inder 0* truth. den. 2 wesen niebeig. * N fli e i 1894, Ahn „ Aben is zur Tan Juli 1894. rundmeister eronimus, n 8. Ruff z; . Juli findet hrülkags 4 Uhr nchen et ein Alilturben erg. uli l. J., Abe sammlung in) dnung; ges der Schlacht! le Vereinsmitglaß iterstützungsbetr Der Borstan . Sue ub⸗Shyn berg. „ Nachm. 124 l, spiel. n Hanau, l. Mar Gönner des Cie en. Der Vorstalh, serbertil uli 15 reiniguns arten um 4 1 n ef stadt. Juli findet bel musik feng den khäringe, 9 9 1394. Dienstag den 10. Juli. 1 79. Obrerhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch i 5 e Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch Annoncen von aus- die Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Den Termin zur Einsendung der Kirchen- und Stiftungsrechnungen und Voranschläge. Friedberg den 7. Juli 1894. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Kirchen- und Stiftungsvorstände des Kreises. Wie in früheren Jahren sprechen wir auch jetzt wieder die Erwartung aus, daß die für Aufstellung und Abgabe der Rechnungen bestehenden Termine(vergl. Minist.-Amtsbl. Nr. 14 vom 16. August 1881) pünktlich einget alten werden, die Rechnungen(hier diejenigen für 1892/93) also spätestens Ende August an Sie und spätestens Ende September von Ihnen an Großh. Ober-RechnungskammerJustificatur 2. Abtheilung abgegeben werden. Die ev. Kirchenvorstände machen wir hierbei noch auf die Vorschrift im Oberconsistorial-Amtsbl. Nr. 14 vom 17. Juni 1884 aufmerksam und erwarten, daß darauf gesehen wird, daß die dieser Vorschrift entsprechend aufgestellten Nachweise über die aus den Pfarreinkommen an den Centralkirchenfonds abzuliefernden Ueberschüsse gleichzeitig mit den Rechnungen an die Kirchenvorstände gelangen. Diese Nachweise, von deren Aufstellung und Einsendung nur die Gemeinden entbunden sind, die die Pfarrbesoldungsüberschüsse an die Kirchenrechner der Pfarrorte abzu⸗ liefern haben, haben die Kirchenvorstände nach Prüfung derselben und Beifügung der vorgeschriebenen Bescheinigungen der Uebereinstimmung mit den Rechnungen uns vorzulegen. Die Pfarrbesoldungsüberschüsse, insoweit sie in Baarvorrath bestehen, müssen in den Rechnungen als an den evang. Centralkirchenfonds abgeliefert verausgabt sein, worauf die Rechner der evang. Kirchen durch die Kirchenvorstände wiederholt hinzuweisen sind. Bei Prüfung der Nachweise ist darauf zu sehen, daß die Verausgabung der Ueberschüsse in den Rechnungen erfolgt ist. Eine pünktliche Einhaltung der Termine für Aufstellung der Rechnungen liegt schon im Interesse der rechtzeitigen Aufstellung der Voranschläge, eine Verzögerung der Aufstellung der Voranschläge muß schon aus dem Grunde so viel wie möglich zu vermeiden gesucht werden, weil diejenigen Fonds, die auf Zuschüsse der Gemeinden angewiesen sind, über die Höhe dieser Zuschüsse den Gemeindevorständen so frühzeitig Mittheilung machen müssen, damit diese Zuschüsse bei Aufstellung der Gemeindevoranschläge berücksichtigt werden können und nicht nachträglich in dieselben aufgenommen zu werden brauchen. Es kann daher auf eine Fristertheilung zur Einsendung der Rechnungen nur in besonderen Fällen gerechnet werden, wo eine Verzögerung in der Rechnungsstellung nicht zu vermeiden sein sollte. Dr. Braden. Betreffend: Die Unfallversicherung der land- und forstwirthschaftlichen Arbeiter. 5 Friedberg den 6. Juli 1894. