5 a0 57 5 geworh m Mage l. 0 A getrage N ufl Deß⸗ em Maskteg⸗ r die 50 N net beg zomite De warze Bur aslirt gel, s aach nac das Com mein 50 ff un aach m h so weng diesjährig E von Hall dann se Cut hätt ihr z er die 50 N außerden sonnern 1 r des Zähl et richtig ge se des nächst im Con arrangir ih ll, da weid diesjährig „Ich nenn 15 Mäder⸗ laß en vom gte Tyroler: Se gach nel se ch. „ iwertreib was de da kaa Antwol 500 3 ende lbnahme val garine, siß mehl, 15e fuchel 1894. Donnerstag den 8. Februar. 16. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch 171 5 l 5 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, eg Abend asg gehen Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Wonen ud Semseg. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. —— 1— Amtlicher Theil. Betreffend: Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler in 1894. Friedberg den 5. Februar 1894. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises und das Großh. Polizeikommissariat Wickstadt. Mit nächster Post übersenden wir Ihnen die muthmaßlich erforderliche Anzahl von Formularien für Verzeichnisse und Deckscheine für die voraussichtlich in diesem Jahre zur Bedeckung kommenden Stuten. Allenfallsiger Mehrbedarf wäre sofort anzuzeigen. Dr. Baden. Landwirthschaftlicher Bezirksverein. Bekanntmachung. f Laut Beschluß der Versammlung des landw. Bezirksvereins vom Die Vertheilung erfolgt in Friedberg an näher zu bestimmendem 28. Januar d. J. soll Saatgerste eingeführt werden, um allmählig Tage durch ein Mitglied der Commission nur gegen Vaarzahlung. zu einer Beschränkung der Sorten in der Wetterau zu gelangen. Es werden nur Bestellungen auf mindestens 1 Malter und das Viel— Die unterzeichnete Commission hat sich auf Webbs bartlose und fache davon angenommen; bei geringerem Bedarf müssen die Inte— Heines verbesserte Chevaliergerste geeinigt, erstere vom Züchter be ressenten unter sich die Theilung vornehmen. Da das Quantum nicht sonders wegen ihrer Steifhalmigkeit für üppige Böden, letztere auf lange reservirt werden kann, ist eilige Bestellung nothwendig. Am guten Mittelböden empfohlen; als Bezugsquelle wurde die rühmlichst besten wählt die einzelne Gemeinde einen Obmann, der die Bestellung bekannte Saatfruchtstation F. Heine, Hadmersleben, Provinz Sachsen, und Empfangnahme besorgt. gewählt. Die Com mission: Bei einem Gesammtbezug von mindestens 100 Centnern, stellt] Ur. v. Peter; Feuerbach, Ockstadt; Heil& Co., Wickstadt; sich der Preis garantirt reinsten Saatgutes pro Malter Webbs bart— Melchior, Brauereibesitzer, Butzbach; Moscherosch, Bürger— lose Gerste auf 24,50 M., Heines verbesserte Chevalier auf 25 M. meister, Burg-Gräfenrode; Müller, Löwenhof; H. Reitz, loco Friedberg. Wird ein Waggon(200 Ctr.) bestellt, gehen pro Butzbach; Saalfelder, Brauerei Henrich, Frankfurt a. M.; Malter 50 Pfg. an den Transportkosten ab. Für den Sack der nicht A. Schneider II., Ostheim; Georg Stein häußer, zurückgenommen wird, weren 75 Pfg. berechnet. Bestellungen sind bis Brauereibesitzer, Friedberg; E. Windecker, Brauereibesitzer, Samstag den 10. Februar, womöglich Gemeindeweise an das Sekretariat des landw. Bezirksvereins zu richten. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Obige Bekanntmachung wollen Sie im Publikationskasten aushängen und den Aushang durch die Ortsschelle sogleich bekannt machen Friedberg. lassen. b CC Dr. Braden. Bekanntmachung. Die Maul⸗ und Klauenseuche zu Ober-Erlenbach ist erloschen und die Gehöftsperre aufgehoben worden. Friedberg den 6. Februar 1894. