Friedberg, Januar 1894. G. F. Aletter. Anerkannt billigstes Waarengeschäft der Kurz-, Weiß-, Welte . 90 4 0 f 1 Geschälts-Verlegung. Einem geehrten Publikum die ergebene Mittheilung, daß ich mein Geschäftslocal von heute an in das bisher von Herrn G. F. Aletter bewohnte Haus Kailerstraße 470, neben der Buchhandlung des Herrn C. Scriba ü verlegt habe. Meine werthen Abnehmer dürfen versichert fein, daß ich sie fortwährend in gewohnter Weise auf das Beste bedienen werde und bitte um recht zahlreichen Zuspruch. Friedberg den 9. Januar 1894. Hochachtungsvoll 11 Ed. Oppenheimer, Cigarrenhandlung. Holzversteigerung im Distrikt Wanne. Dienstag den 16. und Mittwoch den 17. l. Mts. werden im Domanial⸗ walddistrikt Wanne bei Wallernhausen versteigert: Scheiter: 1078 Rm. Buche 1. Cl.(mit Felgenholz), 134 Rm. Buche II. Cl., 2 Rm. Kirschbaum; Knüppel: 90 Rm. Buche; Reisig: 1156 Rm. Buche, 2 Rm. Kirschbaum; Stöcke: 504 Rm. Buche, 1 Rm. Fichte. Am ersten Tage werden die Scheiter und Knüppel, am zweiten Tage deren Rest, sowie das Reisig und die Stöcke versteigert. Zusammenkunft jedesmal, Vor⸗ mittags 10 Uhr, am Eingang der neuen Chaussee von Wallernhausen nach dem unteren Distrikt Wanne bei der sog. Hirtenwiese. Bei sehr ungünstiger Witterung wird die Versteigerung im Walther'schen Saale zu Wallernhausen abgehalten. Das mit Kalk gespritzte Holz wird nicht versteigert. Nähere Auskunft hat Großh. Forst⸗ wart Weitzel zu Forsthaus Finkenloch zu ertheilen. Konradsdorf, 8. Januar 1894. 1 Großh. Oberförsterei Ortenberg. 159 Hoffmann. 5 Ern. Stein, Weinbergbesitzer, Erdö-Benye bei Tokay, empfiehlt seine vorzüglichen, garantirt reinen und ächten, chemisch analysirten Medicinal-Tokayer-Weine SO Wie Meneser-Ausbruch, roch- süss(besonders Blut— armen und Bleichsüchtigen ärztlich empfohlen.) Sümmtliche Weine stehen unter permanenter Controle amtlicher Chemiker. Zu beziehen zu billigen Engrospreisen durch, die Hof-Apotheke zum Mohren(Wilhelm Georgi), Friedberg i. H., General-Dépöt. 8 5—. Keuleunfleisch, bestes Hackfleisch zum Wurstmachen, bei größerer Abnahme per Pfd. 45 Pf. bei* empfiehlt 1 S Täglich frische N KRreppel Carl Theis, Winterpant. und Stiefel, Zehen⸗ wärmer in allen Größen vorräthig bei 58 Heinr. Diehl, Usagasse. 5 2 N F N — Ausverkauf sämmtlicher Winterwaaren zu und 3 unter Einkaufspreisen. 68 J. Fürth's Erben. . . Nl 5 Im Kleidermachen in und außer dem Hause empfiehlt sich Anna Schneider, 152 Engelsgasse Nr. 467. Schweine⸗Metzgerei⸗ Eröffnung. Zeige hierdurch ergebenst an, daß ich mit dem Heutigen eine Schweine⸗ Metzgerei eröffnet habe. Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, durch gute Waare und aufmerksame Bedienung meine werthen Abnehmer stets zufrieden zu stellen. Hochachtungs voll a Wilh. Stiebeling, Metzger, 160 vis-à-vis Hotel Schott. . in den beliebten feinen Uualitäten A M. 1.70, 1.80, 1.90, 2.00 a das Pfund. In Friedberg zu haben bei: L. Adler, Ferd. Damm, Wilh. Fertsch, Fr. Hilbrecht Wwe., J. L. Pauly, Ph. Dan. Kümmich, Frz. Stamm, L. Strauss Wwe., J. A. Win- decker, Fr. Wagner; in Assenheim: S. Simon; in Bellersheim: Samuel Loeb; in Echzell: S. Simon Wwe. und NM. Simon WwWe.; in Gettenau: Wolf Leo- pold; in Gross-Karben: J. Grünebaum Wwe.; in Heldenbergen: Ie. Scheuer; in Hungen: S. Klipstein; in Klein-Karben: S. Ortenberger; in Bad-Nauheim: G. Ph. Ludwig; in Nieder-Weisel: H. Heine- mann; in NMieder-Wöllstadt: Tob. David; in Rendel: Hrch. Kirchner; in Reichels- heim: F. B. Schwarz; in Rodheim: David Stern I., Jsaac Strauss II. und Carl Zulauf; in Wohnbach: David Mayer und Gerson Wallenstein.. 52 A. Zuntz sel. Wwe., königl. Hoflief., Dampfkaffeebrennereien, Bonn, Berlin, Hamburg. Gegründet 1837. — 1: 2 Wiuterschuhe& Stiefel, Holzschuhe, Gummischuhe, sowie alle sonstigen Schuhwaaren von den elegantesten bis zu den gewöhnlichsten empfiehlt billigst 40 Aug. Neuhof, Schuhlager. Alleinverkauf der Schuh-Waaren von O. Herz& Co., Frankfurt a. M. Schlitten, zwei⸗ und viersitzig, in eleganter Fagon vorräthig. 57 Wilh. Häuser. Gummischuhe, gandwirthschaftlihes Casino. Das auf Donnerstag angesetzte Eisver⸗ gnügen findet bei Musik statt. 154 Der Vorstand. Verein Gemüthlichkeit. Unser Ball findet am 14. d. Mts. im Saalbau statt, wozu die Herren Meister, Gesellen, sowie sonstige Arbeiter freundlichst eingeladen sind. Eintritt 1 Mark. Ver⸗ abreichung von Bier' und Wein. 158 Der Vorstand. 5** 14 2 Veteranen- c Ililitärberein Friedberg. Samstag den 13. Januar l. J., Abends 8 Uhr, General⸗Versammlung im Vereins-Lokal. Tagesordnung: 1. Kaisers Geburtstagsfeier. 2. Krankenunterstützungen. 3. Vorstandswahl. 151 Der Vorstand. Pelzkragen u. Mützen, hochfein, zum 1½ Preis empfiehlt 169 Fritz Schmidt's Bazar a. d. Bahn. Filz& Seidenhüle empfiehlt 170 C. Kalbfleiseh. J. A. Windecker? empfiehlt Kaffee, roh per Pfund M. 1.30, 1.40, 1.50, 1.60, gebr. per Pfund M. 1.60, 1.80 in bekannter vorzüglicher Qualität. Ofenschirme empfiehlt von M. 4.50 an 161 Ph. Dan. Kümmich. Selbstgebrannten Kaffee ohne Beimischung von Zucker und Oel per Pfd. M. 1.60, 1.80, 1.90 stets frisch 162 bei 4 Fr. Wagner. Zuntz⸗Kaffee, Elephanten⸗Kaffee, Inhoffens⸗Kaffee 168. bei!! Frische Schellfische, Kabliau, Labberdan, Bratbückinge 164 bei Wilh. Fertsch. Stricku olle stets frisch in nur dauerhaften Wasen üchten Qualitäten bei 3 62 Heinrich Diehl, Usagasse. Eugl. Speckbückinge 31 bei W. Bernbeck. 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