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Friedberg, Harheim, Heldenbergen, Hoch-Weisel, Ilbenstadt, Kirch-Göns, Klein-Karben, Melbach, Münster, Münzenberg, Nieder— Rosbach, Rockenberg, Stammheim, Trais-Münzenberg und Weckesheim. Indem wir unser Ausschreiben obigen Betreffs vom 12. Mai 1894, Kreisblatt Nr. 55, zum zweiten Mal in Erinnerung bringen, sehen wir der Einsendung der Listen oder der berichtlichen Nachricht, daß Aenderungen nicht stattgefunden haben, unfehlbar binnen 3 Tagen bei Meidung unangenehmer Berfügung entgegen. Dr. Braden. Betreffend: Die Ausführung der allgemeinen Bauordnung, hier die Vornahme der Rauhbaurevisionen. Friedberg den 7. Juli 1894. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir sind veranlaßt, unser unterm 8. September v. J. an Sie erlassenes Ausschreiben durch nochmaligen Abdruck bei Ihnen in Er— imnerung zu bringen. Wir erwarten, daß Sie mit allen Mitteln auf eine rechtzeitige Vornahme der Rauhbaurevision hinwirken, wobei wir noch bemerken, wie der Umstand, daß etwa noch Nebengebäude einer Hofraithe unfertig sind, selbstverständlich keinen Grund abgeben kann, die Revision der im Rohbau fertig gestellten Gebäude aufzuschieben. a Im Falle die Revisionen zu Anständen geführt haben, sind den bezüglichen Berichten stets die Amtsexemplare der genehmigten Pläne beizufügen. Dr. Braden. Letreffend: Die Ausführung der allgemeinen Bauordnung. Friedberg den 8. September 1893. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach§ 101 Absatz 4 der Ausführungsverordnung vom 1. Februar 1882 ist uns durch Sie von der erfolgten Rauhbaurevision genehmigungspflichtiger Bauten und der Feuerungsanlagen Anzeige zu erstatten und dabei zu bemerken, ob die Ausführung vorschriftsmäßig folgt ist, oder ob und welche Anstände sich bei der Revision ergeben haben und binnen welcher Frist der Bauherr diese Anstände beseitigen will. Da bezüglich einer großen Anzahl von Bauwesen Ihre nach Vorstehendem zu erstattenden Berichte noch nicht eingelaufen sind, erinnern wir Sie an alsbaldige Vorlage derselben. Wo die Revision trotz Fertigstellung der Bauten im Rauhbau noch nicht erfolgte, wollen Sie dieselbe unverzüglich veranlassen. Die Bauenden, welche der Verpflichtung, Ihnen von der Beendigung des Rauhbaus genehmigter Bauten und Feuerungsanlagen vor dem Beginn der Verputzarbeiten Anzeige zu machen, nicht nachkommen, sind unnachsichtlich uns zur Bestrafung anzuzeigen. 5 Dr. Braden. Einladung. 5 zu der 1. amtlichen Bezirks⸗Konferenz in 1894/95 der Volksschullehrer des Kreises Friedberg. Dieselbe soll stattfinden: i a 5 i 8 1. für den Bezirk Butzbach Donnerstag den 12. Juli zu Ostheim; 2. für den Bezirk Friedberg Freitag den 13. Juli zu Friedberg; 3. für den Bezirk Vilbel Mittwoch 18. Juli auf dem Seltersbrunnen; jedesmal beginnend mit einem Probeunterricht in einer Schulklasse daselbst, für letztere zu Groß⸗Karben um 8½ Uhr, und weiter nach der auf der letzten Konferenz festgesetzten Tagesordnung. Der Großherzogliche Kreisschulinspektor. Friedberg den 8. Juli 1894. 8 5 Schmidt, Schulrath. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß nach§ 12 des Regulativs vom 26. Februar 1875 der Provinzialausschuß während der Zeit vom 21. Juli bis 1. September Ferien hält.. 0 Während dieser Ferien können in öffentlicher Sitzung nur schleunige Sachen zur Verhandlung gelangen. Auf den Lauf der gesetzlichen Fristen sind dieselben ohne Einfluß. 