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. e 5 Dr. Braden. Bekanntmachung. Alle diejenigen im Landwehr-Bezirk Friedberg wohnenden Unteroffiziere und Mannschaften, welche in Folge ihrer Theilnahme an den von deutschen Staaten vor 1870 geführten Kriegen invalide und erwerbsunfähig geworden sind— einerlei welcher Armee oder welchem Kontingente sie angehört haben,— werden hiermit aufgefordert, zur Erlangung der nach§ 1 des Reichsgesetzes vom 14. Januar 1894 zu gewährenden Pensionszuschüsse sich unter Vorlage ihrer Militärpapiere und des Pensions-Quittungsbuchs persönlich oder im Behinderungs— falle schriftlich beim Bezirksfeldwebel Kissel zu Friedberg anzumelden. Bemerkt wird noch, daß sich auch diejenigen Invaliden aus den vor— bezeichneten Kriegen, wenn auch event. ohne Pensions-Quittungsbuch, anzumelden haben, denen seither, weil im Civildienst angestellt, ihre s. Zt. zuerkannte Militär⸗Invaliden-Pension nicht weiter gezahlt wurde. Großherzogliches Bezirks-Commando Friedberg. Friedberg den 5. Februar 1894. Winter. Betreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Massenheim. Bekanntmachung. Montag den 12. l. Mts., Vormittags von 10%—11½ Uhr, auf dem Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei Massenheim findet die Entgegennahme der Wünsche bezüglich der Zutheilung der neuen Grundstücke statt. Die Wünsche sind schriftlich einzureichen, müssen Flur und Nummer der zusammenzulegenden Parzellen enthalten und vom Eigen— thümer unterschrieben sein. Ausdrücklich hervorgehoben wird, daß diejenigen Wünsche in erster Linie Berücksichtigung finden können, welche auch ein thatsächliches Zusammenlegen der Grundstücke eines Besitzers bezwecken. Der Vollzugs-Commissär:. Friedberg den 1. Februar 1894. e F Dr. Göttelmann. 572 Betreffend: Das Vormundschaftswesen. Friedberg den 2. Januar 1894. Das Großherzogliche Amtsgericht Friedberg an die Vormünder und Kuratoren im Amtsgerichtsbezirk. Wir sehen der Einreichung der Rechenschaftsberichte und des Nachweises der Zinsenbeischreibung unter Vorlage der Einlage— büchlein bis längstens 1. Februar l. J. entgegen. 5 5 f bt g Die für das Jahr 1893 zu stellenden Vormundschaftsrechnungen sind längstens am 30. April l. J. einzureichen. Nichteinhaltnug dieser Fristen hat unnachsichtlich eine Ordnungsstrafe von 3 Mark zur Folge. f Sellheim. Feick. Der Zimmergeselle Berthold Preßler aus Sundhausen wurde auf Grund des Freizügigkeits-Gesetzes§ 3, Abs. 2, auf die Dauer eines Jahres aus dem Großherzogthum Hessen ausgewiesen. Friedberg den 3. Februar 1894. Der Großherzogliche Amtsanwalt: 5 Zimmermann. Deutsches Reich. hen Darmstadt. Der Regierungsbauführer Diehl zu„Arcona“ und„Alexandrine“ zu stoßen. Darmstadt wurde zum Regierungsbaumeister ernannt. Karlsruhe, 5. Febr. Die Rekonvaleszenz der Berlin, 6. Febr. Die gestrige Unterhaltung Großherzogin verläuft befriedigend. Die Groß⸗ bei dem Essen Caprivi's, in der der Kaiser herzogin darf jedoch wegen des Bronchialkatarrhs entschieden für den russischen Handelsvertrag das Bett nur mit dem Ruhebett vertauschen. eintrat, bildet den Gegenstand lebhaftester Unter- Ausland. 28 e haltung in den parlamentarischen Kreisen. Oesterreich⸗Ungarn. Budapest, 5. Febr. Berlin, 5. Febr. Reichstag. Zweite Lesung des Etats. Beim Etat des Reichskanzlers fragt Fried⸗ Im Abgeordneten⸗Haus legte heute Teleczky den Bericht des Justizausschusses berg an, ob die verbündeten Regierungen es für zu⸗ lässig hielten, daß ein deulscher Bundesfürst fremder f 0 2 Unterthan sei. Die Doppelstellung des Herzogs von Ehe-Reformgesetzentwurf vor und beantragte, Coburg habe R beunruhigt 1. den Bericht mit Umgehung der Sektionen so- Frage nahe. Reichskanzler Caprivi will auf die f F g 153 eile Frage nicht eingehen. Der Herzog von Co- ort auf die Tagesordnung zu setzen. burg ist meines Dafürhalteus rechtmäßiger Souverain von Gotha und Deutscher. Die Eigenschaft eines deutschen und 1 5 8 0 5, e auf den heutigen Schluß der Session. Apponyif ande aus. Er hat in Gegenwart des Kaiser arge⸗ 5 7727 2 5 than, daß er Willens ist, seinen Pflichten gegen Deutsch⸗ warnte, dee ene Debatte 4 un land zu genügen, und es ist seine Sache, seine Bezieh⸗ günstigen ien au beginnen Und durch ungen zu anderen Staaten so zu regeln, N mit das heutige Votum der nächsten Session zu collidiren. hafter Beifall rechts, Bewegung links). Ugron Apponyi sprachen dagegen, mit Rücksicht seinen Pflichten gegen Deutschland nicht g präjudiziren.(Widerspruch rechts, Lärm links). Sg n a r Sr e er dach kene dehnne, won der June 2160 5 5 f minister sowie hervorragende Mitglieder der hält die Sache mit der Erklärung Caprivi's für erledigt. Man könne froh sein, wenn es nichts Wichtigeres gebe, als sich mit solchen Quisquilien zu beschäftigen die der parlamentarischen Behandlung nicht werth seien. Der coburgische Bevollmächtigte v. Bonin ist ermächtigt,.. 2 5 5 zu erklären, daß der Herzog von Coburg als souve für stimmten auch Mitglieder der National- Regierungspartei und der Opposition theil— nahmen, wurde der Antrag des Referenten mit überwiegender Mehrheit angenommen; da— räner Bundesfürst in keinem Unterthanenverhältniß zu partei, dagegen nur 40 Stimmen. Am Schlusse einem fremden Staat stehe und auch England gegen-[der Sitzung wurde das Reskript des Königs Stellung widersprechen. Friedberg behält sich vor, 5 5 3 auf die Sache zurückzukommen, die damit erledigt ift. Session beginnt am Donnerstag. N 0 Prag, 6. Febr. In Rakonitz fand aber⸗ Stumm die Wiederherstellung der von der Kommission mals ein Dynamitattentat statt. gestrichenen Forderung eines neuen Direktors. Der An⸗ kanale, nächst dem großen Gasthofe, explodirte Fabrikinspektion gegen die Stimmen des Centrums und dus Ur* 2 einzelner Conservativer angenommen.— 6. Febr. Beim Häuser zerstört wurden. Die Stadt befindet Titel: Auswanderungswesen bringt Bebel den über sich in Angst. Hamburg betriebenen Mädchenhandel zur Sprache u. rügt, Frankreich. Paris, 5. Februar. Der stehen. Minister Bötticher sagt nähere Prüfung zu 0 1 5 1 und erklärt auf Anregung des Abg. Hasse, daß das Aus- gerichtet worden. Er starb mit dem Rufe: N zesetz N 1„Tod der bürgerlichen Gesellschaft, es lebe die Reichstags nicht wieder eingebracht werde. Zu N batten ge ener die Titel: Commisston für Ar⸗ 5 den een ereignet. Der Roquetteplatz, die anliegenden Amt Anlaß. Straßen und Plätze waren seit 3 Uhr Nachts — 6. Februar. deutsch-russische Handelsvertragstarif für die der Vertheidiger Vaillants noch von Carnot Einfuhr nach Rußland enthält nachstehende empfangen. Der Besuch dauerte 50 Minuten. Hopfen 3,50 Goldrubel gegen 10,00; Bisamfelle rator schon die Anweisung, die