3..— 1 Gießen den 3. Juli 1894. Der Provinzial⸗Ausschuß der Provinz Oberhessen. v. Gagern, Provinzial-Direktor 4 135 13 11 17 1 73 38 700 g 7 g. 1 1 45 3 5 7 5 Betreffend: Revision der Hypothekenbücher für das Geschäftsjahr 1892/93. Das Großherzogliche Amtsgericht Wie Ihnen bekannt, ist der Rand der 2 Friedberg an die sämmtlichen Ortsgerichte seines Bezirks. Hypothekenbücher oft so eng bemessen, daß Correcturvermerke darauf nicht Platz Friedberg den 4. Juli 1894. 9 Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat deshalb gestattet, daß solche Correcturvermerke auch an den unteren Rand des Hypo⸗ thekenbuchs geschrieben werden dürfen. Um dieses nun auf, die Hypothekeinträge nicht bis ganz an Ausnahmsweise darf auch eine geei * Der provisorisch zum Feldschützen für bach wurde als solcher in Pflichten genommen. zu ermöglichen und den nothwendigen Raum hierzu zu gewinnen, geben wir Ihnen den unteren Rand des Hypothekenbuchs zu schreiben, vielmehr wenigstens daselbst noch einen Raum von Zweifingerbreite unbeschrieben zu lassen. N i 5 a gnete Stelle in Spalte B. für Unterbringung einer Randbemerkung benutzt werden. Sellheim. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Jakob Gustav Petry von Gambach wurde als Polizeidiener fü Feick. r diese Gemeinde in Pflichten genommen. die Gemarkungen Ober- und Nieder-Rosbach ernannte Friedrich Karl Blecher von Ober⸗Ros⸗ Martin Margraf III. von Ockstadt wurde zum Feldschützen der Gemarkung Ockstadt ernannt und verpflichtet. lich 8 Deutsches Reich. f Darmstadt. Der Schulverwalter an der Vorschule der Gymnasien zu Darmstadt Schäfer wurde zum Lehrer an dieser Schule ernannt, dem J. Ruf aus Nieder Olm das Patent 2 Kl. für den Kr. Mainz ertheilt, dem Schullehrer Lahr zu Wies⸗Oppenheim eine Lehrerstelle zu Bensheim, dem Schulamtsasp. Adelberger aus Bürgel die Lehrer stelle zu Gundersheim, dem J. Schmittgall aus Lutzel⸗ stein die Stelle eines Dieners bei der Veterinäranstalt der Landesuniversität übertragen, dem K. Büchler aus Habitzheim das Patent als Geometer 1. Kl. für den Kr. Dieburg ertheilt, dem Schulamtsasp. Wenzel aus Leidhecken eine Lehrerstelle zu Raunheim übertragen; die prov. Lehrerin an der Victoriaschule zu Darmstadt Strecker zur Lehrerin an dieser Schule ernannt, dem Schulamtsasp. Westphal aus Büdesheim die 2. Lehrer stelle zu Wölfersheim übertragen; der auf die Lehrer⸗ stelle zu Steinberg präs. Schulamtsasp. Schmidt aus Hammelbach bestätigt, dem Schulamtsasp. Cronenbold aus Kimbach eine Lehrerstelle zu Groß-Zimmern, dem Schulamtsasp. Weber aus Fürfeld eine Lehrerstelle zu Groß-Zimmern, dem Schullehrer Mayr zu Weiskirchen eine Lehrerstelle zu Viernheim, dem Schullehrer Kadel zu Bonsweiher eine Lehrerstelle zu Hammelbach, dem Pfarrer Waldmann zu Osthofen die kath. Pfarrstelle zu Groß Steinheim übertragen, der Kammermusiker Weber auf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste, in den Ruhestand versetzt. 8 Berlin, 6. Juli. Das Kaiserpaar ist nach herrlicher Fahrt durch den Herdanger Fjord gestern Abend halb 8 Uhr in Odde ein— getroffen. Das Wetter ist klar und warm, an Bord alles wohl. Hamburg. Gutem Vernehmen nach reist Fürst Bismarck mit Familie am Donnerstag nach Varzin ab und wird dort bis zum Herbst verbleiben. Cronberg, 4. Juli. König Albert von Sachsen traf nach dem„Rh. C.