nöthigen Be— 6,60 gegen 18,00; Fuchsfelle 12,00 gegen 18,00; fehle zur Hinrichtung zu erlassen. Belegen von Fußböden ꝛc. 1,50 gegen 3,75; Einer Depesche aus Sierra Leone zufolge hat Steinkohlen, über die westliche Landesgrenze einer weiterer Zusammenstoß zwischen Fran— westliche Landesgrenze eingeführt 0,015 gegen Depesche äußert sich nur kurz; das Resultat 0,03; chemische und pharmaceutische Produkte des Conflictes ist nicht erkenntlich, jedoch geht über keinerlei Verpflichtungen habe, die seiner jetzigen verlesen, das die Session schließt. Die neue Beim Etat des Reichs-Amts des Innern beantragt Im Abzugs— ird nach langer Debatte über Sonntagsruhe und; 1 n eine Dynamit-Bombe, wodurch Mauern der 5 trotz des Reichsverbots öffentliche Häuser fortbe— 1 25 8 das dort trotz des Reicheverbots offenliche Häger Anarchist Vaillant ist heute früh 7/ Uhr hin⸗ wanderungsgesetz mit Rücksicht auf die Arbeitslast des Anarchie!“ Sonst hat sich kein Zwischenfall beiterstatistik, Statistisches Amt und Reichsgesundheits— Der gestern pharaphirte militärisch abgesperrt. Gestern Vormittag wurde Herabsetzungen gegen den Zolltarif von 1891: Eine Stunde später bekam der Generalprocu— Geschirr 0,60 gegen 0,75; Thonplatten zum Großbritannien. London, 5. Febr. eingeführt, 0,01 gegen 0,02; Koks über die zosen und Engländern stattgefunden. Die 1,50 gegen 2,40; Farbstoffe 13,00 gegen 17,00; aus ihr soviel hervor, daß die Franzosen auf Goldarbeiten 35,20 gegen 44,00; elektrische die im Sofalande lagernde britische Grenzpoli— Kabel 2,00 gegen 4,00; landwirthschaftliche zei schossen, wobei ein Kampf erfolgte, in dem ein Franzose und 5 eingeborene Grenzpolizisten Maschinen 0,50 gegen 0,70; Uhrwerke 0,50 getödtet wurden und die Engländer Gewehre gegen 0,75; Kragen, Manschetten ꝛc. 22,40 gegen 24,80; Wolle, gekämmte, nicht gefärbte 4,50 und Munition eroberten. gegen 5,50, gefärbte 6,00 gegen 7,00; Sammet Spanien. Madrid, 5. Februar. Eine und Plüsch 3,00 gegen 7,50; gestrickte Fabrikate Schaar bewaffneter Banditen ist in der Pro— in Seide 5,00 gegen 7,50, halbseidene 1,90 vinz Toledo auf den Bergen zwischen Madride— gegen 3,00, baumwollene 0,50 gegen 1,00; jos und Conquegra erschienen. In der ganzen Sonnen- und Regenschirme, überzogen mit Gegend herrscht großer Schrecken. Halbseide, 1,50 gegen 2,50. Bulgarien. Sofia, 5. Febr. Gestern — 5. Febr. Die amtlichen Berichte aus fanden 13 Ergänzungswahlen statt, in denen, Kamerun, die heute eingegangen sind, bestätigen[da bei den allgemeinen Wahlen alle Minister in allen Hauptpunkten die auf privatem Wege mehrfach gewählt worden, alle Regierungs— bereits bekannt gewordene Darstellung über kandidaten durchdrangen. In Razgrad wurde die Ursachen des Aufstandes der Dahomeyischen in Folge eines heftigen Wahlkampfes durch Söldner. Namentlich wird zugegeben, daß der Streitigkeiten beider Parteien der Wahlakt Kanzler Leist die Soldatenweiber hat auspeitschen unterbrochen. lassen wegen ihrer Widerspänstigkeit und abso- Tagen. luten Faulheit. Der durch den Aufstand ver— Egypten. Kairo. Wie der„Pol. Corr.“ ursachte Schaden an staatlichem Eigenthum wird aus London gemeldet wird, verlautet dort in nach oberflächlicher Berechnung auf etwa 20,000 gutunterrichteten Kreisen, Lord Cromer habe den M. beziffert; am meisten haben das Haus des Auftrag erhalten, anläßlich seiner bevorstehenden Gouverneurs und das Hospital gelitten. Die Audienz bei dem Khedive ausdrücklich zu be— Plünderung erstreckte sich meist auf privates tonen, daß die Geduld Englands erschöpft sei, Eigenthum, Kleidung, Eßwaaren und Getränke. und unumwunden zu erklären, daß die eng— Kiel, 6. Februar. Die Kreuzerkorvette lische Regierung, falls der Khedive sich neuer— „Marie“ erhielt Befehl, sich von der Südküste lich zu einem England feindlichen Auftreten geben und dort zu den deutschen Schiffen würde, die Entthronung des Khedive durch— zusetzen. über den durch lichtvolle Ausführung aus. den Worten des Redners mit gespannter Aufmerksam⸗ keit und belohnte ihn am Schlusse mit starkem und wohl⸗ 2 verdientem Beifall. 5 (Leb⸗ bührt vieler Dank für den Genuß, den er uns durch Die neue Wahl erfolgt in acht[& Aus Stadt und Land. H. Friedberg. Am letzten Sonntag Abend hielt im hiesigen jüdischen Geschichts⸗ und Alterthumsverein Provinzial⸗Rabbiner Ur. Munk aus Marburg einen Vortrag über„Sozialismus und Judenthum.“ Das sehr interessante Thema wie auch der Name des bewährten Rednersz mochten viel dazu beigetragen haben, daß der Rathhaussaal dicht mit Zuhörern gefüllt war. Der Vortrag zeichnete sich durch einen fesselnden Inhalt wie Das Publikum folgte Dem Vorstande dieses Vereins ge— Arrangement dieses Vortrages geboten hat. b. Friedberg. Auf die Eingabe bezüglich des hiesigen Bahnhofes erfolgte folgende Antwort: Auf die Eingabe vom 10. Oktober v. J. erwiedere ich Ew. Wohlgeboren, mit dem Anheimgeben der Mittheilung an die Mitunterzeichneten, daß die Frage, wie der dortige Bahnhof leistungsfähiger zu gestalten sein möchte, zur Zeit der Erwägung unterliegt. Der Minister der öffentlichen Arbeiten. Im Auftrage: Schröder. das Friedberg. Der Frühjahrs- Pferdemarkt ist im Ganzen zufriedenstellend verlaufen. Näherer Bericht folgt. Butzbach, 5. Februar. Heute verstarb nach f Fritz dahier, langem schweren Leiden der Oberamtsrichte 55. Lebensjahr. r bekanntlich ein geborener Friedberger, im 65. Allerlei. München, 6. Febr. In Bayern geht's gut her: in Thierstein wurde der Webermeister Hoerl erschlagen und beraubt; in Teuschnitz erschlug der Tafelmacher Johann Stark aus Eifersucht seinen Bruder Georg. Kassel, 4. Febr. In dem benachbarten Städtchen Waldkappel äscherte gestern eine bis Abends wüthende Feuersbrunst 13 Häuser ein. Bereits vor längeren Jahren wurde schon einmal der größte Theil der Stadt durch Feuer zerstört. ꝗKöln, 6. Febr. Am verflossenen Samstag entflog in Folge Zerreißens des Taues ein Fesselballon der militärischen Luftschifferabtheilung. Bis heute sind Nach⸗ richten über den Verbleib des Ballons nicht eingetroffen. Im Beobachtungskorbe sollen sich ein Offizier und zwei Mann befunden haben. Wien, 6. Febr. Professor Billroth ist heute Nacht in Abbazia am Herzschlag gestorben. Wien, 3. Febr. Gestern Nachmittag wurde in Schwarzau am Steinfeld ein 5 Sekunden lang währen— des Erdbeben verspürt. Unter der Bevölkerung ent— stand eine Panik. Dünkirchen, 6. Febr. In der Ortschaft Ostdün⸗ kirchen wurde ein furchtbarer Raubmord verübt. Eine ganze Pachterfamilie, bestehend aus sechs Personen, wurde ermordet. Die Mörder entwendeten 15,000 Fr. Baargeld, sowie zahlreiche Werthsachen und verschwanden spurlos. Paris, 5. Febr. In Courbevoie, einer Vorstadt von Paris, wurde vorgestern am hellen Tage eine sieb— zigjährige Frau wegen 50 Franken ermordet. Batum, 29. Jan. Gewaltige Schneestürme haben in den