“, in Beglei— tung eines Flügeladjutanten, von Darmstadt kommend, mit dem fahrplanmäßigen Zuge um 1 Uhr mittelst Salonwagens auf dem hiesigen Bahnhofe ein. Nach einer überaus herzlichen Begrüßung durch die Kaiserin Friedrich fuhren die Herrschaften über Cronberg nach Schloß Friedrichshof, wo nach eingenommenem Essen das Schloß und der Park besichtigt wurden. Um 10 Uhr reiste König Albert nach Frankfurt zurück. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Budapest, 7. Juli. Die Petersburger Polizei benachrichtigte die hiesige, hier halte sich ein russischer Nihilist, Namens Gronkowsky, auf. Bei den in Ruß— land wegen Verschwörung gegen das Leben des Zaren verhafteten 200 Nihilisten wurden vielfach Briefe Gronkowskys vorgefunden. Gron— kowsky sei bereits wegen revolutionärer Pro— paganda aus Frankreich und der Schweiz aus gewiesen. Er wurde an die italienische Grenze gebracht und dort freigelassen. Triest. Der französische Konsul in Fiume erhielt einen Drohbrief, worauf er seine Stelle niederlegte. Holland. Haag. Die auf Befehl des Generalgouverneurs van der Wyck nach der Insel entsandten Expeditionstruppen sind dort am 5. Juli eingetroffen und am 6. Juli in Ampenan ohne Widerstand, sogar mit theilweiser Unterstützung der Bevölkerung gelandet. Nach der Landung wurde die nieder ländische Fahne gehißt. Die Aufrührer haben sich in Mataran und Tjakranegara gesammelt und um Verlängerung der in dem Ultimatum gestellten Frist ersucht. Lombok Belgien. Brüssel. Die„Independance belge“ erhielt ein anonymes, aus ausgeschnitte— nen Buchstaben zusammengesetztes Schreiben anarchistischen Inhalts mit Drohungen gegen alle Fürsten. Frankreich. Marseille, 7. Juli. Gestern [wurden hier bei 40 Anarchisten Haussuchungen vorgenommen und elf Anarchisten, darunter 9 Italiener und 2 Franzosen verhaftet. Die bei den Verhafteten beschlagnahmten Papiere be— weisen das Bestehen einer Verbindung zwischen französischen und ausländischen Anarchisten. Großbritannien. London, 5. Juli. Im Unterhaus erklärte Grey, die britische Regierung habe an die Regierungen von China und Japan wegen Koreas Mittheilungen ge— richtet im Interesse des Friedens, und alles Thunliche werde aufgeboten werden, um eine friedliche Lösung herbeizuführen. Spanien. Barcelona, 7. Juli. Anarchisten, von denen einer Italiener ist, sind hier verhaftet und bei ihnen wichtige Papiere beschlagnahmt worden. Wie verlautet, wird der Italiener durch die Polizei eines anderen Staates gesucht, welche dessen Auslieferung verlangen werde. Italien. Rom, 5. Juli. Die Finanz⸗ kommission des Senats lehnte mit 11 gegen 5 Stimmen die Zinsreduktion ab. Gleichwohl zweifelt man nicht, daß das Plenum dieselbe annimmt, wenn nur die Erklärungen des Ministers über das Amendement Antonelli be— friedigend ausfallen. — 5. Juli. Nach einer Depesche der „Nazione“ aus Livorno scheint die Behörde den Mörder Bandis entdeckt zu haben. Ein gewisser Henri Lucchesi, ein anarchistischer, übelbeleumdeter Arbeiter, soll am Tage des Attentats verschwunden sein. Man hofft seiner habhaft zu werden. — 6. Juli. Kammer. In Beantwortung mehrerer Anfragen erklärte der Minister des Auswärtigen Baron Blanc, der Tod des Sultans von Marokko habe Unruhen befürchten lassen, deßhalb hätte die italienische Regierung zum eventuellen Schutze der dort wohnenden Italiener ein Kriegsschiff entsandt. Glücklicher— weise sei der neue Sultan friedlich anerkannt worden und jede Ursache zu einer Störung der Ruhe verschwunden. Die Mächte seien über die Aufrechthaltung des status quo voll— kommen einig.— 7. Juli. In der Kammer legte der Minister des Auswärtigen das Grün— buch über die Verhandlungen wegen der Ein— wanderung in den Vereinigten Staaten vor. Der Gesetzentwurf betreffend den Mißbrauch von Explosivstoffen wurde in dritter Lesung angenommen. Das von der Regierung nicht angenommene Amendement Barzilai's wurde in namentlicher Abstimmung mit 201 gegen 51 Stimmen abgelehnt. Der Gesetzentwurf, betreffend die Aufreizung zu Verbrechen und die Verherrlichung derselben durch die Presse, wurde angenommen. Crispi beantragt, den Gesetzentwurf, betreffend die Zwangsdomitzile, morgen zu berathen. Cavallotti spricht gegen den Antrag. Als zur namentlichen Abstim⸗ mung geschritten wird, verlassen mehrere Depu⸗ tirten der äußersten Linken und anderer Frac⸗ tionen der Opposition den Saal. Bei der Zwei Abstimmung ergibt sich Beschlußunfähigkeit, die Abstimmung wird deßhalb Montag wieder⸗ holt. Rußland. Petersburg, 6. Juli. Die kaiserliche Familie reiste heute nach den fin⸗ ländischen Schaeren ab. Amerika. Chicago, 6. Juli. Eine zahlreiche Volksmenge empfing gestern den Bürgermeister und den Polizeichef, welche bemüht waren, einen Eisenbahnzug abgehen zu lassen, mit Pfeifen. Die Eisenbahnbeamten, welche die Hindernisse von den Schienen beseitigten, wurden verhöhnt und ebenfalls mit Pfeifen empfangen. Die Behörden befahlen darauf den Truppen, auf Alle zu feuern, welche versuchen sollten, die Züge auseinander zu koppeln. Die Strikenden brachten nun einen Zug zum Stehen und nahmen die Polizeibeamten fest. Der Lokomotivführer gab Revolverschüsse ab, wurde aber von der Polizei entwaffnet. Später waren die Polizei- beamten genöthigt, auf die Streikenden Feuer zu geben, wobei mehrere der letzteren verwundet wurden. Die Lage verschlimmert sich, Anarchie und Gewaltthätigkeiten herrschen überall in der Stadt. Die Ausständischen plünderten De— pots, verbrannten Züge, schnitten das electrische Licht ab und kuppelten von einem Zuge eine Maschine ab, welcher sie dann eine große Ge— schwindigkeit gaben und sie mit Zügen zu— sammenstoßen ließen. Letztere wurden zerstört. San⸗ Francisco, 7. Juli. Hier herrscht offener Aufruhr. Neun Zehntel der Bevöl⸗ kerung sympathisiren mit den Streikenden. Jeder⸗ mann trägt die Abzeichen der Ausständischen. Die Miliz in Sacramento weigert sich, die Letzteren anzugreifen. Es wurde eine Bekannt— machung verlesen, dahin lautend, die und die Compagnie weigert sich zu marschiren. Die Ausständischen in Sacramento bewaffnen sich, exerciren und erhalten Patronen von den Milizen. Aus Stadt nud Land. e- Friedberg. Sonntag den 1. Juli fand dahier wiederum nach langer Pause eine Invalidenversammlung statt. Die Verzögerung entstand dadurch, daß der Vorsitzende von hier verzogen, Invalidenkongreß, welcher den 2. Pfingstfeiertag im Hotel Diehl in Franksurt abgehalten wurde, abwarten wollte. Nach Erledigung geschaftlicher Mittheilungen durch den Vorsitzenden trat man der Berathung der Verhandlungen des Invalidenkongresses zu shrantfurt a. M. näher. Hierbei wurde konstatirt, daß dorten wohl viel geredet, aber gerade von denen, welche in Folge des Civilversorgungsscheines am schwersten ge⸗ schadigt und als Gemeine die niedrigste Pension be⸗ ziehen, mithin in erster Linie einer Aufbesserung ihrer Pension dringend bedürftig sind, fast gar keine Rede war. begreiflich, wo die Aufbesserung durch die Ueberschü des Invalidenfonds anfangen sollte. deutschen Invalidenverband auszutreten, schlossen, eine eigene Petition an das Kriegsministerium höhung der Pensionen der Ganz⸗Invaliden, um Gleich; stellung des Civilversorgungsscheines auf 12 Mk. für alle, welche keine Anstellung erhalten, einerlei ob die selben auf den Schein verzichtet, oder nicht, sowie um Aufbesserung des Wittwengehaltes. Die einzureichende Petition wird bis zum Anfang September fertig ge⸗ stellt sein. Etwaige Wünsche um Auskunft wird er⸗ theilt von dem 1. Vorsitzenden A. Weisel in Darmstadk, 7 8 finden wnnen 2 90 und man noch den Nimmt man hinzu, daß nach den jetzigen Bee stimmungen die Unteroffiziere bei Besetzung der Stellen den Vorzug haben, auch immer die finanziell besten Stellen erhalten, sowie bei Arbeitsunfahigkeit Anspruch auf Pension haben, wie auch nach deren Tode Frau als Kinder versorgt sind, was bei den gemeinen Invaliden ohne Anstellung alles hinweg fallt, so ist es doch 1 4 e Ohne aus dem wurde be?“ nach Berlin einzusenden, worin gebeten wird um Er Sr ndrnmen, Stoß. en uf dem 25 einen end wurde cvere Ver 1 Trier, actfeddorf E d Ställe. Münch in in Pei 2 Jakob G Ihe Grun heilt, jedo awer Ehe Vemarkun, ucke: Flur! Nr. 30, y 168, v l, XI. 0c„beschr De Eige gebracht Waun seir aprüche en, werd nerhalb 4 Nate get . Voschun Waben wir Ftiedb Großh ummen⸗ r Burg 1 aurer l — E * Juan . finde on Ober⸗Ros. — f 0 ußunsihigech ö lontag wieder- 6. Jul. Die Dl Eine zahlreiche 6 ürgermeisten ar raße 15½; ausen und vom Rechner H. Engel für Hanau fielen. Wenn man bedenkt, Friedberg erst zwei hat, ferner wenn eine den Vorsatz hatte 12 Treffer zu treten, so t waren, einen 05 mit Pfeifen. die Güde rden verhöhn pfangen. Die Truppen, auf en sollten, die Die Strikenden en und nahmen okomotivführe aber von der vom 2. Vorsitzenden J. Wien in ositzende schloß mit den Worten: Drum Kameraden riedberg setzte jetzt Alles daran das verlorene„Goal“ wieder zu erringen, konnte aber leider nichts ausrichten. Bis zur Pause blieb das Spiel bei einem Treffer für Hanau und glaubte man nach der Pause, es werde auch so bleiben, bis 2 Minuten vor Schluß durch zwei Kopf- stöße, welche nicht abzuhalten waren, nochmals 2 Treffer 'edberg erf Monate spielt, und einen zum Fußballspiel so 2 Spielplatz zur Verfügung annschaft gegenüber steht, die Friedberger stolz sein, blos 3 Treffer verloren zu haben. * in Friedberg. heerenden Elemente zum söhnchen Hellerer. Wesel, 5. Juli. wurde. mordet worden. Karwin, 7. Juli. dem an die Larisch'schen daß der Club WMilb ad, 7. Jul. können unsere Tromsö. Unsere im en die Polizee eikenden Feuer eren verwundel t sich, Anarchs en überall in plünderten D n das electrische dem Zuge eine ine große Ge it Zügen zu— urden zerstört. Hier bertscht el der Bevbl⸗ kenden. Jeder, Ausständischen gert sich, d e eine Bekannk id, die und d. arschiren. J. bewaffnen sh von den Mill —— and. a . Juli fand dahh alddenversamm fertig! amber fe id a0 —g—“m— Feuer aus. Dasselbe griff so schnell um sich, daß nicht nur das Vieh, 2 Kühe, 1 Kalb, 2 908 5 Mobiliar verbrannte, sondern auch 2 wurden die Oekonomiegebäude eines Nachbarn vom Feuer ergriffen und zur Hälfte vernichtet. Die zwei verbrannten Kinder sind ein fünf Jahre alter Knabe des Häuslers Liebl sowie das drei Jahre alte Wirths⸗ 5 Die Kinder waren allein in hölzernen Häuschen und spielten mit Zündholzchen. f Gestern Nachmittag ist, wie man der„Köln Volksztg.