jüngsten Tagen von der Wolga bis nach Trans⸗ kaukasien gewüthet. In der Gegend von Kars, Batum und Eriwan ist aller Verkehr unterbrochen. An der Freilegung der Bahnstrecken wird gearbeitet. Zahl— reiche Personen werden vermißt. New-MYork. In Winchester stürmten 400 be— waffnete, zum Theil maskirte Leute das Gefängniß und holten den farbigen Burschen Roscoe Porter, der ein deutsches Ehepaar, Rhein, ermordet und beraubt hatte, daraus hervor. Trotz des Widerständes der Sheriffs wurde der Doppelmörder an dem ersten Baum aufge— knüpft und gegen ihn über hundert Revolverschüsse ab— gegeben. Suppenküche. Mit bestem Danke bescheinigen wir heute den Em⸗ pfang folgender Gaben: Kaufmann Häberle 5 M.; Fraulein Lind 3 M.; Ungenannt 1 M.; E. N. 2 M.; Oh! Ah! 1 M.; von einem Volksfreunde anläßlich der Versöhnung des Kaisers mit dem Fürsten Bismarck 75 Laib Brod; Ungenannt. 1 Sack Kartoffeln; Ungenannt Gemüse; A. Stahl 1 Sack Kartoffeln; J. Huber 10 Pfd. Gerste, 20 Pfd. Griesmehl; J. Baumeister 20 Pfd. Erbsen; Chr. Trumpfheller 80 Brödchen; J. Engel 5 Pfd. Fett; Ungenannt Suppengrünes; G. E. Hanstein (2. Gabe) 10 Pfd. Fett; Geschwister Schmidt 7 Pfd. Fett; Baron v. Helmolt 1 Malter Kartoffeln; Ferd. Damm 25 Pfd. Bohnen. Wir bitten dringend um weitere Gaben. Für die Armen⸗Commission: Velte, Pfarrer. In Amerika verstorbene Hessen und Hessen⸗ Nassauer. New⸗Nork City, N. P. Margaretha Koeth, geb. Knispel, 70 Jahre alt, aus Darmstadt; Die Frau des aus Heidelbach stammenden Aug. Schmidt. Altamont, Ill. Anna Martha Siering, geb. Sandrock, 45 Jahre alt, Chiles in die brasilianischen Gewässer zu be- hinreißen lassen sollte, sich gezwungen sehen ans Weißenhasel, Kr. Rotenburg. ut her: schlagen macher 'org. tädtchen üthende ängeren r Stadt entflog lon der d Nach⸗ troffen. ind zwei te Nacht rde in zähren⸗ g enk⸗ stdün⸗ Eine ersonen, 000 Fr. wanden Vorstadt ine sieb⸗ ie haben Trans⸗ „Batum An der Zahl⸗ 400 be⸗ gniß und der ein bt halte, Sheriffs alt, a Echt jahre all, Eitharina Heinzelmann, geb. Alt, 69 Jahre alt, aus Tunpelswald sitzen.— Die stauch und haben die Nummern: 491 bis 497, 499, 524, 643 und 751. Alskunft ertheilt der Forstschütz Jung zu Gedern. Sergwirthshaus zu Gedern. Farming John D. Müller, 82 Jah Kr. Frankenberg. Belleville, Ill Metzlosgehag Carroll County, Ill.. Emrad Plock und dessen Ehefrau, von Schmitten; Rünrich Seim, Johannes Müller VII. und Conrad Traum II., alle Drei aus Sellnrod; Job Auth aus Laubach. i Chicago, Ill. Margaretha Burkhardt, geb. Gröbe 55 Jahre alt, aus Westhofen. Heinrich Diehl aus Ruppert Roch Fulda. Lyons, Ja. Philadelphia, Pa. Louis Kirn, 47 Jahre alt, aus Mainz. ester, N. P. Wendelin Fischer, 66 Jahre alt, aus der Nähe 1 ie e J i re alt, aus Ellershausen,. Vor sburg. Sab Morgens 7 U zimmer). Gottesdienst in Friedberg. thfeier vom 10. Februar 1894. abend 5 Uhr 20 Min. Samstag Morgen 8 Uhr 30 Min. Samstag Nachmittag 3 Uhr 15 Min. bathausgang 6 Uhr 20 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 11. Febr. an hr, Abends 6 Uhr 30 Min.(Gemeinde— —* 1* Holzversteigerung zu Lißberg. Montag den 12. Februar, von Vormittags 10% Uhr an, werden in der Nes'schen Wirthschaft zu Lißberg aus den Domanialwalddistrikten Mark, Höllberg un Estruth versteigert: Scheiter: 551 Rm. Buche I. Cl.(Mark), 45 Rm. Buche II. Cl.