“ berichtet, in den Waldungen der Herrschaft Diersfordt ein siebenjähriges Mädchen er— Als muthmaßlicher Thäter ist ein Stromer verhaftet, der sich gestern Nachmittag in der Nähe der Mordstelle herumgetrieben hat. Heute Vormittag erfolgte in Kanzleizimmer eine Explosion schlagender Wetter, aus dem geschlossenen Schachte durch die strömten, in Folge Anzünden eines Streichholzes. Beamte erhielten leichte Brandwunden. Heute entgleiste auf der Linie Bilbao⸗Lezama ein Eisenbahnzug, wobei 11 Personen getödtet und 6 verwundet wurden. Fiege und das bessert. inder dem ver⸗ fielen. Opfer Außerdem umgekommen. an der Pest gestorben. Die Lage hat sich jedoch ge— Yokohama. Am 20. Juni wurde in Pokohama und in Tokio ein starkes Erdbeben verspürt. viele Häuser ein und eine Menge Japaner wurden ge— tödtet oder verletzt. Es stürzten Von den Europäern ist Niemand dem Förderschächte anstoßenden die Heinrich Erb Mauern ein⸗ 8 2 5 In Amerika verstorbene Hessen und Hessen⸗ Nassauer. New⸗ Mork City, N. M. Jacob Best, 62 Jahre alt, aus Osthofen. Allegheny, Pa. Frau Isaac Kaufmann, 37 Jahre alt, aus Beienheim. Nashville, Tennesse. Georg Adam Dickel, 76 Jahre alt, aus Grünberg. Sheboygan, Wis. 64 Jahre alt, aus Gießen. Vier 5 Jedermann. nördlichsten Norwegen ge- Tuch⸗ und Buxkinstoffe a 1 M. 75 Pf. per Meter versenden in einzelnen Metern direkt an Erstes deutsches Tuchversandtgeschäft Oettinger& Co., Frankfurt am Hain. Fabrik- Depot. Dieselben werden sich nach einiger Uebung zu recht guten legene Stadt feiert in diesen Tagen ihr tausendjähriges ster 2 f Fußballspielern heranbilden, das haben sie gestern durch Jubiläum. Von einem kleinen Handelsplaze mit 6070 1— J ihre tapfere Haltung bewiesen. Besonders zeichneten] Bewohnern ist Tromsö zu einer wohlhabenden Handels— sich Jac. Deike, Aug. Gripp und Georg Füller aus. stadt mit 6000 Einwohnern angewachsen. Unter anderen 2 L„ 0 0 St 5 13 Bad⸗Nauheim. In der vorigen Woche sind Festlichkeiten wird auch eine große Fischerei-Ausstellung I. 0 N* 682 Kurfremde, im Ganzen jetzt 5963 Personen hier veranstaltet. Bekanntlich ist Fischerei die wichtigste Er⸗ Mittwoch den 11. Juli, 7½ Uhr, Ges. Zusklt. fang ge 6 5. Juli. Heute V werbsquelle der Einwohner. roß⸗Karben, 5. Juli. eute Vormittag wurde Algier, 6. Juli. Eine Lloyd⸗Depesche meldet, daß 8 8 ein auf dem Bahndamme spielendes Kind von 2 Jahren die Jacht„Nixe,“ auf welcher sich 5 1 egg. Geld Cours. 0 durch einen Personenzug beinahe todtgefahren. Das Franz Ferdinand befindet, bei Laxine gestrandet ist. Frankfurt am 7. Juli. 1894. Kind wurde zwar zur Seite geschleudert, erlitt aber Petersburg. An der Cholera erkrankten bezw. Geber. Nehmer. schwere Verletzungen am Kopfe. starben vom 1. bis 4. Juli in Kronstadt 18 resp. 4, M. Pf. M. Pf. 5 8 vom 3. bis 4. ds. Mts. in Petersburg 18 resp. 5 Personen. 20-Frankenstücke„„ ee e 5 5 Allerlei. Salonichi, 5. Juli. Der Bahningenieur Prevost 1 ig/ d „Trier, 7. Juli. Ein großes Feuer zerstörte im wurde auf der Bahnstrecke von Räubern gefangen ge- Dollars in Gold..... 4. 19 4. 