(Marh), 1 Nn. Eiche; Knüppel: 88 Rm. Buche, 9) Rm. Hainbuche, 7 Rm Eiche, Kirschbaum; Räsig: 850 Rm. Buche(Mark, Estruth), 500 Rm. Buche aus erster Durchforst⸗ un im Höllberg an der Staatsstraße), 55 Rm. Eiche; Stöcke: 107 Rm. Buche (Park, Estruth), 11 Rm. Eiche. Bemerkt wird, daß der direkt beim Bahnhof 0 der Staatsstraße durch eine neu erbaute Chaussee i Das mit Kalk gespritzte Holz wird nicht versteigert. Gioßh. Forstwart Hartmann zu Lißberg zu ertheilen. Konradsdorf den 6. Februar 1894. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg. Hoffmann. Holzversteigerung dem Fürstl. Stolberg'schen Forstrevier Gedern. 1 In dem Försterbezirk Gedern sollen versteigert werden: 1. Montag den 19. d. Mts. aus den Distrikten Tempelswald, Gaulskopf, Oberer ö Bohnenstrauch, Köppelchen, Lücke, Freiloh und Spieswald: Stämme: 11 Rothbuche, 3— 10 m lang, 42100 em dick mit 22 fm, 2 Eichen(Wagnerholz), 3 Ahorn, 1 Kirschbaum, 65 Fichten, 6—18 m lang, 15—32 em dick mit 22 fm. Derbstangen: 12 Birken, 2759 Fichten. Reisstangen: 1937 Fichten. Nutzreisig: 40 rm. Buchen: 51 rm Knüppel, Lißberg gelegene Distrikt Mark verbunden wird. Weitere Auskunft hat 625 rw Stammreiser, 38 rm Astreiser, welche im Distrikt Buchenstämme lagern in dem Distrikt Oberer Bohnen⸗ Mit dem Nrtzholz wird der Anfang gemacht. 2. Dienstag den 20. d. Mts. aus dem Distrikt Gaulskopf: Scheite: 1131 Buchen J. Kl., 135 rm dergl. II. Kl. nüppel: 587 rm Buchen, 9 rm Ahorn, Obstbaum. Stöcke: 39 rm Buchen. Astreiser: 888 rm Buchen. Das mit D bezeichnete Brennholz kommt nicht zum Ausgebot. Nähere Anfang der Versteigerung an beiden Tagen Morgens um 10½ Uhr in dem Der Oberförster Gedern den 6. Februar 1894. Kirchner. 907 2 10 Elternheck u. Eselsberg, zur Versteigerung: 9 Stück Eichen⸗Stämme, 1,21 Festm., E lex nau 14 Nadel 15 55 5 0 0 U U 37 Nadel⸗Derbstangen 1584 8 5 0— 73,2 Rm. Buchen⸗Scheiter und Knüppel, 85 30„ Nadelholz-Knüppel, Tuch. u. Leinwand⸗ Handlung. 4 HSGroße Auswahl.— Sillige Preise e din Gichen se 2— I Rm. Buchen⸗Stöcke. 9 2 29 Zusammenkunft Morgens 10 Uhr in 22 7 f Bodenrod. Holz⸗Versteigerung Holz⸗Versteigerung. e Sede brd f 3 11 1 N Dienstag den 13. Februar 1894 sollen Großh. en en odenrod. 1 1 den Gräflich Solms⸗Rödel⸗ im Selterser Gemeindewald, von Vor⸗ 61¹ Wissig. 1 heim'schen Waldungen. mittags 10 Uhr an: 1. 230 Eichenstämme— Im Revier Wickstadt in den Distrikten von 1454 Centim. mittl. Durchmesser Chicago 1893. Lornberg, Lindeboden u. Kühloch werden und 319 Meter Länge, 120 Festmeter, Höchste Auszeichnung ursteigert: 2. 25 Eichen⸗Derbstangen, 3. 6 Buchen⸗ 1 5 gegen Frost, 1 Montag den 12. Februar, Stämme, 7 Festmeter haltend, versteigert Unübertroflen rauhe u. aufge- . Vormittags 9 Uhr: 0 9 sprung. Haut, 227 Eichen⸗Stämme, 15—29 om dick, usammenkunft ist im Ort. 5 Toilette- 1. 3 N 1 5 m lang= 30,40 ebm, Selters am 2. Februar 189. Lanohn cream- Lanolin 1(Wagnerholz), 2 Großh. Bürgermeisterei Selters. der Lanolla-B5 aper e 1 1 er 585 Rupp. 101 g n adel⸗Stämme, 15—22 con dick, 7 Nur ächt*„ dieser 112 m lang= 2,64 ebm, Arbeits⸗Vergebung. mit. scnutzmarke l 6 Rm. Eichen⸗Knüppel, Samstag den 10. Februar I. J., Vor⸗ Zu haben in„in Blechdosen 1 e 5 5 mungen 2 51 5 10 10 212„ Gemischte Astreifer, 151 Nefe a en eiled in Keeort in Zrdberg in der 0 680„ Eichenstammreiser II. Durch⸗ gegeben werden. H. Mergard, in Bad⸗Nauheim in der % forstung. N Erd⸗ und Chaussierarbeit, Apotheke u. in der Droguerie. 50 14 Schichten Fichten-Reisstangen zu veranschlagt zu 89,.