16 Eifeldorf Schutz 11 Wohnhäuser und viele Scheuern nommen. Die Baugesellschaft Solonichi-Dedeaghatsch Ducaten.. und Ställe. streckte unter Verwahrung 3000 Pfund Lösegeld vor.„% al mare) München, 1. Juli. Gestern Früh halb 11 Uhr Militär verfolgt die Räuber. Englische Sovereignss.. 20. 36 20. 31 kam in Penzling bei dem Häusler Liebl durch Kinder Honkong, 4. Juli. Bis jetzt sind 2298 Personen Russ. Imperial„„ e Bekanntmachung. Jakob Goy 11. von Heldenbergen hat tine Grundstücke unter seine Kinder ver— heilt, jedoch sind folgende auf seinen und iner Ehefrau Namen stehende, in der Gemarkung Heldenbergen liegende Grund— ücke: Flur Nr. 88, 1803, V 302, 303, W 322, 330, V 331, V 161/10, 1615 10, 168, J 353,/ 8,“285, Y 294, J 281, XI 399, XI 400, XI 388, XI11 27 soch„beschränkt“ eingetragen. Die Eigenthumsurkunden können nicht beigebracht werden, das Kaufgeld soll ab— etragen sein. Alle Diejenigen, welche etwa Unsprüche an jene Grundstücke zu bilden 1 5 werden hiermit aufgefordert, solche nerhalb 4 Wochen bei dem unterfertigten berichte geltend zu machen, andernfalls gie Löschung jener Beschränkung verfügt perden wird. Friedberg den 22. Juni 1894. Großh. Amtsgericht Friedberg. Sellheim. Feick. Bauarbeiten. Die bei den verschiedenen Herstellungen an den Gebäuden des Schullehrerseminars, Predigerseminars, der Blinden- u. Taub⸗ slimmen-Anstalt und dem langen Bau in der Burg zu Friedberg vorkommenden Maurer⸗, Zimmer-, Schreiner-, Weiß⸗ hnder⸗, Dachdecker-, Spengler-, Schlosser⸗ und Pflasterarbeiten sollen auf dem Wege shriftlichen Angebots vergeben werden und es wird hierzu Termin auf Donners— gig den 12. Juli l. J., Vorm. 10 Uhr, anberaumt. Die Arbeitsbeschreibungen und Be— Ingungen liegen auf unserem Büreau zur Gnsicht offen und es sind die Angebote bis zu dem bemerkten Termin postfrei, gerschlossen und mit entsprechender Auf— schrift versehen, bei uns einzureichen. Friedberg am 4. Juli 1894. Großh. Kreisbauamt Friedberg. 281 Schneider. Zwangs ⸗Versteigerung. 258 11½ Uhr, versteigere ich zu Gunsten der emeindekasse Heldenbergen im Schul⸗ hof dortselbst 1 Pferd, 3 Kühe, 3 Ziegen, 1 Leiterwagen, sowie Hausmobilien durch alle Rubriken gegen Baarzahlung. Vilbel den 5. Juli 1894. Herget, 214 Vollziehungsbeamter. Donnerstag den 12. Juli, Vormittags stag 9 Mobiliar⸗Versteigerung. Mittwoch den 11. Juli l. Is., Nach- mittags 2 Uhr, sollen in der Behausung der Bernhard Wagner Wwe., Engels— gasse, die zu dem Nachlasse der Friedrich Klein Wwe. gehörenden Mobilien öffent— lich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 7. Juli 1894. Großh. Ortsgericht Friedberg. Steinhäußer. Gutachten. Herr Carl Retter in München über⸗ gab mir eine als Haarwasser“ bezeichnete Flüssigkeit mit dem Gesuche, dieselbe zu prüfen u. gutachtlich darüber zu berichten. Dieses Haarwasser enthält der damit an— gestellten Analyse zufolge durchaus keine den Haaren nachtheilige Materien; ihre Bestandtheile sind vielmehr solcher Art, daß von dem Gebrauche des Mittels eher ein wohlthätiger Einfluß auf das Wachsthum der Haare zu erwarten ist und steht daher ihrer Anwendung keinerlei Bedenken entgegen. München, 7. September 1867. 1 Dr. G. C. Wittstein. Zu haben à 40 Pf. und M. 1.10 bei 2936 J. Baumeister, Rathhausplatz. Bree holz. 150 Rm. bestes Buchen⸗Brennholz, ist billig zu kaufen durch L. Göbel, Frank- furt a. 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