— M. 1 Baumpfählen und Einfriedigungen. Pflasterarbeit 3 5 5 Zusammenkunft Distrikt Dornberg am Röhrenlegung 53,20„ Ein kinderloses Paar sucht für so⸗ ien des Waldes zunächst Bönstadt. Eiserne Wasserleitungsröhren. Wickstadt den 3. Februar 1894. zu liefern 208,80„ Wohnung . Der Gräfliche Revierförster:( Chausseebausteine zu liefern 12,.— f a 880 Habich. ö Gun end zu liefern— von 2 bis 3 Zimmern. 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Ziegenberg den 5. Februar 1894. Großh. Bürgermeisterei Langenhain. 618 Rumpf. Holz⸗Versteigerung. Die heute im Freiherrl. von Ritter'schen Walde bei Hof Haselheck abgehaltene Holz⸗ versteigerung ist genehmigt und der erste Abfahrtag auf Mittwoch den 14. Febr. l. Is. bestimmt worden. Friedberg den 5. Februar 1894. In Auftrag der Freiherrlich v. Ritter' chen Gutsverwaltung zu Rüdesheim: Heidt. Holz⸗Versteigerung. Dienstag den 13. d. Mts. kommen in dem Bodenröder Gemeindewald, Distrikt 624 619 edernsck Dannen 273 bei G. M. Reuss. Brillant Fußboden⸗Wichse, Linoleum⸗Wichse, Möbel⸗Wichse, weiß u. gelb in 1 Pfd.⸗ u. 1 Pfd.⸗Dosen, ücht engl. Stahlspäne empfiehlt 397 J. Baumeister. Die vormals Carl Berg'sche Schlosser⸗Werkstätte in der Nähe des Bauquartiers in Fried⸗ berg mit Wohnung, Garten, vollständigem Inventar, eigens ausgerüstet für Fisch⸗ band⸗ und Schloßmacherei zu verkaufen. 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Hochachtungsvoll Actien Brauerei Gießen. Unter Bezugnahme auf vorsteh ende Mittheilung halte ich mich zur Lieferung genannter Biere in Gebinden in jedem Quantum frei ins Haus bestens empfohlen. Ich bitte um gefl. Zusendung Ihrer geschätzten Aufträge, deren prompteste Efßekkurung ich im Voraus zusichere. Hochachtend Heinrich Weissel. 90 Hungen(Solmser Hof). Ortskrankenlase Groß⸗Karben u. Umgegend. Sonntag den 11. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, findet die statuten— mäßige General⸗Versammlung auf dem Rathhause zu Groß-Karben statt. Tagesordnung: Wahl des Ausschußes zur Prüfung der Rechnung für 1893. 2. Entgegennahme von Wünschen und Anträge aus der Versammlung. NB. Die Herren Bürgermeister, sowie die Herren Vertreter werden besonders ersucht der Versammlung beizuwohnen. 626 Kohlas, Vorsitzender. 1 85 ebe eee E 5 2 HOeschäfts- Eröffnung. E a 1 Einem geehrten Publikum von Bad-Nauheim, Friedberg 3 543 und Umgegend die ergebene Mittheilung, daß ich am hiesigen 85 Platze ein. Maler., Lakierer- und Weißbinder⸗Geschäft 25 eröffnet habe und empfehle mich in allen in mein Fach ein⸗ 25 schlagenden Arbeiten. 9 N eee 8 Hochachtungsvoll 25 2 800 Wilhelm Grasenick, 88 25 Bad-Nauheim. 8 S. 3 3 3 61. Werkstätte: Hauptstr. 35. 8 eee eee eee N Ich habe 955 als N 1 in Vilbel niedergelassen. Vilbel den 1. Februar 1894. 572 Eberwein, Rechtsanwalt.. Neu! Neu! NMNͤNähmaschienen— neuester Erfindung,„Electra“ und Triplex“, Familien-Maschine, nähen Stepp⸗ und Zierstich, sehr ruhiger Gang, in eleganter Ausstattung. 620 Geschwister Schloß. Garten Zugelaufen am Nauheimer Promenadenweg zu ver- ein schwarzer Hund. Abzuholen binnen pachten oder zu verkaufen. Auskunft ertheilt drei Tagen bei Skrickhaumwosse Wagner 45 in bewährten waschächten Qualitäten, k 5 osten Billets ür nummerirten Pl sowie ächt englische Vicogne, empfiehlt. Me. 1.50, für are 99 5⁰⁵ Heinr. Diehl, Usagasse. 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(H. 6100) Druck und Verlag von Carl Bindernagel.